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	<title>Kommentare zu: Fibromyalgie &#8211; Chronisch generalisiertes Schmerzsyndrom</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Von: Angelika Oetken</title>
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		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 21:25:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, 
kann ich absolut bestätigen. Ich behandle Menschen mit solchen Erkrankungen und so gut wie immer haben die in ihrem Leben Phasen von extremem Stress erlebt. 

Da es vom verordnenden Arzt und vom Kontext abhängt, mit welchem Fokus ich arbeiten kann, ist es leider nicht immer möglich, mit den Betroffenen darüber zu sprechen, inwieweit psychotherapeutisch, bzw. traumatherapeutisch interniert werden sollte.

In der Medizin wird die &quot;Fibromyalgie&quot; noch zu häufig als &quot;eingebildet&quot; abgetan. 

Diese eindeutig psychosomatische Krankheit (also eine strukturelle Erkrankung mit psychologischem Hintergrund)ist vielen Therapeuten und Ärzten &quot;unheimlich&quot;. Macht sie hilflos und erzeugt Abwehr. 

Dabei reagieren die Betroffenen sehr positiv darauf, wenn sie &quot;gestärkt&quot; werden, d.h. ermutigt, bei allen Entscheidungen abzuwägen, ob sie gut für sie sind oder eben nicht.  

Ist es gut, sich von den Kindern unter Druck setzen zu lassen, auf die Enkel aufzupassen, obwohl es einem gerade nicht gut geht?

Geht man zur Sportgruppe, weil der Arzt gesagt hat, dass sei gut, oder weil es einem wirklich gut tut? Hat man eigentlich schon mal überlegt, welche Sportarten einem mehr oder weniger &quot;Spaß&quot; machen? Was spricht dagegen, nur dahin zu gehen, wo man Freude empfindet?

Sollte man den Entschluss, wegen der Alkoholkrankheit des Lebensgefährten zu einer Beratungsstelle zu gehen, wieder verschieben oder heute in die Tat umsetzen?

Das sind erste kleine Schritte zurück zur Selbstbestimmung. 

Grüße von 
Angelika Oetken, Berlin
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
kann ich absolut bestätigen. Ich behandle Menschen mit solchen Erkrankungen und so gut wie immer haben die in ihrem Leben Phasen von extremem Stress erlebt. </p>
<p>Da es vom verordnenden Arzt und vom Kontext abhängt, mit welchem Fokus ich arbeiten kann, ist es leider nicht immer möglich, mit den Betroffenen darüber zu sprechen, inwieweit psychotherapeutisch, bzw. traumatherapeutisch interniert werden sollte.</p>
<p>In der Medizin wird die &#8220;Fibromyalgie&#8221; noch zu häufig als &#8220;eingebildet&#8221; abgetan. </p>
<p>Diese eindeutig psychosomatische Krankheit (also eine strukturelle Erkrankung mit psychologischem Hintergrund)ist vielen Therapeuten und Ärzten &#8220;unheimlich&#8221;. Macht sie hilflos und erzeugt Abwehr. </p>
<p>Dabei reagieren die Betroffenen sehr positiv darauf, wenn sie &#8220;gestärkt&#8221; werden, d.h. ermutigt, bei allen Entscheidungen abzuwägen, ob sie gut für sie sind oder eben nicht.  </p>
<p>Ist es gut, sich von den Kindern unter Druck setzen zu lassen, auf die Enkel aufzupassen, obwohl es einem gerade nicht gut geht?</p>
<p>Geht man zur Sportgruppe, weil der Arzt gesagt hat, dass sei gut, oder weil es einem wirklich gut tut? Hat man eigentlich schon mal überlegt, welche Sportarten einem mehr oder weniger &#8220;Spaß&#8221; machen? Was spricht dagegen, nur dahin zu gehen, wo man Freude empfindet?</p>
<p>Sollte man den Entschluss, wegen der Alkoholkrankheit des Lebensgefährten zu einer Beratungsstelle zu gehen, wieder verschieben oder heute in die Tat umsetzen?</p>
<p>Das sind erste kleine Schritte zurück zur Selbstbestimmung. </p>
<p>Grüße von<br />
Angelika Oetken, Berlin</p>
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