Ich habe einen Traum



Filmkritik „I’m not a f**king princess“


netzwerkB 14.11.2011

Filmkritik „I’m not a f**king princess“

von Petra Forberger

Nachdem ich den Film „I’m not a f**cking princess“ der Regisseurin und Betroffenen Eva Ionesco gesehen habe, frage ich mich, WAS um alles in der Welt diese Frau sich dabei gedacht hat?????? Hat sie etwas gedacht?? Oder setzt sie – emotional noch immer abgespalten von ihrem eigenen Leid – lediglich den Missbrauch fort. Ich habe den Eindruck Letzteres.

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“Das große Schweigen wurde gebrochen”





der Standard.at 2.09.2011

3sat-Themenwoche

In “Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris” erzählt Jan Schmitt die unfassbare Geschichte seiner sexuell missbrauchten Mutter

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Filmtipp: 3sat 4.09.2011 um 21:45 Uhr “Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris”


3sat Sonntag, den 4.09.2011, um 21.45 Uhr als Erstausstrahlung:

“Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris”

Der Autor rekonstruiert anhand von Briefen und Tagebüchern sowie Gesprächen mit Verwandten und Freunden die Gründe für den Selbstmord seiner Mutter. Er entdeckt, dass sie in ihrer Kindheit und Jugend unter Duldung ihrer Mutter wiederholt missbraucht wurde und daran zerbrach. Eindrucksvoller Film, der den vergeblichen Kampf einer Frau nachzeichnet, die ihr angetane Gewalt zu überwinden …

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Geschlossene Gesellschaft


DasErste.de

Dokumentarfilm im Ersten:
 Geschlossene Gesellschaft

Diesnstag, 09.08.11 | 22:45 Uhr Länge: 90 Minuten

Der Missbrauch in der Odenwaldschule
Film von Regina Schilling und Luzia Schmid

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”Wenn einer von uns stirbt, geh‘ ich nach Paris” auf DVD


digitalvd.de 5.08.2011

Über drei Jahre war Jan Schmitt mit seinem Dokumentarfilm über seine Mutter Mechthild „Wenn einer von uns stirbt, geh‘ ich nach Paris.“ in deutschen Kinos unterwegs. Jetzt erscheint die DVD….

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Wie wollen wir den Papst empfangen?


Filmemacher Jan Schmitt 3.08.2011

Wie wollen wir den Papst empfangen? Das fragt sich Filmemacher Jan Schmitt anlässlich des Deutschlandbesuchs von Papst Benedikt XVI im September 2011.

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“Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris” erscheint am 8. Juli 2011 als DVD


Der vielbeachtete Dokumentarfilm “Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris” (81 Min.) erscheint am 8. Juli 2011 als DVD im Label “goodmovies”:
http://www.goodmovies.de/einzelansicht.php?products_id=594#

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Ein wichtiger Film, ein überfälliger Film


netzwerkB 20.05.2011

Kommentar zum Film „Und wir sind nicht die Einzigen“

von Katharina Micada

Dokumentarfilm über die sexualisierte Gewalt durch Lehrer an der reformpädagogischen Vorzeigeschule Odenwaldschule

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Mit aller Wucht


ZEIT ONLINE 19.05.2011

Ein Dokumentarfilm über die Abgründe einer besonderen Schule.

Der Regisseur Christoph Röhl hat einen leisen Film gedreht. In Und wir sind nicht die Einzigen lässt er Schüler der Odenwaldschule reden, die von ihren Lehrern sexuell missbraucht worden sind. Schnörkellos, ungeschönt, anderthalb Stunden lang. Es sind die Mutigen, ohne die der Stein niemals ins Rollen gekommen wäre.

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Deutschland Premiere von “All God’s Children”


Es geht um die Vorfuehrung des Dokumentarfilms “All God’s Chidren”, der 2009 auch auf der SNAP Konferenz lief. Jetzt hat der Film seine deutsche Premiere am Mittwoch, den 18. Mai um 20 Uhr im Kultursalon Roderich (Glogauer Strasse 19, Berlin – Kreuzberg).

Der Film wird auf Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt.

http://www.allgodschildrenthefilm.com


Und wir sind nicht die Einzigen



nach der erfolgreichen Uraufführung auf dem DOK.fest München hier der Hinweis auf die BERLIN PREMIERE von UND WIR SIND NICHT DIE EINZIGEN am:

19.05.2011 um 20:15 im Babylon Berlin Mitte
in der Reihe Neuer deutscher Film.

Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse. Mehr Info’s unter: www.babylonberlin.de

Inzwischen ist auch die Webseite online:  www.nichtdieeinzigen.de

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Das Fest


3sat.de am 24.05.2011 um 20:15 Uhr

Das Fest
Spielfilm, Dänemark 1997

Regie: Thomas Vinterberg
Länge: 101 Minuten

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Rotraud Perner zum neuen Papstfilm: “Ein Freudenfest für Pädophile!“


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UND WIR SIND NICHT DIE EINZIGEN



Der Film von Christoph Röhl läuft auf dem diesjährigen Münchener Dokfest. Nach der Vorführung wird es eine Podiumsdikussion geben mit Christoph Röhl, Christian Füller (taz Journalist u. Autor von “Sündenfall”) und Professor Martinius.

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Joachim Unseld



Deutsche Kinderhilfe – Die Kindervertreter



800.000 Deutsche Kinder



Dem Bischof vors Schienbein treten


regensburg-digital.de 8.12.2010

„Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris“. Knapp ein Jahr nach dem deutschen Kinostart dieses Dokumentarfilms über sexualisierte Gewalt in Familie und Kirche wird er nun endlich auch im Bistum Regensburg gezeigt. Am morgigen Donnerstag, 19 Uhr, läuft der aufwühlende Film des Fernsehjournalisten Jan Schmitt in der Filmgalerie Leerer Beutel. In seinem erschütternden Mahnmal gegen Kindsmissbrauch begibt sich Schmitt auf Spurensuche und versucht, den Selbstmord seiner Mutter zu ergründen. Es geht um ein Verbrechen, das in vielen Familien passiert, um Schuld, um kirchliche Macht und das Schweigen als höchstes Gebot.

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Gehirnwäsche



“Die Entgleisten”



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Missbrauch per Mausklick



„Sie schweigen, weil die Gesellschaft sie sonst ausgrenzt, verurteilt, verachtet und kaltstellt.”


netzwerkB 14.10.2010

Knapp ein Jahr nach dem Kinostart des Dokumentarfilms „Wenn einer von uns stirbt, geh’ ich nach Paris“ über sexualisierte Gewalt in Familie und Kirche wird der aufwühlende Film von Jan Schmitt in Österreich gezeigt.

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Filmtipp: “Erlöse uns von dem Bösen”


“Erlöse uns von dem Bösen”

Film mit Podiumsdiskussion am 24.10.2010 im Kino am Kocher, in Zusammenarbeit mit dem Theater der Stadt Aalen

Beginn 17:00 Uhr, Podiumsdiskussion ab 18:45 Uhr

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Filmtipp: „Sturm“ und Diskussion mit medica mondiale


2. September 2010 18.00 bis 21.30 Uhr
Deutsche Welle Bonn, Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn

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Filmtipp – Wenn einer von uns stirbt…


Der Kinostart am 19. November 2009
ist ein großer Schritt für den kleinen Film, der ganz vorsichtig und leise sexuellen Missbrauch thematisiert und zugleich ein Plädoyer dafür ist, die gesetzliche Verjährungsfrist bei Straftaten sexueller Gewalt abzuschaffen.

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Sing für mich Mutter – “Es geht um den indianischen Volksglauben, dass sexuelle Gewalt die Muttermilch vergiftet und folglich das gestillte Kind lebenslang am Schrecken der mütterlichen Erfahrung leidet.”


Sing für mich, Mutter

Peruanischer Siegerfilm der Berlinale: Claudia Llosas „Eine Perle Ewigkeit“ kommt ins Kino

Von Jan Schulz-Ojala

Auf Quechua war die Berlinale nicht vorbereitet. Die indianische Sprache wird zwar von Millionen Peruanern gesprochen, und die Hälfte der Dialoge des peruanischen Siegerfilms „La teta asustada“ ist in Quechua; für die Schlusszeremonie aber hatte das für sein Organisationstalent stets gerühmte Festival keinen des Quechua mächtigen Dolmetscher vorgesehen. Der Dank der jungen Regisseurin Claudia Llosa auf Englisch: kein Problem. Die ersten überschwenglichen Worte der eindrucksvollen Hauptdarstellerin Magaly Solier auf Spanisch: ebenso wenig. Dann aber wechselte sie in ihre Muttersprache, und der weltfamiliäre Kommunikationsfaden riss ab. Erst als Magaly Solier – nach kurzer, leidenschaftlicher Rede und einem zarten Lied – „Gracias!“ sagte, schaltete sich der Übersetzer erleichtert wieder zu. Danke!

Was aber hatte denen, die den Quechua-Text verstanden, die Augen feucht werden lassen an jenem denkwürdigen Februartag? Was hatte Magaly Solier ausgerufen? Die Berlinale hat das Rätsel dieses anrührenden Augenblicks bis heute auf sich beruhen lassen. Dafür helfen in Berlin lebende Peruaner mit der Übersetzung aus. „Zu allen Frauen in Peru und in der ganzen Welt, zu ihnen allen sage ich, sie sollen keine Angst haben, offen zu sagen, was sie fühlen und wenn etwas Schlimmes mit ihnen passiert ist.“

Ein feministisches Manifest, aber eines der leisen Art, herausgebrochen aus einer Erfahrung des Schmerzes. So wie „La teta asustada“ selbst, Claudia Llosas zweiter Film, der wörtlich und explizit am besten mit „Die verängstigte Brust“ übersetzt ist und nun unter dem reichlich lauen Titel „Eine Perle Ewigkeit“ ins Kino kommt. Es geht um den indianischen Volksglauben, dass sexuelle Gewalt die Muttermilch vergiftet und folglich das gestillte Kind lebenslang am Schrecken der mütterlichen Erfahrung leidet. Es geht, ohne dass dies im Film je verbalisiert würde, um die Zehntausende von Morden und Vergewaltigungen, die im Peru der Achtziger und Neunziger Jahre geschahen, während des Kriegs zwischen Regierungstruppen und der maoistischen Guerilla „Leuchtender Pfad“. Also: um ein nationales Trauma, das vor allem ein Frauen- und Müttertrauma ist. Und um ein kollektives Erinnerungstabu, das ein ganzes Volk einschnürt.

Der Film macht daraus die sanfteste Anklage der Welt. Statt in Wörtern löst sich der Schmerz im Singen. Eine Frau singt ihrer Tochter vor, dass sie, während sie mit ihr schwanger war, vergewaltigt wurde. Dass sie den „mit Schießpulver gewürzten toten Penis“ ihres Mannes essen musste. Und während sie dies mit schöner, brüchig zitternder Altfrauenstimme singt, stimmt die Tochter ein, bindet die Schreckenserfahrung im Gesang. Solch eine unerhörte Anfangsszene hat das Kino lange nicht gesehen; kein Wunder, dass die Jury unter Tilda Swinton nicht zögerte, den ersten peruanischen Beitrag überhaupt in einem Berlinale-Wettbewerb mit dem Goldenen Bären zu ehren.

Die Mutter stirbt bald im Haus irgendwo in den Favelas, die in Lima „pueblos jóvenes“ heißen, junge Dörfer, und damit sie in ihrem Heimatdorf in den Anden begraben werden kann, muss ihre schöne, scheue Tochter Fausta (Magaly Solier) eigenes Geld verdienen. Die Familie des Onkels, die auch Faustas Hilfe bei der Ausrichtung farbenprächtiger und skurriler Armenhochzeiten unter freiem Himmel braucht, vermittelt sie als Hausmädchen an eine reiche Komponistin in der Stadt. Frau Aida (Susi Sánchez) steckt in einer Schaffenskrise – da kommt ihr die indianische Fee mit ihrem versonnen dahingetupften Liedgut gerade recht. Als ihr im Bad eine Perlenkette reißt, verspricht sie Fausta eine Perle für jedes Lied. Schließlich lässt sich aus dem Ethno-Gesang der Dienerin, so der Plan, beim bevorstehenden Klavierabend so mancher Akkord zurechtknödeln.

Das ist schon – fast – die Geschichte, doch auf sie kommt es kaum an. Denn „La teta asustada“ ist ganz Binnenstimmung, Innenansicht einer Welt, aus der Fausta, um mit Magaly Soliers eigener Metapher zu sprechen, mit den Augen eines „ins Wasser eingetauchten Nilpferds“ hinausblickt. Dort draußen droht unablässig die männliche sexuelle Zumutung, gegen die frau sich nur mit verschlossener Körpersprache und einer wie somnambulen Fortbewegung wehren kann. Dazu gehört auch das Prinzip, sich immer nah an Hauswänden zu halten. Nur so, erklärt Fausta dem zurückhaltenden Gärtner Noe (Efraín Solís), sei sie vor der Mordlust der „verlorenen Seelen“ sicher.

Keine Frage, diese Fausta lebt in einem nahezu wahnhaft anmutenden Paralleluniversum aus fragilen Zauberkräften – und die konkret wirkungsvollste Weise, sich gegen den Angriff der Männer zu wehren, glitte restlos ins Bizarre hinüber, wäre sie nicht so selbstverständlich wie diskret inszeniert. Die junge Frau hütet eine Kartoffel in ihrer Vagina, die dort bald lebensgefährdend keimt. Irgendetwas rettet sie dann doch: kein plakatives Ereignis – dafür ist dieser Film nicht gemacht, der so unendlich ausgeglichen zwischen heiteren Familienszenen und einsamen Räumen changiert. Sondern es ist eher die schmale Summe von Einzelheiten, hier eine wachsende Hoffnung, dort ein vorsichtiges Drängen, und irgendwann bricht sich Faustas Vitalität Bahn – die Lust, etwas festzuhalten in diesem Leben, und seien es ein paar lose Perlen.

Nur ganz selten streift sich diesem so körperlich-sinnlichen, zudem sparsam mit Gitarrenklängen unterlegten Film etwas gar zu sorgfältig Kunstgewerbliches über und weht doch in der nächsten erdigen Szene wieder davon. Was sich für lange einprägt, ist die übermächtige und immerstille Schönheit der Hauptdarstellerin, ist das Geisterhaus der Pianistin mit seinen blassen Grün- und Rottönen und sind vor allem die Stimmen: ein polyphoner Klagegesang hoher Frauenstimmen, der sich behutsam in Trost verwandelt. Und wie ging Magaly Soliers Lied in Quechua, das sie ihrer Rede bei der Berlinale-Preisverleihung anfügte? „Als ich klein war, bin ich gefallen und habe mir die Hand gebrochen, und da hast du für mich gesungen. Singen wir, singen wir von dem, was schön ist, verbergen wir unseren Schmerz, um ihn zu vergessen, sing für mich, Mutter, sing für mich.“

Neue Kant Kinos, OmU in Hackesche Höfe, Lichtblick, Moviemento

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.11.2009)

Quelle:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/art137,2941319


Filmtipp – Wenn einer von uns stirbt,…


Wenn einer von uns stirbt, geh` ich nach Paris

Ein Film von Jan Schmitt

Mit dem autobiographischen Doku-mentarfilm “Wenn einer von uns stirbt, geh` ich nach Paris” legt Regisseur Jan Schmitt sein Debüt vor. Es entstand in den vergangenen drei Jahren. Der 40-Jährige lebt in Wiesbaden und Berlin, arbeitet als Fernsehjournalist, seit April 2001 beim ZDF.

“Jede Familie hat ein Geheimnis, in meiner ist es der rätselhafte Tod unserer Mutter”, erzählt der Filme-macher. Ihr Freitod hat die Familie bis heute im Griff, auch elf Jahre danach. Es wird Zeit aufzuräumen. “Die Vergangenheit ist nicht vergangen solange wir schweigen.”

Nächste Aufführungen:

http://www.schmitt-film.de/aktuell.htm