Der Geschäftsführer der Berliner Parkeisenbahn Ernst Heumann hatte offenbar seit mindestens zehn Jahren konkrete Hinweise auf sexuellen Missbrauch von Jugendlichen. Das belegen interne Papiere, die dem rbb vorliegen.
Sozialpolitischer Ausschuss sucht ehemalige Heimkinder – Anhörung am 12. Juni 2012 im Bayerischen Landtag
Freitag, 11. Mai 2012
Der Sozialpolitische Ausschuss des Bayerischen Landtags greift im Rahmen einer Anhörung das Schicksal der ehemaligen Heimkinder von 1949 bis 1975 in Bayern und das ihnen widerfahrene Unrecht auf.
Diese Anhörung findet am Dienstag, 12. Juni 2012 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im Bayerischen Landtag statt.
LINZ. Auf 1,1 Millionen Euro klagt ein 44-jähriger gebürtiger Ischler das Land. Als ehemaliger Zögling des Kinderheims Leonstein im im Bezirk Kirchdorf soll er von Erzieherinnen missbraucht und verprügelt worden sein. Außerdem habe er nicht genug zu essen bekommen.
Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, will neu über den Umgang mit pädophilen Priestern nachdenken. Er forderte, die Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Pfarrer zu überarbeiten….
…Die Diskussion um Missbrauchsfälle durch Geistliche trete im Moment generell in eine neue Phase ein. Bislang sei der Fokus ganz auf den Umgang mit den Opfern gerichtet gewesen, jetzt gerate der Umgang mit den Tätern in den Fokus.
Zugleich warnte Ackermann vor einer pauschalen Vorverurteilung aller Pädophilen. „Die Öffentlichkeit sagt, das sind Kinderschänder. Da gibt es nur eine Kategorie, die sind alle krank. Und da muss ich sagen, als jemand, der die einzelnen Personen kennt: Das ist nicht der Fall. Da muss man – was die Gefährlichkeit angeht – nochmal unterscheiden.“
Deutsche Verjährungsvorschriften stammen aus römischen Recht
Der britische Kronanwalt Geoffrey Robertson ist Gründer und Leiter der größten britischen Kanzlei für Menschenrechte. Er war in zahlreichen Ländern als Anwalt in bedeutenden verfassungs-, straf- und völkerrechtlichen Fällen tätig. Er leitete Missionen für Amnesty International und vertrat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Robertson ist Mitglied der angesehenen Anwaltsvereinigung Middle Temple. 2008 wurde er als herausragender Jurist zum Mitglied des Internal Justice Council der UNO ernannt.
In seinem Buch „Angeklagt: Der Papst“ (2011) nennt Robertson die deutschen Verjährungsfristen bei sexuellem Kindesmissbrauch „einen schwerwiegenden Makel des deutschen Rechts“.
Immer mehr LehrerInnen kommunizieren in sozialen Netzwerken mit ihren Schülern. Diese „Freundschaften“ haben Vorteile. Und sie können gefährlich werden.
Frage 1:
Fünf Prozent mehr gemeldete Fälle von Kindesmissbrauch in 2011
Was bedeuten das?
Rörig:
Einmal ist es erschreckend wenn die Zahlen sexuellen Missbrauch in Deutschland ansteigen. Hier geht es um Anzeigen solcher Fälle. Zeigt aber auch, dass vielleicht in der Bevölkerung eine höhere Sensibilität entstanden ist und wenn es ein Ergebnis der Arbeit des Runden Tisches gewesen sein sollte, dann ist das ein kleiner positiver Aspekt.
Vor fast drei Jahrzehnten verschwand Emanuela Orlandi spurlos aus dem Vatikan. Jetzt hoben römische Ermittler das Grab eines verdächtigen Mafia-Bosses aus. Das Rätsel um korrupte Geistliche und die Machenschaften der Magliana-Bande bleibt jedoch ungelöst.
Von Marc Pitzke, New York
Sie steuern das größte christliche TV-Imperium Amerikas: Die Fernsehprediger Paul und Janice Crouch sind berühmt für ihre tränenreichen Spendenappelle. Doch jetzt stecken sie in einem unheiligen Skandal – sie sollen Unsummen für private Luxus-Eskapaden veruntreut haben.
Am 3. Mai 2012 hat Norman Schultz, Beirat bei netzwerkB, einen Vortrag an der Universität Köln über die Frage der Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt gehalten. Zentrales Anliegen war es, eines der Hauptargumente aus den Positionspapieren von netzwerkB weiterzuentwickeln.
DÜSSELDORF. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, hat sich gegen einen Kodex ausgesprochen, der Lehrern den Umgang mit Schülern über soziale Netzwerke verbietet. “Damit würde die Lehrerschaft unter einen Generalverdacht gestellt. Bei jedem Kontakt über Facebook würde dann sofort ein Missbrauchshintergrund angenommen”, sagte er in einem Gespräch mit News4teachers. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, stellte nach öffentlichem Druck derweil klar, dass es auch künftig den Verbänden und Schulen überlassen bleiben soll, wie sie mit Facebook umgingen.
Ein Zivilgericht im niederländischen Assen prüft heute die Auflösung der Pädophilen-Vereinigung Martijn. Deren rund 60 Mitglieder fordern Akzeptanz für Beziehungen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen, wenn diese freiwillig sind.
Der Regierungsbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig handelt gegenwärtig mit vielen wichtigen Leuten einen Verhaltenskodex aus, der unter anderem festlegt, dass Lehrer und Erzieher
bei gemeinsamen Übernachtungen die Räume der Minderjährigen erst nach Anklopfen betreten dürfen
die Kinder nicht im eigenen PKW nach Hause fahren dürfen
Facebook-Kontakte zwischen Lehrern und Schülern verbietet.
und die Anwesenheit in Dusch- und Waschräumen generell untersagt [Link]
Sexueller Missbrauch ist ein ernstes Thema und ich kann nachvollziehen, dass das Erstellen von Verbotskatalogen nach einem richtigen Schritt klingt, mit dem man Kinder schützt. Ich behaupte jedoch, dass ein solcher Katalog den Kindern – zumindest in der Schule – eher schadet, als nützt und vielleicht kann der ein odere andere Lehrer meine Sichtweise bestätigen (oder widerlegen).
Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung hat keinen Maßnahmenkatalog zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aufgestellt
Berlin, 15.05.2012. In den letzten Tagen wurde auf Grund einer Meldung in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) vom 12.05.2012 („Keine Facebook-Kontakte zwischen Lehrern und Schülern“) bundesweit darüber berichtet, dass der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, einen konkreten Maßnah- menkatalog zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt erstellt habe, der jetzt Gegenstand von Vereinbarungen mit rund 20 Dachorganisationen sei.
Dominique Strauss-Kahn geht in die Offensive: Er fordert eine Million Dollar Schadensersatz von dem Zimmermädchen, das ihm Vergewaltigung vorwirft. Mit ihren “infamen und mutwilligen falschen Vorwürfen” habe sie sein Ansehen und seine politische Karriere ruiniert.
Schreckliche Erlebnisse können zu einer posttraumatischen Belastungsstörung führen, bei der Betroffene unter belastende Erinnerungen leiden. Forscher der Universität Basel haben nun entdeckt, dass ein genetischer Faktor, der für ein gutes Gedächtnis sorgt, auch das Risiko für eine posttraumatische Belastungsstörung erhöht. Die Ergebnisse ihrer Studie erscheinen diese Woche in der US-Fachzeitschrift PNAS.
Sie hat als Kind jahrelang durch ihren Vater sexualisierte Gewalt erlebt und hat sich erst sehr spät als Missbrauchsüberlebende geoutet. Im Gespräch mit Moderator Wolfgang Severin erzählt sie, wie sie die schrecklichen Erlebnisse als Pastorin aufarbeitet und wieso sie bewusst eine Glatze trägt.
Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern angestiegen
12.444 Fälle sexuellen Missbrauchs an Kindern registrierte die Polizei im vergangenen Jahr. Das ist ein Anstieg von 4,9 Prozent. Die Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle dürfte noch höher sein. Von Martin Lutz
Die Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern haben laut der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) für das Jahr 2011, die “Welt Online” vorliegt, erneut zugenommen. Die Zahl erhöhte sich um 4,9 Prozent auf 12.444 von der Polizei erfasste Taten.
(Hannelore Kraft kam unmittelbar nach der Rede zu Norbert Denef und vermittelte eindeutige Zustimmung für die Aufhebung der Verjährungsfristen – persönlich und sehr herzlich)
Das war ein langer Weg bis dahin – 17 Jahre hat er gedauert.
Die offizielle Gründungsversammlung von netzwerkB fand am 10. April 2010 statt. Ein Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt gab es jedoch bereits schon viele Jahre vorher. Der Weg in die Öffentlichkeit begann 1994:
Laut Kriminalstatistik haben die Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern in Deutschland erneut zugenommen. Eine erste Reaktion kommt von Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU).
Berlin (dpa) – Mehr als ein Jahr nach dem angeblichen Vergewaltigungsversuch in einem New Yorker Hotel ist der Fall für den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, noch nicht abgeschlossen. Ein Rückblick auf den sogenannten Fall DSK:
14. Mai: Dominique Strauss-Kahn wird in New York festgenommen….
…21./22. Februar 2012: In Lille wird Strauss-Kahn wegen der Teilnahme an illegalen Sex-Partys verhört. Bei der Affäre geht es um unterschlagene Firmengelder, mit denen ein Zuhälterring Prostituierte vermittelt haben soll.
26. März: Die französische Justiz leitet ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. Der Vorwurf: Beteiligung an bandenmäßiger Zuhälterei. Strauss-Kahn kommt gegen Zahlung von 100 000 Euro unter Auflagen auf freien Fuß.
1. Mai: In New York wird die Zivilklage des Zimmermädchens wegen versuchter Vergewaltigung zugelassen.
(Zitat) „Der Regierungsbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig handelt gegenwärtig mit 20 Dachverbänden wie der Bischofskonferenz oder der Arbeiterwohlfahrt Vereinbarungen aus, in denen sich die Mitglieder dieser Verbände verpflichten, konkrete Regeln einzuhalten.“
Der ist auch gut:
(Zitat) „Berlin plant scharfe Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch.“
Scharbeutz – Berlin plant scharfe Maßnahmen gegen “sexuellen Missbrauch” und will Facebook-Kontakte von Lehrern zu Schülern verbieten.
Ein Verbotskatalog für Schulen, Sportvereine und Kirchen soll den Erfolg bringen. Keine gemeinsamen Saunabesuche, kein Nachhausefahren von Jugendlichen, damit will die Bundesregierung den “sexuellen Missbrauch” von Kindern und Jugendlichen stärker als bisher bekämpfen.
Was haben sich die Berliner Politiker denn da wieder für dummes Zeug ausgedacht – die Verjährungsfristen müssen weg – alles andere ist nichts weiter als politisches Lügentheater!
Das ist nicht mehr auszuhalten, dachte ich und ging in die Natur – Kraft auftanken…
Frank Urbaniok ist Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Diensts für Justizvollzug des Kantons Zürich. Experten wie er wissen: Das Maximum, das Therapeuten bei Sexualverbrechern erreichen können, ist Bereitschaft zur Selbstkontrolle.
EMMA Herr Urbaniok, was erhoffen Sie sich bei einem Gewaltverbrecher von einer Therapie? Frank Urbaniok Risikosenkung: also Opferschutz. Dabei handelt es sich meist um ein Risikomanagement auf Dauer. Von Heilung kann man in den meisten Fällen nicht sprechen, von der Bereitschaft und den entwickelten Fähigkeiten zur Selbstkontrolle. Dem muss natürlich ein Problembewusstsein vorausgehen.
Wie der Fall Nicole Dill zeigt, weiß man nicht immer, ob die Therapie wirkungsvoll war oder nicht, weil dies bei der Haftentlassung nicht überall obligatorisch geprüft wird. Somit gelangen unter Umständen jedes Jahr hunderte von erfolglos therapierten Gewalt-, und Sexualstraftäter in Freiheit. Wiegt sich die Öffentlichkeit in einer falschen Sicherheit?
Scham – ein starkes, aber auch destruktives Gefühl
Scham markiert die Grenze des Erträglichen – nach innen und nach außen. Oft bleibt sie deshalb im Verborgenen und wird tabuisiert. Scham entwickelt sich individuell und im sozialen Austausch. Die Sitten und Anstandsregeln bilden den Takt. Dieser ist wichtig für die Stabilität des Einzelnen und der Gemeinschaft. Der Psychiater Günter Seidler sagt: “Wenn jemand taktvoll ist, hat er ein Gefühl für die Grenzen anderer. So reguliert Takt Beziehungen und vielleicht auch die ganze Gesellschaft.”
Die französischen Verfassungshüter haben den Straftatbestand der sexuellen Belästigung abgeschafft. Der Begriff sei zu unpräzise. Ein Schock für Betroffene.
PARIS taz | Vor drei Jahren reichte die klein gewachsene blonde 37-jährige Sekretärin A. D. gegen ihre Vorgesetzten Klage wegen sexueller Belästigung ein. Unterstützt wurde sie von der Vereinigung Association européenne contre les violences faites aux femmes au travail (AVFT) als Nebenklägerin.
A. D. beschuldigte ihren heute 72-jährigen Vorgesetzten in der Rentnervereinigung der Banque de France, sie sexuell belästigt und an Brüsten und Beinen angefasst zu haben. Der Prozess fand vor wenigen Wochen statt. Am Mittwoch sollte das Pariser Strafgericht sein Urteil verkünden. A. D. zweifelte keine Sekunde an der Verurteilung ihres Peinigers.
Doch zu ihrer Überraschung und Empörung erklärte ihr der Gerichtspräsident, es werde kein Urteil geben, da für die Klage gar keine gesetzliche Grundlage existiere. Der Angeklagte war fein raus, sie aber fühlte sich als Opfer verachtet. In ihrer Wut stürzte sie sich auf ihn und bezichtigte ihn, er sei ein widerlicher Kerl.
Kiel/Berlin – Berlin plant scharfe Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch. Verbotskatalog für Schulen, Sportvereine und Kirchen stößt in Schleswig-Holstein nicht nur auf Zustimmung.
Keine Facebook-Kontakte zwischen Schülern und Lehrern, keine gemeinsamen Saunabesuche, kein Nachhausefahren von Jugendlichen: Mit einem umfangreichen Verbots- und Maßnahmenkatalog will die Bundesregierung den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen schärfer als bisher bekämpfen. Der Vorstoß findet in Schleswig-Holstein Zustimmung, erntet aber auch Kritik.
Es geht um mindestens sieben Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger: Die Legionäre Christi haben dem Vatikan mehrere mutmaßliche Vergehen ihrer Priester gemeldet. Der verstorbene Gründer Marcial Maciel Degollado brachte den Orden in Verruf, weil er sich an Kindern vergangen hatte.
Hunderte sexuelle Übergriffe eines katholischen Priesters wurden von Kardinal Brady vertuscht. Dafür soll Brady angeklagt werden, fordern die Opfer. von Ralf Sotscheck
DUBLIN taz | Wenn er im Fernsehen auftritt, wirkt er unsympathisch und arrogant. Das ist Seán Brady auch. Er ist Kardinal und höchster Würdenträger der katholischen Kirche Irlands. Forderungen nach seinem Rücktritt wischt er lässig vom Tisch. Dabei hätte er allen Grund, sein Amt zur Verfügung zu stellen.
Twitter-Aktion gegen sexualisierte Gewalt „#ichhabnichtangezeigt“ – so heißt die Kampagne, mit der der Aktionskreis gegen sexualisierte Gewalt unterstützt vom Münchner Verein Kofra noch bis 31. Mai sexualisierte Gewalt gegen Frauen sichtbar machen will. Mit der Aktion wollen sie denjenigen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, einen Raum geben, auch anonym zu erklären, warum sie geschwiegen und keine Anzeige bei der Polizei erstattet haben. Sie wollen die Aussagen Betroffener von sexualisierter Gewalt sichtbar machen und über anonyme Tweets (nicht mehr als 140 Zeichen) veröffentlichen. Diese Tweets werden veröffentlicht und gezählt. Dadurch wollen sie die Unsichtbarkeit durchbrechen, das Ausmaß dieser Gewalt ans Licht holen und den Betroffenen eine Stimme geben.
Nach dem Bekantwerden der “Missbrauchsfälle” im Canisius-Kolleg Berlin, am 28. Januar 2010 durch die Berliner Medien und der darauf folgenden Welle von Offenlegungen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder in einer Vielzahl von Einrichtungen, versuchten die meisten Verantwortlichen in Politik, Kirche und anderen Institutionen so zu tun, als hätten sie davon nichts gewusst.
Eine katholische Jungenschule in Bonn verabreichte kranken Schülern jahrelang Zäpfchen. Die umstrittene Praxis wurde zwar eingestellt, ein Konzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt erarbeitet. Doch die steht ausgerechnet unter der Leitung des Paters, der die Zäpfchen-Medikation befürwortete.
Was führt zu Pädophilie? – MHH-Forscher leiten Studie zur Pädophilie
Hannover – Was führt zu Pädophilie, was zu sexuellem Kindesmissbrauch? Diesen Fragen widmen sich Wissenschaftler von fünf Universitäten in einem Forschungsprojekt, das Professor Dr. Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) koordiniert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligte für das Vorhaben “Neurobiologische Grundlagen von Pädophilie und sexuellem Missbrauchsverhalten gegen Kinder” (NeMUP) zwei Millionen Euro. Das Projekt beginnt im Mai 2012 und dauert drei Jahre.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige in Sachen „Altfall“ bin
Ein Kommentar von W. O. (Name der Redaktion bekannt)
Sehr geehrter Herr Denef,
ich habe Ihren Artikel „Der Weisse Ring und die Verjährungsfristen“ gelesen. Anscheinend warten Sie bis zum heutigen Tag auf eine Antwort vom Weißen Ring.
Mein Kommentar dazu: Ich habe im Mai letzten Jahres einen Brief an den Weissen Ring geschrieben und bis heute keine Stellungnahme von ihnen erhalten.
Ich hatte mich sehr geärgert über den Weissen Ring, weil ich nach einem halben Jahr der Betreuung durch eine Mitarbeiterin und der Empfehlung eines Anwaltes für das Opferentschädigungsgesetz durch den Weissen Ring, dann letztendlich als „Altfall“ tituliert und wie eine heiße Kartoffel fallengelassen wurde.
Nähere Angaben und Erklärung folgt aus dem Brief an den Weissen Ring, den ich im Mai 2011 an Mainz geschickt hatte.
Herzlichen Dank, Herr Denef und liebe Grüße
W. O.
Nachfolgenden Inhalt im Mai 2011, der wie folgt lautete:
Wir schreiben den Januar 2010. An einer Berliner Jesuitenschule werden Fälle von jahrelangem sexuellem Kindesmissbrauch bekannt. In einer Art Dominoeffekt kommen innerhalb weniger Wochen zahlreiche weitere Fälle an die Öffentlichkeit. Wie konnte das nur geschehen?, fragen jetzt alle. Wie konnte das so lange Zeit verborgen bleiben? die anderen. Skandal! Skandal! rauscht es durch den Blätterwald. Kinder sind unser wertvollstes Gut und müssen geschützt werden! kräht es quer durch die Parteien. Prävention! Prävention! blökt es plötzlich von allen Seiten. Forschung! Forschung! Vernetzung! Vernetzung! Wir müssen! Wir müssen!
Als hätte es nie zuvor auch nur den Hauch einer Ahnung gegeben.
Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag. Unser Ziel ist es, mit der Klage von Norbert Denef die Fristen in Deutschland zu durchbrechen.