Humaner Strafvollzug setzt stärkere Rechte für Inhaftierte voraus

02.09.2016: TP Presseagentur Berlin

Fritz-Bauer-Preis 2016 für die Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)

Die Humanistische Union verleiht ihren diesjährigen Fritz-Bauer-Preis an die Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO). Sie würdigt damit deren Bemühungen um angemessene Standards der Gefangenenarbeit. Die Organisation setzt sich für die Anwendung des gesetzlichen Mindestlohns auf arbeitende Gefangene, für deren Teilnahme an der gesetzlichen Sozialversicherung und die volle Gewerkschaftsfreiheit für Gefangene ein. Sie wurde im Mai 2014 von Oliver Rast und Mehmet Sadik Aykol gegründet. Gegen große Widerstände in den Justizvollzugsanstalten versuchen die Initiatoren, die kollektiven Arbeitnehmerrechte der derzeit ca. 45.000 inhaftierten Beschäftigten in Deutschland zu stärken. Weiter lesen…

5 Kommentare

  1. Karl Görtz schreibt am :

    In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass seit Januar 2011 auch für die in „Freiheit“ lebenden Alg II -Bezieher keine Pflichtbeiträge mehr von der Bundesagentur für Arbeit in die GRV eingezahlt werden was vorher seit 2005 der Fall war. Auch hier ist Altersarmut für Millionen Menschen vorprogrammiert.

  2. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    Strafvollzug ist überholt..es sitzen eh nur die weniger Bemittelten ein.. Also ein Weizäckers ,Hentig oder Gerold Becker wurde meines Wissens nach nie eingesperrt

  3. Ex-Odenwaldschüler schreibt am :

    All das ga ze Geschwätz der Weizäckers nach 1945 macht deren Taten vor 1945 doch nicht ungeschehen ..oder doch ?.

  4. Karl Görtz schreibt am :

    Kurswechsel in der Rentenpolitik gefordert:

    Hier wird noch einmal in der Tagesschau vom 06.09.2015 20.00 Uhr ab min 4:50 bis min 05:17 bestätigt, was ich oben schon beschrieben habe: Wir haben zwar bereits Altersarmut in Millionenhöhe, nur will man jetzt endlich dagegen vorgehen und weitere Millionen Armutsalte verhindern. Nur muss das auch bei allen Abgehängten geschehen.

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/livestreams-109~_end-20%3A16_start-20%3A00_title-tagesschau.html

  5. hildegard schreibt am :

    Kurswechsel braucht es auf der ganzen Linie. Weltweit müssen Voraussetzungen im Umgang mit >dem Menschen< hinterfragt werden.

    "Schuld und Scham äußern sich immer in Gewalt, wenn Du das in Dir brodeln lässt", Zitat aus dem Bericht aus Boston http://www.deutschlandfunk.de/beten-und-bereuen-die-frommen-verbrecher-von-norfolk.886.de.html?dram:article_id=365213

    Ja, es geht anders – aber:
    "Das Demoralisieren der Männer und Frauen müsste aufhören. Aus irgendeinem Grunde legen sie es drauf an, dich zu zerbrechen. Wenn du Leuten rote Overalls anziehst oder sie angekettet nackt über den kalten Flur schleifst, mit Hunden hinten dran, wenn sie das filmen und diese Filme dann als Lehrfilme zeigen, das ist wirklich die schlimmste Form von Entmenschlichung."
    Teufelskreise, staatlich verordnet!
    Das Zerbrechen als bewährte Militär-Methode, die im Zivilleben nicht jeder Wärter und nicht jeder Veteran abgelegt …

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