Jesuiten-Missbrauchsopfer wollen Geld als Genugtuung


Hannoversche Allgemeine 26.07.2010

Verletzung und Wut sitzen tief bei den Männern, die vor mehr als 20 Jahren an deutschen Jesuitenschulen sexuell missbraucht wurden. Als Genugtuung fordern sie vom Orden ein halbes Jahr nach der Aufdeckung der ersten Taten in Berlin nun tätige Reue – in barer Münze.

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5 Kommentare

  1. W.Müller schreibt am 27. Juli 2010 um 19:40 Uhr

    Die Schafe erwachen.
    Für eine Entschädigung muss der strafbare Tatbestand Unzucht mit Kindern und Abhängigen benutzt werden und nicht Missbrauch (gibt es auch im Zusammenhang mit Alkohol und anderen kleineren Fehltritten), damit die Elite der katholischen Kirche endlich zur Rechenschaft gezogen werden kann. (Ignatius von Loyola würde im Grabe rotieren, wenn er wüßte, was seine Jünger treiben und bisher getrieben haben und die Schafe den Mut haben, sich gegen ihre Peiniger zu erheben. In USA mussten die Jesuiten bereits Konkurs anmelden wegen ihrer Zahlungs-verpflichtungen für Unzuchtshandlungen an Kindern und Jugendlichen. (In Niederbayern ist es billiger, da einigte man sich mit den Eltern bei ca. 5000 Euro.
    Wann erfolgen die ersten Verurteilungen und Zahlungen (mit fälligen 4-5 stelligen Beträgen) der Jesuiten an die Geschädigten in der BRD. Es gibt die Möglichkeit eines Musterprozesses, wegen der vorhersehbaren Nichtverurteilung der Jesuiten in der BRD, muss ein Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof geführt werden.
    Eine Verurteilung nebst hoher Geldstrafen, würde bei vielen Geschädigten ungeahnte Heilungskräfte wecken und ihre ungeheuere Wut besänftigen. Packen wir es an.
    Unzucht mit Kindern darf nicht länger straflos sein in diesem unserem Lande.
    Danke an die mutigen Journalisten, die die Schweinereien aufgedeckt haben. Es ist kein Missbrauch der Pressefreiheit ( wie Bischof Gerhard Müller Regensburg, behauptet und ist im Gegensatz zu dem Missbrauch der Jesuiten nicht strafbar)

    W.Müller

  2. Georg Bohn schreibt am 27. Juli 2010 um 21:45 Uhr

    Danke, W.Müller!

  3. W.Müller schreibt am 29. Juli 2010 um 15:30 Uhr

    Hallo Herr G.Bohn
    Vielen Dank für ihr Statement.
    Nach Lektüre der Artikel von Richterin Heisig, die leider vorzeitig resigniert hat über den Zustand der eingeschleußten arabischen jugentlichen , nicht strafmündigen Drogendealer. Mein Vorschlag: Nachdem die staatlichen Stellen diesen kriminellen Jugendlichen nicht gewachsen sind, übergebt sie den Jesuiten und anderen katholischen Einrichtungen wie Kloster Ettal etc.. Nach den bisherigen Erfahrungen mit diesen Einrichtungen, sind sie dort besser aufgehoben und kommen wohldressiert (vielleicht ein wenig missbraucht, das schadet den Typen nicht und ist besser als sie sind kriminell ) und gläubig aus den Anstalten
    Bitte ihre Meinung.

    M.Müller

  4. Georg Bohn schreibt am 29. Juli 2010 um 18:03 Uhr

    Bin hier gegen eine grundsätzliche Vorverurteilung Arabischer Jugendlicher, glaube aber, dass die Idee doch noch etwas bringen kann, da die Jugendlichen den Patres so oder so noch einiges in Sachen Moral vormachen und beibringen können!

  5. Georg Bohn schreibt am 29. Juli 2010 um 18:04 Uhr

    Ach ja und danke für die Blumen, waren hoffentlich keine gelben Rosen?

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