Belgien kämpft mit seinen Bischöfen


DER TAGESSPIEGEL 2.07.2010

Hausdurchsuchungen, Drohbriefe: Der Streit um vertuschte Missbrauchsfälle spaltet das Land – und die Katholiken selbst
Die katholische Kirche Belgiens steht Kopf. Schon seit Monaten schwelt in der belgischen Gesellschaft der Verdacht, dass die Kirche Missbrauchsfällen in der Vergangenheit nicht ordnungsgemäß nachgegangen ist und versucht hat, sie unter den Teppich zu kehren. Bisher waren aber nur verhaltene Stimmen zu hören, und die Kirche hat immer wieder bestritten, Straftaten vertuschen zu wollen.

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Ein Kommentar

  1. Bärbel schreibt am 7. Juli 2010 um 18:28 Uhr

    Z u dem Artikel,Belgien kämpft mit seinen Bischöfen,
    ich bin seit 95 mit meiner Tochter in Belgien in Behandlung,als der Fall Drutroux bekannt wurde,war in jedem Haus ,an jedem Fenster ,in Geschäften,Instutionen ,Bilder der vermissten Kinder ,und der ermordeten Opfer,obwohl wir die Sprache nicht beherrschen,konnten wir vieles verstehen.
    Die Betroffenheit und die Anteilnahme der Bevölkerung hat uns berührt und bewegt,wir waren ob der Geschehnisse fassungslos,als Ausländerin mit einer behinderten Tochter sind wir fast schon dort integriert.
    Als nicht Betroffene bin ich betroffen und sprachlos,
    und versuche es zu erfassen,was nicht zu begreifen ist ,
    viele Grüße Bärbel

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