Missbraucht und allein gelassen


Frontal21 27.07.2010

Das Trauma von Schülern und Eltern

von Kyo Mali Jung und Astrid Randerath

Die ehemaligen Grundschüler wollen unerkannt bleiben. Sie brauchen all ihren Mut, um zu erzählen, was ihnen vor Jahren der Lehrer angetan hat. Sie waren in der ersten Klasse, da wurden sie von ihm geschlagen und sexuell missbraucht. Trotzdem bleibt der Lehrer bis heute straffrei.

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4 Kommentare

  1. Hubert schreibt am 30. Juli 2010 um 09:11 Uhr

    Ja, genauso sieht es momentan aus.
    Und dann wird betroffenen Personen, welche geschwiegen haben,
    nachher vorgeworfen “warum hast du denn nichts gesagt?”
    Ich frage mich – bringt das was?
    Und wenn ja, so ist das Glückssache.
    Vermutlich ist es so, daß ein Kind sowas innerlich merkt, ob es Sinn macht darüber zu reden.
    Und aus diesem Grund schweigen wohl auch so viele.
    Es ist das gesellschaftliche Umfeld …

  2. Anna M. schreibt am 30. Juli 2010 um 13:45 Uhr

    Erschütternd!
    Und leider ist das Geschehene in diesem Beitrag gleichzeitig symptomatisch für den bisherigen Umgang der Gesellschaft mit Betroffenen von sexueller Gewalt.
    Es muß sich dringend was ändern!
    Und dieser Beitrag ist hoffentlich ein Schritt dazu.
    Es ist den Betroffenen sehr zu wünschen, daß jetzt durch die Medienaufmerksamkeit der Fall nochmal aufgerollt wird und sie Genugtuung erfahren. Zumindest, daß man ihnen glaubt.
    Diese Psychologin, die das Glaubwürdigkeitsgutachten der Kinder erstellt hat, gehört eingesperrt!
    Es ist ein Skandal, daß mutmaßliche Täter KEIN Glaubwürdigkeitsgutachten vorlegen müssen.
    WARUM?????????????????????????????????

    fragt
    Anna M.

  3. Eike schreibt am 31. Juli 2010 um 10:39 Uhr

    Wie sollen Kinderseelen verkraften können, wenn man ihre Traumatisierungen als unglaubwürdig bewertet. Ich empfinde grosses Mitgefühl für diese Kinder und ich glaube diesen Kindern.
    Dieser Psychologin sollte man umgehend die Zulassung entwenden.

    Leben wir eigentlich noch in einem Rechtstaat, wenn so ein Lehrer immer wieder versetzt wird und noch arbeiten darf. Das ist ja wie in der Kirche. Hier wurden Täter auch immer wieder versetzt und nicht rechtlich belangt.

  4. hildegard schreibt am 31. Juli 2010 um 15:31 Uhr

    Sind Leute wie hier Angelika Bachmann (Verein “Lernen ohne Angst”) und Johannes Heibel (?) von einem verantwortlichen Regierungsmitglied an den Runden Tisch gebeten worden? – dumme Frage! sie würden wirkungsvolle Veränderungen wollen, die HEUTE Müh’ + Money kosten.
    Das ist wie mit der Endlagerung von Atom-Müll: NACH UNS DIE SINTFLUT – wann endlich stehen Therapeutenverbände auf Seiten der Betroffenen und halten den Opfern am Runden Tisch “den Rücken frei”?!
    Ombudsleute nach Schweizer Muster müssen her – beim kleinsten Verdacht auf Gewalt an Kindern.

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