Westschweizer Kommission für Missbrauchsopfer gegründet

22.06.2016: kath.ch

Lausanne, 22.6.16 (kath.ch) Personen, die durch einen Priester oder Seelsorger missbraucht wurden, können sich in der Westschweiz an eine neue Kommission wenden. Die Kommission mit dem Namen «Cecar» soll anhören, schlichten, urteilen und wiedergutmachen. Sie wurde am Dienstag, 21. Juni, in Lausanne den Medien vorgestellt. In der Kommission wird die katholische Kirche durch Bischof Charles Morerod und einen ehemaligen Freiburger Staatsrat vertreten. Gegebenenfalls kann sie auch in der Deutschschweiz aktiv werden. Weiter lesen…

2 Kommentare

  1. Prospero schreibt am :

    Mich wundert ein wenig, wenn auf Cecar hingewiesen wird, nicht aber auf die vor zwei Tagen angelaufene Onlinebefragung zu Missbrauch in der katholischen Kirche, durchgeführt vom ZI-Mannheim.

    Zu finden ist der Fragebogen auf der Seite http://flevaweb.zi-mannheim.de.
    Für den Start der Umfrage muss die Losung „MHG2016“ eingegeben werden. Die Befragung startet am kommenden Montag (27. Juni) und soll Ende Juni 2017 enden.

    Einerseits könnte es ein Abfischen von Opfern sein, die sich noch nie gemeldet haben – andererseits könnten aber auch die bisherigen Meldezahlen in die Höhe schnellen.
    Und interessant ist auch, dass bislang nur 4 Artikel dazu erschienen sind: ZI, swr, epd, katholisch.de…. das große Schweigen.

  2. Angela Ebert schreibt am :

    Natürlich, das große Schweigen bei den evtl. zu erwartenden Rechts-Ansprüchen, so er-kennen wir sie, die Feinde des Grundgesetzes. Dafür muss sich das Gewalt-Opfer für würdig erweisen, unbekannt was genau das sein soll. Der gesetzliche Richter/in bestimmt das frei-händig nach persönlicher Überzeugung, natürlich!
    Ohne Er-Klärung wird das schwierig, und gefährlich für die eigene Reputation, wer er-klärt uns denn wie diese gemeinschaftlich arbeitende Bande der Re-Finanzierer des Staates ticken und was ihnen noch so alles an „gesetzlichen Möglichkeiten“ zur Verfügung steht???
    Verfassungs-Feinde im Amt er-klären sich nicht, auch nicht in der Schweiz.
    Diese „nationalen Überzeugungen“ zu erschüttern schafft nicht mal Brexit, vermutlich. Es hat den Anschein das Europa nach ganz RECHTS rückt, was dann kommt bleibt vollends ungewiss! Allerdings hat Europa das ja schon einmal durch gezogen, viele Jahre, hinterher hat niemand etwas davon gewußt.
    Sorry, die Augen zu verschließen bringt auch nicht`s. Sicher ist, die Kirchen werden sich anpassen, still sein, und nehmen was sie kriegen können.
    Das einzige was in Europa FREI fließt sind die Geldströme, überall hin wo sie vor der Steuer in Sicherheit sind.
    Ich wünschte mir ich würde mich irren, aber Recht und Gesetz sind nicht mehr die großen Renner, Rechts-Grundlagen braucht es heute nicht mehr um unschuldige Menschen im großen Stil zu betrügen. Es braucht nur noch die sich gegenseitig unterstützende Macht der Amtsträger, dazu gehören auch die Kirchen!
    Heute macht Karriere im ÖD wer die Rechts-Ansprüche „Unwürdiger“ gut abwehrt und dem Staat damit Unterstützung in der Wirtschaftlichkeit zukommen läßt. Auf der anderen Seite befriedigen sich viele Unbekannte an den Fleischtöpfen, incl. Gegenleistungen. So funktioniert das heute.
    Viele Fragen und keine Antworten, daran sind die Verfassungs-Feinde gut zu erkennen!

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