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	<title>Kommentare zu: Wie die Kirche ihr Missbrauchsproblem verdrängt</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/06/wie-die-kirche-ihr-missbrauchsproblem-verdrangt/comment-page-1/#comment-7030</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 17:33:53 +0000</pubDate>
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		<description>Da ist ja schon erstaunlich viel Differenziertes zu den Hintergründen des Problems enthalten. Bravo!! Weiter so!!

Was mir beim Durchlesen durch den Kopf ging:

&quot;Nicht gelernt, intime Beziehungen aufzubauen&quot; - ist das nicht das Problem vieler, vor allem vieler Männer??

Ihre Erziehung zielt doch gerade darauf, keine Rücksicht zu nehmen, &quot;hart&quot; zu sein, nur ja nicht &quot;weibisch&quot;, weinerlich, &quot;anhänglich&quot; zu sein. Ihre Sozialisation läuft doch nach hierarchischen Oben-Unten-Strukturen, nach &quot;besser als...&quot; oder &quot;schneller als...&quot;. Im normalen &quot;Männermachprogramm&quot; ist es nicht vorgesehen, dass Jungs sich in einen Mitschüler (oder gar MitschülerIN!) einfühlen oder sich lieber mit Gedichten beschäftigen als mit destruktiven Computerspielen.

Der einsame Cowboy - nicht der sich vernetzende Cowboy - ist nach wie vor angesagt. Der einzigartige &quot;Held&quot;, &quot;Gewinner&quot;, der sich-selbst-besiegende, nie kranke und schon gar keine/n anderen brauchende Mann spukt auch heute noch in den Hirnen von Männern (und Frauen) herum.

Unter so einer Erziehung, so einem Ideal lernt man(n) nun mal nicht, &quot;intime Beziehungen&quot; aufzubauen, zu haben und zu pflegen. 

Er kennt nur, sie zu benutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist ja schon erstaunlich viel Differenziertes zu den Hintergründen des Problems enthalten. Bravo!! Weiter so!!</p>
<p>Was mir beim Durchlesen durch den Kopf ging:</p>
<p>&#8220;Nicht gelernt, intime Beziehungen aufzubauen&#8221; &#8211; ist das nicht das Problem vieler, vor allem vieler Männer??</p>
<p>Ihre Erziehung zielt doch gerade darauf, keine Rücksicht zu nehmen, &#8220;hart&#8221; zu sein, nur ja nicht &#8220;weibisch&#8221;, weinerlich, &#8220;anhänglich&#8221; zu sein. Ihre Sozialisation läuft doch nach hierarchischen Oben-Unten-Strukturen, nach &#8220;besser als&#8230;&#8221; oder &#8220;schneller als&#8230;&#8221;. Im normalen &#8220;Männermachprogramm&#8221; ist es nicht vorgesehen, dass Jungs sich in einen Mitschüler (oder gar MitschülerIN!) einfühlen oder sich lieber mit Gedichten beschäftigen als mit destruktiven Computerspielen.</p>
<p>Der einsame Cowboy &#8211; nicht der sich vernetzende Cowboy &#8211; ist nach wie vor angesagt. Der einzigartige &#8220;Held&#8221;, &#8220;Gewinner&#8221;, der sich-selbst-besiegende, nie kranke und schon gar keine/n anderen brauchende Mann spukt auch heute noch in den Hirnen von Männern (und Frauen) herum.</p>
<p>Unter so einer Erziehung, so einem Ideal lernt man(n) nun mal nicht, &#8220;intime Beziehungen&#8221; aufzubauen, zu haben und zu pflegen. </p>
<p>Er kennt nur, sie zu benutzen.</p>
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