Grundeinkommen: Bewegung ist das Zauberwort

18.04.2017: netzwerkB

Sich wieder frei bewegen!

Jeder Mensch braucht einen ganz bestimmten Raum, um sich frei zu bewegen. Im übertragenen Sinn hat uns Leonardo da Vinci dieses Maß mit seinem vitruvianischen Menschen vorgegeben.

Menschen, denen dieser Raum fehlt, leben sehr eingeschränkt und können in Folge dessen nur bedingt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Oft fühlen sie sich ausgegrenzt und ziehen sich immer mehr zurück – der Raum um sie herum wird immer enger.

Wenn auf Grund unseres Zeitalters der Digitalisierung und der Entwicklungsstufe des internationalen Finanzkapitalismus immer mehr Arbeitsplätze wegfallen, wird es in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen ohne einen festen Arbeitsplatz geben. Das gesicherte Einkommen fällt weg und somit nimmt die Angst, verbunden mit Armut, einen immer größeren Raum ein. Sich kreativ weiter zu entwickeln, um innovativ am gesamtgesellschaftlichen Leben teilzunehmen wird dadurch immer schwieriger.

Das bedingungslose Grundeinkommen würde auf einer gerechten Basis jedem Menschen ermöglichen, diesem Teufelskreis des immer enger werdenden Raumes zu entfliehen.

Die Vorgabe der Reifengröße von Leonardo da Vinci´s vitruvianischem Menschen zeigt uns sehr deutlich, dass ein ganz bestimmter Raum erforderlich ist, wenn wir uns frei bewegen wollen.

Jeder Mensch, ob jung oder alt, kann es ausprobieren, sich mit einem kleineren Reifen srecken zu wollen und danach das Maß von Leonardo da Vinci zu berücksichtigen. Schnell wird man feststellen, dass jeder seinen Raum benötigt, um sich frei bewegen zu können. Nur so ist freie Entfaltung möglich.

Die Erfindung des denefhoop ist nach der Vorgabe von Leonardo da Vinci´s vitruvianischem Menschen entstanden. Möge er dazu dienen, Politiker zu bewegen, das bedingungslose Grundeinkommen möglichst rasch in die Tat umzusetzen.

Herzlich bewegte Grüße

Norbert Denef

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4 Kommentare

  1. Renate Ziegler schreibt am :

    Vor wenigen Jahren, als ich noch nicht meine Mutter pflegte und noch kein Hartz 4 deshalb bezog, hielt ich das bedingungslose Grundeinkommen für eine Schnapsidee, und Visionäre und Kämpfer wie zB. den Berliner Ralf Boes für unrealistische Träumer. Heute denke ich, dass es unrealistisch ist, es nicht einzuführen, wenn wir mit unseren Problemen fertig werden wollen, und nicht der grösste Teil der Bevölkerung in Armut versinken soll. Es müsste aber deutlich über der hartz-4-Kaufkraft liegen. Es wäre eine Revolution mit ungeahnten positiven Folgen. Es würden sich fast alle Lebensbereiche verbessern. Die Menschen wären freier, gesünder und glücklicher. Der einzige Zweifel den ich noch habe, ist die Frage, ob es nicht durch die vermehrte Kaufkraft zur Inflation kommt und somit dann die Armut bei Menschen, die ausschliesslich vom Grundeinkommen leben müssen, wieder genauso gross ist wie jetzt. Aber es würden alle Gängelungen und Schikanen vom Jobcenter wegfallen, und alleine das schon wäre „Gold wert“ für alle Menschen. Die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur durch den Kapitalismus stellt eine Bedrohung der Menschheit dar, und ein Grundeinkommen wäre ein sehr wichtiger Schritt in eine neue Welt, in der Menschen sich nicht mehr zum Broterwerb gezwungen sehen, gegen ihr Gewissen oder ihre Talente zu handeln. Es gäbe keine billgen Arbeitssklaven mehr. Schwere Jobs wie z.B. Altenpflege oder ekelhaften oder gefährliche Berufe würden automatich besser bzahlt. Die Bezahlung würde gerechter. Aber: Es wäre auch das Ende des Kapitalsmus in seiner heutigen Form. Und da gibt es gewaltige Gegenkräfte, die wohl kaum freiwillig Macht und Reichtum abgeben wollen. Ich hoffe dass die Menschheit bald reif ist für das BGE und ich es noch erlebe.

    Danke für das Aufgreifen dieses Themas!Zum besseren Veständnis von dem, was einen Arbeitslosen erwartet und für alle bereits Betroffenen empfehle ich dringend das Buch der ehemaligen Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann: „Die Hartz-4-Diktatur“.

  2. Ich denke, es wäre ebenso sinnvoll, die Grundbedürfnisse der Menschen vom Kapitalmarkt zu entkoppeln. Dazu gehören: Recht auf Wohnung und das Recht auf gesunde Ernährung. Ich denke, dass man sich an relativ asketischen Formen orientieren könnte, um den Grundstock zu verstehen.

    Wenn ich mich nicht irre, würde sich die marxistische Kritik darauf beziehen, dass der Gedanke eines Grundeinkommens immer noch an Kapital gekoppelt wäre. Die Idee ist es daher nicht, jedem Geld zur Verfügung zu stellen, sondern jedem sein unbedingtes Recht auf Leben zunächst zuzugestehen.

  3. hildegard schreibt am :

    Recht auf Leben! Ja, denn arbeiten will der Mensch immer – und es gibt sehr viel zu tun …

    Wann unsere Zeit reif sein wird für BGE – diese Entscheidung dürfen wir nicht weiteren unbeherrschbaren Zufällen der Weltpolitik überlassen.
    Inzwischen brauchen ganze Generationen junger Menschen den Rückhalt für gerechtes Miteinander und den gegen Abhängigkeit, Ausbeutung und Erpressung. Die Kämpfe der Starken gegen Schwache sind noch längst nicht ausgekämpft. Die Dominanz der Reichen über die Armen nicht aufgegeben. Und bisherige Heilsversprechen verhinderten gern sich selbst.

    Die Philosophin Hannah Arendt schrieb schon vor einem halben Jahrhundert: „Wenn der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht, entwickeln wir uns zurück. In eine Tiergattung.“ Zit. aus http://www.deutschlandfunk.de/die-arbeit-im-anthropozaen-eine-knappe-weltgeschichte-der.1184.de.html?dram:article_id=384687 – und da stehen wir heute. Höchste Zeit also zu handeln!
    Der Philosoph Richard David Precht wird heute um 17:05 i.d. Sendung http://www.deutschlandfunk.de/kulturfragen.910.de.html eine sehr not-wendige Debatte im Gespräch mit Karin Fischer über die Zukunft der Arbeit führen. Auch er ist sicher: Das Grundeinkommen kommt!

    Philosophen aller Kontinente, setzt euch zusammen! Recht auf Leben muss VOR dem sogenannten Recht auf Arbeit rangieren – national, europaweit, weltweit.

    Innere Freiheit als Voraussetzung. Ohne gegen das eigene Gewissen und die eigenen Talente handeln zu müssen. Neues braucht Raum und Zeit zu offener Entwicklung.
    Im http://bewegungjetzt.de/bewegungjetzt-manifest.pdf scheint der Raum zur freien Entfaltung der Möglichkeiten gegeben.
    Es kann spannend werden.

  4. Danke für diese Anregung, die ich nur unterstützen kann,da es meines Erachtens zur Grundwürde des Menschen gehört, und es materiell armere Menschen oft erheblich schwerer haben. Vielleicht kann man ja die
    üppigen Beamtenpensionen entsprechend kürzen, um der Frage der Gegenfinanzierung gleich zuvorzukommen.

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