Ermittlung nach Tod in Klinik


KleineZeitung.at 7.05.2011

Jene 17-Jährige, die vier Grazer – darunter einen Ex-Richter – des sexuellen Missbrauchs beschuldigt hatte, ist tot. Sie starb in einer Linzer Klinik, nachdem sie ruhiggestellt worden war.

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10 Kommentare

  1. Hubert schreibt am 7. Mai 2011 um 22:21 Uhr

    es ist schon eine verrückte Welt ….

  2. miss norris schreibt am 8. Mai 2011 um 08:53 Uhr

    Ein Unfall – aber sicher doch!Die Täter und ihre Lobby schrecken vor nichts zurück.
    Ein Kind wird missbraucht,es wird ihm nicht geglaubt:Daran wird es krank und leidend.Die Krankeit kommt da gewissen Kreisen gerade recht,um den jungen Menschen zum Schweigen zu bringen.Keiner hilft ihr,ihre Wahrheit auszuhalten,keiner will Ihre Wahrheit hören und ertragen müssen.Um sich selber und die Täter vor der Wahrheit zu schützen,beschliessen “Ärzte” (Hypokratischer Eid?Ha-Ha!),das unbequeme Opfer buchstäblich einzuschläfern.Sind wir hier im alten Rom oder was!?!

  3. Ex-Odenwaldschule schreibt am 8. Mai 2011 um 10:00 Uhr

    Wie war das nochmal mit dem Sachsensumpf und dem Durtoux-Skandal.An der Odenwaldschule psychiatrisierte man auch gerne “opfer” und andere Leute die redeten bzw. reden wollten.Im Rahmen der erneuten Aufdeckung der sexuellen Gewalt in 2010 wurden dort auch ehemalige Schüler eingeschüchtert und bedroht .Deshalb wurde bisher nur die Spitze des Eisbergs bekannt.Die Kinder-und Jugendpsychiatrien sind voll von Missbrauchsopfern und niemand spricht von den tätern.Überall wird aktiver Täterschutz betrieben und man scheint vor nichts zurück zuschrecken.Wer Kindern sexuelle Gewalt antut hat wahrscheinlich auch sonst eine niedrige Hemmschwelle insbesondere dann wenn man an den Machthebeln sitzt…..

  4. kar schreibt am 8. Mai 2011 um 10:31 Uhr

    Der letzte Absatz von “Jene 17-Jährige, die vier Grazer – darunter einen Ex-Richter – des sexuellen Missbrauchs beschuldigt hatte, ist tot. Sie starb in einer Linzer Klinik, nachdem sie ruhiggestellt worden war.” sagt doch schon alles! Erst wurde die Betroffene in eine geschlossene Anstalt wegen angeblicher Selbstmordgefährdung eingewiesen, um sie “ruhigzustellen” und dann, als das etwaigen Verantwortlichen wohl nicht mehr ausgereicht hat (Ermittlungen liefen vielleicht doch nicht so ganz im Sinne der derzeit “noch” nur Beschuldigten)…

  5. Wilma schreibt am 8. Mai 2011 um 10:50 Uhr

    Hier haben wir sie wieder, die alte psychoanalytische Lehre. Der sexuelle Missbrauch beruhe auf Fantasien. Ein junges Mädchen wird in den Tod getrieben, weil sie doppelt traumatisiert wurde, einmal durch den Missbrauch, dann zusätzlich, weil ihr nicht geglaubt wurde. Soweit mir bekannt ist, sind die Ausbildungsinhalte einer Psychoanalyseausbildung seit 100 Jahren unverändert. Da hat sich nichts geändert, und dies gilt weltweit. Auch wenn sich jetzt vielleicht manche, aufgrund der öffentlichen Diskussion um das Thema sexueller Missbrauch, nicht mehr trauen, die Mittel, die die Psychoanalyse zur Verfügung stellt, nicht mehr so strikt anzuwenden. Missbrauchsopfer sollten Ärzte mit einer Ausbildung in Psychoanalyse meiden wie die Pest. Vielleicht müsste überhaupt kein Missbrauchsopfer mehr in eine Klinik, wenn die Krankenkassen eine kontinuierliche Langzeit-Traumatherapie bezahlen würden. Und billiger wäre das auch noch.
    Im neuen Bewertungsportal der AOK und Barmer für Ärzte (aok-artznavi.de) sind Krankenhausärzte leider noch nicht aufgenommen. Da hätten sie wirklich schon früher draufkommen können, herauszufinden, für wen sie ihr Geld ausgeben. Menschen in psychiatrischen Kliniken sind bisher Freiwild. Ich hoffe, dass sich das schnell ändert und es auch Bewertungsportale für Krankenhausärzte geben wird.

  6. Eike schreibt am 8. Mai 2011 um 11:21 Uhr

    Ich bin zwar keine Ärztin, aber wie kann man über Monate nicht bemerken, dass die Leber sich zersetzt. Wenn ein Patient über mehrere Monate in einer Klinik ist, geht man doch davon aus, dass in regelmäßigen Abständen Blutwerte gemessen werden. Das müßte doch auffallen, wenn die Leber sich zersetzt. Sowas geht doch nicht von heute auf morgen?!

    Das arme Mädchen!! Was für ein großes Unrecht ist ihr widerfahren!!!
    Und die Täter + Lobby können wahrscheinlich seelenruhig schlafen und sind sogar davon überzeugt, dass sie im Recht sind.

  7. Simone schreibt am 8. Mai 2011 um 11:43 Uhr

    Es ist ganz offensichtlich, dass das Mädchen ermordet wurde. Die gefundene “Leberzersetzung” ist eine Folge der Gabe einer Überdosis Schmerz- , Beruhigungs- oder Schlafmittel. Diese Verbrecher sind so pervers, das sie sogar Kinder umbringen die als Zeuge aussagen könnten .Wahrscheinlich gehört die Gutachterin, die behauptet die Berichte des Mädchens wären Fantasien, auch zum Netz der Täter. In Deutschland geschehen ähnliche Dinge. Die Täter versuchen Opfer unglaubwürdig und psychisch krank hinzustellen, denken sich falsche Diagnosen aus um sich und ihre Mittäter zu schützen.
    In Belgien sind schon über 20 Personen “tödlich verunglückt” die als Zeugen im Fall Dutroux aussagen sollten. Einige sogar auf dem Weg zum Gericht. Auch eine Mitarbeiterin eines Kinderschutzbundes, die die missbrauchten Kinder betreute, hatte plötzlich mit ihrem Auto einen tödlichen Unfall. Gegen die Täter wurde kaum ermittelt.

  8. Michael Lehmann schreibt am 8. Mai 2011 um 14:29 Uhr

    Unglaublich was da unter unserer ´zivilisierten´ Oberfläche schlummert.
    Kein Wunder, dass Merkel und Co. aus Bequemlichkeit (und danderen Gründen?) den Deckel auf diesem Sumpf draufhalten wollen anstatt das Ganze Übel mit Stumpf und Stiel auszurotten.

  9. astrid schreibt am 8. Mai 2011 um 21:56 Uhr

    Puh, da kriegt man ja ne Gänsehaut. . .

  10. hildegard schreibt am 10. Mai 2011 um 00:06 Uhr

    “Wer Kindern sexuelle Gewalt antut hat wahrscheinlich auch sonst eine niedrige Hemmschwelle insbesondere dann wenn man an den Machthebeln sitzt…” – zu dieser Feststellung von “Ex-Odenwald…”:
    … DENN generell gilt: Gewalt steigert Gier und senkt Hemmschwellen!

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