Suche nach weiteren Opfern – in einer Kleinstadt im Schwarzwald


Ich war in den siebziger Jahren Missbrauchsopfer eines evangelischen Pfarrers.

Wer noch?

Ich habe ihn bei der badischen Landeskirche angezeigt. Nachdem er die Verbrechen geleugnet hat, ließ mich die Kirche eiskalt abblitzen.

Vielleicht kann das Verfahren wieder aufgenommen werden, wenn sich noch mehrere Opfer melden.

Danke für Eure Mithilfe


4 Kommentare

  1. katja schreibt am 15. März 2010 um 10:30 Uhr

    viele worte kann ich nicht mehr finden was smb in der kirche angeht
    sind auch opfer eines ev.pfarrers
    meine frage ist die,wurde der Pfarrer im Jahr 89 versetzt,und würde das alter von jetzt 75 Jahrn übereinstimmen

  2. Hypericum schreibt am 27. Mai 2010 um 14:48 Uhr

    Der evangelische Oberkirchenrat in Baden-Württemberg ist sehr versiert im Vertuschen/Abblitzen-Lassen von Opfern.
    Meine Tochter wurde letztes Jahr in Stgt-Degerloch in einer ev. KiTa missbraucht und insgesamt aufs Unglaublichste misshandelt, aber obwohl ich weiß, dass sie kein Einzelfall war, renne ich nur gegen Mauern. Ich habe aber den Hinweis einer Kirchenmitarbeiterin, die Sache würde “von ganz obern geschützt”, und ich bekäme “richtig Ärger”, wenn ich weiter versuchen würde, aufzudecken.
    Ärger kriegte ich tatsächlich und bin inzwischen weggezogen.
    Wir müssen dran bleiben. Nicht aufgeben. Ich glaube, dass die evangelische Landeskirche viel Dreck am Stecken, bzw. am Bischofsstab hat. Leider hat sie inzwischen ihre eigene Missbrauchshotline eingerichtet… Der Wolf als Behandler der Lämmer.
    Habe mir überlegt, ob man mal in Zeitungen Suchmeldungen nach Mit-Opfern schalten müßte?

  3. missbrauch-in-ahrensburg schreibt am 20. Juni 2010 um 00:38 Uhr

    Auch in Ahrensburg gab es in den 70-er, 80-er und vermutlich 90-er Jahren Übergriffe von kirchlichen Bediensteten.

    Die Aufarbeitung läuft auf Hochtouren und ist so weit vorgedrungen, dass es keinen Halt mehr gibt, bevor die Täter, Mitwisser und Vertuscher Konsequenzen tragen.

    Verfolgen Sie den “Ahrensburger Fall” und Sie werden sehen, dass es sich lohnt nicht Ruhe zu geben!

  4. marga schreibt am 21. Juli 2010 um 23:14 Uhr

    Warum nennen Sie nicht die Kleinstadt?

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