Volker Beck muss zurücktreten!

09.07.2013: netzwerkB Pressemitteilung


netzwerkB fordert personelle Konsequenzen und ein Umdenken bei den GRÜNEN

Volker Beck und Daniel Cohn-Bendit haben Pädokriminalität verharmlost. Diese Verharmlosungen sind in gedruckter Form erschienen und öffentlich zugänglich. Selbst für den unbedarften Leser sind diese verharmlosenden und verherrlichenden Texte sexualisierter Gewalt schockierend. Jedoch für uns als Betroffene, die sexualisierte Gewalt wieder und wieder in unserer Kindheit oder Jugend als Leidensweg erleben mussten, sind die vorliegenden Texte retraumatisierend.

Personen wie Beck und Cohn-Bendit waren keine Opfer eines Zeitgeistes. Sie haben stattdessen vielmehr mit reichlich Energie versucht, diesen in ihrem Sinne zu prägen.

Wir als Opfer haben unser Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen unserer Gewalterfahrung zu kämpfen – die Schreibtischtäter von damals noch immer an politisch einflussreichen Positionen zu sehen ist unzumutbar!

Die Grünen haben es ebenso mitzuverantworten, dass das heutige Strafgesetzbuch im Bereich von sexualisierter Gewalt extrem unzulänglich ist und mehr Täterschutz als Opferschutz beinhaltet. Die äußerlich nicht sichtbaren Gesundheitsschäden – darunter lebenslange Traumatisierungen bei sexualisierter Gewalt und ihre Folgen – werden bis heute nicht ausreichend gewürdigt.

Daniel Cohn-Bendit

Die Grünen stehen in einer langen Tradition der Verharmlosung von sexualisierten Übergriffen gegenüber Kindern. So berichtete Daniel Cohn-Bendit schon 1975 in „Der große Basar“ über seine Zeit als Kinderbetreuer im Kinderladen der Universität Frankfurt zwischen 1972 und 1974: „Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf schon gelernt hatten, mich anzumachen“, so dass  es „mehrmals passierte, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln“ und er „auf Wunsch“ zurückgestreichelt habe.

Cohn-Bendits Haltung zu sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern war von einer feurigen Begeisterung geprägt, wie eine Talkshow im französischen Fernsehen von 1982 deutlich belegt. [1]

Wir sind entsetzt, dass die angeblich entlastende Aussage einer Mutter über Cohn-Bendit der Presse gegenüber lanciert wurde, denn diese sagte aus, dass ihre Kinder nie in der Betreuung von Cohn-Bendit gestanden hatten. Die besagte Mutter räumte ein „Mein Sohn war damals nicht in der Universitäts-Kita, um die es in dem Buch ging, sondern in der Krabbelstube im Haus der Freien Schule“, sie sei eben nur empört gewesen über die Diskreditierung von Cohn-Bendit. [2]

Das Lügen und Vertuschen in der Politik geht also weiter.

Volker Beck 

Volker Beck verfasste den Beitrag „Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik“ welcher im Sammelwerk „Der pädosexuelle Komplex“ (Joachim S. Hohmann (Hrsg.), Verlag Foerster, Berlin, 1988, ISBN 3-922257-66-6) erschien. Beck setzte sich leidenschaftlich für eine Entkriminalisierung von Bereichen der Pädosexualität ein. Unter anderem hat er geschrieben:

„Allerdings hat der Sonderausschuss (…) sich wider besseres Sachverständigenwissen für eine generelle Strafbarkeit der Sexualität mit Kindern entschieden.“

„Lässt man sich aber auf eine Strafrechtspolitik unter diesen Leitsätzen ein, ist es die Aufgabe der sexual-emanzipatorischen Bewegung, nachzuweisen, dass es bei gewaltlosen sexuellen Kontakten zwischen Personen über 19 und unter 14 Jahren, sogenannte Erwachsene mit Kindern, zu keinen Schädigungen der sexuellen Entwicklung des Kindes kommt oder kommen muss bzw. das Strafrecht kein geeignetes Mittel ist, um einen eventuellen Schaden von dem Kind abzuwehren.“

„Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität durch die Streichung des § 175 StGB und für die Rechte der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.“

„Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.“

„Auch wenn das Strafrecht als Ultima Ratio hier nicht das geeignete Mittel ist, muss zumindest eine Antwort auf den von den Feministinnen artikulierten Schutzbedarf des Kindes, insbesondere des Mädchens, gefunden werden. Bevor dies nicht möglich ist, wird ein unaufrichtiges Kinderbild, das die uneingeschränkte Fähigkeit zu einvernehmlicher Sexualität (auch für das Kleinkind?) einschließt, einem mythischen Kinderbild gegenüberstehen, das von einer generellen Unfähigkeit zu sexueller Selbstbestimmung einer generellen Traumatisierung durch sexuelle Erlebnisse beim vorpubertären Menschen ausgeht. Auf beiden Seiten Irrationalität, auf beiden Seiten Schielen auf Populismus statt sachgerechter Auseinandersetzung.“

Angeblich sei der Abdruck nicht autorisiert gewesen, Aussagen seien bearbeitet worden. Beck habe damals auch protestiert, doch gehen konkrete Angaben darüber anscheinend in Erinnerungslücken unter.

Beck hat sich später von seiner Haltung distanziert, doch wir sind der Meinung, dass Volker Beck in seiner Kehrtwende vom engagierten Pädophilen-Fürsprecher zum „Kämpfer gegen sexuellen Missbrauch“ anstatt von echter Einsicht von politischem Kalkül geleitet war, da „pädophile“ Ansichten seit Beginn der 1990er-Jahre nicht mehr opportun sind. An das Märchen „vom Saulus zum Paulus“ glauben wir nicht. Zumal sich Volker Beck auch in den vergangenen Jahren nicht mit einem auffälligen Engagement gegen Pädokriminalität bzw. für Kinderschutz eine entsprechende Glaubwürdigkeit erarbeitet hat.

Zu den Fehlschlägen der Grünen zählt auch die Liberalisierung der Prostitution, die von der Bundesregierung 2001 unter Beteiligung der Grünen durchgesetzt wurde. Ignoriert wurde von den Grünen auch der Hintergrund vieler Prostituierter. Laut internationalen Studien sind bis zu 73 % der Prostituierten in ihrer Kindheit Opfer von sexualisierter Gewalt gewesen. [3] Aufgrund von Amnesien kann der Anteil sogar noch höher sein. Ehemalige Opfer setzen also ihre Kindheitstraumata als Erwachsene fort, indem sie sich weiterhin ausbeuten lassen. Vor diesem Hintergrund muss die von Volker Beck nach wie vor geäußerte Überzeugung “Mit sexuellen Dienstleistungen verdientes Geld ist ehrlich verdientes Geld” für einen empathischen Menschen wie Hohn klingen. [4]

Schon 5 Jahre nachdem Inkrafttreten des Gesetzes stellte das Familienministerium fest, die Liberalisierung habe „keine messbare tatsächliche Verbesserung der sozialen Absicherung von Prostituierten bewirken können“. Der Spiegel berichtete am 27. Mai 2013: „Inzwischen sind viele Polizisten, Frauenorganisationen und Politiker, die Prostitution aus der Nähe kennen, überzeugt: Das gutgemeinte Gesetz ist ein Förderprogramm für Zuhälter und macht den Markt für Menschenhändler attraktiver.“

Es ist vollkommen klar, dass schlechter gegen „Kinderprostitution“ vorgegangen werden kann, wenn die Prostitution von Erwachsenen immer mehr legalisiert wird.

Volker Beck ist bis heute menschenrechtspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.

Jerzy Montag

Der Grüne Jerzy Montag setzt sich vehement gegen die Verschärfung des Straftatbestands des sexuellen Missbrauchs und gegen die Aufhebung der Verjährungsfristen ein. Montag argumentiert mit sexueller Selbstbestimmung und sog. „Einvernehmlichkeit“ und lässt selbstverständlich außer Acht, dass zum Beispiel zwischen einem 32-jährigen Lehrer und einer 14-jährigen Schülerin ein Machtgefälle besteht. Auch die Argumentationskeule „prüde Sexualmoral“ darf in Montags Aktionismus nicht fehlen. [5]

Jerzy Montag ist bis heute rechtspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.

Claudia Roth und Co.

Wir brauchten uns nicht zu wundern, dass sich Claudia Roth, Volker Beck und andere Politiker im Jahre 2012 auch lautstark für genitale Gewalt an Säuglingen und Kindern einsetzten, nämlich für eine Beschneidung ohne Betäubung gegen die Schmerzen und das auch nicht durch Ärztehand.

Zu den Abgeordneten der Grünen, die einen solchen Eingriff ohne Narkose bei Säuglingen bis zu einem Lebensalter von 14 Tagen rechtfertigten, zählten Cornelia Behm, Claudia Roth, Katrin Göring-Eckardt, Konstantin von Notz, Marieluise Beck, Kerstin Müller, Josef Winkler, Tom Koenigs, Sven-Christian Kindler, Kerstin Andreae, Hermann Ott und Lisa Paus.

Das Ergebnis einer solchen Politik, das Beschneidungsgesetz, wird in sämtlichen wichtigen juristischen Standardkommentaren inzwischen als ein Debakel angesehen.

Fazit

Wir als Betroffene von sexualisierter Gewalt haben unser Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Wir glauben nicht daran, dass die angebliche Aufarbeitung der GRÜNEN zu irgendwelchen Konsequenzen führt. Von unserem Standpunkt als Betroffene sagen wir:

Ein Schutz von Minderjährigen vor sexualisierter Gewalt ist mit solchen Politikern nicht möglich. Solche Politiker sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

Unsere Forderungen

Wir erwarten vom reformbereiten Teil der GRÜNEN Unterstützung bei folgenden notwendigen Veränderungen:

  • Anpassung des Strafrahmens für Sexualstraftaten
  • Aufhebung der Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt und andere Formen von interpersoneller Gewalt bei schweren Delikten
  • eine Anzeigepflicht für sexualisierte Gewalt sowie für sonstige Gewalt gegen Kinder, damit Vorgesetzte und andere Beteiligte sich nicht mehr der Verantwortung entziehen können wie es bisher der Fall ist (Fallbeispiel Charité)
  • eine Reform des Schadenersatzsystems für gesundheitlich Betroffene von interpersoneller Gewalt für angemessene Entschädigung
  • eine Aufhebung der zivilrechtlichen Fristen, denn die Opfer leiden lebenslang und haben einen moralischen Anspruch auf Ausgleich
  • mehr Rechte für die Einsicht in Akten, darunter auch Kirchenakten usw.
  • mehr Unterstützung für die Einrichtung und den Betrieb von Schutzhäusern für Frauen und Kinder, aber auch für männliche Opfer, sowie auch für ganze hilfesuchende Familien
  • viele weitere Anpassungen, denn es darf nicht sein, dass ein Täter vor Gericht straffrei bleibt, weil das minderjährige Opfer vor Angst keinen Widerstand leisten und auch nicht schreien konnte, oder ein Täter straffrei ausgeht, weil die Kinder der Vertretungsklasse nicht schutzbefohlen seien
  • auch das Beschneidungsgesetz ist aufzuheben, unter anderem wird es weder von den medizinischen Fachgesellschaften noch von den Juristen unterstützt
  • der Kinderschutz ist als eigenständiger Zweck für gemeinnützige Arbeit in die Abgabeordnung aufzunehmen.

Aufruf zur Demonstration

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB,

aus organisatorischen Gründen wird unsere geplante Demonstration am 20. Juli 2013 in Berlin, Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor, verschoben. Einen späteren Termin werden wir entsprechend bekannt geben.


[1] http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8&list=PL83D90EA3BFA218BD
[2] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/vorwurf-des-kindesmissbrauchs-mutter-korrigiert-ihre-entlastung-cohn-bendits-12155537.html
[3] Ingo Schäfer: Trauma und Sucht. Konzepte – Diagnostik – Behandlung. 2006, Seite 37
[4] http://www.volkerbeck.de/artikel/120915-prostitutionsgesetz-weiterentwickeln-statt-verschaerfen /
[5] http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Jerzy-Montag-ueber-den-Straftatsbestand-des-sexuellen-Missbrauchs-709030768

Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org

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16 Kommentare

  1. Thomas Knorra schreibt am :

    Der Artikel versammelt in dankenswerter Klarheit belegte Fakten über folgenreiches politsches Handeln besagter Politiker, dass Kinderrechten direkt entgegensteht, deren Verletzung bagatellisiert. Daraus müssten aufmerksame und verantwortungsbewusste Wähler nun ihre Konseuqnzen ziehen, indem sie diesen Politikern zukünftig ihre Stimme verweigern oder aktiv darauf hinwirken, dass sie ihre Ämter und Mandate verlieren, da sie ihrer nicht würdig sind.

  2. Heidi schreibt am :

    Dieser Artikel und sein Inhalt muss der breiten Masse zugänglich gemacht werden.
    Wir, die täglich unsere netzwerk-Seite lesen ,und einem geringen, gut informierten und interessierten Teil der Bevölkerung/Wählerschaft sind diese unglaublichen Aussagen bekannt, aber nicht dem überwiegenden Teil der Bevölkerung.
    Es fehlen mir die Worte dafür, dass solche Politiker im Bundestag über das Wohl und Wehe von Opfern sexueller Gewalt mitentscheiden dürfen.

  3. kar schreibt am :

    Zu Volker Beck, ich sehe das zugegeben etwas diferenzierter. Beck ist ein Bürgerrechtsaktivist. Schon immer gewesen. Ich hab diesbezüglich auch eher den Eindruck, einzelne Pädophile sind ob strafrechtlichen Ermittlungen an diesen mit rührselig verklärten Geschichten über angebliche Polizeiwillkür gegen sich herangetreten, was mit zu dessen kurzzeitig vertretenen Ausführungen führte, später hat der sich meines Erachtens über die Grundproblematik kundig gemacht und dann davon distanziert. Zumal ja diese Sache mit den aus dem Zusammenhang/falsch widergegebenen Zitaten in der erwähnten Publikation ein Nachdenkprozess eingetreten sein könnte. Zwar vielleicht etwas zu spät, aber immerhin. Besser zu spät, als gar nicht.

    Zu den Ausführungen Jerzy Montags eine kurze Anmerkung. Auch Bezugnehmend auf den im verlinkten Artikel veröffentlichten Leserkommentar „Grundsätzlich entspricht freiwilliger Sex, auch bei Minderjährigen, dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und auf freie Entfaltung der Persönlichkeit jedes einzelnen. Nachgewiesen werden muss, dass etwas schädlich ist bzw.die Rechte anderer verletzt und dass ein Abhängigkeitsverhältnis durch Machtmissbrauch zur sexuellen Nötigung ausgenutzt wurde. Nur unter diesen engen Voraussetzungen darf Sexualität strafrechtlich überhaupt verfolgt werden. Das Sexualstrafrecht gehört dringend ausgemistet, damit der Selbstbestimmung aller Betroffenen und Generationen Rechnung getragen wird.“ Hier wird ein Denkfehler bei dem Verfasser des Leserkommentars, sowie seitens Jerzy Montag in dessen Ausführungen ersichtlich.

    Es sollte von eben dieser Seite ganz klar getrennt werden zwischen einvernehmlichem Sex in etwa gleichaltriger Freunde und der Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Lehrern/Schülern. Dem Drang eines pädophilen Lehrers, die Abhängigkeit eines Schülers für sich auszunutzen, sind Grenzen des Strafrechts gesetzt. Selbstbestimmung heißt demgegenüber doch wohl eigtl., selbst zu entscheiden, und eben nicht einem „Abhängigkeitsverhältnis“ zu unterliegen. Es ist schäbig, dass in solchen Ausführungen sowohl Jerzy Montags als auch dessen Fans offensichtlich einvernehmliche Handlungen/Beziehungen zwischen Jugendlichen in der Argumentationskette dafür herhalten sollen, demgegenüber die Realitäten v. Abhängigkeitsverhältnissen zwischen Schüler/Lehrer zu verzerren/verharmlosen.

  4. Monika Ederer-Mosing schreibt am :

    Und warum wird Papst Johannes Paul II heiliggesprochen, der Pädokriminalität durch Versetzung der Kriminellen an andere Stellen bestrafte und ihre Geheimhaltung gebot?

  5. Anna M. schreibt am :

    @kar:
    Die Haltung von netzwerkB gegenüber Volker Beck ist nicht undifferenziert, wie du suggerierst, sondern sehr differenziert, weil ausführlich und klar hergeleitet.
    Ob die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen wurden oder falsch wiedergegeben wurden ist nicht erheblich. Viel erheblicher ist, daß er damals diese Haltung hatte, die sich in den Zitaten widerspiegelt. Sonst hätte er sich nicht bemüßigt gefühlt, seinen „Irrtum“ zu korrigieren.
    Volker Beck steht auch für einen Trend bei den Grünen, der damals war und heute immer noch da ist (siehe Jerzy Montag und Daniel Cohn-Bendit und vermutlich noch einige andere). Und DAS ist die Katastrophe!

  6. Anna M. schreibt am :

    Jerzy Montag hat sich auch für die Legalisierung der Beschneidung von Knaben eingesetzt. Auf Abgeordnetenwatch zeigt sich, daß er nur Unsinn redet und nicht informiert ist.
    Es gibt beispielsweise „leichte“ Formen der Mädchenbeschneidung, bei denen die Klitoris eingeritzt oder angestochen wird. Das ist verboten, aber die Vorhautamputation bei Jungen ist erlaubt!
    Hier ist der Blödsinn von J. Montag, der sehr gut in sein Profil paßt:
    http://www.abgeordnetenwatch.de/jerzy_montag-575-37821–f381703.html#q381703

  7. Thomas Knorra schreibt am :

    Der Artikel versammelt Fakten über Haltungen von Politikern, das den Kinderrechten auf Schutz vor sexuellem Missbrauch sowie vor Genitalverstümmelung entgegensteht.
    Aufmerksame und verantwortungsbewusste Wähler müssten meiner Meinung nach aus den belegten Fakten Konsequenzen ziehen, indem sie diesen Politikern zukünftig mindestens ihre Stimme verweigern, besser noch, aktiv darauf hinwirken, dass sie ihre Ämter und Mandate verlieren, um durch geeignetere Nachfolger ersetzt zu werden, die sich aktiv für Kinderrechte einsetzen.

  8. Realmenschin schreibt am :

    Ich bin schockiert darüber, was Volker Beck von sich gegeben hat! Für mich ein weiteres Signal mich zu bewegen, und alles zu tun, was ich kann um solchen Menschen keinen Platz der Verantwortung und schon gar keinen in der Politik zu überlassen! Jemanden, der sexualisierte Gewalt verharmlost hat, egal wie lange das her ist, hat an verantwortlicher Position nichts zu suchen! Die Zusammenhänge zu sehen, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass ein Teil unserer verharmlosenden Gesetzgebung möglicherweise auf dem Betreiben solcher Personen beruht, welch ein Schock!
    Volker Beck und Co müssen gehen, fordere auch ich!

  9. Eva schreibt am :

    Neben der obigen Forderung ist aus meiner Sicht das Folgende total Täter freundlich. Hier müßte der Gesetzgeber endlich die schweren psychischen Schäden anerkennen. Es ist ein Unding, wenn nach nicht nachweiser sexueller Gewalt oder nach Ablauf der Verjährung , die psychischen Schäden nicht in den Gesetzen auftauchen.

    Nach der ganz herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum erfüllt eine bloß psychische Einwirkung auf den Geschädigten, die lediglich dessen seelisches Wohlbefinden berührt, nicht den Tatbestand der Körperverletzung. Erforderlich sei ein somatisch objektivierbarer pathologischer Zustand infolge solcher psychischer Belastungen (vgl. Tröndle/Fischer, StGB, 53. Aufl. 2006, § 223 Rn. 6 m.w.N.).

  10. hildegard schreibt am :

    Volker Beck ist bis heute menschenrechtspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion. Jerzy Montag ist bis heute rechtspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.

    Wann soll das Lügen und Vertuschen je enden?
    Wir erwarten vom reformbereiten Teil der GRÜNEN ehrliche Auseinandersetzung und als logische Folge die Unterstützung unserer Forderungen an den Rechtsstaat.

  11. hildegard schreibt am :

    @Monika Ederer-Mosing
    Beflissene Strategie beider Päpste – WIE der Politiker/innen: Ablenkungsmanöver!
    Und zwar immer gerade dann, wenn ihnen die (nicht eben unwichtigen) Äußerlichkeiten eine gute Gelegenheit bieten, sich vor den wirklich wichtigen inneren Angelegenheiten drücken zu können. Den Sand streuen sie. Der Staub wirbelt auf. Das Volk blinzelt und reibt sich die Augen. Und Weihrauchschwaden haben eine ähnliche Wirkung …

    Roth und Co. – sie alle, zusammen mit den Politikern anderer Parteien buckeln vor den besonders frommen Christenmenschen, die sich ihre „Vorrechte“ von ihren geweihten, hoch verehrten, selig gesprochenen und heilig zu sprechenden „VORBILDERN“ kopiert und verinnerlicht haben – ob selbst betroffen oder nicht …

    Buckelnde Politiker übersehen sämtliche seuchenartige Folgen und behandeln grundlegendes Menschenrecht des Kindes / Jugendlichen / Abhängigen grundsätzlich so, als sei es wie selbstverständlich dem eines beliebigen Erwachsenen unter zu ordnen. Aus der Geschichte zu lernen, selbständig zu denken, couragiert und eigenverantwortlich zu handeln – das steht nicht auf ihrem Schirm. Das stünde ihrem Machtstreben im Weg und begründet wohl auch ihr Oberflächengeplätscher in seichten Gewässern …
    Wie gern nimmt man als Politiker/in sich dann der äußeren[!] Probleme an – unter der Zustimmung der ebenso oberflächlich bleibenden Wählerschaft.

    Angst ist keine gute Ratgeberin.

  12. Realmenschin schreibt am :

    Ich sehe das hier als klaren Aufruf, zu demonstrieren! Wir können unsere Meinung sagen, wir haben Meinungsfreiheit und wie können hier mitbestimmen und sollten das auch tun, denn wenn wir das nicht tun, wird es uns aus der Hand genommen! Und es WIRD uns dann aus der Hand genommen!Ich werde an der Demo teilnehmen! Nur wenn wir uns bewegen bewegt sich etwas und je mehr wir sind, desto stärker werden wir sein und bekommen die Aufmerksamkeit, und damit geht die Aufmerksamkeit auf das Tun von Beck und co!! ES GEHT nicht, dass solche Politiker entscheiden- wir entscheiden! Ob wir nun still da stehen, oder sprechen, oder dasitzen- wenn wir einfach DA sind, so wie wir sind, ist das eine Demonstration!

  13. Stepher schreibt am :

    Pädophilie und Systemzerstörung unserer geschaffenen bürgerlichen Werte sind das eine. Das Andere ist sind die Kriegsverbrechen. Rot/Grün hat 1999 die lange Friedensperiode Deutschlands seit 1945 beendet und sich am Bombardement in Jugoslawien beteiligt. Es war ausgerechnet eine prokommunistische Rot/Grüne Regierung (Schröder/Fischer, Merkel Opportun), die die längste Friedensperiode abrupt beendete und in Jugoslawien mit bombte, nur weil Slobodan Milošević sich weigerte den Kosovo als US- Einfallstor gegen Rußland preiszugeben. Wie eng war damals schon die Kollaboration (mit den Feinden von NSA, CIA und Komplizen). Wer befragt die deutschen Rot/Grünen Aggressoren heute – Wofür; DAS DAMALIGE MORDEN? Etwa dafür:
    http://german.ruvr.ru/2013_07_31/Bosnien-als-Aufmarschgebiet-Plan-Europa-3000-6171/
    Wieviele unschuldige Kinder wurden totgebombt und verwaist.
    Die damalige Bundesgeschäftsführerin der „grünen“ Kathrin Eckhardt- Göhring ist dafür von der protestantischen Kirche zur Chefin der ev. Synode kooptiert worden. Wenn wir also den Papst nennen, müssen wir auch dessen Gegner offenbaren:
    Was geschieht in Zukunft mit Kindern in Familien, denen die Protestanten jetzt Regenbogen- Eltern verordnen?

  14. uwe werner schreibt am :

    Ich habe Volker Beck am Donnerstag in Mönchengladbach mit den Themen auf einer Wahlveranstaltung konfrontiert und ein Netzwerk Fleyer i.d. Hand gedrückt. Er wurde blass und war erschrocken. Nicht wegen dem Thema sondern weil ich ihn direkt damt angesprochen habe vor der Presse. leider hat die Rheinische Post es nicht erwähnt. Und ich hatte richtig Herzflattern.

  15. Anna M. schreibt am :

    Klasse, Uwe!

  16. Realmenschin schreibt am :

    @Uwe Werner, Hut ab!

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