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	<title>Kommentare zu: Daniel Bongardt – 1977 im Kinderheim Niendorf/Ostsee sexuell missbraucht</title>
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	<description>Norbert Denef berichtet von seinen Erfahrungen …</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 08:08:03 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: rusty dambowsky</title>
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		<dc:creator>rusty dambowsky</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 06:46:43 +0000</pubDate>
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		<description>vielen dank für die Antworten . 

ja sie bringen mir trost ... aber ich finde das eigentlich um so trauriger ... weil mich menschen trösten die es genauso erlebt haben ...das ist schon sehr traurig ...zuerst hab ich gedacht es ist viel besser hier nichts zu schreiben weil es ja euer schmerz ist ..ich hoffe den lindert jemand !  

das mit dem schutzig sein stimmt genau so wie sie es sagen herr seifert , danke für die formulierung . 

@wilma ich glaube nicht das ich das recht haben dieses meine dinge /kummer oder so hier reinzu schreiben weil diese hier doch wem anderes gehört .  

die schwestern haben mir etwas genommen was ich nie zurückbekommen kann ...das glauben an gutes an saubere zuwendung an guten gedanken ... nie hätte ich erwartet so etwas von falscher liebe dort zu finden .... sorry 

vielen dank für ihr verständnis  ...lg rusty</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>vielen dank für die Antworten . </p>
<p>ja sie bringen mir trost &#8230; aber ich finde das eigentlich um so trauriger &#8230; weil mich menschen trösten die es genauso erlebt haben &#8230;das ist schon sehr traurig &#8230;zuerst hab ich gedacht es ist viel besser hier nichts zu schreiben weil es ja euer schmerz ist ..ich hoffe den lindert jemand !  </p>
<p>das mit dem schutzig sein stimmt genau so wie sie es sagen herr seifert , danke für die formulierung . </p>
<p>@wilma ich glaube nicht das ich das recht haben dieses meine dinge /kummer oder so hier reinzu schreiben weil diese hier doch wem anderes gehört .  </p>
<p>die schwestern haben mir etwas genommen was ich nie zurückbekommen kann &#8230;das glauben an gutes an saubere zuwendung an guten gedanken &#8230; nie hätte ich erwartet so etwas von falscher liebe dort zu finden &#8230;. sorry </p>
<p>vielen dank für ihr verständnis  &#8230;lg rusty</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12801</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 23:06:05 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Rusty,
das mit dem Schmutz kenne ich ganz genau. Selbst wenn ich heute etwas Gutes erlebe, das mir persönlich gilt, habe ich tief in mir das Gefühl, dies nicht zu verdienen - und fühle mich schuldig dafür, dieses Gute annehmen zu müssen.

Ich schließe mich Wilmas Gedanken an: ganz bestimmt sind Sie niemals schmutzig gewesen und haben - wie alle anderen Opfer auch (mich selbst mit eingeschlossen) - solche Demütigungen niemals verdient!

Mag dies auch nur ein ganz kleiner Trost für Sie sein, möge er doch Ihren Schmerz ein wenig lindern,

Bernd Seifert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Rusty,<br />
das mit dem Schmutz kenne ich ganz genau. Selbst wenn ich heute etwas Gutes erlebe, das mir persönlich gilt, habe ich tief in mir das Gefühl, dies nicht zu verdienen &#8211; und fühle mich schuldig dafür, dieses Gute annehmen zu müssen.</p>
<p>Ich schließe mich Wilmas Gedanken an: ganz bestimmt sind Sie niemals schmutzig gewesen und haben &#8211; wie alle anderen Opfer auch (mich selbst mit eingeschlossen) &#8211; solche Demütigungen niemals verdient!</p>
<p>Mag dies auch nur ein ganz kleiner Trost für Sie sein, möge er doch Ihren Schmerz ein wenig lindern,</p>
<p>Bernd Seifert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wilma</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12782</link>
		<dc:creator>Wilma</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 11:44:43 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Rusty, Sie sind nicht schmutzig.  Die Menschen, die Ihnen das angetan haben, sind schmutzig. Schreiben Sie einfach Ihren Kummer hier rein. Die Menschen, die dieses Forum lesen, verstehen das alle. 
Der Mensch ist geheiligt durch die in seiner Kindheit unschuldig erlittenen Wunden (Roger Schutz).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Rusty, Sie sind nicht schmutzig.  Die Menschen, die Ihnen das angetan haben, sind schmutzig. Schreiben Sie einfach Ihren Kummer hier rein. Die Menschen, die dieses Forum lesen, verstehen das alle.<br />
Der Mensch ist geheiligt durch die in seiner Kindheit unschuldig erlittenen Wunden (Roger Schutz).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rusty dambowsky</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12770</link>
		<dc:creator>rusty dambowsky</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 07:56:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12770</guid>
		<description>ich denk immer und immer warum es immer mich getroffen hat ...ich kam aus einer umgebung wo kinder geld wert waren ... heisst sie gegen s** verkauft wurden und das von klein an ... irgendwann so mit sechs sieben fing ich an wegzulaufen und wurde aber immer zurückgebracht und irgendwann fingen sie an mich in solche heime zu stecken ... ich kannte nichts wie gehorchen und mein körper gehört nicht mit ... und diese frauen ...sagten dinge wie ... kinder die sich wie nutten benehmen bekommen auch was nutten verdienen und das sies mir austreiben werden und all sowas .. von kalt abduschen ewig bis putzen  mit ner zahnbürste putzen um zu sehen was sauber ist und immer wieder sagen was ich schlechtes getan hab ... daran kann ich mich sehr gut erinnern und sauremilch mit haferkram drin ... und der reihe nach weitkotzende kinder am tisch und ne frau dies aufkratzt zurück auf den teller und wieder und wieder essen bis es auf war ... weil es ist sünde essen zu vergeuden und das kann ich ewig weiter aufzählen ... aber was ich bei all dem auch weiss ist das die oft meine letzte rettung waren ... denn das andere war schlimmer ... leider haben sie mich immer rückgeführt ... dorthin ...wo alles von vorn begann ... bis heute fühle ich mich einfach nur dreckig und eklig und ich steh immer an einem rand wo ichs einfach nicht mehr aushalt ,keine der erinnerungen ... aber was es mich gelehrt hat ist das es sowas wie rettung gibt ... leider nur für andere ... und das ich wer bin der nur zusehen durfte das es das gibt ... wie ein mensch der mitten im ozean schwimmt und kurz vor dem ertrinken kommt jemand und hält dir ne insel hin so das du grade mal stehen kannst und zusehen kannst und dann nehmen sie sie wieder weg ....das waren für mich menschen ...im heute waren sie es .. für mich gibt es keine menschen ... keine die ich kennen möchte ich begegne ihnen nicht mehr . 
leider weiss ich nicht welche heime das waren , nur das es an der ostsee war weiss ich noch sehr genau weil ich mich da immer wieder versteckthab ..ich weiss nicht wieso opfer immer opfer werden ..vielleicht weil es opfer heisst ....vielleicht weil gelernt gelernt ist ...wie soll ein kind wissen sich anders gut zu verhalten wenns das nicht lernt ...ein kind das nie lernt sich zu waschen und stinkt hört auch erst damit auf wenn im wem sagt wie waschen geht .   .lg rusty</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich denk immer und immer warum es immer mich getroffen hat &#8230;ich kam aus einer umgebung wo kinder geld wert waren &#8230; heisst sie gegen s** verkauft wurden und das von klein an &#8230; irgendwann so mit sechs sieben fing ich an wegzulaufen und wurde aber immer zurückgebracht und irgendwann fingen sie an mich in solche heime zu stecken &#8230; ich kannte nichts wie gehorchen und mein körper gehört nicht mit &#8230; und diese frauen &#8230;sagten dinge wie &#8230; kinder die sich wie nutten benehmen bekommen auch was nutten verdienen und das sies mir austreiben werden und all sowas .. von kalt abduschen ewig bis putzen  mit ner zahnbürste putzen um zu sehen was sauber ist und immer wieder sagen was ich schlechtes getan hab &#8230; daran kann ich mich sehr gut erinnern und sauremilch mit haferkram drin &#8230; und der reihe nach weitkotzende kinder am tisch und ne frau dies aufkratzt zurück auf den teller und wieder und wieder essen bis es auf war &#8230; weil es ist sünde essen zu vergeuden und das kann ich ewig weiter aufzählen &#8230; aber was ich bei all dem auch weiss ist das die oft meine letzte rettung waren &#8230; denn das andere war schlimmer &#8230; leider haben sie mich immer rückgeführt &#8230; dorthin &#8230;wo alles von vorn begann &#8230; bis heute fühle ich mich einfach nur dreckig und eklig und ich steh immer an einem rand wo ichs einfach nicht mehr aushalt ,keine der erinnerungen &#8230; aber was es mich gelehrt hat ist das es sowas wie rettung gibt &#8230; leider nur für andere &#8230; und das ich wer bin der nur zusehen durfte das es das gibt &#8230; wie ein mensch der mitten im ozean schwimmt und kurz vor dem ertrinken kommt jemand und hält dir ne insel hin so das du grade mal stehen kannst und zusehen kannst und dann nehmen sie sie wieder weg &#8230;.das waren für mich menschen &#8230;im heute waren sie es .. für mich gibt es keine menschen &#8230; keine die ich kennen möchte ich begegne ihnen nicht mehr .<br />
leider weiss ich nicht welche heime das waren , nur das es an der ostsee war weiss ich noch sehr genau weil ich mich da immer wieder versteckthab ..ich weiss nicht wieso opfer immer opfer werden ..vielleicht weil es opfer heisst &#8230;.vielleicht weil gelernt gelernt ist &#8230;wie soll ein kind wissen sich anders gut zu verhalten wenns das nicht lernt &#8230;ein kind das nie lernt sich zu waschen und stinkt hört auch erst damit auf wenn im wem sagt wie waschen geht .   .lg rusty</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12249</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 22:51:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12249</guid>
		<description>Hallo Frau Pypker,

das kann ich Ihnen teils bestätigen:

im Juni 1964 (bin Ostern 1959 eingeschult worden und war in der 5. Klasse) gab es die Ordensschwestern in Tracht und außerdem Erzieherinnen in Zivil. Diese Frauen gehörten definitiv dem Orden nicht an. Zivil ist gut ... sie trugen weiße Schürzen und blau-graue Blusen - im Grunde gekleidet wie damals Krankenschwestern, Frl. Beumann, z.B..

Es gab eine Kinderärztin, die zu Beginn der Kur und zum Ende der Kur Reihenuntersuchungen durchführte. Das geschah im Dachgeschoß, wir mußten in einer Reihe in Unterwäsche antreten. Bei diesen Untersuchungen waren 3 Ordensschwestern dabei, eine führte Protokoll, eine verwaltete die Karteikarten und ließ die Kinder vortreten, stellte sie der Ärztin vor. Die dritte Ordensschwester stand in der Eingangstür und sorgte für Ordnung in der wartenden Gruppe im Treppenhaus.
Während des dortigen Aufenthaltes bekam ich, wie etliche andere Kinder auch, die Röteln und mußte für 1 Woche auf Krankenstation. Dort untersuchte mich diese Ärztin auch.

Männer habe ich dort nie gesehen, bis auf einen älteren Gärtner. Aber, bitte zu berücksichtigen, das waren die 1960er Jahre.

Gruß,
Bernd Seifert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Pypker,</p>
<p>das kann ich Ihnen teils bestätigen:</p>
<p>im Juni 1964 (bin Ostern 1959 eingeschult worden und war in der 5. Klasse) gab es die Ordensschwestern in Tracht und außerdem Erzieherinnen in Zivil. Diese Frauen gehörten definitiv dem Orden nicht an. Zivil ist gut &#8230; sie trugen weiße Schürzen und blau-graue Blusen &#8211; im Grunde gekleidet wie damals Krankenschwestern, Frl. Beumann, z.B..</p>
<p>Es gab eine Kinderärztin, die zu Beginn der Kur und zum Ende der Kur Reihenuntersuchungen durchführte. Das geschah im Dachgeschoß, wir mußten in einer Reihe in Unterwäsche antreten. Bei diesen Untersuchungen waren 3 Ordensschwestern dabei, eine führte Protokoll, eine verwaltete die Karteikarten und ließ die Kinder vortreten, stellte sie der Ärztin vor. Die dritte Ordensschwester stand in der Eingangstür und sorgte für Ordnung in der wartenden Gruppe im Treppenhaus.<br />
Während des dortigen Aufenthaltes bekam ich, wie etliche andere Kinder auch, die Röteln und mußte für 1 Woche auf Krankenstation. Dort untersuchte mich diese Ärztin auch.</p>
<p>Männer habe ich dort nie gesehen, bis auf einen älteren Gärtner. Aber, bitte zu berücksichtigen, das waren die 1960er Jahre.</p>
<p>Gruß,<br />
Bernd Seifert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12235</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 11:12:04 +0000</pubDate>
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		<description>Doch, es gab Männer dort als Betreuungspersonal. Zumindest zeitweise und wohl nicht sehr viele. Und es gab einen zuständigen Kinderarzt!!!! Mein Lebensgefährte sprach immer von ZWEI Frauen und EINEM Mann!!! Wobei die Frauen ihn immer zu diesem Mann brachten. 
Das es Personal gab, welches nicht dem Orden angehörte, wurde mir seitens der Franziskanerinnen bestätigt. 
Daniel sprach nie von Nonnen, sondern immer von Frauen.

Danke, Herr Dr. Seifert, für die o.a. Informationen und den Buchtip!!
Gruß
Gaby P.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, es gab Männer dort als Betreuungspersonal. Zumindest zeitweise und wohl nicht sehr viele. Und es gab einen zuständigen Kinderarzt!!!! Mein Lebensgefährte sprach immer von ZWEI Frauen und EINEM Mann!!! Wobei die Frauen ihn immer zu diesem Mann brachten.<br />
Das es Personal gab, welches nicht dem Orden angehörte, wurde mir seitens der Franziskanerinnen bestätigt.<br />
Daniel sprach nie von Nonnen, sondern immer von Frauen.</p>
<p>Danke, Herr Dr. Seifert, für die o.a. Informationen und den Buchtip!!<br />
Gruß<br />
Gaby P.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12160</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 18:49:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12160</guid>
		<description>Ja, vielen Dank! Bewege mich an der Uni zwischen Sozial- und Medienwissenschaft (Soziologie). Kohlberg kenne ich, aber diesen Aufsatz nicht.- 
Von Bedeutung ist noch, daß es sich im Fall St. Johann Kinderheim in Niendorf/ Ostsee um Frauen, also um Täterinnen handelt... jedenfalls hatte ich als Kind dort in keiner Weise Männer wahrgenommen.

Gruß,

Bernd Seifert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, vielen Dank! Bewege mich an der Uni zwischen Sozial- und Medienwissenschaft (Soziologie). Kohlberg kenne ich, aber diesen Aufsatz nicht.-<br />
Von Bedeutung ist noch, daß es sich im Fall St. Johann Kinderheim in Niendorf/ Ostsee um Frauen, also um Täterinnen handelt&#8230; jedenfalls hatte ich als Kind dort in keiner Weise Männer wahrgenommen.</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Bernd Seifert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12154</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:58:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12154</guid>
		<description>@ B. Seifert,

da Sie offensichtlich auch vom Fach sind kennen Sie sicherlich die Studie von Kohlberg. Ist zwar von 1969, aber immer noch wegweisend.

Kohlberg, L. 1969. Stage and sequence: The cognitive-developmental approach to socialization. In Handbook of socialization theory and research, edited by D. A. Goslin. New York: Rand McNally, 347–380.

Interessante Studie zur sozialen Entwicklung.

Gruss
Matthias Suthe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ B. Seifert,</p>
<p>da Sie offensichtlich auch vom Fach sind kennen Sie sicherlich die Studie von Kohlberg. Ist zwar von 1969, aber immer noch wegweisend.</p>
<p>Kohlberg, L. 1969. Stage and sequence: The cognitive-developmental approach to socialization. In Handbook of socialization theory and research, edited by D. A. Goslin. New York: Rand McNally, 347–380.</p>
<p>Interessante Studie zur sozialen Entwicklung.</p>
<p>Gruss<br />
Matthias Suthe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12144</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 23:26:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12144</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Pypker,
dieser Themenbereich um die Willenskraft von Kindern ist sehr problematisch zu diskutieren.
In den 1970er Jahren kollidierten Erziehungskonzepte, die ich mit folgenden Redewendungen umreißen möchte:
1) &quot;Kinder, die was wollen, kriegen was auf die...&quot;
2) &quot;Kinder, die was wollen, setzen sich durch...&quot;
Keine dieser beiden Thesen steht für eine ideale Erziehung, wie wir wissen.

Ein willensstarkes Kind erfaßt seine Umwelt und lehnt sich in einer bestimmten Situation auf.
Ein zweites, ebenso willensstarkes Kind erfaßt ebenfalls seine Situation und entscheidet sich für die innere Emigration, also für Verschlossenheit und Stille.
Ein drittes, ebenso willensstarkes Kind erfaßt seine Situation und gerät völlig angsterfüllt in Panik.

Wie würden nun Täter auf die so unterschiedlichen Verhaltensweisen dieser Kinder reagieren?
- Würden Täter sich von welchem Kind provoziert fühlen?
- Oder würden Täter wann auf wen mit Desinteresse reagieren?

Es ist viel einfacher, Fragen zu formulieren, als zu wahrscheinlichen, oder plausiblen Lösungen zu kommen.

Alles weitere läuft auf Spekulation hinaus, die mit wenig Gewißheit und Wahrscheinlichkeit verbunden ist.

Abschließend möchte ich Ihnen ein Buch empfehlen:

Alice Miller, &quot;Am Anfang war Erziehung&quot; Suhrkamp Verlag, 10,-Euro
www.alice-miller.com

Lassen Sie mich hoffen, daß die Problematik für Sie etwas transparenter wird,

B. Seifert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Pypker,<br />
dieser Themenbereich um die Willenskraft von Kindern ist sehr problematisch zu diskutieren.<br />
In den 1970er Jahren kollidierten Erziehungskonzepte, die ich mit folgenden Redewendungen umreißen möchte:<br />
1) &#8220;Kinder, die was wollen, kriegen was auf die&#8230;&#8221;<br />
2) &#8220;Kinder, die was wollen, setzen sich durch&#8230;&#8221;<br />
Keine dieser beiden Thesen steht für eine ideale Erziehung, wie wir wissen.</p>
<p>Ein willensstarkes Kind erfaßt seine Umwelt und lehnt sich in einer bestimmten Situation auf.<br />
Ein zweites, ebenso willensstarkes Kind erfaßt ebenfalls seine Situation und entscheidet sich für die innere Emigration, also für Verschlossenheit und Stille.<br />
Ein drittes, ebenso willensstarkes Kind erfaßt seine Situation und gerät völlig angsterfüllt in Panik.</p>
<p>Wie würden nun Täter auf die so unterschiedlichen Verhaltensweisen dieser Kinder reagieren?<br />
- Würden Täter sich von welchem Kind provoziert fühlen?<br />
- Oder würden Täter wann auf wen mit Desinteresse reagieren?</p>
<p>Es ist viel einfacher, Fragen zu formulieren, als zu wahrscheinlichen, oder plausiblen Lösungen zu kommen.</p>
<p>Alles weitere läuft auf Spekulation hinaus, die mit wenig Gewißheit und Wahrscheinlichkeit verbunden ist.</p>
<p>Abschließend möchte ich Ihnen ein Buch empfehlen:</p>
<p>Alice Miller, &#8220;Am Anfang war Erziehung&#8221; Suhrkamp Verlag, 10,-Euro<br />
<a href="http://www.alice-miller.com" rel="nofollow">http://www.alice-miller.com</a></p>
<p>Lassen Sie mich hoffen, daß die Problematik für Sie etwas transparenter wird,</p>
<p>B. Seifert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12079</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 20:42:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12079</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Dr. Seifert,
können sie mir erklären, wie genau ich das &quot;verhältnismäßig hohe Maß an Willenskraft&quot; zu verstehen habe?

G. Pypker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Seifert,<br />
können sie mir erklären, wie genau ich das &#8220;verhältnismäßig hohe Maß an Willenskraft&#8221; zu verstehen habe?</p>
<p>G. Pypker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12061</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 13:46:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12061</guid>
		<description>Liebe Frau Pypker,

auch ich habe nicht gewußt, daß dieser Terror sogar noch bis in die 1980er Jahre anhielt. Das tut mir sehr, sehr leid zu hören, bzw. zu lesen.

Auch hatte ich noch nichts von Pornofilm-Nächten gehört. - Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann, ist daß Opfer grundsätzlich nach sehr klaren Profilen ausgesucht werden. Sehr oft trifft sogar zu, daß solche Opfer über ein verhältnismäßig hohes Maß an eigener Willenstärke verfügen und eben deshalb auch ausgewählt werden.
Das &quot;verhältnismäßig hohe Maß&quot; bezieht sich auf den Umstand der Kindheit gegenüber erwachsenen Tätern, gegen die Kinder nun einmal keine Chancen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Pypker,</p>
<p>auch ich habe nicht gewußt, daß dieser Terror sogar noch bis in die 1980er Jahre anhielt. Das tut mir sehr, sehr leid zu hören, bzw. zu lesen.</p>
<p>Auch hatte ich noch nichts von Pornofilm-Nächten gehört. &#8211; Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann, ist daß Opfer grundsätzlich nach sehr klaren Profilen ausgesucht werden. Sehr oft trifft sogar zu, daß solche Opfer über ein verhältnismäßig hohes Maß an eigener Willenstärke verfügen und eben deshalb auch ausgewählt werden.<br />
Das &#8220;verhältnismäßig hohe Maß&#8221; bezieht sich auf den Umstand der Kindheit gegenüber erwachsenen Tätern, gegen die Kinder nun einmal keine Chancen haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-12023</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 22:10:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-12023</guid>
		<description>Ich kann nicht glauben, mit welcher Aggressivität Sie &quot;Ihr&quot; St. Johann verteidigen.
Der &quot;Spuk&quot; war nicht  1979 vorbei. Die letzten mir bekannten Misshandlungen und Vergewaltigungen geschahen Anfang der 80iger Jahre! Und ich verbitte mir Ihre Äußerungen, die alle Betroffenen einschließlich meines verstorbenen Lebensgefährten Lügen strafen.

Wenn Sie ein Glückspilz waren, was Ihre Zeit in Niendorf betrifft, nicht erleben mußten, was Andere auszuhalten hatten, nicht des Nachts aus dem Bett gezerrt und für Pornofilme missbraucht wurden, dann freut es mich für Sie aufrichtig. Dann hat Ihnen das Leben gerettet, dass sie denen wohl nicht ins Profil paßten.
Aber ich verbitte mir, dass Sie den Seelenmord an so vielen Kindern in Frage stellen, nur, weil Sie - vielleicht - ein anderes St. Johann kennengelernt haben..
Gaby Pypker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht glauben, mit welcher Aggressivität Sie &#8220;Ihr&#8221; St. Johann verteidigen.<br />
Der &#8220;Spuk&#8221; war nicht  1979 vorbei. Die letzten mir bekannten Misshandlungen und Vergewaltigungen geschahen Anfang der 80iger Jahre! Und ich verbitte mir Ihre Äußerungen, die alle Betroffenen einschließlich meines verstorbenen Lebensgefährten Lügen strafen.</p>
<p>Wenn Sie ein Glückspilz waren, was Ihre Zeit in Niendorf betrifft, nicht erleben mußten, was Andere auszuhalten hatten, nicht des Nachts aus dem Bett gezerrt und für Pornofilme missbraucht wurden, dann freut es mich für Sie aufrichtig. Dann hat Ihnen das Leben gerettet, dass sie denen wohl nicht ins Profil paßten.<br />
Aber ich verbitte mir, dass Sie den Seelenmord an so vielen Kindern in Frage stellen, nur, weil Sie &#8211; vielleicht &#8211; ein anderes St. Johann kennengelernt haben..<br />
Gaby Pypker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11948</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:21:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11948</guid>
		<description>@ Ralf Tessmann
IHRE  Wahrheit ja - die ist ok für Sie - keiner bestreitet das - wie auch? Es ist Ihre &quot;individuell wahrgenommene Wirklichkeit&quot; von der SIE hier schreiben - bitte, lassen Sie es dabei - Relativierung ausgeschlossen! 
&quot;Absolute Realität&quot; bleibt offen - kann gleichzeitig scharz und weiß sein ...

@ Dr. Seifert 
Danke! Begriffsklärungen sind hier immer wieder nötig. 
Durch viel zu früh erlittene Gewalt wurde uns allen auf allen Ebenen die Wahrnehmungs-Fähigkeit begrenzt - bei wem konnten sich &quot;Begabungen&quot; schon angemessen durchsetzen? Ein spannendes Thema! 
Das &quot;Plenum&quot; - denk&#039; ich - freut sich über Ihren fundierten Beitrag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf Tessmann<br />
IHRE  Wahrheit ja &#8211; die ist ok für Sie &#8211; keiner bestreitet das &#8211; wie auch? Es ist Ihre &#8220;individuell wahrgenommene Wirklichkeit&#8221; von der SIE hier schreiben &#8211; bitte, lassen Sie es dabei &#8211; Relativierung ausgeschlossen!<br />
&#8220;Absolute Realität&#8221; bleibt offen &#8211; kann gleichzeitig scharz und weiß sein &#8230;</p>
<p>@ Dr. Seifert<br />
Danke! Begriffsklärungen sind hier immer wieder nötig.<br />
Durch viel zu früh erlittene Gewalt wurde uns allen auf allen Ebenen die Wahrnehmungs-Fähigkeit begrenzt &#8211; bei wem konnten sich &#8220;Begabungen&#8221; schon angemessen durchsetzen? Ein spannendes Thema!<br />
Das &#8220;Plenum&#8221; &#8211; denk&#8217; ich &#8211; freut sich über Ihren fundierten Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11942</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 23:45:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11942</guid>
		<description>Vielleicht ist eine Anrede an Sie Alle in folgender Weise schwierig, dennoch versuche ich es auf diese Art:

Liebe Hildegard, 
ich bewundere Ihre Stärke, Ihr Format! So oder ähnlich sieht der von Ihnen beschriebene Unterschied aus, zwischen sog. absoluter Realität und individuell wahrgenommener Wirklichkeit (Schütz/Berger, Luckmann, Watzlawick). Ganz herzlich bedanke ich mich für Ihre Ermutigungen! (Nicht nur und unbedingt für mich, sondern insbesobdere an alle, die einstmals - und irgendwo - gelitten haben)

Geehrtes Plenum!

Ich versichere Ihnen, ein Aufenthalt im Johann der frühen 1960er Jahre  - und vermutlich gar nicht anders in der Nachkriegszeit (und evtl. davor, doch davon müssen andere zeugen) - war für ein Kind der absolute Horror!!! Dies zu belegen, bedarf einfach keiner weiteren und vertiefenden Beweise!

Es ist wunderbar zu hören, wenn ich glauben darf, daß im Jahre 1979 dieser Spuk  vorbei war. Dennoch relativiert eine solche Erkenntnis nicht die gewesenen Begebenheiten im Kinderheim St. Johann in Niendorf/ Ostsee.

Zur Zeit schreibe ich meine Habilitationsschrift zum Themenrahmen &quot;Begabung&quot; (noch ist das Buch nicht abgeschlossen, ergo seine Ideen nicht veröffentlicht!), aber ich verweise schon einmal auf den Film &quot;Die unbarmherzigen Schwestern von St. Magdalen&quot;, bzw. auf den in NYC spielenden Film &quot;Sleepers&quot;.

Insofern stimme ich Hildegard unbedingt zu, diese schlimmen Einflüsse auf junge Kindheiten dürfen einfach nicht langfristige Lebensentwürfe bestimmen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist eine Anrede an Sie Alle in folgender Weise schwierig, dennoch versuche ich es auf diese Art:</p>
<p>Liebe Hildegard,<br />
ich bewundere Ihre Stärke, Ihr Format! So oder ähnlich sieht der von Ihnen beschriebene Unterschied aus, zwischen sog. absoluter Realität und individuell wahrgenommener Wirklichkeit (Schütz/Berger, Luckmann, Watzlawick). Ganz herzlich bedanke ich mich für Ihre Ermutigungen! (Nicht nur und unbedingt für mich, sondern insbesobdere an alle, die einstmals &#8211; und irgendwo &#8211; gelitten haben)</p>
<p>Geehrtes Plenum!</p>
<p>Ich versichere Ihnen, ein Aufenthalt im Johann der frühen 1960er Jahre  &#8211; und vermutlich gar nicht anders in der Nachkriegszeit (und evtl. davor, doch davon müssen andere zeugen) &#8211; war für ein Kind der absolute Horror!!! Dies zu belegen, bedarf einfach keiner weiteren und vertiefenden Beweise!</p>
<p>Es ist wunderbar zu hören, wenn ich glauben darf, daß im Jahre 1979 dieser Spuk  vorbei war. Dennoch relativiert eine solche Erkenntnis nicht die gewesenen Begebenheiten im Kinderheim St. Johann in Niendorf/ Ostsee.</p>
<p>Zur Zeit schreibe ich meine Habilitationsschrift zum Themenrahmen &#8220;Begabung&#8221; (noch ist das Buch nicht abgeschlossen, ergo seine Ideen nicht veröffentlicht!), aber ich verweise schon einmal auf den Film &#8220;Die unbarmherzigen Schwestern von St. Magdalen&#8221;, bzw. auf den in NYC spielenden Film &#8220;Sleepers&#8221;.</p>
<p>Insofern stimme ich Hildegard unbedingt zu, diese schlimmen Einflüsse auf junge Kindheiten dürfen einfach nicht langfristige Lebensentwürfe bestimmen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anna M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11941</link>
		<dc:creator>Anna M.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:20:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11941</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Tessman,
ich finde es wirklich unverschämt, wie Sie den Opfern dieses Kinderheimes ihre Erfahrungen absprechen wollen und sie dadurch erneut traumatisieren.
Wenn Sie dort keine Misshandlungen erlebt haben, dann heißt das noch lange nicht, daß diese Misshandlungen nicht stattgefunden haben. Woher nehmen Sie ihre so anmaßende Überzeugung, daß es KEIN Horror-Prügelheim war? Waren Sie in den ganzen anderen Jahren dabei?
Warum sind Sie so empathielos den Opfern gegenüber? Was für ein Interesse haben Sie daran, die Aufdeckungen zu relativieren? Könnte dadurch ihr sorgfältig zurechtgezimmertes Weltbild Risse bekommen? Lassen Sie Ihre Verunsicherung nicht an den Opfern aus!
Die guten Erfahrungen dort kann Ihnen keiner mehr nehmen, wenn sie wirklich gut waren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Tessman,<br />
ich finde es wirklich unverschämt, wie Sie den Opfern dieses Kinderheimes ihre Erfahrungen absprechen wollen und sie dadurch erneut traumatisieren.<br />
Wenn Sie dort keine Misshandlungen erlebt haben, dann heißt das noch lange nicht, daß diese Misshandlungen nicht stattgefunden haben. Woher nehmen Sie ihre so anmaßende Überzeugung, daß es KEIN Horror-Prügelheim war? Waren Sie in den ganzen anderen Jahren dabei?<br />
Warum sind Sie so empathielos den Opfern gegenüber? Was für ein Interesse haben Sie daran, die Aufdeckungen zu relativieren? Könnte dadurch ihr sorgfältig zurechtgezimmertes Weltbild Risse bekommen? Lassen Sie Ihre Verunsicherung nicht an den Opfern aus!<br />
Die guten Erfahrungen dort kann Ihnen keiner mehr nehmen, wenn sie wirklich gut waren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz Laumen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11940</link>
		<dc:creator>Heinz Laumen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 21:49:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11940</guid>
		<description>Ich muß aber noch sagen ich war nicht in Niendorf,sondern in Urft in der
Eifel im Hermann-Josef-Haus. Da hat sich der Sexuelle Missbrauch usw
vollzogen. Ich wollte das nuch noch klar stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muß aber noch sagen ich war nicht in Niendorf,sondern in Urft in der<br />
Eifel im Hermann-Josef-Haus. Da hat sich der Sexuelle Missbrauch usw<br />
vollzogen. Ich wollte das nuch noch klar stellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11938</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 21:15:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11938</guid>
		<description>@Hildegard: Sollte Ihr Zitat sich auf meinen Kommentar beziehen, so muss ich Ihnen sagen, dass das, was ich geschrieben habe - in meinen Augen - die &quot;Realität&quot; - also die Wahrheit - ist und nicht das, was ich in den Kommentaren  zuvor lesen musste!

Ich will nicht behaupten, dass es die geschilderten Mißhandlungen usw. in Niendorf nicht gegeben hat, das steht mir nicht zu, zumal ich es nicht ausschließen kann!

Gleiches gilt - so leid es mir tut, dies &quot;sagen&quot; zu müssen - aber auch für das, was ich in Niendorf erlebt habe und was mir das Kinderkurheim St. Johann gegeben hat! 

Woher nehmen Sie die Gewißheit, dass ich im Frühjahr 1979 keine schöne Zeit an Ostsee verlebt habe ... das ich nicht mißhandelt worden bin?

Wie gesagt, mag sein, dass ich ein &quot;Glückspilz&quot; war, dass ich in der einzigen Gruppe &quot;gestrandet&quot; war, in der den Kindern Liebe und Geborgenheit zuteil wurde ... aber das - bei allem Respekt - glaube ich nicht!

Nichts für ungut, aber ich habe mir meine Zeit im Kinderkurheim St. Johann nicht schön &quot;zu recht gebogen&quot;; All das, was ich in meinem &quot;Buch&quot; festgehalten habe, habe ich so erlebt ... und ich bin dankbar dafür, das ich es erleben durfte!

Sollte sich - was ich wie gesagt aufgrund mangelndes öffentliches Interesse - irgendwann doch einmal ein Verlag finden, der mein &quot;Werk&quot; veröffentlichen will, so werden Sie - so zumindest meine Hoffnung - verstehen, was ich meine bzw. was MIR das Kinderkurheim St. Johann gegeben hat und bedeutet ... oder eben auch nicht!

Wenn  das Kinderkurheim St. Johann wirklich jemals ein HORROR PRÜGELHEIM gewesen ist - was ich jedoch  entschieden bezweifele -, so nicht zu meiner Zeit ... nicht im Frühjahr 1979 ... nicht für die Gruppe &quot;K2&quot; ... und nicht unter der Obhut von Schwester Michael!

Vielleicht &quot;stolpert&quot; - früher oder später - ja einer meiner damaligen &quot;Brüder&quot; auch über diese Seite und wird uns an seinen Erinnerungen an das Kinderkurheim St. Johann ebenfalls Teil haben lassen; Meine &quot;Ohren&quot; werden ihm in jedem Falle &quot;offen&quot; stehen ... Egal, ob er dann dabei meine Eindrücke, Empfindungenn und Gefühle bestätigt oder von Misshandlungen und anderen schrecklichen &quot;Vorfällen&quot; berichtet! 

In diesem Sinne ...
Ralf Tessmann, Engelskirchen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hildegard: Sollte Ihr Zitat sich auf meinen Kommentar beziehen, so muss ich Ihnen sagen, dass das, was ich geschrieben habe &#8211; in meinen Augen &#8211; die &#8220;Realität&#8221; &#8211; also die Wahrheit &#8211; ist und nicht das, was ich in den Kommentaren  zuvor lesen musste!</p>
<p>Ich will nicht behaupten, dass es die geschilderten Mißhandlungen usw. in Niendorf nicht gegeben hat, das steht mir nicht zu, zumal ich es nicht ausschließen kann!</p>
<p>Gleiches gilt &#8211; so leid es mir tut, dies &#8220;sagen&#8221; zu müssen &#8211; aber auch für das, was ich in Niendorf erlebt habe und was mir das Kinderkurheim St. Johann gegeben hat! </p>
<p>Woher nehmen Sie die Gewißheit, dass ich im Frühjahr 1979 keine schöne Zeit an Ostsee verlebt habe &#8230; das ich nicht mißhandelt worden bin?</p>
<p>Wie gesagt, mag sein, dass ich ein &#8220;Glückspilz&#8221; war, dass ich in der einzigen Gruppe &#8220;gestrandet&#8221; war, in der den Kindern Liebe und Geborgenheit zuteil wurde &#8230; aber das &#8211; bei allem Respekt &#8211; glaube ich nicht!</p>
<p>Nichts für ungut, aber ich habe mir meine Zeit im Kinderkurheim St. Johann nicht schön &#8220;zu recht gebogen&#8221;; All das, was ich in meinem &#8220;Buch&#8221; festgehalten habe, habe ich so erlebt &#8230; und ich bin dankbar dafür, das ich es erleben durfte!</p>
<p>Sollte sich &#8211; was ich wie gesagt aufgrund mangelndes öffentliches Interesse &#8211; irgendwann doch einmal ein Verlag finden, der mein &#8220;Werk&#8221; veröffentlichen will, so werden Sie &#8211; so zumindest meine Hoffnung &#8211; verstehen, was ich meine bzw. was MIR das Kinderkurheim St. Johann gegeben hat und bedeutet &#8230; oder eben auch nicht!</p>
<p>Wenn  das Kinderkurheim St. Johann wirklich jemals ein HORROR PRÜGELHEIM gewesen ist &#8211; was ich jedoch  entschieden bezweifele -, so nicht zu meiner Zeit &#8230; nicht im Frühjahr 1979 &#8230; nicht für die Gruppe &#8220;K2&#8243; &#8230; und nicht unter der Obhut von Schwester Michael!</p>
<p>Vielleicht &#8220;stolpert&#8221; &#8211; früher oder später &#8211; ja einer meiner damaligen &#8220;Brüder&#8221; auch über diese Seite und wird uns an seinen Erinnerungen an das Kinderkurheim St. Johann ebenfalls Teil haben lassen; Meine &#8220;Ohren&#8221; werden ihm in jedem Falle &#8220;offen&#8221; stehen &#8230; Egal, ob er dann dabei meine Eindrücke, Empfindungenn und Gefühle bestätigt oder von Misshandlungen und anderen schrecklichen &#8220;Vorfällen&#8221; berichtet! </p>
<p>In diesem Sinne &#8230;<br />
Ralf Tessmann, Engelskirchen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11937</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 20:58:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11937</guid>
		<description>@ Ralf Tessmann
&quot;Was wir für Realiät halten, ist nicht die ganze Wirklichkeit&quot; - gilt nicht nur für Niendorf ... 
@ Dr. Seifert
... und für die Fragezeichen sorgt unser &quot;Schick-sal&quot;.

Was hindert uns heute, die vermittelten &quot;Werte&quot; nach unserem eigenen Empfinden neu zu denken und uns selbst neu auszurichten? 
Wir alle gerieten in solche angsterfüllten Zustände hinein, die ich aber nicht als &quot;meinen Lebensentwurf&quot; bezeichnen würde, weil ich DAS nie selbst gewollt, gewünscht, entworfen hätte. 

Mein Part war passiv - so lange ich in dieser Angst erstarrt war.
Und an all den Fragezeichen vergangener Jahrzehnte entlang konnte ich allmählich durch die Schrecken von Angst und Starre hindurch ein Stück freier und selbst aktiv werden und auf-atmen. 

Wir dürfen hier gemeinsam nach Wegen suchen heraus aus unseren restlichen Selbst-Zweifeln, Verzweiflungen, Verzagtheiten. Wir &quot;reden&quot; miteinander und helfen damit einander - das ist für mich eine sehr gute Erfahrung, seit ich im Februar auf dieses Forum stieß ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf Tessmann<br />
&#8220;Was wir für Realiät halten, ist nicht die ganze Wirklichkeit&#8221; &#8211; gilt nicht nur für Niendorf &#8230;<br />
@ Dr. Seifert<br />
&#8230; und für die Fragezeichen sorgt unser &#8220;Schick-sal&#8221;.</p>
<p>Was hindert uns heute, die vermittelten &#8220;Werte&#8221; nach unserem eigenen Empfinden neu zu denken und uns selbst neu auszurichten?<br />
Wir alle gerieten in solche angsterfüllten Zustände hinein, die ich aber nicht als &#8220;meinen Lebensentwurf&#8221; bezeichnen würde, weil ich DAS nie selbst gewollt, gewünscht, entworfen hätte. </p>
<p>Mein Part war passiv &#8211; so lange ich in dieser Angst erstarrt war.<br />
Und an all den Fragezeichen vergangener Jahrzehnte entlang konnte ich allmählich durch die Schrecken von Angst und Starre hindurch ein Stück freier und selbst aktiv werden und auf-atmen. </p>
<p>Wir dürfen hier gemeinsam nach Wegen suchen heraus aus unseren restlichen Selbst-Zweifeln, Verzweiflungen, Verzagtheiten. Wir &#8220;reden&#8221; miteinander und helfen damit einander &#8211; das ist für mich eine sehr gute Erfahrung, seit ich im Februar auf dieses Forum stieß &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz Laumen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11936</link>
		<dc:creator>Heinz Laumen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 19:50:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11936</guid>
		<description>Das glaubt man nicht,6 Wochen in Kur wir waren Jahre lang in der Hölle
Schlagen , Treten,Missbrauch, Sexuell, die waren wie der Teufel.Hört
mir auf von Gott und die Welt zu reden.Es gibt Leute die können da überhaupt nicht mit reden,und diese Schweinereien sich  nicht vorstellen.
Grausamkeit,Sadismus,Erniedrigung,Misshandlungen,usw. Man wurde
von Ihnen immer bearbeitet,sie wollten uns vor der Sünde schützen. Alle
waren Groß und Stark.,und wir waren klein und hatten Angst vor diesen
Pädophilen. Macht die Opfer nicht zu Tätern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das glaubt man nicht,6 Wochen in Kur wir waren Jahre lang in der Hölle<br />
Schlagen , Treten,Missbrauch, Sexuell, die waren wie der Teufel.Hört<br />
mir auf von Gott und die Welt zu reden.Es gibt Leute die können da überhaupt nicht mit reden,und diese Schweinereien sich  nicht vorstellen.<br />
Grausamkeit,Sadismus,Erniedrigung,Misshandlungen,usw. Man wurde<br />
von Ihnen immer bearbeitet,sie wollten uns vor der Sünde schützen. Alle<br />
waren Groß und Stark.,und wir waren klein und hatten Angst vor diesen<br />
Pädophilen. Macht die Opfer nicht zu Tätern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11935</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 19:10:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11935</guid>
		<description>&quot;Was wir für Realiät halten, ist nicht die ganze Wirklichkeit&quot; - das gilt nicht nur für Niendorf ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was wir für Realiät halten, ist nicht die ganze Wirklichkeit&#8221; &#8211; das gilt nicht nur für Niendorf &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11933</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 17:01:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11933</guid>
		<description>Hallo zusammen,

durch Zufall bin ich gestern auf diese Seite aufmerksam geworden, als ich im Internet weiteres Bildmaterial u. ä. zum Kinderkurheim St. Johann (Niendorf / Ostsee) für mein „Buch“ recherchiert habe, und bin schockiert, von dem was ich dort dann lesen musste.

Auch mit dem Wissen, dass ich mich vermutlich mit meinen Kommentar / meiner Stellungsnahme nun „unbeliebt“ mache, so möchte ich an dieser Stelle nun einmal sprichwörtlich ein „Lanze“ für das Kinderkurheim St. Johann „brechen“, und dem so recht einseitigen Bild des Kinderkurheim St. Johann „entgegen“ wirken!

Ich selbst war im Frühjahr 1979 (über Ostern) als 8 ½  jähriger Bub zusammen mit meiner 4 Jahre älteren Schwester „Gast“ im Kinderkurheim St. Johann und habe meine Erinnerungen letztes Jahr schriftlich in Form eines „Buches“ festgehalten, weil es mir schon seit Jahren ein Herzensbedürfnis war, dass die wenigen Erinnerungen, die mir nach über 30 Jahren noch geblieben sind, nicht irgendwann einmal ganz verloren und vergessen sind. 

Erstaunlicherweise sind meine Erinnerungen – im Gegensatz zu dem, woran sich meine Schwester noch erinnern kann – an die 6-wöchige Kur gar nicht so „gering“, wie ich zunächst „befürchtet“ hatte, sodass mein Manuskript (das öffentliche Interesse an meinem „literarischen Erguss“ dürfte wohl (leider) nicht „groß genug“ sein, um meine „spezielle Autobiografie“ tatsächlich in Form eines Buches zu veröffentlichen) nun mehr knapp 80 Seiten umfasst.

Auch für mich waren die Wochen in Niendorf etwas Besonderes … aber im positiven Sinne! Aus diesem Grunde habe ich mein „Werk“ nicht nur meinen damaligen (temporären) „Brüdern“ sondern vor allem auch meiner damaligen „Ersatz-Mutti“ (Schwester Michael) gewidmet.

In den vorangegangenen Kommentaren (u. a. von „Flexer“) wurde ein Auszug von der Website der Nachfolge-Institution des Kinderkurheim St. Johann - der Mutter-Kind-Klinik „Maria-Meeresstern – „zitiert“ und interpretiert, wozu ich folgendes anmerken möchte / muss: Die Interpretation von „Flexer“ u. a. kann ich zwar durchaus nachvollziehen, ich bezweifele aber entschieden, dass die Verantwortlichen der Mutter-Kind-Klinik „Maria-Meeresstern“ damit die Vorfälle in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhundert „beschönigen“ oder gar die Betroffenen und ihre Freunden / Angehörigen „verhöhnen“ wollten.

Ich selbst zähle mich zu der auf der besagten Website angesprochenen „Klientel“ der „seelisch und Milieu geschädigter Kinder“ und postum betrachtet kann / muss ich sagen, dass die seinerzeit bei meiner Erholungsmaßnahme involvierten Personen ihre Aufgabe / Verantwortung mehr als gerecht wurden.

Aufgrund meines sozialen Umfeldes (mein Vater war Alkoholiker / Ich selbst ein „Bettnässer“) war ich mit Sicherheit kein „einfaches“ Kind gewesen … aber doch ein lieber Junge; Aber nichts von dem, was ich in den vorangegangenen Kommentare hab lesen müssen, habe ich seinerzeit erleben / erfahren müssen.

Es gab (in „meiner“ Gruppe „K2“) weder körperliche noch seelische Misshandlungen; Das Essen war – wenn auch im ersten Moment ungewohnt (ich kannte z. B. bis vor der Kur kein Fisch und dem gab es immer freitags) – stets tadellos und weder ich noch einer meiner „Brüder“ wurde – soweit ich mich entsinnen kann - „zwangsernährt“.

Meinen nächtlichen „Missgeschicken“ begegnete man stets mit Verständnis und nicht mit Sanktionen; Als ich einmal krank war schenkte man mir „Liebe“ und „Trost“ und „wiegelte“ mein „Bauchweh“ nicht mit „Strenge“ und „Desinteresse“ ab, und ein Kur-Gast „zweiter Klasse“ war ich als Nicht-Katholik auch nie gewesen bzw. als ein solcher angesehen worden! 

Nicht ohne Grund habe ich im Vorwort meines „Buches“ folgendes geschrieben: „’Kost und Logis’ war nicht das Entscheidende, was mir und meinen damaligen „Brüdern“ im Frühjahr 1979 an der Ostsee zuteil wurde; Mit ähnlichen „Schicksalen“, wie das meinige, dürfte vermutlich wohl jedes Kind seinerzeit beschieden gewesen sein, doch die Gründe unseres Aufenthalts im Kinderkurheim St. Johann zählten – zumindest vordergründig – in jenen Tagen nicht … Unser „Glück“ war damals das Maß aller Dinge und das Lächeln auf unseren Gesichtern beim Einschlafen das „Ziel“ eines jeden Tages!

Mag sein, dass ich eventuell einfach nur das „Glück“ hatte, in einer Gruppe „zu landen“, in der man sich seiner „Verantwortung“ … der Fürsorgepflicht uns kleinen Jungs gegenüber … bewusst war, aber es fällt mir schon schwer, mich in dieser Hinsicht nur als eine Art „Glückspilz“ zu sehen.

Leider konnte ich den vorangegangenen Kommentaren nicht entnehmen, ob die darin geschilderten Misshandlungen – die ich mit meinem „Beitrag“ hier nun keineswegs in Frage stellen will – auch nach 1977 noch vorgekommen sind; Ich gehe aber davon aus, dass es in der Zeit, wo ich mit meiner Schwester im Kinderkurheim St. Johann „logierten“, weder zu körperlichen noch zu seelischen Misshandlungen gekommen ist.

Auch mein Leben wäre sicherlich ebenfalls anders verlaufen, wenn ich die Ostertage 1979 nicht in Niendorf an der Ostsee verbracht hätte; Aber postum betrachtet waren die wenigen Tage, die ich im Kinderkurheim St. Johann verbringen durfte – und dass kommt m. E. in meiner „speziellen Autobiografie“ ganz klar zum Ausdruck – die schönsten Wochen meiner Kindheit … wenn nicht sogar meines Lebens … gewesen!

Vor gut einem Jahr habe ich (m)eine sog. „Reise in die Vergangenheit“ unternommen; Ich bin nach Niendorf zurück gekehrt und habe dem einstige Kinderkurheim St. Johann einen Besuch abgestattet …Es war, als wäre ich nach Jahren in mein Elternhaus zurück gekehrt und das einzige, was mich in jenen Stunden traurig stimmte, waren nicht die wieder lebendig werdenden Bilder von einst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass ich das Glück, dass mir zweifellos seinerzeit beschieden gewesen war, nicht vollends zu schätzen gewusst und nicht in dem Maße ausgekostet hatte, wie ich es mir im nachhinein wünsche, getan zu haben!

In meinem Herzen hat das Kinderkurheim St. Johann einen besonderen Platz und wird es wohl auch immer haben! Aus diesem Grunde fällt es mir schwer diesen - für mich: Ort der Glückseligkeit - als HORROR PRÜGELHEIM zu sehen, denn so habe ich es nicht kennen- und liebengelernt! 

Wenn ich in meiner Jugend Misshandlungen erfahren habe, dann nicht im Kinderkurheim St. Johann sondern durch meinen Vater in seelischer Form … Aber dass ist ein anderes Thema und längst abgeschlossen; Ich habe meinen Frieden mit meinen – inzwischen verstorbenen – Vater gefunden!

Nicht desto trotz werde ich – schon alleine um zu erfahren, ob es auch nach 1977 noch zu Misshandlungen im Kinderkurheim St. Johann gekommen ist – die „Geschichte um das Kinderkurheim St. Johann“ und die damaligen „Vorfälle“ weiterhin zwar interessiert verfolgen, mein „Buch“ werde ich aber nicht diesbezüglich abändern, denn ebenso, wie alles, was auf dieser Seite an Erinnerungen an das Kinderkurheim St. Johann veröffentlich wurde, der festen Überzeugung der jeweiligen „Autoren“ entstammt, ist jedes Wort von mir in meinem „Buch“ auch die Wahrheit, die – bei allem Respekt für das Leid, den Schmerz und die Seelenpein der Betroffenen und ihrer Angehörigen – ebenso das Recht hat, gehört zu werden … Insbesondere vielleicht sogar an dieser Stelle!

Herzliche Grüße
Ralf Tessmann, Engelskirchen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>durch Zufall bin ich gestern auf diese Seite aufmerksam geworden, als ich im Internet weiteres Bildmaterial u. ä. zum Kinderkurheim St. Johann (Niendorf / Ostsee) für mein „Buch“ recherchiert habe, und bin schockiert, von dem was ich dort dann lesen musste.</p>
<p>Auch mit dem Wissen, dass ich mich vermutlich mit meinen Kommentar / meiner Stellungsnahme nun „unbeliebt“ mache, so möchte ich an dieser Stelle nun einmal sprichwörtlich ein „Lanze“ für das Kinderkurheim St. Johann „brechen“, und dem so recht einseitigen Bild des Kinderkurheim St. Johann „entgegen“ wirken!</p>
<p>Ich selbst war im Frühjahr 1979 (über Ostern) als 8 ½  jähriger Bub zusammen mit meiner 4 Jahre älteren Schwester „Gast“ im Kinderkurheim St. Johann und habe meine Erinnerungen letztes Jahr schriftlich in Form eines „Buches“ festgehalten, weil es mir schon seit Jahren ein Herzensbedürfnis war, dass die wenigen Erinnerungen, die mir nach über 30 Jahren noch geblieben sind, nicht irgendwann einmal ganz verloren und vergessen sind. </p>
<p>Erstaunlicherweise sind meine Erinnerungen – im Gegensatz zu dem, woran sich meine Schwester noch erinnern kann – an die 6-wöchige Kur gar nicht so „gering“, wie ich zunächst „befürchtet“ hatte, sodass mein Manuskript (das öffentliche Interesse an meinem „literarischen Erguss“ dürfte wohl (leider) nicht „groß genug“ sein, um meine „spezielle Autobiografie“ tatsächlich in Form eines Buches zu veröffentlichen) nun mehr knapp 80 Seiten umfasst.</p>
<p>Auch für mich waren die Wochen in Niendorf etwas Besonderes … aber im positiven Sinne! Aus diesem Grunde habe ich mein „Werk“ nicht nur meinen damaligen (temporären) „Brüdern“ sondern vor allem auch meiner damaligen „Ersatz-Mutti“ (Schwester Michael) gewidmet.</p>
<p>In den vorangegangenen Kommentaren (u. a. von „Flexer“) wurde ein Auszug von der Website der Nachfolge-Institution des Kinderkurheim St. Johann &#8211; der Mutter-Kind-Klinik „Maria-Meeresstern – „zitiert“ und interpretiert, wozu ich folgendes anmerken möchte / muss: Die Interpretation von „Flexer“ u. a. kann ich zwar durchaus nachvollziehen, ich bezweifele aber entschieden, dass die Verantwortlichen der Mutter-Kind-Klinik „Maria-Meeresstern“ damit die Vorfälle in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhundert „beschönigen“ oder gar die Betroffenen und ihre Freunden / Angehörigen „verhöhnen“ wollten.</p>
<p>Ich selbst zähle mich zu der auf der besagten Website angesprochenen „Klientel“ der „seelisch und Milieu geschädigter Kinder“ und postum betrachtet kann / muss ich sagen, dass die seinerzeit bei meiner Erholungsmaßnahme involvierten Personen ihre Aufgabe / Verantwortung mehr als gerecht wurden.</p>
<p>Aufgrund meines sozialen Umfeldes (mein Vater war Alkoholiker / Ich selbst ein „Bettnässer“) war ich mit Sicherheit kein „einfaches“ Kind gewesen … aber doch ein lieber Junge; Aber nichts von dem, was ich in den vorangegangenen Kommentare hab lesen müssen, habe ich seinerzeit erleben / erfahren müssen.</p>
<p>Es gab (in „meiner“ Gruppe „K2“) weder körperliche noch seelische Misshandlungen; Das Essen war – wenn auch im ersten Moment ungewohnt (ich kannte z. B. bis vor der Kur kein Fisch und dem gab es immer freitags) – stets tadellos und weder ich noch einer meiner „Brüder“ wurde – soweit ich mich entsinnen kann &#8211; „zwangsernährt“.</p>
<p>Meinen nächtlichen „Missgeschicken“ begegnete man stets mit Verständnis und nicht mit Sanktionen; Als ich einmal krank war schenkte man mir „Liebe“ und „Trost“ und „wiegelte“ mein „Bauchweh“ nicht mit „Strenge“ und „Desinteresse“ ab, und ein Kur-Gast „zweiter Klasse“ war ich als Nicht-Katholik auch nie gewesen bzw. als ein solcher angesehen worden! </p>
<p>Nicht ohne Grund habe ich im Vorwort meines „Buches“ folgendes geschrieben: „’Kost und Logis’ war nicht das Entscheidende, was mir und meinen damaligen „Brüdern“ im Frühjahr 1979 an der Ostsee zuteil wurde; Mit ähnlichen „Schicksalen“, wie das meinige, dürfte vermutlich wohl jedes Kind seinerzeit beschieden gewesen sein, doch die Gründe unseres Aufenthalts im Kinderkurheim St. Johann zählten – zumindest vordergründig – in jenen Tagen nicht … Unser „Glück“ war damals das Maß aller Dinge und das Lächeln auf unseren Gesichtern beim Einschlafen das „Ziel“ eines jeden Tages!</p>
<p>Mag sein, dass ich eventuell einfach nur das „Glück“ hatte, in einer Gruppe „zu landen“, in der man sich seiner „Verantwortung“ … der Fürsorgepflicht uns kleinen Jungs gegenüber … bewusst war, aber es fällt mir schon schwer, mich in dieser Hinsicht nur als eine Art „Glückspilz“ zu sehen.</p>
<p>Leider konnte ich den vorangegangenen Kommentaren nicht entnehmen, ob die darin geschilderten Misshandlungen – die ich mit meinem „Beitrag“ hier nun keineswegs in Frage stellen will – auch nach 1977 noch vorgekommen sind; Ich gehe aber davon aus, dass es in der Zeit, wo ich mit meiner Schwester im Kinderkurheim St. Johann „logierten“, weder zu körperlichen noch zu seelischen Misshandlungen gekommen ist.</p>
<p>Auch mein Leben wäre sicherlich ebenfalls anders verlaufen, wenn ich die Ostertage 1979 nicht in Niendorf an der Ostsee verbracht hätte; Aber postum betrachtet waren die wenigen Tage, die ich im Kinderkurheim St. Johann verbringen durfte – und dass kommt m. E. in meiner „speziellen Autobiografie“ ganz klar zum Ausdruck – die schönsten Wochen meiner Kindheit … wenn nicht sogar meines Lebens … gewesen!</p>
<p>Vor gut einem Jahr habe ich (m)eine sog. „Reise in die Vergangenheit“ unternommen; Ich bin nach Niendorf zurück gekehrt und habe dem einstige Kinderkurheim St. Johann einen Besuch abgestattet …Es war, als wäre ich nach Jahren in mein Elternhaus zurück gekehrt und das einzige, was mich in jenen Stunden traurig stimmte, waren nicht die wieder lebendig werdenden Bilder von einst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass ich das Glück, dass mir zweifellos seinerzeit beschieden gewesen war, nicht vollends zu schätzen gewusst und nicht in dem Maße ausgekostet hatte, wie ich es mir im nachhinein wünsche, getan zu haben!</p>
<p>In meinem Herzen hat das Kinderkurheim St. Johann einen besonderen Platz und wird es wohl auch immer haben! Aus diesem Grunde fällt es mir schwer diesen &#8211; für mich: Ort der Glückseligkeit &#8211; als HORROR PRÜGELHEIM zu sehen, denn so habe ich es nicht kennen- und liebengelernt! </p>
<p>Wenn ich in meiner Jugend Misshandlungen erfahren habe, dann nicht im Kinderkurheim St. Johann sondern durch meinen Vater in seelischer Form … Aber dass ist ein anderes Thema und längst abgeschlossen; Ich habe meinen Frieden mit meinen – inzwischen verstorbenen – Vater gefunden!</p>
<p>Nicht desto trotz werde ich – schon alleine um zu erfahren, ob es auch nach 1977 noch zu Misshandlungen im Kinderkurheim St. Johann gekommen ist – die „Geschichte um das Kinderkurheim St. Johann“ und die damaligen „Vorfälle“ weiterhin zwar interessiert verfolgen, mein „Buch“ werde ich aber nicht diesbezüglich abändern, denn ebenso, wie alles, was auf dieser Seite an Erinnerungen an das Kinderkurheim St. Johann veröffentlich wurde, der festen Überzeugung der jeweiligen „Autoren“ entstammt, ist jedes Wort von mir in meinem „Buch“ auch die Wahrheit, die – bei allem Respekt für das Leid, den Schmerz und die Seelenpein der Betroffenen und ihrer Angehörigen – ebenso das Recht hat, gehört zu werden … Insbesondere vielleicht sogar an dieser Stelle!</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Ralf Tessmann, Engelskirchen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11901</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 13:46:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11901</guid>
		<description>Hallo Hildegard,

vorweg gesagt, tut es mir sehr leid, wenn ich dieses Forum durch meine - inzwischen fast reichhaltigen - Beiträge &quot;blockiert&quot; habe und dadurch evtl. Betroffene mit ihren persönlichen Belangen nicht angemessen zu Wort kommen konnten.

Ausgelöst durch Ihren Beitrag konnte ich den nachfolgenden Gedanken in Worte fassen und möchte ihn sozusagen abschließend an Sie richten. Im Grunde möchte ich hiermit das gesamte Forum ansprechen, aber manchmal fällt es mir persönlich leichter etwas zu sagen, wenn ich meine Gedanken an eine bestimmte Person richten kann:

Ich persönlich betrachte es als eine der allerschlimmsten Folgen aus Mißhandlung und Mißbrauch, wenn den Betroffenen (besonders dann, wenn es bereits in früher Kindheit geschieht) vermittelt wird, 

-   daß sie für wertlos gehalten werden (&quot;Mach mal die Augen zu, was Du dann siehst, gehört Dir!&quot;),

-   aus sozialen Gemeinschaften ausgeschlossen werden (&quot;Nein, Du bist nicht eingeladen, dort gehörst Du nicht hin!&quot; Oder: &quot;Dieser Kurs ist nicht für Dich, dafür bist Du nicht gut genug.&quot;),

-   für bildungsunfähig gehalten werden (&quot;Das mit der Schule schaffst Du ja doch nicht, Du willst ja in Wirklichkeit nur nicht arbeiten gehen müssen.&quot;).

Ich befürchte, daß diese Problematik weit mehr Betroffene durchleben mußten und müssen, als wir es überhaupt erahnen können.

Sind einmal diese obigen &quot;Werte&quot; erfolgreich vermittelt worden, so werden sich - vermutlich -  angsterfüllte Lebensentwürfe verändern, neu installieren - und leider auch nicht ohne eine gewisse Anzahl von Fragezeichen auskommen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hildegard,</p>
<p>vorweg gesagt, tut es mir sehr leid, wenn ich dieses Forum durch meine &#8211; inzwischen fast reichhaltigen &#8211; Beiträge &#8220;blockiert&#8221; habe und dadurch evtl. Betroffene mit ihren persönlichen Belangen nicht angemessen zu Wort kommen konnten.</p>
<p>Ausgelöst durch Ihren Beitrag konnte ich den nachfolgenden Gedanken in Worte fassen und möchte ihn sozusagen abschließend an Sie richten. Im Grunde möchte ich hiermit das gesamte Forum ansprechen, aber manchmal fällt es mir persönlich leichter etwas zu sagen, wenn ich meine Gedanken an eine bestimmte Person richten kann:</p>
<p>Ich persönlich betrachte es als eine der allerschlimmsten Folgen aus Mißhandlung und Mißbrauch, wenn den Betroffenen (besonders dann, wenn es bereits in früher Kindheit geschieht) vermittelt wird, </p>
<p>-   daß sie für wertlos gehalten werden (&#8220;Mach mal die Augen zu, was Du dann siehst, gehört Dir!&#8221;),</p>
<p>-   aus sozialen Gemeinschaften ausgeschlossen werden (&#8220;Nein, Du bist nicht eingeladen, dort gehörst Du nicht hin!&#8221; Oder: &#8220;Dieser Kurs ist nicht für Dich, dafür bist Du nicht gut genug.&#8221;),</p>
<p>-   für bildungsunfähig gehalten werden (&#8220;Das mit der Schule schaffst Du ja doch nicht, Du willst ja in Wirklichkeit nur nicht arbeiten gehen müssen.&#8221;).</p>
<p>Ich befürchte, daß diese Problematik weit mehr Betroffene durchleben mußten und müssen, als wir es überhaupt erahnen können.</p>
<p>Sind einmal diese obigen &#8220;Werte&#8221; erfolgreich vermittelt worden, so werden sich &#8211; vermutlich &#8211;  angsterfüllte Lebensentwürfe verändern, neu installieren &#8211; und leider auch nicht ohne eine gewisse Anzahl von Fragezeichen auskommen können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11868</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 21:58:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11868</guid>
		<description>Hallo Herr Seifert,
es ist Wunder-bar, wie Sie Ihr Mitgefühl angesichts des Elends eines Mitmenschen ausdrücken können - das ist noch längst nicht jedem Mann gegeben, selbst wenn er durch eigene Alpträume bereits als Kind hindurch musste.
Weniger wundert mich die von Ihnen beschriebene Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, die Ähnliches wie Sie von böswilligen oder auch nur hirnlosen oder gefühlskalten Erwachsenen erleiden mussten. 
Denn sehr leicht verlässt einen kleinen Menschen der Glaube an die Menschlichkeit, wenn sich nur ANGST vor Monstern, aber kein VERTRAUEN - nirgendwo - bilden konnte.
Überlebende aber, d.h. wir alle hier, fanden - irgendwo - den &quot;Strohhalm&quot; für sich. Wir konnten damals diese Angst in Vertrauen, und wir können heute die GEWALT von Monstern in GÜTE umwandeln - - WE CAN!!

Sie beschreiben Ihren Lebensentwurf mit einigen Fragezeichen - warum?
Wir alle leben lebenslänglich auf irgendeine Weise beschränkt durch das Erlittene, wie Fachleute das heute belegen. Aus unserer Not eine Tugend zu machen (mich ganz bewusst mit meinem Defizit versöhnen) - das wäre die Kunst. 
Und das kann ein sehr Sinn-stiftender Lebensentwurf sein, wie jener britische Philosoph Toby Ord in Oxford es sieht. 
Er gründete im vergangenen Jahr die Gesellschaft &quot;Giving what we can&quot;, lebt selbst mit seinen umgesetzten ethischen Prinzipien von  20 000 Pfund im Jahr und rechnet hoch, dass er mit diesem Verzicht jährlich mehr als 100 Menschenleben retten könne (Publik-Forum, Nr. 11/2010 &quot;Eine Million zu verschenken&quot;) ...
Ja, unser Leben IST ein Schulgebäude, in dem wir noch eine Menge zu lernen haben - aber immer nur das, was gerade &quot;dran&quot; ist ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Seifert,<br />
es ist Wunder-bar, wie Sie Ihr Mitgefühl angesichts des Elends eines Mitmenschen ausdrücken können &#8211; das ist noch längst nicht jedem Mann gegeben, selbst wenn er durch eigene Alpträume bereits als Kind hindurch musste.<br />
Weniger wundert mich die von Ihnen beschriebene Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, die Ähnliches wie Sie von böswilligen oder auch nur hirnlosen oder gefühlskalten Erwachsenen erleiden mussten.<br />
Denn sehr leicht verlässt einen kleinen Menschen der Glaube an die Menschlichkeit, wenn sich nur ANGST vor Monstern, aber kein VERTRAUEN &#8211; nirgendwo &#8211; bilden konnte.<br />
Überlebende aber, d.h. wir alle hier, fanden &#8211; irgendwo &#8211; den &#8220;Strohhalm&#8221; für sich. Wir konnten damals diese Angst in Vertrauen, und wir können heute die GEWALT von Monstern in GÜTE umwandeln &#8211; - WE CAN!!</p>
<p>Sie beschreiben Ihren Lebensentwurf mit einigen Fragezeichen &#8211; warum?<br />
Wir alle leben lebenslänglich auf irgendeine Weise beschränkt durch das Erlittene, wie Fachleute das heute belegen. Aus unserer Not eine Tugend zu machen (mich ganz bewusst mit meinem Defizit versöhnen) &#8211; das wäre die Kunst.<br />
Und das kann ein sehr Sinn-stiftender Lebensentwurf sein, wie jener britische Philosoph Toby Ord in Oxford es sieht.<br />
Er gründete im vergangenen Jahr die Gesellschaft &#8220;Giving what we can&#8221;, lebt selbst mit seinen umgesetzten ethischen Prinzipien von  20 000 Pfund im Jahr und rechnet hoch, dass er mit diesem Verzicht jährlich mehr als 100 Menschenleben retten könne (Publik-Forum, Nr. 11/2010 &#8220;Eine Million zu verschenken&#8221;) &#8230;<br />
Ja, unser Leben IST ein Schulgebäude, in dem wir noch eine Menge zu lernen haben &#8211; aber immer nur das, was gerade &#8220;dran&#8221; ist &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11812</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 11:51:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11812</guid>
		<description>Mit Blick auf meine Erlebnisse und die damit verbundenen Auswirkungen und Auswertungen kann ich natürlich nur für mich selber sprechen. Obwohl ich vermute, daß einiges für einige Menschen ähnlich sein könnte.

Diese Ereignisse haben mir meine Kindheit und Jugend genommen. In dem Sinne, daß ich keinen Freundeskreis mit Mädchen hatte. Da war kein Mädchen, das mich an die Hand nahm oder das ich &quot;beschützen&quot; konnte. Es gab keine Tanzschule für mich - nicht, weil ich dort nicht hin durfte, sondern weil ich mich dort fehl am Platze fühlte, mich unwohl fühlte. Bis heute kann ich meinen Körper nicht auf Tanzrythmen einstellen.

Später, etwa ab 25 begann ich gezielt auf junge Frauen zuzugehen, insbesondere, um mit ihnen zu arbeiten (in der Oberstufe und im Studium).
Dafür habe ich heute sehr große Probleme mit Männerfreundschaften. Natürlich pflege ich Kontakte in die Männerwelt, aber als Freunschaften möchte ich diese Formen der Beziehung nicht nennen.

Mein Abitur bestand ich 1979. Etliche Jahre danach, konkret ab wann weiß ich nicht, aber bis heute verfolgt mich regelmäßig ein Traum, der von der Handlung her immer gleich ist:

Ich befinde mich in irgendeinem Schulgebäude und spreche mit Schülern darüber, wie schwer es wohl ist, das Abi zu bestehen. - Und ich erkläre ihnen, fast wie eine Entschuldigung, daß ich nun doch mein Abi schaffen möchte.... dabei bin ich in der realen Welt nicht einmal durchs Abi durchgefallen. Es war zwar kein gutes Abi, hatte eine Höllenangst in der Schule, aber immerhin im ersten Durchgang bestanden (wie es sich gehört?).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Blick auf meine Erlebnisse und die damit verbundenen Auswirkungen und Auswertungen kann ich natürlich nur für mich selber sprechen. Obwohl ich vermute, daß einiges für einige Menschen ähnlich sein könnte.</p>
<p>Diese Ereignisse haben mir meine Kindheit und Jugend genommen. In dem Sinne, daß ich keinen Freundeskreis mit Mädchen hatte. Da war kein Mädchen, das mich an die Hand nahm oder das ich &#8220;beschützen&#8221; konnte. Es gab keine Tanzschule für mich &#8211; nicht, weil ich dort nicht hin durfte, sondern weil ich mich dort fehl am Platze fühlte, mich unwohl fühlte. Bis heute kann ich meinen Körper nicht auf Tanzrythmen einstellen.</p>
<p>Später, etwa ab 25 begann ich gezielt auf junge Frauen zuzugehen, insbesondere, um mit ihnen zu arbeiten (in der Oberstufe und im Studium).<br />
Dafür habe ich heute sehr große Probleme mit Männerfreundschaften. Natürlich pflege ich Kontakte in die Männerwelt, aber als Freunschaften möchte ich diese Formen der Beziehung nicht nennen.</p>
<p>Mein Abitur bestand ich 1979. Etliche Jahre danach, konkret ab wann weiß ich nicht, aber bis heute verfolgt mich regelmäßig ein Traum, der von der Handlung her immer gleich ist:</p>
<p>Ich befinde mich in irgendeinem Schulgebäude und spreche mit Schülern darüber, wie schwer es wohl ist, das Abi zu bestehen. &#8211; Und ich erkläre ihnen, fast wie eine Entschuldigung, daß ich nun doch mein Abi schaffen möchte&#8230;. dabei bin ich in der realen Welt nicht einmal durchs Abi durchgefallen. Es war zwar kein gutes Abi, hatte eine Höllenangst in der Schule, aber immerhin im ersten Durchgang bestanden (wie es sich gehört?).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: christa kampmeirr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11803</link>
		<dc:creator>christa kampmeirr</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 20:36:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11803</guid>
		<description>Auch ich war im Antonius-Haus an  an der Ostsee in Niendorf,aber schon1958 ich war 9 jahre alt.Es war zu zu dieser Zeit schon gnauso schlimm wie immer wieder beshrireben wird Ich kannm mich noch an sehr fieles erninnern,Erbrochenes essen,nicht aufstehen wenn mann im Bett und zur Toilette mußte und, und , und.Die schlimste Schwester war eine Ordensschwester, an eine weltliche Schwester kann ich mich noch gut erinnern die war sehr lieb zu uns,aber nur wen die Ordensschwster nicht in der Nähe war.An Schwster Christa habe ich mich immer geklammert,denn nach Hause wollte ich auch nicht wieder Als ich wieder zu Hause war  habe ich Tagelang nicht mit meinen Eltern gesprochen,danch ist das verhältnis zu meinen Eltern nie wieder normal geworden ich denke heute ich habe sie dafür bestraft das sie mich dot hin gshhgeschickt hatten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich war im Antonius-Haus an  an der Ostsee in Niendorf,aber schon1958 ich war 9 jahre alt.Es war zu zu dieser Zeit schon gnauso schlimm wie immer wieder beshrireben wird Ich kannm mich noch an sehr fieles erninnern,Erbrochenes essen,nicht aufstehen wenn mann im Bett und zur Toilette mußte und, und , und.Die schlimste Schwester war eine Ordensschwester, an eine weltliche Schwester kann ich mich noch gut erinnern die war sehr lieb zu uns,aber nur wen die Ordensschwster nicht in der Nähe war.An Schwster Christa habe ich mich immer geklammert,denn nach Hause wollte ich auch nicht wieder Als ich wieder zu Hause war  habe ich Tagelang nicht mit meinen Eltern gesprochen,danch ist das verhältnis zu meinen Eltern nie wieder normal geworden ich denke heute ich habe sie dafür bestraft das sie mich dot hin gshhgeschickt hatten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PeggyJansen7673</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11797</link>
		<dc:creator>PeggyJansen7673</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:52:00 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Mitleidenten Gleichgesinnten...wer mein Outing hier noch nicht las,macht es(25.5.,ich bettelte um Mutterliebe..),die anderen verstehen,das ich alles nachvollziehen kann,grad was die Wissenslücken betrifft...ich war ja u.a. auch Jahrelang Opfer im Kinderheim,indem ich aufwuchs...ich verdrängte Jahrelang vieles..aber durch die Übergriffe an meine Kinder,der endlos quälende Prozeß mit krassem Abschluß veränderte mein Leben total..nachdem ich mich hängen ließ,wie ein tier nur vegetierte..ohne Hilfe von der außenwelt(damals..)fand ich einen Weg...nicht nur übers IT,sondern ich half mir selber um alles schließen zu können,all die Türen,die ich Nachts im Traum erlebte,Fragen für die es nie Antworten gab..ich kam u.a. auf ein Buch von John Bradshaw&quot;das Kind in mir&quot;gestoßen,wo er(ein Therapeut aus Amerika)zur Selbthilfe anleitet..dort beschreibt er ausführlich,wie man auf Gedankenslücken zurückstößt..Ich selber begann zum 1.mal einen Lebenslauf aufzuschreiben,mir Kinderfotos auszugraben und ansehen..Ebenfalls beantragte ich bei Jugendamt Akteneinsicht aus aller Zeit...und es half...
Ich konfrontierte mich auch mit den Tatorten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitleidenten Gleichgesinnten&#8230;wer mein Outing hier noch nicht las,macht es(25.5.,ich bettelte um Mutterliebe..),die anderen verstehen,das ich alles nachvollziehen kann,grad was die Wissenslücken betrifft&#8230;ich war ja u.a. auch Jahrelang Opfer im Kinderheim,indem ich aufwuchs&#8230;ich verdrängte Jahrelang vieles..aber durch die Übergriffe an meine Kinder,der endlos quälende Prozeß mit krassem Abschluß veränderte mein Leben total..nachdem ich mich hängen ließ,wie ein tier nur vegetierte..ohne Hilfe von der außenwelt(damals..)fand ich einen Weg&#8230;nicht nur übers IT,sondern ich half mir selber um alles schließen zu können,all die Türen,die ich Nachts im Traum erlebte,Fragen für die es nie Antworten gab..ich kam u.a. auf ein Buch von John Bradshaw&#8221;das Kind in mir&#8221;gestoßen,wo er(ein Therapeut aus Amerika)zur Selbthilfe anleitet..dort beschreibt er ausführlich,wie man auf Gedankenslücken zurückstößt..Ich selber begann zum 1.mal einen Lebenslauf aufzuschreiben,mir Kinderfotos auszugraben und ansehen..Ebenfalls beantragte ich bei Jugendamt Akteneinsicht aus aller Zeit&#8230;und es half&#8230;<br />
Ich konfrontierte mich auch mit den Tatorten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11787</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 22:44:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11787</guid>
		<description>Es tut mir sehr leid, sowas lesen zu müssen, so etwas zu hören. Es löst sehr viel Mitgefühl und Traurigkeit in mir aus.

Mein Ziel ist es heute, ein wenig dazu beizutragen, daß junge Menschen ihre Chancen bekommen und möglichst nicht leiden müssen.

Sexuelle Gewalt habe ich in der Verwandtschaft erlebt, (zum Glück nicht persönlich in diesen Institutionen). Meine Eltern waren beide berufstätig, daher meine Aufenthalte in diesen Anstalten.

In Bezug auf den Kinderhort in Dortmund Am Westpark kann ich berichten, daß dort unter den Kindern das Faustrecht galt. Das bedeutete, Kinder, die mit bürgerlichen Werten erzogen wurden (ich teile gerne, der Klügere gibt nach, ich haue keine Mädchen, usw.), hatten dort absolut verloren.

Ich lernte, mit geschlossenem Mund zu lächeln. je ernster die Situationen dort wurden, sei es durch Konflikte mit anderen Kindern oder durch Maßregelungen durch die &#039;Tanten&quot;, wurde mein Lächeln immer intensiver.

Es gibt kein Spielzeug das ich liebte, das nicht irgendwie beschädigt oder gar zerstört wurde. So entwickelte ich - aber erst im Erwachsenen-Alter - die Strategie nichts zu besitzen, was anderen erstrebenswert erscheinen könnte.... will sagen, daß ich mich bis heute zu einem Menschen entwickelt habe, der unter sehr bescheidenen Umständen leben kann. Ich brauche heute wirklich nicht viel, um ein halbwegs zufriedenes Leben führen zu können. - Aber kann das denn wirklich der Sinn eines Lebensentwurfs sein????</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es tut mir sehr leid, sowas lesen zu müssen, so etwas zu hören. Es löst sehr viel Mitgefühl und Traurigkeit in mir aus.</p>
<p>Mein Ziel ist es heute, ein wenig dazu beizutragen, daß junge Menschen ihre Chancen bekommen und möglichst nicht leiden müssen.</p>
<p>Sexuelle Gewalt habe ich in der Verwandtschaft erlebt, (zum Glück nicht persönlich in diesen Institutionen). Meine Eltern waren beide berufstätig, daher meine Aufenthalte in diesen Anstalten.</p>
<p>In Bezug auf den Kinderhort in Dortmund Am Westpark kann ich berichten, daß dort unter den Kindern das Faustrecht galt. Das bedeutete, Kinder, die mit bürgerlichen Werten erzogen wurden (ich teile gerne, der Klügere gibt nach, ich haue keine Mädchen, usw.), hatten dort absolut verloren.</p>
<p>Ich lernte, mit geschlossenem Mund zu lächeln. je ernster die Situationen dort wurden, sei es durch Konflikte mit anderen Kindern oder durch Maßregelungen durch die &#8216;Tanten&#8221;, wurde mein Lächeln immer intensiver.</p>
<p>Es gibt kein Spielzeug das ich liebte, das nicht irgendwie beschädigt oder gar zerstört wurde. So entwickelte ich &#8211; aber erst im Erwachsenen-Alter &#8211; die Strategie nichts zu besitzen, was anderen erstrebenswert erscheinen könnte&#8230;. will sagen, daß ich mich bis heute zu einem Menschen entwickelt habe, der unter sehr bescheidenen Umständen leben kann. Ich brauche heute wirklich nicht viel, um ein halbwegs zufriedenes Leben führen zu können. &#8211; Aber kann das denn wirklich der Sinn eines Lebensentwurfs sein????</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11780</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 05:58:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11780</guid>
		<description>Genau das gleiche Procedere inStraubing - am Platzl -
Hab auch grosse Erinnerungslücken -
von 4 Jahren bring ich grad mal ein paar Tage zusammen -
die Athmosphere war ständig gewaltgeladen und Angsterfüllt ,
 ständig auf der Hut sein müssen,
Unterdrückung , Angst vor den Schwestern ,
Schläge mit dem Gürtel, Kopfnüsse mit dem Schlüsselbund,
Holzscheitelknien ,  Tatzen mit dem Rohrstock.

Und natürlich beten -  gegen Sünde des Fleisches, wegen kleiner Vergehen , wegen Bettnässen , .....die Liste ist lang.
Morgens beten und abends, Rosenkräntze beten bis zum Abwinken,

Flurschrubbern und Blockern, stundenlang, und wehe man machte Pause und die Schwester erwischte einen , Ohrfeigen und Kopfnüsse wegen Faulheit.
eine Sonderstellung  hatte ich sowie so als Evangele unter lauter römisch-katholischen.

Sexuelle Übergriffe der Schwestern beim Waschen von uns Jungens,
Direkte Griffe an den Penis und an den After mit Ausdrücken wie 
&quot; ist er nicht niedlich der kleine Pillermann &quot; und erregtes lachen von Seiten der Schwestern , wenn die Erregung nicht unterdrückt werden konnte.
Demütigungen - die einen nur noch in den Boden versinken liessen.
Bei Onanieflecken wurden wir vor den anderen ( ca 35 Jungen alle älter)
als Dreckschwein hingestellt und wurden auf Grund der Sünde ,
zu Gebeten gezwungen in der Hauskapelle -dort durfte man nicht auf den Bänken sitzen , sondern musste über eine Stunde uaf dem Holz knien bis die Knie blau waren und vor Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren.


Beim Essen aus den Blechtellern musste alles aufgegessen werden, runterwürgen sozusagen - den es winkte wieder der Schlüsselbund,
Ich hatte meistens Hamsterbacken - um diese dann auf der Toillete zu entleeren, den Rest auszuspucken , 

Auch Toilettengänge waren Gruppenzwang , teilweise unter der Aufsicht der Schwester. die genau hinguckte wer daneben pinkelte, Blossstellung und Putzen der gesamten Toilettenanlage war noch die geringste Strafe.

Ich kann nun  langsam mit den auftauchenden Erinnerungen umgehen , aber es friert mich innerlich immer wieder und das Herz schlägt bis zu den Ohren wie wenn es grade gegenwärtig ist - 

die Vorgänge im Schlafsaal sind nur schemenhaft Bilder - mit unheimliche dumpfen Gefühlen, ich hab immer wieder das Gefühl das jemand hinter mir liegt und schwer atmet.

Ich kann es nicht einordnen -werde ganz steif am ganzen Körper und fange das Zittern an.

mehr geht momentan nicht zu schreiben ......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau das gleiche Procedere inStraubing &#8211; am Platzl -<br />
Hab auch grosse Erinnerungslücken -<br />
von 4 Jahren bring ich grad mal ein paar Tage zusammen -<br />
die Athmosphere war ständig gewaltgeladen und Angsterfüllt ,<br />
 ständig auf der Hut sein müssen,<br />
Unterdrückung , Angst vor den Schwestern ,<br />
Schläge mit dem Gürtel, Kopfnüsse mit dem Schlüsselbund,<br />
Holzscheitelknien ,  Tatzen mit dem Rohrstock.</p>
<p>Und natürlich beten &#8211;  gegen Sünde des Fleisches, wegen kleiner Vergehen , wegen Bettnässen , &#8230;..die Liste ist lang.<br />
Morgens beten und abends, Rosenkräntze beten bis zum Abwinken,</p>
<p>Flurschrubbern und Blockern, stundenlang, und wehe man machte Pause und die Schwester erwischte einen , Ohrfeigen und Kopfnüsse wegen Faulheit.<br />
eine Sonderstellung  hatte ich sowie so als Evangele unter lauter römisch-katholischen.</p>
<p>Sexuelle Übergriffe der Schwestern beim Waschen von uns Jungens,<br />
Direkte Griffe an den Penis und an den After mit Ausdrücken wie<br />
&#8221; ist er nicht niedlich der kleine Pillermann &#8221; und erregtes lachen von Seiten der Schwestern , wenn die Erregung nicht unterdrückt werden konnte.<br />
Demütigungen &#8211; die einen nur noch in den Boden versinken liessen.<br />
Bei Onanieflecken wurden wir vor den anderen ( ca 35 Jungen alle älter)<br />
als Dreckschwein hingestellt und wurden auf Grund der Sünde ,<br />
zu Gebeten gezwungen in der Hauskapelle -dort durfte man nicht auf den Bänken sitzen , sondern musste über eine Stunde uaf dem Holz knien bis die Knie blau waren und vor Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren.</p>
<p>Beim Essen aus den Blechtellern musste alles aufgegessen werden, runterwürgen sozusagen &#8211; den es winkte wieder der Schlüsselbund,<br />
Ich hatte meistens Hamsterbacken &#8211; um diese dann auf der Toillete zu entleeren, den Rest auszuspucken , </p>
<p>Auch Toilettengänge waren Gruppenzwang , teilweise unter der Aufsicht der Schwester. die genau hinguckte wer daneben pinkelte, Blossstellung und Putzen der gesamten Toilettenanlage war noch die geringste Strafe.</p>
<p>Ich kann nun  langsam mit den auftauchenden Erinnerungen umgehen , aber es friert mich innerlich immer wieder und das Herz schlägt bis zu den Ohren wie wenn es grade gegenwärtig ist &#8211; </p>
<p>die Vorgänge im Schlafsaal sind nur schemenhaft Bilder &#8211; mit unheimliche dumpfen Gefühlen, ich hab immer wieder das Gefühl das jemand hinter mir liegt und schwer atmet.</p>
<p>Ich kann es nicht einordnen -werde ganz steif am ganzen Körper und fange das Zittern an.</p>
<p>mehr geht momentan nicht zu schreiben &#8230;&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11778</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 22:44:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11778</guid>
		<description>Liebe Frau Pypker,

hier noch ein Nachtrag zur Sache:

Auch mir fällt es schwer, mich an gewisse Details zu erinnern. Auch weiß ich, daß meine obige Beschreibungen wie auch diese recht nüchtern, vielleicht sogar harmlos klingen. Das liegt an der Art meiner Beschreibung, aber inhaltlich berührt es mich über alle Maßen.

In meiner Kindheit in Dortmund besuchte ich einen Kindergarten (Plauener Str.), zwei Kindertagesstätten (erst am Ostfriedhof, dann am Nordmarkt). Danach kamen zwei Kinderhorte (erst in der Alsenstr., dann im Westpark).

Über die Kinderhorte war ich in den Sommerferien jeweils einmal in einem Ferienheim (zuerst im Kreisjugendhof Rotenburg/ Fulda, dann Eichsfelder Hütte in St. Andreasberg/ Harz).

Diese zeitliche Reihenfolge ist korrekt, aber ich kann keine Jahreszahlen zuordnen.

Im 4.Schuljahr war ich auf Erholung durch die BEK im Kinderheim Dr. Selter in Brilon-Möhneburg. 

Im 5. Schuljahr war ich im St. Johann Kinderheim in Niendorf/ Ostsee, wie oben beschrieben.

Im St. Johann habe ich Kinder weinen hören, wie es in den anderen Beiträgen beschrieben ist. Meine Oma kurte zu der Zeit in Niendorf, aber sie durfte mich nicht besuchen.

Mir werden zwei erschreckende Umstände bewußt:

1) die Behandlungen waren in allen Institutionen analog.
2) ich rede von Erlebnissen in den frühen 1960er Jahren, da hätte ich mir nie vorstellen können, daß sowas auch noch in den 70er Jahren lief, wo bereits Kinderläden und Summerhill diskutiert worden waren.

Doch noch einmal zurück zu Punkt 1.
Bemerkenswert war, Getränke gab es nur zu den Mahlzeiten - und das dann auch nicht ohne Ende. Wer zwischendurch im Waschraum oder auf dem Klo Wasser trank, wurde hart bestraft. Strafmaß war Haue, oder 100 mal schreiben &quot;Ich darf kein Wasser trinken&quot;, oder Arrest.

WC - Besuche waren gemeinschaftlich organisiert, zwischendurch durfte niemand aufs Klo! Wem es in die Hose ging, der bekam mit Sicherheit Haue und Waschen unter kalter Dusche.

Etwa ab 1968 war ich aktiv in der Jugendarbeit bei Pfadfindern (BdP). Ostern 1973 war ich auf einem Segelkurs in Haltern am Halterner Stausee. Eine Kameradin, die auch an diesem Kurs teilgenommen hatte, absolvierte später ein Praktikum oder ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin im St.Johann Kinderheim in Niendorf/ Ostsee. Dies war entweder im Jahr 1974 oder 1975. 1976 halte ich für nicht wahrscheinlich. In jenem Sommer erhielt ich eine Bildpostkarte von ihr eben das Heim darauf abgebildet. Ihr Gruß lautete &quot;Aus weiter Ferne grüßt Dich Deine alte Blechlaterne&quot;. Diese Sprüche prägen sich halt ein, so blieb das Ereignis in meiner Erinnerung bestehen.

Ich schrieb ihr zurück und wollte sie in den Schulferien in Niendorf besuchen - und reiste mit dem Zug an. Es wird Sie alle nicht wundern: Von einer Telefonzelle in Niendorf aus rief  im Kinderheim an, durfte einmal ganz kurz mit ihr sprechen. Sie sagte mir nur, daß ihr unser Kontakt verboten worden war, wir uns nicht sehen durften, und das Haupttor St. Johann blieb verschlossen. 

Leider kann ich mich an den Namen dieser Freundin nicht mehr erinnern. Alles mögliche kommt in mir hoch, aber dieser doch recht wichtige Name fehlt.

Herzlichen Gruß,

Bernd Seifert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Pypker,</p>
<p>hier noch ein Nachtrag zur Sache:</p>
<p>Auch mir fällt es schwer, mich an gewisse Details zu erinnern. Auch weiß ich, daß meine obige Beschreibungen wie auch diese recht nüchtern, vielleicht sogar harmlos klingen. Das liegt an der Art meiner Beschreibung, aber inhaltlich berührt es mich über alle Maßen.</p>
<p>In meiner Kindheit in Dortmund besuchte ich einen Kindergarten (Plauener Str.), zwei Kindertagesstätten (erst am Ostfriedhof, dann am Nordmarkt). Danach kamen zwei Kinderhorte (erst in der Alsenstr., dann im Westpark).</p>
<p>Über die Kinderhorte war ich in den Sommerferien jeweils einmal in einem Ferienheim (zuerst im Kreisjugendhof Rotenburg/ Fulda, dann Eichsfelder Hütte in St. Andreasberg/ Harz).</p>
<p>Diese zeitliche Reihenfolge ist korrekt, aber ich kann keine Jahreszahlen zuordnen.</p>
<p>Im 4.Schuljahr war ich auf Erholung durch die BEK im Kinderheim Dr. Selter in Brilon-Möhneburg. </p>
<p>Im 5. Schuljahr war ich im St. Johann Kinderheim in Niendorf/ Ostsee, wie oben beschrieben.</p>
<p>Im St. Johann habe ich Kinder weinen hören, wie es in den anderen Beiträgen beschrieben ist. Meine Oma kurte zu der Zeit in Niendorf, aber sie durfte mich nicht besuchen.</p>
<p>Mir werden zwei erschreckende Umstände bewußt:</p>
<p>1) die Behandlungen waren in allen Institutionen analog.<br />
2) ich rede von Erlebnissen in den frühen 1960er Jahren, da hätte ich mir nie vorstellen können, daß sowas auch noch in den 70er Jahren lief, wo bereits Kinderläden und Summerhill diskutiert worden waren.</p>
<p>Doch noch einmal zurück zu Punkt 1.<br />
Bemerkenswert war, Getränke gab es nur zu den Mahlzeiten &#8211; und das dann auch nicht ohne Ende. Wer zwischendurch im Waschraum oder auf dem Klo Wasser trank, wurde hart bestraft. Strafmaß war Haue, oder 100 mal schreiben &#8220;Ich darf kein Wasser trinken&#8221;, oder Arrest.</p>
<p>WC &#8211; Besuche waren gemeinschaftlich organisiert, zwischendurch durfte niemand aufs Klo! Wem es in die Hose ging, der bekam mit Sicherheit Haue und Waschen unter kalter Dusche.</p>
<p>Etwa ab 1968 war ich aktiv in der Jugendarbeit bei Pfadfindern (BdP). Ostern 1973 war ich auf einem Segelkurs in Haltern am Halterner Stausee. Eine Kameradin, die auch an diesem Kurs teilgenommen hatte, absolvierte später ein Praktikum oder ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin im St.Johann Kinderheim in Niendorf/ Ostsee. Dies war entweder im Jahr 1974 oder 1975. 1976 halte ich für nicht wahrscheinlich. In jenem Sommer erhielt ich eine Bildpostkarte von ihr eben das Heim darauf abgebildet. Ihr Gruß lautete &#8220;Aus weiter Ferne grüßt Dich Deine alte Blechlaterne&#8221;. Diese Sprüche prägen sich halt ein, so blieb das Ereignis in meiner Erinnerung bestehen.</p>
<p>Ich schrieb ihr zurück und wollte sie in den Schulferien in Niendorf besuchen &#8211; und reiste mit dem Zug an. Es wird Sie alle nicht wundern: Von einer Telefonzelle in Niendorf aus rief  im Kinderheim an, durfte einmal ganz kurz mit ihr sprechen. Sie sagte mir nur, daß ihr unser Kontakt verboten worden war, wir uns nicht sehen durften, und das Haupttor St. Johann blieb verschlossen. </p>
<p>Leider kann ich mich an den Namen dieser Freundin nicht mehr erinnern. Alles mögliche kommt in mir hoch, aber dieser doch recht wichtige Name fehlt.</p>
<p>Herzlichen Gruß,</p>
<p>Bernd Seifert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11772</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 05:22:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11772</guid>
		<description>Hallo Herr Dr. Seifert,

vielen Dank für Ihre Schilderung. Es ist wieder ein Puzzle-Teilchen mehr.
Mir ist  ganz wichtig, dass ich Namen genannt bekomme, denn die meisten Betroffenen können sich nicht   erinnern. Noch einmal vielen Dank und liebe Grüße
Gaby Pypker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Dr. Seifert,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Schilderung. Es ist wieder ein Puzzle-Teilchen mehr.<br />
Mir ist  ganz wichtig, dass ich Namen genannt bekomme, denn die meisten Betroffenen können sich nicht   erinnern. Noch einmal vielen Dank und liebe Grüße<br />
Gaby Pypker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bernd Seifert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11751</link>
		<dc:creator>Dr. Bernd Seifert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 13:33:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11751</guid>
		<description>Hallo,

da ich selbst, etwa im Juni 1963, zur Kindererholung vom Jugend-Sozialamt der Stadt Dortmund im Kinderheim St. Johann in Niendorf/Ostsee war, habe ich heute via Google Daten über die Institution St. Johann gesucht und habe diese Seite gefunden.

Während jenes Erholungsaufenthaltes habe ich zwar keinen Mißbrauch durchleben müssen - ABER die Behandlungen und Lebensbedingungen dort waren in jeder Beziehung Menschenunwürdig!!!

Die wesentlichen organisatorischen Gegebenheiten sind ja auf dieser Website bereits benannt, aber sicherheitshalber und auch im Sinne eines Zeugen bestätige ich folgendes:

Das Kinderheim wurde von Nonnen geführt, aber es gab auch &quot;Kindergärtnerinnen&quot; auf den Gruppen, in blauer Tracht und weißen Schürzen. Die Erzieherin auf meiner Gruppe war Frl. BEUMANN. Die als Betreuerinnen arbeitenden Nonnen wurden mit Schwester und Vornamen angeredet.

Die katholischen Kinder waren freundlicher und beinahe etwas liebevoll behandelt. Alle Kinder, die nicht katholisch waren, wurden sonntags in die evang. Kirche im Ortskern von Niendorf zum Kindergottesdienst gebracht.

Die unterschiedlichen Kindergruppen des Heimes hatten absolut keinen Kontakt zueinander, ebenfalls waren Jungen und Mädchen streng voneinander getrennt. Ich weiß nicht einmal, wie alt die ältesten Kinder, bzw. Jugendlichen bei diesen Erholungsaufenthalten waren.

Heute handelt es bei der St.Johann-Institution um ein &#039;sehr gepflegtes&#039; Mutter-Kind Erholungsheim.

Wenn von Traumatisierung als Folge solcher Maßnahmen die Rede ist, so beschäftigt mich dies aus eigener schmerzlicher Erfahrung.

Dabei hätte ich bis vor kurzem nie gedacht, daß es so viele Menschen gibt, die in so jungen Jahren - wie auch ich selbst - aus der Bahn geworfen worden sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>da ich selbst, etwa im Juni 1963, zur Kindererholung vom Jugend-Sozialamt der Stadt Dortmund im Kinderheim St. Johann in Niendorf/Ostsee war, habe ich heute via Google Daten über die Institution St. Johann gesucht und habe diese Seite gefunden.</p>
<p>Während jenes Erholungsaufenthaltes habe ich zwar keinen Mißbrauch durchleben müssen &#8211; ABER die Behandlungen und Lebensbedingungen dort waren in jeder Beziehung Menschenunwürdig!!!</p>
<p>Die wesentlichen organisatorischen Gegebenheiten sind ja auf dieser Website bereits benannt, aber sicherheitshalber und auch im Sinne eines Zeugen bestätige ich folgendes:</p>
<p>Das Kinderheim wurde von Nonnen geführt, aber es gab auch &#8220;Kindergärtnerinnen&#8221; auf den Gruppen, in blauer Tracht und weißen Schürzen. Die Erzieherin auf meiner Gruppe war Frl. BEUMANN. Die als Betreuerinnen arbeitenden Nonnen wurden mit Schwester und Vornamen angeredet.</p>
<p>Die katholischen Kinder waren freundlicher und beinahe etwas liebevoll behandelt. Alle Kinder, die nicht katholisch waren, wurden sonntags in die evang. Kirche im Ortskern von Niendorf zum Kindergottesdienst gebracht.</p>
<p>Die unterschiedlichen Kindergruppen des Heimes hatten absolut keinen Kontakt zueinander, ebenfalls waren Jungen und Mädchen streng voneinander getrennt. Ich weiß nicht einmal, wie alt die ältesten Kinder, bzw. Jugendlichen bei diesen Erholungsaufenthalten waren.</p>
<p>Heute handelt es bei der St.Johann-Institution um ein &#8217;sehr gepflegtes&#8217; Mutter-Kind Erholungsheim.</p>
<p>Wenn von Traumatisierung als Folge solcher Maßnahmen die Rede ist, so beschäftigt mich dies aus eigener schmerzlicher Erfahrung.</p>
<p>Dabei hätte ich bis vor kurzem nie gedacht, daß es so viele Menschen gibt, die in so jungen Jahren &#8211; wie auch ich selbst &#8211; aus der Bahn geworfen worden sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11262</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 19:38:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11262</guid>
		<description>Hi Gaby, schön - dich wieder hier zu wissen :-). Ich denke ganz fest an dich, wenn der Tag gekommen ist, an dem du die Missbrauchskommission kontaktierst. 
Sei lieb umarmt von
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Gaby, schön &#8211; dich wieder hier zu wissen <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Ich denke ganz fest an dich, wenn der Tag gekommen ist, an dem du die Missbrauchskommission kontaktierst.<br />
Sei lieb umarmt von<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gaby Pypker</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-11257</link>
		<dc:creator>Gaby Pypker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 14:58:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-11257</guid>
		<description>Hallo an alle!
Nach einer Woche Kurzurlaub über Pfingsten melde ich mich zurück. Ich brauchte dringend etwas Zeit für mich, und die habe ich mir auch gegönnt. Es hat mir sehr gut getan.
Liebe Kerstin, vielen Dank für deine Hilfe. Ich bin auch bei facebook und schau mal, ob ich dich finden kann. Außerdem werde ich dort ähnliches veröffentlichen. Vielen vielen Dank!
Lieber Matthias, in den kommenden Tagen werde ich Kontakt mit der Missbrauchskommission aufnehmen um über Daniels Schicksal zu sprechen. Mal sehen, was man mir anbietet.
Gaby</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an alle!<br />
Nach einer Woche Kurzurlaub über Pfingsten melde ich mich zurück. Ich brauchte dringend etwas Zeit für mich, und die habe ich mir auch gegönnt. Es hat mir sehr gut getan.<br />
Liebe Kerstin, vielen Dank für deine Hilfe. Ich bin auch bei facebook und schau mal, ob ich dich finden kann. Außerdem werde ich dort ähnliches veröffentlichen. Vielen vielen Dank!<br />
Lieber Matthias, in den kommenden Tagen werde ich Kontakt mit der Missbrauchskommission aufnehmen um über Daniels Schicksal zu sprechen. Mal sehen, was man mir anbietet.<br />
Gaby</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10931</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 20:29:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10931</guid>
		<description>Liebe Kerstin, Baerbel,
meine Tochter ist jetzt im gleichen Alter wie ich damals war.
... es schmerzt ...
Danke Frank!

vieleich noch ein link. Ich habe es mir in den letzten Tagen unendlich mal angehoert:

http://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kerstin, Baerbel,<br />
meine Tochter ist jetzt im gleichen Alter wie ich damals war.<br />
&#8230; es schmerzt &#8230;<br />
Danke Frank!</p>
<p>vieleich noch ein link. Ich habe es mir in den letzten Tagen unendlich mal angehoert:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bärbel</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10922</link>
		<dc:creator>Bärbel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 17:10:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10922</guid>
		<description>Hallo Frau Krause,

ich habe schon vor etlichen Wochen die Petition unterschrieben,
und ich bin jetzt auch Mitglied dieser Selbsthilfegruppe,
es war und ist mir ein Anliegen ,
für die Schutzbefohlenen und ihre Rechte etwas zu bewegen,
alles Gute 
Bärbel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Krause,</p>
<p>ich habe schon vor etlichen Wochen die Petition unterschrieben,<br />
und ich bin jetzt auch Mitglied dieser Selbsthilfegruppe,<br />
es war und ist mir ein Anliegen ,<br />
für die Schutzbefohlenen und ihre Rechte etwas zu bewegen,<br />
alles Gute<br />
Bärbel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kerstin Krause</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10911</link>
		<dc:creator>Kerstin Krause</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 13:52:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10911</guid>
		<description>Hallo,

da ich selber eine kleine Tochter habe, ist es mir ein natürliches Bedürfnis den mir gröstmöglichstens Schutz aufzubauen.

Diese Petition, sollte nur der Anfang sein. Die Stafen für Täter und auch für die die &quot;nur&quot;wegsehen, sollten drastisch angehoben werden.

In einem Staat in dem über Nacht &quot;Millardenpakete&quot; geschnürt und ausgeteilt werden, sollte es eigentlich eine Kleinigkeit sein wichtige Gesetzänderungen zum Schutz des &quot;Lebens&quot; auf die Beine zu stellen.

Gerne helfe ich weil ich diese &quot;Selbsthilfegruppe&quot; unterstützen möchte.

Ich wünsche ihnen alles Gute und viel Kraft und Erfolg für alles!

Beste Grüße
Kerstin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>da ich selber eine kleine Tochter habe, ist es mir ein natürliches Bedürfnis den mir gröstmöglichstens Schutz aufzubauen.</p>
<p>Diese Petition, sollte nur der Anfang sein. Die Stafen für Täter und auch für die die &#8220;nur&#8221;wegsehen, sollten drastisch angehoben werden.</p>
<p>In einem Staat in dem über Nacht &#8220;Millardenpakete&#8221; geschnürt und ausgeteilt werden, sollte es eigentlich eine Kleinigkeit sein wichtige Gesetzänderungen zum Schutz des &#8220;Lebens&#8221; auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Gerne helfe ich weil ich diese &#8220;Selbsthilfegruppe&#8221; unterstützen möchte.</p>
<p>Ich wünsche ihnen alles Gute und viel Kraft und Erfolg für alles!</p>
<p>Beste Grüße<br />
Kerstin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10906</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 12:50:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10906</guid>
		<description>Ich hab  soeben auf meine Website verlinkt und noch auf drei Kunstforen,
werde dafür sorgen das NetzwerkB mehr puplic wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab  soeben auf meine Website verlinkt und noch auf drei Kunstforen,<br />
werde dafür sorgen das NetzwerkB mehr puplic wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10905</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 12:35:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10905</guid>
		<description>Liebe Kerstin,

Ich bedanke mich dass Sie sich engagieren! 
Es wuerde in der Tat helfen dieses Forum mehr in die Oeffentlichkeit zu ruecken. Erzaelen Sie Ihrer Familie, Bekannten oder auch Arbeitskollegen von diesem Forum. 
Danke auch fuer den Eintrag in Ihrem Facebook.

Es hilft sehr zu sehen das auch andere anderen helfen und unterstuetzen!

DANKE!

mfg
Matthias Suthe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kerstin,</p>
<p>Ich bedanke mich dass Sie sich engagieren!<br />
Es wuerde in der Tat helfen dieses Forum mehr in die Oeffentlichkeit zu ruecken. Erzaelen Sie Ihrer Familie, Bekannten oder auch Arbeitskollegen von diesem Forum.<br />
Danke auch fuer den Eintrag in Ihrem Facebook.</p>
<p>Es hilft sehr zu sehen das auch andere anderen helfen und unterstuetzen!</p>
<p>DANKE!</p>
<p>mfg<br />
Matthias Suthe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10904</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 12:26:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10904</guid>
		<description>Liebe Kerstin,
vielen vielen Dank für Ihre großangelegte Unterstützung zur Unterschriftenaktion gegen die Verjährungsfrist! Es müsste allen normal fühlenden Eltern ein Bedürfniss sein, ihre Kinder vor durch die immer noch   bestehenden Verjährungsfristklauseln nicht benannten, bekannten Tätern zu schützen. 

Den wenigsten Menschen in der Öffentlichkeit sind diese &quot;Klauseln&quot; bekannt, die neben den oben aufgeführten schweren Folgen auch das Nichtverfolgen einer Anzeige zur Konsequenz hat. 
Das heißt im Klartext, ist die Verjährungsfrist im Zivilrecht eingetroffen, kann das Opfer zwar den Täter noch anzeigen, aber die Tat wird weder verfolgt, noch wird der Täter strafrechtlich zur Konsequenz gezogen! Er darf also unbehelligt weiter seine &quot;Vorlieben&quot; ausleben! 

Betroffene sind oft durch die sex. Misshandlungen so schwer traumatisiert, dass sie erst 20, 30 Jahre später auf ihr Trauma stossen, weil sie plötzlich aus bis dahin ihnen unerklärlichen Gründen körperlich und psychisch komplett zusammenbrechen. Zumeist hat dies eine Psychotherpie zur Folge, in der dann diese Traumen in voller Wucht wieder ausbrechen, neu erlebt werden müssen in allen Details. Schafft es das Opfer nicht, bis dahin ausreichend stabil zu sein, um den oder die Täter anzuzeigen, hat das Opfer Pech gehabt und der Täter reibt sich beruhigt die Hände. Dies ist einer der Gründe, warum die INSTITUTIONEN wie Kirche, Schulen, Kollegs die ihnen schon lange bekannten Missbrauchsfälle so lange verheimlicht haben. Jetzt ist in fast allen Fällen diese Verjährungsfrist eingetroffen, und rein gesetzlich nicht mehr relevant. 
Deshalb ist es so wichtig, diese Fakten an die Öffentlichkeit zu bringen, damit der Bevölkerung bewusst wird, dass es hier nicht um Rachegelüste der Betroffenen geht, sondern um den Schutz unserer Kinder, die immer noch dank des  Gesetzes in großer Gefahr sind, in die Hände solcher unbescholtenen Täter zu geraten. Ebenso wie in den nun bekannt gewordenen Fällen der Kirche, die die Täter von einem Ort an den anderen versetzten, ohne dass eine Gemeinde auch nur ansatzweise geahnt hat und in Kenntnis gesetzt wurde, dass ihr Gemeindepfarrer bereits andernorts Kinder sex. misshandelt hat! 
Sie sehen, es ist ein sehr ernstzunehmendes Thema, über das man nicht mehr schweigen darf! 
Und wie Sie so treffend in Ihrem Apell an Ihre Freunde formulierten: 

&quot;Eure Hilfe dauert nur ein paar Sekunden, verhilft aber vielleicht zu mehr Gerechtigkeit

Täter dürfen sich niemals sicher fühlen!!!!!!!!!!!&quot;

In diesem Sinne - für mehr Sicherheit unserer Kinder!!!
Vielen Dank für Ihren Einsatz!
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kerstin,<br />
vielen vielen Dank für Ihre großangelegte Unterstützung zur Unterschriftenaktion gegen die Verjährungsfrist! Es müsste allen normal fühlenden Eltern ein Bedürfniss sein, ihre Kinder vor durch die immer noch   bestehenden Verjährungsfristklauseln nicht benannten, bekannten Tätern zu schützen. </p>
<p>Den wenigsten Menschen in der Öffentlichkeit sind diese &#8220;Klauseln&#8221; bekannt, die neben den oben aufgeführten schweren Folgen auch das Nichtverfolgen einer Anzeige zur Konsequenz hat.<br />
Das heißt im Klartext, ist die Verjährungsfrist im Zivilrecht eingetroffen, kann das Opfer zwar den Täter noch anzeigen, aber die Tat wird weder verfolgt, noch wird der Täter strafrechtlich zur Konsequenz gezogen! Er darf also unbehelligt weiter seine &#8220;Vorlieben&#8221; ausleben! </p>
<p>Betroffene sind oft durch die sex. Misshandlungen so schwer traumatisiert, dass sie erst 20, 30 Jahre später auf ihr Trauma stossen, weil sie plötzlich aus bis dahin ihnen unerklärlichen Gründen körperlich und psychisch komplett zusammenbrechen. Zumeist hat dies eine Psychotherpie zur Folge, in der dann diese Traumen in voller Wucht wieder ausbrechen, neu erlebt werden müssen in allen Details. Schafft es das Opfer nicht, bis dahin ausreichend stabil zu sein, um den oder die Täter anzuzeigen, hat das Opfer Pech gehabt und der Täter reibt sich beruhigt die Hände. Dies ist einer der Gründe, warum die INSTITUTIONEN wie Kirche, Schulen, Kollegs die ihnen schon lange bekannten Missbrauchsfälle so lange verheimlicht haben. Jetzt ist in fast allen Fällen diese Verjährungsfrist eingetroffen, und rein gesetzlich nicht mehr relevant.<br />
Deshalb ist es so wichtig, diese Fakten an die Öffentlichkeit zu bringen, damit der Bevölkerung bewusst wird, dass es hier nicht um Rachegelüste der Betroffenen geht, sondern um den Schutz unserer Kinder, die immer noch dank des  Gesetzes in großer Gefahr sind, in die Hände solcher unbescholtenen Täter zu geraten. Ebenso wie in den nun bekannt gewordenen Fällen der Kirche, die die Täter von einem Ort an den anderen versetzten, ohne dass eine Gemeinde auch nur ansatzweise geahnt hat und in Kenntnis gesetzt wurde, dass ihr Gemeindepfarrer bereits andernorts Kinder sex. misshandelt hat!<br />
Sie sehen, es ist ein sehr ernstzunehmendes Thema, über das man nicht mehr schweigen darf!<br />
Und wie Sie so treffend in Ihrem Apell an Ihre Freunde formulierten: </p>
<p>&#8220;Eure Hilfe dauert nur ein paar Sekunden, verhilft aber vielleicht zu mehr Gerechtigkeit</p>
<p>Täter dürfen sich niemals sicher fühlen!!!!!!!!!!!&#8221;</p>
<p>In diesem Sinne &#8211; für mehr Sicherheit unserer Kinder!!!<br />
Vielen Dank für Ihren Einsatz!<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kerstin Krause</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10903</link>
		<dc:creator>Kerstin Krause</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 11:32:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10903</guid>
		<description>Hallo,

manchmal bin ich etwas blind. Habe eben die Petition unterschrieben und werde auf meiner Facebook Seite folgende Info aufstellen:

Vielleicht erreicht das noch mehr Menschen!


Hallo Freunde,

bitte unterstützt diese Petition. Gebt eure Unterschrift &quot;gegen die Verjährung von Kindesmißbrauch&quot;. Es betrifft uns alle, jeder von uns kann etwas gegen solche unfassbaren Zustände &quot;der Verjährung&quot; machen.

Es kann nicht sein, das solche Taten verjähren. Kindesmißbrauch muß immer bestraft werden, auch nach 30 Jahren!!!!!!!

Mittlerweile haben schon 14.395 Menschen ihre Stimme abgegeben.

Macht mit!!!

http://netzwerkb.org/petition/

Eure Hilfe dauert nur ein paar Sekunden, verhilft aber vielleicht zu mehr Gerechtigkeit

Täter dürfen sich niemals sicher fühlen!!!!!!!!!!!

Liebe Grüße
Kerstin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>manchmal bin ich etwas blind. Habe eben die Petition unterschrieben und werde auf meiner Facebook Seite folgende Info aufstellen:</p>
<p>Vielleicht erreicht das noch mehr Menschen!</p>
<p>Hallo Freunde,</p>
<p>bitte unterstützt diese Petition. Gebt eure Unterschrift &#8220;gegen die Verjährung von Kindesmißbrauch&#8221;. Es betrifft uns alle, jeder von uns kann etwas gegen solche unfassbaren Zustände &#8220;der Verjährung&#8221; machen.</p>
<p>Es kann nicht sein, das solche Taten verjähren. Kindesmißbrauch muß immer bestraft werden, auch nach 30 Jahren!!!!!!!</p>
<p>Mittlerweile haben schon 14.395 Menschen ihre Stimme abgegeben.</p>
<p>Macht mit!!!</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/petition/" rel="nofollow">http://netzwerkb.org/petition/</a></p>
<p>Eure Hilfe dauert nur ein paar Sekunden, verhilft aber vielleicht zu mehr Gerechtigkeit</p>
<p>Täter dürfen sich niemals sicher fühlen!!!!!!!!!!!</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Kerstin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kerstin Krause</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10902</link>
		<dc:creator>Kerstin Krause</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 10:05:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10902</guid>
		<description>Liebe Sarah,

das mache ich sehr gerne. Wenn man auch ihr schreckliches Schicksal nicht mehr rückgängig machen kann, so kann man doch viel dafür tun, das es anderen nicht so ergeht.

Wie bzw. wo, kann ich meine Unterschrift hinsetzten, bzw. könnte ich im allgemeinen auch durch meine Freunde und Bekannte, die allesamt Kinder haben und besorgte Eltern sind, eventuelle Unterschriften besorgen?

Wo finde ich die Petition?

Wenn ich helfen kann tue ich das sehr gerne!

Liebe Grüße
_____________________________________________
Jetzt die Petition unterschreiben:
&lt;a href=&quot;http://netzwerkb.org/petition&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://netzwerkb.org/petition&lt;/a&gt;
Jetzt online Mitglied werden:
&lt;a href=&quot;https://metioche.site5.com/~freaxbiz/netzwerkb-form/mitglied.php?start=1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://metioche.site5.com/~freaxbiz/netzwerkb-form/mitglied.php?start=1&lt;/a&gt;
Jetzt online spenden:
&lt;a href=&quot;https://metioche.site5.com/~freaxbiz/netzwerkb-form/spende.php?start=1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://metioche.site5.com/~freaxbiz/netzwerkb-form/spende.php?start=1&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://metioche.site5.com/~freaxbiz/netzwerkb-form/spende.php?start=1&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sarah,</p>
<p>das mache ich sehr gerne. Wenn man auch ihr schreckliches Schicksal nicht mehr rückgängig machen kann, so kann man doch viel dafür tun, das es anderen nicht so ergeht.</p>
<p>Wie bzw. wo, kann ich meine Unterschrift hinsetzten, bzw. könnte ich im allgemeinen auch durch meine Freunde und Bekannte, die allesamt Kinder haben und besorgte Eltern sind, eventuelle Unterschriften besorgen?</p>
<p>Wo finde ich die Petition?</p>
<p>Wenn ich helfen kann tue ich das sehr gerne!</p>
<p>Liebe Grüße<br />
_____________________________________________<br />
Jetzt die Petition unterschreiben:<br />
<a href="http://netzwerkb.org/petition" rel="nofollow">http://netzwerkb.org/petition</a><br />
Jetzt online Mitglied werden:<br />
<a href="https://metioche.site5.com/~freaxbiz/netzwerkb-form/mitglied.php?start=1" rel="nofollow">https://metioche.site5.com/~freaxbiz/netzwerkb-form/mitglied.php?start=1</a><br />
Jetzt online spenden:<br />
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]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10892</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 07:13:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10892</guid>
		<description>Hatte gerade in einem anderen Forum folgendes erfahren:

Seit dem 9. April 2010 können Betroffene sexuellen Missbrauchs über die Geschäftsstelle der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D., in Kontakt treten.

Erreichbar ist die Unabhängige Beauftragte unter folgenden Kontaktdaten:

Postalisch:
Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung
sexuellen Kindesmissbrauchs
11018 Berlin

E-Mail:
kontakt@ubskm.bund.de

Fax:
03018/555 4 1555

Sollte man unbedingt informieren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte gerade in einem anderen Forum folgendes erfahren:</p>
<p>Seit dem 9. April 2010 können Betroffene sexuellen Missbrauchs über die Geschäftsstelle der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D., in Kontakt treten.</p>
<p>Erreichbar ist die Unabhängige Beauftragte unter folgenden Kontaktdaten:</p>
<p>Postalisch:<br />
Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung<br />
sexuellen Kindesmissbrauchs<br />
11018 Berlin</p>
<p>E-Mail:<br />
<a href="mailto:kontakt@ubskm.bund.de">kontakt@ubskm.bund.de</a></p>
<p>Fax:<br />
03018/555 4 1555</p>
<p>Sollte man unbedingt informieren!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-3/#comment-10878</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 20:59:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10878</guid>
		<description>Hallo Kerstin,
ich freue mich ganz besonders, dass Sie als &quot;Nichtbetroffene&quot; (wie mir scheint) hierher gefunden haben, und den Mut haben, unsere schrecklichen Erfahrungen, die wir als Kinder erleiden mussten, zu lesen. 

Das ist selten, und ich bewundere Sie dafür, denn allen Betroffenen von sex. Gewalt ist es bewusst, dass es für einen &quot;Nichtbetroffenen&quot; eine schwer zu verdauende &quot;Lektüre&quot; ist. 

Ja, Ihre Idee gefällt mir, das &quot;GANZE&quot; der Politik weiter zu leiten. Mittlerweile müsste aber der &quot;Politik&quot; unser Forum bekannt sein, da sich Norbert Denef sehr deutlich immer wieder in der Öffentlichkeit und bei den Politikern bemerkbar gemacht hat. 

Aber es scheint, dass die Politik nicht wirklich Interesse daran hat. Denn es gab bereits  2001,  2005 und 2007 Skandale diesbezüglich. 
Und jetzt 2010 zeigt sie sich vor der Öffentlichkeit ganz überrascht, als habe sie davor noch nie etwas  gewußt. 

Aber wir sind Viele und lassen uns nicht mehr zum Schweigen zwingen! Weder durch Gesetze, noch durch Einschüchterungen! 
Wir sind die Opfer, nicht die Institution Kirche, Schulen oder sogar der arme Staat selbst! Wir wollen gehört werden, wir wollen respektvoll und achtsam behandelt werden, und wir wollen für unsere Rechte kämpfen!

Das ist unser Ziel! 

Es würde mich freuen, wenn Sie uns darin unterstützen möchten, indem Sie z. B. die  Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag mit Ihrer Unterschrift versehen, da diese Verährungsfrist uns Betroffenen von sex. Gewalt verbietet, nach Ablauf dieser Frist die Täter beim Namen zu nennen, sonst darf dieser Täter nämlich sein Opfer  wegen Verleumdung anklagen, was ein Hohn unserer Gesetzgebung ist! Ein Hohn für alle Betroffenen zugunsten der Täter! 
Ganz liebe Grüße
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Kerstin,<br />
ich freue mich ganz besonders, dass Sie als &#8220;Nichtbetroffene&#8221; (wie mir scheint) hierher gefunden haben, und den Mut haben, unsere schrecklichen Erfahrungen, die wir als Kinder erleiden mussten, zu lesen. </p>
<p>Das ist selten, und ich bewundere Sie dafür, denn allen Betroffenen von sex. Gewalt ist es bewusst, dass es für einen &#8220;Nichtbetroffenen&#8221; eine schwer zu verdauende &#8220;Lektüre&#8221; ist. </p>
<p>Ja, Ihre Idee gefällt mir, das &#8220;GANZE&#8221; der Politik weiter zu leiten. Mittlerweile müsste aber der &#8220;Politik&#8221; unser Forum bekannt sein, da sich Norbert Denef sehr deutlich immer wieder in der Öffentlichkeit und bei den Politikern bemerkbar gemacht hat. </p>
<p>Aber es scheint, dass die Politik nicht wirklich Interesse daran hat. Denn es gab bereits  2001,  2005 und 2007 Skandale diesbezüglich.<br />
Und jetzt 2010 zeigt sie sich vor der Öffentlichkeit ganz überrascht, als habe sie davor noch nie etwas  gewußt. </p>
<p>Aber wir sind Viele und lassen uns nicht mehr zum Schweigen zwingen! Weder durch Gesetze, noch durch Einschüchterungen!<br />
Wir sind die Opfer, nicht die Institution Kirche, Schulen oder sogar der arme Staat selbst! Wir wollen gehört werden, wir wollen respektvoll und achtsam behandelt werden, und wir wollen für unsere Rechte kämpfen!</p>
<p>Das ist unser Ziel! </p>
<p>Es würde mich freuen, wenn Sie uns darin unterstützen möchten, indem Sie z. B. die  Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag mit Ihrer Unterschrift versehen, da diese Verährungsfrist uns Betroffenen von sex. Gewalt verbietet, nach Ablauf dieser Frist die Täter beim Namen zu nennen, sonst darf dieser Täter nämlich sein Opfer  wegen Verleumdung anklagen, was ein Hohn unserer Gesetzgebung ist! Ein Hohn für alle Betroffenen zugunsten der Täter!<br />
Ganz liebe Grüße<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kerstin Krause</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-2/#comment-10869</link>
		<dc:creator>Kerstin Krause</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 17:15:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10869</guid>
		<description>Hallo zusammen,

mein Gott, was haben sie hier alle als Kinder schreckliches erleiden müssen.

Mir fehlen einfach die Worte. Vielleicht sollte man das alles auch mal an die Politik weitergeben, insofern es noch nicht passiert ist. Mittlerweile melden sich ja wirklich viele.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)
Nach einem klärenden Gespräch wollen Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und Erzbischof Zollitsch nun Missbrauchsfälle gemeinsam aufklären. ( Vielleicht auch nicht die richtige Anlaufstelle, nur mal als Idee)

Vielleicht, da ja leider Gottes sehr viel in dieser Hinsicht in Deutschland gemeldet wird, werden diese beiden Herschaften sich auch in diesem brisanten Fall damit beschäftigen.

Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft zur Verarbeitung, dieser schrecklichen Erlebnisse!!!!!!

Zu dem Thema Flaschenpost: Das ist einfach nur Lächerlich!!!!!!!!!!!

Beste Grüße

Kerstin Krause</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>mein Gott, was haben sie hier alle als Kinder schreckliches erleiden müssen.</p>
<p>Mir fehlen einfach die Worte. Vielleicht sollte man das alles auch mal an die Politik weitergeben, insofern es noch nicht passiert ist. Mittlerweile melden sich ja wirklich viele.</p>
<p>Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)<br />
Nach einem klärenden Gespräch wollen Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und Erzbischof Zollitsch nun Missbrauchsfälle gemeinsam aufklären. ( Vielleicht auch nicht die richtige Anlaufstelle, nur mal als Idee)</p>
<p>Vielleicht, da ja leider Gottes sehr viel in dieser Hinsicht in Deutschland gemeldet wird, werden diese beiden Herschaften sich auch in diesem brisanten Fall damit beschäftigen.</p>
<p>Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft zur Verarbeitung, dieser schrecklichen Erlebnisse!!!!!!</p>
<p>Zu dem Thema Flaschenpost: Das ist einfach nur Lächerlich!!!!!!!!!!!</p>
<p>Beste Grüße</p>
<p>Kerstin Krause</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Wowczuk</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-2/#comment-10860</link>
		<dc:creator>Andreas Wowczuk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 10:55:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10860</guid>
		<description>Ich war 1972/73 im&quot;Kinderheim&quot;Haus Hubertus in Niendorf/Ostsee und kann nur bestätigen das dort Schwester Maria Marwedel mit Eiserner Hand regierte.Es gab aus geringsten Gründen heftige Prügel,auch für Kleinkinder.Jeden Morgen Haferschleim,zu jeder Mahlzeit Tischgebete(wie scheinheilig)und abends Gesang mit &quot;Schwester Maria&quot;am Schifferklavier.Ich bin heute 48 Jahre alt,war auch von 1974-78 im LJH Paulihof Schleswig das im Gegensatz zu Haus Hubertus einem Kuraufenthalt glich.Ich würde mich freuen evtl.von Leuten zu hören die auch zu meiner Zeit dort waren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war 1972/73 im&#8221;Kinderheim&#8221;Haus Hubertus in Niendorf/Ostsee und kann nur bestätigen das dort Schwester Maria Marwedel mit Eiserner Hand regierte.Es gab aus geringsten Gründen heftige Prügel,auch für Kleinkinder.Jeden Morgen Haferschleim,zu jeder Mahlzeit Tischgebete(wie scheinheilig)und abends Gesang mit &#8220;Schwester Maria&#8221;am Schifferklavier.Ich bin heute 48 Jahre alt,war auch von 1974-78 im LJH Paulihof Schleswig das im Gegensatz zu Haus Hubertus einem Kuraufenthalt glich.Ich würde mich freuen evtl.von Leuten zu hören die auch zu meiner Zeit dort waren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-2/#comment-10849</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:45:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10849</guid>
		<description>Hallo Hubert,
die Gefahr einer zu Unrecht ausgesprochenen Verurteilung wird man wahrscheinlich nie ganz verhindern können. Es gibt in allen Bereichen Trittbrettfahrer, und natürlich ist die ohne Frage für den fälschlicher Weise Angeklagte ein nicht wieder gut zu machender Schaden, der ihm dadurch zugefügt wird! 
Um so wichtiger wäre es - wie Sie selbst schon erwähnt haben, dass das Personal bei Kripo und Staatsanwaltschaft ausreichend geschult werden, damit solche Beschuldigungen erst gar nicht zur Veruteilung kommen.
Aber ich denke dennoch, wie man auch hier im Forum sehr oft lesen kann, dass der umgekehrte Fall überwiegt: Dass Opfer anzeigen, und ihnen nicht geglaubt wird, und dem Ganzen gar nicht ernsthaft nachgegangen wird. 
In beide Fälle ein nicht tragbarer Zustand, der zu schweren Traumen führen kann! 
Ich vermute, dass gerade aus solchen Praxiserfahrungen in der Justiz der Grundsatz entstand:  Im Zweifel für den Angeklagten! 
Und wie wir ja alle wissen: Gesetzte sind nicht da um Gerechtigkeit zu bewirken, sondern um Recht zu sprechen! Der Gesetzgeber hat das Recht, zu.....befinden! Oder bringe ich da jetzt etwas durcheinander :-).
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hubert,<br />
die Gefahr einer zu Unrecht ausgesprochenen Verurteilung wird man wahrscheinlich nie ganz verhindern können. Es gibt in allen Bereichen Trittbrettfahrer, und natürlich ist die ohne Frage für den fälschlicher Weise Angeklagte ein nicht wieder gut zu machender Schaden, der ihm dadurch zugefügt wird!<br />
Um so wichtiger wäre es &#8211; wie Sie selbst schon erwähnt haben, dass das Personal bei Kripo und Staatsanwaltschaft ausreichend geschult werden, damit solche Beschuldigungen erst gar nicht zur Veruteilung kommen.<br />
Aber ich denke dennoch, wie man auch hier im Forum sehr oft lesen kann, dass der umgekehrte Fall überwiegt: Dass Opfer anzeigen, und ihnen nicht geglaubt wird, und dem Ganzen gar nicht ernsthaft nachgegangen wird.<br />
In beide Fälle ein nicht tragbarer Zustand, der zu schweren Traumen führen kann!<br />
Ich vermute, dass gerade aus solchen Praxiserfahrungen in der Justiz der Grundsatz entstand:  Im Zweifel für den Angeklagten!<br />
Und wie wir ja alle wissen: Gesetzte sind nicht da um Gerechtigkeit zu bewirken, sondern um Recht zu sprechen! Der Gesetzgeber hat das Recht, zu&#8230;..befinden! Oder bringe ich da jetzt etwas durcheinander <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hubert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-2/#comment-10846</link>
		<dc:creator>Hubert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 05:23:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10846</guid>
		<description>@Sarah M.

So neu sind diese überarbeiteten Leitlinien ja noch nicht - bis jetzt vom 09.02.2009.
Das ganze Thema ist ja erst nach diesem Datum so richtig aufgekocht.
Man darf auf weitere Änderungen gespannt sein seitens der Bischofkonferenz. In der bisherigen Version wird jedenfalls noch die Staatsanwaltschaft weitestgehend ausgeklammert.

Schwierigkeiten sehe ich allerdings darin, inwieweit Personen zu unrecht beschuldigt werden können und durch derartige Anzeigen durch viele Instanzen hinweg angeprangert werden können. 

Leider gibt es ja auch diese Fälle, wo einer Person aus Boshaftigkeit etwas Falsches unterstellt wird.
Der Nachruf einer Richtigstellung ist dann meistens sehr klein, der Ruf einer beschuldigten oder verdächtigten Person in jedem Fall zerstört.
Solche Fälle stelle ich mir für derartig Betroffene sehr schlimm vor.
Die Frage ist, ob eine Staatsanwaltschaft in der Lage ist, diese Fälle im Vorfeld angemessen und richtig zu beurteilen.
Zumindesat müsste die  Staatsanwaltschaft dafür speziell ausgebildete Fachkräfte mit dem gewissem Feingefühl bereitstellen. Und das dann aber ohne endlos lange Wartezeiten! Gerade für Opfer sind diese teils sehr langen Wartezeiten unerträglich. 
Was jedenfalls nicht passieren darf, sind Pauschalverurteilungen.

Schwierig ist es sicher mit Grenzfällen, wo der Sachverhalt nicht eindeutig klarzustellen bzw. bweisbar ist.
Sind dann eventuelle unrechte Verurteilungen in Kauf zu nehmen um 
auszuschließen, daß tatsächliche Täter straffreif davon kommen?
Es ist schon ein sehr heikles und schwieriges Thema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sarah M.</p>
<p>So neu sind diese überarbeiteten Leitlinien ja noch nicht &#8211; bis jetzt vom 09.02.2009.<br />
Das ganze Thema ist ja erst nach diesem Datum so richtig aufgekocht.<br />
Man darf auf weitere Änderungen gespannt sein seitens der Bischofkonferenz. In der bisherigen Version wird jedenfalls noch die Staatsanwaltschaft weitestgehend ausgeklammert.</p>
<p>Schwierigkeiten sehe ich allerdings darin, inwieweit Personen zu unrecht beschuldigt werden können und durch derartige Anzeigen durch viele Instanzen hinweg angeprangert werden können. </p>
<p>Leider gibt es ja auch diese Fälle, wo einer Person aus Boshaftigkeit etwas Falsches unterstellt wird.<br />
Der Nachruf einer Richtigstellung ist dann meistens sehr klein, der Ruf einer beschuldigten oder verdächtigten Person in jedem Fall zerstört.<br />
Solche Fälle stelle ich mir für derartig Betroffene sehr schlimm vor.<br />
Die Frage ist, ob eine Staatsanwaltschaft in der Lage ist, diese Fälle im Vorfeld angemessen und richtig zu beurteilen.<br />
Zumindesat müsste die  Staatsanwaltschaft dafür speziell ausgebildete Fachkräfte mit dem gewissem Feingefühl bereitstellen. Und das dann aber ohne endlos lange Wartezeiten! Gerade für Opfer sind diese teils sehr langen Wartezeiten unerträglich.<br />
Was jedenfalls nicht passieren darf, sind Pauschalverurteilungen.</p>
<p>Schwierig ist es sicher mit Grenzfällen, wo der Sachverhalt nicht eindeutig klarzustellen bzw. bweisbar ist.<br />
Sind dann eventuelle unrechte Verurteilungen in Kauf zu nehmen um<br />
auszuschließen, daß tatsächliche Täter straffreif davon kommen?<br />
Es ist schon ein sehr heikles und schwieriges Thema.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-2/#comment-10842</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 20:38:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10842</guid>
		<description>Sehr geehrter Pastor Winfried Krzyzanowski,

oben genannte Richtlinien gelten auch im Erzbistum Hamburg die Sie sicher kennen.

Ich denke dass Sie aufgrund dieser Richtlinien zumindest einen der Personen die auf folgender website veroeffentlicht sind benachrichtigt haben.

http://www.erzbistum-hamburg.de/ebhh/rat/sexueller_missbrauch.php

Falls dies nicht geschehen sein sollte, was ich nicht unterstellen moechte, da Sie sich doch engagiert in diesem Forum beteiligen - das ich sehr gut finde - , wird dies an Stelle Ihrer bald geschehen.

mfg
Matthias C. Suthe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Pastor Winfried Krzyzanowski,</p>
<p>oben genannte Richtlinien gelten auch im Erzbistum Hamburg die Sie sicher kennen.</p>
<p>Ich denke dass Sie aufgrund dieser Richtlinien zumindest einen der Personen die auf folgender website veroeffentlicht sind benachrichtigt haben.</p>
<p><a href="http://www.erzbistum-hamburg.de/ebhh/rat/sexueller_missbrauch.php" rel="nofollow">http://www.erzbistum-hamburg.de/ebhh/rat/sexueller_missbrauch.php</a></p>
<p>Falls dies nicht geschehen sein sollte, was ich nicht unterstellen moechte, da Sie sich doch engagiert in diesem Forum beteiligen &#8211; das ich sehr gut finde &#8211; , wird dies an Stelle Ihrer bald geschehen.</p>
<p>mfg<br />
Matthias C. Suthe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-2/#comment-10833</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 16:46:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10833</guid>
		<description>Und wenn ich mir die neuen überarbeiteten Leitlinien des Bistums Münster durchlese, wird mir mindestens so übel, wie Frank es oben beschreibt!!!
Sie investieren erhebliche Finanzen für die Verwaltung ihrer Fälle, aber wahrhaftiger Wille zur konsequenten Aufklärung??? Irrtum, weit davon entfernt!!! Weiterhin behalten Sie sich vor, selbst zu entscheiden, ob und wann sie &quot;Fälle&quot; an die Staatsanwaltschaft weitergeben! 

http://www.bistum-muenster.de/downloads/Seelsorge%20Personal/2009/Leitlinien_sex_Missbrauch090309.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wenn ich mir die neuen überarbeiteten Leitlinien des Bistums Münster durchlese, wird mir mindestens so übel, wie Frank es oben beschreibt!!!<br />
Sie investieren erhebliche Finanzen für die Verwaltung ihrer Fälle, aber wahrhaftiger Wille zur konsequenten Aufklärung??? Irrtum, weit davon entfernt!!! Weiterhin behalten Sie sich vor, selbst zu entscheiden, ob und wann sie &#8220;Fälle&#8221; an die Staatsanwaltschaft weitergeben! </p>
<p><a href="http://www.bistum-muenster.de/downloads/Seelsorge%20Personal/2009/Leitlinien_sex_Missbrauch090309.pdf" rel="nofollow">http://www.bistum-muenster.de/downloads/Seelsorge%20Personal/2009/Leitlinien_sex_Missbrauch090309.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Suthe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/01/24/daniel-bongardt-%e2%80%93-1976-im-kinderheim-niendorfostsee-timmendorfer-strand/comment-page-2/#comment-10831</link>
		<dc:creator>Matthias Suthe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 16:03:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=777#comment-10831</guid>
		<description>Da dder Kontakt auf der Missbrauchsseite des Bistums Muenster nicht mehr Aktuell ist empfehle ich das Bistum ueber deren Kontakt link zu informieren. 

Deren Kontakt website ist:

http://www.bistum-muenster.de/index.php?cat_id=14495

Die sind sehr nett und hilfsbereit.

Mehr Informationen erhaeltlich ueber Gabriele Pypker, Ottilie-Schoenewald-Str. 16, 44789 Bochum, Tel 0234 34841</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da dder Kontakt auf der Missbrauchsseite des Bistums Muenster nicht mehr Aktuell ist empfehle ich das Bistum ueber deren Kontakt link zu informieren. </p>
<p>Deren Kontakt website ist:</p>
<p><a href="http://www.bistum-muenster.de/index.php?cat_id=14495" rel="nofollow">http://www.bistum-muenster.de/index.php?cat_id=14495</a></p>
<p>Die sind sehr nett und hilfsbereit.</p>
<p>Mehr Informationen erhaeltlich ueber Gabriele Pypker, Ottilie-Schoenewald-Str. 16, 44789 Bochum, Tel 0234 34841</p>
]]></content:encoded>
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