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	<title>netzwerkB &#187; – Presse</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Missbrauch auf der Bühne geht Zuschauern nahe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/04/27/missbrauch-auf-der-buhne-geht-zuschauern-nahe/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 06:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA["Ich wurde sexuell missbraucht"]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Promi-Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Gießener Anzeiger 27.04.2012 (kjf). „Die Taten verjähren, die Folgen des Verbrechens an den Kindern bleiben ein Leben lang und darin liegt die große Ungerechtigkeit“, sagte der Marburger Rechtsanwalt Dr. Thorsten Kahl in der Diskussion über Missbrauch im Gießener Polizeipräsidium. Der Jurist, der viele Missbrauchsopfer vertritt, diskutierte mit dem Publikum nach der Vorführung des Theaterstücks „Missbraucht“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gießener Anzeiger 27.04.2012</p>
<p>(kjf). „Die Taten verjähren, die Folgen des Verbrechens an den Kindern bleiben ein Leben lang und darin liegt die große Ungerechtigkeit“, sagte der Marburger Rechtsanwalt Dr. Thorsten Kahl in der Diskussion über Missbrauch im Gießener Polizeipräsidium. Der Jurist, der viele Missbrauchsopfer vertritt, diskutierte mit dem Publikum nach der Vorführung des Theaterstücks „Missbraucht“ durch das Frankfurter Autorentheater&#8230;.<span id="more-13054"></span></p>
<p>Schon nach den ersten Sätzen versetzte Schauspieler Ilja Kamphues die 90 Besucher in starre Betroffenheit. Von Regisseur Wolfgang Spielvogel in minimalistischer Manier in Szene gesetzt, bekam das Publikum die Texte zweier Missbrauchsopfer zu hören. Kamphues brauchte für den ersten Monolog, den der Schriftsteller Bodo Kirchhoff verfasst hat, nur ein paar Playmobilfiguren. „Sprachloses Kind“ schildert die inneren Verletzungen, die der Missbrauch durch eine Vertrauensperson anrichtet. Kirchhoff wurde als Schüler einer evangelischen Internatsschule am Bodensee vom dortigen Kantor missbraucht. In seinem Text macht er den Sprachverlust, den Vertrauensverlust und den Schaden an der Seele spürbar, den ein Missbrauchsopfer erfährt. Die Scham, die dem Opfer oft erst nach Jahrzehnten erlaubt, über das Erlebte zu sprechen, hilft dabei den Tätern über die Verjährungsfrist.</p>
<p>Der zweite Monolog basierte auf dem <a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">autobiografischen Bericht von Norbert Denef</a>, der sich ein Jahr lang darauf vorbereitete, sich seiner Familie zu offenbaren und den Missbrauch durch den heimischen Priester öffentlich zu machen. Walter Jauernich spielte den Mann, der sich nach 35 Jahren der Sprachlosigkeit darauf vorbereitet, das Verbrechen des Priesters auf einem Familientreffen zu offenbaren. Der Mann auf der Bühne ringt nach Worten, ist sich bewusst, dass die Familie sich auf die Seite des Priesters stellen könnte und dass er auch seine Ehe aufs Spiel setzt.</p>
<p><a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/11909300.htm" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>&#8220;Viele schweigen für ewig&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/18/viele-schweigen-fur-ewig/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 15:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[– Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sonntag im Dreiland 18.03.2012 NORBERT DENEF kämpft für die Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt Norbert Denef wurde als Kind über Jahre hinweg Opfer von sexualisierter Gewalt, nun kämpft er für seine und die Rechte anderer Betroffener, gegen die Verjährungsfrist, für eine neue Denkweise in der Gesellschaft. Am Donnerstag spricht er in Lörrach. Die meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sonntag im Dreiland 18.03.2012</p>
<p>NORBERT DENEF kämpft für die Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt</p>
<p>Norbert Denef wurde als Kind über Jahre hinweg Opfer von sexualisierter Gewalt, nun kämpft er für seine und die Rechte anderer Betroffener, gegen die Verjährungsfrist, für eine neue Denkweise in der Gesellschaft. Am Donnerstag spricht er in Lörrach.</p>
<p><em>Die meisten Betroffenen von sexualisierter Gewalt sprechen sich für eine Abschaffung der Verjährungsfristen aus. Der „Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch“, der auf Initiative der Bundesregierung zwischen April 2010 und November 2011 fünfmal tagte, hat das ignoriert. Hat dieser Runde Tisch für die Opfer überhaupt etwas gebracht?</em><span id="more-12580"></span></p>
<p>Nein, er hat die Betroffenen verraten. Die Prävention stand im Vordergrund, nicht die Aufarbeitung der bisherigen Verbrechen. Die können nicht aufgearbeitet werden, weil die Verjährungsfristen das verhindern. Der Runde Tisch war nicht bereit sich dafür einzusetzen, dass diese Fristen rückwirkend aufgehoben werden, damit die Verbrechen aufgeklärt werden können. Stattdessen überlässt man es den Täterorganisationen, über Entschädigung zu entscheiden. Deshalb sprechen wir hier von Verrat.</p>
<p><em>Wurden die Opfer aus Ihrer Sicht beim Runden Tisch nicht genügend mit einbezogen?</em></p>
<p>Es war von Anfang an überhaupt nicht geplant, dass Opfer am Runden Tisch sitzen sollen,  vorwiegend waren die Täterschutzorganisationen vertreten. Erst nach meinem  lautstarken Protest im Mai 2010, beim <a href="http://netzwerkb.org/2010/05/16/ard-tagesschau-14-05-2010/" target="_blank">Ökumenischem Kirchentag in München</a>, hat die Politik versucht, mit Opfern zu reden. Wir von netzwerlB haben sehr schnell gemerkt, dass wir nur instrumentalisiert werden sollen. Von Augenhöhe oder Mitbestimmung war nichts zu spüren.</p>
<p><em>Warum ist es so schwer, Opfern eine gemeinsame, laute Stimme zu geben?</em></p>
<p>Das liegt an der Genialität des Verbrechens. Man weiß, dass die Opfer für Jahrzehnte, viele für ewig schweigen. Und Betroffene, die anfangen zu reden, merken ganz schnell, dass sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Das Leid der Betroffenen will niemand hören. Die Opfer spüren das unbewusst, und deshalb schweigen sie. Ich weiß, was passiert, wenn man das Schweigen bricht. Man wird als Opfer abgestempelt und ausgegrenzt.</p>
<p><em>Welche Folgen hat dieses Stigma?</em></p>
<p>Sie haben immer Angst zu sagen: Ich wurde sexuell missbraucht. Da gucken Sie alle schon schief an. Und wenn Sie dann noch sagen, dass Sie psychische Folgeschäden haben, dann ist das überhaupt nicht salonfähig. Dann will man mit Ihnen nichts mehr zu tun haben. Man hat wenig Chancen sich im Beruf durchzusetzen. Also schweigt man lieber und denkt oft darüber nach, sich das Leben zu nehmen.</p>
<p><em>Wie oft haben Sie den Satz schon gehört: Reiß Dich zusammen, stell Dich nicht so an?</em></p>
<p>Den höre ich ständig. Ich habe 1993 mein Schweigen im Familienkreis und im Beisein der beiden Täter gebrochen. In der Gesellschaft und in der Herkunftsfamilie führte das überall zu Katastrophen. Meine Frau und meine beiden Kinder hielten zu mir. Wir wurden ausgegrenzt &#8211; bis zum heutigen Tag. Da hat noch keiner mit uns geredet. Auch die Täterorganisation Kirche nicht, wir bekämpfen uns nur in öffentlichen Diskussionsrunden. Dem braven Opfer wirft man ein paar Krümel hin, dann heißt es: Jetzt ist Rechtsfrieden, Du hast jetzt zu schweigen, jetzt wird nicht mehr darüber gesprochen. Diese Praxis erfahre ich seit 28 Jahren jeden Tag.</p>
<p><em>Wie oft wurde schon versucht, Sie als Opfer zu instrumentalisieren?</em></p>
<p>Ständig (lacht). Das hört nie auf. Ich muss da immer aufpassen. Vor allem religiöse oder politische Fanatiker sind schwierig, die versuchen einen immer zu vereinnahmen. Es ist uns bei netzwerkB wichtig, dass wir uns weder von rechts noch von links vereinnahmen lassen, sondern dass wir neutral bleiben. Wir haben das Ziel, Gesetze zu verändern, da müssen wir uns in die Politik einmischen.</p>
<p><em>Sie kritisieren grundsätzlich, dass die falschen Begriffe verwendet werden. Was müsste sich da ändern?</em></p>
<p>Es wird die Tätersprache verwendet. Der Begriff „Sexueller Kindesmissbrauch“ dient dem Täterschutz. Es geht bei diesem Verbrechen weder um Sexualität noch um Missbrauch – es geht um Gewalt, um sexualisierte Gewalt. Ein Kind ist kein Gebrauchsgegenstand. Die falschen Wörter werden von den Tätern dazu benutzt, um ihre Verbrechen herunter zu spielen. Der Gesetzgeber hat leider diese Tätersprache übernommen. Er spricht sogar von leichtem und schwererem sexuellen Missbrauch. Aber schon ein nach dem Strafgesetzbuch als leicht eingestufter Missbrauch kann dazu führen, dass sich jemand das Leben nimmt! Die falschen Wörter prägen die falsche Denkweise. Es ist ein Gewaltverbrechen, das Schlimmste, was man einem Kind antun kann. Die Gesellschaft muss den Schaden anerkennen und dazu muss es einen Ruck im Denken geben. Die Aufhebung der Verjährungsfristen wäre dazu ein erster Anstoß.</p>
<p><em>Gab es durch die verstärkten Bemühungen der Aufarbeitung in den vergangenen Jahren nicht schon eine Bewegung in diese Richtung?</em></p>
<p>Die Medien haben sich bemüht, nicht mehr die Tätersprache zu benutzen. Beim Gesetzgeber ist das leider noch nicht angekommen. Es fehlt nach wie vor Hilfe an der Basis. Viele Opfer warten ein Jahr und länger auf eine geeignete Therapie, daran hat sich überhaupt nichts geändert. Die Familienministerin Kristina Schröder stellt sich hin und sagt: Wir müssen die Kinder stark machen. Das ist Unsinn, eine Lüge, das funktioniert nicht! Und es schiebt die Verantwortung auf die Schwächsten. Wir als Erwachsene müssen uns verändern! Wir müssen unser Denken über Kinder ändern. Nach wie vor schlagen knapp die Hälfte aller Deutschen ihre Kinder. Das ist eine Schande für unser Land. Wir Erwachsene müssen stark werden &#8211; Kinder brauchen Liebe.</p>
<p><em>Warum wird Ihrer Ansicht nach nicht mehr getan?</em></p>
<p>Die Täterlobby ist sehr, sehr stark. Und es gibt fast keine Opferlobby. Wenn es eine gäbe, hätten die Ergebnisse des Runden Tisches anders ausgesehen.</p>
<p><em>Haben Sie sich jemals gedacht, dass es besser gewesen wäre, wenn Sie geschwiegen hätten?</em></p>
<p>Nein. Es ist wie ein kleines Krebsgeschwür, das immer größer wird, während sie schweigen. Sie agieren das nur in anderen Formen aus. Die sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Sie werden entweder krank oder zum Tyrann oder Ministerpräsident oder Chef einer Bank und steuern uns in eine Krise. Seit dem Bekanntwerden der Verbrechen an Promischulen ist davon auszugehen, dass auch Betroffene in den Chefetagen und in verantwortlichen Stellungen sitzen. Es gilt den Opfer-Täter-Opfer-Täter Kreislauf zu durchbrechen.</p>
<p><em>Aber genau diese Mächtigen könnten eigentlich helfen, dass sich die Situation verbessert.</em></p>
<p>Aber das sind diejenigen, die nicht wollen, dass sich etwas ändert, weil sie Angst haben, dass ihr eigener Mist hoch kommt. In der Politik gab es bislang noch nicht einen einzigen, der eingeräumt hätte, dass er auch Opfer sei, dass er sexualisierte Gewalt erfahren hat. Dort könnte sich keiner halten, der sich so outet. Hinter den Kulissen erlebe ich sehr viel. Da kommt ein 72-jähriger, gestandener Politiker zu mir und spricht zum ersten Mal in seinem Leben darüber, dass er auch missbraucht wurde – fügt dann aber hinzu, dass es ihm jedoch nicht  geschadet habe. Die Angst als Opfer abgestempelt zu werden und damit Macht zu verlieren, ist zu groß, um sich öffentlich auf die Seite der Betroffenen zu stellen.</p>
<p><em>Wenn in hohen Kreisen Opfer sitzen, dann müssen da ja auch Täter zu finden sein.</em></p>
<p>Täter sitzen überall, auch in Super-Promi-Positionen, die zu Hause ihren Kindern sexualisierte Gewalt antun.</p>
<p><em>Glauben Sie, dass Sie die nötigen Veränderungen in Politik und Gesellschaft je erreichen können?</em></p>
<p>Das Ende kann man nicht absehen. Aber wir werden weiter kämpfen, so dass sich was in unserer Gesellschaft ändert. Die Zeiten können sich ändern und die Denkweisen können sich ändern.</p>
<p><em>DAS GESPRÄCH FÜHRTE KATHRIN GANTER</em></p>
<p>Norbert Denef  ist Sprecher des deutschlandweiten Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (<a href="http://netzwerkb.org/" target="_blank">www.netzwerkB.org</a>). Er streitet öffentlich für die Rechte der Opfer. Denef, 62, wurde als Kind jahrelang von einem katholischen Priester und einem Kantor missbraucht. Beide Täter gestanden, wurden jedoch nicht belangt, weil ihre Taten verjährt waren. Denef erwirkte 2005 bei der Kirche eine Entschädigungszahlung – als erstes Opfer in Deutschland. Sein <a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">Buch „Ich wurde sexuell missbraucht“</a> ist Zeugnis vom Leidensweg eines Menschen, der sexualisierte Gewalt erlebt hat. Den Erlös seines Buches verwendet er für die Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof. Mit der Beschwerde soll erreicht werden, dass die im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelte Verjährung von zivilrechtlichen Ansprüchen wegen “sexuellen Missbrauchs” aufgehoben wird. Mehr als 21.300 Menschen haben bisher diese Beschwerde unterschrieben unter: <a href="http://netzwerkb.org/petition" target="_blank">http://netzwerkb.org/petition</a><br />
Auf der Homepage von netzwerkB gibt es zudem weitere Informationen.</p>
<p>VORTRAG: Anlässlich des &#8220;Tags der Kriminalitätsopfer&#8221; ist Norbert Denef auf Einladung des Weissen Rings in Lörrach. Am Donnerstag, 22. März, 20 Uhr, hält er einen Vortrag in der Stadtbibliothek, Basler Straße 152. Denef wird eine Bilanz des Runden Tischs ziehen und erläutern, wie Hilfe für Betroffene aussehen sollte. Zudem thematisiert er, wie man Kinder und Jugendliche wirksam vor sexualisierter Gewalt schützen kann. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Weissen Ring oder netzwerkB wird gebeten.</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2012/03/lok5_lor_18.03.2012_5.pdf" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/02/19/tag-der-kriminalitatsopfer-2012-netzwerkb-in-lorrach/" target="_blank">netzwerkB in Lorrach</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><em>Bitte weiter twittern,</em></p>
<p><em>Bitte auf Facebook sharen und bei Twitter publik machen.</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ackermanns Verhalten unentschuldbar&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/15/ackermanns-verhalten-unentschuldbar/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 08:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Saarbrücker Zeitung 12.01.2012 Lübeck/Trier. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) hat den Rücktritt von Bischof Stephan Ackermann gefordert. Grund seien Fehler Ackermanns im Umgang mit einem Missbrauchsfall, der im vergangenen Dezember öffentlich wurde. Ein mittlerweile pensionierter Saarbrücker Pfarrer hatte sich in den 1980er-Jahren an zwei minderjährigen Messdienerinnen vergangen. Der Fall war im Bistum seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saarbrücker Zeitung 12.01.2012</p>
<p>Lübeck/Trier. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) hat den Rücktritt von Bischof Stephan Ackermann gefordert. Grund seien Fehler Ackermanns im Umgang mit einem Missbrauchsfall, der im vergangenen Dezember öffentlich wurde. Ein mittlerweile pensionierter Saarbrücker Pfarrer hatte sich in den 1980er-Jahren an zwei minderjährigen Messdienerinnen vergangen. Der Fall war im Bistum seit Anfang 2011 bekannt, die Beurlaubung des Pfarrers erfolgte jedoch erst nach kritischen Medienberichten Ende des Jahres.<span id="more-11881"></span></p>
<p>&#8220;Das Verhalten von Bischof Ackermann ist aus unserer Sicht nicht zu entschuldigen&#8221;, heißt es in einer Mitteilung des Netzwerks. Wie es in der katholischen Kirche in der Vergangenheit üblich gewesen sei, habe auch Ackermann Täter geschützt und damit Betroffene sexualisierter Gewalt verhöhnt. &#8220;Hinter einem System stecken immer auch Menschen&#8221;, sagte Vorsitzende des Netzwerks, Norbert Denef, gegenüber der SZ. &#8220;Herr Ackermann trägt Verantwortung und erhält dafür viel Steuergeld&#8221;. Der Bischof habe einen groben Fehler begangen und solle nun die Konsequenzen ziehen.</p>
<p><a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Trierer-Bischof-raeumt-gravierende-Fehler-einAckermanns-Verhalten-unentschuldbar;art2814,4129527#.TxKKYyOlvdo" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/01/13/missbrauchsbeauftragter-bischof-ackermann-unter-druck/" target="_blank">Missbrauchsbeauftragter Bischof Ackermann unter Druck</a></p>
<p><a href="../2011/12/05/er-mag-es-wenn-man-um-hilfe-schreit/" target="_blank">Er mag es wenn man um Hilfe schreit</a></p>
<p><a href="../2011/12/22/pressemitteilung-netzwerkb-fordert-rucktritt-von-bischof-ackermann/" target="_blank">netzwerkB fordert Rücktritt von Bischof Ackermann</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>SAT1 &#8220;Aufhebung der Verjährungsfristen&#8221; am 16.01.2012 um 22:15 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/14/sat1-aufhebung-der-verjahrungsfristen-am-16-01-2012-um-2215-uhr/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Leipziger Volkszeitung 14.01.2012 Rückkehr an den Ort der Angst – für eineinhalb Stunden Ex-Delitzscher Norbert Denef spricht vor Fernsehkamera über Missbrauchsfälle und kämpft für Aufhebung der Verjährungsfristen von Kay Würker Delitzsch. Mehr als vier Jahre nach seinem letzten Besuch ist Norbert Denef am Donnerstag erneut nach Delitzsch gekommen. Doch es war eine kurze Begegnung mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leipziger Volkszeitung 14.01.2012</p>
<p>Rückkehr an den Ort der Angst – für eineinhalb Stunden</p>
<p>Ex-Delitzscher Norbert Denef spricht vor Fernsehkamera über Missbrauchsfälle und kämpft für Aufhebung der Verjährungsfristen</p>
<p>von Kay Würker</p>
<p>Delitzsch. Mehr als vier Jahre nach seinem letzten Besuch ist Norbert Denef am Donnerstag erneut nach Delitzsch gekommen. Doch es war eine kurze Begegnung mit der Stadt, mit der ihn so viel und doch so wenig verbindet: keine Übernachtung, kein Gassenbummel, nur eineinhalb Stunden Drehtermin vor der Kulisse der katholischen Kirche. Die Macher des SAT1-Wissenschaftsmagazins Planetopia hatten ihn darum gebeten. Denn für die Sendung, die am Montag um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird, ist der 62-Jährige ein wichtiger Gesprächspartner. Sie beschäftigt sich mit einem der dringendsten Anliegen Norbert Denefs: der Aufhebung der Verjährungsfristen bei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung.<span id="more-11876"></span></p>
<p>„Es tat unglaublich weh&#8221;, sagt Denef über seinen Delitzsch-Besuch. Denn nichts habe sich über die Jahre verändert. Noch immer sei er ein Ausgegrenzter, gelte als „Nestbeschmutzer&#8221;. 1993 hatte er Erlebnisse aus seiner Kindheit und Jugend offenbart, berichtete von über Jahre währendem Missbrauch in Delitzschs katholischer Pfarrgemeinde durch den damaligen Pfarrer Alfons Kamphusmann sowie einen zweiten Täter. „Eine Aufarbeitung hat in der Stadt nach wie vor nicht stattgefunden. Stattdessen habe ich auch während der Dreharbeiten wieder erlebt, wie man mir aus dem Weg geht und aus Angst schweigt.&#8221;</p>
<p>Auch viele Opfer schweigen, weiß Denef. Er selbst tat es 35 Jahre lang. Doch wenn Kraft und Abstand schließlich ausreichen, um zu reden, sind die Täter oft nicht mehr zivil- oder strafrechtlich zu belangen. „Während Vergewaltigung und sexuelle Nötigung im Strafrecht erst nach 20 Jahren verjähren, sind es beim sexuellen Missbrauch nur zehn Jahre und im Falle von minderjährigen Schutzbefohlenen fünf Jahre&#8221;, schildert Denef. „Im Zivilrecht verjähren die  Ansprüche Betroffener sogar inner-halb von nur drei Jahren, wobei die Frist spätestens mit Vollendung des  21. Lebensjahres zu laufen beginnt.&#8221;</p>
<p>Der Ex-Delitzscher kämpft deshalb für die Aufhebung dieser Fristen. In unzähligen Zeitungs-, Radio- und Fernsehbeiträgen hat er sich inzwischen zu Wort gemeldet, gestärkt durch das von ihm gegründete netzwerkB – ein Verein von Betroffenen sexualisierter Gewalt. Sein bisher wichtigster Meilenstein: Als Gastredner vor dem SPD-Bundesparteitag im Dezember hielt er eine emotionale Rede zur Bekräftigung eines Antrags, der sein Anliegen unterstützte. Das Ergebnis: ein einstimmiger Beschluss. „Die Bundes-SPD wird ihren Gesetzentwurf zum Thema nun noch einmal überarbeiten&#8221;, so Denef.</p>
<p>Auch das Planetopia-Team wurde durch diesen Parteitags-Auftritt auf Norbert Denef aufmerksam. „Wir beleuchten das Thema Verjährungsfristen mit ihm und einem Opferanwalt&#8221;, kündigte Redakteur Christian Stracke an. Denef selbst, der inzwischen an der Ostsee lebt, bezeichnet sich als Beispiel für einen klassischen Missbrauchsfall mit all seinen Folgen. Und auch Delitzsch sei nur ein Beispiel für all die anderen Schauplätze.</p>
<p>Für den 62-Jährigen freilich ist der Ort mehr. „Die Ereignisse von damals haben mir die Seele gebrochen, bis heute. Und die verbreitete Furcht vor dem Thema ist das Schlimmste.&#8221; Eigentlich sollte am Donnerstag ein weiteres Opfer von Kamphusmann vor der Kamera sprechen. Kurz vor dem Dreh sagte der Mann ab. Aus Angst.</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2012/01/LVZ-Delitzsch-14.01.2012-Seite-19.jpg" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/12/06/antrag-zur-aufhebung-der-verjahrungsfristen-einstimmig-angenommen/" target="_blank">Antrag zur Aufhebung der Verjährungsfristen einstimmig angenommen</a></p>
<p><a href="../2011/12/17/netzwerkb-positionspapier-ruckwirkungsverbot/" target="_blank">Rückwirkungsverbot</a></p>
<p><a href="../2011/12/06/2011/11/21/netzwerkb-gesetzentwurf-verjahrungsfristen/" target="_blank">netzwerkb Gesetzentwurf Verjährungsfristen</a></p>
<p><a href="../2011/12/06/2011/12/07/beteiligen-sie-sich-an-der-sammelklage-gegen-den-deutschen-staat%e2%80%a8/" target="_blank">Sammelklage gegen den deutschen Staat</a></p>
<p><a href="http://norbert.denef.com/Beschwerde_12805_09.pdf" target="_blank">Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Ein Jurist gegen sexualisierte Gewalt</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[DEUTSCHE WELLE 15.12.2011 Der neue Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich viel vorgenommen: In den nächsten zwei Jahren soll sich die Lage von Opfern sexualisierter Gewalt in Deutschland konkret verbessern&#8230;. &#8230;Andere Betroffenen-Organisationen wie das netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) setzen wenig Hoffnung auf Johannes-Wilhelm Rörig. Schon der Runde Tisch sei von den Täterorganisationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DEUTSCHE WELLE 15.12.2011</p>
<p>Der neue Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich viel vorgenommen: In den nächsten zwei Jahren soll sich die Lage von Opfern sexualisierter Gewalt in Deutschland konkret verbessern&#8230;.</p>
<p>&#8230;Andere Betroffenen-Organisationen wie das netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) setzen wenig Hoffnung auf Johannes-Wilhelm Rörig. Schon der Runde Tisch sei von den Täterorganisationen wie den Kirchen dominiert worden, sagt der Sprecher von netzwerkB, Norbert Denef. Denef setzt sich vor allem für eine rückwirkende Aufhebung der Verjährungsfristen sexualisierter Gewalt ein: &#8220;Wir brauchen Symbole, dass man dem Täter sagt, &#8216;ein Leben lang musst Du damit rechnen, zur Verantwortung gezogen zu werden&#8217;. Das ist das Umdenken, das wir brauchen, in der Gesellschaft&#8221;. Anfang Dezember erreichte Norbert Denef auf dem Bundesparteitag der SPD die einstimmige Unterstützung der Genossen für dieses Ziel&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15601963,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/12/netzwerkB_SPD_6.12.11.jpg" target="_blank"><img title="netzwerkB_SPD_6.12.11" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/12/netzwerkB_SPD_6.12.11-480x259.jpg" alt="" width="480" height="259" /></a></p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/12/06/antrag-zur-aufhebung-der-verjahrungsfristen-einstimmig-angenommen/" target="_blank">Aufhebung der Verjährungsfristen einstimmig angenommen</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/21/netzwerkb-gesetzentwurf-verjahrungsfristen/" target="_blank">netzwerkb Gesetzentwurf Verjährungsfristen</a></p>
<p><a href="http://norbert.denef.com/Beschwerde_12805_09.pdf" target="_blank">Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/12/07/beteiligen-sie-sich-an-der-sammelklage-gegen-den-deutschen-staat%e2%80%a8/" target="_blank">Sammelklage gegen den deutschen Staat</a></p>

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		<title>Hilfe für die Opfer: Runder Tisch legt Abschlussbericht vor</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
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		<description><![CDATA[münchens hit-radio 30.11.2011 Bundesregierung will Betroffene stärker unterstützen &#8211; Opferverband kritisiert Beschlüsse Berlin (dapd). Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>münchens hit-radio 30.11.2011</p>
<p>Bundesregierung will Betroffene stärker unterstützen &#8211; Opferverband kritisiert Beschlüsse</p>
<p>Berlin (dapd). Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch sagte. Eine zentrale Clearingstelle soll die Ansprüche prüfen. Die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche werden auf 30 Jahre angehoben, die Stellung von Opfern im Strafprozess soll weiter gestärkt werden.</p>
<p>Der Opferverband NetzwerkB kritisierte indessen die Beschlüsse.</p>
<p>Der Runde Tisch Kindesmissbrauch wurde im März 2010 von der Bundesregierung beschlossen. Anlass waren die vielen bekannt gewordenen Missbrauchsfälle aus der Vergangenheit in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen.</p>
<p>Leutheusser-Schnarrenberger betonte, die Beschlüsse des Runden Tisches seien einstimmig gefallen. Der Abschlussbericht enthalte eine Reihe von Empfehlungen an den Gesetzgeber und die Institutionen. Deutlich geworden sei, dass ein &#8220;Lernprozess für die gesamte Gesellschaft notwendig&#8221; sei.   Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kündigte eine Präventionskampagne an, mit deren Hilfe für das Thema Sexueller Missbrauch sensibilisiert werden soll.</p>
<p>Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will 30 Millionen Euro für Forschungsprojekte, beispielsweise über die Traumatisierung von Opfern oder die Gewaltvorbeugung, zur Verfügung stellen.</p>
<p>Der Opferverband NetzwerkB kritisierte die Beschlüsse. Der Vorsitzende Norbert Denef sagte dapd: &#8220;Der Runde Tisch ist gescheitert: Dies war vorauszusehen und überrascht uns nicht.&#8221; Der Bericht enthalte vor allem Empfehlungen und keine konkreten Ergebnisse. Denef kündigte an, Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche zu erheben. Dass diese nun auf 30 Jahre erhöht worden seien, sei &#8220;nicht ausreichend &#8211; die Verjährungsfristen müssen weg&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.charivari.de/nachrichten/hilfe-fuer-die-opfer-runder-tisch-legt-abschlussbericht-vor,4ed6a364b4b49.php" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Hilfe für Missbrauchsopfer</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/12/01/hilfe-fur-missbrauchsopfer/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SÜDWEST PRESSE 30.11.2011 Berlin.  Die Arbeit beginnt jetzt erst, sagen die Verantwortlichen des Runden Tisches zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauch. Sie legten gestern ihren Abschlussbericht vor. Es gab deutliche Kritik. Norbert Denef lässt kaum ein gutes Haar an dem Runden Tisch zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. &#8220;Ich sehe wenig Positives&#8221;, wettert der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SÜDWEST PRESSE 30.11.2011</p>
<p>Berlin.  Die Arbeit beginnt jetzt erst, sagen die Verantwortlichen des Runden Tisches zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauch. Sie legten gestern ihren Abschlussbericht vor. Es gab deutliche Kritik.</p>
<p>Norbert Denef lässt kaum ein gutes Haar an dem Runden Tisch zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. &#8220;Ich sehe wenig Positives&#8221;, wettert der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. Seine Vermutung: Mit dem Runden Tisch, der gestern seinen Abschlussbericht vorlegte, habe die Politik nur Zeit schinden wollen nach dem Bekanntwerden vieler Missbrauchsfälle in der Kirche und anderen Institutionen Anfang 2010. Nun ist das Thema aus den Schlagzeilen verschwunden &#8211; und auf der Politik laste weniger Druck, Ergebnisse präsentieren zu müssen.</p>
<p><a href="http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Hilfe-fuer-Missbrauchsopfer;art4306,1238292" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Missbrauch soll später verjähren</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/12/01/missbrauch-soll-spater-verjahren/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsche Welle 30.11.2011 Der Runde Tisch &#8220;Sexueller Kindesmissbrauch&#8221; hat seinen Abschlussbericht vorgestellt. Er empfiehlt längere Verjährungsfristen und Therapiehilfen&#8230;. &#8230;Enttäuschung bei den Opfern Die Missbrauchsbeauftragten der beiden großen Kirchen und Fachpolitiker der verschiedenen Parteien haben die Ergebnisse des Runden Tisches begrüßt. &#8220;Jetzt muss sich bewähren, was auf den Weg gebracht wurde&#8221;, sagte der evangelische Bevollmächtigte Bernhard [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Welle 30.11.2011</p>
<p>Der Runde Tisch &#8220;Sexueller Kindesmissbrauch&#8221; hat seinen Abschlussbericht vorgestellt. Er empfiehlt längere Verjährungsfristen und Therapiehilfen&#8230;.</p>
<p><strong>&#8230;Enttäuschung bei den Opfern</strong></p>
<p>Die Missbrauchsbeauftragten der beiden großen Kirchen und Fachpolitiker der verschiedenen Parteien haben die Ergebnisse des Runden Tisches begrüßt. &#8220;Jetzt muss sich bewähren, was auf den Weg gebracht wurde&#8221;, sagte der evangelische Bevollmächtigte Bernhard Felmberg. Der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, sagte, die Arbeit in dem Gremium sei stets sehr konstruktiv gewesen. Die Vertreter der katholischen Kirche seien respektvoll behandelt worden.</p>
<p>&#8220;Mager&#8221; nannte dagegen die Leiterin der Kölner Beratungsstelle &#8220;Zartbitter&#8221; die Ergebnisse. Sie vermisst eine Aufstockung der Mittel für die Prävention. Auch Opferverbände zeigten sich enttäuscht. &#8220;Ich sehe wenig Positives&#8221;, sagte Norbert Denef, der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. Und Christian Bahls von der Initiative MOGiS kritisierte insbesondere, dass die zusätzlichen Hilfen für Betroffene aus dem Fonds auf 10.000 Euro pro Person begrenzt sind. &#8220;Das Leid der Betroffenen ist ungedeckelt&#8221;, erklärte er.</p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15568539,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<item>
		<title>100 Millionen Euro für Opfer sexuellen Missbrauchs</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/12/01/100-millionen-euro-fur-opfer-sexuellen-missbrauchs/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 30.11.2011 Der Runde Tisch Kindesmissbrauch tagte über ein Jahr, jetzt gibt es Ergebnisse. Den Opfern sexuellen Missbrauchs geht die Hilfestellung nicht weit genug. Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 30.11.2011</p>
<p>Der Runde Tisch Kindesmissbrauch tagte über ein Jahr, jetzt gibt es Ergebnisse. Den Opfern sexuellen Missbrauchs geht die Hilfestellung nicht weit genug.</p>
<p>Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch sagte.</p>
<p>Eine zentrale Clearingstelle soll die Ansprüche prüfen. Die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche werden auf 30 Jahre angehoben, die Stellung von Opfern im Strafprozess soll weiter gestärkt werden. Der Opferverband NetzwerkB kritisierte indessen die Beschlüsse.<span id="more-11340"></span></p>
<p>Der Runde Tisch Kindesmissbrauch wurde im März 2010 von der Bundesregierung beschlossen. Anlass waren die vielen bekannt gewordenen Missbrauchsfälle aus der Vergangenheit in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen.</p>
<p>Leutheusser-Schnarrenberger betonte, die Beschlüsse des Runden Tisches seien einstimmig gefallen. Der Abschlussbericht enthalte eine Reihe von Empfehlungen an den Gesetzgeber und die Institutionen. Deutlich geworden sei, dass ein „Lernprozess für die gesamte Gesellschaft notwendig“ sei.</p>
<p>Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kündigte eine Präventionskampagne an, mit deren Hilfe für das Thema Sexueller Missbrauch sensibilisiert werden soll. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will 30 Millionen Euro für Forschungsprojekte, beispielsweise über die Traumatisierung von Opfern oder die Gewaltvorbeugung, zur Verfügung stellen.</p>
<p><strong>Kritik der Opfer</strong></p>
<p>Der Opferverband NetzwerkB kritisierte die Beschlüsse. Der Vorsitzende Norbert Denef sagte: „Der Runde Tisch ist gescheitert: Dies war vorauszusehen und überrascht uns nicht.“ Der Bericht enthalte vor allem Empfehlungen und keine konkreten Ergebnisse.</p>
<p>Denef kündigte an, Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche zu erheben. Dass diese nun auf 30 Jahre erhöht worden seien, sei „nicht ausreichend – die Verjährungsfristen müssen weg“.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/article13744273/100-Millionen-Euro-fuer-Opfer-sexuellen-Missbrauchs.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe für die Opfer: Runder Tisch legt Abschlussbericht vor</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/30/hilfe-fur-die-opfer-runder-tisch-legt-abschlussbericht-vor-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 22:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[BOULEVARD Baden 30.11.2011 Berlin (dapd). Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch sagte. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BOULEVARD Baden 30.11.2011</p>
<p>Berlin (dapd). Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch sagte. Eine zentrale Clearingstelle soll die Ansprüche prüfen. Die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche werden auf 30 Jahre angehoben, die Stellung von Opfern im Strafprozess soll weiter gestärkt werden.</p>
<p>Der Opferverband netzwerkB kritisierte indessen die Beschlüsse.<span id="more-11334"></span></p>
<p>Der Runde Tisch Kindesmissbrauch wurde im März 2010 von der Bundesregierung beschlossen. Anlass waren die vielen bekannt gewordenen Missbrauchsfälle aus der Vergangenheit in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen.</p>
<p>Leutheusser-Schnarrenberger betonte, die Beschlüsse des Runden Tisches seien einstimmig gefallen. Der Abschlussbericht enthalte eine Reihe von Empfehlungen an den Gesetzgeber und die Institutionen. Deutlich geworden sei, dass ein &#8220;Lernprozess für die gesamte Gesellschaft notwendig&#8221; sei.</p>
<p>Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kündigte eine Präventionskampagne an, mit deren Hilfe für das Thema Sexueller Missbrauch sensibilisiert werden soll. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will 30 Millionen Euro für Forschungsprojekte, beispielsweise über die Traumatisierung von Opfern oder die Gewaltvorbeugung, zur Verfügung stellen.</p>
<p>Der Opferverband NetzwerkB kritisierte die Beschlüsse. Der Vorsitzende Norbert Denef sagte dapd: &#8220;Der Runde Tisch ist gescheitert: Dies war vorauszusehen und überrascht uns nicht.&#8221; Der Bericht enthalte vor allem Empfehlungen und keine konkreten Ergebnisse. Denef kündigte an, Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche zu erheben. Dass diese nun auf 30 Jahre erhöht worden seien, sei &#8220;nicht ausreichend &#8211; die Verjährungsfristen müssen weg&#8221;.</p>
<p><a href="Hilfe für die Opfer: Runder Tisch legt Abschlussbericht vor" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<item>
		<title>Hilfe für die Opfer: Runder Tisch legt Abschlussbericht vor</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/30/hilfe-fur-die-opfer-runder-tisch-legt-abschlussbericht-vor/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/30/hilfe-fur-die-opfer-runder-tisch-legt-abschlussbericht-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 17:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[NIBELUNGEN KURIER 30.11.2011 Bundesregierung will Betroffene stärker unterstützen / Opferverband kritisiert Beschlüsse Berlin (dapd) Mit einer Hilfe in Millionenhöhe will die Bundesregierung Opfer sexuellen Missbrauchs unterstützen. Der Bund stelle 50 Millionen Euro für einen Fonds für Hilfe und Therapien zur Verfügung, sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NIBELUNGEN KURIER 30.11.2011</p>
<p>Bundesregierung will Betroffene stärker unterstützen / Opferverband kritisiert Beschlüsse</p>
<p>Berlin (dapd) Mit einer Hilfe in Millionenhöhe will die Bundesregierung Opfer sexuellen Missbrauchs unterstützen. Der Bund stelle 50 Millionen Euro für einen Fonds für Hilfe und Therapien zur Verfügung, sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch.<span id="more-11320"></span></p>
<p>Insgesamt solle das Hilfesystem 100 Millionen Euro betragen, die andere Hälfte der Kosten sollten die Bundesländer tragen, sagte die FDP-Ministerin weiter. Eine zentrale Clearingstelle soll die Ansprüche prüfen. Die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche werden auf 30 Jahre angehoben, die Stellung von Opfern im Strafprozess soll weiter gestärkt werden.</p>
<p>Der Runde Tisch Kindesmissbrauch wurde im März 2010 von der Bundesregierung beschlossen. Anlass waren die vielen bekannt gewordenen Missbrauchsfälle aus der Vergangenheit in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen.</p>
<p>Leutheusser-Schnarrenberger betonte, die Beschlüsse des Runden Tisches seien einstimmig gefallen. Der Abschlussbericht enthalte eine Reihe von Empfehlungen an den Gesetzgeber und die Institutionen. Deutlich geworden sei, dass ein &#8220;Lernprozess für die gesamte Gesellschaft notwendig&#8221; sei.</p>
<p>Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kündigte eine Präventionskampagne an, mit deren Hilfe für das Thema Sexueller Missbrauch sensibilisiert werden soll. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will 30 Millionen Euro für Forschungsprojekte, beispielsweise über die Traumatisierung von Opfern oder die Gewaltvorbeugung, zur Verfügung stellen.</p>
<p>Kritik der Opfer<br />
Der Opferverband NetzwerkB kritisierte die Beschlüsse. Der Vorsitzende Norbert Denef sagte dapd: &#8220;Der Runde Tisch ist gescheitert: Dies war vorauszusehen und überrascht uns nicht.&#8221; Der Bericht enthalte vor allem Empfehlungen und keine konkreten Ergebnisse. Denef kündigte an, Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche zu erheben. Dass diese nun auf 30 Jahre erhöht worden seien, sei &#8220;nicht ausreichend &#8211; die Verjährungsfristen müssen weg&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.nibelungen-kurier.de/?t=news&amp;s=Aus%20aller%20Welt&amp;ID=40868" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
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		<title>An ihren Taten wirst Du sie erkennen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/27/an-ihren-taten-wirst-du-sie-erkennen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 08:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB 26.11.2011 Am 26. November 2011 wurde Bischöfin Kirsten Fehrs im Dom zu Lübeck in ihr Amt als Bischöfin eingeführt. Ihre Vorgängerin Maria Jepsen war wegen der Missbrauchsfälle im Juli 2010 zurückgetreten. Vor dem Dom demonstrieren der Verein Missbrauch in Ahrensburg und netzwerkB. Sie erinnerten daran, dass nach wie vor Verbrechen von sexualisierter Gewalt verschwiegen, verleugnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 26.11.2011</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/11/netzwerkB_missbrauch-in-ahrensburg_dom-l%C3%BCbeck_26.11.2011.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-11259" title="netzwerkB_missbrauch in ahrensburg_dom lübeck_26.11.2011" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/11/netzwerkB_missbrauch-in-ahrensburg_dom-l%C3%BCbeck_26.11.2011-480x326.jpg" alt="" width="480" height="326" /></a></p>
<p>Am 26. November 2011 wurde Bischöfin Kirsten Fehrs im Dom zu Lübeck in ihr Amt als Bischöfin eingeführt. Ihre Vorgängerin Maria Jepsen war wegen der Missbrauchsfälle im Juli 2010 zurückgetreten. Vor dem Dom demonstrieren der Verein <a href="http://www.missbrauch-in-ahrensburg.de/" target="_blank">Missbrauch in Ahrensburg</a> und netzwerkB. Sie erinnerten daran, dass nach wie vor Verbrechen von sexualisierter Gewalt verschwiegen, verleugnet und vertuscht werden, auch in der evangelischen Kirche.<span id="more-11257"></span></p>
<p>Anstelle eventuell zugedachter Geschenke bat Bischöfin Kirsten Fehrs um Spenden für das Projekt <a href="http://www.dunkelziffer.de" target="_blank">Dunkelziffer e.V.</a>, Hilfe für sexuell missbrauchte Kinder. Im Dom waren auf jedem Stuhl Flyer verteilt.</p>
<p>Währendessen wir <a href="http://netzwerkb.org/flyer/" target="_blank">Flyer von netzwerkB</a> verteilen wollten, forderte man uns auf das nicht vor dem Domeingang zu machen. Die Menschen würden sich dadurch &#8220;zu sehr bedrängt fühlen&#8221;. Damit würden wir &#8220;die Rolle des Täters übernehmen&#8221;.</p>
<p>netzwerkB hat Bischöfin Kirsten Fehrs und dem Vorstand von Dunkelziffer e.V. unseren <a href="http://netzwerkb.org/2011/11/21/netzwerkb-gesetzentwurf-verjahrungsfristen/" target="_blank">Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung der zivilrechtlichen Verjährungsfristen, sowie der Aufhebung der strafrechtlichen Verjährungsfristen bei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung</a> zukommen lassen, mit der Bitte um Stellungnahme.</p>
<p>Wir warten auf Antwort &#8211; An ihren Taten wirst Du sie erkennen.</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/27/die-neue-bischofin-will-courage-zeigen/" target="_blank">Lübecker Nachrichten 26.11.2011 Die Neue Bischofin will Courage zeigen</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/27/ein-festgottesdienst-fur-bischofin-fehrs/" target="_blank">NDR 26.11.2011 Ein Festgottesdienst für Bischöfin Fehrs</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die neue Bischöfin will Courage zeigen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 08:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Lübecker Nachrichten 26.11.2011 Lübeck &#8211; Kirsten Fehrs wurde gestern im Dom in ihr Amt eingeführt. Lübeck hat wieder eine Bischöfin. &#8230;Ihr besonderes Augenmerk, kündigt Fehrs an, wolle sie auf die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in Ahrensburg (Kreis Stormarn) legen. Ihre Vorgängerin Maria Jepsen war im Zuge der Missbrauchsfälle im Juli 2010 zurückgetreten. Draußen vorm Dom demonstrieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lübecker Nachrichten 26.11.2011</p>
<p>Lübeck &#8211; Kirsten Fehrs wurde gestern im Dom in ihr Amt eingeführt. Lübeck hat wieder eine Bischöfin.</p>
<p>&#8230;Ihr besonderes Augenmerk, kündigt Fehrs an, wolle sie auf die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in Ahrensburg (Kreis Stormarn) legen. Ihre Vorgängerin Maria Jepsen war im Zuge der Missbrauchsfälle im Juli 2010 zurückgetreten. Draußen vorm Dom demonstrieren der Verein „Missbrauch in Ahrensburg“ und das „Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt“. Sie bitten Fehrs um einen Termin&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/lokales/luebeck/3301227/die-neue-bischoefin-will-courage-zeigen" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ein Festgottesdienst für Bischöfin Fehrs</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/27/ein-festgottesdienst-fur-bischofin-fehrs/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 07:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[NDR.de 26.11.2011 von Daniel Kaiser So feierlich kann Protestantismus sein. Dutzende Pastoren und Bischöfe in schwarzen Talaren, weißen Gewändern, mit traditionellen Halskrausen oder weißen Stolen ziehen in den Lübecker Dom ein. Die schweren Glocken der alten Kathedrale läuten. Sogar der Zimbelstern klingelt. Es ist ein Festtag für die evangelische Kirche. Man spürt in diesem Gottesdienst: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NDR.de 26.11.2011</p>
<p>von Daniel Kaiser</p>
<p>So feierlich kann Protestantismus sein. Dutzende Pastoren und Bischöfe in schwarzen Talaren, weißen Gewändern, mit traditionellen Halskrausen oder weißen Stolen ziehen in den Lübecker Dom ein. Die schweren Glocken der alten Kathedrale läuten. Sogar der Zimbelstern klingelt. Es ist ein Festtag für die evangelische Kirche. Man spürt in diesem Gottesdienst: Die Menschen freuen sich auf die neue Bischöfin. Kirsten Fehrs ist Seelsorgerin durch und durch.</p>
<p><a href="http://www.ndr.de/regional/bischoefin115.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ein Rettungsversuch unter Freunden</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/25/ein-rettungsversuch-unter-freunden/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 12:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Odenwaldschule]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurter Rundschau 25.11.2011 Hartmut von Hentig nennt Missbrauch an der Odenwaldschule erstmals Verbrechen – und löst trotzdem Empörung aus. Die Opfer klagen an Betroffene sexueller Gewalt haben angekündigt, die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu verklagen. Sie wollen damit eine Aufhebung der Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch erreichen. Der Runde Tisch der Regierung, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurter Rundschau 25.11.2011</p>
<p>Hartmut von Hentig nennt Missbrauch an der Odenwaldschule erstmals Verbrechen – und löst trotzdem Empörung aus.</p>
<p><strong>Die Opfer klagen an<span id="more-11247"></span></strong></p>
<p>Betroffene sexueller Gewalt haben angekündigt, die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu verklagen. Sie wollen damit eine Aufhebung der Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch erreichen. Der Runde Tisch der Regierung, der am 30. November letztmals tagt, konnte sich lediglich auf den Vorschlag einigen, die Verjährungsfrist im Zivilrecht auch in leichten Fällen auf 30 Jahre zu verlängern – allerdings würde diese Frist dann nicht mehr ab dem 21. Lebensjahr des Opfers, sondern ab dem Tatzeitpunkt gelten.</p>
<p><strong>„Der Runde Tisch hat versagt“</strong>, sagte Norbert Denef, Sprecher der Betroffenenvereinigung netzwerkB, der FR. Insbesondere die katholische Kirche habe ihren Einfluss geltend gemacht, um Täter weiter zu schützen. netzwerkB bereite daher nun eine Sammelklage vor.</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/missbrauch/odenwaldschule-ein-rettungsversuch-unter-freunden,1477336,11214382.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Fluch der falschen Moral</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/25/fluch-der-falschen-moral/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[– Wahrheitskommission]]></category>

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		<description><![CDATA[Humanistischer Pressedienst hpd 25.11.2011 SCHARBEUTZ. (hpd) Weil er die staatliche Justiz und Regierung bei der Aufklärung des Missbrauchs von Kindern außer Stande sieht, will Norbert Denef nun den deutschen Staat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) an den Pranger stellen. Das Ziel einer angekündigten Sammelklage gegen die Bundesrepublik Deutschland sind die Verjährungsfristen für Opfer von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Humanistischer Pressedienst hpd 25.11.2011</p>
<p>SCHARBEUTZ. (hpd) Weil er die staatliche Justiz und Regierung bei der Aufklärung des Missbrauchs von Kindern außer Stande sieht, will Norbert Denef nun den deutschen Staat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) an den Pranger stellen.<span id="more-11240"></span></p>
<p>Das Ziel einer angekündigten Sammelklage gegen die Bundesrepublik Deutschland sind die Verjährungsfristen für Opfer von Verletzungen des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung – oft Missbrauch genannt. Die Fristen sollen endlich weg. Gegenüber der ZEIT sagte Denef gestern außerdem, er wolle von der Politik eine „Wahrheitskommission“.</p>
<p><a href="http://hpd.de/node/12367?page=0,0" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauchsopfer wollen Verjährung mit Klage abschaffen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/25/missbrauchsopfer-wollen-verjahrung-mit-klage-abschaffen-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 06:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE 24.11.2011 Der Sprecher des deutschlandweiten Netzwerks Betroffener von sexuellem Missbrauch, Norbert Denef, will Deutschland mit einer Klage dazu zwingen, die Verjährungsfristen für Missbrauchstaten aufzuheben. „Deshalb werden wir beim Europäischen Gerichtshof gegen die Bundesrepublik klagen. Wohin sollen wir uns wenden, wenn wir uns von der Politik verraten fühlen?”, sagte der 62-Jährige der ZEIT. Denef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZEIT ONLINE 24.11.2011</p>
<p>Der Sprecher des deutschlandweiten Netzwerks Betroffener von sexuellem Missbrauch, Norbert Denef, will Deutschland mit einer Klage dazu zwingen, die Verjährungsfristen für Missbrauchstaten aufzuheben. „Deshalb werden wir beim Europäischen Gerichtshof gegen die Bundesrepublik klagen. Wohin sollen wir uns wenden, wenn wir uns von der Politik verraten fühlen?”, sagte der 62-Jährige der ZEIT. Denef wurde als Kind jahrelang von einem katholischen Priester und einem Kantor missbraucht. Beide Täter gestanden, wurden jedoch nicht belangt, weil ihre Taten verjährt waren.<span id="more-11220"></span></p>
<p>„Abhängigkeit vom Täter, Traumatisierung und Verdrängung führen dazu, dass viele Betroffene sich, wenn überhaupt, erst nach vielen Jahren zur Klage durchringen. Aktuelle Forschungsergebnisse sagen, dass die Schweigezeit von der Tat bis zum Outing oft Jahrzehnte dauert. Dem trägt weder unser Strafrecht noch unser Zivilrecht Rechnung”, begründete Denef seine Kritik an der Verjährung derartiger Taten. Vergewaltigung und sexuelle Nötigung verjähren nach 20 Jahren, sexueller Missbrauch innerhalb von nur zehn Jahren – jeweils gerechnet vom vollendeten 18. Lebensjahr des Betroffenen an. „Das Missbrauchserleben ist extrem scham- und angstbesetzt, fast immer haben die Opfer Schuldgefühle. Deshalb können die meisten ihr Leid zunächst nicht artikulieren”, sagte Denef.</p>
<p>Der Opfervertreter kritisierte auch den Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch, den die Bundesregierung im Frühjahr 2010 angestoßen hatte. „Man darf nicht vergessen, dass das nicht aus gutem Willen, sondern unter Druck geschah. Erst gab es eine Enthüllungslawine zum Missbrauch in katholischen Einrichtungen, dann prangerte die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Kirche an: Ihr habt verschwiegen, verleugnet, vertuscht. Sofort intervenierte Erzbischof Robert Zollitsch bei Angela Merkel, und die Kanzlerin schwächte die berechtigte Kritik der Justizministerin ab. Der Kompromiss war der Runde Tisch. Er hob die Kirchen in den Stand der Aufklärer, die dann zusammen mit der CDU den Kurs bestimmten, während die Opfer zuerst gar nicht repräsentiert waren. Am ersten Runden Tisch am 23. April 2010 saß kein einziger Betroffener. Dafür die CDU-Ministerinnen Schavan und Schröder. Und die Täterorganisation Kirche durfte das Signal aussenden: Wir klären auf!” Er betrachte den Runden Tisch als gescheitert, weil die Runde die Verjährungsfristen nicht antasten wolle. Am 30. November tagt das Gremium zum letzten Mal.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/vorabmeldungen/neu-in-der-aktuellen-zeit/seite-2" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Missbrauchsopfer wollen Verjährung mit Klage abschaffen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[dernewsticker.de 25.11.2011 Der Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexuellem Missbrauch, Norbert Denef, will durch eine Klage die Verjährungsfristen für Missbrauchstaten aufheben. Lübeck (dts Nachrichtenagentur) &#8211; &#8220;Deshalb werden wir beim Europäischen Gerichtshof gegen die Bundesrepublik klagen. Wohin sollen wir uns wenden, wenn wir uns von der Politik verraten fühlen?&#8221;, sagte der Denef der &#8220;Zeit&#8221;. Denef wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dernewsticker.de 25.11.2011</p>
<p>Der Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexuellem Missbrauch, Norbert Denef, will durch eine Klage die Verjährungsfristen für Missbrauchstaten aufheben.</p>
<p>Lübeck (dts Nachrichtenagentur) &#8211; &#8220;Deshalb werden wir beim Europäischen Gerichtshof gegen die Bundesrepublik klagen. Wohin sollen wir uns wenden, wenn wir uns von der Politik verraten fühlen?&#8221;, sagte der Denef der &#8220;Zeit&#8221;. Denef wurde als Kind jahrelang von einem katholischen Priester und einem Kantor missbraucht.</p>
<p><a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?id=225600&amp;i=jipfnj" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Schluss mit dem Täterschutz!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 18:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Bündnis gegen Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
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		<description><![CDATA[DIE ZEIT GLAUBEN &#38; ZWEIFELN 24. November 2011 Missbrauchsopfer wollen endlich die Verjährungsfristen kippen. Sie planen jetzt, die Bundesrepublik zu verklagen. Ein Gespräch mit Norbert Denef vom Netzwerk Betroffener &#160; Als PDF herunter laden&#8230; DIE ZEIT: Herr Denef, wieso wollen Sie die Bundesrepublik Deutschland verklagen? Norbert Denef: Weil unsere Regierung nicht bereit ist, ihre politische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE ZEIT<br />
GLAUBEN &amp; ZWEIFELN 24. November 2011</p>
<p><strong>Missbrauchsopfer wollen endlich die Verjährungsfristen kippen. Sie planen jetzt, die Bundesrepublik zu verklagen. Ein Gespräch mit Norbert Denef vom Netzwerk Betroffener<span id="more-11174"></span></strong></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/11/GZ-Zeit_2011_48_0078.pdf" target="_blank"><img title="G&amp;Z-Zeit_2011_48_0078" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/11/GZ-Zeit_2011_48_0078_foto-332x480.jpg" alt="" width="332" height="480" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/11/GZ-Zeit_2011_48_0078.pdf" target="_blank">Als PDF herunter laden&#8230;</a></p>
<p><strong>DIE ZEIT:</strong> Herr Denef, wieso wollen Sie die Bundesrepublik Deutschland verklagen?<br />
<strong>Norbert Denef:</strong> Weil unsere Regierung nicht bereit ist, ihre politische Fürsorgepflicht gegenüber den Opfern sexualisierter Gewalt zu erfüllen.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wie das? Sie hat doch letztes Jahr einen Runden Tisch zum sexuellen Missbrauch gegründet.<br />
<strong>Denef:</strong> Ja, aber jetzt ist klar, dass dieser Runde Tisch das entscheidende Aufarbeitungs-Problem nicht angepackt hat: die dringend notwendige Aufhebung der Verjährungsfristen. Deshalb halte ich ihn für gescheitert, und so geht es vielen Opfern. Am 30. November wird das Gremium zum letzten Mal tagen, die abschließenden Vorschläge aller Parteien liegen auf dem Tisch, aber keine unterstützt uns Betroffene bei unserem wichtigsten Anliegen. Wohin sollen wir uns wenden, wenn wir uns von der Politik verraten fühlen?<br />
<strong>ZEIT:</strong> Was spricht gegen die Verjährungsregel?<br />
<strong>Denef:</strong> Dass sie den Charakter der sexualisierten Gewalt vollkommen verkennt. Wir haben es hier mit Taten zu tun, die einer Psychologie des Schweigens folgen. Das Missbrauchserleben ist extrem scham- und angstbesetzt, fast immer haben die Opfer Schuldgefühle. Deshalb können die meisten ihr Leid zunächst nicht artikulieren. Abhängigkeit vom Täter, Traumatisierung und Verdrängung führen dazu, dass viele Betroffene sich, wenn überhaupt, erst nach vielen Jahren zu einer Klage durchringen. Aktuelle Forschungsergebnisse sagen, dass die Schweigezeit von der Tat bis zum Outing oft Jahrzehnte dauert. Dem trägt weder unser Strafrecht noch unser Zivilrecht Rechnung.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wie ist die geltende Rechtslage im Strafrecht?<br />
<strong>Denef:</strong> Während Vergewaltigung und sexuelle Nötigung erst nach 20 Jahren verjähren, verjährt sexueller Missbrauch innerhalb von nur 10 Jahren – jeweils gerechnet ab dem vollendeten 18. Lebensjahr des Betroffenen. Im Falle von minderjährigen Schutzbefohlenen sind es sogar nur 5 Jahre.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wieso diese Unterscheidung? Sind Minderjährige weniger schutzwürdig?<br />
Denef: Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird nicht als Verbrechen, sondern als Vergehen definiert. Das ist ein Skandal, gegen den die Justizministerin von Bayern nun schon seit Jahren kämpft.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Und was sagt das Zivilrecht?<br />
<strong>Denef:</strong> Im Zivilrecht verjähren derzeit die Ansprüche Betroffener sexuellen Missbrauchs innerhalb von 3 Jahren. Nur wenn Leib und Leben bedroht sind, beträgt die Frist 30 Jahre. Das will der Runde Tisch ändern, so dass auch die Verjährungsfrist für sogenannten leichten Missbrauch auf dreißig Jahre angehoben wird. Allerdings rechnet man dann nicht mehr wie bisher ab der Vollendung des 21. Lebensjahres des Opfers, sondern ab dem Zeitpunkt der Tat.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Was heißt denn leichter Missbrauch?<br />
<strong>Denef:</strong> Schon der Begriff »Missbrauch« ist falsch, denn es handelt sich bei einem Menschen nicht um einen Gebrauchsgegenstand, den man auch gebrauchen könnte, sondern um jemanden, der Gewalt erlebt hat. Da diese Verbrechen weder etwas mit Sexualität, noch mit Liebe und Zuneigung zu tun haben, sprechen wir von sexualisierter Gewalt. Leider verwendet der Gesetzgeber immer noch die falschen Wörter, wodurch die Verbrechen der Täter bagatellisiert werden, nach dem Motto: Das Opfer soll sich nicht so haben. Oft kann angeblich »leichter Missbrauch« einen Menschen so sehr schädigen, dass er lebenslang darunter leidet oder sich sogar das Leben nimmt. Hier ist die Politik gefragt, endlich die richtigen Wörter zu verwenden, ganz besonders in den Gesetzestexten.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Sind dreißig Jahre gar kein Fortschritt?<br />
<strong>Denef:</strong> Nein, das ist politische Kosmetik. Warum werden die Verjährungsfristen nicht vollständig aufgehoben? Sie setzen Opfer unter Druck, im vorgegebenen Zeitrahmen zu klagen. Im Zivilrecht sind die Fristen besonders absurd, weil es hier auch um Entschädigungszahlungen geht, für die die Spätfolgen der Tat einkalkuliert werden müssen. Spätfolgen zeigen sich nun einmal spät.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Sie haben das am eigenen Leib erfahren.<br />
<strong>Denef:</strong> Bei mir hat es 35 Jahre gedauert, bis ich das Schweigen brechen und den Satz sagen konnte: Ich wurde sexuell missbraucht. Da war ich 44 Jahre alt. Ich litt unter Panikattacken, Schlafstörungen und einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Sie wurden als Kind gleich von zwei Tätern missbraucht, beides Kirchenmänner.<br />
Denef: Ich bin der klassische Fall eines Ministranten, der in der Kirche die Hölle erlebt hat. Von meinem 10. bis zum 16. Lebensjahr missbrauchte mich mein katholischer Gemeindepfarrer, danach verging sich zwei Jahre lang der Kantor an mir, der meine Vertrauensperson gewesen war und die Versetzung des Pfarrers bewirkt hatte.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Waren Sie nicht froh, als die Bundesregierung im Frühjahr 2010 den Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch initiierte?<br />
<strong>Denef:</strong> Ja. Aber man darf nicht vergessen, dass das nicht aus gutem Willen, sondern unter Druck geschah. Erst gab es eine Enthüllungslawine zum Missbrauch in katholischen Einrichtungen, dann prangerte die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Kirche an: Ihr habt verschwiegen, verleugnet, vertuscht. Sofort intervenierte Erzbischof Robert Zollitsch bei Angela Merkel, und die Kanzlerin schwächte die berechtigte Kritik der Justizministerin ab. Der Kompromiss war der Runde Tisch. Er hob die Kirchen in den Stand der Aufklärer, die dann zusammen mit der CDU den Kurs bestimmten, während die Opfer zuerst gar nicht repräsentiert waren. Am ersten Runden Tisch am 23. April 2010 saß kein einziger Betroffener. Dafür die CDU-Ministerinnen Schavan und Schröder. Und die Täterorganisation Kirche durfte das Signal aussenden: Wir klären auf!<br />
<strong>ZEIT:</strong> Warum glauben Sie nicht an ein redliches Aufklärungsinteresse der katholischen Kirche?<br />
Denef: Weil sie sonst endlich alle Akten offenlegen müsste. Viele Opfer haben keinerlei Beweise, weil kircheninterne Akten unter Verschluss bleiben.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Fast zur selben Zeit haben Sie netzwerkB gegründet, einen der politisch aktivsten Opfervereine, dessen Sprecher Sie heute sind.<br />
<strong>Denef:</strong> Unser Netzwerk Betroffener war über mehr als 15 Jahre hinweg entstanden, doch jetzt mussten wir uns politisch einmischen.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Im Juni 2010 forderten Sie, dass Betroffene am Runden Tisch sitzen. Wieviele Opferverbände gab es zu dem Zeitpunkt in Deutschland?<br />
<strong>Denef:</strong> Es gab über 500, darunter so bekannte wie Wildwasser, die in jeder größeren Stadt Anlaufstellen haben. All diese Initiativen sind wichtig, aber um demokratisch legitimierte Opfervertreter zu stellen, wäre ein überwölbender Opferverband nötig, und für dessen Gründung hätte die Politik Mittel bereitstellen müssen. Das habe ich damals auch der Bundesbeauftragten für die Aufklärung des Missbrauchs, Christine Bergmann, gesagt.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Frau Bergmann hatte Sie als ersten Opfervertreter an den Runden Tisch eingeladen.<br />
<strong>Denef:</strong> Das war nach meinem öffentlichen Protest beim Kirchentag in München, im Mai 2010.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Sie hatten dort ein Podium gestürmt, wo man ohne die Opfer über Missbrauch diskutierte. Warum haben Sie Frau Bergmanns Einladung nicht angenommen?<br />
<strong>Denef:</strong> Weil ich kein Stimmrecht hatte. Und weil das ein undemokratischer Vorschlag war. Bei 60 Mitgliedern am Runden Tisch ist das Problem nicht dadurch erledigt, dass man eine Handvoll Betroffener einlädt. Wir wollten keine Statisten sein, sondern echte Mitsprache und ausreichendes Stimmrecht haben. Stattdessen gab es die Anhörung einiger Opfer. Da habe ich gesagt: Wir lassen uns nicht benutzen, um den Politikern unsere leidvollen Geschichten vorzuheulen. Die wussten doch längst, was los war: dass die Staatsanwaltschaft in den Kirchen hätte ermitteln müssen. Aber das ging meist schon wegen der Verjährungsfristen nicht. Viele Opfer können nicht mehr klagen, nicht entschädigt werden – und das will der Runde Tisch so lassen. Aus Sicht von netzwerkB ist er deshalb gescheitert.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Was ist denn das entscheidende Argument Ihrer Gegner für die Verjährungsfristen?<br />
<strong>Denef:</strong> Der sogenannte Rechtsfrieden – dass irgendwann Schluss sein muss mit dem Streit. In Wahrheit ist aber kaum gestritten, sondern geschwiegen worden. Und die wenigen Prozesse gegen Missbrauchstäter enden meist mit einem Deal: wenn der Täter gesteht, bekommt er Bewährung.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Es ist ein teuer erkaufter Frieden, man kann es auch Friedhofsruhe nennen.<br />
Denef: Ich selber darf meinen zweiten Täter nicht namentlich nennen, sein Anwalt drohte mir eine Verleumdungsklage an, wenn ich den Namen veröffentliche.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wieso das? Sie haben doch Geständnisse von beiden Tätern. Die Kirche hat Ihnen das schriftlich gegeben und Ihnen deswegen Entschädigung gezahlt, wenn auch in lächerlicher Höhe.<br />
<strong>Denef:</strong> Solange ein Täter nicht von einem Gericht verurteilt ist, gilt er als unschuldig und kann Geständnisse jederzeit widerrufen. Als ich meine Täter beim Bistum Limburg angezeigt habe, den ersten 1996, den anderen 2003, da waren die Verjährungsfristen schon verstrichen. Das Bistum Limburg hat zwar schriftlich bestätigt, dass jeder der beiden intern geständig war, der zweite Täter sogar im Beisein einer Justitiarin. Aber wirklich belangt wurden die Täter nie. Sie werden durch die bestehenden Verjährungsfristen geschützt.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Sie haben einmal gesagt, dass die katholische Kirche Serientäter schafft. Was meinten Sie damit?<br />
<strong>Denef:</strong> Wer Missbrauchstäter nicht anzeigt, sondern nur stillschweigend versetzt, gibt ihnen immer neue Gelegenheiten für diese Gewaltverbrechen. Nach meinen Recherchen wurde Pfarrer Kamphusmann, der mich jahrelang quälte, in sieben verschiedene Gemeinden versetzt. Um dem Ansehen der Kirche nicht zu schaden, opferte das Bistum Magdeburg lieber Kinder, anstatt den Täter zu stoppen. Im Fall Pfarrer Kamphusmann schätze ich, es waren mehr als 150. Denn allein in meiner alten Gemeinde weiß ich von 22 Opfern.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wodurch ist es Ihnen gelungen, das Schweigen zu brechen?<br />
<strong>Denef:</strong> Weil ich psychisch am Ende war und weil ich merkte, dass ich mich in einem Opfer-Täter-Opfer-Täter-Kreislauf befand. Ich sah, in welche Katastrophe ich schliddere, wenn ich nicht versuche, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Mein Ziel war es, nach den Ursachen der Gewalt zu fragen. Daraus hat sich bei mir die Vision einer gewaltfreien Gesellschaft entwickelt.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wie haben Sie selber sich geoutet?<br />
<strong>Denef:</strong> Ich habe zu einer Familienfeier 1993 beide Täter eingeladen und eine Rede gehalten, in denen ich ihre Taten zum ersten Mal offenbarte. Einer der Täter war zugleich Familienmitglied. Deshalb brach in der Familie ein Tumult aus. Später schrieb mir der neue Pfarrer der Gemeinde, ich dürfe durch Nennung der Täter die Kirche und die Familie nicht beschädigen. Wörtlich heißt es in dem Brief: »Auch der beschuldigten Person ist dadurch nicht geholfen. Eine solche Schuld kann nur in einem geschützten Bereich aufgearbeitet werden, der jeden Missbrauch ausschließt.«<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wie reagierte die Kirche auf Ihre Schadensersatzforderung?<br />
Denef: Obwohl es die Geständnisse gab, hat das zuständige Bistum Magdeburg, ohne auch nur einmal mit mir zu sprechen, einen Anwalt auf mich gehetzt. Der behauptete, ich hätte ja keinen Schaden genommen. Daraufhin musste ich durch ein Gutachten beweisen, dass ich geschädigt bin. Das Bistum bot mir dann einen Bruchteil der Therapiekosten an, 25 000 Euro, aber nur unter der Bedingung, dass ich künftig schweige. Das war mein absoluter Tiefpunkt.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Sie baten dann den Papst um Hilfe.<br />
<strong>Denef:</strong> Ja, aber er schrieb nur, dass er für mich betet, dass ich wieder vergeben kann. Damals wollte ich mir das Leben nehmen.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Was half Ihnen aus diesem Tief heraus?<br />
<strong>Denef:</strong> Der Zusammenhalt mit anderen Betroffenen und der Mut zur Wahrheit. Ich habe meine Geschichte im SPIEGEL öffentlich gemacht, habe ein Buch geschrieben, bin mit unserem netzwerkB ins Internet gegangen. Und als 2010 der kirchenweite Skandal kam und mein Verein mich zum Sprecher kürte, da gab es kein Zurück mehr.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wieviele Mitglieder hat netzwerkB heute?<br />
<strong>Denef:</strong> Wir haben 5514 Emailkontakte zu Betroffenen, 8497 haben uns mit Kommentaren im Internet unterstützt, insgesamt sind es 20 698 passive Mitglieder und 142 aktive. Mit manchen Gründungsmitgliedern aus meiner Selbsthilfegruppe von 1994 verbindet mich bis heute eine tiefe Freundschaft.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Wie stehen Sie heute zur katholischen Kirche?<br />
<strong>Denef:</strong> Ich bin am 23. März 1995 ausgetreten, aber nicht aus Wut und Hass, sondern um mit Abstand die an mir begangenen Verbrechen besser betrachten zu können. Grundsätzlich finde ich, dass Täterorganisationen ihre Verbrechen nicht selbst aufarbeiten sollten, denn wenn die Mafia das machen würde, hätte man ja auch kein Vertrauen.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Was sagen Sie den Betroffenen, die noch schweigen?<br />
<strong>Denef:</strong> Schweigen hilft nicht. Man muss sich selber eingestehen, dass man Schaden genommen hat. Das fiel mir selber auch am schwersten: die Scham zu überwinden und meine Verletzung, meine Ängste, meine Macken nach außen zuzugeben. Wenn man soweit ist, dann gibt es nur noch den Weg der Wahrheit. Wenn man schweigt, geht die Verleugnung durch die Gesellschaft immer weiter. Wie es bei Shakespeare heißt: »Schmerz der nicht frei spricht, flüstert im Herzen bis es birst und bricht.« Die Verjährungsfristen müssen weg, damit das gesellschaftliche Schweigen ein Ende hat.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Was kann die Politik tun?<br />
<strong>Denef:</strong> Mein Vorschlag wäre, wir bilden eine Wahrheitskommission, die befugt ist, alle Missbrauchsfälle aufzuarbeiten, egal ob sie verjährt sind oder nicht.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Sie haben vor fast drei Jahren Klage beim Europäischen Gerichtshof in Straßburg eingereicht – für die vollständige Aufhebung der Verjährungsfristen.<br />
<strong>Denef:</strong> Ja, die Klage läuft. Außerdem hat netzwerkB soeben einen Gesetzesentwurf zur Aufhebung der zivilrechtlichen und strafrechtlichen Verjährungsfristen bei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung vorgelegt. Darin erklären wir, warum die Fristen weg müssen und welchen Effekt das hätte.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Welchen?<br />
<strong>Denef:</strong> Auf diese Weise erhalten Opfer mehr Raum für die Verarbeitung der Taten. Der Druck, binnen einer bestimmten Frist Strafanzeige zu erstatten oder Entschädigungsansprüche zu stellen, fällt weg. Wichtig ist uns dabei, dass die Gründe für das Schweigen der Opfer auch in der Art und Weise liegen, wie die Gesellschaft ihr Leid anerkennt. Diese Anerkennung muss durch eine machtvolle symbolische Geste bekräftigt werden.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Von wem erhoffen Sie sich Unterstützung?<br />
<strong>Denef:</strong> Wir hoffen natürlich, dass eine Partei sich des Gesetzesentwurfs annimmt, denn wir liefern der Politik darin Argumente für eine Änderung.  Und ich setze auf den Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer. Er hat mir gegenüber bereits signalisiert, dass wir beim Thema Verjährungsfristen übereinstimmen.<br />
<strong>ZEIT:</strong> Denken Sie nie daran, zu kapitulieren?<br />
<strong></strong> Doch. Aber wir haben bei netzwerkB schon zuviel erreicht, um aufzugeben. Ich hätte ja nie geglaubt, dass ich diese breite Diskussion über sexualisierter Gewalt noch erlebe. Ich dachte, das kommt erst nach meinem Tod. Aber plötzlich gibt es einen Aufbruch. Wir haben jetzt die riesige Chance, etwas zu verändern.</p>
<p>Das Interview führte Evelyn Finger</p>
<p>-</p>
<p>Norbert Denef<br />
ist einer der aktivisten politischen Aufklärer in Sachen sexualisierte Gewalt. Als Sprecher des deutschlandweiten Netzwerks Betroffener (www.netzwerkB.org) streitet er öffentlich für die Rechte der Opfer. Jetzt will der Verein die Bundesrepublik verklagen, weil sie die Verjährungsfristen für Missbrauch nicht aufhebt. Denef, 62, wurde als Kind jahrelang von einem katholischen Priester und einem Kantor missbraucht. Beide Täter gestanden, wurden jedoch nicht belangt, weil ihre Taten verjährt waren. Denef erwirkte 2005 bei der Kirche eine Entschädigungszahlung – als erstes Opfer in Deutschland. Diese Woche veröffentlicht netzwerkB einen Gesetzentwurf zur Aufhebung zivilrechtlicher und strafrechtlicher Verjährungsfristen bei Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung</p>
<p>-</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/25/ein-rettungsversuch-unter-freunden/" target="_blank">Frankfurter Rundschau 25.11.2011 Ein Rettungsversuch unter Freunden</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/25/fluch-der-falschen-moral/" target="_blank">Humanistischer Pressedienst 25.11.2011 Fluch der falschen moral</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/24/missbrauchsopfer-wollen-verjahrung-mit-klage-abschaffen/" target="_blank">dernewsticker.de 25.11.201 Missbrauchsopfer wollen Verjährung mit Klage abschaffen</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/25/missbrauchsopfer-wollen-verjahrung-mit-klage-abschaffen-2/" target="_blank">ZEIT ONLINE 24.11.2011 Missbrauchsopfer wollen Verjahrung mit Klage abschaffen</a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/48/Opfer-Missbrauch" target="_blank">ZEIT ONLINE 27.11.2011 Schluss mit dem Täterschutz!</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Opfer werden mutiger</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/20/opfer-werden-mutiger/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/20/opfer-werden-mutiger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 06:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 19.10.2011 Studie: Weniger sexueller Missbrauch an Kindern als früher Verbände kritisieren: Viele Betroffene könnten wegen des großen Leids keine Auskunft geben Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 19.10.2011</p>
<p>Studie: Weniger sexueller Missbrauch an Kindern als früher</p>
<p>Verbände kritisieren: Viele Betroffene könnten wegen des großen Leids keine Auskunft geben</p>
<p>Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben, sagte der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef&#8230;.</p>
<p>&#8230;Der Chef des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, kritisierte die Studie: Viele Opfer hätten ihr Leid verdrängt und könnten keine Auskunft darüber geben, Missbrauch sei nicht statistisch zu erheben. &#8220;Die Wissenschaft müsste ihre Hilflosigkeit einräumen, anstatt Millionen für solche Untersuchungen auszugeben.&#8221; Ministerin Schavan dagegen lobte die Studie, die bis Ende 2013 abgeschlossen wird, als wichtigen Schritt, um das Thema Kindesmissbrauch &#8220;dauerhaft in den Hochschulen zu verankern&#8221;. Ihr Ministerium fördert die KFN-Studie und ähnliche Forschungsprojekte mit 30 Millionen Euro.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13668257/Opfer-werden-mutiger.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Studie: Sexueller Missbrauch wird weniger – Opfer üben Kritik an Untersuchung</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/19/studie-sexueller-missbrauch-wird-weniger-%e2%80%93-opfer-uben-kritik-an-untersuchung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/19/studie-sexueller-missbrauch-wird-weniger-%e2%80%93-opfer-uben-kritik-an-untersuchung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10603</guid>
		<description><![CDATA[Saarbrücker Zeitung 19.10.2011 Berlin. Es war Anfang 2010, als eine Welle der Empörung durch das Land schwappte. Damals wurden immer mehr Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen bekannt. Es gerieten vor allem Lehrer, katholische Priester und Ordensleute in die Kritik. Die Bundesregierung setzte eine Missbrauchsbeauftragte und einen Runden Tisch ein und förderte eine Studie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saarbrücker Zeitung 19.10.2011</p>
<p>Berlin. Es war Anfang 2010, als eine Welle der Empörung durch das Land schwappte. Damals wurden immer mehr Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen bekannt. Es gerieten vor allem Lehrer, katholische Priester und Ordensleute in die Kritik. Die Bundesregierung setzte eine Missbrauchsbeauftragte und einen Runden Tisch ein und förderte eine Studie, um das Ausmaß des Missbrauchs zu untersuchen. Nun ist diese Studie da. Der Kriminologe Christian Pfeiffer und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) stellten gestern das Ergebnis vor, das überraschend ist: Der sexuelle Missbrauch nimmt ab. Ist also alles gar nicht so schlimm, wie es zunächst schien?</p>
<p>Die Wissenschaftler sehen in dem Ergebnis ihrer Untersuchung und dem öffentlichen Wirbel vor ein bis zwei Jahren keinen Widerspruch. Auch der große Zulauf bei der Missbrauchsbeauftragten Christine Bergmann stehe dem nicht entgegen.</p>
<p>Schließlich hätten sich seit Ende 2009 vorrangig Opfer in die Öffentlichkeit gewagt, die bereits mehr als 50 Jahre alt gewesen seien. Der Missbrauch liege hier also sehr weit zurück. Und auch bei Bergmann meldeten sich vor allem Opfer – und zwar oft welche, die schweren sexuellen Missbrauch erlebt haben und lange schwiegen.  Die älteste Person, die Bergmanns Anlaufstelle kontaktierte, war 89 Jahre alt – das Durchschnittsalter der Anrufer und Briefeschreiber lag immerhin bei 46 Jahren.</p>
<p>Die Autoren der Studie um den Kriminologen und früheren niedersächsischen SPD-Justizminister Christian Pfeiffer haben aber nur die 16- bis 40-Jährigen befragt. Als Grund geben sie an, dass die älteren Jahrgänge bereits in einer ersten repräsentativen Studie von 1992 untersucht wurden. Für die aktuelle Erhebung wurden nun rund 11 500 Personen anonym befragt, ob sie Betroffene sexuellen Missbrauchs geworden sind. Wichtigstes Ergebnis im Zeitvergleich von fast 20 Jahren: Die Zahl der Fälle ist um ein Drittel zurückgegangenen. Während 1992 noch 8,6 Prozent der Frauen und 2,8 Prozent der Männer in ihrer Kindheit mindestens eine sexuelle Erfahrung wider Willen gemacht hatten, sind es nach den aktuellen Zahlen nur noch 6,4 Prozent der Frauen und 1,3 Prozent der Männer.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, bezweifelt allerdings stark, dass Opfer bei Befragungen überhaupt einen Missbrauch angeben. Jedoch hält Pfeiffer die Gruppe derer, die so schwer traumatisiert sind, dass sie im Fragebogen kein Kreuzchen machen oder machen können, für klein.</p>
<p><a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Berlin-Studie-Missbrauch-Untersuchung-Opfer-Kritik;art27856,3979312#.Tp7eoHGx_x4" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[volksfreund.de 18.10.2011 Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>volksfreund.de 18.10.2011</p>
<p>Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.volksfreund.de/nachrichten/welt/themendestages/brennpunkte/Topthemen-Studie-Kinder-werden-seltener-Opfer-von-Sextaetern;art64,2940385" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[stern.de 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>stern.de 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/panorama/kinder-werden-seltener-opfer-von-sextaetern-1739896.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Sexueller Kindesmissbrauch nimmt ab &#8211; scheinbar</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 18:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 18.10.2011 Sexueller Kindesmissbrauch nimmt ab &#8211; scheinbar Von Barbara Hans Ist das die gute Nachricht des Tages? Die Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen &#8211; so das Fazit einer Studie im Auftrag der Bundesregierung. Doch die Ergebnisse scheinen zweifelhaft und Betroffene reagieren verärgert. Hamburg &#8211; Es war einer der wenigen Sätze, die aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 18.10.2011</p>
<p><strong>Sexueller Kindesmissbrauch nimmt ab &#8211; scheinbar</strong></p>
<p>Von Barbara Hans</p>
<p>Ist das die gute Nachricht des Tages? Die Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen &#8211; so das Fazit einer Studie im Auftrag der Bundesregierung. Doch die Ergebnisse scheinen zweifelhaft und Betroffene reagieren verärgert.</p>
<p>Hamburg &#8211; Es war einer der wenigen Sätze, die aus dem üblichen Talkshow-Gequatsche in Erinnerung blieben und &#8211; tatsächlich! &#8211; eine Diskussion über die Sendung hinaus entfachten. &#8220;Hätte ich eine Tochter, und sie würde vergewaltigt, ich würde ihr abraten, zur Polizei zu gehen.&#8221;</p>
<p>Das sagte der frühere Staatsanwalt Hansjürgen Karge im August vergangenen Jahres im Studio von &#8220;Anne Will&#8221;. Das Thema der Sendung war der Fall Kachelmann, und als Zuschauer dachte man sich: Wenn selbst einer wie Karge nicht davon überzeugt ist, dass eine Frau, die ein Sexualdelikt anzeigt, bestmöglich geschützt ist &#8211; wer soll es dann eigentlich noch sein?&#8230;</p>
<p>&#8230;<strong>Protest Betroffener</strong></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie, die Ende 2013 komplett abgeschlossen sein wird, sollen dazu dienen, den Schutz der Betroffenen weiter auszubauen: durch Studien, Präventionsmaßnahmen, gezielte Programme. Doch wie aufschlussreich sind die Zahlen?</p>
<p>Betroffene weisen darauf hin, dass das Schweigen nach einem Missbrauch Jahre anhält, oft Jahrzehnte. Auch das sind die Lehren aus den Fällen, die im vergangenen Jahr an die Öffentlichkeit drangen. Auch die aktuelle Untersuchung zeigt, dass Opfer eines schweren Missbrauchs im Schnitt mehr als sechs Jahre warten, bis sie Anzeige erstatten &#8211; wenn sie es überhaupt wagen. Opfer von leichteren Fällen warten im Schnitt immer noch vier Jahre.</p>
<p>Wie verlässlich sind also die Angaben der Befragten? Kann man aus ihnen einen Rückschluss darauf ziehen, was sich vor allem hinter verschlossenen Wohnungstüren abspielt? Verbrechen, die von Tätern begangen werden, die den Opfern meist bekannt sind?</p>
<p>Betroffene reagieren verärgert auf die Studie. Der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagt, viele Opfer hätten den Missbrauch verdrängt und machten deshalb keine Angaben bei Befragungen. Zudem: Die Gruppen, die im vergangenen Jahr besonders im Fokus der Aufmerksamkeit standen, Katholiken und frühere Heimkinder, sind in der neuen Befragung unterrepräsentiert. Das räumen selbst die Forscher ein. Und die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christiane Bergmann, kritisiert, psychisch Kranke und Traumatisierte seien erst gar nicht befragt worden.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,792577,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<item>
		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-9/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 16:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[NORDSEE-ZEITUNG 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NORDSEE-ZEITUNG 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.nordsee-zeitung.de/nachrichten/politik_artikel,-Studie-Kinder-werden-seltener-Opfer-von-Sextaetern-_arid,648092.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 16:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[sueddeutsche.de 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sueddeutsche.de 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1220201" target="_blank">Weiter lesen&#8230;<br />
</a></p>

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		<item>
		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-7/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[SÜDKURIER 18.10.2011 Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SÜDKURIER 18.10.2011</p>
<p>Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef,<br />
sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.suedkurier.de/news/brennpunkte/schlaglichter/Studie-Kinder-werden-seltener-Opfer-von-Sextaetern;art405,5172301" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-6/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10527</guid>
		<description><![CDATA[Rhein-Zeitung 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rhein-Zeitung 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-Studie-Kinder-werden-seltener-Opfer-von-Sextaetern-_arid,322432.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Heilbronner Stimme 18.10.2011 Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heilbronner Stimme 18.10.2011</p>
<p>Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.stimme.de/deutschland-welt/nachrichten/newsticker/Kriminalitaet-Kinder-Missbrauch-Studie-Kinder-werden-seltener-Opfer-von-Sextaetern;art305,2269323" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZEIT ONLINE 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/news/2011-10/18/kriminalitaet-studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextaetern-18163009" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Abendzeitung München 18.10.2011 Berlin &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abendzeitung München 18.10.2011</p>
<p>Berlin &#8211; Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.missbrauch-studie-zum-sexuellen-missbrauch-wird-vorgestellt.20522027-68fa-4bc8-8ff4-ddc9147bbafb.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Opfervertreter bezweifeln Rückgang der Missbrauchsfälle</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[nt net tribune 18.10.2011 Berlin &#8211; Opfervertreter glauben nicht an einen Rückgang von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche. Viele Opfer hätten ihr Leid verdrängt und könnten deshalb auch bei einer Befragung keine Auskunft darüber geben, sagte der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin.  Die Daten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nt net tribune 18.10.2011</p>
<p>Berlin &#8211; Opfervertreter glauben nicht an einen Rückgang von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche. Viele Opfer hätten ihr Leid verdrängt und könnten deshalb auch bei einer Befragung keine Auskunft darüber geben, sagte der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin.  Die Daten der jüngsten Studie zum Thema bezweifelt er. Generell sei sexueller Missbrauch nicht statistisch zu erheben. &#8220;Die Wissenschaft müsste ihre Hilflosigkeit einräumen, anstatt Millionen für solche Untersuchungen auszugeben.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/65807/news/Opfervertreter-bezweifeln-Rueckgang-der-Missbrauchsfaelle" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[OSNABRÜCKER ZEITUNG 18.10.2011 Berlin. Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OSNABRÜCKER ZEITUNG 18.10.2011</p>
<p>Berlin. Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/58052199/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextaetern" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Augsburger Allgemeine 18.10.2011 Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Augsburger Allgemeine 18.10.2011</p>
<p>Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen &#8211; und provoziert Empörung bei den Opfern.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.</p>
<p><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Studie-Kinder-werden-seltener-Opfer-von-Sextaetern-id17169501.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<item>
		<title>Zahl der Missbrauchsopfer geht zurück</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/zahl-der-missbrauchsopfer-geht-zuruck/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Focus 18.10.2011 Anders als die jüngsten Missbrauchsskandale vermuten lassen, sind sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche laut einer neuen Studie seltener geworden. Das sehen Opfervertreter anders und üben scharfe Kritik an der Erhebung&#8230;. &#8230;Opfervertreter haben scharfe Kritik an dieser neuen Studie geübt. „Wie kommt man auf solche Zahlen?“, empört sich Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Focus 18.10.2011</p>
<p>Anders als die jüngsten Missbrauchsskandale vermuten lassen, sind sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche laut einer neuen Studie seltener geworden. Das sehen Opfervertreter anders und üben scharfe Kritik an der Erhebung&#8230;.<strong></strong></p>
<p>&#8230;Opfervertreter haben scharfe Kritik an dieser neuen Studie geübt. „Wie kommt man auf solche Zahlen?“, empört sich Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Andere hingegen würden jahrzehntelang schweigen, aus Angst vor der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden. „Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen.“ Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen.</p>
<p>Laut Denef, selbst ein Missbrauchsopfer, müssen andere Bedingungen in der Gesellschaft geschaffen werden. „Es gilt, das Vertrauen der Betroffenen zu wecken, damit sie über das Erlebte sprechen“. Einen ersten Schritt in diese Richtung sieht Denef darin, die gesetzlichen Verjährungsfristen für sexuelle Gewaltverbrechen aufzuheben.</p>
<p><a href="http://www.focus.de/schule/schule/psychologie/kinder-und-jugendliche-zahl-der-missbrauchsopfer-geht-zurueck_aid_675746.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf. Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf.</p>
<p>Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang auch darauf zurück, dass die Opfer mehr öffentliche Beachtung finden und sich eher trauen, Täter anzuzeigen. Die Täter gingen ein höheres Risiko ein, vor Gericht zu landen. Eine Entwarnung gaben er und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin aber nicht. «Jedes Kind, das Opfer wird, ist eines zu viel», sagte Pfeiffer.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. «Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen», sagte er. Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article13666434/Kinder-werden-seltener-Opfer-von-Sextaetern.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Weniger Kindesmissbrauch in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ärzte Zeitung 18.10.2011 BERLIN (jvb). Weniger Kinder und Jugendliche sind bis zu ihrem 16. Lebensjahr sexuell missbraucht worden &#8211; im Vergleich zu Beginn der 90er Jahre. Es handelt sich jedoch nur um einen leichten Rückgang, bei Frauen um 2,2 Prozent und bei Männern um 1,5 Prozent. Mädchen haben mit 6,4 Prozent Betroffenen dabei deutlich häufiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ärzte Zeitung 18.10.2011</p>
<p>BERLIN (jvb). Weniger Kinder und Jugendliche sind bis zu ihrem 16. Lebensjahr sexuell missbraucht worden &#8211; im Vergleich zu Beginn der 90er Jahre.<br />
Es handelt sich jedoch nur um einen leichten Rückgang, bei Frauen um 2,2 Prozent und bei Männern um 1,5 Prozent. Mädchen haben mit 6,4 Prozent Betroffenen dabei deutlich häufiger unter sexueller Gewalt zu leiden als Jungen (1,3 Prozent).</p>
<p>Das geht aus dem vorläufigen Bericht zur &#8220;Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011&#8243; hervor, den Bundesbildungsministerin Annette Schavan zusammen mit Christian Pfeiffer, Leiter des beauftragten Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), in Berlin vorstellte.</p>
<p>Vergleichsdaten liegen fast 20 Jahre zurück</p>
<p>Erste Zweifel äußerte das Netzwerk Betroffene von sexualisierter Gewalt. Viele Opfer verdrängten die Tat und gäben sie auch in einer Befragung nicht an, sagte der Vorsitzende Norbert Denef zur Nachrichtenagentur dpa.</p>
<p><a href="http://www.aerztezeitung.de/news/article/674836/weniger-kindesmissbrauch-opfer-kritisieren-studie.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Zahl der Missbrauchsopfer geht zurück</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/sexuelle-ubergriffe-auf-kinder-und-jugendliche-gehen-zuruck/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Focus 18.10.2011 Anders als die jüngsten Missbrauchsskandale vermuten lassen, sind sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche laut einer neuen Studie seltener geworden. Das sehen Opfervertreter anders und üben scharfe Kritik an der Erhebung&#8230;. &#8230;Opfervertreter haben scharfe Kritik an dieser neuen Studie geübt. „Wie kommt man auf solche Zahlen?“, empört sich Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Focus 18.10.2011</p>
<p>Anders als die jüngsten Missbrauchsskandale vermuten lassen, sind sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche laut einer neuen Studie seltener geworden. Das sehen Opfervertreter anders und üben scharfe Kritik an der Erhebung&#8230;.<span id="more-10490"></span></p>
<p>&#8230;Opfervertreter haben scharfe Kritik an dieser neuen Studie geübt. „Wie kommt man auf solche Zahlen?“, empört sich Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Andere hingegen würden jahrzehntelang schweigen, aus Angst vor der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden. „Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen.“ Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen.</p>
<p>Laut Denef, selbst ein Missbrauchsopfer, müssen andere Bedingungen in der Gesellschaft geschaffen werden. „Es gilt, das Vertrauen der Betroffenen zu wecken, damit sie über das Erlebte sprechen“. Einen ersten Schritt in diese Richtung sieht Denef darin, die gesetzlichen Verjährungsfristen für sexuelle Gewaltverbrechen aufzuheben.</p>
<p><a href="http://www.focus.de/schule/schule/psychologie/kinder-und-jugendliche-zahl-der-missbrauchsopfer-geht-zurueck_aid_675746.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>Mehr auf netzwerkB<!--more--></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/scharfe-kritik-von-opfern-an-missbrauchsstudie/" target="_blank">ZEIT ONLINE 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern/" target="_blank">Vlothoer Anzeiger 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-2/" target="_blank">Badische Zeitung 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/weniger-kindesmissbrauch-in-deutschland/" target="_blank">Ärzte Zeitung 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-3/" target="_blank">WELT ONLINE 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern/" target="_blank">Augsburger Allgemeine 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-2/" target="_blank">OSNABRÜCKER ZEITUNG 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/opfervertreter-bezweifeln-ruckgang-der-missbrauchsfalle/" target="_blank">nt net tribune 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-3/" target="_blank">Abendzeitung München 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-4/" target="_blank">ZEIT ONLINE 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-5/" target="_blank">Heilbronner Stimme 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-6/" target="_blank">Rhein-Zeitung 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-7/" target="_blank">SÜDKURIER 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-8/" target="_blank">sueddeutsche.de 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-9/" target="_blank">NORDSEE-ZEITUNG 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/sexueller-kindesmissbrauch-nimmt-ab-scheinbar/" target="_blank">SPIEGEL ONLINE 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/schweigen-per-gesetz/" target="_blank">RSH Radio Schleswig-Holstein 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-4/" target="_blank">stern.de 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/18/studie-kinder-werden-seltener-opfer-von-sextatern-10/" target="_blank">volksfreund.de 18.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/19/studie-sexueller-missbrauch-wird-weniger-%e2%80%93-opfer-uben-kritik-an-untersuchung/" target="_blank">Saarbrücker Zeitung 19.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/20/opfer-werden-mutiger/" target="_blank">WELT ONLINE 19.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/19/das-internet-wird-ausgeklammert/" target="_blank">taz 19.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/21/missbrauch-keine-entwarnung/" target="_blank">RP ONLINE 21.10.2011</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/10/21/padophile-geben-sich-in-foren-als-gleichaltrige-aus/" target="_blank">NWZ ONLINE 21.10.2011</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<item>
		<title>Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Badische Zeitung 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf. Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Badische Zeitung 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf.</p>
<p>Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang auch darauf zurück, dass die Opfer mehr öffentliche Beachtung finden und sich eher trauen, Täter anzuzeigen. Die Täter gingen ein höheres Risiko ein, vor Gericht zu landen. Eine Entwarnung gaben er und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin aber nicht. «Jedes Kind, das Opfer wird, ist eines zu viel», sagte Pfeiffer.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. «Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen», sagte er. Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein.</p>
<p><a href="http://www.badische-zeitung.de/dpa-news/kinder-werden-seltener-opfer-von-sextaetern--50707288.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kinder werden seltener Opfer von Sextätern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Vlothoer Anzeiger 18.10.2011 Berlin &#8211; Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf. Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vlothoer Anzeiger 18.10.2011</p>
<p>Berlin &#8211; Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf.</p>
<p>Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang auch darauf zurück, dass die Opfer mehr öffentliche Beachtung finden und sich eher trauen, Täter anzuzeigen. Die Täter gingen ein höheres Risiko ein, vor Gericht zu landen. Eine Entwarnung gaben er und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin aber nicht. &#8220;Jedes Kind, das Opfer wird, ist eines zu viel&#8221;, sagte Pfeiffer.</p>
<p>Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. &#8220;Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen&#8221;, sagte er. Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein.</p>
<p><a href="http://www.vlothoer-anzeiger.de/weltnews/politik/nachrichten_aktuell/5156590_Kriminalitaet_Kinder_Missbrauch.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Scharfe Kritik von Opfern an Missbrauchsstudie</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/scharfe-kritik-von-opfern-an-missbrauchsstudie/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/18/scharfe-kritik-von-opfern-an-missbrauchsstudie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE 18.10.2011 Berlin (dpa) &#8211; Opfervertreter haben scharfe Kritik an einer neuen Studie geübt, wonach der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zurückgegangen ist. Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben, sagte der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. «Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZEIT ONLINE 18.10.2011</p>
<p>Berlin (dpa) &#8211; Opfervertreter haben scharfe Kritik an einer neuen Studie geübt, wonach der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zurückgegangen ist.</p>
<p>Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben, sagte der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. «Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen», sagte er.<br />
Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein. Das Kriminologische Forschungsinstitut hatte am Dienstag eine vom Bundesforschungsministerium geförderte repräsentative Studie veröffentlicht. Danach sind die Fälle von sexuellem Missbrauch in Deutschland rückläufig.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/news/2011-10/18/kriminalitaet-scharfe-kritik-von-opfern-an-missbrauchsstudie-18133015" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wenn ich Kirchenglocken höre, wird mir schlecht&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/02/wenn-ich-kirchenglocken-hore-wird-mir-schlecht/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/02/wenn-ich-kirchenglocken-hore-wird-mir-schlecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 06:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Demo]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 2.10.2011 Zwei Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche erzählen von ihrem Treffen mit Benedikt XVI.in Erfurt Sonja F. fällt es schwer, zu Hochzeiten oder Taufen von Freunden und Verwandten zu gehen. Die 35-Jährige erträgt die katholischen Gottesdienste nicht, die Rituale, die Gebete, die Gewänder. Besonders bei der Wandlung und den Worten &#8220;Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 2.10.2011</p>
<p>Zwei Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche erzählen von ihrem Treffen mit Benedikt XVI.in Erfurt <span id="more-10369"></span></p>
<p>Sonja F. fällt es schwer, zu Hochzeiten oder Taufen von Freunden und Verwandten zu gehen. Die 35-Jährige erträgt die katholischen Gottesdienste nicht, die Rituale, die Gebete, die Gewänder. Besonders bei der Wandlung und den Worten &#8220;Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird&#8221; -, da wird ihr &#8220;übel, mulmig&#8221;. Sie war neun Jahre alt, als sie in einer kleinen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen Messdienerin wurde, das erste Mädchen in diesem Amt in jenem Ort, den sie nicht nennen möchte. Was ihr dort in den Kirchenräumen seit ihrem siebten Lebensjahr von einem Priester immer wieder angetan wurde, kann sie nur schwer erzählen. Immer wieder unterbricht sie sich, starrt ins Leere. Bis vor wenigen Jahren hat sie geschwiegen, niemandem von dem sexuellen Missbrauch erzählt. Ihre Stimme ist leise: &#8220;Er hat gesagt, das passiert alles in Gottes Sinne, und wenn ich darüber rede mit irgendjemandem, dann sieht Gott das, weil Gott alles sieht, und wird mich dann strafen.&#8221;</p>
<p>Jahrelanges Schweigen im Sinne Gottes. Und nun sollte sie alles erzählen &#8211; dem &#8220;Stellvertreter&#8221;, dem Papst. Als sie ihre Einladung bekam, wurde ihr mitgeteilt, sie solle vorab mit niemandem über dieses Treffen in Erfurt sprechen &#8211; zum Schutz der Privatsphäre der Opfer. Schweigen, nicht reden dürfen, das weckt in ihr Erinnerungen: die vielen gewalttätigen Momente, die Ohnmacht, der Verlust ihrer Kindheit. Diesen Verlust teilt Alfred B. mit ihr. Er war ebenfalls zum geheimen Treffen mit dem Papst eingeladen. Auch Alfred B. hatte, wie Sonja F., nicht Kind sein dürfen. Der 63-Jährige lebt heute in Stuttgart. Er wurde 1948 von seiner Mutter nur einen Tag nach seiner Geburt in ein ländliches, abgelegenes Kreiskinderheim nach Baersdonk nahe Geldern gegeben. Die Mutter wollte ihn nicht, und zwei Ordensschwestern im Heim behandelten ihn eher wie ein Tier als wie einen Menschen. Als er neun war, kam sexueller Missbrauch durch eine der beiden Schwestern hinzu. Unter der Obhut der Kirche. Und nun ein Treffen mit dem Oberhaupt der Institution. Alfred B. hatte sich zuvor bereits an die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) sowie an Ordensschwestern gewandt. So kam er nach Erfurt. Sonja wurde auch über die DBK, bei der sie zuvor einen Entschädigungsantrag gestellt hatte, eingeladen.</p>
<p>Es war Freitagabend, der zweite Tag des Papstbesuchs, draußen dämmerte es. Drinnen im Erfurter Priesterseminar saßen Sonja und Alfred mit den drei anderen Missbrauchsopfern um einen Holztisch herum. Irgendwo im nüchternen Raum hing ein Kreuz. Die fünf warteten auf den Papst. Die Verbrechen unter kirchlichen Dächern waren auf einmal wieder zum Greifen nah. Am Nachmittag hatten sich die fünf kennengelernt. Und Bischof Ackermann, der DBK-Beauftragte für das Missbrauchsthema, war die ganze Zeit über dabei. Die exklusive Zusammenkunft war von der DBK auf Wunsch des Papstes organisiert worden. Die Geheimhaltung und die Art des Treffens wurden von vielen Seiten kritisiert, vor allem von den Opferverbänden. &#8220;Ein neues Treffen nach dem Muster Verleugnen, Verschweigen und Vertuschen&#8221; sei dies gewesen, so das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/print/wams/politik/article13637632/Wenn-ich-Kirchenglocken-hoere-wird-mir-schlecht.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Missbrauchsopfer werden verhöhnt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/29/missbrauchsopfer-werden-verhohnt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 15:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurter Rundschau 29.09.2011 Missbrauchsopfer werden verhöhnt Der Runde Tisch gegen sexuellen Missbrauch tagt ohne die Betroffenen. Er setzt dem Täterschutz kein Ende, und die Entschädigungen fallen lächerlich niedrig aus. Als Anfang 2010 eine Reihe neuer Missbrauchs- und Misshandlungsfälle bekanntgeworden waren, standen vor allem die römische-katholische Kirche und ihre Institutionen, im Brennpunkt. Der Öffentlichkeit war nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurter Rundschau 29.09.2011</p>
<p><strong>Missbrauchsopfer werden verhöhnt</strong></p>
<p>Der Runde Tisch gegen sexuellen Missbrauch tagt ohne die Betroffenen. Er setzt dem Täterschutz kein Ende, und die Entschädigungen fallen lächerlich niedrig aus.<strong><span id="more-10306"></span></strong></p>
<p>Als Anfang 2010 eine Reihe neuer Missbrauchs- und Misshandlungsfälle bekanntgeworden waren, standen vor allem die römische-katholische Kirche und ihre Institutionen, im Brennpunkt.</p>
<p>Der Öffentlichkeit war nicht bewusst gewesen, wie viele Täter es gibt, die Kinder und Jugendliche in ihre Gewalt bringen, oft jahrelang, in Institutionen und in der Familie. Es handelt sich nicht allein um sexualisierte Gewalt, sondern auch um psychische und physische Gewalt.</p>
<p>Den Opfern gelingt es selten, diesen Strukturen zu entkommen. Die akuten und chronischen Folgen beschreibt die Wissenschaft als Komplexes Posttraumatisches Belastungsyndrom. Die Formen der Leiden und Qualen sind so mannigfaltig wie die Perversionen der Täter. Diese missbrauchen Macht, Ansehen und Vertrauen. Es sind häufig Serientäter. Die Gesellschaft war sich des Massenverbrechens nicht bewusst.</p>
<p>Es war in der römisch-katholischen Kirche gängige Praxis, die bekanntgewordenen Täter stillschweigend zu versetzen. Verantwortliche der Institution Kirche verharmlosen diese Verbrechen auch heute noch ebenso wie die Folgen. Auch eine eigene Verantwortung lehnen die Zuständigen ab. Es fehlt das wirkliche Unrechtsbewusstsein. Aufgrund der bestehenden Verjährungsfristen leben die Täter bis heute unbelangt, selbst wenn sich noch Opfer melden.</p>
<p>Außerdem scheitern die Verfahren, in denen geklärt werden soll, wer von den Vorgesetzten die Täter wissentlich versetzt hat, an den Verjährungsfristen. So wurden die Ermittlungen gegen Erzbischof Robert Zollitsch im Juli 2010 wegen Verjährung eingestellt.</p>
<p>Auch die Akten über Missbrauchsfälle werden „systematisch vernichtet“, so fand es die Rechtsanwältin Marion Westpfahl in einem Gutachten im Erzbistum München und Freising heraus. Die Opfer selbst müssen mit Strafanzeigen wegen übler Nachrede rechnen, im Einzelfall bis hin zur Hausdurchsuchung. Wenn der Gesetzgeber nichts ändert, wird sich auch am Täterschutz nichts ändern.</p>
<p>Ende April 2010 etablierte die Bundesregierung den Runden Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch unter Beteiligung der Volkskirchen und weiterer Verbände insbesondere aus den Bereichen Bildung und Sport. Zu den Organisatorinnen zählen die Ministerinnen Kristina Schröder (CDU), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Annette Schavan (CDU), ferner die ehemalige Ministerin Christine Bergmann (SPD). Die Forderung der Opferverbände an einer unmittelbaren Beteiligung an diesem Runden Tisch verhallte ungehört.</p>
<p>Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, lieferte sich zunächst einen Schlagabtausch mit der Politik, bis er schließlich die Teilnahme am Runden Tisch zusagte. Im März 2011 überraschte Bischof Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der römisch-katholischen Kirche, die Öffentlichkeit mit einem eigenen Entschädigungsvorschlag in Höhe von bis zu 5.000 Euro (in Einzelfällen auch mehr) kombiniert mit weiteren Hilfsmaßnahmen, wie beispielsweise der Übernahme von Therapiekosten. Für die Opfer ist das ein Hohn.</p>
<p>Zur gleichen Zeit trat der Runde Tisch mit seinen Handlungsvorschlägen noch auf der Stelle. Gegen Ende des Jahres 2010 beteiligte man einzelne Betroffene an den Arbeitskreisen. Im Frühjahr 2011 initiierte die Bundesregierung die Gründung einer sogenannten „Bundesinitiative von Betroffenen“, die jedoch nur wenig Bekanntheit und Rückhalt bei den eigentlichen Betroffenenverbänden fand. Sie hatte eine Alibifunktion für die Politik. Verhandlungspartner auf gleicher Augenhöhe mit Recht und Stimme am Runden Tisch stellten sie nicht dar. Im Mai 2011 wurde der Bericht der Beauftragten Christine Bergmann vorgestellt, der von den tragischen Belastungen und Spätfolgen von Betroffenen berichtete, die sich schriftlich oder telefonisch gemeldet hatten. netzwerkB forderte erneut im Sommer 2011 die direkte und gleichberechtigte Beteiligung einer demokratisch legitimierten Opfervertretung. Es erfolgte nicht einmal eine Antwort.</p>
<p>Der Runde Tisch soll am 30. November 2011 beendet werden. Den Missbrauchsopfern sollen nur Hilfen in einer Höhe von maximal 10.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Dem Schaden für das ganze Leben eines Betroffenen stellt man einen Wert von etwa zwei Monatsgehältern eines Priesters gegenüber. Das soll der Abschluss sein. Den Großteil der Kosten soll die Gesellschaft mit ihren Krankenkassen übernehmen. Die Opfer mit ihren erlittenen Schäden an der eigenen Psyche, Gesundheit und Folgen, bis hin zur eingeschränkten schulischen und beruflichen Entwicklung, lässt man im Wesentlichen allein. Aus Sicht von netzwerkB ist das eine Katastrophe.</p>
<p>Was wir brauchen ist Opferschutz, nicht Täterschutz, wie ihn der Runde Tisch fortschreiben will!</p>
<p>Am jetzigen Runden Tisch sind die Opfer nicht maßgeblich beteiligt. Wären sie es, würde es zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Diese Konferenz muss völlig neu zusammen gesetzt werden und noch einmal neu starten, damit etwas vernünftiges dabei raus kommt.<!--more--></p>
<p>Norbert Denef ist Sprecher des <a href="http://netzwerkb.org" target="_blank">Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/meinung/gastbeitrag-missbrauchsopfer-werden-verhoehnt,1472602,10918224.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Kehraus für Benedikt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/27/kehraus-fur-benedikt/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 22:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Badische Zeitung 27.09.2011 26 Künstlerinnen und Künstler sagten im Freiburger Vorderhaus dem Papst &#8220;Bye-Bye&#8221;. Was des einen Freud, ist des anderen Leid. Und so feierten rund 240 Papstkritiker am Sonntagabend im Freiburger Vorderhaus unter dem Titel &#8220;Bye-Bye, Pope!&#8221; eine ausgelassene Abschiedsparty, während in der Stadt nach dem Mega-Event-Wochenende gerade die Polizeikolonnen abziehen und letzte Absperrgitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Badische Zeitung 27.09.2011</p>
<p>26 Künstlerinnen und Künstler sagten im Freiburger Vorderhaus dem Papst &#8220;Bye-Bye&#8221;.</p>
<p>Was des einen Freud, ist des anderen Leid. Und so feierten rund 240 Papstkritiker am Sonntagabend im Freiburger Vorderhaus unter dem Titel &#8220;Bye-Bye, Pope!&#8221; eine ausgelassene Abschiedsparty, während in der Stadt nach dem Mega-Event-Wochenende gerade die Polizeikolonnen abziehen und letzte Absperrgitter und Dixie-Klos verladen werden. Das Programm dieser Benefiz-Veranstaltung: Eine Art kabarettistischer Kehraus mit Satire und Musik, zu dem sich 26 Künstlerinnen und Künstler zusammenfanden und dessen Erlös dem netzwerkB für Betroffene sexualisierter Gewalt zugute kommt.</p>
<p><a href="http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/kehraus-fuer-benedikt--50031959.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Papst kritisiert &#8220;Weltlichkeit&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/26/papst-kritisiert-weltlichkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 09:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[n-tv 25.09.2011 Papst Benedikt XVI. spricht sich zum Abschluss seines Deutschland-Besuchs gegen eine Modernisierung der katholischen Kirche aus. Die Kirche dürfe sich nicht der Gegenwart anpassen, sondern müsse mehr auf Distanz zur Gesellschaft gehen. Zudem beklagt er die hohe Zahl der Kirchenaustritte. Reformkatholiken und Opfer sexuellen Missbrauchs sind enttäuscht vom Papst-Besuch&#8230;. Verbände vom Papst enttäuscht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>n-tv 25.09.2011</p>
<p>Papst Benedikt XVI. spricht sich zum Abschluss seines Deutschland-Besuchs gegen eine Modernisierung der katholischen Kirche aus. Die Kirche dürfe sich nicht der Gegenwart anpassen, sondern müsse mehr auf Distanz zur Gesellschaft gehen. Zudem beklagt er die hohe Zahl der Kirchenaustritte. Reformkatholiken und Opfer sexuellen Missbrauchs sind enttäuscht vom Papst-Besuch&#8230;.</p>
<p><strong>Verbände vom Papst enttäuscht</strong><br />
Derweil kritisierten Opferverbände scharf das Treffen von Papst Benedikt mit fünf Missbrauchsopfern am späten Freitagabend in Erfurt. Insbesondere kritisierten die Verbände die Auswahl der Gesprächsteilnehmer, bei der die Opfervertretungen unberücksichtigt blieben. Die Initiative Eckiger Tisch erklärte, die Opfer prallten an der Kirche ab &#8220;wie von einer Wand&#8221;. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt sprach von einem neuen Treffen nach dem Muster &#8220;Verleugnen, Verschweigen und Vertuschen&#8221;&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.n-tv.de/politik/Papst-kritisiert-Weltlichkeit-article4386841.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Benedikt XVI. zeigt sich beschämt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/26/benedikt-xvi-zeigt-sich-beschamt/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Augsburger Allgemeine 25.09.2011 Papst Benedikt XVI. hat sich in Erfurt mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen. &#8230;Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte das Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit als „scheinheilig“ und unzureichend. Die Begegnung diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte der Vorsitzende der Opfervereinigung, Norbert Denef. „Das bringt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Augsburger Allgemeine 25.09.2011</p>
<p>Papst Benedikt XVI. hat sich in Erfurt mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen.</p>
<p>&#8230;Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte das Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit als „scheinheilig“ und unzureichend. Die Begegnung diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte der Vorsitzende der Opfervereinigung, Norbert Denef. „Das bringt überhaupt nichts. Das ist eine Strategie, um der Gesellschaft zu signalisieren, wir tun etwas.“ Stattdessen solle die Kirche ihre Akten öffnen und der Politik empfehlen, die Verjährungsfristen aufzuheben, forderte Denef.</p>
<p>Ähnlich äußerte sich die Initiative „Eckiger Tisch“, in der sich Missbrauchsopfer aus Jesuitenschulen zusammengeschlossen haben. „Wir versuchen seit 18 Monaten, in einen Dialog mit den Verantwortlichen der Kirche zu treten – leider ohne wirklichen Erfolg“, teilte der Sprecher der Vereinigung, Matthias Katsch, mit. Nötig sei ein Gespräch über die „systemischen Ursachen“ sexueller Gewalt. „Es geht um gewalttätige Strukturen in der Kirche, die Missbrauch begünstigt und das zweite Verbrechen, das der Vertuschung, ermöglicht haben.“&#8230;</p>
<p><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Benedikt-XVI-zeigt-sich-beschaemt-id16878876.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
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		<title>Der Papst will die absolute Treue</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/25/der-papst-will-die-absolute-treue/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 16:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Basler Zeitung 25.09.2011 Der Papst will die absolute Treue Zum Abschluss seines Besuchs hat Papst Benedikt XVI. vor der menschlichen und seelischen Verarmung gewarnt. Sein Auftreten während der Deutschlandreise sorgt für reichlich Kritik. Zum Abschluss seiner Deutschlandreise hat Papst Benedikt XVI. vielfach als unnachgiebig kritisierte Haltungen des Vatikans in Grundsatzfragen bekräftigt. Bei einer Messe mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Basler Zeitung 25.09.2011</p>
<p><strong>Der Papst will die absolute Treue</strong></p>
<p>Zum Abschluss seines Besuchs hat Papst Benedikt XVI. vor der menschlichen und seelischen Verarmung gewarnt. Sein Auftreten während der Deutschlandreise sorgt für reichlich Kritik.</p>
<p>Zum Abschluss seiner Deutschlandreise hat Papst Benedikt XVI. vielfach als unnachgiebig kritisierte Haltungen des Vatikans in Grundsatzfragen bekräftigt. Bei einer Messe mit rund 100&#8217;000 Besuchern in Freiburg rief er die deutschen Katholiken am Sonntag zu absoluter Papsttreue auf&#8230;.</p>
<p><strong>Kritik an Treffen mit Missbrauchsopfern</strong><br />
Bereits am späten Freitag traf Benedikt in Erfurt fünf von der Deutschen Bischofskonferenz bestimmte Männer und Frauen, die von Geistlichen sexuell missbraucht worden waren, und sprach ihnen laut einer Mitteilung sein «tiefes Mitgefühl und Bedauern» aus.<br />
Das Treffen wurde von unberücksichtigten Opferverbänden scharf kritisiert. Das internationale Netzwerk SNAP sprach von einer schönen aber «bedeutungslosen Geste». Der Papst müsse Kinder schützen, weigere sich aber dies tun. Zudem müsse er härter gegen «Verbrecher-Priester» vorgehen.<br />
Der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sprach von einem neuen Treffen nach dem Muster «Verleugnen, Verschweigen und Vertuschen»&#8230;.</p>
<p><a href="http://bazonline.ch/ausland/europa/Der-Papst-will-die-absolute-Treue-/story/26628616" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
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		<title>Papst in Freiburg umjubelt – Treffen mit Kohl</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 15:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[FOCUS ONLINE 24.09.2011 &#8230;Außerhalb des offiziellen Programms hatte er am Vorabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit fünf Missbrauchsopfer getroffen und sich erschüttert gezeigt. Der Skandal um jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern in kirchlichen und anderen Einrichtungen hatte im vergangenen Jahr an den Grundfesten der katholischen Kirche gerüttelt. Opferinitiativen bedauerten, dass ihre Vertreter nicht zu dem Treffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FOCUS ONLINE 24.09.2011</p>
<p>&#8230;Außerhalb des offiziellen Programms hatte er am Vorabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit fünf Missbrauchsopfer getroffen und sich erschüttert gezeigt. Der Skandal um jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern in kirchlichen und anderen Einrichtungen hatte im vergangenen Jahr an den Grundfesten der katholischen Kirche gerüttelt. Opferinitiativen bedauerten, dass ihre Vertreter nicht zu dem Treffen eingeladen worden seien.</p>
<p>In einer Erklärung des Vatikans und der Bischofskonferenz hieß es, der Papst habe den zwei Frauen und drei Männern versichert, dass den Verantwortlichen in der Kirche an der Aufarbeitung aller Missbrauchsdelikte gelegen sei und sie um besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen bemüht seien. Der Trierer Bischof Stefan Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der Bischofskonferenz, sagte, die Atmosphäre sei gut und frei von Vorwürfen gewesen. „Es wurde auch geweint“, ergänzte der Sekretär der Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer.</p>
<p>Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte die Begegnung als „scheinheilig“. Sie sei ein Rückschritt und diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte der Vorsitzende der Opfervereinigung, Norbert Denef, der dpa&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/kirchen-papst-in-freiburg-umjubelt-treffen-mit-kohl_aid_668545.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Papst in Freiburg umjubelt &#8211; Treffen mit Kohl</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 04:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[schwarzwaelder.bote.de 24.09.2011 Papst in Freiburg umjubelt &#8211; Treffen mit Kohl &#8230;Außerhalb des offiziellen Programms hatte er am Vorabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit fünf Missbrauchsopfer getroffen und sich erschüttert gezeigt. Der Skandal um jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern in kirchlichen und anderen Einrichtungen hatte im vergangenen Jahr an den Grundfesten der katholischen Kirche gerüttelt. Opferinitiativen bedauerten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>schwarzwaelder.bote.de 24.09.2011</p>
<p>Papst in Freiburg umjubelt &#8211; Treffen mit Kohl</p>
<p>&#8230;Außerhalb des offiziellen Programms hatte er am Vorabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit fünf Missbrauchsopfer getroffen und sich erschüttert gezeigt. Der Skandal um jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern in kirchlichen und anderen Einrichtungen hatte im vergangenen Jahr an den Grundfesten der katholischen Kirche gerüttelt. Opferinitiativen bedauerten, dass ihre Vertreter nicht zu dem Treffen eingeladen worden seien.</p>
<p>In einer Erklärung des Vatikans und der Bischofskonferenz hieß es, der Papst habe den zwei Frauen und drei Männern versichert, dass den Verantwortlichen in der Kirche an der Aufarbeitung aller Missbrauchsdelikte gelegen sei und sie um besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen bemüht seien. Der Trierer Bischof Stefan Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der Bischofskonferenz, sagte, die Atmosphäre sei gut und frei von Vorwürfen gewesen. &#8220;Es wurde auch geweint&#8221;, ergänzte der Sekretär der Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer.</p>
<p>Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte die Begegnung als &#8220;scheinheilig&#8221;. Sie sei ein Rückschritt und diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte der Vorsitzende der Opfervereinigung, Norbert Denef, der dpa&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.papstbesuch-papst-in-freiburg-umjubelt-treffen-mit-kohl.b2ea5369-bc55-469b-94ef-e7feb2adcd61.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Missbrauchsopfer kritisieren Papsttreffen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 03:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE 24.09.2011 Missbrauchsopfer kritisieren Papsttreffen Erfurt (dpa) &#8211; Papst Benedikt XVI. hat sich am Freitagabend in Erfurt mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen. &#8230;Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte das Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit als «scheinheilig» und unzureichend. Die Begegnung diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZEIT ONLINE 24.09.2011</p>
<p>Missbrauchsopfer kritisieren Papsttreffen</p>
<p>Erfurt (dpa) &#8211; Papst Benedikt XVI. hat sich am Freitagabend in Erfurt mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen.</p>
<p>&#8230;Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte das Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit als «scheinheilig» und unzureichend. Die Begegnung diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte der Vorsitzende der Opfervereinigung, Norbert Denef, der Nachrichtenagentur dpa: «Das bringt überhaupt nichts. Das ist eine Strategie, um der Gesellschaft zu signalisieren, wir tun etwas.» Stattdessen solle die Kirche ihre Akten öffnen und der Politik empfehlen, die Verjährungsfristen aufzuheben, forderte Denef&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/news/2011-09/24/kirchen-missbrauchsopfer-kritisieren-papsttreffen-24151609/seite-1" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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