Antrag zur Aufhebung der Verjährungsfristen einstimmig angenommen

06.12.2011: SPD Bundesparteitag 2011

netzwerkB 6. Dezember 2011

netzwerkB unterstützte den Antrag “Verjährungsfristen aufheben” der SPD-Frauen Hessen Süd.

Die Vorstandsvorsitzende der SPD-Frauen Hessen Süd, Ulli Nissen, hat am 6. Dezember 2011, auf dem Ordentlichen Bundesparteitag der SPD, den Antrag zur Aufhebung der Verjährungsfristen sexualisierter Gewalt eingebracht.

Der Vorstandsvorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, hat mit einem Beitrag als Gastredner den Antrag unterstützt.

Der Antrag wurde einstimmig ohne Gegenstimme angenommen!

Rede von Norbert Denef auf dem Ordentlichen Parteitag der SPD, am 6. Dezember 2011 in Berlin:

Torsten Schäfer-Gümbel:
Dann komme ich jetzt zum nächsten kurzen Block. Da liegen jetzt zwei Wortmeldungen vor, das ist der I 38, 39 und 40. Da geht’s um das Thema sexueller Missbrauch. Zunächst Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerk’s Betroffener von sexueller, von sexualisierter Gewalt und danach Ulli und Ulli Nissen verzichtet, dann ist nur der Norbert dran, bitte schön.

Norbert Denef:

Ich bedanke mich herzlich, hier sprechen zu können. Ich wurde beauftragt als Vorstandsvorsitzender von netzwerkB, das ist das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt, dem Antrag zuzustimmen, die Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt aufzuheben.

Wir fordern die Aufhebung der Verjährungsfristen!

Ich möchte Ihnen an einem Beispiel zeigen, wie wichtig es ist, die Verjährungsfristen und damit das Schweigen zu brechen.

Dieser kleine Junge wurde mit 10 Jahren von einem Priester bis zum 16. Jahre missbraucht. Danach weitere zwei Jahre bis zum 18. Lebensjahr von einem Kirchenangestellten. Er hat 35 Jahre lang geschwiegen aus Scham, Angst und Schuldgefühlen. Als er sein Schweigen brach, im Familienkreis, wurde er von der Herkunftsfamilie ausgegrenzt. Er hat weitere Jahre gebraucht, um den ersten Täter anzuzeigen, das war 96.

Seine Kinder halfen ihm dabei, das Sprechen zu lernen. Er konnte nämlich nicht diesen Satz aussprechen, auch in dem Familienkreis: Ich wurde sexuell missbraucht. Das ging nicht.

Er brauchte noch mal weitere Jahre, bis zum Jahre 2003, um den zweiten Täter zu nennen. Das ging auch nicht über seine Lippen aus Scham, Angst und Schuldgefühlen. Dann hat er die beiden Täter angezeigt im Bistum Limburg. Kurz danach versuchte man ihn mit 25.000 Euro zum Schweigen zu zwingen. Dann hat er um Hilfe gebeten, den Papst, bitte hilf mir, das Bistum Magdeburg will mich zum Schweigen zwingen.

Ein halbes Jahr später bekam er vom Papst einen Brief, wo darin stand, dass er darum betet, dass er wieder vergeben kann.

Später versuchte er noch die Taten bei der Polizei anzuzeigen, weil er Tateingeständnisse von den Tätern hat. Es ist also keine Frage mehr ob die Tat stattgefunden hat oder nicht. Dann musst er sich anhören, hm, geht nicht, da ja alles verjährt ist.

Verjährt? Alles verjährt? Und ich soll wieder schweigen? Der Gesetzgeber sagt, ich soll Ruhe geben und wieder schweigen?

Da hat der kleine Junge dann gesagt, das geht nicht, ich werde mich jetzt einsetzen dafür, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden, für die vielen Tausend, vielen zichfach tausenden Betroffenen die darunter leiden, dass es Verjährungsfristen gibt, dass man sie einzwängt zu sagen, wenn die Verjährungsfrist stattgefunden hat, musst Du Ruhe geben, weil das Rechtssystem das nicht her gibt, weil der Rechtsfrieden, weil aus unserer Sicht damit die Täter geschützt werden und nicht die Opfer. Und deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden.

Es besteht eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof zur Aufhebung der Verjährungsfristen, weil der Deutsche Staat die Petition, die vor fünf Jahren eingereicht wurde, abgelehnt hat. Das ist aus unserer Sicht eine Verletzung der Menschenrechte. Hier geht es auch nicht um Missbrauch, sondern hier geht es um Gewalt, hier geht es um Gewalt gegen Kinder.

Wie wollen wir in 20, 30 Jahren den Kindern erklären, wir hätten damals die Chance gehabt die Verjährungsfristen aufzuheben, wir haben es nicht getan, ihr müsst weiter schweigen.

Deshalb fordere ich Sie auf und bitte Sie herzlich darum uns zu helfen, uns zu unterstützen, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden – jetzt und nicht erst irgendwann später. Und dies, es geht nicht, das müssen wir aufheben, das müssen wir möglich machen, das es geht, die Verjährungsfristen aufzuheben!

Ich möchte noch einen Satz zum Schluss sagen. Als dieser kleine Junge vor vielen Jahrzehnten daran gedacht hat, auf die Idee gekommen ist, die Verjährungsfristen aufzuheben, hätte er sich nie vorstellen können, dass er heute, hier, das vor so vielen Menschen sagen kann und so viel Unterstützung bekommt. Herzlichen Dank.

Torsten Schäfer-Gümbel:
Herr Denef, ganz herzlichen Dank dafür, dass sie uns noch mal in dieser Form auch auf ein sehr wichtiges Thema hingewiesen haben und auch in der Form wie sie es getan haben, das ist kein einfacher Gang. Wir wissen selber, dass auch in diesem Raum viele sind mit ähnlichen Erfahrungen die sich wie sie noch nicht die Kraft gefunden haben sich selber damit auseinander zu setzen in der Form wie sie es eben beschrieben haben.

Es ist bisher so, dass der einschlägige Antrag überwiesen werde oder bzw. für erledigt erklärt werden soll. Es gibt einen neuen Vorschlag durch die Antragskommission. Ralf, Du hast das Wort.

Ralf Stegner:
Liebe Genossinnen und Genossen, ich glaube nach dem was wir da gerade eben gehört haben, kann man nicht einfach sagen, das ist erledigt durch irgendwelche Drucksachen, sondern, das war ein Appell an die Sozialdemokratie sich der Sache anzunehmen, sich der Sache noch mal anzunehmen und das werden wir tun. Und deswegen schlagen wir vor, diesen Antrag noch mal an die Bundestagsfraktion zurück zu überweisen, damit entsprechende Initiativen unternommen werden können, damit das im Endeffekt auch erfolgreich ist, liebe Genossinnen und Genossen.

Und ich bedanke mich bei ihnen nicht nur dafür, das sie das angesprochen haben, sondern, dass sie auch den Mut hatten das hier so auszusprechen. Das ist vor so vielen Menschen bei so einem Parteitag nicht einfach und ich finde, wir haben uns der Sache jetzt anzunehmen und das werden wir tun.

Torsten Schäfer-Gümbel:
Liebe Genossinnen und Genossen, das bedeutet, das die Voten für die Anträge I 38 bis I 40 verändert werden in Überweisung an die Bundestagsfraktion mit der eindringlichen Bitte sich dieser Frage noch einmal sehr intensiv anzunehmen und ich frage wer jetzt dem geänderten Votum der Antragskommission zustimmen möchte.

Gegenstimmen?

Enthaltungen?

Dann ist das einstimmig!

Ich bedanke mich ganz herzlich.

Mehr auf netzwerkB:

Kampf der Opfer gegen die Verjährungsfristen

Dunkelziffer e.V. unterstützt Aufhebung der Verjahrungsfristen

Rückwirkungsverbot

netzwerkb Gesetzentwurf Verjährungsfristen

Sammelklage gegen den deutschen Staat

Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

54 Kommentare

  1. Philipp Schmagold schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Norbert Denef, sehr geehrtes netzwerkB,
    .
    ich freue mich, dass der SPD-Bundesparteitag die Aufhebung der Verjährungsfristen im Sexualstrafrecht fordert.
    .

    Ich würde mich zudem freuen, wenn Sie vom 16. bis 18.11.2012 zur Bundesdeligiertenkonferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN reisen, um dort Ihren Standpunkt zu verdeutlichen, den ich persönlich -ebenso wie viele Mitglieder meiner Partei- sehr unterstütze.
    .
    Mit freundlichen Grüßen

    Philipp Schmagold

  2. Hallo Norbert,

    an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch dazu. Gemäß dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ wird der Rest auch noch geschafft werden.

    Mit lieben Grüßen

    Ingo Fock
    1. Vorsitzender gegen missbrauch e.V.

  3. Schöner Erfolg – ein weiterer Schritt für mehr Opfergerechtigkeit!

  4. Anna M. schreibt am :

    BRAVO, Norbert Denef für diese ergreifende Rede!

  5. rasch schreibt am :

    @ Norbert:
    Ich wünsche dir von Herzen alle Gelassenheit und Kraft für das was nun folgen wird….mögest du aus deiner Mitte heraus alle weiteren Herausforderungen annehmen wie bisher…

  6. rasch schreibt am :

    Gerade in den Fällen die zu Lasten des „Maskenmannes“ gehen wird deutlich wie wichtig die Aufhebung der verjährung ist. Eine Sicherheitsverwahrung wäre in ähnlichen Fällen gefährdet!

    http://www.allmystery.de/themen/km58176

  7. rasch schreibt am :

    Ich finde es immer so tragisch von „Fällen“ zu sprechen……es sind ja immer menschen die ermordet wurden….mit bis heute trauernden Angehörigen, von denen viele sogar noch bis heute nicht wissen wo ihr Liebstes ist…

    In der Krankenpflege wird es bereits den Schülern (ich hoffe doch überall) gelehrt, dass Menschen keine Nummern sind.

    Aber für die Arbeit der Kriminologen hilft es vllt sogar den emotionalen Abstand zu halten ?…mal so fabulier

    @norbert
    es tut gut dass hier auf den seiten gesagt werden darf was gedacht wird…

  8. hildegard schreibt am :

    @Philipp Schmagold,
    es freut mich außerordentlich, dass Sie unser Netzwerk in Ihre Bundesdelegiertenkonferenz einladen und ich wünsche mir und uns und Ihnen und Ihren MitstreiterInnen von dem Bündnis 90/DIE GRÜNEN mindestens eine solch eindeutige Haltung wie die der „Genossen“!

  9. Bernd schreibt am :

    Lieber Norbert,
    auch ich möchte Dir von ganzem Herzen danken!

  10. Holger H. schreibt am :

    Danke Norbert

  11. Petra Müller-Witte schreibt am :

    Lieber Norbert,

    was für ein Erfolg….Ich ziehe meinen Hut vor so viel Einsatz, Mut und Kraft.

  12. Simone schreibt am :

    Lieber Herr Denef,
    herzlichen Dank für Ihre großartige Rede! Ich bin sehr froh, das es Sie gibt u. bewundere Ihre Kraft u. Ihren Mut mit dem Sie sich für alle Opfer sex. Gewalt einsetzen.

  13. Sven schreibt am :

    Erstmal Danke Norbert für die großartige Rede und Danke das Du immer weiter gekämpft hast.

    Es ist schön zu sehen das sich langsam etwas tut in die richtige Richtung. Sollten noch andere Partein das ebenfalls unterstützen, wird sich sehr bald so einiges ändern zum Wohle der Betroffenen.

  14. Eva Phoenix schreibt am :

    6-12-2011

    Lieber Herr Denef !

    Halleluja! Bravo! Danke !

    Eine Bresche ist geschlagen und das verdanken wir Ihnen! Wir werden die Bresche vergroessern bis wir die Festung „Taeterschutz“ befreit haben, bis auch die Entrechteten wieder ihre Rechte haben und es keine Verjahrungsfrist fuer sexualisierte Gewalt an Kindern mehr gibt und bis der letzte bystander im Bundestag zum Helfer und Zeugen geworden ist..

    Wir Opfer konnten verletzt werden als ( und weil) wir noch hilflose Kinder waren aber die Taeter haben uns nicht unterkriegen koennen.

    Eine kleine Freudenmazurka ist an der Reihe!

    Norbert, the fighter – the heart of a lion, the prefrontal Cortex of a strategist, your heart has remainded pure of the evil done to you.

    We shall overcome!

    Eva Phoenix

    You did it, Norbert.

    Diesen weichenstellenden Schritt verdanken wir Dir.

  15. Hallo Norbert,

    nun hast Du Deinen Verjährungs-Ball erfolgreich in die Politik gekickt. Ganz großartig ! Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg. Wir hoffen mit Euch, dass auch dieser Kick sich verwandeln lässt ! Lieben Dank für Deinen Einsatz und weiterhin viel Kraft für Dein Engagemenent.

    Alles Gute, Du Spitzen-Stürmer!

    Herzliche Grüße,
    Anselm Kohn und Petra Billich, Missbrauch in Ahrensburg e.V.

  16. melonight schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef,

    ich bin Ihnen sehr sehr dankbar für Ihren Einsatz und dafür, dass sie die Welt für mich und meine Liebsten ein Stück besser machen. So ist das.

    Chapeau!

  17. Kurz, knackig und emotional – Ihre Rede hat die Menschen erreicht. Gut gemacht!

  18. Wir Gratulieren und danken Ihnen für Ihr Durchhaltevermögen!!
    Wir wünschen Ihnen alles Liebe, Kraft und Sonne im Herzen
    anja und co

  19. Pia Nachtsheim schreibt am :

    Hallo Norbert

    habe deinen Beitrag mehrmals angesehen.

    BRAVO, Norbert Danke für deine Rede.

    “ SAGT ES LAUT !“

    Pia Survivor

  20. BvM schreibt am :

    Bravo, ich hoffe, dass die Verjährungsfristen jetzt endlich aufgehoben werden, für mehr Gerechtigkeit. Danke für Ihren Mut, Herr Denef.
    Es muss sich auf diesem Gebiet noch so einiges tun, damit Betroffenen geholfen werden kann.

  21. Berthild Lorenz schreibt am :

    RECHT – was ist das würglich?
    Es hat so Manchen im Würgegriff und das, obwohl es Hilfeeiches gibt, wie „Restorative Circel“, die Dominic Barter in den Favelas von Brasilien seit Anfang der Neunziger erfolgreich praktiziert!!
    Gut, dass es Menschen wie dich gibt, Norbert, die gefühlvoll zeigen, was mit ihnen geschehen ist und dass es auch Menschen gibt, die darauf einzugehen in der Lage sind und es auch tun!
    Das macht mir Mut, an meinen Fragen danach, was Recht ist, dran zu bleiben!
    Hier der Link zu „Restortaive Circel“ Restorative Circles
    http://www.restorativecircles.de/Home.html

    Herzliche Grüße allen, die hier lesen!
    Berthild Lorenz
    Mutter und Mediatorin

  22. Elfe schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef,

    ich gratuliere Ihnen ganz herzlich zu Ihrem Erfolg!

  23. Sara Sommerfeldt schreibt am :

    Lieber Herr Denef, Sie sind ein Held!!

  24. Ruth schreibt am :

    Lieber Herr Denef,

    ich bin selbst auch betroffen und weiß wie schlimm es ist zu schweigen und wie unglaublich schwer es ist zu reden, wo es doch kaum einer wissen will… und wenn man sich dann überwunden hat, nach vielen vielen zähen schwierigen Jahren, dann darf es nicht sein, dass es heißt : „Es ist vorbei, versuch damit zu leben…“ „Du kannst niemand mehr zur Rechenschaft ziehen“ etc. pp.

    Die Auswirkungen einer solchen Straftat sind unglaublich verheerend!!! Es muss endlich dafür gesorgt werden, dass man darum weiß, dass man die Täter anzeigen kann, trauern kann, wütend sein kann… all die Schritte durchgehen kann die notwendig sind, damit sich endlich die Wunde verschließt und nicht blutet und blutet… so kann man nämlich nicht leben! Und letztlich bringt das der Gesellschaft auch nichts Gutes, im Gegenteil!

    Vielen vielen herzlichen Dank Herr Denef, dass Sie sich dafür so stark einsetzen!!

    Ruth

  25. Da warst Du aber ein guter „Nikolaus“!
    Glückwünsche von Papst Eduard I.

  26. Elke Meister schreibt am :

    Lieber Norbert Denef,
    herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg und danke für den Mut!

  27. Marko 50 schreibt am :

    Lieber Norbert Denef,
    als ich Ihre Rede auf dem SPD Parteitag gehört und gesehen habe, bin ich fast zusammengebrochen und habe Rotz und Wasser geheult. Als sie von dem 10 jährigen Jungen berichtet haben,der Sie einmal waren,haben Sie meine Geschichte erzählt. Ich wurde auch als Junge von meinem 5. bis 16. Lebensjahr von meinem Vater, einem evangelischen Geistlichen, mehrmals wöchtenlich körperlich misshandelt und immer wieder sexuell missbraucht. Mitlerweile ist dieser Mann verstorben. Auch ich habe geschwiegen aus Angst, mir würde keiner glauben und aus Scham und Schuldgefühlen.Er hat mir damals immer eingeredet,auch ich hätte doch meinen Spass dabei gehabt und wäre doch auch aktiv dabei gewesen. Also war es doch was Schönes für uns beide.
    Heute bin ich 50 Jahre alt und die Spätfolgen aus der Zeit damals haben mich arbeits- und lebensunfähig gemacht und ich bin heute berentet und versuche jeden Tag persönlich und mit einer Arbeitsunfähigkeitsrente zu überleben.Danke Herr Denef, dass Sie den Mut gefunden haben, das Schweigen zu brechen und sich für die vielen tausend Opfer eingesetzt haben und immer noch einsetzen, damit diese Verjährungsfristen aufgehoben werden. Seelenmord darf nicht verjähren. Danke für Ihren Mut sich dahin zu stellen und den Mund auf zu machen. Ich hätte es nicht gekonnt. Gott segne Sie reichlich dafür.
    Marko

  28. Lieber Norbert,

    das wahr auf den Punkt gebracht. Ich gratuliere dir.
    Es gibt noch viel zu tun in dieser Gesellschaft. Wir wissen das es nur die Spitze des Eisberges ist.
    … absolut bahnbrechend.
    Weiterso!

    VG,

    Marc Schlabbers

  29. Dieter schreibt am :

    D A N K E ,
    dass Du und Ihr das macht
    dass Ihr Kraft, Zeit und Geld investiert und für die Sache kämpft,
    dass Ihr Euch nicht unterkriegen lasst und es immer wieder schafft Mut zu finden und gegen die Mauern der Ignoranz, Scheinheligkeit, Feigheit und Dummheit anzukämpfen.

    Ich könnte es nicht, aber ich spende Euch Geld.

  30. Bernd Schulz 1 schreibt am :

    Bernd Schulz aus Mühlhausen Thüringen

    Sehr geehrter Herr Norbert Denef,

    Der Bundesparteitag der SPD, hat den Antrag zur Aufhebung der Verjährungsfristen sexualisierter Gewalt eingebracht.

    Wir alle Bedanken uns bei Norbert Denef, sein Kampf war nicht umsonst. Ich habe deinen Beitrag im Bundestag mit Tränen verfolgt an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch dazu. Den Rest werden wir mit dir auch noch geschafft .Du hast mir immer mut gemacht so wie der Weiße Ring der mir immer zu Seite stand wer weis ob ich dieses Erlebt hätte. Ich Freue mich für alle Betroffene und Kämpft weite ich bin zu alt um weiter zu Kämpfen da ich auch keine Kraft mehr habe Das Landesverwaltungsamt hat mir den Antrag auf Wiedergutmachung meines damaligen
    Leidens und sexueller Missbrauch abgelehnt mit Beleidigungen und Beschimpfungen.
    Ich kann nicht mehr und wünsche allen Betroffenen viel Mut. Danke

    Bernd Schulz

  31. Lieber Norbert,
    zunächst möchte ich Dir sagen, wie sehr mich Deine Rede tief berührt hat. Vor meinem inneren Auge konnte ich mir vorstellen, wie sehr Du gelitten hast und es auch heute noch tust. Ich glaube, das können sich all die Menschen nur vorstellen, die auf grausamste Weise missbraucht wurden sind. Gleichzeitig möchte ich Dir einen tiefen und großen Dank aussprechen.
    In der letzten Zeit habe ich mitbekommen, wie oft Du auch verurteilt wurden bist, diese Zustände habe ich für mich als unerträglich empfunden.
    Für Deine Offenheit, Deine Wahrheit, für Dein Sehen, Dein Hören und für das, was so oft zwischen den Zeilen von Opfern steht danke ich Dir . Beim Ansehen des Videos und ich habe es mir bereits 10x angeschaut überkommt mich immer wieder eine tiefe Dankbarkeit.
    Für mich stellt sich die große Frage jedoch, ist es alleine mit der Verjährungsfrist getan? Ein sicherlich notwendiger und wichtiger Schritt.
    Jedoch muss viel geschehen, das wir als Opfer überhaupt die Möglichkeit zu haben zu Gericht zu kommen. Strafverfahren werden eingestellt und dann geht es zum Zivilprozess. Unterlassungsklagen stecken wir auch mal eben noch zwischendurch ein, alles zum Schutze natürlich der Täter.
    Auf dem Zivilgericht wird Dir von den Richtern erst einmal erklärt, ich möchte Ihnen diese langen Prozesse ersparen, denn die Kausalitäten Ihrer Schäden sind kaum nachzuweisen.
    Und somit möchte ich ganz aktell, besonders für Menschen, die an einer dissoziativen Identitätsstörung leiden, folgendes mitteilen, was mir am 2.11.2011 durch die Gegenpartei in einem Schreiben zugestellt wurden ist.
    Ich zitiere:
    Entweder ist sie für ihre Taten verantwortlich( denn ich habe den missbrauchenden Psychologen angezeigt und dies auch öffentlich gemacht). Dann ist sie nicht nur strafrechtlich zu behandeln, sondern schuldet auch Unterlassung und Schadenersatz.
    Oder sie ist als Geisteskranke nicht verantwortlich für ihr Tun. Dann muss die Widerbeklagte und die restliche Gesellschaft vor ihr geschützt werden durch psychiatrische Maßnahmen, sei es durch Einweisung, sei es durch Entmündigung. Das ensprechende Verfahren ist aufgrund des Umfanges der Angelegenheit in der Vorbereitung sehr aufwendig, jedoch mittlerweile so weit gediehen, dass es derzeit eingeleitet ist. Dies geschieht jedoch nicht vom Unterzeichner, sondern von ensprechend fachkundiger Seite auf dem Gebiet des Betreuungsrechts. All dies kann ich aber entgehen, wenn ich folgende Unterlassungserklärung unterschreibe.
    Dies nur ein kleiner Auszug von Degradierungen, Verschiebungen in einem laufenden Verfahren gegen einen missbrauchenden Psychologen, der alle Gewalt weiterführte in einer Therapie. Trotz Nacktphotos, die er geschossen hat, zahlreichen Zeugen( die bis heute nicht geladen wurden) heißt es kämpfen und einstecken. Alles mit dem Ziel, wir sollen schweigen. Was wird dagegen getan frage ich mich seit 4 Jahren. Was geschieht mit all den Menschen, die eine psychiatrische Erkrankung haben? Wie können wir überhaupt gegen diese Täter vorgehen?
    Genau an dieser Stelle frage ich mich, nützt alleine die Verjährung? Wer solch einen Prozess nicht erlebt hat,kann sich diese Außmaße von Beschimpfungen und Degradierungen solcher Täter nicht vorstellen. Ein Täter, der zudem noch unter dem Deckmantel eines Küsters einen 400 Euro Job ausübte bei der evangelischen Kirche.
    Dir danke ich für alles. Herzliche Grüße an Euch alle
    Christina
    ____________________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Die Aufhebung der Verjährungsfristen ist das Signal für Anerkennung – danach muss noch viel mehr folgen…

  32. Holger H. schreibt am :

    Lieber Norbert,
    auch ich habe mir Deinen emotionalen Beitrag noch einmal angesehen und überdacht. Längst hatte ich aufgegeben an die Gerechtigkeit zu glauben, wir haben oft darüber diskutiert. Gestern ist etwas geschehen, Dank Deines konsequenten Handelns, ich kann wieder hoffen und glauben. Dafür möchte ich Dir noch einmal vom Herzen danken.

    Herzliche Grüße
    Holger H.

  33. Christoph schreibt am :

    Bravo, Norbert, und ganz herzlichen Glückwunsch zu deinem Mut, deinem Durchhaltevermögen und dem damit verbundenen Erfolg!! jetzt ist die Politik gefragt und ich hoffe nur, dass die Ergriffenheit der SPD-Delegierten so bestehen bleibt, bis die Verjährungsfrist ein Ende hat.

  34. Gail Raven schreibt am :

    Arthur Schopenhauer:
    Jede Wahrheit durchläuft drei Phasen. Erst wird sie belächelt, zweitens wird ihr vehement widersprochen, drittens ist sie selbstverständlich.

    Herzlichen Glückwunsch, Herr Denef. Ich bewundere und begleite Sie gedanklich und moralisch seit der ersten Stunde Ihres Aufrufs, ohne Zweifel, dass Sie Ihr Ziel im Sinne der Sache, des Menschenrechts und der Menschenwürde erreichen werden.
    An der dritten Phase führt kein Weg mehr vorbei.

  35. JOERG JACKSTELL schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef ,

    ich gratuliere Ihnen ganz herzlich zu Ihren Erfolg !

    Freundliche Grüße !

    Heimkind Glückstadt , Schleswig Holstein

    JACKSTELL JÖRG

  36. Hallo lieber Norbert,

    Ich möchte Dir für all Deine Mühe und gesunde Sturheit, die ich in diesem Fall sehr lobenswert und voll angebracht finde, von ganzem Herzen gratulieren. Du hast so viel darin investiert, u.a. Dein ganzes Herzblut, und dafür, gerade weil ich nicht mehr in der Lage bin meine Arbeit im Kinderschutz zu verrichten, danke ich Dir von ganzem Herzen. Ich erhalte noch immer Deine Newsletter und habe alles mitverfolgt. DANKE, dass Du so für unsere Kinder da bist und Dich so stark für sie einsetzt. Ich zünde daheim jeden Tag eine Kerze an, die ich jedesmal einer oder mehreren Personen widme. Meine heutige Kerze brennt für Dich, mit dem innigen Wunsch, dass Du immer wieder neue Kraft schöpfst um diese Arbeit zum Wohl unserer Kinder fortsetzen kannst. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute, mit Gottes Segen, herzliche Grüße, Eva-Maria (SECRETA Kinderschutz-/suchseite)

  37. Johannes Große Boymann schreibt am :

    Norbert du warst großartig auf dem SPD-Bundesparteitag.
    Wünsche Dir und deinen MitstreiterInnen, dass nun endlich die gesellschaftliche Anerkennung für die Abschaffung der Verjährungsfristen den Schub bekommt, dass sich auch tatsächlich gesetzlich etwas ändert.
    Liebe Grüße aus Berlin!

  38. Hubert schreibt am :

    Einstimmig angenommen!
    wouh! 100%
    Glückwunsch an Norbert Denef für die
    sehr gelungene Rede und all derer,
    die daran mitgewirkt haben.

    Ein langer, ein sehr langer, ein zu langer Weg,
    den man für so ein Stück Gerechtigkeit gehen muß.
    Man kann nur hoffen, daß das Endergebnis
    zu der Angelegenheit sehr bald ebenso gut ausfallen wird.

  39. Lieber Herr Dennef!
    Die „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ – eine kleine Gruppe, die die Interessen behinderter misshandelter Heimkinder der damaligen Orthopädischen Anstalten Volmarstein bei Hagen vertritt, hat sich einen Leitsatz in ihre Agenda geschrieben: „Erwartet nicht, dass andere die Scherben Eurer Kindheit zusammenfegen; tut es selbst!°
    Sie schwingen seit Jahren den Besen. Sie kehren seit Jahren den Dreck zusammen, den Kirchen und staatliche Institutionen nach drei Nachkriegsjahrzehnten hinterlassen haben. Dafür können ihnen die sexuell Gequälten und Gedemütigten und im Rahmen der Aufarbeitung der an ihnen verübten Verbrechen durch Politik und Kirche noch einmal Gedemütigten nur dankbar sein.
    Unsere Arbeitsgruppe schließt sich diesem Dank an.
    Herzlichst
    Helmut Jacob

  40. barbara obi-edegbe schreibt am :

    Sehr geehrte Herr Denef !
    Viele freuen sich über ihren Erfolg und danken Ihnen!

    P.S.Trotz allem taucht die Frage auf:
    Ist damit die Beschwerde an den Europ.Gerichtshof hinfällig
    oder soll diese weiter laufenWeiter gezeichnet werden?
    Mir sagt die Logik nein,dennoch sind einige Mitgleder unserer
    Seite verunsichert.
    Vielen Dank im voraus für ihre Beantwortung und
    mit besonders freundlichen Grüssen :
    Barbara Obi-Edegbe
    ________________________________________________________
    Anmerkung von Norbert Denef:

    Der gestrige Erfolg darf uns nicht davon abhalten, alles so weiter laufen zu lassen wie bisher. Erst wenn die Verjährungsfristen aufgehoben sind, haben wir wirklichen Grund zum Feiern – und so lange müssen wir Unterschriften sammeln, um den Druck auf die Politik aufrecht zu erhalten!

  41. Sarah schreibt am :

    Chapeau Norbert!

    Lieben Gruß von Sarah

  42. hildegard schreibt am :

    @ Berthild Lorenz
    Diese 7 – seitige pdf http://www.restorativecircles.de/Restorative_Circles_files/Gerechtigkeit_von_Herzen_final_long.pdf eignet sich sehr gut als Programm für die Einrichtung von Gesprächskreisen, die wir mit unseren Gleichstellungsbeauftragten regional einfordern sollten.

    Steuergelder für diese effektive Überlebens-Hilfe einzusetzen halte ich für sinnvoller als Forschungsprojekte zum Selbstzweck, die weder die Schwerstkranken aus den Psychiatrien, noch die Depressiven aus ihrer gesellschaftlichen Isolation holen werden!

    Das Rechts-Bewusstsein wäre sofort mitten in der Gesellschaft präsent.

    Brasilien und Argentinien haben ihre Wahrheitskommissionen – wie lange will Frau Merkel noch warten????

  43. hildegard schreibt am :

    Die Betroffenheit auf dem Podium und im Publikum war zu spüren. Die SOZIALDEMOKRATIE möge sich nun mit aller (und: mit Frau) KRAFT(!!!) des heißen Eisens annehmen.
    Haltet Wort, Ihr Herren Stegner und Schäfer-Gümbel – wir nehmen Euch bei demselben …

  44. Anke Gröber schreibt am :

    Herzlichen Glückwunsch!

    Mehr Gerechtigkeit wird das erstmal nicht in die Welt bringen, aber die Feigheit des Mißbrauches wird bewußt gemacht; denn meist sind es „Autoritäten“, die Schutzbefohlene eben nicht schützen, und ich denke, solcher Mißbrauch ist so alt wie die Menschheit – aber eben nie bewußt geworden, weil: „es machen ja alle“!

  45. Nadine schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Norbert Denef,

    ich bewundere Ihren Mut und Ihre Aufrichtigkeit, die Sie auf dem SPD-Parteitag gezeigt haben und gratuliere Ihnen zu Ihrem Erfolg.

    Ihre Rede hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen.

    Alles Gute

    Nadine

  46. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Meine Hochachtung, Herr Denef! Ich denke sie werden bzw. haben schon viel mehr erreicht für uns Betroffene als beispielsweise der Verein Glasbrechen e.V. in Sachen Odenwaldschule jemals erreichen wird, da er zum teil auch mit der Täterinstitution Odenwaldschule paktiert und sich neben den Betroffenen auch diesem alten OSO-Geist verpflichtet fühlt. Ich danke Ihnen, Herr Denef, für ihre Rede!

  47. Alwin Michel schreibt am :

    Sehr geehrter Norbert Denef…………………..Vielen Dank……………….für die Rede vor dem SPD Parteitag und Glaube das Sie Herr Norbert Denef den
    Stein zum rollen gebracht haben für alle Kinder die schreckliches erleben mussten und bis heute darunder leiden,nochmals aufrichtigen Dank an Sie mit dem Mut den Sie Herr Norbert Denef gezeigt haben

  48. Angelika schreibt am :

    Hallo Norbert,

    Vielen DANK……..!!!!! Im Namen aller Betroffenen. Danke!

  49. Anna M. schreibt am :

    Wer ander’n etwas vorgedacht,
    wird jahrelang erst ausgelacht.
    Begreift man die Entdeckung endlich,
    so nennt sie jeder selbstverständlich.
    (Wilhelm Busch)

  50. Jacqueline schreibt am :

    Sehr verehrter Herr Denef,

    ich danke Ihnen sehr für die berührende Ansprache! Und mich freut es ungemein, dass der Antrag angenommen wurde und sie menschlich soo gewürdigt wurden, das tat richtig gut, auch mir!

    Mir ist noch klar geworden, warum sie den Brief des Papstes nicht annehmen konnten:

    Bei meiner Geschichte habe ich nach einer schweren Retraumatisierung was ähnliches erlebt, aber mit anderen Worten…

    Wenn der Papst bei Ihnen oder einem anderen Menschen beim Thema Vergebung reinreden will, dann ist das eine Grenzüberschreitung, die ihm nicht zusteht. Die Aufarbeitung ist ein steter Prozess, mal schmerzhaft, dann wieder wird es leichter. Es steht aber niemandem zu eine Vergebung einzufordern und von der Kirche schon gar nicht.

    Denn noch immer bestimmen wir Betroffenen, die NUN erwachsen sind, was, wann und wo und mit wem passiert und nicht mehr die anderen, bzw. die Täter!

    Und so kann dann eine Grenzüberschreitung, die aus der Sicht des anderen ein Recht bedeutet, in einen Trigger oder Retraumatisierung sich zeigen.
    Da das Gegenüber nix begriffen hat und es so auf der „Machtebene“ abläuft. Und so wird die Macht, Uebermacht eines anderen, dann wieder zur Gewalt. ALL das ist subtil und muss erlebt werden.
    Und darum dauert es in solchen Strukturen und Machtverhältnissen dermassen lange, bis SICH WAS bewegt, da all das verhärtet ist und starr.

    Der Mensch aber ist lebendig und nach einer solch schweren Trauma Erfahrung ist es umso wichtiger wieder ins Leben zurückzufinden, da ist die Aufhebung der Verjährungsfristen ein wichtiger und notwendiger Schritt dazu.

    Machen Sie weiter so! Ich nehme gerne daran teil.

    Mit herzlichen Grüssen

    Jacqueline Stamm

  51. Holger Reichert schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef,

    vielen Dank für Ihre hervorragende Rede vor dem SPD Parteitag.
    Dank Ihres unermüdlichem Einsatzes wird eine sehr wichtige Sache auf den Weg gebracht. Nämlich die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch. Ich wünsche Ihnen und netzwerkB weiterhin viel Kraft in dieser sehr wichtigen Angelegenheit. Ich habe Ihr Buch gelesen und bewundere Sie für Ihren Mut und Ihre Kraft.
    Ich verfolge Ihre Aktivitäten mit großem Interesse, da ich selbst Angehöriger eines Betroffenen bin und aus diesem Grund mir sehr viel daran liegt dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden, sowie für die Betroffenen viel mehr getan wird.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest
    Viele Grüße

    Holger Reichert

  52. Eike schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Norbert Denef,

    vielen Dank! – dass Sie die Kraft und den Mut haben auf dem Bundesparteig der SPD von ihren Traumatisierungen und ihrem langen Kampf um Gerechtigkeit zu reden. Ich hätte nicht den Mut und die Kraft daür gehabt und deswegen bin ich sehr dankbar, dass Sie sich für uns alle Betroffene einsetzen.
    Inzwischen glaube ich, dass Norbert Denef in die Geschichte eingehen wird. Als ein Betroffener und Kämpfer, der jahrzehntelang um Gerechtigkeit gegen Mauern (wie die kirchliche Machtinstitutionen, ein Teil der Politiker) kämpfte, die ihn immer wieder an sich abprallen liessen bis er sie eines Tages durchbricht. Ich hoffe, dass der 6. Dezember 2011 der Anfang davon ist.

  53. prof.dr.gernot lucas schreibt am :

    dank an norbert denef für sein engagement –
    dank an die spd für den einstimmig angenommenen antrag,
    die verjährungsfristen bei sexualisierter gewalt aufzuheben.

    das hat mich tief beeindruckt –
    als opfer von jesuiten am aloisiuskolleg bonn- bad godesberg
    empfinde ich späte genugtuung !

    prof.dr.gernot lucas, konstanz

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