Mein Glaube an…

18.03.2010

Ja, hier schreibe ich nun mal, wie die Auswirkungen für mich als Angehörige waren und sind.

Negativ:

Eine Partnerschaft in dem ein Mann in meinem Haus leben würde ist für mich nicht mehr denkbar. Denn dann wäre ein Mann auch in der Nähe meines Kindes.
Für mich ist es noch immer präsent, die Angst,wieder ohne mein Wissen, mit Schlafmitteln und Drogen zugedröhnt zu werden, damit sich einer an meinem Kind vergreift. Zu tief sitzt dies, zu tief!

Mein Glaube an die Justiz, Rechsanwälte, Polzisten, Staatsanwälte ist vernichtet worden.

In diese Welt würde ich kein Kind mehr setzen!

Ich bin entsetzt darüber, wie gefühllos mit diesem Thema umgegangen wird, gefühllos für die Betroffenen. Entsetzt darüber wie ignorant die Menschen sind, entsetzt darüber, dass Opfer im Stich gelassen werden und Täter beschützt!

Entsetzt darüber, dass so wenig Menschen die Petition unterscheiben, obwohl Hr Denef sich unermüdlich einsetzt und überall Kund tut, wofür er sich einsetzt.

Entsetzt darüber wie weltweit mit Kindern umgegangen wird. Entsetzt darüber, wieviele Erwachsene noch immer wegschauen.
Entsetzt wie wenig Zivilcourage vorhanden ist, um Kinder zu schützen.

Verärgert über die Politiker, die seit Jahren nichts tun
Verärgert über viele Vereine, die sich zum Schutze der Kinder vereinen und tatkräftig fast nichts tun, wenn ein akuter, aber nicht offenkundig nachweisbarer Fall vorhanden ist.
Verärgert über die Verfuscherrei und Verheimlichung von Kindsmissbrauch.

Wütend darüber, dass so getan wird als ob Priester vor 20 Jahren missbraucht hätten und es keine Fälle gäbe.

Wütend darüber, dass über aktuelle Fälle nichts aber auch garnichts erzählt wird.

Verletzt darüber, dass man versucht, Betroffene und deren Angehörige noch immer zu Opfern zu machen, weil sie sich wehren.

Verletzt darüber, dass die Gesellschaft die Betroffenen ausschließt, anstatt sie zu schützen und noch mehr ins Gesellschaftsleben einzubinden.

Verletzt, dass den Betroffenen keiner bei Anzeigen, Verhandlungen und ähnlichem beisteht.

POSITIV:

Glücklich nun erkennen zu können, wie Täter handeln, glücklich darüber die Hilfeschreie der Kinder zu erkennen

Glücklich darüber ENT— Täuscht zu sein, weil man mich nicht mehr so leicht täuschen kann.

Glücklich darüber, dass wir überlebt haben und glücklich darüber, dass es Menschen wie Hrn. Denef gibt.

Glücklich darüber, dass mein “rosarotes” Weltbild zerstört wurde, weil ich mit offenen Augen durch diese Welt gehen kann.

Mutter

2 Kommentare

  1. Hallo Mutter

    Das was du geschrieben hast, kann ich nur bestätigen.
    Ich hoffe das wir eines Tages die Gesellschaft, die Justiz, den Staat und Gott weiß wenn, davon überzeugen werden, dass es dringend notwendig ist, etwas zu ändern.

    Niemand hat das Recht einem anderen Menschen so etwas anzutun.

    Hoffentlich wird der Opferschutz endlich einmal über den Täterschutz gestellt, in unserer ach so zivilisierten und juristisch abgesicherten Gesellschaft.

  2. Mutter schreibt am :

    Hallo liebe Angela,

    ich habe Deinen Brief an die Bundeskanzlerin gelesen. Die Antwort darauf ist eine Pharse.
    Aber ich hätte nichts anderes erwartet von Fr. Merkel.

    Denn bereits vor einigen Jahren schrieb ich einen Brief an das Bundeskanzleramt und bestimmt haben auch andere Mütter hingeschrieben, aber es kommt immer wieder die selbe Antwort, welche einem sagt:

    Es gibt diese und jene Gesetze und wenden sie sich an.

    Ich kann nur noch den Kopf schütteln über soviel Machtgeilheit. Übrigens Warum hat diese Frau denn keine eigenen Kinder und
    wer glaubt das eine Frau mit 8 Kindern in der Politik erfolgreich vorher Familienministerin und jetzt was weiss ich für eine Ministerin sein kann OHNE ihre Kinder anderen abzugeben , der glaubt noch an

    RUMPELSTILZCHEN.

    Liebe Grüße

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