Persönliche Einstellungen zum sexuellen Missbrauch bei Polizistinnen und Polizisten


In einer umfangreichen Untersuchung zur Wahrnehmung und Bewertung sexuellen Kindesmissbrauchs durch Angehörige verschiedener Professionen, die mit der Problematik häufig in Berührung kommen (Erzieher, Lehrer, Jugendamtsmitarbeiter, Ärzte, Psychologen, Polizisten), sowie einer Kontrollgruppe aus der Durchschnittsbevölkerung wurde u. a. das Ausmaß der Akzeptanz von „Mythen“ (unrealistische Überzeugungen, die die Opfer be- und die Täter entlasten) abgeschätzt. Es zeigte sich, dass die Polizisten relativ zu den anderen Berufsgruppen eine recht hohe Mythenakzeptanz an den Tag legten.

Quelle:
R. Hofmann, M. Wehrstedt & A. Stark, Lombroso-Institut für Rechtspsychologie
veröffentlicht in Polizei & Wissenschaft 3/2003, S. 69-74


Wahrnehmung und Bewertung von sexuellem Missbrauch


W-Lab-Onlineforschung zwischen Sommer 2002 und Sommer 2003

Ergebnisse aus vier Internetstudien

In einer Untersuchungsreihe mit insgesamt vier Online-Studien im Zeitraum zwischen Sommer 2002 und Sommer 2003 interessierten wir uns für die Wahrnehmung und Bewertung von sexuellem Missbrauch durch Dritte und für die Verbreitung und die Natur sogenannter “Missbrauchsmythen”.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


volksfreund.de 18.10.2011

Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


stern.de 18.10.2011

Berlin (dpa) – Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Schweigen per Gesetz


RSH Radio Schleswig-Holstein 18.10.2011

Der Sprecher des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sieht bei der Studie noch ein anderes Problem, er sagte zu RSH:

“Wenn ein Betroffener von sexualisierter Gewalt sprechen will, in der Regel erst nach 20, 30, 40 Jahren, dann ist das verjährt, dann muss das Opfer schweigen per Gesetz. Wenn es redet kriegt es eine Verleumdungsklage und deshalb noch mal zu dieser Studie: Da werden Leute gefragt, die schweigen müssen per Gesetz – das beißt sich miteinander.”

Erster Forschungsbericht zur Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011: KFN-Studie 2011


Sexueller Kindesmissbrauch nimmt ab – scheinbar


SPIEGEL ONLINE 18.10.2011

Sexueller Kindesmissbrauch nimmt ab – scheinbar

Von Barbara Hans

Ist das die gute Nachricht des Tages? Die Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen – so das Fazit einer Studie im Auftrag der Bundesregierung. Doch die Ergebnisse scheinen zweifelhaft und Betroffene reagieren verärgert.

Hamburg – Es war einer der wenigen Sätze, die aus dem üblichen Talkshow-Gequatsche in Erinnerung blieben und – tatsächlich! – eine Diskussion über die Sendung hinaus entfachten. “Hätte ich eine Tochter, und sie würde vergewaltigt, ich würde ihr abraten, zur Polizei zu gehen.”

Das sagte der frühere Staatsanwalt Hansjürgen Karge im August vergangenen Jahres im Studio von “Anne Will”. Das Thema der Sendung war der Fall Kachelmann, und als Zuschauer dachte man sich: Wenn selbst einer wie Karge nicht davon überzeugt ist, dass eine Frau, die ein Sexualdelikt anzeigt, bestmöglich geschützt ist – wer soll es dann eigentlich noch sein?…

Protest Betroffener

Die Ergebnisse der Studie, die Ende 2013 komplett abgeschlossen sein wird, sollen dazu dienen, den Schutz der Betroffenen weiter auszubauen: durch Studien, Präventionsmaßnahmen, gezielte Programme. Doch wie aufschlussreich sind die Zahlen?

Betroffene weisen darauf hin, dass das Schweigen nach einem Missbrauch Jahre anhält, oft Jahrzehnte. Auch das sind die Lehren aus den Fällen, die im vergangenen Jahr an die Öffentlichkeit drangen. Auch die aktuelle Untersuchung zeigt, dass Opfer eines schweren Missbrauchs im Schnitt mehr als sechs Jahre warten, bis sie Anzeige erstatten – wenn sie es überhaupt wagen. Opfer von leichteren Fällen warten im Schnitt immer noch vier Jahre.

Wie verlässlich sind also die Angaben der Befragten? Kann man aus ihnen einen Rückschluss darauf ziehen, was sich vor allem hinter verschlossenen Wohnungstüren abspielt? Verbrechen, die von Tätern begangen werden, die den Opfern meist bekannt sind?

Betroffene reagieren verärgert auf die Studie. Der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagt, viele Opfer hätten den Missbrauch verdrängt und machten deshalb keine Angaben bei Befragungen. Zudem: Die Gruppen, die im vergangenen Jahr besonders im Fokus der Aufmerksamkeit standen, Katholiken und frühere Heimkinder, sind in der neuen Befragung unterrepräsentiert. Das räumen selbst die Forscher ein. Und die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christiane Bergmann, kritisiert, psychisch Kranke und Traumatisierte seien erst gar nicht befragt worden.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


NORDSEE-ZEITUNG 18.10.2011

Berlin (dpa) – Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


sueddeutsche.de 18.10.2011

Berlin (dpa) – Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


SÜDKURIER 18.10.2011

Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef,
sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


Rhein-Zeitung 18.10.2011

Berlin (dpa) – Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


Heilbronner Stimme 18.10.2011

Neue Studie mit einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Aber Entwarnung bedeutet das nicht. Viele Opfer sind verärgert. Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


ZEIT ONLINE 18.10.2011

Berlin (dpa) – Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


Abendzeitung München 18.10.2011

Berlin – Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Opfervertreter bezweifeln Rückgang der Missbrauchsfälle


nt net tribune 18.10.2011

Berlin – Opfervertreter glauben nicht an einen Rückgang von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche. Viele Opfer hätten ihr Leid verdrängt und könnten deshalb auch bei einer Befragung keine Auskunft darüber geben, sagte der Vorsitzende des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin.

Die Daten der jüngsten Studie zum Thema bezweifelt er. Generell sei sexueller Missbrauch nicht statistisch zu erheben. “Die Wissenschaft müsste ihre Hilflosigkeit einräumen, anstatt Millionen für solche Untersuchungen auszugeben.”

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


OSNABRÜCKER ZEITUNG 18.10.2011

Berlin. Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Studie: Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


Augsburger Allgemeine 18.10.2011

Eine neue Studie verzeichnet einen Rückgang des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen – und provoziert Empörung bei den Opfern.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Auch die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, sieht noch keine Entwarnung beim sexuellen Missbrauch. Sie kritisierte, dass einige Gruppen in der neuen Studie unterrepräsentiert seien.

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Zahl der Missbrauchsopfer geht zurück


Focus 18.10.2011

Anders als die jüngsten Missbrauchsskandale vermuten lassen, sind sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche laut einer neuen Studie seltener geworden. Das sehen Opfervertreter anders und üben scharfe Kritik an der Erhebung….

…Opfervertreter haben scharfe Kritik an dieser neuen Studie geübt. „Wie kommt man auf solche Zahlen?“, empört sich Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt. Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. Andere hingegen würden jahrzehntelang schweigen, aus Angst vor der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden. „Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen.“ Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen.

Laut Denef, selbst ein Missbrauchsopfer, müssen andere Bedingungen in der Gesellschaft geschaffen werden. „Es gilt, das Vertrauen der Betroffenen zu wecken, damit sie über das Erlebte sprechen“. Einen ersten Schritt in diese Richtung sieht Denef darin, die gesetzlichen Verjährungsfristen für sexuelle Gewaltverbrechen aufzuheben.

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Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


WELT ONLINE 18.10.2011

Berlin (dpa) – Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf.

Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang auch darauf zurück, dass die Opfer mehr öffentliche Beachtung finden und sich eher trauen, Täter anzuzeigen. Die Täter gingen ein höheres Risiko ein, vor Gericht zu landen. Eine Entwarnung gaben er und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin aber nicht. «Jedes Kind, das Opfer wird, ist eines zu viel», sagte Pfeiffer.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. «Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen», sagte er. Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein.

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Weniger Kindesmissbrauch in Deutschland


Ärzte Zeitung 18.10.2011

BERLIN (jvb). Weniger Kinder und Jugendliche sind bis zu ihrem 16. Lebensjahr sexuell missbraucht worden – im Vergleich zu Beginn der 90er Jahre.
Es handelt sich jedoch nur um einen leichten Rückgang, bei Frauen um 2,2 Prozent und bei Männern um 1,5 Prozent. Mädchen haben mit 6,4 Prozent Betroffenen dabei deutlich häufiger unter sexueller Gewalt zu leiden als Jungen (1,3 Prozent).

Das geht aus dem vorläufigen Bericht zur “Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011″ hervor, den Bundesbildungsministerin Annette Schavan zusammen mit Christian Pfeiffer, Leiter des beauftragten Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), in Berlin vorstellte.

Vergleichsdaten liegen fast 20 Jahre zurück

Erste Zweifel äußerte das Netzwerk Betroffene von sexualisierter Gewalt. Viele Opfer verdrängten die Tat und gäben sie auch in einer Befragung nicht an, sagte der Vorsitzende Norbert Denef zur Nachrichtenagentur dpa.

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Zahl der Missbrauchsopfer geht zurück


Focus 18.10.2011

Anders als die jüngsten Missbrauchsskandale vermuten lassen, sind sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche laut einer neuen Studie seltener geworden. Das sehen Opfervertreter anders und üben scharfe Kritik an der Erhebung….

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Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


Badische Zeitung 18.10.2011

Berlin (dpa) – Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf.

Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang auch darauf zurück, dass die Opfer mehr öffentliche Beachtung finden und sich eher trauen, Täter anzuzeigen. Die Täter gingen ein höheres Risiko ein, vor Gericht zu landen. Eine Entwarnung gaben er und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin aber nicht. «Jedes Kind, das Opfer wird, ist eines zu viel», sagte Pfeiffer.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. «Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen», sagte er. Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein.

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Kinder werden seltener Opfer von Sextätern


Vlothoer Anzeiger 18.10.2011

Berlin – Anfang des Jahres wurden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch in Heimen und Schulen bekannt. Eine neue Studie kommt nun zu einem überraschenden Ergebnis: Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geht zurück. Opfer kritisieren die Untersuchung scharf.

Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Christian Pfeiffer, führt den Rückgang auch darauf zurück, dass die Opfer mehr öffentliche Beachtung finden und sich eher trauen, Täter anzuzeigen. Die Täter gingen ein höheres Risiko ein, vor Gericht zu landen. Eine Entwarnung gaben er und Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin aber nicht. “Jedes Kind, das Opfer wird, ist eines zu viel”, sagte Pfeiffer.

Der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, sagte der Nachrichtenagentur dpa, viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben. “Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen”, sagte er. Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein.

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Scharfe Kritik von Opfern an Missbrauchsstudie


ZEIT ONLINE 18.10.2011

Berlin (dpa) – Opfervertreter haben scharfe Kritik an einer neuen Studie geübt, wonach der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zurückgegangen ist.

Viele Opfer hätten den Missbrauch komplett verdrängt und machten deshalb bei Befragungen keine Angaben, sagte der Vorsitzende des Netzwerkes Betroffener von sexualisierter Gewalt, Norbert Denef, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. «Wenn ein Opfer schweigt, kann es auch im Geheimen kein Kreuzchen machen», sagte er.
Denef bezweifelte, dass es überhaupt möglich ist, Statistiken über sexuellen Missbrauch zu erstellen. Solche Studien könnten nur falsch sein. Das Kriminologische Forschungsinstitut hatte am Dienstag eine vom Bundesforschungsministerium geförderte repräsentative Studie veröffentlicht. Danach sind die Fälle von sexuellem Missbrauch in Deutschland rückläufig.

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Missbrauch kostet Milliarden


SÜDWEST PRESSE 22.09.2011

Ulm.  Die gesellschaftlichen Kosten von Kindesmissbrauch sind immens: In Deutschland betragen sie jährlich 11 Milliarden Euro. Das ist das Resultat einer Studie der Ulmer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

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„Spiritualität“ zementiert die Blindheit der Kindheit


von Barbara Rogers

„Spiritualität“ zementiert die Blindheit der Kindheit

1. Teil

Wie wir lernen, unsere Gefühle zu verurteilen – die doch vitale Botschafter unserer Seele sind und uns beschützen wollen

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Die Biologie des Selbstmords


NZZOnline 24.08.2011

Wechselwirkungen zwischen Erfahrungen und Genen beeinflussen das suizidale Verhalten
Manche Menschen haben erblich bedingt ein erhöhtes Risiko, Selbstmord zu begehen. Es zeigt sich, dass bestimmte Gene Verhaltensweisen beeinflussen, die ihrerseits einen Suizid fördern.

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(Mit freundlicher Genehmigung der Neuen Zürcher Zeitung)


Erzbistum Berlin dementiert Teilnahme an Mißbrauchsstudie


DIE FREIE WELT 11.08.2011

Unter den Priestern in der katholischen Kirche wächst der Widerstand gegen das geplante Forschungsvorhaben des Kriminologischen Instituts Niedersachsen (KFN) unter Prof. Christian Pfeiffer.

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Mehr auf netzwerkB

ZDF Heute 13.07.2011 – kurz nach 12

Priester pochen auf Datenschutz (6.08.2011)

Schwere Vorwurfe juristisch wie menschlich hochst bedenklich (7.08.2011)


In erster Linie Schutz und Ruhe nötig


stern.de 5.08.2011

Wie kann den Opfern der norwegischen Massaker geholfen werden? Der Arzt und Psychotherapeut Professor Christian Pross warnt davor, sie sofort mit Therapiegesprächen zu bedrängen. Das kann mehr schaden als nutzen.

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Gender-Gewaltkonzept


Gender-Gewaltkonzept – Genderspezifische Erfassung und Versorgung von Patientinnen und Patienten nach Gewalterfahrung in der Städteregion Aachen

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Traumaambulanzen sind gelebter Opferschutz!


sachsen.de 29.07.2011

Traumatische Erlebnisse haben oftmals Auswirkungen auf psychischer und psychosozialer Ebene. Neben einer posttraumatischen Belastungsstörung können sie Ängste, Depressionen oder Anpassungsstörungen verursachen.

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Zahl der Depressionskranken steigt dramatisch


SPIEGEL ONLINE 26.07.2011

Die Zahlen sind alarmierend: 2010 landeten über doppelt so viele Menschen wegen Depressionen im Krankenhaus wie zehn Jahre zuvor. Das zeigt ein neuer Report der größten Krankenkasse Barmer GEK. Oft kann den Leidenden nicht wirklich geholfen werden – die Rückfallquote ist enorm hoch.

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Bei Kindesmisshandlung soll die Schweigepflicht gelockert werden


Ärzte Zeitung.de 17.07.2011

Der Entwurf des Kinderschutzgesetzes verspricht Ärzten Klarheit bei der Informationsweitergabe an das Jugendamt. Pädiater haben aber weiterhin schwere Bedenken gegen die Pläne des Familienministeriums.

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Mehr Ministranten = weniger Gewalt


Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz 13.07.2011

Wissenschaftliche Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen durch Kleriker und Ordensleute

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Katholische Kirche lässt Missbrauchsfälle untersuchen


ZDF Heute 13.07.2011 – kurz nach 12

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Missio-Austria: Psychiater im Visier der Grünen


derStandard.at 4.07.2022

Parlamentarische Anfrage zu Missbrauchs-Gutachten
Wien/Graz – Mit einem umstrittenen Gutachten im jüngsten Fall von angeblichem sexuellen Missbrauch durch Vertreter der katholischen Kirche wird sich jetzt Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) beschäftigen müssen. Der grüne Justizsprecher Alfred Steinhauser hat eine entsprechende parlamentarische Anfrage eingebracht.

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Gutachten von Missbrauchsopfer per Ferndiagnose


DiePresse.com 1.07.2011

Eine 45-Jährige hat mehrere hochrangige Kirchenvertreter angezeigt. Ein Psychiater erstellte ein Gutachten, ohne die Frau getroffen zu haben. Stattdessen dienten SMS und E-Mails als Basis.

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Sexuellen Missbrauch an Kindern frühzeitig erkennen


bmbf.de 1.07.2011

Uniklinik Ulm entwickelt Fortbildungssoftware für Pädagogen und Heilberufe. BMBF fördert das Projekt im Rahmen des “Runden Tischs Kindesmissbrauch”

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Psychisch krank zum Schutz der Allgemeinheit


ZEIT ONLINE 15.04.2011

Gefährliche Sexualstraftäter sollen auch nach ihrer Haft weiter in Einrichtungen leben. Doch dazu müssen Ärzte sie psychisch krankschreiben. Das ärgert die Psychiater.

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Missbraucht – und öfters krank


ZEIT ONLINE 9.04.2011

Diabetes, Herzkrankheiten, chronischer Schmerz: Opfer sexueller Gewalt tragen häufig nicht nur seelische Schäden davon. Auch der Körper leidet.

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Gewalt bei Kindern erhöht Risiko für spätere Erkrankungen


az-web.de 24.03.2011

Essen. Gewalt bei jungen Menschen wirkt sich nicht nur auf die Psyche aus, sondern erhöht Studien zufolge auch das Risiko für spätere körperliche Erkrankungen.

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