Fernsehtipp: 26.07.2010 um 21:45 Uhr report München


DasErste.de report MÜNCHEN Das Politmagazin 26. Juli 2010 um 21.45 Uhr

Hinhalten statt helfen

Die vergessenen Missbrauchsopfer

Diesen Januar wurde es bekannt: Hunderte deutsche Internatskinder sind in den 70er und 80er Jahren sexuell missbraucht worden; einzelne oft jahrelang. Viele Opfer haben dann erstmals ihre Geschichte erzählt, in der Hoffnung Hilfe und ein Wort der Entschuldigung zu bekommen. Doch davon erleben sie wenig. report MÜNCHEN mit erschreckenden Recherchen zur erneuten Verantwortungslosigkeit der Verantwortlichen.

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6 Kommentare

  1. Georg Bohn schreibt am 26. Juli 2010 um 22:34 Uhr

    Die Jesuiten sagen, dass ihre Opfer ja schliesslich nicht besser gestellt sein können als die Opfer in Sportvereinen und der Odenwald-Specher meint, die wollen sich alle nen Porsche kaufen! Sozialneid schüren gegen und unter Opfer!!
    Geht es eigentlich noch niederträchtiger??

  2. Kaluschke schreibt am 26. Juli 2010 um 22:46 Uhr

    Es ist schon witzig was die Systempresse so recherchiert. Komisch ist, dass nur die privaten Klosterschüler und die Leiden in die Medien kommen. Warum werden nicht die Kinder, die durch diesen Staat in diese Kolleg- und Klosterschulen gestopft wurden nicht gefragt oder über deren Leiden berichtet? Fürchten die Systempresse und der Staat eine Neuauflage von Bambule II?

    Erinnerung: Bambule I hieß der Film der U. Meinhof, der in den späten 60er Jahren Aufstände in fast allen Heimen zur Folge hatte. Ein Jahr später war wieder Ruhe nachdem man diese Kinder Mundtot gemacht hatte. Staat hatte Kinder – fast 1 Millionen Männer und Frauen sind betroffen – in diese Heime eingewiesen meist sogar aus nicht nachvollziehbaren Gründen eingewiesen. Somit waren diese Kinder diesen Schändern – diesen Paters und Nonnen hoffnungslos ausgeliefert. Report sollte sich mal darum kümmern statt halbseiden über private Klosterschüler aus Privaten Haushalten zu berichten. Würde dem Staat die Kasse leergeklagt? Davor hat man wohl Angst!

    Ein ehemaliges Missbrauchs Opfer aus dem Salvatorkolleg Klausheide

  3. Georg Bohn schreibt am 26. Juli 2010 um 22:49 Uhr

    Ich habe den Kommentar schon unten gebracht, aber wir müssen aufpassen uns nicht spalten zu lassen. Jedem der hier Genugtuung erfährt gönne ich es. In jeglicher Höhe! Und wenn es einige hier erreichen, dass die Messlatte hoch genug gehängt wird, dann bedanke ich mich schön!

    Die Jesuiten sagen, dass ihre Opfer ja schliesslich nicht besser gestellt sein können als die Opfer in Sportvereinen und der Odenwald-Specher meint, die wollen sich wohl alle ´nen Porsche kaufen! Sozialneid schüren gegen und unter Opfer!!
    Geht es eigentlich noch niederträchtiger??

    (Sollen wir mal nachschauen, mit was für Fahrzeugen sich die Herrschaften zum nä. Runden Tisch chauffieren lassen?)
    -ist eigentlich nicht mein Stil aber das war ja wohl eine Einladung, ähnlich wie die Summe von 75.000 Euro auf die AKO-Rektor Schneider mit Einverständniss der Jesuiten die Opfer seiner Schule mit Klage bedroht falls sie es wagen sich zu äussern.

    Heime werden auch von finanzstarken Organisationen getragen und der Staat hat auch noch oft die Oberaufsicht, zB Jugendamt und die Olympischen Sportverbände können sich ihre Funktionäre und Gastgeschenke auch immer noch leisten. Da will sich nur einer hinter dem anderen an den Runden Tischen verstecken!

  4. marga schreibt am 28. Juli 2010 um 17:33 Uhr

    @ kaluschke

    Was ist denn “Systempresse”?

    Das ist doch ein Ausdruck aus der Zeit der RAF?

    Ich glaube nicht, daß die Presse den Staat deckt.
    Sie deckte bisher vielmehr die Kirche. Was mich immer hoch verwundert hat.
    Sicher muß sie jetzt auch einen Blick in die staatlichen Institutionen werfen, selbstverständlich. N i c h t s darf sie decken.
    Aber daß die Kirche, diese Anstalt der Moral, diese selbsternannten Tugendwächter, so viel Dreck am Stecken hat, ist offensichtlich im Moment für viele so höchst erstaunlich, daß man sich vorwiegend darauf stürzt.
    Für mich ist es nicht erstaunlich.
    . Wer wissen wollte, der wußte schon lange.

  5. Georg Bohn schreibt am 28. Juli 2010 um 21:16 Uhr

    Die Kirche ist der Staat!
    Zollisch ist der wahre Herrscher Deutschlands!
    Und da heisst es die Türkei wäre kein säkulärer Staat und deshalb nicht geeignet EU-Mitglied zu sein!

  6. marga schreibt am 29. Juli 2010 um 20:09 Uhr

    Ja, die Kirche ist mächtig. Zu mächtig.
    Aber sie ist nicht der Staat.
    Daran müssen wir arbeiten, daß immer mehr den Menschen bewußt wird, daß sie nicht Untergebene der Kirchenmänner sind.
    Daß es auch Konfessionslose gibt , mit den gleichen Rechten, und Atheisten, ebenfalls mit den gleichen Rechten ausgestattet.

    Und davon gibt es immer mehr.

    Auch Humanisten sind menschen, man soll es nicht glauben. Und sie haben ein ethisch höherstehendes Weltbild als so mancher Christ!!

    Laßt uns auf sie hören.

    Das wird langsam die Hohlheit der christlichen Vertreter der absoluten Wahrheit zum Vorschein bringen.

    Denkt selber, Leute, und handelt danach!

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