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	<title>Kommentare zu: Daniel Bongardt – 1977 im Kinderheim Niendorf/Ostsee sexuell missbraucht</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 17:38:24 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
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		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 21:14:33 +0000</pubDate>
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		<description>... ach ja ... fast vergessen ... WIR die &quot;Betroffenen&quot; muessen uns oeffentlich entbloessen und diejenigen die VERANTWORTLICH sind S C W E I G E N und V E R S T E C K E N sich ... das geht so nicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ach ja &#8230; fast vergessen &#8230; WIR die &#8220;Betroffenen&#8221; muessen uns oeffentlich entbloessen und diejenigen die VERANTWORTLICH sind S C W E I G E N und V E R S T E C K E N sich &#8230; das geht so nicht!</p>
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	</item>
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		<title>Von: Matthias Suthe</title>
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		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 20:38:33 +0000</pubDate>
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		<description>... war sehr aktiv ... viele Jahre Messdiener, aktiv in der DPSG, habe Christliche Jugendarbeit organisiert, auch international, und war Mitglied im Pfarrgemeinderad. ... Ich empfinde es sehr erbaermlich das ich als aktiver Christ, der ich bis vor kurzem noch war, nicht von meiner Glaubensgemeischaft unterstuezt und geholfen werde, sondern verstossen und diffarmiert werde ... weil ich als Kind in Niendorf war,  ... heute heisst es ja &quot;Bondage&quot; ... Liebe Leute, Sw Chlarissa, I am not amused!!! ... unter A U F K L A E R U N G verstehe ich nicht ein volles Jahr plus 7 Monate S C W E I G E N !!! Mehr oeffentliche Aufklaerung wuerde mir und anderen Betroffenen  S E H R helfen!!! ... Antworten fehlen ... Warum schweigen diejenigen die auch heute noch dafuer verantwortlich sind? Es wird ja nun sehr oft ueber Missbrauch diskutiert ... ich empfinde Misshandelung genauso schlimm ... insbesondere wenn man nachts ins Bett gefesselt wird ...
... Ich bitte um Antworten, U N D Oeffentlichkeit!!! Das Schweigen und verschweigen muss ein Ende haben. 
Liebe Sw Clarissa ... wir brauchen HILFE!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; war sehr aktiv &#8230; viele Jahre Messdiener, aktiv in der DPSG, habe Christliche Jugendarbeit organisiert, auch international, und war Mitglied im Pfarrgemeinderad. &#8230; Ich empfinde es sehr erbaermlich das ich als aktiver Christ, der ich bis vor kurzem noch war, nicht von meiner Glaubensgemeischaft unterstuezt und geholfen werde, sondern verstossen und diffarmiert werde &#8230; weil ich als Kind in Niendorf war,  &#8230; heute heisst es ja &#8220;Bondage&#8221; &#8230; Liebe Leute, Sw Chlarissa, I am not amused!!! &#8230; unter A U F K L A E R U N G verstehe ich nicht ein volles Jahr plus 7 Monate S C W E I G E N !!! Mehr oeffentliche Aufklaerung wuerde mir und anderen Betroffenen  S E H R helfen!!! &#8230; Antworten fehlen &#8230; Warum schweigen diejenigen die auch heute noch dafuer verantwortlich sind? Es wird ja nun sehr oft ueber Missbrauch diskutiert &#8230; ich empfinde Misshandelung genauso schlimm &#8230; insbesondere wenn man nachts ins Bett gefesselt wird &#8230;<br />
&#8230; Ich bitte um Antworten, U N D Oeffentlichkeit!!! Das Schweigen und verschweigen muss ein Ende haben.<br />
Liebe Sw Clarissa &#8230; wir brauchen HILFE!!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Flexer</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-5/#comment-37323</link>
		<dc:creator>Flexer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 18:21:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-37323</guid>
		<description>Hallo und Guten Abend ,


an alle in diesem Forum  (auch an die kath. Kirche die dieses Forum beobachtet/0bserviert) .

@ Sr. Clarissa ,   VIELEN DANK für die Zusendung unseres Fotos .

Seit Wochen beschäftige ich mich wieder mit Niendorf .
Vergessen kann ich bis heute leider nicht die Torturen, die wir dort erleben mussten .


Liebe kath. Priester, Diakone, Pfaffen ... etc. (wie auch immer Sie sich benennen ) .

Es macht hier  keinen Sinn beschwichtigen zu wollen, mit Aussagen wie :    &quot; Ich war damals auch da und es hat mir gut gefallen &quot;
              &quot; so schlimm war das aber gar nicht &quot;
              &quot; früher war das eben so &quot;
              &quot; das ist aber schon lange her &quot;

TATSACHE und FAKT ist :
Es wurde sexuell missbraucht , geschlagen und geprügelt , gedemütigt und das über einen langen Zeitraum an kleinen Kindern !

Hilfreich sind KEINE Gebete, auch keine Rosenkranzgebete , es hilft auch nicht wenn sich Herr Bischof Bode sich im Osnabrücker Dom  vor dem Altar auf den Boden legt die Arme ausbreitet und für Missbrauchsopfer sühnt , eben so wenig helfen Flaschenpost und Kerzen anzünden !!!!!!

Hilfreich ist hier eine   ÖFFENTLICHE   AUFKLÄRUNG und STELLUNGNAHME  seitens der kath. Kirche .


In diesem Sinne ,
wünsche ich allen Beteiligten des Forums frohe Weihnachten .
Für Befürworter der kath. Kirche eine besonders Besinnliche .

S.Suthe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und Guten Abend ,</p>
<p>an alle in diesem Forum  (auch an die kath. Kirche die dieses Forum beobachtet/0bserviert) .</p>
<p>@ Sr. Clarissa ,   VIELEN DANK für die Zusendung unseres Fotos .</p>
<p>Seit Wochen beschäftige ich mich wieder mit Niendorf .<br />
Vergessen kann ich bis heute leider nicht die Torturen, die wir dort erleben mussten .</p>
<p>Liebe kath. Priester, Diakone, Pfaffen &#8230; etc. (wie auch immer Sie sich benennen ) .</p>
<p>Es macht hier  keinen Sinn beschwichtigen zu wollen, mit Aussagen wie :    &#8221; Ich war damals auch da und es hat mir gut gefallen &#8221;<br />
              &#8221; so schlimm war das aber gar nicht &#8221;<br />
              &#8221; früher war das eben so &#8221;<br />
              &#8221; das ist aber schon lange her &#8221;</p>
<p>TATSACHE und FAKT ist :<br />
Es wurde sexuell missbraucht , geschlagen und geprügelt , gedemütigt und das über einen langen Zeitraum an kleinen Kindern !</p>
<p>Hilfreich sind KEINE Gebete, auch keine Rosenkranzgebete , es hilft auch nicht wenn sich Herr Bischof Bode sich im Osnabrücker Dom  vor dem Altar auf den Boden legt die Arme ausbreitet und für Missbrauchsopfer sühnt , eben so wenig helfen Flaschenpost und Kerzen anzünden !!!!!!</p>
<p>Hilfreich ist hier eine   ÖFFENTLICHE   AUFKLÄRUNG und STELLUNGNAHME  seitens der kath. Kirche .</p>
<p>In diesem Sinne ,<br />
wünsche ich allen Beteiligten des Forums frohe Weihnachten .<br />
Für Befürworter der kath. Kirche eine besonders Besinnliche .</p>
<p>S.Suthe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-5/#comment-34120</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 13:43:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-34120</guid>
		<description>Liebe Doro,
auch von mir, wenn auch spät, ganz herzlichen Dank für die Zitate. Auch ich bin mit vielem aus der Zuschrift des Herrn Canz nicht einverstanden, aber ich habe mich nicht geärgert, aus folgendem Grund:  Niemand, der nicht betroffen ist , und das ist Herr C. ganz offensichtlich nicht, kann das Leid ermessen und die Qual, mit dem/der die Betroffene leben müssen 
(auch VOR Rückkehr der Erinnerung), und da ist Verdrängung, soweit dann überhaupt noch möglich und Nicht-darüber-reden das Schlimmste, was ihnen passieren kann. Mein Gedanke war: Herr C. mag wissen, was er sagt aber nicht, worüber er spricht. 
Dir, lieber Matthias, auf diesem Wege ganz liebe Grüße und melde dich doch mal wieder bei mir.
Gaby P.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Doro,<br />
auch von mir, wenn auch spät, ganz herzlichen Dank für die Zitate. Auch ich bin mit vielem aus der Zuschrift des Herrn Canz nicht einverstanden, aber ich habe mich nicht geärgert, aus folgendem Grund:  Niemand, der nicht betroffen ist , und das ist Herr C. ganz offensichtlich nicht, kann das Leid ermessen und die Qual, mit dem/der die Betroffene leben müssen<br />
(auch VOR Rückkehr der Erinnerung), und da ist Verdrängung, soweit dann überhaupt noch möglich und Nicht-darüber-reden das Schlimmste, was ihnen passieren kann. Mein Gedanke war: Herr C. mag wissen, was er sagt aber nicht, worüber er spricht.<br />
Dir, lieber Matthias, auf diesem Wege ganz liebe Grüße und melde dich doch mal wieder bei mir.<br />
Gaby P.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-34086</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 21:15:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-34086</guid>
		<description>... Vielen Dank fuer die netten Worte die hier in den letzten Monaten geschrieben worden sind. DANKE!!! ... aber ... als Betroffener fehlt mir vor allem AUFKLAERUNG von denen die Verantwortlich fuer die Misshandlungen sind. Verantwortlich sind auch diejenigen die zur Zeit von den Misshadlungen und Missbrauch informiert sind, Auflkaerung versprochen haben und bis heute untaetig sind. Es wuerde mich sehr freuen von den Betreiber des Heimes zu hoeren. Es wurde mir versprochen! Leider ist dem nicht so! Es wird wieder nur darauf verwiesen das es damals ja so war ... ja ... NEIN! Das war auch damals nicht rechtlich! Von den Betreibern wird leider keine Aufklaerung betrieben und es wird auch nicht zu erwarten sein. Es waere nett wenigstens die Fotos zurueck zu bekommen - die wir dem Orden geschickt haben, zwecks Identifizierung - trotz Versprechung ist dies leider nicht geschehen.  ... und ... Ich kann meine Torturen nicht vergessen!!! ... leider oder (Gott) sei dank!!!
AUFKLAERUNG!!! oder zumindest ein Versuch der Aufklaerung wuerde mir helfen.
Gruss MCS</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Vielen Dank fuer die netten Worte die hier in den letzten Monaten geschrieben worden sind. DANKE!!! &#8230; aber &#8230; als Betroffener fehlt mir vor allem AUFKLAERUNG von denen die Verantwortlich fuer die Misshandlungen sind. Verantwortlich sind auch diejenigen die zur Zeit von den Misshadlungen und Missbrauch informiert sind, Auflkaerung versprochen haben und bis heute untaetig sind. Es wuerde mich sehr freuen von den Betreiber des Heimes zu hoeren. Es wurde mir versprochen! Leider ist dem nicht so! Es wird wieder nur darauf verwiesen das es damals ja so war &#8230; ja &#8230; NEIN! Das war auch damals nicht rechtlich! Von den Betreibern wird leider keine Aufklaerung betrieben und es wird auch nicht zu erwarten sein. Es waere nett wenigstens die Fotos zurueck zu bekommen &#8211; die wir dem Orden geschickt haben, zwecks Identifizierung &#8211; trotz Versprechung ist dies leider nicht geschehen.  &#8230; und &#8230; Ich kann meine Torturen nicht vergessen!!! &#8230; leider oder (Gott) sei dank!!!<br />
AUFKLAERUNG!!! oder zumindest ein Versuch der Aufklaerung wuerde mir helfen.<br />
Gruss MCS</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: justina</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-33588</link>
		<dc:creator>justina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 17:39:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-33588</guid>
		<description>Liebe Doro,
ich danke Ihnen von Herzen für diese vielen Zitate, da steckt meinem Gefühl nach  so viel Wahrheit drin, es tut mir gut das zu lesen, und zu spüren dadurch verstanden zu werden. Es nimmt mir den Ärger an großen Teilen der obigen Zuschrift.
Vielen Dank.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Doro,<br />
ich danke Ihnen von Herzen für diese vielen Zitate, da steckt meinem Gefühl nach  so viel Wahrheit drin, es tut mir gut das zu lesen, und zu spüren dadurch verstanden zu werden. Es nimmt mir den Ärger an großen Teilen der obigen Zuschrift.<br />
Vielen Dank.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doro</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-33506</link>
		<dc:creator>Doro</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:16:55 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Mord muss ans Tageslicht. Die Erinnerung an furchtbare Ereignisse und das Aussprechen der grässlichen wahrheit sind Vorbedingungen für die Wiederherstellung der gesellschaftlichen Ordnung, für die Genesung der Opfer.&quot;
Judith L. Herman (&quot;Die Narben der Gewalt&quot;, 2003) 


&quot;Ein wichtiger Bestandteil deiner Heilung von sexuellem Kindesmissbrauch ist, dass du die Wahrheit über dein Leben erzählst. Die sexuelle Belästigung von Kindern und die Scham, die sie verursacht, gedeihen in einer Athmosphäre des Verschweigens. Dieses Schweigen zu brechen ist sehr heilsam.&quot;
Ellen Bass/Laura Davis (&quot;Trotz allem&quot;, 1990)


&quot;Die Erfahrung lehrt uns, dass wir im Kampf mit den seelischen Erkrankungen auf Dauer ein sehr wichtiges Mittel zur Verfügung haben: die Wahrheit unserer einmaligen und einzigartigen Kindheitsgeschichte emotional zu finden. Die Wahrheit ist so unentbehrlich, dass wir ihren Verlust mit schweren Erkrankungen bezahlen.&quot;
Alice Miller (&quot;Das Drama des begabten Kindes&quot;, 1997)


&quot;Ein Mensch, dem ein Ereignis, das ihn überfordert und das er zunächst nicht verarbeiten kann, widerfährt, vermag sich, indem er sich mitteilt und immer wieder darüber spricht, allmählich zu entlasten, das Problem langsam anzunehmen und zu integrieren. Die Fähigkeit, sich mit seinem Leid mitzuteilen, entscheidet nicht unerheblich über seelische Krankheit beziehungsweise Gesundheit.&quot;
Heinz-Peter Röhr (&quot;Ich traue meiner Wahrnehmung&quot;, 2006)


&quot;Wer sich der Thematik zu öffnen vermag, macht sich zugänglich für die verlorene, verschwiegene, verdrängte oder verleugnete Realität der Opfer sexueller Ausbeutung; der wird zum Ort, wo Wirklichkeit zurückerobert werden kann. Wer weiß, dass nur darin die Chance besteht, dass Opfer nicht zwanghaft zu Tätern werden müssen, erkennt die gesellschaftliche Dimension seines Wissens.&quot;
Cornelia Kazis (&quot;Dem Schweigen ein Ende&quot;, 1988) 


&quot;Doch statt die Erinnerungen zu verdammen, sollten wir sie dankbar und liebevoll annehmen. Denn sie geben uns die Möglichkeit, alten Schmerz aufzuspüren, in Worte zu fassen und mit Licht und Klarheit zu erfüllen.&quot;
Christine Striebel (&quot;Nicht allein&quot;, 2010)


&quot;Fast immer wird durch den Täter ein Redeverbot verhängt, das bis ins Erwachsenenalter hinein wirksam sein kann. Durch dieses Redeverbot werden die Täter geschützt und wird der Verarbeitungsprozess betroffener Frauen erschwert.&quot;
Ellen Spangenberg (&quot;Dem Leben wieder trauen&quot;, 2008)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mord muss ans Tageslicht. Die Erinnerung an furchtbare Ereignisse und das Aussprechen der grässlichen wahrheit sind Vorbedingungen für die Wiederherstellung der gesellschaftlichen Ordnung, für die Genesung der Opfer.&#8221;<br />
Judith L. Herman (&#8220;Die Narben der Gewalt&#8221;, 2003) </p>
<p>&#8220;Ein wichtiger Bestandteil deiner Heilung von sexuellem Kindesmissbrauch ist, dass du die Wahrheit über dein Leben erzählst. Die sexuelle Belästigung von Kindern und die Scham, die sie verursacht, gedeihen in einer Athmosphäre des Verschweigens. Dieses Schweigen zu brechen ist sehr heilsam.&#8221;<br />
Ellen Bass/Laura Davis (&#8220;Trotz allem&#8221;, 1990)</p>
<p>&#8220;Die Erfahrung lehrt uns, dass wir im Kampf mit den seelischen Erkrankungen auf Dauer ein sehr wichtiges Mittel zur Verfügung haben: die Wahrheit unserer einmaligen und einzigartigen Kindheitsgeschichte emotional zu finden. Die Wahrheit ist so unentbehrlich, dass wir ihren Verlust mit schweren Erkrankungen bezahlen.&#8221;<br />
Alice Miller (&#8220;Das Drama des begabten Kindes&#8221;, 1997)</p>
<p>&#8220;Ein Mensch, dem ein Ereignis, das ihn überfordert und das er zunächst nicht verarbeiten kann, widerfährt, vermag sich, indem er sich mitteilt und immer wieder darüber spricht, allmählich zu entlasten, das Problem langsam anzunehmen und zu integrieren. Die Fähigkeit, sich mit seinem Leid mitzuteilen, entscheidet nicht unerheblich über seelische Krankheit beziehungsweise Gesundheit.&#8221;<br />
Heinz-Peter Röhr (&#8220;Ich traue meiner Wahrnehmung&#8221;, 2006)</p>
<p>&#8220;Wer sich der Thematik zu öffnen vermag, macht sich zugänglich für die verlorene, verschwiegene, verdrängte oder verleugnete Realität der Opfer sexueller Ausbeutung; der wird zum Ort, wo Wirklichkeit zurückerobert werden kann. Wer weiß, dass nur darin die Chance besteht, dass Opfer nicht zwanghaft zu Tätern werden müssen, erkennt die gesellschaftliche Dimension seines Wissens.&#8221;<br />
Cornelia Kazis (&#8220;Dem Schweigen ein Ende&#8221;, 1988) </p>
<p>&#8220;Doch statt die Erinnerungen zu verdammen, sollten wir sie dankbar und liebevoll annehmen. Denn sie geben uns die Möglichkeit, alten Schmerz aufzuspüren, in Worte zu fassen und mit Licht und Klarheit zu erfüllen.&#8221;<br />
Christine Striebel (&#8220;Nicht allein&#8221;, 2010)</p>
<p>&#8220;Fast immer wird durch den Täter ein Redeverbot verhängt, das bis ins Erwachsenenalter hinein wirksam sein kann. Durch dieses Redeverbot werden die Täter geschützt und wird der Verarbeitungsprozess betroffener Frauen erschwert.&#8221;<br />
Ellen Spangenberg (&#8220;Dem Leben wieder trauen&#8221;, 2008)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-33501</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:42:02 +0000</pubDate>
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		<description>@ Jochen Canz Ihre Mahnungen halte ich für sehr berechtigt - danke! 
&quot;Das Loslassen schenkt Zukunft. Das Festhalten bringt um!&quot; 

Es war damals fürchterlich, für viele Kinder. Viel wurde für viele Kinder inzwischen verbessert. Viel bleibt zu tun ...
Große weiße Flecken auf meiner Erinnerungslandkarte - die lass ich so wie sie sind ...
Wichtig für uns ist sachliche Aufarbeitung unter fachlicher Begleitung. 
Um&#039;s Sachliche kümmern wir uns selbst, für&#039;s Fachliche braucht es das UMDENKEN in der Gesellschaft:
UMKEHR von Macht-Missbrauch in Menschlichkeit  ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jochen Canz Ihre Mahnungen halte ich für sehr berechtigt &#8211; danke!<br />
&#8220;Das Loslassen schenkt Zukunft. Das Festhalten bringt um!&#8221; </p>
<p>Es war damals fürchterlich, für viele Kinder. Viel wurde für viele Kinder inzwischen verbessert. Viel bleibt zu tun &#8230;<br />
Große weiße Flecken auf meiner Erinnerungslandkarte &#8211; die lass ich so wie sie sind &#8230;<br />
Wichtig für uns ist sachliche Aufarbeitung unter fachlicher Begleitung.<br />
Um&#8217;s Sachliche kümmern wir uns selbst, für&#8217;s Fachliche braucht es das UMDENKEN in der Gesellschaft:<br />
UMKEHR von Macht-Missbrauch in Menschlichkeit  &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-33498</link>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 09:24:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-33498</guid>
		<description>@ Jochen Canz ,

viele gut gemeinte Vorschläge enthalten ihre Zeilen.

Aber ich denke , man sollte differenzieren.

Wenn mißhandelte oder mißbrauchte Menschen es schaffen es zu verdrängen und ein einigermaßen lebenwertes Leben aufzubauen, ist das 
ein riesiger Fortschritt.

Aber was ist mit den Menschen, die nur noch von Arzt zu Arzt zu Krankenhaus laufen und nicht mehr &quot;lebenswert leben können ? &quot;

Wenn Psychiater nur noch Unmengen an Tabletten verschreiben und aus Menschen dann eine Art ruhige Zombies = Robotermenschen ( = keine Mimik, Übergewicht, Robotergang, Selbstverletzungen etc. )  werden .

Ich empfehle  einmal Menschen in Krankenhäusern anzuschauen, die vollgepumpt werden mit Psychopharmaka wie zB.  verschiedene Neuroleptika etc., da Ärzte nichts anderes wissen zu helfen, wenn die Seele kaputtgemacht wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jochen Canz ,</p>
<p>viele gut gemeinte Vorschläge enthalten ihre Zeilen.</p>
<p>Aber ich denke , man sollte differenzieren.</p>
<p>Wenn mißhandelte oder mißbrauchte Menschen es schaffen es zu verdrängen und ein einigermaßen lebenwertes Leben aufzubauen, ist das<br />
ein riesiger Fortschritt.</p>
<p>Aber was ist mit den Menschen, die nur noch von Arzt zu Arzt zu Krankenhaus laufen und nicht mehr &#8220;lebenswert leben können ? &#8221;</p>
<p>Wenn Psychiater nur noch Unmengen an Tabletten verschreiben und aus Menschen dann eine Art ruhige Zombies = Robotermenschen ( = keine Mimik, Übergewicht, Robotergang, Selbstverletzungen etc. )  werden .</p>
<p>Ich empfehle  einmal Menschen in Krankenhäusern anzuschauen, die vollgepumpt werden mit Psychopharmaka wie zB.  verschiedene Neuroleptika etc., da Ärzte nichts anderes wissen zu helfen, wenn die Seele kaputtgemacht wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jochen Canz</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-33474</link>
		<dc:creator>Jochen Canz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 18:30:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-33474</guid>
		<description>Kleine Kinder in ihrer Hilflosigkeit sind immer Ziel von Übergriffen - früher wie heute...im Kleinen und im ganz massiven Umfang. 

Zur körperlichen Gewalt - zerbrechend - kommt selische Grausamkeit - die vernichtet. 

Vieles hält man in bestehenden Gesellschaften sogar für normal...man denke an die Prügelstrafe, dessen Ende ich in der Schule erleben durfte. Oder an Jugendorganisationen, wie die &quot;FDJ&quot; oder der &quot;HJ&quot;. Dort wurde &quot;diszipliniert&quot; was das Zeug hielt.

Während des Krieges hatten sich die Menschen - und nicht nur in Deutschland - an die &quot;Kinderlandverschickung&quot; gewöhnt...es war ein allseits akzeptiertes Unternehmen seine Kinder in &quot;Erholungsheime&quot; zu verschicken und sie damit - treu glaubend - fremden Mächten auszuliefern.

Allein der Vertrauensbruch in den Augen des Kindes, von den Eltern &quot;weggegeben&quot; worden zu sein...also das Erleben des Kindes, von ihnen allein gelassen zu werden, war schon für sich traumatisch. Dann folgten meist lange Eisenbahnfahrten, deren Strecken man in dem Alter nicht rekonstruieren konnte...man also von sich aus nicht wieder zum schützenden Zuhause zurück finden konnte...man war den Vorgängen nicht nur scheinbar ausgeliefert!

Fremde Personen, deren individuellen Eigenheiten den kleinen Seelchen unbekannt waren, forderten nun Dinge und Verhalten, die man bisher gar nicht kannte...und meist mit Unverständnis und Widerstand beantwortete. 
Dies zog den damaligen &quot;pädagogischen Gepflogenheiten&quot; entsprechend Strafe nach sich. Die konnte durchaus in körperlicher Tortur und seelischer Vernichtung ausarten.

Ich weiss noch, dass in meiner Klasse (1962) ein Junge dermassen geschlagen wurde, dass er durchs Klassenzimmer fliegend mit dem Kopf so an die Heizung knallte, dass er aus einer tiefen und breiten Platzwunde so stark blutete, dass er das ganze Gesicht mit Blut übersudelt hatte. Er wurde mit dem zynischen Hinweis nach Hause geschickt, dass er sich endlich mal waschen sollte, denn so dürfe er nicht in der Schule sitzen.

Anderntags sah er noch viel schlimmer aus...denn er hatte abends von seinen Eltern nochmals Prügel bezogen, weil er sich in der Schule nicht benommen hatte.

Das nur mal zur Veranschaulichung, welche &quot;pädagogischen Mittel&quot; bis in die 60er als normal angesehen wurden.

Als meine Frau 1964 nach Niendorf &quot;verschickt&quot; wurde, erlebte sie viel was sie prägte...aber ich bin dankbar dafür, dass ihr die ganz furchtbaren Möglichkeiten erspart blieben. Sie war von der Bundespost zur Erholung nach Niendorf gesandt worden.

Allein die Tatsache, dass sie vorhin vor dem PC spontan meinte, ich solle mal nach &quot;Niendorf&quot; googlen und nach Bildern schauen, beweist mir, dass sie sogar nach über 47 Jahren immer noch traumatisiert ist.

Der Pudding schmeckte ihr damals...aber Labskaus und Fisch...das hasst sie auch heute noch. Der Zwang in Allem - besonders beim Essen und Schlafen - ist ihr noch immer gegenwärtig und sie &quot;kaut&quot; auch immer mal wieder auf diesem Thema herum...und das, obwohl sie - wie gesagt - sehr gut bei den geschilderten Umständen in anderen Kinderheimen weggekommen ist!

Nun muss man die Kinderheime jener Zeit unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Akzeptanz - auch der &quot;pädagogischen Härte&quot; - sehen...dies entschuldigt gar nichts...aber es macht die Situationen sehr viel transparenter. 

Es waren keine &quot;Nazis&quot; oder &quot;Sadisten wie Mengele&quot; - eben nicht...es waren für die damaligen Umstände und Begriffe ganz normale und allgemein akzeptierte Vorgänge durch angesehene Menschen. 

Allerdings hätte es damals nicht herauskommen dürfen, dass Kinder sexuell gequält wurden. Das hätte das Zuchthaus für die Täter bedeutet (eine verschäfte Form des Gefängnisses zu jener Zeit). Die Täter wären so stigmatisiert worden, dass ihr Leben faktisch vorbei gewesen wäre. Wenn sie nicht &quot;igendwie&quot;, zum Beispiel bei einer Operation, (Kindermörder Bartsch) auf dem Tisch geblieben wären.

Wie wir jedoch wissen, gestaltet die Gesellschaft, der die Macht dazu hat. Das ist heute nicht anders als damals. 
Ich erinnere hier an den Krieg, den wir angeblich nie wieder führen wollten - und den wir widerspruchslos seit Jahren in weit entfernte Gebiete der Welt tragen - auch mit Gewalt an Kindern!

Ich möchte vielleicht noch einige Aspekte anführen...auch wenn meine Gedanken nicht ganz im Trend der Kommentare hier zu liegen scheinen:

Erstens sollte man sich stets vor Augen halten, dass Einzelne - egal ob Polizisten, Kinderheim-Personal oder Ordensträger irgeneiner Religion - niemals die Gesamtheit dieser Gruppe ausmacht. Heisst: bitte mal die Kampagne gegen die Kirchen - nicht gegen einzelne Verfehlungen einiger kaputter Menschen in diesen Kirchen - differenzierter betrachten.
 
Zweitens sollte man gerecht sein...gerade wegen der Ungerechtigkeiten in der Welt...auch damals gab es Menschen mit wirklicher Liebe zu den anvertrauten Kindern - gerade und trotz der furchtbaren Vorkommnisse. Deshalb bitte nicht verallgemeinern...!
 
Und dann sollte man sich bei all dem erlittenen Leid auch die Frage stellen, ob man sich selbst all die Grausamkeiten nochmals antun sollte, in dem man alles unternimmt, um sich zu erinnern. Ist es dienlich wirklich alles bis auf den letzten furchtbaren Moment 
hervorzuholen?

Ich habe mal den Satz gelesen: &quot; Das Grausamste ist das Vergessen!&quot;

Das halte ich für falsch...ich halte das Vergessen-können für die grösste aller Gnaden! Denn nur so kann man es schaffen, nach erlittenen Qualen eine Zukunft anzugehen.

Manche schaffen dies nicht...und diesen Menschen gilt mein ganzes und umfassendes Mitgefühl. Wenn Verletzungen zum Tode führen, war es immer Mord! 

Aber es gibt auch Menschen, die sich durch ihr zwanghaftes Erinnern wollen ihre Zukunft zerstören...und die kann ich nur bedauern.

Schau nach vorne - wenn es geht - und lauf los! 

Denn man rennt ja auch nicht nach hinten blickend in der Stadt herum...nur um den Weg zu sehen, den man bis dahin gegangen ist.

Vieles sollte man - natürlich nur wenn es geht - ruhen lassen! Ja ich weiss...viele wollen auch nicht vergessen...und haben auch Gründe dafür...und viele sterben an der Erinnerung. Vielleicht hat der Pfarrer dies gemeint mit der Flaschenpost...und ich verstehe ihn. Auf ihn - wie hier geschehen - eine Hexenjagd mit Unterstellungen zu führen, halte ich genau so für ein Verbrechen, wie das, was viele hier erlebt haben.

Denn Mord bleibt Mord...und es heisst nicht umsonst &quot;Rufmord&quot;! Also immer schön aufpassen...denn Hass ist immer dumm!

Das Loslassen schenkt Zukunft. Das Festhalten bringt um!

Ihnen allen Ihren Erfolg - so wie Sie ihn sich wünschen...und ganz herzliche Anteilnahme an Jenen, die ihre Vergangenheit niemals wieder loslassen können oder möchten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Kinder in ihrer Hilflosigkeit sind immer Ziel von Übergriffen &#8211; früher wie heute&#8230;im Kleinen und im ganz massiven Umfang. </p>
<p>Zur körperlichen Gewalt &#8211; zerbrechend &#8211; kommt selische Grausamkeit &#8211; die vernichtet. </p>
<p>Vieles hält man in bestehenden Gesellschaften sogar für normal&#8230;man denke an die Prügelstrafe, dessen Ende ich in der Schule erleben durfte. Oder an Jugendorganisationen, wie die &#8220;FDJ&#8221; oder der &#8220;HJ&#8221;. Dort wurde &#8220;diszipliniert&#8221; was das Zeug hielt.</p>
<p>Während des Krieges hatten sich die Menschen &#8211; und nicht nur in Deutschland &#8211; an die &#8220;Kinderlandverschickung&#8221; gewöhnt&#8230;es war ein allseits akzeptiertes Unternehmen seine Kinder in &#8220;Erholungsheime&#8221; zu verschicken und sie damit &#8211; treu glaubend &#8211; fremden Mächten auszuliefern.</p>
<p>Allein der Vertrauensbruch in den Augen des Kindes, von den Eltern &#8220;weggegeben&#8221; worden zu sein&#8230;also das Erleben des Kindes, von ihnen allein gelassen zu werden, war schon für sich traumatisch. Dann folgten meist lange Eisenbahnfahrten, deren Strecken man in dem Alter nicht rekonstruieren konnte&#8230;man also von sich aus nicht wieder zum schützenden Zuhause zurück finden konnte&#8230;man war den Vorgängen nicht nur scheinbar ausgeliefert!</p>
<p>Fremde Personen, deren individuellen Eigenheiten den kleinen Seelchen unbekannt waren, forderten nun Dinge und Verhalten, die man bisher gar nicht kannte&#8230;und meist mit Unverständnis und Widerstand beantwortete.<br />
Dies zog den damaligen &#8220;pädagogischen Gepflogenheiten&#8221; entsprechend Strafe nach sich. Die konnte durchaus in körperlicher Tortur und seelischer Vernichtung ausarten.</p>
<p>Ich weiss noch, dass in meiner Klasse (1962) ein Junge dermassen geschlagen wurde, dass er durchs Klassenzimmer fliegend mit dem Kopf so an die Heizung knallte, dass er aus einer tiefen und breiten Platzwunde so stark blutete, dass er das ganze Gesicht mit Blut übersudelt hatte. Er wurde mit dem zynischen Hinweis nach Hause geschickt, dass er sich endlich mal waschen sollte, denn so dürfe er nicht in der Schule sitzen.</p>
<p>Anderntags sah er noch viel schlimmer aus&#8230;denn er hatte abends von seinen Eltern nochmals Prügel bezogen, weil er sich in der Schule nicht benommen hatte.</p>
<p>Das nur mal zur Veranschaulichung, welche &#8220;pädagogischen Mittel&#8221; bis in die 60er als normal angesehen wurden.</p>
<p>Als meine Frau 1964 nach Niendorf &#8220;verschickt&#8221; wurde, erlebte sie viel was sie prägte&#8230;aber ich bin dankbar dafür, dass ihr die ganz furchtbaren Möglichkeiten erspart blieben. Sie war von der Bundespost zur Erholung nach Niendorf gesandt worden.</p>
<p>Allein die Tatsache, dass sie vorhin vor dem PC spontan meinte, ich solle mal nach &#8220;Niendorf&#8221; googlen und nach Bildern schauen, beweist mir, dass sie sogar nach über 47 Jahren immer noch traumatisiert ist.</p>
<p>Der Pudding schmeckte ihr damals&#8230;aber Labskaus und Fisch&#8230;das hasst sie auch heute noch. Der Zwang in Allem &#8211; besonders beim Essen und Schlafen &#8211; ist ihr noch immer gegenwärtig und sie &#8220;kaut&#8221; auch immer mal wieder auf diesem Thema herum&#8230;und das, obwohl sie &#8211; wie gesagt &#8211; sehr gut bei den geschilderten Umständen in anderen Kinderheimen weggekommen ist!</p>
<p>Nun muss man die Kinderheime jener Zeit unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Akzeptanz &#8211; auch der &#8220;pädagogischen Härte&#8221; &#8211; sehen&#8230;dies entschuldigt gar nichts&#8230;aber es macht die Situationen sehr viel transparenter. </p>
<p>Es waren keine &#8220;Nazis&#8221; oder &#8220;Sadisten wie Mengele&#8221; &#8211; eben nicht&#8230;es waren für die damaligen Umstände und Begriffe ganz normale und allgemein akzeptierte Vorgänge durch angesehene Menschen. </p>
<p>Allerdings hätte es damals nicht herauskommen dürfen, dass Kinder sexuell gequält wurden. Das hätte das Zuchthaus für die Täter bedeutet (eine verschäfte Form des Gefängnisses zu jener Zeit). Die Täter wären so stigmatisiert worden, dass ihr Leben faktisch vorbei gewesen wäre. Wenn sie nicht &#8220;igendwie&#8221;, zum Beispiel bei einer Operation, (Kindermörder Bartsch) auf dem Tisch geblieben wären.</p>
<p>Wie wir jedoch wissen, gestaltet die Gesellschaft, der die Macht dazu hat. Das ist heute nicht anders als damals.<br />
Ich erinnere hier an den Krieg, den wir angeblich nie wieder führen wollten &#8211; und den wir widerspruchslos seit Jahren in weit entfernte Gebiete der Welt tragen &#8211; auch mit Gewalt an Kindern!</p>
<p>Ich möchte vielleicht noch einige Aspekte anführen&#8230;auch wenn meine Gedanken nicht ganz im Trend der Kommentare hier zu liegen scheinen:</p>
<p>Erstens sollte man sich stets vor Augen halten, dass Einzelne &#8211; egal ob Polizisten, Kinderheim-Personal oder Ordensträger irgeneiner Religion &#8211; niemals die Gesamtheit dieser Gruppe ausmacht. Heisst: bitte mal die Kampagne gegen die Kirchen &#8211; nicht gegen einzelne Verfehlungen einiger kaputter Menschen in diesen Kirchen &#8211; differenzierter betrachten.</p>
<p>Zweitens sollte man gerecht sein&#8230;gerade wegen der Ungerechtigkeiten in der Welt&#8230;auch damals gab es Menschen mit wirklicher Liebe zu den anvertrauten Kindern &#8211; gerade und trotz der furchtbaren Vorkommnisse. Deshalb bitte nicht verallgemeinern&#8230;!</p>
<p>Und dann sollte man sich bei all dem erlittenen Leid auch die Frage stellen, ob man sich selbst all die Grausamkeiten nochmals antun sollte, in dem man alles unternimmt, um sich zu erinnern. Ist es dienlich wirklich alles bis auf den letzten furchtbaren Moment<br />
hervorzuholen?</p>
<p>Ich habe mal den Satz gelesen: &#8221; Das Grausamste ist das Vergessen!&#8221;</p>
<p>Das halte ich für falsch&#8230;ich halte das Vergessen-können für die grösste aller Gnaden! Denn nur so kann man es schaffen, nach erlittenen Qualen eine Zukunft anzugehen.</p>
<p>Manche schaffen dies nicht&#8230;und diesen Menschen gilt mein ganzes und umfassendes Mitgefühl. Wenn Verletzungen zum Tode führen, war es immer Mord! </p>
<p>Aber es gibt auch Menschen, die sich durch ihr zwanghaftes Erinnern wollen ihre Zukunft zerstören&#8230;und die kann ich nur bedauern.</p>
<p>Schau nach vorne &#8211; wenn es geht &#8211; und lauf los! </p>
<p>Denn man rennt ja auch nicht nach hinten blickend in der Stadt herum&#8230;nur um den Weg zu sehen, den man bis dahin gegangen ist.</p>
<p>Vieles sollte man &#8211; natürlich nur wenn es geht &#8211; ruhen lassen! Ja ich weiss&#8230;viele wollen auch nicht vergessen&#8230;und haben auch Gründe dafür&#8230;und viele sterben an der Erinnerung. Vielleicht hat der Pfarrer dies gemeint mit der Flaschenpost&#8230;und ich verstehe ihn. Auf ihn &#8211; wie hier geschehen &#8211; eine Hexenjagd mit Unterstellungen zu führen, halte ich genau so für ein Verbrechen, wie das, was viele hier erlebt haben.</p>
<p>Denn Mord bleibt Mord&#8230;und es heisst nicht umsonst &#8220;Rufmord&#8221;! Also immer schön aufpassen&#8230;denn Hass ist immer dumm!</p>
<p>Das Loslassen schenkt Zukunft. Das Festhalten bringt um!</p>
<p>Ihnen allen Ihren Erfolg &#8211; so wie Sie ihn sich wünschen&#8230;und ganz herzliche Anteilnahme an Jenen, die ihre Vergangenheit niemals wieder loslassen können oder möchten!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lubehoer</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-29153</link>
		<dc:creator>lubehoer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 12:38:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-29153</guid>
		<description>Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, als ich, wie andere im Forum auch, das Kinderheim suchte, in dem ich mich im zweiten Halbjahr 1970 für sechs Wochen aufhalten musste, ich besuchte zu der Zeit die dritte Klasse. Habe keine Ahnung, in welchem der beiden Häuser ich war; ich habe jedenfalls weder besonders negative noch positive Erfahrungen gemacht. Ich möchte aber doch meine Erinnerungen an die Zeit kundtun in der Absicht, dass sich vielleicht der ein oder andere an die ein oder andere Episode oder Gegebenheit erinnern kann.

Ursprünglich sollte ich vier Wochen in Kur bleiben, es mussten aber noch zwei Wochen drangehängt werden, da ich zwischenzeitlich krank wurde. Ich kann mich daran erinnern, dass wir Jungs in einem Schlafsaal schliefen; als die vier Wochen rum waren und alle anderen nach Hause durften, musste ich noch dort bleiben. Keine Ahnung, ob ich dann in einem kleineren Zimmer untergebracht wurde, im Schlafsaal bleiben musste oder eine neue Ladung Kinder dort eingezogen ist.

Einer der Jungen hat immer mit mir Karten gespielt, ich glaube, er war älter als ich. Ich hatte ein Modellauto von zu Hause geschenkt bekommen, um das wir spielten: Ich habe natürlich verloren und war das Auto los. Vielleicht erinnert sich der Junge von damals noch. Ich glaube, er hatte das Bett neben meinem; wenn man den Schlafsaal betrat, standen unsere Betten an der Wand links, ziemlich mitten im Raum.

Im Heim gab es einen Raum, in dem man spielen konnte, Brettspiele, Karten, sowas in der Art. Irgendwo dort oder im Speiseraum stand damals ein Modellschiff, die HMS Hood, ungefähr einen halben Meter lang und weiß angemalt. Da mich schon als Kind Schiffe sehr interessierten und ich immer vor dem Modell stand, wenn es die Zeit zuließ, hat man mir das Schiff als Trostpflaster geschenkt, als ich dort im Heim erkrankte und zwei Wochen länger bleiben musste. Es befand sich später noch viele Jahre in meinem Besitz.

Hinter dem Hauptgebäude, auf dem Weg zum Strand runter, haben wir oft Völkerball gespielt. Der Ballspielplatz lag halbwegs unter Bäumen, meine ich mich erinnern zu können. Meistens blieb ich als Letzter übrig.

An die Spaziergänge am Strand kann ich mich auch noch erinnern, stimmt, wir suchten dort immer nach Donnerkeilen. Ein Spaziergang ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben: Wir sind auf dem Steilküstenpfad nach Travemünde gelaufen; Aufsicht hatte eine junge Schwester (oder „Tante“) im Minirock oder -kleid, bewaffnet mit einem der zu der Zeit üblichen Transistorradios. Wie gesagt, das war Ende der Sechziger/Anfang der Siebziger. An zwei Lieder, die während des Spaziergangs aus dem Transistorradio kamen, kann ich mich noch gut erinnern: „Obladi Oblada“ von den Beatles und „I.O.I.O.“ von den Bee Gees.

Es ist gut möglich, dass eine der Schwestern Roswitha hieß; ich habe irgendwie dunkel eine Erinnerung an eine Person dieses Namens in meiner Kindheit. Kann aber auch jemand aus der Nachbarschaft oder aus dem weiteren Bekanntenkreis gewesen sein.

Nach einigen der vorstehenden Berichte wird mir immerhin klar, warum ich auf den Tod kein Fleisch mit Schwabbelfett mag, sondern immer gleich ein Brechreiz bei mir ausgelöst wird ...

Wie gesagt, es ist nichts Weltbewegendes passiert damals, aber vielleicht kann sich jemand noch an das ein oder andere erinnern. Das Schlimmste damals war das Heimweh, glaube ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, als ich, wie andere im Forum auch, das Kinderheim suchte, in dem ich mich im zweiten Halbjahr 1970 für sechs Wochen aufhalten musste, ich besuchte zu der Zeit die dritte Klasse. Habe keine Ahnung, in welchem der beiden Häuser ich war; ich habe jedenfalls weder besonders negative noch positive Erfahrungen gemacht. Ich möchte aber doch meine Erinnerungen an die Zeit kundtun in der Absicht, dass sich vielleicht der ein oder andere an die ein oder andere Episode oder Gegebenheit erinnern kann.</p>
<p>Ursprünglich sollte ich vier Wochen in Kur bleiben, es mussten aber noch zwei Wochen drangehängt werden, da ich zwischenzeitlich krank wurde. Ich kann mich daran erinnern, dass wir Jungs in einem Schlafsaal schliefen; als die vier Wochen rum waren und alle anderen nach Hause durften, musste ich noch dort bleiben. Keine Ahnung, ob ich dann in einem kleineren Zimmer untergebracht wurde, im Schlafsaal bleiben musste oder eine neue Ladung Kinder dort eingezogen ist.</p>
<p>Einer der Jungen hat immer mit mir Karten gespielt, ich glaube, er war älter als ich. Ich hatte ein Modellauto von zu Hause geschenkt bekommen, um das wir spielten: Ich habe natürlich verloren und war das Auto los. Vielleicht erinnert sich der Junge von damals noch. Ich glaube, er hatte das Bett neben meinem; wenn man den Schlafsaal betrat, standen unsere Betten an der Wand links, ziemlich mitten im Raum.</p>
<p>Im Heim gab es einen Raum, in dem man spielen konnte, Brettspiele, Karten, sowas in der Art. Irgendwo dort oder im Speiseraum stand damals ein Modellschiff, die HMS Hood, ungefähr einen halben Meter lang und weiß angemalt. Da mich schon als Kind Schiffe sehr interessierten und ich immer vor dem Modell stand, wenn es die Zeit zuließ, hat man mir das Schiff als Trostpflaster geschenkt, als ich dort im Heim erkrankte und zwei Wochen länger bleiben musste. Es befand sich später noch viele Jahre in meinem Besitz.</p>
<p>Hinter dem Hauptgebäude, auf dem Weg zum Strand runter, haben wir oft Völkerball gespielt. Der Ballspielplatz lag halbwegs unter Bäumen, meine ich mich erinnern zu können. Meistens blieb ich als Letzter übrig.</p>
<p>An die Spaziergänge am Strand kann ich mich auch noch erinnern, stimmt, wir suchten dort immer nach Donnerkeilen. Ein Spaziergang ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben: Wir sind auf dem Steilküstenpfad nach Travemünde gelaufen; Aufsicht hatte eine junge Schwester (oder „Tante“) im Minirock oder -kleid, bewaffnet mit einem der zu der Zeit üblichen Transistorradios. Wie gesagt, das war Ende der Sechziger/Anfang der Siebziger. An zwei Lieder, die während des Spaziergangs aus dem Transistorradio kamen, kann ich mich noch gut erinnern: „Obladi Oblada“ von den Beatles und „I.O.I.O.“ von den Bee Gees.</p>
<p>Es ist gut möglich, dass eine der Schwestern Roswitha hieß; ich habe irgendwie dunkel eine Erinnerung an eine Person dieses Namens in meiner Kindheit. Kann aber auch jemand aus der Nachbarschaft oder aus dem weiteren Bekanntenkreis gewesen sein.</p>
<p>Nach einigen der vorstehenden Berichte wird mir immerhin klar, warum ich auf den Tod kein Fleisch mit Schwabbelfett mag, sondern immer gleich ein Brechreiz bei mir ausgelöst wird &#8230;</p>
<p>Wie gesagt, es ist nichts Weltbewegendes passiert damals, aber vielleicht kann sich jemand noch an das ein oder andere erinnern. Das Schlimmste damals war das Heimweh, glaube ich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-19401</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 14:51:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-19401</guid>
		<description>Hallo Keinname,
sorry, dass ich so spät schreibe. Ich war länger hier nicht aktiv. Warst du 1976 im St. Johann? Im gleichen Jahr, wie mein Lebensgefährte? Etwa auch um Ostern herum?
Bitte melde dich noch einmal. Vielleicht kannst du mir helfen.Wer war &quot;Schwester Michael&quot;?
LG Gaby</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Keinname,<br />
sorry, dass ich so spät schreibe. Ich war länger hier nicht aktiv. Warst du 1976 im St. Johann? Im gleichen Jahr, wie mein Lebensgefährte? Etwa auch um Ostern herum?<br />
Bitte melde dich noch einmal. Vielleicht kannst du mir helfen.Wer war &#8220;Schwester Michael&#8221;?<br />
LG Gaby</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-19295</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 14:04:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-19295</guid>
		<description>Lieber   Kai,
mit großem Mitgefühl habe ich deine Geschichte gelesen. So, wie du dein Leben beschreibst, ist es Daniel auch gegangen. Genau so!!!
Ich würde sehr gerne mit dir sprechen. Meine Tel.-Nr. kannst du über das netzwerkb bekommen; ebenso meine Mail-Adresse. 
Ich würde mich sehr freuen. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
LG Gaby</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber   Kai,<br />
mit großem Mitgefühl habe ich deine Geschichte gelesen. So, wie du dein Leben beschreibst, ist es Daniel auch gegangen. Genau so!!!<br />
Ich würde sehr gerne mit dir sprechen. Meine Tel.-Nr. kannst du über das netzwerkb bekommen; ebenso meine Mail-Adresse.<br />
Ich würde mich sehr freuen. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.<br />
LG Gaby</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kai</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-19246</link>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 12:40:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-19246</guid>
		<description>Mein aufrichtiges Beileid,Frau Pypker.
Auch ich war (von Köln aus) in Niendorf zur &quot;Kur&quot;,für 6 Wochen im Januar 1968.(Warum Januar?Warum 6Wochen?)
Leider gibt es keine Unterlagen mehr,und ich weiss nicht einmal,welches Heim es war.
Meine Eltern sind sehr gewissenhaft und gründlich
mit ihren Unterlagen,warum es von dieser Zeit keine Papiere mehr gibt
ist mir unverständlich.
Die Zeit in Niendorf hat mein Leben negativ beeinflusst.Mein Selbstwertgefühl,mein Selbsbewusstsein,ist dort 
verloren gegangen.Aus einem lebensfrohen Kind wurde ein
verunsicherter Mensch,der noch heute unter Selbstmordgedanken leidet,
und nie seine Talente und Begabungen voll ausschöpfen konnte.
Alkoholismus und Drogen im Teenager und Erwachsenenalter kommen
da noch hinzu.
Meine Eltern habe ich regelrecht dafür gehasst,im Unterbewustsein,
das sie mich aus dieser hilflosen Lage dort
nicht befreit haben.So bin ich mit 17 Jahren von zu Hause weg gelaufen,hab 
meine Lehrstelle abgebrochen und war lieber allein und arm als mich noch einmal
in eine Situation zu begeben,in der ich ausgenutzt werde,die ich nicht 
kontrollieren kann.Das ich nicht im Gefängnis gelandet bin ist 
ein Wunder,und kann das nur der liebevollen Erziehung meiner Eltern verdanken,die ja von all diesem keine Ahnung hatten.
Heute sind sie zu &quot;alt&quot;,und wollen sich damit nicht auseinander setzten.
Sie hören mir zu,doch weiss ich,das sie denken,das ich ihnen nach 40 Jahren Ärger,also Auseinandersetzungen,
jetzt auch noch den Lebensabend ruinieren will.
Mein ganzes Leben habe ich mich gefragt warum ich denn so anders bin
als die anderen Kinder,so eine tiefe innere Traurigkeit in mir trage,nicht
aus mir herausgehen kann,bis ich dann in der Lebensmitte dann so langsam
dahinterkam,das ich wohl als Kind  missbraucht wurde.Meine Eltern wollen dafür natürlich
&quot;Beweise&quot;,die ich ihnen aber nicht geben kann.Um die Schmerzen dort auszuhalten,hat
das Gehirn abgeschaltet.
Heute bin ich 3 1/2 Jahre alkohol und drogenfrei,aber immer noch kein &quot;fröhlicher&quot; Mensch,sondern misstrauisch 
und immer auf der &quot;Hut&quot;.
Ich arbeite hart an mir,aber eine normale Beziehung zu einer Frau kann ich nicht aufrecht erhalten,so 
bin ich einsam,in mir und in dieser Gesellschaft.
Damit muss ich leben.
Es gibt zwei Fotos aus dieser Zeit,eins habe ich auf einer Foto-Webseite aufgeladen,
ich bin mir aber nicht sicher ob ich das hier verlinken darf.
Auf diesem Foto ist eine &quot;Schwester&quot;,so das ich dadurch herausfinden kann,
welches Heim es war.
Danke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein aufrichtiges Beileid,Frau Pypker.<br />
Auch ich war (von Köln aus) in Niendorf zur &#8220;Kur&#8221;,für 6 Wochen im Januar 1968.(Warum Januar?Warum 6Wochen?)<br />
Leider gibt es keine Unterlagen mehr,und ich weiss nicht einmal,welches Heim es war.<br />
Meine Eltern sind sehr gewissenhaft und gründlich<br />
mit ihren Unterlagen,warum es von dieser Zeit keine Papiere mehr gibt<br />
ist mir unverständlich.<br />
Die Zeit in Niendorf hat mein Leben negativ beeinflusst.Mein Selbstwertgefühl,mein Selbsbewusstsein,ist dort<br />
verloren gegangen.Aus einem lebensfrohen Kind wurde ein<br />
verunsicherter Mensch,der noch heute unter Selbstmordgedanken leidet,<br />
und nie seine Talente und Begabungen voll ausschöpfen konnte.<br />
Alkoholismus und Drogen im Teenager und Erwachsenenalter kommen<br />
da noch hinzu.<br />
Meine Eltern habe ich regelrecht dafür gehasst,im Unterbewustsein,<br />
das sie mich aus dieser hilflosen Lage dort<br />
nicht befreit haben.So bin ich mit 17 Jahren von zu Hause weg gelaufen,hab<br />
meine Lehrstelle abgebrochen und war lieber allein und arm als mich noch einmal<br />
in eine Situation zu begeben,in der ich ausgenutzt werde,die ich nicht<br />
kontrollieren kann.Das ich nicht im Gefängnis gelandet bin ist<br />
ein Wunder,und kann das nur der liebevollen Erziehung meiner Eltern verdanken,die ja von all diesem keine Ahnung hatten.<br />
Heute sind sie zu &#8220;alt&#8221;,und wollen sich damit nicht auseinander setzten.<br />
Sie hören mir zu,doch weiss ich,das sie denken,das ich ihnen nach 40 Jahren Ärger,also Auseinandersetzungen,<br />
jetzt auch noch den Lebensabend ruinieren will.<br />
Mein ganzes Leben habe ich mich gefragt warum ich denn so anders bin<br />
als die anderen Kinder,so eine tiefe innere Traurigkeit in mir trage,nicht<br />
aus mir herausgehen kann,bis ich dann in der Lebensmitte dann so langsam<br />
dahinterkam,das ich wohl als Kind  missbraucht wurde.Meine Eltern wollen dafür natürlich<br />
&#8220;Beweise&#8221;,die ich ihnen aber nicht geben kann.Um die Schmerzen dort auszuhalten,hat<br />
das Gehirn abgeschaltet.<br />
Heute bin ich 3 1/2 Jahre alkohol und drogenfrei,aber immer noch kein &#8220;fröhlicher&#8221; Mensch,sondern misstrauisch<br />
und immer auf der &#8220;Hut&#8221;.<br />
Ich arbeite hart an mir,aber eine normale Beziehung zu einer Frau kann ich nicht aufrecht erhalten,so<br />
bin ich einsam,in mir und in dieser Gesellschaft.<br />
Damit muss ich leben.<br />
Es gibt zwei Fotos aus dieser Zeit,eins habe ich auf einer Foto-Webseite aufgeladen,<br />
ich bin mir aber nicht sicher ob ich das hier verlinken darf.<br />
Auf diesem Foto ist eine &#8220;Schwester&#8221;,so das ich dadurch herausfinden kann,<br />
welches Heim es war.<br />
Danke</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Keinname</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-18884</link>
		<dc:creator>Keinname</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 09:37:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-18884</guid>
		<description>1976. St. Johann. Roswitha und Schwester Michael. Warum heißt eine Frau wie ein Mann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1976. St. Johann. Roswitha und Schwester Michael. Warum heißt eine Frau wie ein Mann?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17536</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 21:03:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17536</guid>
		<description>@Hildegard, 
dieser Satz ist aus einem Kontext gerissen. Es handelt sich hierbei um die Verantwortung eines Traumatherapeuten, der Traumatisierte begleitet und sie wohlwollend und würdevoll in die abgespaltenen Traumen führt mittels verschiedener Techniken. 
Ziel sollte immer sein, diese traumatisierten Lebensabschnitte eines Tages in die eigene Biographie einbetten zu können und sie - so zumindest mein Ziel sie für mich ganz persönlich um meinet willen zu befrieden. Bitte nicht mit der Verzeiungsmasche gegenüber der Täter verwechseln. Dies sind völlig zwei verschiedene paar Schuhe. Hier geht es nur und ausschließlich um den eingenen inneren Frieden des jeweils Betroffenen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hildegard,<br />
dieser Satz ist aus einem Kontext gerissen. Es handelt sich hierbei um die Verantwortung eines Traumatherapeuten, der Traumatisierte begleitet und sie wohlwollend und würdevoll in die abgespaltenen Traumen führt mittels verschiedener Techniken.<br />
Ziel sollte immer sein, diese traumatisierten Lebensabschnitte eines Tages in die eigene Biographie einbetten zu können und sie &#8211; so zumindest mein Ziel sie für mich ganz persönlich um meinet willen zu befrieden. Bitte nicht mit der Verzeiungsmasche gegenüber der Täter verwechseln. Dies sind völlig zwei verschiedene paar Schuhe. Hier geht es nur und ausschließlich um den eingenen inneren Frieden des jeweils Betroffenen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17522</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 17:39:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17522</guid>
		<description>Hi Gabi und alle hier,

ich denke es ist an der Zeit eine eigene Facebook Seite zu erstellen. Diskussionen und Austausch/Verarbeitung ist dort einfacher und mehr oeffentlich!!! 
Was denkt Ihr?
Freue mich auf Antworten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Gabi und alle hier,</p>
<p>ich denke es ist an der Zeit eine eigene Facebook Seite zu erstellen. Diskussionen und Austausch/Verarbeitung ist dort einfacher und mehr oeffentlich!!!<br />
Was denkt Ihr?<br />
Freue mich auf Antworten!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17403</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 20:14:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17403</guid>
		<description>&quot;Vergessen – Wollen verlängert das Exil! Die Kraft der Erlösung heißt: ERINNERUNG&quot; - 
So lange sich diese Erkenntnis nicht verhärtet, verfestigt und nicht wild um sich schlägt, mag das stimmen - sonst aber gerät sie zur ERSTARRUNG!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vergessen – Wollen verlängert das Exil! Die Kraft der Erlösung heißt: ERINNERUNG&#8221; &#8211;<br />
So lange sich diese Erkenntnis nicht verhärtet, verfestigt und nicht wild um sich schlägt, mag das stimmen &#8211; sonst aber gerät sie zur ERSTARRUNG!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17401</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 18:27:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17401</guid>
		<description>Vergessen - Wollen verlängert das Exil!
Die Kraft der Erlösung heißt:  ERINNERUNG

leider nicht von mir, aber der Autor ist mir auch nicht bekannt. Ich habe dies mal vor ca. 17 Jahren gelesen und fand diesen Satz sehr treffend gerade für Traumatisierte!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vergessen &#8211; Wollen verlängert das Exil!<br />
Die Kraft der Erlösung heißt:  ERINNERUNG</p>
<p>leider nicht von mir, aber der Autor ist mir auch nicht bekannt. Ich habe dies mal vor ca. 17 Jahren gelesen und fand diesen Satz sehr treffend gerade für Traumatisierte!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17396</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 15:04:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17396</guid>
		<description>Frohes Neues Jahr Gaby!
... und allen hier im Forum!
Ich hoffe immer noch von den Traegern und Verantwortlichen eine moralisch, menschliche,  christliche und oeffentliche Erklaerung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frohes Neues Jahr Gaby!<br />
&#8230; und allen hier im Forum!<br />
Ich hoffe immer noch von den Traegern und Verantwortlichen eine moralisch, menschliche,  christliche und oeffentliche Erklaerung!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rusty dambowsky</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17035</link>
		<dc:creator>rusty dambowsky</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 19:23:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17035</guid>
		<description>vielen dank petra für die worte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>vielen dank petra für die worte</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17019</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 11:32:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17019</guid>
		<description>@Petra:
Einverstanden! vor allem mit dem Zit.:  Die Erinnerung an furchtbare Ereignisse und das Aussprechen der grässlichen Wahrheit sind Vorbedingungen für die Wiederherstellung der gesellschaftlichen Ordnung, für die Genesung der Opfer.” Judith L. Herman
Mir schleicht sich allmählich ein schwerer Verdacht in den Vordergrund:
SIE - diejenigen, die uns das große Vergessen lehren wollen scheinen mir immer wieder in ihrem Verhalten selbst BETROFFEN gewesen zu sein und schwätzen munter denen nach, die GAR NICHTS verstehen können, weil ihnen die Vorstellung des UNGEHEUERLICHEN fehlt ...

Hüten wir miteinander unsere &quot;Seelenfünklein&quot;, die uns ja letztendlich niemand stehlen kann - denn wäre uns dieser Glaube an die Ursymbolik eines solchen Lichts verloren gegangen, dann hätten wir das Jahr 2010 nicht ERLEBT;  wir würden es vielleicht auch nicht überleben ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Petra:<br />
Einverstanden! vor allem mit dem Zit.:  Die Erinnerung an furchtbare Ereignisse und das Aussprechen der grässlichen Wahrheit sind Vorbedingungen für die Wiederherstellung der gesellschaftlichen Ordnung, für die Genesung der Opfer.” Judith L. Herman<br />
Mir schleicht sich allmählich ein schwerer Verdacht in den Vordergrund:<br />
SIE &#8211; diejenigen, die uns das große Vergessen lehren wollen scheinen mir immer wieder in ihrem Verhalten selbst BETROFFEN gewesen zu sein und schwätzen munter denen nach, die GAR NICHTS verstehen können, weil ihnen die Vorstellung des UNGEHEUERLICHEN fehlt &#8230;</p>
<p>Hüten wir miteinander unsere &#8220;Seelenfünklein&#8221;, die uns ja letztendlich niemand stehlen kann &#8211; denn wäre uns dieser Glaube an die Ursymbolik eines solchen Lichts verloren gegangen, dann hätten wir das Jahr 2010 nicht ERLEBT;  wir würden es vielleicht auch nicht überleben &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17017</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 11:03:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17017</guid>
		<description>Vielen Dank,liebe Petra und allen frohe Tage . Sascha</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank,liebe Petra und allen frohe Tage . Sascha</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17012</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 10:13:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17012</guid>
		<description>Liebe(r) Rusty,

glaub mir: Viele von uns kennen diese Gefühle. Ich jedenfalls kenne sie - genau so, wie du sie beschreibst. 

Wenn Vergessen wirklich der richtige Tipp wäre, dann wäre ja alles ganz einfach und man müsste sich fragen, warum wir Betroffenen da nicht schon früher drauf gekommen sind... Nein, Vergessen ist ganz sicher nicht der richtige Weg, mit den Erlebnissen umzugehen. Weil sie sich in unsere Seele, in unseren Körper, in unser Ich eingebrannt haben. Nur Menschen, die keine Ahnung haben, was sexuelle Gewalt anrichtet, können solche &quot;Tipps&quot; geben. 

Solche Menschen haben nicht verstanden, dass &quot;die Vergangenheit vergessen&quot; für uns bedeutet, uns selbst im Stich zu lassen. Dass es bedeutet, das unschuldige Kind, das wir waren, bevor sie uns geschändet haben, zu verraten. Und dass dann - wie du schreibst - nichts mehr von uns übrig bliebe, das wir achten könnten. 

Ich weiß schon, sie meinen, uns würde es besser gehen, wenn wir nicht mehr ständig die grauenvollen Erlebnisse vor Augen hätten. Aber eigentlich geht es ihnen darum, dass SIE nicht mehr mit unseren Erzählungen von unseren grauenvollen Erlebnissen belästigt werden wollen. Die Aufforderung, das &quot;alte Zeugs&quot; zu vergessen, soll SIE vor unseren (ausgesprochenen oder unausgesprochenen) Anklagen, warum sie uns im Stich gelassen haben oder lassen, schützen. 

Ja, es wäre für uns tatsächlich eine Erleichterung, endlich nicht mehr tagtäglich die grauenvollen Erlebnisse vor Augen haben zu müssen. Aber dazu müssten diejenigen, die schuldig und mitschuldig geworden sind, endlich die Verantwortung für das geschehene UNRECHT übernehmen. Sie müssten für Gerechtigkeit sorgen, für die Wiederherstellung der gerechten Ordnung. 

&quot;Gewalttaten lassen sich nicht einfach begraben. Dem Wunsch, etwas Schreckliches zu verleugnen, steht die Gewissheit entgegen, dass Verleugnung unmöglich ist. (...) Mord muss ans Tageslicht. Die Erinnerung an furchtbare Ereignisse und das Aussprechen der grässlichen Wahrheit sind Vorbedingungen für die Wiederherstellung der gesellschaftlichen Ordnung, für die Genesung der Opfer.&quot; Judith L. Herman

Solange sich der Großteil der Gesellschaft - inklusive PsychotherapeutInnen - weigert, dieses Morden zu sehen und anzuerkennen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen (statt die Opfer zum Vergessen aufzufordern!) und damit die gerechte Ordnung wiederherzustellen, werden wir Betroffene uns als &quot;Neutrum&quot; oder &quot;Aussätzige&quot;, als &quot;Verlorene&quot; und &quot;falsch&quot; in der Welt fühlen. 

Dass sie uns damit erneut beschämen, ist ein anderes Thema. Doch wir Betroffene müssen uns immer wieder aus dieser Denkweise der Täter (und Mittäter) befreien! Nicht WIR stehen auf der falschen Seite, sondern SIE!! WIR wissen um die Wahrheit (nämlich dass hier Unrecht aufrecht erhalten wird), die sie verleugnen. Weil sie in der Mehrzahl sind, fällt es ihnen oft so leicht, uns zu &quot;Aussätzigen&quot; zu erklären. Doch das müssen wir immer wieder als Taktik zur Abwehr der Wahrheit entlarven - und uns wenigstens vor uns selbst immer wieder rehabilitieren. 

Darin liegt derzeit offenbar unsere einzige Chance auf Hilfe: Uns selbst immer wieder rehabilitieren, den Zuschreibungen der Täter/Mittäter immer wieder entsagen, ihre Abwehrreaktionen als eben solche entlarven, die Wahrheit laut aussprechen und uns mit anderen Betroffenen zusammen tun. Auf Hilfe von außen sollten wir angesichts der Erfahrungen des Jahres 2010 nicht allzu große Hoffnungen setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe(r) Rusty,</p>
<p>glaub mir: Viele von uns kennen diese Gefühle. Ich jedenfalls kenne sie &#8211; genau so, wie du sie beschreibst. </p>
<p>Wenn Vergessen wirklich der richtige Tipp wäre, dann wäre ja alles ganz einfach und man müsste sich fragen, warum wir Betroffenen da nicht schon früher drauf gekommen sind&#8230; Nein, Vergessen ist ganz sicher nicht der richtige Weg, mit den Erlebnissen umzugehen. Weil sie sich in unsere Seele, in unseren Körper, in unser Ich eingebrannt haben. Nur Menschen, die keine Ahnung haben, was sexuelle Gewalt anrichtet, können solche &#8220;Tipps&#8221; geben. </p>
<p>Solche Menschen haben nicht verstanden, dass &#8220;die Vergangenheit vergessen&#8221; für uns bedeutet, uns selbst im Stich zu lassen. Dass es bedeutet, das unschuldige Kind, das wir waren, bevor sie uns geschändet haben, zu verraten. Und dass dann &#8211; wie du schreibst &#8211; nichts mehr von uns übrig bliebe, das wir achten könnten. </p>
<p>Ich weiß schon, sie meinen, uns würde es besser gehen, wenn wir nicht mehr ständig die grauenvollen Erlebnisse vor Augen hätten. Aber eigentlich geht es ihnen darum, dass SIE nicht mehr mit unseren Erzählungen von unseren grauenvollen Erlebnissen belästigt werden wollen. Die Aufforderung, das &#8220;alte Zeugs&#8221; zu vergessen, soll SIE vor unseren (ausgesprochenen oder unausgesprochenen) Anklagen, warum sie uns im Stich gelassen haben oder lassen, schützen. </p>
<p>Ja, es wäre für uns tatsächlich eine Erleichterung, endlich nicht mehr tagtäglich die grauenvollen Erlebnisse vor Augen haben zu müssen. Aber dazu müssten diejenigen, die schuldig und mitschuldig geworden sind, endlich die Verantwortung für das geschehene UNRECHT übernehmen. Sie müssten für Gerechtigkeit sorgen, für die Wiederherstellung der gerechten Ordnung. </p>
<p>&#8220;Gewalttaten lassen sich nicht einfach begraben. Dem Wunsch, etwas Schreckliches zu verleugnen, steht die Gewissheit entgegen, dass Verleugnung unmöglich ist. (&#8230;) Mord muss ans Tageslicht. Die Erinnerung an furchtbare Ereignisse und das Aussprechen der grässlichen Wahrheit sind Vorbedingungen für die Wiederherstellung der gesellschaftlichen Ordnung, für die Genesung der Opfer.&#8221; Judith L. Herman</p>
<p>Solange sich der Großteil der Gesellschaft &#8211; inklusive PsychotherapeutInnen &#8211; weigert, dieses Morden zu sehen und anzuerkennen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen (statt die Opfer zum Vergessen aufzufordern!) und damit die gerechte Ordnung wiederherzustellen, werden wir Betroffene uns als &#8220;Neutrum&#8221; oder &#8220;Aussätzige&#8221;, als &#8220;Verlorene&#8221; und &#8220;falsch&#8221; in der Welt fühlen. </p>
<p>Dass sie uns damit erneut beschämen, ist ein anderes Thema. Doch wir Betroffene müssen uns immer wieder aus dieser Denkweise der Täter (und Mittäter) befreien! Nicht WIR stehen auf der falschen Seite, sondern SIE!! WIR wissen um die Wahrheit (nämlich dass hier Unrecht aufrecht erhalten wird), die sie verleugnen. Weil sie in der Mehrzahl sind, fällt es ihnen oft so leicht, uns zu &#8220;Aussätzigen&#8221; zu erklären. Doch das müssen wir immer wieder als Taktik zur Abwehr der Wahrheit entlarven &#8211; und uns wenigstens vor uns selbst immer wieder rehabilitieren. </p>
<p>Darin liegt derzeit offenbar unsere einzige Chance auf Hilfe: Uns selbst immer wieder rehabilitieren, den Zuschreibungen der Täter/Mittäter immer wieder entsagen, ihre Abwehrreaktionen als eben solche entlarven, die Wahrheit laut aussprechen und uns mit anderen Betroffenen zusammen tun. Auf Hilfe von außen sollten wir angesichts der Erfahrungen des Jahres 2010 nicht allzu große Hoffnungen setzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rusty dambowsky</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17011</link>
		<dc:creator>rusty dambowsky</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 08:55:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17011</guid>
		<description>hallo , 
ich möchte euch ein schönes weihnachtsfest wünschen und alles gute für das kommende jahr 
ich wünsche euch das ihr viel licht ins dunkel bringen könnt . 

und ein schönes treffen . 

lg 
ich werde immer ein neutrum bleiben in dieser welt .. leider hab ich in den letzten monaten immer wieder erfahren das es für mich keinen weg gibt mein erlebtes irgendwo zu verarbeiten ....ich höre nur ich solls vergessen ...was mir abernicht gelungen ist ... ohen meine vergangen heit und mit einer verleugneten vergangen heit bleibt nichts von mir übrig ..jede zukunft ist einfach nur krank leer . 

ich wünsche euch das es euch anders ergehen möge ... und das alle die hilfe möchte die chance auf hilfe finden ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo ,<br />
ich möchte euch ein schönes weihnachtsfest wünschen und alles gute für das kommende jahr<br />
ich wünsche euch das ihr viel licht ins dunkel bringen könnt . </p>
<p>und ein schönes treffen . </p>
<p>lg<br />
ich werde immer ein neutrum bleiben in dieser welt .. leider hab ich in den letzten monaten immer wieder erfahren das es für mich keinen weg gibt mein erlebtes irgendwo zu verarbeiten &#8230;.ich höre nur ich solls vergessen &#8230;was mir abernicht gelungen ist &#8230; ohen meine vergangen heit und mit einer verleugneten vergangen heit bleibt nichts von mir übrig ..jede zukunft ist einfach nur krank leer . </p>
<p>ich wünsche euch das es euch anders ergehen möge &#8230; und das alle die hilfe möchte die chance auf hilfe finden &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-17008</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 06:15:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-17008</guid>
		<description>Dir, Matthias ,und allen Menschen, die ich auf dieser Seite kennengelernt habe, ebenfalls eine besinnliche Weihnacht und ein friedvolles Jahr 2011.
Ich habe mich eine ganze Zeit lang zurückziehen müssen, weil mich erst jetzt die ganzen Auswirkungen des letzten Jahres eingeholt haben, und ich völlig zusammengebrochen bin. Ganz langsam geht es wieder  auffwärts und ich möchte auf diesem Wege allen Menschen danken, die mich in meinem Bedstreben, Licht in das Dunkel von Niendorf zu bringen, unterstützt haben und dieses weiterhin tun werden.
Alles Liebe euch, und ich würde es begrüßen, wenn wir uns im kommenden Jahr einmal alle persönlich kennenlernen würden. Wer Interesse an einem solchen Treffen hat, der melde sich doch bitte via Email bei mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dir, Matthias ,und allen Menschen, die ich auf dieser Seite kennengelernt habe, ebenfalls eine besinnliche Weihnacht und ein friedvolles Jahr 2011.<br />
Ich habe mich eine ganze Zeit lang zurückziehen müssen, weil mich erst jetzt die ganzen Auswirkungen des letzten Jahres eingeholt haben, und ich völlig zusammengebrochen bin. Ganz langsam geht es wieder  auffwärts und ich möchte auf diesem Wege allen Menschen danken, die mich in meinem Bedstreben, Licht in das Dunkel von Niendorf zu bringen, unterstützt haben und dieses weiterhin tun werden.<br />
Alles Liebe euch, und ich würde es begrüßen, wenn wir uns im kommenden Jahr einmal alle persönlich kennenlernen würden. Wer Interesse an einem solchen Treffen hat, der melde sich doch bitte via Email bei mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-16994</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 19:55:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-16994</guid>
		<description>Liebe Gaby,
und alle die hier beisammen sind,

wuensche ich schoene, friedliche Weinacht, sowie  einen Guten Rutsch, Gesundheit und Kraft fuer das Neue Jahr.

Danke Gabi!

Matthias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gaby,<br />
und alle die hier beisammen sind,</p>
<p>wuensche ich schoene, friedliche Weinacht, sowie  einen Guten Rutsch, Gesundheit und Kraft fuer das Neue Jahr.</p>
<p>Danke Gabi!</p>
<p>Matthias</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-16809</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 20:32:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-16809</guid>
		<description>Es ist traurig dass sich die Verantwortlichen um Ihre Verantwortung nicht bewusst sind oder sich darum bewusst nicht verantworten wollen ...
http://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist traurig dass sich die Verantwortlichen um Ihre Verantwortung nicht bewusst sind oder sich darum bewusst nicht verantworten wollen &#8230;<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-16807</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 20:04:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-16807</guid>
		<description>@ Thuiner Franziskanerinnen
In Ihrem Orden gibt es wohl eine sehr gossen Teppich und viele Besen!
Die Verantworlichen fuer die Taten &quot;geniessen&quot; den Schutz Ihrer Glaubensgemeinschaft und des Ordens, die Opfer leiden seit Jahren und womoeglich fuer ihr Leben.
Anstatt den Opfern beizustehen, was ja eine christliche Pflicht ist, wird hier nur &quot;Schadensbegrenzung&quot; vollzogen ... und zwar um Schaden vom Orden und der katholischen Kirche fernzuhalten. Es sollte eine christliche Pflicht sein den Opfern beizustehen um chrisliche Werte zu bezeugen!
Bislang gab es nur wenige &quot;lauhwarme&quot; Worte  als Reaktion auf dieses Forum und KEINE Initiative um den Opfern beizustehen. &quot;Opfer&quot; sind hier die vielen Kinder, die unter Ihrer Verantwortung bis heute leiden!
Ich habe viele Jahre ehrenamtlich in der katholischen Jugendarbeit verbracht und bin bis heute sehr aktiv. Jahre als Mitglied im Pfarrgemeinderat hab ich die Jugendarbeit gefoerdert. Als bekennender Christ ist mein Glauben an die katholische Kirche zu tiefst erschuettert.
Anstatt Opfern beizustehen wird nur verschwiegen.
Ich hoffe sehr das die Verantwortlichen, direkt und indirekt, mit dieser Suendenlast umzugehen wissen!
Ich bin in meinen Grundsaetzen der katholischen Kirche zu tiefst erschuettert!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thuiner Franziskanerinnen<br />
In Ihrem Orden gibt es wohl eine sehr gossen Teppich und viele Besen!<br />
Die Verantworlichen fuer die Taten &#8220;geniessen&#8221; den Schutz Ihrer Glaubensgemeinschaft und des Ordens, die Opfer leiden seit Jahren und womoeglich fuer ihr Leben.<br />
Anstatt den Opfern beizustehen, was ja eine christliche Pflicht ist, wird hier nur &#8220;Schadensbegrenzung&#8221; vollzogen &#8230; und zwar um Schaden vom Orden und der katholischen Kirche fernzuhalten. Es sollte eine christliche Pflicht sein den Opfern beizustehen um chrisliche Werte zu bezeugen!<br />
Bislang gab es nur wenige &#8220;lauhwarme&#8221; Worte  als Reaktion auf dieses Forum und KEINE Initiative um den Opfern beizustehen. &#8220;Opfer&#8221; sind hier die vielen Kinder, die unter Ihrer Verantwortung bis heute leiden!<br />
Ich habe viele Jahre ehrenamtlich in der katholischen Jugendarbeit verbracht und bin bis heute sehr aktiv. Jahre als Mitglied im Pfarrgemeinderat hab ich die Jugendarbeit gefoerdert. Als bekennender Christ ist mein Glauben an die katholische Kirche zu tiefst erschuettert.<br />
Anstatt Opfern beizustehen wird nur verschwiegen.<br />
Ich hoffe sehr das die Verantwortlichen, direkt und indirekt, mit dieser Suendenlast umzugehen wissen!<br />
Ich bin in meinen Grundsaetzen der katholischen Kirche zu tiefst erschuettert!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-16805</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 19:36:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-16805</guid>
		<description>@ Martin
Das kann ja nicht ernst gemeint sein!
Ich wurde als dreijaehriger am nackten Hintern verpruegelt da ich nachtst durstig war und im Bad Wasser getrunken hab. Danach wurde ich abends in einem fensterlosen Zimmer ans Bett gefesselt ... und das Wochenlang!
Sie haben sich allen Anschein nach nicht mit dem Thema befasst!
Wuerden Sie mir bitte erklaeren wie das verdient sein kann?
Fuer vergleichbare &quot;Taten&quot; die Erwachsene Erwachsenen zufuegen kann man mehrjaehrige Gefaengnissstrafen erwarten ... aber Kinder ... sind ja nur Kinder ... &quot;Erziehungsmassnahmen&quot; ... 
Wuerden Sie mir bitte Ihren Kommentar erklaeren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martin<br />
Das kann ja nicht ernst gemeint sein!<br />
Ich wurde als dreijaehriger am nackten Hintern verpruegelt da ich nachtst durstig war und im Bad Wasser getrunken hab. Danach wurde ich abends in einem fensterlosen Zimmer ans Bett gefesselt &#8230; und das Wochenlang!<br />
Sie haben sich allen Anschein nach nicht mit dem Thema befasst!<br />
Wuerden Sie mir bitte erklaeren wie das verdient sein kann?<br />
Fuer vergleichbare &#8220;Taten&#8221; die Erwachsene Erwachsenen zufuegen kann man mehrjaehrige Gefaengnissstrafen erwarten &#8230; aber Kinder &#8230; sind ja nur Kinder &#8230; &#8220;Erziehungsmassnahmen&#8221; &#8230;<br />
Wuerden Sie mir bitte Ihren Kommentar erklaeren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-16498</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 16:15:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-16498</guid>
		<description>Während eines Gespräches mit einem älteren Mann, sagte dieser: 
&quot;Wenn wir Heimkinder prügel bekommen haben, dann hatten wir sie auch verdient.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Während eines Gespräches mit einem älteren Mann, sagte dieser:<br />
&#8220;Wenn wir Heimkinder prügel bekommen haben, dann hatten wir sie auch verdient.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby B.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-15647</link>
		<dc:creator>Gaby B.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 21:25:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-15647</guid>
		<description>Hallo,
eigentlich wollte ich im Internet nur eine Ansicht von Niendorf mit dem Antoniushaus für meine Erinnerungen suchen. Ich fand diese Seite und bin erschüttert. Es tut mir weh, von den vielen schlimmen Erlebnissen zu lesen. Ich habe mehr Glück gehabt, aber manche Erinnerung an meine Zeit in Niendorf im Antoniushaus kam wieder hoch. 

Nach der Scheidung meiner Eltern war ich von April 1958 bis April 1959 in dem katholischen Internat Antoniushaus, wo wir auch zur Schule gingen; die 1.-4.Klasse wurde gemeinsam unterrichtet.Meine Prüfung für das Gymnasium musste ich dann außerhalb des Hauses ablegen. An unsere  Lehrerin habe  habe ich nur gute Erinnerungen. Sexuelle Übergriffe habe ich nicht erlebt. Wir durften damals als Mädchen keine Hosen tragen oder höchstens mit einem Rock darüber. Einmal in der Woche mussten wir in der katholischen Kapelle beichten. Ich war so verzweifelt darüber, keine Sünden begangen zu haben, dass ich das immer gleiche morgendliche Erdbeer-Marmeladenbrot, das es in der Großen Pause auf dem Schulhof gab, weggeworfen  habe,um etwas beichten zu können. Wir Internatskinder haben täglich Kartoffeln schälen müssen. Als ein anderes Kind sich plötzlich umdrehte, fügte es mir mit dem rostigen Messer eine stark blutende Schnittwunde im Mundwinkel zu. Ich konnte mehrere Wochen lang nicht reden, damit die Wunde nicht wieder aufreißt. Diese Erinnerungen habe ich nicht als besonders schlimm empfunden. Ich war schüchtern und froh, nicht viel sagen zu müssen.

Jetzt bin ich über 60, aber ich habe 50 Jahre lang kein fettes Fleisch essen können und immer einen gewissen Ekel vor Fleisch überhaupt gehabt. Nie werde ich vergessen, wie mich die Ordensschwester zwang, das Stück Fleisch wieder aus dem Mülleimer zu holen, das ich heimlich dort versenkt hatte. Ich musste so lange in der kleinen schmalen Küche (?) stehen, bis ich es heruntergeschluckt hatte. Ich habe mich fast übergeben vor Ekel und stundenlang gestanden. Irgendwann gab ich auf und würgte es herunter.

Ein paar schöne Erinnerungen habe ich auch, nämlich an Spaziergänge am Strand, wo wir Donnerkeile suchten.

Aber die Esspraktiken müssen im Antoniushaus eine lange Tradition gehabt haben, bis in die 1950er-Jahre zurück.

Gaby B.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
eigentlich wollte ich im Internet nur eine Ansicht von Niendorf mit dem Antoniushaus für meine Erinnerungen suchen. Ich fand diese Seite und bin erschüttert. Es tut mir weh, von den vielen schlimmen Erlebnissen zu lesen. Ich habe mehr Glück gehabt, aber manche Erinnerung an meine Zeit in Niendorf im Antoniushaus kam wieder hoch. </p>
<p>Nach der Scheidung meiner Eltern war ich von April 1958 bis April 1959 in dem katholischen Internat Antoniushaus, wo wir auch zur Schule gingen; die 1.-4.Klasse wurde gemeinsam unterrichtet.Meine Prüfung für das Gymnasium musste ich dann außerhalb des Hauses ablegen. An unsere  Lehrerin habe  habe ich nur gute Erinnerungen. Sexuelle Übergriffe habe ich nicht erlebt. Wir durften damals als Mädchen keine Hosen tragen oder höchstens mit einem Rock darüber. Einmal in der Woche mussten wir in der katholischen Kapelle beichten. Ich war so verzweifelt darüber, keine Sünden begangen zu haben, dass ich das immer gleiche morgendliche Erdbeer-Marmeladenbrot, das es in der Großen Pause auf dem Schulhof gab, weggeworfen  habe,um etwas beichten zu können. Wir Internatskinder haben täglich Kartoffeln schälen müssen. Als ein anderes Kind sich plötzlich umdrehte, fügte es mir mit dem rostigen Messer eine stark blutende Schnittwunde im Mundwinkel zu. Ich konnte mehrere Wochen lang nicht reden, damit die Wunde nicht wieder aufreißt. Diese Erinnerungen habe ich nicht als besonders schlimm empfunden. Ich war schüchtern und froh, nicht viel sagen zu müssen.</p>
<p>Jetzt bin ich über 60, aber ich habe 50 Jahre lang kein fettes Fleisch essen können und immer einen gewissen Ekel vor Fleisch überhaupt gehabt. Nie werde ich vergessen, wie mich die Ordensschwester zwang, das Stück Fleisch wieder aus dem Mülleimer zu holen, das ich heimlich dort versenkt hatte. Ich musste so lange in der kleinen schmalen Küche (?) stehen, bis ich es heruntergeschluckt hatte. Ich habe mich fast übergeben vor Ekel und stundenlang gestanden. Irgendwann gab ich auf und würgte es herunter.</p>
<p>Ein paar schöne Erinnerungen habe ich auch, nämlich an Spaziergänge am Strand, wo wir Donnerkeile suchten.</p>
<p>Aber die Esspraktiken müssen im Antoniushaus eine lange Tradition gehabt haben, bis in die 1950er-Jahre zurück.</p>
<p>Gaby B.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-15274</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 13:09:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-15274</guid>
		<description>Lieber Pasy,

ganz ganz lieben dank, dass du dich gemeldet hast. Ich würde gerne mit dir persönlich Kontakt aufnehmen, wenn du damit einverstanden bist. Meine Tel.-Nr. findet du eigentlich im Netz, wenn du meinen namen googlest, aber hier ist sie noch einmal: 0234-34841. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dich meldest. Daniel hatte nicht viele Freunde, und es ist schön, dass du ihm einer warst. In seinem Interesse möchte ich mich mit dir über Niendorf unterhalten, auch, wenn du dich nicht wirklich erinnern kannst. Wenn du nicht anrufen willst, bekäme Norbert Denef von dir die Genehmigung, mir deine Email-Adresse bekannt zu geben?
Ich freue mich darauf, von dir zu hören.

Liebe Grüße
Gaby P.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Pasy,</p>
<p>ganz ganz lieben dank, dass du dich gemeldet hast. Ich würde gerne mit dir persönlich Kontakt aufnehmen, wenn du damit einverstanden bist. Meine Tel.-Nr. findet du eigentlich im Netz, wenn du meinen namen googlest, aber hier ist sie noch einmal: 0234-34841. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dich meldest. Daniel hatte nicht viele Freunde, und es ist schön, dass du ihm einer warst. In seinem Interesse möchte ich mich mit dir über Niendorf unterhalten, auch, wenn du dich nicht wirklich erinnern kannst. Wenn du nicht anrufen willst, bekäme Norbert Denef von dir die Genehmigung, mir deine Email-Adresse bekannt zu geben?<br />
Ich freue mich darauf, von dir zu hören.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Gaby P.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pasy Auf K.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-15262</link>
		<dc:creator>Pasy Auf K.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 04:06:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-15262</guid>
		<description>hallo Frau Gaby Pypker,

gestern lass ich die Gedächtnisanzeige vom Daniel.

Wir lernten uns im jahre 2008 in Wattencheid kennen und er war mein Freund.
Nach dieser Zeit trafen wir uns einige male , er war bei mir un dich beim Ihm.
In Bielefeld _Oerlinghausen traffen wir uns einige Zeit wieder und nach dieser Zeit brach der Kontakt langsam aber über die Zeit vor seinem Tode ab.
Telefonate und Hilferufe konnten von mir und dem Micha aus Hamburg nur Wahrgenommen werden und es tut mir in der Seele weh was geschah.
Daniel sprach nie über sein Schicksal und jetzt weiß ich auch warum
Er betonte immer wieder die Liebe zu seiner Mathilda und Ihnen.

Was mich heute so schockiert ist seine Geschichte.
Ich googlte nur seinen Namen und lass..

Und ich war 85 imSt.Johann.
Was dort geschau weiß ich nicht mehr. heute mit 34 Jahren.
Bin aber verunsichert, da ich viel schreibe und dabei Themen unter anderm behandel die mit Kindesmissbracuh zu tun haben.
Ich hab mir nie , bis jetzt gedanken darüber gemacht.
Warum ich auch darüber schreibe.
warum ich solch Menschen verachte.
Nun . Ich 
möchte Ihnen nur Mittelein das ich mein Beileid aussprechen möchte  und  bete zu Gott das die Wahrheit eines tages ans Licht kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo Frau Gaby Pypker,</p>
<p>gestern lass ich die Gedächtnisanzeige vom Daniel.</p>
<p>Wir lernten uns im jahre 2008 in Wattencheid kennen und er war mein Freund.<br />
Nach dieser Zeit trafen wir uns einige male , er war bei mir un dich beim Ihm.<br />
In Bielefeld _Oerlinghausen traffen wir uns einige Zeit wieder und nach dieser Zeit brach der Kontakt langsam aber über die Zeit vor seinem Tode ab.<br />
Telefonate und Hilferufe konnten von mir und dem Micha aus Hamburg nur Wahrgenommen werden und es tut mir in der Seele weh was geschah.<br />
Daniel sprach nie über sein Schicksal und jetzt weiß ich auch warum<br />
Er betonte immer wieder die Liebe zu seiner Mathilda und Ihnen.</p>
<p>Was mich heute so schockiert ist seine Geschichte.<br />
Ich googlte nur seinen Namen und lass..</p>
<p>Und ich war 85 imSt.Johann.<br />
Was dort geschau weiß ich nicht mehr. heute mit 34 Jahren.<br />
Bin aber verunsichert, da ich viel schreibe und dabei Themen unter anderm behandel die mit Kindesmissbracuh zu tun haben.<br />
Ich hab mir nie , bis jetzt gedanken darüber gemacht.<br />
Warum ich auch darüber schreibe.<br />
warum ich solch Menschen verachte.<br />
Nun . Ich<br />
möchte Ihnen nur Mittelein das ich mein Beileid aussprechen möchte  und  bete zu Gott das die Wahrheit eines tages ans Licht kommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Diana</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-15061</link>
		<dc:creator>Diana</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 21:03:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-15061</guid>
		<description>Hallo liebe Forummitglieder, ich bin Mutter zweier Jungen. Mir gruselt es bei dem Gedanken, dass ihnen einmal derart schreckliche Dinge geschehen könnten! Ich möchte gerne von Maria Meerestern berichten. Wir waren vor kurzer Zeit dort und wurden in dem Teil der damals der Müttergenesung diente, untergebracht. Bevor wir dorthin fuhren habe ich diese Seite gefunden und die traurigen Berichte gelesen, es tut mir so leid. Vielleicht ist es ein kleiner Trost, dass sich dort alles zum friedlichen gewendet hat. Die Schwestern geben den Müttern und Kindern so viel Kraft mit auf ihrem Weg. Meine Jungen sind beide krank und oft in der Klinik, wir haben sehr viel Liebe, Vertrauen und Kraft mit auf dem Weg bekommen. Es macht bestimmt nichts ungeschehen aber vielleicht hilft es zu wissen, dass dort kein Schrecken mehr herscht. 
Viele liebe Grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Forummitglieder, ich bin Mutter zweier Jungen. Mir gruselt es bei dem Gedanken, dass ihnen einmal derart schreckliche Dinge geschehen könnten! Ich möchte gerne von Maria Meerestern berichten. Wir waren vor kurzer Zeit dort und wurden in dem Teil der damals der Müttergenesung diente, untergebracht. Bevor wir dorthin fuhren habe ich diese Seite gefunden und die traurigen Berichte gelesen, es tut mir so leid. Vielleicht ist es ein kleiner Trost, dass sich dort alles zum friedlichen gewendet hat. Die Schwestern geben den Müttern und Kindern so viel Kraft mit auf ihrem Weg. Meine Jungen sind beide krank und oft in der Klinik, wir haben sehr viel Liebe, Vertrauen und Kraft mit auf dem Weg bekommen. Es macht bestimmt nichts ungeschehen aber vielleicht hilft es zu wissen, dass dort kein Schrecken mehr herscht.<br />
Viele liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14547</link>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 09:59:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14547</guid>
		<description>Liebe Lucy,
es gibt Sachen die man sehr verdrängt aus Eigenschutz das muß aber nicht prinzipiell so sein das man was schlimmes erlebt hat nur weil man sich an etwas nicht erinnern kann. Wenn du aber weist das du gelitten hast wäre es schon interessant der Sache auf der Spur zu gehen . Aber soetwas würde ich nur unter fachlicher Aufsicht machen bei einer Phychologin .In dem Kurheim wo ich war gab es ein Lied das wir jeden Tag xmal singen mussten . Das ging so : wir Niendorfer Kinder wir sind vergnügt und froh und wünschen nur das eine es bliebe immer so. Das war der Refrain. eine Strophe war : um Zwölfe gibt es Mittag da gehen wir dann rein , da laden uns die Schwestern zum Mittagessen ein. das war dann für mich das Startwort zu heulen anzufangen. Dieses Lied war der blanke Hohn wenn man erlebt hat wie sie einen dieses widerliche Zeug reingeprügelt haben. es gibt auch Bilder von dem Heim vieleicht erinnerst du dich dann ob es da war wo du warst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Lucy,<br />
es gibt Sachen die man sehr verdrängt aus Eigenschutz das muß aber nicht prinzipiell so sein das man was schlimmes erlebt hat nur weil man sich an etwas nicht erinnern kann. Wenn du aber weist das du gelitten hast wäre es schon interessant der Sache auf der Spur zu gehen . Aber soetwas würde ich nur unter fachlicher Aufsicht machen bei einer Phychologin .In dem Kurheim wo ich war gab es ein Lied das wir jeden Tag xmal singen mussten . Das ging so : wir Niendorfer Kinder wir sind vergnügt und froh und wünschen nur das eine es bliebe immer so. Das war der Refrain. eine Strophe war : um Zwölfe gibt es Mittag da gehen wir dann rein , da laden uns die Schwestern zum Mittagessen ein. das war dann für mich das Startwort zu heulen anzufangen. Dieses Lied war der blanke Hohn wenn man erlebt hat wie sie einen dieses widerliche Zeug reingeprügelt haben. es gibt auch Bilder von dem Heim vieleicht erinnerst du dich dann ob es da war wo du warst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lucy</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14460</link>
		<dc:creator>Lucy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 11:27:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14460</guid>
		<description>Ich habe einige Kommentare gelesen. Ich bin sehr berührt, erschüttert. 

Ich war 1973 zur Verschickung in Timmendorf für 2 Monate. Den Namen des Heimes weiß ich nicht. Aber vielleicht finde ich ihn noch heraus.
Ich kann mich an fast gar nichts mehr erinnern. Das macht mir irgendwie Angst. Ich weiß, dass ich fürchterlich gelitten habe... Weiß jemand, wie man Erinnerungen zurück holen kann? Ich möchte wissen, was mir dort passiert ist...
Kann man so traumatisiert sein, dass man alles vergessen hat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einige Kommentare gelesen. Ich bin sehr berührt, erschüttert. </p>
<p>Ich war 1973 zur Verschickung in Timmendorf für 2 Monate. Den Namen des Heimes weiß ich nicht. Aber vielleicht finde ich ihn noch heraus.<br />
Ich kann mich an fast gar nichts mehr erinnern. Das macht mir irgendwie Angst. Ich weiß, dass ich fürchterlich gelitten habe&#8230; Weiß jemand, wie man Erinnerungen zurück holen kann? Ich möchte wissen, was mir dort passiert ist&#8230;<br />
Kann man so traumatisiert sein, dass man alles vergessen hat?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14317</link>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 12:06:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14317</guid>
		<description>Lieber Matthias,
Gaby und ich haben schon E-mail kontakt und nächste Woche werden wir mal telefonieren, du kannst dir über Gaby ja mal meine mail Adresse geben lassen. Sicherlich hast du Recht das es gut ist mit selbstbetroffenen sich auszutauschen aber ich muss auch ehrlich sagen das ich etwas Angst habe ,das alles zu doll in mir aufzuwühlen. Ich kann mir keinen Reim darauf machen was in solchen Menschen vorsich geht die kindern Sowas antun. wie sie beten und glauben können mit dem Wissen über ihrem Handeln. wenn sie wirklich glauben ihrem Schöpfer gegenüberstehn zu müssen. Kapierst du das?
Liebe Grüße Barbara</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matthias,<br />
Gaby und ich haben schon E-mail kontakt und nächste Woche werden wir mal telefonieren, du kannst dir über Gaby ja mal meine mail Adresse geben lassen. Sicherlich hast du Recht das es gut ist mit selbstbetroffenen sich auszutauschen aber ich muss auch ehrlich sagen das ich etwas Angst habe ,das alles zu doll in mir aufzuwühlen. Ich kann mir keinen Reim darauf machen was in solchen Menschen vorsich geht die kindern Sowas antun. wie sie beten und glauben können mit dem Wissen über ihrem Handeln. wenn sie wirklich glauben ihrem Schöpfer gegenüberstehn zu müssen. Kapierst du das?<br />
Liebe Grüße Barbara</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rusty dambowsky</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14200</link>
		<dc:creator>rusty dambowsky</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 19:45:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14200</guid>
		<description>ich wünsch euch das ihr einen weg zueinander findet ....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich wünsch euch das ihr einen weg zueinander findet &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14186</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 20:11:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14186</guid>
		<description>Liebe Barbara,
ich kann dich sehr gut verstehen! Die 6 Wochen im &quot;Erholungsheim&quot; war ... mir fehlen Worte ... 
Ich denke wir, die diese Tortur erlebt und ueberlebt haben, sollten uns in Verbidung setzten. Darueber reden ist auch sehr hilfreich.
Bitte Barbara, ruf die Gabi an. Die Telefon Nummer ist am Ende des ersten Posts. Dann koennen wir uns via e-mail austauschen. Ich denke es ist Ueberfaellig das wir die Opfer zusammen etwas unternehmen.
Da es nun ja viele Menschen gibt den aehnliches wiederfahren ist, und zwar ueber mehr als 10 Jahre, duerfte es hunderte Betroffene geben oder auch mehr.
Es ist an der Zeit aktiver zu werden, und nicht nur ueber dieses Forum.

Bitte Barbara melde dich bei Gabi an der o.g. Telefon Nummer.

Liebe Gruesse</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Barbara,<br />
ich kann dich sehr gut verstehen! Die 6 Wochen im &#8220;Erholungsheim&#8221; war &#8230; mir fehlen Worte &#8230;<br />
Ich denke wir, die diese Tortur erlebt und ueberlebt haben, sollten uns in Verbidung setzten. Darueber reden ist auch sehr hilfreich.<br />
Bitte Barbara, ruf die Gabi an. Die Telefon Nummer ist am Ende des ersten Posts. Dann koennen wir uns via e-mail austauschen. Ich denke es ist Ueberfaellig das wir die Opfer zusammen etwas unternehmen.<br />
Da es nun ja viele Menschen gibt den aehnliches wiederfahren ist, und zwar ueber mehr als 10 Jahre, duerfte es hunderte Betroffene geben oder auch mehr.<br />
Es ist an der Zeit aktiver zu werden, und nicht nur ueber dieses Forum.</p>
<p>Bitte Barbara melde dich bei Gabi an der o.g. Telefon Nummer.</p>
<p>Liebe Gruesse</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14183</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 12:17:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14183</guid>
		<description>Liebe Barbara,
danke für die angebotene Hilfe. Ich werde sie gerne in Anspruch nehmen, wenn die Zeit gekommen ist.  Vielleicht möchten Sie mir einmal an meine private Mailadresse schreiben? Herr Denef kennt sie und wird sie Ihnen sicherlich gerne zukommen lassen. Woher kommen Sie, und in welchem der beiden Heime waren Sie? Oder Ihre Schwester? Wie gut erinnern Sie sich? An Namen? An den Kinderarzt?
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.
LG Gaby</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Barbara,<br />
danke für die angebotene Hilfe. Ich werde sie gerne in Anspruch nehmen, wenn die Zeit gekommen ist.  Vielleicht möchten Sie mir einmal an meine private Mailadresse schreiben? Herr Denef kennt sie und wird sie Ihnen sicherlich gerne zukommen lassen. Woher kommen Sie, und in welchem der beiden Heime waren Sie? Oder Ihre Schwester? Wie gut erinnern Sie sich? An Namen? An den Kinderarzt?<br />
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.<br />
LG Gaby</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14174</link>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 18:57:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14174</guid>
		<description>Liebe Frau Pypker,
es ist 26 Jahre her als ich dort war um mit dieser &quot;Schwester &quot; Burkade mich auseinander zu setzen.Es wurde mir von einer weltlichen Erzieherin die in diesem Heim beschäftigt war erzählt das sie tot ist und das, das Heim nicht mehr von Nonnen geführt wird.ich war damals 18 Jahre alt heute bin ich 44 Jahre.Diese Dinge die in früher Kindheit mir unter anderem mit dieser Frau passiert sind lassen einen nie los .Es ist bei mir zwar nicht so das ich jeden Tag daran denke aber es gibt Zeiträume wo mir das alles wieder hochkommt. Es ist eine Traurigkeit, eine Wut und eine Entäuschung die da tief in einem liegt das es solche Menschen und dann auch noch welche die unter dem Deckmantel der Frömmigkeit aggieren es schaffen auf Dauer ein Leben zu beeinflussen! Ich hatte auch 
ein sehr strenges Elternhaus wo es regelmäßig prügel gab und ich habe mir nichtmal getraut zu hause zu erzählen was da los war, aus Angst das
diese Nonnen sagen könnten das ich lüge und ich dann dafür auch noch bestraft werde. Ich habe erst als ich Erwachsen war meiner Mutter davon
erzählt. meine Schwestern genauso, die waren nämlich auch dort aber nicht mit mir gemeinsam. Liebe Frau Pypker wenn ich nur  wüsste was wir machen könnten um diese Leute von damals zur Veranwortung  zu ziehen.
 Ich bin traurig das ihr Daniel so sehr gelitten hat und diesen Ausweg genommen hat und bewundere ihre Stärke und Kraft für Gerechtigkeit zu kämpfen. Wenn ich ihnen irgendwie helfen kann lassen sie es mich wissen. Gerne! 
L.G. Barbara</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Pypker,<br />
es ist 26 Jahre her als ich dort war um mit dieser &#8220;Schwester &#8221; Burkade mich auseinander zu setzen.Es wurde mir von einer weltlichen Erzieherin die in diesem Heim beschäftigt war erzählt das sie tot ist und das, das Heim nicht mehr von Nonnen geführt wird.ich war damals 18 Jahre alt heute bin ich 44 Jahre.Diese Dinge die in früher Kindheit mir unter anderem mit dieser Frau passiert sind lassen einen nie los .Es ist bei mir zwar nicht so das ich jeden Tag daran denke aber es gibt Zeiträume wo mir das alles wieder hochkommt. Es ist eine Traurigkeit, eine Wut und eine Entäuschung die da tief in einem liegt das es solche Menschen und dann auch noch welche die unter dem Deckmantel der Frömmigkeit aggieren es schaffen auf Dauer ein Leben zu beeinflussen! Ich hatte auch<br />
ein sehr strenges Elternhaus wo es regelmäßig prügel gab und ich habe mir nichtmal getraut zu hause zu erzählen was da los war, aus Angst das<br />
diese Nonnen sagen könnten das ich lüge und ich dann dafür auch noch bestraft werde. Ich habe erst als ich Erwachsen war meiner Mutter davon<br />
erzählt. meine Schwestern genauso, die waren nämlich auch dort aber nicht mit mir gemeinsam. Liebe Frau Pypker wenn ich nur  wüsste was wir machen könnten um diese Leute von damals zur Veranwortung  zu ziehen.<br />
 Ich bin traurig das ihr Daniel so sehr gelitten hat und diesen Ausweg genommen hat und bewundere ihre Stärke und Kraft für Gerechtigkeit zu kämpfen. Wenn ich ihnen irgendwie helfen kann lassen sie es mich wissen. Gerne!<br />
L.G. Barbara</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Georg Bohn</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14164</link>
		<dc:creator>Georg Bohn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 21:43:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14164</guid>
		<description>Warum soll Missbrauch durch Kirchenleute eigentlich so harmlos sein solange nur die Komponente ´sexuell´ fehlt? Nächtelang in Ketten liegen und Kotze fressen müssen und Schläge und Isolation, als sechsjähriger von den Eltern Verschickter
reicht doch wohl vollkommen um diesen ganzen Laden ein für alle mal zu schliessen und diese ganzen Ärzte, Pfarrer und Nonnen die sich da zusammengetan haben aufzuspüren und für den Rest ihres Lebens aus dem Verkehr zu ziehen! Stattdessen kreuchen und fleuchen sie fromm betend durch das ganze Land..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum soll Missbrauch durch Kirchenleute eigentlich so harmlos sein solange nur die Komponente ´sexuell´ fehlt? Nächtelang in Ketten liegen und Kotze fressen müssen und Schläge und Isolation, als sechsjähriger von den Eltern Verschickter<br />
reicht doch wohl vollkommen um diesen ganzen Laden ein für alle mal zu schliessen und diese ganzen Ärzte, Pfarrer und Nonnen die sich da zusammengetan haben aufzuspüren und für den Rest ihres Lebens aus dem Verkehr zu ziehen! Stattdessen kreuchen und fleuchen sie fromm betend durch das ganze Land..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14155</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 21:10:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14155</guid>
		<description>Liebe Barbara,
diese Schwester Burkade lebt noch!! Es soll ihr sehr schlecht gehen nach einem Herzinfarkt und sie soll bettlägrig sein. Aber sie lebt. Schwester Clarissa von den Franziskanerinnen im Mutterhaus in Thuine hat mir versprochen,  mit ihr zu reden.

Liebe Simone,
bei RTL habe ich es kurz nach Daniels Tod als erstes versucht. Sie waren der Meinung, dass diese Thematik nicht &quot;ins Programm&quot; passt.

Trotzdem vielen Dank für den Tip

LG Gaby</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Barbara,<br />
diese Schwester Burkade lebt noch!! Es soll ihr sehr schlecht gehen nach einem Herzinfarkt und sie soll bettlägrig sein. Aber sie lebt. Schwester Clarissa von den Franziskanerinnen im Mutterhaus in Thuine hat mir versprochen,  mit ihr zu reden.</p>
<p>Liebe Simone,<br />
bei RTL habe ich es kurz nach Daniels Tod als erstes versucht. Sie waren der Meinung, dass diese Thematik nicht &#8220;ins Programm&#8221; passt.</p>
<p>Trotzdem vielen Dank für den Tip</p>
<p>LG Gaby</p>
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	<item>
		<title>Von: Simone</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14146</link>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 07:13:47 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Vorschlag wäre, sich doch einfach mal an RTL zu wenden.... 
Die finden verschwundene Leute, können Leute in Ihr erstes Leben zurückversetzen und Nachforschungen dazu machen... 
Wieso also nicht auch einiges im Fall Kinderkurheim Niendorf herrausfinden....??? 
Die haben doch viel bessere Mittel als wir kleinen Leute, größeren Einfluss und Beziehungen...
Versuchen Sie es dort!

MfG Simone</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vorschlag wäre, sich doch einfach mal an RTL zu wenden&#8230;.<br />
Die finden verschwundene Leute, können Leute in Ihr erstes Leben zurückversetzen und Nachforschungen dazu machen&#8230;<br />
Wieso also nicht auch einiges im Fall Kinderkurheim Niendorf herrausfinden&#8230;.???<br />
Die haben doch viel bessere Mittel als wir kleinen Leute, größeren Einfluss und Beziehungen&#8230;<br />
Versuchen Sie es dort!</p>
<p>MfG Simone</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Barbara</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-14135</link>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 18:24:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-14135</guid>
		<description>hallo,ich mache erst seit vier Tagen einen computerkurs, und bin seit heute erst im internet unterwegs .als erstes habe ich gesucht ob ich was über das schreckliche Antoniusheim in Niendorf finde.ich war dort zweimal als kind einmal mit ca.4 Jahren und dann mit 9 Jahren glaub ich. ich war insgesammt 4 mal auf Kinderkur deswegen weiß ich nicht genau ob ich damals 9 war. es war schlimm !!! sexuell war mir da nichts passiert aber sadistische strafen schläge ,Zensur von dieser Schwester Bukarde. Ich bin mit 18 Jahren dahin gefahren und wollte diese Frau zur Rechenschaft ziehen.Sie war leider verstorben! mich wühlt das alles wieder dermaßen auf. ich habe zwischendurch immer wieder mit der Vergangenheit zu kämpfen. ich muss erstmal alles sacken lassen das es noch mehr betroffene     gibt,ich dachte wirklich das die das nur bei mir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo,ich mache erst seit vier Tagen einen computerkurs, und bin seit heute erst im internet unterwegs .als erstes habe ich gesucht ob ich was über das schreckliche Antoniusheim in Niendorf finde.ich war dort zweimal als kind einmal mit ca.4 Jahren und dann mit 9 Jahren glaub ich. ich war insgesammt 4 mal auf Kinderkur deswegen weiß ich nicht genau ob ich damals 9 war. es war schlimm !!! sexuell war mir da nichts passiert aber sadistische strafen schläge ,Zensur von dieser Schwester Bukarde. Ich bin mit 18 Jahren dahin gefahren und wollte diese Frau zur Rechenschaft ziehen.Sie war leider verstorben! mich wühlt das alles wieder dermaßen auf. ich habe zwischendurch immer wieder mit der Vergangenheit zu kämpfen. ich muss erstmal alles sacken lassen das es noch mehr betroffene     gibt,ich dachte wirklich das die das nur bei mir</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claerus</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-13973</link>
		<dc:creator>Claerus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 22:52:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-13973</guid>
		<description>Die Problematik des sich nicht verantworten müssen ist staatsgewollt. Lediglich Taten in privaten (privat /staatl. gemischten Trägerschaften)  Heimen, also jene, die konfessionelle Träger hatten (kath, ev), wurden in den Staatsmedien während des Hypes über das Thema Kindesschändung und -misshandlung bemüht und veröffentlicht. Zumindest übergebührlich viele. Die Hundertausendfachen Taten in staatlichen Institutionen aber in denen schlimmste Gewalt und Kapitalverbrechen gegen die damaligen Kinder verübt wurden, wurden in der Menge nicht geoutet oder behandelt. Sie wurden tiefgefroren und wehe jemand taut ab. 

Diese Taten in diesen Heimen in welche Erziehungszöglinge kamen oder Kinderentsorgung betrieben wurden werden nicht thematisiert.  Die Täter von  damals  müssen sich keine Sorgen machen - sie werden sich NICHT rechtfertigen zu müssen. Da hält der Staat - zumindest was die staatliche Unterbringungen in diese Heime betrifft (FE /FEH) - die Hände schützend drüber. Die Verantwortlichen haben in diesen Heimen alle im Staatsauftrag und auf Staatsanweisung gearbeitet. Und genau i.d. Punkt will Staat keinesfalls die öffentliche Diskussion und keinesfalls das Risiko einer erneuten Bambule. Wer sich noch erinnert weiß, dass Ulrike Meinhof 1969 das Heimdrama mit dem Film &quot;Bambule&quot; enttabuisierte und das Thema Misshandlung in Heimen in die Öffentlichkeit lancierte hatte. Woraufhin in fast allen Heimen seiner Zeit und dieser Republik kleine Revolten tobten.  Alle Revolten wurden erstickt. Bis heute. Kleines Züngeln der Flammen wird sofort mit Löschschaum umhüllt damit ja kein Schwelbrand entsteht. Die Kosten wären dem Staat zu hoch. Alle Ex Heimkinder die ich persönlich kenne - und das sind einige - leben absolut in Armut, unter Wert oder mit kleiner Rente oder Hartz IV. Es sind die wenigsten die es geschafft haben. So sieht die Realität aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Problematik des sich nicht verantworten müssen ist staatsgewollt. Lediglich Taten in privaten (privat /staatl. gemischten Trägerschaften)  Heimen, also jene, die konfessionelle Träger hatten (kath, ev), wurden in den Staatsmedien während des Hypes über das Thema Kindesschändung und -misshandlung bemüht und veröffentlicht. Zumindest übergebührlich viele. Die Hundertausendfachen Taten in staatlichen Institutionen aber in denen schlimmste Gewalt und Kapitalverbrechen gegen die damaligen Kinder verübt wurden, wurden in der Menge nicht geoutet oder behandelt. Sie wurden tiefgefroren und wehe jemand taut ab. </p>
<p>Diese Taten in diesen Heimen in welche Erziehungszöglinge kamen oder Kinderentsorgung betrieben wurden werden nicht thematisiert.  Die Täter von  damals  müssen sich keine Sorgen machen &#8211; sie werden sich NICHT rechtfertigen zu müssen. Da hält der Staat &#8211; zumindest was die staatliche Unterbringungen in diese Heime betrifft (FE /FEH) &#8211; die Hände schützend drüber. Die Verantwortlichen haben in diesen Heimen alle im Staatsauftrag und auf Staatsanweisung gearbeitet. Und genau i.d. Punkt will Staat keinesfalls die öffentliche Diskussion und keinesfalls das Risiko einer erneuten Bambule. Wer sich noch erinnert weiß, dass Ulrike Meinhof 1969 das Heimdrama mit dem Film &#8220;Bambule&#8221; enttabuisierte und das Thema Misshandlung in Heimen in die Öffentlichkeit lancierte hatte. Woraufhin in fast allen Heimen seiner Zeit und dieser Republik kleine Revolten tobten.  Alle Revolten wurden erstickt. Bis heute. Kleines Züngeln der Flammen wird sofort mit Löschschaum umhüllt damit ja kein Schwelbrand entsteht. Die Kosten wären dem Staat zu hoch. Alle Ex Heimkinder die ich persönlich kenne &#8211; und das sind einige &#8211; leben absolut in Armut, unter Wert oder mit kleiner Rente oder Hartz IV. Es sind die wenigsten die es geschafft haben. So sieht die Realität aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-13968</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:09:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-13968</guid>
		<description>Hallo Gabi, und Hallo an alle die hier sind.

Ich denke es ist jetzt an der Zeit AKTIV zu werden. Wir haben von dem Heim keine Antworten bekommen. Sehr bedauerlich.  Auch vom Traeger wird nur beschwichtigt. Sehr traurig und moralisch eine Bankrotterklaerung!
Ich schlage vor das wir zusammen an die Oeffentlichkeit gehen sollen.  Wir koennten uns via e-media besprechen. Dies ist nicht das Media das wir nutzen sollte. Wie ich schon sagte, ich habe ein SEHR gutes soziales Netzwerk bis nach Berlin und Bruessel. 
Meldet euch via e-mail!
Gruss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gabi, und Hallo an alle die hier sind.</p>
<p>Ich denke es ist jetzt an der Zeit AKTIV zu werden. Wir haben von dem Heim keine Antworten bekommen. Sehr bedauerlich.  Auch vom Traeger wird nur beschwichtigt. Sehr traurig und moralisch eine Bankrotterklaerung!<br />
Ich schlage vor das wir zusammen an die Oeffentlichkeit gehen sollen.  Wir koennten uns via e-media besprechen. Dies ist nicht das Media das wir nutzen sollte. Wie ich schon sagte, ich habe ein SEHR gutes soziales Netzwerk bis nach Berlin und Bruessel.<br />
Meldet euch via e-mail!<br />
Gruss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-13966</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:22:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo an Alle!
Also, erst einmal melde ich mich aus dem Urlaub zurück. 
Was die öffentliche Aufklärung betrifft, habe ich wiederholt mit diversen Reportern verschiedener Zeitungen und auch vom Fernsehen Vorbesprechungen gehabt und leider den Eindruck gewinnen müssen, das Niendorf und somit das, was dort geschehen ist, offensichtlich für die ÖFFENTLICHKEIT nicht &quot;interessant&quot; genug ist. Wenn sich überhaupt ein Reporter nach diesem ersten Gespräch noch einmal gemeldet hat, dann deshalb, um mir mitzuteilen, dass man sich entschlossen habe, über aktuellere bzw. prominentere Fälle zu berichten.
Ich bin schockiert und frustriert und fühle mich einmal mehr von Allen allein gelassen. Ich werde wohl niemals erfahren, wer meinen Lebensgefährten getötet hat. Das Kloster schweigt mittlerweile und ist sicherlich froh und glücklich noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein.
Daniel wäre am 26.08. d.J. 40 Jahre alt geworden. Es war ein schlimmer Tag für mich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an Alle!<br />
Also, erst einmal melde ich mich aus dem Urlaub zurück.<br />
Was die öffentliche Aufklärung betrifft, habe ich wiederholt mit diversen Reportern verschiedener Zeitungen und auch vom Fernsehen Vorbesprechungen gehabt und leider den Eindruck gewinnen müssen, das Niendorf und somit das, was dort geschehen ist, offensichtlich für die ÖFFENTLICHKEIT nicht &#8220;interessant&#8221; genug ist. Wenn sich überhaupt ein Reporter nach diesem ersten Gespräch noch einmal gemeldet hat, dann deshalb, um mir mitzuteilen, dass man sich entschlossen habe, über aktuellere bzw. prominentere Fälle zu berichten.<br />
Ich bin schockiert und frustriert und fühle mich einmal mehr von Allen allein gelassen. Ich werde wohl niemals erfahren, wer meinen Lebensgefährten getötet hat. Das Kloster schweigt mittlerweile und ist sicherlich froh und glücklich noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein.<br />
Daniel wäre am 26.08. d.J. 40 Jahre alt geworden. Es war ein schlimmer Tag für mich!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-4/#comment-13926</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:07:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-13926</guid>
		<description>Hallo Nicole,
es werden immer mehr Faelle bekannt! Da sich jetzt viele Betroffene, die in dem Kinderheim  zwischen 1970 bis 1980 aehnliches widerfahren ist, hier austauschen, bin ich entsetzt das zur Aufklaerung, insb. OEFFENTLICHER Aufklaerung, noch nichts geschehen ist!
Einfach nur traurig ....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nicole,<br />
es werden immer mehr Faelle bekannt! Da sich jetzt viele Betroffene, die in dem Kinderheim  zwischen 1970 bis 1980 aehnliches widerfahren ist, hier austauschen, bin ich entsetzt das zur Aufklaerung, insb. OEFFENTLICHER Aufklaerung, noch nichts geschehen ist!<br />
Einfach nur traurig &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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