RESIGNIERT

18.03.2010

ich hatte schonmal am 3.3.10 und davor als mutter hier geschrieben. Es gibt noch eine Mutter die am 16.03 hier geschrieben hat und die Hölle wie ich durchgemacht hat weil Ihr und Ihren Kind nicht geglaubt wurde wie in meinem Fall. Ich möchte hier meine Geschichte erzählen mit der Hoffnung das sich Opfer und Opferangehörige zusammenschließen. Mein Kind hat mit 4 Jahren einmal von dem Mißbrauch von Ihrem leiblichen Vater erzählt und wieder alles zurückgenommen. Das Kind zeigt noch Auffälligkeiten wie Einnässen Einkoten nicht zum Vater gehen zu wollen. Inzwischen gibt es ein Gerichtsurteil die durch ein Gutachten beschlossen wurde die besagt es gibt kein sexuellen Mißbrauch also wird zwangsweise das normale Umgang mit Übernachtungen wiedereingeführt, obwohl ich als Mutter gegen unbegleiteten Umgang bin. Mein Kind 5 Jahre alt wird der weiteren sexuellen Mißbrauch ausgesetzt.Ich könnte in Revision gehen aber ich könnte höchstens ein begleiteten Umgangsrecht von 3 Monaten erreichen, mehr nicht. So sieht es aus bei dem deutschen Justiz. Die durch Ihre bescheuerten Gutachten die Opferangehörige und Opfer mundtot machen. Wenn ich mich weiter verweigere mein Kind unbegleitet zum Vater zu schicken wird mir das Sorgerecht entzogen das Kind kommt zum Vater. Ich bin hofflungslos mir bleibt nicht anderes übrig mit meinem Kind weit wegzuziehen und das ganze Leben was ich mit Mühe aufgebaut habe wegzuwerfen. Wenn ich an die Presse gehe wird mir auch mein Kind weggenommen. Ich muss anonym bleiben um das Kind weiterhin nicht zu gefährden. Was ich auf den Punkt bringen möchte schließt euch bitte zusammen die Erwachsenen Opfer könnten mit Ihren Geschichten und Identität vieles bewegen, ihr braucht euch nicht mehr zu befürchten nochmal sexuell mißbraucht zu werden. Ihr habt euer Kindheit verloren, eure Seelen wurden ermordet, was ist noch schlimmer. Ihr seid nicht alleine es gibt so viele Opfer. Macht es für Euch und Kinder die jetzt leben und noch geboren werden. Wenn Mißbrauchsangehörige laut werden und sich zusammenschließen wenn es auch anonym ist können wir sehr viel verändern. Es ist die einzige Möglichkeit um nicht mehr ignoriert ausgeschlossen verrückt erklärt und weiterhin missbraucht zu werden. Kommt endlich aus der Opferrolle raus.

Mutter 1

23 Kommentare

  1. mutter1 schreibt am :

    Hallo Frau Oetken,
    meine Tochter ist bereits bei einem Kindertherapueten, ich konnte nicht mal beim Gericht aus Angst es erzählen, weil die mir so zugesetzt und gedroht haben. Das Kind bräuchte überhaupt keine Therapie sagen Sie,
    Das Einnässen und Einkoten soll von Loyalitätskonflikt zwischen den Eltern kommen. Ich würde meine Tochter instiktiv beeinflussen, weil ich den Kindesvater ablehne.Das Kind hat mir von sexuellen Übergriffen berichtet und alles wiederrufen. Sie soll diese Geschichte nur erfunden haben. Ich werde als überfürsorgliche indirekt rachsüchtige Mutter dargestellt, ich bräuchte dringend eine Behandlung sagt man mir, obwohl ich 3 Jahre lang die Besuchskontakte unterstützt habe, Sie haben für alles eine Erklärung bloß nicht für sexuellen Mißbrauch. Die Verfahrenspflegerin, Gutachterin, Richterin sind so überzeugt mit Ihrer Meinung wo ich denken musste ob Sie nicht zu einer pädofilen Organisation angehören. Es geht mir nach dieser Geschichte wirklich nicht gut sogar das drehen Sie so um und sagen fast daß ich Pyscho bin. Das Jugendamt hat mir seine Hilfe angeboten, Haushaltshilfe und Erziehungshilfe obwohl die wissen daß ich sowas überhaupt nicht brauche und mich gut um mein Kind und Haushalt kümmern kann oder ich kann mich ja bei der Diakonie ausweinen. Die Gutachterin hat vorgeschlagen, wenn ich weiterhin an meine Überzeugung festhalte, daß eine Haushaltswechsel des Kindes zu empfehlen wäre, obwohl man Sie beim Gericht nicht danach gefragt hat. Die Gutachter haben sogar ein Persönlichkeitstest bei mir durchgeführt um bei mir Defizite festzustellen ohne Ergebnis. Beim Täter wurde das nicht gemacht. Er hat den Heiligenschein bekommen. Es ist furchtbar, mich lähmt die ganze Sache. Ich habe zum ersten Mal richtig Angst in meinem Leben, Angst um meine Tochter.

  2. Angelika Oetken schreibt am :

    Hallo Mutter1,
    es kommt leider häufiger in Prozessen vor, daß Leute über psychosoziale oder medizinisch-therapeutische Dinge befinden, die davon eigentlich wenig Ahnung haben.
    Verfahrenspfleger und Richter sind formal und juristisch ausgebildet, alles was darüber hinaus geht, ist auf deren Initiative zurückzuführen.
    Gerichtlich bestellte Gutachter sind auch so eine Sache. Wer seine Arbeit als Therapeut gut macht und genug zu tun hat, reißt sich nicht um solche Gutachten. Viel Aufwand, viel Scherereien, verhältnismäßig wenig Geld.
    Will sagen – Gerichtsgutachter müssen keine Leuchten ihres Faches sein.

    Was sagt denn der Therapeut Ihres Kindes zu der Sache?
    Handelt es sich um einen Psychotherapeuten für Kinder ?

    Eine Familienhilfe und Haushaltshilfe wird vom Jugendamt gern angeboten, ist aber in Ihrem Fall Quatsch.
    Die Möglichkeit einer Familientherapie steht jeder Familie für jedes Kind gesetzlich zu.
    Da das aber im ersten Moment für die Jugendämter teurer ist und denen auch im Endeffekt mehr Arbeit macht – da die Familientherapeuten, v.a. die von freien, unabhängigen Trägern – Tacheles mit allen Beteiligten reden (auch mit dem Jugendamt), wird Ihnen das spontan nicht angeboten werden. Nur auf Ihre Initiative hin.

    Meiner Meinung nach gehört Ihre Tochter zur Abklärung in einem SPZ mit psychiatrischem Schwerpunkt vorgestellt. Das ist eine Sache für ein Therapeutenteam, die nach genauem Befund und gemeinsamer Beratung zu einem Schluß kommen.

    Falls Sie ein bisschen Geld übrig haben, kann es auch helfen, eine Privatdetektei zu beauftragen, nach dem Vorleben und den jetzigen Gewohnheiten Ihres Exmannes bezüglich sexueller Übergriffe auf Kinder zu forschen.

    Sie wissen dann, wen Sie gegebenenfalls als Zeugen für eine etwaige weitere Verhandlung nennen können.

    Es gibt noch eine Möglichkeit auf “elegante” Weise Unterstützung zu bekommen : Sie machen zusammen mit Ihrer Tochter eine Reha. Der Kinderarzt (was sagt der eigentlich dazu ?) muß dazu einen Antrag stellen.
    Sie können im Vorfeld nach einer Rehaklinik suchen mit psychoanalytischem oder systemischen Ansatz. Einen verhaltenstherapeutischen würde ich in diesem Falle nicht empfehlen.

    Die Rehaeinrichtung schreibt einen Abschlußbericht. Der kann für weitere gerichtliche Schritte wesentlich sein, da das Personal dort Sie und Ihre Tochter im Alltag über einen längeren Zeitraum beobachtet hat.
    Das hätte auch den Vorteil,daß Sie dort Raum hätten, Ihre Geschichte zu bearbeiten. Immerhin haben Sie einmal einen Partner gewählt, der sich jetzt als gefährlich darstellt und das muß man ja auch verdauen.

    Und noch eines : Daß Sie nun derart abgeblitzt sind bei der Richterin, der Verfahrenspflegerin und der Gutachterin muß nichts heißen. Bei einer neuen Verhandlung mit anderen Beteiligten kann die Sache ganz anders aussehen.

    Alles Gute wünscht
    Angelika Oetken, Berlin

  3. Mutter schreibt am :

    Hallo Mutter 1,

    ich bin die Mutter die hier geschrieben hat und die deinen Bericht gelesen hat. Und ich werde hier keine Ratschläge und gutgemeinten Meinungen und Tipps von mir geben, denn die helfen Dir nicht weiter. Ich bin jemand die handelt, weil ich in der selben Situation steckte.

    Ich glaube Dir alles und kann Dir deine Gefühle sehr wohl nachvollziehen.

    Kannst Du von dem Ort, an dem Du bist, wegziehen mit dem Kind? Geht das aus Sorgerechtsgründen? Ist das Möglich?

    Zunächst einmal müssen Du und Dein Kind zur Ruhe kommen und aus dieser andauernden Angstsituation raus. Wenn Du wegziehen kannst, bin ich dir und deinem Kind gerne behilflich ein neues Leben zu beginnen. Ich weiss natürlich nicht wo Du bist, aber vielleicht kannst du es über das TEAM – von Hrn. Denef an mich über e-mail weiterleiten lassen, so daß wir in Kontakt kommen. Bereits ein Wochenende weit weg vom Täter wird dir zumindest ein – zwei Tage Ruhe gewähren und vielleicht können wir uns über das TEAM auch treffen.

    Sie werden versuchen diesen Missbrauch unter den Tisch zu kehren, ist der Wurm mal drin, bleibt er lange Zeit.
    Schalte das Jugendamt nicht ein, denn die Essenz des Ganzen kann sein, dass das JA dir das Kind wegnimmt und es an den Vater weitergibt.

    Ich arbeite hier engmaschig mit Eltern, die das JA um Hilfe baten und das Gegenteil trat ein. Auch hinter dem JA steht eine Machinerie, der GWG,Richter,Plegeeltern usw.! Sei bitte da auch vorsichtig.

    Schau ins Internet, in Oldenburg war vor kurzem eine Demonstration gegen das JA, weil sie einer Familie die KInder grundlos wegnahm, weil die Familie um Hilfe bat und man wird sich wundern, wo überall hier in Deutschland der Wurm sitzt.

    Bitte melde Dich bei mir, denn ich glaube, dass ich Dir und Deinem Kind weiterhelfen kann, schon deshalb, weil ich selbst durch so eine Hölle ging.

    Schick wenn möglich das Kind nicht zum Vater, denn das Kind verliert immer wieder das Vertrauen sonst zu Dir, weil Du es dem Täter auslieferst und es nicht beschützen kannst. Wie Angelika erklärte, versuche einfach Entschuldigungen und Atteste vom völlig fremden Kinderarzt zu holen, geh einfach zu einem völlig fremden, deinen Missbrauchsfall nicht wissenden Kinderarzt und erkläre, dass das Kind krank ist und Du eine Entschuldigung brauchst. Erkläre ja nicht für was.

    Bitte kontaktiere mich über das TEAM.

    Ganz liebe Grüße

  4. Mutter schreibt am :

    An Angelika,

    Liebe Angelika, deine Erklärungen hier erschüttern mich immer wieder.

    Ich merke, dass hier wirklich Bedarf besteht, sie einmal aufzuklären, wie es vorgeht, wenn MISSBRAUCH in der eigenen Familie passiert.

    Kindergärten spielen verrückt, Kinderkrankenhäuser reagieren, als ob es keinen Kindsmissbrauch geben würde in Deutschland, JA-Mitarbeiter stürzen sich auf die Kinder als ob sie Freiwild wären usw usw.

    Von wegen die spezialisten könnten und müssten Diagnostisieren können.

    Alles was Sie hier sagen sind gut gemeinte Tipps, doch die werden nicht weiterhelfen. Besonder, ob diese Mutter noch Geld übrig hätte, damit Sie einen Dedektiv bezahlen soll. Als ob eine Mutter mit einem 4 Jährigen Kind nach so einem Schock noch arbeitsfähig wäre und als ob der Vater kräftig noch die Mutter finanziell unterstützen würde.

    Entschuldigen Sie aber, sie lesen bewußt meinen Ärger , über solche Tipps wie sie es von sich geben, denn das zeigt mir, dass sie in solchem Falle leider nicht wissen, was da wirklich abgeht!!!!!

    Bitte informieren Sie sich genauer darüber, was da passiert und wie das ist. Diese Mutter braucht keine Ratschläge, sie braucht handfeste Hilfe, wovon ich auf dieser Internetseite in verschiedenen Foren bereits mehrmals hingewiesen habe. Dieser Fall bestätigt es noch einmal. HANDFESTE HILFE – keine Ratschläge und Tipps

    Liebe Grüße

  5. Ich finde das hart !
    da sagt man die Mutter währe sinst mitschuldig wenn Sie ihrem kind nicht hilft und nur zuguckt .
    Dann Ist eine Mutter so stark und will das Kind Schützen .
    Und die Ämter drohen das Kind dem Täter auszuliefern , Unfaßbar !!

    Ich wünche Ihnen fiel kraft sich mit hilfe anderer hier ihr Kind zu schützen .

    auch ganz liebe Grüße

    Larissa

  6. Angelika Oetken schreibt am :

    Hallo Mutter,

    ich habe den Eindruck, daß Sie Ihren Fall – so tragisch er ist – verallgemeinern.
    Daß Sie Wut mit sich herumtragen auf die, die Sie nicht unterstützt haben, sondern sogar noch diffamiert, kann ich verstehen.
    Aber mit Ihrem abwertenden, vorwurfsvollen Kommentar in Richtung unserer Aktivitäten hier und im speziellen gegen meine “Ratschläge” geht Ihr Ärger in die falsche Richtung.
    Unsere Absicht ist nicht, andere Menschen “an die Hand zu nehmen”, sondern dazu zu bringen, ihre Probleme bestmöglich selbst zu lösen.
    Ich arbeite im therapeutischen Bereich, viele meiner PatientInnen haben unter den Folgen sexueller Übergriffe zu leiden.
    Deshalb gebe ich auch nie direktive Hilfestellung, sondern mache lediglich Vorschläge, wie man ein Problem lösen kann.
    Für die vielen professionellen, engagierten Helfer in Deutschland – die es auch gibt – sind Kommentare wie Ihrer ein Schlag ins Gesicht.
    In meinem Einzugsbereich gibt es auch “solche” und “solche” Einrichtungen und wenn ich gefragt werde, weiß ich schon welche ich warum empfehle. Dasselbe gilt für Ärzte, Therapeuten, Jugendamtsmitarbeiter usw.
    Ich weiß auch, wie ein Bericht auszusehen hat, der von einem Gericht verstanden und akzeptiert wird – und wie nicht.
    An sich demotivieren Reaktionen, wie die von Ihnen, aber ich weiß, daß viele Betroffene und Angehörige ihre Energie nicht dahin leiten wo sie hingehört – nämlich gegen die Täter und für sich selbst einsetzen, sondern darin umleiten, überhöhte Forderungen an Menschen zu stellen, die leichter erreichbar sind – wie eben Leute, die hier einen Verein gründen wollen, in dem Betroffene Betroffene unterstützen wollen.

    Der Wunsch “an die Hand genommen zu werden” ist verständlich, führt aber nicht weiter. Es lösen wieder nur andere für einen Probleme.

    Nicht zuletzt deshalb haben es Täter in unserer Gesellschaft so leicht.

    Jeder wartet darauf, daß andere was tun.

    Angelika Oetken, Berlin

  7. mutter1 schreibt am :

    Hallo Mutter,

    danke erstmal für die Anteilnahme an Alle,
    es stimmt ich bräuchte und brauche noch handfeste Hilfe. Als ich zum erstenmal beim Kinderschutzbund war hat man mir angeraten ich sollte das Kind weiterhin zum Vater schicken und Sie auf Spermaspuren untersuchen, Sie wusste genau was sich abspielen würde. Wenn man sich mit sowas nicht auskennt ist man den Gerichten ausgeliefert. Niemand hat mir geraten wie ich mich verhalten soll, welche Möglichkeiten ich habe. Sie haben alle Angst gute Tipps zu geben und sind sehr vorsichtig in Ihren Hilfeaussagen oder man wird weiterverwiesen um sich ausheulen zu können. Meine Anwältin die sich angeblich so gut in solchen Verfahren auskennt ist eine Marionette des Gerichts wegen Ihr sitze ich jetzt in der Sackgasse. Wenn man da aber Einrichtungen hat die wirklich Hilfe leisten können,sind alle als feministische Einrichtungen die nur Hysterie verbreiten apgestempelt. Nachdem ich Frau Martha Schallecks Bücher gelesen habe wurde mir Vieles klar. Wir haben täterfreundliche Gesetze, Sie unternehmen alles um Niemanden für schuldig zu halten, aber die Kinder können weiterhin missbraucht werden.
    Ich möchte mich nicht mehr über mein Fall äußern. Ich könnte alle umbringen die Ihre Augen zumachen, aber ich muss weiter ruhig und lieb bleiben für meine Tochter, nur das hält mich davon nicht auszurasten. Vielleicht denken jetzt viele ich sei verrückt, bin ich nicht. Ich kann nicht sehen, daß ich mein Kind nicht beschützen kann und andere Kinder nicht beschützt werden.
    Liebe Mutter Sie können sehr gerne meine Mail-Adresse haben. Ich habe heute Herrn Denef angerufen um Ihre Mail-Adresse zu bekommen, war nicht erreichbar, ich werde es nochmal versuchen. Bis Bald.

    Mutter1

  8. Mutter schreibt am :

    Hallo liebe Mutter1,

    ich freue mich dass du das Vertrauen zu mir hast, wir alle müssen hier sofort reagieren, damit die Kinder dem Kindsvater nicht mehr ausgeliefert sind. Ich verstehe Dich sehr sehr gut, und ich weiss was du durchmachst.
    Ich hoffe, dass deine E-mail als bald wie möglich an mich weitergeleitet wird und wir alle hier dir und deinen Kleinen weiterhelfen können und müssen.

    Wende dich auch vertrauensvoll an Ingo Fock, der Vorstand des Vereins http://www.gegen-kindsmissbrauch.de ist, bis der Verein von Hrn. Denef steht. Dann können beide Vereine versuchen Dir und Deinen Kindern zu helfen.

    Hier die Kontaktadresse

    gegen-missbrauch e.V.
    Am Menzelberg 10
    37077 Göttingen
    Tel.: 0551 – 500 65 699

    In diesem Verein sind auch viele Menschen, die Erfahrung haben und selbst Betroffene waren. Hole Dir Hilfe von wem du auch kannst. Ich hoffe, dass ich deine e-mail bald bekomme, damit ich Dir und den Kindern auch beistehen kann und helfen kann.

    Parallel hoffe ich, dass Du dir auch therapeutische Hilfe holst, damit Du stabil werden und bleiben kannst.

    Ganz liebe Grüße

  9. Hypericum schreibt am :

    Vielen Dank für diese Tipps, sie passen auch auf unsere Situation, wenn auch der Missbrauch im Kindergarten passiert ist.
    Ich ziehe hier weg ( leider geht es nicht so schnell, wie ich möchte); und ich halte das auch in Deinem Fall für den richtigen Weg. Viel, viel Glück für Euch. mögt Ihr einen guten Ort finden (weit weg vom Täter)!

    - Liebe Frau Oetken, soweit ich inzwischen gehört und gelesen habe, funktionieren die öffentlichen Hilfsinstitutionen in Berlin besser als an vielen anderen Orten in D.
    Bitte lassen Sie sich nicht vergrämen. Ihre Hilfe ist sehr wertvoll. Bitte bleiben Sie weiter bei uns; wir brauchen jeden guten Geist. Ich habe nur den Eindruck, dass es Orte in D gibt – zB den, an dem ich lebe -, wo einem kein Ausweg als die Flucht bleibt. Außer vielleicht, man traut sich die ganz große Flucht nach vorne, zur Bildzeitung o.ä. Nur ist das in seelischer Hinsicht nicht frei von Nebenwirkungen.

  10. mutter too schreibt am :

    An Mutter1

    seit Okt 09 gehe ich den gleichen Kampf, mit den gleichen schockierenden Folgen. Richterin, Gutachterin und Verfahrenspflegerin alle entschieden zu Gunsten des Kindvaters. Die Aussagen meiner inzw. 4Jährigen Tochter wurden einfach nicht geglaubt. In einem Kurzgutachten wurde sogar der Spies noch umgedreht, ich hätte meine Tochter zu den Aussagen instrumentalisiert. Ich bin fassunglos und auch wie gelähmt inzwichen.
    Ich wollte lediglich Hilfe und habe die Aussagen meiner Tochter ernst genommen. Sie hat mir sehr viel anvertraut. Inzwischen gibt es ein neues Verfahren, mit neuer Gutachterin, neuer Richterin. Ich habe noch Hoffnung, dass alles aufgedeckt wird, oder zumindest mein Kind geschützt wird. Ich fühle mich wie vor einer schwarzen Wand und suche nach einem Lichtblick. Ich wollte nur Hilfe, und jetzt gehe ich den härtesten Kampf meines Lebens, und hab leider die Hoffnung innerlich aufgegeben.

  11. Eva schreibt am :

    Auch wenn es hier um Mißbrauch von Kindern geht , hat mich die Sendung von Anne Will im ARD über Kachelmann schockiert.

    Da sagt der ehemalige Staatsanwalt, wenn er eine Tocher hätte, die Schlimmes erlebt hätte, er ihr raten würde, keine Anzeige zu machen, da die Belastungen eines Sexualstrafverfahren immens sind.

    Gründe seien , alles sei schwierig , es ist Glück wenn man an einen guten Richter kommt, gute Gutachter sind keine Selbstverständlichkeit.

    Die psychischen lebenslangen Folgen spielen anscheinend kaum eine Rolle.

    Für mich klingt das wie eine Kapiltulation.

    Ich denke die psychischen Folgen müßten eine viel größere Bedeutung in Strafverfahren bekommen.

    Ich habe den Eindruck, dass die nur eine untergeordnete Rolle spielen.

  12. Berger schreibt am :

    Hallo Mütter
    Ich bin gerade auf der Seite der Angehörigen von Mißbrauchsopfern
    “gelandet”.Habe schon meine “Geschichte” auf der Seite Betroffener mitgeteilt. Ich stelle fest,daß es euch genauso geht wie mir als Mutter einer behinderten Tochter,die mit männlichen Personal zu einer Frauenarztuntersuchung gezwungen wurde und der seitdem gegen ihren Willen Verhütungsspritzen verabreicht werden.SIE WIRD DAS NIE VERARBEITEN UND WÜNSCHT SICH Sooooo.. sehr aus diesen kirchlichen Heim raus zu dürfen und wieder zu Hause bei mir zu leben.
    Ich kämpfe darum und sie verläßt sich darauf.Sie hat große Angst,daß weitere schreckliche Dinge im Heim passieren. ABER das Gericht hat einen Berufsbetreuer für sie bestellt gegen den ich in Beschwerde bin.Weil ich um lückenlose Aufklärung kämpfe,beteiligt mich das Gericht seit Februar 2010 nicht mehr am betreuungsrechtlichen Verfahren. Mein Anwalt hat mir sogar geraten meine Beschwerde zurückzuziehen und mich mit dem Berufsbetreuer zu “einigen”,anstatt sich um die Entscheiung zu meiner sorfortigen Beschwerde wegen meiner Beteiligung
    zu bemühen.Es ist tatsächlich so,daß man mutlos gemacht wird und auch unter Druck steht,weil es sich um Personen handelt die sich allein nicht helfen können ,oder eben nicht mündig sind – d.h. Kinder und Behinderte.Ich finde den Streit um diese Personen sooo.. schlimm. Das hat auch nichts mehr mit KINDERRECHTEN oder SCHUTZ zu tun.Denn das RECHT AUF BEIDE ELTERNTEILE , IST NUR EINES DER VIELEN KINDERRECHTE UND BEHINDERTENRECHTE , DIE ES GIBT. Und Rechte sind keine Pflichten,sondern was recht ist für eine Person entscheidet sie selbst.Man darf niemanden zwingen,immer wieder “auszusagen” etc. und dann vielleicht noch freundlich darauf hinzuweißen “Schau mal,daß ist dein Recht” . Nein-das ist keine HIlfe.Ich kann gut nachvollziehen,daß euch auch die Kraft ausgeht.
    Liebe Grüße

  13. Bärbel schreibt am :

    Hallo Herr Dr.Seifert,Hildegard,Eure Wortwahl kann ich erneut gut heißen,vieles trifft meine Sichtwiese,
    Hallo Frau Berger,
    ich habe an das Vormundschaftsgericht eine Beschwerde gesandt,
    gestern erhielt ich die Mitteilung,—-das Betreuungsgericht führt keine Aufsicht über das Wohnheim—
    diese Wohnheime ,Gerichte,Jugendämter ,Richter usw. sind Autonom,somit kann nur über eine Klage evtl.Verbesserungen erreicht werden,die Politik läßt es zu,wenn für die Allgemeinheit die geringste Qualität oder der geringste Standard erreicht ist,und alle verhalten sich ruhig,wen interessiert es.
    Ja,ich werde schamlos unter Druck gesetzt,welche Eltern sind erwünscht?

    Letztendlich will doch Jeder glücklich sein,und soweit wie möglich ,ein selbst bestimmtes Leben führen,
    bin eben unbequem,
    ich habe lernen müssen,mit gleichen Argumenten ,und mit den Rechten für Alle zu reagiern,Bärbel

  14. ludmilla schreibt am :

    Hallo,
    ich möchte auch kontakt aufnehmen zu euch beiden müttern.wie geht das?

  15. Bärbel schreibt am :

    Hallo Ludmilla ,
    welche Mütter mwinen Sie,
    und in welcher Angelegenheit,ansonsten können Sie sich an Norbert Denef wenden ,der hat meine E-mail ;
    v.l.G.
    Bärbel

  16. ludmilla schreibt am :

    Danke Bärbel für die Antwort,
    ich meinte eher mutter eins und zwei.
    klingt einfach ähnlich wie bei mir.
    es gehört publik gemacht-denn wir sind so viele.Diese ideologie-von fachleuten schon wirklich mehrfachst widerlegt greift bei manchen erst jetzt so richtig.
    vater sein um jeden preis ist soein buch das zum thema passt,aber wohl eher frustriert.zumindest als mutter von so einem würmchen.
    die tat wird negiert und auf geht es zur mütterlichen hexenverbrennung.
    mit allen mitteln.
    es gibt einen sriösen bericht,weiss jetzt gerade leider nicht wo,da haben sie der mutter das kind rausgeholt und ins heim verbracht.
    die arme frau weiss inzwischen nicht mal wo ihr kind sich aufhält.
    und das nur weil sie ihr kind schützen wollte.
    nicht vor missbrauch,aber vor angedrohtem kindsmord vom kindsvater.
    wäre doch gut,manch einer von den verantwortlichen entscheidungsträgern würden mal vergewaltigt,man würde ihnen dann ins gesicht lächeln und sagen-kannst mich schon anzeigen-wer wird dir schon glauben.
    wir werden anschliessend in einem raum zusammensein-und weiterarbeiten müssen.
    kein erwachsener würde das mitmachen.
    aber die kinderlein die zwingt man dazu.
    weil sie noch einen funken hoffnung und liebe in sich verspüren?
    sorry,bin heute wirklich wütend

  17. Mutter123 schreibt am :

    Ich kann der Mutter des verfassten Textes nur voll zustimmen. Genauso geht es mir auch. Was passiert? Resignation, Verzweiflung, Zerissenheit etc. Die Leute, die etwas bewegen könnten, helfen könnten, halten sich alle sehr bedeckt, glauben einem nicht (so fühlt man sich jedenfalls) usw. Es ist eine Qual zu sehen zu müssen, was das Kind sagt, macht/äußert/ausdrückt.

    In dieser Gesellschaft soll man lieber weg schauen, so tun als ob man nichts sieht. Es ist einfach nur grausam….

  18. Mutter123 schreibt am :

    Ich wäre auch dabei anonym zu helfen, denn ich fühle wie ihr. Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

  19. rasch schreibt am :

    @ ALL
    JA, nehmt eure Kinder und haut ab, egal wohin. Ich habe das nicht gemacht, als meine Tochter 14 war. Da konnte ich doch garnicht ohne “Wenn und Aber” reagieren.Die jahrzehntelange bewusste aus freim Willen heraus funktionierende “Irreführung” ging doch bis meine Tochter 16 war. Dann erst wurden erste Lipoenbekenntnisse ausgesprochen seitens der Mitarbeiter des hiesigen JA. Wir müssen uns vernetzen, auch ich habe nun eine Bleibe gefunden, obwohl meine Prinzessin bei den Tätern lebt und mit “dichthält”. Ich sage da auch ncihts mehr zu, weil Mühe habe die Temperatur der Wut unter dem Siedepunkt zu halten, daran hat sich nichts geändert. Ich werde meiner Tochter zeigen wie es geht, auch wenn ich nicht “Reissaus” nehmen konnte mit ihr, weil ich von meinem eigenen Sohn geblendet wurde. Ich weiss auch nicht ob er selber Täter ist oder ob er schweigen “muss”. Ich weiss nichts. Ich weiss nur, dass wir jedem Betroffenen sollten, ob mit oder ohne Kinder. Ihm einen Platz geben, wo er einfach nur “dasein” darf und wo jemand auch einfach “nur da” ist,,,,,
    Ich teile in Kürze Herrn Dennef mit wo ich mich aufhalte wenn ich dort angekommen bin,,,
    Ich mache drei Kreuze wenn wir es geschafft haben eine ANZEIGENPFLICHT für Jugendämter und Familienrichter durchgestzt haben, vorher gebe ich keine Ruhe.

  20. Marianne/WEB schreibt am :

    Gratulation zu den vielen Unterschriften, meine ist auch dabei.
    Als betroffenene Mutter kann ich leider das Vorgehen der Ärzte und Therapeuten bestätigen, mir wurde auch Rache am Ehemann / Vater unterstellt und eine Einweisung in die Psychiatrie angeboten, meine 2.Tochter hat mich vor einer Einweisung bewahrt.(1993)
    Fazit : Je mehr ich meine Unschuld und Zurechnungsfähigkeit behauptete,
    je verdächtiger wurde ich. Es folgten Kuren um mich wieder arbeitsfähig zu machen, meiner Tochter wurde nicht geholfen, Sie landete in der Pshychiatrie und ging nach 3 Wochen, ich bekam Hausverbot und Umgangsrecht an meinem Enkelkind, und Klageandrohung wegen Verleumdung von der Familie meines inzwischen verstorbenen Exmannes.
    Meine Tochter stösst immer wieder an die Grenzen ihrer Kraft, kann sich mit 48 Jahren nicht gegen Ungerechtigkeit wehren, meine Sorge um ihr Wohlbefinden und ihre Arbeitsfähigkeit ist sehr groß, meine Hilfe ist begrenzt, bin auch am Ende meiner Kraft und habe die Hoffnung auf Hilfe fast aufgegeben. Vielleicht gibt es ein Forum in dem ich Unterstützung bei “Missbrauch in der Familie” finden kann, wäre für Hinweise sehr dankbar.
    Lieber Gruß Marianne

  21. Berta schreibt am :

    Hallo, ich brauche unbedingt direkten Anschluss an Mütter, die in ähnlicher Situation mit JA/Familiengericht sind. Bei uns steht nach jahrelangem Gerichtskampf nun wieder ein Verfahren ins Haus und diesmal wird es sehr schwer für mich, weil meine Gesundheit durch den jahrelangen Gerichts- und Ämterkampf am Ende ist. Das haben Täter und Ämter gemeinsam prima hinbekommen. Ich muss diesmal das Schlimmste befürchten, dass dem Täter das Kind ausgehändigt wird von Amts wegen. Ich brauche einen guten Opferanwalt muss mich mit Gleich gesinnten kurzschließen.

  22. Simone schreibt am :

    @Berta, Kinder können selbst entscheiden, ob sie eine Person sehen möchten oder nicht. Jedenfalls ab einem bestimmten Alter. Man kann Kinder nicht zu einem Treffen mit dem Täter zwingen, auch nicht mit Gewalt. Das ist gegen das Kindeswohl. Du kannst nach Opferanwälten bei Vereinen wie “Dunkelziffer”, “Wildwasser”, Kinderschutzbund , “Weisser Ring” u.a. fragen, die arbeiten alle mit Opferanwälten zusammen.

  23. klaraklara schreibt am :

    Hallo Berta,
    in deiner angespannten Situation wünsche ich dir alles Gute!

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