Start einer neuen Umfrage durch den UBSKM

07.08.2016: netzwerkB

Von Axel Mewes

Foto_Mitglieder Kommisssion

Der UBSKM kündigte am 3. August den Start einer neuen Umfrage an, um Informationen zu den Erwartungen, Vorbehalten und Bedenken der Betroffenen von sexuellem Missbrauch einzuholen.

Mit einem recht umfangreichen Fragebogen versucht der UBSKM die Arbeit der „Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“ zu flankieren. Dabei geht es darum, zu erfragen, was die Betroffenen über die Kommission, die sich da für sie einzusetzen bemüht, denken. Ebenso wird die Antwort danach gesucht, was die Betroffenen von dem Projekt mit dem Titel „Aufarbeitung“ halten.

Der erarbeitete Fragebogen, der den Betroffenen nun vorgelegt wird, ist umfangreich und – themenbedingt – tiefgehend in den Fragen.

Die einleitenden Erklärungen des Fragebogens erscheinen in ihrer Zielsetzung allerdings mehrfach unklar. „Sie (die Initiatoren) wollen zuhören, damit sich für Betroffene und Kinder heute und in Zukunft etwas verändert.“ Und die Arbeit der Kommission „soll zu politischen Konsequenzen führen.“

Leider wird nicht gesagt, was genau sich dadurch verändern soll und welche politischen Konsequenzen durch dieses Projekt angestrebt werden.

Irritierend wirkt der Hinweis, dass der Fragebogen das Ziel verfolgt, den Betroffenen hinterher sagen zu können, welche Erwartungen nicht erfüllt werden können. Das wäre sicher auch ohne Fragebogen jetzt schon klarstellbar. Auch entkräftet dies sehr die beiden oben benannten Aspekte, dass sich „etwas“ verändern und zu „politischen Konsequenzen“ führen soll.

Auch widersprüchlich ist die Aussage, möglichst viele Betroffene erreichen zu wollen. Gleich darauf heißt es, dass man „leider nur eine begrenzte Anzahl von Betroffenen anhören kann und „nur eine begrenzte Zeit für (die Studien-) Arbeit zur Verfügung steht.“

Die Kommission möchte die Betroffenen „als Expertin bzw. Experte für Ihre Erfahrungen und Ihre Lebenssituation“ verstanden wissen und sich in dieser Haltung an sie wenden, was im Zuge der Unklarheiten als übertrieben verstanden werden könnte.

Weiter heißt es, „es soll aufgedeckt werden, wodurch es möglich wird, dass sexueller Missbrauch in Kindheit und Jugend so häufig ist, und es soll geklärt werden, warum der sexuelle Missbrauch oft verschwiegen und den Betroffenen nicht geholfen wird und Aufarbeitung in der Vergangenheit verhindert wurde.“

Diese Haltung wurde schon früher von mehreren Seiten kritisiert, die eine Aufdeckung ohne Einbeziehung von Tätern und Mitwissern als unmöglich ansehen.

Die Art von Fragestellung und der vorgegebene Antwortmodus ist insofern kritisch, da die Antwort in drei Kategorien eingeengt wird, wobei die dritte („Das kann ich nicht einschätzen“) einem „weiß nicht!“ entsprechend anzusehen ist und die anderen beiden schlicht „ja“ und „nein“ als mögliche Antworten vorsehen. Zur Erweiterung sind zwar noch offene Fragen an einigen Stellen platziert, aber damit kann die eingeschlagene Einengung kaum ausgeglichen werden.

Antwortkategorien:

  • Ja, erreichbar
  • Nein, nicht erreichbar
  • Das kann ich nicht einschätzen

Die Vorgehensweise mit diesem Fragebogen, wirkt wie darauf angelegt, jene Betroffenen dazu bringen, an der Umfrage und dem ganzen Projekt teilzunehmen, indem es bei Ihnen Hoffnungen weckt, z.B. auf politische Veränderungen und/oder persönliche Erleichterungen. Es scheint aber eher so zu sein, dass dieser Fragebogen eine Sicherheit für die Kommission erbringen soll, hinterher, nach einer als nicht unwahrscheinlich anzunehmenden Enttäuschung der Hoffnungen, sagen zu können, dass man dies ja ehrlich angekündigt und im Blick gehabt habe.

Ob es nun um eine Verbesserung für die Betroffenen geht oder doch nur um den Erfolg dieses Projektes und der Kommission, bleibt in Frage zu stellen, denn für die Betroffenen wird nichts Konkretes erbracht, bzw. liegt dies völlig im Unklaren, was es denn bringen könnte. Nur, was es nicht erbringen wird, scheint schon klar zu sein, wird aber nicht gesagt.

Umfrage zu Erwartungen von Betroffenen sexuellen Missbrauchs in Kindheit und Jugend an die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs:
https://www.soscisurvey.de/Erwartungen-Aufarbeitung/

Deutsche Aufarbeitung

74 Kommentare

  1. savina schreibt am :

    S. 77 , Abschlußbericht
    http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf
    aus dem Jahre 2011; All das ist also schon seit 5 Jahren klar. :
    „…2.3 Forderungen der Betroffenen
    Zusammenfassend appellierten die Betroffenen am Ende des Gesprächs an Politik
    und Gesellschaft, eine positive Grundhaltung gegenüber Betroffenen einzunehmen
    und folgende Forderungen in ihre Entscheidungen einzubeziehen:
    p Ausbau und engere Vernetzung von Beratungsstellen und deren finanzielle
    Sicherstellung
    p Besser zugängliche, längere und spezialisiertere Therapien und Einrichtung
    von Traumazentren
    p Unabhängige Anlaufstellen auf Bundes- oder Länderebene
    p Bessere Kontrollinstrumente in Institutionen sowie externe unabhängige
    Vertrauenspersonen
    p Aufarbeitung von Strukturen und Mechanismen, die den systematischen
    Missbrauch in Institutionen möglich gemacht haben
    p Aus- und Weiterbildungen zu sexuellem Missbrauch für alle Berufsgruppen,
    die mit Kindern und Jugendlichen sowie in Therapie, Medizin, in der Justiz
    oder bei der Polizei tätig sind
    p Anerkennung des erlittenen Unrechts für die damit verbundenen lebenslänglichen
    privaten wie beruflichen Konsequenzen durch Entschädigungen
    …“
    Warum machen die sieben „Experten “ nicht einfach ein Häkchen hinter das, was ihrer Ansicht und Meinung nach erfüllt werden kann und erfüllt werden sollte ? Und warum streichen die sieben „Experten“ das, was ihrer Meinung nach für die Betroffenen eben ganz einfach unerfüllbar ist, nicht einfach durch ?
    Ankreuzen und durchstreichen – das geht ganz schnell , denke ich. Und dann wissen wir alle ganz genau Bescheid.

    ——————————–
    Das hier sind die harten Konturen der Realität für beschämend (für diese „Gemeinschaft“ beschämend) viele Kinder in Deutschland.:
    https://www.youtube.com/watch?v=bz2MMWXHeb8
    – Veröffentlicht am 01.10.2014
    Über Missbrauch in Deutschland diskutieren Adrian Koerfer, Andreas Zimmer, Tilman Jens und Alice Schwarzer.
    https://www.youtube.com/watch?v=VITeBQKO_tc
    DOKU] Sexobjekt Kind Warum scheitert der Schutz unserer Kinder
    veröffentlicht : 13.06.2013
    -https://www.amazon.de/Macht-Sexualit%C3%A4t-Gewalt-Gesellschaftliche-Missbrauchsskandalen-ebook/dp/B00D2IQSMQ/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1470598728&sr=8-2&keywords=Andreas+Huckele
    – eine klare und deutliche, sehr präzise sowie auf den Punkt gebrachte Zustandsbeschreibung, was die „unsicheren Räume“ von Kindern in Deutschland anbetrifft
    http://initiative-phoenix.de/initiative.html
    …-Diese Aufzählung ließe sich fortsetzen…..
    —————————–
    Und so sieht die Situation für Kinder in Deutschland dann, als großer Kontrast zu den ganz realen, sehr harten Konturen, die die obige kurze Aufzählung an Zustandsbeschreibungen aufweisen, dann aus, wenn eine Frau Prof. Dr. Sabine Andresen über Kindheiten in Deutschland spricht.:
    https://www.youtube.com/watch?v=uKYk1fwpeR0
    – Interview mit Kindheitsforscherin Prof. Andresen
    ZDF Frontal 21 26.11.2013 , Veröffentlicht am 12.02.2014,
    Professor Sabine Andresen ist Kindheitsforscherin an der Goethe-Universität in Frankfurt. Sie erlärt im Interview, was getan werden muss, um Kinder in unserer Gesellschaft vor Missbrauch zu schützen.
    – 9,5 Min
    Ich hörte, und sah, mir das Interview an.
    Das Wort Täter kommt bei der Beantwortung der Fragen kein einziges Mal vor.
    – ab ca 5 Min 20 sec nur noch ein “Drum Herum Gerede” bei der Beantwortung der Frage (ab 5 Min) “Ist es nicht eigentlich traurig, dass wir unsere Kinder vor Erwachsenen schützen müssen, vor sexueller Gewalt, vor Übergriffen ?“… –
    Das Wort Trauma kommt ebenfalls bei der Beantwortung der Fragen kein einziges Mal vor.
    ….

    Sie sprach davon, dass jedes 10. Kind in Deutschland von sexueller Gewalt betroffen ist.

    Das was man mittlererweile nicht mehr unter den Teppich kehren kann, wird zugegeben, mehr aber auch nicht.

    Wenn sie spricht sind da plötzlich keine harten Konturen mehr zu erkennen. Das Ganze wird mit Worten „weich gespült“….
    ——————————-
    Hier noch ein Einblick in die bisherige Forschungsarbeite von Frau Prof. Dr. Sabine Andresen.:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-06/kinder-interview

    —————————————–
    Da die Täter weiterhin durch die Beibehaltung von gesetzlichen Verjährungsfristen geschützt (und geachtet) sind, die Betroffenen durch Ausgrenzung jedoch immer wieder auch eine Ächtung erfahren, ist doch immer wieder die Tatsache, dass auch eine Frau Dr. Christine Bergmann sich unter den sieben „Experten“ befindet,- eine „Expertin“, die angeblich für Betroffene etwas (ja was ?) erreichen (ja wann ?) will und doch gleichzeitig für die Beibehaltung der Verjährungsfristen ist -, äußerst befremdlich. http://netzwerkb.org/2011/06/06/pressemitteilung-netzwerkb-die-verjahrungsfristen-mussen-ruckwirkend-aufgehoben-werden/

  2. Angela Ebert schreibt am :

    Ich habe den Eindruck es geht darum die „Missbrauchs-Verwaltung“, die wenig effektive, am Leben zu erhalten und mit finanziellen Mitteln zu versorgen. Die Arbeits-Plätze zu sichern.
    Es geht nicht darum die Missbrauchs-Opfer angemessen zu versorgen.
    Mein Fazit:
    Wenn den Verfassungs-Feinden in den Staatlichen Institutionen in der BRD gar nicht klar ist das sie selbst es sind die MR außer Kraft setzen, Grundrechte verletzen, muss doch VORHER so etwas wie ein Bewußt-Sein dafür entstehen was eine Rechts-Verletzung überhaupt IST !!!
    Da bleibt die Aufarbeitung auf der Strecke, egal welche Personen-Gruppe damit gemeint WÄRE !
    Den Kindern wird nicht geglaubt, heute auch nicht!
    Un-er-klärt und un-deutlich sind die ABSICHTEN, eigentlich ist die Schädigungs-Absicht klar?!
    V O R S I C H T
    ist notwendig um weitere Re-Traumatisierungen zu verhindern, Recht-Schutz wird nicht mehr er-klärt, nicht mehr gewährt, soviel ist sicher seit die HARTZ-Armuts-Verwertung der GEWALTEN den JAGD-Modus auf verfügbare Ressourcen entwickelt hat und weiter entwickeln wird.
    Der Rechts-Staat schützt uns nicht mehr, so müssen wir das selbst übernehmen. Der Rechtsfreie Raum der AGENDA hat noch viele Stolper-Steine vorbereitet um zu denunzieren, beliebig je nach „Richterlicher Überzeugung“ am Ende des Rechtsweges sich der Ressourcen zu bedienen, der ZIELFÜHRUNG der Solidar-Gemeinschaft, so man der Politik überhaupt noch was abnehmen will/kann ist es der Vorsatz zum Betrug im großen Stil, meine Meinung!
    Danke savina für Deine gute Zusammenfassung der FAKTEN!
    Wenn heute Gewalt-Taten fast nur noch von „psychisch kranken Tätern“ festgestellt werden?! ist die Falsche Beschuldigung doch schon „auf dem Wege“….alle psychisch krank???
    Es ist zumindest ALLES sehr verwirrend und darum ist Vorsicht dringend angeraten!
    Überlebens-Modus gegen JAGD-Modus, der ja interpretierbar ist.P
    Politische Gestaltung alla goldiger Gerd und Merkel
    ist Umverteilung nach OBEN, un-miss-verständlich!

  3. savina schreibt am :

    Hier mein ganz persönlicher Fragebogen für unsere 7 „Experten“.:

    1. Ausbau und engere Vernetzung von Beratungsstellen und deren finanzielle Sicherstellung

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    2.Besser zugängliche, längere und spezialisiertere Therapien und Einrichtung von Traumazentren

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    3. Unabhängige Anlaufstellen auf Bundes- oder Länderebene

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    4. Bessere Kontrollinstrumente in Institutionen sowie externe unabhängige Vertrauenspersonen

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    5. Aufarbeitung von Strukturen und Mechanismen, die den systematischen Missbrauch in Institutionen möglich gemacht haben

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    6. Aus- und Weiterbildungen zu sexuellem Missbrauch für alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen sowie in Therapie, Medizin, in der Justiz
    oder bei der Polizei tätig sind

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    6. Anerkennung des erlittenen Unrechts für die damit verbundenen lebenslänglichen privaten wie beruflichen Konsequenzen durch Entschädigungen

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    ————————————–
    Bei der Befragung von Opfern
    würde es dann eventuell auch Sinn machen
    „eine Skala mit Smileys – lachende Smileys, weniger lachende Smileys und unglückliche Smileys -“ bei der Beantwortung der Fragen mit einzusetzen.

    Und wenn dann als Ergebnis eine „Opferstudie“ fertig gestellt ist, erscheint wahrscheinlich in irgendeiner Zeitung folgende Überschrift „Die Opfer freuen sich, dass man sich für ihre Meinung interessiert“…. (Überschrift und die Skala an Smileys. in Anlehnung an:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-06/kinder-interview )

    Opfer sind schließlich doch immer so schön dankbar,
    so bescheiden, so wunderbar keinen Raum für sich beanspruchend….
    (Hunde wedeln freudig mit dem Schwanz, wenn sie etwas bekommen….)
    ….
    Diese Kommission kennt mit Sicherheit diesen Text nicht.:
    http://www.strohhalm-ev.de/kunde/pdf/1/25_6_07.pdf

    „…Wir vermuten also, dass die große fachliche und öffentliche Distanz zum
    Thema sexueller Missbrauch wesentlich auch mit der Erwartung, die
    fachlich und öffentlich den Opfern entgegen gebracht wird, zu tun hat.
    Eine solche spezifische Erwartungshaltung erweist sich oft als
    Schublade, in der nur die als Opfer gelten, die den Erwartungen
    entsprechen. Und „anerkanntes“ Opfer zu sein ist die Voraussetzung
    dafür, Hilfe zu bekommen. Nur ein erkennbares, den Erwartungen
    entsprechendes Opfer verdient Hilfe: ohne Symptomatik (wie immer die
    auch aussehen mag, darüber gibt es ja auch fachliche Differenzen)
    keine Hilfe. Die Erwartungshaltung ist also der Tunnel, durch den von
    sexuellem Missbrauch Betroffene passen müssen.
    Nur zu oft tun sie das aber nicht. Die Dynamik des sexuellen Missbrauchs,
    die spezifische Traumatisierung durch sexuelle Gewalt,
    erzeugt durch die spezifische Verwicklung und Verwirrung, der das Opfer ausgesetzt wird, bestimmte – verständliche – Reaktionsweisen auf das Erlebte.
    Die totale Ohnmachtserfahrung, das – möglicherweise wiederholte – Erleben, dass ein Mädchen oder Junge absolut nichts gegen diese Form der Gewalt unternehmen konnte, ist für die Betroffenen schwer aushaltbar….“
    aus:
    Berliner Fachrunde gegen
    sexuellen Missbrauch an
    Mädchen und Jungen
    „Edel sei das Opfer, hilflos und gut?“
    Dokumentation des Symposiums am 25. Juni 2007;
    aus der Einleitung
    ————————————-
    EDEL SEI DAS OPFER,HILFLOS UND GUT ?,
    Was für eine Arroganz der Macht….

  4. savina schreibt am :

    „…Auch widersprüchlich ist die Aussage, möglichst viele Betroffene erreichen zu wollen. Gleich darauf heißt es, dass man „leider nur eine begrenzte Anzahl von Betroffenen anhören kann und „nur eine begrenzte Zeit für (die Studien-) Arbeit zur Verfügung steht.“

    Die Kommission möchte die Betroffenen „als Expertin bzw. Experte für Ihre Erfahrungen und Ihre Lebenssituation“ verstanden wissen und sich in dieser Haltung an sie wenden,…“

    Politiker und ihre Erfüllungs-Gehilfen haben,glaube ich, nur ein „Hör-Problem“.:
    https://www.youtube.com/watch?v=UKqRXy57_W8

    (P.S.: Ich habe mir, um den ganzen menschenverachtenden Wahnsinn besser aushalten zu können, einen ganz bestimmten Humor zugelegt. Und dazu passt der link. Das gehört dann zu meiner psychischen Selbsterhaltung….)

  5. Angela Ebert schreibt am :

    Klasse-Fragen-Antworten-Beispiele 😉 !
    Wie pseudo-wissenschaftliche Interpretationen gaaaaanz lange „untersucht“ werden können, den ReGIERenden viel Zeit zugestanden wird NICHT TÄTIG werden zu müssen, das Renten-Drama für die Zwangs-Arbeiter des 2 WK wurde aus Kosten-Gründen auch so „gehandhabt“.
    Die beste Zusammenarbeit der Betrüger-Banden ist deutlich.
    Ihr Gewählten, bewegt Euch endlich mal vom gesetzlichen MISSBRAUCH im Sozial-Recht weg und nutzt die eingeforderte Bein-Freiheit zum LAUFEN !
    Bewegung im Kopf wäre auch gut, so es die Aus-Bildung und Aus-Stattung mit IQ, Empathie und Mit-Gefühl zulassen 😉
    Ja savina, der Humor ist lebens-rettend 😉
    da geht der Weg lang, mit DISTANZ zur Betrugs-Verwaltung!
    Du sollst nicht merken, war mal, er-wachen ist angesagt 😉
    Widerstand zur Rettung von Grundgesetz und Menschen-Recht ist eine Ver-Pflichtung!
    GEWALT geht nicht!!!

  6. savina schreibt am :

    Ich persönlich wäre sehr!!! daran interessiert, dass alle VOLKS-VERTRETER zu diesen 7 Forderungen eine Antwort geben, dass sie sich an so einer kleinen!! Umfrage beteiligen und auch zusätzlich Vorschläge für die Umsetzung der Forderungen im Anschluss an die Umfrage hinzufügen.

    Und wenn sie diesen Fragebogen nicht in die Hände nehmen wollen, ist das auch eine klare Antwort, eine sehr klare Ansage.

    Ich möchte sie gern als VOLKS-VERTRETER auch agieren sehen. Denn auch traumatisierte Menschen gehören zum Volk dazu. Oder weil es „nur“ 8 Millionen Menschen betrifft, etwa nicht ?
    Die ständige Ausgrenzung der 8 Millionen http://www.uniklinik-ulm.de/service/presse/presseinformationen/archiv/pressemeldung/article/12107/traumafolgen.html , die ständige Einteilung von Menschen in Betroffene und Nicht-Betroffene muss aufhören.
    Der gesamtgesellschaftliche Konsens, dass Trauma in Deutschland einfach nicht stattfindet, das komplette Ausblenden der Trauma-Thematik/Problematik durch „Nicht-Betroffene“- das bewirkt die Ausgrenzung. …

    Sichtbare Zeichen zu setzen, tat!-sächliche Veränderungen
    willentlich zu ermöglichen, würde dazu führen, den Tätern die not-wendigen Grenzen zu setzen und sie zur Verantwortungs-Übernahme zu verpflichten.
    Das ist für mich PRÄVENTION, dann wirklich wirksame! Prävention.
    Dieses beständige Drum-Herum-Geschwafel, mit „wissenschaftlichem“ Anstrich, in Verbindung mit dem NICHTS-TUN, zur Aufrechterhaltung der gewohnten Zustände,
    schützt die Täter auch weiterhin.

    ———————————-

    Das wäre dann der Fragebogen, der sich für mich aus dem Abschlussbericht, S.77 http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf
    und der wohl üblichen Vorgehensweise bei Umfragen ergibt:

    1. Ausbau und engere Vernetzung von Beratungsstellen und deren finanzielle Sicherstellung

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    2.Besser zugängliche, längere und spezialisiertere Therapien und Einrichtung von Traumazentren

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    3. Unabhängige Anlaufstellen auf Bundes- oder Länderebene

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    4. Bessere Kontrollinstrumente in Institutionen sowie externe unabhängige Vertrauenspersonen

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    5. Aufarbeitung von Strukturen und Mechanismen, die den systematischen Missbrauch in Institutionen möglich gemacht haben

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    6. Aus- und Weiterbildungen zu sexuellem Missbrauch für alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen sowie in Therapie, Medizin, in der Justiz
    oder bei der Polizei tätig sind

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    7. Anerkennung des erlittenen Unrechts für die damit verbundenen lebenslänglichen privaten wie beruflichen Konsequenzen durch Entschädigungen

    Ja, erreichbar
    Nein, nicht erreichbar
    Das kann ich nicht einschätzen

    VORSCHLÄGE ZUR UMSETZUNG DER EINZELNEN FORDERUNGEN:

    ___________________________________________
    An dem Ergebnis wäre ich wirklich sehr interessiert,
    ich meine das ernsthaft.

  7. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Das bringt den Betroffenen alles rein Garnichts!!!Ganz im Gegenteil…das zum Bsp. die Schülerakten der Odenwaldschule jetzt frei im Staatsarchiv in Darmstadt liegen stört diese Damen und Herren „Missbrauchs-Experten“ überhaupt nicht-mich als Betroffener aber schon!Aber wen interessiert das schon.

  8. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Und man ist definitiv nicht daran interessiert die Netzwerke hinter der Odenwaldschule wrklich zu durchleuchten und zu benennen.Zuviele VIP würden auf einer solchen Liste stehen….und darum wird es das nicht geben…

  9. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Der UBSKM arbeitet definitiv nicht im Interesse der Betroffenen !!!!Sie behaupten es nur und haben sich die Definitionsmacht gesichert!

  10. Sturm schreibt am :

    An den Fonds Sexueller Mißbrauch / unabhängigem Beauftragten Herrn Rörig: Zahlt doch endlich die beantragten Hilfen aus auf die Betroffene in Endlos-Schriftverkwehr seit über einem Jahr warten! Seid ihr immer noch nicht ausgelastet in eurem pseudowissenschaftlichen Honoratiorengeschwätz?

  11. Sturm schreibt am :

    Richtig, die Definitionsmacht hat sich Herr Rörig mit seinen Honoratioren gesichert, Zweck: Die reine Selbstinszenierung, ist halt ein lockerer Job wo man viel Zeit für die Familie hat, stat als Richter lange Urteile begründen zu müssen, die in der nächsten Instanz Bestand haben sollen.
    Der Fonds Sexueller Mißbrauch bekommt es noch nicht einmal hin, in seinem eigenen Interesse formal korrekte Bescheide zu erlassen. Da sitzen irgendwelche Laien und setzen Bescheide auf – während Herr Rörig gedanklich mehr mit seiner Familie beschäftigt ist.
    So sieht das aus im verfilzten Berlin.
    Smartie Wowereit läßt schön grüßen.

  12. savina schreibt am :

    Es ist überhaupt kein Zufall, dass alle sieben „Experten“ keine Ahnung von Trauma (Trauma-Entstehung, Was ist ein Trauma, Trauma-Folgen, Trauma-Heilungswege) haben. So ist es möglich, durch die beabsichtigten Anhörungen vor vollkommen Fremden und Nicht-Fachleuten, Betroffene in das offene Messer der Retraumatisierung laufen zu lassen. Mit einem „liebevollem“ Blick auf die Opfer und dem Satz „Aber, wir haben es doch so gut gemeint.“ auf den Lippen, tun sie doch nur ihr bestes und das auch noch ehrenamtlich, so ganz nebenbei!. Ja sie haben keine Zeit… Aber die Opfer haben wohl sowieso nichts zu tun.- So sollen nun auch noch von den Betroffenen Umfragebögen ausgefüllt werden. (Eine Umfrage zur Umfrage, Ein Antrag zum Antrag …- Der ganz normale Wahnsinn der Büroktratie)
    Artet das ganze nun zu einer „Beschäftigungs-Therapie“ für diese „nichtsnutzugen Opfer“ aus ? ….Auf jeden Fall lenkt es ab, es irritiert….

    „Du sollst nicht merken“ (Alice Miller, eine tatsächliche! Kindheitsforscherin ) – darum geht es.
    Und was da mal auf der einen Seite, der Seite 77 (von insgesamt 302 Seiten) des abschließenden Berichts, nach der Kampagne „Schweigen schützt die Täter“ (2010/2011) unter FORDERUNGEN DER BETROFFENEN zusammengefasst wurde, in einer Aufzählung von 7 Schwerpunkt-Bereichen – das soll in Vergessenheit geraten. 5 Jahre sind ja nun auch schon vergangen, weitere Jahre des In-Vergessenheit- Geratens sollen folgen und irgendwann spricht dann sowieso kein Mensch mehr über die Forderungen und so soll dann alles bleiben wie es ist.: Trauma findet in Deutschland nicht statt. Da braucht es eben am Ende dann auch nicht dies Erfüllung der Forderungen.
    8 Millionen traumatisierte Menschen, mit Trauma-Folgen,
    und : keine einzige Stiftung für diese Menschen.
    Warum gibt es so eine Stiftung nicht ? Die Antwort ist einfach.: Trauma findet in Deutschland nicht statt.
    Statt dessen immer wieder aber der inflationäre Gebrauch des Wortes Trauma, um eine Bagatellisierung und Verwässerung der Problematik damit zu erzielen.
    Wenn jemand in Deutschland, z.B., an Krebs erkrankt, kann er sich, z.B., an eine Krebs-Stiftung wenden. Und gleichzeitig aber : KEINE EINZIGE TRAUMASTIFTUNG für Erwachsene, die in ihrer Kindheit Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt waren.
    Die schwerwiegenden Beschädigungen an Leib und Seele von 8 Millionen Menschen werden einfach weg geblendet, ignoriert.
    Für mich persönlich ist es wichtig, diese Weg-Blendung nicht mit zu machen. Deswegen schreibe ich hier auf netzwerkb immer wieder und ich konfrontiere in meinem Alltag die Anderen, dort wo es meiner Meinung nach angebracht ist und hin passt, mit der Tatsache, dass es an der Zeit ist, endlich auf die Trauma-Problematik zu schauen, sich ihr zuzuwenden in ihrer ganzen Komplexität, um den Weg der Heilung einzuschlagen…. Der Weg der Zerstörung muss doch mal verlassen werden. ….Deshalb sind die Forderungen von Betroffenen auch in einem größeren, globalen Zusammenhang zu sehen und so gesehen überlebens-notwendige Forderungen.
    Deshalb würde ich gern unsere VOLKS-VERTRETER beim Wort nehmen und sie deshalb auffordern sich per Umfragebogen auf die Forderungen zu beziehen, um uns dann wissend zu vertreten.(- Das geben sie doch immer vor, sie vertreten das Volk.)…

  13. Eva schreibt am :

    Hallo Savina,
    8 Millionen traumatisierte Menschen, mit Trauma-Folgen und keine einzige Stiftung für diese Menschen.

    Das liegt wohl daran, dass jedes Trauma anders verläuft und die „Fachleute“ das Trauma nicht sehen können im Gegensatz zum Krebs.

    Wenn Dissoziationen auftreten wird schnell die Diagnose F20.0 vergeben.

    Aber „Mit rund 3 Millionen Euro Anschubfinanzierung für die kommenden 6 Jahre unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) des Landes Baden-Württemberg den Aufbau eines transdisziplinären Zentrums für Traumaforschung (ZTF) an der Universität Ulm“

    https://www.bvou.net/universitaet-ulm-etabliert-transdisziplinaeres-zentrum-fuer-traumaforschung/

  14. hildegard schreibt am :

    heulen möcht ich wenn ich könnte
    schreien wenn ich Stimme hätt

    kirch wie staat die guten Leute
    ach wie sind sie doch so nett

    diese welt wird untergehen
    die die Kinder ernst nicht nimmt

    kauft sie online und zerstört sie
    macht und reichtum sind ihr Wert

    recht und Liebe zählen nicht
    nicht in diesem schnöden All

    das ein Schöpfer hatt erfunden
    und wir hören nicht den knall

    wenns zu spät ist reut es ALLE
    deren aug war zugeklebt

    seit sie selber gar nichts merkten
    merken nicht dass Zeit uns fehlt

    auszumisten diesen Saustall
    der noch heut zum himmel stinkt

    obwohl papst und prädidenten
    wussten dass auch Ethik hinkt

    die sie lobten und hoch hielten
    LÜGE war das Fundament …

  15. savina schreibt am :

    Eva; Ich beziehe mich bei meinen Angaben, wenn ich von den 8 Millionen traumatisierter Menschen schreibe auf diese Quelle: http://www.uniklinik-ulm.de/service/presse/presseinformationen/archiv/pressemeldung/article/12107/traumafolgen.html
    aus dem Jahre 2009, bezogen auf Deutschland
    Also, das existierende Trauma, in 8 Millionen Fällen, es ist bekannt !!
    Die 8 Millionen traumatisierten Menschen existieren, sie sind ein Teil der deutschen Realität. Und eine Trauma- Stiftung, eben genau auch für diese Menschen, wäre das mindeste, was schon längst, – so wie andere Stiftungen für andere Erkrankungen -, als ein Hilfsangebot zur Verfügung hätte stehen müssen.- Das ist meine Meinung.
    Die Unterversorgung von Menschen, die durchvon Menschen gemachte Traumata-geschädigt worden sind, ist auch bereits seit langem bekannt.:
    http://initiative-phoenix.de/initiative.html

    Traumata wurden auch Kindern und Jugendlichen in deutschen Heimen und deutschen „Um-Erziehungs-Stätten“ zugefügt. Es waren eindeutige Menschenrechtsverletzungen. .https://www.youtube.com/watch?v=LvC49gj1h1E
    (- Drakonische Strafen für Jugendliche )
    Sexuelle Gewalt an deutschen Kindern und Jugendlichen sind auch Menschenrechtsverletzungen.
    Solange das Thema Trauma nicht thematisiert wird, braucht man auch nicht die Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land ansehen.

    TRAUMA kommt nicht durch die vielen, traumatisierten Flüchtlinge erst jetzt erstmalig als Thema zu uns nach Deutschland.

    Ich persönlich möchte die eine Gruppe der Traumatisierten
    (die 8 Millionen Menschen in Deutschland) nicht gegen eine andere Gruppe traumatisierter Menschen ( durch Kriege traumatisierte, aus anderen Ländern kommende Menschen, die Flüchtlinge) ausspielen.
    https://www.youtube.com/watch?v=XHqjOn7ZPUQ
    Allein gelassen: Keine Hilfe für traumatisierte Flüchtlingskinder | Monitor | Das Erste | WDR, 2015 , monitor (10 Min)
    Die nun noch hinzugekommenen Problematik der traumatisierten Flüchtlinge macht es nun besonders notwendig, sich endlich mehr um die Ausbildung von Trauma-Therapeuten zu bemühen.
    https://www.freitag.de/buch-der-woche/umgang-mit-traumatisierten-fluechtlingen/trauma_leseprobe

    https://www.freitag.de/buch-der-woche/umgang-mit-traumatisierten-fluechtlingen?utm_content=bufferafd11&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

    Mir ist es sehr wichtig, dass sich nicht die eine unterversorgte Gruppe von Menschen gegenüber einer anderen unterversorgte Gruppe von Menschen im Kampf befindet.

    Umso wichtiger ist es, endlich auf die Forderungen (7 Schwerpunkte Abschlussbericht, aus dem Jahre 2011, S. 77) endlich einzugehen und etwas zu tun.
    Aber das habe ich ja bereits alles schon geschrieben….

    Und eine Trauma-Stiftung ist längst !! überfällig, eine Trauma-Stiftung bei der schnell und unbürokratisch gehandelt wird, so wie es mal versprochen wurde, vor Jahren.

  16. Karl Görtz schreibt am :

    Ich habe das ausgefüllt, mit dem Hinweis auf aktuelle „ Skandale“. Man braucht nicht in die Vergangenheit zu schauen wenn die gegenwärtige Realität nur das bestätigt, was die Vergangenheit hervor brachte. Das wird die aber nicht interessieren. Die sind auf Vergangenheit getrimmt und übersehen einfach die aktuellen Skandale. Diese Aufarbeitungskommission ist eine staatlich eingesetzte organisierte Armee für Vergangenheitsskandale. Komme ihnen ja keiner mit den aktuellen Missbrauchsfällen. Da werden sofort die Scheuklappen aufgesetzt.

  17. Savina schreibt am :

    Karl Görtz; Ja, das stimmt vollkommen.
    Von den 2011 herausgearbeiteten und veröffentlichten Forderungen der Betroffenen, die in 7 Schwerpunkten zusammengefasst worden sind (siehe: mein Kommentar, 09.08.), sind 6 Schwerpunkt-Bereiche ganz klar auf die Zukunft ausgerichtet, in der es zu Veränderungen kommen soll und muss. Aber im Heute, 5 Jahre sind bereits verstrichen, werden von den 7 Forderungen ganz einfach 6 Forderungen ausgeblendet und der gesamte Focus nur noch auf den Punkt 5 und damit auf die Vergangenheit, also auf das, was sowieso nicht mehr zu verändern ist, gerichtet…..
    Das ist ja wirklich alles hervorragend
    durchdacht…. Im „Geflecht der unabhängigen Abhängigkeiten“ ergibt das dann wieder einen Sinn….

  18. Sturm schreibt am :

    Was soll der Quatsch? Ihr vom Fonds sexueller Missbrauch seid doch noch nicht mal in der Lage, längst bewilligte Leistungen aus dem Fonds überhaupt auszuzahlen! Bewilligte Leistungen werden schlicht nicht beziffert bzw. einfach nicht ausgezahlt. Wieder mindestens ein Jahr Bearbeitungszeit? Herr Rörig, sind SIE eigentlich auch in der Kindheit schwer traumatisiert worden, bei der völlig chaotischen Lethargie, die SIE als Leiter in völligem Organisationsversagen an den Tag legen? Dann ziehen Sie die persönlichen Konsequenzen, und verschleudern Sie nicht derartig unser aller Steuergelder!

  19. Sturm schreibt am :

    Die EINZIGE Erwartung an den unabhängigen Beauftragten pipapo ist die: ZAHLT ENDLICH UNBÜROKRATISCH DAS GELD AUS! Statt schlau bebrillt mit betroffener Mine vor Euren steuerfinanzierten chicen Apple-Endgeräten im Strassencafe zu sitzen, und wieder nur zu theoretisieren und zu brüten – ihr WOLLT eine never ending story draus machen. Der unabhängige Beauftragte pipapo hat doch gar KEINE Lust mehr ein höchst anstrendendes Richteramt zu bekleiden bis zu seiner Pensionierung – da LOHNT es sich, seine Tätigkeit ENDLOS in die LÄNGE zu ziehen, und die Mittel endlos zurückzuhalten, Betroffene rücken ja schließlich auch unendlich viele nach.

  20. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    @Sturm:Genau…im Prinzip werden nur Steuergelder Verschwendet…und gelogen…

  21. Sturm schreibt am :

    Herr Rörig! Wie können Sie erklären, daß Vertreter von Betroffenenverbänden, die sich in ihren Entscheidungsgremien engagieren, die glatte Summe von 10.000 EUR aus dem Fonds einfach so ausgezahlt bekommen, als Beteiligung am „Gehalt“ des Betroffenen, welches sich dieser aus dem faktisch von ihm allein kontrollierten „Verein“ auszahlt, OBWOHL sich der genannte Vertreter eines Betroffenenverbandes in aller Öffentlichkeit ständig als „vollständig sein Kindheitstrauma bearbeitet“ inszeniert? Wo leidet der den heute noch an Mißbrauchsfolgen? Wenn er „vollständig sein Kindheitstrauma bearbeitet“ hat? Die Auszahlung entspricht dann doch gar nicht den Richtlinien des Fonds? Der Mann hat 2 Berufe und könnte arbeiten gehen! Statt dessen inszeniert er sich selbst als durch eigene Anstrengung „geheilt“, schart sich eine Jüngerschaft hinter sich, die alle ganz viele „Teilauflösungen“ ihrer Traumata erleben, in Salamitaktik, in stetiger Beurteilung ihres Heilungsguru, mit dem von ihm angeleiteten manipulativen Methoden. Das alles könnten Sie auf der Homepage des Betroffenenvereins nachlesen. Wenn Sie es wollten. Die den Verein in jeder Hinsicht dominierende Person sitzt mal so eben bei Ihnen in einem sogenannten Entscheidungsgremium, der Fonds beteiligt sich in der glatten Summe von 10.000 EUR – ohne Prüfung von Einzelpositionen und obwohl nach Aussage des Betroffenen selbst keine Mißbrauchsfolgen mehr bestehen – an den Gehaltskosten, die sich diese Person aus von ihm selbst eingeworbenen Spendenmitteln selbst auszahlt. Das STINKT!
    Ein Fall für die Staatsanwaltschaft?

  22. Sturm schreibt am :

    ICH habe die Erwartung an SIE Herr Rörig PERSÖNLICH, daß Sie JEDEM EINZELNEN Betroffenen genauso unbürokratisch die glatte Summe von 10.000 EUR auszahlen, die Sie – völlig unbürokratisch – den in Ihren Entscheidungsgremien tätigen Vertretern von Betroffenenverbänden zukommen lassen!
    So was nennt man klassische Vetternwirtschaft! Herr Rörig!

  23. Savina schreibt am :

    Solange die Täter, die Mit-Täter, die Täter-Versteher, die Zuseher und Wegseher immer wieder nur sehr beständig die sehr klaren Signale der Bagatellisierung durch die Politik erhalten
    ( https://www.change.org/p/bundesjustizminister-heiko-maas-justizminister-heiko-maas-sexueller-missbrauch-von-kindern-ist-kein-kavaliersdelikt-f%C3%BCr-eine-reformierung-des-176-1-2-4-5-stgb-und-des-176a-4-stgb-im-hinblick-auf-das-mindeststrafma%C3%9F
    und auch keine!! Aufhebung der Verjährungsfristen ), wird sich bei all denen, im gesamtgesellschaftlichen Kontext, nichts, aber auch gar nichts, in Bewegung setzen. Solange die Trauma-Folgen nicht gesamtgesellschaftlich als Folge von Menschenrechtsverletzungen thematisiert werden und statt dessen die Betroffenen in ihrem Leid und ihren Einschränkungen, was das GESAMTE!! LEBEN anbetrifft, immer wieder zu SIMULANTEN oder stigmatisierend zu GESTÖRTEN gemacht werden, also die ausgrenzende Sündenbock-Rolle zugeschoben bekommen, solange diesbezüglich von der Politik keine willentlichen Veränderungen, gekoppelt an die Zur Verfügung Stellung von Geldern – u.a. für die traumatherapeutische Versorgung -, vorgenommen werden, solange die Regierung nach dem vorliegenden Abschlußbericht von 2011, in dem bereits alle!! Forderungen klar aufgeführt wurden, jede Veränderung, was die Zukunft anbetrifft, hinauszögert, solange es nun auch noch an den Betroffenen festgemacht wird, ob und inwieweit etwas verändert werden kann, da man nun noch für die nächsten drei Jahre weitere „Geschichten“ der Betroffenen abwarten will, weil man ja angeblich immer noch nicht weiß, trotz Abschlussbericht (aus dem Jahre2011), wie gehandelt werden muss….solange immer noch keine, bereis vor Jahren klar geforderten, Veränderungen durch die Politik vorgenommen werden, bleibt alles beim Alten. – Das spart Gelder!!- Und nur darum geht es doch und um nichts anderes!!

    Es ist dreist und unverschämt alles beim Alten zu belassen und statt dessen die Betroffenen mit bürokratischen „Beschäftigungs-Programmen“ zu zermürben, ihre Geduld über zu strapazieren und ihnen auch noch die Rolle der Verantwortung zuzuteilen , wenn es darum geht, für Kinder und Jugendlichen präventiv tätig werden zu können. Denn sie, die Betroffenen, sollen weitere Geschichten liefern und nur dann kann irgendwann einmal Prävention erfolgen – so die Logik des UBSKM. Die Prävention wird abhängig gemacht von den Betroffenen, die eine „Geschichten-Belieferung“ zu leisten haben.
    Der Köder damals, für die Kampagne „Schweigen schützt die Täter“ (2010/2011), war ein damaliges Versprechen.: Nach der Kampagne sollte sich schnell und unbürokratisch vieles für die Betroffenen ändern, sie sollten Anerkennung und Unterstützung erfahren.
    Der Köder damals war gut, das muss man ihnen lassen….
    Und das jetzige Ablenkungs-Manöver hat dieselbe Qualität….

  24. Savina schreibt am :

    Es ist dreist und unverschämt alles beim Alten zu belassen, die Demütigung und Erniedrigung von Betroffenen weiterhin aufrecht zu erhalten und statt der Erschaffung/ Durchsetzung von notwendigen!! Veränderungen (siehe: Forderungen, S.77, Abschlussbericht, 2011) die Betroffenen mit bürokratischen „Beschäftigungs-Programmen“ zu zermürben, …- das habe ich schreiben wollen. (Immer wieder bin ich zornig/ sehr emotional beim Schreiben und dadurch mitunter unkonzentriert.

    In Wirklichkeit denken die doch, wir sind der letzte Dreck.- Das denke ich tatsächlich. Anders kann ich mir diese Ignoranz und Empathielosigkeit, ihre Anmaßung und Erhabenheit nicht erklären. Sie haben doch alle „ihre Schäfchen im Trockenen“…. )

  25. Savina schreibt am :

    Andrea H., Danke für die Info.
    Ich glaube manche Wissenschaftler sind ganz verliebt in ihre „Kopf-Geburten“.Ich bekomme beim Lesen solcher Texte ganz einfach nur Kopfschmerzen :
    „…Prof. Brachmann: “Pädosexuelle Gewalt ist nicht nur ein Grundrisiko von Kindheit, sondern – das macht die kulturgeschichtliche Perspektive deutlich – ein manifestes Muster der Regulierung von Generationenbeziehungen: Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist ein prekäres Kulturmoment, das in seinem Ausmaß und in seiner verstörenden Dimension gesellschaftlich weithin unterschätzt wird. Die Klärung der Verantwortung für eine konkrete pädosexuelle Straftat muss daher stets zugleich auch überindividuell gedacht werden: Sexueller Missbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Sexueller Missbrauch ist eine kulturelle Tragödie! Ziel der Arbeit der Kommission wird es somit vor allem auch sein müssen, eine breite gesellschaftliche Debatte anzuregen, um das tatsächliche Ausmaß sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aufzuzeigen und als Unrecht anzuerkennen.“
    Quelle: https://idw-online.de/de/news644970
    ———————————————–

    „…Ziel der Tragödie
    Das Ziel einer Tragödie war gemäß Aristoteles der Sinneswandel beim Zuschauer: so sollte eine „Reinigung“ (Katharsis) von bestimmten Gefühlen eintreten. Durch das Durchleben von Jammer/Rührung und Schrecken/Schauder (von griechisch éleos und phóbos, von Lessing etwas irreführend mit Mitleid und Furcht übersetzt) erfährt der Zuschauer der Tragödie eine Läuterung seiner Seele von diesen Erregungszuständen….“
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Trag%C3%B6die)
    ——————————————–
    Sie benötigen „Opfer“ als Forschungs-Objekte,….

  26. Sehr geehrter Herr/Frau Sturm,

    in einem Ihrer Kommentaren schreiben Sie u.a. zu der Thematik Fond das ein Vertreter eines Betroffenenverbands 10.000 Euro für „Gehalt“ erhalten haben soll. Dies soll wohl auch auf der HP stehen. Hier würde mich die Quelle, bzw. Ihre Informationen interessieren. Gerne können sie sich auch per Mail an mich wenden. Denn sollte dies verifizierbar sein hätten wir gute Argumente für die über 300 Betroffenen die sich an uns wegen des Fonds gewandt haben entsprechend zu reagieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ingo Fock
    1. Vorsitzender gegen-missbrauch e.V.

  27. Savina schreibt am :

    „…Prof. Brachmann:…Die Klärung der Verantwortung für eine konkrete pädosexuelle Straftat muss daher stets zugleich auch überindividuell gedacht werden: Sexueller Missbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Sexueller Missbrauch ist eine kulturelle Tragödie! Ziel der Arbeit der Kommission wird es somit vor allem auch sein müssen, eine breite gesellschaftliche Debatte anzuregen, um das tatsächliche Ausmaß sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aufzuzeigen und als Unrecht anzuerkennen.“ ( https://idw-online.de/de/news644970 )
    So werden dann die ganz konkreten, an Kindern und Jugendlichen verübten Menschenrechtsverletzungen zu einem „gesamtgesellschaftlichen Phänomen“, zu einer „kulturellen Tragödie!“ und dadurch vollkommen
    abstrakt. Der konkrete, und dadurch fassbare, Täter wird wie von einem Schwamm aufgesogen, in die Begrifflichkeiten „gesamtgesellschaftliches Phänomen“ und „Kulturelle Tragödie“ hinein, wo er schwammig und verwässert wieder untertauchen kann. Wo er unerkennbar und damit nicht mehr fassbar sein wird. Er kann ganz einfach per sprachlicher, „wissenschaftlicher“ Festlegung mit den anderen Tätern zu einer gemeinsamen, Masse verschmelzen. Und was „die Klärung der Verantwortung für eine konkrete pädosexuelle Straftat“ anbetrifft, darüber darf und soll doch sowieso gar nicht mehr individuell gedacht, und schon gar nicht gehandelt , werden, denn die deutsche Gesetzesgebung hat mit den Verjährungsfristen einen Täterschutz gesetzlich verankert, um damit einen sogenannten „Rechtsfrieden“ zu gewährleisten.
    Also, die Verantwortung für die konkreten Straftaten können und sollen infolge der Verjährungsfristen sowieso nicht mehr geklärt werden. Die Betroffenen, die lebenslänglich unter dem Ausmaß der an ihnen verübten sexualisierten Gewalt zu leiden haben, werden zu abstrakten Mitwirkenden einer „Kulturellen Tragödie“. Wobei die Verwendung des Wortes Tragödie, meiner Auffassung nach, hier vollkommen irreführend ist. „…Die Tragödie ging wie die Komödie aus dem religiösen Kult des antiken Griechenlands hervor. Im Mittelpunkt der Tragödie steht ein unlösbarer Konflikt, der zum unausweichlichen Untergang destragischen? Helden führt….Die Darstellung des Tragischen ist mit der Absicht verbunden, die Begrenztheit der menschlichen Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten vor Augen zu führen. …“ (aus: http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Tragoedie )
    Im Mittelpunkt der Tragödie stand also immer! der unlösbare! Konflikt.
    Falls der Herr Professor Brachmann mit der bewußten Verwendung des Wortes Tragödie meinen sollte, dass die Taten der Täter einen unlösbaren Konflikt darstellen würden, also – in „neu-deutsch“ – alternativlos waren, dann bin ich da aber ganz anderer Meinung.
    Die Täter waren und sind ganz konkrete Täter, sie haben einen Namen und eine Adresse. Sie waren nicht ihrem Schicksal, einem unlösbaren Konflikt (dem Mittelpunkt einer jeden Tragödie), ausgeliefert, so dass sie das, was sie Kindern und Jugendlichen antaten, schicksalshaft und dadurch unvermeidbar antun mussten. Darin liegt für mich die Irreführung, durch die Verwendung des Wortes Tragödie. Und noch dazu ist hier die Rede sogar von einer „Kulturellen Tragödie“.
    Wer ist in dieser „Kulturellen Tragödie“ der „tragische Held“, der unausweichlich in den Untergang geführt wurde ?

    Ich persönlich brauche dieses ganze „wissenschaftliche“ Gedanken-Geschwurbel nicht !!

    Der Abschlußbericht, aus dem Jahre 2011, hat eine S. 77 (von insgesamt 302 Seiten), auf der die Forderungen der Betroffenen, präzise und auf den Punkt gebracht, zusammengefasst worden sind.
    http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf
    Um die Umsetzung dieser Forderungen muss es in aller erster Linie gehen. Das hat Priorität.
    Die breite gesellschaftliche Debatte muss, wenn den Forderungen entsprechend gehandelt werden würde, überhaupt nicht mehr angeregt werden. Die Debatte ergibt sich dann nämlich von selbst. Sie ergibt sich aus der Bewegung heraus, aus dem Wandel von der Alternativlosigkeit/ Unlösbarkeit zur menschlichen, von Menschen geschaffenen Lösung.
    Traumata , die von Menschen gemacht wurden und werden (man made disaster) lassen sich nämlich verhindern, man muss es nur wollen.
    Hat der Herr Prof. Brachmann den Abschlußbericht überhaupt gelesen ? – frage ich mich.

  28. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Ich finde es nach wie vor merkwürdig,das der „unabhängige“ Missbrauchsbeauftragte mit der Antonio Amadeu Stiftung „kooperiert“.

  29. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Die Vorsitzende dieser Stiftung ist Anetta Kahane!Dazu bitte googeln!

  30. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Mitgründer und Unterstützer der Antonio Amadeu Stiftung(eine der Stiftungen rund um die Odenwaldschule) war Günther Schweigkofler,Geschäftsführer der Odenwaldschule unter Gerold Becker.Was für ein Zufall!

  31. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Ich zitiere wortwörtlich von der Homepage der Antonio Amadeu Stiftung: „Besonders engagiert haben sich für die Stiftung auch GÜNTHER und BARBARA SCHWEIGKOFLER.Günther Schweigkofler war Mitbegründer der FCM-Forschungsgruppe Modellprojekte e.V., von 1999 bis 2002 rechtlicher und wirtschaftlicher Träger der Antonio Amadeu Stiftung.Günther Schweigkofler war auch Geschäftsführer der SFGM(Stiftungs-und Fördergemeinschaft Modellprojekte GmbH).“

  32. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Und er war AUCH Geschäftsführer-auch „Graue Eminenz“ genannt- der Odenwaldschule unter Gerold Becker.Er und seine Frau Barbara Schweigkofler lebten zur Zeit der massiven Pädosexuellen Gewalt an der Odenwaldschule und betreuten als Mitarbeiter auch eine so. „Familie“ von Schülern an der Odenwaldschule.!!!!Was für ein Zufall!!!

  33. Savina schreibt am :

    „…Prof. Brachmann :…Ziel der Arbeit der Kommission wird es somit vor allem auch sein müssen, eine breite gesellschaftliche Debatte anzuregen,…“

    Die Täter, Mittäter, Mitwisser und Täter-Versteher werden sich schlicht und ergreifend nicht anregen lassen, befürchte ich… Warum auch ?
    „Wenn es ein Dorf braucht, um ein Kind aufzuziehen, braucht es auch ein ganzes Dorf, um Kinder zu missbrauchen.“ Solange im Dorf nur rum gelabert wird, bleibt alles beim Alten. Das erhält den vom Dorf gewünschten „Rechtsfrieden “ Kinder, Jugendliche und die dann später erwachsenen Betroffenen sollen sich gefälligst mit ihrer Sündenbock-Rolle im System abfinden und dementsprechend selbstverständlich keine Forderungen stellen. Falls Betroffene das tun, sind sie unbequem und absolut störend. Deshalb liegt der breiten Masse sehr daran, in den Betroffenen einfach nur „Gestörte“ zu sehen, die einfach nur „ein bischen Pech“ im Leben hatten. Es dürfte der breiten Masse, dem Dorf, sehr entgegenkommen, was diese „Aufarbeitungs“-Kommission als ihr hauptsächlichstes Ziel nun vorgibt.: Sie will ja, zum großen Glück für den breiten, gesamtgesellschaftlichen Konsens, der den „Rechtsfrieden“ (für das Dorf) auch weiterhin erhalten möchte, nur zu einer Debatte anregen. In meinem Falle, damals, haben sich die Täter, Mittäter und Täterversteher selbst nach zwei Benachrichtigungen an die Polizei, nach einer Benachrichtigung an eine Schulleiterin und auch nach zwei Benachrichtigungen an das Jugendamt, alles zeitversetzt, zu nichts aber auch gar nichts „anregen“ lassen, was meine Situation verändert hätte, da sie ganz einfach mit überhaupt keinen Konsequenzen zu rechnen hatten. Sie blieben weiterhin geachtete Bürger….
    ES SIND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN (MISSHANDLUNGEN, SEXUELLE GEWALT) DIE AUCH HIERZULANDE KINDERN UND JUGENDLICHEN ANGETAN WERDEN. ICH BIN NICHT BEREIT DIE TÄTER; MITTÄTER UND TÄTERVERSTEHER ZU ACHTEN.
    ICH VERACHTE SIE, ZUTIEFST….
    ICH HÄTTE AUCH GERN EINEN RECHTS-FRIEDEN; EINEN FRIEDEN MIT DEM, WAS MIR IN DIESEM LAND ANGETAN WURDE; VON MENSCHEN , DIE IN DIESEM LAND LEBEN….
    ICH BIN MIT DEM, WAS SIE MIR, IN DIESEM LAND, ANTATEN NICHT! IM FRIEDEN.
    WIE DENN AUCH ??…

  34. Prospero schreibt am :

    @ Ex-Odenwaldschüler

    Gibt es eine Quelle/ link für
    „und betreuten als Mitarbeiter auch eine so. „Familie“ von Schülern an der Odenwaldschule.“??

  35. Marlis Fischer schreibt am :

    Günther Schweigkofler war Geschäftführer der Odenwaldschule von 1964 – 1995, über 30 lange Jahre. Selbst als er 2010 einen ungeheuren Druck bekam, aus dem Vorstand endlich auszuscheiden, fühlte er sich in seiner „Verabschiedung“ nicht entsprechend „gewürdigt“. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/odenwaldschule-vorstand-ruecktritt. Solche Leute haben keinerlei Einsicht in ihre, wenn auch nicht direkte Beteiligung, an solchen Geschehnissen. Sie fallen in Deutschland immer wieder auf die Füsse und finden neue Betätigungsfelder; ähnlich wie Vorstandsvorsitzende, die Firmen in den Ruin getrieben haben (mal schau’n, was aus Herrn Winterkorn noch so wird), oder Politiker, die Hartz IV und andere Agendas auf ihre Fahnen schreiben können. Ich habe da keine Hoffnung, dass das jemals aufhört, man kann diese Zusammenhänge immer nur wieder und wieder klar benennen und transparent machen.

    Ein wenig möchte ich Herrn Röhrig in Schutz nehmen. Der Kontakt zur Amadeu Antonio Stiftung hat, soweit ich verstanden habe, damit zu tun, dass die Stiftung ein Projekt gegen Rechtsradikale ins Leben gerufen hat, denn Rechtsradikalismus und Antisemitismus sind wohl ihre vorrangigen Themen. Diese Kreise versuchen, pädo-sexuelle Kriminalität für ihre rechten Zwecke zu nutzen.

    Tja, und wenn man sich vernetzt, was auch eine Aufgabe von Herrn Röhrig ist, dann trifft man natürlich wieder auf die gleichen Personen. Soweit ich weiß, wurde Herrn Schweigkofler nie irgendein Wissen nachgewiesen und auch nie eine diebezgl. Anstrengung unternommen. Was sollte Herr Röhrig also tun? Zumal der Morast der Odenwaldschule vor seiner Amtszeit lag.
    Die Täterorganisationen sind ein riesiges Problem, da viele ihrer wissenden, tolerierenden, oder weg schauenden Angehörigen strafrechtlich nur sehr schwer zu belangen sind. Ich habe da auch keine Patentlösung für, und so werden wir sie immer wieder treffen, die Herren und natürlich auch Damen mit den weißen Westen.

  36. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    @Marlies fischer:Er war direkt beteiligt wie alle anderen Mitarbeiter an der Odenwaldschule.Er und seine Frau führten eine „Familie“an der Odenwaldschule und waren daher direkt in die Betreung und Erziehung der Schüler eingebunden.

  37. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Das Haus auf dem Odenwaldschulgelände indem die beiden wohnten und ihre „Familie“ betreuten hieß das „Schweigkoflerhaus“.

  38. Marlis Fischer schreibt am :

    Ex-Odenwaldschüler, das war mir so nicht klar, ich dachte, er hatte eine rein administrative Funktion und Augen und Ohren zugemacht. Das Internet sagt diesbezgl., soweit ich es gelesen habe, nicht ein Wort. Das gibt der Angelegenheit natürliche eine vollkommen andere Qualität.
    Dennoch bleibt ein Hauptproblem, dass Menschen erst strafrechtlich belangt werden müssen, womit wir zugleich auch wieder bei dem Problem der Verjährungsfristen sind. Solange das nicht der Fall ist, ist das Recht auf ihrer Seite, und sie werden sich jede Unterstellung verbieten und damit auch noch Recht bekommen. Für Betroffene kaum erträglich, aber für mich auch ein Grund, warum der Schlendrian in Sachen pädo-sexuelle Kriminalität seit nunmehr über 30 Jahren in Deutschland stattfinden kann.

  39. Savina schreibt am :

    Solange die Forderungen der Betroffenen unter den Teppich gekehrt werden, die Verjährungsfristen weiter Täter-beschützend erhalten bleiben und der breite gesamtgesellschaftliche Konsens, der darin besteht die Un-Kultur der Abspaltung, der Verdrängung auch in Zukunft zu zelebrieren, auch weiterhin bedient wird, in Form von „Alibi-Veranstaltungen“ – „Fonds sexueller Missbrauch“ und Deutsche „Aufarbeitungs“- Kommission -, solange nicht tat!-sächlich systemisch radikal (Radix-die Wurzel) hingeschaut und gehandelt wird, werden sich die Diskussionen, die Debatten nur in die Unendlichkeit hinein verlängern. Aber den Betroffenen gegenüber erfolgt weder Anerkennung des Erlittenen und der daraus entstandenen, lebenslangen! Beschädigungen an Leib und Seele noch einer gerechte Wiedergutmachung, was dann die Versöhnung, nachvollziehbar, entweder verhindert oder nur sehr schwer möglich macht.
    Ich persönlich fordere einen Rechts-Frieden auch!!!! für die Betroffenen und nicht nur für die Täter, die , würde man den „wissenschaftlichen“ Gedankengängen eines Prof. Brachmann folgen, ja leider nur „tragische Helden“ mit einem ihnen innewohnenden, unlösbaren Konflikt innerhalb einer „Kulturellen Tragödie“ waren und sind.

    Tja, kann man halt nichts machen, musste man gucken zu und weg….- Ist das die Botschaft des Herrn Prof. Brachmann ?

    – Wie lange sollen die Betroffenen noch verhöhnt und die Täter gut beschützt werden ?
    Die Verhöhnungen, Bagatellisierungen, Ausgrenzungen und Stigmatisierungen (Das Stigma „Gestörte“ bewirkt die Ausgrenzung….)ziehen sich durch alle! gesellschaftlichen Schichten und sind auch sehr häufig ein Bestandteil der „Helfer“-Berufe….
    Die deutsche Realität ist doch häufig folgende.:
    Der Täter ist ganz normal und das Opfer ist gestört.
    So einfach ist das in der Welt der „Normalen“.

  40. Angela Ebert schreibt am :

    Eine realistische Diskussion über den Täterschutz in der BRD, gefällt mir.
    Und obendrauf kam im Jahr 2005 die AGENDA 2010, da wurde das StGB für Amtsträger außer Kraft gesetzt und zum Mittel der ZIELFÜHRUNG im „Sozial-Recht“! Die Hilfebedürftigkeit von GEWALT-OPFERN wird provoziert, missbraucht, wirtschaftlich genutzt, ganz offen ausgesprochen von den TÄTERN.
    Wie in der Familie, so die Politik, Unter-Menschen-Schicht selbst-gemacht zur allgemeinen Nutzung.
    Ganz normal sind diese AMTS-Täter sicher nicht!!!
    Mit Verlaub Marlies Fischer, Schlendrian ist eine Verharmlosung dieser groß angelegten, gesetzlichen Diskriminierung, auf Betrug, Diebstahl und Raub angelegten vorsätzlichen STRAF-TATEN!!!
    Kein Un-Rechtsbewußt-Sein = keine Würde
    Luise Reddemann
    Ich muss ihr da RECHT geben.
    Kulturelle Tragödien, sind jetzt schon zur Deutschen KULTUR erhoben?! Die gesetzlich variablen Rechts-Verstösse sind wohl innovativ und auf Dauer angelegt, darum VORSICHT. Richerliche Überzeugung ist unschlagbar und kein Grund-Recht schützt vor den „Normalen“ im System!
    ART. 3 Abs. 3
    Art. 3

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
    .
    Den vielen beteiligten Voll-Juristen ist das ein BEGRIFF, nur erklären wollen sie es nicht.
    Was eine Umfrage der Aufarbeitungs-Kommision zum Ziel hat, hat savina bereits ausgeführt. Die Beratungs-Verwaltung soll und muss erhalten bleiben, obwohl wenig bewirkt wird, natürlich?!
    Ziemlich daneben, wie ich meine, ambivalent-extrem!

  41. Savina schreibt am :

    „…Prof. Brachmann :…Sexueller Missbrauch ist eine kulturelle Tragödie! …“

    Da bin ich ja im Nachhinein so richtig guter Dinge, durfte ich doch in der deutschen „Kulturellen Tragödie“ eine derjenigen sein, die eine der vielen Hauptrollen , die als eines der vielen Opfer, spielen durfte, auf der großen Landesbühne Deutschland.
    Das hatte ich nur noch nicht so richtig kapiert, ich weibliches, zu emotionales Dummerchen aber auch….
    Wer war denn da der Regisseur dieses Spiels ?
    Der liebe Gott ?
    Hat er mir also die Opfer-Rolle verpasst und den Tätern die Täter-Rolle ?
    Alles Schicksal oder was ?

    Als ich meine „Esoterik-Phase“ hatte und ich in der Esoterik nach Antworten auf meine Fragen suchte, waren die Erklärungen zu dem, was sie mir als Kind und Jugendliche antaten, auch ähnlich Täter-beschützend.
    Da hätte ich z.Bsp. einem Bert Hellinger, im Rahmen seiner Familien-Aufstellungen, blind folgen können und hätte dann vor den Haupt-Täter treten müssen, um ihm demütig zu sagen „Papa, ich habe es für dich getan.“ …
    Oder andere Erklärungen für das Erlittene liefen innerhalb der Esoterik-Szene darauf hinaus, dass ich mit einem schlechten Karma auf die Welt gekommen wäre und ich für meine schlechten Taten in einem anderen, früheren Leben nun in diesem Leben ganz einfach dafür zu büßen hätte. Insofern müsste ich den Tätern dankbar sein.

    Der Herr Prof. Brachmann erinnert mich mit seiner von den Tätern ablenkenden, weg führenden „Wissenschaftlichkeit“ sehr!! an meine damaligen Verirrungen und Verwirrungen, in die ich, auf meiner Suche nach Antworten, in der Vergangenheit geraten bin.

    Deutschland ist für mich nach wie vor ein Ort, der sich für mich ganz kurz mit folgenden Worten beschreiben lässt.:
    KEIN ORT, NIRGENDS….
    Und das wird wohl bei der Verharmlosung und Bagatellisierung der tiefgehenden, komplexen Problematik durch die Politik auch so bleiben.
    Da ist man dann mit „Geschützten Räumen“, die für die geplanten Anhörungen zur Verfügung gestellt werden, folgendes gemeint.:
    „Die Anhörungen finden in einem sicheren und geschützten Rahmen statt. Das bedeutet, dass die Gespräche nicht öffentlich sind. Die Kommission und ihr Team behandeln Ihre Aussagen immer vertraulich.“
    Und:
    „…4. Schritt: Anruf nach der Anhörung, wenn Sie das wünschen
    Wenn Sie das wünschen, werden Sie einige Tage nach der Anhörung von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter einer Fachberatungsstelle für sexuellen Kindesmissbrauch angerufen. Sie werden sich bei Ihnen erkundigen, wie es Ihnen geht, und Ihnen gegebenenfalls helfen, Unterstützung zum Beispiel durch Fachberatungsstellen in Ihrer Nähe zu finden….“
    (Quelle: https://www.aufarbeitungskommission.de/vertrauliche-anhoerung/ )

    Da können sich die Opfer, die ehemaligen „Mit-Gestalter einer kulturellen Tragödie“ ja jetzt schon mal Herz-erwärmend auf den sicheren Schutz und den dann folgenden Anruf, bei angemeldetem Bedarf, so richtig freuen.
    Was, wenn dann keiner an das Telefon geht ?
    Trauma-Konfrontatin kann, bedingt durch Retraumatisierung, tödlich enden, auch zeitversetzt.
    …Aber das wäre dann wohl nur die Fortsetzung der „Kulturellen Tragödie“.

  42. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Ich glaube wir können vom UBSKM nichts erwarten.Und bzgl der Netzwerke-auch heute noch existierender-habe ich auch schon genug geschrieben….

  43. Angela Ebert schreibt am :

    „…4. Schritt: Anruf nach der Anhörung, wenn Sie das wünschen
    Wenn Sie das wünschen, werden Sie einige Tage nach der Anhörung von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter einer Fachberatungsstelle für sexuellen Kindesmissbrauch angerufen. Sie werden sich bei Ihnen erkundigen, wie es Ihnen geht, und Ihnen gegebenenfalls helfen, Unterstützung zum Beispiel durch Fachberatungsstellen in Ihrer Nähe zu finden….“
    .
    Als käme es im SOZIAL-RECHT auf MEINE WÜNSCHE, oder WILLE, an???
    Ich bin wieder einmal sehr irritiert…;-)
    oder
    in die IRRE ge-leitet?
    Diese Pseudo-Aufarbeitungs-Leute scheinen in einem ganz anderen Deutschland zu leben als ich selbst?!
    In einer privilegierten 1. Klasse die mit UNTER-Menschen-Schicht nichts gemeinsames hat!
    Und so ist die Zielführung wieder einmal die Schaffung von Distanz?!
    Aufgabe gelöst, Damen und Herren!
    Wollen/Sollen wir hoffen das es genug Versuchs-Kaninchen gibt um sie zu beschäftigen?! Die Privilegierten aus der 1. Klasse vor Altersarmut zu schützen???
    😉
    Sorry, mein Humor wird immer dunkler

  44. hildegard schreibt am :

    Wir können vom UBSKM nichts erwarten?

    … auch mir geht nach diesen vergangenen sechs Jahren gerade wieder einmal die Luft aus.
    Wie sollten wir auch glauben, die Kommission sehe Handlungbedarf um bei der Regierung Einsicht und für uns die individuell notwendige Entlastung endlich zu erwirken? – Wie?
    Der Rechtsfriede im Sinn des Schwächeren ist für gute demokratische Sozialgefüge-Politik schlicht unverzichtbar.
    Die Traumata von inzwischen viel zu vielen ehemaligen Opfern angemessen anzuerkennen braucht es mehr als Besänftigungen!
    Die Gesellschaft sensibler machen muss die Politik. Sie kann mit schneller Aufklärung das humanitäre Desaster und die Lüge beenden.

    Haben die Betroffenen eigentlich allein dran zu bleiben, auf zu decken, offen zu legen? Während die Seite staatlicher Taten(-zudecker) nicht hören, nicht sehen, nicht ernsthaft diskutieren möchte und vor allem auch nicht die Wurzel des Übels behandeln will?

    Vorarbeit wurde hier geleistet. Seit über 20 Jahren schon.
    Schleunigst muss nun politische Einsicht zur Wurzelbehandlung der Missbrauchsseuche führen, sich in die Richtung Ende Täterschutz bewegen.
    Der „faule Friede“ war damit bestens abgesichert – aber dieser Scheinfriede sollte nirgendwo in der Öffentlichkeit erhalten bleiben können, in keiner Weise.

    Bleiben wir also dran!

  45. Hubert schreibt am :

    Wenn ich das alles bisher richtig verstanden habe,
    will man Betroffene ausforschen, analysieren, Daten sammeln und dann alles dokumentieren.
    Notfalls mit getarnter Druckausübung. Denn sowas geben Betroffene ungern freiwillig preis.
    Das nennt man dann Forschung.
    Betroffene versprechen sich dadurch ein erträglicheres Leben und zwingen sich, das alles über sich ergehen zu lassen.
    Doch was passiert dann wirklich? Warum geht es so vielen Betroffenen damit anschliessend oft noch schlechter als vorher?
    Wirkungsvolle Hilfsleistungen bleiben jedenfalls anschliessend überwiegend aus.
    Ich kenne nur wenige exemplarische Fälle, wo es Betroffenen danach besser geht.
    Fragen: Wie kommt es dazu? Was läuft da verkehrt?
    Macht weitere Forschung nach über 10 Jahren wirklich noch Sinn?
    Vielleicht sollte man Betroffene auf deren Wunsch hinreichend unterstützen, aber ansonsten einfach in Ruhe lassen!

  46. Andrea H. schreibt am :

    https://www.aufarbeitungskommission.de/odenwaldschule-dialog-und-zwischenbilanz-zur-erschliessung-des-archivs/

    Da stehen sie nun wieder. Und schon wird die Geschichte um die sexualisierte Gewalt an der Odenwaldschule wieder falsch wiedergegben. Sechs Jahre erst? Was ist mit dem jahrelangen Ignorieren davor? Obwohl es schon ende der 90er in der Zeitung stand und danach passierte nichts. Was für eine Verhöhnung derer, die den Mut aufbrachten VOR 2010 darüber zu sprechen.

  47. Savina schreibt am :

    Ihnen allen, sowohl diesen sieben „Experten“ als auch denen, die da mit-machen und sich daran beteiligen, fehlt
    sowohl jegliches Mit-Gefühl als auch die Bereitschaft zu tatsächlichen Bemühungen, um ein komplexes Wissen zur Täter-Opfer und Traumata-Problematik zu erlangen. Sie sind in meinen Augen ganz einfach ganz spezielle Handlanger des Systems , in dem all diese Grausamkeiten – an wehr- und schutzlosen Menschen ( Kindern und Jugendlichen) durch gewissenslose Menschen verübt – weiterhin ohne Grenzsetzungen und geforderter Verantwortungs-Übernahme, mit dem dafür notwendigen Handeln, dann sich weiter fortsetzen können.

    Sie wollen doch gar nichts begreifen.
    Sie haben kein Herz.
    ————————————–
    Einen sehr gut geschriebenen Text zur gesamten Problematik fand ich heute in der ZEIT :
    http://www.zeit.de/kultur/2016-09/kindesmissbrauch-trauma-erinnerung-opfer-aufarbeitung-name-10nach8?utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&utm_term=facebook_zonaudev_int&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf

  48. Savina schreibt am :

    Mein „roter Faden“ in meinem Leben besteht aus den Beantwortungen der Frage „Woher kommt die Grausamkeit im Menschen ?“…
    Seit meinem 25 Lebensjahr arbeite ich bewusst an genau dieser Thematik.

    Deshalb bin ich auch im Heute nach wie vor daran interessiert, dass endlich über die Traumafolgen mehr und auch komplexer in der gesamten Gesellschaft eine diesbezügliche Aufklärungsarbeit zu erfolgen hat.
    Es darf einfach nicht normal sein, dass die Sündenböcke in den Familien zu den späteren Sündenböcken innerhalb der Gesellschaft gemacht werden sollen.
    Einmal Opfer – Immer Opfer – das ist die dahinter stehende Erwartung an misshandelte und missbrauchte Menschen in Deutschland – immer wieder und immer noch, nach wie vor. – Das ist meine Erfahrung in diesem Deutschland, bis heute.
    Und ich lehne mich dagegen auf, was dann immer wieder zu Konfrontationen führt und ich dann leider immer wieder die Erfahrung mache, dass die Abwehr dieser Thematik gegenüber nach wie vor enorm hoch ist und auch mitunter Formen annimmt, die einer erneuten Grenzüberschreitung
    mir gegenüber entsprechen.
    Nach wie vor ist die Tatsache, dass in Deutschland davon ausgegangen werden muss, dass 8 Millionen erwachsene Traumatisierte mit den Traumafolgen gezwungenermaßen leben müssen ein Fakt, der gern wieder ganz schnell!! verdrängt wird und nicht wahr genommen werden möchte.
    Das ist meine Erfahrung.
    Nun guibt es einen Abschlussbericht, aus dem Jahre 2011,
    der die Forderungen der betroffenen ganz klar auflistet.
    U.a.:
    6. Aus- und Weiterbildungen zu sexuellem Missbrauch für alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen sowie in Therapie, Medizin, in der Justiz
    oder bei der Polizei tätig sind
    7. Anerkennung des erlittenen Unrechts für die damit verbundenen lebenslänglichen privaten wie beruflichen Konsequenzen durch Entschädigungen ( Abschlussbericht, S.77 http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf )
    Die ständige Ausgrenzung der 8 Millionen http://www.uniklinik-ulm.de/service/presse/presseinformationen/archiv/pressemeldung/article/12107/traumafolgen.html , die ständige Einteilung von Menschen in Betroffene und Nicht-Betroffene muss aufhören.
    In dem Abschlussbericht steht eben auch ( S.77 ).:
    „Zusammenfassend appellieren die Betroffenen am Ende des Gesprächs an Politik und Gesellschaft, eine positive Grundhaltung gegenüber Betroffenen einzunehmen und folgende Forderungen in ihre Entscheidungen mit einzubeziehen.:…es erfolgt die Auflistung von 7 Schwerpunkten (siehe: weiter oben, meine Kommentare dazu)“
    Ich sehe in der fortgesetzte Stigmatisierung und Ausgrenzung von Betroffenen, die unter anderem auch darin besteht, dass die gesamte Problematik gern an den Psychopharmaka verschreibenden Psychiatrie-Bereich (alle drei Monate bekommt dann der Arzt für Psychiatrie 10 Minuten an Arbeitszeit bezahlt) abgegeben,abgeschoben und
    somit weiter gereicht wird, weil sich kaum jemand damit auseinandersetzen und befassen möchte.
    Ein für mich persönlich unhaltbarer und unerträglicher Zustand.
    Das was in Deutschland Kindern und Jugendlichen an Gewalt auch im Heute angetan wird und in der Vergangenheit eben 8 Millionen Kindern und/oder Jugendlichen an seelischer und physischer Gewalt angetan wurde, setzt sich im Heute in Ämtern und Behörden als strukturelle Gewalt und damit als sequentielle Traumatisierung der bereits in Kindheit und/oder Jugend traumatisierten Menschen, erlaubter und geförderter Weise, fort.
    Die Forderungen der Betroffenen (siehe: Abschlussbericht, S. 77 ) dürfen deshalb auf keinen Fall in irgendeinem Archiv verschwinden….

  49. Hans Owes schreibt am :

    Wie soll es eurer Meinung nach gehen? Ich sehen den Ansatz zu helfen und zu verstehen. Ja, es werden Fehler gemacht.Beteiligt euch doch. Schreibt eure Wut euren Zorn und euer Gefühl nicht verstanden zu werden und zu sein doch denen. Wir alle haben gelernt zu spät gelernt uns zu wehren unser Trauma enthält auch das starke Misstrauen gegen Alles und Jeden. Diese menschen wollen etwas FÜR uns betroffene tun. Und ja, das gelingt nicht immer richtig. Unsere Gegenwehr muss den Tätern, Mittätern, Vertuschern und Verdrängern gelten und nicht denen die helfen wollen und dabei auch immer wieder mal Fehler machen.

  50. Savina schreibt am :

    Hans Owes,
    Ich möchte an dieser Stelle es dann nochmals betonen.:
    Die Forderungen der Betroffenen (siehe: Abschlussbericht, S. 77, aus dem Jahre 2011 ) dürfen auf keinen Fall in irgendeinem Archiv verschwinden, sondern sollen und müssen umgesetzt werden.:
    S. 77 , Abschlußbericht
    http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf
    aus dem Jahre 2011; All das ist also schon seit 5 Jahren klar. :
    „…2.3 Forderungen der Betroffenen
    Zusammenfassend appellierten die Betroffenen am Ende des Gesprächs an Politik
    und Gesellschaft, eine positive Grundhaltung gegenüber Betroffenen einzunehmen
    und folgende Forderungen in ihre Entscheidungen einzubeziehen:
    1 Ausbau und engere Vernetzung von Beratungsstellen und deren finanzielle
    Sicherstellung
    2 Besser zugängliche, längere und spezialisiertere Therapien und Einrichtung
    von Traumazentren
    3 Unabhängige Anlaufstellen auf Bundes- oder Länderebene
    4 Bessere Kontrollinstrumente in Institutionen sowie externe unabhängige
    Vertrauenspersonen
    5 Aufarbeitung von Strukturen und Mechanismen, die den systematischen
    Missbrauch in Institutionen möglich gemacht haben
    6 Aus- und Weiterbildungen zu sexuellem Missbrauch für alle Berufsgruppen,
    die mit Kindern und Jugendlichen sowie in Therapie, Medizin, in der Justiz
    oder bei der Polizei tätig sind
    7 Anerkennung des erlittenen Unrechts für die damit verbundenen lebenslänglichen
    privaten wie beruflichen Konsequenzen durch Entschädigungen

    Und!: dafür müssen selbstverständlich die notwendigen Gelder zur Verfügung gestellt werden.
    – Das sind die notwendigen Forderungen, vollkommen klar und umfassend.
    Betroffene haben sich dafür bereits zur – kräftezehrende – Genüge mit ihrem ganz persönlichen Einsatz , ihrer Kraft und ihrer Zeit seit langem!!! eingesetzt.

    „GUT GEMEINT“ IST EBEN NICHT DASSELBE WIE GUT GEMACHT….

  51. hildegard schreibt am :

    Hans Owes, … wenn denen die helfen wollen – dabei immer wieder auch mal Fehler machen dürfen – aber grundsätzlich die Richtung, die gerade Linie nämlich, abhanden gekommen war, von Anfang an, dann sollen wir als Überlebende verlogener Gesellschaftssysteme mit ihnen zusammen Kaffeeklatsch halten, Schön-Wetter und gute Miene zum allgemeinen Lügentheater machen? Uns selbst in die eigene Tasche lügen? Selbstverrat?
    Ohne mir 🙂 !

  52. Hans Owes schreibt am :

    Das sind sehr gute Forderungen. Und auch ich, wie so viele andere und auch Sie Savina, haben sich -kräftezehrend- eingesetzt. Sie zum Beispiel weil Sie es hier deutlich aussprechen, weil Sie sich einbringen, weil Sie sich mit den Dingen beschäftigen. Das zehrt und ich weiß es. Ja die alte Weisheit stimmt „Gut gemeint ist nicht dasselbe wie gut gemacht“ In meiner Kindheit hat es keiner -KEINER und KEINE – gut gemeint. Ich sehe deshalb in „gut gemeint“ schon etwas dankenswertes. Jetzt muss daran gearbeitet werden, dass es auch gut gemacht wird. Und das sehe ich nur miteinander glücken.

  53. Savina schreibt am :

    Statt den Betroffenen mit bürokratischen Umfragen, einem pervers gestaltetem Antragsverfahren beim „Fonds sexueller Mißbrauch“ (siehe. meine Kommentare dazu, hier auf netzwerkb ) und einer zukünftigen „Aufarbeitung“ mit Hilfe von re-traumatisierenden, die tödlich!!! enden können, Anhörungen erneut Steine in den Weg zu legen, sie dadurch weiter zu zermürben und zu demütigen, wäre es endlich an der Zeit eine gesunde Autonomie zuzulassen und zu fördern.
    http://www.gesunde-autonomie.de/index.php/de/3-int-tagung-2016/referentinnen-und-referenten
    Aber genau darum, um eine Gesunde Autonomie, geht es diesen „Experten“ doch wohl am allerwenigsten.

  54. Angela Ebert schreibt am :

    Und das sehe ich nur miteinander glücken.
    😉
    Das ist nicht das Ziel!
    Wie der Rechts-Staat „miteinander“ arbeitet um sich an fremden Rechtsgütern zu bereichern ist KRIMINELL!!
    StGB ist die Bedienungs-Anleitung.

  55. Katharina schreibt am :

    Ich denke wie Sie, Herr Owes, so bin ich dankbar für jede Zusammenarbeit. Es ist wahr, dass das System an sich kritisch zu betrachten ist, doch ich baue auf den kleinsten gemeinsamen Nenner und vertraue darauf, dass Veränderungen, wenn sie sich mehren, durchaus Systeme zu verändern vermögen.

    Ich bekam vor Kurzem eine Rückmeldung seitens Prof. Dr. Barbara Kavemann (Sozialwissenschaftlerin, Mitglied der Aufarbeitungskommission) und Bianca Nagel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin (M.A.) Sozialwissenschaftliches FrauenForschungsInstitut Freiburg): „Die Reaktion auf unseren Fragebogen ist überraschend groß, und wir haben bereits viele Interessierte für ein Interview.“.

  56. Savina schreibt am :

    „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“
    – Ursprung des Sprichwortes ist eine Fabel von Äsop: Ein Mann verkauft seinen Mantel, weil er nach der Sichtung einer einzelnen Schwalbe davon ausgeht, dass der Sommer naht. Fortan muss er frieren, denn es bleibt kalt und die zu früh zurückgekehrte Schwalbe erfriert.

    ———————————————–
    Beschäftigungs-Maßnahmen, wie diese Umfrage und die geplanten Anhörungen, für die Betroffenen, deren Leid und Beschädigungen an Leib und Seele schon seit sehr langem (siehe Abschlussbericht, 2011) bekannt sind, stellen für mich keine, aber auch in keinster! Weise, Verbesserung der mitunter äußerst miserablen Lebensbedingungen von Betroffenen dar.
    Die Forderungen (S.77 Abschlussbericht, siehe : Kommentare oben) der Betroffenen werden durch diese Täuschungs- und Ablenkungs-Manöver wieder unter den Teppich gekehrt.
    Die nun beabsichtigte, wichtige, not-wendige und begrüßenswerte Prävention schließt ganz offensichtlich die Bedürfnisse von Betroffenen, bei denen nun mal jede Prävention ganz einfach zu spät kommt, komplett aus.
    Den seit Jahrzehnten üblichen Stigmatisierungen, Ausgrenzungen, Isolierungen
    von bereits traumatisierten Menschen werden damit keine Grenzen gesetzt. Die Täter werden weiterhin nicht zur Verantwortungsübernahme aufgefordert und die gesamte Gesellschaft kann weiterhin an ihrer Ignoranz und Empathielosigkeit (Ich wurde nicht nur einmal verhöhnt, weil ich immer so „anders“ war….) den Trauma-Folgen gegenüber festhalten….

  57. Katharina schreibt am :

    Ich habe Hoffnung und glaube, dass es „warm“ wird – nicht von Heut auf Morgen, aber es wird.

    Vielleicht weil ich in Berlin Hoffnung geschöpft habe, als ich nach dem Warum und Wozu fragte und für mich plausible Erklärungen fand. Es wird transparenter und systemischer, d.h. ganzheitlicher und komplexitätsgerechter gearbeitet… Auch die wissenschaftliche Grundlage, die derzeit per qualitativer und quantitativer Studien erhoben wird, ist objektiver, reliabler und valider als in der Vergangenheit. Ist eine solide Grundlage geschaffen, was vom Bund selbst unterstützt wird, kann diese vom Bund auch nicht mehr ignoriert werden. Sie sind dann im Handlungszwang! Aus den wissenschaftlich aktuellen Fakten müssen dann Konsequenzen folgen. Für euch gibt es bereits diese eindeutigen Fakten, aus denen Konsequenzen gezogen werden können – aus wissenschaftlicher Sicht aber nicht (die bisherige Wissenschaft war uneinheitlich, fragmentiert, nicht generalisierbar, etc.). Ein „aktuelles Bild“ in all seiner Komplexität wird erst jetzt durch die Wissenschaft erschaffen – sichtbar gemacht. Letztlich wird sich bestätigen, was ihr schon längst wisst, was in x Büchern und Studien bereits veröffentlicht ist, was ihr an eigenem Leibe erfahrt und lebt…, und doch haben wir dann: ein aktuelles, wissenschaftlich klar untermauertes Bild vom Kindesmissbrauch und seinen Folgen. Es braucht leider dieses wissenschaftlich fundierte Mauerwerk, um darauf aufzubauen. Dann kann nicht mehr geleugnet werden, da die Tatsachen des „aktuellen Bildes“ für sich sprechen, dann besteht Handlungszwang. Dem kann sich dann nicht mehr so leicht entzogen werden…

    PS: Die Interviews sind Teil der Fragebogenstudie (nicht Teil der Anhörungen) und beschäftigen sich hiermit:
    „Wir haben eine erste vorläufige Auswertung der bisher eingegangenen Fragebögen vorgenommen und unsere Fragestellungen für die Interviews entwickelt. Es wird uns hauptsächlich darum gehen, zu verstehen, was Betroffene meinen, wenn sie von Anerkennung, Gerechtigkeit oder Wiedergutmachung sprechen und welche gesellschaftlichen Reaktionen für Betroffene wichtig und hilfreich sind. Außerdem möchten wir wissen, was sich verändern muss, damit Menschen, die sexuellen Missbrauch erleben mussten, Anerkennung bekommen und damit für die Betroffenen ausreichend Unterstützung zur Verfügung steht. Und wir möchten wissen, wie die Möglichkeiten und Grenzen der Kommission für das Erreichen dieser Ziele eingeschätzt werden.“

  58. Savina schreibt am :

    Um Mit-Menschlichkeit, Empathie; um Liebe zu leben , um Menschen in Not-Situationen zu helfen, benötigt niemand, aber auch niemand, egal ob Wissenschaftler oder Nicht-Wissenschafter, wissenschaftliche Erhebungen, egal wie wissenschaftlich hochtrabend solche auch klingen mögen, um eben solche zu einem „neuen Gott“ zu erklären.

  59. Katharina schreibt am :

    Wissenschaft braucht es, wenn es um 8 Mio. Menschen geht, die betroffen sind und denen man gerecht werden muss. Die Auswirkungen sich so vielfältig, dass es nicht DIE Hilfe gibt. Das Ausmaß und die Komplexität und Vielschichtigkeit der Hilfemaßnahmen muss erst erfasst werden.

    Wissenschaft, richtig angewandt, erhebt Tatsachen und zwar nüchtern. Es geht gerade darum „Leid“ zu erheben – in all seinen Dimensionen. Interventionen kommen sehr selten vor Erhebungen, da müsste das Leid schon derart schreiend sein, dass die Politik davon überrollt wird. Aber das geschieht, wenn dann, nur punktuell und äußerst selten,…

  60. Savina schreibt am :

    Ergänzung:
    „…Ein jahrelanger Eiertanz ist die Folge. Dabei wäre die Lösung einfach: Der Nimbus der Wissenschaft muss zerstört werden! Aus Professoren, die der Gesellschaft als Hohepriester des Wissens Erleuchtung bringen, müssten normale Berufstätige werden….
    aus:
    http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1558329/Weg-mit-dem-D%C3%BCnkel-von-Frank-St%C3%A4udner/
    __________________________
    Und auf das hier kann ich auch, als Mensch, sehr gern verzichten.:
    http://www.studium-und-pc.de/abstract-in-der-wissenschaftlichen-arbeit.htm
    – Das ist das, was Betroffene wohl am Allerwenigsten benötigen. …

  61. Katharina schreibt am :

    Ist nicht meine Sicht, Wissenschaft gänzlich zu denunzieren.

  62. Savina schreibt am :

    Also, dann möchte ich mich an dieser Stelle wiederholen.:
    Um Mit-Menschlichkeit, Empathie; um Liebe zu leben , um Menschen in Not-Situationen zu helfen, benötigt niemand, aber auch niemand, egal ob Wissenschaftler oder Nicht-Wissenschafter, wissenschaftliche Erhebungen, egal wie wissenschaftlich hochtrabend solche auch klingen mögen, um eben solche zu einem „neuen Gott“ zu erklären.

    Menschen zu Forschungszwecken als abstrakte Forschungs-Objekte zu benutzen und ihnen gleichzeitig die für sie seit sehr langer Zeit schon not-wendige Hilfe, die auch bereits seit 2011 im Abschlussbericht als Forderungen der Betroffenen klar formuliert worden sind, immer noch zu verweigern, ist das Unverschämte und Unmenschliche an der ganzen Angelegenheit.
    Darum geht es und nicht um eine Verurteilung
    der Wissenschaft an sich.

    Es geht um die Verweigerung der Bereitstellung von Geldern für die Umsetzung der Betroffenen-Forderungen.
    Und es geht um die dafür erforderliche Hinhalte-Taktik im Gewand einer noch angeblich notwendigen wissenschaftlichen Aufarbeitung, die nun auch noch , und wieder über mehrere Jahre hinweg, die Betroffenen in eine erneute Warteschleife setzt….
    – Das ist, wenn man es denn verstehen will, doch wohl absolut leicht zu verstehen.

    Ein „WARTEN AUF GODOT“ für Acht Millionen Menschen ?
    ___________________________________________________
    Der Fonds sexueller Mißbrauch
    http://netzwerkb.org/2015/10/24/fonds-sexueller-missbrauch/#comment-596316
    http://netzwerkb.org/2013/12/29/alles-augenwischerei/
    lässt da auch tief blicken, was den Umgang mit traumatisierten, an Leib und Seele geschädigten Menschen anbetrifft….

  63. Katharina schreibt am :

    Zumindest nutzen die meisten hier immer wieder wissenschaftliche Erkenntnisse, um sie für ihre Argumentationen zu nutzen, z.B. dass ca. 8 Mio der deutschen Bevölkerung betroffen sind. Wissenschaft vermag Fakten zu schaffen, wie z.B. zu Häufigkeit, Ursachen, Missbrauchsformen, Symptomatik, Folgen, etc. und dies bildet Grundlagen für Interventionen – ob nun psychotherapeutisch, rechtlich, etc. Ich bin froh, dass diese komplexe Thematik „sexuelle Gewalt“ wissenschaftliche Relevanz gefunden hat, demnach ernst genommen und aufgearbeitet wird und nicht mehr nur als absolutes Randphänomen behandelt wird.

  64. Savina schreibt am :

    „…Außerdem bestätigen und verdeutlichen die Ergebnisse der Studie Handlungsbedarf in vielen Bereichen der Versorgung. Das betrifft die intra- und interdisziplinäre Vernetzung, die Anerkennung von Traumatherapie als eigenständige methodenübergreifende Behandlungsmethode, die Weiterbildung von GutachterInnen, BehandlerInnen und Fürsorge-Tragenden, sowie die Aufklärung über Traumafolgen bei Kostenträgern, Behörden und Gerichten.
    Die fehlende Gewährleistung der Finanzierung ambulanter Psychotherapie ist ein Problem, das alle Beteiligten (mit)betrifft, zu erheblichen Versorgungsmängeln führt und zu unnötigen Folgekosten unmittelbar beiträgt. Betroffene, deren Angehörige und BehandlerInnen berichten über die vermeidbare Chronifizierung von Beschwerden, über vermeidbare Rückfälle, Stagnation und Symptomverlagerungen, über vermeidbare sekundäre Traumatisierungen und psychische Erkrankungen der Helfenden und BehandlerInnen. Das führt zu vermeidbaren medizinischen und stationären Behandlungen und zur dauerhaften Behinderung Betroffener an gesellschaftlicher Teilhabe….“ aus: http://initiative-phoenix.de/fazit.html

    Betroffene brauchen Verbündete :
    http://initiative-phoenix.de/se-verbuendete.html

    Hilfsangebote für schwer traumatisierte Menschen müssen endlich zur Verfügung gestellt werden.:
    http://initiative-phoenix.de/teilnehmeranliegen.html
    http://initiative-phoenix.de/attachments/textdateien/79-1_1_PhoenixUmfrage_AnliegenBetroffene.pdf

    Es geht darum, Menschen, wie denen, die hier an der Postkarten-Aktion teilgenommen haben, Anerkennung und Respekt, durch Hilfsangebote, zu geben.:
    http://www.gegen-missbrauch-ev.de/postkarten/index.php?gal=1&pic=14
    ( http://www.gegen-missbrauch.de/unsere-projekte/postkartenausstellung.html#c264 )

    Ja, Betroffene brauchen Verbündete und keine weiteren Hinhalte-, „Vertröstungs-“ und Aushalte-Parolen….
    Und sie sind auch nicht für die Ermöglichung von Prävention verantwortlich bzw. zuständig….

  65. Angela Ebert schreibt am :

    Liebe Katharina,
    leider ist das Denunzieren und Diskriminieren von Gewalt-Opfern gesetzliches ZIEL, die gute Zusammen-Arbeit der GEWALTEN der BRD, der staatlichen Institutionen funktioniert. Die „Wissenschaft“ macht dabei mit!!!

    Nach meiner völlig unmaßgeblichen Meinung, aufgrund gemachter Erfahrungen, ist „Sozial-Recht“ die Sellektions-Rampe von heute, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, dazu gehört Be-Drohung (Gewalt).
    Der Wissenschaft den Begriff Gewalt zu erklären halte ich für gewagt und selbst-gefährdend.
    Da hört für mich die Mitwirkung auf, der verrohten Mittelschicht hilft da nur Selbst-Reflexion.

    Um das Verstehen muss sich jeder Mensch bemühen, die Wissenschaften bemühen sich um ganz andere Dinge als Verstehen, natürlich gibt es Ausnahmen, leider viel zu wenige!!
    Die Ehrlichen sind die Verlierer, die Groß-Betrüger haben Konjunktur incl. Täter-Schutz der Politik.
    Das ist nicht witzig, das ist KRIMINELL.
    Das Anders-Sein wird be-schuldigt, be-droht, um sich fremde Rechtsgüter unter den Nagel zu reißen. Die Wissenschaft beteiligt sich daran, maßgeblich!
    Und das ist keine Halluzination, das ist die Schizophrenie der heutigen verrohten Gesellschaft.
    .
    JEDE/R Mensch muss sich bemühen, einlassen, aber nicht mit mächtigen GEWALT-TÄTERN im AMT ohne Pflicht zum Grundgesetz!
    Psychisch schwerwiegend erkrankt ist ein BEUTE-Schema im SOZIAL-RECHT, missverständlich kommt das bei mir nicht an!
    Alice Miller „Du sollst nicht merken“ hilft die eigenen Ambivalenzen zu erkennen, zum eigenen Recht-Schutz, den unsere BRD für die Out-Gesourcten, Alten und Schwachen, nicht mehr anbietet!
    Selbst-bestimmt entscheidet jeder Mensch auf welche Verbrecher er/sie sich einlassen will, natürlich!
    Jeder Mensch hat das Recht seine Fehler selbst zu machen, und die Konsequenzen zu tragen, natürlich.
    .
    Mich hat das AGENDA-System gesetzlich beschädigt, bedroht, beleidigt, genötigt, mir ist das zuviel GEWALT.
    Wärme war es nicht die mir von Seiten der Institutionen entgegen gebracht wurde…kommt vielleicht noch.
    😉

    Alles Gute und viel Glück auf Deinem Weg!
    Angela

  66. hildegard schreibt am :

    Mit dem Autor zum „Start…“ glaube ich, dass dieser Fragebogen eine Sicherheit für die Kommission erbringen soll!
    … sind denn noch mehr Statistiken nötig?
    Müssen denn betroffene Personen wieder und wieder retraumatisiert werden? Wo Hilfen so skandalös verzögert werden wie im Umgang mit Traumatisierten liegt der Verdacht auch nahe: Zeit will man gewinnen. Daher das mehrmalige Wiedergekäue. Derweil lösen klammheimlich so manche Härtefälle sich biologisch. Auch im Suizid. Bisherige Studien sind seriös. Sie werden geflissentlich ignoriert.

    Nicht die Wissenschaft wird hier denunziert. Wir kritisieren die Gummi-Taktik der Politik. An staatliche Vorgaben müssen sie sich alle halten – wie die Kirchen, so auch Forschung und Lehre. Die Vernunft gebietet Eile. Fakten sind seit Jahren gesammelt.

    Katharina, Ihr Bericht zeigt, wie notwendig unmittelbare Hilfe ist. Der Chef dieser Kommissin muss solch schaurige Missstände zügig beenden. Beauftragt von der Regierung muss er den kürzesten Weg zwischen Theorie und Praxis finden. Allein werden die Wissenschaftler relevanter Disziplinen NIE auf einen Nenner kommen. Was zumeist auch mit Zuständigkeiten in Sachen Finanzierungen zu tun [gehabt] haben wird. Seriöse Wissenschaft kann die Rätsel dieser Kommission sofort beantworten. Die Wege zu Lösungen sind wesentlich zu verkürzen. Sofern nicht falsche Rücksicht auf gewisse Täterkreise besteht muss das doch machbar sein!
    Schnelle Vernetzung ist heute möglich. Wo ein WILLE ist.

  67. Katharina schreibt am :

    Vielleicht habe ich zu wenig negative Erfahrungen gesammelt, da ich ja aus dem Versorgungs-System des Staates gefallen bin, so dass ich von der Gesellschaft aufgefangen und existenziell mitgetragen wurde, so auch von Professionellen, damit einhergehend die Erhaltung einer kostenlosen Traumatherapie (6 Jahre ohne Unterbrechung) oder ärztliche Atteste (ohne Bezahlung), etc. Ich habe trotz der Widrigkeiten viel Wohlwollen erlebt. Mein einziger direkter Kontakt mit dem Staat bezogen auf meine Traumata war der FSM, der sich auf mein Leben negativ auswirkte.

    Ich habe den Einblick, den Sie in das Staatssystem haben, nicht. Daher stehe ich dem (vor)urteilsfrei gegenüber und baue auf die derzeitige Wissenschaft.

    Ich frage mich nur, wenn Sie bei alledem nicht „mitmachen“, weil das gesamte System für Sie in gewisser Weise gewalttätig ist, wo wollen Sie denn da ansetzen, so dass sich auch etwas bewegt – ich meine wirklich bewegt! Sie gehen nicht ins System sondern agieren außerhalb des Systems, nur hat da NetzwerkB so viel Macht, Größe, Kraft, etc., um an den Grundfesten der Staatssysteme zu rütteln, um etwas auszurichten?

  68. hildegard schreibt am :

    … was HAT netzwerkB nicht alles schon bewirkt?!
    Hätten wir damals nicht auf ABSCHAFFUNG der Verjährungsfristen bestanden – es gäbe heute keinerlei Verlängerung …
    Wären wir brav den Einladungen zum Kaffeeklatsch gefolgt – wir würden heute noch dort jammern über …
    Als der Parteitag jenes 6.Dezembers nichts bewirkt hatte, hängte nB den Hungerstreik an.

    Mit Hartnäckigkeit wurde immerhin so viel bewirkt – und zwar ziemlich aktiv bereits seit ’93 – dass die abgewählte FDP-Ministerin und der aktuelle BMJ hinter Mindestforderungen [vorläufig] nicht mehr zurück konnten.

    Keine gute Miene zum Sch…spiel, das war die Devise an der sich die Geister schieden. Wir haben aus leidvoller Erfahrung so handeln müssen. Wir zogen gemeinsam den Karren so weit aus dem Sumpf.
    Denn es gibt nur die Entscheidung für die Seite der Schwachen oder die für den Schmusekurs mit der Macht.
    Nach so viel Leid auch rund um uns herum will ich/wollen wir nur noch den Klartext und lasse mich/lassen uns nicht erst verbiegen – wo immer diese tödliche Erstarrungs-Tragödie sich andeuten mag. DIESE überlebt zu haben reicht mir für meine Lebenszeit. Und vielen anderen in diesem Netzwerk vermutlich ebenso.

  69. hildegard schreibt am :

    … an den besagten Grundfesten der Staatssysteme können wir nur gemeinsam rütteln.
    Da ließe sich noch manches mehr ausrichten …

  70. Savina schreibt am :

    So wenig wie der Missbrauchs-Beauftragte, meiner Meinung nach, unabhängig ist, so sehr sehe ich in diesen sieben „Experten“ die vollkommene Ausblendung der äußerst komplexen Trauma-Problematik. Es ist kein Zufall, dass alle sieben „Experten“ https://beauftragter-missbrauch.de/aufarbeitung/unabhaengige-kommission/ keine Ausbildungen zu der sehr komplexen Trauma-Problematik aufweisen können. Nur so werden bestimmte Fragen und ein spezialisiertes, wissendes Hinter-Fragen mit großer Wahrscheinlichkeit ausbleiben.
    Und was den Zustand der momentanen Wissenschafts-Bereiche anbetrifft, fand ich heute einen sehr interessanten Text dazu hier.: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/verkaufte-wissenschaft?utm_content=bufferd1ea7&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

    Ich persönlich werde mich für das, was die sieben „Experten“ weiterhin beabsichtigen zu tun, um, meiner Meinung nach, auch weiterhin am akuten!!!!! Handlungsbedarf vorbei zu „forschen“, nicht zur Verfügung stellen.
    Das lasse ich nicht mit mir machen….
    ——————————————————-
    Initiativen wie diese hier machen mir Mut und geben mir Zuversicht, betreffs der not-wendigen Aufklärung über die Trauma-Folgen, in der gesamten! Bevölkerung, in allen! Lebensbereichen.
    http://initiative-phoenix.de/studie.html

    Es muss um eine gesamtgesellschaftliche Förderung von Gesunder Autonomie gehen:
    http://www.gesunde-autonomie.de/index.php/de/3-int-tagung-2016/referentinnen-und-referenten

    „…Doch hinter den Fassaden der verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Neuorientierungen, der „heilen Welten“, war und ist die Generation der Kriegsenkel umso subtiler von den Wirkungen des Nationalsozialismus und des Krieges betroffen: Denn faschistische Gewalt, Traumata, Ängste, Minderwertigkeitskomplexe und Aggressionen wurden nach dem Krieg weitestgehend dort ausgelebt und weitergereicht, wo die Öffentlichkeit keinen Zutritt hatte: In der Familie….“
    aus : http://www.forumkriegsenkel.de/

    http://www.dachau-institut.de/psychologie/seelische_auswirkungen.html

    Es besteht ein akuter! Handlungsbedarf, nach wie vor….
    ——————————————————
    Und das NetzwerkB gibt dem, was normaler- und üblicherweise in der breiten Öffentlichkeit ausgeblendet wird, einen geschützten Raum. Einen Raum für die Sichtbarmachung der in der Vergangenheit durch Menschen gemachten Verletzungen/Be-Schädigungen an wehr- und schutzlosen Menschen, an Kindern und Jugendlichen.
    Die Vernetzung von Menschen, denen man die „Innere Heimat“ raubte, das Sichtbarmachen der Menschenrechtsverletzungen und der vehemente Einsatz dafür, dass all das auch durch die Politik in die Veränderungen gebracht werden muss, ist für mich beste Präventions-Arbeit. Für mich persönlich ist auch das heilend….

  71. hildegard schreibt am :

    Savina, danke für den Hinweis zur verkauften Wissenschaft in freitag.de , ob denn Forscher so noch unabhängig und kritisch arbeiten können …
    Dann fand ich noch diese „Momentaufnahme“
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-revolution-wird-kommen – sie beklagt: „Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“
    Eine übertragene Art Zusammenfassung des Phänomens „Aus-Hungern“, an dem viele Betroffene aus unseren Reihen sterben mussten, mag manchen im nB in den Sinn kommen im Wissen: Unsere Revolte gibt es bereits. Allerdings fragen wir uns:
    Werden wir weitere Kräfte freisetzen können? und die Revolution gegen Seelenmorde noch erleben? und den radikalen Bruch mit dieser „kannibalischen“ Weltordnung? oder werden wir uns mit Kompromissen zufrieden geben und unser ureigentliches Ziel aus Resignation fallen lassen müssen – die Überwindung des Unrechtes an uns?
    Das „Mysterium der Geschichte“(Jean Ziegler) möge sich möglichst auch einigen von uns noch zeigen …

  72. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Wir können von dieser ebenfalls täterschützenden Organisation nichts erwarten außer vorgeführt zu werden.

  73. Savina schreibt am :

    „…Hinzu kommt „eine Zahl von 7-8 Millionen Erwachsenen, die in ihrer Kindheit sexueller Gewalt ausgesetzt waren“, so Jens Brachmann, Prof. für Allgemeine Pädagogik und Historische Wissenschaftsforschung an der Universität Rostock.
    So verbreitet wie eine Volkskrankheit
    „Und in der Tat ist es diesbezüglich auch angezeigt davon zu reden, dass sexueller Missbrauch das Ausmaß einer Volkskrankheit hat.“
    Damit ist sexueller Missbrauch hierzulande etwa so verbreitet wie Typ-2- Diabetes. Das belegen die Zahlen, die Wissenschaftler der Ulmer Universitätsklinik um Prof. Jörg Fegert in diesem Frühjahr publiziert haben. …“
    aus :
    http://www.deutschlandfunk.de/sexueller-missbrauch-den-betroffenen-zuhoeren.1148.de.html?dram:article_id=354553 (19.05.2016)
    ———————————–
    Und um etwas für die an dieser „Volkskrankheit Erkrankten“ zu tun, werden die Betroffenen nun eben weiter angehört , wie bereits schon damals vor Jahren, 2010/2011, am Telefon, bei der Kampagne „Schweigen schützt die Täter“.
    Und nun kommt eben als Ergänzung nur noch eine Umfrage hinzu.

    Wenn ich mit jemandem reden möchte, dann sollte es bitte nur jemand sein, der sich mit der gesamten Trauma-Thematik wissend auskennt und zu dem ich in der für mich not-wendigen Zeit ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann.
    Deswegen gibt es ja bereits schon seit langem diese Forderung, als eine von 7 Forderungs-Schwerpunkten, von Betroffenen, an die Politik.:
    „…6. Aus- und Weiterbildungen zu sexuellem Missbrauch für alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen sowie in Therapie, Medizin, in der Justiz
    oder bei der Polizei tätig sind…“
    aus:
    S. 77 , Abschlußbericht
    http://www.dgfpi.de/tl_files/pdf/medien/2011-06-15_Abschlussbericht_UBSKM.pdf
    – aus dem Jahre 2011;
    Das ist also schon seit 5 Jahren vollkommen klar.
    Und seit Jahren kämpft auch diese Initiative.:
    http://initiative-phoenix.de/index.html

    Wo der Wille zur Bereitstellung von Geldern, für die Umsetzung der bereits klar erarbeiteten Forderungen der Betroffenen , fehlt, wird es auch in Zukunft nur weitere Hinhalte-Manöver und Täuschungs-Aktionen, von angeblichen Experten aus- und durchgeführt, geben….

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