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	<title>Kommentare zu: Die verlorene Jugend eines Opfers</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 20:54:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/19/die-verlorene-jugend-eines-opfers/comment-page-1/#comment-7592</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:48:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1463#comment-7592</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Vetter, 

ich finde es sehr mutig von Ihnen, dass Sie Ihre Geschichte veröffentlicht haben und hoffe sehr, dass Ihr Beispiel auch andere Betroffene dazu bewegt, genauso ehrlich und reflektiert zu beschreiben, was die damaligen Erlebnisse bei ihnen ausgelöst und für Ihren weiteren Lebensweg bedeutet haben. 

Je mehr Menschen Ihrem Beispiel folgen, desto geringer die Chance, dass die Taten bagatellisiert und einzelne Betroffene stigmatisiert und marginalisiert werden. 

Die Wahrscheinlichkeit, die eigene Lebensgeschichte so zu verarbeiten, dass fortan ein gutes, zufriedenes, autonomes Leben gelingt, steigt damit beträchtlich. 

Viele Betroffene berichten, dass die Erkenntnis, &quot;nicht der Einzige&quot; gewesen zu sein, dem &quot;so etwas&quot; passiert, ganz wesentlich für sie war und dazu beigetragen hat, dass sie begannen, die Schuld dort zu verorten, wo sie auch hingehört - bei den Tätern und den gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen, die solche Taten erst ermöglichen.

Es ist wie in anderen Bereichen auch - einer muss den Mut aufbringen, den ersten Schritt zu tun....

Hochachtungsvoll,
Angelika Oetken, Berlin
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Vetter, </p>
<p>ich finde es sehr mutig von Ihnen, dass Sie Ihre Geschichte veröffentlicht haben und hoffe sehr, dass Ihr Beispiel auch andere Betroffene dazu bewegt, genauso ehrlich und reflektiert zu beschreiben, was die damaligen Erlebnisse bei ihnen ausgelöst und für Ihren weiteren Lebensweg bedeutet haben. </p>
<p>Je mehr Menschen Ihrem Beispiel folgen, desto geringer die Chance, dass die Taten bagatellisiert und einzelne Betroffene stigmatisiert und marginalisiert werden. </p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, die eigene Lebensgeschichte so zu verarbeiten, dass fortan ein gutes, zufriedenes, autonomes Leben gelingt, steigt damit beträchtlich. </p>
<p>Viele Betroffene berichten, dass die Erkenntnis, &#8220;nicht der Einzige&#8221; gewesen zu sein, dem &#8220;so etwas&#8221; passiert, ganz wesentlich für sie war und dazu beigetragen hat, dass sie begannen, die Schuld dort zu verorten, wo sie auch hingehört &#8211; bei den Tätern und den gesellschaftlichen und institutionellen Strukturen, die solche Taten erst ermöglichen.</p>
<p>Es ist wie in anderen Bereichen auch &#8211; einer muss den Mut aufbringen, den ersten Schritt zu tun&#8230;.</p>
<p>Hochachtungsvoll,<br />
Angelika Oetken, Berlin</p>
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	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/19/die-verlorene-jugend-eines-opfers/comment-page-1/#comment-7564</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 10:28:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1463#comment-7564</guid>
		<description>Ich hoffe nur inständig, dass dieser Leserbrief auch von all den 500 Personen registriert wird, die so freigiebig ihre Unterschrift unter die Lobeshymne für dieses Kolleg und seinen ach so zu Unrecht geschändeten Rektor Schneider gaben. 
Nun kann keiner mehr von den betagten Herren der Schule behauptet, er habe nichts bemerkt.
Jugendliche, die gezwungen werden, im Schloßpark nackt herumzuspringen... In den Gängen Nacktfotos von ehemaligen Schülern, die bis zur Aufklärung noch dort hingen...Patres, die sich daran aufgeilen...
alles ganz normal? Da frag ich mich schon Hr. Mixa -maxi, warum Sie die Ursache dafür in der sexueller Revolution der profanen &quot;Restwelt&quot; sehen? 
Mich macht es wütend, wenn ich mich in diese Zeit hinein versetze. Ich sehe Eltern, die ihr mühsam Erspartes in die Ausbildung ihres Kindes stecken, und vertrauten, dass die Schüler in diesen Heiligen Hallen gut begleitet werden...
Dann sehe ich einen erwachsenen Mann, der hier schildert, was diese von den Eltern teuer finanzierte Zeit mit ihm gemacht hat. Ordensbrüder, die sein ganzes zukünfitges Leben ruiniert haben, und dann noch so dreist sind, in aller Öffentlichkeit das Unschuldslamm zu spielen, das Opferlamm einer ungerechten &quot;Schlammschlacht&quot;. Sehr medienwirksam... leider fallen immer noch zu viele darauf rein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe nur inständig, dass dieser Leserbrief auch von all den 500 Personen registriert wird, die so freigiebig ihre Unterschrift unter die Lobeshymne für dieses Kolleg und seinen ach so zu Unrecht geschändeten Rektor Schneider gaben.<br />
Nun kann keiner mehr von den betagten Herren der Schule behauptet, er habe nichts bemerkt.<br />
Jugendliche, die gezwungen werden, im Schloßpark nackt herumzuspringen&#8230; In den Gängen Nacktfotos von ehemaligen Schülern, die bis zur Aufklärung noch dort hingen&#8230;Patres, die sich daran aufgeilen&#8230;<br />
alles ganz normal? Da frag ich mich schon Hr. Mixa -maxi, warum Sie die Ursache dafür in der sexueller Revolution der profanen &#8220;Restwelt&#8221; sehen?<br />
Mich macht es wütend, wenn ich mich in diese Zeit hinein versetze. Ich sehe Eltern, die ihr mühsam Erspartes in die Ausbildung ihres Kindes stecken, und vertrauten, dass die Schüler in diesen Heiligen Hallen gut begleitet werden&#8230;<br />
Dann sehe ich einen erwachsenen Mann, der hier schildert, was diese von den Eltern teuer finanzierte Zeit mit ihm gemacht hat. Ordensbrüder, die sein ganzes zukünfitges Leben ruiniert haben, und dann noch so dreist sind, in aller Öffentlichkeit das Unschuldslamm zu spielen, das Opferlamm einer ungerechten &#8220;Schlammschlacht&#8221;. Sehr medienwirksam&#8230; leider fallen immer noch zu viele darauf rein&#8230;</p>
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