Von der nackten Prinzessin


seuddeutsche.de 29.10.2011

Lebensgeschichte der Regisseurin Eva Ionesco

Von Charlotte Frank
Mit vier Jahren wird Eva Ionesco als Aktmodell missbraucht. Ihre eigene Mutter fotografiert sie in erotischen Posen und verkauft die Fotos als Kunst. Nun erzählt Ionesco im Film “I’m not a f**cking princess” ihre Geschichte.

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Zwischen Abscheu und Faszination


Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt


RP ONLINE 01.11.2011

Braunschweig/Salzgitter (RPO). Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 267 Fällen ist gegen einen 46 Jahre alten Pfarrer aus Salzgitter Anklage erhoben worden. Ihm wird zudem sexueller Missbrauch von Jugendlichen in 13 Fällen vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag mitteilte….

…Unklar ist noch, ob der 46-Jährige wegen einer krankhaften homopädophilen Neigung voll schuldfähig ist. Die Staatsanwaltschaft wartet dazu noch auf ein psychiatrisches Gutachten. Ein Termin für den Prozessbeginn steht noch nicht fest.

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Sexueller Missbrauch zerstört auch Wahrheitsempfinden


DIE PRESSE.com 30.10.2011

ROTRAUD A. PERNER (Die Presse)

Gastkommentar. Auch heute noch wird „Verhaltensauffälligkeit“ nicht als Traumafolge erkannt und das eigene Verhalten dementsprechend angepasst.

Kann man nach 40Jahren noch objektiv die Wahrheit feststellen?“, wurde ich gefragt und antwortete: Wahrheit sei wohl immer nur das, worauf man sich aufgrund subjektiver Wahrnehmungen geeinigt hätte; jeder Mensch hat ja seine höchstpersönliche Wahrnehmung, und die hänge von vielerlei Variablen ab. Etwa davon, ob man es schafft, das eigene Erleben gegenüber „Besserwissern“ zu verteidigen. Das ist oft erst möglich, wenn man weit genug von diesen Übermächtigen entfernt ist – räumlich, aber auch zeitlich.

„Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität“, formulierte Bert Brecht im „Leben des Galilei“. Autorität dient oft dazu, Wahrheit zu verdrehen. Der zugehörige Rechtsgrundsatz lautet, „Beschuldigte dürfen alles ihrer Verteidigung Dienliche vorbringen“ – wahr muss es nicht sein. Unter Wahrheitspflicht stehen nur die, die Zeugnis ablegen sollen.

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Mediziner garantieren absolute Verschwiegenheit – auch wenn sich Täter über begangene Sexualstraftaten äußern


LVZ online 19.10.2011

Uni-Klinik Leipzig eröffnet Ambulanz für Pädophile – Therapie soll Missbrauchstaten verhindern

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„…Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben…”


Sehr geehrte Frau Maischberger,

mit Interesse haben wir Ihre Talkshow zum Thema “Gefährliche Liebschaften oder wahre Liebe” am 11.10.2011 verfolgt. Es ist sehr mutig, dieses Thema aufzugreifen. Die Zuschauer werden zum Nachdenken angeregt und das empfinden wir grundsätzlich als positiv.
Wir sind Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend und erlauben uns aus dieser Perspektive folgende konstruktiv-kritische Anmerkungen zu Ihrer Sendung.

1. Die Äußerung von Lisa Fitz

Zitat: „…Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben…”

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Menschen bei Maischberger – Sexparadies für Pädokriminelle


netzwerkB Pressemitteilung: Menschen bei Maischberger – Sexparadies für Pädokriminelle (als PDF herunterladen)

Frau Maischberger stellte in ihrer Sendung vom 12. Oktober 2011, “Gefährliche Liebschaft oder wahre Liebe?”, den Fall einer sexuellen Beziehung einer erwachsenen Frau zu einem minderjährigen Jungen aus Österreich dar.

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Ein 14-Jähriger und die Sex-Künste einer 41-Jährigen


WELT ONLINE 12.10.2011

Umstrittene Liebe: Renate Juras verliebt sich in einen Minderjährigen, seit zwei Jahren sind sie ein Paar. Sandra Maischberger sprach mit ihnen über Moral.

Seine schulische Reifeprüfung, die österreichische Matura, liegt für den 15-jährigen Ervin Unterlechner zwar noch in ferner Zukunft, in Liebesdingen hat er sie allerdings schon hinter sich. Seine Mrs. Robinson heißt Renata Juras, ist 42 Jahre alt und war seine Handballtrainerin.

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Das Video zur Sendung…


“Ich sag’s mal etwas banal…”


WDR west.art 15.11.2007

Zitat Karl Kardinal Lehmann am 15.11.2007:

“Es gibt ja von der medizinischen, – psychiatrischen Seite her auch die Situation, dass es, eh, eh, Täter gibt die, ich sag’s mal etwas banal, einmal ausrutschen. Die man aber nicht auf ein Leben lang einfach, eh, jetzt aus der beruflichen Aktivität ausschließen kann.”


Du sollst nicht lügen


Frankfurter Rundschau 25.08.2011

Autor:  Jörg Schindler

Als ein Erzieher aus Witten in Verdacht gerät, sich an Kleinkindern zu vergehen, ermitteln die Kriminalbeamten auf fragwürdige Weise. Und den Eltern wird geraten, die Anzeige zurückzunehmen. Sie sind entsetzt.

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Pressemitteilung – Offener Brief: “Vom Gedächtnis schwer getäuscht”


Pressemitteilung netzwerkB (als PDF herunter laden)

Offener Brief: “Vom Gedächtnis schwer getäuscht”

von Lilly Maier

An

stern.de GmbH
Chefredakteur Frank Thomsen
20444 Hamburg

Bezug: Sylvie-Sophie Schindler: „Vom Gedächtnis schwer getäuscht“, 01.08.11

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Täter-Therapie


profil online 6.08.2011

Missbrauch. Ein evangelischer Pfarrer soll sich an Minderjährigen vergangen haben

Auch ein evangelischer Pfarrer und Psychotherapeut soll Jugendliche missbraucht haben. Kirche wie ­Therapeutenverband sehen sich in der Zwickmühle.

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Vom Gedächtnis gefährlich getäuscht


stern.de 1.08.2011

Das Phänomen ist bekannt: Erinnerungen an Ereignisse, die es nie gab. Gefährlich wird es, wenn unseriöse Therapeuten dies ausnutzen und aus Menschen Missbrauchsopfer machen, die sie nie waren. Von Sylvie-Sophie Schindler

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Offener Brief: “Vom Gedachtnis schwer getauscht”


“Die Verjährung muss weg”


taz.de 25.05.2011

Missbrauchsforscherin über sexuelle Gewalt

“Die Verjährung muss weg”

Die Gesellschaft hat aus den Skandalen der letzten Jahre nichts gelernt, sagt Anita Heiliger. Sie fordert die Abschaffung strafrechtlicher Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch.

taz: Frau Heiliger, welche Forderung halten Sie für die wichtigste, um sexuellen Missbrauch zu bekämpfen?

Anita Heiliger: Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche darf strafrechtlich nicht verjähren, die Verjährungsfristen müssen weg.

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Sexuelle Gewalt gegen Kinder darf nicht verjähren


taz.de 24.05.2011

Verbrechen gegen das Menschsein

KOMMENTAR VON Christian Füller

Sie hat schon verloren. Christine Bergmann ist die erste nationale Beauftragte gegen sexuellen Kindesmissbrauch. Und sie ist auch die beste, die diesen Job machen konnte: Frau Bergmann ist stark, sensibel und schlau. Sie hat am Dienstag eine Vielzahl von richtigen und notwendigen Vorschlägen veröffentlicht. Sie reichen von der bedingungslosen Anerkennung über Entschädigung bis zu Therapie und Verjährung. Dennoch wird selbst Christine Bergmann damit scheitern – zu stark ist die unsichtbare Hand des Täterschutzes bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

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Zimmermädchen über sexuelle Avancen


bz.berlin.de 21. Mai 201, Yvonne Beister

Nach der Sex-Affäre um Strauss-Kahn berichtet ein Berliner Zimmermädchen über lüsternde Gäste.

Sie klopft an der Tür. Er sitzt im Bademantel auf dem Ledersessel. Pornobilder flackern über den Bildschirm seines Laptops. „Du bist hübsch, komm mal hier rüber. Gefällt dir, was du da siehst?“, fragt er. Dann fingert er ein paar Fünfziger aus dem Portemonnaie.

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Wenn sexuelle Gewalt verniedlicht wird


taz.de 19.05.2011

Der Fall Strauss-Kahn zeigt, wie entlarvend Sprache sein kann

KOMMENTAR VON INES POHL

Dominique Strauss-Kahn, der jetzt als Chef des IWF zurückgetreten ist, sei “kein Kind von Traurigkeit” – schwer zu sagen, wie oft man diesen Satz in den vergangenen Tagen gehört oder gelesen hat, so oder so ähnlich. Vielleicht auch diese Variante: “Da scheint einmal mehr einer der einflussreichsten Männer seine Triebe nicht recht im Griff zu haben.” Solche Sätze wurden und werden in Deutschland geschrieben, wenn es um einen Mann geht, dem vorgeworfen wird, am vergangenen Wochenende in New York eine Hotelangestellte vergewaltigt zu haben.

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Spital verschwieg den Tod der 17-Jährigen


KLEINE ZEITUNG 10.05.2011

Polizei erfuhr vom Tod der 17-jährigen Oberösterreicherin erst durch einen Hinweis von außen. Grazer Strafrechtsprofessor übt heftige Kritik.

Die Hauptzeugin in einem laufenden Verfahren, möglicherweise das Opfer, stirbt im Krankenhaus – und niemand verständigt den Staatsanwalt. Unfassbar.” Heimo Lambauer, Professor für Strafrecht an der Grazer Universität und ehemaliger Leiter der Oberstaatsanwaltschaft, spart nicht mit Kritik. “Da hätte sofort der Staatsanwalt verständigt werden müssen.”

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Ermittlung nach Tod in Klinik

Mädchen in Narkose gestorben, Mediziner kritisieren „Schlafkur“

Heftige Kritik nach Tod einer 17 jährigen


Heftige Kritik nach Tod einer 17-Jährigen


kleinezeitung.at 9.05.2011

Eine gerichtliche Obduktion soll am Montag klären, warum das Mädchen in der Linzer Wagner-Jauregg-Klinik im Tiefschlaf gestorben ist. Sie starb in einer Linzer Klinik, nachdem sie ruhiggestellt worden war.

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Ermittlung nach Tod in Klinik

Mädchen in Narkose gestorben, Mediziner kritisieren „Schlafkur“


Mädchen in Narkose gestorben, Mediziner kritisieren „Schlafkur“


nachrichten.at 9.05.2011

LINZ. Der OÖN-Exklusivbericht über den Tod eines 17-jährigen Mädchens in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg schlug am Wochenende hohe Wellen. Ein renommierter Mediziner kritisiert die Therapiemethoden der behandelnden Ärzte.

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Ermittlung nach Tod in Klinik


Ermittlung nach Tod in Klinik


KleineZeitung.at 7.05.2011

Jene 17-Jährige, die vier Grazer – darunter einen Ex-Richter – des sexuellen Missbrauchs beschuldigt hatte, ist tot. Sie starb in einer Linzer Klinik, nachdem sie ruhiggestellt worden war.

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Bischof verharmlost Kindesmissbrauch als “Spiel”


WELT ONLINE 15.04.2011

Vor einem Jahr musste der Brügger Bischof Roger Vangheluwe wegen Kindesmissbrauchs zurücktreten. Jetzt gab er ein Interview – in dem er sexuelle Gewalt herunterspielt.

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Belgischer Ex-Bischof gibt weiteren Kindesmissbrauch zu


google.com 15.04.2011

Brüssel — Der wegen Kindesmissbrauchs vor einem Jahr zurückgetretene Bischof der belgischen Stadt Brügge, Roger Vangheluwe, hat einen weiteren Missbrauch zugegeben und mit verharmlosenden Äußerungen für Empörung gesorgt. In einem am Donnerstagabend ausgestrahlten Interview mit dem belgischen Fernsehsender VT4 räumte Vangheluwe erstmals ein, nicht nur einen, sondern zwei seiner Neffen sexuell missbraucht zu haben. Zugleich sagte er, er habe “überhaupt nicht den Eindruck, ein Pädophiler zu sein”.

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Sexueller Missbrauch in Sportvereinen: Wo die Selbstkontrolle versagt


zur ARD Mediathek…


“Rubbel”star Marco Weiss aus Uelzen


TURKISHPRESS 16.03.2011

Das schreckliche Schicksal von Marco Weiss und der schrecklich netten Familie Weiss als Fernsehfilm auf SAT 1

Stellen sie sich vor, sie sind im Urlaub in einem fremden Land, mit ihrem Kind, einer dreizähnjährigen. Sie genießen die All-Inclusive Angebote, ohne auch nur im entferntesten daran zu denken, dass sich jemand an ihnen oder an ihrer Familie rechtlich und moralisch gesehen vergreift. Am nächsten Tag stehen sie auf, ihr Kind steht vor ihnen, Ejakulat verschmiert. Was machen sie?

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Von wegen Pest unserer Tage


Cicero 10.03.2011

Von wegen Pest unserer Tage: Eine Replik auf den Kachelmann-Verteidiger Johann Schwenn
von Christina Clemm

Der Meinungsbeitrag des inzwischen zum Verteidiger von Jörg Kachelmann berufenen Anwalts Johann Schwenn in der Dezember-Ausgabe des Cicero hat heftige Kontroversen in der Leserschaft ausgelöst. Die Berliner Strafanwältin Christina Clemm kritisiert in ihrer Replik das mediale Vorgehen Schwenns und seine Positionen.

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Kameraden? Demokraten!


taz.de 4.03.2011

Sexualisierte Gewalt im Militär wird systematisch heruntergespielt

KOMMENTAR VON MONIKA HAUSER

Er hinterlasse ein “weitgehend bestelltes Haus”, hat der scheidende Verteidigungsminister zum Abschied seinem Nachfolger mit auf den Weg gegeben. Der heißt nun Thomas de Maizière. Und wird bald merken, dass es Guttenberg auch hier mit der Wahrheit nicht genau genommen hat: sexuelle Übergriffe, Verabreichung von Stromstößen, Aufnahmerituale mit roher Schweineleber, Leichenschändung – das sind einige “Einzelfälle”, die in den letzten Jahren aus der Bundeswehr bekannt geworden sind. Die Gründe liegen in der militärischen Struktur selbst, in einer Vorstellung von Männlichkeit, die vorsieht, dass auf Stress mit Gewalt und Drill zu reagieren ist.

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Zum zweiten Mal gedemütigt



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Heimkinder können auf “ein bisschen” Entschädigung hoffen


sueddeutsche.de 10.12.2010

Heimkinder können auf Entschädigung hoffen

Von M. Drobinski

120 Millionen Euro für traumatisierte Heimkinder: Während die Betroffenen die Kirchen für ihr Verhalten loben, wächst die Kritik an Unions-geführten Ländern: Sie sind in der Entschädigungsfrage unentschlossen.

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Parkstein: Missbrauchsvorwürfe gegen Pfarrer


Radio Ramasuri 8.12.2010

Es ist ein Schock für die Pfarrgemeinde Parkstein im Landkreis Neustadt an der Waldnaab – der Pfarrer soll Minderjährige sexuell missbraucht haben.

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Nebenströmungspädophilie


Oberhessische Presse 6.12.2010

HIV-Infizierter soll Kinder in 403 Fällen missbraucht haben

Ein 65-Jähriger muss sich vor dem Lüneburger Landgericht wegen 403-fachen Missbrauchs verantworten. Zwischen 2005 und 2009 reiste der Rentner regelmäßig nach Thailand und hatte Sex mit jungen Mädchen – etliche von ihnen waren unter 14 Jahren. Seine HIV-Infektion hatte der Mann aus Celle stets verschwiegen.

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Wieder Pfarrer wegen Missbrauchs verurteilt


seuddeutsche.de 30.11.2010

Aichach – Der frühere katholische Pfarrer der Gemeinde Schiltberg im Landkreis Aichach-Friedberg ist am Montag wegen sexuellen Missbrauchs in fünf Fällen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

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So kann dies jedenfalls nicht stehen bleiben


Initiative-gegen-Gewalt.de 25.11.2010

Turntrainer wegen Kindesmissbrauch verurteilt

Langen (Hessen). Eine Jugendrichterin des Amtsgerichtes Langen hat am 16.11.2010 in einer ca. 1 ½ -stündigen Verhandlung, zu der keinerlei Zeugen geladen wurden, einen 38-jährigen Turntrainer wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu einer Haftstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt. Dem „geständigen“ Trainer wurde zudem eine Therapie zur Auflage gemacht.

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Pfarrei dankt Mahl für seine Arbeit


Augsburger Allgemeine 23.11.2010

Bobingen. Der Pfarrgemeinderat von St. Felizitas in Bobingen hat sich mit einer öffentlichen Erklärung von seinem bisherigen Stadtpfarrer Albert Mahl verabschiedet. Darin bedauert er die Entwicklung, nach dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs.

Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott!“ dankt er darin Mahl für seine Arbeit, die er als Bobinger Stadtpfarrer geleistet habe.

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Papa hört nicht auf


Frankfurter Rundschau 14.11.2010

Zwei Mädchen verhalten sich auffällig. Der Kindergarten ist irritiert. Das Jugendamt tut nichts. Viel zu lange. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Vater. Der Vorwurf: sexueller Missbrauch.

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Verjährt: Unerwarteter Freispruch


Mindener Tageblatt 29.10.2010

57-Jähriger Mindener kommt glimpflich davon / Missbrauchsanklage

VON CHRISTINE POTTER

Minden (mt). Der zweite Verhandlungstag eines Missbrauchsprozesses gegen einen 57-jährigen Rentner aus Minden, der im Verdacht steht, sich an seinen drei Neffen vergangen zu haben, endete mit einer Überraschung. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Nach der gültigen deutschen Rechtsprechung konnte das Schöffengericht kein Urteil fällen.

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Ansbacher Peinlichkeiten


seuddeutsche.de 25.10.2010

Jahrelang soll ein Lehrer seine Schülerin missbraucht haben, der Fall ist in unzähligen Briefen dokumentiert. Doch der Fall ist inzwischen verjährt – nun hören viele weg.

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Freitod nach sexuellem Missbrauch


nw-news.de 5.10.2010

Mädchen (17) nahm sich das Leben

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Pfarrer muss wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht


Augsburger Allgemeine 05.10.2010

Aichach. Ein früherer Pfarrer aus dem nördlichen Landkreis muss sich Ende November wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in fünf Fällen vor dem Amtsgericht in Aichach verantworten.

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Odenwaldschule sagt Opfern Entschädigung zu


General-Anzeiger 28.09.2010

Heppenheim (dpa) – Die Odenwaldschule will den mehr als 50 Opfern sexuellen Missbrauchs doch eine Entschädigung zahlen. Der Sprecher des Schulvorstands, Johannes von Dohnanyi, sprach am Dienstag von einem “sechsstelligen Betrag”, der noch in diesem Jahr an Betroffene ausgezahlt werden soll.

Damit bestätigte er einen Bericht der “Frankfurter Rundschau”, die eine Summe von mindestens 100 000 Euro nannte – durchschnittlich wären das rund 2000 Euro pro Person.

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“Mord an der Kinderseele”


morgenweb.de 28.09.2010

Urteil: Bürstädter wegen sexuellen Missbrauchs “gerade noch so” zu Bewährungsstrafe verurteilt

Bergstraße. “Sexueller Missbrauch ist kein Kavaliersdelikt. Es ist Mord an der Kinderseele”. Rechtsanwältin Angela Gräf, die die als Nebenklägerin auftretende Mutter des Missbrauchopfers vertrat, sprach gestern im Prozess gegen einen 44- Jährigen aus Bürstadt von den seelischen Schäden des Kindes und den Folgen, die auch sieben Jahre nach den Taten gegenwärtig sind und die heute 17-Jährige vermutlich ein Leben lang begleiten. Zum Zeitpunkt der Übergriffe war sie zwischen zehn und zwölf Jahre alt. Bis zum heutigen Tag leidet das Opfer unter Schlafstörungen, Angstattacken und hat nach wie vor erhebliche psychische Probleme.

Der Vorsitzende der Jugendschutzkammer am Landgericht Darmstadt, Richter Jens Aßling, sah es ähnlich: “Ihre Tochter leidet noch immer, und es ist fraglich, ob sie jemals darüber hinwegkommt”, richtete er in der Urteilsbegründung das Wort an den gelernten Metzger, der “schwere Schuld auf sich geladen hat”. Die Kammer verurteilte den als Chemikant tätigen Angeklagten wegen schweren Missbrauchs an seiner leiblichen Tochter und sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Das Gericht setzte die Strafe “gerade noch so” zur Bewährung aus. “Es ist uns nicht leicht gefallen”, erklärte Aßling dazu.

Strafmildernd habe man die lange zurückliegende Tatzeit, vermutlich in den Jahren zwischen 2003 und 2005, das Teilgeständnis des Bürstädters und dessen Selbstanzeige gewertet. Letztere sei allerdings erst “haarscharf vor der Entdeckung der sexuellen Übergriffe” erfolgt. Der 44-Jährige, der während des Prozesses immer wieder in Tränen ausbrach, muss eine Geldbuße in Höhe von 3000 Euro an den Verein “Wildwasser” in Darmstadt zahlen.

“Ich bereue, was ich gemacht habe, bis an das Ende meines Lebens”, sagte der von Weinkrämpfen geschüttelte Angeklagte während seiner Aussage. Das Motiv sei ihm nach wie vor ein Rätsel. “Ich habe meiner Tochter das Herz gebrochen.” Er hoffe, dass sie ihm irgendwann verzeihe.

Nur die Spitze des Eisbergs

Die Kammer sah es nach dem Geständnis des Bürstädters und der Vernehmung des Opfers – die unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in Abwesenheit des Angeklagten stattfand – als erwiesen an, dass das Kind von seinem leiblichen Vater in dessen Wohnung in Bürstadt sexuell missbraucht wurde. Sowohl der Kammer, als auch Staatsanwältin Nicole Hilbrecht und Nebenklägervertreterin Angela Gräf war klar, dass es sich bei den angeklagten zwei Übergriffen lediglich um die Spitze eines Eisbergs handelte. Tatsächlich hat sich der Vater nach Angaben seiner Tochter etwa ein Jahr lang bis zu zwölf Mal an ihr vergriffen. Dabei soll sich die Intensität der Taten von Mal zu Mal gesteigert haben.

Zum sexuellen Missbrauch kam es, als der Angeklagte getrennt von seiner Ehefrau und den drei Kindern in einer eigenen Wohnung lebte und seine Tochter ihn dort an den Wochenenden besuchte. Erst im vergangenen Jahr vertraute sich das Opfer der Mutter an. Nachdem die Tochter ihren Vater vor dem Familiengericht, das über Sorgerecht und Namensänderung beschied, schwer beschuldigte und dieser mit einer Strafanzeige rechnen musste, stellte er sich wenig später bei der Polizei. Staatsanwältin Hilbrecht, die eine Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahre beantragte, hielt dem Bürstädter dessen “emotionalen Tiefpunkt” zum Zeitpunkt der Trennung und Scheidung von seiner Ehefrau zugute. Eine Rückfallgefahr sei wenig wahrscheinlich.

Nebenklägervertreterin Angela Gräf kreidete dem Angeklagten den großen Vertrauensbruch an, den er an seiner Tochter begangen hat. Dieser habe mit dem Missbrauch an seinem Kind ein “absolutes Tabu” gebrochen. “Er schämt sich unglaublich”, erklärte Verteidiger Robert Kari (Lampertheim) im Namen seines Mandanten. Dieser wisse, dass er “schwere Schuld auf sich geladen hat und dafür bestraft werden muss”. Obwohl er sein Kind beschädigt habe, habe er das “Leben und die Seele” nicht total zerstört. Der Angeklagte, dem Kari eine gute Sozialprognose prophezeite, sei auch dadurch bestraft, dass er in seiner Firma als “Kinderschänder” verschrien sei und gemobbt werde. Der Verteidiger plädierte für eine Strafaussetzung zur Bewährung. Damit sei sichergestellt, dass der Bürstädter weiterhin in der Lage sei, Unterhalt für seine Kinder zu zahlen.

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