Ohrfeige für den WDR

16.07.2016: der Freitag

Missbrauch Der Film „Die Auserwählten“ beschrieb treffend das pädokriminelle System an der Odenwaldschule. Doch im Umgang mit den Betroffenen begingen die Macher große Fehler

Es klingt wie eine Niederlage, die sich zwei ehemalige Odenwaldschüler im Streit um den Film Die Auserwählten eingefangen haben. Das Landgericht Hamburg wies vor kurzem die Klage eines Schülers ab; der zweite schloss einen Vergleich mit den Produzenten. In Wahrheit ist das Urteil ein Sieg für die beiden Exschüler – und eine Ohrfeige für den WDR und den Regisseur Christoph Röhl. Der WDR hat den Film jetzt an zwei wichtigen Stellen umgeschnitten. Der Sender macht dies deutlich, indem er Zuschauern mitteilt, dass der Film in Teilen nicht mehr der Ursprungsfassung entspricht. Weiter lesen…

Ein Kommentar

  1. Sturm schreibt am :

    Ziemlich unsensibles Vorgehen. Ein Argument mehr, außer gegen erhebliche Geldzahlungen keinem vor die Nase gehaltenem Mikrofon oder einer eben solchen Kamera etwas preis zu geben.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Artikel aus den Medien

20min.ch ARD BRISANT ARD Tagesschau Augsburger Allgemeine Badische Zeitung Berliner Morgenpost Berliner Zeitung DER SPIEGEL derStandard.at DER TAGESSPIEGEL derwesten.de DEUTSCHE WELLE Deutschlandfunk Deutschlandradio DiePresse.com diesseits.de DIE WELT DIE ZEIT FOCUS Frankfurter Allgemeine Frankfurter Rundschau Hamburger Abendblatt Hannoversche Allgemeine Humanistischer Pressedienst Kölner Stadt-Anzeiger Leipziger Volkszeitung Lübecker Nachrichten Mitteldeutsche Zeitung n-tv N24 NDR Info Neue Zürcher Zeitung nordwestradio Publik-Forum Saarbrücker Zeitung SPIEGEL ONLINE stern.de SÜDWEST PRESSE Süddeutsche Zeitung taz TP Presseagentur Berlin WAZ WELT ONLINE ZDF heute ZEIT ONLINE