Ich durfte kein Kind sein (II)
Dieser Brief ist auf die blöden Fragen von der OEG stelle….
Sehr geehrter Herr …..
zunächst möchte ich kurz meine spontanen Empfindung beschreiben die ich hatte, als ich in Ihrem Brief vom 08.04.2011 aufgefordert wurde, die Dinge noch präziser zu benennen, als ich es schon getan hatte. Das soll kein Vorwurf sein, sondern einfach beschreiben, was in mir als einem Menschen vorgeht, der die ganze erlittene Gewalt auch Jahrzehnte später noch nicht überwunden hat.
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Rituelle Gewalt im Dunkelfeld: Geheimhaltung in der Psychotherapie durchbrechen
Psychologie-Aktuell.com 18.05.2011
Auch Psychotherapeuten blenden häufig die Möglichkeit aus, dass ihr Trauma-Patient Opfer ritueller Gewalt geworden sein kann. “Wir möchten eigentlich nichts damit zu tun haben, wollen eigentlich nicht in Kontakt kommen mit dem, was andere Menschen diesen Patienten anzutun in der Lage waren”, bekennt der Psychotherapeut und Arzt Dr. Andreas Pernice (Bremen) in “Trauma und Gewalt”. Er empfiehlt daher die Neuerscheinung “Handbuch Rituelle Gewalt” zur sorgfältigen Lektüre.
Experten tagen zu ritueller Gewalt : „Der Teufel bekommt mich“
DER WESTEN
Witten, 28.04.2011, Michael Vaupel
Witten. Rituelle Gewalt ist grausam. Sie hinterlässt oft Wunden an Körper und Seele. Und die Anzahl der Fälle hat, so Aussteigerberaterin Silvia Eilhardt, in den letzten Jahren zugenommen. Am kommenden Mittwoch trifft sich deshalb im Rathaus ein Arbeitskreis von Experten zu diesem brisanten Thema.
Die besondere Geschichte
unter: Auswirkungen | – Coming-Out der Opfer | – Rituelle Gewalt | Meldungen |
Ausmaß bleibt im Dunkeln
Allgemeine Zeitung 15.04.2011
Von Beate Schwenk
VORTRAG Rituelle Gewalt wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen
Es ist ein Thema, das in der Öffentlichkeit bislang kaum wahrgenommen wird: Es geht um rituelle Gewalt. Was darunter zu verstehen ist, erläuterte Dr. Brigitte Bosse, Ärztin und Psychotherapeutin in Mainz, in einem beklemmenden Vortrag im Gleichstellungsausschuss. Die Therapeutin arbeitet mit schwer traumatisierten Menschen, die über einen längeren Zeitraum hinweg Gewalt in einem rituellen Kontext erlebt haben.
Von Folterung bis Vergewaltigung und Tötung
Ich durfte kein Kind sein (I)
Meine Kindheit endete mit 4 Jahren vielleicht auch noch früher, als Opa meinte ich gehöre ihm… … den ganzen Beitrag lesen »
Ich litt jahrelang unter wiederholten langen ( teilweise über 6 Stunden ) Vergewaltigungen, schwerste Misshandlungen bis hin zu Mordversuchen, Plastiktüte über den Kopf ziehen, Kopf unter Wasser drücken bis hin zur Ohnmacht, festbinden mit Ketten wie ein Hund….
Schwestern erheben schwere Vorwürfe wegen Folter und Satanskult
HNA.de 9.02.2011
Marburg: Schwestern erheben schwere Vorwürfe wegen Folter und Satanskult
Marburg/Hinterland. Folter, Satanskult, schwarze Messen und sogar Morde: Daran wollen sich zwei Schwestern aus dem Hinterland erinnern. Vorgefallen sein soll das Ganze vor 40 Jahren in ihrem Elternhaus in einer Gemeinde im Hinterland.
Renate Rennebach-Stiftung
R. RENNEBACH-STIFTUNG FÜR OPFER RITUELLER GEWALT
Kindesmißbrauch gehört zu den großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Die rituelle Gewalt an Kindern bei der Produktion von Kinderfoltervideos, in satanistischen Zirkeln und destruktiven Kulten ist dabei eine besonders schreckliche Form der Kindesmißhandlung. Sie ist brutal, grausam und übersteigt unsere normale Vorstellungskraft. Viele Menschen hören und lesen von diesen Vorgängen meist nur in den Medien. Deren „Aufklärung“ findet aber oft nur sehr oberflächlich und als purer Sensationsjournalismus statt. Wirkliche Aufklärung tut Not. Und die Opfer brauchen dringend Hilfe. Weiter…
Rituelle Gewalt: Sadismus der Täter, Leiden der Opfer und Desinteresse der Gesellschaft
Psychologie-Aktuell.com 7.01.2011
Rituelle Gewalt: Verbrechen in “Sekten”, “Satans-Gruppen” und anderen pseudoreligiösen Untergrundstrukturen lassen sich nur in seltensten Ausnahmefällen gerichtsfest nachweisen. Doch in den einschlägigen Beratungsstellen und therapeutischen Einrichtungen für Traumapatienten berichten Tausende Opfer über ihre Leiden und deren lebenslange Folgen. Claudia Fliss und Claudia Igney, als Therapeutinnen in Bremen engagiert, haben in einem Sachbuch das bislang bruchstückhafte Wissen zur Rituellen Gewalt zusammengestellt.
Ausstieg, Aufklärung, Prävention
DER WESTEN, 23.09.2010, Tobias Bolsmann
Witten. Der bundesweit einmalige „Arbeitskreis Rituelle Gewalt“ in Witten leistet Opfern Hilfe beim Ausstieg, klärt auf und treibt die Prävention voran.
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Missbraucht im Namen des Teufels
DER WESTEN, 23.09.2010, Tobias Bolsmann
Essen. Es ist ein dunkles Verbrechen: Missbrauch im Namen des Teufels. Ein Opfer der sogenannten rituellen Gewalt schildert ihre Qualen und wie sie in ein halbwegs normales Leben zurückfand.
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Wenn Kinder im Namen des Satans gepeinigt werden
WELT ONLINE 24.08.2010
Kinder werden schwer misshandelt, die Täter wollen die absolute Macht. Eine Bielefelder Traumaklinik behandelt Opfer von satanischen Ritualen.
Von Holger Spierig
Wenn sich die 48-jährige Frau an ihre Kindheit erinnert, denkt sie an gespenstische Rituale, an Elektroschocks und erzwungenen Sex. „Ich bin in einen Satanskult hineingeboren worden“, erzählt die Frau, die sich Nicki nennt.
Sie sei nicht nur bei „Schwarzen Messen“ auf Friedhöfen oder in Kellern missbraucht worden. Ihre Mutter und ihr Stiefvater, die zu dem Satanskult gehörten, hätten sie auch an andere Kultmitglieder „vermietet“. Mit Folter und Drohungen sei sie zu Gehorsam und Schweigen gezwungen worden. „Man wurde auch lebendig begraben, um zu zeigen, was passiert, wenn man aussteigt“, erzählt sie.
Über Satanisch rituellen Missbrauch ist leider viel zu wenig bekannt
Jaschaaaaa — 22. Dezember 2007 — Über Satanisch rituellen Missbrauch ist leider viel zu wenig bekannt, weder über dessen Existenz, noch über weitere damit verbundene Straftaten und Verbrechen wie: Kinderpornographie, Zwangsprostitution (auch von Kindern!), Snuff-Filme und überhaupt Morde in diesem Zusammenhang…
Aus Teufels Küche – Experten informierten über Drogen in der Satanisten-Szene
Arbeitskreis „Rituelle Gewalt“
Von Susanne Linka am 30. Oktober 2009 11:01 Uhr
WITTEN Ganz besondere Kräuter in Essen und Trinken gemischt können berauschen, aber auch gefügig machen. “Biogene Drogen” – zum Beispiel aus Pilzen gewonnen – sind besonders in der Satanisten-Szene verbreitet, so Silvia Eilhardt, Sektenbeauftragte der Stadt. Mit diesen Substanzen befasste sich nun der Arbeitskreis „Rituelle Gewalt“.
„Ich habe keine Spritze bekommen und keine Tablette genommen, sondern nur Tee getrunken. Trotzdem habe ich nur ganz schwache Erinnerungen an das, was danach geschehen ist.“ Solche Beschreibungen hört Silvia Eilhardt aus dem Jugendamt häufig, wenn sie Opfer ritueller Gewalt berät.
Chemisch kaum nachweisbar
In diesen Fällen sind vermutlich oft „biogene Drogen“ im Spiel. Drogen, die z.B. aus Pilzen gewonnen werden. „Sie können als Gewürzkraut in jede Speise gemischt sein oder als geschmacklose Flüssigkeit in ein Getränk gerührt werden“, hat die Wittener Sektenbeauftragte am Mittwoch von der Oberhausener Polizeikommissarin Claudia Pütz gelernt.
Sie hielt beim Treffen des Arbeitskreises „Rituelle Gewalt“ im Rathaus einen Vortrag über die Substanzen, deren Einsatz im Nachhinein chemisch kaum nachzuweisen ist. „Es ist aber trotzdem wichtig, dass alle, die mit der Szene zu tun haben, über sie Bescheid wissen. Schließlich können entsprechende Hinweise an die Polizei nützlich sein“, betont Eilhardt.
Kinder sexuell gefügig machen
Konfrontiert ist sie damit z.B. in ihrer Arbeit zum Thema Satanismus. Da müsse man zwischen der Jugendszene unterscheiden, die entsprechende Substanzen bewusst als Rauschmittel einnimmt, und dem organisierten Satanismus, der Kinder mit biogenen Drogen sexuell gefügig mache.
„Ich glaube nicht, dass es solche abgeschotteten Zirkel direkt in Witten gibt. Aber es gibt Leute, die Kontakt zu ihnen haben“, fasst die Sektenbeauftragte ihre Erfahrung zusammen. Sie kennt Fälle, in denen vor Jahren Kinder offenbar zu solchen Missbrauchsritualen über die Stadtgrenzen gebracht worden sind. Solche mittlerweile erwachsenen Opfer stellen sich heute mitunter die Frage: „Ich habe früher immer süße Milch bekommen, was könnte da drin gewesen sein?“
Hilfe beim Aufarbeiten der Erfahrungen
Den Opfern vermittelt Silvia Eilhardt z.B. Therapien, in denen sie ihre traumatischen Erfahrungen verarbeiten können. Sie selbst hilft beim Umgang mit Behörden oder dem persönlichen Umfeld: „Zur strafrechtlichen Verfolgung kann man nur raten, wenn die Beweislage sicher ist.“
HINTERGRUND
2003 gründete Silvia Eilhardt den bundesweiten Arbeitskreis „Rituelle Gewalt“, zu dem heute 45 Mitglieder gehören, u.a. Rechtsanwälte, Gerichtsmediziner, Psychologen. Rituelle Gewalt findet in Sekten statt: Die Vermischung extremer sexueller Gewalt mit mystischen Erfahrungen soll das Ego brechen. Jährlich berät die Wittener Sektenbeauftragte im Schnitt drei Opfer ritueller Gewalt, dazu circa 30 Angehörige von Jugendlichen, die in die Satanismus-Szene geraten sind. Die meisten nehmen schnell wieder Abstand, doch es gibt auch wenige „dramatische Fälle.
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