Leid und Leitlinien


SPIEGEL ONLINE 31.08.2010

Ein Kommentar von Peter Wensierski

Die überarbeiteten Leitlinien der deutschen katholischen Bischöfe zum Umgang mit sexuellem Missbrauch bleiben weit hinter der erhofften Null-Toleranz-Linie zurück. Vor allem fehlt eine tabulose Auseinandersetzung mit der Sexualmoral der Kirche.

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Ein Kommentar

  1. Matthias Suthe schreibt am 1. September 2010 um 06:19 Uhr

    Tagesschau.de 31.08.2010

    Neue Leitlinien beschlossen

    Bischöfe wollen jeden Missbrauchsverdacht melden

    Die katholische Kirche in Deutschland will künftig bei Verdacht auf sexuellem Missbrauch generell die Staatsanwaltschaft einschalten. Nur auf ausdrücklichen Wunsch des Opfers und falls dieses rechtlich zulässig ist, soll bei Missbrauchsfällen auf eine Anzeige verzichtet werden, heißt es in den vom Trierer Bischof Stephan Ackermann vorgestellten überarbeiteten Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz für Fälle sexuellen Missbrauchs. Auch falls ein Opfer die Einschaltung der Ermittler ablehne, sollten die Behörden in jedem Fall informiert werden, wenn weitere mutmaßliche Opfer ein Interesse an einer Strafverfolgung haben könnten.

    … wieder mal nur Worte …
    Mir fehlen Worte!

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