weil ich einfach nicht mehr weiter komme


Hallo Herr Denef,

Ich  schreibe ihnen weil ich einfach nicht mehr weiter komme.
Ich bin Jahre lang missbraucht worden in einem Internat in der Pfalz von einem Lehrer.
Heute am 21.05.2012 war eine Frau M. M. vom Landesamt Soziales in Mainz bei mir, es geht um den Fonds Heimerziehung in den Jahren 1949-1975. Ich selber war in dem Heim von 1962-1965, mir ging es da sehr schlecht – Missbrauch und Schläge waren an der Tagesordnung.
Die Frau M. sagte mir, dass es keine Geldzahlungen gäbe als Abfindung. Das was sie machen können, wäre finanziel zu helfen, das wäre Freikarten fürs Schwimmbad, Psychiater, Notebook, Veranstaltungen, Leinwände, Farbe zum Malen, Finanzierung von Matratzen, Vervollständigung der eigenen Biografie, Förderung des sich selbst bewusst Werdens usw.
Das hier kann doch nicht sein.
Auch soll ich Unterschreiben, Vereinbarung zum Verzicht auf weitere Forderungen gegen die Errichter des Fonds.
Habe ich nicht Unterschrieben.

Können Sie mir eine Auskunft geben wie ich mich verhalten soll?

Mit freundlichen Grüßen

E. B.

Wer kann hier weiter helfen? Informationen bitte an: info@netzwerkb.org

 


Sexueller Missbrauch: Ehemaliges Heimkind klagt Land Oberösterreich


nachrichten.at 18.05.2012

LINZ. Auf 1,1 Millionen Euro klagt ein 44-jähriger gebürtiger Ischler das Land. Als ehemaliger Zögling des Kinderheims Leonstein im im Bezirk Kirchdorf soll er von Erzieherinnen missbraucht und verprügelt worden sein. Außerdem habe er nicht genug zu essen bekommen.

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Verjährungsfristen ein „schwerwiegender Makel des deutschen Rechts“


netzwerkB 17.05.2012

Deutsche Verjährungsvorschriften stammen aus römischen Recht

Der britische Kronanwalt Geoffrey Robertson ist Gründer und Leiter der größten britischen Kanzlei für Menschenrechte. Er war in zahlreichen Ländern als Anwalt in bedeutenden verfassungs-, straf- und völkerrechtlichen Fällen tätig. Er leitete Missionen für Amnesty International und vertrat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Robertson ist Mitglied der angesehenen Anwaltsvereinigung Middle Temple. 2008 wurde er als herausragender Jurist zum Mitglied des Internal Justice Council der UNO ernannt.

In seinem Buch „Angeklagt: Der Papst“ (2011) nennt Robertson die deutschen Verjährungsfristen bei sexuellem Kindesmissbrauch „einen schwerwiegenden Makel des deutschen Rechts“.

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Strauss-Kahn verklagt Zimmermädchen


SPIEGEL ONLINE 15.05.2012

Dominique Strauss-Kahn geht in die Offensive: Er fordert eine Million Dollar Schadensersatz von dem Zimmermädchen, das ihm Vergewaltigung vorwirft. Mit ihren “infamen und mutwilligen falschen Vorwürfen” habe sie sein Ansehen und seine politische Karriere ruiniert.

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Der WEISSE RING und die Verjährungsfristen


netzwerkB 04.05.2012 (als PDF herunter laden)

WEISSER RING e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Roswitha Müller-Piepenkötter
Weberstraße 16
55130 Mainz

Fax 06131 / 83 03-45

Offener Brief – Ihr Abstimmungsverhalten am „Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch“

Sehr geehrte Frau Müller-Piepenkötter,

Am 21.02.2012 haben wir Ihren stellvertretenden Bundesvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Jürgen Witt gebeten, uns Informationen über das Abstimmungsverhalten des WEISSEN RING’s am “Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch” zukommen zu lassen.

Da wir keine Antwort erhielten, wendeten wir uns mit Schreiben vom 12.03.2012 an Sie, uns die nachfolgenden Fragen zu beantworten.

Ein Telefongespräch mit Ihrer Bundesgeschäftsführerin Frau Gabriele Holthaus führte leider auch nicht dazu, Antworten auf unsere Fragen zu erhalten.

Wir wenden uns deshalb mit diesem offenen Brief erneut an Sie, uns folgende Fragen zu beantworten:

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Kastriert im Namen des Herrn


SPIEGEL ONLINE 04.05.2012

Von Benjamin Schulz

Die katholische Kirche in den Niederlanden ließ 1956 einen Jungen kastrieren – angeblich, um ihn von seiner Homosexualität zu heilen. Diesen und mögliche weitere Fälle erwähnt ein Bericht über Missbrauch in der Kirche nicht, obwohl die Verfasser davon wussten. Der Skandal wird politisch.

Als Henk Heithuis 1958 mit Anfang zwanzig starb, hatte er so viel gelitten, dass es für mehrere Leben reicht. Über Jahre von katholischen Geistlichen gequält und sexuell missbraucht, entließ die Kirche ihn erst in die Freiheit, nachdem sie ihn durch Kastration für den kurzen Rest seines Lebens gezeichnet hatte.

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Entschädigung nach vielen Jahren


Süddeutsche.de 03.05.2012

Recht – Urteile: Sexueller Missbrauch:
Entschädigung nach vielen Jahren

Stuttgart (dpa/tmn) – Laut Opferentschädigungsgesetz haben Missbrauchte auch Jahre nach der Tat noch Anspruch auf Entschädigung, hat die Deutsche Anwaltsauskunft bekanntgegeben.
Wer als Kind oder Jugendlicher sexuell durch den Vater missbraucht worden ist, kann bei einer psychischen Erkrankung Versorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz verlangen. Dies gilt auch noch nach Jahren. Das entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg (Aktenzeichen: L 6 VG 584/11), wie die Deutsche Anwaltauskunft mitteilt.

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Der Preis der Sicherungsverwahrung


SPIEGEL ONLINE 24.04.2012

Von Simone Utler

Steht rechtswidrig in Sicherungsverwahrung gehaltenen Straftätern Schmerzensgeld zu? Und wenn ja, wie viel? Vier Männer fordern vom Land Baden-Württemberg insgesamt mehr als 400.000 Euro Entschädigung. Nun entscheidet das Landgericht Karlsruhe.

Karlsruhe – Sie haben Frauen vergewaltigt, sexuell genötigt und in einem Fall zu töten versucht. Dafür wurden sie zu fünf bis 15 Jahren Haft und weiteren zehn Jahren Sicherungsverwahrung verurteilt. Die vier Männer saßen seit ihren Verurteilungen in den achtziger Jahren in der Justizvollzugsanstalt Freiburg – erst in Haft, dann in Sicherungsverwahrung.

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Verjährungsfristen im deutschen Zivilrecht verstoßen gegen Menschenrechte


netzwerkB Pressemitteilung 19.04.2012 (als PDF herunter laden)

Verjährungsfristen im deutschen Zivilrecht verstoßen gegen Menschenrechte

Betroffene von sexualisierter Gewalt beteiligen sich an einer Sammelklage gegen den deutschen Staat

Betroffene sexualisierter Gewalt stoßen häufig auf das Problem, dass sie ihre Ansprüche auf Entschädigungsleistungen und somit auf Anerkennung als Opfer von Gewalttaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung nicht durchsetzen können. Verursacht wird dies durch die im deutschen Zivilrecht derzeit sowie in der Vergangenheit geltenden Verjährungsfristen. Gegen diese Regelung wollen wir gemeinsam vorgehen, bitte unterstützen sie uns, indem sie sich beteiligen.

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Im Zweifel gegen die Opfer?


Bayerisches Fernsehen 18.04.2012

Im Zweifel gegen die Opfer?

Das Bistum Regensburg und die Missbrauchsfälle

Als Symbol der Anerkennung soll Opfern sexuellen Missbrauchs eine Entschädigung gezahlt werden. So hat es die Deutsche Bischofskonferenz vor einem Jahr versprochen. Mehrere Diözesen haben bereits offengelegt, wie viele Anträge positiv beschieden wurden. Nicht so Regensburg. Das Bistum schweigt. Zu Wort melden sich Opfer, die sich von der Kirche verraten fühlen. Zum zweiten Mal.

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Indianer bekommen Milliarde von US-Regierung


SPIEGEL ONLINE 12.04.2012

Die US-Regierung entschädigt 41 Indianerstämme mit einer Summe von insgesamt einer Milliarde Dollar. Die Ureinwohner hatten der Regierung Misswirtschaft vorgeworfen.

Washington – In einem als historisch eingestuften Schritt entschädigt die US-Regierung die Ureinwohner des Landes mit rund einer Milliarde Dollar (knapp 780 Millionen Euro). Das Geld kommt insgesamt 41 Indianerstämmen zugute, wie das Justiz- und das Innenministerium ankündigten. Vorausgegangen war ein fast zwei Jahre dauernder Rechtsstreit.

Die Ureinwohner hatten der Regierung Misswirtschaft bei der Verwaltung von Stammesgeldern und der Einnahmen aus der Nutzung ihrer Gebiete vorgeworfen, etwa aus dem Öl- und Gasgeschäft oder den Weiderechten. Die Klagen reichen zum Teil mehr als 100 Jahre zurück. In anderen Fällen wird noch verhandelt.


Geheuchelte Fürsorge


Gastbeitrag von Alexa Whiteman 11.04.2012

BONN/OBERWESEL (hpd/gbs) Die katholische Kirche will auf die Einrede der Verjährung bei sexuellen Gewalttaten an Kindern und Jugendlichen nicht verzichten. Dies lässt sich aus einem Brief der Deutschen Bischofskonferenz schließen, der der Giordano-Bruno-Stiftung vorliegt.

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10 Millionen Menschen sind betroffen – Beschwerde jetzt unterschreiben …


netzwerkB 06.04.2012

10 Millionen Menschen sind in Deutschland von sexualisierter Gewalt betroffen

Laut einer Studie sind 12,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, also mehr als 10 Millionen Menschen, von sexualisierter Gewalt betroffen.


(Der kleine Junge auf dem Foto ist einer von 10 Millionen)

Strassbourg – Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird die Beschwerde von Norbert Denef an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag voraussichtlich binnen diesen Jahres prüfen. Das teilte der Europäische Gerichtshof in einem Schreiben vom 26. März 2012 mit.

Die meisten Betroffenen von sexualisierter Gewalt können viele Jahrzehnte nicht darüber sprechen, aus Angst, Scham und Schuldgefühlen.

Auch Norbert Denef hat geschwiegen. Erst nach 35 Jahren war er dazu in der Lage diesen Satz auszusprechen:

“Ich wurde sexuell missbraucht”

Für eine Anzeige war es zu spät. Weil alles verjährt sei, sagte man ihm.

“Verjährt? Alles verjährt? Und ich soll wieder schweigen? Der Gesetzgeber sagt, ich soll Ruhe geben und wieder schweigen?

Er möchte eine gerechte Aufarbeitung dieser Verbrechen.

Wir bitten Sie herzlich darum, die vielen Millionen Menschen die nicht darüber sprechen können zu unterstützen, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden – jetzt und nicht erst irgendwann später.

10 Millionen Menschen sind betroffen!

Geben Sie Ihnen eine Stimme!

Beschwerde jetzt unterschreiben …

Ihr netzwerkB Team

Bitte weiter twittern,
Bitte auf Facebook sharen und bei Twitter publik machen.

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Frustration über Hilfsfonds für Heimkinder


WELT ONLINE 02.04.2012

Die Leiterin der Berliner Beratungsstelle wirft den Job hin und beklagt mangelhafte Ausstattung und Vorgaben. Beratungsstellen in anderen Bundesländern teilen ihre Kritik an zu viel Bürokratie.

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Ex-Heimkind scheitert mit Verfassunsgbeschwerde


SPIEGEL ONLINE  04.04.2012

Der Weg durch die Instanzen gilt auch für Heimkinder: Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass ein inzwischen 60-jähriger Kläger Ausgleich zunächst vor den Fachgerichten suchen muss. Der Mann hatte seine Klage mit der Einrichtung des nationalen Heimkinderfonds begründet.

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Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen


netzwerkB Positionspapier “Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen”

Stand: 30. März 2012 (als PDF herunter laden)


Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen


Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

I.  Gründe für die Aufhebung der Verjährungsfristen

a)    Warum die Aufhebung der Verjährungsfristen etwas für die Betroffenen ändert, auch wenn nur wenige Betroffene die Taten beweisen können

b)    Warum die Aufhebung der Verjährungsfristen für das Sozialgefüge in der Bundesrepublik positive Auswirkungen hat

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Experte: “Das ist keine angemessene Rehabilitierung für Heimkinder”


CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag 26.03.2012

Gleichwertige Hilfen für DDR-Heimkinder erreicht
Leid der Heimkinder in der ehemaligen DDR anerkannt

Bundesregierung und ostdeutsche Länder haben heute den Bericht „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“ vorgestellt. Hierzu erklärt der für den Bereich Aufbau Ost zuständige Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz:

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Angeklagt: Der Papst


Angeklagt: Der Papst
Die Verantwortlichkeit des Vatikans für Menschenrechtsverletzungen
von Geoffrey Robertson


“Die Kirche verhöhnt die Opfer”


ZDF Drehscheibe Deutschland 21.03.2012

Mehr auf netzwerkB:

Täterschutz vor Opferschutz


Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung


Bischof Ackermann antwortet Opferanwalt: Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung

Mit Schreiben vom 20.2.2012 hatte Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer, der seit Jahren Opfer sexueller Gewalt durch katholische Priester in Deutschland und Österreich berät und vertritt, dem Beauftragten der Bischofskonferenz folgendes geschrieben:

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Täterschutz vor Opferschutz


ZDF heute Nacht 22.03.2012


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Missbrauchsbeauftragter Rörig “Im Moment keinen genauen Überblick”


SPIEGEL ONLINE 20.03.2012

100 Millionen Euro sollen von Bund und Ländern für Missbrauchsopfer bereitgestellt werden. Doch wie weit die Planungen fortgeschritten sind, weiß selbst Johannes-Wilhelm Rörig nicht. “Die Betroffenen drängen. Und das zu recht”, sagt der Missbrauchsbeauftragte.

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Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile


SPIEGEL ONLINE 18.03.2012

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann beschäftigt nach SPIEGEL-Informationen in seinem Bistum sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt.

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Wie naiv sind Sie denn?


netzwerkB 15.03.2012

nachfolgend nimmt netzwerkB Stellung zu offenen Fragen zum Thema Aufhebung der Verjährungsfristen, die im Zusammenhang mit dem Artikel “Die Frage der Verjährungsfristen”  gestellt wurden:

Gesetz den Fall, die Verjährung kippt: Was sagen Sie Opfern, die gegen mutmaßliche Täter prozessieren und an Mangel an Beweisen scheitern? “Du hast Pech gehabt”, oder sagen Sie solchen Menschen? Wie hilft NetzwerkB in solchen Fällen? Wie kommen Sie damit klar, dass einige Leute erfolgreich gegen die Täter vorgehen können und andere nicht? Wie helfen Sie gescheiterten Klägern, die retraumatisiert sind, weil sie wieder nicht gegen die Täter – auf Prozesswegen – vorgehen konnten? Sie glauben doch nicht im Ernst, dass sich was mit der Abschafftung der Verjährung für die Opfer verbessert? Wie naiv sind Sie denn?

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Von da an begann mein Leidensweg


Sehr geehrte Damen Herren,

im Jahre 1954 kam ich, Heinz Meng, mit 10 Jahren in das Nonnenkloster (Knabenheim Sankt Antonius Heiligenbronn) – von da an begann mein Leidensweg.

Schläge, drei lange Jahre.

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LSG Stuttgart stärkt Missbrauchsopfer


Juraforum 07.03.2012

Stuttgart (jur). Das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg hat den Anspruch der Opfer von sexuellem Missbrauch auf staatliche Hilfen gestärkt. Nach einem am Dienstag, 6. März 2012, bekanntgegebenen Urteil kann ihnen Opferentschädigung auch dann zustehen, wenn sie dies erst Jahre später beantragen (Az.: L 6 VG 584/11).

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Missbrauch in der katholischen Kirche: Ein Gastbeitrag vom Psychotherapeuten Leo Prothmann


Salzburger Fenster 05.03.2012

Opfer, die gehört werden wollen, fühlen sich auch von der Klasnic-Kommission nicht ernst genommen

Heucheln, abwiegeln, verschleppen: Eine zum System der katholischen Kirche gehörende Strategie scheint auch die „unabhängige“ Klasnic-Kommission zu beherrschen. Ein Psychotherapeut, der einige Missbrauchsopfer betreut, berichtet.

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Die Kirche und ihre Missbrauchsopfer


Wie geht die katholische Kirche mit Missbrauchsopfern von Priestern und Ordensleuten um? Die MoMa-Reporter fragen im Bistum Regensburg nach.

Quelle: WDR


Wie das Bistum Regensburg Missbrauchsopfer abfertigt


regensburg-digital 29.02.2012

Demütigung in Serie

Die Bischofskonferenz tagt noch bis Donnerstag in Regensburg. Mit viel Pomp und frohen Botschaften. Unter dessen speist das Bistum Missbrauchsopfer per Serienbrief ab. regensburg-digital liegen mehrere wortgleiche Schreiben vor, in denen Betroffene zu Lügnern abgestempelt werden. Erschütternd ist der Fall eines 61jährigen, der zusammen mit der Missbrauchsbeauftragten der Diözese seinen einstigen Peiniger getroffen hat. Der bat ihn um Verzeihung. Die Diözese kann die Schilderungen des Mannes dennoch „nicht nachvollziehen“. Die Bischofskonferenz äußert sich zum Verhalten der Regensburger Diözese nicht.

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Verzicht auf Verjährungseinreden


Dr. jur. Christian Sailer Rechtsanwalt
Max-Braun-Straße 2
97828 Marktheidenfeld-Altfeld
Telefon: 09391/504-200
Telefax: 09391/504-202
e-mail: info@kanzlei-sailer.de
http://www.kanzlei-sailer.de

Herrn Bischof
Dr. Stephan Ackermann Beauftragter der Bischofskonferenz
für alle Fragen im Zusammenhang des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich Bistum Trier
54203 Trier

20. Februar 2012

Schadenersatz für die Opfer
hier: Verzicht auf Verjährungseinreden

Sehr geehrter Herr Dr. Ackermann

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Selbsternannte Opfervertreter


netzwerkB Positionspapier “Selbsternannte Opfervertreter” Stand 24.02.2012 (als PDF herunter laden)

Position netzwerkB’s zur Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter e.V. (http://www.die-bundesinitiative.de/)

Zur Koordination der über 500 Opfervereine gründete sich am 20. August 2011 die Bundesinitiative für Betroffene (BI) und wurde am 2. Dezember 2011 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Scharlottenburg eingetragen unter: 95 VR 31053 B. Anspruch war es, den aufwändigen Dialog zwischen den Betroffenen zu koordinieren und eine einheitliche Position der verschiedenen Betroffenenverbände für den Runden Tisch zu erfassen. Es dürfte klar sein, dass sich allein aus diesem Anspruch noch kein Alleinvertretungsanspruch der BI für die Betroffenen ergab. Ein halbes Jahr nach Gründung der BI steht die Einlösung des Anspruchs dieser Initiative mehr als in Frage. Gerade fünf Vereine sind noch Mitglied. Dennoch gilt die Initiative der Regierung als repräsentative Stimme der Betroffenen und wird nun mit mehr als 27.000 Euro finanziert.

Fragwürdige Entscheidungen der Bundesinitiative

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Missbrauch: Kloster Mehrerau will nicht zahlen


DiePresse.com 21.02.2012

Ein ehemaliger Internatsschüler will 200.000 Euro, weil er in dem Kloster missbraucht worden sein soll. Die Zisterzienser berufen sich auf Verjährung.

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„Ein Entschädigungs-Bluff“


Streiflichter 09.02.2012

SL-Interview mit Friedhelm Münter, der eine Verfassungsbeschwerde eingereicht hat

Dülmen. Christina Stadie aus Dülmen und Gregor Ter Heide aus Osnabrück verfassten gemeinsam die Beschwerde an das Bundesverfassungsgericht für hunderttausende Opfer von Willkür, Zwang und Gewalt in der Heimerziehung zwischen 1949 und 1975. Der Beschwerdeführer ist Friedhelm Münter aus Dülmen, der am 24. November 2011 persönlich nach Karlsruhe gefahren ist. Mit ihm, der als Kind und Jugendlicher hautnahe Erfahrungen als Kinderheimkind machen musste, sprach Streiflichter-Mitarbeiter Reimund Menninghaus (siehe auch Seite 2):

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Stift Admont: Weiterer Betroffener meldet sich


Humanistischer Pressedienst 3.02.2012

WIEN. (hpd) Die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt berichtet über “Rituelle Vergewaltigungen von Buben“ – Kardinal Schönborn, Bischof Kapellari und Missbrauchsbeauftragte Klasnic als Mitwisser durch Sachverhaltsdarstellung schwer belastet.

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„Instrument der Vertuschung“


ORF.at 31.01.2012

Die Klasnic-Kommission, die im Auftrag von Kardinal Christoph Schönborn den sexuellen Missbrauch und die Gewalt an Kindern durch Priester und Ordensleute untersucht, steht nun in einem besonders dramatischen Fall schwer in der Kritik.

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Missbrauchsopfer klagt Mehrerau


VORARLBERG ONLINE 26.01.2012

Bregenz – Ehemaliger Internats­schüler zieht vors Zivilgericht und fordert 200.000 Euro.

Mehr als 40 Jahre ist es her, als Christian C.* im Internat des Zisterzienserklosters Mehrer­au von einem Pater sexuell missbraucht wurde. Jetzt will er das Kloster zur Verantwortung ziehen und fordert 150.000 Euro Schmerzengeld sowie 50.000 Euro wegen Verdienstentgangs. Vergangene Woche brachte er seine Klage beim Landesgericht Feldkirch ein. Es ist die erste und bislang einzige Klage im Zusammenhang mit den 2010 publik gewordenen Missbrauchsfällen an der Bregenzer Klosterschule. Christian C.s Martyrium beginnt im Jahr 1968, er ist damals 14 Jahre alt. Es ist die Zeit, von der er heute sagt, sie habe seine Seele kaputt gemacht. „Der Pater ging mit unermesslich hoher pädokrimineller Energie vor. Unzählige Male hat er mich in seinem Zimmer vergewaltigt, drei Jahre lang“, schildert C. im Gespräch mit den VN.

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Schmerzengeld für Doktorspiele


Die Presse.com 22.01.2012

Privatsphäre. Ein Mann wurde strafrechtlich freigesprochen, obwohl er die Intimsphäre eines siebenjährigen Mädchen verletzt hatte. Zivilrechtlich hat er aber Schadenersatz zu leisten.

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1.000 Euro pauschal für Opfer der Odenwaldschule


ZEIT ONLINE 6.01.2012

Die Odenwaldschule gefährdet die Aussöhnung mit den Opfern

In der Vorweihnachtszeit ging die Nachricht weitgehend unter: 1.000 Euro pauschal sollen ehemalige Schüler der Odenwaldschule erhalten, die dort Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Im Einzelfall kann sich der Betrag auf bis zu 10.000 Euro erhöhen. Mehr aber soll es nicht geben, ganz gleich, wie viel der Einzelne über die Jahre und Jahrzehnte bereits in Therapien investiert hat. Wer Geld haben möchte, muss einen Antrag bei der schuleigenen Stiftung »Brücken bauen« stellen.

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Keine Entschädigungszahlungen


Verein ehemaliger Heimkinder e.V. 4.01.2011

aus Rundbrief 4/2011

Keine Entschädigungszahlungen

Egal wie oft von Bund, Ländern und Kirchen betont wird, egal wie oft es in den Medien wiederholt wird, dass es Entschädigungszahlungen gäbe – es gibt sie nicht.

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Ehemalige Heimkinder ziehen vor Gericht


Frankfurter Rundschau 4.01.2012

Zwischen 1945 und 1975 lebten rund 800.000 Kinder und Jugendliche in westdeutschen Heimen. Viele wurden in den kirchlichen oder staatlichen Einrichtungen über Jahre misshandelt, zur Arbeit gezwungen und sexuell missbraucht. Deshalb wollen Hunderte ehemalige Heimkinder vor Gericht ziehen. Sie fordern Entschädigung in Millionenhöhe.

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