Der „Fall Edathy“

14.02.2014: netzwerkB

Streiflichter auf einen noch unaufgeklärten Fall, merkwürdige Grenzbereiche, schmutzige Netze und beherzte Juristen

von Beate Lindemann-Weyand, netzwerkB

Zunächst tröpfelten die Informationen zaghaft: Gegen einen ehemaligen Bundestagsabgeordneten, Sebastian Edathy würden derzeit Ermittlungen laufen. Wie das so ist, wenn die Medien einen Skandal wittern, kulminierte der anfänglich weniger dramatisch erscheinende „Fall“ zu ungeahnten Ausmaßen, dessen Enden bis jetzt noch nicht abzusehen sind.

Das Wort „Kinderpornographie“ rückte ebenso in den Fokus wie die „Unschuldsvermutung“.

Nicht einwandfrei erworbene Fotos eines kaum bekannten „Käseblattes“ von den Innenräumen der Wohnung des Beschuldigten machten die Runde, unerlaubt vom Balkon aus geknipste Bilder von Bildern an den Wänden dieses Mannes, die man so oder so interpretieren kann. Im Zusammenhang mit den derzeitigen Ermittlungen „nur“ moralisch eher be – als entlastend. Hier aber schon die erste „Krux“- denn „eigentlich“ sind wir nicht befugt einen Menschen vorzuverurteilen und in seine intimen Räume Einblick zu nehmen. Rechtlos sollte niemand in diesem Land sein- denn wo ist die Grenze, wo ist das, woran sich jeder Mensch halten können sollte? Andererseits begehrt in vielen Fällen die durchaus berechtigte Frage in uns auf: was, wenn hier wirklich jemand Kinderfolterdokumente (Kinderpornographie kann es nicht sein, da Kinder nicht pornographisch agieren KÖNNEN!) konsumiert hat? Wo sind da die Rechte des Kindes geblieben? Ist es dann nicht unser aller Recht Einblick zu nehmen in dessen intimsten Raum? Ich meine nicht, denn Rechtsstaatlichkeit muss bleiben- allerdings zu Gunsten unserer betroffenen Kinder und der erwachsenen Betroffenen, ausgebaut und vor allem auch beherzt angewandt werden.

Die Aktion „Spade“

Ende 2013 wurde die kanadische Aktion „Spade“ bekannt- http://www.welt.de/politik/ausland/article124763770/Was-die-Kanadier-mit-dem-Projekt-Spade-aufdeckten.html

Hier ist die Rede von hunderten „befreiten Jungen“, was impliziert, dass es sich um sexualisierte Gewalt gehandelt hat.

Laut des Welt-Artikels entstand ein Teil der Bilder z.B. auf diese Weise: ein vorbestrafter Deutscher, Namens Marcus Roth, setzte Jungen ab acht Jahren- die ihm von Eltern für eine angebliche Karate-Freizeit anvertraut waren- unter Alkohol und Drogen. Daraufhin wurden sie von ihm zu sexueller Gewalt gezwungen. (in dem Artikel heißt es, die Kinder wären beim „Sex“ gefilmt worden- was aber nicht möglich ist, da Kinder keinen Sex machen- denn es handelt sich dabei immer und grundsätzlich um sexualisierte Gewalt.).

Der Betreiber der Filmfirma Azovfilms.com, tauchte unter, nachdem ihm als Betreiber der Filmfirma keine relevante strafbare Handlung nachgewiesen werden konnte.

Als anonymem Händler konnte ihm aber schließlich der Vertrieb von Kinderfolterdokumenten der Kategorie eins, in großem Stil, nachgewiesen werden.

In einem Artikel des „Toronto Star“ sprach Joanna Beavan- Desjardins, Chefin der Abteilung Sexualverbrechen bei der Kriminalpolizei von „einigen der entsetzlichsten Taten gegen sehr kleine Kinder, die meine Beamten je gesehen haben“ (http://www.welt.de)

Dieser Satz verdeutlicht, um welche Verbrechen es geht und was hier vertuscht wird, wenn Ermittlungen behindert werden!

Die vertriebenen „Produkte“, gehören entweder der sogenannte Kategorie eins(strafbare Kinderfolterdokumente) oder zu Kategorie zwei (weniger eindeutige, Kinderfolterdokumente“). Letztere ist Diejenige, die man Sebastian Edathy bis zum jetzigen Zeitpunkt nachweisen konnte.

Eine Spur führte im Laufe der Ermittlungen von Aktion „Spade“ neben anderen deutschen „Nutznießern“, zu Sebastian Edathy.  Dessen Anwalt wurde- laut Staatsanwaltschaft Hannover- kurz nachdem bekannt wurde, dass der beschuldigte kanadische Händler „aufgeflogen“ war, schon im November 2013 bei der Staatsanwaltschaft vorstellig, um zu erfahren, ob sein Mandant wegen etwas beschuldigt würde. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass der Zeitraum von November 2013 bis Februar 2014 ausreicht, um weitere- möglicherweise inzwischen erfolgreich vertuschte- Beweise für eine – ich spekuliere- Kategorie eins, verschwinden zu lassen, bis es zur eigentlichen Ermittlung gegen Herrn Edathy gekommen war.

Weitergabe von Ermittlungsinhalten

Die zuständige Staatsanwaltschaft Hannover, hat heute eine Pressekonferenz abgehalten. http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/edathy133.html

Staatsanwalt Jörg Fröhlich hinterließ einen alles andere als glücklichen Eindruck, er wirkte, als müsste er an sich halten, während er die empörenden Vorgänge der Weitergabe von hoch brisanten Ermittlungsinhalten während der zurückliegenden Monate beschreibt. Es wird deutlich, dass hier wohl bei Weitem nicht an einem Strang gezogen wurde. Von Informationsweitergabe von Ermittlerseite, auf Seiten der Polizei ist die Rede. Was vereinzelte, andere Staatsanwaltschaften und das BKA angeht, hört man hier mit etwas Feingefühl  heraus, dass man auch bei der Bewertung des Bildmaterials der Kategorie zwei, nicht die gleiche Sprache spricht.

Bei mir drängte sich während seiner Ausführungen auf einmal eine vage Erinnerung  an die Skandale im Jahr 2013 auf, als z.B. auf der Seite des BKA eine merkwürdige Studie https://netzwerkb.org/2013/09/10/kinder-konnen-zu-wenig-sexuelle-erfahrung-sammeln/ aufgefallen war, die des früheren wissenschaftlichen Direktor des BKA, Herrn Michael C. Baurmann, der bis 1990 Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität“ war, die laut „FOCUS, „einvernehmliche sexuelle Handlungen mit Kindern legalisieren will.“ (http://www.focus.de/politik/deutschland/schriftenreihe-soll-extern-begutachtet-werden-bka-nimmt-studie-wegen-paedophilen-vorwuerfen-offline_aid_1094642.html)

Ob hier wirklich gründlich aufgeräumt wurde? Wir kennen doch inzwischen die Wirklichkeit, haben wir nicht oft genug in den letzten Jahren feststellen müssen, dass ein Jahrzehnt keine Zeit ist, oft genug noch nicht einmal um Verantwortliche für das Leid von Kindern verantwortlich zu machen?

Zurück zum gegenwärtigen Fall, dessen Zusammenhänge im Moment erst einmal nur ansatzweise beleuchtet werden können, so viele noch nicht aufgeklärte Details und Zusammenhänge rücken beinahe stündlich nach und nach ins Licht der Öffentlichkeit.

Staatsanwalt Fröhlich konnte heute noch nicht eindeutig bestätigen, dass an den Computern manipuliert oder Festplatten gelöscht wurden. An denen, die in Wohnung und Büros  Edathys gefunden wurden. An denen, die nicht mehr da waren, und wohl in einem üblich ausgestatteten Büro eigentlich hätten vorhanden sein müssen- und aller Vermutung nach verschwunden sind- kann man es natürlich auch nicht feststellen. Wer zwischen den Zeilen liest, ahnt fettgedruckt, was hier passiert …wurde!

Kinderschutz- eine Frage der Einstellung?

Durch diese Pressekonferenz wurde mir klar, wie wenig Zusammenhalt und Einheit es auf den verschiedenen Ebenen unseres Staates zu geben scheint. Man kann sich in Verschwörungstheorien ergehen, man kann aber auch mit gesundem Menschenverstand eins und eins zusammenzählen, und hier einen beherzt arbeitenden und mit voller Berechtigung wütenden Staatsanwalt und andere Mitziehende sehen, die den Schutz der Kinder und Jugendlichen im Blick haben. Und auf der anderen Seite leider die Prominenz anderer, die an höchster Stelle ihren Teil tun- warum auch immer-, um Ermittlungen, die Seelenmorde verhindern können und Täter in die Schranken weisen, zu ersticken!

Noch auf ein Wort zu Kategorie eins und zwei der Kinderfolterdokumente: auch hier mein Dank an den Staatsanwalt und laut seiner Ausführungen an viele- leider nicht alle anderen- Behörden, die den Eindruck hinterlassen, dass in ihren Augen auch Bildmaterial der Kategorie zwei als ein Kinderfolterdokument zu bewerten ist. Hier scheint es genügend Erfahrung zu geben- wie man ja auch von Forschungen über Pädophile weiß, die zuerst Mal mit dem Gedanken spielen, einem Kind sexualisierte Gewalt anzutun, dann werden Bilder angeschafft, dann wird man aktiver…..

Die Staatsanwaltschaft hätte also nicht ermitteln müssen- sie tat es nur, weil hier Menschen zum Glück der Meinung sind, dass es sich bei angeblich weniger offensichtlicher Kinderfolterung schon um einen Wert handelt, der zu Ermittlungen veranlasst.

Gut möglich, dass andere Staatsanwaltschaften anders entschieden hätten?

Zeigen uns diese Abwägungsmöglichkeiten also, dass es von der Persönlichkeit, der Einstellung von Amtsträgern abhängt, ob ermittelt wird oder nicht? Kann das richtig sein im Sinne des staatlichen Schutzes unserer Kinder und Jugendlichen, die von Erwachsenen erst dazu manipuliert wurden, etwas zu tun, dem kein Kind zustimmen kann, um dann in jeder erdenklichen Form von Tausenden auf einem Bild oder Film beschmutzt, beschämt und menschenunwürdig herumgereicht zu werden?

Dass ich mir als Betroffene, als Mutter und fühlender Mensch ohne Not vorstellen kann, dass auch „Kinder-Posing“ nichts anderes ist als sexualisierte Gewalt, zählt also strafrechtlich nicht?

Auf prominente Fürsprecher im Fall „Edathy“ muss man nicht lange warten, denn z.B. Prof. Dr. Monika Frommel, eine bekannte Befürworterin der Verjährungsfristen http://netzwerkb.org/2010/02/27/opfer-wehren-sich-gegen-die-verjahrungsfrist-bei-sexualverbrechen-politik-direkt/ und Mitglied einschlägiger Versammlungsorte für Ultra-Liberale, wie die Humanistische Union, meldete sich umgehend zu Wort http://www.hna.de/nachrichten/politik/grenzbereich-rechtsbeugung-3366570.html .

Denjenigen, die sich derzeit in der Öffentlichkeit, in unsäglichen Leserbriefen oder anderen Medien über die angebliche Harmlosigkeit der Kategorie zwei auslassen, möchte ich empfehlen, sich nur eine Minute lang vorzustellen, dass das eigene Kind, das Patenkind, die Kinder der Nachbarn, oder irgendein Kind, irgendwo auf einem Foto posiert, und als Vorlage für den Schmutz zig Tausender Nutznießer dient!

Viele Fragen sind offen, was den aktuellen Fall angeht- und ob wir wirklich klärende Antworten erhalten steht in den Sternen. Ein Lichtblick immerhin, bei allem, was es zu bemängeln, anzuklagen und zu verändern gibt, ist ein neues Bild, das man durch die ehrliche Empörung und das sichtbare Engagement der Staatsanwaltschaft Hannover gewinnen konnte. Das gibt mir Hoffnung, Hoffnung darauf, dass es zu den offensichtlich negativen Vernetzungen in unserem Land und darüber hinaus, auch die anderen gibt, die „Guten“ und von diesem Glauben leben wir doch auch und vor allem unzählige Kinderseelen!

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31 Kommentare

  1. Karl Görtz schreibt am :

    Das hier wurde abgesagt kurz VOR dem Fall Edathy. Manchmal verwirrt mich das zeitliche Geschehen mit ihren Abfolgen

    Kultur: Bildende Kunst: Abgesagte Balthus-Ausstellung stößt Pädophilie-Debatte an – badische-zeitung.de

    „Wenn aber so eine Kunst, von der wir sagen, dass sie das Ungeheuerliche aufnimmt und formbildend abwendet, ein leibhaftiges Modell braucht. Und wenn meine eigene Tochter dies sein sollte? Ich würde Nein sagen ohne Zögern. Ich würde dies Kind sehen, nicht die Kunst. Es sollte in nichts hineingezogen sein, in dem es nur Objekt sein kann. Und es wäre auch meine Frage, wie sich das Kind Anna gefühlt hat in Balthus’ Atelier vor der Kamera.“

    http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/abgesagte-balthus-ausstellung-stoesst-paedophilie-debatte-an–80730507.html

  2. hugo.vohrmann@gmx.de schreibt am :

    Jetzt kann man unter anderem Denken, warum unter Vorsitz von Politikern die Lobby Politik für Opfer keine Entschädigung wollen und deshalb die Gesetze für Entschädigung nicht ändern.

  3. Eva Phoenix schreibt am :

    @Beate:“um dann in jeder Form von Tausenden von einem Bild oder Film beschmutzt, beschaemt und menschenunwuerdig herumgereicht zu werden“

    Sexualisierte Gewalt nicht nur waehrend des Fotographierens in der Kindheit, , sondern taeglich Jahrzehnte lang nachher, auf der ganzen Welt. Mit dem Potential, dass die voyeurische Gewalt der pedophilen Verbraucher in koerperliche Gewalt an dem nun erwachsenen Opfer uebergeht (Es gibt einen paralellen Fall an der Westkueste der USA. Ueber 3000 Einzelverfahren wurden bisher von diesem Survivor angestrengt, Diese junge Frau ist als Erwachsene von einem pedophilen Verbraucher der von ihr gemachten Kinderfolterfilme, jahrelang gesucht und dann gestalkt worden)

    „Amy Unknown“ (Uebersetzt, Amy Unbekannt) (nicht ihr wirklicher Name) wurde mit 8 Jahren Opfer sexualisierter Gewalt; ihr Onkel vergewaltigte sie und hat dann einen pornographische Film von ihr gemacht.

    Dieser Film ist in Kinderpornographiekreisen einer der am meisten verkonsumierten Filme.

    Doch etwas hat sich gedreht.

    Das ueberlebende Opfer schweigt nicht mehr; das Opfer wehrt sich und verlangt sein Recht. „Amy“ verklagt seit Jahren jeden einzelnen Kunden, der die von ihr gemachten Kinderpornographiefilme betrachtet, und dessen Namen sie habhaft werden kann. Sie verklagt jeden *einzelnen* Kunden fuer die *Gesamtsumme* der ihr zustehenden Wiedergutmachungssumme. Bis jetzt hat sie ca 2000 EInzelverbraucher verklagt. In 182 Faellen hat sie vor Gericht gewonnen. Amy hat bis jetzt 1.6 Millionen USDollar in Wiedergutmachung gewonnen, davon 1.2 Millionen von einem einzigen Einzelverbraucher.

    „Amy’s“ Fall ist zur Zeit for dem Obersten Gerichtshof der USA, der dabei ist zu entscheiden, ob jeder einzelne Kinderfolterfilm-„Verbraucher“ fuer den Gesamtschaden, der „Amy“ zugefugt wurde, haftbar gemacht werden kann oder nur anteilig. . Das Urteil wird im Sommer verkuendigt werden.

    Der lebenslange Schaden (ohne Schmerzensgeld ), (lebenslange Therapy, verlorenes Einkommen, Rechtsanwaltkosten ), der „Amy“ zugefuegt worden ist wird auf 3.4 Millionen USDollar geschaetzt.

    Im Vergleich, wieviel Euros schlug der Runde Tisch als Pflaesterchen vor ? ( Das muss ja wohl ein Witz sein) (Ein sogenannter „Rechtsstaats-Witz“)

    Die pedophilen Pornonetze sind international.
    Ob wohl die Kriminalpolizei in Toronto, von der Spuren zu Herrn Edathy fuehrten, seinen Namen an „Amy“ und ihre „Schwester“ an der Westkueste weitergeleitet hat?

    Google „Amy Unknown“ (English only): for introduction select „Seattle times“(„Child porn victims want damages from those who view images“), Cindy Lange-Kubick: „Amy Unknown v. Perverts Everywhere“) and http://www.newsnet5.com (Amy Unknown: Supreme Court to rule whether victim can collect $3.4 M restitution from child porn user) SCOTSblog is the Supreme Court’s blog. http://www.childlaw.us/doyle-randall-paroline-vs-amy unknown is her attorney’s, James R. Marsh, blog.

    Die Frage vor dem Obersten Gerichtshof ist: Kann Amy den *Gesamt*schaden von jedem *einzelnen* Pornoverbraucher einklagen, oder nur seinen „anteiligen“ Betrag ?

    Diese Frage ist irgenwo absurd und beruht auf einer Trug-annahme: Je mehr Pedophile den gleichen Kinderpornfilem anschauen, desto kleiner ist der Anteil eines jeden Einzelnen daran? und desto kleiner seine Verantwortung? Jeder Einzelne schaut jeweils das *ganze* Bild an, und nicht einen anteiligen Auschnitt davon. So jeder Akt des ANschauens ist nicht „anteilig“ und andert sich nicht im Ausmass je nach dem wieviele oder wie wenige andere Pedophile das gleiche Bild auch noch anschauen. Und zu welchem Zeitpunkt muesste man dann aufhoeren, die Anzahl der Anschauer zu zaehlen???? Beim Hinscheiden des Opfers, da man ja vorher nicht wissen kann wieviele Pedos sich in der ZUkunft die Bilder anschauen werden ??. Wenn die Verantwortung des Einzelnen wirklich im umgekehrten Verhaeltnis zur Anzahl der Betrachter staende, dann gaebe eine solche Gesetzgebung ja der Pedophilen Porno Gemeinde eine Incentive, dass moeglichst viele Verbraucher pornographische Pedophile filme anschauen sollten – je mehr Individuen anschauen, (je mehr hits), desto geringer waere dann der Schaden fuer das Opfer pro Anschauer ???? Je mehr anschauen, desto grosser ist jedoch die Verletzung des Opfers !! Jeder Akt des Anschauens ist ein neuer und autonomer Akt der Gewalt, der sich zu den anderen Gewaltakten hinzu addiert, vergleichbar einem Gangrape (Gruppenvergewaltigung) In einer Gruppenvergewaltigung macht jeder zusaetzliche Gewalt akt den vorhergehenden nicht geringer, sondern potenziert ihn.. Jeder internet hit von kinderpornofilmen muss zusammengezaehlt u/o multipliziert werden , und nicht dividiert.

    Aber zumindest ist sexualiserte Gewalt gegen Kinder und seine lebenslangen Folgen, jetzt ein Thema, das sogar den Obersten Gerichtshof beschaeftigt. Soweit ist die Mauer des Schweigens schon abgetragen.

    Eva Phoenix

  4. Wolfgang Ott schreibt am :

    Es zeigt sich erneut im Fall Edathy, wie die Politik Justiz,Behörde den Ball der Verantwortung hin und her schieben.Was hat die Politik bis heute wirklich zum schutz von Kinder unternommen? Nichts!Man schütz die Täter weiter. Was hat die Politik gegenüber der Misshandelt und Missbrauchte Kinder, durch Prister unternommen? Nichts!Wieviele Edathys haben wir noch in der Politik und Justiz?
    Gabriel, Steinmeier und Oppermann wusten vor der Regierungsbildung von dem Fall Edathy und haben in gedeckt, oder vieleicht gewahrnt?
    Wenn sich Herr Gabriel hinstellt und Herrn Friedrich jetzt noch in schutz nimmt, frage ich mich was hat unser Stellverterner Kanzler Gabriel für eine verkommene Moral.Es geht hier um Kinder. Dieses hatte äuserste Priorität gehabt diesen
    Edathy sofort aus der Partei zu schmeißen. So wurde er gewarnt um seine Computer und weitere Porografisches Matreal zu vernichten, mann weis doch Ohne Beweise keine Verurteilung. Das hat doch Methode.
    Herrn Gabriel, Herr Steinmaier und Herr Opperman müssten unverzüglich zurücktreten. Alle haben es gewusst und Herrn Edathy gedeckt.
    Heute ist eim sehr bewusst warum die SPD gegen ein Verjährungfrist war und ist. Um die Täter zu schützen, sie sitzen in der eigene Reihe und vieleicht ganz vorne. Armes Deutschland. Verflucht nochmal wer schützt entlich unsere Kinder!!!!!

  5. Karl Görtz schreibt am :

    Staatsanwaltschaft Hannover:

  6. Gertrud Tammena schreibt am :

    Dieses Forum ist nicht geeignet, um einen Fall solchen Ausmasses der Verfehlungen, Verstrickungen, Schuldzuweisungen, Verdächtigungen, Verschwörungsmöglichkeiten, Feindschaften konstruktiv und fair zu klären – da wird zu viel undifferenziert vermischt; das grenzt an virtuellen Stammtisch und Populismus. Für eine stringente detaillierte Aufarbeitung bedarf es eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses und juristischer Klärungen. Es darf nicht unser Interesse sein, voreilig mit den Wölfen zu heulen, denn es geht um Kindeswohl, Grundrechte und Machtmissbrauch.

  7. Karl Görtz schreibt am :

    Allein die Tatsache, dass der Fall Edathy, wie immer er auch enden möge, die große Koalition zu Fall bringen kann, beweist, dass wir keine repräsentative Demokratie in Deutschland mehr haben. Der Mehrheit der Mitglieder im deutschen Bundestag geht es ausschließlich darum, auf Kosten der Steuerzahler ihren eigenen Arsch und ihren derzeitigen Lebensstandard zu sichern. Siehe multiple Diätenerhöhungen der Bundestagabgeordneten in einer Zeit, wo Kinder in Hartz IV Familien von Lebensmittelgutscheinen leben müssen. Noch profitieren CDU und SPD von den Stimmen ihrer alteingesessenen Stammwähler und Stammtischen. Erst wenn diese alten Stammwähler der CDU/SPD alle weggestorben sind, beginnt eine neue Ära in Deutschland. In Europa hat sie bereits begonnen. Siehe auch meinen folgenden Kommentar:

    Weihen für die falschen Erben – le Bohémien

    Es war schon immer so, dass vermeintlich alt Ehrwürdiges geehrt wird, mit der Hoffnung das Leben desselbigen virtuell zu verlängern obwohl man sich immer bewusst war, dass es nicht mehr lange überleben wird. Die Verantwortlichen werden es nicht zugeben auch wenn der Preis der Rettung Europas noch 100 Tausende in Armut verreckende Opfer kosten wird. Die Kollateralschäden nehmen beständig zu. Europa war eine Frühgeburt. Die Voraussetzungen für ein Überleben Europas waren zu keinem Zeitpunkt gegeben. Kohl war die Hebamme und Merkel wird die Bestatterin der Frühgeburt Europa sein. Ein wirtschaftliches Gleichgewicht der Länder Europas kann man nicht mal eben in wenigen Jahren erzwingen, wenn überhaupt. Es war zu keinem Zeitpunkt gegeben, was die zwingende Voraussetzung gewesen wäre und noch Jahrzehnte gebraucht hätte. Merkel und andere Dekadente fordern es aber von Europa. Merkel fordert ein Hartz IV- Europa. Oder anders gesagt: Der Export in den Ländern soll boomen, und im Binnenmarkt sollen sie verarmen. 100 Tausende Tote werden der Preis der Verantwortlichen sein, in die Geschichte eingegangen zu sein.

    http://le-bohemien.net/2012/10/13/weihen-fur-die-falschen-erben/

  8. Hamlet schreibt am :

    @Getrud
    Na, wenn sie Untersuchungsausschuss machen wollen, sollen sie machen, da in Berlin in ihrem „Kindergarten“; hier jedoch sind Obrigkeitsdenken und Einforderung eines abgeschlossenen Jurastudium fehl am Platz (wohin das manchmal führt, sehen wir ja gerade): man/frau darf sich hier Meinung zu bilden, darf auch selbst untersuchen, nachhalten.

    Zudem: Es gibt unendliche viele Fragen, die in der „politischen“ und „juristischen“ Perspektive aussen vor bleiben (werden/müssen/sollen). Und man/frau muss nicht, gerade hier, in Stammtisch und Populismus zurückfallen; wer jedoch in dieser Weise wie Sie auf angeblichen Populismus und Stammtisch hinweist, wo es auf netzwerkb.org bewundernswert wenig Stammtisch und Populismus gibt, allenfalls verständlichen Nachdruck und berechtigte Partei, nun, der oder die setzt sich dann dem Vorwurf überflüssiger, wenn nicht niederträchtiger Rhetorik aus und zugleich, wenn’s unschuldig geschieht, bedient er/sie vorauseilend ein übliches, ein gewünschtes Muster! Betroffene (wie auch Solidarische) können sich nicht selbst vertreten, sie sind auch heute noch Kinder Monika Frommel’scher Gestalt.

    Menschen, die berechtigt was zu sexueller Gewalt zu sagen haben, tun dies zumeist, so meine Erfahrung, sehr vernünftig, bedächtiger, „weniger überzeugt“ dafür umso gesprächsbereiter. Es gilt viel mehr, man/frau will nicht mit, sondern nur! über die Betroffenen sprechen. (Und ja, gerade auch ein Gespräch mit Edathy wäre, ist richtig, vorausgesetzt es gibt Gesprächsbereitschaft, wie auch eine Auseinandersetzung mit Vertretern der „Humanistischen Union“ wie Frau Frommel sinnvoll wäre, deren fast wiederkäuende Einstellung ist: Dies ist „maximal“ ein Stellvertreterproblem der „Eltern“ und „zivilrechtlich“ des Datenschutzes, aber vor allem gilt immer die „Privatsphäre“, die wäre immer schon „heilig“ und Schaden gibt’s nicht… (Auch Frau Frommel wird übrigens “leichtfertig” gegen Kinderarbeit sein und keine ertappten Kleidermarken kaufen, weil da ist das “juristisch” und “moralisch” einfach…) Nur im Bereich von verkauften Kinderbildchen will Frau Frommel kein Sittenproblem im Sinne von Art. 2 Abs. 1 Grundgesetz sehen, sowieso, wenn’s nahegeht, lieber so abstrakt wie möglich argumentieren… Frau Frommel, selbst wenn dabei Kinder zwischen fünf und vierzehn Jahren betroffen sind? Meine Antwort hierzu: letztlich ein Armutszeugnis für eine „humanistische“ Rechtsauffassung, die sich immer auch im „Angesicht des Gegenwärtigen“, dessen, was wir nun wissen, bewegen muss…, „Humanismus“ als Freibrief für Erniedrigung, Ausbeutung, Vermarktung in der über alles zu schützenden Privatsphäre, das schmeckt nicht, das versteht sich nicht. Ja, es gibt Fragen, viele Fragen, die vor und im Zusammenhang eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, eines juristischen Verfahrens gestellt werden müssen, dies sind vor allem gesellschaftliche, soziale, moralische Fragen:

    – Warum haben langjährige Kollegen nicht das direkte Gespräch mit Edathy gesucht? Und abseits aller Spekulationen:
    – Warum ist das Einzige, was Ihnen durch die Bank weg einfiel, von SPD zu CDU und CSU inklusive der Kanzlerin, Mobbing? (Wenn ich höre, dass Gabriel und Konsorten kein Wort mehr mit Edathy wechseln wollten, dann kommt auch dies einer „Strafvereitelung im Amt“ gleich, durch „stillschweigende Ausgrenzung“, „Entfernung“, ja man fragt sich
    – wie muss das Klima, der Alltag für Edathy und um Edathy im Deutschen Bundestag fühlbar gewesen sein, niemand soll da Fragen gestellt haben?
    – Warum hat sich niemand, wo schon einmal der Geheimnisverrat begangen wurde und über Monate fortlief, für die Version von Edathy interessiert: weil es alles Feiglinge sind?
    – Ja, Edathy ist schlimm, aber wie ich immer der Auffassung war, das Umfeld ist zumindest genauso entscheidend. Hat die Republik hier nicht beispielhaft die ganze Scheinheiligkeit, die ganze Feigheit, die mangelnde Zivilcourage vor Augen geführt bekommen? Und muss nicht schon deshalb, die Regierung insgesamt zurücktreten?

    Ja, all dies erinnert erschreckend an die Odenwaldschule! Es ist der gleiche Mief! Nur fast schlimmer, nun ist’s auch noch eine Farce. Die Republik als Odenwaldschule reloaded 2.0.

    Ich könnte mit vielen weiteren Fragen fortfahren… zur Staatsanwaltschaft, zum Präsidenten des Bundeskriminalamts, nach all den erbärmlichen Schauspielen der letzten Jahre rund um die Geschichte, die uns hier beschäftigt, war dies das zugleich billigste und deswegen erbärmlichste Schauspiel.

  9. Gertrud Tammena schreibt am :

    Es ist noch zu früh zu einer Meinungsbildung. Ganz klar ist es wichtig, die Erstellung,den Verkauf, den Kauf und die Benutzung von Bildern nackter Kinder als Form des aktiven und passiven Missbrauchs anzuprangern und zu ahnden. Aber die Begriffsverwischungen sind nicht hilfreich: Missbrauch ist Missbrauch, Mord ist Mord, Folter ist Folter, und es gibt auch noch „Kombinationen“ von all diesen Schrecken, die jeder für sich entsetzlich sind. Bei Edathy stellen sich Fragen: was war nach 2010, hat er weitergemacht? Wurde der Kinder-Pornokaufverdacht einfach nur politisch benutzt, um ihn zu chassen, weil er zu viel andere „Versäumnisse“ aufgedeckt hatte; will man nun alles wirklich aufdecken, strafverfolgen oder zu den TOPs zurückkehren? Natürlich ist die Schaustellung der Intimität von Knaben ein Delikt. UND ES TRIGGERT UNS ALLE, Hamlet.

  10. Hamlet schreibt am :

    Frau Getrud Tammena. Wenn Sie sich staatstragend erst Meinung bilden, wenn die Granden der Politik oder die Justiz, – mal wieder kein Ruhmesblatt in dieser Geschichte -, ihre Meinungsbildung für Sie abgeschlossen haben, dann dürfen Sie das gerne tun… Sie können natürlich auch wie Frau Frommel eine archimedische Position einnehmen, da finden Sie dann immer ein höheres Rechtsgut, dessen Verlust droht und der uns ins rauhe Mittelalter zurückversetzen wird, des Auge um Auge, des Mord ist Mord und des Missbrauch ist Missbrauch, ganz ohne Begriffsverwischung. Freut mich, dass Sie das und ihre Meinung dazu so klar haben.

    Übrigens: Niemand hat Edathy gechasst, sie haben ihn nur alle miteinander gemobbt und damit das Thema und die Betroffenen gleich mit. Ist vor allem eine bittere Lehrstunde zur Wirkmächtigkeit der begleitenden Tabus, da spielt man gerne schnell mal Mittelalter…

  11. hildegard schreibt am :

    „Dem Volke habt ihr gedient und des Volkes Aberglauben,
    ihr berühmten Weisen alle! – und nicht der Wahrheit!
    Und gerade darum zollte man euch Ehrfurcht.
    … Frei vom Glück der Knechte, erlöst von Göttern und Anbetungen,
    furchtlos und fürchterlich, groß und einsam:

    so ist der Wille des Wahrhaftigen.“

    Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra.
    http://www.deweles.de/

  12. Es ist immer das gleiche…. Machtpositionen-Männer-Politik-Missbrauch- in jede Richtung. Und… Jeder deckt jeden!?…“eine Krähe hackt der anderen Krähe kein Auge aus….“.Mir kam,sofort die Situation der ODENWALDSCHULE vor Augen.
    Mich kotzt es langsam an, die Verlogenheit, der Machtmißbrauch, das „Täterloyale Verhalten“, die Verharmlosung und Vertuschung von sexuellem Mißbrauch an Kindern und Heranwachsenden durch ERWACHSENE.
    Hier hilft nur eins : HINSCHAUEN,BENENNEN, AUFDECKEN,GESSETZE SCHAFFEN DIE RECHTE VON KINDERN UND HERANWACHSENEN STÄRKEN, DIE OPFER SCHÜTZEN!!! UND NICHT DIE TÄTER!!!!
    Ein Anfang wäre die Abschaffung der Verjährungsfristen für sexuellen Mißbrauch!!!!!

    Heike Graf

  13. Klaus Linnenbrügger. Politik-Justiz-Institutionen.Mann muss sich damit abfinden,dass Kinderpornographie und alles,was mit den pädokriminellen Perversen zu tun hat in der BRD von den gesellschaftlichen „ELITEN“ organisiert wird,nur sofern etwas nach draussen sickert beginnt die Offbarung.BRD-das Land der Triebtäter im Amt? Darüber besteht kein Zweifel mehr! (Drahtzieher in Amt und Würden)von Ludwig-Eugen Vogt.

  14. Vera schreibt am :

    Es ist an der Zeit, dass die Bundesregierung zurücktritt. Als Betroffene mit Spätfolgen fühle ich mich mit meinem Wissen verpflichtet Kinder zu schützen.
    Dazu gehört es auch eine Regierung zum Sturz zu bringen, die nicht Willens und in der Lage ist Kinder und Jugendliche zu schützen. Für Geschädigte zu sorgen und alle Anstrengungen zu unternehmen um sexualisierte Gewalt zu verhindern. Dazu gehört Aufklärung, eine breite ehrliche öffentliche Debatte.
    Wir leben im 21 Jahrhundert und nicht mehr im Mittelalter, wo Kinder der Willkür der Erwachsenen ausgeliefert waren.
    Von der intellektuellen Elite erwarte ich ein klare Stellungnahme über Verjährungsfristen und Opferentschädigung. Nicht als Wahlversprechen, sondern als verbindliche einzufordernde Stellungnahme.
    Einzelne Aktionen bringen wenig. Die Bundesregierung befürwortet in anderen Ländern Revulotionen, Besetzungen und Demos, die Regierungen zwingen Neuwahlen, Gesetzsesänderungen uvm. durchzuführen.
    Wie mit den Opfern in Deutschland umgegangen wird, ist menschenverachtend und entwürdigend und das in einem Land, welches sich die Menschenwürde auf die Fahne geschrieben hat.
    Auch wenn es ein Traum von mir bleibt, dass Millionen für die Opfer auf die Strasse gehen, mit der Wut im Bauch für die Täter und mit dem Mitgefühl im Herzen für die Opfer werde ich nicht müde werden für meine Würde und mein Recht immer wieder zu kämpfen

  15. Hamlet schreibt am :

    Kommentar für http://www.sueddeutsche.de/politik/fall-edathy-strafrecht-ist-kein-moralrecht-1.1890180 16/02/2014

    Die Süddeutsche möchte den nicht veröffentlichen…

    Hier also der Kommentar zu Heribert Prantls juristischen Ausschweifungen…

    Strafrecht war und ist immer auch Sozial- und damit Moralrecht, Herr Prantl, lassen Sie sich das noch einmal von Monika Frommel erklären…

    Der wahre Kern Ihres Pudels ist die geschickt eingebaute demagogische Verharmlosung: wo aus wiederholtem und jahrelangem Konsum von Kinderbildchen der Kat. II das „Vorfeld des Vorfelds“ wird, sozusagen Bischofsstudien.

    Ne, Herr Prantl, Herr Edathy bewegt sich zumindest im Vorfeld und nicht im Vorfeld des Vorfeldes und gerade die von Ihnen zu Recht angeführte Prävention (Rechte der Kinder und deren Schutz) erlaubt es in diesem Falle einen Anfangsverdacht zu konstatieren. Dass das Thema sensibel ist, klar, aber Herr Edathy wurde von Merkel, Gabriel, Seehofer und dem Präsidenten des Bundeskriminalamts gemobbt und abgeurteilt, regelrecht vernichtet. Ohne Aktenzeichen hätte der Chef des BKAs, die Bewertung der Staatsanwaltschaft abwarten müssen, bevor er seinen Dienstherrn informiert. Und die Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang der Operation Spade sicherlich keine Bewertung des Vorfelds des Vorfelds als Aufgabe vor sich gehabt. Informieren Sie sich über die Operation Spade. Und: Lesen Sie mal GG Art. 2 genau… Nein, auch die Privatsphäre von Herrn Edathy hat ihre Grenzen…

    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    Als Ironie der Geschichte könnte man vermerken, dass Herrn Edathy vielleicht nun selbst nach und nach klar wird, warum auch schon der jahrelange Konsum von Kat. II Bildchen ein erheblicher Eingriff seinerseits in die Rechte von Dritten war. Für sich beansprucht Herr Edathy, was er den Kindern verweigert, nimmt, zumindest willentlich und durch direkte Unterstützung in Kauf nimmt. Da braucht er nicht mal gegen das Sittengesetz im Engeren verstossen, indem er sich bspw. Bilder und Videos der Kategorie I beim gleichen Lieferanten beschaffte. Ja, das reicht für einen Anfangsverdacht allemal. Aber für Sie, Herr Prantl, dient das “Material” wohl für Islamstudien im Vorfeld des Vorfelds.

  16. Karl Görtz schreibt am :

    Herr Bosbach mag ja ein aufrichtiger loyaler Mensch sein, aber:

    Edathy: Bosbach bei Jauch vom 16.02.2014 wörtlich:

    Zitat:
    „Die Leute wollen, dass sie gut regiert werden und im Moment erwecken wir genau den gegenteiligen Eindruck. Wenn die Menschen das Gefühl bekommen, die beschäftigen sich nicht mit unseren Sorgen, mit den Problemen des Landes, die beschäftigen sich mit sich selber, dann verlieren wir immer mehr an Vertrauen.“
    :Zitat Ende

    Da frage ich mich, wer denn der Adressat dieses Statements sein sollte? Etwa die Stammwähler einer GroKo, die niemand wollte. Nicht nur im Moment erweckt ihr jedenfalls bei mir den Eindruck, von Euch nicht regiert zu werden. Das ist schon seit dem Prekärkanzler Schröder so. Das Netz ist seit Jahren voll von Vertrauensverlusten, von Petitionen, Sorgen, Nöten und Hilferufen. Und genau damit beschäftigt ihr euch seit Jahren eben nicht. Und das ist nicht nur ein Gefühl, das ist eine Tatsache. Seit Jahren redet ihr immer wieder davon, dass die Uhr kurz vor zwölf steht oder das Wasserglas nie halb leer, sondern immer halb voll ist. Dass eure Uhr aber schon seit Jahren still steht und im Glas sich Grünspan bildet, das wollt ihr nicht sehen. Ich kann so eine plakative Beruhigungsrhetorik nicht mehr hören. Sie hängt mir zum Hals raus.

    http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturarchiv_5166_rss.html

  17. Wolfgang Ott schreibt am :

    Ich habe noch gut in Erinnerung, wie Herr Denef 2011 im SPD Parteitag seine Rede zur Abschaffung von Verjährungs von Missbrauch von Kinder an die Deligierten sprach. Alle haben ihn zugejubelt und er wurde feierlich Begrüßt und als es darauf ankam das Gesetz im Bundestag um zu setzen, haben die ihm zuvor gratulierten fallengelassen. Heute ist doch klar warum. Es ist nicht der erste SPD Politiker schon vor ein paar Jahre wurde Herr Trust SPD von Pforzheim mit Kinderpornografi erwischt.Die Verantwortliche von der SPD die weiter solche Schw.schützen mussten sofort zurücktreten. Ich hoffe das alle Leser bei der Europawahl die SPD in die Wüste bezw zu Hölle schicken. Solche verantwortungslose Unmenschen dürfen nicht weiter über uns und unsere Kinder entscheiden.
    Es ist traurig das unser Kanzlerin keine Worte findet um gegen solche Parasiten vor zugehen.
    Unser Bundespräsident reist durch die Welt und prangert Menschenrechtsverletzungen an, was ja Gut ist. Aber er findet öffendlich im eigenen Land keine Worte zum schutz von Kindern. Liegt vieleicht an seinem alten Beruf als Pfarrer. Ich warte darauf, bis auch er einmal klare Worte zum schutz von Kinder und eine klare Haltung für eine Entschädigung von Opfern ausspricht. Ich hoffe das es nicht bis zum Jüngsten Tag dauert. Wir brauchen keinen Bundesp.der sich für mehr Militärisches Einsätze stark macht. Ich hoffe das ihm sein ehemal Beruf wider in Erinnerung kommt.

  18. Beate schreibt am :

    Was man nicht vergessen darf, ist, dass es sich bei einem Teil des Bildmaterials, das in Canada gefunden wurde, um extrem schlimme sexuelle Gewalt gegen kleine Kinder handelt- und Edathys Spur wurde in Bezug auf dieses Material gefunden! Nur NACHWEISEN konnte man ihm bisher eben wohl „nur“ das andere, rechtlich grenzwertige „Material“!!! Diese Tatsachen gehen zur Zeit ständig unter- sie sprechen aber eine sehr deutliche Sprache! http://www.focus.de/politik/gastkolumnen/roemmele/steht-kumpelwirtschaft-ueber-dem-gesetz-keine-konsequenzen-kommentar_id_5597842.html

  19. Hamlet schreibt am :

    Auf Spiegel-TV gibt es eine Dokumentation, die beleuchtet wie ein Teil des Kat.I- und Kat.II-Materials hergestellt wurde. Durch die Dokumentation erschliesst sich einem, was Kategorie II – Material, die vermeintlich mildere Variante, eigentlich bedeutet und warum es naheliegend ist hieraus einen Anfangsverdacht abzuleiten. (http://www.youtube.com/watch?v=5v0NNiUkF8I)

  20. Karl Görtz schreibt am :

    http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturarchiv_5168_rss.html

    Wenn der Laden in den eigenen Reihen nicht sauber ist, dann wird die Rautekanzlerin, (die mit der gemeinsamen Lösung finden) böse. Was draußen im Volk passiert, geht der Kanzlerin am Arsch vorbei.
    Und die Opfer gehen ihr auch am Arsch vorbei. Und deshalb muss auch sofort das Gesetz geändert werden, wenn das die Parteienkultur belastet. Die Opfer interessieren die Kanzlerin und auch Herrn Friedrich nicht:

    Zitat:
    „Wenn es ein Gesetz gibt, das einen zwingt, nicht Schaden vom deutschen Volk, von der Politik von Amts wegen abzuhalten, dann muss man dieses Gesetz sofort aufheben“
    :Zitat Ende

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/2092250/Friedrich:-%22Es-war-meine-Pflicht%22

    Die großkotzige Koalition zerlegt sich gerade selber. Mit den besten Empfehlungen, auch von mir.

  21. Wolfgang Ott schreibt am :

    Herr Fridrich sagte in einem Intervu,dass er moralisch richtig gehandelt hat. Und wenn es sich nicht mit dem Gesetz vereinbaren lässt, müsse man in solchen Fällen das Gesetz ändern.Wenn es darum geht das sich Politiker ihren Arsch retten wollen wird der Ruf laut Gesetzte zu ändern. Wie lange Kämfen wir, dass der Schutz von Kinder geändert werden soll, wir werden weiter verhönt.Wenn wir als Opfer Entschädigung verlangen OEG werden wir weiter alls unglaubwürdig dargestellt un müssen Jahre darauf warten bis überhaupt eine Entscheidung getroffen wird und meistens werden diese von den Versorgungsämter und Regierungspräsiden abgeleht, sogar Manipuliert. Diese moralisch verko.. Unmensche die wir in unserer Politik haben, die doch nur ihre persönliche intressen vertreten. Liebe Leser bitte achtet bei der Europawahl wo ihr euer Kreutz macht. Ich habe über 16 Jahre die Hölle in Katholischen Einrichtung erlebt, bezw.überlebt.(von ersten Monat meines lebens bis zum 17 lebensjahr)Wo bleiben unsere Rechte!!!!!

  22. kar schreibt am :

    „Jetzt kann man unter anderem Denken, warum unter Vorsitz von Politikern die Lobby Politik für Opfer keine Entschädigung wollen und deshalb die Gesetze für Entschädigung nicht ändern.“

    Da wird sich auch nichts ändern, solange es keine Partei von/für Betroffene sexualisierter Gewalt gibt. Wenn die merken, dass eine Partei entstünde, deren Position es ist, das Unrecht an Betroffenen zu beenden, dann kämen die ganz schnell in Erklärungsnot.

    Lieb und nett um etwas bitten, hilft nicht. Hier hilft nur noch, diesen Herrschaften den Spiegel vorzuhalten!

    Und mal so gefragt: Es kam ja in der Vergangenheit das ein ums andere Mal auf, eine Partei zu gründen. Wer hätte denn sonst noch daran Interesse?

  23. E.Berzbach schreibt am :

    Gestern 21 Uhr,Frontal 21.Es wurde berichtet das zur Sichtung kinderpornografischen Materials auch externe Ermittler angeheuert werden.Kann das stimmen?Wenn ja,dann ist es unfassbar.

  24. christian schreibt am :

    Als es noch nicht „rauskam“war der Herr Edathy doch ein „hochgeschätzter“
    Kollege von der SPD.
    Ich kann mich übrigens auch erinnern, das die Gründer des Vereins vor Mitgliedern
    DIESER SPD gesprochen haben! Von einer solchen Täter Partei (und den anderen
    Parteien, die sich da nicht unterscheiden) Hilfe zu erwarten, ist absurd.

    Und – wenn weniger Leute von der Weitergabe der Informationen über die
    Ermittlungen gewusst hätten, wäre ja wohl, wie SONST AUCH IMMER, nie
    etwas davon raus gekommen.

    So wie es jetzt (wieder) gelaufen ist, wird es wohl auf 153 StPO rauskommen,
    da es ja keinerlei Beweise (MEHR) existieren. Der Verdächtigte wusste ja
    monatelang vorher über die Feiertage Bescheid. Welch ein Service.

    Nur folgerichtig, wenn er jetzt sehr selbst bewusst droht, die Welt mit
    klagen und E.V. zu überziehen.

    Da kommen die Vertraulichkeiten zwischen diesem Verein und einer der
    Täterparteien schon sehr seltsam an.

    Das erklärt vielleicht die Frage, warum diese Gruppen so wenig danach fragen
    WO eigentlich in fast allen Fällen, jahrzehntelang, die Staatsanwaltschaften waren…

    Warum jedes Verfahren, gerade bei „Höheren“ Personen aus dem Bürgertum, nach
    §153 StPO eingestellt wurde und wird. Warum damals bei der Anzeige Erstattung,
    massig Druck ausgeübt wurde und vermutlich wird.
    Und ja, ich bin aus Niedersachsen.

    Da kann mir dieser Leute vom diesem Verein gerne mal eine E-mail schicken.

  25. hildegard schreibt am :

    „…WO eigentlich … jahrzehntelang, die Staatsanwaltschaften waren“??
    „Dieser Verein“ versucht Menschen in unserer Volksvertretung anzusprechen, die in diesen Dingen genau so reagierten wie 87% in der Umfrage.
    Diese Klarheit aber versackt im Sumpf alter Verlogenheiten – man vernebelt gerne die Peinlichkeiten.

    Der Justizminister KANN Schluss machen mit menschenunwürdigen Machenschaften. Er KANN die Grundgesetz-Treue bisheriger Rechtsprechung in Frage stellen. Er KANN Kindern von damals zu ihrem späten Recht verhelfen. Er KANN diese Gesellschaft kinderfreundlich umstimmen.

    Uns nützt es wenig, vergangenes Versagen in Staat und Kirche zu beklagen.
    Uns nützt es, und den Kindern heute und morgen, wenn Leute jetzt aufmerken und sich äußern.

    „… Vertraulichkeiten zwischen diesem Verein und einer der Täterparteien …“??
    Die Bevölkerung ist täterdurchseucht. Alle kennen mindestens ein Opfer oder/und einen Täter, wissen also von der Gewalt an Abhängigen mehr als ihnen lieb ist …

    Was wäre, wenn Herr Maas die Kanzlerin beim Wort nehmen, für Wahrheit und Klarheit sorgen und morgen sein Statement gegenüber N.D. konsequent umsetzt?

    Kein Justizminister vor ihm hat je einmal den Mut aufgebracht die Ursache zu beheben:
    Uralte Kumpaneien reicher, einflussreicher Mächte sind durchschlagend zu entlarven.

    Verjährung begnadigt Täter, schont Tätervermögen, schützt Mitwisser, schädigt komplette Opferfamilien. Das muss sich ändern, inkl. Anzeigepflicht.
    Denn mit den Gewalt-Folgen werden immer noch Opfer samt ihren Kindern und Kindeskindern in die Wüste geschickt.
    Die Gewaltfolge-Kosten werden immer noch sozialisiert.

    In Südafrika und Ruanda gab es Wahrheitskommissionen – und Deutschland würgt immer noch an alter Schuld …

  26. lupa schreibt am :

    Egal ob es sich „nur“ um nackte Kinderbilder handelt, es ist Missbrauch und gehört bestraft. Die Kinder werden, dank Internet, später immer mehr darunter leiden, alleine dass sich diese Fotos im Internet herum geistern. Ich habe dafür 0 Toleranz. Es sind Kinder die missbraucht werden damit sich Menschen wie zB. Edathy daran ergötzen.

    Dass die Regierung hier die Gesetze nicht ändern ist wohl klar. Missbrauch findet in allen Gesellschaftskreisen statt, sie schaufeln sich nicht Gesetze die dann irgendwann gegen sie angewandt werden, so sehe ich es. Es sind ja nur Kinder anderer …. aber wehe, es werden Kinder der Politiker missbraucht, da werden sie aktiv … vorher nicht … wetten dass ?

  27. kar schreibt am :

    Kurzer Einwurf, es ist genaugenommen nicht nur richtig, Probleme bei der SPD zu sehen. Alle derzeitigen Parteien im Deutschen Bundestag tun sich erwartungsgemäß gerade nicht mit Besserungswillen hervor. Nehmen wir bspw. die Grünen. Diese haben ja eine sehr täternahe Vergangenheit. Und war die cdu/csu fraktion (bewusst klein geschrieben) nicht bis in die späten 90er pro Gewalt gegen Frauen in der Ehe?

    Siehe dazu bspw. „So vertrat Generalstaatsanwalt Hans-Joachim Ulrich noch 1987 die These: „Das Intimleben von Eheleuten ist für den Staat tabu.“ Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang von Stetten ging noch weiter und verkündete 1995 im Rahmen der Strafrechtsänderungsdebatte zur Vergewaltigung in der Ehe: „Die Ehe ist eine Geschlechtsgemeinschaft und verpflichtet grundsätzlich zum ehelichen Verkehr. Die Verweigerung von Anfang an ist unter Umständen Aufhebungsgrund, die spätere Verweigerung Scheidungsgrund. Zum ehelichen Leben gehört auch, die Unlust des Partners zu überwinden. Der Ehemann ist nicht darauf aus, ein Verbrechen zu begehen – manche Männer sind einfach rabiater.“

    Quelle – http://www.grundrechte-report.de/1998/inhalt/details/back/inhalt-1998/article/keine-privatsache-vergewaltigung-in-der-ehe-1/

    Ausserparlamentarisch gibt es genauso gewisse Tendenzen der Unglaubwürdigkeit:

    FDP:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article118909228/Auch-die-FDP-Jugend-hatte-ein-Paedophilie-Problem.html
    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Frueher-pro-paedophil-FDP-Politikerin-Dagmar-Doering-tritt-nicht-an-id26587121.html

    NPD:

    http://www.publikative.org/2010/04/24/ex-npd-kreisrat-kindesmissbrauch-100/
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-spitzenkandidat-wieschke-stand-unter-missbrauchsverdacht-a-990254.html
    http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/npd-wahlkampfhelfer-wegen-sexuellen-missbrauchs-einer-13-jaehrigen-zu-32-monaten-haft-verurteilt.html

  28. Sturm schreibt am :

    Ohne Herrn Edathys mutmaßlich pädophile Neigungen hier gut heißen zu wollen – es gibt KEINEN Grund, in diesem Bereich so einige rechtsstaatliche Prinzipien, und rechtlich verbindliche Regeln, mal so eben außer Kraft zu setzen.
    Die Ermittlungen waren rechtlich nicht haltbar, der Durchsuchungsbeschluß rechtswidrig. Die Begründung des Staatsanwalts damals war: Wir wissen von Bestellungen Herrn Edathys von – in Deutschland – rechtlich erlaubtem Bildmaterial (nackter Jungen). Empirische Erfahrungswerte ließen den Schluß zu, daß jeder, der in diesem „Einstiegsbereich“ unterwegs ist, in der Biographie als „Pädophiler“ irgendwann auch unerlaubtes Material kopnsumiert, und Wusch, gibt es mal eben einen – rechtswidrigen – Durchsuchungsbeschluß. Man findet Nacktbilder / DVD etc. von nackten Jungen. In einem Akt wirren Berufsethos läßt die Staatsanwaltschaft nicht locker, klagt völlig wirr nicht strafbares – ethisch dennoch verwerfliches – Handeln an.
    Herr Edathy ist während dessen als öffentliche Person nur noch freiwild. Weil er nervlich nicht mehr kann, stimmt er einer vom Staatsanwalt regelrecht abgepressten Einstellungsverfügung zu.
    Er ist als Person in Deutschland in jeglicher Hinsicht völlig erledigt.
    Während andere verlogene Saubermänner ihre Hände in vermeintlicher Unschuld waschen – wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

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