Dem Kind wurde nicht geglaubt

16.03.2010

Hallo,

hier schreibe ich mal die Geschichte meines Kindes und mir auf.
Ich bemerkte den Missbrauch meines Kindes als es 4 Jahre alt war. Der Vater war mehrere Wochen, Gott sei Dank, nicht im Hause und das Kind war dem Druck nicht ausgesetzt. Durch einen puren Zufall kam heraus, dass der Vater das Kind sowohl für seine sexuellen Neigungen missbrauchte und auch auf eine sadistische Weise misshandelte. Die Einzelheiten möchte ich Euch und mir ersparen, denn solch grausame Handlungen möchte ich nicht schildern, unter anderem weil ich mich auch nicht daran erinnern will.
Im Laufe der Zeit kam heraus, wie ein Puzzle das sich zusammenfügte, dass der Vater mir Schlafmittel verabreicht haben muss, mich unter Drogen gesetzt haben muss, damit er sich ungestört am Kind vergreifen konnte, denn mit der Zeit fielen mir immer mehr Sachen ein, die genau zu dem passten, was das Kind von sich gab. Es war nicht so, dass das Kind mir erzählte, sondern, in seinen Flaschbacks fragte es mich, ob man das oder dies mit dem Kind machen darf oder es lief zur Tür und sagte, da, da ist er wieder bitte beschütze mich. Während ich das Schreibe kommen wieder Tränen, weil ich die Bilder des damalig 4 jährigen Kindes wieder vor Augen habe. Der Vater kam nie wieder zu uns nach Hause, weil ich sofort Maßnahmen zum Schutze meines Kindes ergriff.

Geschockt von alldem habe ich mich um Hilfe gewandt,
- anonym bei der Polizei (die mir mitteilte, ohne direkte Beweise, würde der Täter nicht verurteilt werden)
- an Hilfsinstitutionen
- an Kinderschutzzentrum
- an Anwälte, Staatsanwaltschaft, Politiker usw., usw.
- Weisser Ring (der Rechtsanwalt teilte mir mit, ich solle vorsichtig sein, es höre sich an wie der Fall Dutroix, dieser Rechtsanwalt verschwieg sogar aus Angst seinen Namen vor dem Mann, ich musste in meinem Namen die Briefe absenden)

Parallel begab ich mein Kind knapp 6 Wochen nach dem ich erfahren hatte was geschehen sein muss in therapeutische Hände, die ich durch den Anwalt des Weissen Ringes ausfindig machte. Sieben lange Jahre war das Kind bei zwei verschiedenen, hintereinander behandelnden Therapeutinnen.

Vor ein paar Jahren als das Kind alt genug war und stabil genug, zeigte ich den Kindsvater an, wie ihr euch vorstellen könnt, ohne Erfolg.

Nun Tatsachen der deutschen Justiz:

- Das Kind wurde angehört, die Therapeutinnen bestätigten den Missbrauch
- Ich machte meine Aussagen und meine Beobachtungen, meine Notizen die ich von Anfang an gemacht habe, habe ich bei der Polizei abgegeben.

Ergebnis:

- Dem Kind wurde nicht geglaubt
- Den Therapeuten wurde nachgesagt, sie wären von mir beeinflusst worden
- Kein einziger Zeuge wurde angehört
- Der Kindsvater wurde nicht mal verhört

Das Kind hat erzählt mit vier Jahren, dass es dort wo der Vater es hingebracht hätte (Ort möchte ich nicht angeben) Bilder von Kindern mit Blut im Gesicht gäbe.
All diese Aussagen hat die Polizei dem Kindsvater in der Akte die sein Anwalt verlangt hat, ausgehändigt.

Als ich sagte, dass ich zur Presse gehen werde wurde mir verdeutlicht, dass sie dafür sorgen werden, dass mir das Kind weggenommen wird, da ich es der Öffentlichkeit bekannt geben würde und somit das Kind keine Anonymität hätte. Aus Angst, das Kind könnte dann dem Vater ausgehändigt werden schwieg ich.

Vor lauter Angst um mein Kind habe ich geschwiegen und bleibe weiterhin still. Meine Angst um das Wohl meines Kindes ist mehr vor den Behörden und deren Blindheit! Deshalb schreibe ich hier auch anonym!

Was ich Euch hier schildere ist eine sehr, sehr verkürzte Form dessen was da wirklich abgelaufen ist.
Es würde jeden Rahmen sprengen, wenn ich alles aufschreiben würde.

Auf jeden Fall habe ich gemerkt, keine Kinderschutzorganisation, keine Opferorganisation, keine Vereine zum Schutze des Kindes, keine Vereine gegen den Kindsmissbrauch, hat mir wirklich geholfen.

Kein Mensch war bei den Vernehmungen dabei, außer einer Therapeutin des Kindes.
Keine Organisation hat uns geholfen, das einzige was sie taten war: zuhören!

Ich merkte im Laufe der Zeit, dass in den Vereinen, bei der Polizei, bei der Staatsanwaltschaft, bei den Anwälten und vielen anderen, selbst traumatisierte Menschen waren, oder gar Pädophile.

Es gibt viele Broschüren zum Thema Kindsmissbrauch, auch ausgelegt bei der Polizei, aber nur wenige lesen es wirklich und die Essenz des Ganzen war für mich:

Den missbrauchten Kindern wird nicht geholfen und es besteht auch kein “WIRKLICHES” Interesse dazu.

Ich wartete und versuchte immer wieder Bewusst zu machen, dass jemand den Kindsvater stoppen müsse und das man diesen Fall besser betrachten solle, doch vergebens. Ich wurde immer wieder mundtot gemacht.
Wir wurden als Lügner hingestellt, als Denuntianten, als evtl. Geisteskrank und kein Mensch hat sich wirklich mit diesem Fall beschäftigt. Wegen dem Kindsmissbrauch reichte ich damals die Scheidung ein und vor den Gerichten wurden meine Tochter und ich wieder zu Opfern gemacht.

Als ich dann Herrn Denef vor 2 Wochen im Radio hörte, schöpfte ich Hoffnung! Endlich war jemand da, der selbst ein Opfer gewesen ist, und öffentlich erklärte wie die Öffentlichkeit und die Behörden mit den Opfern umgingen. ICH DANKE IHM DAFÜR, man kann sich nicht vorstellen was ich an diesem Tag fühlte.

Noch immer stellen es die Medien so hin, als ob der Missbrauch von Kindern in der Kirche vor 20 Jahren war und jetzt in Deutschland alle weiße Westen hätten.

Von den Missbrauchsfällen in der eigenen Umgebung und Familie wird nur sehr gering aufgeklärt. Die Opfer der Fälle in den eigenen Familien haben Angst, Scham und viele anderen Gefühle, weshalb sie nur sehr vorsichtig an die Öffentlichkeit gehen.

Ich lernte seit dem:
Es gibt Pädophile Richter, Anwälte, Polizisten, Staatsanwälte, Politiker, Jornalisten, Psychater, Kinderärzte, alles was man sich vorstellen kann und sie sind durch die Reihe gut vernetzt miteinander!

Zeitungsartikel, wie: Polizei lies Kinderpornoring hoch gehen, sind nur Artikel um der Bevölkerung ein falsches Bild zu geben, nämlich, dass die Behörden was gegen Kindsmissbrauch tun würden. Alles nur eine Phrase!

Weiter wird nie berichtet, was mit den Tätern geschah usw. Ein Richter, Vorstand des Verfassungsgerichts wird wegen Kinderpornographie zu Geldstrafe verurteilt und eine mutige Staatsanwältin verlangt weiterhin, dass er suspendiert wird und nichts geschieht.

Meine Hoffnung:

Dass durch das Thema, Kindsmissbrauch durch Geistliche und Lehrer bald auch das Thema des Kindsmissbrauchs in der Familie ans Tageslicht kommt und hier immer mehr Opfer sich zu Wort melden.

Gruß einer Mutter deren Kind Betroffene ist und deren mutiger Einsatz und Kampf für die Wahrheit im Sande verlaufen ist.
Manchmal frage ich mich, wie viele Mütter oder Väter es noch gibt, die von der Justiz unter den Tisch gekehrt worden sind. Wenn es die gibt, bitte ich Euch schreibt hier in diesem Forum, damit auch wir uns mit Hilfe von Herrn Denefs mutigem Einsatz solidarisch zusammen schließen können.

Mutter

16 Kommentare

  1. Lena schreibt am :

    Hallo,

    ich würde gerne etwas Tröstliches sagen, aber nach Ihren Schilderungen fehlen mir im Moment einfach die Worte. Vermutlich gibt es sowieso nichts, was trösten kann.

    Ich bewundere Ihren Mut und Ihre Kraft, obwohl sie sicher sehr viel Angst haben mussten. Sich gegen einen Einzeltäter zu stellen, erfordert schon sehr viel Courage. Wenn man dann noch merkt, dass es sich um eine Gruppe handelt, und der eigene Rechtsanwalt Angst hat (unglaublich), ist das noch heftiger.

    Ihre Verzweiflung kann ich total gut verstehen.

    Ich habe gestern noch einmal die Zahlen angeschaut: 16.000 Anzeigen wegen sexuellem Missbrauch pro Jahr, ca. 10% der angezeigten Täter werden verurteilt. Da aber die Dunkelziffer mindestens zehn Mal höher ist als die angezeigten Fälle (entspricht auch meiner eigenen Erfahrung aus der Begegnung mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen und Kliniken) werden vermutlich nur 1% der Täter verurteilt.

    Da bekomme ich die totale Wut.

    Sie haben einen wichtigen Punkt angesprochen: Vernetzung.

    Alle, die sich gegen Gewalt engagieren, müssten sich enger vernetzen. Hatten Sie Kontakt zu Menschen, die Bescheid wissen über rituelle Gewalt in abgeschlossenen Zirkeln? Vielleicht wäre das noch ein Ansatzpunkt. Bei diesen Leuten laufen viele einzelne “Puzzlestückchen” zusammen, die dann zusammengesetzt oft ein Bild ergeben.

    In den letzten Tagen, als erste Zeitungsartikel erschienen, die Pädokriminalität als “Zärtlichkeit” verharmlosten (Josef Haslinger auf WeltOnline und Adolf Muschg auf Tagesspiegel Online abrufbar), wurde sehr gut deutlich, dass die Täterlobby fest verankert in der Mitte der Gesellschaft sitzt. Und es sind viele.

    Nachdem sich viele Menschen jetzt schon überfordert fühlen und gerne wieder zur Tagesordnung übergehen würden, finden auch Berichte, die von “Hexenjagd” oder “Hysterie” sprechen, zunehmend Gehör. Bei vielen Menschen, die bisher gleichgültig oder unwissend waren, würde ihr Weltbild komplett einstürzen, wenn sie sich weiter mit dem Thema beschäftigen würden. Lieber schaut man sich Horrorvideos an, da kann man dann hinterher das beruhigende Gefühl haben, alles sei nur Fiktion.

    Obwohl ich selbst Opfer von sexualisierter Gewalt in der Familie wurde, erinnere ich mich gut daran, wie ungläubig ich war, als eine Frau aus einer Selbsthilfegruppe von ritueller Gewalt erzählt hat und meinte, auch Beamte des Bundeskriminalamtes seien darin verwickelt und würden ihren Beruf nutzen, um solche Dinge zu verschleiern.

    Dasselbe gilt auch für Politiker etc.

    Da der Verfassungsrichter ja rechtskräftig verurteilt ist, darf auch sein Name genannt werden, oder? Ich wüsste gerne, um wen es sich handelt.

    Danke, dass Sie Ihre Erfahrungen hier teilen.

    Ganz herzlich,

    Lena

  2. nicht-die-einzige schreibt am :

    Hallo “Mutter” – ich bin auch fast sprachlos – mir fiel erstmal nur “HILFE” ein; ich dachte eine Minute lang nur “HIILFE” – hier kommen wir sozusagen auf den absoluten, granitenen Grund organisierter Pädosexualität, klar, und klar gibt es das, und verdammt, ich hatte es verdrängt, dass es sowas natürlich auch gibt und leider nicht bloß in Krimis.

  3. Sarah M. schreibt am :

    Liebe mutige und tapfere Mutter,
    Sie haben nicht weggeschaut, Sie haben Ihrem Kind zugehört und ihre kleinen Hilferuf zu deuten vermagt!
    Da sind Sie eine ganz große Ausnahme!!! Wie man hier aus Erfahrungsberichten sehen kann, wurde vielen Opfern nicht geglaubt, als sie bei ihre Eltern Hilfe suchten.
    Es ist erschütternd, dass dies trotz alledem an der Unfähigkeit und Bagatellisierung der Behörden gescheitert ist, diesen Täter anzuzeigen! Noch mehr erschüttert, ja – es macht mich zornig und wütend – dass Personen diese so wichtigen und verantwortungsvolle Posten einnehmen, die sich selbst in solch pädokriminellen Kreisen aufhalten.
    Das bestärkt uns hier im Forum um so mehr, die Politiker durch ein opferschützende Gesetzgebung endlich zu ihrer Verantwortung aufzufordern. Hier möchte ich einen erneuten Vorschlag für unser derzeitiges Projekt machen!
    Liebe Mutter,
    sie schreiben: “Manchmal frage ich mich, wie viele Mütter oder Väter es noch gibt, die von der Justiz unter den Tisch gekehrt worden sind. Wenn es die gibt, bitte ich Euch schreibt hier in diesem Forum, damit auch wir uns mit Hilfe von Herrn Denefs mutigem Einsatz solidarisch zusammen schließen können.”
    Wir sind im Moment gerade dabei, klare Forderungen an die Verantwortlichen zu formulieren und zu sammeln (siehe rechts auf der Seite ziemlich unten unter den Punkt: “Seiten” Forderungen / Lösungsvorschläge. Wie wärs, wenn wir zu dieser Forderung zum Thema: Umgang der Behörden, Beamten und Richter usw. mit Opfern und bei Anzeigeerstattung.., die ja bereits formuliert wurde, alle hier im Forum geschilderten Vorfälle, die genau dies belegen, warum diese Forderung so dringend nötig ist, unter einer Ruplik: Durch Beamte und Behörden abgeschmetterte Hilfsangebote und Anzeigen sex. Missbräuche, sammeln!
    Es wird Zeit, dass wir Opfer uns zusammenschließen, und für unsere Rechte selbst kämpfen, wenn es schon die, die angeblich dafür zuständig sein sollen, es nicht tun!!
    Vielen Dank, liebe Mutter, dass Sie trotz großer Schmerzen und soviel negativer Erfahrungen uns Ihr Vertrauen entgegenbringen. Ihr Kind kann stolz auf Sie sein, denn Sie haben sich den “Titel” Mutter verdient!!!

    Sarah

  4. Angelika Oetken schreibt am :

    Hallo,
    aus Ihrer Schilderung geht hervor, daß Sie sehr resigniert sind.
    Das kann ich verstehen.
    Ich hoffe, daß Sie sich selbst keine Vorwürfe machen, denn Sie haben außerordentlich mutig, entschlossen und verantwortungsbewußt gehandelt.
    Das ist längst nicht selbstverständlich.
    Meistens läuft das ganz anders.

    In einigen Fällen half nur eine private Initiative – Furchteinflößende Verbündete von Betroffenen suchten die Täter zu “Motivationsgesprächen” auf.
    Es wurde eine größenteils nonverbale “Wenn-dann”-Vereinbarung getroffen…
    Natürlich ist das nicht legal. Aber wirksam.
    Es zeigt : Wir haben Dich im Blick und handeln jederzeit.
    “Pädophile”, auch wenn sie sadistisch veranlagt sind, handeln wie Süchtige. Es hilft nur Klarheit und Kontrolle und dem Täter die Verantwortung und Entscheidung zurückgeben.

    Ich weiß nicht, wie es Ihrem Kind heute geht – aber zu erleben, daß die Mutter und die Therapeutinnen einem glauben und helfen ist schon viel wert.
    Sie sind eine gute Mutter.

    Das, was Sie schildern ist absolut typisch und ich glaube Ihnen jedes Wort.

    In Bezug auf die Verbreitung von sexueller Übergriffigkeit und organisierter sexueller Gewalt zeugt es bestenfalls von Naivität, wenn von “Hysterie” gesprochen wird. Schlimmstenfalls – und das ist wahrscheinlich – handelt es sich um Sarkasmus – schlichte Abgebrühtheit.

    Das Problem, wenn man Fälle von sexueller Misshandlung aufdeckt ist, daß viele einzelne Akteure bzw. Gruppen gegeneinander ausgespielt werden können.
    Sie identifizieren sich nicht sofort, haben kein gemeinsames Kennzeichen.

    Und daß mittelbar Betroffene (Angehörige, Mitwisser wie LehrerInnen oder SozialarbeiterInnen)Angst haben, komplett zum Sündenbock gemacht zu werden, im Sinne von “na die Mutter hätte doch…” oder “na was ist denn mit dem Jugendamt…”, sorgt auch nicht gerade für Solidarität und schüchtern viele potentielle Helfer ein.

    Das mit der fehlenden gemeinsamen positiven Identität halte ich für ein großes Problem.

    Mir fällt dazu etwas ein, was ich auf einer Fortbildung gehört habe.

    Der Referent – Haim Omer, ein Familientherapeut und Friedensaktivist – arbeitete mit einer brasilianischen Schule, an der brutalste Gewalt Alltag war.
    Alle hatten Angst, die Täter wurden aber gleichzeitig komplett diffamiert.

    Sein Lösungsvorschlag : Die Taten werden fortan abgewertet und für unerwünscht erklärt, nicht mehr die Menschen.
    Das heißt, die SchülerInnen und LehrerInnen haben zusammen einen Vertrag entworfen, in dem geregelt war, welches Verhalten fortan erwünscht und welches nicht erwünscht war.
    Wer den Vertrag unterzeichnete, trug fortan ein bestimmtes T-Shirt und verpflichtete sich, bei gewalttätigen Handlungen einzuschreiten – z.B. indem er/sie einen Lehrer rief.
    Mit der Zeit wurde die Gruppe der “T-Shirt-Träger” immer größer und das Problem kleiner.

    An der “Rütli-Schule” ist man so ähnlich vorgegangen – mit großem Erfolg.

    So etwas stelle ich mir auch für unsere Gesellschaft in Bezug auf sexuelle Misshandlung vor. Menschen bekennen sich öffentlich zum Recht auf selbstbestimmte Sexualität und erklären gleichzeitig, daß sie sexuelle Misshandlung und Übergriffe ablehnen und etwas dagegen tun wollen. Dann geht es gegen die Taten, nicht gegen Mitwisser oder die Opfer.

    Jede Frau oder jeder Mann, die/der sich auf Partnersuche begibt, kann dann prüfen, ob es sich bei dem Auserwählten um einen Anhänger der “selbstbestimmten Sexualität” handelt oder nicht.

    Das würde auch Betroffenen die Partnersuche erleichtern oder Menschen, die allein erziehend sind und Sorge haben, sich die “Pest” ins Haus zu holen.

    Selbst, wenn einige “U-Boote” sich unter die “T-Shirt-Träger” mogeln sollten – in der Gruppe derer, die offen über Sexualität und ihre Grenzen sprechen, fallen sie eher negativ auf als in einem süffisant-provokant und ach so eloquenten Tagesspiegel-Interview.

    Oder in der Robe bei Gericht.
    Oder als Pressesprecher eines schicken Konzerns.
    Oder als Hausmeister (s.o.)
    Oder als der nette Mensch, der auf eine Kontaktanzeige geantwortet hat.
    ….

    In der Vergangenheit war die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe oder zu einer Konfession entscheidend dafür, mit wem man zu tun haben wollte oder nicht. Das ist ein sehr rigides, absolutes System, das dem Einzelnen keine Wahl läßt.

    Wenn man Verhalten und Einstellung des anderen Menschen zum Kriterium für öffentliche und private Beziehungen macht, dann ist das wesentlich fairer.

    Jeder hat eine Wahl und jeder eine Chance.

    Man könnte dann Politiker und Repräsentaten fragen, warum sie kein “T-Shirt-Träger” sind…. aber auch die nette Urlaubsbekanntschaft…oder den Arbeitskollegen…

    Man erinnere sich an die Wirkung der “roten Schleife” als Antwort darauf, daß vor 20 Jahren bestimmte Gruppen, HIV-Infizierte und Homosexuelle ausgrenzen wollten.
    Es gab einen vollkommenen Stimmungswechsel in der Bevölkerung. Und jetzt haben wir schwule Bürgermeister und Außenminister.
    Es ist mittlerweile “schick” schwule Freunde zu haben…

    Das, was wir hier im Forum tun, ist schon ein erster Schritt. Jeder persönliche Bericht oder Beitrag ist viel wert, weil er Wissen transportiert und Maßstäbe schafft.

    Man muß in bestimmten Fällen auch keine Namen nennen – ein paar “Eckdaten” reichen. Wer wissen will, um wen es sich handelt, der findet dank der Suchmaschinen im Internet heraus, was er/sie wissen will.
    Dann noch ein paar kleine “Nebensünden” erwähnen über die man offen sprechen darf – ohne die Gefahr einer Verleumdungsklage – und gezielte Andeutungen…
    Dazu bedarf es ein wenig Kreativität und Übung – aber es klappt.

    Das schafft genau den sozialen Druck, den Täter brauchen, um gestoppt zu werden.
    Sie setzen auf die “Solidarität” und Ignoranz ihrer Umgebung. Letztendlich halten sie die anderen für dumm.

    Arbeitgeber informieren sich mittlerweile gezielt im Internet über BewerberInnen…. Es sollten doch nur positive Sachen drin zu finden sein, oder ?!?

    Das Internet ist einer unserer Verbündeten. Es ist im Grunde zutiefst demokratisch. Vor der Macht der Kommunikation auf Augenhöhe ist niemand geschützt. Weder durch Geld, noch durch Status.

    Wir könnten uns z.B. jederzeit mit irischen, kanadischen oder afrikanischen Aktivisten austauschen.
    Das ist das Prinzip, nach dem “amnesty international” arbeitet.

    So wird die nötige allgemeine Kontrolle durch Information hergestellt, die z.B. an den Schulen und Einrichtungen, von denen hier die Rede ist, fehlte.

    Ihnen und Ihrem Kind alles Gute,
    Angelika Oetken, Berlin

  5. Pia Survivor schreibt am :

    Hallo

    Es tut mir sehr weh das alles zu Lesen.

    Ja es ist so in unserem Land werden weiterhin Kinder VERBRAUCHT!
    Sag es Laut, verschaff dir Gehör, gib dich nicht auf,
    gib euch nicht auf sag es Laut immer wieder und wieder.

    Wehr dich deiner Haut verbünde dich mit anderen.

    Pia Survivor

  6. sakia sommer schreibt am :

    hallo
    wir haben am eigenen leib erfahren,wie das ist.auch meine tochter (und viele andere kinder)
    wurden von dem ein und selben täter schlimm sex.missbraucht.
    bei der polizei ging es drunter und drüber.
    haftbefehl wurde liegen gelassen und hilfe bekamen und bekommen wir eher nicht.der täter wurde zwar verurteilt (zum glück)aber dennoch müssen wir jetzt um unsere leben fürchten,er hat unsere tel nr raus bekommen und droht uns jetzt aus dem gefängnis heraus.
    ich weiss nicht,was ich noch tun kann um uns zu schützen.ich wollte uns schon selbst töten,damit wir ruhe finden und wir uns nicht mehr vor dem monster fürchten müssen.aber dennoch denke ich,dass meine kinder es verdient haben zu leben.
    alle kinder haben es verdient!!!!
    und vorallem haben sie es verdient geschützt zu werden und das ihnen geholfen wird!!!!!!
    für einen laden diebstahl bekommt man eine höhere strafe als für sex.missbrauch.
    liebe regierung UNSERE KINDER SIND KEIN FREIWILD
    ich wünsche allen opfern und deren angehörigen viel mut und hilfe

  7. Sarah M. schreibt am :

    Liebe Sakia,
    zeigen Sie den Täter erneut an, wegen Drohungen. Er verbüsst noch seine Strafe, und ist nicht in der Position, in der er stoking betreiben sollte. Denn das ist strafbar. Sie können eine Fangschaltung fordern, da sie ja durch die Anzeige einen “Titel” bewirkt haben…
    Lassen Sie sich nicht einschüchtern und schon gar nicht es zu, dass Sie sich mit dem Gedanken spielen, Ihrem Leben und das Ihrer Kinder ein Ende zu setzen. Unternehmen Sie alles, damit den Drohungen dieses Wahnsinnigen ein Ende gesetzt wird. Und bevor Sie irgendetwas unüberlegtes aus panischer Angst (die völlig verständlich ist) unternehmen, flüchten Sie notfalls in ein Frauenhaus. Die müssen Sie und Ihre Kinder aufnehmen!!! Hier erhalten Sie den nötigen Schutz, die nötigen Hilfestellungen für das weitere Vorgehen, das in Ihrem Fall von Nöten ist. Informationen über das nächstliegende Frauenhaus muss Ihnen jede Polizeidienststelle mitteilen!
    Unternehmen Sie alles, um Ihre Kinder und sich zu schützen, aber der Freitod ist dafür nicht die Lösung! Damit würden Sie dem Täter eine Genugtuung geben! Das ist dieses Schw…. nicht wert. Sie und Ihre Kinder müssen Ihnen mehr wert sein, nämlich das Wertvollste!!
    Und das sehen Sie selbst auch ganz richtig: Wie Sie selbst schon schreiben: “aber dennoch denke ich,dass meine kinder es verdient haben zu leben.
    alle kinder haben es verdient!!!!
    und vorallem haben sie es verdient geschützt zu werden und das ihnen geholfen wird!!!!!!
    Ja, Sie und Ihre Kinder haben es verdient!!! Suchen Sie einen Ort auf, wo Sie und Ihre Kinder geschützt sind!
    Und wenn es für eine Weile ein Frauenhaus ist! Dort sind geschulte und dafür extra ausgebildete Pädagogikkräfte (alles Frauen), die Häuser sind getarnt als Wohnhäuser und nicht einmal die Bewohner des Ortes wissen darüber Bescheid!!!
    Alles ist besser als der Freitod. Das können Sie sich und Ihren Kindern nicht antun!!! Ich kann Ihre Verzweiflung verstehen, aber Sie haben das Recht, wie jede andere Familie, die in Gefahr ist, Schutz anzufordern.
    bitte melden Sie sich, wenn Sie sich entschieden haben, welchen weiteren Schritt Sie unternehmen werden, nachdem Sie mit der Polizei gesprochen haben. Es wird sich ein Weg finden, wir sind hier viele und lassen Sie mit Ihren Nöten nicht allein!!!
    In fester Hoffnung, dass Sie das Leben Ihrer Kinder und Ihr eigenes wertvoll genug erachten, um darum zu kämpfen,
    Sarah M.

  8. Mutter schreibt am :

    Hallo an alle die geschrieben haben und ich danke Euch allen dafür. Ich möchte auch auf Eure Schreiben eingehen, soweit ich kann.

    An Lena:
    Ja ich hatte sehr viel Angst, aber nicht um mich, in keiner Sekunde, ich war und bin Erwachsen, ich kann mich schützen und habe ein Urvertrauen zur Wahrheit und Gerechtigkeit. Ich hatte jede Sekunde Angst um mein Kind, Angst, dass es in seine Hände fallen könnte, weil Richter ignorant waren, Angst, weil niemand uns Rückendeckung gab.
    Ein Rechtsanwalt, ein sehr angesehener in dieser Stadt, der auch mal Staatsanwalt war sagte,ich gebe es wortwörtlich weiter: “Hemd ist näher wie Hose, seien Sie still und ich sage Ihnen gleich, die Justiz wird nichts tun” weiter: “Was ist wenn er verhaftet wird? Es gibt viele seiner Sorte, wollen Sie die auch verhaften lassen?” Ich fragte Ihn, ob er Kinder habe und konnte nicht glauben, was dieser Mensch da sagte. Wie gefühllos muss man sein, um solch einen Satz von sich zu geben, wie abgebrüht muss man sein, um das Leid der Kinder zu ingorieren! Doch er behielt in einem Recht, die Justiz tat nichts, er inbegriffen!

    Ein weiterer Fall der mir im Laufe der Zeit bekannt wurde, war einer Frau in noblen Viertel dieser Stadt, deren Mann Chefarzt in einer KInderklinik ist, aber daheim seine beiden Kinder missbraucht. Aber die Frau schweigt, weil sie Angst hat! Kann ich absolut nicht nachvollziehen! Wichtig muss immer das Kind sein!

    Du erklärst, dass es Menschen gibt, die über rituelle Gewalt Bescheid wissen,dass es Selbsthilfegruppen hierzu gibt, ich kenne leider niemanden aber ich würde mich mit diesen Menschen sofort kurzschliessen, wenn ich nähere Informationen bekommen würde.

    Was die Menschen anbelangt, liebe Lena, die sich überfordert fühlen, die sollen sich ruhig überfordert fühlen, wie überfordert sind denn die KInder, denen das passiert und wie überfordert sind die Menschen, die als Kinder missbraucht worden sind. Das ist viel wichtiger.
    Den Menschen in meiner Umgebung erzähle ich immer wieder über Missbrauchsfälle und sie sind überfordert, ich sehe es, doch das gibt mir noch mehr den Anlass, ihnen immer wieder davon zu erzählen, damit ihnen Bewußt wird, wie sich dann den Betroffene fühlen.
    Das Weltbild stürzt ein, ja es soll einstürsen, denn Kindsmissbrauch gibt es und erst wenn das “rosarote” Weltbild einstürzt, haben die Kinder eine Chance gehört zu werden.

    Der Verfassungsrichter ist: Dr. Johannes Remmel, er war sogar Gerichtspräsident des Verwaltungsgerichts Kassel,
    http://www.jurablogs.com/de/soziales-todesurteil-9-monate-mit-bewaehrung-wegen-kinderpornografie-fuer-den

    weiter
    http://meierhof.wordpress.com/2007/09/10/ex-gerichtsprasident-dr-johannes-remmel-mag-wohl-nicht-mehr/

    http://meierhof.wordpress.com/category/dr-johannes-remmel/

    und weiter geht es

    http://www.carechild.de/news/aktuelle_news/verfahren_gegen_gerichtspraesidenten_wegen_kinderpornographie_409_81.html

    dann gibt es ja auch Polizisten:

    http://www.kostenlose-urteile.de/newslistview.CW3318.htm?view=8732&referrer=news9232&scid=a16222

    Ich habe selber einen Polizisten erlebt, der in meinem Fall sehr wohl gezeigt hat, dass er zu der Lobby der Täter gehört.

    zu Sarah:

    Ja liebe Sarah, ich habe die kleinen Hilferufe letztendlich gesehen und erkannt. Diese Hilferufe gab es schon immer, doch ich erkannte sie nicht, ich wunderte mich nur immer über das Verhalten und sprach auch mit meinen Freundinnen darüber, doch keine erkannte wirklich was das Kind damit sagen wollte.
    Heute kenne ich jedes Detail und ich sehe auch im außen diese Hilferufe bei anderen Kindern und ich spreche diese auch offen und deutlich hörbar aus.
    Die Täter, die hören was ich sage, verstehen sehr wohl wass ich meine und fühlen sich auch ertappt und das sollen sie auch, dass ist ja auch meine Intention.

    Nachdem ich das Muster dieser Täter auch kannte, reagierte ich nach meinem Fall auch auf Dinge die im außen passierten. Ich sah z.B. auf dem Kinderspielplatz einen Mann, der unermüdlich zwei Mädchen auf einer Schaukel in der die Kinder liegen konnten schaukelte, ich ging in seine Nähe und fragte ihn, ob das seine Kinder wären, er verneinte und meinte, er meine es gut mit den Kindern, ich drehte mich zu meiner Freundin um und sagte ganz laut, :”Dieser Mann ist nicht der Vater der Kinder und jede Mutter wäre es müde, hier 20 Minuten lang, Kinder zu schaukeln, kannst du dir erklären welches Motiv der hat?”
    Jeder normale Mann hätte sich gegen diese Aussage zur Wehr gesetzt, nein, pädophile fühlen sich ertappt und er machte eins, er ging sofort vom Spielplatz weg.

    Ich kenne sowohl die Hilferufe als auch die Vorgehensweise der Täter und ich reagiere auch offen und laut dazu. Sie sollen sich ertappt fühlen!

    Deine Idee mit dem Forum finde ich eine sehr gute Idee und werde die Daten über die Beamten/Behörden, abgeschmetterte Hilfsangebote+Anzeigen sex Missbrauchs auch sammeln und in diesem Forum bekannt geben.

    Zu Angelika
    Liebe Angelika, ich bin nicht resigniert, und ich erkläre Euch auch warum.
    Solange da draussen noch ein Kind missbraucht wird, werde ich solange ich atmen kann, nicht resignieren, denn dann würde ich diese Kinder im Stich lassen.
    Ich habe nur erkannt, dass ich abgeblockt werde und dass die Lobby der Täter, mächtig ist und dass ich mein Verhalten ändern musste, um mein Kind und mich nicht in Gefahr zu bringen.
    Ich wartete förmlich auf einen Menschen wie Hrn. Denef und er wurde mir wahrlich vom Himmel gesandt. Für mich und für viele viele andere auch.

    Ja liebe Angelika, du hast es richtig erkannt, ich habe mir damals sehr viele Vorwürfe gemacht, ich konnte den Menschen nicht in die Augen sehen, wenn ich von dem sex. Missbrauch erzählte, weil ich mich schämte, als Mutter nicht früher darauf gekommen zu sein. Ja, bis ich durch meine Therapien in die ich auch ging, erkannte, der Täter und die Behörden müssen sich schämen und nicht mein Kind und ich. Den anderen fehlte es an Zivilcourage, den anderen fehlte es an positiver Identität, wie du es so schön beschreibst.

    Heute weiss ich, dass ich gemacht habe, wass ich konnte und es das beste war, an die Heilung meines Kindes zu denken und daran zu arbeiten. Ich wollte, dass mein Kind ein Leben führen kann, ohne die Folgen der Taten des Vaters. Sie sollte nicht vergessen, sie sollte es verarbeiten. Heute ist es ein lebenslustiger, lebensbejahender Mensch, das sein Leben führt, wie es dem jetzigen Alter entspricht. Erinnern kann sie sich nur an sehr schwerwiegende Übergriffe und hat viele andere vergessen und ich glaube dass ist auch wichtig um ein “Überleben” zu führen.

    Besondes lustig fand ich deine Idee mit den T-Shirts.
    Ich habe seit dem der Vorfall mir bekannt wurde von einem Verein gegen den Kindsmissbrauch, solche T-Shirts und Anhänger gekauft. Ich war in der Gemeinde die Erste, die diese T-Shirts trug und trägt. Auf dem T-Shirt steht: Gegen den Kindsmissbrauch

    Ich trage dieses T-Shirt überall, beim Einkaufen, bei Veranstaltungen usw. Die Menschen sollen es sehen, dass man sich offen zum Schutze der Kinder einsetzt.

    Ich habe Aufkleber, auf meinem Auto: Gegen den Kindsmissbrauch , mit der Adresse diese Vereins, damit sich auch Betroffene dorthin wenden können.

    Eben weil meiner Tochter dass passiert ist und weil ich mich wehre, trage ich diese T-Shirts. Ich will auch anderen Mut machen, sich offen dazu zu bekennen und sich für den Schutz der Kinder einzusetzen und den erwachsenen Betroffenen zuzuhören.

    Viele Opfer von Missbräuchen haben sich mit mir hingesetzt und mir ihre Geschichten erzählt und ich sah immer wieder, wie erleichtert sie waren, dass Ihnen ein Mensch wirklich mit Ohr und Herz zuhörte und sie verstand und ich sah, wie sie neuen Mut bekammen, weiterzuleben und erleichtert waren, endlich jemandem davon erzählen zu können und ein Stück mehr Befreiung von diesem Thema, dass ihre Leben so beinflusste, zu bekommmen.

    Ich drücke alle Menschen, die direkt ein Opfer solcher Übergriffe geworden sind, wie meine Tochter es war und ich fordere alle Angehörigen auf, hinzuschauen und etwas dagegen zu unternehmen. Wenn unsere Lobby, nämlich derer, deren Missbrauch in der Familie stattfand und die von der Justiz so in die Ecke gestellt wurden, stärker und größer wird, dann sehe ich eine Chance, auch die zu entlarven, die in den Behörden sitzen und in der Justiz und in der Gesellschaft.

    Vielen Dank für all Eure Zuschriften und lasst uns alle weitermachen zum Schutze der Kinder und als Hilfe für die erwachsenen Betroffenen.

    Ihr seht das ich das Wort Opfer nicht gebrauche und wenn dann in Ausnahmen, weil ich diese Menschen nicht nochmal zum Opfer machen will und sie nicht als Opfer betrachten will, sondern als Betroffene, die soviele Qualen ausgehalten haben und trozdem überlebten. Ihr seid die wahren Helden, ihr seid die wahren Mutigen für mich.

    Liebe Grüße

  9. Mutter schreibt am :

    liebe Saskia,

    ich habe dein Schreiben gelesen. Zunächst bitte ich dich in keiner Sekunde an Selbstmord oder Tötung deiner Kinder zu denken. Nicht eine Sekunde.
    Vor allem kommt die Sicherheit von deinen Kindern und von Dir.

    Wenn der Täter verurteilt worden ist, scheue dich nicht, hier den Namen preiszugeben. Er ist verurteilt worden und somit ist es bewiesen und du verleumdest niemanden.

    Biete ihm die Stirn. Sprich überall darüber, dass er dich und die Kinder belästigt, offen und überall, so dass jeder davon hört, d.h. mach wind.
    Denn von der Angst ernähren sich solche Menschen, doch wenn man gegen sie vorgeht, sind es ganz ganz kleine Wichte.

    Vielleicht kannst du eine Fangschaltung beantragen und dann kannst du damit dann eine einstweilige Verfügung erhalten, gegen diesen Mann.

    Wenn er noch im Gefängnis ist, dann sollten die Mitgefangenen erfahren was er getan hat, dann werden die für Gerechtigkeit sorgen.

    Macht solche Menschen offenkundig, denn ich kenne mindestens einen Fall, bei dem der Vater das KInd missbraucht hat und verurteilt wurde, nun in einer anderen Stadt lebt, seiner jetzigen Frau erzählt hat, dass er wegen Diebstahl 5 Jahre sass und mit dieser Frau wieder 2 Kinder hat, darunter wieder eine Mädchen.

    Nennt diese Menschen mit Namen, damit sie sich nicht mehr verstecken können.

    Wenn in meinem Fall eine Verurteilung stattgefunden hätte, würde ich mich nicht scheuen den Namen preiszugeben.

    Liebe Grüße , bleib tapfer und LEBE, schon allein zum Trotz gegen diesen Mann, LEBE und LEBE MIT DEINEN KINDERN

  10. Lena schreibt am :

    Liebe Mutter,

    ich bewundere Ihre Entschlossenheit und Ihre Kraft wirklich sehr! Als Überlebende, deren Familie auf der Seite des Täters steht, möchte ich sagen, dass es gut tut zu sehen, dass es Eltern gibt, die so klar und entschieden sofort ihren Kindern geglaubt haben wie Sie und trotz der ganzen Widerstände so sehr gekämpft haben.

    Ich freue mich, dass es Ihrer Tochter nach all dem heute gut geht und der Täter es nicht geschafft hat, ihre Lebensfreude zu zerstören. Auch wenn es ein langer Weg durch die Therapiejahre waren.

    Ich werde recherchieren wg. Ansprechpartnern zum Thema rituelle Gewalt und stelle die Infos dann hier ein.

    Ich freue mich, dass Sie jetzt hier im Forum schreiben.

    Liebe Grüße,
    Lena

  11. Mir fehlen schlicht und ergreifen die Worte.
    Leider ist es tatsächlich so in unserer Welt.
    Man kann sich nicht vorstellen welches Leid das Kind durchgemacht hat und dann den Hohn der Justiz und den so genannten Hilfsorganisationen.
    Oft frage ich mich: Wem wird hier geholfen? Den Betroffenen sicher nicht.

  12. Hypericum schreibt am :

    Ja, ich kann nur zustimmen.
    Mutter, meine Gratulation zu Deiner Kraft! Gut gemacht. Du bist eine Heldin.
    Heilung der Tochter: Meiner Kleinen hat Psychokinesiologie sehr gut geholfen, in Verbindung mit der Keymschen (Keymerschen?) Methode. Vielleicht wäre das für Deine Tochter auch nützlich.
    Saskia, Selbstmord niemals – damit trifft man die, die es am wenigsten verdienen (denen, die Dich lieben), tiefer als sie ertragen können. Nachhaltigst. Ganz sicher, glaub mir bitte; ich hab´s erlebt. (Ich verzichte deshalb auch darauf, wieder und wieder.) Und vorwegnehmende Tötung – lass es bitte. Aus vielen guten Gründen.
    Besteht die Möglichkeit, wegzuziehen? Vielleicht sogar ins Ausland? Neuseeland soll sympathisch sein, z.B. Und wie wäre es damit, den Namen zu wechseln? Die Telefonnummer sowieso.
    Das ist viel Arbeit – aber Euer Leben ist es wert.
    Die anderen Ladies haben auch guten Rat gegeben. Fangschaltung zB. Aber ich glaube zur Zeit auch nicht mehr so besonders an Schutz und Hilfe von außen. Weggehen, unter einem neuen Namen neu anfangen… Viel, viel Glück! Euch und allen Opfern Schutz und Heilung.

  13. Kelly J. schreibt am :

    Ich haette gerne so eine Mutter wie Sie gehabt, das haette mir die Chance auf Heilung gegeben. Als ich von einem alten Mann, wo meine Mutter im Haushalt diente, angefasst wurde, glaubte mir meine Mutter kein Wort und bezichtigte mich der Luege. Sie erfand viele bizarre Motive um mir anzudichten, dass ich mir alles nur eingebildet haette.

    Fuer uns Betroffene ist die Tatsache dass wenigstens ein nahestehender Mensch uns glaubt, ein empathischer Angehoeriger, ein den Ruecken staerkender Zeuge existiert, ein solch wichtiger und wohltuender Balsam fuer die Seele.

    Bleiben Sie stark, fuer Ihr Kind und fuer sich.
    KJ

  14. Susanna schreibt am :

    Hallo,

    meine Tochter ist jetzt erst drei Jahre alt geworden. Sie erzählt von verabreichten Tabletten, Kinderpornografie, vielen Männern, die sie missbrauchten, Hunger, starker Gewalt.

    Keiner will uns hören. Im Gegenteil: die Hilfestellen werden aggressiv, wenn ich um Hilfe bitte. Und die Polizei bleibt untätig.
    Nicht genug: der Umgang durch den Vater wird erfolgreich eingeklagt werden.

    Es muss noch viel viel mehr von uns geben!
    Grüsse Susanna

  15. Bärbel schreibt am :

    zu Susanne………

    meine Tochter hat etwas anderes erzählt…….
    ich erlebe es oft,
    eine alleinerziehende Mutter,bin Witwe mit einer schwerstbehinderten Tochter,wir haben es nicht einfach,
    auch weil ich 71 Jahre bin,
    ich habe nie aufgehört um mein Kind zu kämpfen,manchmal gegen Windmühlen,es gibt Vereine ,die helfen,
    die Presse hat bei uns nicht mitgemacht,
    wende Dich nach Straßburg,Gericht für Menschenrechte oder nach Den Hag,das internationale Gericht mit den Grundrechten für Menschen

  16. Mom schreibt am :

    Ich erlebe wie im Text oben beschrieben das Gleiche. Mein 2 1/2 Jaehriger Dohn wurde sexuell missbraucht von einem Außenstehenden. 2 Monste nun sind vergangen seit Anzeige. Ermittlungen lsufen jedoch wurde mein Kind bis jetzt nicht persönlich befragt obwohl es sehr leidet und täglich davon spricht. Auch ist er schon in Therapie. Taeter ist nicht in U-Haft und genießt sein Leben. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Warum hoert keiner kleine Kinder.Sls waeren sie Müll wie in der Zeit der Römer. Grausam. Das ist Deutschland. Von wegen Gesetze. Aber bei Steuerhinterziehung dind sie schnell. Schande

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