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	<title>Kommentare zu: Offener Brief: Bernhard Rasche, Neumarkt, Diplom-Theologe</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 18:20:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-18231</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 16:24:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Martin: verzeih mir, aber Dein erster Satz klingt so überrascht. Oder verstehe ich Dich da nur falsch ? Ich habe in meinen zwei Jahren dort        (76-78) genug erlebt, um für den Rest meiner Tage daran zu denken. 
Aber Du hast Recht.  Selbst bei unseren späteren Treffen war das Thema ein &quot;no go&quot;.  Wie das halt so war, im unterfränkischen outback.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin: verzeih mir, aber Dein erster Satz klingt so überrascht. Oder verstehe ich Dich da nur falsch ? Ich habe in meinen zwei Jahren dort        (76-78) genug erlebt, um für den Rest meiner Tage daran zu denken.<br />
Aber Du hast Recht.  Selbst bei unseren späteren Treffen war das Thema ein &#8220;no go&#8221;.  Wie das halt so war, im unterfränkischen outback.</p>
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		<title>Von: Martin E</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-17758</link>
		<dc:creator>Martin E</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 18:53:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin erschüttert, zu hören ,was einiegen meiner Schulkameraden(Meine Schulzeit in Lebenhan 1975- 1978) wiederfahren ist.Körperliche &quot;Gewalt&quot;,ist die eine,&quot; Sexuelle&quot; die andere. Die brutalste Waffe ist aber die Psychologische! 
Anerkennung und Sympati !!!!
Wen Du weder das Eine noch das Andera hast und labiel bist?.... 
Tatsache ist ,das KEINER darüber gesprochen hat!!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin erschüttert, zu hören ,was einiegen meiner Schulkameraden(Meine Schulzeit in Lebenhan 1975- 1978) wiederfahren ist.Körperliche &#8220;Gewalt&#8221;,ist die eine,&#8221; Sexuelle&#8221; die andere. Die brutalste Waffe ist aber die Psychologische!<br />
Anerkennung und Sympati !!!!<br />
Wen Du weder das Eine noch das Andera hast und labiel bist?&#8230;.<br />
Tatsache ist ,das KEINER darüber gesprochen hat!!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Türk</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-10630</link>
		<dc:creator>Klaus Türk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 06:45:07 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Rasche,

ich bin Anfang der siebziger Jahre in der Klosterschule in Lebenhan gewesen und dort selbst Opfer von massiver Gewalt von Priestern (sogenannten Missionaren der Heiligen Familie) gewesen. 
Deshalb kann ich Ihre Forderungen nur unterstützen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Rasche,</p>
<p>ich bin Anfang der siebziger Jahre in der Klosterschule in Lebenhan gewesen und dort selbst Opfer von massiver Gewalt von Priestern (sogenannten Missionaren der Heiligen Familie) gewesen.<br />
Deshalb kann ich Ihre Forderungen nur unterstützen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9872</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 21:20:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-9872</guid>
		<description>Ich habe mir die Mühe gemacht, beide Sendungen anzusehen. Merkwürdiges fiel mir dabei auf! Die Dokumentation vom Januar im NDR, die ich auch als link vier Kommentare weiter oben eingestellt habe, berichtet über die Gründe, warum Opfer so lange schweigen. Dies ist in der ARD Sendung komplett rausgeschnitten worden. Da stellt sich automatisch die Frage: Seit Ende Januar werden Tag für Tag neue Skandale bekannt, die angeblich verjährt sind. Will die Politik die Öffentlichkeit blenden, indem Sie solche Sendungen zensiert, um die Diskussion der bestehenden Verjährungsfrist im Zivilrecht nicht erneut zum berechtigten Thema werden zu lassen. 
Manipulation, wohin das Auge reicht!!!
Danke Deutschland!!!!
Wir leben in einem kinderfreundlichen Land! Selten so gelacht!
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir die Mühe gemacht, beide Sendungen anzusehen. Merkwürdiges fiel mir dabei auf! Die Dokumentation vom Januar im NDR, die ich auch als link vier Kommentare weiter oben eingestellt habe, berichtet über die Gründe, warum Opfer so lange schweigen. Dies ist in der ARD Sendung komplett rausgeschnitten worden. Da stellt sich automatisch die Frage: Seit Ende Januar werden Tag für Tag neue Skandale bekannt, die angeblich verjährt sind. Will die Politik die Öffentlichkeit blenden, indem Sie solche Sendungen zensiert, um die Diskussion der bestehenden Verjährungsfrist im Zivilrecht nicht erneut zum berechtigten Thema werden zu lassen.<br />
Manipulation, wohin das Auge reicht!!!<br />
Danke Deutschland!!!!<br />
Wir leben in einem kinderfreundlichen Land! Selten so gelacht!<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9866</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 18:02:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Puplikviewing dieser  Dokumentation sollte zu jedem Beginn der Treffen des Runden Tisches zur Pflicht werden, damit den Beteiligten deutlich wird, was sie ändern müssen, und warum sie hier  sitzen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Puplikviewing dieser  Dokumentation sollte zu jedem Beginn der Treffen des Runden Tisches zur Pflicht werden, damit den Beteiligten deutlich wird, was sie ändern müssen, und warum sie hier  sitzen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9865</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:24:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-9865</guid>
		<description>Politiker interessieren sich vor allem für ihre Wiederwahl und falls die nicht zu Stande kommt, für einen einträglichen anderweitigen Posten. 

So schade und befremdlich ich das persönlich finde, aber mit ethischen Argumenten wird man bei ihnen nicht weit kommen. 

Das mit der &quot;Wiederwahl&quot; und den &quot;Posten&quot; birgt aber auch eine Chance. 

Je mehr Menschen den Politikern klar machen, daß Betroffene und ihre Angehörigen auch Wähler sind und daß Täter auch den Politikern das Leben schwerer machen (z.B. indem sie Personenschäden und damit Kosten verursachen), desto besser. 

Das ist eine Sprache, die von den Politikern gut verstanden wird. 


Angelika Oetken, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Politiker interessieren sich vor allem für ihre Wiederwahl und falls die nicht zu Stande kommt, für einen einträglichen anderweitigen Posten. </p>
<p>So schade und befremdlich ich das persönlich finde, aber mit ethischen Argumenten wird man bei ihnen nicht weit kommen. </p>
<p>Das mit der &#8220;Wiederwahl&#8221; und den &#8220;Posten&#8221; birgt aber auch eine Chance. </p>
<p>Je mehr Menschen den Politikern klar machen, daß Betroffene und ihre Angehörigen auch Wähler sind und daß Täter auch den Politikern das Leben schwerer machen (z.B. indem sie Personenschäden und damit Kosten verursachen), desto besser. </p>
<p>Das ist eine Sprache, die von den Politikern gut verstanden wird. </p>
<p>Angelika Oetken, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wilma</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9860</link>
		<dc:creator>Wilma</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:52:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe die Sendung auch gesehen. Danach werden sich alle Täter gesagt haben: Holldrio, wir sind sicher. Der Film hinterließ ein Gefühl von Ohnmacht. Wir haben eine schwerfällige Bundesregierung, die sich kaum für das Leid von Kindern interessiert. Die einzig nennenswerte Initiative stammt von Frau von der Leyen, die sich für die Sperrung kinderpornografischer Internetseiten einsetzt. Sie wird mit rotem Stoppschild gezeigt. Anmerkung des Kommentators: Was bedeutet ein Stopp-Schild? Es bedeutet, einmal nach links schauen, einmal nach rechts schauen, weiterfahren. Die Kinderbeauftragte der SPD, Marlene Rupprecht sagt: Wir sind gescheitert. Uns fehlt die Strategie. 
220000 Pädosexuelle in Deutschland. Wer von ihnen Hilfe sucht, findet  keine. Wirklich hilfreiche Initiativen  stammen nur von Vereinen (z.B. Ecpat und Dunkelziffer).
Diejenigen, die wirklich  wissen, was es heißt, missbraucht  worden zu sein, und welche Schäden das hinterläßt, müssen so schnell wie möglich eine große Gruppe  werden und unbequem werden, groß , laut und unbequem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Sendung auch gesehen. Danach werden sich alle Täter gesagt haben: Holldrio, wir sind sicher. Der Film hinterließ ein Gefühl von Ohnmacht. Wir haben eine schwerfällige Bundesregierung, die sich kaum für das Leid von Kindern interessiert. Die einzig nennenswerte Initiative stammt von Frau von der Leyen, die sich für die Sperrung kinderpornografischer Internetseiten einsetzt. Sie wird mit rotem Stoppschild gezeigt. Anmerkung des Kommentators: Was bedeutet ein Stopp-Schild? Es bedeutet, einmal nach links schauen, einmal nach rechts schauen, weiterfahren. Die Kinderbeauftragte der SPD, Marlene Rupprecht sagt: Wir sind gescheitert. Uns fehlt die Strategie.<br />
220000 Pädosexuelle in Deutschland. Wer von ihnen Hilfe sucht, findet  keine. Wirklich hilfreiche Initiativen  stammen nur von Vereinen (z.B. Ecpat und Dunkelziffer).<br />
Diejenigen, die wirklich  wissen, was es heißt, missbraucht  worden zu sein, und welche Schäden das hinterläßt, müssen so schnell wie möglich eine große Gruppe  werden und unbequem werden, groß , laut und unbequem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9858</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 09:59:44 +0000</pubDate>
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		<description>hallo zusammen,
auch ich habe die Dokumentation &quot;Sexobjekt Kind&quot; mir heute im Internet angesehen. 
Wer immer noch nicht verstehen kann, warum Opfer so lange schweigen, dem ist diese Dokumentation zu empfehlen! 

Ein Hr. Bayer, der seit 5 Jahren 100 Täter behandelt hat, einen ganzen Stab für seine Arbeit zur Verfügung bekommt.
Landesweit für zig 100000 tausende Opfer ein kleines Team, das sich durch den Wulst von einem ganzem Arsenal von Akten kämpfen muss, um die Taten dingfest machen zu können.

Eine täterfreundliche Gesellschaft, die schweigt, wegsieht, die Gutachter , Ärzte, Staatsanwälte, Therapeuten usw. unzureichend ausbildet, eine Gesetzgebung, die opferfeindlich ist...
Die Liste hört nicht auf!!!

hier der Link zu dieser Dokumentation: Das ist die Realität!!!

http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/missbrauch128.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo zusammen,<br />
auch ich habe die Dokumentation &#8220;Sexobjekt Kind&#8221; mir heute im Internet angesehen.<br />
Wer immer noch nicht verstehen kann, warum Opfer so lange schweigen, dem ist diese Dokumentation zu empfehlen! </p>
<p>Ein Hr. Bayer, der seit 5 Jahren 100 Täter behandelt hat, einen ganzen Stab für seine Arbeit zur Verfügung bekommt.<br />
Landesweit für zig 100000 tausende Opfer ein kleines Team, das sich durch den Wulst von einem ganzem Arsenal von Akten kämpfen muss, um die Taten dingfest machen zu können.</p>
<p>Eine täterfreundliche Gesellschaft, die schweigt, wegsieht, die Gutachter , Ärzte, Staatsanwälte, Therapeuten usw. unzureichend ausbildet, eine Gesetzgebung, die opferfeindlich ist&#8230;<br />
Die Liste hört nicht auf!!!</p>
<p>hier der Link zu dieser Dokumentation: Das ist die Realität!!!</p>
<p><a href="http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/missbrauch128.html" rel="nofollow">http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/missbrauch128.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9857</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 09:47:40 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Hildegard, 

&quot;Mir scheint es an der Zeit, dass wieder jemand kommt, der die Tische der Krämer im Tempel umstürzt&quot;

Stimme Ihnen zu. Und - diesmal muß das nicht einer allein machen, sondern viele Betroffene schließen sich zusammen. 

&quot;Krämerseelen&quot; taugen nämlich als spirituelle Anführer nicht. 

Herzliche Grüße von 
Angelika Oetken</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Hildegard, </p>
<p>&#8220;Mir scheint es an der Zeit, dass wieder jemand kommt, der die Tische der Krämer im Tempel umstürzt&#8221;</p>
<p>Stimme Ihnen zu. Und &#8211; diesmal muß das nicht einer allein machen, sondern viele Betroffene schließen sich zusammen. </p>
<p>&#8220;Krämerseelen&#8221; taugen nämlich als spirituelle Anführer nicht. </p>
<p>Herzliche Grüße von<br />
Angelika Oetken</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hildegard</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9850</link>
		<dc:creator>hildegard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 23:03:38 +0000</pubDate>
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		<description>Mich packte am Abend der &quot;heilige Zorn&quot;, als ich um 21.30h ARD einschaltete. Kein Wunder, dass geleugnet, verleugnet, getuschelt, vertuscht, gedroht, bedroht wird:
Offenbar gibt es in diesem Staat kaum Fachleute, die mit menschlichen Tragödien angemessen umzugehen gelernt haben. 
In Deutschland ist eine einzige Uni für den forensischen Bereich zuständig?  
Da werden also eher zufällig für Jura-, Psychologie-, Psychiatrie- und Medizinstudenten Vorlesungen gehalten. 
Und wir wundern uns, wenn jede/r einzelne Betroffene &quot;vor die Wand läuft&quot;! 
Gibt es denn überhaupt kompetente Juristen und Mediziner, die den Ernst der Lage eines Gewaltopfers erkennen können? oder die in der Lage sind, ein &quot;sauberes&quot; Gutachten zu erstellen? 
Gibt es Opferschutz, wo Gefälligkeitsgutachten üblich sind?

Mir scheint es an der Zeit, dass wieder jemand kommt, der die Tische der Krämer im Tempel umstürzt.

Mein Fazit:
Ignoranz auf staatlicher Seite bedingt die Arroganz auf der kirchlichen - oder sehe ich das falsch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich packte am Abend der &#8220;heilige Zorn&#8221;, als ich um 21.30h ARD einschaltete. Kein Wunder, dass geleugnet, verleugnet, getuschelt, vertuscht, gedroht, bedroht wird:<br />
Offenbar gibt es in diesem Staat kaum Fachleute, die mit menschlichen Tragödien angemessen umzugehen gelernt haben.<br />
In Deutschland ist eine einzige Uni für den forensischen Bereich zuständig?<br />
Da werden also eher zufällig für Jura-, Psychologie-, Psychiatrie- und Medizinstudenten Vorlesungen gehalten.<br />
Und wir wundern uns, wenn jede/r einzelne Betroffene &#8220;vor die Wand läuft&#8221;!<br />
Gibt es denn überhaupt kompetente Juristen und Mediziner, die den Ernst der Lage eines Gewaltopfers erkennen können? oder die in der Lage sind, ein &#8220;sauberes&#8221; Gutachten zu erstellen?<br />
Gibt es Opferschutz, wo Gefälligkeitsgutachten üblich sind?</p>
<p>Mir scheint es an der Zeit, dass wieder jemand kommt, der die Tische der Krämer im Tempel umstürzt.</p>
<p>Mein Fazit:<br />
Ignoranz auf staatlicher Seite bedingt die Arroganz auf der kirchlichen &#8211; oder sehe ich das falsch?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Merzedes</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9847</link>
		<dc:creator>Merzedes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 19:05:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-9847</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kessler,
wenn ich zur damaligen Zeit meine &quot;Probleme&quot;sofort angesprochen hätte,wäre ich heute nicht mehr am Leben.Warum wir &quot;Opfer&quot;erst jetzt reden-erst jetzt reden können,weil das Urvertrauen welches jedes Kind schon bei der Geburt besitzt im Keim erstickt wurde.
&quot;du sollst Vater und Mutter ehren&quot;-heißt es-hätte ich wirklich gern getan,aber man gab mir nicht die Möglichkeit diese Worte &quot;Vater und Mutter&quot;auch nur verbal zu formulieren  und was heißt ungerecht gefertigte Züchtung gab es nicht-dann vielleicht gerechtfertigte Züchtung und das hat wohl nichts mit Gewalt zu tun ? Wir &quot;Opfer&quot;mußten verdrängen um überhaupt lebensfähig zu sein-um unser Sein zu spüren-positiv zu spüren.
Solange die Medien Kindesmisshandelte nicht als Opfer bezeichnen,Institutionen die Aussagen der Misshandelten in Frage stellen,das Grundgesetz nicht eingehalten wird,
wird das begangene Unrecht der Vergangenheit-
das Unrecht von Heute.
Sehr gern beantworte ich weitere Fragen und lade Sie hiermit zu meiner Lesung am 29.April ein.
                                                   Merzedes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kessler,<br />
wenn ich zur damaligen Zeit meine &#8220;Probleme&#8221;sofort angesprochen hätte,wäre ich heute nicht mehr am Leben.Warum wir &#8220;Opfer&#8221;erst jetzt reden-erst jetzt reden können,weil das Urvertrauen welches jedes Kind schon bei der Geburt besitzt im Keim erstickt wurde.<br />
&#8220;du sollst Vater und Mutter ehren&#8221;-heißt es-hätte ich wirklich gern getan,aber man gab mir nicht die Möglichkeit diese Worte &#8220;Vater und Mutter&#8221;auch nur verbal zu formulieren  und was heißt ungerecht gefertigte Züchtung gab es nicht-dann vielleicht gerechtfertigte Züchtung und das hat wohl nichts mit Gewalt zu tun ? Wir &#8220;Opfer&#8221;mußten verdrängen um überhaupt lebensfähig zu sein-um unser Sein zu spüren-positiv zu spüren.<br />
Solange die Medien Kindesmisshandelte nicht als Opfer bezeichnen,Institutionen die Aussagen der Misshandelten in Frage stellen,das Grundgesetz nicht eingehalten wird,<br />
wird das begangene Unrecht der Vergangenheit-<br />
das Unrecht von Heute.<br />
Sehr gern beantworte ich weitere Fragen und lade Sie hiermit zu meiner Lesung am 29.April ein.<br />
                                                   Merzedes</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9846</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 18:57:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-9846</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kessler, 

zum Thema &quot;Klosterschule&quot; kann ich nichts sagen - ich war auf einer öffentlichen (auf der &quot;hinter vorgehaltener Hand&quot; über Übergriffe geredet wurde), Grenzüberschreitungen seitens der Lehrer waren an der Tagesordnung. 

Ich entnehme Ihren Schilderungen, daß Sie nie Adressat sexueller Demütigung oder Misshandlung waren. Insofern kann ich Ihr Unverständnis &quot;Ich verstehe nicht, warum alle Missbrauchten, sich erst nach so vielen Jahren melden&quot; zum Teil nachvollziehen.

Vielleicht helfen Ihnen folgende kleine Anregungen: 

Stellen Sie sich bitte die peinlichste Situation Ihres Lebens vor. Wem haben Sie schon davon berichtet - und wann?

Stellen Sie sich bitte das entwürdigendste Erlebnis Ihres Lebens vor. Wie oft erzählen Sie davon in der Öffentlichkeit?

Stellen Sie sich bitte vor, daß Sie in großer Not sind, krank oder unverschuldet verarmt. Wer würde Ihnen sofort ohne groß nachzufragen helfen, auch auf die Gefahr hin, selbst in große Schwierigkeiten zu geraten?

Fakt ist (statistisch erfaßt, höchste Stufe der Evidenz), daß mind. 5 Prozent aller weiblichen Erwachsenen schwere sexuelle Misshandlungen in Ihrer Kindheit und Jugend erlebt haben (gemeint ist gewaltsame Penetration). Die 5 Prozent ergeben sich aus Studien, die die engsten Kriterien angelegt haben, andere kommen auf über 10 Prozent. 
Bei Männern ist die Zahl ähnlich hoch, weil Übergriffe auf Jungen im Allgemeinen gewalttätiger verlaufen als auf Mädchen, d.h. Körperverletzungen durch Penetration häufiger sind. 

Nun überlegen Sie mal : in Ihrem Umfeld gibt es sicherlich etwa 40 erwachsene Frauen und Männer. Mindestens zwei davon sind in ihrer Kindheit gewaltsamer Penetration ausgesetzt gewesen. Wissen Sie davon? Wenn nein, warum nicht?

Etwa, weil das kein schönes Thema für den Kaffeetisch ist? 

Wie würden Sie reagieren, wenn die Betroffenen Ihnen davon erzählen? Zugewandt, mitfühlend? 
Oder möglicherweise abweisend und skeptisch, vielleicht so  peinlich berührt, daß Sie den Kontakt zu diesem Menschen fortan meiden?

Die letztere ist die übliche Reaktion. Jedenfalls bisher. Einer der Gründe, warum einige &quot;Missbrauchte&quot; so lange schwiegen. Andere sind psychisch so destabilisiert, daß sie es nicht über sich bringen, auch nächsten Angehörigen von diesen Erlebnissen zu berichten. 

Es ist nur einigen wenigen besonders unbeirrbaren Menschen zu verdanken, daß jetzt erstmals in der deutschen Nachkriegsgeschichte das Ausmaß und die Tragik der ganz alltäglichen sexuellen Übergriffe auf Kinder öffentlich diskutiert wird und sich Betroffene &quot;outen&quot; können, ohne sofortige Diffamierung und Ausgrenzung befürchten zu müssen. 

Und auch für die kleine Gruppe von Betroffenen, die es schon als Kinder oder Jugendliche wagen, Erwachsene einzuweihen und um Hilfe zu bitten gilt:  Durchschnittlich muß ein Kind 8 Erwachsenen ansprechen, bis einer hilft. Auskunft darüber gibt u.a. Frau Guttenberg, die Ehefrau unseres Verteidigungsministers. 

Hätten Sie als Kind das durchgehalten? Noch dazu in den 60er Jahren in einem katholischen Umfeld? 

Ich kenne Menschen, die als Kinder wegen sowas (nämlich berichten, was Ihnen angetan wurde) in der Psychiatrie oder im &quot;Werkhof&quot; (JugendKZ) gelandet sind. 

Weil doch die Erwachsenen alle so &quot;lieb&quot; waren....

Fragen Sie doch mal in Ihrem Umfeld, was die anderen Menschen darüber denken und was sie erlebt oder gehört haben in Bezug auf sexuelle Übergriffe.

Vielleicht erleben Sie so manche Überraschung. 

Mit freundlichen Grüßen, 
Angelika Oetken, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kessler, </p>
<p>zum Thema &#8220;Klosterschule&#8221; kann ich nichts sagen &#8211; ich war auf einer öffentlichen (auf der &#8220;hinter vorgehaltener Hand&#8221; über Übergriffe geredet wurde), Grenzüberschreitungen seitens der Lehrer waren an der Tagesordnung. </p>
<p>Ich entnehme Ihren Schilderungen, daß Sie nie Adressat sexueller Demütigung oder Misshandlung waren. Insofern kann ich Ihr Unverständnis &#8220;Ich verstehe nicht, warum alle Missbrauchten, sich erst nach so vielen Jahren melden&#8221; zum Teil nachvollziehen.</p>
<p>Vielleicht helfen Ihnen folgende kleine Anregungen: </p>
<p>Stellen Sie sich bitte die peinlichste Situation Ihres Lebens vor. Wem haben Sie schon davon berichtet &#8211; und wann?</p>
<p>Stellen Sie sich bitte das entwürdigendste Erlebnis Ihres Lebens vor. Wie oft erzählen Sie davon in der Öffentlichkeit?</p>
<p>Stellen Sie sich bitte vor, daß Sie in großer Not sind, krank oder unverschuldet verarmt. Wer würde Ihnen sofort ohne groß nachzufragen helfen, auch auf die Gefahr hin, selbst in große Schwierigkeiten zu geraten?</p>
<p>Fakt ist (statistisch erfaßt, höchste Stufe der Evidenz), daß mind. 5 Prozent aller weiblichen Erwachsenen schwere sexuelle Misshandlungen in Ihrer Kindheit und Jugend erlebt haben (gemeint ist gewaltsame Penetration). Die 5 Prozent ergeben sich aus Studien, die die engsten Kriterien angelegt haben, andere kommen auf über 10 Prozent.<br />
Bei Männern ist die Zahl ähnlich hoch, weil Übergriffe auf Jungen im Allgemeinen gewalttätiger verlaufen als auf Mädchen, d.h. Körperverletzungen durch Penetration häufiger sind. </p>
<p>Nun überlegen Sie mal : in Ihrem Umfeld gibt es sicherlich etwa 40 erwachsene Frauen und Männer. Mindestens zwei davon sind in ihrer Kindheit gewaltsamer Penetration ausgesetzt gewesen. Wissen Sie davon? Wenn nein, warum nicht?</p>
<p>Etwa, weil das kein schönes Thema für den Kaffeetisch ist? </p>
<p>Wie würden Sie reagieren, wenn die Betroffenen Ihnen davon erzählen? Zugewandt, mitfühlend?<br />
Oder möglicherweise abweisend und skeptisch, vielleicht so  peinlich berührt, daß Sie den Kontakt zu diesem Menschen fortan meiden?</p>
<p>Die letztere ist die übliche Reaktion. Jedenfalls bisher. Einer der Gründe, warum einige &#8220;Missbrauchte&#8221; so lange schwiegen. Andere sind psychisch so destabilisiert, daß sie es nicht über sich bringen, auch nächsten Angehörigen von diesen Erlebnissen zu berichten. </p>
<p>Es ist nur einigen wenigen besonders unbeirrbaren Menschen zu verdanken, daß jetzt erstmals in der deutschen Nachkriegsgeschichte das Ausmaß und die Tragik der ganz alltäglichen sexuellen Übergriffe auf Kinder öffentlich diskutiert wird und sich Betroffene &#8220;outen&#8221; können, ohne sofortige Diffamierung und Ausgrenzung befürchten zu müssen. </p>
<p>Und auch für die kleine Gruppe von Betroffenen, die es schon als Kinder oder Jugendliche wagen, Erwachsene einzuweihen und um Hilfe zu bitten gilt:  Durchschnittlich muß ein Kind 8 Erwachsenen ansprechen, bis einer hilft. Auskunft darüber gibt u.a. Frau Guttenberg, die Ehefrau unseres Verteidigungsministers. </p>
<p>Hätten Sie als Kind das durchgehalten? Noch dazu in den 60er Jahren in einem katholischen Umfeld? </p>
<p>Ich kenne Menschen, die als Kinder wegen sowas (nämlich berichten, was Ihnen angetan wurde) in der Psychiatrie oder im &#8220;Werkhof&#8221; (JugendKZ) gelandet sind. </p>
<p>Weil doch die Erwachsenen alle so &#8220;lieb&#8221; waren&#8230;.</p>
<p>Fragen Sie doch mal in Ihrem Umfeld, was die anderen Menschen darüber denken und was sie erlebt oder gehört haben in Bezug auf sexuelle Übergriffe.</p>
<p>Vielleicht erleben Sie so manche Überraschung. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Angelika Oetken, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9845</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 18:29:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-9845</guid>
		<description>Sehr geehrter Hr. Kessler, 
es freut mich, zu lesen, dass Sie in Lebenhan gute Erfahrungen gemacht haben, und für Ihr Leben vieles mitnehmen konnten. 
Leider durften diese positiven Erlebnisse nicht alle in dieser Klosterschule machen. Auch wenn Sie persönlich von dieser anderen &quot;Seite&quot; des Internatlebens nicht bemerkt haben, fanden trotz alledem die Missbräuche statt. Zitat v. Hr. Rasche: der Täter ist geständig! Glauben Sie wirklich, dass jemand die Tat eines sex. Missbrauchs gestehen würde, wenn dem nicht so gewesen war? 
Sie schreiben: &quot;Ich verstehe nicht warum “alle Mißbrauchten” sich erst nach so vielen Jahren melden. Ich habe meine Probleme und Sorgen immer sofort geklärt und bin damit gut gefahren.sie könnten es nicht verstehen&quot;.
1. ist sex. Missbrauch nicht ein &quot;Problem oder eine Sorge&quot; sondern ein schweres Vergehen, dass bei den Opfern ein schweres Trauma auslöst! Dadurch kann eine Teilamnesie entstehen, die meist Jahrzehnte anhält und oft erst mit 30, 40 Jahren aufbricht!
Wenn Sie das Thema wirklich interessieren sollten, dann lesen sie hier die coming outs, die Auswirkungen auf die Opfer unter der Ruprik &quot;Kommentare&quot;. 
2. sex. Misshandlungen sind immer mit Gewalt, Demütigung und Drohungen verknüpft. Das Opfer wird extrem eingeschüchtert, erpresst, der eigene Wille gebrochen. Hier geht es um sadistische Machtausübung, wo sich der Täter an dem Leid des Kindes ergötzt. Diese Thema ist schambesetzt, da kann sich ein Nicht - Betroffener kaum hineinfühlen. 

Ihr Satz müsste lauten: Ich verstehe nicht warum “alle MITWISSER und jahrelanger VERTUSCHER” sich erst nach so vielen Jahren melden. Ich habe meine Probleme und Sorgen immer sofort geklärt und bin damit gut gefahren.&quot;
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Hr. Kessler,<br />
es freut mich, zu lesen, dass Sie in Lebenhan gute Erfahrungen gemacht haben, und für Ihr Leben vieles mitnehmen konnten.<br />
Leider durften diese positiven Erlebnisse nicht alle in dieser Klosterschule machen. Auch wenn Sie persönlich von dieser anderen &#8220;Seite&#8221; des Internatlebens nicht bemerkt haben, fanden trotz alledem die Missbräuche statt. Zitat v. Hr. Rasche: der Täter ist geständig! Glauben Sie wirklich, dass jemand die Tat eines sex. Missbrauchs gestehen würde, wenn dem nicht so gewesen war?<br />
Sie schreiben: &#8220;Ich verstehe nicht warum “alle Mißbrauchten” sich erst nach so vielen Jahren melden. Ich habe meine Probleme und Sorgen immer sofort geklärt und bin damit gut gefahren.sie könnten es nicht verstehen&#8221;.<br />
1. ist sex. Missbrauch nicht ein &#8220;Problem oder eine Sorge&#8221; sondern ein schweres Vergehen, dass bei den Opfern ein schweres Trauma auslöst! Dadurch kann eine Teilamnesie entstehen, die meist Jahrzehnte anhält und oft erst mit 30, 40 Jahren aufbricht!<br />
Wenn Sie das Thema wirklich interessieren sollten, dann lesen sie hier die coming outs, die Auswirkungen auf die Opfer unter der Ruprik &#8220;Kommentare&#8221;.<br />
2. sex. Misshandlungen sind immer mit Gewalt, Demütigung und Drohungen verknüpft. Das Opfer wird extrem eingeschüchtert, erpresst, der eigene Wille gebrochen. Hier geht es um sadistische Machtausübung, wo sich der Täter an dem Leid des Kindes ergötzt. Diese Thema ist schambesetzt, da kann sich ein Nicht &#8211; Betroffener kaum hineinfühlen. </p>
<p>Ihr Satz müsste lauten: Ich verstehe nicht warum “alle MITWISSER und jahrelanger VERTUSCHER” sich erst nach so vielen Jahren melden. Ich habe meine Probleme und Sorgen immer sofort geklärt und bin damit gut gefahren.&#8221;<br />
Sarah M.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Kessler</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9840</link>
		<dc:creator>Dieter Kessler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 16:51:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-9840</guid>
		<description>von 1966 bis 1969 war ich  als total freiwiliger Schüler (meine Eltern mußten noch bezahlen, was ihnen damals schwer fiel) auch in Lebenhan als Klosterschüler.Mir hat das Klosterleben viel Kraft für meine erfolgreiche Zukunft gegeben.Sicherlich mußte auch ich mich an die Regeln des Klosters halten,was nicht immer leicht war.
 In diesen 3 Jahren (es war die Zeit des Heranwachsen)habe ich nichts ,ja gar nichts von sexuellen Übergriffen ,persönlich oder bei anderen Mitschüler gemerkt.Auch eine ungerecht gefertigte Züchtigung gab es nicht.
Vielmehr habe ich den Glauben an Gerechtigkeit und  Kraft für mein gesamtes Leben gefunden.
Mein Präfekt,Pater B. ,ist noch heute mein Vorbild . 
Durch ihn bin ich  gut ausgebildet in Gerechtigkeit und  Glaubensfragen in die Welt gegangen.
Gehorsam und Disziplin  (was heute nicht mehr &quot;in&quot; ist) finde ich  war ausgewogen und richtig.
Für Vergehen wurde ich auch bestraft.Aber ich wußte dann warum und habe es akzeptiert.
 Ich verstehe nicht warum &quot;alle Mißbrauchten&quot; sich erst nach so vielen Jahren melden. Ich habe meine Probleme und Sorgen immer sofort geklärt und bin damit gut gefahren.
 Ich kann nur für mich und meine Zeit sprechen und versichere nochmals :von solchen Übergriffen nichts bemerkt noch selbst etwas erfahren zu haben.
Hoffentlich  Herr Rasche nehmen sie meinen Brief nicht persönlich, sondern veröffentlichen ihn auch.
 Mit Kraft für die Wahrheit stehe ich zu meiner  Interpretation vom Leben in Lebenhan.
 Ich bin kein Theologe geworden ,sondern nur ein guter Bürger mit einer netten Familie.Freuen würde ich mich über ein persönliches Treffen und ein Gespräch über die Zeit in der Klosterschule Lebenhan mit ihnen und allen Schüler,die mich noch aus dieser Zeit kennen.
mit freundlichen Grüßen
 Dieter Kessler</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>von 1966 bis 1969 war ich  als total freiwiliger Schüler (meine Eltern mußten noch bezahlen, was ihnen damals schwer fiel) auch in Lebenhan als Klosterschüler.Mir hat das Klosterleben viel Kraft für meine erfolgreiche Zukunft gegeben.Sicherlich mußte auch ich mich an die Regeln des Klosters halten,was nicht immer leicht war.<br />
 In diesen 3 Jahren (es war die Zeit des Heranwachsen)habe ich nichts ,ja gar nichts von sexuellen Übergriffen ,persönlich oder bei anderen Mitschüler gemerkt.Auch eine ungerecht gefertigte Züchtigung gab es nicht.<br />
Vielmehr habe ich den Glauben an Gerechtigkeit und  Kraft für mein gesamtes Leben gefunden.<br />
Mein Präfekt,Pater B. ,ist noch heute mein Vorbild .<br />
Durch ihn bin ich  gut ausgebildet in Gerechtigkeit und  Glaubensfragen in die Welt gegangen.<br />
Gehorsam und Disziplin  (was heute nicht mehr &#8220;in&#8221; ist) finde ich  war ausgewogen und richtig.<br />
Für Vergehen wurde ich auch bestraft.Aber ich wußte dann warum und habe es akzeptiert.<br />
 Ich verstehe nicht warum &#8220;alle Mißbrauchten&#8221; sich erst nach so vielen Jahren melden. Ich habe meine Probleme und Sorgen immer sofort geklärt und bin damit gut gefahren.<br />
 Ich kann nur für mich und meine Zeit sprechen und versichere nochmals :von solchen Übergriffen nichts bemerkt noch selbst etwas erfahren zu haben.<br />
Hoffentlich  Herr Rasche nehmen sie meinen Brief nicht persönlich, sondern veröffentlichen ihn auch.<br />
 Mit Kraft für die Wahrheit stehe ich zu meiner  Interpretation vom Leben in Lebenhan.<br />
 Ich bin kein Theologe geworden ,sondern nur ein guter Bürger mit einer netten Familie.Freuen würde ich mich über ein persönliches Treffen und ein Gespräch über die Zeit in der Klosterschule Lebenhan mit ihnen und allen Schüler,die mich noch aus dieser Zeit kennen.<br />
mit freundlichen Grüßen<br />
 Dieter Kessler</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-9055</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 00:52:42 +0000</pubDate>
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		<description>Naja,
in den 70ern gab es diese Heimmentalität.
&quot;Wenn du nicht gehorsam bist kommst du ins Heim&quot;

Und es scheint so als ob man die Böcke zum Gärtner macht.
 in diesen Heimen.

Erschütterung oder Jesus, hin oder her, dem nächsten Bock/Gärtner würde ich gerne die E... amputieren

Thomas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja,<br />
in den 70ern gab es diese Heimmentalität.<br />
&#8220;Wenn du nicht gehorsam bist kommst du ins Heim&#8221;</p>
<p>Und es scheint so als ob man die Böcke zum Gärtner macht.<br />
 in diesen Heimen.</p>
<p>Erschütterung oder Jesus, hin oder her, dem nächsten Bock/Gärtner würde ich gerne die E&#8230; amputieren</p>
<p>Thomas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Isabelle</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8675</link>
		<dc:creator>Isabelle</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 21:13:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-8675</guid>
		<description>Hallo, Bernhard, 

auch über diesen Weg will ich Dir mitteilen, wie tief ich Deine Schritte in die Öffentlichkeit achte, bewundere. Deinen und den Schritten jedes Opfers - und jedes Angehörigen von Opfern - an die Öffentlichkeit zu gehen gebührt Hochachtung. 
Diese kriminellen Handlungen aufzudecken ist ein unvorstellbar starker Kraftakt. Zu wenig wird diese Kraft, diesen Mut benannt, geschweige denn anerkannt. 
Im Gegenteil,da wo Unrecht, Missbrauch, kriminelle Handlungen aufgedeckt werden,wird von &quot;Angriff auf Kirche&quot; gesprochen... 

Für Deinen Mut - noch mal - meine Hochachtung. Er gibt Würde wieder einen Raum.

Du zeigst in Deinem Brief die Zusammenhänge in den Institutionen so deutlich, so klar. 
Danke. 

In Verbundenheit, 
Isabelle</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Bernhard, </p>
<p>auch über diesen Weg will ich Dir mitteilen, wie tief ich Deine Schritte in die Öffentlichkeit achte, bewundere. Deinen und den Schritten jedes Opfers &#8211; und jedes Angehörigen von Opfern &#8211; an die Öffentlichkeit zu gehen gebührt Hochachtung.<br />
Diese kriminellen Handlungen aufzudecken ist ein unvorstellbar starker Kraftakt. Zu wenig wird diese Kraft, diesen Mut benannt, geschweige denn anerkannt.<br />
Im Gegenteil,da wo Unrecht, Missbrauch, kriminelle Handlungen aufgedeckt werden,wird von &#8220;Angriff auf Kirche&#8221; gesprochen&#8230; </p>
<p>Für Deinen Mut &#8211; noch mal &#8211; meine Hochachtung. Er gibt Würde wieder einen Raum.</p>
<p>Du zeigst in Deinem Brief die Zusammenhänge in den Institutionen so deutlich, so klar.<br />
Danke. </p>
<p>In Verbundenheit,<br />
Isabelle</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: H. Verhees</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8234</link>
		<dc:creator>H. Verhees</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:07:24 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Christliche Botschaft&quot;, Zölibat und sexualisierte Gewalt - diese Machtspielchen würde Jesus heute klar anprangern. Wir befinden uns also in guter Gesellschaft und sollten Drewermann ins Boot holen, Autor von &quot;Kleriker&quot;, Theologe und Psychotherapeut, der nach dem Maulkorb durch die röm. Kirche am Ende wegen solcher Unvereinbarkeiten austrat. Als Kriegskind halte ich kausale Zusammenhänge in allen christlich-sozialisierten &quot;Fällen&quot; für zumindest unterschwellig wirksam - gleich, ob geistige, geistliche oder biologische &quot;Väter&quot; zu Tätern wurden - und werden ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Christliche Botschaft&#8221;, Zölibat und sexualisierte Gewalt &#8211; diese Machtspielchen würde Jesus heute klar anprangern. Wir befinden uns also in guter Gesellschaft und sollten Drewermann ins Boot holen, Autor von &#8220;Kleriker&#8221;, Theologe und Psychotherapeut, der nach dem Maulkorb durch die röm. Kirche am Ende wegen solcher Unvereinbarkeiten austrat. Als Kriegskind halte ich kausale Zusammenhänge in allen christlich-sozialisierten &#8220;Fällen&#8221; für zumindest unterschwellig wirksam &#8211; gleich, ob geistige, geistliche oder biologische &#8220;Väter&#8221; zu Tätern wurden &#8211; und werden &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rasche</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8218</link>
		<dc:creator>Rasche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 23:49:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-8218</guid>
		<description>Hallo Thomas!

Klar darfst Du verlinken. Wenn Du willst, maile mich mal an

Bernhard Rasche</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas!</p>
<p>Klar darfst Du verlinken. Wenn Du willst, maile mich mal an</p>
<p>Bernhard Rasche</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Rahm</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8072</link>
		<dc:creator>Thomas Rahm</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:19:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-8072</guid>
		<description>Hallo Herr Rasche,

ich sollte als Jugendlicher auch eventuell ins Internat nach Lebenhan. Da ich Sie auch persönlich kenne, bin ich schon sehr erschrocken über diese Vorgänge.

Wenn Sie möchten, würde ich Ihren offenen Brief und Ihre Forderungen auf meiner Homepage verlinken.

Beste Grüße aus Bischofsheim
Thomas Rahm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Rasche,</p>
<p>ich sollte als Jugendlicher auch eventuell ins Internat nach Lebenhan. Da ich Sie auch persönlich kenne, bin ich schon sehr erschrocken über diese Vorgänge.</p>
<p>Wenn Sie möchten, würde ich Ihren offenen Brief und Ihre Forderungen auf meiner Homepage verlinken.</p>
<p>Beste Grüße aus Bischofsheim<br />
Thomas Rahm</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Schröder</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8033</link>
		<dc:creator>Peter Schröder</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 20:17:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-8033</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Rasche,
ich bin tief erschüttert und wütend. Konnte man bisher nur vermuten, dass hinter dem Vertuschen sexueller Straftaten im Dunstkreis der katholischen Kirche System steckt, so weiß man das jetzt definitiv. Empörend ist, dass sich oberste kirchliche Würdenträger(Mixa u.a.) auch heute noch vor die Kameras stellen und mit süffisantem Lächeln behaupten, sie helfen den Opfern und tun alles für die Aufklärung. Wer die Diskussion verfolgt, fragt sich, was die Staatsanwaltschaften in der Vergangenheit getan haben, um ihrem gesetzmäßigen Auftrag zur Aufklärung von Verbrechen gerecht zu werden. Und vor allem, was sie heute tun? Da rücken SEK&#039;s aus, um bei einem bundesweit bekannten Mann (Zumwinkel) Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmen und vorläufige Festnahmen vor laufenden TV-Kameras durchzuführen wegen Steuerhinterziehung (schlimm genug!, aber &quot;nur&quot; finanzieller Schaden), im massenhaften Fall sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen aber gehen die Staatsanwaltschaften ganz offensichtlich auf Tauchstation (rühmliche Ausnahme: Bayern, Durchsuchung Kloster Ettal), und das bei physischen und psyschichen Beschädigungen von Kindern! Begeht man einen Fehler, wenn man Kumpanei dahinter vermutet?

Was mir besonders an der öffentlichen Diskussion auffällt, ist, dass bisher immer nur von Fällen berichtet wird, die schon lange, teilweise Jahrzehnte, zurückliegen. In einem Klima der Vertuschung und Verharmlosung, wie wir es bis heute haben, bereiten die kirchlichen Würdenträger den Boden, auf dem diese Verbrechen trefflich gedeihen können und machen sich mitschuldig. Dies veranlasst mich zu befürchten, dass wir bisher nur die Spiotze des Eisberges kennen. Wann werden wir von aktuellen Fällen erfahren?

Ich wünsche Ihnen, sehr geehrter Herr Rasche, stellvertretend für alle anderen Opfer, das Stehvermögen und die menschliche Größe, diese Aufarbeitung im Interesse der jetzigen und zukünftigen Schüler durchzustehen.

Herzlichen Gruß
Peter Schröder</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Rasche,<br />
ich bin tief erschüttert und wütend. Konnte man bisher nur vermuten, dass hinter dem Vertuschen sexueller Straftaten im Dunstkreis der katholischen Kirche System steckt, so weiß man das jetzt definitiv. Empörend ist, dass sich oberste kirchliche Würdenträger(Mixa u.a.) auch heute noch vor die Kameras stellen und mit süffisantem Lächeln behaupten, sie helfen den Opfern und tun alles für die Aufklärung. Wer die Diskussion verfolgt, fragt sich, was die Staatsanwaltschaften in der Vergangenheit getan haben, um ihrem gesetzmäßigen Auftrag zur Aufklärung von Verbrechen gerecht zu werden. Und vor allem, was sie heute tun? Da rücken SEK&#8217;s aus, um bei einem bundesweit bekannten Mann (Zumwinkel) Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmen und vorläufige Festnahmen vor laufenden TV-Kameras durchzuführen wegen Steuerhinterziehung (schlimm genug!, aber &#8220;nur&#8221; finanzieller Schaden), im massenhaften Fall sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen aber gehen die Staatsanwaltschaften ganz offensichtlich auf Tauchstation (rühmliche Ausnahme: Bayern, Durchsuchung Kloster Ettal), und das bei physischen und psyschichen Beschädigungen von Kindern! Begeht man einen Fehler, wenn man Kumpanei dahinter vermutet?</p>
<p>Was mir besonders an der öffentlichen Diskussion auffällt, ist, dass bisher immer nur von Fällen berichtet wird, die schon lange, teilweise Jahrzehnte, zurückliegen. In einem Klima der Vertuschung und Verharmlosung, wie wir es bis heute haben, bereiten die kirchlichen Würdenträger den Boden, auf dem diese Verbrechen trefflich gedeihen können und machen sich mitschuldig. Dies veranlasst mich zu befürchten, dass wir bisher nur die Spiotze des Eisberges kennen. Wann werden wir von aktuellen Fällen erfahren?</p>
<p>Ich wünsche Ihnen, sehr geehrter Herr Rasche, stellvertretend für alle anderen Opfer, das Stehvermögen und die menschliche Größe, diese Aufarbeitung im Interesse der jetzigen und zukünftigen Schüler durchzustehen.</p>
<p>Herzlichen Gruß<br />
Peter Schröder</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8025</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 13:05:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-8025</guid>
		<description>Hallo Hr. Rasche,
dieser Brief gehört in die Medien (Spiegel, Spiegel online, Panorama, Ortspresse von Lebenhan). Da muss durch die Öffentlichkeit und der Reaktion der Leser Druck ausgeübt werden. Andernfalls wage ich zu bezweifeln, dass die Adressaten reagieren. Vermutlich  wird ihr Schreiben, wie so vieles andere auch einfach mal wieder ad akta gelegt.
Danke für diese klare und präzise Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen 
Sarah</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hr. Rasche,<br />
dieser Brief gehört in die Medien (Spiegel, Spiegel online, Panorama, Ortspresse von Lebenhan). Da muss durch die Öffentlichkeit und der Reaktion der Leser Druck ausgeübt werden. Andernfalls wage ich zu bezweifeln, dass die Adressaten reagieren. Vermutlich  wird ihr Schreiben, wie so vieles andere auch einfach mal wieder ad akta gelegt.<br />
Danke für diese klare und präzise Stellungnahme.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Sarah</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8024</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:39:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1707#comment-8024</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Rasche, 
falls Sie irgendwelchen Kontakt zu ehemaligen Mitschülern haben - nutzen Sie ihn, um möglichst viele miteinander ins Gespräch zu bringen. 

Ihre Argumentation ist schlüssig, einleuchtend, sachlich und überzeugend. 

Hier in Berlin hat Johnny Hauesler über seinen Blog &quot;Spreeblick&quot; als Ansprechpartner für ehemalige Canisius-MitschülerInnen fungiert, dadurch kam schnell eine sehr fundierte, aufschlußreiche und wirkungsvolle öffentliche Diskussion in Gang. 

Der Jesuitenorden geriet so in eine defensive Position. Das Einzige, was offenbar Wirkung zeigt. 
Vorher hat er agiert - nämlich dann, wenn Betroffene um Hilfe baten. Indem er ihnen die Unterstützung verweigerte. 

Aus der Analyse von psychologischen Täterprofilen wissen wir, daß Täter nichts so sehr scheuen wie Öffentlichkeit. Weil Sie Ihnen die Möglichkeit der Kontrolle nimmt. 
Das gilt ganz besonders für institutionelle Täterschaft (&quot;strukturelle Sünde&quot; ist ein passender Begriff, werde ich mir merken). 

Erst wenn Sie möglichst viel Öffentlichkeit herstellen, können Sie damit rechnen, daß die Diözese Würzburg (soweit ich informiert bin eine der rückständigsten Deutschlands) reagiert. 

Ich als Atheistin kann Ihre Frustration darüber, daß der &quot;Ritualdienstleister Kirche&quot; die Botschaft von Jesus Christus, so wie sie im Kern überliefert ist, ins Gegenteil verkehrt hat sehr gut nachvollziehen. Für mich ist Jesus Christus ein vorbildlicher Humanist, dessen Name, Lebenswerk und Engagement von einer menschenverachtenden Institution mißbraucht wird. 

Ich gehe davon aus, daß es viele gläubige Menschen gibt, die so wie Sie und ich damit nicht einverstanden sind. 

Diese Menschen haben bislang kein Sprachrohr. Aber vielleicht schaffen wir ja mit unseren Initiativen eins. 

Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Projekt 
wünscht 
Angelika Oetken, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Rasche,<br />
falls Sie irgendwelchen Kontakt zu ehemaligen Mitschülern haben &#8211; nutzen Sie ihn, um möglichst viele miteinander ins Gespräch zu bringen. </p>
<p>Ihre Argumentation ist schlüssig, einleuchtend, sachlich und überzeugend. </p>
<p>Hier in Berlin hat Johnny Hauesler über seinen Blog &#8220;Spreeblick&#8221; als Ansprechpartner für ehemalige Canisius-MitschülerInnen fungiert, dadurch kam schnell eine sehr fundierte, aufschlußreiche und wirkungsvolle öffentliche Diskussion in Gang. </p>
<p>Der Jesuitenorden geriet so in eine defensive Position. Das Einzige, was offenbar Wirkung zeigt.<br />
Vorher hat er agiert &#8211; nämlich dann, wenn Betroffene um Hilfe baten. Indem er ihnen die Unterstützung verweigerte. </p>
<p>Aus der Analyse von psychologischen Täterprofilen wissen wir, daß Täter nichts so sehr scheuen wie Öffentlichkeit. Weil Sie Ihnen die Möglichkeit der Kontrolle nimmt.<br />
Das gilt ganz besonders für institutionelle Täterschaft (&#8220;strukturelle Sünde&#8221; ist ein passender Begriff, werde ich mir merken). </p>
<p>Erst wenn Sie möglichst viel Öffentlichkeit herstellen, können Sie damit rechnen, daß die Diözese Würzburg (soweit ich informiert bin eine der rückständigsten Deutschlands) reagiert. </p>
<p>Ich als Atheistin kann Ihre Frustration darüber, daß der &#8220;Ritualdienstleister Kirche&#8221; die Botschaft von Jesus Christus, so wie sie im Kern überliefert ist, ins Gegenteil verkehrt hat sehr gut nachvollziehen. Für mich ist Jesus Christus ein vorbildlicher Humanist, dessen Name, Lebenswerk und Engagement von einer menschenverachtenden Institution mißbraucht wird. </p>
<p>Ich gehe davon aus, daß es viele gläubige Menschen gibt, die so wie Sie und ich damit nicht einverstanden sind. </p>
<p>Diese Menschen haben bislang kein Sprachrohr. Aber vielleicht schaffen wir ja mit unseren Initiativen eins. </p>
<p>Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Projekt<br />
wünscht<br />
Angelika Oetken, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/offener-brief-bernhard-rasche-neumarkt-diplom-theologe/comment-page-1/#comment-8020</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:02:36 +0000</pubDate>
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		<description>BRAVO!!!!!!!!!!!!!!!!!!</description>
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