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	<title>Kommentare zu: „Ich hatte noch ein paar Dinge zu verarbeiten“</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Von: Petra</title>
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		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:07:24 +0000</pubDate>
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		<description>Unglaublich, unfassbar, haarsträubend, ernüchternd.

Das sind meine ersten spontanen Reaktionen auf diese Aussagen. 

Zitate:

&quot;Und fast alle, die Mitte der Sechzigerjahre zur Gemeinde gehörten, ahnten, dass dies etwas mit gewissen Neigungen des Menschen Alfons Kamphusmann zu tun hatte.&quot; - Und diese &quot;fast alle&quot; haben dennoch einfach weiter geschwiegen!

&quot;In meiner Funktion als Oberbürgermeister (...) bin ich zu den Vorfällen nie befragt worden.&quot; - Ja, wenn man nicht gefragt wird... Frage: Sind Sie nicht auch in Ihrer &quot;Funktion&quot; als Mensch gefragt gewesen??? Haben Sie da eine Haltung dazu?? Können Sie diese auch äußern ohne erst gefragt zu werden???

&quot;Vielleicht hat er übertrieben, aber gelogen hat er nicht.&quot; - Klar, für jemanden, der solche Übergriffe nicht selbst erleben musste, klingt vieles (weil es so wenig mit unseren Bildern vom &quot;guten Menschen&quot;/Pfarrer/Vater/Katholik zusammenpasst) als &quot;übertrieben&quot;. Aber wenigstens gesteht er Norbert zu, nicht gelogen zu haben. Das kennt Norbert (und viele von uns) ja auch anders!

&quot;...dass die Gemeinde diesen Teil Ihrer Geschichte dringend aufarbeiten müsse. Ich weiß nicht, wie das hätte laufen, wer das hätte initiieren sollen.&quot; - Vielleicht ein Oberbürgermeister, der weiß, dass Alfons Kamphusmann &quot;gewisse Neigungen&quot; hatte, und der überzeugt ist, dass Norbert Denef nicht lügt???  

&quot;Eine Entschuldigung und ein klärendes Hirtenwort durch den Bischof von Magdeburg und eine Geste der Versöhnung seitens der Gemeinde wären vielleicht angemessen gewesen.&quot; - &quot;Wären vielleicht angemessen gewesen&quot;???? Geht es noch unverbindlicher??? SIND DAS MINDESTE!!!

Wie gesagt: Unglaublich, unfassbar, haarsträubend, ernüchternd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unglaublich, unfassbar, haarsträubend, ernüchternd.</p>
<p>Das sind meine ersten spontanen Reaktionen auf diese Aussagen. </p>
<p>Zitate:</p>
<p>&#8220;Und fast alle, die Mitte der Sechzigerjahre zur Gemeinde gehörten, ahnten, dass dies etwas mit gewissen Neigungen des Menschen Alfons Kamphusmann zu tun hatte.&#8221; &#8211; Und diese &#8220;fast alle&#8221; haben dennoch einfach weiter geschwiegen!</p>
<p>&#8220;In meiner Funktion als Oberbürgermeister (&#8230;) bin ich zu den Vorfällen nie befragt worden.&#8221; &#8211; Ja, wenn man nicht gefragt wird&#8230; Frage: Sind Sie nicht auch in Ihrer &#8220;Funktion&#8221; als Mensch gefragt gewesen??? Haben Sie da eine Haltung dazu?? Können Sie diese auch äußern ohne erst gefragt zu werden???</p>
<p>&#8220;Vielleicht hat er übertrieben, aber gelogen hat er nicht.&#8221; &#8211; Klar, für jemanden, der solche Übergriffe nicht selbst erleben musste, klingt vieles (weil es so wenig mit unseren Bildern vom &#8220;guten Menschen&#8221;/Pfarrer/Vater/Katholik zusammenpasst) als &#8220;übertrieben&#8221;. Aber wenigstens gesteht er Norbert zu, nicht gelogen zu haben. Das kennt Norbert (und viele von uns) ja auch anders!</p>
<p>&#8220;&#8230;dass die Gemeinde diesen Teil Ihrer Geschichte dringend aufarbeiten müsse. Ich weiß nicht, wie das hätte laufen, wer das hätte initiieren sollen.&#8221; &#8211; Vielleicht ein Oberbürgermeister, der weiß, dass Alfons Kamphusmann &#8220;gewisse Neigungen&#8221; hatte, und der überzeugt ist, dass Norbert Denef nicht lügt???  </p>
<p>&#8220;Eine Entschuldigung und ein klärendes Hirtenwort durch den Bischof von Magdeburg und eine Geste der Versöhnung seitens der Gemeinde wären vielleicht angemessen gewesen.&#8221; &#8211; &#8220;Wären vielleicht angemessen gewesen&#8221;???? Geht es noch unverbindlicher??? SIND DAS MINDESTE!!!</p>
<p>Wie gesagt: Unglaublich, unfassbar, haarsträubend, ernüchternd.</p>
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