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	<title>Kommentare zu: Sexueller Missbrauch – Auswirkungen auf das Kind</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Von: Wolfgang Brosche</title>
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		<dc:creator>Wolfgang Brosche</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 22:05:16 +0000</pubDate>
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		<description>Danke MEDI - ---


Ein Indianer kennt keinen Schmerz
Ein richtiger Junge weint doch nicht
Narrenhände beschmieren Tisch und Wände
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muß sehn, was übrig bleibt
Lerne Ordnung, liebe sie, sie erspart dir Zeit und Müh
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr
Lügen haben kurze Beine
Morgenstund hat Gold im Mund
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
Der Klügere gibt nach

Ein Indianer weint doch nicht
Ein richtiger Junge kennt keinen Schmerz
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der beschmiert auch Tisch und Wände
Narrenhände, müssen  sehn, was übrig bleibt
Was Hänschen nicht lernt, gibt er nach
Lügen haben Gold im Mund
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe auf die Indianer
Ein richtiger Junge kommt zur rechten Zeit
Was übrig bleibt, bekommt der Klügere
Was Hänschen nicht lernt, hat Gold im Mund
Ein richtiger Junge kennt keinen Schmerz in der Morgenstunde
Wer nicht weint hat Gold im Munde
Was Hänschen nicht lernt, hat kurze Beine
Lerne Ordnung wie ein richtiger Junge
Der Klügere hat Narrenhände
Der Klügere  hat kurze Beine
Der Klügere muß sehn, was übrig bleibt
Der Klügere weint doch nicht
Der Klügere kennt keinen Schmerz
Der Klügere hat Narrenhände
Der Klügere hat keine Morgenstunde 
Der Klügere darf niemals Hänschen sein 
Der Klügere gibt nach

Ja, so sehen sie aus, die unseligen Indoktrinationen, die einem als Kind eingeimpft werden - und dann muß man aushalten, stillehalten, schweigen und darf die Wahrheit nicht sagen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke MEDI &#8211; &#8212;</p>
<p>Ein Indianer kennt keinen Schmerz<br />
Ein richtiger Junge weint doch nicht<br />
Narrenhände beschmieren Tisch und Wände<br />
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muß sehn, was übrig bleibt<br />
Lerne Ordnung, liebe sie, sie erspart dir Zeit und Müh<br />
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr<br />
Lügen haben kurze Beine<br />
Morgenstund hat Gold im Mund<br />
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen<br />
Der Klügere gibt nach</p>
<p>Ein Indianer weint doch nicht<br />
Ein richtiger Junge kennt keinen Schmerz<br />
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der beschmiert auch Tisch und Wände<br />
Narrenhände, müssen  sehn, was übrig bleibt<br />
Was Hänschen nicht lernt, gibt er nach<br />
Lügen haben Gold im Mund<br />
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe auf die Indianer<br />
Ein richtiger Junge kommt zur rechten Zeit<br />
Was übrig bleibt, bekommt der Klügere<br />
Was Hänschen nicht lernt, hat Gold im Mund<br />
Ein richtiger Junge kennt keinen Schmerz in der Morgenstunde<br />
Wer nicht weint hat Gold im Munde<br />
Was Hänschen nicht lernt, hat kurze Beine<br />
Lerne Ordnung wie ein richtiger Junge<br />
Der Klügere hat Narrenhände<br />
Der Klügere  hat kurze Beine<br />
Der Klügere muß sehn, was übrig bleibt<br />
Der Klügere weint doch nicht<br />
Der Klügere kennt keinen Schmerz<br />
Der Klügere hat Narrenhände<br />
Der Klügere hat keine Morgenstunde<br />
Der Klügere darf niemals Hänschen sein<br />
Der Klügere gibt nach</p>
<p>Ja, so sehen sie aus, die unseligen Indoktrinationen, die einem als Kind eingeimpft werden &#8211; und dann muß man aushalten, stillehalten, schweigen und darf die Wahrheit nicht sagen!</p>
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	<item>
		<title>Von: Medi</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-2/#comment-12413</link>
		<dc:creator>Medi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 20:36:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Junge weint nicht.
Ein Junge beißt sich auf die Zunge bis das Herz reißt.
Das mußt du wohl noch lernen. 
                                                             von Gerhard Schöne,
der Stoffnähte durchtrennte,mit der Faust auf den Tisch haute und den Jungen und Mädchen die Treue hielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Junge weint nicht.<br />
Ein Junge beißt sich auf die Zunge bis das Herz reißt.<br />
Das mußt du wohl noch lernen.<br />
                                                             von Gerhard Schöne,<br />
der Stoffnähte durchtrennte,mit der Faust auf den Tisch haute und den Jungen und Mädchen die Treue hielt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Brosche</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-2/#comment-12406</link>
		<dc:creator>Wolfgang Brosche</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 13:39:20 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Larissa,

ich will hoffen, daß irgendwann einmal kein Platz mehr ist in der Tasche für die Faust; daß die Stoffnähte reißen und die Faust hinaus muß, damit sie auf den Tisch hauen kann! Das wünsche ich Ihnen !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Larissa,</p>
<p>ich will hoffen, daß irgendwann einmal kein Platz mehr ist in der Tasche für die Faust; daß die Stoffnähte reißen und die Faust hinaus muß, damit sie auf den Tisch hauen kann! Das wünsche ich Ihnen !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Larissa</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-2/#comment-12401</link>
		<dc:creator>Larissa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 09:10:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-12401</guid>
		<description>ja Wolfgang Brosche
Als ich in der Klinik war und ich mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen hatte , weil Sie mit mir nicht mehr reden wollte .
Meinte die Stationsärztin das ich Medikamente einnehmen solle .( das war in der Visite ) 
Sie meinte das ich gaanz fieles durcheinander angesprochen hätte , und mit sowas wollte Sie sich nicht unterhalten .
Sie wandte sich dann ab , und ich stand alleine da , mit dem was ich bereden wollte .

Nun ja wenn man so viele Themen auf einmal hoch kommen hat , ist das eben so .

Und ja ich empfinde die auch oft als höhergestellte Leute die was zu sagen haben , aber das liegt bestimmt auch an mir , wenn man selbst nicht weiß was man machen soll , damit umgehen soll .
Ja versöhnung : Die Verwandschaft sagte immer mach eine Faust in  der Tasche .

Mfg
Larissa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja Wolfgang Brosche<br />
Als ich in der Klinik war und ich mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen hatte , weil Sie mit mir nicht mehr reden wollte .<br />
Meinte die Stationsärztin das ich Medikamente einnehmen solle .( das war in der Visite )<br />
Sie meinte das ich gaanz fieles durcheinander angesprochen hätte , und mit sowas wollte Sie sich nicht unterhalten .<br />
Sie wandte sich dann ab , und ich stand alleine da , mit dem was ich bereden wollte .</p>
<p>Nun ja wenn man so viele Themen auf einmal hoch kommen hat , ist das eben so .</p>
<p>Und ja ich empfinde die auch oft als höhergestellte Leute die was zu sagen haben , aber das liegt bestimmt auch an mir , wenn man selbst nicht weiß was man machen soll , damit umgehen soll .<br />
Ja versöhnung : Die Verwandschaft sagte immer mach eine Faust in  der Tasche .</p>
<p>Mfg<br />
Larissa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Brosche</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-2/#comment-12388</link>
		<dc:creator>Wolfgang Brosche</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 18:45:24 +0000</pubDate>
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		<description>Entschuldigung, es war natürlich ein Feld&quot;herr&quot; , kein &quot;Feldheer&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entschuldigung, es war natürlich ein Feld&#8221;herr&#8221; , kein &#8220;Feldheer&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Brosche</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-2/#comment-12387</link>
		<dc:creator>Wolfgang Brosche</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 18:42:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Maria S.

Vielen Dank, Maria S., daß Sie noch einmal auf die wahren Hintergründe von MB hinweisen - es sind die Machtstrukturen wie sie seit dem pater familias in unserer Kultur immer weiter tradiert wurden. Ich kann mich noch entsinnen, wie ich im Lateinunterricht von den Rechten des &quot;Familienvaters&quot; über Frau, Kinder, Gesinde und Tiere hörte. Sich diesem &quot;pater familias&quot; und seinen Anordnungen zu unterwerfen, so wurde es uns erklärt, sei eine  Tugend gewesen. Daß es sich dabei um eine &quot;historische Tugend&quot; in einem antiken und keineswegs demokratischen Gemeinwesen handelte, wurde uns nicht beigebracht.
Ich weiß noch wie wir Quartaner einen heiligen Schauder (klingt pathetisch, aber es war so) empfanden, als wir die Geschichte von Titus Manlius Torquatus lesen mußten. Ein Feldheer, der in den Nacht vor der Schlacht strikt verboten hatte, in der Dunkelheit anzugreifen. Sein eigener Sohn widersetze sich dem Befehl, weil er eine Chance sah, die Gegner bei Nacht und Nebel zu schlagen, er griff an und siegte. Großer Jubel; aber der Vater ließ den Sohn wegen Befehlsverweigerung hinrichten.  Als wir Schüler mit Unverständnis reagierten , bekamen wir zu hören - der Vater und Feldherr habe aber entsprechenden Befehl gegeben. Unser Lateinlehrer hatte als junger Mann die letzten Jahre des 2. WK mitgemacht und beglückte uns dann auch noch mit dem Spruch &quot;Right or Wrong - my Country!&quot;
Was hat das mit MB zu tun? Solche Heldenepen haben uns Schülern noch in den späten 70er Jahren den Blick vernebelt; erzähle mir keiner was von den Auswirkungen der 68er.  Davon hatte man in meiner Heimatstadt Paderborn nichts hören wollen! - Das Hinnehmen von Macht, ohne sie anzuweifeln, die Zementierung der Hierarchie - ob beim Militär, in der Kirche oder in der Familie - ermöglichen den MB.
Und dieses Weltbild will so leicht auch kein Therapeut zerschlagen.    
Ich habe bald drei Jahre bei so einem Therapeuten verbracht, der sogar mehrere Bücher über die schuldig gewordenen Väter der Kriegsgeneration geschrieben hat, über ihr Schweigen und Verschweigen und deren verfehlter Kommunikation mit ihren Kindern - aber sein hauptsächliches Ziel war es, nach einer entsprechenden Auseinandersetzung eine Versöhnung zwischen Eltern und Kindern herbeizuführen. 
Als ich ihm einmal erzählte, wie froh ich sei, daß die Kinder meiner Schwester (ich habe keine) nicht das durchmachen müßten, was ich bei meinen Eltern durchgemacht habe, meinte er, das müsse mich doch auch mit meinem Leben versöhnen!
Ich spürte, wie er mir unbewußt immer wieder vermittelte, bloß nicht zum wahren Kern meiner Probleme zu kommen mit eben solchen Äußerungen. Immer wieder tauchten wir in die Geschichte meiner Eltern ein, so als ob das Wissen um ihr Leid, das meine relativieren würde. 
Letztlich ging es immer wieder um das Verständnis der Eltern. Als ich das merkte, habe ich die Therapie abgebrochen. Sie hatte ja ohnehin und eben aus diesen Gründen nicht geholfen.
Da war ich wohl sehr gut daran - denn  die meisten anderen Patienten in Therapien werden durch die aberwitzigen Versuche der Therapeuten, am Machtgefälle, familiär oder gesellschaftlich, strikt festzuhalten, so verwirrt, daß ihnen dann diese schrecklichen Ettiketten psychischer Krankheiten aufgedrückt werden. 
Ich habe einmal mitbekommen, wie junge Mädchen, die sich selbst verletzen, in Kliniken unter Druck gesetzt werden, kontrolliert werden, angeraunzt und bestraft werden, wenn sie von ihren selbstverletzendem Verhalten nicht lassen. Das war nichts anderes als die Gewalt, die sie so geschädigt hatte, daß sie glaubten, sich selbst weiter schädigen und verletzen zu müssen. Es gibt eine unausgesprochene Übereinkunft, auch in der Therapie, die Machtverhältnisse, die den MB erzeugen, nicht anzuzweifeln, sondern sie sogar noch weiterzugeben an die nächste Generation. Right or wrong, my country, my parents, my father,my priest. Das ist oft noch nicht einmal bösartig - aber Ursache ist - wie es Alice Miller so deutlich geschrieben hat - die Angst des Kindes vor der Macht der Eltern, die ganz tief in uns sitzt. Auch in Therapeuten und Psychologen.  Und das ist der Grund, weshalb Therapien so oft scheitern!
Das mag ein weiter Bogen sein, den ich da geschlagen habe - aber die &quot;Rechte&quot; des pater familias und wofür sie in unserer Gesellschaft stehen, werden uns allen vom ersten Tage noch immer eingepflanzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maria S.</p>
<p>Vielen Dank, Maria S., daß Sie noch einmal auf die wahren Hintergründe von MB hinweisen &#8211; es sind die Machtstrukturen wie sie seit dem pater familias in unserer Kultur immer weiter tradiert wurden. Ich kann mich noch entsinnen, wie ich im Lateinunterricht von den Rechten des &#8220;Familienvaters&#8221; über Frau, Kinder, Gesinde und Tiere hörte. Sich diesem &#8220;pater familias&#8221; und seinen Anordnungen zu unterwerfen, so wurde es uns erklärt, sei eine  Tugend gewesen. Daß es sich dabei um eine &#8220;historische Tugend&#8221; in einem antiken und keineswegs demokratischen Gemeinwesen handelte, wurde uns nicht beigebracht.<br />
Ich weiß noch wie wir Quartaner einen heiligen Schauder (klingt pathetisch, aber es war so) empfanden, als wir die Geschichte von Titus Manlius Torquatus lesen mußten. Ein Feldheer, der in den Nacht vor der Schlacht strikt verboten hatte, in der Dunkelheit anzugreifen. Sein eigener Sohn widersetze sich dem Befehl, weil er eine Chance sah, die Gegner bei Nacht und Nebel zu schlagen, er griff an und siegte. Großer Jubel; aber der Vater ließ den Sohn wegen Befehlsverweigerung hinrichten.  Als wir Schüler mit Unverständnis reagierten , bekamen wir zu hören &#8211; der Vater und Feldherr habe aber entsprechenden Befehl gegeben. Unser Lateinlehrer hatte als junger Mann die letzten Jahre des 2. WK mitgemacht und beglückte uns dann auch noch mit dem Spruch &#8220;Right or Wrong &#8211; my Country!&#8221;<br />
Was hat das mit MB zu tun? Solche Heldenepen haben uns Schülern noch in den späten 70er Jahren den Blick vernebelt; erzähle mir keiner was von den Auswirkungen der 68er.  Davon hatte man in meiner Heimatstadt Paderborn nichts hören wollen! &#8211; Das Hinnehmen von Macht, ohne sie anzuweifeln, die Zementierung der Hierarchie &#8211; ob beim Militär, in der Kirche oder in der Familie &#8211; ermöglichen den MB.<br />
Und dieses Weltbild will so leicht auch kein Therapeut zerschlagen.<br />
Ich habe bald drei Jahre bei so einem Therapeuten verbracht, der sogar mehrere Bücher über die schuldig gewordenen Väter der Kriegsgeneration geschrieben hat, über ihr Schweigen und Verschweigen und deren verfehlter Kommunikation mit ihren Kindern &#8211; aber sein hauptsächliches Ziel war es, nach einer entsprechenden Auseinandersetzung eine Versöhnung zwischen Eltern und Kindern herbeizuführen.<br />
Als ich ihm einmal erzählte, wie froh ich sei, daß die Kinder meiner Schwester (ich habe keine) nicht das durchmachen müßten, was ich bei meinen Eltern durchgemacht habe, meinte er, das müsse mich doch auch mit meinem Leben versöhnen!<br />
Ich spürte, wie er mir unbewußt immer wieder vermittelte, bloß nicht zum wahren Kern meiner Probleme zu kommen mit eben solchen Äußerungen. Immer wieder tauchten wir in die Geschichte meiner Eltern ein, so als ob das Wissen um ihr Leid, das meine relativieren würde.<br />
Letztlich ging es immer wieder um das Verständnis der Eltern. Als ich das merkte, habe ich die Therapie abgebrochen. Sie hatte ja ohnehin und eben aus diesen Gründen nicht geholfen.<br />
Da war ich wohl sehr gut daran &#8211; denn  die meisten anderen Patienten in Therapien werden durch die aberwitzigen Versuche der Therapeuten, am Machtgefälle, familiär oder gesellschaftlich, strikt festzuhalten, so verwirrt, daß ihnen dann diese schrecklichen Ettiketten psychischer Krankheiten aufgedrückt werden.<br />
Ich habe einmal mitbekommen, wie junge Mädchen, die sich selbst verletzen, in Kliniken unter Druck gesetzt werden, kontrolliert werden, angeraunzt und bestraft werden, wenn sie von ihren selbstverletzendem Verhalten nicht lassen. Das war nichts anderes als die Gewalt, die sie so geschädigt hatte, daß sie glaubten, sich selbst weiter schädigen und verletzen zu müssen. Es gibt eine unausgesprochene Übereinkunft, auch in der Therapie, die Machtverhältnisse, die den MB erzeugen, nicht anzuzweifeln, sondern sie sogar noch weiterzugeben an die nächste Generation. Right or wrong, my country, my parents, my father,my priest. Das ist oft noch nicht einmal bösartig &#8211; aber Ursache ist &#8211; wie es Alice Miller so deutlich geschrieben hat &#8211; die Angst des Kindes vor der Macht der Eltern, die ganz tief in uns sitzt. Auch in Therapeuten und Psychologen.  Und das ist der Grund, weshalb Therapien so oft scheitern!<br />
Das mag ein weiter Bogen sein, den ich da geschlagen habe &#8211; aber die &#8220;Rechte&#8221; des pater familias und wofür sie in unserer Gesellschaft stehen, werden uns allen vom ersten Tage noch immer eingepflanzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria S.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-2/#comment-12359</link>
		<dc:creator>Maria S.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 18:38:49 +0000</pubDate>
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		<description>Leider ist Realität: für viele Therapeuten steht eher  die Aufrechterhaltung ihres bürgerlichen Heileweltvorstellung und das damit verbundene Menschenbild im Vordergrund  als die Annahme das diese bürgerliche Gesellschaft und ihre mänlich geprägten Gewalt-und Unterdrückungsstrukturen ein tiefes Leid erzeugen und erzeugten. Dies ist nicht in einer Generation verarbeitet. Es dauert mindestens drei Generationen. Darum machen sich auch viele andere Institutionen und deren Vertreter durch das auferlegte Schweigegebot mitschuldig . Sind sie wohlmöglich selbst beteiligt? Betroffene wissen nur zu gut was passiert wenn man diese Gewalt anprangert. Du musst mit Stigmatation rechnen. Es ist ein Angriff auf bestehende bürgerliche etablierte Formen der Gesellschaft. 
Bei jahrtausend Jahren bestehenden Hirarchien ist es kein Wunder das die Vertetter dieser diesen Angriff auf &quot;altbewehrte Traditionen&quot; abwehren. Jahrtausende geprägt durch Militärstrukturen. 
Der Begiff Familie  in unserer römischen Geschichte bedeutete auch :
der Herr mit seinem Besitz (Kinder, Sklaven, Frau).
Darum ist es ein Kavaliersdelikt wenn der Herr mit seinem Besitz macht was er will. Und die studierten Kinder entwerfen dann abstrakte Definitionen für die Diagnostik der Geschädigten.  Es ist doch systemerhaltend wenn ich einen missbrauchten Menschen beispw.bescheinige: Schizophrenie..Borderline..dissoziative Störung.. etc.  Oder der Professor noch die hervorragende erbliche Komponente hervorhebt.  Leider nicht heilbar...
Oder wissenschaftliche Altherrenmeinung:  ein Kind im frühen Alter empfindet nichts weil es noch kein Bewusstsein hat, deshalb hat sexueller Missbrauch in diesem Alter keine Folgen. Und dann: bei seelischer Erkrankung muss wohl ein Fehler der Natur vorliegen. 
Wie bei meinem Freund. Der jahrelang geqüalt von seinem Vater über seine alles erduldende und sich unterordnende , dann klammernde Mutter resümiert:
&quot;Sie ist schuld an meiner seltenen Krankheit. Es liegt an ihren schlechten Genen&quot;.  Der Proffesor freut sich über so viel Einsicht in seine Krankheit. 
Meine Meinung: bei manchen klappt das mit der Verdrängung. Vorausgesetzt das Umfeld ist stabilisierend. Aber es tritt irgend wann, auch wenn erst im späten Alter in verschlüsselter symbolischer Form auf.
Durch Krankheit und seelischen Schmerz. 
Weil Missbrauch bedeutet: den Willen brechen und denjenigen zum Sklaven seinerselbst machen. 
Es gibt natürlich noch die Möglichkeit seinen unterdrückten Hass und die Wut, den Zorn an den nächst Schwächeren abzureagieren. Systemerhaltend eben! Dazu steht auch noch die wichtigste Waffe der oft erklärten Gottlosen oder Gottesanbeter zur Verfügung:  die Feindbildschaffung. Meistens ist es leider die Frau , die hierzu benutzt wird. 
Das wichtigste für mich: Nicht aufhören zu reden über das ungeheuerlich menschenverachtende Ritual!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist Realität: für viele Therapeuten steht eher  die Aufrechterhaltung ihres bürgerlichen Heileweltvorstellung und das damit verbundene Menschenbild im Vordergrund  als die Annahme das diese bürgerliche Gesellschaft und ihre mänlich geprägten Gewalt-und Unterdrückungsstrukturen ein tiefes Leid erzeugen und erzeugten. Dies ist nicht in einer Generation verarbeitet. Es dauert mindestens drei Generationen. Darum machen sich auch viele andere Institutionen und deren Vertreter durch das auferlegte Schweigegebot mitschuldig . Sind sie wohlmöglich selbst beteiligt? Betroffene wissen nur zu gut was passiert wenn man diese Gewalt anprangert. Du musst mit Stigmatation rechnen. Es ist ein Angriff auf bestehende bürgerliche etablierte Formen der Gesellschaft.<br />
Bei jahrtausend Jahren bestehenden Hirarchien ist es kein Wunder das die Vertetter dieser diesen Angriff auf &#8220;altbewehrte Traditionen&#8221; abwehren. Jahrtausende geprägt durch Militärstrukturen.<br />
Der Begiff Familie  in unserer römischen Geschichte bedeutete auch :<br />
der Herr mit seinem Besitz (Kinder, Sklaven, Frau).<br />
Darum ist es ein Kavaliersdelikt wenn der Herr mit seinem Besitz macht was er will. Und die studierten Kinder entwerfen dann abstrakte Definitionen für die Diagnostik der Geschädigten.  Es ist doch systemerhaltend wenn ich einen missbrauchten Menschen beispw.bescheinige: Schizophrenie..Borderline..dissoziative Störung.. etc.  Oder der Professor noch die hervorragende erbliche Komponente hervorhebt.  Leider nicht heilbar&#8230;<br />
Oder wissenschaftliche Altherrenmeinung:  ein Kind im frühen Alter empfindet nichts weil es noch kein Bewusstsein hat, deshalb hat sexueller Missbrauch in diesem Alter keine Folgen. Und dann: bei seelischer Erkrankung muss wohl ein Fehler der Natur vorliegen.<br />
Wie bei meinem Freund. Der jahrelang geqüalt von seinem Vater über seine alles erduldende und sich unterordnende , dann klammernde Mutter resümiert:<br />
&#8220;Sie ist schuld an meiner seltenen Krankheit. Es liegt an ihren schlechten Genen&#8221;.  Der Proffesor freut sich über so viel Einsicht in seine Krankheit.<br />
Meine Meinung: bei manchen klappt das mit der Verdrängung. Vorausgesetzt das Umfeld ist stabilisierend. Aber es tritt irgend wann, auch wenn erst im späten Alter in verschlüsselter symbolischer Form auf.<br />
Durch Krankheit und seelischen Schmerz.<br />
Weil Missbrauch bedeutet: den Willen brechen und denjenigen zum Sklaven seinerselbst machen.<br />
Es gibt natürlich noch die Möglichkeit seinen unterdrückten Hass und die Wut, den Zorn an den nächst Schwächeren abzureagieren. Systemerhaltend eben! Dazu steht auch noch die wichtigste Waffe der oft erklärten Gottlosen oder Gottesanbeter zur Verfügung:  die Feindbildschaffung. Meistens ist es leider die Frau , die hierzu benutzt wird.<br />
Das wichtigste für mich: Nicht aufhören zu reden über das ungeheuerlich menschenverachtende Ritual!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Medi</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11769</link>
		<dc:creator>Medi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 13:22:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11769</guid>
		<description>Liebe Sarah m,
morgen gehe ich zum 3.mal.Medi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sarah m,<br />
morgen gehe ich zum 3.mal.Medi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Richard Till</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11766</link>
		<dc:creator>Richard Till</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 04:24:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11766</guid>
		<description>Liebe Sarah 
hab vielen Dank für dein Mutmachen. Nach vier Stunden Schreibqual ist der Brief an Dich, eben nach einem falschen Tastendruck weg. Das ist für einen ADDler grausam. Bin zu müde um zu weinen. 
Liebe Grüße   Richard

Liebe Bärbel,
Dein Brief vom 15. hat mich nicht erreicht. Wenn Du ihn mir direkt schicken willst  richardtill@web.de.  Gruß Richard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sarah<br />
hab vielen Dank für dein Mutmachen. Nach vier Stunden Schreibqual ist der Brief an Dich, eben nach einem falschen Tastendruck weg. Das ist für einen ADDler grausam. Bin zu müde um zu weinen.<br />
Liebe Grüße   Richard</p>
<p>Liebe Bärbel,<br />
Dein Brief vom 15. hat mich nicht erreicht. Wenn Du ihn mir direkt schicken willst  <a href="mailto:richardtill@web.de">richardtill@web.de</a>.  Gruß Richard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Larissa</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11747</link>
		<dc:creator>Larissa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 22:43:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11747</guid>
		<description>Noch was , ich hatte mit einer Frau gesprochen , über eine Sache .

Was raus kam war das sie meinte , das jedes Jind nie genug Elterliche Zuwendung bekommen würde .
Das Kinder alles tuen würden , um den Eltern zu gefallen .
Nun 2 Varianten habe ich im Kopf .
Liegt mir jetzt schon 7 Tage im Magen .
Nun wenn andere auch nie genug Zuwendung bekommen , dann bräuchte ich ja nicht zu jammern , das ich so wenig Zuwendung bekommen habe , denn dann währe Zuwendungsmangel ja normal ?

Oder aber wenn die schon nicht genug bekommen , wie geht es dann 
uns ( mir ) wenn man damit sehr kurz gehalten wurde , dann währe das ja dann viel zu wenig ?

Ich dachte früher einmal , man war der Vormieter aber  sauber . 
Nun ja , dabei war das , immer mein eigenes Möbelstück gewesen .
Oha schäm .

----------------------------
Ich dachte das es beim Nächsten mal , mir leichter fallen würde die Probleme zu meistern , oder was es auch war ?
Aber es blieb dabei .
Es bleibt weiterhin , schwer den Alltag zu überleben  .
Nur früher vertand ich das noch nicht warum ich so empfand .
Das Leben ist immer nur ein Kampf .
Und wenn es einem etwas gut geht , dann kommt eine andere Strafe von innen heraus  .
Wie sich nicht versorgen mit Essen .
Aber oft denke ich auch , fühlte fühle es oft so das man gar nicht so viel essen muß , und auch so leben kann .
Nun was ja nur begrenzt gehen kann .
Aber wenn ich  zuhause selber was Arbeite vergesse ich das essen fast ganz .
Habe dann nur noch die Arbeit im Kopf , Der körper mit seinen Bedürfnissen ist nicht anwesend .

beim Werkeln hatte ich einen heftigen Trigger , weil ich eine Bretter wand vor mir stehen hatte , im Rücken auch eine Wand .
Nur kam ich da ja rechts und links wieder raus .
Aber der Trigger von damals war das ich nicht mehr rechts und links raus konnte .
Also in der Nische dann eine Gaanze Weile gefangen war .
Ich rief ja Der Erzeuger kam , sieh zu wie du da selber wieder raus kommst .
Er ging dann wieder weg .
ich war dann da gefangen , weiterhinn !
Ich weiß nicht ob ich da den werde Gang berichten sollte wie warumm ich da rein geraten war ?
Hm, ich sage es dann mal .
Ich wollte da Dachpappe an einem Häuschen drann machen .
ich wußte aber gar nicht , wie ich da drann kommen sollte .
Um da Pappnägel rien zu bekommen .
Er lies mich mit der Lösung alleine .
Ich mußte selber überlegen .
Nun ich lies mich in die Nische herunter .
Die Pappe bekam ich dann auch festgenagelt .
Doch ich kam dann nicht mehr heraus , wie oben Beschrieben .


Mfg 
Larissa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch was , ich hatte mit einer Frau gesprochen , über eine Sache .</p>
<p>Was raus kam war das sie meinte , das jedes Jind nie genug Elterliche Zuwendung bekommen würde .<br />
Das Kinder alles tuen würden , um den Eltern zu gefallen .<br />
Nun 2 Varianten habe ich im Kopf .<br />
Liegt mir jetzt schon 7 Tage im Magen .<br />
Nun wenn andere auch nie genug Zuwendung bekommen , dann bräuchte ich ja nicht zu jammern , das ich so wenig Zuwendung bekommen habe , denn dann währe Zuwendungsmangel ja normal ?</p>
<p>Oder aber wenn die schon nicht genug bekommen , wie geht es dann<br />
uns ( mir ) wenn man damit sehr kurz gehalten wurde , dann währe das ja dann viel zu wenig ?</p>
<p>Ich dachte früher einmal , man war der Vormieter aber  sauber .<br />
Nun ja , dabei war das , immer mein eigenes Möbelstück gewesen .<br />
Oha schäm .</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Ich dachte das es beim Nächsten mal , mir leichter fallen würde die Probleme zu meistern , oder was es auch war ?<br />
Aber es blieb dabei .<br />
Es bleibt weiterhin , schwer den Alltag zu überleben  .<br />
Nur früher vertand ich das noch nicht warum ich so empfand .<br />
Das Leben ist immer nur ein Kampf .<br />
Und wenn es einem etwas gut geht , dann kommt eine andere Strafe von innen heraus  .<br />
Wie sich nicht versorgen mit Essen .<br />
Aber oft denke ich auch , fühlte fühle es oft so das man gar nicht so viel essen muß , und auch so leben kann .<br />
Nun was ja nur begrenzt gehen kann .<br />
Aber wenn ich  zuhause selber was Arbeite vergesse ich das essen fast ganz .<br />
Habe dann nur noch die Arbeit im Kopf , Der körper mit seinen Bedürfnissen ist nicht anwesend .</p>
<p>beim Werkeln hatte ich einen heftigen Trigger , weil ich eine Bretter wand vor mir stehen hatte , im Rücken auch eine Wand .<br />
Nur kam ich da ja rechts und links wieder raus .<br />
Aber der Trigger von damals war das ich nicht mehr rechts und links raus konnte .<br />
Also in der Nische dann eine Gaanze Weile gefangen war .<br />
Ich rief ja Der Erzeuger kam , sieh zu wie du da selber wieder raus kommst .<br />
Er ging dann wieder weg .<br />
ich war dann da gefangen , weiterhinn !<br />
Ich weiß nicht ob ich da den werde Gang berichten sollte wie warumm ich da rein geraten war ?<br />
Hm, ich sage es dann mal .<br />
Ich wollte da Dachpappe an einem Häuschen drann machen .<br />
ich wußte aber gar nicht , wie ich da drann kommen sollte .<br />
Um da Pappnägel rien zu bekommen .<br />
Er lies mich mit der Lösung alleine .<br />
Ich mußte selber überlegen .<br />
Nun ich lies mich in die Nische herunter .<br />
Die Pappe bekam ich dann auch festgenagelt .<br />
Doch ich kam dann nicht mehr heraus , wie oben Beschrieben .</p>
<p>Mfg<br />
Larissa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Larissa</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11746</link>
		<dc:creator>Larissa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 22:12:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11746</guid>
		<description>Hallo Ursula

Nun ja , ich komme auch nie davon weg , das die Täter überall sitzen können .
Den Gedanken habe ich immer .
Ich binn da sehr kritisch , bei jedem Mann mit dem ich kontackt aufnehme .
Oder ich denke villeicht ist  der  im Stillen ( Zuhause ) dann villeicht doch auch ein Täter ?
Nun ja was ich ja bisher noch nicht kennen gelernt habe , das es auch Männer gibt die sexulle Gewalterfahrungen haben .... .
Hinterfragen die dann jede Frau wol , ob die eine Täterin ist ?
Nun ja als Opfer , wo man sowas selber erfahren hat .
Denkt man wol leider immer so ?

Ich meinerseits finde den Gedanken immer schwehr zu ertragen , das man Signale von Kindern nicht versteht die mißbraucht werden , weil man selber nicht an sein Gefühl glauben kann , weil man ja sehr pessimistisch schon so ist , und überall sowas sein kann .
Überreagiert man dann ?
Ist da doch nichts ?
Auch wenn Sätze fallen , die man selber kennt .
Wie wenn du hinfällst , dann bekommst du von mir auch noch einen Drüber , und das Kind dann heftig anfängt zu lachen .
Dann schaut man doch lieber wieder weg ?
Weil man denkt , das empfindest du nur so , weil es für dich  hart war .
Aber für das andere Kind da ,  ist es fillleicht nicht so ernst gemeint , wie es bei mir war ?
Aber es Triggert immer sehr heftig ! Traurig .
Ich finde die Gratwanderung sehr schwierig , das das man nicht richtig einschätzen kann , ob was unnormal ist oder nicht .
Ich habe gelesen , was es für Überlebenstackticken gibt .
Spielsucht, Magersucht , Wörkaholik .........., Sich nach ausen auf andere zu konzentrieren - nicht mehr auf sich , sondern von sich weg orientiert um das Eigene Seelenleid nicht mehr zu spüren .
Ob das nicht Betroffene eher bemerken können , als wir , das was nicht stimmt ?

Mfg
Larissa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ursula</p>
<p>Nun ja , ich komme auch nie davon weg , das die Täter überall sitzen können .<br />
Den Gedanken habe ich immer .<br />
Ich binn da sehr kritisch , bei jedem Mann mit dem ich kontackt aufnehme .<br />
Oder ich denke villeicht ist  der  im Stillen ( Zuhause ) dann villeicht doch auch ein Täter ?<br />
Nun ja was ich ja bisher noch nicht kennen gelernt habe , das es auch Männer gibt die sexulle Gewalterfahrungen haben &#8230;. .<br />
Hinterfragen die dann jede Frau wol , ob die eine Täterin ist ?<br />
Nun ja als Opfer , wo man sowas selber erfahren hat .<br />
Denkt man wol leider immer so ?</p>
<p>Ich meinerseits finde den Gedanken immer schwehr zu ertragen , das man Signale von Kindern nicht versteht die mißbraucht werden , weil man selber nicht an sein Gefühl glauben kann , weil man ja sehr pessimistisch schon so ist , und überall sowas sein kann .<br />
Überreagiert man dann ?<br />
Ist da doch nichts ?<br />
Auch wenn Sätze fallen , die man selber kennt .<br />
Wie wenn du hinfällst , dann bekommst du von mir auch noch einen Drüber , und das Kind dann heftig anfängt zu lachen .<br />
Dann schaut man doch lieber wieder weg ?<br />
Weil man denkt , das empfindest du nur so , weil es für dich  hart war .<br />
Aber für das andere Kind da ,  ist es fillleicht nicht so ernst gemeint , wie es bei mir war ?<br />
Aber es Triggert immer sehr heftig ! Traurig .<br />
Ich finde die Gratwanderung sehr schwierig , das das man nicht richtig einschätzen kann , ob was unnormal ist oder nicht .<br />
Ich habe gelesen , was es für Überlebenstackticken gibt .<br />
Spielsucht, Magersucht , Wörkaholik &#8230;&#8230;&#8230;., Sich nach ausen auf andere zu konzentrieren &#8211; nicht mehr auf sich , sondern von sich weg orientiert um das Eigene Seelenleid nicht mehr zu spüren .<br />
Ob das nicht Betroffene eher bemerken können , als wir , das was nicht stimmt ?</p>
<p>Mfg<br />
Larissa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ursula</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11739</link>
		<dc:creator>Ursula</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:53:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11739</guid>
		<description>Hallo Sarah,

ich muß Dir eine persönliche Mail schreiben.
Der VDK ist sicher ein sehr guter Verband. Trotzdem wird es mir übel wenn ich davon höhre. Mein Bruder ist Vorsitzender des Ortsverbandes, der für mich zuständig wäre. Dieser Mensch hat mich jahrelang aufs Schlimmste sexuell misbraucht und droht mir heute mit Klage , Schadensersatzforderung und Schmerzensgeldforderungen.Ich wollte damit nur sagen auch bei einem sehr guten Verband kann ein Dreckskerl sitzen. Das wollte ich nur mal sagen dürfen.
Danke aber für die vielen Hilfen von euch allen Betroffenen.
Liebe Grüße
Ursula</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sarah,</p>
<p>ich muß Dir eine persönliche Mail schreiben.<br />
Der VDK ist sicher ein sehr guter Verband. Trotzdem wird es mir übel wenn ich davon höhre. Mein Bruder ist Vorsitzender des Ortsverbandes, der für mich zuständig wäre. Dieser Mensch hat mich jahrelang aufs Schlimmste sexuell misbraucht und droht mir heute mit Klage , Schadensersatzforderung und Schmerzensgeldforderungen.Ich wollte damit nur sagen auch bei einem sehr guten Verband kann ein Dreckskerl sitzen. Das wollte ich nur mal sagen dürfen.<br />
Danke aber für die vielen Hilfen von euch allen Betroffenen.<br />
Liebe Grüße<br />
Ursula</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11737</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11737</guid>
		<description>Hallo Astrid,
vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit für dich, während der Therapie deine Träume und Erinnerungsfetzen aufzuschreiben. Ich konnte in einer Phase während meiner Therapiezeit sehr lange nicht mehr sprechen, weil ich dann keine Luft mehr bekam. Die blieb mir im Hals einfach stecken.
So habe ich mich eben per Schreiben mich mitgeteilt. Meine Therapeutin konnte sehr gut auf diese Art der Kommunikation eingehen und damit umgehen. Beim Schreiben getraut man sich auch eher, schambesetzte Themen &quot;anzusprechen&quot;. Vielleicht magst du sie beim nächsten Termin ja &quot;fragen&quot; (indem du ihr nächstes Mal auf einen Zettel deinen Wunsch aufschreibst), ob das für sie ok wäre? Wenn sie gut ist, geht sie darauf ein!
Dir weiterhin viel Kraft und Mut!
Liebe Grüße von 
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Astrid,<br />
vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit für dich, während der Therapie deine Träume und Erinnerungsfetzen aufzuschreiben. Ich konnte in einer Phase während meiner Therapiezeit sehr lange nicht mehr sprechen, weil ich dann keine Luft mehr bekam. Die blieb mir im Hals einfach stecken.<br />
So habe ich mich eben per Schreiben mich mitgeteilt. Meine Therapeutin konnte sehr gut auf diese Art der Kommunikation eingehen und damit umgehen. Beim Schreiben getraut man sich auch eher, schambesetzte Themen &#8220;anzusprechen&#8221;. Vielleicht magst du sie beim nächsten Termin ja &#8220;fragen&#8221; (indem du ihr nächstes Mal auf einen Zettel deinen Wunsch aufschreibst), ob das für sie ok wäre? Wenn sie gut ist, geht sie darauf ein!<br />
Dir weiterhin viel Kraft und Mut!<br />
Liebe Grüße von<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Astrid</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11732</link>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 19:22:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11732</guid>
		<description>Hallo alle zusammen!!!!!!!!!!
Zuerst habe ich von dieser Seite nicht viel gehalten. 
ABER- wie so oft, urteilt man manchmal viel zu schnell. (Ich- in moment viel zu oft!! Geht mir nicht schnell genug das ich wider aufhöre.) 
Mir ist so ein dicker Stein vom Herzen gefallen das, es Menschen gibt die mich verstehen.Ich bin überrascht, das es so viele paralelen gibt.
Ihr seit alle so lieb!!! Ich bin überweltigt über diesen  (mir fehlt kein anderes Wort ein. Hoffe Ihr wisst was ich meine.) zusammen halt.

Sarah:Du hast mit allem so recht. Doch ich habe überhaupt keine Zeit alles auf zu schreiben.Ich bin mitten in der Ausbildung, bin allein erziehende Mutter von zwei Kinder (11 und 7 Jahre) und Betreue meine Demente Tante und mein Pflegebedürtiegen Vater. (Ich brauch ganz ganz dringend die Knette.) 
Ich bin so Müde von allem, ich weiß garnicht wo ich die kraft herbekommen soll um über mein schatten zu Springen.

Fühlt Euch alle gedrückt!!!!!!!!!! :-) Eure Astrid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo alle zusammen!!!!!!!!!!<br />
Zuerst habe ich von dieser Seite nicht viel gehalten.<br />
ABER- wie so oft, urteilt man manchmal viel zu schnell. (Ich- in moment viel zu oft!! Geht mir nicht schnell genug das ich wider aufhöre.)<br />
Mir ist so ein dicker Stein vom Herzen gefallen das, es Menschen gibt die mich verstehen.Ich bin überrascht, das es so viele paralelen gibt.<br />
Ihr seit alle so lieb!!! Ich bin überweltigt über diesen  (mir fehlt kein anderes Wort ein. Hoffe Ihr wisst was ich meine.) zusammen halt.</p>
<p>Sarah:Du hast mit allem so recht. Doch ich habe überhaupt keine Zeit alles auf zu schreiben.Ich bin mitten in der Ausbildung, bin allein erziehende Mutter von zwei Kinder (11 und 7 Jahre) und Betreue meine Demente Tante und mein Pflegebedürtiegen Vater. (Ich brauch ganz ganz dringend die Knette.)<br />
Ich bin so Müde von allem, ich weiß garnicht wo ich die kraft herbekommen soll um über mein schatten zu Springen.</p>
<p>Fühlt Euch alle gedrückt!!!!!!!!!! <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Eure Astrid</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bärbel</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11730</link>
		<dc:creator>Bärbel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 14:55:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11730</guid>
		<description>Hallo Sarah M.,
meine jüngste Tochter und ich sind seit einigen Jahren im Vd K Mitglieder,
meine Angelgenheit,wegen ihr,sind Verwaltungsrechte und keine Sozialrechte,deshalb dürfen sie auch keine Rechtsauskunft erteilen,
wir haben den Prozess gegen die Krankenkasse verloren,wegen der Kostenübernahme der Reha-Massnahmen a) in Belgien ,mit der Ukraine 
noch nicht,
nochmals alles Gute,ich habe Euch gestern etwas mitgeteilt,dass wissen nur wenige Menschen,
ich möchte einfach wieder lachen können,
vielleicht schreibe ich eines Tages ein Buch,nur für mich,
ich grüsse Alle recht herzlich Bärbel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sarah M.,<br />
meine jüngste Tochter und ich sind seit einigen Jahren im Vd K Mitglieder,<br />
meine Angelgenheit,wegen ihr,sind Verwaltungsrechte und keine Sozialrechte,deshalb dürfen sie auch keine Rechtsauskunft erteilen,<br />
wir haben den Prozess gegen die Krankenkasse verloren,wegen der Kostenübernahme der Reha-Massnahmen a) in Belgien ,mit der Ukraine<br />
noch nicht,<br />
nochmals alles Gute,ich habe Euch gestern etwas mitgeteilt,dass wissen nur wenige Menschen,<br />
ich möchte einfach wieder lachen können,<br />
vielleicht schreibe ich eines Tages ein Buch,nur für mich,<br />
ich grüsse Alle recht herzlich Bärbel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bärbel</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11726</link>
		<dc:creator>Bärbel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 21:37:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11726</guid>
		<description>Hallo,seid Alle herzlich von mir gegrüßt,ich war genervt und frustriert,
weil mir neulich mehrmals meine Zeilen verloren gingen,hoffentlich klappt es Heute,ich hatte an Richard Till geschrieben,zu dem Schriftverkehr  von Traumatisiert,ja man braucht viel Kraft,im Heute sein,um die Vergangenheit zu bewältigen,ich beglückwünsche ,Sarah M.
zu ihrem Schritt,möge sie nicht verzagen,in den letzten Tagen war ich es,
ich habe Heute Post erhalten vom Amtsgericht,weil ich Prozesskostenhilfe über die Tochter erhalten möchte,ich werde nun gebeten,
erneut Begründungen zu formulieren,wie sollich das machen ? 
Eine Klinik bestätigte mir,dass die meiste Gewalt in den Familien geschieht,ich habe die nicht tätliche Gewalt erlebt,Eniedrigungen und Demütigungen,größtenteils durch die Schwiegermutter,sie hat mir auch meine Kinder entfremdet, diese Verhaltensmuster und das Fehlverhalten prägt mitlerweile die vierte Generation.Manchmal galt ich schon in der Kindheit als die Böse.
Ich habe therapiert,ich fühlte mich schuldig,eigentlich hätte die gesamte Familie therapiert werden müssen.
Meine älteren Kinder ,waren volljährig und hatten ihre eigenen Wohnungen, nach ihren Suizidversuchen sind sie wieder ins Elternhaus eingezogen,sie lehnten jegliche Therapie ab,ich hatte es trotzdem geschafft sie wieder auf die Beine zu stellen.
Fehler machen wir alle,ich begreife es nicht,dass meine älteren Kinder
mich im Trauerjahr der anderen Tochter verleumdeten,und mich vor ein Gericht brachten,so dass die jüngste und behinderte Tochter Heute in einem Heim lebt,diese Wohnform hatten wir Eltern uns nicht gewünscht,ich möchte aber auch für die Zukunft planen,und nicht nur zurück schauen,ich wünsche mir ,und auch Euch Allen,dass ich wieder und Ihr, ein fast normales Leben führen kann -können ,bis Heute ,hat sich mir gegenüber niemand sein Bedauern noch sein Fehlverhalten 
geäussert ,geschweige denn ,sich entschuldigt.Ein Satz fällt mir gerade noch ein,Angst fressen Seele auf--aus der Kindheit,
etwas positives,habe nach Jahren endlich,ein Behinderten Testament ausfertigen können,und habe gerade noch rechtzeitig die defekte Halterung für die Blumen am Balkongeländer entdeckt,so ist niemand zu Schaden gekommen,mit freundlichen Grüssen Bärbel
Ach so,ich wohne 25  km vom Bischof von Limburg/Lahn entfernt,er war für mich nicht zusprechen,noch hat er mir nicht geantwortet,ich war persönlich vor Ort,nichts zu machen!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,seid Alle herzlich von mir gegrüßt,ich war genervt und frustriert,<br />
weil mir neulich mehrmals meine Zeilen verloren gingen,hoffentlich klappt es Heute,ich hatte an Richard Till geschrieben,zu dem Schriftverkehr  von Traumatisiert,ja man braucht viel Kraft,im Heute sein,um die Vergangenheit zu bewältigen,ich beglückwünsche ,Sarah M.<br />
zu ihrem Schritt,möge sie nicht verzagen,in den letzten Tagen war ich es,<br />
ich habe Heute Post erhalten vom Amtsgericht,weil ich Prozesskostenhilfe über die Tochter erhalten möchte,ich werde nun gebeten,<br />
erneut Begründungen zu formulieren,wie sollich das machen ?<br />
Eine Klinik bestätigte mir,dass die meiste Gewalt in den Familien geschieht,ich habe die nicht tätliche Gewalt erlebt,Eniedrigungen und Demütigungen,größtenteils durch die Schwiegermutter,sie hat mir auch meine Kinder entfremdet, diese Verhaltensmuster und das Fehlverhalten prägt mitlerweile die vierte Generation.Manchmal galt ich schon in der Kindheit als die Böse.<br />
Ich habe therapiert,ich fühlte mich schuldig,eigentlich hätte die gesamte Familie therapiert werden müssen.<br />
Meine älteren Kinder ,waren volljährig und hatten ihre eigenen Wohnungen, nach ihren Suizidversuchen sind sie wieder ins Elternhaus eingezogen,sie lehnten jegliche Therapie ab,ich hatte es trotzdem geschafft sie wieder auf die Beine zu stellen.<br />
Fehler machen wir alle,ich begreife es nicht,dass meine älteren Kinder<br />
mich im Trauerjahr der anderen Tochter verleumdeten,und mich vor ein Gericht brachten,so dass die jüngste und behinderte Tochter Heute in einem Heim lebt,diese Wohnform hatten wir Eltern uns nicht gewünscht,ich möchte aber auch für die Zukunft planen,und nicht nur zurück schauen,ich wünsche mir ,und auch Euch Allen,dass ich wieder und Ihr, ein fast normales Leben führen kann -können ,bis Heute ,hat sich mir gegenüber niemand sein Bedauern noch sein Fehlverhalten<br />
geäussert ,geschweige denn ,sich entschuldigt.Ein Satz fällt mir gerade noch ein,Angst fressen Seele auf&#8211;aus der Kindheit,<br />
etwas positives,habe nach Jahren endlich,ein Behinderten Testament ausfertigen können,und habe gerade noch rechtzeitig die defekte Halterung für die Blumen am Balkongeländer entdeckt,so ist niemand zu Schaden gekommen,mit freundlichen Grüssen Bärbel<br />
Ach so,ich wohne 25  km vom Bischof von Limburg/Lahn entfernt,er war für mich nicht zusprechen,noch hat er mir nicht geantwortet,ich war persönlich vor Ort,nichts zu machen!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11725</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 19:34:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11725</guid>
		<description>Ein Tipp für alle, die die Anzeige noch vor sich haben und einen Antrag bei der OEG planen. 

Der VdK - Sozialverband ist bei den Versorgungsämter gefürchtet wie die Pest. Ich bin seit ca. einem Monat Mitglied in diesem Verein, die sich für alle Belange im Sozialrecht einsetzen. Als Mitglied hat man in allen Dingen, die mit Behördengänge, mit Rechte durchsetzen, Widersprüche einreichen und durchsetzen, auf eine kostenlose Rechtsanwälte, die auf das Sozialrecht spezialisiert sind, Anspruch. Die VdK ist deshalb gefürchtet, weil sie  durch die Spezialisierung fast in 90 % der Fälle gewinnt. In anderen Betroffenenforum habe ich bisher noch nirgendwo gelesen, dass jemand negative Verfahrungen mit diesem Verein gemacht hat. Deshalb mein Tipp, den ich mit gutem Gewissen weiter geben kann und möchte. 
Diese Mitgliedschaft gibt mir unheimliche Sicherheit, falls der Antrag abgelehnt werden sollte, bleib ich da mal ganz gelassen und ruhig :-).

Dieser Verein ist auch bei Behinderungen jeglicher Art und der Durchsetzung von Rechten für ein behinderten gerechtes Leben, Wohnen, Pflegestufenanträge, Erhalt von Renten jeglicher Art, Kämpfe mit Krankenkassen etc, eben alle sozialrechtliche Anliegen und Ansprüche!!!
Hier der LInk dazu:  (Die Filialen gibt es fast in jedem größerem Ort :-))

http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de1

Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tipp für alle, die die Anzeige noch vor sich haben und einen Antrag bei der OEG planen. </p>
<p>Der VdK &#8211; Sozialverband ist bei den Versorgungsämter gefürchtet wie die Pest. Ich bin seit ca. einem Monat Mitglied in diesem Verein, die sich für alle Belange im Sozialrecht einsetzen. Als Mitglied hat man in allen Dingen, die mit Behördengänge, mit Rechte durchsetzen, Widersprüche einreichen und durchsetzen, auf eine kostenlose Rechtsanwälte, die auf das Sozialrecht spezialisiert sind, Anspruch. Die VdK ist deshalb gefürchtet, weil sie  durch die Spezialisierung fast in 90 % der Fälle gewinnt. In anderen Betroffenenforum habe ich bisher noch nirgendwo gelesen, dass jemand negative Verfahrungen mit diesem Verein gemacht hat. Deshalb mein Tipp, den ich mit gutem Gewissen weiter geben kann und möchte.<br />
Diese Mitgliedschaft gibt mir unheimliche Sicherheit, falls der Antrag abgelehnt werden sollte, bleib ich da mal ganz gelassen und ruhig <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Dieser Verein ist auch bei Behinderungen jeglicher Art und der Durchsetzung von Rechten für ein behinderten gerechtes Leben, Wohnen, Pflegestufenanträge, Erhalt von Renten jeglicher Art, Kämpfe mit Krankenkassen etc, eben alle sozialrechtliche Anliegen und Ansprüche!!!<br />
Hier der LInk dazu:  (Die Filialen gibt es fast in jedem größerem Ort <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><a href="http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de1" rel="nofollow">http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de1</a></p>
<p>Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hypericum</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11718</link>
		<dc:creator>Hypericum</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 12:16:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11718</guid>
		<description>Liebe Sarah M. , ich möchte Dir einfach alles Beste der Welt wünschen! Du sollst gewinnen und  eine sehr hohe Entschädigung erhalten, plus eine gute Opferrente. 
Gute Heilung von den großen Anstrengungen, die hinter Dir liegen! Und vor allem auch von dem haarsträubenden Horror Deiner Kindheit! 
Dein (bzw.  Euer, Richard Till und andere!) gutes Vorbild, die Vernehmung  zu wagen,  gibt Kraft! Gute Ergebnisse wünsche ich Dir und Euch!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sarah M. , ich möchte Dir einfach alles Beste der Welt wünschen! Du sollst gewinnen und  eine sehr hohe Entschädigung erhalten, plus eine gute Opferrente.<br />
Gute Heilung von den großen Anstrengungen, die hinter Dir liegen! Und vor allem auch von dem haarsträubenden Horror Deiner Kindheit!<br />
Dein (bzw.  Euer, Richard Till und andere!) gutes Vorbild, die Vernehmung  zu wagen,  gibt Kraft! Gute Ergebnisse wünsche ich Dir und Euch!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11715</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 07:11:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11715</guid>
		<description>Lieber Richard,
soll ich Dir mal was verraten, aber Pssst! Nicht weitersagen :-). Ich habe mir imagninär als Kraftpaket alle Freunde und Betroffene, die an mich gestern dachten, heimlich in meiner Tasche mit zur Kripo genommen. 
Allein diese Vorstellung half mir sehr! Vielen Dank auch an Dich, dass du im Gedanken &quot;dabei&quot; warst. 
Ja, auch ich habe sehr viel geweint, musste mich am Morgen schon nach dem Frühstück übergeben vor Aufregung. Ohne die Anwesenheit meiner Therapeutin hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft, denn das Ganze drohte dann nach 2 1/2 Stunden zu eskalieren, da ich eine schweren Asthmaanfall bekam. Mit Hilfe meiner Therapeutin (= auch Ärztin) bekamen wir das dann wieder in Griff. Heute habe ich überall Muskelkater, auch an Stellen - wo ich gar keine Muskeln vermutete :-). 

Auch mir geht es so, dass ich heute zum ersten Mal seit langem endlich wieder schlafen konnte, mein Wackerstein im Bauch um einiges leichter geworden ist und ich tief in meinem Inneren weiß, dass ich für mein verletztes, traumatisiertes inneres Kind das Richtige gemacht habe. Ich habe Partei nach über 40 Jahre für dieses Kind ergriffen, nachdem man ihm damals nicht glaubte, den Schmerz und die Hilfeschreie ignorierte.  

Und wie du auch schreibst, ist es befreiend, wenn man das Thema vor seinen Freunden nicht verstecken muss. Ich hatte sie damals alle eingeweiht, als ich 1992 meine Therapie begann. (siehe Coming Out &quot;Gefühlsbergwerk&quot;). 

Lieber Richard, 
in deinem Gesicht noch in Dir ist Dreck! Den hast du erstens mit der Anzeige zw. die Aktendeckel gelegt, und zweitens nie besessen. Der Dreck ist und gehört dem Täter!!! Sie haben ihre Seele beschmutzt mit ihren Taten. Unsere Seele wurde dadurch sehr schwer verwundet, ermordet. 
Aber man kann sie durch viel Arbeit wieder zum Leben erwecken. Sie ist durch diese unsägliche sex. Gewalt erstarrt, aber nicht tot! Denn wir fühlen noch, manchmal mehr als uns lieb ist, wir leiden noch - wir sind im Gegensatz zu vielen Menschen äußerst feinfühlig und sensibel. Die Seelen der Täter sind tot. Sonst hätten sie es nie über das Herz gebracht, einem wehrloses Kind solche Qualen anzutun, und sich dabei noch zu ergötzen, und sogar noch einen hoch zu kriegen, wenn man es mal ganz unverblühmt beim Namen nennt. Eine Seele, die auch nur einen Funken von Leben in sich trägt, ist dazu nicht im Stande!!!!
Deshalb lieber Richard, nicht in Dir ist der Dreck, der Dreck ist der Täter selbst und dessen Seele!
Und nun noch zum Schluss ein wunderschöner Satz, den mir mal meine Therapeutin sagte, als ich 1993 mühevoll das Weinen &quot;lernte&quot;. 
&quot;Tränen sind die Diamanten der Seele! Sie gehören gezeigt und getragen.&quot;

Und einen Buchtipp möchte ich zum Thema &quot;Weinen als Befreiung&quot; noch einstellen: 
&quot;Auf der Suche nach den Regenbogentränen&quot; von Jorgos Canacakis, Bertelsmannverlag. 
Man kann dieses Buch wunderbar den inneren Kindern &quot;vorlesen&quot;. Es &quot;erlaubt&quot; ja &quot;ermuntert&quot; sogar, endlich die tief vergrabenen Tränen zu weinen. 
In diesem Sinne - wie sagt immer meine Therapeutin: Lassen Sie die Tränen laufen! (und du hast es sehr treffend formuliert, Richard: das Verstockte kam ins Fließen)
Liebe herzliche Grüße
von Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Richard,<br />
soll ich Dir mal was verraten, aber Pssst! Nicht weitersagen <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Ich habe mir imagninär als Kraftpaket alle Freunde und Betroffene, die an mich gestern dachten, heimlich in meiner Tasche mit zur Kripo genommen.<br />
Allein diese Vorstellung half mir sehr! Vielen Dank auch an Dich, dass du im Gedanken &#8220;dabei&#8221; warst.<br />
Ja, auch ich habe sehr viel geweint, musste mich am Morgen schon nach dem Frühstück übergeben vor Aufregung. Ohne die Anwesenheit meiner Therapeutin hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft, denn das Ganze drohte dann nach 2 1/2 Stunden zu eskalieren, da ich eine schweren Asthmaanfall bekam. Mit Hilfe meiner Therapeutin (= auch Ärztin) bekamen wir das dann wieder in Griff. Heute habe ich überall Muskelkater, auch an Stellen &#8211; wo ich gar keine Muskeln vermutete <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . </p>
<p>Auch mir geht es so, dass ich heute zum ersten Mal seit langem endlich wieder schlafen konnte, mein Wackerstein im Bauch um einiges leichter geworden ist und ich tief in meinem Inneren weiß, dass ich für mein verletztes, traumatisiertes inneres Kind das Richtige gemacht habe. Ich habe Partei nach über 40 Jahre für dieses Kind ergriffen, nachdem man ihm damals nicht glaubte, den Schmerz und die Hilfeschreie ignorierte.  </p>
<p>Und wie du auch schreibst, ist es befreiend, wenn man das Thema vor seinen Freunden nicht verstecken muss. Ich hatte sie damals alle eingeweiht, als ich 1992 meine Therapie begann. (siehe Coming Out &#8220;Gefühlsbergwerk&#8221;). </p>
<p>Lieber Richard,<br />
in deinem Gesicht noch in Dir ist Dreck! Den hast du erstens mit der Anzeige zw. die Aktendeckel gelegt, und zweitens nie besessen. Der Dreck ist und gehört dem Täter!!! Sie haben ihre Seele beschmutzt mit ihren Taten. Unsere Seele wurde dadurch sehr schwer verwundet, ermordet.<br />
Aber man kann sie durch viel Arbeit wieder zum Leben erwecken. Sie ist durch diese unsägliche sex. Gewalt erstarrt, aber nicht tot! Denn wir fühlen noch, manchmal mehr als uns lieb ist, wir leiden noch &#8211; wir sind im Gegensatz zu vielen Menschen äußerst feinfühlig und sensibel. Die Seelen der Täter sind tot. Sonst hätten sie es nie über das Herz gebracht, einem wehrloses Kind solche Qualen anzutun, und sich dabei noch zu ergötzen, und sogar noch einen hoch zu kriegen, wenn man es mal ganz unverblühmt beim Namen nennt. Eine Seele, die auch nur einen Funken von Leben in sich trägt, ist dazu nicht im Stande!!!!<br />
Deshalb lieber Richard, nicht in Dir ist der Dreck, der Dreck ist der Täter selbst und dessen Seele!<br />
Und nun noch zum Schluss ein wunderschöner Satz, den mir mal meine Therapeutin sagte, als ich 1993 mühevoll das Weinen &#8220;lernte&#8221;.<br />
&#8220;Tränen sind die Diamanten der Seele! Sie gehören gezeigt und getragen.&#8221;</p>
<p>Und einen Buchtipp möchte ich zum Thema &#8220;Weinen als Befreiung&#8221; noch einstellen:<br />
&#8220;Auf der Suche nach den Regenbogentränen&#8221; von Jorgos Canacakis, Bertelsmannverlag.<br />
Man kann dieses Buch wunderbar den inneren Kindern &#8220;vorlesen&#8221;. Es &#8220;erlaubt&#8221; ja &#8220;ermuntert&#8221; sogar, endlich die tief vergrabenen Tränen zu weinen.<br />
In diesem Sinne &#8211; wie sagt immer meine Therapeutin: Lassen Sie die Tränen laufen! (und du hast es sehr treffend formuliert, Richard: das Verstockte kam ins Fließen)<br />
Liebe herzliche Grüße<br />
von Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Richard Till</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11714</link>
		<dc:creator>Richard Till</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 05:27:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11714</guid>
		<description>Hallo Sarah M. ich hab an Dich gedacht, als Du bei der Kripo warst. Herzlichen Glückwunsch, Du hast es geschafft! Mir geht es seit der Anzeige bei der Kripo viel besser. Beim Protokoll aufnehmen mußte ich weinen. Zuerst war mir das unangenehm, ich hab mich geschämt. Hinterher ist mir aufgefallen, daß ich seit langem wieder weinen konnte. Es ist das Verstockte in mir, das ins Fließen gekommen ist. Die Tränen spülen den Dreck aus mir. Während ich Dir das schreibe, fließen die Tränen. Das tut so gut, als lachte meine Seele. Nach der Kripo hab ich mich getraut und ein Gespräch mit einer Redakteurin des Mannheimer Morgens geführt. Den Artikel kannst Du hier im Forum lesen, unter:  Selbsthilfegruppen (6) Ich bekam Schwung und druckte auf die Rückseite des &quot;Aufschrei, zur Gründung einer Selbsthilfegruppe in Heidelberg&quot;, diesen Artikel. Ich hab immer einige Exemplare bei mir, wenn ich Bekannte in der Stadt treffen und sie mich fragen wie es mir so geht, dann antworte ich: &quot;Besser seit ich reden kann.&quot; Ich geb ihnen das Blatt und oute mich ohne reden zu müssen. Seit dem fühle ich mich befreit. Ich habe keine einzige blöde Reaktion bekommen. Im Gegenteil! Den &quot;Aufschrei&quot; findest Du auf der Website von &quot;Angela Moonlight&quot;. Ich kann mich jetzt in der Stadt frei bewegen, weil ich nicht mehr in Panik gerate, in meinem Gesicht könne man den Dreck sehen der in mir ist. 
Das ist keine Ermutigung zum Nachahmen, denn der Selbstschutz hat unbedingten Vorrang.
Liebe Grüße   Richard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sarah M. ich hab an Dich gedacht, als Du bei der Kripo warst. Herzlichen Glückwunsch, Du hast es geschafft! Mir geht es seit der Anzeige bei der Kripo viel besser. Beim Protokoll aufnehmen mußte ich weinen. Zuerst war mir das unangenehm, ich hab mich geschämt. Hinterher ist mir aufgefallen, daß ich seit langem wieder weinen konnte. Es ist das Verstockte in mir, das ins Fließen gekommen ist. Die Tränen spülen den Dreck aus mir. Während ich Dir das schreibe, fließen die Tränen. Das tut so gut, als lachte meine Seele. Nach der Kripo hab ich mich getraut und ein Gespräch mit einer Redakteurin des Mannheimer Morgens geführt. Den Artikel kannst Du hier im Forum lesen, unter:  Selbsthilfegruppen (6) Ich bekam Schwung und druckte auf die Rückseite des &#8220;Aufschrei, zur Gründung einer Selbsthilfegruppe in Heidelberg&#8221;, diesen Artikel. Ich hab immer einige Exemplare bei mir, wenn ich Bekannte in der Stadt treffen und sie mich fragen wie es mir so geht, dann antworte ich: &#8220;Besser seit ich reden kann.&#8221; Ich geb ihnen das Blatt und oute mich ohne reden zu müssen. Seit dem fühle ich mich befreit. Ich habe keine einzige blöde Reaktion bekommen. Im Gegenteil! Den &#8220;Aufschrei&#8221; findest Du auf der Website von &#8220;Angela Moonlight&#8221;. Ich kann mich jetzt in der Stadt frei bewegen, weil ich nicht mehr in Panik gerate, in meinem Gesicht könne man den Dreck sehen der in mir ist.<br />
Das ist keine Ermutigung zum Nachahmen, denn der Selbstschutz hat unbedingten Vorrang.<br />
Liebe Grüße   Richard</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11712</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 20:53:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11712</guid>
		<description>Hallo medi, 
deine Umarmung nehme ich gerne an :-) und schenke sie würdevoll an dich zurück :-)!!!
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo medi,<br />
deine Umarmung nehme ich gerne an <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  und schenke sie würdevoll an dich zurück <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> !!!<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: medi</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11711</link>
		<dc:creator>medi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 18:55:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11711</guid>
		<description>ja Sarah m ja und Danke für Ihren Mut.Sie werden gewinnen und Sie zeigen Gewalt hat keine Macht,Gewalt hat verloren.Ich möchte Sie umarmen,liebe,liebe Sarah m Medi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja Sarah m ja und Danke für Ihren Mut.Sie werden gewinnen und Sie zeigen Gewalt hat keine Macht,Gewalt hat verloren.Ich möchte Sie umarmen,liebe,liebe Sarah m Medi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11709</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:05:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11709</guid>
		<description>Liebe Astrid, 
wenn ich deine Zeilen lesen, sehe ich mich darin wieder. 
Auch ich hatte zunächst nur Albträume, aber keinerlei Ahnung von all den sexuellen Foltern und Gewalttaten, die man an mir als Kleinkind verübte. 
Auch ich tat mir sehr lange schwer, darüber zu sprechen. Du schreibst, dass du eine sehr gute Therapeutin hast. Dann wird sie sich auch auf deinen momentanen Zustand des NICHT - SPRECHEN -KÖNNENS einlassen können. Mir half es, alle Albträume sofort nach dem jeweiligen danach schweißgebadeten Erwachen aufzuschreiben, damit sie aus meinem Kopf waren - und damit ich sie in der Therapiestunde nicht noch mal aussprechen musste. Mit diesen Aufzeichnungen arbeitete dann meine Therapeutin in der jeweiligen Sitzung. Auch schrieb ich täglich meinen psychischen und körperlichen Zustand, meine Gefühle, die in mir tobten, meine Ängste und alles, was mich bewog auf. Zu jeder Sitzung nahm ich dann diese Aufzeichnungen mit. Denn Therapeutin können nur dann mit uns effektiv arbeiten, wenn sie wissen, was in uns vorgeht. Und nirgendwo steht geschrieben, dass man sprechen muss, (da wären ja Stumme Betroffene von vorne herein benachteiligt!!!) - schreiben ist auch eine gute Möglichkeit, zumal man Jahre später sehr gut den Verlauf der Genesung noch einmal nachlesen kann. 

Deine körperlichen Symptome sind mir sehr vertraut!!! Meine Therapeutin erklärte mir damals, dass der Dickdarm das Organ ist, dass bei verdrängter Wut, Zorn und Ohnmacht reagieren würde. Und ich muss gestehen, sie hatte Recht. Es ist eine Form von Autoaggression, weil man - solange der Missbrauch komplett abgespalten ist, nicht weiß, wohin man mit dem unbewusst vorhandenen Zorn, der Verletzung, der Verzweiflung hin soll. Die Symptome, nicht mehr aufstehen zu wollen sind typisch für eine Depression. Man ist sich selbst zu viel, ist den alltäglichen Banalitäten nicht mehr gewachsen. Schreib auch dies auf. Deine Therapeutin sollte unbedingt darüber bescheid wissen.

Im Laufe der Therapie lernte ich dann, dass meine Albträume mich auf mein abgespaltetes Trauma hinführten, Stück für Stück kam immer mehr Grauenhaftes hoch. Und ich lernte, den Zorn dorthin zu lenken - wo er seine Berechtigung hatte, nämlich zu den Tätern. Das dauert eine Weile, gerade dann  - wenn di e Täter in der eigenen Familie sitzen, weil die Loyalität eines Kindes gegenüber den Eltern emens gr0ß ist und tief eingetrichtert. Aber wenn dies gelingt, wird auch dein Darm langsam wieder genesen. Trotzdem muss man ein Leben lang akribisch Psychohygiene betreiben, weil die Gefahr eines Rückfalls der körperlichen Symptome immer bestehen bleiben, was ich gerade die letzten Wochen schmerzhaft erleben muss, durch die aufreibende Vorarbeit der Anzeige, die ich heute bei der Kripo aufgab. Das war für meine Psyche Schwerstarbeit, und ich habe mich und meine inneren Kindern komplett überfordert! Um so mehr werde ich mich nun schonen, mir ganz viel Gutes als Belohnung gönnen und mich verwöhnen (lassen :-)). 
Liebe Astrid, 
ich wünsche Dir nun viel Kraft und ich hoffe, du kannst mit den Schilderung meiner Erfahrungen etwas anfangen.

Herzliche Grüße 
von Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Astrid,<br />
wenn ich deine Zeilen lesen, sehe ich mich darin wieder.<br />
Auch ich hatte zunächst nur Albträume, aber keinerlei Ahnung von all den sexuellen Foltern und Gewalttaten, die man an mir als Kleinkind verübte.<br />
Auch ich tat mir sehr lange schwer, darüber zu sprechen. Du schreibst, dass du eine sehr gute Therapeutin hast. Dann wird sie sich auch auf deinen momentanen Zustand des NICHT &#8211; SPRECHEN -KÖNNENS einlassen können. Mir half es, alle Albträume sofort nach dem jeweiligen danach schweißgebadeten Erwachen aufzuschreiben, damit sie aus meinem Kopf waren &#8211; und damit ich sie in der Therapiestunde nicht noch mal aussprechen musste. Mit diesen Aufzeichnungen arbeitete dann meine Therapeutin in der jeweiligen Sitzung. Auch schrieb ich täglich meinen psychischen und körperlichen Zustand, meine Gefühle, die in mir tobten, meine Ängste und alles, was mich bewog auf. Zu jeder Sitzung nahm ich dann diese Aufzeichnungen mit. Denn Therapeutin können nur dann mit uns effektiv arbeiten, wenn sie wissen, was in uns vorgeht. Und nirgendwo steht geschrieben, dass man sprechen muss, (da wären ja Stumme Betroffene von vorne herein benachteiligt!!!) &#8211; schreiben ist auch eine gute Möglichkeit, zumal man Jahre später sehr gut den Verlauf der Genesung noch einmal nachlesen kann. </p>
<p>Deine körperlichen Symptome sind mir sehr vertraut!!! Meine Therapeutin erklärte mir damals, dass der Dickdarm das Organ ist, dass bei verdrängter Wut, Zorn und Ohnmacht reagieren würde. Und ich muss gestehen, sie hatte Recht. Es ist eine Form von Autoaggression, weil man &#8211; solange der Missbrauch komplett abgespalten ist, nicht weiß, wohin man mit dem unbewusst vorhandenen Zorn, der Verletzung, der Verzweiflung hin soll. Die Symptome, nicht mehr aufstehen zu wollen sind typisch für eine Depression. Man ist sich selbst zu viel, ist den alltäglichen Banalitäten nicht mehr gewachsen. Schreib auch dies auf. Deine Therapeutin sollte unbedingt darüber bescheid wissen.</p>
<p>Im Laufe der Therapie lernte ich dann, dass meine Albträume mich auf mein abgespaltetes Trauma hinführten, Stück für Stück kam immer mehr Grauenhaftes hoch. Und ich lernte, den Zorn dorthin zu lenken &#8211; wo er seine Berechtigung hatte, nämlich zu den Tätern. Das dauert eine Weile, gerade dann  &#8211; wenn di e Täter in der eigenen Familie sitzen, weil die Loyalität eines Kindes gegenüber den Eltern emens gr0ß ist und tief eingetrichtert. Aber wenn dies gelingt, wird auch dein Darm langsam wieder genesen. Trotzdem muss man ein Leben lang akribisch Psychohygiene betreiben, weil die Gefahr eines Rückfalls der körperlichen Symptome immer bestehen bleiben, was ich gerade die letzten Wochen schmerzhaft erleben muss, durch die aufreibende Vorarbeit der Anzeige, die ich heute bei der Kripo aufgab. Das war für meine Psyche Schwerstarbeit, und ich habe mich und meine inneren Kindern komplett überfordert! Um so mehr werde ich mich nun schonen, mir ganz viel Gutes als Belohnung gönnen und mich verwöhnen (lassen <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ).<br />
Liebe Astrid,<br />
ich wünsche Dir nun viel Kraft und ich hoffe, du kannst mit den Schilderung meiner Erfahrungen etwas anfangen.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
von Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11708</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:42:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11708</guid>
		<description>Hallo zusammen, 
ich habe es geschafft und hinter mir!!!
 4 Stunden Vernehmung, mitunter auch leider Asthmaanfälle, aber jetzt ist der ganze Dreck zwischen 2 Aktendeckeln. Es wurde alles aufgenommen, um mir eine weitere Befragung beim Antrag zum OEG zu ersparen. Meine mühevolle Vorarbeit der letzten Wochen, alle Missbräuche, alle Zeugenaussagen, alle Recherchen fein säuberlich schriftlich niederzulegen, hat sich gelohnt. Als die Kripobeamtin nach 4 Stunden merkte, dass ich am Ende meiner Kräfte angelangt war, fragte sie nur noch die Art der verschiedenen noch nicht erwähnten Missbräuche ab, wo sie stattfanden, wer dabei war und den Rest kann sie nun Dank meiner schriftlichen Vorarbeit einfach selbst nachlesen. Das ganze geht jetzt direkt zur Staatsanwaltschaft und an das Versorgungsamt, von dem mir dann der OEG - Antrag zugesandt wird. Dieser wird dann auch von einem Kripobeamten (und Ehrenamticher beim Weißen Ring), der heute gleich nach der Vernehmung die Aufzeichnungen und die Vernehmung per Internet zugesandt bekam, mit mir gemeinsam ausgefüllt. Die Kripo - beamtin fragte mich auch gleich nach meinen psychischen und physischen Symptomen und Krankheiten aus, die sich seit Jahren bei mir bemerkbar machten, und meine Therapeutin - die ja dabei war, hatte da so einiges aufzuzählen. Ich habe ja inzwischen schon eine ganze Mappe Diagnosen gesammelt, die werde ich dann dort hin schleppen. Auch habe ich in 2 Wochen einen Termin bei einem Psychiater, mit dem meine Therapeutin im Vorfeld schon mal telfonieren wird, um ihm meine Krankheitsgeschichte zu erzählen. So habe ich dann auch gleich noch ein Gutachten dazu!!!
Ich möchte allen heute danken, die mir Mut gemacht haben zu diesem Schritt, und mich mit ihren Rat gestärkt und gedanklich begleitet haben. Das ist Gold wert und unbezahlbar!!!  

Es scheint, dass ich sehr gute Chancen für eine Opferrente habe! Allein deswegen hat sich dieser Psychomarathon schon gelohnt!!!
Ganz herzliche und erschöpfte Grüße von 
Sarah</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
ich habe es geschafft und hinter mir!!!<br />
 4 Stunden Vernehmung, mitunter auch leider Asthmaanfälle, aber jetzt ist der ganze Dreck zwischen 2 Aktendeckeln. Es wurde alles aufgenommen, um mir eine weitere Befragung beim Antrag zum OEG zu ersparen. Meine mühevolle Vorarbeit der letzten Wochen, alle Missbräuche, alle Zeugenaussagen, alle Recherchen fein säuberlich schriftlich niederzulegen, hat sich gelohnt. Als die Kripobeamtin nach 4 Stunden merkte, dass ich am Ende meiner Kräfte angelangt war, fragte sie nur noch die Art der verschiedenen noch nicht erwähnten Missbräuche ab, wo sie stattfanden, wer dabei war und den Rest kann sie nun Dank meiner schriftlichen Vorarbeit einfach selbst nachlesen. Das ganze geht jetzt direkt zur Staatsanwaltschaft und an das Versorgungsamt, von dem mir dann der OEG &#8211; Antrag zugesandt wird. Dieser wird dann auch von einem Kripobeamten (und Ehrenamticher beim Weißen Ring), der heute gleich nach der Vernehmung die Aufzeichnungen und die Vernehmung per Internet zugesandt bekam, mit mir gemeinsam ausgefüllt. Die Kripo &#8211; beamtin fragte mich auch gleich nach meinen psychischen und physischen Symptomen und Krankheiten aus, die sich seit Jahren bei mir bemerkbar machten, und meine Therapeutin &#8211; die ja dabei war, hatte da so einiges aufzuzählen. Ich habe ja inzwischen schon eine ganze Mappe Diagnosen gesammelt, die werde ich dann dort hin schleppen. Auch habe ich in 2 Wochen einen Termin bei einem Psychiater, mit dem meine Therapeutin im Vorfeld schon mal telfonieren wird, um ihm meine Krankheitsgeschichte zu erzählen. So habe ich dann auch gleich noch ein Gutachten dazu!!!<br />
Ich möchte allen heute danken, die mir Mut gemacht haben zu diesem Schritt, und mich mit ihren Rat gestärkt und gedanklich begleitet haben. Das ist Gold wert und unbezahlbar!!!  </p>
<p>Es scheint, dass ich sehr gute Chancen für eine Opferrente habe! Allein deswegen hat sich dieser Psychomarathon schon gelohnt!!!<br />
Ganz herzliche und erschöpfte Grüße von<br />
Sarah</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yasmin.Sa.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11706</link>
		<dc:creator>Yasmin.Sa.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 07:29:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11706</guid>
		<description>Guten Morgen, ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche.

@ SarahM.
Dir wünsche ich für heute ganz viel Kraft und Mut und ich freue mich das Du diesen Schritt gewählt hast Anzeige zu erstatten, zwar wird es nicht Deine Seele befreien, aber es gibt Dir doch ein wenig Selbstvertrauen zurück und wird Dir viele Gedanken der Schuld und Scham nehmen.


@Astrid
ich weiß wie schwer es ist über seinen Schatten zu springen und über das was in einem vorgeht zu sprechen, vielleicht hilft es Dir Deine Träume und was inmoment in Dir vorgeht, aufzuschreiben, was ich mir aber wünsche das Du in naher Zukunft die Kraft findest und Deine Therapeutin darauf ansprichst. Eine andere Möglichkeit wäre auch noch Dein Hausarzt oder jemand anderes vor dem Du weniger Scheu hast, darüber zu reden. Denn wenn Du Dein Schweigen brichst, kann man Dir Helfen, gegen die Psychosomatischen Beschwerden die inmoment Deinen Alltag begleiten und einschränken. Ich hoffe, ich kann Dir ein wenig Mut zusprechen. Wenn Du möchstest, schreibe mir eine E-Mail an yasmin.sabra@he.netzwerkb.org

Alles Liebe und Gute

LG Yasmin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen, ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche.</p>
<p>@ SarahM.<br />
Dir wünsche ich für heute ganz viel Kraft und Mut und ich freue mich das Du diesen Schritt gewählt hast Anzeige zu erstatten, zwar wird es nicht Deine Seele befreien, aber es gibt Dir doch ein wenig Selbstvertrauen zurück und wird Dir viele Gedanken der Schuld und Scham nehmen.</p>
<p>@Astrid<br />
ich weiß wie schwer es ist über seinen Schatten zu springen und über das was in einem vorgeht zu sprechen, vielleicht hilft es Dir Deine Träume und was inmoment in Dir vorgeht, aufzuschreiben, was ich mir aber wünsche das Du in naher Zukunft die Kraft findest und Deine Therapeutin darauf ansprichst. Eine andere Möglichkeit wäre auch noch Dein Hausarzt oder jemand anderes vor dem Du weniger Scheu hast, darüber zu reden. Denn wenn Du Dein Schweigen brichst, kann man Dir Helfen, gegen die Psychosomatischen Beschwerden die inmoment Deinen Alltag begleiten und einschränken. Ich hoffe, ich kann Dir ein wenig Mut zusprechen. Wenn Du möchstest, schreibe mir eine E-Mail an <a href="mailto:yasmin.sabra@he.netzwerkb.org">yasmin.sabra@he.netzwerkb.org</a></p>
<p>Alles Liebe und Gute</p>
<p>LG Yasmin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11701</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 20:59:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11701</guid>
		<description>Liebe Medi,
danke für Ihre Anteilnahme und Ihre positiven Wünsche. 
Die &quot;sanften Hände&quot; begleiten mich zur Kripo. Ich bin ihr dafür unendlich dankbar! 

Vielen Dank für Ihre Empathie, Sie scheinen das Ganze schon hinter sich zu haben, wie mir scheint. Respekt vor Ihren Mut!!!

Ich kann nur jede/n Betroffene/n dazu ermuntern, den Schritt zur Anzeige zu wagen, auch wenn die Täter tot sind oder nicht bekannt! Nur so minimiert sich die Dunkelziffer und dem Staat wird deutlich, wie hoch die Zahl der Betroffenen tatsächlich ist! 

Dankbare Grüße
von Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Medi,<br />
danke für Ihre Anteilnahme und Ihre positiven Wünsche.<br />
Die &#8220;sanften Hände&#8221; begleiten mich zur Kripo. Ich bin ihr dafür unendlich dankbar! </p>
<p>Vielen Dank für Ihre Empathie, Sie scheinen das Ganze schon hinter sich zu haben, wie mir scheint. Respekt vor Ihren Mut!!!</p>
<p>Ich kann nur jede/n Betroffene/n dazu ermuntern, den Schritt zur Anzeige zu wagen, auch wenn die Täter tot sind oder nicht bekannt! Nur so minimiert sich die Dunkelziffer und dem Staat wird deutlich, wie hoch die Zahl der Betroffenen tatsächlich ist! </p>
<p>Dankbare Grüße<br />
von Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Astrid</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11700</link>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 20:48:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11700</guid>
		<description>Liebe Yasmin und Sarah M.,
vielen vielen dank für eure worte!!
Als erstes möchte ich mich medi anschliessen, und dir Sarah M. führ morgen auch ganz viel Kaft wünschen!!! Ich wünsche dir vom ganzen Herzen das du inneren Frieden findest und hoffe das die Wunden schnell verheilen. Gott sei mit dir!
Yasmin: Ich habe ein guten Therapeuten,doch irgendwie kann ich es nicht ansprächen. - Es ist zu peinlich.
Ich habe ja nur meine Träume ,und die sind noch nicht mal ganz klar.
Mitlerweile stehe ich Morgens immer Schweisgebadet auf und mir ist Morgens immer Schlecht und fühle mich alsob ich zwei nächt nicht geschlafen hätte.(Trotz 8 bis 9 Std. Schlaf)

Sarah:Das ist echt wahnsinn was Dir/Euch pasiert ist. Ich bewunder deine Kraft und Mut. Hoch Achtung!!!
Du machst mir Angst! Ich habe seid ca. zwei Monaten sehr heufig Durchfall und Unterleib schmerzen.Teilweise das sie mich in die knie zwingen. Abgesehen dafon sind noch jedemenge andere sachen dazu gekommen.
 Am liebsten würde ich nur im Bett bleiben. Jetzt verstehe ich auch die Ältere Leute :-) .
Nein, ernsthaft.War das bei euch auch so???????? 
Ich weis nicht mehr wer ich bin,der Alltag und überhaubt das Leben ist die reinste Qual geworden.In warsten sinne des wortes ,von ein moment zum anderen.

Wer hat auch solche erfahrung?

Yasmin und Sarah alles Liebe für die Zukunft!!!
Eure Astrid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Yasmin und Sarah M.,<br />
vielen vielen dank für eure worte!!<br />
Als erstes möchte ich mich medi anschliessen, und dir Sarah M. führ morgen auch ganz viel Kaft wünschen!!! Ich wünsche dir vom ganzen Herzen das du inneren Frieden findest und hoffe das die Wunden schnell verheilen. Gott sei mit dir!<br />
Yasmin: Ich habe ein guten Therapeuten,doch irgendwie kann ich es nicht ansprächen. &#8211; Es ist zu peinlich.<br />
Ich habe ja nur meine Träume ,und die sind noch nicht mal ganz klar.<br />
Mitlerweile stehe ich Morgens immer Schweisgebadet auf und mir ist Morgens immer Schlecht und fühle mich alsob ich zwei nächt nicht geschlafen hätte.(Trotz 8 bis 9 Std. Schlaf)</p>
<p>Sarah:Das ist echt wahnsinn was Dir/Euch pasiert ist. Ich bewunder deine Kraft und Mut. Hoch Achtung!!!<br />
Du machst mir Angst! Ich habe seid ca. zwei Monaten sehr heufig Durchfall und Unterleib schmerzen.Teilweise das sie mich in die knie zwingen. Abgesehen dafon sind noch jedemenge andere sachen dazu gekommen.<br />
 Am liebsten würde ich nur im Bett bleiben. Jetzt verstehe ich auch die Ältere Leute <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .<br />
Nein, ernsthaft.War das bei euch auch so????????<br />
Ich weis nicht mehr wer ich bin,der Alltag und überhaubt das Leben ist die reinste Qual geworden.In warsten sinne des wortes ,von ein moment zum anderen.</p>
<p>Wer hat auch solche erfahrung?</p>
<p>Yasmin und Sarah alles Liebe für die Zukunft!!!<br />
Eure Astrid</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: medi</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11695</link>
		<dc:creator>medi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 18:59:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11695</guid>
		<description>Liebe Sarah m,
ich wünsche ihnen für morgen viel Kraft und Mut,
aber den haben sie.
Mögen ihnen danach sanfte Hände begegnen.
Ich empfinde was sie tun und weiß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sarah m,<br />
ich wünsche ihnen für morgen viel Kraft und Mut,<br />
aber den haben sie.<br />
Mögen ihnen danach sanfte Hände begegnen.<br />
Ich empfinde was sie tun und weiß.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11684</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 08:34:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11684</guid>
		<description>Liebe Astrid,
ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, ja! Ja es ist möglich. 
Ich hatte alles verdrängt, habe mir sogar fest eingebildet, dass ich meine Mutter erst mit 8 Jahren kennengelernt habe (ich wuchs in einem Heim auf). 
Im Alter von 30 Jahren wurde ich dann aus unerklärlichen Gründen schwerst despressiv und choronisch krank (colitis ulcerosa). 
Erst mit hilfe einer jahrelangen Traumatherapie brach meine Horrorkinderzeit hervor. 
Meine Mutter nutzte die Wochenendabholzeiten dazu, mich und meine kleine Schwester im Kleinkindalter 2 - 5,6 Jahren zu verkaufen an Männern. 
Ich konnte das alles nicht fassen. Eine Konfrontation mit meiner Mutter aber bestätigte all das, was an abgespaltenen Erinnerung an Tageslicht gekommen war während der Therapiesitzungen. 
siehe auch Coming - out &quot;Gefühlsbergwerk&quot;. 

Ich bin bis heute noch am recherchieren, und es fügt sich ein Puzzleteil zum anderen, die diesen Horror bestätigen. 
Morgen zeige ich meine Mutter an und all die mir leider unbekannten Täter (mir wurden meist die Augen verbunden und die Hände und Füße ans Bett gefesselt). 

Deshalb, zweifle nicht an dem, was hochkommt - denn solange du zweifelst, kann keine Heilung geschehen. 
Sieh dir tapfer an, was dir deine inneren Kinder Stück für Stück zeigen werden. Sie haben solange schweigen müssen, nun hast du die Gelegenheit, ihnen eine Stimme zu geben, dein Ohr und dein Herz. Es ist ein schmerzhafter Weg, aber ein wichtiger! 
Denn Abspaltung und Verdrängung bringen nicht nur deine Seele um, die die Täter bereits in der Kindheit getötet haben, sondern auch den Körper. 

Ich wünsche dir bei deiner Aufarbeitung ganz viel Kraft und eine empathische, kompetente Therapeutin, die dich auf diesen schmerzhaften Weg behutsam begleitet und nicht müde wird, deine Wunden zu verbinden!
Ganz liebe Grüße
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Astrid,<br />
ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, ja! Ja es ist möglich.<br />
Ich hatte alles verdrängt, habe mir sogar fest eingebildet, dass ich meine Mutter erst mit 8 Jahren kennengelernt habe (ich wuchs in einem Heim auf).<br />
Im Alter von 30 Jahren wurde ich dann aus unerklärlichen Gründen schwerst despressiv und choronisch krank (colitis ulcerosa).<br />
Erst mit hilfe einer jahrelangen Traumatherapie brach meine Horrorkinderzeit hervor.<br />
Meine Mutter nutzte die Wochenendabholzeiten dazu, mich und meine kleine Schwester im Kleinkindalter 2 &#8211; 5,6 Jahren zu verkaufen an Männern.<br />
Ich konnte das alles nicht fassen. Eine Konfrontation mit meiner Mutter aber bestätigte all das, was an abgespaltenen Erinnerung an Tageslicht gekommen war während der Therapiesitzungen.<br />
siehe auch Coming &#8211; out &#8220;Gefühlsbergwerk&#8221;. </p>
<p>Ich bin bis heute noch am recherchieren, und es fügt sich ein Puzzleteil zum anderen, die diesen Horror bestätigen.<br />
Morgen zeige ich meine Mutter an und all die mir leider unbekannten Täter (mir wurden meist die Augen verbunden und die Hände und Füße ans Bett gefesselt). </p>
<p>Deshalb, zweifle nicht an dem, was hochkommt &#8211; denn solange du zweifelst, kann keine Heilung geschehen.<br />
Sieh dir tapfer an, was dir deine inneren Kinder Stück für Stück zeigen werden. Sie haben solange schweigen müssen, nun hast du die Gelegenheit, ihnen eine Stimme zu geben, dein Ohr und dein Herz. Es ist ein schmerzhafter Weg, aber ein wichtiger!<br />
Denn Abspaltung und Verdrängung bringen nicht nur deine Seele um, die die Täter bereits in der Kindheit getötet haben, sondern auch den Körper. </p>
<p>Ich wünsche dir bei deiner Aufarbeitung ganz viel Kraft und eine empathische, kompetente Therapeutin, die dich auf diesen schmerzhaften Weg behutsam begleitet und nicht müde wird, deine Wunden zu verbinden!<br />
Ganz liebe Grüße<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yasmin.Sa.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11681</link>
		<dc:creator>Yasmin.Sa.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 06:25:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11681</guid>
		<description>Guten Morgen Astrid,

es ist durchaus möglich das man alles so verdrängt und sich an gar nichts mehr erinnern kann, eine sogenannte Amnesie. Ich kenne zwei weitere Betroffene, bei denen der Missbrauch, erst durch einen Zusammenbruch der Seele zum vorschein kamen. Erst in einer Therapie, kam dieser Missbrauch ans Tageslicht und die Aufarbeitung konnte begonnen werden.
Sprich das doch mal in deiner Therapie an, wenn der/die Therapeu(t)in darauf eingeht, gibt es genug Therapieformen, diesen Missbrauch, wenn statt gefunden aufzudecken.

Alles Liebe und Gute

Yasmin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Astrid,</p>
<p>es ist durchaus möglich das man alles so verdrängt und sich an gar nichts mehr erinnern kann, eine sogenannte Amnesie. Ich kenne zwei weitere Betroffene, bei denen der Missbrauch, erst durch einen Zusammenbruch der Seele zum vorschein kamen. Erst in einer Therapie, kam dieser Missbrauch ans Tageslicht und die Aufarbeitung konnte begonnen werden.<br />
Sprich das doch mal in deiner Therapie an, wenn der/die Therapeu(t)in darauf eingeht, gibt es genug Therapieformen, diesen Missbrauch, wenn statt gefunden aufzudecken.</p>
<p>Alles Liebe und Gute</p>
<p>Yasmin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Astrid</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11677</link>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 20:52:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11677</guid>
		<description>ich glaub das mein Vater mich Missbraucht hat. 
Ich habe keine erinerungen daran, doch in den letzten( ca. 15 Jahren )habe ich Albträume.
Damals bin ich immer von zuhause weg gelaufen. Hatte nie vertrauen zu jemanden u.sw  u.s.w. .
Seid zwei Monaten mache ich eine Therapie, auf grund eines schlimmen zuammenbruchs (vor ca. 5 Jahren).
Eine Pazientin hatte mich drauf aufmerksam gemacht.Bei dem gesprech Spiegelte sie mich wider.
Meine frage: Ist es möglich das die Träume realitet sind und das jetzt alles ausbricht??????
Lieben Gruß Astrid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich glaub das mein Vater mich Missbraucht hat.<br />
Ich habe keine erinerungen daran, doch in den letzten( ca. 15 Jahren )habe ich Albträume.<br />
Damals bin ich immer von zuhause weg gelaufen. Hatte nie vertrauen zu jemanden u.sw  u.s.w. .<br />
Seid zwei Monaten mache ich eine Therapie, auf grund eines schlimmen zuammenbruchs (vor ca. 5 Jahren).<br />
Eine Pazientin hatte mich drauf aufmerksam gemacht.Bei dem gesprech Spiegelte sie mich wider.<br />
Meine frage: Ist es möglich das die Träume realitet sind und das jetzt alles ausbricht??????<br />
Lieben Gruß Astrid</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eike</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11469</link>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 06:31:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11469</guid>
		<description>Hallo Bärbel,

Die Tomatis Therapie hört sich sehr interessant. Erfahrungen mit der Musiktherapie habe ich noch nicht gemacht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Musik in einer Therapie heilen kann!!

Alles Gute für Dich und Deine Tochter
Schöne Grüsse
Eike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bärbel,</p>
<p>Die Tomatis Therapie hört sich sehr interessant. Erfahrungen mit der Musiktherapie habe ich noch nicht gemacht.<br />
Ich kann mir gut vorstellen, dass Musik in einer Therapie heilen kann!!</p>
<p>Alles Gute für Dich und Deine Tochter<br />
Schöne Grüsse<br />
Eike</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eike</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11468</link>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 06:17:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11468</guid>
		<description>Hallo Sarah M. ,

ich nehme kein Cortison. Solche Tabletten würde ich nur in lebensbedrohlichen Situationen nehmen. Ich nehme auch keine Psychopharmaka. Wie ich schon oben geschrieben habe, habe ich eine lange Odyssee hinter mir mit unterschiedlichsten Therapiemethoden!
In meinem Fall lag eindeutig ein organisches Problem vor!!!

Das mit der Langzeitstudie finde ich eine gute Idee!!  Mich würde interessieren, ob da vielleicht schon Studien zu laufen. 
Die Erkenntnisse der Medizin zeigen eindeutig, dass uns Betroffenen
andauernde schwere Köfperverletzungen zugefügt wurden!!!

Alles Gute und schöne Grüsse

Eike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sarah M. ,</p>
<p>ich nehme kein Cortison. Solche Tabletten würde ich nur in lebensbedrohlichen Situationen nehmen. Ich nehme auch keine Psychopharmaka. Wie ich schon oben geschrieben habe, habe ich eine lange Odyssee hinter mir mit unterschiedlichsten Therapiemethoden!<br />
In meinem Fall lag eindeutig ein organisches Problem vor!!!</p>
<p>Das mit der Langzeitstudie finde ich eine gute Idee!!  Mich würde interessieren, ob da vielleicht schon Studien zu laufen.<br />
Die Erkenntnisse der Medizin zeigen eindeutig, dass uns Betroffenen<br />
andauernde schwere Köfperverletzungen zugefügt wurden!!!</p>
<p>Alles Gute und schöne Grüsse</p>
<p>Eike</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bärbel</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11458</link>
		<dc:creator>Bärbel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 06:32:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11458</guid>
		<description>Hallo Eike, 
ich habe und hatte viel an mir gearbeitet,
durch Schicksalschläge oder deren Bewätigung  , oder durch Fehlverhalten meinerseits und des Umfeldes,dass sich dann  auch in Stress äusserte, wollte einfach vergessen,bin ich doch eigentlich traumatisiert,
ich werde mir mich erkundigen,
meine Erfahrungen auf diesem Gebiet,meine Tochter und ich erhalten Musiktherapie,z.B. Tomatis,die gibt es in Deutschland,wir fahren seit vielen Jahren nach Belgien,es gibt auch Informationen :
http.://www.atlantis-vzw.de, mit vielen Grüssen Bärbel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Eike,<br />
ich habe und hatte viel an mir gearbeitet,<br />
durch Schicksalschläge oder deren Bewätigung  , oder durch Fehlverhalten meinerseits und des Umfeldes,dass sich dann  auch in Stress äusserte, wollte einfach vergessen,bin ich doch eigentlich traumatisiert,<br />
ich werde mir mich erkundigen,<br />
meine Erfahrungen auf diesem Gebiet,meine Tochter und ich erhalten Musiktherapie,z.B. Tomatis,die gibt es in Deutschland,wir fahren seit vielen Jahren nach Belgien,es gibt auch Informationen :<br />
http.://www.atlantis-vzw.de, mit vielen Grüssen Bärbel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11454</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 22:29:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11454</guid>
		<description>Hallo Elke, 
leider haben aber medikamentös imitierte Cortisole, also Cortison sehr nachhaltige Nebenwirkungen, wenn man sie regelmäßig einnehmen muss!
Ich leide seit 18 Jahren unter einer colitis ulcerosa und weigere mich bis heute, Cortison einzunehmen. Eine kontinuierliche konsequente Psychohygiene half mir persönlich langanhaltend die Schübe zu veringern und zu vermeiden. Unter Psychohygiene verstehe ich die Arbeit mit den inneren verletzten und traumatisierten Kindern. Mit einer Medikamention durch Cortison hätte ich nur die Symptome behandelt, aber nicht die deren Ursachen. Trotzdem ist es wichtig und gut, den Cortisol - Spiegel regelmäßig testen zu lassen. Und ich könnte wetten, dass bei jedem Betroffenen sex.  Gewalt und jedem Traumatisierten der Wert erschreckend hoch ist! Das wäre mal eine Langzeitstudie wert!! Vielleicht auch erstrebenswert, dies als Verhärtung des Beweißes einer Traumatisierung für Schadensersatz bei Gerichtsverfahren einzuführen! 
Da würden Gelder fließen :-). Auch könnte man nachweisen, welchen Stress beim bestehende Anzeigeverfahren, dass ein Betroffener über sich ergehen lassen muss, ausglöst wird um auf eine medizinisch begründete Veränderung dieses Verfahrens hinzuarbeiten. Denn moralisch ist vom deutschen Gesetzgeber schon lange nichts mehr zu erhoffen! Entwicklungsland Deutschland!!!! 
Sarah M. 
Lieben Gruß von 
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Elke,<br />
leider haben aber medikamentös imitierte Cortisole, also Cortison sehr nachhaltige Nebenwirkungen, wenn man sie regelmäßig einnehmen muss!<br />
Ich leide seit 18 Jahren unter einer colitis ulcerosa und weigere mich bis heute, Cortison einzunehmen. Eine kontinuierliche konsequente Psychohygiene half mir persönlich langanhaltend die Schübe zu veringern und zu vermeiden. Unter Psychohygiene verstehe ich die Arbeit mit den inneren verletzten und traumatisierten Kindern. Mit einer Medikamention durch Cortison hätte ich nur die Symptome behandelt, aber nicht die deren Ursachen. Trotzdem ist es wichtig und gut, den Cortisol &#8211; Spiegel regelmäßig testen zu lassen. Und ich könnte wetten, dass bei jedem Betroffenen sex.  Gewalt und jedem Traumatisierten der Wert erschreckend hoch ist! Das wäre mal eine Langzeitstudie wert!! Vielleicht auch erstrebenswert, dies als Verhärtung des Beweißes einer Traumatisierung für Schadensersatz bei Gerichtsverfahren einzuführen!<br />
Da würden Gelder fließen <img src='http://netzwerkb.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Auch könnte man nachweisen, welchen Stress beim bestehende Anzeigeverfahren, dass ein Betroffener über sich ergehen lassen muss, ausglöst wird um auf eine medizinisch begründete Veränderung dieses Verfahrens hinzuarbeiten. Denn moralisch ist vom deutschen Gesetzgeber schon lange nichts mehr zu erhoffen! Entwicklungsland Deutschland!!!!<br />
Sarah M.<br />
Lieben Gruß von<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eike</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11451</link>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 19:11:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11451</guid>
		<description>Welche schlimmen Folgen Stress auf den Körper haben kann , ist in den aufgelisteten Links sehr gut erklärt. Jetzt weiß ich endlich nach langer Odyssee, warum ich immer wieder unter psychosomatischen Erkrankungen, Panikanfällen und Depressionen leiden mußte.
Ich hoffe, die Informationen können anderen auch zur seelischen und körperlichen Besserung helfen!!!

http://www.orthoanalytic.ch/fachbereich/pdf/Cortisol_und_DHEA.pdf

http://www.kit-online.org/acc/KIT-Cortisolmangel.pdf

http://www.uni-trier.de/uploads/media/Fibromyalgie.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welche schlimmen Folgen Stress auf den Körper haben kann , ist in den aufgelisteten Links sehr gut erklärt. Jetzt weiß ich endlich nach langer Odyssee, warum ich immer wieder unter psychosomatischen Erkrankungen, Panikanfällen und Depressionen leiden mußte.<br />
Ich hoffe, die Informationen können anderen auch zur seelischen und körperlichen Besserung helfen!!!</p>
<p><a href="http://www.orthoanalytic.ch/fachbereich/pdf/Cortisol_und_DHEA.pdf" rel="nofollow">http://www.orthoanalytic.ch/fachbereich/pdf/Cortisol_und_DHEA.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.kit-online.org/acc/KIT-Cortisolmangel.pdf" rel="nofollow">http://www.kit-online.org/acc/KIT-Cortisolmangel.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.uni-trier.de/uploads/media/Fibromyalgie.pdf" rel="nofollow">http://www.uni-trier.de/uploads/media/Fibromyalgie.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yasmin.Sa.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11445</link>
		<dc:creator>Yasmin.Sa.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 14:17:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11445</guid>
		<description>Hallo @ all,

erst mal das Schweigen brechen dazu braucht man eine Menge Mut, dann redet man mit den Ärzten vertraut sich ihnen an, bekommt Psychopharmaka, damit es dir ja ganz schnell wieder besser geht, vielleicht ändert sich auch wieder dein Gesundheitszustand!Man merkt dann ziemlich schnell das man nicht Ernst genommen wird...
Erst nach jahrelanger Behandlung, nachdem die Verhandlung gegen meinen Erzeuger gelaufen war, (er wurde verurteilt weil er alles gestanden hat) hat man sich plötzlich um mich gekümmert und bemerkt das eigentlich der Zug abgefahren ist, denn durch die nicht Behandlung der eigentlichen Ursache, hat sich bei mir alles chronifiziert!
Dann hieß es plötzlich ich bin zu Krank, somit beschloss man mich erst mal in Frührente zu schicken, wobei inmoment laut behandelden Ärzte keine Aussicht auf Heilung besteht. Hätten die mich früher wahr genommen wäre ich heute vielleicht in manchen Dingen des Alltags gefestigter und ich wäre erst gar nicht zu einem Rentenfall geworden.

Ja @Wilma, ich war in einer Rehaklinik,  die mich von fast allen Anwendungen die am Tage dort anstanden befreiten, dass heißt ich konnte an vielen Dingen die sie dort unternahmen nicht Teilnehmen, z.B. Schwimmen... ich war also sechs Wochen in der Klinik nur um einmal die Woche einen Psychologen zu sprechen!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @ all,</p>
<p>erst mal das Schweigen brechen dazu braucht man eine Menge Mut, dann redet man mit den Ärzten vertraut sich ihnen an, bekommt Psychopharmaka, damit es dir ja ganz schnell wieder besser geht, vielleicht ändert sich auch wieder dein Gesundheitszustand!Man merkt dann ziemlich schnell das man nicht Ernst genommen wird&#8230;<br />
Erst nach jahrelanger Behandlung, nachdem die Verhandlung gegen meinen Erzeuger gelaufen war, (er wurde verurteilt weil er alles gestanden hat) hat man sich plötzlich um mich gekümmert und bemerkt das eigentlich der Zug abgefahren ist, denn durch die nicht Behandlung der eigentlichen Ursache, hat sich bei mir alles chronifiziert!<br />
Dann hieß es plötzlich ich bin zu Krank, somit beschloss man mich erst mal in Frührente zu schicken, wobei inmoment laut behandelden Ärzte keine Aussicht auf Heilung besteht. Hätten die mich früher wahr genommen wäre ich heute vielleicht in manchen Dingen des Alltags gefestigter und ich wäre erst gar nicht zu einem Rentenfall geworden.</p>
<p>Ja @Wilma, ich war in einer Rehaklinik,  die mich von fast allen Anwendungen die am Tage dort anstanden befreiten, dass heißt ich konnte an vielen Dingen die sie dort unternahmen nicht Teilnehmen, z.B. Schwimmen&#8230; ich war also sechs Wochen in der Klinik nur um einmal die Woche einen Psychologen zu sprechen!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mona</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11444</link>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 13:02:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11444</guid>
		<description>Hallo Yasmin
Ich war damals auch in einer Klinikes war eine Grundtherra sie dauerte 18 wochen .Nun habe ich mich mit meiner Pyschologin unter halten ,sie hat mir eine Traumaklinik Empfohlen Im waltschlöschen in Drestendas ist eine klink für betroffene. Versuche es mal über deine Pyschologin.
wenn es nicht klappt werde ich Dir die Mail senden .
Bey mona</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Yasmin<br />
Ich war damals auch in einer Klinikes war eine Grundtherra sie dauerte 18 wochen .Nun habe ich mich mit meiner Pyschologin unter halten ,sie hat mir eine Traumaklinik Empfohlen Im waltschlöschen in Drestendas ist eine klink für betroffene. Versuche es mal über deine Pyschologin.<br />
wenn es nicht klappt werde ich Dir die Mail senden .<br />
Bey mona</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wilma</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11437</link>
		<dc:creator>Wilma</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:39:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11437</guid>
		<description>Liebe Yasmin, Sie waren in einer Rehaklinik und niemand hat Ihnen geglaubt?????  Das ist ungeheuerlich. Was war das für eine Klinik? Darüber sollte man mal eigene Untersuchungen anstellen, was die Renten-versicherungen alles für einen Mist finanzieren.  Nach meinen Erkundigungen ist es in der Geschichte der DRV noch nicht ein einziges Mal vorgekommen, dass die Rentenversicherung Regressansprüche gegenüber einer Klinik geltend gemacht hat.  Wenn Sie es nur ein einziges Mal in einer Klinik machen würde, dann würde aber ein anderer Wind wehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Yasmin, Sie waren in einer Rehaklinik und niemand hat Ihnen geglaubt?????  Das ist ungeheuerlich. Was war das für eine Klinik? Darüber sollte man mal eigene Untersuchungen anstellen, was die Renten-versicherungen alles für einen Mist finanzieren.  Nach meinen Erkundigungen ist es in der Geschichte der DRV noch nicht ein einziges Mal vorgekommen, dass die Rentenversicherung Regressansprüche gegenüber einer Klinik geltend gemacht hat.  Wenn Sie es nur ein einziges Mal in einer Klinik machen würde, dann würde aber ein anderer Wind wehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nichtgläubiger</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11429</link>
		<dc:creator>Nichtgläubiger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:20:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11429</guid>
		<description>Das Schlimme ist, wenn ein Mensch unter psychischen Problemen durch 
Mißbrauch / Misshandlung leidet, egal ob die schnell da sind oder erst nach Jahren ausbrechen , einige  Psychiater meiner Erfahrung nach
den Patienten nicht für voll nehmen.

Selbst wenn man als Angehöriger der gesund ist , den Ärzten schildert mit Beweismitteln was passiert ist, interessieren sich die Krankenhauspsychiater nicht für die Einzelheiten des Falles. 
Vermutlich fehlt die Zeit.
 

Es werden ganz schnell riesige Mengen an Psychopharmaka gegeben,
die im Akutnotfall notwendig sind,  aber auf Dauer dem Menschen nicht helfen, die Traumafolgen loszuwerden.

Das Selbstvertrauen bei Opfern wichtig ist, aufzubauen oder Angstabbau wichtig ist nach der Ohnmacht der Übergriffe , sehen einige auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schlimme ist, wenn ein Mensch unter psychischen Problemen durch<br />
Mißbrauch / Misshandlung leidet, egal ob die schnell da sind oder erst nach Jahren ausbrechen , einige  Psychiater meiner Erfahrung nach<br />
den Patienten nicht für voll nehmen.</p>
<p>Selbst wenn man als Angehöriger der gesund ist , den Ärzten schildert mit Beweismitteln was passiert ist, interessieren sich die Krankenhauspsychiater nicht für die Einzelheiten des Falles.<br />
Vermutlich fehlt die Zeit.</p>
<p>Es werden ganz schnell riesige Mengen an Psychopharmaka gegeben,<br />
die im Akutnotfall notwendig sind,  aber auf Dauer dem Menschen nicht helfen, die Traumafolgen loszuwerden.</p>
<p>Das Selbstvertrauen bei Opfern wichtig ist, aufzubauen oder Angstabbau wichtig ist nach der Ohnmacht der Übergriffe , sehen einige auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hubert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11428</link>
		<dc:creator>Hubert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:19:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11428</guid>
		<description>Zitat Yasmin:
&quot;Warum, weil mir keiner glaubte und nun,...&quot;

@Yasmin
ja, soetwas ist für Betroffene kaum zu ertragen. Erst sich durchringen,
das Erlebte nach außen zu tragen, was oft das letzte an Kraftreserven kostet.
Und dann noch zu erleben, daß die Glaubwürdigkeit angezweifelt wird.
Das ist Horror pur!
Sowas muß unbedingt verhindert werden durch besonders gut geschulte Fachkräfte, welche sich auch ständig mit Betroffenen befassen. 
Und hier wird zudem deutlich, daß ein stationärer Aufenthalt sich auch 
negativ auswirken kann, und soetwas nicht zur Bedingung für Irgendetwas gemacht werden darf.

Der Verlauf von Auswirkungen läßt sich in diesen Fällen  nicht vorhersagen oder bestimmen. Nur in ganz kleinen Nuancen lassen sich eventuell Veränderungen bewirken...und das auch nur ohne Druck und Zwang.
Opfer müssen versuchen, damit zu leben, wie es sich ergibt.
Und genauso muss die Gesellschaft eben AUCH lernen, mit den Betroffenen und den Auswirkungen zu leben, wie es sich im Verlauf ergibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Yasmin:<br />
&#8220;Warum, weil mir keiner glaubte und nun,&#8230;&#8221;</p>
<p>@Yasmin<br />
ja, soetwas ist für Betroffene kaum zu ertragen. Erst sich durchringen,<br />
das Erlebte nach außen zu tragen, was oft das letzte an Kraftreserven kostet.<br />
Und dann noch zu erleben, daß die Glaubwürdigkeit angezweifelt wird.<br />
Das ist Horror pur!<br />
Sowas muß unbedingt verhindert werden durch besonders gut geschulte Fachkräfte, welche sich auch ständig mit Betroffenen befassen.<br />
Und hier wird zudem deutlich, daß ein stationärer Aufenthalt sich auch<br />
negativ auswirken kann, und soetwas nicht zur Bedingung für Irgendetwas gemacht werden darf.</p>
<p>Der Verlauf von Auswirkungen läßt sich in diesen Fällen  nicht vorhersagen oder bestimmen. Nur in ganz kleinen Nuancen lassen sich eventuell Veränderungen bewirken&#8230;und das auch nur ohne Druck und Zwang.<br />
Opfer müssen versuchen, damit zu leben, wie es sich ergibt.<br />
Und genauso muss die Gesellschaft eben AUCH lernen, mit den Betroffenen und den Auswirkungen zu leben, wie es sich im Verlauf ergibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yasmin.Sa.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-11427</link>
		<dc:creator>Yasmin.Sa.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 06:42:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-11427</guid>
		<description>Also ich kann über diese Studie nur den Kopf schütteln, denn ich bin auch eine die alles verdrängt hat und zum Teil immer noch verdrängt, aber es kommt der Zeitpunkt, an dem die geschlossene Schublade, sowas von heftig aufspringt, das man dann noch nicht mal mehr weiß wo oben oder unten ist!
Das Verdrängen als Kind und Jungendliche( r ) ist ein Selbstschutz und ein guter, vor allem wenn jeder  wegschaut, insbesondere die eigene Mutter so wie bei mir. Verdrängen, sich während des geschehens in eine andere Welt Denken, all das gab mir die Kraft weiter zu Leben.
Alle Therapien sind gescheitert, da ich keine richtige Traumatherapie bekam, eine sechs wöchige Reha war völlig umsonst, ausser Heimweh, hat mir die Klinik nichts gebracht. Warum, weil mir keiner glaubte und nun, steht die Rentenkasse vor ihrem eigenen Trümmerhaufen!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich kann über diese Studie nur den Kopf schütteln, denn ich bin auch eine die alles verdrängt hat und zum Teil immer noch verdrängt, aber es kommt der Zeitpunkt, an dem die geschlossene Schublade, sowas von heftig aufspringt, das man dann noch nicht mal mehr weiß wo oben oder unten ist!<br />
Das Verdrängen als Kind und Jungendliche( r ) ist ein Selbstschutz und ein guter, vor allem wenn jeder  wegschaut, insbesondere die eigene Mutter so wie bei mir. Verdrängen, sich während des geschehens in eine andere Welt Denken, all das gab mir die Kraft weiter zu Leben.<br />
Alle Therapien sind gescheitert, da ich keine richtige Traumatherapie bekam, eine sechs wöchige Reha war völlig umsonst, ausser Heimweh, hat mir die Klinik nichts gebracht. Warum, weil mir keiner glaubte und nun, steht die Rentenkasse vor ihrem eigenen Trümmerhaufen!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarah M.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-10430</link>
		<dc:creator>Sarah M.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 21:23:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-10430</guid>
		<description>Dem ganzen würde rasch Abhilfe angedeihen, würde die Politik sich endlich für eine Anzeigepflicht entscheiden. 
Gekoppelt damit könnte jedes Opfer und jede/r Erwachsene in der Kindheit von sex. Gewalt betroffene erfasst werden und die daraus resultierenden Folgen dieser sexuellen Misshandlungen in einer landesweiten Langzeitstudie über Jahrzehnte lang dokumentiert werden. Denn würde jedes Opfer, von sex. Gewalt zeitgleich mit der Anzeige (die bei Kindern von Erwachsenen gesetzlich gefordert werden sollte) und jede/r Betroffene eine sog. &quot;Opfer von sex. Gewalt&quot; Karte (so wie jeder heute eine Krankenkassekarte besitzt) erhalten, könnte dies zukünftig sehr wohl flächendeckend nachgewiesen werden, welche Kosten der Staat bis heute noch unwissend Tag ein Tag aus berappen muss, um all die Langzeitfolgen zu bezahlen. 
Dadurch würde erstens der gesetzlichen Krankenkasse bewusst werden, wie hoch die tatsächlichen durch sex. Misshandlung entstanden Folgekosten sind! Dies gilt ebenso für Arbeitsämter, ARGE-Centern, Rentenkassen.  Sobald ein Opfer von sex. Gewalt eine staatliche Leistung in Anspruch nehmen muss, aus welchen Gründen und wo auch immer (Krankenkasse, Rentenkasse, Arbeitsamt, Sozialamt), und er diese Spezialkarte vorlegt, könnten all diese soz. Versicherungsträger die damit verbunden Kosten seperat auflisten. 
Dazu bedarf es aber geschultes Personal an diesen Posten, die regelmäßig überprüft werden im empathischen und adäquaten Umgang mit den Betroffenen.
Ein weiterer Vorteil dieser Idee, die Dunkelziffer würde drastisch sinken, und der Öffentlichkeit wowie den chronischen Weggucker und Politikern würde der Schleier der Vernebelung von den Augen fallen. Sie müssten mit Entsetzen feststellen, wie hoch die eigentliche Prozentzahl der Opfer sex. Gewalt liegt!!!
Sarah M.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem ganzen würde rasch Abhilfe angedeihen, würde die Politik sich endlich für eine Anzeigepflicht entscheiden.<br />
Gekoppelt damit könnte jedes Opfer und jede/r Erwachsene in der Kindheit von sex. Gewalt betroffene erfasst werden und die daraus resultierenden Folgen dieser sexuellen Misshandlungen in einer landesweiten Langzeitstudie über Jahrzehnte lang dokumentiert werden. Denn würde jedes Opfer, von sex. Gewalt zeitgleich mit der Anzeige (die bei Kindern von Erwachsenen gesetzlich gefordert werden sollte) und jede/r Betroffene eine sog. &#8220;Opfer von sex. Gewalt&#8221; Karte (so wie jeder heute eine Krankenkassekarte besitzt) erhalten, könnte dies zukünftig sehr wohl flächendeckend nachgewiesen werden, welche Kosten der Staat bis heute noch unwissend Tag ein Tag aus berappen muss, um all die Langzeitfolgen zu bezahlen.<br />
Dadurch würde erstens der gesetzlichen Krankenkasse bewusst werden, wie hoch die tatsächlichen durch sex. Misshandlung entstanden Folgekosten sind! Dies gilt ebenso für Arbeitsämter, ARGE-Centern, Rentenkassen.  Sobald ein Opfer von sex. Gewalt eine staatliche Leistung in Anspruch nehmen muss, aus welchen Gründen und wo auch immer (Krankenkasse, Rentenkasse, Arbeitsamt, Sozialamt), und er diese Spezialkarte vorlegt, könnten all diese soz. Versicherungsträger die damit verbunden Kosten seperat auflisten.<br />
Dazu bedarf es aber geschultes Personal an diesen Posten, die regelmäßig überprüft werden im empathischen und adäquaten Umgang mit den Betroffenen.<br />
Ein weiterer Vorteil dieser Idee, die Dunkelziffer würde drastisch sinken, und der Öffentlichkeit wowie den chronischen Weggucker und Politikern würde der Schleier der Vernebelung von den Augen fallen. Sie müssten mit Entsetzen feststellen, wie hoch die eigentliche Prozentzahl der Opfer sex. Gewalt liegt!!!<br />
Sarah M.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-10425</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 16:59:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-10425</guid>
		<description>Hallo,
das Problem ist, daß es viele Einzelstudien zum Thema &quot;Langzeitfolgen sexuellen Missbrauchs in der Kindheit&quot; gibt, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigen. 
Aber keine ausreichend groß und umfassend angelegte Langzeitstudie, die sich nämlich im Fall von sexueller Traumatisierung mit einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten beschäftigen müßte. Im Grunde einer ganzen Lebensspanne von sehr vielen Menschen. 

Deshalb sind pauschale Feststellungen, wie Sie Frau Reddemann in der Talkshow getroffen hat, auch an sich nicht korrekt. Sie hätte jedenfalls die Quelle angeben sollen und die Fragestellung der Studie kurz beschreiben. So &quot;blöd&quot; wie manche &quot;Experten&quot; annehmen sind Durchschnittszuschauer wie wir gar nicht. 
Zudem wurde nicht definiert, was unter &quot;Verdrängung&quot; zu verstehen ist. 

Manch einer faßt den Begriff nämlich so auf, daß damit gemeint ist, nicht ständig an das Erlebte zu denken. 
Für andere ist es das bewußte Abspalten von negativen Erinnerungen und Gefühlen. 

So kommt es zu Missverständnissen. Es geht hier nicht um umgangssprachliche Ausdrücke, sondern um einen Kernbegriff eines ganz wesentlichen Forschungsgebiets. 

Frau Kuehnle hat, wie oben schon von Petra Forberger in ihrem Artikel erwähnt, ihre umfangreiche Forschung und Auswertung auf Kinder und Jugendliche angewendet. 
Sie hat definitiv keine Langzeitfolgen über den Zeitpunkt des Erwachsen werdens hinaus untersucht.

Und das ist nicht so, weil sie es nicht wollte, sondern weil Forschung im Bereich psychosozialer Krankheiten sehr unzureichend finanziert wird. 
Seriöse Langzeitstudien zu betreiben, bedeutet, eine sehr repräsentative Gruppe von Menschen zu finden und über einen langen Zeitraum mit ihnen in Kontakt zu bleiben. 
Oder man untersucht eine sehr große Gruppe von Menschen über einen kürzeren Zeitraum. 
Es ist auch möglich, sogenannte &quot;Metastudien&quot; zu betreiben, d.h. die vorhandenen Studien zu analysieren, zu vergleichen und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. 

Bei einer &quot;Myriade an&quot; möglichen &quot;Reaktionen&quot; auf eine sexuelle Traumatisierung wäre ein solches Vorhaben sehr aufwändig und damit teuer. 

Zudem ist es eine grundlegende Frage, ob man &quot;nur&quot; definierte Krankheitssymptome als negative Folgen ansieht. Wie sieht es mit teilhabebezogenen Folgen aus, wie zerbrochenen Erwerbsbiografien, Partnerschafts- und Familienproblemen, Ausgrenzung, sozialem Rückzug, wirtschaftlicher Not oder sogar Delinquenz?

&quot;Teuer&quot; bedeutet, daß man potentielle Geldgeber davon überzeugen muß, daß diese Forschung dringend notwendig ist und die Ergebnisse von Belang sind. Vor allem in finanzieller Hinsicht. 

Wir sind uns hier sicherlich einig, daß sie unabdingbar ist, aber sehen das Entscheidungsträger auch so?

Bis das so ist, bleibt nichts anderes übrig, als darauf hinzuweisen, daß es keine schlüssige, umfassende Forschung gibt, aber viele Hinweise darauf, daß sexuelle Traumatisierung in der Kindheit mindestens im Bereich der Teilhabe negative Folgen hat. 

Prof. Lucas hat das in dem Artikel vom 5.5. &quot;Missbrauchsopfer des Aloisiuskollegs fordert Entschädigung&quot; sehr anschaulich dargestellt. 

Solche Beschreibungen von Einzelfällen sind, wenn sie mit sogenannten &quot;Expertenmeinungen&quot; unterlegt sind, die unterste Stufe der Evidenz. 

Solche &quot;Einzelfallstudien&quot; sind einfacher und damit preiswerter durchzuführen als großangelegte Studien mit höherer Evidenz. 

Ich habe schon viele Einzelfallstudien gelesen und selbst welche angelegt (in Form von Patientenberichten). Bisher habe ich keine gefunden, in der nicht mindestens gravierende Teilhabeprobleme vorlagen. Meistens auch deutliche, die funktionelle Gesundheit betreffende Folgen aufgetreten waren. 

Frau Reddemann sollte, wenn sie öffentlich sowas wie oben beschrieben behauptet, mind. einige Einzelfallstudien von Menschen veröffentlichen, die keine negativen Folgen ihrer sexuellen Traumatisierung erlitten haben. Dann könnten wir uns alle ein Bild machen, ob diese Studien unserer Meinung nach vollständig sind. 

Das wäre eine sinnvolle Diskussion auf breiter Ebene. 

Alles andere ist furchtbar leichtsinnig. Denn solche Aussagen wie die von ihr werden selektiv gehört und bewertet. V.a. von Tätern, denn die haben derzeit das größte Interesse daran, daß alles so bleibt wie es ist. 

Es geht ihnen ja schließlich in unserer Gesellschaft ziemlich gut. 

Angelika Oetken, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
das Problem ist, daß es viele Einzelstudien zum Thema &#8220;Langzeitfolgen sexuellen Missbrauchs in der Kindheit&#8221; gibt, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigen.<br />
Aber keine ausreichend groß und umfassend angelegte Langzeitstudie, die sich nämlich im Fall von sexueller Traumatisierung mit einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten beschäftigen müßte. Im Grunde einer ganzen Lebensspanne von sehr vielen Menschen. </p>
<p>Deshalb sind pauschale Feststellungen, wie Sie Frau Reddemann in der Talkshow getroffen hat, auch an sich nicht korrekt. Sie hätte jedenfalls die Quelle angeben sollen und die Fragestellung der Studie kurz beschreiben. So &#8220;blöd&#8221; wie manche &#8220;Experten&#8221; annehmen sind Durchschnittszuschauer wie wir gar nicht.<br />
Zudem wurde nicht definiert, was unter &#8220;Verdrängung&#8221; zu verstehen ist. </p>
<p>Manch einer faßt den Begriff nämlich so auf, daß damit gemeint ist, nicht ständig an das Erlebte zu denken.<br />
Für andere ist es das bewußte Abspalten von negativen Erinnerungen und Gefühlen. </p>
<p>So kommt es zu Missverständnissen. Es geht hier nicht um umgangssprachliche Ausdrücke, sondern um einen Kernbegriff eines ganz wesentlichen Forschungsgebiets. </p>
<p>Frau Kuehnle hat, wie oben schon von Petra Forberger in ihrem Artikel erwähnt, ihre umfangreiche Forschung und Auswertung auf Kinder und Jugendliche angewendet.<br />
Sie hat definitiv keine Langzeitfolgen über den Zeitpunkt des Erwachsen werdens hinaus untersucht.</p>
<p>Und das ist nicht so, weil sie es nicht wollte, sondern weil Forschung im Bereich psychosozialer Krankheiten sehr unzureichend finanziert wird.<br />
Seriöse Langzeitstudien zu betreiben, bedeutet, eine sehr repräsentative Gruppe von Menschen zu finden und über einen langen Zeitraum mit ihnen in Kontakt zu bleiben.<br />
Oder man untersucht eine sehr große Gruppe von Menschen über einen kürzeren Zeitraum.<br />
Es ist auch möglich, sogenannte &#8220;Metastudien&#8221; zu betreiben, d.h. die vorhandenen Studien zu analysieren, zu vergleichen und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. </p>
<p>Bei einer &#8220;Myriade an&#8221; möglichen &#8220;Reaktionen&#8221; auf eine sexuelle Traumatisierung wäre ein solches Vorhaben sehr aufwändig und damit teuer. </p>
<p>Zudem ist es eine grundlegende Frage, ob man &#8220;nur&#8221; definierte Krankheitssymptome als negative Folgen ansieht. Wie sieht es mit teilhabebezogenen Folgen aus, wie zerbrochenen Erwerbsbiografien, Partnerschafts- und Familienproblemen, Ausgrenzung, sozialem Rückzug, wirtschaftlicher Not oder sogar Delinquenz?</p>
<p>&#8220;Teuer&#8221; bedeutet, daß man potentielle Geldgeber davon überzeugen muß, daß diese Forschung dringend notwendig ist und die Ergebnisse von Belang sind. Vor allem in finanzieller Hinsicht. </p>
<p>Wir sind uns hier sicherlich einig, daß sie unabdingbar ist, aber sehen das Entscheidungsträger auch so?</p>
<p>Bis das so ist, bleibt nichts anderes übrig, als darauf hinzuweisen, daß es keine schlüssige, umfassende Forschung gibt, aber viele Hinweise darauf, daß sexuelle Traumatisierung in der Kindheit mindestens im Bereich der Teilhabe negative Folgen hat. </p>
<p>Prof. Lucas hat das in dem Artikel vom 5.5. &#8220;Missbrauchsopfer des Aloisiuskollegs fordert Entschädigung&#8221; sehr anschaulich dargestellt. </p>
<p>Solche Beschreibungen von Einzelfällen sind, wenn sie mit sogenannten &#8220;Expertenmeinungen&#8221; unterlegt sind, die unterste Stufe der Evidenz. </p>
<p>Solche &#8220;Einzelfallstudien&#8221; sind einfacher und damit preiswerter durchzuführen als großangelegte Studien mit höherer Evidenz. </p>
<p>Ich habe schon viele Einzelfallstudien gelesen und selbst welche angelegt (in Form von Patientenberichten). Bisher habe ich keine gefunden, in der nicht mindestens gravierende Teilhabeprobleme vorlagen. Meistens auch deutliche, die funktionelle Gesundheit betreffende Folgen aufgetreten waren. </p>
<p>Frau Reddemann sollte, wenn sie öffentlich sowas wie oben beschrieben behauptet, mind. einige Einzelfallstudien von Menschen veröffentlichen, die keine negativen Folgen ihrer sexuellen Traumatisierung erlitten haben. Dann könnten wir uns alle ein Bild machen, ob diese Studien unserer Meinung nach vollständig sind. </p>
<p>Das wäre eine sinnvolle Diskussion auf breiter Ebene. </p>
<p>Alles andere ist furchtbar leichtsinnig. Denn solche Aussagen wie die von ihr werden selektiv gehört und bewertet. V.a. von Tätern, denn die haben derzeit das größte Interesse daran, daß alles so bleibt wie es ist. </p>
<p>Es geht ihnen ja schließlich in unserer Gesellschaft ziemlich gut. </p>
<p>Angelika Oetken, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maren Ruden</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-10417</link>
		<dc:creator>Maren Ruden</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:55:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-10417</guid>
		<description>Wahrheit (griech.: das Gegenteil von Vergessen)

Warum kann ich nicht vergessen?
Weil ich weiß,
dass es die Wahrheit ist.
Nicht meine Wahrheit.
Nicht irgendeine Wahrheit.
Die Wahrheit,
die geschehen ist.
Wenn ich sie vergesse
werde ich zur Lügnerin
zu der ich gemacht werden soll.
Aber ich kann nicht vergessen,
selbst wenn ich wollte.
Das kleine dicke Mädchen in mir,
das immer singt im Dunkeln
hält die Wahrheit fest,
umklammert sie
wie einen Schatz.
Lässt sie nicht los,
benutzt sie wie ein Schwert
und
stößt sie mir ins Herz
wenn ich beginne zu vergessen… M.R.


Die Statistik mit den 50 % der &quot;mit dem Missbrauch gut zurecht kommenden&quot; ist für all jene gemacht, die die Wahrheit nicht sehen wollen und die hoffen, dass wir endlich wieder Ruhe geben und ins Schweigen zurück gehen aus dem wir kamen.
Aber wir dürfen nicht mehr schweigen. Die Wahrheit, unsere Wahrheit, muss gesagt werden, denn wo sie aufhört fängt das Vergessen an - nicht unser Vergessen, sondern, dass wir vergessen werden.
Als ich 14 war fing mein Vater an mich zu missbrauchen - das ging viele Jahre lang. Die Folgen waren - Suizidversuch, Essstörung, Depressionen, chronische Hauterkrankung. Trotzdem, ich lebe. Mir hilft schreiben, habe an zwei Anthologien (Bittere Tränen-Projekt) mitgewirkt. Vorbei ist es nie, das Opfer hat immer lebenslänglich - aber es kann nur besser werden für uns wenn wir endlich gehört werden.
Schweigen ist nicht Gold, schweigen ist Tod.
Grüße an alle, die auch durchhalten

von Maren</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrheit (griech.: das Gegenteil von Vergessen)</p>
<p>Warum kann ich nicht vergessen?<br />
Weil ich weiß,<br />
dass es die Wahrheit ist.<br />
Nicht meine Wahrheit.<br />
Nicht irgendeine Wahrheit.<br />
Die Wahrheit,<br />
die geschehen ist.<br />
Wenn ich sie vergesse<br />
werde ich zur Lügnerin<br />
zu der ich gemacht werden soll.<br />
Aber ich kann nicht vergessen,<br />
selbst wenn ich wollte.<br />
Das kleine dicke Mädchen in mir,<br />
das immer singt im Dunkeln<br />
hält die Wahrheit fest,<br />
umklammert sie<br />
wie einen Schatz.<br />
Lässt sie nicht los,<br />
benutzt sie wie ein Schwert<br />
und<br />
stößt sie mir ins Herz<br />
wenn ich beginne zu vergessen… M.R.</p>
<p>Die Statistik mit den 50 % der &#8220;mit dem Missbrauch gut zurecht kommenden&#8221; ist für all jene gemacht, die die Wahrheit nicht sehen wollen und die hoffen, dass wir endlich wieder Ruhe geben und ins Schweigen zurück gehen aus dem wir kamen.<br />
Aber wir dürfen nicht mehr schweigen. Die Wahrheit, unsere Wahrheit, muss gesagt werden, denn wo sie aufhört fängt das Vergessen an &#8211; nicht unser Vergessen, sondern, dass wir vergessen werden.<br />
Als ich 14 war fing mein Vater an mich zu missbrauchen &#8211; das ging viele Jahre lang. Die Folgen waren &#8211; Suizidversuch, Essstörung, Depressionen, chronische Hauterkrankung. Trotzdem, ich lebe. Mir hilft schreiben, habe an zwei Anthologien (Bittere Tränen-Projekt) mitgewirkt. Vorbei ist es nie, das Opfer hat immer lebenslänglich &#8211; aber es kann nur besser werden für uns wenn wir endlich gehört werden.<br />
Schweigen ist nicht Gold, schweigen ist Tod.<br />
Grüße an alle, die auch durchhalten</p>
<p>von Maren</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pia Survivor</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-9003</link>
		<dc:creator>Pia Survivor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:05:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-9003</guid>
		<description>“Bei fast der Hälfte der Betroffenen scheint sich der Übergriff nicht negativ auszuwirken”.

Das ist lächerlich das ist Augenwischerei!

Es geht um die Frage eventueller Spätfolgen, die sich oftmals erst im Erwachsenenalter zeigen.

Erst im Alter von  32 Jahren konnte ich mich an die Übergriffe die Folter durch den Küster von meinem 4 Lebensjahr an Erinnern.
Spätfolgen ich habe Lebenslänglich an den Folgen der Folter mit Strom zu tragen im Kindesalter.
Dabei &quot; genieße ich den Vorzug&quot; mich an die Übergriffe erinnern zu koennen!

Viele andere Opfer sind gar nicht dazu in der Lage sich zu erinnern oder darüber zu sprechen. TROTZDEM LEIDEN SIE WEITER WIE DIE TIERE!

Deshalb an alle Opfer die darüber sprechen können &quot; SAGT ES LAUT&quot;

Pia Survivor = Pia Nachtsheim

http://www.1730live.de/archiv/news/news-details/datum/2
010/03/19/opferschutz-fuer-kinder.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Bei fast der Hälfte der Betroffenen scheint sich der Übergriff nicht negativ auszuwirken”.</p>
<p>Das ist lächerlich das ist Augenwischerei!</p>
<p>Es geht um die Frage eventueller Spätfolgen, die sich oftmals erst im Erwachsenenalter zeigen.</p>
<p>Erst im Alter von  32 Jahren konnte ich mich an die Übergriffe die Folter durch den Küster von meinem 4 Lebensjahr an Erinnern.<br />
Spätfolgen ich habe Lebenslänglich an den Folgen der Folter mit Strom zu tragen im Kindesalter.<br />
Dabei &#8221; genieße ich den Vorzug&#8221; mich an die Übergriffe erinnern zu koennen!</p>
<p>Viele andere Opfer sind gar nicht dazu in der Lage sich zu erinnern oder darüber zu sprechen. TROTZDEM LEIDEN SIE WEITER WIE DIE TIERE!</p>
<p>Deshalb an alle Opfer die darüber sprechen können &#8221; SAGT ES LAUT&#8221;</p>
<p>Pia Survivor = Pia Nachtsheim</p>
<p><a href="http://www.1730live.de/archiv/news/news-details/datum/2" rel="nofollow">http://www.1730live.de/archiv/news/news-details/datum/2</a><br />
010/03/19/opferschutz-fuer-kinder.htm</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karin Gause</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-8874</link>
		<dc:creator>Karin Gause</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 17:50:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-8874</guid>
		<description>Die These aufzustellen, dass 50% aller missbrauchten Kinder mit dem Missbrauch gut zurecht kämen und als Erwachsene keine Symptome entwickeln, erscheint mir - gelinde gesagt - gewagt. 
Dieser These dann auch noch ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen, indem man auf Studien verweist, die zu diesem Ergebnis geführt hätten, ist nur noch zynisch und lässt jede Empathie vermissen. Wie bitte schön haben denn diese Studien ausgesehen? 
Ich stelle mir da eine Gruppe von Kleinkindern vor, die unter  wissenschaftlicher Beobachtung sexuell missbraucht werden. Da es bei Feldstudien immer eine Kontrollgruppe gibt,  wird gleichzeitig eine Gruppe mit derselben Anzahl Kleinkinder gebildet, die nicht sexuell missbraucht werden. Dann wird in Langzeitstudien die seelische und körperliche Entwicklung der missbrauchten Kinder und der Kontrollgruppe nach bestimmten Kriterien ausgewertet und verglichen ... Ich glaube, ich brauche dieses Szenario nicht fortzuspinnen. Die Absurdität spricht für sich ... 
Tatsache ist, dass sexueller Kindesmissbrauch - insbesondere an Kleinkindern - nicht wissenschaftlich messbar ist, weil der Missbrauch nicht dokumentiert ist, weil es keine Zeugen gibt (jedenfalls bestimmt keine, die den Missbrauch zugeben). Man muss da schon der Symptomsprache der Betroffenen glauben, die meist ein beredtes Zeugnis des Geschehens ablegt. 
Oder haben Frau Dr. Kuehnle und Frau Dr. Reddemann die Kleinkindzeit im Leben ihrer erwachsenen PatientInnen Tag und Nacht lückenlos mit der Kamera dokumentiert? Das wäre nämlich erforderlich, um Missbrauch und seine Folgen klar wissenschaftlich einordnen zu können ... 
Ich würde es deshalb gut finden, wenn solche unqualifizierten Thesen von Fachleuten künftig unterbleiben würden.
Dies findet 
Karin Gause</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die These aufzustellen, dass 50% aller missbrauchten Kinder mit dem Missbrauch gut zurecht kämen und als Erwachsene keine Symptome entwickeln, erscheint mir &#8211; gelinde gesagt &#8211; gewagt.<br />
Dieser These dann auch noch ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen, indem man auf Studien verweist, die zu diesem Ergebnis geführt hätten, ist nur noch zynisch und lässt jede Empathie vermissen. Wie bitte schön haben denn diese Studien ausgesehen?<br />
Ich stelle mir da eine Gruppe von Kleinkindern vor, die unter  wissenschaftlicher Beobachtung sexuell missbraucht werden. Da es bei Feldstudien immer eine Kontrollgruppe gibt,  wird gleichzeitig eine Gruppe mit derselben Anzahl Kleinkinder gebildet, die nicht sexuell missbraucht werden. Dann wird in Langzeitstudien die seelische und körperliche Entwicklung der missbrauchten Kinder und der Kontrollgruppe nach bestimmten Kriterien ausgewertet und verglichen &#8230; Ich glaube, ich brauche dieses Szenario nicht fortzuspinnen. Die Absurdität spricht für sich &#8230;<br />
Tatsache ist, dass sexueller Kindesmissbrauch &#8211; insbesondere an Kleinkindern &#8211; nicht wissenschaftlich messbar ist, weil der Missbrauch nicht dokumentiert ist, weil es keine Zeugen gibt (jedenfalls bestimmt keine, die den Missbrauch zugeben). Man muss da schon der Symptomsprache der Betroffenen glauben, die meist ein beredtes Zeugnis des Geschehens ablegt.<br />
Oder haben Frau Dr. Kuehnle und Frau Dr. Reddemann die Kleinkindzeit im Leben ihrer erwachsenen PatientInnen Tag und Nacht lückenlos mit der Kamera dokumentiert? Das wäre nämlich erforderlich, um Missbrauch und seine Folgen klar wissenschaftlich einordnen zu können &#8230;<br />
Ich würde es deshalb gut finden, wenn solche unqualifizierten Thesen von Fachleuten künftig unterbleiben würden.<br />
Dies findet<br />
Karin Gause</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-7954</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 07:49:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-7954</guid>
		<description>Liebe Gudrun, 
wer so viele schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht hat wie Sie, hat eigentlich allen Grund, verrückt zu werden. 
Daß Sie es trotzdem geschafft haben, weiter zu leben und Ihre Kinder groß zu ziehen ist an sich schon eine große Leistung. 
Sie schreiben allerdings von Ihrer Angst, verrückt zu werden. So, wie es sich anhört, haben Sie niemanden, dem Sie sich anvertrauen können und der mit dem, was Sie berichten und empfinden umgehen kann. 
Ihre Kinder werden mit dem Thema sicherlich überfordert sein und merken, daß Sie sehr belastet sind. Angehörige haben häufig nicht genug Abstand, um &quot;gut&quot; mit den schrecklichen Schilderungen und dem vielen Streß, der dabei hoch kommt, umgehen zu können. 
Manchmal geben sie sich auch selbst die Schuld, ohne genau zu wissen, wofür. 
Das belastet das Verhältnis dann zusätzlich, ohne daß einer von den Beteiligten eine Möglichkeit sieht, etwas daran zu ändern. 

Niemand - weder Sie noch Ihre Kinder können etwas dafür, daß Männer Ihre Haßgefühle an Ihnen ausgelassen haben, um ihre eigene Minderwertigkeit auszugleichen.  

Haben Sie schon daran gedacht, eine spezielle Therapie zu machen ? 
Falls Sie unsicher sein sollten, wo Sie geeignete TherapeutInnen finden, können Ihnen MitarbeiterInnen von Beratungsstellen sicherlich helfen. 
Es ist egal, ob Sie sich an eine Suchtberatungsstelle wenden (wegen Ihrer Spielsucht) oder an eine Beratung für Menschen, die mißbraucht oder mißhandelt wurden.
Diese Probleme (Mißhandlung, Mißbrauch, Sucht)treten häufig gemeinsam auf, deshalb sind die BeraterInnen damit auch vertraut.  
Solche Beratungen sind kostenlos und auf Wunsch finden sie anonym statt. 

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Menschen, die Sie auf Ihrem Weg unterstützen. 

Angelika Oetken, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gudrun,<br />
wer so viele schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht hat wie Sie, hat eigentlich allen Grund, verrückt zu werden.<br />
Daß Sie es trotzdem geschafft haben, weiter zu leben und Ihre Kinder groß zu ziehen ist an sich schon eine große Leistung.<br />
Sie schreiben allerdings von Ihrer Angst, verrückt zu werden. So, wie es sich anhört, haben Sie niemanden, dem Sie sich anvertrauen können und der mit dem, was Sie berichten und empfinden umgehen kann.<br />
Ihre Kinder werden mit dem Thema sicherlich überfordert sein und merken, daß Sie sehr belastet sind. Angehörige haben häufig nicht genug Abstand, um &#8220;gut&#8221; mit den schrecklichen Schilderungen und dem vielen Streß, der dabei hoch kommt, umgehen zu können.<br />
Manchmal geben sie sich auch selbst die Schuld, ohne genau zu wissen, wofür.<br />
Das belastet das Verhältnis dann zusätzlich, ohne daß einer von den Beteiligten eine Möglichkeit sieht, etwas daran zu ändern. </p>
<p>Niemand &#8211; weder Sie noch Ihre Kinder können etwas dafür, daß Männer Ihre Haßgefühle an Ihnen ausgelassen haben, um ihre eigene Minderwertigkeit auszugleichen.  </p>
<p>Haben Sie schon daran gedacht, eine spezielle Therapie zu machen ?<br />
Falls Sie unsicher sein sollten, wo Sie geeignete TherapeutInnen finden, können Ihnen MitarbeiterInnen von Beratungsstellen sicherlich helfen.<br />
Es ist egal, ob Sie sich an eine Suchtberatungsstelle wenden (wegen Ihrer Spielsucht) oder an eine Beratung für Menschen, die mißbraucht oder mißhandelt wurden.<br />
Diese Probleme (Mißhandlung, Mißbrauch, Sucht)treten häufig gemeinsam auf, deshalb sind die BeraterInnen damit auch vertraut.<br />
Solche Beratungen sind kostenlos und auf Wunsch finden sie anonym statt. </p>
<p>Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Menschen, die Sie auf Ihrem Weg unterstützen. </p>
<p>Angelika Oetken, Berlin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gudrun</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-7939</link>
		<dc:creator>gudrun</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:38:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-7939</guid>
		<description>hallo norbert, 
zuerst einmal meine hochachtung und meinen dank, das sie es schaffen mit diesem theme,sexsueller missbrauch, an die öffentlichkeit zu gehen.

ich bin mit 6 jahren (heute 63) das erstemal sexuell missbraucht wurden.er war ein mir unbekannter mann. von da an war ich ein anderes kind. meine eltern haben mich &quot;verstossen&quot;. mit 12 1/2 wurde ich von 3 mann vergewaltigt. ich bin nicht zu meinen eltern gegangen, aus angst nicht. ich bin zu meiner rektorin gegangen. die ist mit mir zur polizei, von da aus zum arzt usw..
mir wurde von meinen eltern suggeriert das ich schuld an diese sache sei.
in dem alter wuste ich, das wenn jemand etwas ganz schlimmes getan vor gericht muss.
am tag der verhandlung, sagte meine mutter zu mir, gudrun, du brauchst heute nicht zur schule, du musst vor gericht.
ich wurde von einem mittarbeiter des jugendamtes abgeholt und er fuhr mit mir zum gericht.
nach einer weile, wurde ich aufgerufen.
ich betrat den riesigen gerichtssaal.
vor mir,etwas erhöht, der richter und drei oder vier andere männer etwas weiter links noch ein mann.
unterhalb links die drei vergewaltiger und 4 männer.
rechts unterhalb zei männer und der vom jugendamt.
ich stand vor gericht die vergewaltiger sassen.
alle männer waren in scchwarz gekleidet. es war keine mir vertraute person dabei.
vor gericht wurde ich nocheinmal&quot;vergewaltigt&quot; aber diesmal mit zuschauern. dies war 1960

in meiner lehre wurde ich von meinem lehrherrn mehrmals
 sexsuell missbraucht. ich traute mich aber nicht zu hause etwas zu sagen. denn ich fühlte mich ja selber schuldig. also bin ich abgehauen. nach drei tagen wurde ich von der polizei aufgeriffen und nach hause gebracht.
ich habe nicht gesagt warum ich abgehauen bin. ich hab eine tracht prügel bekommen. kurze zeit später musste ich zum jugendamt. ich wurde in die geschlossene klinik
für jugendpsychatrie gesteckt. ich wurde in ein zimmer mit gittern vor den fenstern eingeschlossen.
ich habe es geschaft nach etwa 14 tagen auszubrechen.
per anhalter mit einem lkw bin ich dann abgehauen.
mit 19 hab ich geheiratet. mein mann hat mich 10 jahre sexsuell missbraucht und vergewaltigt. meine eltern haben mir nicht geholfen. ich hatte zwischenzeitlich 2 kinder bekommen.mein mann hat mich auch gezwungen es mit einem hund zu tun. da hab ich das 7 mal versucht mir das leben zunehmen.(4x als kind im elternhaus und 3 mal während meiner ehe). ich habe es dann aber alleine geschaft mich von meinem mann zu trennen. wie weiss ich nicht mehr. aber wegen der kinder hatte ich weiterhin kontakt (weihnachten, geburtstage u.s.w.) es war schlimm für mich. aber einestages habe ich es auch geschaft keinen kontakt mehr zu haben. vor meinen kindern war ich aber die böse.
mit 56 jahren bin ich spielsüchtig geworden.
meine kinder wissen von meiner vergangenheit aber ich darf nicht über meine gefühle mit ihnen reden, dann gibt es immer sehr grossen krach. ich würde immer alles so drehen wie ich will. mitlerweile erklären sie mich für verrückt.
ich bin nicht verrückt, habe aber grosse angst, das ich es vielleicht werde.

ich wünsche dir alles gute und viel erfolg, meine unterschrift hast du.

gudrun</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo norbert,<br />
zuerst einmal meine hochachtung und meinen dank, das sie es schaffen mit diesem theme,sexsueller missbrauch, an die öffentlichkeit zu gehen.</p>
<p>ich bin mit 6 jahren (heute 63) das erstemal sexuell missbraucht wurden.er war ein mir unbekannter mann. von da an war ich ein anderes kind. meine eltern haben mich &#8220;verstossen&#8221;. mit 12 1/2 wurde ich von 3 mann vergewaltigt. ich bin nicht zu meinen eltern gegangen, aus angst nicht. ich bin zu meiner rektorin gegangen. die ist mit mir zur polizei, von da aus zum arzt usw..<br />
mir wurde von meinen eltern suggeriert das ich schuld an diese sache sei.<br />
in dem alter wuste ich, das wenn jemand etwas ganz schlimmes getan vor gericht muss.<br />
am tag der verhandlung, sagte meine mutter zu mir, gudrun, du brauchst heute nicht zur schule, du musst vor gericht.<br />
ich wurde von einem mittarbeiter des jugendamtes abgeholt und er fuhr mit mir zum gericht.<br />
nach einer weile, wurde ich aufgerufen.<br />
ich betrat den riesigen gerichtssaal.<br />
vor mir,etwas erhöht, der richter und drei oder vier andere männer etwas weiter links noch ein mann.<br />
unterhalb links die drei vergewaltiger und 4 männer.<br />
rechts unterhalb zei männer und der vom jugendamt.<br />
ich stand vor gericht die vergewaltiger sassen.<br />
alle männer waren in scchwarz gekleidet. es war keine mir vertraute person dabei.<br />
vor gericht wurde ich nocheinmal&#8221;vergewaltigt&#8221; aber diesmal mit zuschauern. dies war 1960</p>
<p>in meiner lehre wurde ich von meinem lehrherrn mehrmals<br />
 sexsuell missbraucht. ich traute mich aber nicht zu hause etwas zu sagen. denn ich fühlte mich ja selber schuldig. also bin ich abgehauen. nach drei tagen wurde ich von der polizei aufgeriffen und nach hause gebracht.<br />
ich habe nicht gesagt warum ich abgehauen bin. ich hab eine tracht prügel bekommen. kurze zeit später musste ich zum jugendamt. ich wurde in die geschlossene klinik<br />
für jugendpsychatrie gesteckt. ich wurde in ein zimmer mit gittern vor den fenstern eingeschlossen.<br />
ich habe es geschaft nach etwa 14 tagen auszubrechen.<br />
per anhalter mit einem lkw bin ich dann abgehauen.<br />
mit 19 hab ich geheiratet. mein mann hat mich 10 jahre sexsuell missbraucht und vergewaltigt. meine eltern haben mir nicht geholfen. ich hatte zwischenzeitlich 2 kinder bekommen.mein mann hat mich auch gezwungen es mit einem hund zu tun. da hab ich das 7 mal versucht mir das leben zunehmen.(4x als kind im elternhaus und 3 mal während meiner ehe). ich habe es dann aber alleine geschaft mich von meinem mann zu trennen. wie weiss ich nicht mehr. aber wegen der kinder hatte ich weiterhin kontakt (weihnachten, geburtstage u.s.w.) es war schlimm für mich. aber einestages habe ich es auch geschaft keinen kontakt mehr zu haben. vor meinen kindern war ich aber die böse.<br />
mit 56 jahren bin ich spielsüchtig geworden.<br />
meine kinder wissen von meiner vergangenheit aber ich darf nicht über meine gefühle mit ihnen reden, dann gibt es immer sehr grossen krach. ich würde immer alles so drehen wie ich will. mitlerweile erklären sie mich für verrückt.<br />
ich bin nicht verrückt, habe aber grosse angst, das ich es vielleicht werde.</p>
<p>ich wünsche dir alles gute und viel erfolg, meine unterschrift hast du.</p>
<p>gudrun</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angelika Oetken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/25/sexueller-missbrauch-%e2%80%93-auswirkungen-auf-das-kind/comment-page-1/#comment-7906</link>
		<dc:creator>Angelika Oetken</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:56:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1004#comment-7906</guid>
		<description>Hallo Norbert,
Sie beschreiben so anschaulich viele dieser Momente, in denen man als Betroffener erstmal überlegen muß - spinne ich oder spinnen die anderen ?

Ich komme immer häufiger zum Schluß, daß die anderen spinnen. Nicht weil ich denke, daß sie Unrecht hätten - sondern, weil für sie und mich wohl unterschiedliche Maßstäbe gelten. 

Das gilt nicht zuletzt für die Suche nach passenden Therapien und Therapeuten. 
Meiner Erfahrung nach ist im Falle von sexuellem Mißbrauch nicht die Methode des Therapeuten wesentlich, sondern sein Menschenbild und seine Einstellung. 
Je normativer ein Therapeut ist (d.h. je vehementer er das Menschenbild seiner bevorzugten Therapiepraxis vertritt) desto ungeeigneter ist er. 
Es ist eine Kunst, mit den ambivalenten Gefühlen und Eindrücken des Patienten zu arbeiten, ihn überhaupt erstmal dazu zu bewegen, sie zu offenbaren und trotzdem in gutem Kontakt zu bleiben. 
Gerade das, was die Betroffenen nicht wahrhaben wollen oder das, was sie &quot;zurechtrücken&quot;, weil ihnen von außen Werte aufgepropft wurden, die mit der Tatsache des Mißbrauchs kollidieren, schafft ungeheuren Druck und viel Leid. 
Sich damit auseinanderzusetzen und sich davon zu befreien, bringt Kraft zurück. 

Deshalb darf man sich als Betroffener einiges zugestehen : z.B. Entspannungsübungen im Gegensatz zu vielen anderen Menschen nicht zu mögen. 
Sex mit anderen Menschen nicht gut zu finden und deshalb zu vermeiden. Gerne allein zu sein und zu schweigen. Daß die einzige Berührung durch fremde Menschen, die man akzeptieren kann, die vom Friseur ist...

Von Menschen, gerade auch Therapeuten, die einem irgendein &quot;Normverhalten&quot; aufdrängen wollen, sollte man sich ebenfalls fern halten. Oder eine konfrontative Diskussion über &quot;Normalität&quot; mit ihnen führen. Z.B. warum es unsere Gesellschaft zuläßt, daß sexueller Mißbrauch von Kindern normal ist (im Sinne von Quantität). Und warum es eben dann unnormal sein soll, wenn einige Betroffene diese vielen &quot;positiven&quot; Bedürfnisse nicht haben (&quot;Liebe&quot;, &quot;Gemeinschaft&quot;, &quot;Entspannung&quot;, &quot;Sex&quot;...)Oder sich entschließen, sie nicht haben zu wollen. 
Wieso sich denn dann ausgerechnet die Betroffenen ändern sollen- ihre &quot;Unnormalität&quot; schadet doch niemandem ? Ganz im Gegensatz zur &quot;Unnormalität&quot; der sexuell Übergriffigen ?

Ich weiß nicht, wie alt Ihre Tochter ist und ob sie von Ihrem Schicksal weiß. 
An sich hilft es Kindern, wenn sie wissen, daß es nicht an ihnen liegt, wenn die Eltern ihnen vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit entgegenbringen können, wie sie sich wünschen. Sie suchen sonst schnell die Schuld bei sich, sind verunsichert und fordern um so vehementer Beachtung ein.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, daß es umso schwerer wird einen echten, guten Kontakt zum eigenen Kind aufzubauen, wenn man sich wiederum von Idealen &quot;guter Vater, gute Mutter&quot; beeinflussen und unter Druck sezten läßt. 
Auch mir fiel es anfangs schwer, eine gute Beziehung zu meinem Kind aufzubauen. Erst im Laufe der Zeit konnte ich es annehmen. Mein Sohn kennt meine Geschichte. Ich habe mir angewöhnt, ihn kurz &quot;vorzuwarnen&quot; wenn ich nicht gut drauf bin und ihm damit zu zeigen, daß es nichts mit ihm zu tun hat. 
Damit kann er gut leben, mittlerweile verstehen wir uns gut und haben ein persönliches, vertrauensvolles, offenes Verhältnis. 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, 
Angelika Oetken, Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Norbert,<br />
Sie beschreiben so anschaulich viele dieser Momente, in denen man als Betroffener erstmal überlegen muß &#8211; spinne ich oder spinnen die anderen ?</p>
<p>Ich komme immer häufiger zum Schluß, daß die anderen spinnen. Nicht weil ich denke, daß sie Unrecht hätten &#8211; sondern, weil für sie und mich wohl unterschiedliche Maßstäbe gelten. </p>
<p>Das gilt nicht zuletzt für die Suche nach passenden Therapien und Therapeuten.<br />
Meiner Erfahrung nach ist im Falle von sexuellem Mißbrauch nicht die Methode des Therapeuten wesentlich, sondern sein Menschenbild und seine Einstellung.<br />
Je normativer ein Therapeut ist (d.h. je vehementer er das Menschenbild seiner bevorzugten Therapiepraxis vertritt) desto ungeeigneter ist er.<br />
Es ist eine Kunst, mit den ambivalenten Gefühlen und Eindrücken des Patienten zu arbeiten, ihn überhaupt erstmal dazu zu bewegen, sie zu offenbaren und trotzdem in gutem Kontakt zu bleiben.<br />
Gerade das, was die Betroffenen nicht wahrhaben wollen oder das, was sie &#8220;zurechtrücken&#8221;, weil ihnen von außen Werte aufgepropft wurden, die mit der Tatsache des Mißbrauchs kollidieren, schafft ungeheuren Druck und viel Leid.<br />
Sich damit auseinanderzusetzen und sich davon zu befreien, bringt Kraft zurück. </p>
<p>Deshalb darf man sich als Betroffener einiges zugestehen : z.B. Entspannungsübungen im Gegensatz zu vielen anderen Menschen nicht zu mögen.<br />
Sex mit anderen Menschen nicht gut zu finden und deshalb zu vermeiden. Gerne allein zu sein und zu schweigen. Daß die einzige Berührung durch fremde Menschen, die man akzeptieren kann, die vom Friseur ist&#8230;</p>
<p>Von Menschen, gerade auch Therapeuten, die einem irgendein &#8220;Normverhalten&#8221; aufdrängen wollen, sollte man sich ebenfalls fern halten. Oder eine konfrontative Diskussion über &#8220;Normalität&#8221; mit ihnen führen. Z.B. warum es unsere Gesellschaft zuläßt, daß sexueller Mißbrauch von Kindern normal ist (im Sinne von Quantität). Und warum es eben dann unnormal sein soll, wenn einige Betroffene diese vielen &#8220;positiven&#8221; Bedürfnisse nicht haben (&#8220;Liebe&#8221;, &#8220;Gemeinschaft&#8221;, &#8220;Entspannung&#8221;, &#8220;Sex&#8221;&#8230;)Oder sich entschließen, sie nicht haben zu wollen.<br />
Wieso sich denn dann ausgerechnet die Betroffenen ändern sollen- ihre &#8220;Unnormalität&#8221; schadet doch niemandem ? Ganz im Gegensatz zur &#8220;Unnormalität&#8221; der sexuell Übergriffigen ?</p>
<p>Ich weiß nicht, wie alt Ihre Tochter ist und ob sie von Ihrem Schicksal weiß.<br />
An sich hilft es Kindern, wenn sie wissen, daß es nicht an ihnen liegt, wenn die Eltern ihnen vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit entgegenbringen können, wie sie sich wünschen. Sie suchen sonst schnell die Schuld bei sich, sind verunsichert und fordern um so vehementer Beachtung ein.<br />
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, daß es umso schwerer wird einen echten, guten Kontakt zum eigenen Kind aufzubauen, wenn man sich wiederum von Idealen &#8220;guter Vater, gute Mutter&#8221; beeinflussen und unter Druck sezten läßt.<br />
Auch mir fiel es anfangs schwer, eine gute Beziehung zu meinem Kind aufzubauen. Erst im Laufe der Zeit konnte ich es annehmen. Mein Sohn kennt meine Geschichte. Ich habe mir angewöhnt, ihn kurz &#8220;vorzuwarnen&#8221; wenn ich nicht gut drauf bin und ihm damit zu zeigen, daß es nichts mit ihm zu tun hat.<br />
Damit kann er gut leben, mittlerweile verstehen wir uns gut und haben ein persönliches, vertrauensvolles, offenes Verhältnis. </p>
<p>Ich wünsche Ihnen alles Gute,<br />
Angelika Oetken, Berlin</p>
]]></content:encoded>
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