NHS and social services fail child sexual abuse survivors, study reveals

28.10.2015: theguardian

Survey asked 400 survivors to rate support services and fewer than half said they feel listened to, believed or respected

One of the biggest surveys of child sexual abuse survivors in the UK has revealed a shocking failure in the NHS and local authorities, with fewer than half of those who used hospitals or social services feeling they were listened to, believed or respected. Weiter lesen…

5 Kommentare

  1. Eva Phoenix schreibt am :

    Warum ist es in Australien moeglich, dass Politiker mit dem Versprechen in die Wahl gehen, dass sie, wenn ihre Partei gewinnt, dafuer sorgen werden, dass Ueberlebende sexualisierter Gewalt in einer Institution in der Kindheit“:


    *Die Moeglichkeit haben, eine direkte persoenliche Antwort von ihren Taetern zu erhalten, oder von den Institutionen, in denen der Taeter wirkte.

    * Lebenslange (kostenlose)therapeuthische Behandlung und psycholgische Unterstuetzung erhalten

    *dass 60,000 Ueberlebende, die als Kinder in einer Institution sexualisierte Gewalt erfahren haben,
    finanzielle Entschaedigung erhalten, – zwischen 10.000,00 – 200.000,00 Austr. Dollar, durchschnittlich 65.000,00 A Dollars

    Und wieseo ist es moeglich, dass in einem Australischen Bundesstaat, die Verjaehrungsfrist fuer sexualisierte Gewalt an Kindern vor ein paar Jahren aufgehoben wurde, und das sogar rueckwirkend?

    Und in Deutschland nicht ????

    Eva Phoenix

  2. hildegard schreibt am :

    … warum?

    Hier herrscht noch der Schuldkomplex von zwei Weltkriegen – Ängste wurden weggewirtschaftet. Über-wältigt wurde die Gewalt nie. Es gab sie nicht wirklich, die Vergangenheitsbewältigung. Verfeierlichte Riten und schöne Reden ließen Menschen in ihren Angstzuständen allein. Der Alptraum blieb zurück. Die Nachkommen sind kontaminiert. – Gegen den kollektiven Alptraum setzte man die Bespaßung um zu vergessen. Die Angst aber blieb. Das Ausland spricht von ‚German Angst‘.

    Eine EU, die nicht von den besten menschenrechtlichen Voraussetzungen ihrer Nationalstaaten profitieren will, wird die Rechte der Menschen nicht durchführen können. Die Schwächsten hier müssen unter dem Druck des Unrechts durch Machtmissbrauch leiden. England kennt keine Verjährung der s.G. – das UK spricht Recht.

    Die deutsche Justiz hat ein dickes Problem mit dem Recht. Kein deutscher Politiker wagt das Ende der Angst einzuläuten – dazu müsste er angebliche Vergehen Verbrechen nennen, Verjährung der gröbst-denkbaren – der sexualisierten – Gewalt an den Schwächsten natürlich rückwirkend aufheben.
    Das aber setzt das Eingeständnis des fehlenden Willens Wirklichkeit zu sehen voraus. Denn Kriegsfolge war die falsche Rücksicht auf ‚zivilisierte‘ Kriegsheimkehrer. Sie durften die gesamte Zivilgesellschaft mit ihren Gewalterfahrungen bis heute durch-seuchen.
    Kinder wurden in und nach den Kriegen Kriegsopfer …

    Das Ende der Gewalt kann nur GEWALTFREI eingeläutet werden:
    VERSÖHNUNG ist die Lösung. Wahrheit ist der Weg. Frieden ist das Ziel.

  3. Hubert schreibt am :

    @Hildegart
    solange man hier durch sinnige Regelung keine ausgleichende Entschädigung für Betroffene schafft, werden diese nicht entschädigten Traumatisierten nachhaltig auf die Gesellschaft negative Wirkung haben – ob bewusst oder unbewusst. Und das sind am Ende dann sowieso auch erhebliche finanzielle Enbußen, ob mit oder ohne Entschädigung. Nur hätten Betroffene durch finazielle Entschädigung direkt etwas und das Geld ginge nicht in andere Institutionen, z.b. unbrauchebare sogenannte Hilfseinrichtungen, welche nicht selten Betroffenen aufgedrückt werden.
    Ich denke da nur mal an Psychiatrien, wo Betroffene mit Medikamenten vollgepumpt werden und am Ende davon meist weitere gesundheitliche Folgen davontragen. Die Kasse der Pharmakonzerne klingelt dabei mächtig.
    Warum ist man hier nicht gewillt, das Leben der Betroffenen erträglicher zu machen, ohne von Harz4 & Co leben zu müssen, so wie es hier vielen ergeht?
    Das wäre zumindest ein sinnvoller erster Schritt in die richtige Richtung.

  4. hildegard schreibt am :

    @ Hubert … das Leben der Betroffenen erträglicher machen?
    Das Problem wäre ja nur individuell zu lösen, was dann aber zu zeit-, personal- und oberflächlichen Betrachtern zu kostenintensiv erscheinen würde. Vordergründig.
    Die Wirtschaftlichkeit steht zu hoch im Kurs der politischen Akteure – skandalös dieses schief hängende Menschenbild: Starke werden gestärkt, Schwache bekämpft, zynisches Zudecken mit Verjährungsfristen sichert das Machtgefälle zwischen Täter und Opfer. Das will MAN um jeden Preis so lassen. Offensichtlich.
    Negativauswirkungen bezahlt die Gesamtgesellschaft. Das Gemeinwesen ‚ist verhaftet‘. Täter brauchen persönlich nicht zu haften. Machtbesessene sitzen fest im Sattel. Kein Grund vom hohen Ross zu steigen. Die Justiz bleibt blind, vermeidet Ursachen anzugucken und Fehler einzugestehen. Genau hier läge langfristig die Lösung.
    Steht das GG auf unserer Seite?
    Der ‚Rechtsstaat‘ lässt Betroffene lebenslang selbst um ihre von Kriminellen, von Seelenmördern geklaute Selbstbestimmung ringen. Zu welchem Preis?!
    Gute Argumente könnten Politik und Religion vom Sinn einer überfälligen Versöhnung überzeugen. MAN müsste nur wollen.

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