<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Verschweigen sich selbst gegenüber</title>
	<atom:link href="http://netzwerkb.org/2009/12/13/verschweigen-sich-selbst-gegenuber/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://netzwerkb.org/2009/12/13/verschweigen-sich-selbst-gegenuber/</link>
	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 20:54:23 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2009/12/13/verschweigen-sich-selbst-gegenuber/comment-page-1/#comment-4974</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 11:02:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=614#comment-4974</guid>
		<description>Hallo Petra, 
habe mich über die Stellungnahme aus der &quot;Wanderzeit&quot; ebenfalls sehr gefreut. 

Mir ist auch keine Info dieser Art von irgendeiner Jugendorganisation bekannt. 

Ich werde den Artikel in meiner Praxis aushängen und KollgInnen zur Info senden. 

Vielleicht macht das Beispiel der &quot;Wanderjugend&quot; so langsam Schule. 

Ich hoffe, dass Eltern, die ihre Kinder in irgendeinen Verein, eine kirchliche Gruppierung oder Organisation integrieren wollen beim Lesen ins Nachdenken kommen und &quot;erweiterte Führungszeugnisse&quot; einfordern, bzw. genauer hinschauen. 
Viele lassen sich von &quot;nett-sein&quot; oder einer &quot;gepflegten Erscheinung&quot; oder irgendeinem &quot;Status&quot;  blenden. 

Und die Eltern im Zweifelsfall ihre Kinder lieber bei der &quot;Wanderjugend&quot; anmelden als sie in irgendwelche kirchlichen Gruppen oder Säufererorganisationen wie die &quot;Freiwillige Feuerwehr&quot; gehen zu lassen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung wie unglaublich ignorant, abwehrend und naiv z.B. Kirchenvorstände mit dem Thema &quot;sexueller Übergriff&quot; umgehen. Auch und gerade evangelische. 

Das Prinzip &quot;mit den Füßen abstimmen&quot; wirkt zwar langsam, aber nachhaltig. 
&quot;Weg ist weg&quot;.

Solche Veränderungen sind nicht spektakulär, deshalb nimmt man sie nur nach und nach wahr, z.B. an den von Dir vorgestellten statements. 

Sehr erfreulich.

Grüße von 
Angelika Oetken, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Petra,<br />
habe mich über die Stellungnahme aus der &#8220;Wanderzeit&#8221; ebenfalls sehr gefreut. </p>
<p>Mir ist auch keine Info dieser Art von irgendeiner Jugendorganisation bekannt. </p>
<p>Ich werde den Artikel in meiner Praxis aushängen und KollgInnen zur Info senden. </p>
<p>Vielleicht macht das Beispiel der &#8220;Wanderjugend&#8221; so langsam Schule. </p>
<p>Ich hoffe, dass Eltern, die ihre Kinder in irgendeinen Verein, eine kirchliche Gruppierung oder Organisation integrieren wollen beim Lesen ins Nachdenken kommen und &#8220;erweiterte Führungszeugnisse&#8221; einfordern, bzw. genauer hinschauen.<br />
Viele lassen sich von &#8220;nett-sein&#8221; oder einer &#8220;gepflegten Erscheinung&#8221; oder irgendeinem &#8220;Status&#8221;  blenden. </p>
<p>Und die Eltern im Zweifelsfall ihre Kinder lieber bei der &#8220;Wanderjugend&#8221; anmelden als sie in irgendwelche kirchlichen Gruppen oder Säufererorganisationen wie die &#8220;Freiwillige Feuerwehr&#8221; gehen zu lassen.</p>
<p>Ich weiß aus eigener Erfahrung wie unglaublich ignorant, abwehrend und naiv z.B. Kirchenvorstände mit dem Thema &#8220;sexueller Übergriff&#8221; umgehen. Auch und gerade evangelische. </p>
<p>Das Prinzip &#8220;mit den Füßen abstimmen&#8221; wirkt zwar langsam, aber nachhaltig.<br />
&#8220;Weg ist weg&#8221;.</p>
<p>Solche Veränderungen sind nicht spektakulär, deshalb nimmt man sie nur nach und nach wahr, z.B. an den von Dir vorgestellten statements. </p>
<p>Sehr erfreulich.</p>
<p>Grüße von<br />
Angelika Oetken, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2009/12/13/verschweigen-sich-selbst-gegenuber/comment-page-1/#comment-4971</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 09:56:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=614#comment-4971</guid>
		<description>Die Erde ist doch keine Scheibe!

Es gibt auch gute Nachrichten: Im aktuellen Magazin (4/09) &quot;Wanderzeit&quot; des Deutschen Wanderverbands (immerhin ein Verein mit 600.000 Mitgliedern) findet sich unter der Rubrik &quot;Jugend&quot; folgender Beitrag:

&quot;Sexuelle Gewalt (!!!!!)

... und dessen Prävention ist ein sehr sensibles Thema - keine Frage. Möglicherweise möchte man dieses Thema am liebsten &quot;ausblenden&quot; und sich stattdessen mit anderen, schöneren Themen im Verein beschäftigen.

Dennoch ist es wichtig, sich mit Möglichkeiten und Methoden zum Schutz vor Grenzverletzungen gegenüber Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen. Umso mehr, wenn man selbst als ehrenamtlich tätiges Vereinsvorstandsmitglied Personalverantwirtung (für Gruppen- oder Freizeitleitungen, ggf. hauptamtliches Bildungspersonal) trägt.

Und keine Sorge, man wird nicht allein gelassen mit diesem heiklen Themengebiet. Eine Menge verständlich aufbereiteter Informationen und hilfreiche Konzepte stehen zur Verfügung.

Sowohl im Internet als auch bei den Geschäftsstellen der Deutschen Wanderjugend (DJW) können Sie sich Unterstützung holen. Unter www.wanderjugend.de haben Sie Zugriff auf weiterführende Informationen und Angebote, z. B. dem beschlossenen Verhaltenskodex der DJW, dem Präventionskonzept &quot;PräTect&quot; vom Bayerischen Jugendring, oder dem Informationsangebot des Bundes-Familienministeriums (Kampagne: Hinsehen. Handeln. Helfen, Infos unter: &lt;a href=&quot;http://www.hinsehen-handeln-helfen.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;www.hinsehen-handeln-helfen.de&lt;/a&gt;).

Vor einiger Zeit haben wir die Geschäftsstellen und Vorstände der Verbandsvereine per Rundschreiben über das Instrument des &quot;Erweiterten Führungszeugnisses&quot; in der Kinder- und Jugendarbeit informiert. Kurz gefasst geht es um die Pflicht zur Einholung von &quot;Erweiterten Führungszeugnissen&quot; für alle hauptamtlich tatigen Personen, die &quot;kinder- und jugendnah beschäftigt sind&quot; (z.B. Bildungsreferent/-innen).

In (juristischen) Fachkreisen wird kontrovers diskutiert, ob zusätzlich auch ehrenamtlich tätige Personen, die kinder- und jugendnah beschäftigt sind, möglicherweise unter diese Bestimmung fallen (z.B. Gruppen- und Übungsleitungen, Helfer/-innen, Teamer/-innen). Dies wird jedoch derzeit aus dem Bereich der Jugendverbände (unter anderem dem Deutschen Bundesjugendring) so nicht gesehen, da dieses Instrument nur bedingt tauglich erscheint und gegebenenfalls ein falsches Sicherheitsgefühl vermittelt. Weiteres dazu im Hintergrundpapier des DBJR, abrufbar unter &lt;a href=&quot;http://www.wanderjugend.de/conpresso/_rubric/index.php?rubric=Tipps+f%FCr+JugendleiterInnen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;www.wanderjugend.de.&lt;/a&gt;

Hinschauen und aufmerksam sein ist wichtig. Ein gesundes Maß an Aufmerksamkeit und Kontrolle seitens einer Vereinsführung stellt kein generelles Misstrauen gegenüber kinder- und jugendnah beschäftigten Personen dar. Es signalisiert aber möglichen Tätern und Täterinnen, die in der Regel sehr zielgerichtet und planvoll handeln: &quot;Hier hast du keine Chance!&quot;.&quot; (Zitatende)

Also ich - als Betroffene!! - lese SO eine offensive Herangehensweise an das Thema zum allerersten Mal!!! Und ich muss sagen, dass mich das - auch wenn ich die einzelnen angegebenen weiterführenden Hinweise noch nicht weitere recherchiert habe - stark beeindruckt. Und Hoffnung macht, dass sich laaaaaaaaangsam, gaaaaanz langsam doch was beginnt zu drehen.

Ist es doch - im Gegensatz beispielsweise zu den Kirchen, die selbst wenn schon Schreckliches passiert ist, noch vertuschen, verleugnen, verstecken - ein Ansatz, der deutlich präventiv UND offensiv an die Thematik &quot;sexuelle Gewalt&quot; herangeht. 

Hier wird - im Bewusstsein, dass (u.a.) Vereine und Freizeitgruppen sehr beliebte &quot;Beute-Orte&quot; von Pädosexuellen sind - nicht gewartet, bis (mindestens) ein Kind in den Brunnen gefallen ist, nicht gehofft, &quot;es wird schon bei uns nichts sein&quot;, sondern offensiv thematisiert, dass diese Gefahr besteht. Damit wird auch anerkannt, dass dies kein Randthema der Gesellschaft oder einzelner &quot;gestörter&quot; Triebtäter ist, sondern ein weit verbreitetes Phänomen, das mitten im &quot;normalen Leben&quot; vorkommt und dem endlich mehr Aufmerksamkeit zugemessen werden muss.

Für mein Empfinden ist der Artikel auch von jemandem verfasst, der/die weiß, wovon er/sie schreibt. Schon allein, dass nicht EINMAL der Begriff &quot;sexueller Missbrauch&quot; auftaucht, sondern dass das Ganze von Anfang an mit &quot;Sexuelle Gewalt&quot; als das benannt ist, was es ist, nämlich Gewalt. 

Auch dass die Aufmerksamkeit auf &quot;Täter und Täterinnen&quot; geführt wird, finde ich bemerkenswert, und auch die Feststellung, dass die &quot;Täter und Täterinnen in der Regel sehr zielgerichtet und planvoll handeln&quot; zeugt davon, dass hier niemand schreibt, der/die sexualisierte Gewalt für &quot;Fehltritte&quot; oder &quot;Schwachgewordensein&quot; hält.

Wie gesagt: Mir begegnet so ein Artikel - außerhalb von Betroffenen- und Fachkreisen - in dieser Art zum ersten Mal, und ich finde es einfach ermutigend. Wenn es auch nur ein kleiner Schritt ist.

Ich werde dem Wanderverband eine entsprechende Rückmeldung zusenden. Vielleicht geht es ja dem Einen oder der Anderen, die das hier liest, ähnlich und er/sie schreibt ebenfalls an den Verband. Ich glaube, so können auch wir solche positiven Ansätze unterstützen/fördern, bzw. die Motivation, sensibel für das Thema zu bleiben, stärken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erde ist doch keine Scheibe!</p>
<p>Es gibt auch gute Nachrichten: Im aktuellen Magazin (4/09) &#8220;Wanderzeit&#8221; des Deutschen Wanderverbands (immerhin ein Verein mit 600.000 Mitgliedern) findet sich unter der Rubrik &#8220;Jugend&#8221; folgender Beitrag:</p>
<p>&#8220;Sexuelle Gewalt (!!!!!)</p>
<p>&#8230; und dessen Prävention ist ein sehr sensibles Thema &#8211; keine Frage. Möglicherweise möchte man dieses Thema am liebsten &#8220;ausblenden&#8221; und sich stattdessen mit anderen, schöneren Themen im Verein beschäftigen.</p>
<p>Dennoch ist es wichtig, sich mit Möglichkeiten und Methoden zum Schutz vor Grenzverletzungen gegenüber Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen. Umso mehr, wenn man selbst als ehrenamtlich tätiges Vereinsvorstandsmitglied Personalverantwirtung (für Gruppen- oder Freizeitleitungen, ggf. hauptamtliches Bildungspersonal) trägt.</p>
<p>Und keine Sorge, man wird nicht allein gelassen mit diesem heiklen Themengebiet. Eine Menge verständlich aufbereiteter Informationen und hilfreiche Konzepte stehen zur Verfügung.</p>
<p>Sowohl im Internet als auch bei den Geschäftsstellen der Deutschen Wanderjugend (DJW) können Sie sich Unterstützung holen. Unter <a href="http://www.wanderjugend.de" rel="nofollow">http://www.wanderjugend.de</a> haben Sie Zugriff auf weiterführende Informationen und Angebote, z. B. dem beschlossenen Verhaltenskodex der DJW, dem Präventionskonzept &#8220;PräTect&#8221; vom Bayerischen Jugendring, oder dem Informationsangebot des Bundes-Familienministeriums (Kampagne: Hinsehen. Handeln. Helfen, Infos unter: <a href="http://www.hinsehen-handeln-helfen.de/" rel="nofollow">http://www.hinsehen-handeln-helfen.de</a>).</p>
<p>Vor einiger Zeit haben wir die Geschäftsstellen und Vorstände der Verbandsvereine per Rundschreiben über das Instrument des &#8220;Erweiterten Führungszeugnisses&#8221; in der Kinder- und Jugendarbeit informiert. Kurz gefasst geht es um die Pflicht zur Einholung von &#8220;Erweiterten Führungszeugnissen&#8221; für alle hauptamtlich tatigen Personen, die &#8220;kinder- und jugendnah beschäftigt sind&#8221; (z.B. Bildungsreferent/-innen).</p>
<p>In (juristischen) Fachkreisen wird kontrovers diskutiert, ob zusätzlich auch ehrenamtlich tätige Personen, die kinder- und jugendnah beschäftigt sind, möglicherweise unter diese Bestimmung fallen (z.B. Gruppen- und Übungsleitungen, Helfer/-innen, Teamer/-innen). Dies wird jedoch derzeit aus dem Bereich der Jugendverbände (unter anderem dem Deutschen Bundesjugendring) so nicht gesehen, da dieses Instrument nur bedingt tauglich erscheint und gegebenenfalls ein falsches Sicherheitsgefühl vermittelt. Weiteres dazu im Hintergrundpapier des DBJR, abrufbar unter <a href="http://www.wanderjugend.de/conpresso/_rubric/index.php?rubric=Tipps+f%FCr+JugendleiterInnen" rel="nofollow"></a><a href="http://www.wanderjugend.de" rel="nofollow">http://www.wanderjugend.de</a>.</p>
<p>Hinschauen und aufmerksam sein ist wichtig. Ein gesundes Maß an Aufmerksamkeit und Kontrolle seitens einer Vereinsführung stellt kein generelles Misstrauen gegenüber kinder- und jugendnah beschäftigten Personen dar. Es signalisiert aber möglichen Tätern und Täterinnen, die in der Regel sehr zielgerichtet und planvoll handeln: &#8220;Hier hast du keine Chance!&#8221;.&#8221; (Zitatende)</p>
<p>Also ich &#8211; als Betroffene!! &#8211; lese SO eine offensive Herangehensweise an das Thema zum allerersten Mal!!! Und ich muss sagen, dass mich das &#8211; auch wenn ich die einzelnen angegebenen weiterführenden Hinweise noch nicht weitere recherchiert habe &#8211; stark beeindruckt. Und Hoffnung macht, dass sich laaaaaaaaangsam, gaaaaanz langsam doch was beginnt zu drehen.</p>
<p>Ist es doch &#8211; im Gegensatz beispielsweise zu den Kirchen, die selbst wenn schon Schreckliches passiert ist, noch vertuschen, verleugnen, verstecken &#8211; ein Ansatz, der deutlich präventiv UND offensiv an die Thematik &#8220;sexuelle Gewalt&#8221; herangeht. </p>
<p>Hier wird &#8211; im Bewusstsein, dass (u.a.) Vereine und Freizeitgruppen sehr beliebte &#8220;Beute-Orte&#8221; von Pädosexuellen sind &#8211; nicht gewartet, bis (mindestens) ein Kind in den Brunnen gefallen ist, nicht gehofft, &#8220;es wird schon bei uns nichts sein&#8221;, sondern offensiv thematisiert, dass diese Gefahr besteht. Damit wird auch anerkannt, dass dies kein Randthema der Gesellschaft oder einzelner &#8220;gestörter&#8221; Triebtäter ist, sondern ein weit verbreitetes Phänomen, das mitten im &#8220;normalen Leben&#8221; vorkommt und dem endlich mehr Aufmerksamkeit zugemessen werden muss.</p>
<p>Für mein Empfinden ist der Artikel auch von jemandem verfasst, der/die weiß, wovon er/sie schreibt. Schon allein, dass nicht EINMAL der Begriff &#8220;sexueller Missbrauch&#8221; auftaucht, sondern dass das Ganze von Anfang an mit &#8220;Sexuelle Gewalt&#8221; als das benannt ist, was es ist, nämlich Gewalt. </p>
<p>Auch dass die Aufmerksamkeit auf &#8220;Täter und Täterinnen&#8221; geführt wird, finde ich bemerkenswert, und auch die Feststellung, dass die &#8220;Täter und Täterinnen in der Regel sehr zielgerichtet und planvoll handeln&#8221; zeugt davon, dass hier niemand schreibt, der/die sexualisierte Gewalt für &#8220;Fehltritte&#8221; oder &#8220;Schwachgewordensein&#8221; hält.</p>
<p>Wie gesagt: Mir begegnet so ein Artikel &#8211; außerhalb von Betroffenen- und Fachkreisen &#8211; in dieser Art zum ersten Mal, und ich finde es einfach ermutigend. Wenn es auch nur ein kleiner Schritt ist.</p>
<p>Ich werde dem Wanderverband eine entsprechende Rückmeldung zusenden. Vielleicht geht es ja dem Einen oder der Anderen, die das hier liest, ähnlich und er/sie schreibt ebenfalls an den Verband. Ich glaube, so können auch wir solche positiven Ansätze unterstützen/fördern, bzw. die Motivation, sensibel für das Thema zu bleiben, stärken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

<!-- Dynamic Page Served (once) in 0.283 seconds -->

