Ich hätte mir gewünscht, dass sie mich in den Arm genommen hätte


hallo, ich heiße Christine und mir ist ähnliches widerfahren, das heißt, ich wurde als ich FÜNF Jahre alt war, das erste mal von meinem Großvater väterlicherseits angefasst.

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Mein Vater ist Jesus


Ich, Pfarrerstochter

Ende 30 stockt mein Leben. Als Künstlerin bin ich kreativ blockiert, in meiner Beziehung unglücklich und nun auch noch ein anonymer Telefon-Stalker.

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Dann habe ich erst mal ne Lücke im Gedächtnis


Es hat etwas länger gedauert, bis ich es so aufgeschrieben hatte, aber ich möchte auch meinen Beitrag leisten und hoffen das es bald andere Gesetze zum Schutz unserer Kinder gibt.

Hier also meine Geschichte:

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Ein Netzwerk aufzubauen was betroffenen hilft, das ist wichtig


Es fällt nicht leicht Worte zu finden und zu erzählen was mir passiert ist. Aber auch ich bin eine Überlebende.

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Dieser Hunger nach Liebe hat mir das Kreuz völlig zerbrochen


Ich leide seit 1998 (da erst wurde die Diagnose einer dissoziativen Identitätsstörung festgestellt) an dieser Erkrankung.
Nach 9 Jahren einer guten Psychotherapie musste ich zur weiteren Betreuung einen Dipl. Psychologen haben.

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Ich bettelte um Mutterliebe


Wir schreiben Oktober 2009.

Mit 38 Jahren ist es nun soweit mein Schweigen zu brechen. Raus zu lassen, was ich Zeit meines Lebens mit mir trage, bewahrte wie ein „Geheimnis“ , mich nun erdrückt, zerfrisst…Ich bin eine „Überlebende „ . Und ich bin Mutter „überlebender“ Kinder.

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SCHWEIGEN ESSEN SEELE AUF


Es ist an der Zeit…

Ich wurde als Kind sexuell missbraucht, auch in einem Kurheim in dem ich für einige Wochen unsäglicher Gewalt ausgeliefert war.

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Wie kann man denn nur sagen, es ist doch nicht so schlimm!?


Auch ich möchte hier einen kleinen Einblick im meine Geschichte geben…

Ich durfte am Sonntag bei meinen Eltern im Bett liegen und mit meinem Vater Karten spielen, das genoss ich sehr. Mir fiel auf, dass meine Mutter oft nach einer gewissen Zeit das Schlafzimmer verlies, dachte mir aber damals noch nichts dabei, sie musste ja Frühstück für uns machen.

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Laufzettel für Überlebende


Laufzettel für Survivor:

1.) Schreib alles auf woran du dich noch oder wieder Erinnern kannst, das in Zusammenhang mit deinem sexuellen Missbrauch steht, egal wie konfus oder lückenhaft dir das Ganze erscheint. Lass dich nicht, sollten die Erinnerungen zu arg werden, mit Medikamenten still machen, die Heilung setzt dann aus, oft auch die neuen Erinnerungen an die Taten das Unrecht an dir. Suche dir spirituelle und kreativen Ausgleich, tu etwas was die gut tut Sport, Musik, Tanz, Malerei, Natur, Lesen bis du wieder Kraft hast. Dann schreib weiter auf was man dir angetan hat.

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Das Schweigen


Artikel von Anselm Neft (AKO-Gruppe Bonn), TAGESSPIEGEL 17.05.2010:

Während er redet, schlägt er sich gegen den Kopf, zerreißt sein T-Shirt. Die Wut kehrt wieder, auch die Ohnmacht. Sie haben den Missbraucht erlebt, damals auf dem Aloisiuskolleg. Doch sie sagten nichts. Ehemalige Schüler des Internats berichten.

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Es ist Zeit den Kirchen die Macht zu nehmen


Meine Geschichte ist nicht nur durch Gewalt von Erziehungsberechtigten in
der Schule, dem Kinderheim oder der Lahrstelle geprägt, sondern auch von
Machtmissbrauch der Behörden. Ich bin ein Nachkomme von Arbeitssklaven des
Dritten Reiches. Im postnational-sozialistischem Nachkriegs-Deutschland
war das normal. Vielleicht gerade in Bayern und der Stadt der Bewegung.

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“Er war ein Mann Gottes”


Ich wurde von einem katholischen damals Neupriester 1982 sexuell missbraucht. Ich lernte ihn kennen als ich 13 Jahre alt war. Er stellte mir von Anfang an nach – er versuchte mich in seinen Bann zu ziehen und täuschte mir Freundschaft vor. Immer wieder bot er mir Alkohol wie süßen Kirschlikör an um sich danach an mir zu vergehen.

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Schnee ist leider weiß


Ich möchte heute von mir berichten, schreiben und schreien – wozu Menschen fähig sind……
Schreibend versuche ich aufzuarbeiten und bin dankbar, mein Leid erzählen zu dürfen…….

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Von dieser Nacht an war ich nicht mehr ich


Hallo alle,

heute möchte ich mich outen. Ich war damals im staatlichen DDR-Kinderheim. Ich bin mit 3 Monaten ins Heim gekommen. Ich war erst im Kindergartenheim und dann im normalen. Meine erste Erfahrung im normalen Heim war, dass ich mit dem Gesicht in der heißen Suppe gelandet bin,

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mein Leben ist immer wieder ein Desaster


ich bin 1959 geboren und war in dem katholischen Waisenhaus am Platz in Straubing von 1965-1970 und ich weiß nicht wo ich anfangen soll, mein Leben ist immer wieder ein Desaster

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Ich habe Herzklopfen


Eine Ahnung hatte ich immer, einiges war präsent und doch war alles hinter einem Nebel verborgen.
Das Wissen kam erst Ende 2006, ich war damals 56 Jahre alt, als ich mich nach großen Umwälzungen entschloss ein Sabbatjahr einzulegen. Aus dem einem Sabbatjahr wurden dann…

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Eigentlich habe ich noch Glück gehabt


Mir ist es erst geschehen, als ich ‘schon’ 17 Jahre alt war.
Und so richtig ‘knallhart’ kommt jetzt alles wieder hoch, mit den vielen Berichterstattungen im Fernsehen (lese kaum Zeitung und höre kein Radio). Und zunehmend, bei jedem Fall, ob man jetzt die Menschen sieht oder nur den Text, den sie dem Journalisten gegeben haben, überlegt man, man vergleicht…wie kommt die/derjenige mit ihrem/seinem Leben
klar und wie komme ich zurecht.

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Jetzt kommt meine Vergangenheit wieder


ich habe schon am 2. März hier von mir erzählt. Die Gefühle der Vergangenheit holen mich aber immer mehr ein. Was ich jetzt schildere, da weiß ich überhaupt nicht ob das hierher gehört.
Ich bin ja recht und schlecht mit dem Erlebten bis vor ca. 3 1/2 Jahren zurecht gekommen, aber durch, die Ärzte nennen es Schicksalsfügung, ist mein Leben total aus den Fugen geraten.

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Die Betroffenen haben lebenslänglich!


Vor 41 Jahren, fast 42, hat mein Leben schon ziemlich chaotisch begonnen; meine leibliche Mutter hatte schon 2 Söhne aus erster Ehe bevor dann mein Zwillingsbruder und ich geboren wurden. Die beiden Älteren waren bei ihrer Mutter (also bei der Großmutter) und unsere Mutter lebte irgendwie mit unserem Vater, sie verschwand aus unseren Leben da waren wir etwa 1/2 Jahr alt. Unser Vater nahm die 2 Jungs zu sich und war dann mit uns 4 Kindern unterwegs von Nord-nach Süddeutschland, ohne festen Wohnsitz und auf “strafbaren Wegen”.

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Die Hölle auf Erden


Als Heimkind erlebte ich “die Hölle auf Erden”.

Welche menschlichen Dramen sich abspielten bleibt nicht immer ein Geheimnis, so wie es viele Heimerzieher von damals es gerne hätten, sowie den Talarträgern in schwarz, ob Pfarrer, Staatsanwälte oder Richtern. Zu den Staatsanwälten komme ich noch zurück, auf den weiteren Ausführungen meiner Klage und diesem Schriftsatz.

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Die Gesellschaft, Täter reagieren bei weltlichem sex. Missbrauch wie bei kirchlichem


Als ich sexuell misbraucht wurde, ich weiss es nicht mehr ganz genau, es war so zwischem meinem 6 und 8 Lebensjahr.
Meine Kindheitsjahre waren schon vorbelastet, da ich als Zweite eines Zwillingspärchens überraschend (unerkannt) auf die Welt kam, einen schweren Start hatte und danach noch in die Klinik musste. Meine Familie, Eltern, waren irgendwie mit mir immer überfordert. Meine Einschulung verlief schon nicht normal, das war mein roter Faden.

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Ich dachte, er wollte mich für etwas bestrafen


Frankfurter Allgemeine Faz.Net 14. März 2010

Ich bin unehelich geboren und habe meine gesamte Kindheit in Heimen verbracht. Zuerst war ich in einem katholischen Heim, da gab es eine Nonne, die mich wie eine Mutter geliebt hat. Sie hat immer gesagt: „Wenn ihr mir meinen Uwe nehmt, geh’ ich weg von hier.“ Man wollte mich damals in ein evangelisches Heim verlegen, weil man dachte, ich sei evangelisch. Dabei war ich gar nicht getauft, wie sich später herausstellen sollte.

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Ich bin ein typisches Opfer sexueller Gewalt


Dies ist das Coming-Out eines Opfers sexueller Gewalt. Ich bin Journalistin, Autorin, Mutter, Partnerin, und Gewaltopfer. Der Pfarrer, der mich während der Vorbereitungen zur Erstkommunion erst befummelt und dann in der Sakristei vergewaltigt hat, ist nicht geständig. Die Kirche hat meine Anklage gegen den Mann abgeschmettert. Nur ich und der Pfarrer wissen um das, was geschah, und ich weiß es in Erinnerungsfetzen, in den Flashbacks meines Körpers und den Alpträumen, Lähmungen und Ängsten, die mich verfolgen.

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„Nimm Dich nicht so wichtig!“


„Nimm Dich nicht so wichtig!“ Dieser oftmals geäußerte Satz meiner Eltern schrie in mir, als ich mich überwand und hier zum ersten Mal die Folgen meiner Missbrauchserfahrungen niederschrieb. Es ist der erste Schritt aus dem Nebel, der mein bisheriges L(i)eben beschattet:

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Missbrauchsopfer in der zweiten Generation


Mein Name ist Tanja Müller. Ich bin 37 Jahre alt, Mutter eines 15 Jährigen Jungen und Missbrauchsopfer in der zweiten Generation.
Ich wurde von 3 Familienmitgliedern und einem Nachbarn sexuell missbraucht und vergewaltigt.

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lieber unbekannnt bleiben


Eigentlich ist diese Plattform ja für Betroffene gedacht, die sich nach außen outen können/sollen/dürfen.
An sich eine gute Idee, doch möchte ich mit diesem Beitrag aufzeigen, wie schwer es für Betroffene ist sich namentlich zu outen. Zu groß ist die Angst dadurch Nachteile zu erzielen, wenn das Lebensumfeld solche Informationen dazu nutzten könnte mich verletzend zu ächten, oder anderweitig in Frage zu stellen.
Deshalb begnüge ich mich an dieser Stelle die unendlich tiefe Scham hervorzuheben, die mit sexuellem Missbrauch verbunden sind.

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Von Seiten der Psychiatrie erhielt ich keinerlei Hilfe


Ich bin jetzt 62 Jahre alt.

Als ich 12 Jahre alt war, wurde ich von meiner Mutter missbraucht (Inzest). Erst vor fünf Jahren kam die Erinnerung an dieses Ereignis an die Oberfläche, mehr als 40 Jahre danach.

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Das Leben im Katholischen Kinderheim


Ich wurde 1944 in Berlin-Buch geboren. Meine Mutter ist bei der Geburt gestorben und mein Vater ist im Krieg umgekommen. Ich wurde als Findelkind gefunden und in ein Weisenhaus im Eisfeld bei Heiligenstadt, in ein katholisches Weisenhaus eingeliefert da alle Staatlichen Einrichtungen voll wahren.

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Sich tot stellen


Als Zehn- oderElfjähriger wurde mein Hodenhochstand operativ korrigiert, das heißt, die Hodenwurden aus der Bauchhöhle in den Hodensack verpflanzt. Ich wurde also als vervollständigter Mann aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen in das Haus meiner Eltern, mein Vater war evangelischer Dorfpfarrer und meine Mutter die stolze Frau Pastor.

Sich tot stellen

Bei alledem lauerte im Hintergrund die verfluchte Vaterbestie und na klar hatte das perverse Dreckschwein das größte Interesse an der ordnungsgemäßen Herstellung meiner Männlichkeit, ich merke schon, wie an dieser Stelle nichtnur mir schlecht wird, und jedes mal, wenn ich zur Nachuntersuchung zum Arztmusste, kam dieses Monster natürlich mit.

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Die verlorene Jugend eines Opfers


derwesten.de 19.02.2010

Bonn. Zum Missbrauchsskandal am Bonner Aloisiuskolleg des Jesuitenordens meldet sich nun ein weiterer Betroffener zu Wort. In einem Leserbrief schildert Ralph Vetter aus Köln die subtile sexuelle Gewalt seiner Schulzeit, 1976 bis 1983, und wie er bis heute daran leidet.

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Er schob seine Hand nach recht kurzer Zeit in meine Hose


Hallo,

aufgrund der Berichterstattung der letzten Wochen über die Schandtaten in der katholischen Kirche kam eine Erfahrung, die ich als Kind machen musste, wieder “hoch”. Ich bin jetzt 39 Jahre alt, damals vermutlich 10?!

Meine Eltern und ich fuhren immer wieder mit dem Autoreisezug der Deutschen Bahn  (über Nacht) in Urlaub. Bei einer Fahrt gab es einen Schaffner, der Kinder der Fahrgäste zu sich in sein Abteil einlud. So auch mich. Ich weiß noch, dass wir ein paar Kinder waren bei diesem Reisezugbetreuer und ich saß auf seinem Schoss.

Er schob seine Hand nach recht kurzer Zeit in meine Hose. Aber es kam nicht zu einer Berührung meines Geschlechts.

Je mehr Gedanken ich mir nun darüber mache, desto mehr Gewicht bekommt dieser Vorfall für mich. Ich wundere mich, dass dieser “Betreuer” während seiner Arbeitszeit, wo er ja jederzeit von Zuggästen in Anspruch genommen werden konnte (Getränkeverkauf, Hilfe beim Aufbau der “Betten” in den Zugabteilen usw.), sich so sehr um Kinder “kümmern” konnte.

Ich spreche hier nicht von sexuellem Missbrauch oder Gewalt, wie es bei vielen anderen hier geschilderten Fällen der Fall ist. Aber ich sehe mich als Opfer einer tätlichen (?) sexuellen Belästigung – dieser Betreuer ist eindeutig zu weit gegangen mit seiner “Liebe zu Kindern”.

Ich will jetzt nicht gegen die DB vorgehen, zumal ich weder Namen des Betreuers noch das Jahr des Vorfalls weiß.

Aber ich will hier meine Erfahrung mitteilen – ich denke nicht, dass ich das einzige Kind war, welches er so “nett” auf seinen Schoss nahm…

Grüße Claus


Diese Hure hat den Küster verführt


Ich war noch keine 4 Jahre alt.
Ich habe lebenslänglich – lebenslänglich zu leiden unter den Folgen sexualisierter Gewalt, durch mehrere Täter, Folter im Kindesalter. Die Folgen: Todessehnsucht, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Ess- und Magersucht, Drogensucht, Tablettensucht, Alkoholsucht, Arbeitssucht.

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Gefühlsbergwerk


Gefühlsbergwerk

bitte
schenkt mir ein gedicht
eins, das von warmer sonne spricht
eins, das von offenen fenstern erzählt
und das worte wie “heilwerden” erwähnt

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Ganz normal missbraucht


Meine Geschichte ist eine ganz normale Geschichte. Sie ähnelt der von ganz vielen Menschen, gestern und heute.

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Manfred Keitel


I
Mein schwules Comming Out hatte ich erst, als ich schon mitte zwanzig war. In der Zeit davor hielt ich mich für heterosexuell. Ohne zu begreifen, dass ich in Wahrheit Gefühle von mir und meinem bewussten Erleben abgespalten hatte, die gewöhnlich für andere Menschen leicht zugänglich waren. Die Sexualität war nur ein einziger Aspekt dieser Abtrennungen.
Körperlich machten sich in unterschiedlichen Situationen immer wieder Schwitzen, Zittern und Herzrasen  bemerkbar, ohne dass ich damit eine Emotion in Verbindung brachte. Dass alleine der Umstand in einer Situation zu leben, mit der man unzufrieden ist, Dauerstress bedeuten kann, war mir ebenfalls nicht bewusst.
Es war sogar über viele Jahre schwierig für mich, alltägliche Gefühle in Worte zu kleiden. Zugleich wurden immer wieder Rechtfertigungen von mir (über mein Verhalten, Bedürfnisse, Wünsche) gefordert, die ich nicht liefern konnte.

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schwarze Masken und so…


Guten Tag Herr Denef,

wir haben vor langer Zeit mal miteinander geschrieben. Da habe ich Ihnen erzählt, dass auch ich missbraucht wurde.

Über ca. sieben Jahre… Mit Programm. Punkte setzen und so.

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jetzt 78 – als 16-Jähriger von einem katholischen Priester missbraucht


Sehr geehrter Herr  Denef,

da auch ich – jetzt 78 – als 16-Jähriger von einem katholischen Priester missbraucht wurde, ist es auch mir ein Anliegen, alles zu tun, um diese Missstände zu beseitigen. Die Missstände sind ja nicht die Schuld einzelner, sondern sie sind Folgen einer völlig verfehlten Einstellung der katholischen Kirche zur Sexualität. Leider sind die meisten dafür Verantwortlichen nicht imstande, die “Zeichen der Zeit” zu erkennen.

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“Ich wurde sexuell missbraucht”


Zum Video-LeseprobeMein Buch “Ich wurde sexuell missbraucht” ist nicht mehr über den Buchhandel zu bestellen, da ich die restlichen Exemplare von meinem Verlag erworben habe.
Ich habe wieder das Recht über mein Buch, meine Geschichte, selbst zu bestimmen – ich wollte frei sein.

Den Erlös meines Buches verwende ich für die Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof. Für den Betrag von 10,- Euro, zuzüglich 3,- Euro Versandgebühr können Sie Exemplare bestellen unter:

norbert@denef.com

Sobald Sie mir Ihre Lieferadresse senden, schicke ich Ihnen die gewünschte Menge. Die Bankverbindung stelle ich Ihnen auf Nachfrage zu.

Klappentext:

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Die Schweigeklausel


Leseprobe aus dem Buch “Ich wurde sexuell missbraucht” von Norbert Denef

Die Schweigeklausel

Ein Verantwortlicher des Bistums Limburg teilte mir in einem Telefongespräch mit, dass jedes Bistum über zwei unterschiedliche Aktenarchivlager verfügt. Eines davon ist streng geheim, zu dem nur der Bischof oder ein von ihm Beauftragter Zugang hat. Er konnte sich nicht vorstellen, dass es keine Unterlagen über die Gründe der Versetzungen mehr geben sollte.

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Alles muss raus


Ein Theaterstück von
Wolfgang Spielvogel
mit Viktor Vössing

Der Text basiert auf Denefs autobiografischem Bericht: “Ich wurde sexuell missbraucht”. Wolfgang Spielvogel schrieb “Alles muss raus” für das Frankfurter Autoren Theater.

Das Theaterstück dauert 30 Minuten und wird mit anschließender Gesprächsrunde (Publikum, Regisseur, Schauspieler und Norbert Denef) für Schulen, Hochschulen und sonstigen Einrichtungen als Projekt angeboten. Es wird finanziell unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Anfragen für Gastspiele in Ihrer Einrichtung richten Sie bitte an:
E-Mail: norbert.denef at netzwerkb.org
oder Telefon: 04503 892782

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