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	<title>netzwerkB &#187; – Presse</title>
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	<description>Norbert Denef berichtet von seinen Erfahrungen …</description>
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		<title>NORBERT DENEF: &#8220;Lo único que tendría sentido es anular la prescripción&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[––Espanol]]></category>

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		<description><![CDATA[elPeriódico.com 16.07.2010
Los colectivos de víctimas de Alemania y Austria mostraban ayer su decepción con el Vaticano. «No han cambiado básicamente nada», aseguraba Norbert Denef, portavoz de la plataforma alemana de víctimas de la violencia sexual y especializado en casos relacionados con la Iglesia: «Lo único que tendría sentido es anular la prescripción de estos delitos, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>elPeriódico.com 16.07.2010</p>
<p>Los colectivos de víctimas de Alemania y Austria mostraban ayer su decepción con el Vaticano. «No han cambiado básicamente nada», aseguraba Norbert Denef, portavoz de la plataforma alemana de víctimas de la violencia sexual y especializado en casos relacionados con la Iglesia: «Lo único que tendría sentido es anular la prescripción de estos delitos, abrir las actas del Vaticano e investigar los delitos antiguos».<span id="more-3720"></span></p>
<p>La asociación de afectados por abusos de la Iglesia en Austria secunda la reivindicación. Aunque admite «un pequeño paso en la dirección correcta», critica la continuación de la ocultación y la falta de intención del Vaticano de llevar a los pederastas ante la justicia civil.</p>
<p>Los colectivos de Austria y Alemania coinciden en poner a Bélgica como ejemplo de firmeza ante la jerarquía eclesiástica. «En Alemania, el Estado protege a la Iglesia. Parece que no vean que lleva siglos cubriéndose las espaldas y lo va a seguir haciendo si todo se soluciona dentro de la misma Iglesia», explica Denef, antes de concluir: «Estos cambios son solo una manera de fingir que se hace algo. Es peor que si no hicieran nada».</p>
<p><a href="http://www.elperiodico.com/es/noticias/sociedad/20100716/norbert-denef-unico-que-tendria-sentido-anular-prescripcion/389528.shtml" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Nichts verschweigen, alles in Frage stellen!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 06:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE 21.06.2010
Hilft gegen Wut
Nichts verschweigen, alles in Frage stellen!
Was heißt eigentlich heilig? Im Internet steht, dass das Wort etwas Besonderes bezeichnet und dass sich darin das »Heile«, Ganze, Intakte wiederfindet. Und jetzt fragen Sie ausgerechnet mich, der als Messdiener von einem Priester und danach als Jugendlicher von einem Kirchenmusiker missbraucht wurde, nach so etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZEIT ONLINE 21.06.2010</p>
<p>Hilft gegen Wut</p>
<p>Nichts verschweigen, alles in Frage stellen!</p>
<p>Was heißt eigentlich heilig? Im Internet steht, dass das Wort etwas Besonderes bezeichnet und dass sich darin das »Heile«, Ganze, Intakte wiederfindet. Und jetzt fragen Sie ausgerechnet mich, der als Messdiener von einem Priester und danach als Jugendlicher von einem Kirchenmusiker missbraucht wurde, nach so etwas wie Unversehrtheit. Heilig, heilig, heilig: Wie oft habe ich das als Kind und Jugendlicher gesungen! Diese Kirchenmusik macht einem ja Gänsehaut, die vernebelt einem die Sinne und bringt einen in Ekstase. Bei mir mischte sich das Schöne mit dem Schlimmen zu einem Chaos. Irgendwann blieb nur noch der Rückzug ins Schweigen.<span id="more-3344"></span></p>
<p>Um da wieder rauszukommen, muss man den Mut haben, Fragen zu stellen. Als ich zu fragen anfing, wurde ich allerdings fast wahnsinnig. Warum musste mir das passieren? Warum mit zehn Jahren? Warum mit 16 aufs Neue? Worte zu finden über die eigene Wut hinaus und bei allem nach dem Warum zu forschen – das ist mir im Leben das Wichtigste, wenn Sie so wollen etwas Heiliges. Shakespeare hat in Macbeth gesagt: »Was, Mann! Zieh nicht den Hut so in die Stirn: / Gib Leiden Worte; Schmerz, der nicht frei spricht, / flüstert im Herzen, bis es birst und bricht.« Das habe ich am eigenen Leib erfahren, dass stummer Schmerz und Wut und Ärger unfrei machen.</p>
<p>Mit der pompösen Entschuldigungsrede des Papstes letzten Freitag spielen die Kirchenoberen uns eine Komödie vor. Denn wer sich entschuldigt, fordert Vergebung, und wenn das Opfer nicht vergibt, dann betet der Papst für dessen Seelenheil, dass es wieder vergeben kann. Was für eine Farce! 10000 Priester ziehen sich in Rom Kostüme an, und einer behauptet, er spreche im Namen Gottes, und die anderen küssen seinen Ring. Dieses Entschuldigungsgerede dient doch bloß der Verdrängung. Wem verziehen wird, der muss sich nicht ändern. Der Papst sollte lieber die geheimen Akten öffnen und die Betroffenen angemessen entschädigen.</p>
<p>Ich bin sehr fürs Rationale, denn ich habe lernen müssen, dass der Glaube an die heilige christliche Kirche so ist, als würde man immer tiefer in einen dunklen Tunnel rennen. Ans Licht kommt man durch hartnäckiges Fragen. Dadurch gelangt man ins Freie.</p>
<p>Norbert Denef , geboren 1949 in Delitzsch bei Leipzig, ist Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (www.netzwerkb.org). Er selbst wurde zwischen dem 10. und 18. Lebensjahr von einem Priester und einem Organisten missbraucht. Im Jahr 2003 bot ihm das Bistum Magdeburg eine Entschädigung an, unter der Bedingung, dass er sich verpflichtet, weiter zu schweigen. Denef kämpft derzeit beim Europäischen Gerichtshof für eine Aufhebung der Verjährungsfristen für sexuelle Gewalt im Zivilrecht. Sein Buch »Ich wurde sexuell missbraucht« kann man für 10 Euro beim Autor beziehen (norbert@denef.com)</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/25/Kolumne-Das-is-mir-heilig" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>DAS IST MIR HEILIG</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 11:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[DIE ZEIT 17.06.2010
Hilft gegen Wut
Nichts verschweigen, alles in Frage stellen!
von Norbert Denef
Was heißt eigentlich heilig? Im Internet steht, dass das Wort etwas Besonderes bezeichnet und dass sich darin das »Heile«, Ganze, Intakte wiederfindet. Und jetzt fragen Sie ausgerechnet mich, der als Messdiener von einem Priester und danach als Jugendlicher von einem Kirchenmusiker missbraucht wurde, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE ZEIT 17.06.2010</p>
<p>Hilft gegen Wut</p>
<p>Nichts verschweigen, alles in Frage stellen!</p>
<p>von Norbert Denef</p>
<p>Was heißt eigentlich heilig? Im Internet steht, dass das Wort etwas Besonderes bezeichnet und dass sich darin das »Heile«, Ganze, Intakte wiederfindet. Und jetzt fragen Sie ausgerechnet mich, der als Messdiener von einem Priester und danach als Jugendlicher von einem Kirchenmusiker missbraucht wurde, nach so etwas wie Unversehrtheit. Heilig, heilig, heilig: Wie oft habe ich das als Kind und Jugendlicher gesungen! Diese Kirchenmusik macht einem ja Gänsehaut, die vernebelt einem die Sinne und bringt einen in Extase. Bei mir mischte sich dieses Schöne mit dem Schlimmen zu einem Chaos. Irgendwann blieb nur noch der Rückzug ins Schweigen.<span id="more-3315"></span></p>
<p>Um da wieder rauszukommen, muss man den Mut haben, Fragen zu stellen. Als ich zu fragen anfing, wurde ich allerdings fast wahnsinnig. Warum musste mir das passieren? Warum mit zehn Jahren? Warum mit 16 aufs Neue? Worte zu finden über die eigene Wut hinaus und bei allem nach dem Warum zu forschen ¬ &#8211; das ist mir im Leben das Wichtigste, wenn Sie so wollen etwas Heiliges. Shakespeare hat in Macbeth gesagt: »Was, Mann! zieh nicht den Hut so in die Stirn: / Gib Leiden Worte; Schmerz, der nicht frei spricht, / Flüstert im Herzen, bis es birst und bricht.« Das habe ich am eigenen Leib erfahren, dass stummer Schmerz und Wut und Ärger unfrei machen.</p>
<p>Mit der pompöse Entschuldigungsrede des Papstes letzten Freitag spielen die Kirchenoberen uns eine Komödie vor. Denn wer sich entschuldigt, fordert Vergebung, und wenn das Opfer nicht vergibt, dann betet der Papst für sein Seelenheil, dass es wieder vergeben kann. Was für eine Farce! 10 000 Priester ziehen sich in Rom Kostüme an, und einer behauptet, er spreche im Namen Gottes, und die anderen küssen seinen Ring. Dieses Entschuldigungsgerede dient doch bloß der Verdrängung. Wem verziehen wird, der muss sich nicht ändern. Der Papst sollte lieber die geheimen Akten öffnen und die Betroffenen angemessen entschädigen.</p>
<p>Ich bin sehr fürs Rationale, denn ich habe lernen müssen, dass der Glaube an die heilige christliche Kirche so ist, als würde man immer tiefer in einen dunklen Tunnel rennen. Ans Licht kommt man durch hartnäckiges Fragen. Dadurch gelangt man ins Freie.</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2010/06/17.6.2010_DIE-ZEIT_Glauben-und-Zweifeln.pdf" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>&#8220;Hart aber fair&#8221; entschuldigt sich</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Bistum-Magdeburg.de
Redaktion unterlief grober Fehler
Magdeburg (pbm) &#8211; Der Produzent der ARD-Sendung „Hart aber fair&#8221; hat sich für einen schwerwiegenden Fehler in der Sendung am 24. Februar beim Bistum Magdeburg telefonisch entschuldigt. Zugleich kündigte er eine Richtigstellung auf der Webseite der Sendung an. Am Beginn der Sendung hatte Moderator Frank Plasberg behauptet, das Bistum Magdeburg wolle von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bistum-Magdeburg.de</p>
<p>Redaktion unterlief grober Fehler</p>
<p>Magdeburg (pbm) &#8211; Der Produzent der ARD-Sendung „Hart aber fair&#8221; hat sich für einen schwerwiegenden Fehler in der Sendung am 24. Februar beim Bistum Magdeburg telefonisch entschuldigt. Zugleich kündigte er eine Richtigstellung auf der Webseite der Sendung an. Am Beginn der Sendung hatte Moderator Frank Plasberg behauptet, das Bistum Magdeburg wolle von Norbert Denef wissen, ob er „aus der Sache mit dem sexuellen Missbrauch&#8221; Profit ziehen wolle. Erst eine gute halbe Stunde später, nachdem diese Aussage ihre Wirkung in der Gesprächsrunde hinterlassen hatte, insbesondere bei Weihbischof Hans-Jochen Jaschke &#8211; und im Publikum, korrigierte der Moderator seinen Fehler: „Diese Frage kam nicht vom Bistum, sondern von einem Zuschauer &#8230;&#8221;  Im Wortlaut  Frank Plasberg am Beginn der Sendung, Herrn Denef zugewandt: „&#8230;Man habe aus dem Fehler gelernt, sagt das Bistum, das ist ja eine schöne Erklärung&#8230; In derselben Mail, ja, man habe aus dem Fehler gelernt, werden wir aufgefordert, werde ich aufgefordert, Sie zu fragen, ob es Ihnen um Aufklärung geht, oder ob Sie aus der Sache mit dem sexuellen Missbrauch Profit ziehen wollen oder die Kirche beschädigen wollen.&#8221;  Plasberg: „Aber ich muss grade noch was richtig stellen. Am Anfang der Sendung hab´ ich aus einer Mail zitiert, es ist nach wie vor richtig, dass das Bistum Magdeburg Ihnen, Herr Denef, Schweigegeld angeboten hat und auch heute einräumt, dass das ein Fehler war. Darüber haben wir am Anfang der Sendung gesprochen. Falsch ist aber, das haben wir jetzt noch mal recherchiert, dass das Bistum mich aufgefordert hat, Sie, Herr Denef, zu fragen, ob Sie Profit aus dem Missbrauch ziehen wollen. Diese Frage kam nicht vom Bistum, sondern von einem Zuschauer&#8230;&#8221;</p>
<p><a href="http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=1374&amp;idart=14040" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Kein Schweigegeld &#8211; trotzdem Fehler gemacht</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/06/03/kein-schweigegeld-trotzdem-fehler-gemacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Bistum-Magdeburg.de
Aus Fehler gelernt, Leitlinien konsequent umgesetzt
Angesichts der von Herrn Norbert Denef in der Vergangenheit und aktuell vorgetragenen Aussage, das Bistum Magdeburg habe ihm mit der finanziellen Entschädigung ein „Schweigegeld&#8221; zahlen wollen, möchte ich an dieser Stelle wie folgt Stellung nehmen:
Herr Norbert Denef zeigte 2003 beim Bistum Magdeburg an, dass er in den Jahren 1958 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bistum-Magdeburg.de</p>
<p>Aus Fehler gelernt, Leitlinien konsequent umgesetzt</p>
<p>Angesichts der von Herrn Norbert Denef in der Vergangenheit und aktuell vorgetragenen Aussage, das Bistum Magdeburg habe ihm mit der finanziellen Entschädigung ein „Schweigegeld&#8221; zahlen wollen, möchte ich an dieser Stelle wie folgt Stellung nehmen:<br />
Herr Norbert Denef zeigte 2003 beim Bistum Magdeburg an, dass er in den Jahren 1958 bis 1964 durch einen 1998 verstorbenen Priester dieses Gebietes sexuell missbraucht worden war. Er verband damit die Erwartung, dass eine Wiedergutmachung von 450 000 Euro gezahlt würde. Das Bistum betraute einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen.<br />
Im ersten Entwurf einer gemeinsamen Vereinbarung über therapeutische Hilfeleistungen hat das Bistum von Herrn Denef erwartet, dass er den sexuellen Missbrauch nicht öffentlich machen würde. Wesentliches Motiv dafür war der Schutz seiner Herkunftsfamilie und des katholischen Gemeindelebens vor Ort. Die Familie hatte nachdrücklich um Verschwiegenheit gebeten. Zugleich wollte das Bistum pauschalen Vorwürfen zuvorkommen, die im Zusammenhang mit dem schweren Vergehen des Priesters zu befürchten waren.   Aus späterer Sicht war diese Vorgehensweise des Bistums ein Fehler, der dem Opfer möglicherweise weiteren Schaden zugefügt hat. Deshalb wurde die in Aussicht genommene Regelung aus der endgültig in 2005 geschlossenen Vereinbarung gestrichen. Dort heißt es nun: „Ohne Rücksicht auf eine bereits eingetretene Verjährung schädigender Handlungen und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht zahlt das Bistum an Herrn Denef 25.000 Euro zur Durchführung einer Therapie. Über Art und Umfang der Therapie entscheidet Herr Denef selbst.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=1374&amp;idart=14034" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Sprache für Unsagbares</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 07:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[DA-im Netz.de 3.06.2010
von STEFAN MICHALZIK
Drei Menschen, die reden. Nach Jahrzehnten des Schweigens, der Sprachlosigkeit ist das ein Schritt nach vorn, wo wahre Befreiung nicht sein kann. Mit einem Monolog-Triptychon zum Missbrauchsmotiv greift das Frankfurter Autoren-Theater eine Thematik auf, die nach lange währender gesellschaftlicher Verdrängung hervorgebrochen ist.
Die gleichsam tagesaktuelle Schnelligkeit ist dem Theater, ist der dramatischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DA-im Netz.de 3.06.2010</p>
<p>von STEFAN MICHALZIK</p>
<p>Drei Menschen, die reden. Nach Jahrzehnten des Schweigens, der Sprachlosigkeit ist das ein Schritt nach vorn, wo wahre Befreiung nicht sein kann. Mit einem Monolog-Triptychon zum Missbrauchsmotiv greift das Frankfurter Autoren-Theater eine Thematik auf, die nach lange währender gesellschaftlicher Verdrängung hervorgebrochen ist.<br />
Die gleichsam tagesaktuelle Schnelligkeit ist dem Theater, ist der dramatischen Produktion an sich wesensfremd. Einen heiklen Schnellschuss hat Wolfgang Spielvogel, der Regisseur und Begründer des FAT in der Hausener Brotfabrik, gleichwohl nicht gelandet.<br />
Den Textvorlagen ist die Unmittelbarkeit der autobiografischen Äußerung eigen. Das Ringen um eine Sprache für das schier unaussprechliche stellt der Frankfurter Schriftsteller Bodo Kirchhoff in den Mittelpunkt seines im März im Magazin „Der Spiegel“ veröffentlichten Essays „Sprachloses Kind“. Der Täter, Kantor und Leiter eines evangelischen Internats am Bodensee, wird charakterisiert, das Geschehen präzise geschildert. Vor allem ist es das eigene Empfinden mitsamt der fatalen Prägung für das Leben, das Kirchhoff in diesem Schlüsseltext für sein Werk darstellt, mit schneidender Genauigkeit.<br />
Ringen um die Sprache: Der Ich-Sprecher in Wolfgang Spielvogels auf einen Bericht des inzwischen medienbekannten Norbert Denef zurückgehenden Monodramas „Alles muss raus“ arbeitet an einer für eine Familienzusammenkunft – mit Beisein des Täters, eines katholischen Pfarrers und Freundes der Familie – bestimmten Bekenntnisrede. Ausgang offen: Es bleibt unklar, ob diese Rede je gehalten wird.<br />
Impromptuhaft zwischen diesen Hervorbringungen männlicher Urheber steht der kurze Bericht einer Anonyma, die ob der Übergriffe des Vaters bei der Mutter, die das Bild vom guten Ehemann nicht angekratzt sehen mochte, kein Gehör fand.<br />
Reduktion und Dichte sind die Charakteristika dieses gerade mal eine Stunde kurzen Abends. Es ist beachtlich, zu was für einer Differenziertheit die Schauspieler Sandra Baumeister-Roth, Ilja Kamphues und Victor Vössing gelangen an einem Motiv, das kein Pathos vertrüge. Dem wird entgegengewirkt mit Mitteln des Tanzes und der Musik, vor allem aber durch intensive, genaue Arbeit an der Form.</p>
<p><a href="http://www.da-imnetz.de/nachrichten/kultur/sprache-unsagbares-790067.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heilig, heilig ist der Herr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/30/heilig-heilig-ist-der-herr/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 20:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurter Rundschau 30.05.2010
Von Grete Götze
Ein Tisch und ein Stuhl stehen auf der Bühne. Mehr Requisiten braucht dieser Doppelabend im Frankfurter Autorentheater nicht. Denn es geht nur darum, dass die drei Protagonisten das eine loswerden: Sie wurden missbraucht. Alle erhoffen sich, durch dieses Geständnis wieder Herr ihrer selbst zu werden.
Basierend auf dem kürzlich im Spiegel veröffentlichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurter Rundschau 30.05.2010</p>
<p>Von Grete Götze</p>
<p>Ein Tisch und ein Stuhl stehen auf der Bühne. Mehr Requisiten braucht dieser Doppelabend im Frankfurter Autorentheater nicht. Denn es geht nur darum, dass die drei Protagonisten das eine loswerden: Sie wurden missbraucht. Alle erhoffen sich, durch dieses Geständnis wieder Herr ihrer selbst zu werden.</p>
<p>Basierend auf dem kürzlich im Spiegel veröffentlichten Bericht des Frankfurter Schriftstellers Bodo Kirchhoff und der Dramatisierung des autobiografischen Berichts von Norbert Denef versuchen die Schauspieler des Autorentheaters stellvertretend, sich von der Last freizustrampeln. Die Geständnisse passen gut auf die Off-Off-Bühne der Brotfabrik, weil der Zuschauer in diesem kleinen schwarzen Raum keine Möglichkeit hat, sich dieser intimen Situation zu entziehen.</p>
<p>&#8220;Sprachloses Kind&#8221; hat Kirchhoff seinen Text genannt. Und dem Autorentheater bei der Erstaufführung freie Hand gelassen. Das Ensemble wollte aber gar nichts anderes daraus machen. Der Text spricht für sich: Der Ich-Erzähler wurde als Zwölfjähriger auf einer evangelischen Internatsschule missbraucht &#8211; und fühlt sich seither als &#8220;sprachloses Kind mit Schwanz&#8221;. Missbrauch, so formuliert es der Text für all die anderen Opfer und ihre Familien, hinterlässt ein &#8220;Sprachloch&#8221;.</p>
<p>Ihm versucht die Schauspielerin Sandra Baumeister durch einen Befreiungstanz zu entgegnen. Sie krümmt sich zusammen, wiegt sich wie ein Kind hin und her, das sich selbst beruhigen will. Ihr Tanz ist die Zäsur zum zweiten Teil: In &#8220;Alles muss raus&#8221; bereitet sich ein Mann darauf vor, seiner Familie zu offenbaren, dass er missbraucht wurde. Auch er kämpft darum, nicht ins Sprachloch zu fallen.</p>
<p>Immer wieder versuchen die Schauspieler, mit diesen zwei Tatsachen umzugehen: Bodo Kirchhoff wurde als Internatsschüler von seinem Religionslehrer missbraucht. Norbert Denef wurde als Messdiener von einem Priester und einem Organisten missbraucht. Umso tragischer hört sich der fünfte Satz aus Schuberts Deutscher Messe an, den Viktor Vössing in der Mitte des Abends in seiner schlichten, eingängigen Melodie singt: &#8220;Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr. Heilig, heilig, heilig, heilig ist nur Er.&#8221;</p>
<p>Dass im Autorentheater nach jeder Vorstellung Brot und Wein gereicht wird, wirkt an diesem Abend(-Mahl) bedrückend. Ensemblemitglied Norbert Saßmannshausen schlägt vor, &#8220;die Fenster zu öffnen, damit ein bisschen Abendluft hereinkommt&#8221;. Gute Idee.</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2701897_Heilig-heilig-ist-der-Herr.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<item>
		<title>Missbrauchsopfer klagt an: „Der Staat schützt die Täter“</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/23/missbrauchsopfer-klagt-an-%e2%80%9eder-staat-schutzt-die-tater%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 05:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Lübecker Nachrichten 23.05.2010
Von Curd Tönnemann
Sein Protest auf dem Ökumenischen Kirchentag ging durch die Medien.  Missbrauchsopfer Norbert Denef aus Scharbeutz spricht jetzt von  bewusster Inszenierung – und seinem Hauptziel.

Lügentheater“  brüllt der 61-Jährige. „Wir werden zum Schweigen gebracht. Wir wollen  uns selbst vertreten.“ Norbert Denef tobt vor einer Bühne, auf der die  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="news_headline">Lübecker Nachrichten 23.05.2010</div>
<div>Von Curd Tönnemann</div>
<p><!-- /news_headline --><strong>Sein Protest auf dem Ökumenischen Kirchentag ging durch die Medien.  Missbrauchsopfer Norbert Denef aus Scharbeutz spricht jetzt von  bewusster Inszenierung – und seinem Hauptziel.<span id="more-2982"></span><br />
</strong></p>
<p>Lügentheater“  brüllt der 61-Jährige. „Wir werden zum Schweigen gebracht. Wir wollen  uns selbst vertreten.“ Norbert Denef tobt vor einer Bühne, auf der die  Katholische Kirche eine Podiumsdiskussion zu Missbrauchsfällen in ihren  Reihen inszenieren will. Denef sorgt in München für einen Eklat, er  scheint die Veranstaltung sprengen zu wollen. Denefs Wutanfall scheint  spontan. Doch der Mann, Sprecher des „Netzwerks Betroffener von  sexualisierter Gewalt“, sagt jetzt: „Es war alles Kalkül. Ich habe  meinen Auftritt wochenlang akribisch vorbereitet. Die Journalisten waren  bestellt.“</p>
<p>Der Scharbeutzer erklärt das so: „Ich wusste, dass von  der Kirche mit dieser Veranstaltung der Deckel zugeschraubt werden  sollte. Ich musste beweisen, wie Kirche Betroffene behandelt. Das ist  mir gelungen.“ Sie, die da oben in der Kirche, die da oben auf der  Bühne, sie redeten über die Köpfe der Opfer hinweg. Seit Jahrzehnten.  Und wie erwartet auch in München. Deshalb habe er ein Zeichen setzen  wollen. „Wir wollen auf Augenhöhe diskutieren. Anders werden wir nicht  wahrgenommen.“</p>
<p>Denef hatte sich für seinen Auftritt in den  Messehallen nach eigenen Worten mit einem Fernsehteam verabredet. Er  habe von einer Opferschutzorganisation (SNAP) in den USA gelernt, wie  man mit Kinderfotos Medienaufmerksamkeit erzeugt. Denef hält in München  ein Schwarzweiß-Porträt von seiner Erstkommunion vor der Brust. Es zeigt  einen andächtigen Zehnjährigen. „Mit Bildern demonstriert man, worum es  geht. Bilder sind emotional.“</p>
<p>Wochen, nachdem diese  Aufnahme entstand, begann der sexuelle Missbrauchs Denefs. Er selbst  meidet dieses Wort, weil dessen zweite Silbe etwas Falsches suggeriere.  Denef spricht stattdessen von sexualisierter Gewalt. Er leidet bis heute  unter Alpträumen.</p>
<p>Sein persönlicher Leidensweg begann 1958 in  seinem Heimatort Delitzsch bei Leipzig. Norbert Denef war zehn Jahre alt  und wollte endlich Messdiener werden, „endlich auch zu dieser Gruppe  gehören“. Zwei ältere Brüder waren bereits Ministranten. „Und der  Pfarrer war so nett, überall im Dorf beliebt.“ Nach dem Gottesdienst  nahm ihn der Geistliche mit ins Pfarrhaus. Doch es ging nicht in die  Bücherei, wie der Junge glaubte, sondern in die Privaträume des Pfarrers  in die erste Etage. „Der Pfarrer schloss die Tür ab, setzte sich in  einen Sessel, nahm mich auf den Schoß.“ Dann fing er an, den Jungen  auszuziehen, ihn im Intimbereich zu berühren. „Diese Bilder haben sich  eingebrannt“, sagt Denef heute. Mehrere Male in der Woche passierte ihm  das Gleiche. „Ich wusste nur, dass irgendetwas nicht richtig war.“  Denefs Martyrium dauerte sechs Jahre. Er habe mit niemandem darüber  reden können. „Der Pfarrer war ein Freund der Familie.“ Eines Tages war  der Pfarrer versetzt. „Einfach weg.“</p>
<p>Norbert Denef schloss sich  erleichtert dem Kirchenchor an. Er war 16 Jahre alt war, als ein neuer  Organist in die Gemeinde kam. Der Chorleiter feierte gerne mit den  Jugendlichen. An solch einem Abend, man hatte etwas getrunken, bot der  Kirchenangestellte Denef an, bei ihm auf der Couch zu übernachten. Kaum  war das Licht aus, kroch er unter Norberts Decke. „Da ging die gleiche  Scheiße weiter“, erinnert sich Denef an den „Seelenmord“, wie er es  nennt, der weitere zwei Jahre dauert.</p>
<p>Mehr als drei  Jahrzehnte schweigt Denef. Erst nach zahlreichen Therapien findet er  schließlich die Kraft, den Missbrauch auszusprechen. Als er sich  offenbart, stößt er in der eigenen Familie auf Unverständnis. „Du hast  so lange geschwiegen, dann hättest du für den Rest deines Lebens auch  noch deine Klappe halten können.“</p>
<p>Denef zeigt seine Peiniger an.  Beide haben die Verbrechen schriftlich gestanden. Das Bistum Magdeburg  räumt den Missbrauch durch einen Priester ein. Aus „christlicher  Mitverantwortung“ wird Denef eine Entschädigungssumme von 25 000 Euro  angeboten – um die „fortdauernde Traumatisierung“ zu lindern. Im  Gegenzug solle Denef es unterlassen, „irgendwelche Informationen über  die angeblich schädigenden Handlungen oder über die Zahlung des  Geldbetrages Dritten gegenüber zu äußern“. Denef lehnt ab.</p>
<p>Nach  zweijährigem Kampf mit Anwälten verzichtet die Kirche schließlich auf  die Schweigeverpflichtung. „Symptomatisch“, sagt er. „Die Kirche gibt  immer erst etwas zu, wenn sie mit dem Rücken zur Wand steht.“ Auch heute  noch, wo ein „Tsunami“ über sie hereingebrochen sei. So nennt Denef die  Fülle bekannt gewordener Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche.  Denef hat ein Netzwerk Betroffener gegründet. Sein Hauptziel: Die  Aufhebung der Verjährungsfrist von sexuellem Missbrauch im Zivilrecht –  und zwar rückwirkend. Eine entsprechende Petition an den Bundestag wurde  abgelehnt. Denef sagt: „Der Staat schützt die Täter, nicht die Opfer.“  Gegen die Ablehnung sammelt der Scharbeutzer jetzt Unterschriften für  eine Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof. 15 000 Menschen haben  inzwischen im Internet-Aufritt von „Netzwerk B“ (www.netzwerkb.org)  unterschrieben. „Ich muss weiter kämpfen“, sagt Denef. „Sonst halte ich  das Leben nicht aus.“</p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/artikel/2790442" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Ursula Enders, Leiterin der Opferorganisation &#8220;Zartbitter&#8221; in Köln, verteidigte den Protest Denefs</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 06:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Evangelischer Pressedienst 14.05.2010

Eklat bei Missbrauchsdebatte auf Kirchentag 
München/Berlin (epd). Beim Ökumenischen Kirchentag in München ist am Freitag eine Podiumsdiskussion zu Fällen sexuellen Missbrauchs massiv von einem Opfervertreter gestört worden. Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, scheiterte allerdings mit seinem Versuch, den Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, Klaus Mertes, an seinem Vortrag zu hindern.
Unbeeindruckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evangelischer Pressedienst 14.05.2010<br />
<strong><br />
Eklat bei Missbrauchsdebatte auf Kirchentag </strong></p>
<p>München/Berlin (epd). Beim Ökumenischen Kirchentag in München ist am Freitag eine Podiumsdiskussion zu Fällen sexuellen Missbrauchs massiv von einem Opfervertreter gestört worden. Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, scheiterte allerdings mit seinem Versuch, den Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, Klaus Mertes, an seinem Vortrag zu hindern.</p>
<p>Unbeeindruckt von den Zwischenrufen setzte der Jesuitenpater seine Rede fort und erntete dafür großen Applaus von den mehr als 6.000 Besuchern der Veranstaltung. Mertes hatte Fälle sexuellen Missbrauchs an seiner Schule öffentlich gemacht und damit die bundesweite Missbrauchsdebatte ins Rollen gebracht.</p>
<p>In der anschließenden Podiumsdiskussion warnte der Trierer Bischof Stephan Ackermann: &#8220;Die Opfer geraten immer mehr aus dem Blick.&#8221; Im Mittelpunkt stehe derzeit vor allem die Kirchenpolitik. Das Publikum quittierte Ackermanns Aussage teils mit Buh-Rufen, aber auch mit Beifall. Ackermann ist Missbrauchsbeauftragter der katholischen Deutschen Bischofskonferenz.</p>
<p>Der Bischof kündigte an, &#8220;im Kontakt mit den Opfern&#8221; sollen auch die neuen, überarbeiteten Leitlinien der Bischofskonferenz im Sommer veröffentlicht werden. &#8220;Wir wollen die Fortbildung verbessern und mehr Präventionsarbeit&#8221;, sagte Ackermann.</p>
<p>Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) bekräftigte ihre Forderung nach längeren Verjährungsfristen. Auch müsse Missbrauch künftig als Verbrechen und nicht nur als Vergehen im Strafgesetzbuch behandelt werden. Ebenso sollten die finanziellen Hilfen aufgestockt werden. Merk mahnte ferner einen neuen Umgang mit Sexualität an. Das sei nicht nur Anstrengung der Kirche, sondern Aufgabe aller.</p>
<p>Opfervertreter Denef, der vor 50 Jahren im sächsischen Delitzsch als Kind unter anderem von einem katholischen Priester missbraucht wurde, war kurz nach Beginn der Veranstaltung an die Bühne gestürmt. dort forderte er Mertes auf abzutreten und die Veranstaltung abzubrechen. Denef warf dem Jesuitenpater vor, nicht dieser habe die Debatte ins Rollen gebracht, sondern allein die Opfer.</p>
<p>Mertes reagierte mit Verständnis für den Mann und räumte ein, als Kirchenmann versagt zu haben. Er ließ sich aber nicht das Wort verbieten. &#8220;Nein, ich trete nicht ab. Auch als jemand, der versagt hat, darf ich sprechen&#8221;, sagte er und setzte seinen Vortrag nach Minuten des Tumults fort, nach denen sich Denef von der Bühne abwandte. Mertes sagte, man könne die Veranstaltung nicht auflösen, denn über das Thema müsse gesprochen werden, um Missbrauchsfälle zu verhindern und aufzuklären.</p>
<p>Ursula Enders, Leiterin der Opferorganisation &#8220;Zartbitter&#8221; in Köln, verteidigte den Protest Denefs. Die Zusammensetzung des Podiums sei eine &#8220;Provokation für die Opfer&#8221; gewesen, sagte sie dem Internetportal &#8220;evangelisch.de&#8221;. So habe es &#8220;nicht einen einzigen Vertreter der Betroffenen&#8221; gegeben. Stattdessen habe die Kirche &#8220;mit sich selbst&#8221; diskutiert und damit erneut ihre fehlende Sensibilität im Umgang mit den Opfern und fehlenden Willen zur Dialogbereitschaft bewiesen. Denef nun als &#8220;Störer&#8221; darzustellen, sei falsch.</p>
<p><a href="http://www.epd.de/ost/ost_index_75947.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Victims upset at Berlin roundtable on sexual abuse in school Special</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 20:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[DIGITAL JOURNAL 23.04.2010
By Riccardo Valsecchi.
Berlin &#8211; On April 23, a roundtable against child abuse has begun its work. The Berlin committee was set up by the Federal German Government in order to discuss assistance to victims and develop approaches to prevention.
The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIGITAL JOURNAL 23.04.2010</p>
<p>By Riccardo Valsecchi.</p>
<p>Berlin &#8211; On April 23, a roundtable against child abuse has begun its work. The Berlin committee was set up by the Federal German Government in order to discuss assistance to victims and develop approaches to prevention.</p>
<p>The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina Schroeder, the Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger and the Minister for Education and Research Prof. Dr. Annette Schavan.</p>
<p>The approximately 60 participants were divided in three working groups: the first will be dealing with issues of prevention and intervention; the second with legal and political consequences; the third with preparing German&#8217;s teachers and doctors in order to understand where the children are suffering sexual abuse.</p>
<p>The ministers said that they were satisfied by the proposals of the groups and they are making all the best to improve the situation for the future. They also said that the problem doesn&#8217;t involved only the Catholic Institution, but also other schools in Germany.</p>
<p>A group of victims, who studied at the infamous Catholic Canisius College, attended the conference and were pretty disappointed: &#8220;The proposals for the future are good,&#8221; said Marcello, &#8220;but who takes care about our right? We had the courage of coming out, we talked frankly, we have also the right to be listen.&#8221;</p>
<p>Marcello is now living in Portugal:&#8221;I can&#8217;t live in this land where my youth was spoiled by the perversion of a priest.&#8221;</p>
<p>Norbert Denef, a former victim and chairman of a group called NetzwerkB, criticized the Round Table meeting:</p>
<p>&#8220;We don&#8217;t see ourselves represented, we want to represent ourselves,&#8221; he said during a face to face with the Minister of Family Schroeder.</p>
<p>There are no victims or representatives of the victims among the 60 individuals on the committee.</p>
<p><a href="http://www.digitaljournal.com/article/291075" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Das unverschämte Opfer</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 19:51:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[sueddeutsche.de 14.05.2010
Von Sarina Pfauth
Dürfen Missbrauchsopfer stören? Beim Kirchentagsforum zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche wird das Schweigen gegeißelt &#8211; und es kommt zum Eklat.
&#8220;Sie haben versagt, treten Sie ab!&#8221;: Opfervertreter Norbert Denef, im Hintergrund Pater Klaus Mertes, Rektor des Canisius-Kollegs in Berlin, der Missbrauchsfälle an seiner Schule öffentlich gemacht hat. 
Er wird warm empfangen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sueddeutsche.de 14.05.2010</p>
<p>Von Sarina Pfauth</p>
<p>Dürfen Missbrauchsopfer stören? Beim Kirchentagsforum zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche wird das Schweigen gegeißelt &#8211; und es kommt zum Eklat.</p>
<p>&#8220;Sie haben versagt, treten Sie ab!&#8221;: Opfervertreter Norbert Denef, im Hintergrund Pater Klaus Mertes, Rektor des Canisius-Kollegs in Berlin, der Missbrauchsfälle an seiner Schule öffentlich gemacht hat. <span id="more-2873"></span></p>
<p>Er wird warm empfangen, zunächst. Pater Klaus Mertes, Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, wird von der Moderatorin als jener Mann begrüßt, der das Schweigen um die Missbräuche in der katholischen Kirche gebrochen hat und an die Öffentlichkeit gegangen ist. Tausende Zuschauer, die in der Messehalle C1 auf Kirchentags-Papphockern sitzen, klatschen Beifall.</p>
<p>&#8220;Ich bin noch mitten im Sturm&#8221;, setzt er zu seinem Statement an. Wie richtig er mit dieser Annahme liegt, wird nur Sekunden später klar, als Norbert Denef, der Vorsitzende des &#8220;Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt&#8221; nach vorne vor die Bühne stürmt. &#8220;Es ist ein Lügentheater!&#8221; brüllt er. Nicht Mertes habe das Schweigen gebrochen, sondern die Opfer. Hier auf dem Kirchentag würden die Opfer wieder einmal zum Schweigen gezwungen. &#8220;Sie haben versagt, treten Sie ab!&#8221;, fordert der Opfervertreter.</p>
<p>An der Bühne beginnt ein wildes Durcheinander. Kameraleute stürzen nach vorn und bilden einen Pulk um den Mann mit Nickelbrille und Anzug. Die Moderatorin Johanna Holzhauer ist augenscheinlich verunsichert, die Sicherheitskräfte sind es ebenso. Was tun? Der Mann ist ein Störenfried, aber haben Opfer nicht vielleicht das Recht zu stören? Laut und ungemütlich zu werden, gar unverschämt?</p>
<p>Klaus Mertes entscheidet, sich zumindest kurz auf eine Diskussion mit dem Mann einzulassen. &#8220;Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, nicht ich habe das Schweigen gebrochen, sondern die Opfer&#8221;, antwortet der Pater. &#8220;Das, was Sie sagen, muss ich jetzt aushalten&#8221;, fährt Mertes fort.</p>
<p>An Denef gewandt sagt der katholische Pater: &#8220;Aber auch als einer, der versagt hat, darf ich sprechen. Ich bin Ihnen schuldig, zu sprechen.&#8221; Er stehe hier als Vertreter der Institution Kirche &#8211; und andere Opfer hätten den Wunsch und auch das Recht, mit Vertretern dieser Institution zu sprechen. Mertes ist ein ruhiger, väterlicher Typ; ein Mann, dem viele in der Halle seine demütige Haltung abnehmen.</p>
<p>Der Vorrang der Opferperspektive, sagt er weiter, sei vom Evangelium her ganz klar &#8211; aber diese Perspektive sei sehr schwer einzunehmen. Wenn Opfer anfangen würden zu sprechen, ende das meist in einem Konflikt. &#8220;Die Armen sind nicht die Netten! Aber in ihrer Stacheligkeit haben sie der Kirche etwas zu sagen. Die Opfer müssen nicht Recht haben, aber wenn die Kirche nur zuhört und versucht, von oben herab zu helfen &#8211; dann wird sie nicht hören, was der Geist ihr heute zu sagen hat.&#8221;</p>
<p>Die Frage nach den Opfern ist zentral, da sind sich alle Podiumsteilnehmer einig. So sagt Bischof Stephan Ackermann gleich in seinen ersten Worten: &#8220;Ich bin erschrocken über den Verlauf der Veranstaltung. Der Mann (Norbert Denef, Anm. d. Red.) hat doch Recht: Wir sprechen über Institution. Ich habe das Gefühl, dass die Opfer aus dem Blick geraten.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/eklat-beim-forum-zu-missbrauch-das-unverschaemte-opfer-1.943787" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Missbrauchsopfer stürmt Podium</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/15/missbrauchsopfer-sturmt-podium/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 09:25:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburger Abendblatt 15.05.2010
Erhitzte Debatte auf dem Ökumenischen Kirchentag. &#8220;Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt&#8221;
Von Volker ter Haseborg
München. Der Mann schreit, er ist außer sich. &#8220;Lügentheater!&#8221;, brüllt er. &#8220;Wir werden zum Schweigen gebracht!&#8221; Und: &#8220;Wir wollen uns selbst vertreten!&#8221; Norbert Denef steht vor der Bühne, auf der eine Diskussion stattfinden soll. Der Titel: &#8220;Nichts gesehen, nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburger Abendblatt 15.05.2010</p>
<p>Erhitzte Debatte auf dem Ökumenischen Kirchentag. &#8220;Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt&#8221;</p>
<p>Von Volker ter Haseborg</p>
<p>München. Der Mann schreit, er ist außer sich. &#8220;Lügentheater!&#8221;, brüllt er. &#8220;Wir werden zum Schweigen gebracht!&#8221; Und: &#8220;Wir wollen uns selbst vertreten!&#8221; Norbert Denef steht vor der Bühne, auf der eine Diskussion stattfinden soll. Der Titel: &#8220;Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt &#8211; Missbrauch in der katholischen Kirche&#8221;.<span id="more-2830"></span><br />
Norbert Denef aus Scharbeutz ist ein Missbrauchsopfer in der katholischen Kirche. Er wurde in den 50er- und 60er-Jahren als Teenager im Bistum Magdeburg von einem Priester und einem Kirchenmitarbeiter sexuell missbraucht, jahrelang. Mittlerweile ist er Sprecher des &#8220;Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt&#8221;. Er will, dass die Diskussion abgebrochen wird, weil Opfer sexuellen Missbrauchs nicht mitdiskutieren dürfen. Eine halbe Stunde brüllt er gegen die laufende Veranstaltung an, Mitglieder seines Netzwerks legen Porträts von Missbrauchsopfern auf den Boden der Münchner Messehalle. Denef hält ein Schwarz-Weiß-Bild von sich hoch &#8211; ein Foto aus der Zeit, als er Ministrant war und missbraucht wurde. Pfadfinder sammeln die Zettel schnell wieder ein, Denef beendet seine Aktion schließlich. Freiwillig.<br />
Es war klar, dass die Missbrauchsdebatte am Freitag der emotionale Höhepunkt des Ökumenischen Kirchentags in München werden würde. Durch den Eklat wird die Stimmung zusätzlich angeheizt. Nachträglich hatten die Organisatoren die Diskussion über Missbrauch ins Programm genommen, zu groß war der Druck der Basis. Die größte Halle der Münchner Messe ist voll, 6000 Menschen sind gekommen. Auf dem Podium steht Pater Klaus Mertes. Wenn es nach Margot Käßmann einen zweiten Star des Kirchentags gibt, dann ist es Mertes, der Rektor des Berliner Canisius-Kollegs. Er war es, der durch die Veröffentlichung der Missbrauchsfälle an seiner Schule zu Jahresbeginn die Debatte um Missbrauch auslöste.<br />
Und wenn es einen Buhmann gibt an diesem Freitagmorgen, dann ist es der Trierer Bischof Stephan Ackermann, der von der Bischofskonferenz zum Beauftragten für die Aufklärung der Missbrauchsfälle bestimmt wurde. Es sitzen zwar noch andere Menschen oben auf dem Podium, aber im Prinzip kann man den Riss, der durch die katholische Kirche geht, mit den Positionen von Mertes und Ackermann erklären. Mertes will die Krise für eine Fundamentalreform der Kirche nutzen &#8211; so wie die aufgebrachte Menge im Saal. Ackermann darf sich von dieser Reformstimmung nicht anstecken lassen.<br />
Was muss die katholische Kirche tun? Mertes fordert, die Frage nach den Machtstrukturen in der katholischen Kirche zu stellen: &#8220;Wir brauchen einen innerkirchlichen Diskurs, in der abweichende Meinungen nicht als unkatholische gelten und disziplinarische Konsequenzen haben&#8221;, sagt er. In der Halle bricht lauter Jubel aus. Mertes kritisiert, dass es eine sehr laut auftretende Minderheit gebe, &#8220;die das Katholische ganz für sich monopolisiert&#8221;. Er ruft unter dem Jubel der Zuhörer: &#8220;Wir haben in den vergangenen 20 Jahren einen Personenkult für Amtsträger in der katholischen Kirche entwickelt, den ich für missbrauchsfördernd halte.&#8221;<br />
Angesteckt vom Mut des Jesuiten spricht sich auch Wunibald Müller auf dem Podium für Reformen aus. Müller leitet das Recollecitio-Haus in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, ein Therapiezentrum für Priester in Krisen. Müller fordert &#8220;eine Erweiterung der Priesterschaft durch Frauen&#8221; und das Ende des Zwangszölibats. Die Besucher klatschen begeistert.<br />
Es ist klar, dass Bischof Ackermann es schwer hat. Er ist ein Amtsträger, er muss seine Kirche verteidigen. &#8220;Ich bin erschrocken über den Verlauf der Veranstaltung, weniger über die Störung als über die Statements zum Thema&#8221;, empört er sich. &#8220;Laufen wir bitte nicht Gefahr, dass die Opfer aus dem Blick geraten über andere politische Themen.&#8221; Das Publikum reagiert wütend, es wittert einen Ablenkungsversuch. &#8220;Buh!&#8221;, &#8220;Pfui!&#8221; schallt es Ackermann entgegen, Pfiffe gellen durch die Halle.<br />
Erst in den 90er-Jahren offenbarte sich Norbert Denef seiner Familie, zeigte seine Peiniger an. &#8220;Wir Opfer wollen auf Augenhöhe verhandeln&#8221;, sagt er dem Abendblatt. Das habe er mit seiner lauten Protestaktion bezwecken wollen. Bischof Ackermann habe er kurz nach der Diskussion abgepasst und ihn an ein Versprechen erinnert: &#8220;Er hat mir versprochen, dass die Opfer einen Platz am runden Tisch zum Missbrauch bekommen&#8221;, sagt Denef. An dem Tisch saßen Regierungsvertreter, Kirchenleute und Verbandsvertreter &#8211; aber keine Opfer.</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1496752/Missbrauchsopfer-stuermt-Podium.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<item>
		<title>Kritik an Geistlichen gilt noch immer als Majestätsbeleidigung</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/15/kritik-an-geistlichen-gilt-noch-immer-als-majestatsbeleidigung/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 15.05.2010
Von Matthias Kamann
Interesse an Veranstaltungen zum Thema Missbrauch ist auf dem Ökumenischen Kirchentag in München besonders groß
München &#8211; Kaum stand Pater Klaus Mertes vom Berliner Canisius-Kolleg am Mikrofon, schon ging ein älterer Herr nach vorn und rief Mertes zu, er solle aufhören. Diese ganze Veranstaltung zum Thema Missbrauch müsse abgebrochen werden. &#8220;Hören Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 15.05.2010</p>
<p>Von Matthias Kamann</p>
<p>Interesse an Veranstaltungen zum Thema Missbrauch ist auf dem Ökumenischen Kirchentag in München besonders groß<br />
München &#8211; Kaum stand Pater Klaus Mertes vom Berliner Canisius-Kolleg am Mikrofon, schon ging ein älterer Herr nach vorn und rief Mertes zu, er solle aufhören. Diese ganze Veranstaltung zum Thema Missbrauch müsse abgebrochen werden. &#8220;Hören Sie auf, Sie haben versagt&#8221;, rief der Mann. <span id="more-2818"></span>Es war Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, einst selbst missbraucht. Er warf der Runde auf dem Podium sowie dem Ökumenischen Kirchentag vor, dass bei dessen Debatten über Missbrauch in der katholischen Kirche Opfer nicht zu Wort kämen. Dabei hätten die den Skandal erst aufgedeckt. So spitzte dieser Eklat das zentrale Thema des verregneten Kirchentages zu auf die Frage: Wie hält es die Kirche mit den Opfern?<br />
Darüber jedoch konnte Denef auf dem Podium am Freitag nicht mitdiskutieren. Er musste unten vor der Bühne bleiben, wo ihn ein Fotografen-Rudel umringte und alsbald Ordner abdrängten. Warum einer wie Denef nicht nach oben geladen wurde, blieb unklar. Kirchentagsregie gegen Betroffene?<br />
Immerhin vermochte Klaus Mertes mit Denefs Anklage umzugehen. Denef habe recht, sagte Mertes. Es seien die Opfer gewesen, die den Stein ins Rollen brachten. Er, Mertes, habe nur deren Berichte publik gemacht, als er die Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg offenlegte. Er könne als Jesuit, als Vertreter der Kirche, nur über diese sprechen. Was er dann tat.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article7637185/Kritik-an-Geistlichen-gilt-noch-immer-als-Majestaetsbeleidigung.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Sonderermittler: Prügelvorwürfe gegen Mixa glaubwürdig</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[pnp.de 15.05.2010
&#8230;Das Thema sexueller Missbrauch stand gestern auch  auf dem Ökumenischen Kirchentag in München im Mittelpunkt.  Dort verlief  eine Podiumsveranstaltung zum Thema  turbulent. Stellenweise gab es  Pfiffe und  Buh-Rufe für Bischof Stephan Ackermann, den  Missbrauchsbeauftragten  der  Bischofskonferenz. Der Jesuit Klaus  Mertes, der als Leiter des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>pnp.de 15.05.2010</p>
<p>&#8230;Das Thema sexueller Missbrauch stand gestern auch  auf dem Ökumenischen Kirchentag in München im Mittelpunkt.  Dort verlief  eine Podiumsveranstaltung zum Thema  turbulent. Stellenweise gab es  Pfiffe und  Buh-Rufe für Bischof Stephan Ackermann, den  Missbrauchsbeauftragten  der  Bischofskonferenz. Der Jesuit Klaus  Mertes, der als Leiter des  Berliner Canisiuskollegs das Thema  öffentlich gemacht hatte,  beklagte Machtmissbrauch in der Kirche.  Die  Gleichsetzung von Amt und Person bereite  ihm Sorge, sagte er. Jedes  offene Wort sei dann schon  Majestätsbeleidigung.  <span id="more-2816"></span><br />
Die Veranstaltung  wurde zum Auftakt von einem Zuhörer unterbrochen.  Der als  Missbrauchsopfer bekannte Norbert Denef forderte nach  Mertes’  Redebeginn  lautstark den Abbruch der Diskussion und  beklagte, dass  Opfer selber  nicht zu Wort kämen. Der Jesuit ging auf die Einwände ein  und setzte  dann seinen Beitrag fort.  Nach  Veranstaltungsende kam es   zu einer Begegnung Ackermanns mit Denef. Dieser warf dem Bischof  vor,  die Chance zu einem direkten Zwiegespräch verpasst zu haben.   Ackermann  sicherte  Denef zu, dessen Anliegen auf direkte Begegnungen beim Runden  Tisch  der Bundesregierung einzubringen. Ein öffentlicher  „Schlagabtausch“  sei aber nicht sinnvoll&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-28067951&amp;Ressort=pol&amp;BNR=0" target="_blank">Den ganzen Artikel lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Heftiger Streit um Missbrauch</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[RP ONLINE 15.05.2010
Eine hochemotionale Debatte um die Missbrauchskrise erlebte der Kirchentag gestern. Bei der Veranstaltung &#8220;Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt? Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche&#8221; gab es sogar Pfiffe gegen den Trierer Bischof Stephan Ackermann, den Beauftragten der Bischofskonferenz für die Aufarbeitung des Skandals. Ackermann sagte, zwei Beiträge zu Beginn der Diskussion hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RP ONLINE 15.05.2010</p>
<p>Eine hochemotionale Debatte um die Missbrauchskrise erlebte der Kirchentag gestern. Bei der Veranstaltung &#8220;Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt? Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche&#8221; gab es sogar Pfiffe gegen den Trierer Bischof Stephan Ackermann, den Beauftragten der Bischofskonferenz für die Aufarbeitung des Skandals. Ackermann sagte, zwei Beiträge zu Beginn der Diskussion hätten ihn &#8220;erschrocken&#8221;. Die Missbrauchsopfer seien &#8220;aus dem Blick geraten&#8221; zugunsten einer Debatte um kirchenpolitische Reformen. Das quittierte ein Teil der rund 5500 Zuhörer mit Pfiffen, &#8220;Buh&#8221;- und &#8220;Pfui&#8221;-Rufen.<span id="more-2814"></span></p>
<p>Anlass des Streits waren die Eingangsvorträge. Einer kam von dem Berliner Jesuiten Klaus Mertes, der im Januar die Lawine des Missbrauchsskandals mit ins Rollen gebracht hatte, als er die Öffentlichkeit über Fälle an seiner Schule, dem Canisius-Kolleg, informierte. Mertes mahnte tiefgreifende Reformen an. Der &#8220;Personenkult&#8221; der katholischen Kirche mache sie anfälliger für Missbrauch.</p>
<p>Der Theologe Wunibald Müller forderte ein Ende des Pflichtzölibats und die Zulassung von Frauen zum Priesteramt. Beides wäre eine &#8220;wesentliche Bereicherung&#8221;: &#8220;Was nur halb ist, würde ganz werden.&#8221; Die Kirche müsse auch die &#8220;Tabuisierung&#8221; von Homosexualität beenden, weil sonst das Risiko weiter steige, dass sexuell unreife Kandidaten vermehrt in den Priesterberuf drängten, um sich der Auseinandersetzung mit ihren Neigungen zu entziehen. Sowohl Mertes als auch Müller erhielten starken Beifall. Ackermann sagte, Machtmissbrauch gebe es überall. Er räumte aber ein, der öffentliche Druck sei richtig gewesen. Die Kirche müsse eine &#8220;bessere Debattenkultur&#8221; schaffen.</p>
<p>Bereits während Mertes&#8217; Rede war es zu einem Eklat gekommen, als Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt und selbst als Kind von Geistlichen missbraucht, auf das Podium zustürmte, dem Jesuiten lautstark &#8220;Lügentheater&#8221; vorwarf und vergeblich den Abbruch der Veranstaltung forderte. Mertes solle &#8220;abtreten&#8221;, weil nicht er den Skandal öffentlich gemacht habe, sondern die Opfer selbst.</p>
<p><a href="http://nachrichten.rp-online.de/wissen/heftiger-streit-um-missbrauch-1.75386" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Missbrauch ist ungewollt das Thema Nummer 1</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/14/missbrauch-ist-ungewollt-das-thema-nummer-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 19:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 14.05.2010
Von Matthias Kamann
Die Missbrauchfälle sind zum zentralen Thema des Ökumenischen Kirchentags geworden. Bei einer Podiumsdiskussion, zu der sie nicht geladen waren, verschafften sich Opfer lautstark Gehör. Während scharfe Kritik an den Kirchenoberen geübt wird, tun sich diese in der Debatte immer noch schwer.
Kaum stand Pater Klaus Mertes vom Berliner Canisius-Kolleg am Mikrofon, schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 14.05.2010</p>
<p>Von Matthias Kamann</p>
<p>Die Missbrauchfälle sind zum zentralen Thema des Ökumenischen Kirchentags geworden. Bei einer Podiumsdiskussion, zu der sie nicht geladen waren, verschafften sich Opfer lautstark Gehör. Während scharfe Kritik an den Kirchenoberen geübt wird, tun sich diese in der Debatte immer noch schwer.<span id="more-2812"></span></p>
<p>Kaum stand Pater Klaus Mertes vom Berliner Canisius-Kolleg am Mikrofon, schon ging ein älterer Herr nach vorn und rief Mertes zu, er solle aufhören. Diese ganze Veranstaltung zum Thema Missbrauch müsse abgebrochen werden. „Hören Sie auf, Sie haben versagt“, rief der Mann. Es war Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, einst selbst missbraucht.</p>
<p>Er warf der Runde auf dem Podium sowie dem Ökumenischen Kirchentag vor, dass bei dessen Debatten über Missbrauch in der katholischen Kirche Opfer nicht zu Wort kämen. Dabei hätten die den Skandal erst aufgedeckt. So spitzte dieser Eklat das zentrale Thema des verregneten Kirchentages zu auf die Frage: Wie hält es die Kirche mit den Opfern?</p>
<p>Darüber jedoch konnte Denef auf dem Podium am Freitag nicht mitdiskutieren. Er musste unten vor der Bühne bleiben, wo ihn ein Fotografen-Rudel umringte und alsbald Ordner abdrängten. Warum einer wie Denef nicht nach oben geladen wurde, blieb unklar. Kirchentagsregie gegen Betroffene?</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article7630226/Missbrauch-ist-ungewollt-das-Thema-Nummer-1.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Veranstaltung über Missbrauch in der katholischen Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag gestört.</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 15:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittelbayerische 14.05.2010
Eklat bei Missbrauchsdebatte
Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Veranstaltung über Missbrauch in der katholischen Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag gestört.
Der Sprecher des netzwerks B , Norbert Denef, hält während einer Podiums-Veranstaltung zum Thema Missbrauch in der Kirche das Bild eines Betroffenen in Händen.
München. Buhrufe für einen Bischof, Flugblätter mit Opfer- Fotos, dazu ein „Störenfried“ und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittelbayerische 14.05.2010</p>
<p>Eklat bei Missbrauchsdebatte</p>
<p>Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Veranstaltung über Missbrauch in der katholischen Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag gestört.</p>
<p>Der Sprecher des netzwerks B , Norbert Denef, hält während einer Podiums-Veranstaltung zum Thema Missbrauch in der Kirche das Bild eines Betroffenen in Händen.<br />
München. Buhrufe für einen Bischof, Flugblätter mit Opfer- Fotos, dazu ein „Störenfried“ und knallharte Systemkritik an der katholischen Kirche &#8211; die Debatte um sexuellen Missbrauch hat am Freitag auf dem Ökumenischen Kirchentag in München große Emotionen freigesetzt. In der überfüllten Messehalle C 1 begleiteten am Freitag rund 6000 Menschen die Diskussion auf dem Podium immer wieder mit Applaus, aber auch mit für einen Kirchentag ungewöhnlichen Unmutsäußerungen.</p>
<p><a href="http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/eklat_bei_missbrauchsdebatte/550844/eklat_bei_missbrauchsdebatte.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/14/missbrauchsopfer-provoziert-eklat-auf-kirchentag/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/05/14/missbrauchsopfer-provoziert-eklat-auf-kirchentag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 14:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 14.05.2010
Ein-Mann-Demo bei Diskussionsrunde
Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag
Von Barbara Hans
Es war ein kalkulierter Skandal: Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Diskussion über Missbrauch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München gestört. Lautstark forderte ein Betroffener den Abbruch der Veranstaltung &#8211; Gehör fand er nicht.
Weiter lesen&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 14.05.2010</p>
<p>Ein-Mann-Demo bei Diskussionsrunde</p>
<p>Missbrauchsopfer provoziert Eklat auf Kirchentag</p>
<p>Von Barbara Hans</p>
<p>Es war ein kalkulierter Skandal: Eine Opfer-Initiative hat die zentrale Diskussion über Missbrauch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München gestört. Lautstark forderte ein Betroffener den Abbruch der Veranstaltung &#8211; Gehör fand er nicht.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,694787,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Wir wollen endlich gehört werden&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/14/wir-wollen-endlich-gehort-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 05:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 14.05.2005
Missbrauchsopfer zum Kirchentag
Von Barbara Hans
Katholiken und Protestanten diskutieren auf dem Kirchentag über sexuellen Missbrauch &#8211; aber nicht mit den Opfern. Sprecher der Betroffenen prangern an, dass sie nicht zur Debatte eingeladen wurden. Die Organisatoren weisen die Vorwürfe zurück: Man wolle die Menschen bloß schützen.
Hamburg &#8211; Professoren und Psychologen sollen in München über das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 14.05.2005</p>
<p>Missbrauchsopfer zum Kirchentag</p>
<p>Von Barbara Hans</p>
<p>Katholiken und Protestanten diskutieren auf dem Kirchentag über sexuellen Missbrauch &#8211; aber nicht mit den Opfern. Sprecher der Betroffenen prangern an, dass sie nicht zur Debatte eingeladen wurden. Die Organisatoren weisen die Vorwürfe zurück: Man wolle die Menschen bloß schützen.<span id="more-2803"></span></p>
<p>Hamburg &#8211; Professoren und Psychologen sollen in München über das Thema sprechen. Theologen und Bischöfe. Auch Politiker und Juristen. Fachleute mit beeindruckenden Biografien, langer Publikationsliste und großer Reputation. Auf zwei Podiumsdiskussionen beim Ökumenischen Kirchentag sollen sie über einen Skandal sprechen, der die katholische Kirche seit Monaten in ihrem Kern erschüttert: den sexuellen Missbrauch durch Priester und andere Geistliche.</p>
<p>Aber die Opfer?</p>
<p>Sie könnten berichten, wie es sich anfühlt, wenn Vertrauenspersonen auf perfide Art ihre Macht ausnutzen, wenn Kirchenleute unter Androhung von Strafe Stillschweigen über brutale Vergehen verlangen. Doch die Opfer haben kein Forum auf dem Kirchentag. Sie wurden nicht zu den Diskussionen eingeladen. Jetzt protestieren sie &#8211; sie fühlen sich wieder einmal nicht ernst genommen.</p>
<p>Man spricht nicht mit ihnen, man spricht über sie: Das werfen sie den Organisatoren des Kirchentags vor. &#8220;Statt Opfern sexualisierter Gewalt sitzen auf den Podien zum Thema Missbrauch Vertreter der Vertuscher und Täter&#8221;, sagt Norbert Denef, der von 1959 bis 1966 selbst sexuell missbraucht wurde. Seit Jahren kämpft er für die Rechte der Betroffenen und eine Aufhebung der Verjährungsfristen. Er spricht für das NetzwerkB, das Opfer sexualisierter Gewalt vertritt. Beim Kirchentag hat er &#8220;Protest dagegen angemeldet, dass wir nicht vertreten sind&#8221;.</p>
<p>&#8220;Nicht der Ort, an dem etwas geändert wird&#8221;</p>
<p>&#8220;Für die Opfer interessiert sich niemand&#8221;, sagt auch ein Sprecher von Snap, dem &#8220;Netzwerk der Überlebenden von Missbrauch durch Priester&#8221; (&#8220;Survivors Network of those Abused by Priests&#8221;). Die Organisation wurde 1988 in den USA von Barbara Blaine gegründet, die als Kind Opfer sexuellen Missbrauchs wurde. In dem Verband haben sich inzwischen rund 9000 Betroffene zusammengeschlossen &#8211; nach eigenen Angaben hat er erreicht, dass etwa 5000 Täter aus religiösen Einrichtungen vom Dienst suspendiert wurden. Außerdem hat Snap das Ziel, Opfer zusammenzubringen und einen Austausch zu ermöglichen. Die Organisation hätte sich gewünscht, dass der Kirchentag ein solches Forum bietet: &#8220;Bislang hat die Kirche die Strategie gefahren, jedem Opfer zu suggerieren, es sei das einzige. Aber wenn in einem Raum 20 Leute sitzen, die jeweils die einzigen sein sollen, kann da etwas nicht stimmen. Das ist eine Verhöhnung.&#8221; Man habe es versäumt, sich mit den Opfern an einen Tisch zu setzen.</p>
<p>Die katholischen und evangelischen Organisatoren des Kirchentags wehren sich gegen die Vorwürfe. Auf ein Protestschreiben von Denef antwortete Ellen Ueberschaer, die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, die Veranstaltung in München sei durchaus &#8220;eine Plattform für eine öffentliche Auseinandersetzung auch zum Thema sexueller Missbrauch&#8221; &#8211; aber &#8220;nicht der Ort, an dem unmittelbar etwas geändert wird&#8221;.</p>
<p>&#8220;Wir haben uns das sorgfältig überlegt&#8221;</p>
<p>Theodor Bolzenius, Sprecher des Ökumenischen Kirchentags, sagte SPIEGEL ONLINE, eine Veranstaltung mit Tausenden Besuchern biete nicht den Rahmen, um individuelle Schicksale zu erörtern. &#8220;Je größer die Veranstaltung, desto weniger bietet sie einen Raum, um einzelnen Fällen nachzugehen.&#8221; Man wolle in den Diskussionen &#8220;eine besondere Tiefe erreichen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, einzelne Betroffene nicht mit einzubeziehen, um sie vor Voyeurismus zu schützen&#8221;. Außerdem sei die Zeit zu knapp: Für die Diskussionen sind je 90 Minuten angesetzt. Zu wenig, um neben der juristischen, der politischen und der psychologischen Perspektive die Sicht der Opfer einzubeziehen, sagt Bolzenius. &#8220;Wir haben uns das sorgfältig überlegt.&#8221;</p>
<p>Der Sprecher verweist darauf, dass Ursula Enders, Leiterin und Mitgründerin des Vereins &#8220;Zartbitter&#8221;, aufs Podium geladen wurde, um die Interessen der Opfer zu vertreten. Doch das reicht weder dem Aktivisten Denef noch den Betroffenen im Netzwerk Snap. Sie fühlen sich durch Enders nicht repräsentiert. &#8220;Das ist ein völlig falscher Ansatz&#8221;, sagt Denef. Man habe nach all den Jahren des Schweigens und Vertuschens eine Begegnung auf Augenhöhe verdient. &#8220;Die Vertreterin einer Opferschutzorganisation hat mit den Betroffenen zunächst einmal nichts zu tun. Wir haben eine eigene Stimme und wollen gehört werden. Wir können uns selbst vertreten.&#8221; Denef hatte angeboten, als Vertreter von NetzwerkB auf dem Podium mitzudiskutieren. Eingeladen hat man ihn nicht.</p>
<p>&#8220;So, wie es jetzt ist, geht es nicht weiter&#8221;</p>
<p>Das Argument der Organisatoren, die Opfer durch die Einladungspolitik schützen zu wollen, lässt auch Snap nicht gelten. Der Verband vermutet andere Gründe: &#8220;Solange die Betroffenen schweigen, werden sie nicht unangenehm&#8221;, sagt der Sprecher der Organisation. &#8220;Die unbequemen Opfer, die sich vielleicht zudem nicht besonders gut ausdrücken können, will man nicht dabei haben.&#8221;</p>
<p>Die Kirchen legen Wert darauf, dass das Thema bei dem Treffen in München keineswegs ausgespart wird. Papst Benedikt hat zur Eröffnung die Missbrauchsfälle verurteilt &#8211; &#8220;es gibt das Unkraut gerade auch mitten in der Kirche und unter denen, die der Herr in besonderer Weise in seinen Dienst genommen hat&#8221;, schrieb er in seinem Grußwort. Und der evangelische Präsident des Ökumenischen Kirchentages, Eckhard Nagel, forderte auf einer der Podiumsveranstaltungen am Donnerstag eine &#8220;Kultur des Hinsehens&#8221;: &#8220;Jetzt, wo das Ungeheuer sichtbar geworden ist, müssen wir es bekämpfen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Man hat in der Vergangenheit den Schutz der Kirche über den Schutz der Betroffenen gestellt&#8221;, sagt Kirchentagssprecher Bolzenius. &#8220;Aber jetzt stehen die Opfer wirklich im Vordergrund.&#8221;</p>
<p>Denef entgegnet: &#8220;So, wie es jetzt ist, geht es nicht weiter.&#8221; Er will in München protestieren.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,694635,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>«Das ist, also ob die Mafia ihre eigenen Verbrechen aufklären will.»</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/25/%c2%abdas-ist-also-ob-die-mafia-ihre-eigenen-verbrechen-aufklaren-will-%c2%bb/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[AD HOC NEWS 23.04.2010
Runder Tisch gegen Missbrauch will im Herbst Ergebnisse vorlegen &#8211; Opfer fühlen sich ausgeschlossen
Norbert Denef ist richtig sauer. Im dunklen Anzug steht der 61-Jährige Sachse am Freitag vor dem Bundesfamilienministerium in Berlin. Dort wird gleich der Runde Tisch der Bundesregierung über die Konsequenzen aus den bekanntgewordenen Missbrauchsfällen an Schulen und in kirchlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AD HOC NEWS 23.04.2010</p>
<p><strong>Runder Tisch gegen Missbrauch will im Herbst Ergebnisse vorlegen &#8211; Opfer fühlen sich ausgeschlossen</strong></p>
<p>Norbert Denef ist richtig sauer. Im dunklen Anzug steht der 61-Jährige Sachse am Freitag vor dem Bundesfamilienministerium in Berlin. Dort wird gleich der Runde Tisch der Bundesregierung über die Konsequenzen aus den bekanntgewordenen Missbrauchsfällen an Schulen und in kirchlichen Einrichtungen beraten. «Doch wir sind ausgegrenzt», klagt Denef, der Sprecher des «netzwerkB &#8211; Betroffener von sexueller Gewalt» ist und nach eigener Aussage selbst als Jugendlicher acht Jahre lang von einem Pfarrer und einem Organisten sexuell missbraucht wurde.</p>
<p>Dass er keine Einladung zu dem Treffen der 61 Vertreter von Politik, Kirche, Opferorganisationen und Schulträgern erhalten hat, empört Denef. «Man spricht über uns, nicht mit uns», ruft er einem Geistlichen hinterher, der schweigend durch die Tür ins Ministerium verschwindet: «Das ist, also ob die Mafia ihre eigenen Verbrechen aufklären will.»</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>German government inaugurates round-table forum on child abuse</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/25/german-government-inaugurates-round-table-forum-on-child-abuse/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 09:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[DEUTSCHE WELLE 23.04.2010
A round-table forum aimed at preventing child abuse convened for the first time on Friday in Berlin, chaired by government commissioner Christine Bergmann. The forum intends to break the silence on the issue, she said.
The German government convened its new round-table forum on child abuse on Friday, under the supervision of the recently [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DEUTSCHE WELLE 23.04.2010</p>
<p><strong>A round-table forum aimed at preventing child abuse convened for the first time on Friday in Berlin, chaired by government commissioner Christine Bergmann. The forum intends to break the silence on the issue, she said.</strong></p>
<p>The German government convened its new round-table forum on child abuse on Friday, under the supervision of the recently appointed commissioner for child abuse, Christine Bergmann.</p>
<p>After Friday&#8217;s three-hour initial conference, Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger spoke of an encouraging meeting with an open atmosphere. All involved had stressed the importance of finding practical proposals, the minister said.</p>
<p>The forum consists of 61 participants, including politicians, lawyers, doctors, psychologists and representatives of teachers&#8217; organizations, sports clubs and churches, who intend to develop new concepts designed to help victims and prevent the kind of systematic abuse in German schools and church institutions revealed in the past months.</p>
<p>Speaking to the Deutschlandfunk public radio station before the meeting, Bergmann emphasized the importance of using the forum to break the social taboos around child abuse. &#8220;Whether it occurs in church institutions, schools, or in family circles, there are conspiracies of silence everywhere,&#8221; she said.</p>
<p>Bergmann also said she believed one of her main roles was to be a contact point for abuse victims, and that she herself would be contactable by telephone.</p>
<p><strong>Three groups</strong></p>
<p>Because of the size of the forum, it is to be divided into three working groups, directed by Leutheusser-Schnarrenberger, Family Minister Kristina Schroeder and Education Minister Annette Schavan.</p>
<p>Originally, only two working groups had been planned – one dealing with helping abuse victims, and another dealing with prevention. But now a third is to be introduced, to be headed by Schavan, which will research and propose reforms into the way doctors and nurses are trained to recognize and treat sexual abuse victims.</p>
<p>Bergmann&#8217;s role as commissioner is to document the number and extent of child abuse cases, to create a hotline for victims, and to come up with suggestions for compensation and psychological support. &#8220;Christine Bergmann is our representative for all victims,&#8221; Schroeder said.</p>
<p>There has been strong criticism from victim support groups that no abuse victims are present on the panel. Norbert Denef, a former abuse victim and chairman of NetzwerkB, a support network for victims of sexual violence, said, &#8220;The authorities have never actually talked to the victims. They&#8217;ve always talked about them, as so-called experts. In the last twelve weeks more and more victims have come out and spoken publicly. We have to use and recognize that.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5498453,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Victims upset at Berlin roundtable on sexual abuse in school Special</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 09:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[DIGITAL JOURNAL 23.04.2010
Berlin &#8211; On April 23, a roundtable against child abuse has begun its work. The Berlin committee was set up by the Federal German Government in order to discuss assistance to victims and develop approaches to prevention.
The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina Schroeder, the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIGITAL JOURNAL 23.04.2010</p>
<p>Berlin &#8211; On April 23, a roundtable against child abuse has begun its work. The Berlin committee was set up by the Federal German Government in order to discuss assistance to victims and develop approaches to prevention.</p>
<p>The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina Schroeder, the Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger and the Minister for Education and Research Prof. Dr. Annette Schavan.</p>
<p>The committee was presided by the Minister for Family, Elderly, Women and Youth Dr. Kristina Schroeder, the Justice Minister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger and the Minister for Education and Research Prof. Dr. Annette Schavan.</p>
<p>The approximately 60 participants were divided in three working groups: the first will be dealing with issues of prevention and intervention; the second with legal and political consequences; the third with preparing German&#8217;s teachers and doctors in order to understand where the children are suffering sexual abuse.</p>
<p>The ministers said that they were satisfied by the proposals of the groups and they are making all the best to improve the situation for the future. They also said that the problem doesn&#8217;t involved only the Catholic Institution, but also other schools in Germany.</p>
<p>A group of victims, who studied at the infamous Catholic Canisius College, attended the conference and were pretty disappointed: &#8220;The proposals for the future are good,&#8221; said Marcello, &#8220;but who takes care about our right? We had the courage of coming out, we talked frankly, we have also the right to be listen.&#8221;</p>
<p>Marcello is now living in Portugal:&#8221;I can&#8217;t live in this land where my youth was spoiled by the perversion of a priest.&#8221;</p>
<p>Norbert Denef, a former victim and chairman of a group called NetzwerkB, criticized the Round Table meeting:</p>
<p>&#8220;We don&#8217;t see ourselves represented, we want to represent ourselves,&#8221; he said during a face to face with the Minister of Family Schroeder.</p>
<p>There are no victims or representatives of the victims among the 60 individuals on the committee.</p>
<p><a href="http://www.digitaljournal.com/article/291075" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Schröder will schnelle Ergebnisse</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[n-tv 23.04.2010
Der Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch absolviert seine erste Sitzung. &#8220;Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Opfern&#8221;, sagt Familienministerin Schröder (CDU) zum Auftakt mit Blick auf die hunderten Fälle sexuellen Missbrauchs in Schulen und anderen Institutionen.
Zitat vom Sprecher von netzwerkb, Norbert Denef:
&#8220;Wir sind ausgegrenzt. Das heißt, jetzt beraten die, die bisher verantwortlich sind für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>n-tv 23.04.2010</p>
<p>Der Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch absolviert seine erste Sitzung. &#8220;Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Opfern&#8221;, sagt Familienministerin Schröder (CDU) zum Auftakt mit Blick auf die hunderten Fälle sexuellen Missbrauchs in Schulen und anderen Institutionen.</p>
<p>Zitat vom Sprecher von netzwerkb, Norbert Denef:</p>
<p>&#8220;Wir sind ausgegrenzt. Das heißt, jetzt beraten die, die bisher verantwortlich sind für die Katastrophe die wir uns jetzt anschauen &#8211; die beraten jetzt wie es weiter gehen soll.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.n-tv.de/politik/Runder-Tisch-tritt-zusammen-article838305.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>&#8220;Die Opfer sind unterrepräsentiert&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/25/die-opfer-sind-unterreprasentiert/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 07:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE 23.04.2010
Opferberater Peter Mosser hat wenig Hoffnung, dass der Runde Tisch gegen Missbrauch Konkretes bewirkt. Das erste Treffen sei enttäuschend verlaufen, sagt er im Interview.
Weiter lesen&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZEIT ONLINE 23.04.2010</p>
<p><strong>Opferberater Peter Mosser hat wenig Hoffnung, dass der Runde Tisch gegen Missbrauch Konkretes bewirkt. Das erste Treffen sei enttäuschend verlaufen, sagt er im Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/interview-sexueller-missbrauch" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Runder Tisch von Skepsis begleitet</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/25/runder-tisch-von-skepsis-begleitet/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 07:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Main Post 23.04.2010
Kirche denkt über einen Opfer-Fonds nach
&#8230;Auf die Frage, was er vom runden Tisch gegen sexuellen Missbrauch erwartet, hat Norbert Denef eine deutliche Antwort: „Gar nichts“. Vom zehnten Lebensjahr an wurde Denef von einem Pfarrer sexuell missbraucht. Als Denef nach 35 Jahren sein Schweigen brach, bot ihm die katholische Kirche rund 25 000 Euro, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Main Post 23.04.2010</p>
<p><em>Kirche denkt über einen Opfer-Fonds nach</em></p>
<p>&#8230;Auf die Frage, was er vom runden Tisch gegen sexuellen Missbrauch erwartet, hat Norbert Denef eine deutliche Antwort: „Gar nichts“. Vom zehnten Lebensjahr an wurde Denef von einem Pfarrer sexuell missbraucht. Als Denef nach 35 Jahren sein Schweigen brach, bot ihm die katholische Kirche rund 25 000 Euro, unter der Voraussetzung, dass er seinen Fall nicht öffentlich macht.</p>
<p>Denef erwartet von der katholischen Kirche schon lange nichts Gutes mehr. Der runde Tisch, der am Freitag seine Arbeit aufnahm und an dem auch die Kirche sitzt, hat in seinen Augen eine Alibifunktion: „Da wird wochenlang geredet, und nichts kommt dabei raus&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.mainpost.de/nachrichten/politik/zeitgeschehen/Runder-Tisch-von-Skepsis-begleitet;art16698,5549884" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Missbrauchsopfer fühlen sich ausgeschlossen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/25/missbrauchsopfer-fuhlen-sich-ausgeschlossen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 06:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Berliner Zeitung 24.04.2010
Missbrauchsopfer fühlen sich ausgeschlossen
Der Runde Tisch der Bundesregierung gibt sich ein Arbeitsprogramm
&#8230;&#8221;Wir Opfer wollen nicht mehr von anderen vetreten werden. Wir wollen uns selbst vertreten.&#8221;&#8230;
Weiter lesen&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berliner Zeitung 24.04.2010</p>
<p><strong>Missbrauchsopfer fühlen sich ausgeschlossen</strong></p>
<p><em>Der Runde Tisch der Bundesregierung gibt sich ein Arbeitsprogramm</em></p>
<p>&#8230;&#8221;Wir Opfer wollen nicht mehr von anderen vetreten werden. Wir wollen uns selbst vertreten.&#8221;&#8230;</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2010/04/24.4.10_Berliner-Zeitung.jpg" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Missbrauchs-Opfer will Kaplan treffen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/13/missbrauchs-opfer-will-kaplan-treffen/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 11:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburger Abendblatt 13.04.2010
Der Lübecker Rudolf Kastelik, der dem damaligen Kaplan des Oldesloer Kinderhauses St. Josef den Vorwurf macht, Ende der 50er-Jahre sexuell missbraucht worden zu sein (wir berichteten), möchte sich mit dem Geistlichen zu einem Gespräch treffen.
Bad Oldesloe. Er habe sich bereits beim Erzbistum gemeldet, um einen Kontakt zu bekommen. Der frühere Kaplan, der mittlerweile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburger Abendblatt 13.04.2010</p>
<p>Der Lübecker Rudolf Kastelik, der dem damaligen Kaplan des Oldesloer Kinderhauses St. Josef den Vorwurf macht, Ende der 50er-Jahre sexuell missbraucht worden zu sein (wir berichteten), möchte sich mit dem Geistlichen zu einem Gespräch treffen.<span id="more-2376"></span></p>
<p>Bad Oldesloe. Er habe sich bereits beim Erzbistum gemeldet, um einen Kontakt zu bekommen. Der frühere Kaplan, der mittlerweile in einem Seniorenheim in der Nähe von Hamburg wohnt, weist die Vorwürfe zurück. Vor dem 62 Jahre alten Kastelik hatte ein heute 66-Jähriger aus Dresden von ähnlichen Übergriffen berichtet. &#8220;Warum kommen die erst nach 50 Jahren? Und warum sprechen die mich nicht direkt an?&#8221;, hatte der Geistliche zur Stormarn-Ausgabe des Abendblattes gesagt.</p>
<p>Rudolf Kastelik hat sich mittlerweile dem &#8220;NetzwerkB&#8221; angeschlossen, einer Initiative, die sich für die Belange von Missbrauchsopfern einsetzen will. Die Initiative hat am Wochenende in Scharbeutz einen Verein gegründet, der sich für Opfer sexualisierter Gewalt einsetzen will. Die Initiative für die Vereinsgründung ging vom Scharbeutzer Norbert Denef aus, der als Missbrauchsopfer im Jahr 2005 eine Entschädigungszahlung der Kirche erhalten hatte.</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org" target="_blank">www.netzwerkb.org</a> (mide)</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article1455389/Missbrauchs-Opfer-will-Kaplan-treffen.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>German Archbishop Says Church Failed Abuse Victims</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/11/german-archbishop-says-church-failed-abuse-victims/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 14:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[npr 10.04.2010
The head of Germany&#8217;s Roman Catholic bishops issued a strongly  worded Good Friday statement denouncing what he called &#8220;the appalling  crimes of sexual abuse&#8221; and the &#8220;great injustice&#8221; done to victims.  Archbishop Robert Zollitsch called on the church to confront its past  failures in handling abuse cases and called on [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>npr 10.04.2010</p>
<p>The head of Germany&#8217;s Roman Catholic bishops issued a strongly  worded Good Friday statement denouncing what he called &#8220;the appalling  crimes of sexual abuse&#8221; and the &#8220;great injustice&#8221; done to victims.  Archbishop Robert Zollitsch called on the church to confront its past  failures in handling abuse cases and called on Catholics to pray this  Easter weekend for those abused by priests.<span id="more-2365"></span></p>
<p>But the decision to  acknowledge the abuse seems unlikely to assuage the anger of victims  groups. They continue to press for action from independent investigators  and the German government, saying the Catholic Church has shown itself  unable to investigate its own crimes.</p>
<p>This week, the German  Catholic Church launched a nationwide hot line for abuse victims. The  first day alone, it was flooded with nearly 4,500 calls.</p>
<p><strong>Victims  Seek Government Action</strong></p>
<p>Norbert Denef is co-founder of  Network B, a new support group for German victims of sexual abuse. He  says that as a child, he was drugged and raped by his parish priest.  Denef says the church&#8217;s hot line is absurd: How can victims possibly get  any help from those responsible for the abuse? he asks.</p>
<p>&#8220;If the  mafia were given the opportunity to investigate its own crimes, everyone  would think that&#8217;s crazy. This is similar,&#8221; Denef says.</p>
<div id="res125497384"><!-- END --></p>
<div>
<p>If the mafia were given the opportunity to  investigate its own crimes, everyone would think that&#8217;s crazy. This is  similar.</p>
</div>
<p><!-- END --><!-- END -->- Norbert Denef, abuse victim and activist, on a  church-sponsored hot line for abuse victims</p>
</div>
<p><!-- END ID="RES125497384" -->Many  victims in Germany still feel overlooked, not only by the church but  also by the German government. Network B is asking the government to  exclude the Catholic Church from the state-organized round-table  discussions on abuse due to start in late April.</p>
<p><a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=125497160" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Church abuse victims&#8217; groups rise in Europe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/11/church-abuse-victims-groups-rise-in-europe/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 14:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[(CNN) 6.04.2010
As allegations of sexual abuse by Catholic priests  started piling up in the Netherlands earlier this year, Bert Smeets, a  58-year-old Dutch musician, decided to launch an organization to bring  victims of church abuse together.
Two months later, Smeets&#8217; group  &#8212; called Mea Culpa &#8212; has received 700 calls and e-mails [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(CNN)</strong> 6.04.2010</p>
<p>As allegations of sexual abuse by Catholic priests  started piling up in the Netherlands earlier this year, Bert Smeets, a  58-year-old Dutch musician, decided to launch an organization to bring  victims of church abuse together.</p>
<p>Two months later, Smeets&#8217; group  &#8212; called Mea Culpa &#8212; has received 700 calls and e-mails from people  across the Netherlands who, like him, say they were abused by priests as  children.</p>
<p>In Germany, where hundreds of church sexual abuse  allegations have surfaced since January &#8212; church-abuse victim Norbert  Denef started his own victims&#8217; group late last month. Called Network B,  the organization has been contacted by hundreds of alleged victims of  priest abuse in its first few weeks of existence.</p>
<p>In a half dozen  countries across Europe, new victims&#8217; groups are springing up in  response to an unprecedented wave of sex abuse allegations aimed at the  Catholic Church. Though such groups have been active in the United  States for more than a decade, they are just now forming in Germany, the  Netherlands, Austria, Italy and elsewhere in Europe.</p>
<p><a href="http://edition.cnn.com/2010/WORLD/europe/04/06/church.victims/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>German Catholics Set Up Abuse Hotline</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/01/german-catholics-set-up-abuse-hotline/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[––USA]]></category>

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		<description><![CDATA[The New York Times, 01.04.2010
BERLIN (Reuters) &#8211; The Roman Catholic Church in Germany said on Tuesday it had opened a hotline for victims of child abuse, and a new poll suggested the abuse scandal could cost the Church members.
Bishop Stephan Ackermann, who speaks on sexual abuse for the German Bishops&#8217; Conference, said the hotline was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The New York Times, 01.04.2010</p>
<p>BERLIN (Reuters) &#8211; The Roman Catholic Church in Germany said on Tuesday it had opened a hotline for victims of child abuse, and a new poll suggested the abuse scandal could cost the Church members.<span id="more-2235"></span></p>
<p>Bishop Stephan Ackermann, who speaks on sexual abuse for the German Bishops&#8217; Conference, said the hotline was part of a Church effort to shed light on the abuse and bring the perpetrators to account.</p>
<p>&#8220;We will do everything possible to make sure sexual abuse in the Catholic Church never happens again,&#8221; he told a news conference in Trier, western Germany.</p>
<p>&#8220;Child abuse is a terrible crime&#8221; and those guilty of it should confess, he said.</p>
<p>&#8220;The theme of sexual abuse should no longer be treated as a taboo. We all must learn how to talk about it openly.&#8221;</p>
<p>Germany has followed the lead of Ireland, Austria and the Netherlands in establishing hotlines for victims of Church abuse. In recent months, numerous allegations of sexual and physical abuse by priests have surfaced in these countries.</p>
<p>In Germany, more than 250 Catholics have registered alleged abuse cases, most of them occurring at Catholic boarding schools several decades ago.</p>
<p>The Vatican has denied that German-born Pope Benedict was involved in a decision, when archbishop of Munich in 1980, to return a priest undergoing therapy for sexual abuse to work.</p>
<p>The Pope&#8217;s brother, Georg Ratzinger, also admitted to doling out corporal punishment when he taught at a German school.</p>
<p>The growing scandal could hurt Church membership according to a Forsa survey for Stern magazine, which showed 19 percent of Germany&#8217;s estimated 25 million Catholics were thinking about leaving the Church in response to the sexual abuse scandal.</p>
<p>HOTLINE CRITICISM</p>
<p>Andreas Zimmer, director of counselling services for the diocese, said the hotline could refer adult victims, who can remain anonymous, to a lawyer. The hotline is required to report cases concerning children to authorities.</p>
<p>&#8220;The victims must decide if they want to report something. We are not an investigation hotline. We are a counselling hotline,&#8221; Zimmer said.</p>
<p>The Dutch hotline has received 1,100 calls since early March and similar services in Austrian dioceses have recorded 566 contacts this year. But an advocate for German victims said the latest hotline would do little for victims.</p>
<p>&#8220;In my view, this isn&#8217;t helpful. The bishops who launched this hotline have to answer for the fact that they kept silent about abuse in the Church for years,&#8221; said Norbert Denef, spokesman for NetzwerkB, a German sexual abuse victims group.</p>
<p>&#8220;How can a victim call and say I need help from the very people responsible for the abuse? That doesn&#8217;t make any sense.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/reuters/2010/03/30/world/international-uk-church-abuse-germany.html?_r=1" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>&#8220;Die Presse&#8221; 21.03.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 13:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221;
Das Schweigen zu brechen sei unvorstellbar, sagt Norbert Denef. Er &#8220;outete&#8221; sich schon Anfang der 90er und wurde als erstes Opfer in Deutschland entschädigt.
von Eva Male
Weiter lesen&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221;</p>
<p>Das Schweigen zu brechen sei unvorstellbar, sagt Norbert Denef. Er &#8220;outete&#8221; sich schon Anfang der 90er und wurde als erstes Opfer in Deutschland entschädigt.</p>
<p>von Eva Male</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2010/03/21.3.10_Die-Presse.jpg" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Norbert Denef: &#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 19:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Presse.com /         › Panorama › Österreich 20.03.2010
von Eva Male (Die Presse)
Das Schweigen zu brechen sei unvorstellbar schwer, sagt Norbert Denef. Er &#8220;outete&#8221; sich schon Anfang der 90er und wurde als erstes Opfer in Deutschland entschädigt.
Ich wurde sexuell missbraucht.“ Jahrelang musste Norbert Denef vor dem Spiegel üben, bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Presse.com /         › Panorama › <strong>Österreich</strong> 20.03.2010</p>
<p>von Eva Male (Die Presse)</p>
<p><strong>Das Schweigen zu brechen sei unvorstellbar schwer, sagt Norbert Denef. Er &#8220;outete&#8221; sich schon Anfang der 90er und wurde als erstes Opfer in Deutschland entschädigt.</strong></p>
<p>Ich wurde sexuell missbraucht.“ Jahrelang musste Norbert Denef vor dem Spiegel üben, bis er diesen Satz über die Lippen brachte. Vorangegangen waren 35Jahre Schweigen: „Ich fühlte mich wie in Einzelhaft, glaubte, der Einzige auf der Welt zu sein, dem es so geht. Was man da durchmacht, ist eine innere Folter.“ Es liege an der „Genialität dieses Verbrechens“, dass man so unendlich schwer darüber sprechen könne. Da sind Scham, Schuldgefühle, die Angst vor den Konsequenzen und der Ausgrenzung, die Denef bis heute erlebt, im Beruf, in der Nachbarschaft.</p>
<p>Seit Kurzem lebt der nunmehr 61-Jährige mit seiner Frau in einem kleinen Ort nahe Lübeck. Im Moment ist Denef – wie schon so oft – aus psychischen Gründen krankgeschrieben. Immer noch begleitet ihn der Missbrauch – trotz „meiner geliebten Ostsee“, trotz der aufgeräumten Atmosphäre in dem Reihenhaus, das mit hellen Holzmöbeln und farbenfrohen Bildern eingerichtet ist. „Oft genügt ein bestimmter Geruch, ein Geräusch oder eine Person, und die Erinnerung an den sexuellen Missbrauch ist da, Tag für Tag und Nacht für Nacht.“</p>
<p>25.000Euro Entschädigung.Denef ist das wohl bekannteste Missbrauchsopfer Deutschlands: Er hat sein Schweigen schon relativ früh gebrochen, bereits 1993. Und er war der erste, der von der katholischen Kirche– trotz Verjährung – eine Entschädigungszahlung erhielt. Allerdings mit der Auflage, nicht darüber zu sprechen. Erst nach langem juristischen Kampf erreichte er die Aufhebung dieser „Schweigeklausel“. Über den erlittenen „Seelenmord“ zu reden ist für ihn zu einer Lebensaufgabe, zu einer Mission, geworden.</p>
<p>Von seinem zehnten bis zum 16.Lebensjahr wurde der Messdiener in der ostdeutschen Gemeinde Delitzsch vom Vikar sexuell missbraucht, nach dessen Versetzung zwei weitere Jahre von einem Kirchenangestellten, dem Organisten. Beide waren Freunde der Familie. Mit 40, als Denef in einer schweren Krise war, geplagt von Depressionen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzklopfen, Aggressivität und Schwitzen, entschloss er sich zum Outing in der eigenen Familie. Inzwischen war er verheiratet, hatte zwei Kinder. Er, der damals schon jahrelang als Techniker am Theater arbeitete, „inszenierte das wie ein Stück. Ich musste die Rolle einstudieren, die geeignete Bühne wählen“. Zum alljährlichen Treffen mit den vier Geschwistern und deren Partnern am Todestag der Mutter lud er auch die beiden Täter. Er habe etwas Wichtiges zu sagen, kündigte er an. „Die dachten wohl, dass ich Krebs habe.“</p>
<p>Outing am Kaffeetisch. Was dann passiert, erinnert an den dänischen Film „Das Fest“ – „nur ist meine Geschichte noch besser“: Als Denef am Kaffeetisch den Missbrauch offen ausspricht, ist die Hölle los. „Wenn du so lange geschwiegen hast, hättest du den Rest deines Lebens auch noch dein Maul halten können“, wirft ihm die Schwägerin an den Kopf. Der Vikar schweigt, und der Organist wirft ein, es sei immer noch die Frage, „wer angefangen hat“. Bald wird Denef mit Frau und Kindern aus der Wohnung gedrängt – sie werden ihm in den kommenden Jahren eine wichtige Stütze sein. Von seiner Herkunftsfamilie jedoch wird Denef seither ausgegrenzt – „lebendig begraben, bis heute“.</p>
<p>Es dauerte lange, bis Denef seine „Sexualität und die damit verbundenen Gefühle zu ordnen“ begann. Im frühen Erwachsenenleben war da zunächst nur zwanghafter Sex, wie eine Sucht, deren Befriedigung erst recht Leere hinterlässt. Der Missbrauch hatte die Gefühle abgetötet: „Man kann das als Kind nicht verstehen und benennen. Es wird etwas zerstört, was noch gar nicht da ist.“ Zugleich erfolgt eine Abspaltung des Geschehenen, ähnlich wie beim Täter: „Ich zog mich danach wieder an, ging ministrieren und zu derselben Person beichten.“ Selbst trauen hat sich Denef später vom Vikar lassen. Trotz des Missbrauchs idealisierte er die Täter auf paradoxe Art noch eine lange Zeit, fühlte sich ihnen in besonderer Weise verbunden.</p>
<p>„Wir müssen lernen, uns mit den Opfern zu befassen“, sagt Denef heute. Debatten über den Zölibat („Der gehört sowieso weg“), mögliche Ursachen der Pädophilie, die Denef „Pädokriminalität“ nennt („Das hat mit Liebe nichts zu tun, ist auch keine Krankheit, sondern ein Verbrechen“), besseren Schutz der Kinder, strengere Eignungstests für Erzieher – all das seien nur Nebenschauplätze. Vielmehr pocht er auf die Beteiligung von Opfern an den runden Tischen, die Abschaffung der Verjährungsfrist, Änderungen im Strafrecht und neue Wege im Umgang mit Opfern, die keine Beweise haben. Finanzielle Kompensationen dürften keine Almosen sein: „Wenn Sie mir ein Bein abfahren, müssen Sie auch zahlen.“</p>
<p>„Jetzt eitert alles heraus.“ Im derzeitigen „Tsunami“ sieht Denef eine Riesenchance, immer mehr Opfer fühlten sich ermutigt, Missbrauch zu melden: „Der Druck wird so groß, dass die Gesellschaft nicht mehr wegschauen kann. Es ist bloß eine Frage der Zeit, bis alles herauseitert.“ Was derzeit ans Licht komme, ist laut Denef aber nur die Minispitze des Eisbergs. „Der geringste Teil findet in der Kirche, in diversen Gruppen, Sportvereinen etc. statt. Rund 90Prozent der Fälle passieren in der Familie.“ Auch heute noch müsse ein Kind, statistisch gesehen, zu acht Personen gehen, bis ihm jemand den Missbrauch glaubt.</p>
<p>(&#8220;Die Presse&#8221;, Print-Ausgabe, 21.03.2010)</p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/547661/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/index.do" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>Missbrauchsopfer wollen gehört werden</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[euronews 20.03.2010
Berlin (ddp). Angesichts immer neuer Enthüllungen über sexuellen Missbrauch von Kindern an Schulen und in Internaten melden sich verstärkt Vertreter der Opfer zu Wort. Sie beklagten am Samstag eine mangelnde Einbindung in die laufende Debatte und forderten, am Runden Tisch der Bundesregierung beteiligt zu werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) drang indessen darauf, Opfer sexuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>euronews 20.03.2010</p>
<p>Berlin (ddp). Angesichts immer neuer Enthüllungen über sexuellen Missbrauch von Kindern an Schulen und in Internaten melden sich verstärkt Vertreter der Opfer zu Wort. Sie beklagten am Samstag eine mangelnde Einbindung in die laufende Debatte und forderten, am Runden Tisch der Bundesregierung beteiligt zu werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) drang indessen darauf, Opfer sexuellen Missbrauchs finanziell zu entschädigen.<span id="more-1984"></span></p>
<p>In den vergangenen Wochen waren zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch an Schulen und Internaten bekanntgeworden – darunter auch an mehreren kirchlichen Einrichtungen. Bundesweit wird derzeit gegen mindestens 14 Geistliche wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelt. Das ergab eine Umfrage des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» unter den 24 deutschen Generalstaatsanwaltschaften. 15 der Behörden hätten Angaben gemacht. Hinzu kämen Verfahren gegen elf weltliche Lehrer und Erzieher. Am Samstag wurden neue Fälle öffentlich – unter anderem an einem früheren Knabenheim der katholischen Ordensgemeinschaft Salesianer Don Bosco in Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Mehrere Vertreter von Missbrauchsopfern beklagten, die Betroffenen würden von der Politik zu wenig in die laufende Diskussion eingebunden. Die Berliner Rechtsanwältin Manuela Groll, die 14 Opfer vertritt – überwiegend frühere Schüler des katholischen Berliner Canisius-Kollegs – sagte, die Betroffenen oder deren Anwälte gehörten an den Runden Tisch der Bundesregierung. «Es wäre unvorstellbar, sie außen vor zu lassen», mahnte Groll. Diese Opfer hätten den Stein überhaupt erst ins Rollen gebracht.</p>
<p>Der Verein ehemaliger Heimkinder mit rund 450 Mitgliedern bezeichnete es als «merkwürdig, dass der größte Verband von Geschädigten» in der Debatte nicht gefragt werde. Auch Norbert Denef aus einem Netzwerk Betroffener kritisierte die «Funkstille seitens der Politik».</p>
<p><a href="http://de.euronews.net/agenturmeldungen/193399-missbrauchsopfer-wollen-gehoert-werden/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
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		<title>„Er hat sich bedient, ich habe geschwiegen“</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[focus.de 9.03.2010
Norbert Denef erstritt von der katholischen Kirche 25 000 Euro als Entschädigung für sexuellen Missbrauch. Im Interview erklärt er, warum Opfer oft jahrzehntelang schweigen.
Von FOCUS-Online-Redakteurin Nina Baumann
FOCUS Online: Herr Denef, jeden Tag werden neue Fälle von Missbrauch in Einrichtungen der katholischen Kirche oder anderen Schulen bekannt. Als erstes Missbrauchsopfer in Deutschland erreichten Sie 2005, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>focus.de 9.03.2010</p>
<p>Norbert Denef erstritt von der katholischen Kirche 25 000 Euro als Entschädigung für sexuellen Missbrauch. Im Interview erklärt er, warum Opfer oft jahrzehntelang schweigen.</p>
<p>Von FOCUS-Online-Redakteurin Nina Baumann</p>
<p>FOCUS Online: Herr Denef, jeden Tag werden neue Fälle von Missbrauch in Einrichtungen der katholischen Kirche oder anderen Schulen bekannt. Als erstes Missbrauchsopfer in Deutschland erreichten Sie 2005, dass die katholische Kirche eine Entschädigung zahlte. Was war Ihnen zugestoßen?</p>
<p>Norbert Denef: Ich wuchs in einer katholischen Familie in Delitzsch bei Leipzig auf. Als ich 1959 mit zehn Jahren Messdiener wurde, freute ich mich: Der Vikar war sehr beliebt. Doch eines Tages nahm er mich nach dem Gottesdienst mit in seine Wohnung.<br />
Er schloss von innen ab, zog mich auf seinen Schoß und knöpfte mir die Hose auf.</p>
<p>FOCUS Online: Was haben Sie getan?</p>
<p>Denef: Nichts. Ich habe nicht verstanden, was mit mir geschieht. Ich habe mich geschämt und gehofft, dass es vorbeigeht. Das eine Mal ging vorbei, doch es passierte immer wieder: sechs Jahre lang, mehrmals die Woche. Bis heute habe ich das Bild im Kopf, wie ich unter ihm liege und er mein Glied in seinem Mund hat.</p>
<p>FOCUS Online: Hat der Geistliche Sie bedroht, damit Sie schweigen?</p>
<p>Denef: Nein. Er hat nie ein einziges Wort gesagt. Er hat sich bedient, und ich habe geschwiegen. Viele wussten davon, aber niemand hat etwas gesagt. Der Mann ist 1998 gestorben, aber wenn man sich heute in Delitzsch nach ihm erkundigt, lieben ihn immer noch alle. Dabei gehe ich davon aus, dass er im Laufe seines Berufslebens an seinen verschiedenen Stationen insgesamt 100 bis 150 Kinder missbraucht hat.</p>
<p>FOCUS Online: Wie endete sein Missbrauch an Ihnen?</p>
<p>Denef: Als ich 16 war, kam ein Organist in unsere Gemeinde, der sorgte schließlich für die Versetzung …</p>
<p>FOCUS Online: … und beendete so Ihr Martyrium?</p>
<p>Denef: Für ein Vierteljahr. Plötzlich hatte ich gute Noten in der Schule, vorher war ich ein schlechter Schüler. Doch eines Abends wurde es spät, der Organist bot mir an, bei ihm zu übernachten – und kroch zu mir unter die Bettdecke. Der Missbrauch fing wieder an. Meine Schulnoten wurden wieder schlecht.</p>
<p>FOCUS Online: Sie waren mittlerweile fast 18. Konnten Sie bei diesem zweiten Fall mit jemandem reden?</p>
<p>Denef: Nein. Das glaubt Ihnen niemand. Ich habe 35 Jahre gebraucht, um das Schweigen zu brechen.</p>
<p><strong>„Wer sich outet, wird in die Ecke gestellt“</strong></p>
<p>FOCUS Online: Wie haben Sie es überhaupt geschafft?</p>
<p>Denef: Bis ich 40 war, habe ich ein Vorzeigeleben geführt: Ich habe geheiratet, zwei Kinder kamen, und ich habe gearbeitet.<br />
Doch ich hatte immer wieder Phasen, in denen ich meine Familie tagelang angeschwiegen habe oder Wut und Hass auf sie empfunden habe. Einmal bin ich wie ein Irrer mit 240 Stundenkilometern aus dem Spanienurlaub nach Hause gefahren. Irgendwann war ich mit den Kräften am Ende und meine Frau zwang mich, etwas zu unternehmen. Da fing ich an, psychologische Bücher zu lesen und stellte fest: Es geht vielen so. Viele haben ein Problem damit, Kontakt und Nähe zuzulassen. Dass es um den Missbrauch ging, habe ich aber immer noch von mir weggeschoben.</p>
<p>FOCUS Online: Aber schließlich haben Sie auch das ausgesprochen.</p>
<p>Denef: Die Erkenntnis kam eines Nachts: „Das muss raus.“ Sofort habe ich den Gedanken verbannt. „Das geht nicht“, habe ich mir gleich wieder gesagt. Dann habe ich ein Jahr vor dem Spiegel geübt: „Ich wurde sexuell missbraucht.“ Ich konnte es zuerst nicht aussprechen. Irgendwann ging es. Es war der wichtigste Satz meines Lebens.</p>
<p>FOCUS Online: Wann haben Sie ihn zum ersten Mal vor anderen Leuten gesagt?</p>
<p>Denef: Das war 1993 bei einem Familienfest, zu dem ich auch die beiden Täter eingeladen hatte. Die Folge war: Die Täter werden weiterhin eingeladen, meine Frau, ich und die Kinder nicht mehr.</p>
<p>FOCUS Online: Haben Sie die Täter auch bei der Kirche angezeigt?</p>
<p>Denef: Das war ein langer Kampf. Die Kirche bot mir 2003 schließlich 25 000 Euro Entschädigung an – mit einer Klausel, die mich zum Schweigen verpflichtete. Ich werde aber nie wieder schweigen. Zwei Jahre kämpfte ich noch gegen die Schweigeklausel, dann erhielt ich die 25 000 Euro.</p>
<p>FOCUS Online: Zwölf Jahre, nachdem Sie den Missbrauch erstmals bei der Kirche bekannt gemacht hatten.</p>
<p>Denef: Mein Fall ist beispielhaft für viele. Wer sich outet, wird in die Ecke gestellt. Ich hatte noch Glück, weil ich gute Beweise hatte. Aber der Missbrauch ist ein Seelenmord; ich befinde mich immer noch in einem ständigen Überlebenskampf. Meine Geschichte zeigt, wie lange man braucht, bis man über Missbrauch reden kann. Deswegen muss die zivilrechtliche Verjährungsfrist für Missbrauch aufgehoben werden.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/tid-17487/missbrauchsopfer-er-hat-sich-bedient-ich-habe-geschwiegen_aid_487803.html" target="_blank">http://www.focus.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Schweigegeld&#8221; &#8211; das war ein Fehler</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/25/schweigegeld-das-war-ein-fehler/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Fehler gelernt, Leitlinien konsequent umgesetzt
Angesichts der von Herrn Norbert Denef in der Vergangenheit und aktuell vorgetragenen Aussage, das Bistum Magdeburg habe ihm mit der finanziellen Entschädigung ein „Schweigegeld&#8221; zahlen wollen, möchte ich an dieser Stelle wie folgt Stellung nehmen:
Herr Norbert Denef zeigte 2003 beim Bistum Magdeburg an, dass er in den Jahren 1958 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus Fehler gelernt, Leitlinien konsequent umgesetzt</strong></p>
<p>Angesichts der von Herrn Norbert Denef in der Vergangenheit und aktuell vorgetragenen Aussage, das Bistum Magdeburg habe ihm mit der finanziellen Entschädigung ein „Schweigegeld&#8221; zahlen wollen, möchte ich an dieser Stelle wie folgt Stellung nehmen:<br />
Herr Norbert Denef zeigte 2003 beim Bistum Magdeburg an, dass er in den Jahren 1958 bis 1964 durch einen 1998 verstorbenen Priester dieses Gebietes sexuell missbraucht worden war. Er verband damit die Erwartung, dass eine Wiedergutmachung von 450 000 Euro gezahlt würde. Das Bistum betraute einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen.</p>
<p>Im ersten Entwurf einer gemeinsamen Vereinbarung über therapeutische Hilfeleistungen hat das Bistum von Herrn Denef erwartet, dass er den sexuellen Missbrauch nicht öffentlich machen würde. Wesentliches Motiv dafür war der Schutz seiner Herkunftsfamilie und des katholischen Gemeindelebens vor Ort. Die Familie hatte nachdrücklich um Verschwiegenheit gebeten. Zugleich wollte das Bistum pauschalen Vorwürfen zuvorkommen, die im Zusammenhang mit dem schweren Vergehen des Priesters zu befürchten waren.</p>
<p>Aus späterer Sicht war diese Vorgehensweise des Bistums ein Fehler, der dem Opfer möglicherweise weiteren Schaden zugefügt hat.</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=1374&amp;idart=14034" target="_blank">http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=1374&amp;idart=14034</a></p>
<p>__________________________________</p>
<p>&#8220;Die Familie hatte nachdrücklich um Verschwiegenheit gebeten.&#8221;</p>
<p>Der Bischof von Magdeburg hat mich schriftlich zum Schweigen gezwungen. Das beschreibe ich ausfürlich in meinem Buch <a href="http://norbert.denef.com/2008/09/05/mein-buch/" target="_blank">&#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221;</a>.</p>
<p>Norbert Denef</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hier endet der demokratische Sektor</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/25/hier-endet-der-demokratische-sektor/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 07:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1586</guid>
		<description><![CDATA[FR-online.de 25.02.2010
TV-kritik &#8220;Hart aber fair&#8221;
Von Arno Widmann
Die oben brauchen den Sozialstaat nicht. Die oben bilden sich auch ein, sie kämen ohne den Rechtsstaat aus. Das war gestern abend bei &#8220;Hart aber fair&#8221; wieder einmal zu erleben. Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Jahrgang 1941, wurde 1974 von Professor Ratzinger promoviert, seit 1994 ist er Weihbischof in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FR-online.de 25.02.2010</p>
<p>TV-kritik &#8220;Hart aber fair&#8221;</p>
<p>Von Arno Widmann</p>
<p>Die oben brauchen den Sozialstaat nicht. Die oben bilden sich auch ein, sie kämen ohne den Rechtsstaat aus. Das war gestern abend bei &#8220;Hart aber fair&#8221; wieder einmal zu erleben. Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Jahrgang 1941, wurde 1974 von Professor Ratzinger promoviert, seit 1994 ist er Weihbischof in Hamburg. In der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet er vor allem an Fragen der Ökumene und im interreligiösen Dialog. Als geborener Oberschlesier ist er auch tätig im Stiftungsrat Flucht, Vertreibung, Versöhnung.</p>
<p>Ein Mann also, der den Umgang mit Problemen gewohnt ist. Vielleicht hat er sich dabei angewöhnt, wann immer er etwas sagt, dazu zu lächeln. Ein einnehmendes Lächeln für die einen. Andere finden es aufgesetzt, unglaubwürdig. Bei Plasberg durfte man auch auf die Idee kommen, es für ein verlegenes Grinsen zu halten. Jedenfalls war es auffallend. <span id="more-1586"></span></p>
<p>Der Weihbischof erklärte lächelnd die Darstellung des Opfers Norbert Denef sei falsch. Das Bistum Magdeburg habe ihm nicht 25.000 Euro Schweigegeld geboten. Als Plasberg dem Bischof eine Mail vorlas, in der das Bistum Magdeburg zugab, Norbert Denef 25.000 Euro angeboten zu haben, da lächelte der Bischof wieder. Ich wüsste gerne, ob der Bischof seinen Verstoß gegen das nach katholischer und lutherischer Zählung achte Gebot in seiner nächsten Beichte nennen wird. Wieviel Ave Marias wird er dafür beten müssen?</p>
<p>Norbert Denef war als Jugendlicher jahrelang sexueller Gewalt seitens zweier Kleriker ausgesetzt. Jahrzehnte später kämpfte er wiederum jahrelang gegen das Vertuschen dieser Seite der ihm widerfahrenen christlichen Erziehung. Vom Doktorvater des Hamburger Weihbischofs, von Papst Benedikt, dem er alle Unterlagen zugeschickt hatte, erhielt er nach Monaten den Bescheid, der Papst werde dafür beten, dass Denef die Kraft zur Vergebung haben möge.</p>
<p>An dieser Kraft scheint es ja dem Papst und der Kirche nicht zu mangeln, desto mehr aber an der Achtung gegenüber den Opfern.<br />
Das führte Bischof Jaschke vor. Man sehe sich die Sendung an. .</p>
<p>Da redet nicht einer, dem weh tut, was er gerade gehört hat, keiner der Mitgefühl hat. Da redet einer, der sich für seinen Auftritt hat munitionieren lassen und jetzt zeigen möchte, dass er zu schießen versteht. Der Bischof geht nicht auf das Opfer zu, stellt sich auf seine Seite sondern er schlägt noch einmal auf den Mann ein. Schlimmer als Jaschke hätte kein Gegner die katholische Kirche darstellen können.</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/tv_kritik/2353306_Hier-endet-der-demokratische-Sektor.html" target="_blank">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/tv_kritik/2353306_Hier-endet-der-demokratische-Sektor.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Druck wegen Kindesmissbrauchsfällen wächst</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/22/druck-wegen-kindesmissbrauchsfallen-wachst/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Focus.de 22.02.2010
Wegen der zahlreichen Fälle von Kindesmissbrauch wächst der Druck auf die katholische Kirche. Kritiker forderten eine Aufklärung der Fälle von außen, da die Kirche bislang versagt habe. Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann warf der katholischen Kirche vor, die Kirche gehe einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Missbrauchs-Vorwürfen aus dem Weg.
Unmittelbar vor Beginn der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Focus.de 22.02.2010</p>
<p><strong>Wegen der zahlreichen Fälle von Kindesmissbrauch wächst der Druck auf die katholische Kirche. Kritiker forderten eine Aufklärung der Fälle von außen, da die Kirche bislang versagt habe. Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann warf der katholischen Kirche vor, die Kirche gehe einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Missbrauchs-Vorwürfen aus dem Weg.<span id="more-1539"></span></strong></p>
<p>Unmittelbar vor Beginn der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am Montagabend wächst der Druck auf die katholische Kirche wegen der zahlreichen Fälle von Kindesmissbrauch. Mehrere Kritiker forderten, dass die Aufklärung der Fälle von außen unterstützt werden müsse, weil die Kirche selbst dabei bislang versagt habe.</p>
<p>Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann warf der katholischen Kirche vor, einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Vorwürfen aus dem Weg zu gehen. Die „reine Heilige Kirche“ werde scheinbar vom Frevel einiger Mitglieder belastet, doch in Wirklichkeit sei sie daran mitbeteiligt, sagte der Theologe im Deutschlandradio Kultur. Trotz des großen Ausmaßes sei auch eine öffentliche Kontrolle durch den Staat kaum vorhanden.</p>
<p>Die Kirche habe kein Interesse am Umgang mit den Opfern, sagte das Missbrauchsopfer Norbert Denef dem selben Sender. Er war nach eigenen Angaben in seiner Jugend von zwei Kirchenmännern missbraucht worden und hatte sich erst nach Jahrzehnten offenbart. Es sei ein gesellschaftliches Problem, dass über Missbrauch geschwiegen werde, kritisierte er. Durch die Verjährungsfrist zwinge der Staat jedoch die Opfer zum Schweigen und schütze die Täter.</p>
<p><strong>Unabhängige Kommission gefordert</strong></p>
<p>Von der Deutschen Bischofskonferenz erwarte er „im Prinzip nichts“. Wenn die Bischofskonferenz ehrlich etwas tun wolle, solle sie sich für eine Aufhebung der Verjährungsfristen einsetzen, forderte Denef: „Das wäre ein wirkliches Bekenntnis, alles andere wären Lippenbekenntnisse.“</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/kirche-druck-wegen-kindesmissbrauchsfaellen-waechst_aid_482984.html" target="_blank">http://www.focus.de/panorama/vermischtes/kirche-druck-wegen-kindesmissbrauchsfaellen-waechst_aid_482984.html</a></p>
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		<item>
		<title>&#8216;Kirche hat im Missbrauchs-Skandal versagt&#8217;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/22/kirche-hat-im-missbrauchs-skandal-versagt/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[DNEWS.de 22.02.2010
BERLIN &#8211; Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann hat der katholischen Kirche vorgeworfen, einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Missbrauchs-Vorwürfen aus dem Weg zu gehen.
Die &#8220;reine heilige Kirche&#8221; werde scheinbar vom Frevel einiger Mitglieder belastet, doch in Wirklichkeit sei sie daran mit beteiligt, sagte der aus der katholischen Kirche ausgetretene Theologe Eugen Drewermann dem Deutschlandradio Kultur mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DNEWS.de 22.02.2010</p>
<p><strong>BERLIN &#8211; Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann hat der katholischen Kirche vorgeworfen, einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Missbrauchs-Vorwürfen aus dem Weg zu gehen.<span id="more-1536"></span></strong></p>
<p>Die &#8220;reine heilige Kirche&#8221; werde scheinbar vom Frevel einiger Mitglieder belastet, doch in Wirklichkeit sei sie daran mit beteiligt, sagte der aus der katholischen Kirche ausgetretene Theologe Eugen Drewermann dem Deutschlandradio Kultur mit Blick auf die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am Montag in Freiburg.</p>
<p><strong>&#8216;Zölibat &#8211; ein Hauptproblem&#8217;</strong></p>
<p>Dort wollen die Bischöfe unter anderem über den jüngst bekannt gewordenen sexuellen Missbrauch von Kindern in katholischen Schulen beraten. Im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch sei der Zölibat unter den gegenwärtigen Bedingungen ein Hauptproblem, sagte Drewermann dem Sender.</p>
<p>Jeder wisse, dass diese Verpflichtung nur unter enormen Konflikten einzuhalten sei. Wer sich dazu entscheide, habe die Auffassung verinnerlicht, dass sexuelle Erfahrungen sündhaft seien und gebeichtet werden müssten. &#8220;Mit all diesen Konflikten fliehen viele bereits schon in das Priestertum und hoffen, von sich selber in gewissem Sinne befreit zu werden durch die Gnade Gottes.&#8221; Weil das nicht funktioniere, stünden am Ende neue Fehlbarkeiten.<br />
<strong><br />
&#8216;Kirche hat kein Interesse an Aufklärung&#8217;</strong></p>
<p>Das Missbrauchsopfer Norbert Denef glaubt indes nicht an eine wirkliche Aufklärung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche. Diese habe kein Interesse am Umgang mit den Opfern, sagte er im Deutschlandradio Kultur. &#8220;Bis heute hat keiner bei mir angerufen, niemand mit mir gesprochen.&#8221; Stattdessen habe die Kirche ihn massiv unter Druck gesetzt und ihm mit Klagen gedroht, sollte er seine Vorwürfe öffentlich machen.</p>
<p>Denef, der in seiner Jugend in den 50er und 60er Jahren von zwei Kirchenmännern missbraucht worden war und sich erst nach Jahrzehnten offenbart hatte, erwartet auch von der Tagung der Deutschen Bischofskonferenz &#8220;im Prinzip nichts&#8221;. Wenn die Bischöfe etwas ändern wollten, sollten sie sich für eine Aufhebung der Verjährungsfristen einsetzen, forderte Denef. &#8220;Das wäre ein wirkliches Bekenntnis, alles andere wären Lippenbekenntnisse.&#8221;</p>
<p>Der Missbrauchskandal hatte Ende Januar seinen Ausgang vom Berliner Canisius-Kolleg genommen. Seitdem meldeten sich mehr als hundert Opfer an Schulen im ganzen Bundesgebiet.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.dnews.de/nachrichten/panorama/184253/kirche-hat-missbrauchs-skandal-versagt.html" target="_blank">http://www.dnews.de/nachrichten/panorama/184253/kirche-hat-missbrauchs-skandal-versagt.html</a></p>
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		<item>
		<title>Selbstmord als letzter Ausweg</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/20/selbstmord-als-letzter-ausweg/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 05:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstmord als letzter Ausweg
tagesspiegel.de 20.02.2010
Im Canisius-Fall gibt es neue Hinweise auf Suizide von Schülern. Experten fordern Schulstandards gegen Missbrauch.
Von Hadija Haruna
12 Täter, 120 offizielle Opfer – so lautet die bisherige Bilanz zu den Missbrauchsfällen im Jesuitenorden. Die Dunkelziffer ist unbekannt, und einige derer, die das Martyrium erlebten, sind nicht mehr am Leben. Der Mitschüler Johnny [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstmord als letzter Ausweg<br />
tagesspiegel.de 20.02.2010</p>
<p><strong>Im Canisius-Fall gibt es neue Hinweise auf Suizide von Schülern. Experten fordern Schulstandards gegen Missbrauch.</strong></p>
<p>Von Hadija Haruna</p>
<p>12 Täter, 120 offizielle Opfer – so lautet die bisherige Bilanz zu den Missbrauchsfällen im Jesuitenorden. Die Dunkelziffer ist unbekannt, und einige derer, die das Martyrium erlebten, sind nicht mehr am Leben. Der Mitschüler Johnny Haeuslers beispielsweise, der nach seiner Schulzeit erst einen Anschlag auf Täter-Pater Peter R. verübte und sich anschließend das Leben nahm, sei nicht der Einzige gewesen, der Selbstmord begangen habe, schreibt ein ehemaliger Canisius-Schüler in seinem Blog „Spreeblick“. Dabei beruft er sich auf Aussagen anderer Mitschüler.</p>
<p>Auch Ordensanwältin Ursula Raue habe von mehreren mutmaßlichen Opfern gehört, die offenbar ihr Leben durch Suizid beendet haben oder die der Gedanke daran täglich begleite. Von vier Opfern und Familienangehörigen kenne sie die Details. „Es sind Geschichten von Kindern, die missbraucht wurden und im Leben nie richtig Fuß fassen konnten.“</p>
<p>Selbstmord sei das Mittel, an das man denke, wenn man die Schmerzen nicht mehr aushalte, sagt Norbert Denef. Der Suizidgedanke sei für viele Opfer ein ständiger Begleiter. Acht Jahre lang wurde er von einem Pfarrer und einem Kirchenangestellten missbraucht. „Bei denjenigen, die ihre Geschichte verdrängt haben, kann die Erinnerung unvorstellbare Schmerzen auslösen.“</p>
<p>Bei der Offenlegung ihres Zwischenberichts sprach sich Anwältin Raue für die Entwicklung institutionalisierter Modelle aus, mit denen Missbrauch in Zukunft verhindert werden solle. „Jetzt muss endlich im Bewusstsein ankommen, dass Kinder Zeichen senden, wenn ihnen Gewalt passiert und es braucht Menschen, die sie erkennen und zu werten wissen.“ Zudem bedürfe es einer Supervision für Lehrer, die unter Anleitung ihre Einzelerfahrung zusammentragen sollten, um auf Fälle aufmerksam zu werden. „Es wird viel zu viel über die Täter diskutiert und die Opfer werden zu oft außer Acht gelassen“, sagt Bernd Hans Göhrig, Bundesgeschäftsführer des ökumenischen Netzwerks „Initiative Kirche von unten“. In einem Zehn-Punkte-Plan fordert das Netzwerk einen standardisierten Umgang mit dem Thema Missbrauch in der Kirche, der auch für die Schulen gilt – beispielsweise den Einsatz einer unabhängigen Ombudsperson. „Diese aber darf nicht Teil des Lehrkörpers sein oder von der Kirche bezahlt werden, muss aber trotzdem in den Schullalltag eingebunden sein.“ An dieser Stelle müsse das Schulamt eintreten, an das diese Instanz gekoppelt sein könnte.</p>
<p>Insbesondere an den kirchlichen Schulen bedürfe es eines neuen Konzeptes, weil dort das Beichtgeheimnis die geistlichen Lehrer von der Meldung eines Vorfalls entbinde. „Die Frage, die sich stellt ist, ob die Kirche noch in der Lage ist das Problem alleine zu lösen“, sagt Göhrig. Auch die Kieler Strafrechtlerin Monika Fromm fordert kontrollierte Standards. „Wenn eine Einrichtung die betroffenen Personen nur versetzt, dann sollte das Opfer im Anschluss nicht noch nachweisen müssen, dass es geschädigt wurde.“ Die bei einem Verdachtsfall einzuleitenden Schritte müssten öffentlich nachvollziehbar sein.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Canisius-Kolleg-Missbrauch;art270,3035917" target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/berlin/Canisius-Kolleg-Missbrauch;art270,3035917</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Opfer: Missbrauch darf nicht verjähren</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/20/opfer-missbrauch-darf-nicht-verjahren/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 05:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Rhein &#8211; Zeitung 19.02.2010
Berlin Die Empörung über die Fälle sexuellen Missbrauchs an Jesuiten-Schulen richtet sich besonders gegen die Täter aus dem Umfeld der katholischen Kirche. &#8220;Der eigentliche Skandal aber sind die Verjährungsfristen im Straf- und im Zivilrecht&#8221;, sagen ehemalige Missbrauchsopfer wie Norbert Denef (60).
Während in Berlin Katho­liken für die Miss­brauch­sop­fer beten, fordern Betrof­fene Genug­tuung. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rhein &#8211; Zeitung 19.02.2010</p>
<p>Berlin Die Empörung über die Fälle sexuellen Missbrauchs an Jesuiten-Schulen richtet sich besonders gegen die Täter aus dem Umfeld der katholischen Kirche. &#8220;Der eigentliche Skandal aber sind die Verjährungsfristen im Straf- und im Zivilrecht&#8221;, sagen ehemalige Missbrauchsopfer wie Norbert Denef (60).</p>
<p><em>Während in Berlin Katho­liken für die Miss­brauch­sop­fer beten, fordern Betrof­fene Genug­tuung. Sie fordern vehe­ment, dass sexu­eller Miss­brauch nicht ver­jähren darf.<br />
</em><br />
Sie garantierten auch den jetzt bekannt gewordenen Tätern vermutlich wieder Straffreiheit und bewahrten sie vor Entschädigungszahlungen. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) plädiert daher für eine Verlängerung der Verjährungsfristen.</p>
<p>Der Priester, der 1958 den neunjährigen Denef missbrauchte, war ein Freund der Familie, ebenso wie der Chorleiter, der sich 1965 dem jungen Norbert unsittlich genähert hat. 450 000 Euro fordert er von seinen Peinigern. Aber die Taten waren längst verjährt, als sie ihm überhaupt erst wieder ins Bewusstsein kamen. &#8220;Das Geld kann nicht heilen, was ich erlitten habe und noch erleide&#8221;, sagt Denef. Auch die Last, die seine Familie durch ihn zu tragen hatte, lasse sich mit Geld nicht wiedergutmachen. Aber: &#8220;Eine Verurteilung der Täter und das Schmerzensgeld hätten zumindest die Anerkennung meines Leids durch die Gesellschaft ausgedrückt.&#8221;</p>
<p>Missbrauchsopfer tun sich nicht nur aus Scham schwer, das an ihnen begangene Verbrechen öffentlich zu machen, sagt Denef. Warum sollten sie, wenn sie endlich in der Lage sind, über den Missbrauch zu sprechen, an die Öffentlichkeit gehen? Hilfe durch die Justiz hätten sie kaum zu erwarten, weil die Tat meistens verjährt ist.</p>
<p>Das Bistum Limburg hatte Denef 25 000 Euro &#8220;Schweigegeld&#8221; &#8211; wie er es nennt &#8211; für den Missbrauch gezahlt, was nur einen Teil der Kosten für Therapien und Klinikaufenthalte gedeckt habe. Papst Johannes Paul II. &#8220;ermutigte&#8221; ihn in einem Schreiben, &#8220;den allmächtigen Gott um seinen starken Beistand für innere Heilung und um die Kraft der Vergebung zu bitten&#8221;.</p>
<p>Denef hat nicht vergeben. Er kämpft für die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellen Straftaten im Zivilrecht. Schadenersatzansprüche verjähren nach drei bis maximal zehn Jahren. 2006 reichte Denef beim Bundestag eine Petition ein. 14 752 Befürworter hatten sie mitunterzeichnet. Die Eingabe wurde aber 2008 abgelehnt. &#8220;Paragraf 78 Strafgesetzbuch sieht für sämtliche Straftaten &#8211; mit Ausnahme von Mord &#8211; die Verfolgungsverjährung vor, welche die Ahndung der Straftaten ausschließt&#8221;, heißt es in der Ablehnung. Ausnahmen seien &#8220;nur aus besonders schwerwiegenden kriminalpolitischen Gründen&#8221; zulässig. Vor fast genau einem Jahr, am 24. Februar 2009, reichte Denef deshalb beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Beschwerde gegen die Bundesrepublik ein.</p>
<p>Monika Frommel, Direktorin des Instituts für Sanktionsrecht und Kriminologie an der Kieler Christian-Albrechts-Universität, hält die Verjährungsfrist bei Missbrauch indes für angemessen. Sie plädiert dafür, Schadenersatzklagen gegen Institutionen zu erleichtern, wenn diese sich fahrlässig verhalten, etwa Missbrauch decken und Verdächtige lediglich versetzen. Derartige Verstöße gegen Aufsichtspflichten beträfen nicht nur die katholische Kirche, sondern grundsätzlich alle Träger und Einrichtungen, in denen Kinder, Jugendliche und Behinderte betreut werden.</p>
<p>Ingrid Jennert</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://rhein-zeitung.de/on/10/02/19/rztt/t/rzo675696.html" target="_blank">http://rhein-zeitung.de/on/10/02/19/rztt/t/rzo675696.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abusos en el internado</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/18/abusos-en-el-internado/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 20:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[––Espanol]]></category>

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		<description><![CDATA[ELPAIS.com 18.02.2010
Curas católicos han abusado de decenas de niños en Alemania. La Iglesia calló muchos años. Ahora, un colegio de jesuitas ha intentado esclarecer sus propios casos y el silencio se ha roto
El pasado 27 de enero, el padre Klaus Mertes, rector del colegio jesuita Canisius de Berlín, una institución célebre donde se forma la [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ELPAIS.com 18.02.2010</p>
<p>Curas católicos han abusado de decenas de niños en Alemania. La Iglesia calló muchos años. Ahora, un colegio de jesuitas ha intentado esclarecer sus propios casos y el silencio se ha roto</p>
<p>El pasado 27 de enero, el padre Klaus Mertes, rector del colegio jesuita Canisius de Berlín, una institución célebre donde se forma la élite de Alemania, envió cientos de cartas a los antiguos alumnos que habían estado en el centro entre los años setenta y ochenta. En ellas les pedía su colaboración para desentrañar los casos de abusos sexuales que habían podido cometer tres profesores del centro, luego trasladados a otras escuelas. Al día siguiente, la noticia la publicó el diario conservador Berliner Morgenpost, desatando un escándalo sin precedentes en la Iglesia católica alemana.</p>
<p>&#8220;Maltraté a jóvenes y niños con excusas pseudopedagógicas&#8221;, reconoce uno de los religiosos, de 65 años</p>
<p>Casi un centenar de curas y laicos habían sido investigados en silencio desde 1995. Alemania se siente herida</p>
<p>El efecto dominó hizo que la prensa se volcara en las pesquisas realizadas en los últimos años por asuntos similares. Desde 1995, casi un centenar de curas y de laicos (educadores, directores de coros, etcétera) han sido investigados en 27 diócesis de Alemania. &#8220;El muro de silencio se vino abajo&#8221;, afirma el semanario Der Spiegel, que ha detallado los casos en su último número. Muchos observadores piensan que, después de Estados Unidos e Irlanda, ha llegado la hora de Alemania para saldar cuentas con los abusos de la Iglesia.</p>
<p>&#8220;En enero de 2010 supe de un informe acerca de víctimas que habían denunciado abusos en el colegio en las décadas de los setenta y ochenta&#8221;, explica a EL PAÍS el rector de la escuela berlinesa, Klaus Mertes. &#8220;Entonces fue cuando decidí ponerme en contacto con todos los potenciales afectados. Enviamos 600 cartas, cuyo fin fue el de ofrecer apoyo a las víctimas de aquellos años&#8221;. Entre los destinatarios figuraban también periodistas del Berliner Morgenpost. &#8220;Había imaginado los riesgos e implicaciones de la publicación del tema, pero más que la imagen de la escuela o de la orden de los jesuitas es importante la responsabilidad frente a las víctimas&#8221;, añadió el rector del colegio Canisius.</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.elpais.com/articulo/reportajes/Abusos/internado/elpepusoc/20100214elpdmgrep_5/Tes" target="_blank">http://www.elpais.com/articulo/reportajes/Abusos/internado/elpepusoc/20100214elpdmgrep_5/Tes</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>El Papa califica de infames los abusos sexuales en Irlanda</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/18/el-papa-califica-de-infames-los-abusos-sexuales-en-irlanda/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 20:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[––Espanol]]></category>

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		<description><![CDATA[ ELPAIS.com
El obispado irlandés se compromete a cooperar con las autoridades para hacer justicia por los supuestos abusos sexuales cometidos por religiosos entre 1975 y 2004
MILENA FERNÁNDEZ &#8211; Venecia &#8211; 17/02/2010
Los obispos irlandeses se han comprometido a cooperar con las autoridades civiles de su país y a &#8220;actuar con eficacia&#8221; para hacer justicia por los [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- div de cierre del doble menu --> ELPAIS.com</p>
<p>El obispado irlandés se compromete a cooperar con las autoridades para hacer justicia por los supuestos abusos sexuales cometidos por religiosos entre 1975 y 2004</p>
<p>MILENA FERNÁNDEZ &#8211; Venecia &#8211; 17/02/2010</p>
<p>Los obispos irlandeses se han comprometido a cooperar con las autoridades civiles de su país y a &#8220;actuar con eficacia&#8221; para hacer justicia por los supuestos abusos sexuales a niños cometidos por religiosos entre 1975 y 2004. Así lo dice una comunicación oficial del Vaticano tras la reunión que los prelados irlandeses mantuvieron entre el lunes y martes con el Papa y otros cargos del Vaticano. En ella, tuvieron que oír de Benedicto XVI que lo que habían hecho o permitido era un &#8220;crimen infame&#8221;.</p>
<p>&#8220;Los errores y omisiones&#8221; cometidos por la iglesia irlandesa no deberán volver a repetirse, dice el texto, que reconoce &#8220;el fracaso de las autoridades de la iglesia irlandesa&#8221;, que durante muchos años no supo actuar con eficacia.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.elpais.com/articulo/sociedad/Papa/califica/infames/abusos/sexuales/Irlanda/elpepisoc/20100217elpepisoc_4/Tes" target="_blank">http://www.elpais.com/articulo/sociedad/Papa/califica/infames/abusos/sexuales/Irlanda/elpepisoc/20100217elpepisoc_4/Tes</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulverwaltung fühlt sich nicht zuständig für Canisius-Fälle</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/17/schulverwaltung-fuhlt-sich-nicht-zustandig-fur-canisius-falle/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 19:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[tagesspiegel.de 17.02.2010
Missbrauchs-Opfer fordern klare Standards für Vorgehen bei Missbrauchsverdacht an Institutionen.
Von Hadija Haruna
„Ich weiß, was Schweigen heißt. Es schaltet dein Gehirn ab, damit Du das Gefühl in Dir unterdrücken kannst“, sagt Norbert Denef. Seitdem die Missbrauchsfälle an Schulen des Jesuitenordens bekannt wurden, wollen viele seine Geschichte hören. Denef wurde acht Jahre lang von einem Pfarrer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>tagesspiegel.de 17.02.2010</p>
<p><strong>Missbrauchs-Opfer fordern klare Standards für Vorgehen bei Missbrauchsverdacht an Institutionen.</strong></p>
<p>Von Hadija Haruna</p>
<p>„Ich weiß, was Schweigen heißt. Es schaltet dein Gehirn ab, damit Du das Gefühl in Dir unterdrücken kannst“, sagt Norbert Denef. Seitdem die Missbrauchsfälle an Schulen des Jesuitenordens bekannt wurden, wollen viele seine Geschichte hören. Denef wurde acht Jahre lang von einem Pfarrer und einem Kirchenangestellten missbraucht. Als erstes bekannt gewordenes Missbrauchsopfer in Deutschland erhielt er von der katholischen Kirche eine Abfindung in Höhe von 25 000 Euro, unter einer Bedingung: Er sollte sich verpflichten, fortan über das Geschehene zu schweigen. Doch Denef kämpfte gegen die Klausel und machte seinen Fall Jahr 2000 bekannt. Heute setzt er sich für andere Missbrauchsopfer ein.</p>
<p>Die Folgen eines Missbrauchs seien komplex, sagt Denef. Viele Opfer könnten, wenn überhaupt, erst nach sehr langer Zeit über das Erlebte sprechen. Andere verleugneten den Vorfall ein Leben lang. „Viele schweigen aus Angst, ins Abseits gedrängt zu werden, denn in unserer Gesellschaft sind Missbrauchsopfer meist die Verlierer und die Täter stehen im Vordergrund.“ So wie im Fall des Jesuitenordens. „Die haben die Bombe selbst gezündet und versuchen jetzt als Aufklärer mit einer unabhängigen Mittlerin für die Betroffenen ihr Ansehen zu retten. Doch das einzige was zählt ist, wie offen sie ihre Karten auf den Tisch legen und was sie den Opfern anbieten.“</p>
<p>Darum geht es auch der Berliner Rechtsanwältin Manuela Groll. Sie vertritt neun der betroffenen ehemaligen Schüler, die sich unabhängig voneinander bei ihr gemeldet haben. „Das ist erst der Anfang. Die Lawine ist losgetreten, doch die Verhandlungen werden sicherlich noch länger andauern.“ Zu ihrem strategischen Vorgehen könne sie aus Gründen der Schweigepflicht nichts sagen. Die weiteren Schritte hingen jedoch vom Zwischenbericht des Kollegs ab. der am Mittwoch erschien. Eine Sammelklage wie bei einem Flugzeugabsturz könne aber nicht angestrebt, jeder Mandant mit seiner individuellen Geschichte vertreten werden. Doch sie alle fordern Aufklärung und Entschädigung: „Wenn die Taten strafrechtlich nicht verjährt wären, hätten wir keine Schwierigkeiten bei der Akteneinsicht und sie könnten einfach als Nebenkläger auftreten.“</p>
<p>Nicht nur zahlenmäßig wächst die Dimension der Missbrauchsopfer, klar ist auch, dass der Jesuitenorden viel früher als zugegeben von den Taten gewusst hat. Ein erster Verdacht soll bereits 1975 an die Schule gerichtet worden sein, bevor 1981 einige Schüler einen Brief an den Orden und die Schulleitung richteten und darauf nie eine Antwort bekamen. Die letzten Übergriffe des geständigen Täters Wolfgang S. werden in Deutschland auf das Jahr 1989 datiert. Damit sind sie spätestens seit Anfang 2010 verjährt. Pater Klaus Mertes, Leiter des Canisius-Kollegs hat von vielen Vergehen bereits vor zehn Jahren gewusst. Rechtlich sei er aber nicht verpflichtet gewesen sie zu melden. Geschwiegen habe er damals wegen der Scham der Betroffenen. Die übergeordneten Ordensstellen habe er jedoch informiert und sie aufgefordert, genau hinzuschauen, „damit die Täter nichts mehr anrichten können“.</p>
<p>Die Schulaufsicht werde immer aktiv, wenn sie entsprechende Hinweise von einer Schulleitung, Eltern oder Schüler erhalte und die bezichtigten Akteure im Schuldienst tätig seien, sagt Jens Stiller, Sprecher der Berliner Bildungsverwaltung. Die Senatsverwaltung sei über die Vorfälle aus der Vergangenheit informiert worden, es sei aber kein Fall gemeldet worden, bei dem eine Tat an der Schule in die Gegenwart reiche.</p>
<p>Zu frühe Verjährung und fehlende Zuständigkeiten seien die Probleme bei Missbrauchsfällen, sagt Denef. Die Kieler Strafrechtlerin Monika Frommel fordert nun klare Standards, wie eine Institution – auch eine Schule – bei einem Missbrauchsverdacht vorzugehen habe. „Bei einem Verfehlen kann sie dann auch leichter als Mitverantwortlich belangt werden.“</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Canisius-Kolleg-Missbrauch;art270,3033797" target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/berlin/Canisius-Kolleg-Missbrauch;art270,3033797</a></p>
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		<title>Missbrauchsopfer: &#8220;Der Skandal sind die Verjährungsfristen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 18:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[evangelisch.de 17.02.2010
Recht &#8211; Die öffentliche Empörung über die Fälle sexuellen Missbrauchs an Jesuitenschulen richtet sich insbesondere gegen die Täter aus dem Umfeld der katholischen Kirche. &#8220;Der eigentliche Skandal aber sind die Verjährungsfristen im Straf- und im Zivilrecht&#8221;, sagen ehemalige Missbrauchsopfer wie Norbert Denef (60).
Von Ingrid Jennert
Die Verjährungsfristen garantierten auch den jetzt bekanntgewordenen Tätern vermutlich wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>evangelisch.de 17.02.2010</p>
<p><strong>Recht &#8211; Die öffentliche Empörung über die Fälle sexuellen Missbrauchs an Jesuitenschulen richtet sich insbesondere gegen die Täter aus dem Umfeld der katholischen Kirche. &#8220;Der eigentliche Skandal aber sind die Verjährungsfristen im Straf- und im Zivilrecht&#8221;, sagen ehemalige Missbrauchsopfer wie Norbert Denef (60).</strong></p>
<p>Von Ingrid Jennert</p>
<p>Die Verjährungsfristen garantierten auch den jetzt bekanntgewordenen Tätern vermutlich wieder Straffreiheit und bewahrten sie vor Entschädigungszahlungen. Auch die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) plädiert für eine Verlängerung der Verjährungsfristen.</p>
<p>Der Priester, der 1958 den neunjährigen Denef missbrauchte, war ein Freund der Familie, ebenso wie der Chorleiter, der sich 1965 dem jungen Norbert unsittlich genähert hat. 450.000 Euro fordere er von seinen Peinigern, sagte Denef dem Evangelischen Pressedienst (epd). Aber die Taten waren längst verjährt, als sie ihm überhaupt erst wieder ins Bewusstsein drangen. Das Geld könne nicht heilen, was er erlitten habe und noch erleidet, sagt Denef. Auch die Last, die seine Familie durch ihn zu tragen hatte, lasse sich mit Geld nicht wiedergutmachen. &#8220;Aber eine Verurteilung der Täter und das Schmerzensgeld hätten zumindest die Anerkennung meines Leids durch die Gesellschaft ausgedrückt&#8221;, sagt Denef.</p>
<p><strong>Bistum bot 25.000 Euro &#8220;Schweigegeld&#8221;</strong></p>
<p>Missbrauchsopfer tun sich nicht nur aus Scham schwer, das an ihnen begangene Verbrechen öffentlich zu machen, sagt Denef. Warum sollten sie, wenn sie endlich in der Lage sind, über den Missbrauch zu sprechen, an die Öffentlichkeit gehen? Hilfe durch die Justiz hätten sie kaum zu erwarten, weil die Tat meistens verjährt ist. Und im privaten Umfeld handelten sie sich damit häufig nur Unverständnis und Unwillen ein. Denefs Familie habe ihn beispielsweise als &#8220;Nestbeschmutzer&#8221; angesehen, als er auf einem Verwandtentreffen nach über 30 Jahren berichtete, was ihm als Junge widerfahren ist.</p>
<p>Das Bistum Limburg hatte Denef seinerzeit 25.000 Euro &#8220;Schweigegeld&#8221; &#8211; wie das Opfer selbst es nennt &#8211; für den Missbrauch durch den inzwischen verstorbenen Priester gezahlt, was nur einen Teil der Kosten für Therapien und Klinikaufenthalte gedeckt habe. Papst Johannes Paul II. &#8220;ermutigte&#8221; ihn in einem persönlichen Schreiben, &#8220;den allmächtigen Gott um seinen starken Beistand für innere Heilung und um die Kraft der Vergebung zu bitten&#8221;.</p>
<p><strong>Expertin fordert härtere Sanktionen für Institutionen</strong></p>
<p>Denef hat nicht vergeben. Er kämpft für die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellen Straftaten im Zivilrecht. Schadenersatzansprüche verjähren nach drei bis maximal zehn Jahren. 2006 reichte Denef beim Bundestag eine entsprechende Petition ein. 14.752 Befürworter hatten sie mit unterzeichnet. Die Eingabe wurde aber im Dezember 2008 abgelehnt. &#8220;Paragraf 78 Strafgesetzbuch sieht für sämtliche Straftaten &#8211; mit Ausnahme Mord &#8211; die Verfolgungsverjährung vor, welche die Ahndung der Straftaten ausschließt&#8221;, heißt es in der Ablehnung. Ausnahmen seien &#8220;nur aus besonders schwerwiegenden kriminalpolitischen Gründen&#8221; zulässig.</p>
<p>Die Fälle von Kindesmissbrauch, die aus Sicht der Opfer &#8220;die Seele zerstören&#8221;, fallen nach dieser Lesart nicht darunter. Vor fast genau einem Jahr, am 24. Februar 2009, reichte Denef deshalb beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Beschwerde gegen die Bundesrepublik ein.</p>
<p>Während jetzt die bayerische Justizministerin Merk fordert, die Verjährungsfristen im Straf- wie im Zivilrecht auf 30 Jahre anzuheben, hält Monika Frommel, Direktorin des Instituts für Sanktionsrecht und Kriminologie an der Kieler Christian-Albrechts-Universität, die Verjährungsfrist bei Missbrauch für angemessen. Sie plädiert dafür, Schadenersatzklagen gegen Institutionen zu erleichtern, wenn diese sich fahrlässig verhalten, etwa Missbrauch deckten und Verdächtige lediglich versetzten. Derartige Verstöße gegen Aufsichtspflichten beträfen nicht nur die katholische Kirche, sondern grundsätzlich alle Träger und Einrichtungen, in denen Kinder, Jugendliche und Behinderte betreut werden.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.evangelisch.de/themen/religion/missbrauchsopfer-der-skandal-sind-die-verjaehrungsfristen12275" target="_blank">http://www.evangelisch.de/themen/religion/missbrauchsopfer-der-skandal-sind-die-verjaehrungsfristen12275</a></p>
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		<title>Das gläserne Opfer schweigt nicht</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/13/das-glaserne-opfer-schweigt-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 04:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Hessische/Niedersächsische Allgemeine HNA.de 12.02.2010
Norbert Denef wurde von Geistlichen missbraucht &#8211; nun kämpft er gegen Verjährung von Sexualverbrechen

Das gläserne Opfer schweigt nicht
Ein Jahr lang hatte Norbert Denef geübt. Vor dem Spiegel hatte er immer wieder die Worte geformt, so wie er es bei den Schauspielern im Theater gesehen hatte. Nachts war er manchmal schweißgebadet aufgewacht. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hessische/Niedersächsische Allgemeine HNA.de 12.02.2010</p>
<p><strong>Norbert Denef wurde von Geistlichen missbraucht &#8211; nun kämpft er gegen Verjährung von Sexualverbrechen</strong><br />
<strong><br />
Das gläserne Opfer schweigt nicht</strong></p>
<p>Ein Jahr lang hatte Norbert Denef geübt. Vor dem Spiegel hatte er immer wieder die Worte geformt, so wie er es bei den Schauspielern im Theater gesehen hatte. Nachts war er manchmal schweißgebadet aufgewacht. Aber irgendetwas in ihm hatte gewusst, dass er den Satz irgendwann sagen musste, diese vier unmöglichen Wörter, die sein ganzes Leben bestimmten: „Ich wurde sexuell missbraucht.“<span id="more-1250"></span></p>
<p>Heute, fast 20 Jahre nach seinem ersten Bekenntnis, will Norbert Denef nicht mehr aufhören zu reden. Viel Arbeit habe er in den letzten Wochen gehabt, sagt er. Seitdem die Missbrauchsfälle an Schulen des Jesuitenordens bekannt wurden, wollen viele seine Geschichte hören. Arbeit, das heißt für ihn heute vor allem erzählen. Wenn er eine Pause braucht, geht er hinunter zur starrgefrorenen Ostsee vor seinem Haus. Dann erzählt er weiter.</p>
<p>„Ich habe mich zum gläsernen Opfer gemacht“, sagt der 60-Jährige mitten im Gespräch. „Nur so kann es öffentliche Diskussionen geben.“</p>
<p><strong>Neun Jahre Martyrium</strong></p>
<p>Norbert Denef hat 35 Jahre gebraucht, um sein Schweigen zu brechen. Als Zehnjähriger wurde er zum ersten Mal von einem Priester der katholischen DDR-Gemeinde „Unbefleckte Empfängnis Mariens“ in Delitzsch bei Leipzig vergewaltigt. Der Geistliche war ein Freund der Familie, der oft zum Feiern vorbeikam. Noch immer träumt Denef von der Pfarrwohnung mit den bunten Tapeten und dem Astloch im Holzschreibtisch. In dieses Loch steckte der Messdiener seinen kleinen Finger. Um nichts fühlen zu müssen, bis es endlich vorbei war.</p>
<p>Als der Priester plötzlich „strafversetzt“ wurde, glaubte der inzwischen 16-Jährige an das Ende seines Martyriums. Doch dann lud ihn der Organist der Gemeinde in seine Wohnung ein. Zwei Jahre dauerte es, bis Norbert Denef sich seinem zweiten Peiniger entziehen konnte und nach Leipzig zog.</p>
<p>„Ich hätte nie darüber sprechen können“, sagt er. „Ich war wie in Einzelhaft und hätte noch unter Folter geschwiegen.“ Unzählige Male hat sich der ehemalige technische Leiter eines Theaters gefragt, warum er den Missbrauch zugelassen hat, noch mit 18, als er fast ein Mann war. „Missbrauch ist Seelenmord“, sagt er. „Die Seele steigt aus dem Körper aus und man fühlt gar nichts mehr.“</p>
<p>Erst als zweifacher verheirateter Vater begann er mit der Aufarbeitung seiner Vergangenheit. Er verschlang Psychologiebücher, begab sich in Therapie und hielt auf einem Familienfest 1993 einen Vortrag über sexuellen Missbrauch. Während seine beiden Peiniger zwischen seiner Verwandtschaft saßen, sagte er den Satz, der alles veränderte. „Ich wurde sexuell missbraucht.“</p>
<p><strong>25 000 Euro Entschädigung</strong></p>
<p>Bis er die Täter schließlich beim Bistum Limburg anzeigte, sollten allerdings noch Jahre vergehen. Jahre, in denen er seine eigene Beschädigung besser verstehen wollte. 1996 zeigte er den ersten Täter an, den inzwischen verstorbenen Pfarrer Alfons K. Den Namen des zweiten Täters konnte er erst 2003 nennen.</p>
<p>Als erstes bekanntes Missbrauchsopfer in Deutschland erhielt er von der katholischen Kirche eine Abfindung in Höhe von 25 000 Euro, unter einer Bedingung, die ganz am Ende eines Briefes stand: Er sollte sich verpflichten, über den Missbrauch weiter zu schweigen. Doch Norbert Denef hielt sich nicht an die Klausel und machte seinen Fall in den Medien bekannt.</p>
<p>Inzwischen bestimmt der Kampf für die Opfer von sexualisierter Gewalt sein Leben. Mit einer Petition hat er vom Bundestag die Abschaffung der Verjährungsfrist von sexuellem Missbrauch im Zivilrecht gefordert. Mit der Ablehnung aus Berlin hatte er gerechnet, jetzt sammelt er Unterschriften für eine Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof. „Die Schäden der Opfer müssen anerkannt werden“, sagt er. „Die Verjährungsfrist schützt nur die Täter.“</p>
<p>Angst vor einer Niederlage hat Norbert Denef nicht. „Dann starte ich eine weltweite Aktion“, sagt er. Bis dahin wird er weitererzählen und auf die Kraft einer öffentlichen Debatte hoffen. „Ich habe Geduld“, sagt er. „Ich habe bewiesen, dass ich warten kann.“</p>
<p>• Seine Geschichte hat Norbert Denef im Buch „Ich wurde sexuell missbraucht“ aufgeschrieben. Wer daran Interesse hat oder Denefs Beschwerde gegen die Ablehnung der Petition „Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben“ unterzeichnen will, kann das über seine Homepage <a href="http://norbert.denef.com" target="_blank">norbert.denef.com</a> tun.</p>
<p>Von Saskia Trebing</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.hna.de/nachrichten/politik/politik-lokal/glaeserne-opfer-schweigt-nicht-629146.html" target="_blank">http://www.hna.de/nachrichten/politik/politik-lokal/glaeserne-opfer-schweigt-nicht-629146.html</a></p>
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		<title>Scham fressen Seele auf</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/12/scham-fressen-seele-auf/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 12.02.2010
Von Barbara Hans
Er musste sich nackt auf ein Sofa legen, und was dann kam, hat seine Seele zerstört: Norbert Denef wurde als Kind jahrelang von einem katholischen Pfarrer missbraucht. Als erstes deutsches Opfer bekam er finanzielle Entschädigung &#8211; doch sein Kampf gegen die Kirche ist noch nicht zu Ende.
Hamburg &#8211; Es ist dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 12.02.2010</p>
<p>Von Barbara Hans</p>
<p><strong>Er musste sich nackt auf ein Sofa legen, und was dann kam, hat seine Seele zerstört: Norbert Denef wurde als Kind jahrelang von einem katholischen Pfarrer missbraucht. Als erstes deutsches Opfer bekam er finanzielle Entschädigung &#8211; doch sein Kampf gegen die Kirche ist noch nicht zu Ende.</strong><span id="more-1237"></span></p>
<p>Hamburg &#8211; Es ist dieses eine Bild, diese eine kleine Geste, die sich eingebrannt hat in Norbert Denefs Kopf. Eine Geste, die ein Symbol ist für das, was ihm jahrelang widerfahren ist. Es ist das Bild eines Jungen, der seinen Finger in ein Astloch bohrt, wieder und wieder. So lange und so oft, bis das Astloch irgendwann ausgefranst ist und sein Finger problemlos hineinpasst. Während er dem Astloch an der Seitenwand eines ausladenden Schreibtischs seine ganze Aufmerksamkeit widmet, liegt der Junge nackt auf der Couch.</p>
<p>Es ist die Couch eines Geistlichen.</p>
<p>Jahrelang vergeht sich Pfarrer Alfons Kamphusmann an Norbert Denef, meist auf seinem Sofa, mehrmals in der Woche.</p>
<p>Der Missbrauch geschieht in den Jahren 1960 bis 1966, Denef ist damals zwischen zehn und 16 Jahren alt. Es ist die Zeit, von der er heute sagt, sie habe seine Seele getötet. Nachdem der Pfarrer von ihm ablässt, wird Denef Opfer eines zweiten Kirchenmannes, eines Angestellten, der ihn drei weitere Jahre lang missbraucht.</p>
<p>Es folgen Jahrzehnte des Schweigens. Die Erinnerung an die Vergangenheit verschlägt ihm die Sprache. Ein Jahr lang probt er vor dem Spiegel, um die entscheidenden vier Worte zu sagen: &#8220;Ich wurde sexuell missbraucht.&#8221;<br />
Er sagt den Satz erst bei einem Familienfest 1993, und die Familie ist empört. Nicht über Pfarrer Kamphusmann, der als Freund der Familie bei den Denefs ein- und ausging. Sondern über Norbert, der es wagte, von Missbrauch zu sprechen. Der Kontakt bricht ab, Denef ist ein Ausgegrenzter.</p>
<p><strong>Die Rechnung: Was hätte er in derselben Zeit auf dem Strich verdient?</strong></p>
<p>Seither ist sein Leben ein Kampf, geführt von seiner Wohnung aus und über die Medien.<br />
Denef kämpft gegen das Verdrängen und eine Kirche, die auf Zeit spielt und bemüht ist, unter den Teppich zu kehren, was nicht sein darf &#8211; aber was, wie die aktuelle Debatte über Missbrauchsfälle zeigt, doch viel zu oft passiert.</p>
<p>&#8220;Der Gegner ist mir aufgezwungen worden, den habe ich mir nicht ausgesucht&#8221;, sagt Denef. Er kämpft auch mit sich selbst, er ringt mit dem Erlebten, mit Schweißausbrüchen und Angstattacken, die ihn noch immer einholen. Mit dem Bedürfnis, nur in kochendheißem Wasser baden zu wollen, um sich selbst zu spüren. Mit der Erfahrung, die eigenen Kinder geschlagen zu haben, weil erlebte Gewalt weitere Gewalt erzeugt.</p>
<p>Denef hat sich seiner Vergangenheit in zig Therapien gestellt. Wer mit ihm spricht, merkt das. Denef weiß, was in jener Zeit mit ihm geschehen ist, als er das Erlebte von sich abgespalten hat, um es ertragen zu können. Er weiß, dass er erstarrte, um überleben zu können.</p>
<p>Doch sein Kampf hatte Erfolg: Der heute 60-Jährige hat geschafft, was bislang keinem anderen Opfer sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmänner in Deutschland gelang. Nach jahrelangen Verhandlungen zahlte das Bistum Magdeburg ihm Schmerzensgeld. Denef konnte den Missbrauch beweisen. Die beiden Kirchenmänner hatten gestanden, schriftlich.</p>
<p>Doch wie viel Geld ist Leiden wert?</p>
<p>Wie bemisst man all die Nachmittage auf der Couch des Pfarrers in Geld? Wie vergütet man das Leid eines Lebens, in dem kein Tag vergeht, an dem die Vergangenheit nicht präsent ist, aus dunklen Winkeln nach der Gegenwart greift? In dem Ehefrau und Kinder leiden mussten, weil Denef unter seiner Vergangenheit litt?</p>
<p>Für Norbert Denef war es eine schlüssige Rechnung: Er überlegte sich, was er verdient hätte, wäre er in den Jahren des Missbrauchs auf den Strich gegangen statt zwangsweise in das Bett des Pfarrers. Er addierte Therapiekosten für sich und seine Familie &#8211; und kam auf 450.000 Euro. Das Bistum Magdeburg kam auf 25.000 Euro.</p>
<p>Dem Bescheid über das Geld lag eine Erklärung bei, er solle sich verpflichten, nicht öffentlich über das Geschehene zu sprechen. Die Kirche wollte Denef kein Schmerzengeld zahlen, sondern Schweigegeld. Gegen diese Schweigeklausel hat er zwei Jahre lang gekämpft. Am Ende wurde sie gestrichen. Das Geld hat er genommen und will damit eine Stiftung gründen, die sich gegen das &#8220;Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen sexualisierter Gewalt&#8221; einsetzt.</p>
<p><strong>&#8220;Das Opfer hat es doch gewollt&#8221; </strong></p>
<p>&#8220;Durch das Geld wird ein Schaden nicht geringer, aber für das Opfer ist es eine Form der Anerkennung&#8221;, sagt Denef. Seither führt Denef einen weiteren Kampf &#8211; gegen das deutsche Zivilrecht. Denn das regelt, dass der Anspruch auf Schadensersatz bereits drei Jahre nach dem 21. Geburtstag verfällt. Strafrechtlich sind solche Fristen in der Regel nach zehn Jahren verjährt, gezählt wird ab der Volljährigkeit des Opfers.</p>
<p>Wenn sich ein Opfer also nicht mit spätestens 27 Jahren an die Behörden gewandt hat, kommt der Täter ungestraft davon. Doch vielen geht es wie Norbert Denef, sie brechen aus Scham und Angst erst Jahrzehnte nach der Tat ihr Schweigen. Zu spät, um das Vergehen strafrechtlich zu ahnden, zu spät, um Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Verjährungsfristen zählen somit zu den wichtigsten Problemen für Missbrauchsopfer. &#8220;Der Tote hat die besten Chancen auf Schadensersatz&#8221;, kommentiert Denef verbittert.</p>
<p>Er will, dass die Verjährungsfrist im Zivilrecht aufgehoben wird. So sollen die Opfer wenigstens einen finanziellen Ausgleich erhalten. Der Gesetzgeber mache sich &#8220;mitschuldig an dem leidvollen Schweigen der Opfer&#8221;, weil er &#8220;eine Aufarbeitung der Verbrechen behindere&#8221;, schrieb Denef in seiner Petition an den Deutschen Bundestag.</p>
<p>Der lehnte sie ab.  <a href="http://norbert.denef.com/petition" target="_blank">Jetzt sammelt Denef Unterschriften für eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte</a>. Mehr als 7000 hat er bereits zusammen. Doch es müssen noch mehr werden, um die Politik zum Einlenken zu bewegen.</p>
<p><strong>Die Anklage: Seelenmord</strong></p>
<p>&#8220;Du hast dich schon mit dem mächtigsten Haufen der Welt angelegt, der Kirche, da brauchst du jetzt nicht auch noch die Politik&#8221;, habe er anfänglich gedacht, sagt Denef. Doch seine Tochter sei es gewesen, die in animiert habe, weiterzumachen, sein Anliegen auch in die Politik zu tragen.</p>
<p>Denef sagt, ihm gehe es um eine Änderung des Zivilrechts, weil dieses sich um die Opfer bemühe &#8211; anders als das Strafrecht, das vorrangig den Täter im Blick habe. &#8220;Die Gesetze sind ein Spiegelbild der Gesellschaft. Und sie folgen immer noch der Verführungstheorie. Nach dem Motto: Das Opfer hat es doch gewollt.&#8221;</p>
<p>Das Opfer hat in einem zivilrechtlichen Verfahren die Beweispflicht. Ihr nachkommen zu können wird schwieriger, je länger die Tat zurückliegt. Es ist jedoch, wie der Fall von Norbert Denef zeigt, nicht unmöglich.</p>
<p>Doch genau darauf hat sich der Deutsche Bundestag berufen, als er Denefs Petition im Dezember 2008 ablehnte: &#8220;Verjährungsregelungen sind zur Aufrechterhaltung des Rechtsfriedens und der Rechtssicherheit unabdingbar&#8221;, heißt es in der Begründung. Und weiter: &#8220;Der Rechtsverkehr benötigt klare Verhältnisse und soll deshalb vor einer Verdunkelung der Rechtslage bewahrt werden, wie sie bei später Geltendmachung von Rechtsansprüchen auf Grund längst vergangener Tatsachen zu befürchten wäre.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir haben ein Täterschutz- und kein Opferschutzgesetz&#8221;, resümiert Denef bitter. Er selbst habe &#8220;35 Jahre dafür gekämpft&#8221;, das ihm widerfahrene Unrecht auszusprechen. &#8220;Die gesetzlichen Regelungen müssen zum Ausdruck bringen, dass wir als Gesellschaft den Seelenmord anklagen.&#8221;</p>
<p>Bei &#8220;richtigem&#8221; Mord diskutiere man ja auch nicht &#8220;so blödsinnig&#8221;.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,677496,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,677496,00.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sesso, intrighi e Vaticano</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/12/sesso-intrighi-e-vaticano/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[––Espanol]]></category>

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		<description><![CDATA[AGORA VOX Italia 5.02.2010
Don Marco fu cconvinto d’adurterio, e er Papa l’assorvé ccome innoscente. Diede in culo a li fijji de Saverio, e er Papa disse: «Nun è vvero ggnente».  Ha ffatto stocchi, furti, e un diavolèrio de fede farze contro tante ggente, e er Papa se n’è usscito serio serio: «Nun ci vojjamo crede un accidente».  Arfine jjeri pe vvoler divino una spia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AGORA VOX Italia 5.02.2010</p>
<p>Don Marco fu cconvinto d’adurterio, e er Papa l’assorvé ccome innoscente. Diede in culo a li fijji de Saverio, e er Papa disse: «Nun è vvero ggnente».  Ha ffatto stocchi, furti, e un diavolèrio de fede farze contro tante ggente, e er Papa se n’è usscito serio serio: «Nun ci vojjamo crede un accidente».  Arfine jjeri pe vvoler divino una spia je soffiò ste du’ parole: «Santo Padre, don Marco è ggiacubbino».  E er zanto Padre, in ner momento istesso, sentennose3 toccà ddove je dole, lo condannò da lui senza proscesso.</p>
<p>(<a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Gioacchino_Belli" target="_blank">Giuseppe Gioacchino Belli</a>, sonetto n. 1276, Li dilitti d’oggiggiorno, 4 giugno 1834)</p>
<p><a href="http://it.wikipedia.org/wiki/Pedofilia_e_Chiesa_cattolica" target="_blank">Pedofilia e Chiesa cattolica</a></p>
<p>Allo Aloisiuskolleg, e in altri istituti, un giovane negli anni sessanta fu violentato da un sacerdote. Altri furono costretti a masturbarsi davanti agli occhi dei presuli, o a carezzare i genitali dei sacerdoti mentre costoro si masturbavano guardando i giovani. Altri ancora furono brutalmente violentati.</p>
<p>Da prima il ginnasio cattolico Canisius di Berlino Ovest, diretto dai gesuiti, poi le scuole superiori cattoliche ad Amburgo, Hannover, Goettingen, a Hildesheim o nella Selva Nera, e lo Aloisiuskolleg di Bad Godesberg a Bonn. Tutte scuole d’eccellenza, le più prestigiose e serie del paese. Quelle che garantivano un’istruzione di qualità e speranze di accesso alle migliori università. Tutte frequentate dai figli dell’alta borghesia della Germania Ovest. Prima che il muro cadesse, tra il 1975 e il 1983. In Germania dalla prima rivelazione di dicembre scorso fatta dalla Berliner Morgenpost; il caso di pedofilia nei istituti privati cattolici si estende a macchia d’oglio. Ma tutto non è ancora venuto a galla.</p>
<p>Quanto sapevano allora i responsabili delle scuole e i loro superiori, cioè le autorità ecclesiastiche, e perché scelsero il silenzio? L’interrogativo è tremendo, pesa come un macigno sulla coscienza della Chiesa, dei fedeli, del paese. Abusare degli studenti, come ha rivelato oggi il quotidiano conservatore Die Welt, era tra l’altro abitudine anche nelle scuole religiose all’Est.</p>
<p>&#8220;Lo schema è tipico&#8221;, ha raccontato <a href="http://norbert.denef.com/" target="_blank">Norbert Denef</a>, un ex studente, allora vittima di abusi al <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43510763.html" target="_blank">quotidiano tedesco</a>. &#8220;Dapprima si cerca di coprire i casi col silenzio, se ne parla solo quando si è con le spalle al mure e ci si comporta come se ci si sforzasse di fare luce sui fatti&#8221;. Norbert Denef ha ricevuto un indennizzo di 25mila euro dalla diocesi di Magdeburgo, ma solo perché la diocesi sperava di garantirsi così il suo silenzio. I carnefici dell’allora giovane studente furono puniti solo con trasferimenti, ma mai denunciati alla giustizia.</p>
<p>(ref. <a href="http://www.repubblica.it/esteri/2010/02/05/news/germania_abusi_preti_studenti-2201355/" target="_blank">Germania, stupri sugli studenti, L’orrore nelle scuole dei preti</a>. Andrea Tarquini, La Repubblica, 05 febbraio 2010)</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.agoravox.it/Sesso-intrighi-e-Vaticano" target="_blank">http://www.agoravox.it/Sesso-intrighi-e-Vaticano</a></p>
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		<title>Die Scheinheiligen &#8211; Die katholische Kirche und der Sex</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/08/die-scheinheiligen-die-katholische-kirche-und-der-sex/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL Nr. 6 / 8.2.10
Scham und Angst
Die katholische Kirche wird von einer Reihe sexueller Missbrauchsfälle erschüttert. Betroffen sind nicht nur die Jesuitenschulen. Fast hundert Kirchenmänner gerieten in den letzten Jahren in Missbrauchsverdacht. Nach Jahrzehnten der Verdrängung bricht jetzt die Schweigemauer.
Weiter lesen&#8230;
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,ausg-4661,00.html
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			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL Nr. 6 / 8.2.10</p>
<p><strong>Scham und Angst</strong></p>
<p>Die katholische Kirche wird von einer Reihe sexueller Missbrauchsfälle erschüttert. Betroffen sind nicht nur die Jesuitenschulen. Fast hundert Kirchenmänner gerieten in den letzten Jahren in Missbrauchsverdacht. Nach Jahrzehnten der Verdrängung bricht jetzt die Schweigemauer.</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,ausg-4661,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,ausg-4661,00.html</a></p>
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		<title>Mir geht es nicht um Rache sondern um Gerechtigkeit</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/07/mir-geht-es-nicht-um-rache-sondern-um-gerechtigkeit/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/02/07/mir-geht-es-nicht-um-rache-sondern-um-gerechtigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 20:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Leipziger Volkszeitung 6.02.2010
Der in Delitzsch sexuell missbrauchte Norbert Denef über das Leben seit der Offenbarung und dem Bieniek Interview
Delitzsch.  Die aktuellen Nachrichten aus Berlin, Bonn und anderen Orten in Deutschland erinnern an das was vor rund 50 Jahren in Delitzsch geschah. Derzeit schockieren Jesuiten Patres die Öffentlichkeit, die an Gymnasien des katholischen Ordens junge Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leipziger Volkszeitung 6.02.2010</p>
<p><strong>Der in Delitzsch sexuell missbrauchte Norbert Denef über das Leben seit der Offenbarung und <a href="http://norbert.denef.com/2010/01/16/%e2%80%9eich-hatte-noch-ein-paar-dinge-zu-verarbeiten%e2%80%9c/" target="_blank">dem Bieniek Interview</a></strong></p>
<p>Delitzsch.  Die aktuellen Nachrichten aus Berlin, Bonn und anderen Orten in Deutschland erinnern an das was vor rund 50 Jahren in Delitzsch geschah. Derzeit schockieren Jesuiten Patres die Öffentlichkeit, die an Gymnasien des katholischen Ordens junge Leute unterrichteten und dabei eindeutig zu weit gingen. Sie missbrauchten ihre Schüler und brachen deren Seelen und das Gesetz. In der Loberstadt vergriff sich einst der von vielen in der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien verehrte Alfons Kamphusmann an etlichen Schutzbefohlenen. Zu denen die unter der sexuellen Gewalt des Priesters litten und noch immer leiden gehört Norbert Denef. Aus seiner früheren Heimat erfuhr der heute 60 Jährige unlängst Rückendeckung aus prominentem Munde (<a href="http://norbert.denef.com/2010/01/16/%e2%80%9eich-hatte-noch-ein-paar-dinge-zu-verarbeiten%e2%80%9c/" target="_blank">wir berichteten</a>). Über den Beistand von Delitzsch Exoberbürgermeister Heinz Bieniek und das weiterhin schwierige Unterfangen als Betroffener die Mauer des Schweigens zu durchbrechen, äußerte sich Denef im folgenden Interview der Woche.<span id="more-1132"></span><br />
<em><br />
Sie haben vor etwas mehr als vier Jahren mit dem Bekanntmachen Ihrer Geschichte ein deutschlandweites Medieninteresse hervorgerufen, später in einem Buch geschildert, wie das ist, wenn den erwachsenen Menschen der sexuelle Missbrauch, den er als Minderjähriger erlitten hat, auf brutale Weise einholt. 35 Jahre nach den Taten haben Sie das allgemeine Schweigen nicht mehr aushalten können und sich offenbart. Im Rückblick auf die Zeit seit dem Jahreswechsel 2005/2006: Wie geht es Ihnen heute – besser oder schlechter als damals?</em></p>
<p>Ich denke nach wie vor ich jeden Tag darüber nach: „Springe ich oder springe ich nicht.“ Denn die Mauer des Schweigens und die Ausgrenzung zu ertragen, gleicht einer Hinrichtung auf Raten.<br />
35 Jahre habe ich geschwiegen. Diese Zeit vergleiche ich gern mit Einzelhaft, wo die Mauern um einen herum so dick sind, die es verhindern dem Leid Worte zu geben. Da ich als Jugendlicher sechs Wochen lang in Einzelhaft verbringen musste, weiß ich wovon ich rede. Es waren zwar „nur“ sechs Wochen, dennoch haben sie mein Leben verändert. Im Roten Ochsen in Halle/S habe ich vor einiger Zeit das Kapitel „Einzelhaft“ vorgelesen.<br />
Als ich es 1993 endlich wagte, meine 35 jährige Schweigemauer im Familienkreis und im Beisein der beiden Täter zu brechen, wurde nicht nur ich, sondern auch meine Frau und meine beiden Kinder von meiner Herkunftsfamilie als „Nestbeschmutzer“ ausgegrenzt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zwei Tage nach dem meine Geschichte im Dezember 2005 im SPIEGEL erschien, wurde meine Frau auf Ihrer Arbeitsstelle gemobbt. Ein Jahr lang hat sie das ertragen, danach wurde sie arbeitsunfähig. Ihr Arbeitgeber war die katholische Kirche.</p>
<p><em>Sie haben den mutigen Schritt über ihr Schicksal öffentlich zu sprechen seiner Zeit allein getan. Immer noch Don Quichotte oder spüren Sie inzwischen so etwas wie Rückenhalt?</em></p>
<p>Viele unterstützen mich in meiner Arbeit. In der Zwischenzeit habe ich durch meine Öffentlichkeitsarbeit sehr viele Kontakte und erfahre dadurch Unterstützung im Kampf gegen das Verschweigen sexualisierter Verbrechen, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Diese Menschen geben mir die Kraft nicht aufzugeben. Ich bin kein „Einzelkämpfer“ mehr.</p>
<p><em>Ihre Hoffnung, die katholische Gemeinde in Delitzsch werde sich gemeinsam mit Ihnen auf den Weg der Aufarbeitung begeben, hat sich schnell zerschlagen. Wie verhält sich die Amtskirche, seit das Bistum Magdeburg &#8211; wie Sie sagen &#8211; 25 000 Euro Schweigegeld gezahlt hat?</em></p>
<p>Gleichwohl Zeitzeugen bestätigen, dass das was ich in meinem Buch geschrieben habe nicht gelogen sei, bestreitet die Amtskirche nach wie vor, Pfarrer Alfons Kamphusmann immer wieder straf versetzt zu haben, wenn seine „Neigungen“ in der jeweiligen Gemeinde bekannt wurden. Der damaligen Amtskirche war es offensichtlich egal, ob Kindern und Jugendlichen Schaden zugefügt wurde. Das Ansehen der Kirche war ihnen wichtiger. Es wird Zeit, dass nicht nur in Irland Bischöfe zurücktreten, sondern auch in Deutschland. Es wird Zeit, dass ein Bischof, der ein Opfer zum Schweigen zwingt, Verantwortung übernimmt, seinen Hut nimmt und geht.</p>
<p><em>Nach der rigorosen Abweisung durch den Kirchenvorstand im Jahr 2006 war das Thema Norbert Denef für die Mariengemeinde vom Tisch. Vor wenigen Tagen hat ein Mitglied der Gemeinde, der frühere Delitzscher Oberbürgermeister Heinz Bieniek, in einem Kreiszeitungsinterview geäußert, dass die „gewissen Neigungen“ des Vikars Alfons Kamphusmann im Prinzip allen bekannt waren, die in den Sechzigerjahren aktiv am Gemeindeleben teilnahmen. Sie hätten hier und da vielleicht ein wenig übertrieben, aber gelogen hätten Sie nicht. Wie kommen solche Sätze bei Ihnen an?</em></p>
<p>Gemeinsam mit Heinz verbrachte ich meine Kindheit und teilweise auch meine Jugend in Delitzsch. Er bestätigt in dem Interview, dass die katholische Kirche die Verbrechen von Pfarrer Alfons Kamphusmann verschwiegen, verleugnet und vertuscht hat, so wie ich es in meinem Buch geschrieben habe. Ihn ebenfalls der Lüge zu bezichtigen und auszugrenzen, so wie ich es bisher erfahren musste/muss, wäre eine Möglichkeit. Handeln, etwas an der eigenen Einstellung und am Verhalten verändern, sich eindeutig auf die Seite der Opfer stellen, wäre die andere Möglichkeit. Dazu benötigt man Zivilcourage. Heinz Bieniek hat sie aufgebracht, wenn auch sehr spät.</p>
<p><em>Empfinden Sie Genugtuung?</em></p>
<p>Unter Genugtuung verstehe ich ein Gefühl der vollständigen Zufriedenheit, mit den gegebenen Verhältnissen, Leistungen einverstanden zu sein, nichts auszusetzen zu haben. Dass Heinz Bieniek als Zeitzeuge auftritt und bestätigt, was ich seit vielen Jahren öffentlich sage, erkenne ich hoch an. So lange die Schäden der Opfer nicht anerkannt und die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, gibt es keine Genugtuung.</p>
<p><em>Was kann aus den Äußerungen von Heinz Bieniek erwachsen?</em></p>
<p>Vielleicht finden dadurch mehr Menschen den Mut, Ihr Schweigen zu brechen.</p>
<p><em>Sie stehen seit Ihrem Outing im Kontakt zu weiteren Opfern aus Delitzsch. Wie gehen die mit dem Trauma um?</em></p>
<p>Der Umgang mit dem Trauma ist immer unterschiedlich. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, sondern jeder hat seinen eigenen, den es gilt zu achten. Viele Opfer schweigen, ein Leben lang. Sie schaffen es nicht, diesen Teufelskreis Opfer-Täter-Opfer-Täter zu zerbrechen.</p>
<p><em>Deutsche Bistümer installieren inzwischen Beauftragte und Kommissionen zur Prüfung von Vorwürfen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche. Was denken Sie darüber?</em></p>
<p>Stellen Sie sich bitte vor, die Mafia würde, um ihre Kriminalität zu bekämpfen, Beauftragte und Kommissionen zur Prüfung von Vorwürfen ihrer kriminellen Machenschaften installieren. Da würde sich doch jeder normal denkende Mensch an den Kopf greifen und sich fragen, was soll das. Diese Einrichtungen sind aus meiner Sicht eine Verhöhnung der Opfer.</p>
<p><em>Delitzsch ist überall und sexuell missbraucht wird nicht nur in Kirchenkreisen. Sie kämpfen inzwischen dagegen an, dass der Deutsche Bundestag Ihre Petition, die Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufzuheben, abgelehnt hat, scharen im Internet Sympathisanten um sich, wollen den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einschalten. Wie realistisch ist es darauf zu hoffen, dass sexuelle Gewalt gegen Kinder in unserer Gesellschaft nicht immer nur dann zum Thema wird, wenn wieder ein besonders trauriger Fall bekannt geworden ist?</em></p>
<p>Nicht nur meine Herkunftsfamilie, die Kirchengemeinde, der Bischof und der Papst wollen, dass ich wieder schweige, sondern auch der Gesetzgeber. Er schützt mit der Verjährungsfrist sexueller Gewaltverbrechen die Täter, in dem er die Opfer zum Schweigen zwingt.<br />
Damit sich daran etwas ändert und die Täter lebenslänglich zur Rechenschaft gezogen werden können, habe ich eine Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung meiner Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag eingereicht. Die Beschwerde kann von meiner Homepage herunter geladen werden. Mir geht es nicht um Rache, sondern um Gerechtigkeit. Hierbei nehme ich Bezug auf das Bundesgesetzbuch: &#8220;Wer einen anderen durch Hinterlist, Drohung oder Missbrauch eines Abhängigkeitsverhältnisses zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen bestimmt, ist ihm zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.&#8221; (BGB § 825 Bestimmung zu sexuellen Handlungen).<br />
Jeder einzelne ist hier gefragt mitzumachen, sich für Menschenrechte der Opfer einzusetzen. Eben nicht mehr schweigen und verdrängen, sondern Farbe bekennen wenn es darum geht, dass wieder einmal ein Opfer ausgegrenzt wird. Einfach den Mund auf machen, so wie Heinz Bieniek das gemacht hat. Dadurch wird es für die Opfer erträglicher. Sie müssen sich dann nicht mehr schämen und Angst haben ausgegrenzt zu werden, sondern die Täter.</p>
<p><em>Sie sagen: „Ich bin nicht nur Opfer, sondern auch Täter und jeder Täter ist immer auch Opfer.“ Helfen Sie uns: Wann ist der Mensch reif für den Psychotherapeuten?</em></p>
<p>Wenn ein Mensch einen anderen Menschen verletzt, ihn erniedrigt, sollte er Hilfe in Anspruch nehmen. Das soll nicht heißen, dass ich Werbung für Psychotherapeuten machen möchte, denn ich sage ja auch an anderer Stelle: Vorsicht Therapeut! Es gibt auch hier in diesem Bereich solche und solche. Meine eigenen Erfahrungen dazu schildere ich in meinem Buch. In jedem Fall ist es wichtig, dass man anfängt danach zu fragen, warum tue ich das, warum tue ich denen am meisten weh, die ich am liebste habe. Kinder leiden unter den Folgen der nicht verarbeiteten Traumen der Erwachsenen. Sie werden geschlagen, obwohl das gesetzlich verboten ist. So lange Menschen immer noch der Meinung sind, dass ein Klaps auf den Po nicht schadet, wird sich daran nichts ändern. Erst wenn die eigenen Schläge eindeutig als gewaltvolle Erfahrungen wahrgenommen werden, wird es schwer fallen, Kindern Gewalt anzutun. Unter Gewalt verstehe ich nicht nur körperliche, sondern auch die unsichtbare, psychische Gewalt. Jemanden ausgrenzen z.B. ist psychische Gewalt.</p>
<p><em>Sie haben das Bundesland, in dem Alfons Kamphusmann zuletzt lebte und in dem der andere Peiniger noch lebt, inzwischen verlassen, leben nunmehr an der Ostsee. Warum?</em></p>
<p>Als achtjähriger schaute ich von einer 50 Meter hohen Steilküste, ganz allein, zum ersten Mal auf das Meer. Mein Leben war nicht mehr das, was es bis dahin war, ich verspürte eine unglaubliche Kraft. Diese Kraft hat mich durch mein Leben getragen. Nach 50 Jahren wollte ich wissen, ob die Kraft des Meeres mich wirklich all die Jahre getragen hat, oder ob ich mir das alles nur einbilde. Ich bin den Weg von damals noch einmal gegangen, meine Tochter hat mich dabei begleitet. Ich stand auf der Steilküste und schaute auf das weite Meer und hatte das Gefühl, dass ich angekommen bin. Ich hielt den 8-jährigen Norbert fest an der Hand und genoss mit ihm gemeinsam das endlos weite Meer.<br />
Die Weite des Meeres ist für mich die beste Therapie. Hier kann ich mich fühlen, was ich mehr als 50 Jahre lang nicht konnte. Und ich kann auch weinen wenn mir danach ist. Wenn Sturm ist, den ich am meisten Liebe, kann ich alles aus mir herausschreien. Und im Moment genieße ich die Ruhe, weil die Ostsee zugefroren ist, so weit das Auge reicht. Die Ostsee ist meine beste Psychotherapeutin.</p>
<p><em>Wann kommen Sie mal wieder nach Delitzsch?</em></p>
<p>Wenn ich keine Angst mehr haben muss, als Nestbeschmutzer behandelt zu werden.</p>
<p><em>Glauben Sie an Gott?</em></p>
<p>Hin und wieder denke ich darüber nach, ob ich glaube oder nicht. Und dann komme ich drauf, dass ich gar nichts glaube und gar nichts weiß. Ich glaube, wenn es ihn wirklich gibt, dass er nicht will, dass irgend so ein kleines Licht an seiner Stelle spricht. Ich glaube, wenn es ihn wirklich gibt, dass er bestimmt nicht in den Kirchen thront.</p>
<p><em>Gehören Sie der katholischen Kirche noch an?</em></p>
<p>Nein.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2010/02/6.2.10_LVZ-Interview.jpg" target="_blank">Leipziger Volkszeitung, Ausgabe Delitzsch/Eilenburg 6.02.2010</a></p>
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		<item>
		<title>Germania, stupri sugli studenti L&#8217;orrore nelle scuole dei preti</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/07/germania-stupri-sugli-studenti-lorrore-nelle-scuole-dei-preti/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 11:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Presse]]></category>
		<category><![CDATA[––Italia]]></category>

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		<description><![CDATA[Le prime denunce dal prestigioso ginnasio cattolico di Berlino Ovest
Poi i casi denunciati &#8211; avvenuti tra 1975 e il 1983 &#8211; si sono moltiplicati
Germania, stupri sugli studenti L&#8217;orrore nelle scuole dei preti
Sacerdoti, insegnanti e organisti nelle vesti di aguzzini. I racconti delle vittime
dal nostro corrispondente ANDREA TARQUINI
Berlino [...] Quanto sapevano allora i responsabili delle scuole [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Le prime denunce dal prestigioso ginnasio cattolico di Berlino Ovest<br />
Poi i casi denunciati &#8211; avvenuti tra 1975 e il 1983 &#8211; si sono moltiplicati</p>
<p><strong>Germania, stupri sugli studenti L&#8217;orrore nelle scuole dei preti</strong></p>
<p>Sacerdoti, insegnanti e organisti nelle vesti di aguzzini. I racconti delle vittime<br />
dal nostro corrispondente ANDREA TARQUINI</p>
<p>Berlino [...] Quanto sapevano allora i responsabili delle scuole e i loro superiori, cioè le autorirà ecclesiastiche, e perché scelsero il silenzio? L&#8217;interrogativo è tremendo, pesa come un macigno sulla coscienza della Chiesa, dei fedeli, del paese. Abusare degli studenti, come ha rivelato oggi il quotidiano conservatore Die Welt, era tra l&#8217;altro abitudine anche nelle scuole religiose all&#8217;Est. Die Welt ha pubblicato una lunga intervista con Norbert Denef, ex studente, allora vittima di abusi. &#8220;Lo schema è tipico&#8221;, ha detto. &#8220;Dapprima si cerca di coprire i casi col silenzio, se ne parla solo quando si è con le spalle al mure e ci si comporta come se ci si sforzasse di fare luce sui fatti&#8221;. Norbert Denef ha ricevuto un indennizzo di 25mila euro dalla diocesi di Magdeburgo, ma  -  scrive il giornale  -  solo perché la diocesi sperava di garantirsi così il suo silenzio. I carnefici dell&#8217;allora giovane Norbert Denef furono puniti solo con trasferimenti, ma mai denunciati alla giustizia. &#8220;Sono scioccato, voglio piena chiarezza&#8221;, dice a Berlino l&#8217;attuale rettore del Canisius, Klaus Mertes. [...]</p>
<p>Per leggere l&#8217;articolo:</p>
<p><a href="http://www.repubblica.it/esteri/2010/02/05/news/germania_abusi_preti_studenti-2201355/" target="_blank">http://www.repubblica.it/esteri/2010/02/05/news/germania_abusi_preti_studenti-2201355/</a></p>
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