War der Runde Tisch nur eine Alibiveranstaltung?



5 Kommentare

  1. Michael Lehmann schreibt am 7. Dezember 2010 um 22:20 Uhr

    Glaubt Antje Vollmer ihre Lügen selber?
    Die NS Zwangsarbeiter sind in der Ukraine mit dem Gegenwert eines doppelten Jahresgehalts eines Polizisten entschädigt worden, bzw eines halben EInfamilienhauses.. Also dieser Caritas-Fritze dreht sich auch die Wahrheit schön zurecht..

  2. Hubert schreibt am 7. Dezember 2010 um 22:50 Uhr

    Zitat: 5:00 min
    “ich glaube man darf nicht sagen, dass sich nichts verändert hat – auch für die Betroffenen. Und viele Reden ja über ihre Geschichte …”

    Also das wird nun als positives Quintessenz zusammengefasst.
    Hat man jemals darüber nachgedacht, daß es Betroffenen mit der notgedrungenen Offenbarung ihrer Geschichte nicht nur besser, sondern Vielen danach noch wesentlich schlechter geht?
    Ich vermute, daß die Ergebisse aus dem Ganzen von Seiten der Politiker so vorgetragen werden, wie sie es gerade brauchen, um damit möglichst wenig finanzielle Ausgaben zu haben.
    Ich finde es unglaublich, den Betroffenen zu unterstellen, sie seien mit
    einer bloßen verbalen Anerkennung Ihrer Schädigungen zufrieden.

    In den USA werden für gleiche Fälle Millionen Dollars gezahlt als Entschädigung.
    Hier sollen sich Betroffene mit einem “Es tut uns Leid” zufrieden geben.

    Das also ist nun das Ergebnis dieser ganzen politischen Aktionen?
    Ich finde das ziemlich unverschämt und unglaublich.

    Zur Ausgangsfrage:
    Klar war und ist der runde Tisch eine Art Alibiveranstaltung.
    Vorweislich hat man sich ja nun mit der Sache “befasst”.
    Was auch immer man darunter verstehen mag.
    Und ich vermute, das Ergebnis wurde schon lange vorher beschlossen .
    “Almosenabspeisung”…..

  3. Michael Lehmann schreibt am 7. Dezember 2010 um 23:16 Uhr

    Eine Genugtuung werden wir bekommen:
    Je weniger diese Organisationen, Kirche, Orden etc. jetzt zahlen, je schlechter sie jetzt die ehemaligen Opfer behandeln, desto teurer wird es sie zu stehen kommen. Es werden moch mehr Theaterstücke, Bücher, berichte geschrieben es werden immer wieder Reportagen veröffentlicht, über Jahre und Jahrzehnte und sie werden mehr und mehr an Glaubwürdigkeit, Mitglieder, Spenden, Stiftungen und staatlcu verbrieften Vorteilen verlieren!
    Jeden Cent, den sie jetzt bei der Opferentschädigung sparen werden sie noch hundert und tausendfach bereuen!
    Das ist offensichtlich und dass sie das nicht sehen können, zeigt nur wie innerlich hohl diese Organisationen bereits sind.

  4. Heidi Dettinger schreibt am 7. Dezember 2010 um 23:49 Uhr

    Das Gezerre um die Entschädigung der ZwangsarbeiterInnen treibt mir heute noch die Schamesröte ins Gesicht. Und ausgerechnet daran soll eine Entschädigung für uns gemessen werden?

    Warum nicht an den Iren, nicht an all den anderen, die intenational entschädigt wurden? Das würde wenigstens noch irgendwie Sinn ergeben…

    @ Michael Lehmann, Antje Vollmer glaubt ihre eigenen Lügen selbstverständlich nicht! Aber sie glaubt an den Grund für diesselben: Kirche und Staat vor gierigen Heim- und Intenatskindern zu retten!

  5. Hubert schreibt am 8. Dezember 2010 um 22:09 Uhr

    siehe Beitrag dort um 11:43 Uhr:
    http://netzwerkb.org/2010/09/29/millionen-fur-forschung-zu-kindesmissbrauch/#comments

    Es war vorauszusehen, daß es so kommt,
    wenn man die regierenden Politiker in ihrer Denkensweise kennt.
    Für mich ist das jetzige Ergebnis daher nicht verwunderlich.

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