Was kritisieren wir am Ausdruck „Missbrauch“?

13.01.2011: netzwerkB

Stand: 11. Januar 2011

Kennzeichen und Voraussetzung für so genannten „sexuellen Missbrauch“ ist ein Machtgefälle zwischen Täter und Opfer. Genau dieses Machtgefälle drückt sich in dem Begriff „Missbrauch“ aus: Nur jemand der Macht hat, kann etwas oder jemanden ge- bzw. „missbrauchen“. Der Begriff „Missbrauch“ ist somit ein Terminus aus Täterperspektive. Die Person, die Opfer von sexualisierter Gewalt wurde, wird zum Missbrauchsobjekt.

Der Objektstatus ent-menschlicht die Opfer. Er verhindert, dass Menschen, die Opfer von sexualisierter Gewalt wurden, als Rechtswesen in einem Rechtsstaat wahrgenommen werden. Als Menschen, die Rechte haben, deren Grenzen zu achten sind, und über die niemand einfach so verfügen darf. Der Objektstatus verführt dazu, die Opfer weiterhin zu übergehen, das Unrecht, das ihnen geschehen ist, zu verleugnen, ihnen ihr erlittenes Leid abzusprechen und die dringend benötigte Unterstützung zu verweigern.

Die Verwendung des Begriffs „Missbrauch“ bzw. „sexueller Missbrauch“ unterschlägt die Tatsache, dass es sich eigentlich um einen Missbrauch von Macht handelt. Aus Täterperspektive ein durchaus positiver Effekt: Seine strafbaren Handlungen werden quasi unsichtbar, während die Verdinglichung des unschuldigen Opfers zum Missbrauchsobjekt bzw. Sexualobjekt zementiert wird.

Der Begriff „Missbrauch“ verschleiert zudem die Tatsache, dass es sich bei den damit umschriebenen Handlungen um Sexualstraftaten handelt und die „Missbraucher“ Sexualstraftäter sind. Er unterschlägt, dass die Täter Gesetze brechen und verharmlost Straftaten zu „unpassendem Verhalten“. Somit dient er eindeutig dem Täter.

Selbst die Verknüpfung des (Macht)Missbrauchs mit dem Adjektiv „sexuell“ schützt letztlich den Täter: es gibt vor, es handele sich bei den Taten um eine Form von „Sexualität“. Sexualität umfasst in der Regel einvernehmliche intime Handlungen zwischen zwei gleichberechtigt handelnden Personen. Beim sexualisierten Machtmissbrauch von Erwachsenen gegenüber Kindern herrscht aber weder Einvernehmlichkeit (aufgrund der mangelnden Freiheit des „Missbrauchsobjekts“), noch Gleichberechtigung zwischen den beteiligten Personen. Die Begriffskombination „sexueller Missbrauch“ entlastet den Täter, weil sie das Opfer in eine Verantwortungsgemeinschaft zwingt, die der tatsächlichen Realität nicht entspricht.

Die Verknüpfung des (Macht)Missbrauchs mit „Sexualität“ entlastet den Täter auch dort, wo die Verantwortung für sein strafbares Handeln durch den so genannten „Sexualtrieb“ relativiert wird. Regelmäßig erfahren Täter Nachsicht und Verständnis, weil unterstellt wird, dass ein quasi autonom agierender innerer „Sexualtrieb“ für ihre Handlungen ursächlich sei. So werden aus Tätern „Opfer“ und aus (tatsächlichen) Opfern „Täter“, weil es in dieser „Theorie“ ja auch einen Auslöser für den „unbeherrschbaren Durchbruch“ des „Triebs“ geben muss.

Der so genannte „sexuelle Missbrauch“ von Kindern ist keine „verirrte“ Form von Sexualität, sondern mittels sexueller Handlungen ausgeübte Gewalt. Die „Sexualität“ ist nur Mittel zum Zweck, nämlich zum Zweck der Durchsetzung der Interessen des Täters. Diese gelten weniger der Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse, als vielmehr der Selbstregulation durch Machtausübung und um die Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen. Was nicht ausschließt, dass sexuelle Handlungen für den Täter der bevorzugte Weg dazu sind. Um es an einem simplen Beispiel zu verdeutlichen: Wenn ein Nachbar dem anderen mit dem Spaten eins überzieht, so spricht auch niemand von Gartenarbeit, sondern klar von Gewalt.

Nicht zuletzt führt die Verbindung der Gewalttaten mit „Sexualität“ dazu, dass sie durch ein mächtiges Tabu verdeckt werden. In unserer christlichen Kultur ist ein tiefes Sexualtabu verankert. Dies bewirkt, dass viele Menschen mit spontaner (oft unbewusster) Abwehr auf das Thema „sexueller Missbrauch“ reagieren. Den Mitwissern ergeht es ähnlich. Das schützt wiederum die Täter (vor Verfolgung) und verhindert, dass den Opfern Anteilnahme und Unterstützung zu teil werden. Gleichzeitig  verstärkt es das Schweigegebot: Opfern fehlt die Sprache und der Raum, das, was sie erlebt haben, offen auszusprechen. Die Erkenntnis und Einordnung ist einem Kind je nach Alter nicht gegeben.

Der Terminus „sexueller Missbrauch“ dient also ganz klar Täterinteressen. Er zementiert den Objektstatus des Opfers, untergräbt ihre Integrität und sichert ihr Schweigen. Er verschleiert den durch den Täter ausgeübten Machtmissbrauch, verharmlost seine Straftaten, relativiert seine Verantwortung, verdreht die Wahrheit und vor allem verleugnet er die in den Taten enthaltene massive Gewalt.

Bei dem, was landläufig als „sexueller Missbrauch“ bezeichnet wird, handelt es sich korrekterweise um sexualisierten Machtmissbrauch bzw. sexualisierte Gewalt. Nur diese Bezeichnungen stellen sicher, dass das Verursachungsprinzip, bzw. der Verursacher der Straftaten und Folgen identifiziert und entsprechend richtig eingeordnet und geahndet wird.

Ihre Meinung, konstruktive oder kritische Anmerkungen sind erwünscht. Bitte Mitteilung an info [at] netzwerkb.org

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21 Kommentare

  1. Norbert Renz schreibt am :

    Soweit ich weiss, ist der korrekte Terminus „Sexuelle Ausbeutung“ und wird auch bei Gericht so verwendet. Wenn nicht, sollten Anwesende sofort auf die korrekte Bezeichnung bestehen. Es handelt sich ganz klar um eine Form des Machtmissbrauches zur Ausschaltung elementarer Menschenrechte. Und die gelten selbstverständlich auch für Kinder.

  2. Philipp von Vangerow schreibt am :

    Der Kritik schließe ich mich an und ich will darüber hinaus noch sagen, was mich daran stört.

    Von den Toilettenwänden meiner Schule und der Uni kenne ich noch den folgenden Spruch:

    Nach dem Essen sollst Du rauchen oder eine Frau gebrauchen, hast Du beides nicht zur Hand nimm den usw.

    Die Frau gebrauchen — ich denke da als erstes an Vergewaltigung in der Ehe. Ein Gewalttätiges, den Mensch, den Partner negierendes Denken.

    Das Kind gebrauchen = Missbrauch
    Die Frau gebrauchen = OK mit kirchlich gesellschaftlichen Segen. Was die Frau dazu meint, kann ignoriert werden, sie hat zu müssen.

    Es geht um beiden Fällen um Gewalt. Und außerdem: Kinder haben gar keinen Begriff von Sexualität. Aus deren Perspektive ist das Gewalt, Gewalt, Gewalt.
    Erst wir als dritte, als Kommentatoren geben dieses Extra hinzu – wie ich beobachte zum Schaden der Opfer, weil damit dieser gewalttätige Übergriff von dritten als etwas intimes, privates, schamhaftes gemacht wird.

  3. anna schreibt am :

    gebrauch, ist das gegenstück-wort zu missbrauch.
    es macht keinen unterschied ob der erwachsene ein kind missbraucht oder gebraucht. beides sind worte die von erwachsenen männern gefunden worden sind, um kindern das leben von klein an zu vereiteln, für ihre eigene gesellschaftsnormierte kleinbürgerwelt, in der sich alles um den mann drehen soll…..immer….

    also der richtige gebrauch von kindern, würde es demnach ein wohlwollender mensch ausdrücken müssen…sehr fehlgeleitet.

    Wer hat die Sprache erfunden?
    Es lässt vermuten, das es sich um einige Männer handelt, die sich als das ultimative betrachtet haben müssen….das wort dämlich und das gegenstück, herrlich spricht sich dafür aus.

    Wer sind die prädestinierten vergewaltiger?
    Der grösste prozentsatz der vergewaltiger sind männer, die wiederum das mädchen zur stütze der patriachalen Gesellschaft abgerichtet haben und den jungen in die Triebsamkeit der vergewaltigung unterweisen, durch die art und weise der sogenannten ERziehung. Dadurch werden auch die mädchen, wenn sie Frauen sind, zu den Stützen der männlichen gesellschaftssysthematik.
    Denn es ist die frau die stütze des mannes, es ist der mann der herrscher über leben und tot. (in der regel, was nicht bedeutet das frau unschuldig ist, bloss das ihr irgendwann der kopf geleert wurde und sie selbst im allgemeinen bis heute nicht im stande war, nein, zu sagen….es waren doch die mädchen die, weil der erwachsene mann es so wollte, keine schulen besuchen durften. cleveres Gefälle, hat der mann geschaffen damals….das zieht bis heute seine kreise, auch in der sprache)

    religion wurde von männern gemacht, um das für das patriachale systhem und der unveränderbarkeit selbigen erforderliche mittel zu kreiren, um kinder so früh wie möglich zu verstümmeln….vergewaltigung fürs christlich geprägt-patriachale Vaterland.

    der erwachsene und die erwachsene sehen sich nicht und werden sich auch in der zukunft noch nicht in der verantwortung sehen, dessen was sie angerichtet haben in kindern und an kindern, die reflektion wurde auch ihnen nach möglichkeit in der kindheit entzogen, und die täter und täterinnen sehen keinen anlass zur reflektion. da sie in ihrer eigenen kindheit bereits aufgegeben haben…

    was das heisst?
    kinder stärken stärken stärken.
    rechte für kinder.
    Gesetzesgebung im unterricht, statt religionskunde.
    Denn die meisten die vergewaltigt und sexuel und auf macht angelegt, ausgebeutet worden sind, wurden fern gehalten von den richtigen worten, den worten, die ein erwachsener genau kennt, aber dem kind das er zum opfer macht, gegenüber niemals benennen wird…. die religion wiederum strotzt alltäglicheweise nur so von missbräuchlichen gebrauchsworten, die wiederum als absolut richtig hingestellt werden, von erwachsenen die nicht reflektieren wollen..weder sich, noch die erwachsenen in der umgebung von kindern..

  4. Eva schreibt am :

    Anna,
    du schreibst über die patriachale Gesellschaft.
    Mir stößt es sehr sauer auf, dass demnächst Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen und einer Ehe gleichgestellt sein sollen. Was ist wenn zwei verheiratete Männer einen Jungen adoptieren ? Wie groß ist die Gefahr, dass die ihren adoptierten Jungen mißbrauchen ? Ist das völlig ausgeschlossen. Beim Zölibat vermuten einige, dass dadurch möglicherweise mehr Jungen mißbraucht wurden als wenn katholische Priester hätten heiraten dürfen.

  5. Lisbeth schreibt am :

    Liebe Eva,
    Sexualität und Gewalt sind zwei völlig verschiedene Kategorien, wenn auch bei sexualisierter Gewalt die Körperlichkeit ins Spiel kommt.
    Zwei verheiratete (oder eben auch nicht verheiratete) Männer oder Frauen können einem Kind ein gutes geborgenes Elternhaus geben. Es kommt auf den Reifegrad der Eltern an, nicht darauf wen sie wie lieben, bzw. mit wem sie wie schlafen.
    Diese Überlegung „was wenn zwei Männer einen Jungen adoptieren“ schürt nur weiterhin die Angst vor der homosexuellen Sexualität und ist ein Argument der Homophoben.
    Und re Zölibat als Urgrund von sexualisierter Gewalt: dieses Argument ist zu platt, reflektiert also nicht die Komplexität der möglichen Zusammenhänge. Es gibt auch sexualisierte Gewalt bei evangelischen Pastoren, die ja bekanntlich heiraten dürfen.
    Laut einer UNICEF Studie (ich glaube von 2003) ist die Familie das gefährdendste Umfeld für Kinder.
    Wir wollen deshalb doch nicht die Familie abschaffen.
    Wir setzen uns gegen Gewalt ein – ohne Scheuklappen (heterosexueller oder homosexueller oder sonstiger Art). Deshalb schauen wir nicht weg – egal in welchem Kontext die Gewalt stattfindet.

  6. Birgit schreibt am :

    @Eva
    Du schreibst: „Was ist wenn zwei verheiratete Männer einen Jungen adoptieren ? Wie groß ist die Gefahr, dass die ihren adoptierten Jungen mißbrauchen ?“

    Ich sage dir dazu: Was ist, wenn ein Mann eine Frau heiratet und der Mann seine Tochter, die Frau ihren Sohn missbraucht oder umgekehrt oder auch alles zusammen? Du wirst bei keiner Form des Zusammenlebens mit Kindern eine Garantie haben, das diesen Kindern nichts passiert. Nimm doch bitte Abschied von deiner Vorstellung, dass Homosexuelle böse oder abartig sind. Sie sind Menschen wie du und ich, und wenn man ihnen ein ganz normales Familienleben zugesteht, dann nimmt man doch den Vater/Mutter/Kind-Familien nichts weg, oder?

  7. Elisabeth schreibt am :

    @ Eva: Wenn man schwul ist, fühlt man sich als Mann zu Männern hingezogen, nicht zu Kindern! Bitte nicht schwule und Pädokriminelle in einen Topf werfen.
    Sexualisierte Gewalt hat meiner Meinung nach nichts mit der Orientierung hetero- oder homosexuell (oder bi oder trans) zu tun.

  8. hildegard schreibt am :

    @ Eva – sexuelle Gewalt einer sexuellen Orientierung zuzuordnen, das wäre eine unzulässige Verallgemeinerung, und die dürfen wir grundsätzlich nicht zulassen!

    @ anna – so ist es, Erklärungen können uns weiter bringen. Das allzu eng gefasste Familienmuster der Vergangenheit haben sich Machthaber in Kirche und Staat genau so zusammen gestrickt und zunutze gemacht, dass sie sich selbst in ihren perfiden Machtstrukturen auf alle Zukunft hin erhalten und absichern konnten.
    Bildung für ALLE ist das Zauberwort. Unter demokratischen Regeln und Grundrechten – DIE FÜR DIE SCHWÄCHSTEN GEDACHT WAREN (für wen denn sonst?) – sollte vor allem der Schutz von Kindern eigentlich für den Gesetzgeber eine klare Ansage gewesen sein …!
    Warum kommt bis heute kein maßgeblicher Jurist auf die Idee, die verfassten Rechte für OPFER VON MACHTMISSBRAUCH einzufordern? – ich denke nur an die Mythologie der Dame Pandora …!

    Anders, weil einfacher, scheint es Richtern und Rechtlern offenbar, zuerst einmal bei Lesben und Schwulen das Recht zu retten. Hier sieht und hört man eigentlich nur GUTES, gerade auch vom Verfassungsgericht. Mich freut es, dass ‚mann‘ wenigstens hier Menschenrechte ernst nimmt!!!
    Misstöne kommen – wen wundert’s? – nur noch aus stockkonservativen Kreisen, die in alten Denkmustern stecken geblieben sind. Scheingefechte von der Art, ‚der Fortbestand der Gesellschaft müsse in Familien bevorzugt behandelt werden‘, bedienen die Angst der Ewig-Gestrigen aus Angst auch diese noch als Wählerpotential zu vergrätzen und zu verlieren. Denn das Anderssein anderer Menschen macht Angst( – aber mit der lockeren Heiterkeit von Homos hat es die Politik leichter als mit ihren eigenen Altlasten aus unseren schwer zu ertragenden Fallgeschichten). Mit Vogel-Strauss-Methoden wird unser Problem nicht gelöst werden.
    Vielleicht wird es der Justiz über den neuen Umgang mit den Rechten anderer Minderheiten eher einleuchten, was sie seit Jahrzehnten UNS durch ihr Nichts-TUN angetan hat …
    Nicht-Beachtung der Grundrechte durch Staatsorgane wäre nach meinem Rechtsverständnis ein Fall für’s Verfassungsgericht, weil das Grundgesetz im Namen des Staates delegitimiert wurde, wo der Staat den RAUB DER KINDHEIT (Seelenmord!) wissentlich zuließ und zudeckte – innerhalb wie außerhalb der Familien …!

  9. Heidi Dettinger schreibt am :

    Das Wort Missbrauch als Gegenstück zum „Gebrauch“ impliziert immer, dass es einerseits einen irgendwie „richtigen“ Gebrauch und dann den Missbrauch gibt.

    Auf die sexualisierte Gewalt bezogen hieße das:
    Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist nicht schlecht/kriminell/strafbar aber der sexuelle Gebrauch von Kindern irgendwie in Ordnung.

    Das ist also eine völlig unzulässige Implikation, die damit ausgesprochen wird.

    @Eva, nee, sexualisierte Gewalt hat nichts mit dem Zölibat an sich zu tun. Es sei denn, du hebst auf den Fakt ab, dass sich in einem Männerbund wie der kahtolischen Kirche deutlich mehr Männer einfinden mit gestörter Sexualität.

    Ansonsten aber sind zölibatär lebende Männer in ihrer Sexualität genauso auf erwachsene Frauen (bzw. erwachsene Männer) gepolt, nicht auf Kinder, wie andere Männer in der Regel auch.

  10. Angelika Schneider schreibt am :

    Steigts runter von der Theorie. Das hilft nichts.
    Es ist die eigerne Ignoranz vor gewöhnlicher Menschlichkeit, der Verlust, praktischen und geistigen Wissen,an das was man selber im Leben glaubt hat, kann Alles sein. Was wird uns den Alles VERKAUFT.Was wird uns den Alles vermittelt.Egal wer es ist.

  11. Angelika Schneider schreibt am :

    Der Zwang sich irgendwo Einfügen zu müssen, Abhängigkeiten die vom Geld oder anderen Verpflichtungen, wie in der Kirche z.B vorgegeben sind und ab und zu geändert werden. damit Alle wieder an Irgendetwas GLAUBEN Oder WISSEN.

  12. Angelika Schneider schreibt am :

    Und wenn es nicht das ist, dann sind es Paragraphen, die man auch Ändern kann, wie es einen Beliebt. Siehe EU.

  13. Angelika Schneider schreibt am :

    Um an Etwas zu Glauben oder Darauf zu Hoffen kann man/frau noch weiter Experte werde?etc. Er/Sie muß sich irgendwann Fügen in das Vorgegeben in seinem Leben.

  14. Angelika Schneider schreibt am :

    ES zogen schon viele aus auf dieser Welt und Heften sich unter allen möglichen Guten Vorgaben und Ihrer Kompetenz, Ausbildung, Naivität, Guten Glaubens und gesellschaftlicher Status um den ARMEN und Opfern zu Helfen. Dieses mal waren es wir. Werden wir auch noch gefragt ob wir uns helfen lassen wollen.

  15. Angelika Schneider schreibt am :

    Echte Hilfe besteht daraus daß man/frau nicht immer wieder „neue Themen“ , die schon lange, lange da sind thematiesiert, sondern daß Es konkrete Forderungen gibt, besonderst was das Geld betrifft und nicht das es einmal die sind und dann wieder die.
    Die Leidige SCHULDFRAGE.

  16. Angelika Schneider schreibt am :

    Was den Mißbrauch betrifft, darüber wird nur geschwiegen. Wie geht man damit um das man sich damit ein Geld verdient hat, wenn auch auf Umwegen. Z. B. als Psycholog/ien

  17. Angelika Schneider schreibt am :

    Man gibt gute Ratschläge. Das kann ich mir aber bei der Kassierin von REWE auch holen.Geld gibts keines SCHMERZENSGELD

  18. Realmenschin schreibt am :

    Dieser Artikel zeigt in meinen Augen auf, warum die Wahl der Worte so sehr wichtig sind.
    Hier ist von einem Mann die Rede, der auch schon vor Jahren-lediglich- Anzeigen erhielt. Es IST eine Gewalttat, Kinder zu sexuellen Handlungen anzustiften, wie er es vor Jahren tat.
    Nur die Tat, die laut Gericht einer Vergewaltigung nahe kam(an einem Kind!!) scheint eine Tat der Gewalt zu sein…. Alles andere nur „pädophile Neigungen?“ Es ist den Leuten einfach nicht klar, dass auch die Berührungen und die von ihm verwendeten Worte bereits sexualisierte Gewalt sind! Kinder können auch verbal verletzt werden. Es scheint mir, dass der Staat wirklich richtungslos agiert. Die sexualisierte Gewalt muss ernst genommen und als eine solche gesehen und bezeichnet werden. Die Sprache vor Gericht scheint der Ausdruck einer inneren Einstellung zu sein. Wenn wahrgenommen würde, dass es sich um Gewalt gegen Kinder handelt, wäre dieser Mann vor Jahren nicht nur angezeigt worden- und seine jetzigen Taten nicht verharmlost, Bzw. „nur“ die Vergewaltgung als Gewalt angesehen. Auch sexualisierte „Zärtlichkeit“ ist sexuelle Gewalt!

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1466296/Paedophile-Neigungen_Nachhilfelehrer-teils-gestaendig

  19. Realmenschin schreibt am :

    Zur Ehrenrettung Deutschlands: es ist ein Fall aus Österreich!! Ich bitte um Entschuldigung, da ich das übersehen habe.

  20. Darkcorner schreibt am :

    Jedes Kind weiß was eine „Dreckpfote“ ist. Wenn dieses Kind nicht in der Lage ist diese erste „Dreckpfote“ abzuwehren, hast du für immer verloren. Ich bin dieses Kind und das ist schon sechszig Jahre her.

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