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	<title>netzwerkB &#187; – Radio</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Hilfe für die Opfer: Runder Tisch legt Abschlussbericht vor</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[münchens hit-radio 30.11.2011 Bundesregierung will Betroffene stärker unterstützen &#8211; Opferverband kritisiert Beschlüsse Berlin (dapd). Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>münchens hit-radio 30.11.2011</p>
<p>Bundesregierung will Betroffene stärker unterstützen &#8211; Opferverband kritisiert Beschlüsse</p>
<p>Berlin (dapd). Ein mit 100 Millionen Euro ausgestatteter Fonds soll Opfer sexuellen Missbrauchs in Deutschland unterstützen. Bund und Länder stellen jeweils die Hälfte dieser Summe für Hilfe und Therapien zur Verfügung, wie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch sagte. Eine zentrale Clearingstelle soll die Ansprüche prüfen. Die Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche werden auf 30 Jahre angehoben, die Stellung von Opfern im Strafprozess soll weiter gestärkt werden.</p>
<p>Der Opferverband NetzwerkB kritisierte indessen die Beschlüsse.</p>
<p>Der Runde Tisch Kindesmissbrauch wurde im März 2010 von der Bundesregierung beschlossen. Anlass waren die vielen bekannt gewordenen Missbrauchsfälle aus der Vergangenheit in staatlichen, privaten und kirchlichen Einrichtungen.</p>
<p>Leutheusser-Schnarrenberger betonte, die Beschlüsse des Runden Tisches seien einstimmig gefallen. Der Abschlussbericht enthalte eine Reihe von Empfehlungen an den Gesetzgeber und die Institutionen. Deutlich geworden sei, dass ein &#8220;Lernprozess für die gesamte Gesellschaft notwendig&#8221; sei.   Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kündigte eine Präventionskampagne an, mit deren Hilfe für das Thema Sexueller Missbrauch sensibilisiert werden soll.</p>
<p>Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will 30 Millionen Euro für Forschungsprojekte, beispielsweise über die Traumatisierung von Opfern oder die Gewaltvorbeugung, zur Verfügung stellen.</p>
<p>Der Opferverband NetzwerkB kritisierte die Beschlüsse. Der Vorsitzende Norbert Denef sagte dapd: &#8220;Der Runde Tisch ist gescheitert: Dies war vorauszusehen und überrascht uns nicht.&#8221; Der Bericht enthalte vor allem Empfehlungen und keine konkreten Ergebnisse. Denef kündigte an, Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Verjährungsfristen für Schadenersatzansprüche zu erheben. Dass diese nun auf 30 Jahre erhöht worden seien, sei &#8220;nicht ausreichend &#8211; die Verjährungsfristen müssen weg&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.charivari.de/nachrichten/hilfe-fuer-die-opfer-runder-tisch-legt-abschlussbericht-vor,4ed6a364b4b49.php" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Es ist eine Veranstaltung mit Zaungästen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 06:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[tagesschau.de 30.11.2011]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>tagesschau.de 30.11.2011</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio79288.html" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-11352" title="tagesschau_30.11.2011" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/12/tagesschau_30.11.2011-480x379.png" alt="" width="480" height="379" /></a></p>

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		<title>Ist uns, der Gesellschaft, ein Menschenleben so wenig wehrt?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/30/ist-uns-der-gesellschaft-ein-menschenleben-so-wenig-wehrt/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/30/ist-uns-der-gesellschaft-ein-menschenleben-so-wenig-wehrt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 22:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nordwestradio 30.11.2011 nwr: Hat denn der Runde Tisch seine Aufgabe erfüllt bislang? Norbert Denef: Nein aus unserer Sicht nicht. Aus unserer Sicht ist er gescheitert. nwr: Weshalb ist er gescheitert? Norbert Denef: Weil unsere Regierung nicht bereit ist, ihre politische Fürsorgepflicht gegenüber den Opfern sexualisierter Gewalt zu erfüllen. nwr: Und wie sehe die Fürsorgepflicht dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nordwestradio 30.11.2011<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/k1kG6balHgE?hl=de&amp;fs=1" frameborder="0" width="480" height="100"></iframe><br />
<span id="more-11330"></span><br />
nwr: Hat denn der Runde Tisch seine Aufgabe erfüllt bislang?</p>
<p>Norbert Denef: Nein aus unserer Sicht nicht. Aus unserer Sicht ist er gescheitert.</p>
<p>nwr: Weshalb ist er gescheitert?</p>
<p>Norbert Denef: Weil unsere Regierung nicht bereit ist, ihre politische Fürsorgepflicht gegenüber den Opfern sexualisierter Gewalt zu erfüllen.</p>
<p>nwr: Und wie sehe die Fürsorgepflicht dann aus ihrer Einschätzung nach aus?</p>
<p>Norbert Denef: Es wäre ein ganz klares Signal nötig, nämlich die Verjährungsfristen generell aufzuheben, um auch für das Umdenken zu sorgen, dass es wirklich ein Verbrechen, anerkannt als Verbrechen wird und die Betroffenen von sexualisierter Gewalt endlich mal ein Zeichen bekämen, dass sie in der Gesellschaft anders dastehen als bisher.</p>
<p>nwr: Bislang wird sexuelle Gewalt doch aber auch als Verbrechen angesehen oder etwa nicht?</p>
<p>Norbert Denef: In sofern bei Kindern zählt das immer noch als Vergehen und nicht als Verbrechen. Daran sehen Sie schon, welche Einstufungen da bisher auch waren. Da gibt es viel, viel nachzuholen.</p>
<p>nwr: Bleiben wir bei diesen Verjährungsregeln. Christine Bergmann, die Chefin des Runden Tisches, die hat bei uns im Nordwestradio gerade folgendes gesagt:</p>
<p>Chrisitine Bergmann: &#8220;Die Betroffenen sagen, eigentlich dürfte es gar keine Verjährungsfrist geben. Ich kann das verstehen das sie so reagieren, weil sie ihre Schäden ihr Leben lang haben. Es ist für mich sehr nachvollziehbar. Aber auf der anderen Seite muss man natürlich unser Rechtssystem sehen und sagen, wie fügt sich das in das normal Rechtssystem ein.&#8221;</p>
<p>nwr: Herr Denef möchten sie unser Rechtssystem sehen bei solchen Fällen?</p>
<p>Norbert Denef: Na sorry, aber diese Begründung ist doch nicht wirklich eine Begründung. Man kann doch nicht sagen, ja weil unser Rechtssystem so ist, weil wir da Fehler im Rechtssystem haben, deshalb bleibt alles so wie es ist. Das kann doch wohl nicht war sein. Wir müssen die Verjährungsfristen aufheben. Die müssen einfach weg. Und die Frau Bergmann hat in ihre Anfangszeit auch das genau gefordert und hat sich erst jetzt in der letzten Zeit wahrscheinlich irgendwo einholen lassen von der Politik, die da sagt, nein das geht nicht, unser Rechtssystem gibt das nicht her und ist umgeschwenkt und hat sich gegen die Opfer, gegen die Betroffenen von sexualisierter Gewalt, ausgesprochen und hat gesagt, ätschi-pätschi, das geht nicht.</p>
<p>nwr: Gehts ihnen um Geld, wenn sie von Entschädigung sprechen?</p>
<p>Norbert Denef: Was heißt, es wird immer gesagt, naja gehts ums Geld, der ist geldgierig. Natürlich braucht man Geld um eine Therapie zu bezahlen. Natürlich hat man ein Recht auf einen Schaden. Wenn man Ihnen ein Auto kaputtfährt, dann sagen Sie ja auch nicht, naja mir gehts ja gar nicht ums Geld. Dann wollen Sie das neue Auto haben. Ganz so einfach ist das. Da ist ein Schaden entstanden der riesengroß ist. Teilweise sind da Lebensschicksale kaputtgegangen. Das sind Leute, die haben kein Beruf. Die Leben von Harz 4. Ja soll denn das alle so bleiben? Und jetzt werden die abgespeist nach den neuen Regeln, nach den Vorschlägen des Runden Tisches, mit maximal 10.000 Euro, für Therapiekosten. Ist uns, der Gesellschaft, ein Menschenleben so wenig wehrt?</p>
<p>nwr: Hatte der Runde Tisch ihrer Einschätzung nach überhaupt ein ehrliches Interesse an der Aufarbeitung? So wie ich Sie bisher gehört habe ja nicht, oder?</p>
<p>Norbert Denef: Wissen Sie, ich hab gleich am Anfang, da wurde ich auch schon gefragt, als der Runde Tisch losging, ich hab vorausgesagt, wie es läuft, wie es ablaufen wird und genauso ist es jetzt auch. Da ist anderthalb Jahr geredet worden und geredet worden und noch mal geredet worden. Da ist die Frau Bergmann eingestellt worden. Da stand von vornherein fest, die bleibt nur ein Jahr. Die ist jetzt, kurz bevor das jetzt nun halt weiter gehen sollte, ist die auch gegangen. Das heißt also, jetzt ist der Dampf raus. Jetzt arbeitet man das noch ab und das läuft jetzt aus und im Grunde genommen ist nichts wesentliches passiert. Das einzige was die Frau Schavan gemacht hat, sind halt Forschungsgelder locker gemacht, das man jetzt darüber nachdenkt oder jetzt darüber forschen kann, was denn das alles Schlimmes ist. Seit 20, 30 Jahren kennt man die Verbrechen, weiss genau was ist. Die Opferverbände haben Jahrzehnte lang hervorragende Arbeit geleistet an der Basis und man weiss das alles schon. Jetzt tut man so als wäre das völlig neu. Das stell aus meiner Sicht wieder eine Verhöhnung dar. Das ist richtig, dass die Forschungsgelder jetzt fliesen. Das finde ich auch sehr gut, dass unterstützen wir auch. Aber es müssen wesentliche Dinge passieren. Es muss die Anerkennung stattfinden, so dass die Betroffenen auch Mut finden, ihr Schweigen zu brechen, die jetzt immer noch schweigen.</p>
<p>nwr: Andererseits hat ja die Vorsitzende, also Frau Bergmann, sie zum Runden Tisch eingeladen. Warum haben sie die Einladung nicht angenommen?</p>
<p>Norbert Denef: Wir haben lange geredet und diskutiert. Und ich hab mir das auch angeschaut, wie sie das dann ablaufen lassen hat. Man hat eine Hand voll Opfer vor den Runden Tisch gestellt, die dann ihre leidvollen Geschichten vorheulen konnten. Ja und man tut jetzt so, als wären das die Opfervertreter. Die haben keinerlei Legitimation. Da ist keinerlei demokratische Abstimmung abgelaufen. Das heißt also, das ist nur ein Schein, was die Politik hier sagt, die Betroffenen sind ja mit am Runden Tisch. Das ist gelogen. Das stimmt einfach nicht.</p>
<p>nwr: Und nun, wie wollen Sie und die Betroffenen in Ihren Netzwerk auf das ganze reagieren, auf dieses Scheitern wie Sie sagen?</p>
<p>Norbert Denef: Wir werden dran bleiben. Wir werden auch dran bleiben, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden. Und wir haben auch schon Verbündete. Und wir werden jetzt einen weiteren Weg einschreiten. Wir werden gegen den Deutschen Staat klagen, weil man die Betroffenen nicht schützt, weil man eben die Verjährungsfristen nicht aufhebt. Das ist unser weiterer Schritt. So das meine Petition, meine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof, damit auch unterstützt wird. Das heißt, wir haben kein Vertrauen mehr zu der Politik. Die hilft uns nicht, also müssen wir andere Wege gehen und die werden wir jetzt gehen.</p>
<p>nwr: Heute tagt also der Runde Tisch gegen Kindesmissbrauch zum letzen Mal. Dazu im Nordwestradio Norbert Denef, er ist Vorsitzender des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>340facher Missbrauch: Stiefvater erhält Bewährungsstrafe</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 04:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Hit-Radio antenne 09.11.2011 Nach einem vergleichsweise milden Urteil gegen einen Sextäter aus Peine ist nun eine Diskussion über den Opferschutz entbrannt. Der Mann war gestern vom Landgericht in Braunschweig zu einer Geldstrafe und zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte seine Stieftochter 340 Mal sexuell missbraucht. Der Verband netzwerkB zeigt sich darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hit-Radio antenne 09.11.2011</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/mcvyvoKi58s?hl=de&amp;fs=1" frameborder="0" width="480" height="100"></iframe></p>
<p>Nach einem vergleichsweise milden Urteil gegen einen Sextäter aus Peine ist nun eine Diskussion über den Opferschutz entbrannt. Der Mann war gestern vom Landgericht in Braunschweig zu einer Geldstrafe und zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte seine Stieftochter 340 Mal sexuell missbraucht.</p>
<p>Der Verband netzwerkB zeigt sich darüber entsetzt und spricht von einer Verhöhnung der Opfer. Für netzwerkB-Sprecher Norbert Denef ist dieses Urteil ein Beweis dafür, dass die Täter und nicht die Opfer von sexueller Gewalt im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Der 41 jährige Angeklagte aus Peine hatte als Auslöser der Übergriffe seine Alkoholsucht genannt. Eine entsprechende Therapie werteten die Richter als strafmildernd. Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen, Christian Pfeiffer, hält die Bewährungsstrafe deshalb für angemessen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/15164827" target="_blank">newsclick.de 08.11.2011 Bewährung für Stiefvater</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,796640,00.html" target="_blank">SPIEGEL ONLINE 08.11.2011 Stiefvater erhält Bewährungsstrafe</a></p>
<p><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/15168968" target="_blank">newsclick.de 09.11.2011 Einmal wendet sich der Täter an sein Opfer</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Schweigen per Gesetz</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/18/schweigen-per-gesetz/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/18/schweigen-per-gesetz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 20:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[RSH Radio Schleswig-Holstein 18.10.2011 Der Sprecher des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sieht bei der Studie noch ein anderes Problem, er sagte zu RSH: &#8220;Wenn ein Betroffener von sexualisierter Gewalt sprechen will, in der Regel erst nach 20, 30, 40 Jahren, dann ist das verjährt, dann muss das Opfer schweigen per Gesetz. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RSH Radio Schleswig-Holstein 18.10.2011</p>
<p><iframe width="480" height="100" src="http://www.youtube.com/embed/iy7AghdNwQw?hl=de&#038;fs=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Sprecher des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sieht bei der Studie noch ein anderes Problem, er sagte zu RSH:</p>
<p>&#8220;Wenn ein Betroffener von sexualisierter Gewalt sprechen will, in der Regel erst nach 20, 30, 40 Jahren, dann ist das verjährt, dann muss das Opfer schweigen per Gesetz. Wenn es redet kriegt es eine Verleumdungsklage und deshalb noch mal zu dieser Studie: Da werden Leute gefragt, die schweigen müssen per Gesetz &#8211; das beißt sich miteinander.&#8221;</p>
<p>Erster Forschungsbericht zur Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011: <a href="http://dpaq.de/UCmoi" target="_blank">KFN-Studie 2011</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>netzwerkB fordert die Öffnung der Aktenarchive des Vatikans</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/25/offnung-der-aktenarchiv-lager-im-vatikan/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/09/25/offnung-der-aktenarchiv-lager-im-vatikan/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 17:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Demo]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10191</guid>
		<description><![CDATA[Radio Schleswig-Holstein 25.09.2011 Nachrichten 18:55 Uhr Vertreter von Missbrauchsopfern sind schwer enttäuscht über den Papstbesuch in Deutschland. Benedikt der XVI. hatte sich während seines Aufenthaltes in seiner Heimat zwar mit Missbrauchsopfern getroffen, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Opferinitiativen werfen der Kirche vor, nicht ernsthaft an einem Dialog interessiert zu sein. Das Netzwerk Betroffener von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio Schleswig-Holstein 25.09.2011 Nachrichten 18:55 Uhr</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/5D-jxDa6kR8?hl=de&amp;fs=1" frameborder="0" width="480" height="100"></iframe></p>
<p>Vertreter von Missbrauchsopfern sind schwer enttäuscht über den Papstbesuch in Deutschland. Benedikt der XVI. hatte sich während seines Aufenthaltes in seiner Heimat zwar mit Missbrauchsopfern getroffen, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Opferinitiativen werfen der Kirche vor, nicht ernsthaft an einem Dialog interessiert zu sein. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt sprach von scheinheiligen Getue. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Denef aus Scharbeutz sagte zu RSH:</p>
<p>&#8220;Der Papst hat sich ja wieder mit Missbrauchsopfern getroffen, heimlich, wiedermal. Da sagen wir, dass ist nichts weiter als Vertuschen, Verleugnen und Verschweigen, wie das in den letzten Jahrzehnten auch gewesen ist. Wir fordern die Aufhebung der Verjährungsfristen und zwar rückwirkend und, auch die Öffnung der Aktenarchiv-Lager im Vatikan, damit aufgeklärt und aufgearbeitet werden kann.&#8221;</p>

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		<title>Verjährungsfristen rückwirkend aufheben</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 16:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Radio Schleswig-Holstein 25.09.2011 Nachrichten 17:55 Uhr RSH: Bischöfe können aufatmen. Der viertätige Deutschlandbesuch von Papst Benedikt ist organisatorisch glatt über die Bühne gegangen und der Papst hat sein Mammutprogramm trotz seiner 84 Jahre gut gemeistert. Zurück lässt Benedikt viele begeisterte Katholiken, aber auch zahlreiche enttäuschte Erwartungen. Die Missbrauchsproblematik in der Kirche schnitt er zwar an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio Schleswig-Holstein 25.09.2011 Nachrichten 17:55 Uhr</p>
<p><iframe width="480" height="100" src="http://www.youtube.com/embed/75c2N4HG2gM?hl=de&#038;fs=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>RSH:<br />
Bischöfe können aufatmen. Der viertätige Deutschlandbesuch von Papst Benedikt ist organisatorisch glatt über die Bühne gegangen und der Papst hat sein Mammutprogramm trotz seiner 84 Jahre gut gemeistert. Zurück lässt Benedikt viele begeisterte Katholiken, aber auch zahlreiche enttäuschte Erwartungen. Die Missbrauchsproblematik in der Kirche schnitt er zwar an und traf sich auch mit Betroffenen. Die Opferverbände sparten aber trotzdem nicht mit Kritik. Der Vorsitzende des Netzwerkers Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, aus Scharbeutz, sagte zu RSH:</p>
<p>&#8220;Nun sagt z.B. die Kirche, wir klären selbst auf. Das ist das gleiche als würde die Mafia ihre Verbrechen selbst aufarbeiten wollen. Das geht nicht. Das muss von Extern passieren. Und zwar kann es nur passieren, wenn die Verjährungsfristen aufgehoben werden und zwar rückwirkend. Erst dann kriegen wir wirklich eine Aufarbeitung hin. Alles andere ist nur gerede und gerede.&#8221;</p>

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		<title>Scheinheiliges Getue</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/24/scheinheiliges-getue/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 14:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NDR Info 24.09.2011 Papst Benedikt XVI. hat sich am Freitagabend in Erfurt mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte das Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit als «scheinheilig» und unzureichend. Die Begegnung diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte der Vorsitzende der Opfervereinigung netzwerkB, Norbert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NDR Info 24.09.2011</p>
<p>Papst Benedikt XVI. hat sich am Freitagabend in Erfurt mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen.</p>
<p>Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt kritisierte das Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit als «scheinheilig» und unzureichend. Die Begegnung diene dem Verschweigen, Vertuschen und Verleugnen, sagte der Vorsitzende der Opfervereinigung netzwerkB, Norbert Denef.</p>
<p><iframe width="480" height="100" src="http://www.youtube.com/embed/LcneolFMtls?hl=de&#038;fs=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>

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		<title>Opfervertreter kritisiert Papst-Treffen als &#8220;scheinheiliges Getue&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 12:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[95,5 charivari münchens hit-radio 24.09.2011 Opfervertreter kritisiert Papst-Treffen als &#8220;scheinheiliges Getue&#8221; Norbert Denef: &#8220;Der Papst trifft sich heimlich hinter verschlossenen Türen mit Opfern&#8221; Berlin (dapd-lth). Das &#8220;Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt&#8221; (NetzwerkB) kritisiert das Gespräch von Papst Benedikt XVI. mit Missbrauchsopfern als &#8220;scheinheiliges Getue&#8221;. &#8220;Der Papst trifft sich heimlich hinter verschlossenen Türen mit Opfern&#8221;, sagte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>95,5 charivari münchens hit-radio 24.09.2011</p>
<p><strong>Opfervertreter kritisiert Papst-Treffen als &#8220;scheinheiliges Getue&#8221;</strong></p>
<p>Norbert Denef: &#8220;Der Papst trifft sich heimlich hinter verschlossenen Türen mit Opfern&#8221;</p>
<p>Berlin (dapd-lth). Das &#8220;Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt&#8221; (NetzwerkB) kritisiert das Gespräch von Papst Benedikt XVI. mit Missbrauchsopfern als &#8220;scheinheiliges Getue&#8221;. &#8220;Der Papst trifft sich heimlich hinter verschlossenen Türen mit Opfern&#8221;, sagte NetzwerkB-Vostand Norbert Denef am Samstag der Nachrichtenagentur dapd. Das sei &#8220;nichts anders als Verschweigen und Vertuschen&#8221; und ein &#8220;Schlag ins Gesicht derer, die sich lautstark melden&#8221;. Die angebliche Betroffenheit nehme er dem Papst nicht ab.<span id="more-10109"></span></p>
<p>Benedikt XVI. hätte laut Denef die Möglichkeit gehabt, auch vor laufenden Kameras Missbrauchsopfern zu begegnen. &#8220;Er hätte sich mit mir in Berlin treffen können, ich war wenige Meter entfernt.&#8221; Doch dazu fehle der Kirche der Mut. Vielmehr würden Betroffene, die sich in der Öffentlichkeit zu Wort meldeten, sogar bekämpft.</p>
<p>Denef forderte die Kirche dazu auf, sich für eine Aufhebung der Verjährungsfristen einzusetzen und die Aktenarchive im Vatikan zu öffnen. Diese Akten dürften aber nicht nur kirchenintern durchgesehen werden: &#8220;Das wäre, als würde die Mafia ihre Verbrechen selber aufarbeiten.&#8221; Der Politik warf er vor, die &#8220;Täterorganisation Kirche&#8221; zu schützen.</p>
<p>Benedikt XVI. hatte sich am Freitagabend überraschend mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen. Nach Angaben des Vatikans zeigte sich der Papst &#8220;bewegt und erschüttert von der Not der Missbrauchsopfer&#8221;.</p>
<p>Das NetzwerkB versteht sich als unabhängige Interessenvertretung, in der sich Betroffene für die Rechte Betroffener einsetzen.</p>
<p><a href="http://www.charivari.de/nachrichten/opfervertreter-kritisiert-papst-treffen-als-scheinheiliges-getue,4e7dc94c742cc.php" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Sexuelle Verbrechen der Kirche im Schatten der Zeit</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/08/sexuelle-verbrechen-der-kirche-im-schatten-der-zeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 18:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[radio dreyeckland 102.3 mhz 08. September 2011 Der sexuelle Missbrauch in den Kirchen gerät aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Mit der Verjährung der Straftaten hat das Opfer zu schweigen. Die Wunden des Missbrauchs heilen nur langsam. Der Papst könnte einfach die Verjährung für die kirchlichen Fälle aufheben und damit Licht ins Dunkle bringen. Wird der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>radio dreyeckland 102.3 mhz 08. September 2011</p>
<p>Der sexuelle Missbrauch in den Kirchen gerät aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Mit der Verjährung der Straftaten hat das Opfer zu schweigen. Die Wunden des Missbrauchs heilen nur langsam. Der Papst könnte einfach die Verjährung für die kirchlichen Fälle aufheben und damit Licht ins Dunkle bringen. Wird der Papst jedoch kaum, da er dann selbst aus dem Schatten treten müsste. Norbert Denef (netzwerkB) zur Lage der Untersuchung des sexuellen Missbrauchs in der Kirche. netzwerkB.org</p>
<p><a href="http://rdl.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=14349:Sexuelle_Verbrechen_der_Kirche_im_Schatten_der_Zeit&amp;catid=236&amp;itemid=236" target="_blank">Anhören</a> (Länge: 9.34 min)</p>
<p><a href="http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20110908-sexuellever-14097.mp3" target="_blank">Download</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Verlängerung der Verjährungsfrist gefordert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/08/03/verlangerung-der-verjahrungsfrist-gefordert/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/08/03/verlangerung-der-verjahrungsfrist-gefordert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 06:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=8767</guid>
		<description><![CDATA[Radio Hamburg 3.08.2011 Norbert Denef ist ein Misshandlungsopfer und kämpft nun dafür, dass sexuelle Misshandlungen länger zur Anzeige gebracht werden können. Hamburg &#8211; Die meisten Verbrechen dieser Art passieren im Verborgenen, im vermeintlich geschützten Raum: zu Hause! Die Rede ist von sexueller Misshandlung. Oft sind die Opfer Kinder, die es bis zu ihrem Erwachsenenleben nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio Hamburg 3.08.2011</p>
<p>Norbert Denef ist ein Misshandlungsopfer und kämpft nun dafür, dass sexuelle Misshandlungen länger zur Anzeige gebracht werden können.<span id="more-8767"></span></p>
<p>Hamburg &#8211; Die meisten Verbrechen dieser Art passieren im Verborgenen, im vermeintlich geschützten Raum: zu Hause! Die Rede ist von sexueller Misshandlung. Oft sind die Opfer Kinder, die es bis zu ihrem Erwachsenenleben nicht schaffen, über das Erlebte zu sprechen. Norbert Denef, ist mit 9 Jahren zum ersten Mal als Ministrant von einem Priester sexuell misshandelt worden und das bis zu seinem 18. Lebensjahr. Ein Martyrium, über das er viele Jahre geschwiegen hat. Jetzt bricht Norbert Denef sein Schweigen:</p>
<p>&#8220;Sie sind fürs Leben gezeichnet, in welcher Form auch immer. Das man ausgegrenzt wird, dass man erneut Schaden nimmt. Eine Superkatastrophe ist das und die müssen wir uns erneut anschauen.&#8221;</p>
<p>Deshalb hat Denef das NetzwerkB gegründet &#8211; eine Austauschplattform, die Opfern helfen soll, ihr Schweigen zu brechen. Norbert Denef geht es vor allem darum, die Frist zu kippen, innerhalb der sexuelle Misshandlung juristisch verjährt und er erklärt warum ihm das so wichtig ist:</p>
<p>&#8220;Weil jegliche Verjährung Täterschutz bedeutet und die Opfer müssen Schweigen. Das ist das größte Verbrechen, was wir als Menschen den Kindern antun können, wenn wir sagen: Das, was ihr erlebt habt, dürft ihr niemandem mehr erzählen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.radiohamburg.de/Hamburg-aktuell/Politik-im-Fokus/2011/August/Sexuelle-Misshandlung-Verlaengerung-der-Verjaehrungsfrist-gefordert" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kriminologen erforschen Missbrauchsfälle</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/07/13/kriminologen-erforschen-missbrauchsfalle/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/07/13/kriminologen-erforschen-missbrauchsfalle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 15:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[NDR.de 13.07.2011 Es solle ein weiterer Schritt sein zu mehr Offenheit, sagt der Generalvikar des Bistums Osnabrück, Theo Paul. Mit zwei wissenschaftlichen Forschungsprojekten will die deutsche Bischofskonferenz die Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche weiter aufarbeiten. &#8220;Die Kirche hat gelernt und will auch weiter lernen&#8221;, so Paul. Zum Beispiel in Hinblick darauf, wie sexualisierte Gewalt künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NDR.de 13.07.2011</p>
<p>Es solle ein weiterer Schritt sein zu mehr Offenheit, sagt der Generalvikar des Bistums Osnabrück, Theo Paul. Mit zwei wissenschaftlichen Forschungsprojekten will die deutsche Bischofskonferenz die Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche weiter aufarbeiten. &#8220;Die Kirche hat gelernt und will auch weiter lernen&#8221;, so Paul. Zum Beispiel in Hinblick darauf, wie sexualisierte Gewalt künftig verhindert werden könne&#8230;.<span id="more-8509"></span><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Opferverband hält Konzept für &#8220;Täuschungsmanöver&#8221;</strong></p>
<p>&#8230;Und auch das &#8220;Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt&#8221; (netzwerkB) hält das am Mittwoch vorgestellte Konzept für unzureichend. Der Sprecher des Opferverbandes, Norbert Denef, sprach von einem Täuschungsmanöver. &#8220;Unter dem Druck der Öffentlichkeit öffnet die Kirche nun Akten, die wahrscheinlich wenig aussagen&#8221;, so Denef. Zudem werde die Untersuchung wohl auch nicht zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Dafür bedürfe es einer Aufhebung der Verjährungsfrist für viele der Taten.</p>
<p><a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/missbrauch417.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Zeichen der Verhöhnung&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/05/24/zeichen-der-verhohnung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/05/24/zeichen-der-verhohnung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 16:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschlandradio Kultur 24.05.2011 Missbrauch-Opfer üben scharfe Kritik an Bericht von Christine Bergmann Norbert Denef im Gespräch mit Joachim Scholl Der Sprecher der Initiative &#8220;netzwerkB&#8221; hat den Abschlussbericht der Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch verworfen. Der Politik warf Denef vor, lediglich viel Papier erzeugt zu haben: &#8220;Die Betroffenen stehen nach wie vor im Regen.&#8221; Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlandradio Kultur 24.05.2011</p>
<p>Missbrauch-Opfer üben scharfe Kritik an Bericht von Christine Bergmann</p>
<p>Norbert Denef im Gespräch mit Joachim Scholl</p>
<p>Der Sprecher der Initiative &#8220;netzwerkB&#8221; hat den Abschlussbericht der Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch verworfen. Der Politik warf Denef vor, lediglich viel Papier erzeugt zu haben: &#8220;Die Betroffenen stehen nach wie vor im Regen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1466215/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p><a href="javascript:popupAOD('http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&amp;broadcast=348687&amp;datum=20110524&amp;playtime=1306246187&amp;fileid=2523ae6a&amp;sendung=348687&amp;beitrag=1466215&amp;/');" target="_blank"></a></p>

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		<title>Der Streit um die Seligsprechung von Johannes Paul II</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/04/29/der-streit-um-die-seligsprechung-von-johannes-paul-ii/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 21:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[SWR 4 Blickpunkt 29.04.2011 Die Einen sehen ihn schon im Himmel, die Anderen wünschen Ihn zur Hölle. Der Streit um die Seligsprechung von Johannes Paul II beschäftigt uns heute Abend kurz nach 19 Uhr bei Daniela Engelhardt. Medien-Dateien 20110429-1931.6444m.mp3 (iTunes Document, 6.3 MB) SWR: Die Seligsprechung von Johannes Paul II. beschäftigt uns heute Abend im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SWR 4 Blickpunkt 29.04.2011</p>
<p>Die Einen sehen ihn schon im Himmel, die Anderen wünschen Ihn zur Hölle. Der Streit um die Seligsprechung von Johannes Paul II beschäftigt uns heute Abend kurz nach 19 Uhr bei Daniela Engelhardt.</p>
<p>Medien-Dateien<br />
<a href="http://mp3-download.swr.de/swr4/rp/blickpunkt/20110429-1931.6444m.mp3" target="_blank">20110429-1931.6444m.mp3</a> (iTunes Document, 6.3 MB)<span id="more-7726"></span></p>
<p><em>SWR:</em><br />
Die Seligsprechung von Johannes Paul II. beschäftigt uns heute Abend  im  Blickpunkt auf SWR 4 Rheinland Pfalz. Wir haben schon gehört, dass er   Kritik gibt an dieser Ehrung gibt. Zu Wort gemeldet haben sich auch   Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kirche. Sie empfinden die   Seligsprechung als Salz in der Wunde. Z.B. Norbert Denef, er wurde als   Kind von einem Priester in Magdeburg missbraucht. Dieser Priester wurde   von der katholischen Kirche immer wieder weiter versetzt, in sieben   Gemeinden. Norbert Denef hat ihn öffentlich als Serientäter   angeprangert, der mindestens 100 Kinder missbraucht haben soll. Das   Bistum Magdeburg hat ihm daraufhin, im Jahr 2003, 25.000,- Euro an   geboten, als Schweigegeld. Wie haben Sie reagiert Herr Denef?</p>
<p><em>Norbert Denef:</em><br />
Ich brauchte Hilfe und da kam für mich nur noch der Papst in Frage,  der  helfen konnte, nämlich gegen dieses Verschweigen vorzugehen und da   habe ich ich ihm die ganzen Akten hingeschickt und habe ihn um Hilfe   gebeten. Ich ein halbes Jahr lang gewartet. Dann hat er mir schreiben   lassen, dass er für mich betet, dass ich wieder vergeben kann. Das war   für mich das absolute Aus. Ich wusste nicht mehr weiter. Das war der   Punkt wo ich mir das Leben nehmen wollte, auch versuchte habe, weil ich   keine Hoffnung mehr hatte. Der mächtigste Mann der Welt, der hilft mir   nicht. Ich soll wieder weiter schweigen. Dann habe ich noch zwei Jahre   lang kämpfen müssen darum, dass die Schweigeklausel entfernt wird. Und   jetzt wird dieser Mann, der dafür verantwortlich ist, seliggesprochen.   Da habe ich gesagt, das geht nicht, das muss ich laut sagen, was da   abgelaufen ist.</p>
<p><em>SWR:<br />
</em>Sie sind ja nun selbst katholisch und Teil dieser Kirche, Herr  Denef,  können Sie uns das noch mal erklären, warum sagen Sie, die  Aufforderung  zu beten und um Vergebung für die Täter zu bitten, sei  höhnisch?</p>
<p><em>Norbert Denef:<br />
</em>Das ist das gleiche, als Beispiel, wenn Sie mein Auto kaputtfahren   und Sie kommen dann zu mir und sagen, ich hab dein Auto kaputtgefahren,   ok, ich bete jetzt für Dich, dass Du mir vergeben kannst. Da würde man   auch sagen, ja wie, ich will mein Auto bezahlt haben. Und so ähnlich  ist  das mit dem Missbrauch, da betet man, dass die Opfer wieder  vergeben  können und erwartet das von den Opfern. Das geht nicht.</p>
<p><em>SWR:<br />
</em>Und wenn Sie jetzt z.B., wie das die Kirche getan hat, 5.000,- Euro angeboten bekommen, wie beurteilen Sie das?</p>
<p><em>Norbert Denef:<br />
</em>Das ist eine doppelte Verhöhnung. Mit 5.000,- Euro können sie gerade   mal ein Jahr Therapie bezahlen. Was ist danach? Wie geht es dann  weiter?  Da werden die Betroffenen abgespeist, mit 5.000,- Euro.</p>
<p><em>SWR:<br />
</em>Was erwarten Sie, was würde Sie wirklich rehabilieren?</p>
<p><em>Norbert Denef:<br />
</em>Mich würde rehabilitieren, wenn der Vatikan, in dem Fall der Papst   Paul II. lebt ja nicht mehr, der Herr Ratzinger, der ja   hauptverantwortlich war als Vorsitzender der Glaubenskonkrekation, der   von den Fällen alles wusste und dem Papst die Fälle vorgetragen hat, das   hier Farbe bekannt wird: Ja, wir haben die Verbrechen verschwiegen,   verleugnet und vertuscht, wir sind schuldig und wir sind verantwortlich   dafür, dass die Schäden, die da entstanden sind, in einer angemessenen   Form wieder gut gemacht werden.<br />
Und das kann diese Institution nicht selbst leisten. Das wäre das   Gleiche, wenn die Maffia ihre Verbrechen aufarbeiten würde. Das muss von   außen geschehen. Das heißt, die Aktenarchivlager müssen geöffnet   werden, von neutraler, externer Seite. Das ist das was ich fordere, eine   echte und ehrliche Aufklärung auf Augenhöhe mit den Betroffenen.</p>
<p><em>SWR:<br />
</em>Herr Denef, eine Frage habe ich noch, was hat Ihnen denn geholfen, dass Erlebte zu verarbeiten?</p>
<p><em>Norbert Denef:<br />
</em>Ich möchte nicht sagen geholfen, ich möchte nicht sagen, dass ich  nun  der Geheilte bin, sondern das ist ein ewiger Prozess. Das mache ich   täglich. Ich arbeite täglich daran. Ich zweifle täglich. Ich habe   täglich diese Not, zu überleben. Das heißt, dass ist immer da. Das kann   man nicht irgendwo mal weg-therapieren. Da kann man nicht irgendwo mal   mit 5.000,- Euro ein Jahr  Therapie machen und das war es dann. Das   bleibt also ewig. Man kann nur lernen damit zu leben, das heißt lernen,   mit den Schäden die man davon genommen hat, die man ja erstmal   akzeptieren muss. Das ist ja der schwierigste Weg überhaupt, was habe   ich für Schäden, wie ist mein Leben verlaufen, wenn ich zurückschaue.   Das tut am meisten weh und davor hat man die meiste Angst. Das ist die   größte Hürde, die man erstmal nehmen muss und dann kann man nur lernen   zu leben, mit diesen Schäden, mit diesen Wunden, die Vernarbten, die   aber immer wieder aufbrechen können. Durch so eine Seligsprechung   unglaublich aufbrechen.</p>
<p><em>SWR:<br />
</em>Dankeschön an Norbert Denef, vom Netzwerk Betroffener von   sexualisierter Gewalt. Und das war die Sendung mit den kritischen   Stimmen zur Seligsprechung von Johannes Paul II. Stimmen, die sonst in   der Öffentlichkeit nicht unbedingt Gehör finden.</p>

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		<title>Verjährungsfrist aufheben &#8211; rückwirkend</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/03/14/verjahrungsfrist-aufheben-ruckwirkend/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 13:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;fordern, dass die Bischöfe sagen, ja ok, wir wollen wirklich aufarbeiten und wir setzten uns dafür ein, dass die Verjährungsfrist aufgehoben wird und zwar rückwirkend&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CU5stwKgQ0U?hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="100" src="http://www.youtube.com/v/CU5stwKgQ0U?hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8230;fordern, dass die Bischöfe sagen, ja ok, wir wollen wirklich aufarbeiten und wir setzten uns dafür ein, dass die Verjährungsfrist aufgehoben wird und zwar rückwirkend&#8230;</p>

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		<title>Papst und Kardinäle reden über Missbrauch</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/11/20/papst-und-kardinale-reden-uber-missbrauch/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/11/20/papst-und-kardinale-reden-uber-missbrauch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 00:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nordwestradio 19.11.2010 In Rom tagt ab Freitag, 19. November, das Kardinals-Kollegium. Es umfasst alle Kardinäle der römisch-katholischen Kirche – und berät den Papst in allen Fragen der Leitung. Erstmals soll es dabei auch um die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche gehen. Nordwestradio-Moderator Tom Grote sprach mit Norbert Denef. Er wurde als Kind acht Jahre lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nordwestradio 19.11.2010</p>
<p><a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/audio45722-popup.html" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5336" title="NWR 19.11.2010" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2010/11/NWR-19.11.2010-480x292.png" alt="" width="480" height="292" /></a><span id="more-5335"></span></p>
<p>In Rom tagt ab Freitag, 19. November, das Kardinals-Kollegium. Es umfasst alle Kardinäle der römisch-katholischen Kirche – und berät den Papst in allen Fragen der Leitung. Erstmals soll es dabei auch um die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche gehen. Nordwestradio-Moderator Tom Grote sprach mit Norbert Denef. Er wurde als Kind acht Jahre lang von einem Pfarrer und einem Angestellten der Kirche missbraucht – &#8220;Seelenmord&#8221; nennt er selbst das, was ihm passiert ist. Er hat sich 35 Jahre später geoutet – und war das erste in Deutschland bekanntgewordene Opfer eines Missbrauchs durch die katholische Kirche. Man hat ihm eine hohe Abfindung geboten, wenn er schweigt. Das hat er nicht getan. Er hat vielmehr ein <a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">Buch</a> geschrieben – 2007 ist es erschienen – und ist mittlerweile Vorsitzender des &#8220;Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt&#8221;.</p>
<p>•    Autor/-in:Tom Grote<br />
•    Länge:7:00 Minuten<br />
•    Datum:Freitag, 19. November 2010<br />
•    Sendereihe:Nordwestradio Journal | Nordwestradio</p>
<p><a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_journal/audio45722-popup.html" target="_blank">Audio</a></p>

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		<item>
		<title>Nicht alles anders</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/09/05/nicht-alles-anders/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/09/05/nicht-alles-anders/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 14:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschlandfunk 5.09.2010 Die Bischofskonferenz gibt sich neue Richtlinien zum sexuellen Missbrauch Von Anne Francoise Weber, Deutschlandfunk Vertreter der katholischen Kirche äußern sich zufrieden über die neuen Leitlinien im Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, nennt sie ein klares Signal gegen Vertuschung und Verschleierung. &#8230;Dass der Opfervertreter Norbert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlandfunk 5.09.2010</p>
<p>Die Bischofskonferenz gibt sich neue Richtlinien zum sexuellen Missbrauch</p>
<p>Von Anne Francoise Weber, Deutschlandfunk</p>
<p>Vertreter der katholischen Kirche äußern sich zufrieden über die neuen Leitlinien im Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, nennt sie ein klares Signal gegen Vertuschung und Verschleierung.</p>
<p>&#8230;Dass der Opfervertreter Norbert Denef, selbst als Kind von einem Priester und einem kirchlichen Mitarbeiter missbraucht, von der Pressekonferenz des Beauftragten Bischof Ackermann in Trier ausgeschlossen wurde, ist kein gutes Zeichen. Auch wenn Denef sich als Störer von Veranstaltungen bereits beim Ökumenischen Kirchentag in München einen Namen gemacht hat. Wie wird die Kirche in Zukunft mit unbequemen Opfern umgehen? Wie deren verständlichem Ruf nach besserer Aufarbeitung, nach Entschädigung, nach Prävention gerecht werden?&#8230;</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1264692/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<item>
		<title>Radiotipp: SWR1 am 23.04.2010 um 6:00 &#8211; 9:00 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/22/radiotipp-swr1-am-23-04-2010-um-600-900-uhr/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[SWR1 am 23.04.2010 um 6:00 &#8211; 9:00 Uhr Interview mit dem Sprecher von netzwerkB, Norbert Denef, zum Thema: &#8220;Runder Tisch gegen Kindesmissbrauch&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SWR1 am <strong>23.04.2010</strong> um <strong>6:00 &#8211; 9:00 Uhr</strong></p>
<p>Interview mit dem Sprecher von netzwerkB, Norbert Denef, zum Thema:</p>
<p>&#8220;Runder Tisch gegen Kindesmissbrauch&#8221;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: Bayern 2 am 19.04.2010 in der Zeit von 6:05 bis 8:30 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/17/radiotipp-bayern-2-am-19-04-2010-um-605-bis-630-uhr/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 19:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2443</guid>
		<description><![CDATA[Radio Bayern 2 am 19.04.2010 in der Zeit von 6:05 bis 8:30 Uhr Interview mit dem Sprecher von netzwerkB, Norbert Denef, zum Thema: Benediktiner beteiligen sich nicht an Missbrauchs-Entschädigungsfonds München: Die deutschen Benediktiner wollen sich nicht an einem nationalen Fonds zur Entschädigung von Missbrauchsopfern in Einrichtungen der katholischen Kirche beteiligen. Das steht in einem Dokument, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio Bayern 2 am <strong>19.04.2010 </strong>in der Zeit von <strong>6:05 bis 8:30 Uhr<br />
</strong></p>
<p>Interview mit dem Sprecher von netzwerkB, Norbert Denef, zum Thema:</p>
<p><strong>Benediktiner beteiligen sich nicht an  Missbrauchs-Entschädigungsfonds</strong></p>
<p><strong><span id="more-2443"></span></strong></p>
<p>München:  Die deutschen Benediktiner wollen sich nicht an einem nationalen Fonds  zur Entschädigung von Missbrauchsopfern in Einrichtungen der  katholischen Kirche beteiligen. Das steht in einem Dokument, auf das  sich Äbte aus 27 deutschen Benediktinerklöstern verständigt haben und  das dem Bayerischen Rundfunk exklusiv vorliegt. Als Grund wird  angegeben, man sehe als vorrangige Aufgabe, sich Zeit zu nehmen,  zuzuhören, dann die Geschädigten um Verzeihung zu bitten und ihnen zu  helfen. Das Dokument haben unter anderem auch der derzeitige Vorsteher  des Klosters Ettal und der Erzabt des Klosters St. Ottilien, Jeremias  Schröder, unterschrieben. Dieser sagte dem Bayerischen Rundfunk, die  Äbte hätten die Erfahrung gemacht, dass es den Opfern auch nicht in  erster Linie um Geld gehe.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: Hit-Radio Antenne Niedersachsen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/29/radiotipp-hit-radio-antenne-30-03-2010-von-700-800-uhr/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/03/29/radiotipp-hit-radio-antenne-30-03-2010-von-700-800-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 12:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2173</guid>
		<description><![CDATA[Hit-Radio Antenne Niedersachsen am 30. März 2010 im Interview mit Norbert Denef zum Thema: &#8220;Katholische Kirche stellt Beratungs-Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs vor&#8221;. Hit-Radio Antenne: Was erwarten Sie von der Hotline der Deutschen Bischofkonferenz? Norbert Denef: Ich erwartet da überhaupt nichts und habe überhaupt kein Vertrauen. Denn es kann nicht sein, dass die, die Verbrechen ausgeübt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antenne.com" target="_blank">Hit-Radio Antenne Niedersachsen</a> am 30. März 2010 im Interview mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Denef" target="_blank">Norbert Denef</a> zum Thema: &#8220;Katholische Kirche stellt Beratungs-Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs vor&#8221;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="25" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6izShTNhN4E&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="25" src="http://www.youtube.com/v/6izShTNhN4E&amp;hl=en&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-2173"></span>Hit-Radio Antenne:<br />
Was erwarten Sie von der Hotline der Deutschen Bischofkonferenz?</p>
<p>Norbert Denef:<br />
Ich erwartet da überhaupt nichts und habe überhaupt kein Vertrauen. Denn es kann nicht sein, dass die, die Verbrechen ausgeübt haben, die bisher jahrzehntelang verschwiegen haben und nun meinen jetzt da eine Hotline einrichten zu wollen und beraten zu können, das geht nicht. Das kann nur sein, dass das von extern ist. Wenn Sie sich vorstellen, die Mafia würde ihre eigenen Verbrechen aufarbeiten, würden eine Hotline einrichten, jeder würde sagen, das ist ja verrückt, das geht gar nicht. Ich kann nur jeden raten, oder jeden empfehlen sich dort nicht zu melden und wenn, dann nur in Verbindung mit einem Anwalt.</p>
<p>Hit-Radio Antenne:<br />
Sie haben das Netzwerk für Betroffene gegründet, das NetztwerkB, was empfehlen Sie den Missbrauchsopfern, die wie Sie der Hotline nicht trauen?</p>
<p>Norbert Denef:<br />
Die sollten gucken, wo sie wirklich Vertrauen haben, die vielleicht Erfahrung haben. Die können sich gern an uns wenden, netzwerkB.org, Wir können auch vermitteln. Wir sind ein Netzwerk, schon Jahre haben wir uns zusammengetan, um Informationen zu sammeln. Wir geben Informationen weiter. Wir helfen uns gegenseitig. Das ist so wie eine Art Selbsthilfegruppe könnte man sagen.</p>
<p>Hit-Radio Antenne::<br />
Der Missbrauch der Ihnen selbst angetan wurde liegt jetzt  50 Jahre zurück mittlerweile. Sie leiden aber heute noch an den Folgen. Können Sie für uns mal beschreiben wie sich das auswirkt?</p>
<p>Norbert Denef:<br />
Ich möchte es vergleichen mit einem Rollstuhl, den man nicht sieht. Das ist ein Behinderung die man hat, die man nach außen hin nicht sieht und es ist immer da, da reicht ein Geruch, da reicht ein Geräusch, man ist gut drauf und plötzlich ist da irgendwo ein Geruch oder irgendwo eine Situation da und sie sind voll in der damaligen Situation drin. Sie können nur versuchen zu lernen, damit zu leben. Das ist die Möglichkeit damit. Aber es ist immer da, es ist immer präsent.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: SWR1 8.03.2010 um 19:30 &#8211; 20:00 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/08/radiotipp-swr1-8-03-2010-um-1930-2000-uhr/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Sendung am Montag, 08.03.2010, 19.30 bis 20.00 Uhr Missbrauch in unserer Gesellschaft &#8211; wie können wir unsere Kinder schützen? Erst kam ein Missbrauchsfall nach dem anderen an kirchlichen Institutionen ans Licht &#8211; jetzt melden sich die ersten Opfer von privaten und staatlichen Schulen. Das lässt ahnen, dass die Dunkelziffer von Missbrauch in unserer Gesellschaft erschreckend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sendung am Montag, <strong>08.03.2010, 19.30 bis 20.00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Missbrauch in unserer Gesellschaft &#8211; wie können wir unsere Kinder schützen?</strong></p>
<p>Erst kam ein Missbrauchsfall nach dem anderen an kirchlichen Institutionen ans Licht &#8211; jetzt melden sich die ersten Opfer von privaten und staatlichen Schulen. Das lässt ahnen, dass die Dunkelziffer von Missbrauch in unserer Gesellschaft erschreckend hoch sein muss. Nun diskutiert die Politik über Verjährungsfristen, Entschädigungen und Runde Tische, doch hilft das wirklich den Opfern? Darüber sprechen wir mit dem Missbrauchsopfer Norbert Denef, der Jahrzehnte später noch unter den Spätfolgen leidet. Und was muss getan werden, damit unsere Kinder vor Missbrauch besser geschützt sind? Wir stellen ein Präventionsprojekt aus Karlsruhe vor, das Kindern hilft, übergriffigen Erwachsenen Grenzen zu setzen.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.swr.de/swr1/bw/programm/-/id=446250/nid=446250/did=6028396/10g1wcl/" target="_blank">http://www.swr.de</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: Bayern2 am 5.03.2010 von 10:00 &#8211; 11:00 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/02/radiotipp-bayern2-am-5-03-2010-von-1000-1100-uhr/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/03/02/radiotipp-bayern2-am-5-03-2010-von-1000-1100-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Thema: Sexueller Missbrauch - Plädoyer für eine Verlängerung der Verjährungsfrist beim Straftatbestand sexueller Missbrauch Freitagsforum-Diskussionsrunde Das gebrochene Tabu &#8211; der Weg von Männern, die sexuell mißbraucht worden sind Ina Krauß im Gespräch mit Norbert Denef, Autor des Buches: &#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221; Quelle: http://www.br-online.de/bayern2/notizbuch/index.xml Podcast: http://www.br-online.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><strong>Thema: Sexueller Missbrauch</strong><br />
- Plädoyer für eine Verlängerung der Verjährungsfrist beim  Straftatbestand sexueller Missbrauch</li>
<li><strong>Freitagsforum-Diskussionsrunde</strong><br />
Das gebrochene Tabu &#8211; der Weg von Männern, die sexuell mißbraucht worden  sind<br />
Ina Krauß im Gespräch mit Norbert Denef, Autor des Buches: &#8220;Ich wurde  sexuell missbraucht&#8221;</li>
</ul>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.br-online.de/bayern2/notizbuch/index.xml" target="_blank">http://www.br-online.de/bayern2/notizbuch/index.xml</a></p>
<p>Podcast:</p>
<p><a href="http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_03/2010_03_05_11_15_38_podcastfreitagsforum532010dasg_a.mp3" target="_blank">http://www.br-online.de</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: Antenne Bayern am 27.02.2010 um 14:00 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/27/radiotipp-antenne-bayern-am-26-02-2010-um-1400-uhr/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/02/27/radiotipp-antenne-bayern-am-26-02-2010-um-1400-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 09:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kirche und die Mauer des Schweigens &#8211; Warum tut sich die katholische Kirche so schwer mit ihren schwarzen Schafen? Jesuiten, Salesianer, Benedektiner und jetzt Kloster Ettal – fast täglich kommen neue Fälle von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche ans Licht. Viele Experten glauben, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist. Nach Jahrzehnten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kirche und die Mauer des Schweigens &#8211; Warum tut sich die katholische Kirche so schwer mit ihren schwarzen Schafen?</strong></p>
<p>Jesuiten, Salesianer, Benedektiner und jetzt Kloster Ettal – fast täglich kommen neue Fälle von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche ans Licht. Viele Experten glauben, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist.</p>
<p>Nach Jahrzehnten der Verdrängung bricht jetzt die Mauer des Schweigens. Zum ersten Mal geht die Kirche offensiv mit den Verbrechen in ihren Reihen um.</p>
<p>Dennoch: Das Vertrauen der Menschen in die Kirche ist schwer erschüttert.</p>
<p>Deshalb sprich ANTENNE BAYERN Moderatorin Antje Müller-Diestel im Samstalk von 14 bis 15 Uhr.</p>
<p><strong>Die Kirche und die Mauer des Schweigens &#8211; Warum tut sich die katholische Kirche so schwer mit ihren schwarzen Schafen?</strong></p>
<p>Unsere Gäste im ANTENNE BAYERN Studio:</p>
<p>•    Kirchenkritiker Christian Weisner, von der Organisation &#8220;Wir sind Kirche&#8221;<br />
•    Norbert Denef &#8211; Er wurde als Kind jahrelang von seinem Pfarrer sexuell missbraucht<br />
•    Thomas Vogler aus München &#8211; Er war Schüler im Kloster Ettal</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: Bayern2 am 25.02.2010 um 18:05 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/25/radiotipp-bayern2-am-25-02-2010-um-1800-uhr/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/02/25/radiotipp-bayern2-am-25-02-2010-um-1800-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 06:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1213</guid>
		<description><![CDATA[Radio Bayern2 Donnerstag, 25.02.2010 um 18:05 Uhr IQ &#8211; Wissenschaft und Forschung Tatort: Kind Das Kreuz mit der Pädophilie Von Bettina Klenke Für diese Radiosendung wurde ein Interview mit mir vorher aufgezeichnet&#8230; Podcast: http://download.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_02/2010_02_25_17_25_06_podcast_iq_paedophilie_25210_a.mp3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio Bayern2</p>
<p><strong>Donnerstag, 25.02.2010 um 18:05 Uhr</strong></p>
<p>IQ &#8211; Wissenschaft und Forschung</p>
<p>Tatort: Kind</p>
<p>Das Kreuz mit der Pädophilie<strong><br />
</strong></p>
<p>Von Bettina Klenke</p>
<p>Für diese Radiosendung wurde ein Interview mit mir vorher aufgezeichnet&#8230;</p>
<p>Podcast:</p>
<p><a href="http://download.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_02/2010_02_25_17_25_06_podcast_iq_paedophilie_25210_a.mp3" target="_blank">http://download.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_02/2010_02_25_17_25_06_podcast_iq_paedophilie_25210_a.mp3</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: NDR Info am 23.02.2010 um 21:00 &#8211; 22:00 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/23/radiotipp-ndr-info-23-02-2010-um-2100-2200-uhr/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/02/23/radiotipp-ndr-info-23-02-2010-um-2100-2200-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 04:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1480</guid>
		<description><![CDATA[Der Radiosender NDR Info plant am kommenden Dienstag, den 23.2. in der Zeit von 21-22 Uhr eine Diskussionssendung zum Thema: &#8220;sexueller Mißbrauch &#8211; was muss sich ändern, um Kinder zu schützen?&#8221;. Die Redezeit auf NDR Info ist eine Sendung bei der Studiogäste diskutieren und Hörer anrufen und sich beteiligen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Radiosender NDR Info plant am kommenden Dienstag, den <strong>23.2. in der Zeit von 21-22 Uhr</strong> eine Diskussionssendung zum Thema: <strong> </strong></p>
<p><strong>&#8220;sexueller Mißbrauch &#8211; was muss sich ändern, um Kinder zu schützen?&#8221;</strong>.</p>
<p>Die Redezeit auf NDR Info ist eine Sendung bei der Studiogäste diskutieren und Hörer anrufen und sich beteiligen können.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Radiotipp: Deutschlandradio Kultur am 22.02.2010 um 9:00 Uhr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/17/radiotipp-deutschlandradio-kultur-am-22-02-2010-um-900-uhr/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/02/17/radiotipp-deutschlandradio-kultur-am-22-02-2010-um-900-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 06:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://norbert.denef.com/?p=1489</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Es waren die schlimmsten Jahre&#8221; Missbrauchsopfer Denef kritisiert katholische Kirche und fordert Aufhebung der Verjährungsfrist Norbert Denef im Gespräch mit Katrin Heise Missbrauchsopfer Norbert Denef glaubt nicht an eine Aufklärung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche. Von der heute beginnenden Deutschen Bischofskonferenz, die auch über die Missbrauchsfälle berät, erwarte er &#8220;im Prinzip nichts&#8221;. Katrin Heise: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Es waren die schlimmsten Jahre&#8221;</strong></p>
<p>Missbrauchsopfer Denef kritisiert katholische Kirche und fordert  Aufhebung der Verjährungsfrist</p>
<p>Norbert Denef im Gespräch mit Katrin Heise</p>
<p><strong>Missbrauchsopfer Norbert Denef glaubt nicht an eine  Aufklärung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche. Von der  heute beginnenden Deutschen Bischofskonferenz, die auch über die  Missbrauchsfälle berät, erwarte er &#8220;im Prinzip nichts&#8221;.<span id="more-1489"></span><br />
</strong></p>
<p>Katrin Heise: Das Schweigen muss  gebrochen werden, das schrieb vor vier Wochen der Leiter des Berliner  Canisius-Kollegs, ein ehemaliger Schüler der von Jesuiten geleiteten  Schule. Gemeint war das Schweigen über sexuellen Missbrauch und seitdem  melden sich immer mehr Opfer. Es geht weit über die Berliner Schule  hinaus. Am Ende der letzten Woche war von 115 Personen die Rede. Auch  aus einem Kinderheim der Salesianer sind jetzt Fälle von Missbrauch  bekannt geworden.</p>
<p>Wie sich derartige Erniedrigungen und  sexueller Missbrauch auf das weitere Leben auswirken, davon werden wir  gleich hören. Norbert Denef ist als Jugendlicher von einem Priester  missbraucht worden. Das war nicht in Berlin, das war in der Nähe von  Leipzig, Ende der 50er-, Anfang der 60er-Jahre war das. Claudia van Laak  schildert uns, was Norbert Denef erlebt hat.</p>
<p>Beitrag</p>
<p>Ein Bericht war das von  Claudia van Laak. Und jetzt spreche ich mit Norbert Denef persönlich.  Ich grüße Sie, Herr Denef!</p>
<p>Norbert Denef:  Hallo, guten Morgen!</p>
<p>Heise: Sie  wurden als Kind und Jugendlicher missbraucht. Sie konnten sich damals  niemandem anvertrauen, Sie haben jahrzehntelang geschwiegen und  verdrängt. Aber wie hat sich das Erlebte in dieser Zeit trotzdem  ausgewirkt bei Ihnen, wie hat das untergründig Ihr Leben bestimmt?</p>
<p>Denef: Ich habe 35 Jahre geschwiegen und in  der Zeit &#8211; bei mir war das nicht ganz verdrängt &#8211; in der Zeit habe ich  jeden Tag und Nacht daran gedacht, immer wenn bei bestimmten Gerüchen  oder gar bei Geräuschen war ich sofort immer wieder drin in dieser  Szene, in diesen Missbrauchsgeschehen.</p>
<p>Und bis ich dann halt  nicht mehr konnte, das war mit 40, wo ich dann ja zusammengebrochen bin.  Und dort habe ich das erste Buch gelesen und dort ist mir zum ersten  Mal bewusst geworden, in welcher Glocke, in welchen Mauern ich gefangen  war.</p>
<p>Heise: Sie haben ein Buch  gelesen, wo es um Missbrauch ging und wo da sich eröffnet hat, auch dass  Sie nicht der Einzige waren?</p>
<p>Denef:  Nein, das ist nicht ganz richtig. Das erste Buch, was ich gelesen habe,  das war ein Psychobuch, da habe ich erst mal gelesen, dass es doch  anderen Menschen vielleicht auch so geht und nicht nur mir allein, das  habe ich bis dahin gedacht.</p>
<p>Und dann sind noch mal drei Jahre  vergangen, bis ich das erste Missbrauchsbuch in die Hand genommen habe.  Dieses in die Hand zu nehmen, das war für mich unvorstellbar.  Unvorstellbar, überhaupt mit jemandem irgendwann mal darüber zu  sprechen, weil die Abspaltung, die &#8211; Frau Wirtz spricht von einem  Seelenmord &#8211; die hält das gefangen.</p>
<p>Und so kann man sich auch  vorstellen, dass es eben Jahrzehnte dauert, dass man nicht darüber  sprechen kann. Und der Gesetzgeber zwingt die Opfer wieder zum  Schweigen, und das ist aus meiner Sicht ein Verbrechen.</p>
<p>Heise: Das heißt, Sie haben auch damals richtig  lernen müssen, also Sie haben ja gesagt, Sie haben zwar das Erlebte  immer wieder schon alleine durch Gerüche oder so immer wieder erleben  müssen. Aber haben Sie sich tatsächlich auch eingestehen können und  sagen können, was Sie da erlebt haben, was mit Ihnen passiert ist?</p>
<p>Denef: Nein, das hat noch mal viele, viele  Jahre gedauert. Also erst mal habe ich dann also ein Jahr halt geübt an  diesem Satz: Ich wurde sexuell missbraucht. Da habe ich ein Jahr vor dem  Spiegel gestanden, immer heimlich geübt, um das dann 1993 im  Familienkreis aussprechen zu können.</p>
<p>Und dann sind noch viele,  viele Jahre halt vergangen, um, ja um dann letztendlich den ersten Täter  beim Bistum Limburg anzuzeigen. Das war von 93 bis 96, erst da war ich  in der Lage dazu, den anzuzeigen. Und dann erst 2003 war ich dazu in der  Lage, den zweiten Täter anzuzeigen. Übrigens war die Meldung nicht ganz  richtig, ich habe von beiden Tätern ein schriftliches Eingeständnis im  Beisein einer Justiziarin vom Bistum Limburg.</p>
<p>Heise: Und trotzdem haben sie aber nicht  wirklich mit Ihnen gesprochen, oder haben sich diese Männer später mit  Ihnen auseinandergesetzt?</p>
<p>Denef:  Nein, überhaupt nicht. Gesprochen hat also bis heute mit mir keiner.  Nach dem Familientreffen 93 wurde ich ausgegrenzt bis zum heutigen Tag  von meiner Herkunftsfamilie. Und der Bischof von Magdeburg, der  letztendlich dann halt den Fall, halt weil die Taten da stattgefunden  haben, mit dem ich dann zwei Jahre gekämpft habe mit Anwalt wegen der  Schweigeklausel, der mich ja wieder zum Schweigen zwingen wollte zwei  Jahre lang, und gesprochen hat er bis heute kein einziges Wort, sondern  hat seinen Anwalt geschickt, seinen Anwalt auf mich gehetzt.</p>
<p>Und  es waren die schlimmsten Jahre, die schlimmsten zwei Jahre meines  Lebens, wo auch dann der Papst noch, wo ich den Papst um Hilfe angefleht  habe, Hilfe, bitte hilf mir, der Bischof von Magdeburg will mich zum  Schweigen zwingen, und dann nach einem halben Jahr hat er mir  geantwortet, Papst Pius II, in einem persönlichen Schreiben, dass ich  doch wieder vergeben soll. Das war die Antwort. Daraufhin wollte ich mir  das Leben nehmen.</p>
<p>Heise: Das  heißt, Sie sind immer wieder mit der Tat konfrontiert worden auch schon  alleine aus diesem Schweigegebot heraus, das Ihnen irgendwie auferlegt  worden ist, obwohl 2002 die katholische Kirche ja Leitsätze sich gegeben  hat, wo sie aufarbeiten will. Daran haben &#8230;</p>
<p>Denef: Ja, daran &#8230;</p>
<p>Heise: Davon haben Sie nichts gemerkt?</p>
<p>Denef: Ja, daran können Sie erkennen, an  meinem Beispiel lässt sich gut erkennen, dass dieses Ganze, diese  Leitlinien nichts weiter als Papier sind. Und der Umgang mit den Opfern  überhaupt kein Interesse hat. Das heißt, wie gesagt, bis heute hat  keiner bei mir angerufen, niemand mit mir gesprochen, sondern hat ganz  im Gegenteil noch in den letzten Jahren, seitdem ich in der  Öffentlichkeit bin, habe ich von der Kirche noch zweimal eine  Klageandrohung gekriegt, wenn ich nicht halt weiter schweige und einen  offenen Brief, den ich da halt, um das alles öffentlich zu machen, an  die Kirche in Delitzsch geheftet habe. Seitdem werde ich massiv unter  Druck gesetzt. Das ist die Reaktion bis heute, bis auf den heutigen Tag.</p>
<p>Heise: Norbert Denef spricht im  Deutschlandradio Kultur über seine Erfahrung mit der katholischen  Kirche, nachdem er als Jugendlicher von Kirchenmännern missbraucht  wurde. Sie haben gesagt, Herr Denef, dass auch Ihre eigene Familie, &#8211;  Ihre Herkunftsfamilie, nicht Ihre jetzige Familie, nicht Ihre Frau, Ihre  Kinder, aber Ihre Herkunftsfamilie &#8211; nicht damit umgehen konnte, weil  die Verbindung zur Kirche damals auch so nahe war und weil man es  wahrscheinlich auch selber nicht gemerkt hat. Was kann eigentlich in  einem Fall wie Ihrem wirklich helfen? Was hätte, wie hätte Hilfe  wirklich aussehen können?</p>
<p>Denef:  Das ist ein gesellschaftliches Problem, das kann man jetzt nicht nur so  auf die Kirche beziehen, auch nur nicht auf die Familie. Das ist überall  so, das ist generell so, dass da geschwiegen wird. Und der Staat, der  unterstützt dieses Schweigen, indem er die Opfer zum Schweigen zwingt  und die Täter schützt, indem er sagt, es ist eine Verjährungsfrist, und  wenn dann die Verjährungsfrist abgelaufen ist, musst du deinen Mund  halten.</p>
<p>Und das ist aus meiner Sicht ein Verstoß gegen die  Menschenrechte. Deshalb habe ich eine Beschwerde beim Europäischen  Gerichtshof eingereicht über die Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p>Heise: Was macht eigentlich die momentane  Diskussion, was machen die vielen Menschen, die sich jetzt anonym oder  auch nicht anonym melden, die Ähnliches erlebt haben wie Sie, was macht  das mit Ihnen?</p>
<p>Denef: Ja, das ist  aus meiner Sicht ja nur die Spitze des Eisberges, denn die, die jetzt  sprechen können, reden können, die gehören ausgezeichnet. Nicht der  Rektor da in Berlin. Der hat, das ist manipuliert ist das, der hat es  nicht verdient, da jetzt als Aufklärer hingestellt zu werden. Die, die  das Schweigen brechen, das sind die wirklichen Aufklärer.</p>
<p>Und  das sind, das ist die Ausnahme. Sie können davon ausgehen, dass eine  unglaublich hohe Zahl weiterhin schweigt, weil sie können nicht reden.  Sie kriegen das nicht über die Lippen, zu sagen: Ich wurde sexuell  missbraucht. Sie können also erkennen, dass viele Berühmte, auch halt in  Politikerkreisen &#8211; das weiß man von diesen Eliteschulen -, die können  es nicht sagen. Wenn jetzt aus einer, wenn ein Politiker sagen würde,  ich auch, der müsste befürchten, auch ausgegrenzt zu werden. So ist  unser System aufgebaut.</p>
<p>Heise: Was  erwarten Sie eigentlich von der Bischofskonferenz heute oder was  erwarten Sie heute konkret?</p>
<p>Denef:  Also, ich bin realistisch, ich erwarte im Prinzip nichts. Weil, das  wird so weitergehen wie bisher. Wenn die Medien aufhören, darüber zu  berichten, dann wird sich nicht viel verändern, das erwarte, das ist so  real.</p>
<p>Ich fordere von der Bischofskonferenz, wenn sie wirklich  was tut, wenn sie ehrlich was tut, dass sie sich dafür einsetzt, dass  die Aufhebung der Verjährungsfrist stattfindet. Das wäre ein wirkliches  Bekenntnis. Alles andere wären Lippenbekenntnisse.</p>
<p>Heise: Sie waren mal Messdiener. Sind Sie  eigentlich noch in der Kirche, können Sie sich damit noch  auseinandersetzen?</p>
<p>Denef: Nein, um  mich auseinandersetzen zu können, bin ich vor einigen Jahren im Zuge  meiner Aufarbeitung bin ich ausgetreten ohne Wut und ohne Hass, einfach  weil ich das Gefühl hatte, ich brauchte diesen Abstand, das von außen zu  sehen, was passierte, was ist da mit mir passiert.</p>
<p>Und dann,  daraus ist halt mein Weg entstanden, aber ich habe weder Hass noch  irgendwie Wut. Ich kann jeden akzeptieren, der glaubt, wie auch immer,  in welche Richtung. Ich kann nur nicht akzeptieren, wenn man andere  Menschen dazu zwingt oder zu sagen, das ist der richtige Glaube und das  musst du glauben, wenn du das nicht glaubst, kommst du in die Hölle. Und  das kann ich nicht akzeptieren.</p>
<p>Heise:  Sagt Norbert Denef, der nach langem Schweigen seit einigen Jahren mit  seinen Erfahrungen des Missbrauchs an die Öffentlichkeit tritt und gegen  die Verjährung kämpft. An eine wirkliche Aufarbeitung der katholischen  Kirche glaubt er allerdings nicht. Herr Denef, ich danke Ihnen recht  herzlich für das Gespräch.</p>
<p>Denef:  Danke.</p>
<ul>
<li><a title="Interview mit Norbert Denef" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/02/22/drk_20100222_0912_50633dbd.mp3" target="_blank">MP3</a></li>
</ul>

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		<item>
		<title>Radiotipp &#8211; NDR Info 14.02.2010</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/13/radiotipp-ndr-info-13-02-2010-um-1700-uhr/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 16:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebenswelten &#8211; Die Reportage aus Religion und Gesellschaft vom 14.02.2010 &#8220;Und führe uns nicht in Versuchung&#8230;&#8221; Podcast: http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3016/AU-20100215-1014-5601.mp3 Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche Von Michael Hollenbach  Ende Januar wurde bekannt, dass zwei Lehrer und Ordensleute der Berliner Jesuiten-Schule Canisius-Kolleg in den 70er und 80er Jahren offenbar Schüler sexuell missbraucht haben. Dieser Skandal zieht weite Kreise: auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lebenswelten &#8211; Die Reportage aus Religion und Gesellschaft vom <strong>14.02.2010<br />
</strong></p>
<p><strong>&#8220;Und führe uns nicht in Versuchung&#8230;&#8221;</strong></p>
<p>Podcast: <a href="http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3016/AU-20100215-1014-5601.mp3" target="_blank">http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3016/AU-20100215-1014-5601.mp3</a></p>
<p><span id="more-1211"></span></p>
<p>Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche Von Michael Hollenbach  Ende Januar wurde bekannt, dass zwei Lehrer und Ordensleute der Berliner Jesuiten-Schule Canisius-Kolleg in den 70er und 80er Jahren offenbar Schüler sexuell missbraucht haben. Dieser Skandal zieht weite Kreise: auch im Erzbistum Hamburg und im Bistum Hildesheim haben sich Betroffene gemeldet, die von Priestern sexuell missbraucht worden sind. Der damalige Hildesheimer Bischof Homeyer musste einräumen, die sexuellen Übergriffe nicht entschieden genug verfolgt zu haben. Denn obwohl bekannt war, dass ein Pfarrer mehrmals aufgefallen war wegen sexueller Belästigungen, wurde er nur in eine andere Gemeinde versetzt und war dort wiederum in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Mittlerweile reagiert die katholische Kirche mit Selbstkritik. Aber reicht das? Gibt es womöglich einen Zusammenhang zwischen der Sexualfeindlichkeit der Kleriker und dem Zölibat auf der einen Seite sowie Pädophilie und sexuellen Übergriffen auf der anderen? Drohen den deutschen Bistümern bald amerikanische Verhältnisse? Dort haben in den vergangenen Jahrzehnten rund 5.000 Priester nachweislich mehr als 12.000 Kinder und Jugendliche missbraucht.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/lebenswelten380.html" target="_blank">http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/lebenswelten380.html</a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p>Leider wurde meine Kritik zum Thema &#8220;Hingezogenheit zu Kindern&#8221; nicht ausführlich gesendet. Mehr dazu finden Sie unter:</p>
<p><a href="http://norbert.denef.com/2010/02/13/lieben-sie-kinder-mehr-als-ihnen-lieb-ist/" target="_blank">“Lieben Sie Kinder mehr als Ihnen lieb ist?”</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Dürfen Sexualdelikte verjähren?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/02/03/durfen-sexualdelikte-verjahren/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Radio BAYERN 2 Tagesgespräch am 04.02.2010 &#8220;Das Fatale an der Verjährungsfrist zeigt sich hier in seiner ganzen Tragik&#8221;, sagt Georg Ehrmann von Deutschen Kinderhilfe zu den Fällen von sexuellem Missbrauch am Berliner Canisius-Kolleg und anderen Einrichtungen der Jesuiten. Was ehemaligen Patern vorgeworfen wird, liegt weit zurück. Zu weit für eine Strafe? Noch muss die Staatsanwaltschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio BAYERN 2<br />
Tagesgespräch am 04.02.2010</p>
<p>&#8220;Das Fatale an der Verjährungsfrist zeigt sich hier in seiner ganzen Tragik&#8221;, sagt Georg Ehrmann von Deutschen Kinderhilfe zu den Fällen von sexuellem Missbrauch am Berliner Canisius-Kolleg und anderen Einrichtungen der Jesuiten. Was ehemaligen Patern vorgeworfen wird, liegt weit zurück. Zu weit für eine Strafe?<strong><span id="more-1030"></span></strong></p>
<p>Noch muss die Staatsanwaltschaft prüfen, ob die Vorwürfe verjährt sind: Mehrere Jesuiten-Pater werden verdächtigt, Minderjährige an mehreren kirchlichen Schulen und Einrichtungen in Deutschland sexuell missbraucht zu haben. Normalerweise verjähren solche Taten nach zehn, nur in schweren Fällen 20 Jahre nachdem ein Kind volljährig geworden ist.</p>
<p>Wie lange muss Strafverfolgung möglich sein?</p>
<p>Was passiert, wenn sich ein Opfer erst als Erwachsener traut, über die Erlebnisse zu sprechen? Das fragt sich auch der Jurist Georg Ehrmann, der Vorsitzende der Deutschen Kinderhilfe.</p>
<p><strong>Dürfen Sexualdelikte verjähren?</strong></p>
<p><a href="http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_02/2010_02_03_13_08_41_podcasttagesgespraech030210_a.mp3" target="_blank">Podcast: Missbrauch &#8211; 03.02.2010 (br-online.de)</a></p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.br-online.de/bayern2/tagesgespraech/index.xml" target="_blank">http://www.br-online.de/bayern2/tagesgespraech/index.xml</a></p>

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