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	<title>netzwerkB &#187; – Bagatellisierung</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Parkeisenbahn: Sexueller Missbrauch doch seit Jahren bekannt?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/23/parkeisenbahn-sexueller-missbrauch-doch-seit-jahren-bekannt/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/05/23/parkeisenbahn-sexueller-missbrauch-doch-seit-jahren-bekannt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 19:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[rbb Nachrichten 23.05.2012 Der Geschäftsführer der Berliner Parkeisenbahn Ernst Heumann hatte offenbar seit mindestens zehn Jahren konkrete Hinweise auf sexuellen Missbrauch von Jugendlichen. Das belegen interne Papiere, die dem rbb vorliegen. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>rbb Nachrichten 23.05.2012</p>
<p>Der Geschäftsführer der Berliner Parkeisenbahn Ernst Heumann hatte offenbar seit mindestens zehn Jahren konkrete Hinweise auf sexuellen Missbrauch von Jugendlichen. Das belegen interne Papiere, die dem rbb vorliegen.</p>
<p><a href="http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2012_05/parkeisenbahn__sexueller.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ackermann warnt vor pauschaler Vorverurteilung Pädophiler</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/18/ackermann-warnt-vor-pauschaler-vorverurteilung-padophiler/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 06:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Focus 18.05.2012 Ackermann will Umgang mit Pädophilen überdenken Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, will neu über den Umgang mit pädophilen Priestern nachdenken. Er forderte, die Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Pfarrer zu überarbeiten&#8230;. &#8230;Die Diskussion um Missbrauchsfälle durch Geistliche trete im Moment generell in eine neue Phase ein. Bislang sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Focus 18.05.2012</p>
<p><strong>Ackermann will Umgang mit Pädophilen überdenken</strong></p>
<p>Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, will neu über den Umgang mit pädophilen Priestern nachdenken. Er forderte, die Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Pfarrer zu überarbeiten&#8230;.</p>
<p>&#8230;Die Diskussion um Missbrauchsfälle durch Geistliche trete im Moment generell in eine neue Phase ein. Bislang sei der Fokus ganz auf den Umgang mit den Opfern gerichtet gewesen, jetzt gerate der Umgang mit den Tätern in den Fokus.</p>
<p>Zugleich warnte Ackermann vor einer pauschalen Vorverurteilung aller Pädophilen. „Die Öffentlichkeit sagt, das sind Kinderschänder. Da gibt es nur eine Kategorie, die sind alle krank. Und da muss ich sagen, als jemand, der die einzelnen Personen kennt: Das ist nicht der Fall. Da muss man – was die Gefährlichkeit angeht – nochmal unterscheiden.“</p>
<p><a href="http://www.focus.de/panorama/welt/sexueller-missbrauch-und-paedophile-priester-in-der-kirche-ackermann-will-leitlinien-ueberarbeiten_aid_754504.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;<br />
</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Gericht prüft Auflösung von Pädophilen-Vereinigung</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/16/gericht-pruft-auflosung-von-padophilen-vereinigung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/05/16/gericht-pruft-auflosung-von-padophilen-vereinigung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[donaukurier.de 16.05.2010 Ein Zivilgericht im niederländischen Assen prüft heute die Auflösung der Pädophilen-Vereinigung Martijn. Deren rund 60 Mitglieder fordern Akzeptanz für Beziehungen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen, wenn diese freiwillig sind. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>donaukurier.de 16.05.2010</p>
<p>Ein Zivilgericht im niederländischen Assen prüft heute die Auflösung der Pädophilen-Vereinigung Martijn. Deren rund 60 Mitglieder fordern Akzeptanz für Beziehungen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen, wenn diese freiwillig sind.</p>
<p><a href="http://www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/Niederlande-Paedophilie-Justiz-Gericht-prueft-Aufloesung-von-Paedophilen-Vereinigung;art154776,2606157" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ein Verbotskatalog für Lehrer</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/16/ein-verbotskatalog-fur-lehrer/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/05/16/ein-verbotskatalog-fur-lehrer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[…ein Halbtagsblog… 15.05.2012 Der Regierungsbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig handelt gegenwärtig mit vielen wichtigen Leuten einen Verhaltenskodex aus, der unter anderem festlegt, dass Lehrer und Erzieher bei gemeinsamen Übernachtungen die Räume der Minderjährigen erst nach Anklopfen betreten dürfen die Kinder nicht im eigenen PKW nach Hause fahren dürfen Facebook-Kontakte zwischen Lehrern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…ein Halbtagsblog… 15.05.2012</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fc/Vienna-convention-sign-B2a.svg/576px-Vienna-convention-sign-B2a.svg.png" alt="Datei:Vienna-convention-sign-B2a.svg" width="216" height="216" align="right" border="0" /></p>
<p>Der Regierungsbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig handelt gegenwärtig mit vielen wichtigen Leuten einen Verhaltenskodex aus, der unter anderem festlegt, dass Lehrer und Erzieher</p>
<ul>
<li>bei gemeinsamen Übernachtungen die Räume der Minderjährigen erst nach Anklopfen betreten dürfen</li>
<li>die Kinder nicht im eigenen PKW nach Hause fahren dürfen</li>
<li>Facebook-Kontakte zwischen Lehrern und Schülern verbietet.</li>
<li>und die Anwesenheit in Dusch- und Waschräumen generell untersagt [<a href="http://www.ln-online.de/nachrichten/3442745/bund-will-facebook-kontakte-von-lehrern-zu-schuelern-verbieten" target="_blank">Link</a>]</li>
</ul>
<p>Sexueller Missbrauch ist ein ernstes Thema und ich kann nachvollziehen, dass das Erstellen von Verbotskatalogen nach einem richtigen Schritt klingt, mit dem man Kinder schützt. Ich behaupte jedoch, dass ein solcher Katalog den Kindern – zumindest in der Schule – eher schadet, als nützt und vielleicht kann der ein odere andere Lehrer meine Sichtweise bestätigen (oder widerlegen).<span id="more-13744"></span></p>
<p>Ich möchte mich gar nicht mit den harmloseren Dingen wie “erst nach Klopfen die Räume betreten” oder “Kinder ohne Körperkontakt wecken” auseinandersetzen. Kein Lehrer mit halbwegs gesundem Menschenverstand wird ein Zimmer mit SchülerInnen betreten, ohne vorher zu klopfen.  Was die verbotenen Facebook-Kontate angeht: Sollte man vielleicht <a href="http://www.taz.de/CDU-Nordchef-tritt-wegen-16-jaehriger-zurueck/!76258/" target="_blank">Christian von Boetticher </a>(“Es war schlichtweg Liebe.”) von der CDU mal befragen und evtl. Politikern den Kontakt mit dem Volk verbieten…!? Im Ernst – das ist doch Unsinn. Wie schon an <a href="http://www.generation-bildung.de/schule/ein-pladoyer-fur-facebook/" target="_blank">mehreren Stellen</a> ausgeführt, nutzen viele Lehrer Facebook als reines Werkzeug.</p>
<p>Spannend – und auf den ersten Blick harmlos – ist die Forderung, Lehrer dürften “Dusch- und Waschräume nicht mehr betreten”. Denn obwohl dieser Grundsatz erstmal vernünftig klingt, wäre er im Alltag eine Katastrophe! Übersetzt heißt heißt das nämlich, Rörig fordert Aufsichts-freie Räume.</p>
<p>Mal Schritt für Schritt gedacht.  Erstens: Wie oft habe ich es erlebt, dass mein Sportlehrer in die Duschen gekommen ist? Nie. Nicht ein einziges Mal. Habe ich an meinen Schulen je gehört, dass dies der Fall gewesen ist? Auch nie. Im Normallfall passiert so etwas auch nicht. Das weiß jeder Sportlehrer selbst.  Zweitens: Jeder kennt die Stellen auf dem Schulhof, die relativ uneinsichtig sind. Die Aufsicht kann hier nur schwer oder gar nicht reingucken. An diesen Stellen findet man zum einen die Raucher, zum anderen die Schläger. Wird irgendwer verhauen oder beklaut, dann in diesen dunklen Ecken, wo es keine Aufsicht gibt.</p>
<p>Wenn nun Lehrern offiziell verboten würde, die Duschen zu betreten, hätte man eine solche aufsichtsfreie Zone geschaffen. Was immer dort passiert – der Lehrer darf dort nicht rein.  Kerngedanke der “Aufsicht” in der Schule ist nämlich nicht die totale Kontrolle wie im Gefängnis. “Aufsicht” bedeutet, die Kinder müssen sich “beaufsichtigt fühlen”. Sie müssen also das Gefühl haben, dass ein Lehrer jeden Moment dazukommen kann. Auch in der Dusche kann Johannes dem Wilhelm nicht eine zimmern, weil der Lehrer jederzeit das Recht hat, dazwischenzufahren.</p>
<p>Solche Verbotskataloge nützen gar nichts. Ganz im Gegenteil, sie richten nur Schaden an. Was wir brauchen, ist mehr Transparenz und nicht mehr Verbote.</p>
<p>Quelle: <a href="http://halbtagsblog.de/2012/05/15/ein-verbotskatalog-fr-lehrer/" target="_blank">http://halbtagsblog.de/2012/05/15/ein-verbotskatalog-fr-lehrer/</a></p>
<p>–</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/05/17/%e2%80%9efacebook-nimmt-mir-arbeit-ab%e2%80%9c/" target="_blank">Facebook nimmt mir Arbeit ab</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/05/16/diskussion-um-facebook-verbande-stellen-sich-gegen-verbot-fur-lehrer/" target="_blank">Diskussion um Facebook &#8211; Verbände stellen sich gegen Verbot für Lehrer</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/05/15/pressemeldung-%e2%80%93-richtigstellung/" target="_blank">Pressemeldung &#8211; Richtigstellung</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/05/13/berlin-plant-scharfe-masnahmen-wahnsinn-ist-keine-alternative/" target="_blank">Berlin plant scharfe Masnahmen – Wahnsinn ist keine Alternative</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/05/12/kraft-auftanken/" target="_blank">Kraft auftanken</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/05/12/bund-will-facebook-kontakte-von-lehrern-zu-schulern-verbieten/" target="_blank">Bund will Facebook-Kontakte von Lehrern zu Schülern verbieten </a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Strauss-Kahn verklagt Zimmermädchen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/15/strauss-kahn-verklagt-zimmermadchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 15.05.2012 Dominique Strauss-Kahn geht in die Offensive: Er fordert eine Million Dollar Schadensersatz von dem Zimmermädchen, das ihm Vergewaltigung vorwirft. Mit ihren &#8220;infamen und mutwilligen falschen Vorwürfen&#8221; habe sie sein Ansehen und seine politische Karriere ruiniert. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 15.05.2012</p>
<p>Dominique Strauss-Kahn geht in die Offensive: Er fordert eine Million Dollar Schadensersatz von dem Zimmermädchen, das ihm Vergewaltigung vorwirft. Mit ihren &#8220;infamen und mutwilligen falschen Vorwürfen&#8221; habe sie sein Ansehen und seine politische Karriere ruiniert.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dominique-strauss-kahn-reicht-klage-gegen-zimmermaedchen-ein-a-833367.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Angrapschen ist jetzt legal</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/12/angrapschen-ist-jetzt-legal/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 11:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[taz.de 12.05.2012 Die französischen Verfassungshüter haben den Straftatbestand der sexuellen Belästigung abgeschafft. Der Begriff sei zu unpräzise. Ein Schock für Betroffene. PARIS taz &#124; Vor drei Jahren reichte die klein gewachsene blonde 37-jährige Sekretärin A. D. gegen ihre Vorgesetzten Klage wegen sexueller Belästigung ein. Unterstützt wurde sie von der Vereinigung Association européenne contre les violences [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>taz.de 12.05.2012</p>
<p>Die französischen Verfassungshüter haben den Straftatbestand der sexuellen Belästigung abgeschafft. Der Begriff sei zu unpräzise. Ein Schock für Betroffene.</p>
<p>PARIS taz | Vor drei Jahren reichte die klein gewachsene blonde 37-jährige Sekretärin A. D. gegen ihre Vorgesetzten Klage wegen sexueller Belästigung ein. Unterstützt wurde sie von der Vereinigung Association européenne contre les violences faites aux femmes au travail (AVFT) als Nebenklägerin.<br />
A. D. beschuldigte ihren heute 72-jährigen Vorgesetzten in der Rentnervereinigung der Banque de France, sie sexuell belästigt und an Brüsten und Beinen angefasst zu haben. Der Prozess fand vor wenigen Wochen statt. Am Mittwoch sollte das Pariser Strafgericht sein Urteil verkünden. A. D. zweifelte keine Sekunde an der Verurteilung ihres Peinigers.</p>
<p>Doch zu ihrer Überraschung und Empörung erklärte ihr der Gerichtspräsident, es werde kein Urteil geben, da für die Klage gar keine gesetzliche Grundlage existiere. Der Angeklagte war fein raus, sie aber fühlte sich als Opfer verachtet. In ihrer Wut stürzte sie sich auf ihn und bezichtigte ihn, er sei ein widerlicher Kerl.</p>
<p><a href="http://www.taz.de/Gesetzgebung-in-Frankreich/!93218/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Pater L. und die Zäpfchen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/07/pater-l-und-die-zapfchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Redemptoristen/Josephinum Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 07.05.2012 Eliteschule Collegium Josephinum Von Julia Jüttner Eine katholische Jungenschule in Bonn verabreichte kranken Schülern jahrelang Zäpfchen. Die umstrittene Praxis wurde zwar eingestellt, ein Konzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt erarbeitet. Doch die steht ausgerechnet unter der Leitung des Paters, der die Zäpfchen-Medikation befürwortete. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 07.05.2012</p>
<p>Eliteschule Collegium Josephinum <strong></strong></p>
<p>Von Julia Jüttner</p>
<p>Eine katholische Jungenschule in Bonn verabreichte kranken Schülern jahrelang Zäpfchen. Die umstrittene Praxis wurde zwar eingestellt, ein Konzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt erarbeitet. Doch die steht ausgerechnet unter der Leitung des Paters, der die Zäpfchen-Medikation befürwortete.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/collegium-josephinum-umstrittener-priester-erstellt-konzept-gegen-sexuellen-missbrauch-a-831214.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>WEISSER RING raus, da „Altfall“</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/05/07/weisser-ring-raus-da-%e2%80%9ealtfall%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 04:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Opferentschädigungsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB 07.05.2012 Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige in Sachen „Altfall“ bin Ein Kommentar von W. O. (Name der Redaktion bekannt) Sehr geehrter Herr Denef, ich habe Ihren Artikel „Der Weisse Ring und die Verjährungsfristen“ gelesen. Anscheinend warten Sie bis zum heutigen Tag auf eine Antwort vom Weißen Ring. Mein Kommentar dazu: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 07.05.2012</p>
<p><strong>Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige in Sachen „Altfall“ bin</strong></p>
<p>Ein Kommentar von W. O. (Name der Redaktion bekannt)</p>
<p><img title="netzwerkBdrachen" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2012/05/netzwerkBdrachen-480x360.jpg" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Sehr geehrter Herr Denef,</p>
<p>ich habe Ihren Artikel <a href="http://netzwerkb.org/2012/05/04/der-weisse-ring-und-die-verjahrungsfristen/" target="_blank">„Der Weisse Ring und die Verjährungsfristen“</a> gelesen. Anscheinend warten Sie bis zum heutigen Tag auf eine Antwort vom Weißen Ring.<br />
Mein Kommentar dazu: Ich habe im Mai letzten Jahres einen Brief an den Weissen Ring geschrieben und bis heute keine Stellungnahme von ihnen erhalten.<br />
Ich hatte mich sehr geärgert über  den Weissen Ring, weil ich nach einem halben Jahr der Betreuung durch eine Mitarbeiterin und der Empfehlung eines Anwaltes für das Opferentschädigungsgesetz durch den Weissen Ring, dann letztendlich als „Altfall“ tituliert und wie eine heiße Kartoffel fallengelassen wurde.</p>
<p>Nähere Angaben und Erklärung folgt aus dem Brief an den Weissen Ring, den ich im Mai 2011 an Mainz geschickt hatte.</p>
<p>Herzlichen Dank, Herr Denef und liebe Grüße</p>
<p>W. O.</p>
<p>Nachfolgenden Inhalt im Mai 2011, der wie folgt lautete:<br />
<span id="more-13283"></span><br />
Sehr geehrte Damen und Herren vom Vorstand „Weißen Ring“,<br />
zu aller erst ein „Danke“, dass es Ihre Organisation überhaupt gibt!<br />
Heute wende ich mich an Sie, weil ich mich im November 2010 an den „Weißen Ring“ in Eutin wandte und bekam auch sofort einen Anruf von Frau Renate M. Wir vereinbarten gleich einen persönlichen Termin bei mir Zuhause für den nächsten Tag, am 14. November 2010. Ich war sehr angetan, weil der 14. ein Sonntag war. Frau M. war so einfühlsam und hatte sich an dem besagten Sonntag ganz viel Zeit für mich genommen. Ich erzählte ihr meine Geschichte (Gewalt- und sexueller Missbrauch), die lange Jahre zurückliegt, mich aber im vergangenen Jahr so exzessiv überrollte ( dadurch die entstandene Posttraumatische Belastungsstörung), so dass ich wusste, ich muss mir Unterstützung holen. Dazu fiel mir der Weißen Ring ein! Allen Mut und Kraft zusammen genommen und mich dem Weißen Ring anvertraut. Nach unserem Gespräch kamen Frau M. und ich überein, dass sie sich am nächsten Tag mit ihren Chef vom Weißen Ring in Verbindung setzten wollte, um zu besprechen, inwieweit man mich auch finanziell unterstützen kann. Am 16.11.2010 kam Frau  M. wieder zu mir nach Hause, mit einigen Formularen…es ging dabei unter anderem um einen Beratungsscheck für den Anwalt, der direkt vom Weißen Ring zu dem Anwalt geschickt werden sollte und auf finanzieller Unterstützung.<br />
Wegen meiner gesundheitlichen Situation war ich sehr froh, dass ich im Namen des Weißen Ringes einen Anwalt empfohlen bekommen hatte, der mich in Sachen Opferschutz beraten und verteidigen sollte. So habe ich mich an diesem empfohlenen Anwalt gewandt und ihm auch meine privaten Angelegenheiten anvertraut! Das lief schon schief!<br />
Da meine Psyche und die damit verbundenen körperlichen Beschwerden sich seit 2009 nicht wieder erholten, sah ich mich gezwungen im letzten Jahr die EU-Rente zu beantragen. In der Zwischenzeit wurde mir im Februar 2011 ab dem 09. August 2010 die Rente zugesprochen und ein Feststellungsbescheid vom Landesamt für soziale Dienste Schleswig Holstein einen Grad der Behinderung  (GDB) von 50% zugesprochen bekommen.<br />
Im Laufe der Zeit habe ich mich mit Frau M. zu Gesprächen, ihrer Betreuung und sogar die Begleitung zu Behörden, ganz unbürokratisch, verlassen und freuen können.<br />
Am 09. Mai 2011, also knapp ein halbes Jahr später, wurde mir von Frau M. offeriert, dass am vergangen Freitag eine Sitzung des Weißes Ringes stattfand und sie meinen Fall, aus aktuellem Anlass,  nochmals vorstellig machte und leider die Aussage bekam: „In meinem Fall sei der Weiße Ring raus, da ich ein „Altfall“ bin und für solche Fälle keine Möglichkeiten zur finanziellen Hilfe gesehen werden! Ist es denn möglich, dass es in solchen Fällen wie der Meinigen, solche Gruppierungen aus der finanziellen Leistung herausfallen. Durch meine Historie hatte ich sehr viele Ausgaben für Kuren und ärztliche Betreuung und Verdienstausfall. Was mich in große finanzielle Nöte gerade seit 2009/2010 stürzte.<br />
So wie ich das Aufgabengebiet vom weißen Ring nun verstanden habe, gibt es für mich keine finanzielle Hilfe, weil ich als Altfall gelte.<br />
Für mich als „Altfall“ kann ich nichts für die Spätfolgen meiner Gesundheit! Ich fühle mich alleingelassen! Ist schon schlimm genug, das mein gesundheitlicher Zustand mich immer wieder zusammen brechen lässt und lähmt!<br />
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige in Sachen „Altfall“ bin und würde mich freuen, wenn Sie unsere „Gruppierung ALTFALL“ nochmals überdenken und innerhalb des weißen Ringes nochmals diskutieren könnten, inwieweit man uns auch finanziell unterstützen kann.<br />
Mein außerordentliches Dankeschön gilt nachwievor Ihrer Mitarbeiterin  M.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>W. O.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>„Geschwisterliebe“ oder schwerer sexueller Missbrauch?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/04/27/%e2%80%9egeschwisterliebe%e2%80%9c-oder-schwerer-sexueller-missbrauch/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 15:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB 27.04.2012 „Geschwisterliebe“ oder schwerer sexueller Missbrauch? von Doro Susann K. und Patrick S. kennt mittlerweile jeder. Sie sind das Geschwisterpaar, das von einigen Anwälten, Politikern sowie Vertretern der Medien dazu auserkoren wurde, in Deutschland als Präzedenzfall einer breiten medialen und juristischen Debatte über das so genannte Inzestverbot (§ 173 StGB) missbraucht zu werden. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 27.04.2012</p>
<p><strong>„Geschwisterliebe“ oder schwerer sexueller Missbrauch?</strong></p>
<p>von Doro</p>
<p>Susann K. und Patrick S. kennt mittlerweile jeder. Sie sind das Geschwisterpaar, das von einigen Anwälten, Politikern sowie Vertretern der Medien dazu auserkoren wurde, in Deutschland als Präzedenzfall einer breiten medialen und juristischen Debatte über das so genannte Inzestverbot (§ 173 StGB) missbraucht zu werden. Aber eignet sich das Geschwisterpaar tatsächlich als Pfand für die Forderung nach Abschaffung des so genannten „Inzest-Paragraphen“?<span id="more-13065"></span></p>
<p>Am 12. April 2012 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGFM) in Straßburg das deutsche Inzestverbot, das 2008 bereits vom Bundesverfassungsgericht für verfassungsgemäß erklärt worden war, bestätigt. Wie in der Mehrheit der Mitgliedsländer des Europarats ist damit Beischlaf zwischen Verwandten auch in Deutschland weiterhin verboten.</p>
<p>Beide höchstrichterlichen Entscheidungen finden aber bei manchem Vertreter der Anwaltschaft, der Medien sowie der Politik keine Anerkennung. Sie inszenieren stattdessen die rührselige Geschichte einer tragischen Liebe.</p>
<p>„Das Europäische Menschenrechtsgericht hätte einem Menschen helfen können, dessen schwieriges Leben deutsche Gerichte durch brachiale Gefängnisstrafen zerstört haben, dessen Beziehung zu seiner Schwester und den Kindern unter dem Druck des staatlichen Strafapparats zerbrochen ist.“ So herzergreifend schreibt etwa Helmut Kerscher, Kommentator der Süddeutschen Zeitung (13.04.2012), über Patrick S. und die Entscheidung des EGFM.</p>
<p>„Zwei sehr einsame Menschen, die gar nicht miteinander aufgewachsen sind, hatten sich gefunden. Doch sie haben dem rechtlichen und gesellschaftlichen Druck nicht standgehalten. Drei der vier Kinder wurden der Mutter weggenommen. Die Beziehung ist auseinandergebrochen“, schmalzt Parvin Sadigh auf ZEIT Online (12.04.2012).</p>
<p>FOCUS Online (22.05.2011) macht aus Patrick S. den tragischen Helden: „Durch alle Instanzen hat der Inzest-Vater für die Legalisierung der Geschwisterliebe gekämpft – und verloren.“</p>
<p>Ob das Geschwisterpaar tatsächlich als „Präzendenzfall“ für die Forderung nach Abschaffung des Inzestverbots in Deutschland missbraucht werden kann, ist äußerst fraglich. Möglicherweise stecken ganz andere Interessen und Interessierte hinter dem anhaltenden Hype um das deutsche Inzestverbot.</p>
<p>Der von einigen so heftig kritisierte so genannte „Inzest-Paragraph“ (§ 173 StGB) verbietet den Beischlaf zwischen erwachsenen Verwandten. Also nicht nur den zwischen erwachsenen Geschwistern, sondern auch den zwischen Eltern (Großeltern) mit ihren erwachsenen Kindern (Enkelkindern). Die beispielsweise von der Piratenpartei oder dem Grünen-Bundestagsabgeordneten und Rechtsanwalt Hans-Christian Ströbele geforderte „Abschaffung des Inzest-Paragraphen“ hätte also nicht nur die Straffreiheit für Geschwisterpaare zur Folge, sondern würde auch Väter und Großväter, die mit ihren erwachsenen leiblichen Abkömmlingen Geschlechtsverkehr betreiben, von der Strafverfolgung ausnehmen.</p>
<p><strong>Adolf B. und sein „Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit“</strong></p>
<p>Ein passendes Beispiel hierfür ist der Fall des Adolf B.: Der zum Zeitpunkt seiner Gerichtsverhandlung (November 2011) 69-Jährige hat seine damals 46-jährige Tochter seit ihrem 12. Lebensjahr über mindestens 34 Jahre hinweg mindestens 500 mal vergewaltigt. Schläge, Haareziehen, Einsatz von Messer und Analverkehr haben für Adolf B., der die sexuellen Kontakte mit seiner Tochter als „einvernehmlich“ darstellte, dazu gehört. Gesichert ist, dass die Tochter drei Söhne vom ihrem Vater bekam – zwei starben kurz nach der Geburt, der lebende Sohn ist behindert. Die mangelnde Intelligenz der Tochter soll ein wesentlicher Grund gewesen sein, weshalb sie in all den Jahren keine Möglichkeit fand, sich von ihrem autoritären Vater zu lösen.</p>
<p>Dieser Mann wurde weder für den jahrelangen schweren sexuellen Kindesmissbrauch an seiner minderjährigen leiblichen Tochter (Verjährung), noch wegen der offensichtlichen Gewalt, die er gegen sie eingesetzt hat, und auch nicht wegen des Analverkehrs verurteilt. Einzig und allein die Gesetzeslage in Deutschland hinsichtlich des § 173 StGB (so genannter „Inzest-Paragraph“) hat überhaupt zu einer Verurteilung des Mannes geführt. Adolf B. wurde 2011 wegen „Beischlaf mit Verwandten“ in zehn Fällen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Hätte das Bundesverfassungsgericht 2008 anders entschieden, wäre es vermutlich zu keiner Verurteilung gekommen und dieser Gewalttäter wäre heute ein freier Mann.</p>
<p>Die PIRATEN-Partei begründet ihre Forderung nach Streichung des so genannten „Inzest-Paragraphen“ mit dem „grundlegenden Eingriff in das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit“. Heißt konkret im Fall des Adolf B.: Seine jahrelangen und hundertfachen schweren Vergewaltigungen seiner Tochter fallen für die Piraten unter das „Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit“.</p>
<p>Der GRÜNE Ströbele hält § 173 StGB für „ein einsames Relikt aus anderen Zeiten“, der „nicht mehr in diese Zeit der geläuterten Auffassung über Ehe und Familie hinein“ passe und daher „weg müsse“. Die „geläuterte Auffassung von Ehe und Familie“, von der Ströbele spricht, hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich gezeigt: Knapp 60 Prozent derer, die sich an die Unabhängige Missbrauchsbeauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs in Deutschland, Dr. Christine Bergmann, gewandt haben, wurden in ihrer eigenen Familie sexuell missbraucht. Auch andere Statistiken sprechen hier eine deutliche Sprache: Der gefährlichste Ort für Kinder in Deutschland ist das Wohnzimmer, bzw. die eigene Familie. Natürlich geht es beim § 173 StGB nicht um den sexuellen Missbrauch von Kindern, aber diese Fakten machen deutlich, wie sehr das Familienbild, das der Grünen-Politiker da zeichnet, von der Realität abweicht. Insofern taugt es auch nicht als Begründung, den so genannten „Inzest-Paragraphen“ abzuschaffen.</p>
<p>Der Justiziar der LINKE-Fraktion im Bundestag und ehemalige BGH-Richter Wolfgang Neskovic spricht sich ebenfalls gegen den § 173 StGB aus: Das Strafrecht solle „nicht dazu dienen, Moralverstöße zu sanktionieren, sondern die Verletzung von Rechtsgütern und sozialschädliches Verhalten”.</p>
<p>Frage: Hat Adolf B. nicht „Rechtsgüter verletzt“ und sich nicht „sozialschädlich verhalten“ oder gründet seine Verurteilung auf (scheinbar unangebrachten) Moralvorstellungen? Außer § 173 StGB jedenfalls sah das Landgericht Nürnberg-Fürth keinerlei rechtlich begründbare Sanktionsmöglichkeiten für sein „sozialschädliches Verhalten“ und seine „Verletzung eines Rechtsguts“. Und die gesellschaftlichen Moralvorstellungen, die Adolf B. durch seine Taten sicherlich weit strapaziert hat, hatten in diesem Fall auch keinerlei strafrechtliche Relevanz.</p>
<p><strong>„Geschwisterliebe“?</strong></p>
<p>Doch zurück zu Susann K. und Patrick S., dem Geschwisterpaar, das – vordergründig – diesen ganzen Wirbel um den § 173 StGB ausgelöst hat. „Bei einvernehmlichen Beziehungen zwischen Geschwistern werde niemand geschädigt“, lautet der breite Tenor der Inzestverbots-Gegner.</p>
<p>Grund genug, einmal genauer hinter die Geschichte dieser „Geschwisterliebe“ und ihrer „Einvernehmlichkeit“ zu schauen.</p>
<p>Patrick S. kommt 1976 in Leipzig zur Welt, als zweites von fünf Kindern, Susann K. acht Jahre später. Obwohl sie leibliche Geschwister sind, wachsen die beiden getrennt voneinander auf, heißt es. Allerdings gibt es auch Meldungen, wonach die beiden trotz der belasteten Familienumstände auch als Kinder Kontakt gehabt haben sollen.</p>
<p>Der Vater ist Alkoholiker und gewalttätig. Unter anderem erinnert sich Patrick daran, dass ihm sein Vater bereits als Dreijähriger ein scharfes Messer an die Kehle gehalten hat. Das Kleinkind wird von seinem Vater auch sexuell missbraucht, woraufhin er erst in ein Pflegeheim und später in eine Pflegefamilie kommt.</p>
<p>Susann K. kommt 1984 zur Welt. 1992 wird sie altersgerecht in eine Lernförderschule eingeschult, die sie mit der 8. Klasse abschließt. Ein anschließendes Berufsvorbereitungsjahr bricht sie wegen der Geburt ihres ersten Kindes (2001) ab. Laut ihrem Anwalt hat Susann K. „erhebliche Probleme mit Lesen und Schreiben, weshalb ihre Fähigkeit zur Selbstvertretung erheblich beschränkt“ sei. Zu ihrem Bruder schaue sie auf, weil er im Vergleich zu ihr so kompetent und so erfahren sei, berichtet SPIEGEL Online.</p>
<p>Von Patrick S.s Anwalt sowie den Medien wird verbreitet, Patrick S. habe sich mit 18 Jahren (oder 23 Jahren – es kursieren unterschiedliche Versionen teilweise in ein und demselben Medium) auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern gemacht, und im Mai 2000 seine Mutter und seine Schwester Susann K. kennengelernt. Der Vater war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben, ebenso die restlichen drei leiblichen Geschwister.</p>
<p>Patrick S. gibt seine Wohnung und seine damalige Freundin in Berlin auf und zieht in die Vierzimmerwohnung zu Mutter, Stiefvater, Schwester und Stiefbruder in Leipzig. Dort haben sowohl der Stiefbruder wie die leibliche Schwester Susann K. ein eigenes Zimmer. Patrick S. teilt sich fortan das Zimmer mit seiner Schwester. Ein halbes Jahr später stirbt die gemeinsame Mutter mit 50 Jahren. Patrick S. rückt danach laut SPIEGEL Online an die Stelle des Familienoberhauptes, jedenfalls sei die Bindung zur leiblichen Schwester „stärker geworden, weil wir doch die einzigen Kinder waren, die von unseren Eltern übrig geblieben sind“, soll Patrick S. gesagt haben.</p>
<p>Zum (öffentlich verbreiteten) Zeitpunkt des Kennenlernens der Geschwister im Jahr 2000 ist Patrick S. 24 Jahre, Susann K. 16 Jahre alt. Die Minderjährige wird schwanger. Eine Mitarbeiterin des Jugendamts schöpft Verdacht und erstattet Anzeige gegen Patrick S.. Im Beisein ihres Amtsvormunds und einer weiteren Jugendamtsmitarbeiterin wird Susann K. daraufhin von der Kriminalpolizei vernommen. Als sie über ihr Zeugnisverweigerungsrecht belehrt wird, soll Susann in Tränen ausgebrochen sein. Ihre Betreuerin habe um eine kurze Pause gebeten; unter vier Augen habe ihr Susann gestanden, dass das Kind von Patrick sei, sie aber nicht gegen ihren Bruder aussagen wolle. Zurück im Vernehmungsraum wird protokolliert, dass Susan keine Aussage macht, berichtet SPIEGEL Online.</p>
<p>Die Betreuerin habe im Anschluss jedoch in einem Schreiben an die Polizei bezeugt, dass Susann K. ihr bestätigt habe, dass Patrick S. tatsächlich „der Vater des von ihr zu erwartenden Kindes“ sei. SPIEGEL Online nennt dieses Vorgehen des Amtsvormunds von Susann K. einen „Vertrauensbruch in Stasi-Manier“ und macht ihn für das nun folgende „Unheil“ verantwortlich. Nun sei auch Patrick vernommen worden, einen Anwalt hätte er nicht gehabt. Er habe zugegeben, mit seiner Schwester Sex gehabt zu haben, aber beteuert, sie hätten „es doch beide gewollt“.</p>
<p>2001 wird das erste gemeinsame Kind von Patrick S. und Susann K. geboren. 2002, 2004 und 2005 folgen weitere gemeinsame Kinder. Zwei von ihnen sind behindert.</p>
<p>Ein halbes Jahr nach der Geburt des ersten Kindes kommt es vor dem Amtsgericht Borna zum Prozess gegen Patrick S.. „Seine Schwester war zur Tatzeit noch minderjährig, deshalb wird nur er angeklagt“, hält SPIEGEL Online fest.</p>
<p>Patrick S. habe zu diesem Zeitpunkt nicht verstanden, was er falsch gemacht haben soll, schreibt SPIEGEL Online weiter. „Vielleicht hätte Patrick es verstanden, wenn ihm jemand erläutert hätte, was dazu in juristischen Fachbüchern steht: Knutschen ist okay, Fummeln geht auch, selbst Oral- und Analverkehr sind erlaubt. Nur normaler Blümchensex ist verboten – und wenn die Frau schwanger wird, kann man den Inzest leicht beweisen.“ So also erklärt SPIEGEL Online am 10.03.2008 das „eigentliche“ Problem: Geschlechtsverkehr ist demnach „normaler Blümchensex“ und der ist zwar zwischen Geschwistern verboten, aber erst dann ein Problem, wenn er zu beweisen ist.</p>
<p><strong>Opfer oder Täter?</strong></p>
<p>In sämtlichen Medien wird die Geschichte des Geschwisterpaars mehr oder weniger ähnlich romantisiert: Sie würden sich lieben, sie hätten keine Ahnung gehabt, ihnen hätten anfangs keine Anwälte zur Seite gestanden, usw. Besonders Patrick S. wird in dieser Geschichte als Opfer dargestellt: des deutschen Rechtsstaats, einer überkommenen Moral, der schwierigen Familienverhältnisse, usw.</p>
<p>Weil es in diese Inszenierung vom Opfer Patrick S. nicht passt, wird auch in den allermeisten Fällen verschwiegen, dass Patrick S. nicht nur wegen Beischlafs zwischen Verwandten in 16 Fällen verurteilt worden ist, sondern auch mit anderen Gesetzesverstößen und Verhaltensauffälligkeiten wie Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung (2003) in Erscheinung getreten ist. Das Amtsgericht Borna hat Patrick S. zudem wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten verurteilt, weil er seine Schwester Susann K. mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat.</p>
<p>Der als „zurückhaltender, schüchterner Mensch“ beschriebene Patrick S., der „immer wieder die Augen niederschlägt, wenn er redet“ und „seine Geschichte mit sparsamen Worten und sanfter Stimme“ erzählt, hat also auch eine wesentlich gewalttätigere und aggressivere Seite.</p>
<p>Angesichts seiner eigenen frühkindlichen Erfahrungen mit schwerer Gewalt und sexuellem Missbrauch kein unüblicher Fakt. Männliche Opfer von früher familiärer Gewalt, insbesondere sexuellem Missbrauch, neigen offenbar eher als weibliche Opfer dazu, das (sexuelle) Kindheitstrauma und den damit verbundenen Opferstatus dadurch abzuwehren, dass sie nach außen besonders „männlich“ und (sexuell) aggressiv auftreten. Silke-Birgitta Gahleitner (2000) nennt dies „einen wichtigen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen erwachsenen Missbrauchsopfern“: Bei Männern steige die Wahrscheinlichkeit der Aggressivität bzw. das Auftauchen eines sexuellen Interesses an Kindern und damit eine Entwicklung zum Täter.</p>
<p>Diese gewalttätige und täteraffine Seite von Patrick S. wird aber – weil sie die Geschichte von dem sich liebenden Geschwisterpaar und dem „einvernehmlichen Beischlaf“ massiv stören würde – in den Medien und von den Anwälten zumeist verschwiegen.</p>
<p>Die Grundzüge dieser vermeintlichen „Love-Story“ lassen sich also wie folgt zusammenfassen:</p>
<p><strong>Weiblicher Part:</strong> Susann K. ist aufgewachsen in äußerst schwierigen Familienverhältnissen, insgesamt geistig eher zurückgeblieben und in ihrer Fähigkeit zur Selbstvertretung laut ihrem Anwalt „erheblich beschränkt“. Selbstverständlich kann ihr intellektuelles Mindervermögen angeboren sein; es kann aber auch ein Hinweis auf Traumatisierung (einschließlich sexuellem Missbrauch) in der Familie sein. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass dem Mädchen Susann in ihrer Familie ein eher hierarchisches Männerbild, in dem Männer dominieren und Männergewalt als „normal“ und „berechtigt“ gilt, vermittelt wurde. Ziemlich sicher kann auch von einem äußerst labilen seelischen Zustand zum Zeitpunkt des Beginns der „Beziehung“ zu ihrem Bruder ausgegangen werden: die 16-Jährige hatte gerade ihre Mutter auf ungeklärte Weise verloren. Auf jeden Fall können die äußerst schwierigen Familienverhältnisse die große emotionale Verlorenheit und Bedürftigkeit von Susann K. erklären. Als die sexuellen Kontakte zu ihrem Bruder beginnen, ist Susann K. minderjährig und steht unter Amtsvormundschaft. Als Susann K. ihr erstes Kind gebiert, ist sie immer noch minderjährig.</p>
<p><strong>Männlicher Part:</strong> Patrick S. ist ebenfalls in äußerst schwierige Familienverhältnisse hineingeboren; von seinem leiblichen Vater wird Patrick S. im Kleinkindalter sexuell missbraucht und damit schwer traumatisiert. Von seinen Pflegeeltern erfährt man, dass sie ihn adoptierten, und für ihn „Mutter und Vater werden, auch wenn sie ihm später erklären, dass sie nicht seine leiblichen Eltern sind“ (SPIEGEL Online). Patrick S. geht ebenfalls auf eine Förderschule, schließt aber eine Schlosserlehre praktisch ab (scheitert an der theoretischen Prüfung). Auch für Patrick S. ist der Tod der leiblichen Mutter sicher ein einschneidendes Erlebnis, zumal er sie ja gerade erst kennengelernt hat. Dennoch muss davon ausgegangen werden, dass er aufgrund seiner Adoption keine so starke emotionale Bindung zu seiner Mutter hatte wie die Schwester, die 16 Jahre mit ihr lebte. Als Patrick S. 24-jährig bei der Familie seiner Mutter einzieht, bezieht er nicht mit dem männlichen, sondern mit dem weiblichen (Stief-)Geschwisterteil ein Zimmer (was ein Hinweis auf die Familienrangfolge sein kann, in der die Schwester die schwächste Position hat, und/oder ein Schutzschild gegen einen evtl. ebenfalls sexuell übergriffigen Stiefvater). Der Altersunterschied zwischen Patrick S. und der zum Zeitpunkt des Beginns der sexuellen Kontakte minderjährigen Susann K. beträgt acht Jahre. Patrick tritt gegenüber seiner Schwester nach dem Tod der gemeinsamen Mutter als „Familienoberhaupt“ auf und wird mindestens einmal gegen die jüngere Susann K. schwer gewalttätig.</p>
<p><strong>Schwerer sexueller Missbrauch nach § 182 StGB</strong></p>
<p>Fakt eins daraus lautet: Zumindest für den Beginn bzw. den Zeitraum bis zur Volljährigkeit von Susann K. handelt es sich bei den sexuellen Kontakten (und konkret dem Geschlechtsverkehr) zwischen dem Geschwisterpaar mitnichten um einen Fall des so genannten „Inzestparagraphen“, da nur Beischlaf zwischen erwachsenen Verwandten unter § 173 StGB fällt. Dieser Geschwisterinzest muss im Gegenteil nach seriöser Reflektion seiner Ursprungsumstände als ein Fall des § 182 StGB angesehen werden, nämlich des schweren sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen.</p>
<p>§ 182 StGB Satz 1 lautet: „Wer eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass er unter Ausnutzung einer Zwangslage sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt (…) wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.</p>
<p>§ 182 StGB Satz 3 lautet: „Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt (…) und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.</p>
<p>Bei der rechtlichen Einordnung des Falls muss unbedingt berücksichtigt werden, dass Susann K. zu Beginn der sexuellen Kontakte zwar bereits 16 Jahre alt war, es aber fraglich ist, ob sie auch über die geistige Reife einer 16-Jährigen und damit über die Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung verfügt hat. Jedenfalls kann nach allem, was man über den geistigen Reifegrad von Susann K. zum Zeitpunkt der ersten sexuellen Kontakte weiß, nicht zwangsläufig eine Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung vorausgesetzt werden. Noch 2005 hält ihr eigener Verteidiger – also jemand, dem zumindest mehrere persönliche Kontakte und somit eine gewisse Kenntnis der Befindlichkeit von Susann K. unterstellt werden kann – die zu diesem Zeitpunkt bereits 19-Jährige für „vermindert“ und bezeugt, dass ihre „Fähigkeit zur Selbstvertretung erheblich eingeschränkt“ sei. Wie sieht es zu diesem Zeitpunkt dann wohl mit Susann K.s „Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung“ aus? Die Beurteilung der Konstellation als „einvernehmlich“ ist also deutlich zu hinterfragen.</p>
<p>Der acht Jahre ältere Patrick S. kann unter Ausnutzung der fehlenden Fähigkeit seiner Schwester zur sexuellen Selbstbestimmung und unter Einsatz von Gewalt die sexuellen Kontakte einseitig forciert haben. Wie bereits erwähnt, ist (sexuelle) Aggressivität eine Form der Abwehr eigener Missbrauchserfahrungen. Ein Altersunterschied von mindestens 5 Jahren zwischen Opfer und Täter gilt zudem als ein Definitionskriterium für sexuellen Missbrauch. Auch die – erwiesene – mindesten einmalige massive Gewalttätigkeit des Bruders gegen die Schwester kann als Hinweis gewertet werden, dass sich Susann K. gegenüber ihrem Bruder in einer Zwangslage empfunden haben könnte. Sie kann zusammen mit einem traditionellen Geschlechtsrollenverständnis zumindest als Indiz für ein Machtgefälle und damit als Indiz für sexuellen Missbrauch gelten.</p>
<p>Somit stellt sich der Fall des „Geschwisterinzests“, wegen dem mittlerweile das Bundesverfassungsgericht und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigt wurden, und der als „Präzedenzfall“ für nicht strafbaren einvernehmlichen Beischlaf zwischen erwachsenen Geschwistern gelten soll, in seinem Ursprung als Fall von sexuellem Missbrauch zwischen einem acht Jahre älteren, gewalttätigen Bruder und seiner geistig eingeschränkten, minderjährigen Schwester dar. Auch wenn die sexuellen Kontakte (Beischlaf) nach der Volljährigkeit von Susann K. nach deutschem Recht vermutlich tatsächlich nach § 173 StGB behandelt würden.</p>
<p>Keineswegs jedenfalls haben wir es hier mit zwei erwachsenen Menschen zu tun, die vom § 173 StGB in ihrem „Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit“ behindert werden. Vielmehr muss von zwei in der Kindheit schwer Traumatisierten ausgegangen werden. Diese „Geschwisterliebe“ einschließlich ihrer vermeintlichen „Einvernehmlichkeit“ ist nach allem, was bekannt ist, eher vor dem Hintergrund einer Posttraumatischen Belastungsstörung zu interpretieren.</p>
<p><strong>„Geschwisterinzest“-Debatte: Cui bono?</strong></p>
<p>Der von einigen Anwälten, Politikern sowie Vertretern der Medien zur Abschaffung des so genannten „Inzestparagraphen“ in Deutschland auserkorene „Präzedenzfall“ stellt sich bei genauerer Betrachtung also in Wahrheit als Präzedenzfall für den Missbrauch von Menschen (durch Anwälte, Journalisten, Politiker usw.) und die Manipulation der Öffentlichkeit zu sehr eigenen Interessen heraus.</p>
<p>Beide Fälle – der des Geschwisterpaares Patrick S. und Susann K. wie der des Adolf B. – machen überaus deutlich: Vor einer Abschaffung des so genannten „Inzestparagraphen“ muss erst einmal sichergestellt sein, dass echte Inzestfälle nach § 173 StGB (also Beischlaf zwischen erwachsenen Verwandten) von Fällen des fortgesetzten sexuellen Missbrauchs von Abhängigen, die über die Gewalttaten erwachsen geworden sind, unterschieden werden. Inzest unter erwachsenen Verwandten muss endlich von seinem Anfang und nicht von seinem Ende her gedacht werden!</p>
<p>Wenn man bedenkt, auf welch magerer Datenlage (wie viele erwachsene Geschwister tatsächlich unter § 173 StGB leiden) diese Debatte seit mehr als vier Jahren heftigst geführt und sogar bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezerrt wurde, muss die Frage erlaubt sein, wer hat wirklich ein gesteigertes Interesse an der Abschaffung der Strafbarkeit des Beischlafs unter Verwandten? Wer hat ein gesteigertes Interesse daran, Inzest zu bagatellisieren oder sein Verbot als „grundlegenden Eingriff in das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit“ zu diskreditieren? Wer hat ein gesteigertes Interesse daran, die Opfer zu Mittäter/innen zu machen und die Täter als „Liebende“ zu inszenieren? Wer scheut dazu auch nicht vor Anwendung seiner Macht (als Anwalt, Richter, Journalist, Politiker usw.) und vor Manipulation (der Öffentlichkeit, der Justiz, der Politik usw.) zurück?</p>
<p>Genau.</p>
<p>&#8211;</p>
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<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/04/24/das-%e2%80%9einzestverbot%e2%80%9c/" target="_blank">Das Inzestverbot</a></p>

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		<title>Das „Inzestverbot“</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB 24.04.2012 Zur aktuellen Debatte um das „Inzestverbot“ von Doro Bei der aktuellen Inzest-Debatte wird ja – von denen, die den Inzest-Paragraphen abschaffen wollen – öffentlich hauptsächlich auf den so genannten „Geschwister-Inzest“ fokussiert. Dazu werden zwei, drei rührselig aufgemachte „Schicksale“ von angeblich einvernehmlich sexuell verkehrenden Geschwistern (die sich im Übrigen zumeist als Kinder nicht gekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 24.04.2012</p>
<p><strong>Zur aktuellen Debatte um das „Inzestverbot“</strong></p>
<p>von Doro</p>
<p>Bei der aktuellen Inzest-Debatte wird ja – von denen, die den Inzest-Paragraphen abschaffen wollen – öffentlich hauptsächlich auf den so genannten „Geschwister-Inzest“ fokussiert. Dazu werden zwei, drei rührselig aufgemachte „Schicksale“ von angeblich einvernehmlich sexuell verkehrenden Geschwistern (die sich im Übrigen zumeist als Kinder nicht gekannt haben sollen) durch die Medien gejagt. <span id="more-13045"></span></p>
<p>Tatsächlich untersagt § 173 StGB in Absatz 1 ganz zentral den Vollzug des Beischlafs mit leiblichen Abkömmlingen. Hier geht es also zuallererst um den „Beischlaf“ (also GV) zwischen Eltern mit ihren leiblichen (!) Kindern bzw. Enkelkindern („Abkömmlinge“). Und im Falle des § 173 StGB ist es zunächst unerheblich, ob der sexuelle Kontakt einvernehmlich stattfindet oder es sich um Vergewaltigung handelt. Zentraler Punkt der Strafbarkeit ist die Verwandtschaft und der „Beischlaf“. Wer mit erwachsenen (!) „leiblichen Abkömmlingen“ „Beischlaf“ (also GV, und nur dieser!) praktiziert, macht sich nach § 173 StGB strafbar.</p>
<p>Auch in Absatz 2 des § 173 StGB geht es zunächst um den „Beischlaf“ zwischen Verwandten „aufsteigender Linie“, also wieder Menschen aus unterschiedlichen Generationen, NICHT um Geschwister (= gleiche Generation). Erst in einer Erweiterung zu Absatz 2 und dann in Absatz 3 fokussiert der § 173 StGB den so genannten „Geschwister-Inzest“: „Ebenso werden leibliche Geschwister bestraft, die miteinander den Beischlaf vollziehen“, heißt es in Absatz 2 Satz 2. Einschränkend allerdings heißt es in Absatz 3 § 173 StGB: „Abkömmlinge und Geschwister werden nicht nach dieser Vorschrift bestraft, wenn sie zur Zeit der Tat noch nicht achtzehn Jahre alt waren.“ Absatz 3 verweist also – so wie ich das verstehe &#8211; den „Beischlaf“ mit jemandem, der verwandt und unter 18 Jahre alt ist, aus dem § 173 StGB.</p>
<p>Das heißt (so verstehe ich das): Wenn es um „Beischlaf“ (also GV) zwischen Verwandten geht, bei denen einer oder beide Beteiligte UNTER 18 Jahre alt sind, kommt § 173 StGB sowieso nicht zur Anwendung. Sondern – theoretisch – § 176 StGB („Sexueller Missbrauch mit Kindern“, <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/176.html" target="_blank">http://dejure.org/gesetze/StGB/176.html</a>) oder § 182 StGB („Sexueller Missbrauch von Jugendlichen“, <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html" target="_blank">http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html</a>).</p>
<p>Absatz 2 (Satz 1) und Absatz 3 des so genannten Inzestparagraphen (§ 173 StGB) sind aber insofern äußerst entlarvend (für das deutsche Rechtsverständnis), als dass in Absatz 2 Satz 1 derjenige bestraft wird, der „Beischlaf“ mit leiblichen Verwandten in „aufsteigender Linie“ vollzieht, bzw. in Absatz 3 die „Abkömmlinge“ nicht bestraft werden.</p>
<p>Beide Absätze fokussieren damit kurioserweise (oder mit System?) auf die jeweils „Unteren“ als die/den Aktive/n („vollzieht“) und damit zu Bestrafenden (!):</p>
<p>Der Terminus „Beischlaf mit leiblichen Verwandten in aufsteigender Linie“ (§ 173 StGB Absatz 2 Satz 1) zielt ja im Kern NICHT auf den Vater/Großvater, denn das Verhältnis Vater/Großvater zu Tochter oder Sohn ist absteigend. „Aufsteigend“ dagegen ist das Verwandtschaftsverhältnis von Tochter oder Sohn zu Eltern/Großeltern. Der Satz „Wer mit einem leiblichen Verwandten aufsteigender Linie den Beischlaf vollzieht, ist (…) zu bestrafen“ zielt damit eindeutig auf Tochter oder Sohn (und jeweils andere „Untere“) als zu Bestrafende. Dagegen verschwindet der tatsächlich Mächtigere (Macht funktioniert nicht „aufsteigend“, sondern absteigend!) völlig aus der Wahrnehmung. So lässt dieser Passus sprachlich die tatsächlich mit der Macht zum Vollzug des „Beischlafs“ ausgestatteten (und damit sich strafbar machenden) verschwinden und rückt stattdessen die Unterlegenen ins Zentrum der Strafbarkeit. Wenn das nicht paradox ist!</p>
<p>„Abkömmlinge“ unter 18 Jahren nach Absatz (3) § 173 StGB von der Bestrafung auszunehmen, zielt ebenfalls auf die völlig falsche Personengruppe. Denn das große Problem in Deutschland sind doch nicht die vielen Töchter und Söhne, Enkelinnen und Enkel („Abkömmlinge“), die ihre Mütter und Väter, Großmütter und Großväter zum „Beischlaf“ bewegen wollen (um es mal neutral auszudrücken), sondern genau umgekehrt: die Millionen (siehe Häuser-Studie*) – vorwiegend – Väter und Großväter (und weitere Verwandte), die Töchter und Söhne, Enkelinnen und Enkel vergewaltigen! Auch hier wird also sprachlich eine völlig unangemessene Perspektive vermittelt.</p>
<p>(* Natürlich sind es laut der Häuser-Studie zunächst über 10 Millionen OPFER von sexualisierter Gewalt in der Kindheit und das über mehrere Jahrzehnte hinweg; aber zu diesen Opfern gibt es ja Täter. Und es werden nicht zehn Täter 10 Millionen Opfer „erzeugt“ haben, schon gar nicht über mehrere Jahrzehnte hinweg. Auch nicht tausend Täter. Selbst wenn sicherlich auf einen Täter mehrere Opfer kommen können, erlaube ich mir, von ein bis mehreren Millionen Kindervergewaltigern in Deutschland zu sprechen)</p>
<p>Festzuhalten ist also erst einmal: § 173 StGB bezieht sich zuallererst und hauptsächlich auf den „Beischlaf“ (und nur den „Beischlaf“!) zwischen ERWACHSENEN Verwandten gleicher oder „aufsteigender“/absteigender Linie. Dieses Gesetz wird nun mit einiger Aufregung und medialer Aufmerksamkeit öffentlich breit diskutiert und infrage gestellt wegen des sehr speziellen Falls des „Beischlafs“ zwischen ERWACHSENEN GESCHWISTERN.</p>
<p>Frage: Wie viele solcher Fälle gibt es? Wie groß ist dieses Problem in Deutschland tatsächlich? Wie häufig kommt es vor, dass ZWEI (!) ERWACHSENE (!) Menschen, die MITEINANDER VERWANDT SIND, EINVERNEHMLICH (!) sexuellen Kontakt MITEINANDER wollen? Wie groß also ist die Zahl der ERWACHSENEN, die unter Absatz 2 Satz 2 § 173 StGB wirklich zu leiden haben? Hierzu belastbare Zahlen zu bekommen, ist nahezu unmöglich. Dazu wird allein mit dem Begriff „Inzest“ viel zu fahrlässig und undifferenziert umgegangen.</p>
<p>In der Süddeutschen Zeitung beispielsweise wurde vor kurzem (13. April 2012) der Leiter des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (!), Peer Briken, zum „gesetzlichen Verbot einer sexuellen Beziehung zwischen Geschwistern“ befragt. Merke: Nicht zum „gesetzlichen Verbot einer sexuellen Beziehung zwischen ERWACHSENEN Geschwistern“, obwohl der Hintergrund des Interviews die aktuelle Diskussion über die Rechtmäßigkeit des Inzest-Verbots bei ERWACHSENEN Geschwistern war.</p>
<p>Auf die Frage, wie oft es zu inzestuösen Beziehungen zwischen Geschwistern komme, antwortete Briken: „Es gibt Daten darüber, dass sexuelle Erfahrungen in einem weiteren Sinne zwischen Geschwistern gar nicht so selten sind. Eine Studie nannte in den 1980erJahren die Zahl von zehn Prozent aller Kinder. Da geht es aber in der Regel um Fummeleien oder Berühren. Tatsächliche sexuelle Grenzverletzungen sind &#8211; nach allem was wir darüber wissen &#8211; sehr viel seltener.“</p>
<p>Frage: Wovon GENAU spricht dieser „Experte“??? Antwort: Von sexuellen Kontakten zwischen Geschwistern im Kindesalter („zehn Prozent aller Kinder“)! Er spricht also über sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen (§ 176 StGB, § 182 StGB) und nicht von „Inzest zwischen erwachsenen Geschwistern“ (§ 173 StGB), um den es aber in dem Artikel eigentlich gehen soll. Hier werden also munter Begriffe, Zahlen und Informationen gemischt und so eher verwirrt und verunsichert als aufgeklärt.</p>
<p>Zudem stellt dieser „Experte“ diese sexuellen Kontakte zwischen KINDLICHEN Geschwistern bagatellisierend als „sexuelle Erfahrungen“, „Fummeleien“ oder (harmloses) „Berühren“ dar, obwohl er einen Satz später selbst betont, dass „bei Inzest zwischen Geschwistern, also Kindern, nur sehr selten ein Gleichgewicht [herrscht]. Es gibt Altersunterschiede und damit unter Umständen auch ein Machtgefälle. In solchen Fällen kann auch Zwang eine Rolle spielen, der manchmal auch subtil ausgeübt wird. Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Die psychischen Folgen einer solchen Grenzüberschreitung unterscheiden sich manchmal nicht von denen sexuellen Missbrauchs durch den Vater oder Stiefvater.“ (Zitatende) Ich wiederhole: „sehr selten ein Gleichgewicht“, „Machtgefälle“, „Zwang“. Hier wird also tatsächlich von sexuellem Kindesmissbrauch im strafrechtlichen Sinn gesprochen!</p>
<p>Zur Frage, ob sich „Bruder und Schwester verlieben können“, führt Briken u.a. aus: „Schwärmereien für die Geschwister sind an der Tagesordnung und gehören zur kindlichen Entwicklung. Eine Liebe über längere Zeit mit sexueller Beziehung ist eher die Ausnahme“ und „zahlenmäßig ist Geschwisterinzest doch eher eine Randerscheinung“. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/psychiater-ueber-inzest-unter-geschwistern-aehnliche-psychische-folgen-wie-durch-missbrauch-1.1332160" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/leben/psychiater-ueber-inzest-unter-geschwistern-aehnliche-psychische-folgen-wie-durch-missbrauch-1.1332160</a>)</p>
<p>Abgesehen davon, dass auch dieser „Experte“ hier weitere Falschinformationen verbreitet und Bagatellisierung von sexuellem Missbrauch durch Brüder betreibt – indem er sexuellen Missbrauch durch Brüder, dem er noch wenige Sätze zuvor „Machtgefälle“, „Zwang“ bescheinigte, als „Liebe“ bezeichnet, und ihn als „Randerscheinung“ abtut, obwohl er ebenfalls kurz zuvor von 10 Prozent sprach! –, spricht er wieder eindeutig von sexuellen Kontakten im Kindesalter und NICHT von dem, um was es in der derzeitigen „Inzestverbot“-Debatte (anscheinend) geht.</p>
<p>Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht stellt zur Datenlage des Geschwisterinzests fest: „Die Sekundäranalyse empirischer Forschung zu Inzidenz (Häufigkeit von inzestuösen Handlungen, Dauer und Intensität von inzestuösen Beziehungen) und Prävalenz des Geschwisterinzests (Anteil einer bestimmten Population, der jedenfalls einmal inzestuöse Handlungen begangen hat oder inzestuösen Handlungen ausgesetzt war) verweist aber auf eine NUR BESCHRÄNKTE DATENLAGE, die KEINE SICHEREEN RÜCKSCHLÜSSE auf die Frage erlaubt, mit welcher Häufigkeit inzestuöse Handlungen zwischen Geschwistern auftreten und wie sich die Dauer sowie die Intensität der Beziehungen entwickeln“ (Hervorhebungen durch mich). In Forschungslinien werde der Inzest weitgehend mit sexuellem Missbrauch gleichgesetzt. Insoweit ergäben sich Beschränkungen, die sich auf das Alter (das Forschungsinteresse konzentriert sich auf sexuelle Handlungen im Kindheits- und Jugendalter) sowie die Opferstellung (des kindlichen oder jugendlichen Sexualpartners) bezögen. Einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen erwachsenen (oder gleichaltrigen) Familienmitgliedern würden lediglich am Rande, miterfasst oder von vornherein ausgeschlossen.</p>
<p>Deshalb also noch einmal die Frage: Auf welcher Datenlage wird eigentlich die aktuelle „Inzestverbots“-Debatte geführt bzw. ihre Notwendigkeit begründet?</p>
<p>Ach ja, stimmt, da gibt es ja noch den einen oder anderen plakativen Einzelfall, wie derzeit beispielsweise den von Susann K. und ihrem Bruder Patrick S., der rührselig durch die Medien gezogen wird. Sie werden herzergreifend zu Opfern eines „unnötigen Gesetzes“ stilisiert, einer überkommenen Moralvorstellung, die zwei Erwachsenen, die sich „lieben“ und die „einvernehmlichen Beischlaf“ haben, scheinbar zu „Verbrechern“ macht.</p>
<p>Nun, die tatsächliche Geschichte dürfte sich etwas anders gestalten. Jedenfalls geht aus einer Stellungnahme von „M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ (Verein von so genannten Inzestkindern) hervor, dass Susann K. (geb. 1984) eine Förderschule bis zur 8. Klasse besucht hat. Laut ihrem Anwalt (!) hat Susann K. „erhebliche Probleme mit Lesen und Schreiben, weshalb ihre Fähigkeit zur Selbstvertretung erheblich beschränkt sei“!</p>
<p>Zweitens wird daraus ersichtlich, dass Patrick S. (geb. 1976), der Bruder von Susann K. und Vater der gemeinsamen Kinder, acht Jahre älter ist als seine Schwester (!). Beide sollen im Übrigen in den frühen Kinderzeiten auch zusammen gelebt haben (also von wegen „erst als Erwachsene begegnet“). Laut Urteilsbegründung des Amtsgerichts Leipzig (Hauptverhandlung 2005 wegen „Beischlafs“ zwischen Verwandten) trat Patrick S. auch mit anderen Gesetzesverstößen und Verhaltensauffälligkeiten hervor wie beispielsweise Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Laut Urteil des Amtsgerichts Borna wurde er wegen VORSÄTZLICHER KÖRPERVERLETZUNG (Hervorhebung durch mich) verurteilt: Er hatte seiner Schwester Susann K. (!) mit der Faust ins Gesicht geschlagen.</p>
<p>Wer hier noch von „Geschwisterliebe“ faselt, gehört meiner Ansicht nach wegen unterlassener Hilfeleistung (für Susann K.) und Verschleierung eines Straftatbestands (Schwerer sexueller Missbrauch) angezeigt. Sowohl der Altersunterschied (ein Altersunterschied von mindestens 5 Jahren zwischen Opfer und Täter gilt als ein Definitionskriterium für sexuellen Missbrauch), wie der Reifegrad (Förderschule) des Missbrauchsopfers (was auf ein Machtgefälle schließen lässt), wie die – nachgewiesene – Gewalt des Missbrauchstäters gegen sein Opfer, lassen überhaupt keinen anderen Schluss zu. Mögliche abschwächende Aussagen des Opfers Susann K. lassen sich klar mit aktuellen Erkenntnissen der Traumaforschung in Einklang bringen.</p>
<p>Hier bestätigt sich also wieder einmal, dass sexueller Missbrauch GERADE UNTER GESCHWISTERN häufig verleugnet oder – siehe Interview Briken/Süddeutsche Zeitung – als „Fummeleien“ oder „sexuelle Erfahrungen“ bagatellisiert wird. Als besonders dreist allerdings kann der Missbrauch (!) dieses Einzelfalles (Geschwister Susann K. und Patrick S.) zum Zwecke der öffentlichen INZESTdebatte (DENN DARUM GEHT ES TATSÄCHLICH!) bezeichnet werden. Tatsächlich geht es nämlich nicht um eine „Inzestverbot“- oder „Geschwisterinzest“-Debatte (wie zu beweisen ist, s.o. Ausführungen zu § 173 StGB) sondern es geht um die Thematisierung von Inzest. Es geht darum, das Thema den Opfern (wieder) zu entreißen und es wieder im Sinne der Täter zu füllen/definieren.</p>
<p>Die Täter und ihre Lobby verfolgen mit dieser Debatte auf einem (was die Missbrauchsdebatte betrifft) eigentlich eher als „Nebenschauplatz“ (EINVERNEHMLICHER „Beischlaf“ zwischen ERWACHSENEN Geschwistern) zu bezeichnenden Feld das Ziel, wieder die Definitionsmacht über sexuelle Kontakte von Erwachsenen zu Verwandten (bevorzugt hauptsächlich Kindern) zu erlangen. Dazu nutzen sie die auch in „Fachkreisen“ sowie in der Öffentlichkeit und in den Medien weit verbreitete undifferenzierte und damit fahrlässige Umgangsweise mit dem Begriff „Inzest“.</p>
<p>„Inzest“ als allgemeiner Begriff für sexuelle Kontakte zwischen Verwandten macht die tatsächlichen Machtverhältnisse, die „Selbstbedienungsmentalität“ der erwachsenen und überwiegend männlichen Täter gegenüber ihren eigenen Kindern (oder Stiefkindern), die Einseitigkeit der Interessen, die Schwere der Straftaten sowie die Gefühle der unterworfenen und vergewaltigten Opfer unsichtbar. Die aktuelle Debatte führt die Aufmerksamkeit und die Emotionen sehr geschickt auf die „harmlose“ einvernehmliche sexuelle Verbindung zwischen erwachsenen Geschwistern, ihr „Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit“ (Piraten-Partei), und beklagt die „konservativen Werte- und Normenvorstellungen“ unserer Gesellschaft, die im Inzestverbot deutlich würden und überkommen seien (Ströbele, GRÜNE).</p>
<p>Nochmals: Man muss fragen, wieso ausgerechnet so ein marginales Thema wie einvernehmlicher sexueller Kontakt zwischen erwachsenen Geschwistern so in den Mittelpunkt gerückt wird?</p>
<p>Mit der Diskussion über einvernehmliche sexuelle Kontakte zwischen erwachsenen Geschwistern, deren Notwendigkeit durch keinerlei Zahlen oder ein pandemisches Ausmaß an Leid bei dieser speziellen „Inzestgruppe“ belegt ist, wird von der TATSÄCHLICH NACHGEWIESENEN vielfachen, häufig jahrelangen schweren sexualisierten Gewalt PANDEMISCHEN AUSMASSES an Kindern und Jugendlichen in diesem Land durch ihre Väter, Großväter, Brüder, Cousins, Onkel, Stiefväter usw., wie sie durch die Ereignisse seit 2010 aufgedeckt wurden, abgelenkt.</p>
<p>Damit schlagen die Täter und ihre Lobby mindestens zwei Fliegen mit einer Klappe: Da Aufmerksamkeit (und Platz in den Medien!) begrenzt ist, verdrängen sie die TATSÄCHLICHEN vielfachen Fälle von sexualisierter Kindervergewaltigung und ihre weitere intensive und differenzierte Aufklärung von der Bildfläche. Zweitens reißen sie damit die „Informations“- und Definitionsmacht wieder an sich. Zwar wird nach wie vor über „Inzest“ gesprochen. Nur nicht über den, der TATSÄCHLICH tagtäglich und in pandemischem Ausmaß stattfindet.</p>
<p>Gerade dadurch, dass die Diskussionsanführer/innen eigentlich einvernehmliche sexuelle Kontakte zwischen erwachsenen Geschwistern meinen, ihre Statements aber allgemein zu „Inzest“ abgeben, transportieren sie implizit auch eine ganze Menge täterentlastende und opferbelastende „Informationen“. Beispielsweise die Frage, ob jeder sexuelle Kontakt zwischen Verwandten überhaupt Opfer produziert. Oder die, dass manche Opfer gar nichts gegen die Annäherung von Verwandten haben. Oder auch die, dass nicht die Täter und die Taten das Problem sind, sondern die Gesetze, bzw. die „zu enge/veraltete Moral” und die MoralistInnen in unserer Gesellschaft.</p>
<p>Ziel (und leider Ergebnis) ist es, die breite Gesellschaft zu verwirren und zu verunsichern hinsichtlich des Umgangs mit Opfern und der adäquaten Beurteilung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder. Verwirrte, verunsicherte Menschen werden sich erst einmal nicht eindeutig auf die Seite der Opfer/Betroffenen stellen – schließlich weiß man ja nicht… Verwirrte, verunsicherte Menschen werden sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen immer als etwas empfinden, zu dem man keine eindeutige Haltung haben kann und bei dem die Rolle des Opfers nicht eindeutig ist. Insofern werden verwirrte, verunsicherte Menschen – in der Gesellschaft, in der Politik, der Justiz, den Facheinrichtungen – dann immer eher dazu neigen, „im Zweifel für die Angeklagten“ (Täter) zu stimmen. Und voilá: Sieg auf ganzer Linie für die Täterlobby.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat am 26. Februar 2008 jedenfalls vorerst DEN ABSATZ 2 SATZ 2 StGB – also speziell den Passus des so genannten „Geschwisterinzests“ – für verfassungsgemäß erklärt (<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-029.html" target="_blank">http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-029.html</a>). Die „Bewahrung der familiären Ordnung vor schädigenden Wirkungen des Inzests, der Schutz der in einer Inzestbeziehung „unterlegenen“ Partner sowie ergänzend die Vermeidung schwerwiegender genetisch bedingter Erkrankungen bei Abkömmlingen aus Inzestbeziehungen“ reicht nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts aus, „das in der Gesellschaft verankerte Inzesttabu strafrechtlich zu sanktionieren“. Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erwägungen zu Grunde: „Die Entscheidung des Gesetzgebers, den Geschwisterinzest mit Strafe zu bewehren, ist nach dem in erster Linie anzulegenden Maßstab von Art. 2 Abs. 1 („Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“) in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG („Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“; Recht auf sexuelle Selbstbestimmung) verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.“</p>
<p>Richter Wilfried Hassemer, Mitglied des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichtes, hat der Entscheidung eine abweichende Meinung (sog. „Sondervotum“) angefügt. Nach seiner Auffassung steht die Norm mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht in Einklang. Er kritisiert beispielsweise die „Berücksichtigung eugenischer Gesichtspunkte“, die seiner Meinung nach „von vornherein kein verfassungsrechtlich tragfähiger Zweck einer Strafnorm“ sei. Er kritisiert außerdem die verfassungsrechtliche Rechtfertigung im Schutz von Ehe und Familie, der seiner Ansicht nach beim so genannten „Geschwisterinzest“ keine Rolle spiele/spielen könne (ausführlich siehe <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-029.html" target="_blank">http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-029.html</a>).</p>
<p>Inwieweit dieses so genannte „Sondervotum“ des Richters Hassemer in der anhaltenden Diskussion um den so genannten „Geschwisterinzest“ noch eine (gewichtige) Rolle spielt, ist schwer vorherzusagen. Laut Wikipedia spielen Sondervoten, gemessen an den Entscheidungen, eine relativ geringe Rolle. Von den 1.714 abgedruckten Entscheidungen in den Bänden BVerfGE 30–101 enthielten lediglich 108 Entscheidungen Sondervoten. Zitiert werde in der Literatur vor allem die Mehrheitsmeinung, während die Argumentation der Sondervoten im späteren wissenschaftlichen Diskurs häufig nur eine untergeordnete Rolle spiele. Dennoch könnten Sondervoten zu einer RECHTSSPRECHUNGSLENKUNG führen. So könne ein Sondervotum z. B. einen späteren Rechtsprechungswandel andeuten, wenn sich die MEINUNGEN AUFGRUND VON GESELLSCHAFTLICHEM WANDEL ändern. Auch bei der konkreten Entscheidung könne die Ankündigung eines Sondervotums zu einer intensiveren Debatte innerhalb des Kollegiums führen und so ein ausgeglicheneres Ergebnis ermöglichen. (Quelle: Wikipedia, Hervorhebungen durch mich)</p>
<p>Insofern ist die aktuelle Debatte, die – wie ich bereits dargestellt habe – durchaus die Züge der Täterlobby trägt, sicher nicht zu unterschätzen. Die Meinungen über sexualisierte Gewalt gegen Kinder, aber insbesondere gegen Jugendliche, sind in unserer Gesellschaft nach wie vor sehr stark von Falschinformationen, Stereotypen, Vorurteilen usw. geprägt. Auch die Medien fallen in der Mehrzahl nicht durch differenzierte Darstellung der Problematik auf, sondern bedienen im Gegenteil genau die gesellschaftlich weit verbreiteten Falschannahmen und Stereotype. Diese gesellschaftlich weit verbreiteten Fehl- und Falschannahmen über sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen und die unfassbare Bereitwilligkeit der Medien, sich ausschließlich auf diese zu stützen, sind der nach wie vor „gute Humus“ für die Täterlobby.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/04/13/piratenpartei-lehnt-inzestverbot-ab/" target="_blank">Piratenpartei lehnt Inzestverbot ab</a></p>

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		<item>
		<title>Piratenpartei lehnt Inzestverbot ab</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 14:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[ARTIKEL-PRESSE.de 13.04. 2012 Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Donnerstag eine Klage auf Aufhebung des Inzestverbotes abgewiesen hat [1], bekräftigt die Piratenpartei ihre bereits 2010 auf einem Parteitag mehrheitlich unterstützte Forderung nach Streichung des Inzestparagraphen 173 StGB [2]. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ARTIKEL-PRESSE.de 13.04. 2012</p>
<p>Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am Donnerstag eine Klage auf Aufhebung des Inzestverbotes abgewiesen hat [1], bekräftigt die Piratenpartei ihre bereits 2010 auf einem Parteitag mehrheitlich unterstützte Forderung nach Streichung des Inzestparagraphen 173 StGB [2].</p>
<p><a href="http://www.artikel-presse.de/?p=514818" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Geheuchelte Fürsorge</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/04/11/geheuchelte-fursorge/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Alexa Whiteman 11.04.2012 BONN/OBERWESEL (hpd/gbs) Die katholische Kirche will auf die Einrede der Verjährung bei sexuellen Gewalttaten an Kindern und Jugendlichen nicht verzichten. Dies lässt sich aus einem Brief der Deutschen Bischofskonferenz schließen, der der Giordano-Bruno-Stiftung vorliegt. Dem Schreiben war ein Offener Brief des Opferanwalts Christian Sailer vorangegangen, der die Bischöfe dazu aufgefordert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von Alexa Whiteman 11.04.2012</p>
<p>BONN/OBERWESEL (hpd/gbs) Die katholische Kirche will auf die Einrede der Verjährung bei sexuellen Gewalttaten an Kindern und Jugendlichen nicht verzichten. Dies lässt sich aus einem Brief der Deutschen Bischofskonferenz schließen, der der Giordano-Bruno-Stiftung vorliegt.<span id="more-12935"></span></p>
<p>Dem Schreiben war ein Offener Brief des Opferanwalts Christian Sailer vorangegangen, der die Bischöfe dazu aufgefordert hatte, auf die Verjährungseinrede zu verzichten, um die von kirchlicher Seite immer wieder versprochene „restlose Aufklärung und Entschädigung aller Missbrauchsfälle“ zu ermöglichen.</p>
<p>Das Antwortschreiben des „Büros für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich“ ist auf den 15. März datiert und mit der Bemerkung „persönlich/vertraulich“ versehen. Rechtsanwalt Sailer wird darin gebeten, das Schreiben nicht zu veröffentlichen. Allerdings hatte Sailer nicht privat gefragt, sondern öffentlich – nicht zuletzt auch im Auftrag seiner Mandantin Alexa Whiteman, die über Jahre hinweg sexuelle wie nicht-sexuelle Gewalt in katholischen Heimen erleiden musste. Aufgrund der öffentlichen Bedeutung der Sache kann es Whiteman und Sailer zufolge gar nicht angehen, „dass die Antwort der Kirche nun in der Schublade verschwindet, bloß weil sie der Bischofskonferenz peinlich ist“.</p>
<p>Im Brief heißt es, dass der für Missbrauchsfälle zuständige Bischof Ackermann die Forderung nach einer Verlängerung der Verjährungsfrist für sexuellen Kindesmissbrauch ausdrücklich unterstütze. Solange allerdings die bisherige Rechtslage Bestand habe, sei die Regelung der Kirche, die Opfer freiwillig zu entschädigen, für die Betroffenen „fairer und unbürokratischer“ als der Gerichtsweg. „Das klingt menschenfreundlich, ist aber in puncto Heuchelei kaum zu übertreffen!“, meint dazu der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon. „Denn die Kirche müsste keineswegs auf die Verjährung sexueller Straftaten bestehen, da dies bei Zivilgerichtsprozessen in ihrem eigenen Ermessen liegt.“</p>
<p>Umso ungeheuerlicher sei die Argumentation im vorliegenden Brief: „Im Kern behauptet die Deutsche Bischofskonferenz, dass sie sich deshalb auf die Verjährung beruft, um den Opfern der Straftaten den mühseligen Weg vor Gericht zu ersparen! Ein Akt der selbstlosen Fürsorge sozusagen! Sogar dafür, dass die Kirche die Opfer sexueller Gewalt mit Almosen abspeist, findet sich im Brief eine originelle Erklärung: Die Bischöfe meinen nämlich, dass das entstandene Leid ohnehin durch finanzielle Entschädigungen nicht auszugleichen sei, weshalb sie ihren Beitrag als ‚symbolische Leistung‘ verstanden wissen wollen. Man kann gut verstehen, dass vergewaltigten, missbrauchten Heimkindern wie Alexa Whiteman beim Lesen solch zynischer Zeilen speiübel wurde.“</p>
<p>Das Schreiben der Deutschen Bischofskonferenz sei ein „Dokument der Scheinheiligkeit, das das fehlende Unrechtsbewusstsein der Verantwortlichen in aller Klarheit zum Vorschein bringt“, sagt Schmidt-Salomon. Da von der katholischen Kirche spätestens nach diesem Brief keine fairen Lösungen mehr zu erwarten seien, empfiehlt er Betroffenen, sich an die entsprechenden Opfer-Verbände, etwa den „Verein ehemaliger Heimkinder“ (VEH), zu wenden. Darüber hinaus sei es sinnvoll, einen Antrag nach dem Opferentschädigungsgesetz zu stellen, wenn die dafür erforderlichen Bedingungen gegeben seien. Schließlich habe der „Fall Whiteman“ bewiesen, „dass sich kirchliche Gewaltopfer keinesfalls mit bloß ‚symbolischen Leistungen‘ abspeisen lassen müssen. Auch wenn es für sie keine ‚Wiedergutmachung‘ im eigentlichen Sinne des Wortes geben kann, haben sie ein Anrecht auf angemessene, finanzielle Entschädigung – sie sollten sich in diesem Punkt weder von Vertretern des Staates noch von Vertretern der Kirche einschüchtern lassen.“</p>
<p>GBS</p>
<p>Links zu diesem Artikel:<br />
<a href="http://www.kanzlei-sailer.de/kirche_soll_auf_verjaehrung_verzichten-200212.pdf" target="_blank">Offener Brief</a> von Rechtsanwalt Sailer an Bischof Ackermann<br />
<a href="http://www.giordano-bruno-stiftung.de/sites/default/files/download/pm-221210.pdf" target="_blank">„Präzedenzfall Whiteman“</a> – Angemessene Entschädigung vieler Heimopfer bereits möglich<br />
<a href="http://www.jetzt-reden-wir.org/" target="_blank">„Jetzt reden wir!“</a> &#8211; Aktionshomepage ehemaliger Heimkinder<br />
Website des <a href="http://www.veh-ev.info/" target="_blank">Vereins ehemaliger Heimkinder</a> (VEH)</p>
<p>Quelle: <a href="http://hpd.de/node/13212" target="_blank">http://hpd.de/node/13212</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<item>
		<title>Mordfall Lena in Emden</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/04/05/mordfall-lena-in-emden/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Radio DIE NEUE 107.7 04.04.2012 Osnabrück &#8211; Im Mordfall Lena hat die Polizeidirektion Osnabrück ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Es richtet sich gegen mehrere Beamte der Polizeiinspektion Aurich-Wittmund. Dabei geht es um den Verdacht von Pflichtverletzungen bei den Ermittlungen gegen den 18 jährigen Tatverdächtigen. Der junge Mann hatte sich wegen pädophiler Neigungen im November 2011 selbst angezeigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio DIE NEUE 107.7 04.04.2012</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/I87aFMefaTk" frameborder="0" width="480" height="100"></iframe></p>
<p>Osnabrück &#8211; Im Mordfall Lena hat die Polizeidirektion Osnabrück ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Es richtet sich gegen mehrere Beamte der Polizeiinspektion Aurich-Wittmund. Dabei geht es um den Verdacht von Pflichtverletzungen bei den Ermittlungen gegen den 18 jährigen Tatverdächtigen. Der junge Mann hatte sich wegen pädophiler Neigungen im November 2011 selbst angezeigt. Eine angeordnete Hausdurchsuchung kam nie zustande.</p>
<p>Norbert Denef, vom Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt fordert ohnehin ein Umdenken bei Kinderpornografie:</p>
<p>&#8220;Genau da liegt das Problem, dass wir, bzw. die Politik, diesen Straftatbestand nicht ganz ernst nimmt oder viel, viel leichter nimmt als wenn jemand ein Auto anzündet. Wenn jemand Autos anzündet, was ja jetzt ganz aktuell ist, der bekommt sieben Jahre Haft und wenn jemand einem Kind sexualisierte Gewalt antut der bekommt in der Regel eine Bewährungsstrafe.&#8221;</p>
<p>Inzwischen ist bekannt geworden, dass der Emder Tatverdächtige bereits 2010 eine siebenjährige genötigt hat.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/04/04/fatale-folgen-der-bestehenden-rechtslage/" target="_blank">Fatale Folgen der bestehenden Rechtslage</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Eine Art von frühem „Einverständnis“</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/04/04/eine-art-von-fruhem-%e2%80%9eeinverstandnis%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/04/04/eine-art-von-fruhem-%e2%80%9eeinverstandnis%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Promi-Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB 04.04.2012 Gastbeitrag zum Artikel &#8220;Jeder Achte ist betroffen&#8221;, Augsburger Allgemeine 04.04.2012 Professor Jörg Fegert klärt bei seinem Vortrag über die Häufigkeit des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit auf von Doro Jörg Fegert als Gründer und Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Ulm scheint einfach andere Stärken zu haben als die der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 04.04.2012</p>
<p>Gastbeitrag zum Artikel <a href="http://netzwerkb.org/2012/04/04/jeder-achte-ist-betroffen/" target="_blank">&#8220;Jeder Achte ist betroffen&#8221;</a>, Augsburger Allgemeine 04.04.2012</p>
<p><strong>Professor Jörg Fegert klärt bei seinem Vortrag über die Häufigkeit des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit auf</strong></p>
<p>von Doro</p>
<p>Jörg Fegert als Gründer und Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Ulm scheint einfach andere Stärken zu haben als die der Sprache. Oder ist (soll) es wieder der Redakteur (sein), der Fegert falsch wiedergibt?<span id="more-12765"></span></p>
<p>Zunächst mal stößt auf, dass „Jeder Achte“ betroffen sein soll. Richtiger ist wohl, dass es JEDE ACHTE (weiblich) ist! Es ist mittlerweile Standardwissen, dass der Großteil der Opfer von sexualisierter Kindesmisshandlung weiblich ist (wie übrigens der Großteil der Täter männlich ist), auch wenn ich die männlichen Opfer (und weiblichen Täterinnen) nicht wegdiskutieren will. Aber die Aussage „Jeder Achte“ konstruiert einfach etwas, das so nicht der Realität entspricht.</p>
<p>Ich weiß: Es ist üblich, beide Geschlechter in der männlichen Sprachform zu subsummieren. Aber gerade wenn das tatsächliche Verhältnis bzgl. der Geschlechterverteilung so auffallend einseitig ist, ist es einfach absurd, von „Jedem Achten“ zu sprechen. So wie sich im allgemeinen Sprachgebrauch Frauen, Mädchen, weibliche Opfer von Gewalt selbstverständlich mit der männlichen Ausdrucksweise „mitgemeint“ fühlen sollen, würde die im Falle der sexualisierten Kindesmisshandlung der Realität entsprechende Verwendung von „JEDE Achte“ selbstverständlich auch die männlichen Opfer meinen. Durch die Verwendung der subsummierenden männlichen Ausdrucksweise wird dagegen ein falsches Bild konstruiert und der Großteil der Opfer wieder in die Unsichtbarkeit verdrängt.</p>
<p>Aber wie gesagt, das kann ja auch der übliche Sprachgebrauch des Redakteurs sein. Erschreckend genug, dass seine Entscheidung für „Jeder Achte“ tatsächlich mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann als wenn die Headline „nur“ von „jeder Achten“ sprechen würde. Mädchen/Frauen als Opfer von sexualisierter Gewalt interessieren einfach niemanden.</p>
<p>Das wird u.a. durch weitere Zitate (von Fegert oder dem Redakteur, wie er Fegert verstanden hat) untermauert:</p>
<p>„2010, so der Referent, sei die Problematik in den Medien besonders ins Blickfeld gerückt, denn die Opfer des sexuellen Missbrauchs, die sich damals an die Presse wandten, seien alle gut situierte Männer gewesen.“</p>
<p>Sollte der FACHBERATER der Unabhängigen Missbrauchsbeauftragten, der sich eigenen Aussagen zufolge schon viele Jahre mit der Thematik sexualisierter Kindesmisshandlung befasst, sich tatsächlich so geäußert haben, dann lässt dies – meiner Meinung nach – auf eine sehr „spezielle“ Sichtweise schließen.</p>
<p>Demnach ist die Problematik der sexualisierten Kindesmisshandlung 2010 deshalb in das Blickfeld der Medien gerückt, weil es sich bei den Opfern um „gut situierte Männer“ handelte. Heißt das, dass die Medien bis 2010 die Opfer – wie gesagt überwiegend weiblich – nur deshalb nicht zur Kenntnis nehmen wollten, weil sie nicht männlich waren und nicht gut situiert? Und wenn das daraus zu lesen ist: Welche Verantwortung tragen diese Medien und auch die Gesellschaft diesen vielen Opfern der Jahrzehnte davor gegenüber?</p>
<p>„Die Politik habe sich gezwungen gefühlt, zu handeln“, wird Fegert weiter zitiert oder interpretiert. Ein Satz, der in den Augen und Ohren von Nichtbetroffenen vielleicht harmlos erscheinen mag. Tatsächlich aber sagt er doch aus, dass die Politik gezwungen werden musste zu handeln. Also dass es ihr zuvor nicht als selbstverständlich erschienen war, etwas gegen diese Pandemie („jede Achte“ immerhin!) zu unternehmen und Kinder (weibliche und männliche) endlich vor ihren Verwandten, Lehrern, Priestern oder sonstigen Machtpersonen zu schützen.</p>
<p>Hier erinnere ich an das Grundgesetz, das ja offensichtlich auch für Kinder in diesem Land gilt:</p>
<p>Grundgesetz Artikel 1, Abs. 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“</p>
<p>Grundgesetz Artikel 2, Abs. 2: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“</p>
<p>Grundgesetz Artikel 6, Abs. 2: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“ (!)</p>
<p>Grundgesetz Artikel 7, Abs. 1: „Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.“</p>
<p>Grundgesetz Artikel 34: „Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so trifft die Verantwortlichkeit grundsätzlich den Staat oder die Körperschaft, in deren Dienst er steht.“</p>
<p>Grundgesetz Artikel 37, Absatz 1: „Wenn ein Land die ihm nach dem Grundgesetze oder einem anderen Bundesgesetze obliegenden Bundespflichten nicht erfüllt, kann die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates die notwendigen Maßnahmen treffen, um das Land im Wege des Bundeszwanges zur Erfüllung seiner Pflichten anzuhalten.“</p>
<p>Grundgesetz Artikel 37, Absatz 2: „Zur Durchführung des Bundeszwanges hat die Bundesregierung oder ihr Beauftragter das Weisungsrecht gegenüber allen Ländern und ihren Behörden.“</p>
<p>Meiner Ansicht nach hätte die Politik (und der Rechtsstaat) schon lange vor 2010 und den „gut situierten männlichen Opfern“ Grund genug gehabt, sich zum Handeln gezwungen zu fühlen! Sexualisierte Gewalt verletzt die grundgesetzlich gesicherten Rechte der Kinder und der Staat ist allein schon deshalb VERPFLICHTET, diese zu sichern, bzw. Verstöße dagegen zu ahnden. Und zwar nicht erst, wenn ihm keine andere Wahl bleibt, weil er aufgrund der Öffentlichkeit nicht mehr wegsehen kann, sondern weil es GRUNDGESETZE sind. KINDER SIND TRÄGER/INNEN VON GRUNDRECHTEN, und wenn Erwachsene diese nicht respektieren können, dann ist es Aufgabe des Staates, für die Einhaltung der Grundgesetze zu sorgen. Punkt.</p>
<p>(Im Übrigen begründet sich meiner Ansicht nach auch genau aus diesen Grundgesetzverletzungen der berechtigte Anspruch der Opfer – kindlicher oder heute erwachsener – gegen den Staat (bsplw. im Sinne von Entschädigung und Ausgleich der schweren Nachteile durch die erfahrene Gewalt während der Kindheit). Der Staat hat seine Schutzpflichten gegenüber den Kindern und seine Aufsichtspflicht gegenüber dem Handeln der Eltern bzw. anderer Personen, denen das Kind als GRUNDRECHTRSTRÄGER anvertraut war, massiv verletzt, bzw. verletzt diese noch immer. Dafür muss er haften.)</p>
<p>Die Aussage „2010 sei die Problematik in den Medien besonders ins Blickfeld gerückt, denn die Opfer des sexuellen Missbrauchs, die sich damals an die Presse wandten, seien alle gut situierte Männer gewesen“ (die Fegert zugeschrieben wird: Zitat „so der Referent“) ist ein Offenbarungseid von Politik, Staat und Fachlichkeit. Denn es kann nicht sein, dass den vielen „Experten“ das Ausmaß und die schweren Folgen dieser Gewalt gegen Kinder so lange verborgen geblieben ist:</p>
<p>Schon viele, viele Jahre lang machen Opfer (überwiegend weiblich, weil die meisten Opfer nun einmal weiblich sind) – insbesondere im Zuge der Frauenbewegung – auf diese üble (überwiegend) männliche Gewalt aufmerksam. Das ist anhand der vielfach vorhandenen Literatur nachweisbar (Kavemann/Lohstöter, Trube-Becker, Rijnaarts, Herman, Wirtz, Bange, Gahleitner, Schalleck, Heiliger/Engelfried, etc).</p>
<p>Auch „dem Staat“ und „der Politik“ sind die (hauptsächlich männliche) Gewalt gegen (hauptsächlich) Frauen und Kinder und ihre dramatischen gesundheitlichen, aber auch volkswirtschaftlichen Folgen vor 2010 nicht verborgen geblieben. Nachzulesen u.a. in Heft 42 der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (herausgegeben vom Statistischen Bundesamt in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut) von 2008 (!) zum Thema „Gesundheitliche Folgen von Gewalt unter besonderer Berücksichtigung von häuslicher Gewalt gegen Frauen“ (<a href="http://edoc.rki.de/documents/rki_fv/ren4T3cctjHcA/PDF/26Herxag1MT4M_27.pdf" rel="nofollow" target="_blank">http://edoc.rki.de/documents/rki_fv/ren4T3cctjHcA/PDF/26Herxag1MT4M_27.pdf</a>). Schon darin wird darauf hingewiesen, dass sexualisierte und speziell häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder erstmals bereits in den der 1970er-Jahren durch die Frauenbewegung thematisiert worden ist, dass es dann aber nahezu weitere 20 Jahre bis in den 1990er-Jahren dauerte, bis diese Gewalt auf nationaler und internationaler Ebene als gesellschaftliches Problem wahrgenommen wurde. Die Frage des Ausmaßes häuslicher Gewalt wurde seither auch auf europäischer Ebene durch zahlreiche Gewaltprävalenzstudien untersucht, u.a. auch in Deutschland (!).</p>
<p>Wenn sich „die Politik“ erst 2010 gezwungen gefühlt [hat], zu handeln, dann muss gefragt werden, wozu eigentlich vorher das viele Geld für Gewaltprävalenzstudien und Gesundheitsberichterstattung usw. ausgegeben wurde?? Und es darf gefragt werden, was wohl aus den vielen nach 2010 angestoßenen Forschungen werden kann, wenn die Ergebnisse dann doch letztlich niemanden zu interessieren scheinen und nicht in den Schutz und eine fachlich fundierte Unterstützung für die Betroffenen münden.</p>
<p>Klaren Widerspruch erfordert folgende Aussage:</p>
<p>„Ein weiteres großes Problem sei die Tatsache, dass Kinder „sexuellen Missbrauch zum Zeitpunkt der Tat als normal empfinden.“ Erst in der Pubertät würden die Opfer realisieren, was ihnen angetan worden ist.“</p>
<p>Frage: Wie kann ein Außenstehender – was Fegert ist, auch wenn er sich eigenen Angaben zufolge schon lange mit der Thematik beschäftigt – wissen, was Betroffene (Kinder) zum „Zeitpunkt der Tat“ empfinden? Welche Anmaßung steckt hinter solch einer Aussage (oder redaktionellen Interpretation)?? „Experten“, die definieren, was Betroffene empfinden oder nicht, missbrauchen ihre Definitionsmacht und stehen damit in der Tätertradition, nicht im Opferempfinden.</p>
<p>Ich kann aus eigener Erfahrung und von der Erfahrung zahlreicher anderer Gewaltopfer berichten, dass wir VOM ERSTEN AUGENBLICK AN dieses sexualisierte und gewalttätige (und im Übrigen STRAFBARE) Handeln der Täter ÜBERHAUPT NICHT NORMAL EMPFINDEN! Und wer – wie Fegert von sich behauptet – schon viele Jahre mit der Situation der Opfer beschäftigt ist, weiß das auch.</p>
<p>Egal, wie alt das Kind ist: es spürt sofort die Demütigung, den Verrat, die Ohnmacht, den Ekel, die Manipulation usw., die mit diesen Übergriffen einhergehen. Natürlich hat es aufgrund seines Alters und seiner Abhängigkeit von Erwachsenen überhaupt keine Möglichkeit, die „Unnormalität“ oder „Normalität“ dieser Handlungen einordnen zu können. Aber das darf doch nicht dem Kind angelastet werden, indem man – noch dazu als „Experte“ und Fachberater der Bundesregierung! – unterstellt, Kinder würden „sexuellen Missbrauch zum Zeitpunkt der Tat als normal empfinden“!!! Höchstenfalls (!!!!!) MÜSSEN Kinder „sexuellen Missbrauch zum Zeitpunkt der Tat als normal empfinden“, um in der gestörten Umgebung, der sie ausgeliefert sind, überhaupt überleben zu können. Welches (abhängige) Kind kann sich schon ernsthaft gegen sein gesamtes nahes Umfeld positionieren?? Das sind doch einfach potemkinsche Dörfer, die hier (von einem „Experten“) inszeniert werden! Sie entsprechen nicht der Realität!</p>
<p>Im Übrigen ist die Argumentation, Kinder würden sexualisierte Gewalt an sich nicht als problematisch empfinden, sondern erst der Kontakt mit den gesellschaftlich vermittelten Normen und Werten (die in der Pubertät bewusst würden) wäre dann traumatisierend, eine veraltete, gleichwohl von so genannten „Pädophilen“ und anderen am Täterschutz orientierten Menschen gerne verwendete Täterentlastungskonstruktion.</p>
<p>So konnte Dr. Herbert Maisch in seinem 1968 (!) in der Reihe „rororo sexologie“ erschienenen Buch „Inzest“ tatsächlich behaupten, dass „Die psychische Belastung weniger durch die Schwangerschaft [als FOLGE VON SEXUELLEM Missbrauch durch den Vater!!!] an sich [entstand], als durch die meist negativen Reaktionen der engeren oder weiteren Umwelt.“ Die schwerwiegende Folge „Schwangerschaft“ soll also für das Mädchen nicht weiter belastend sein (HALLOOO???), während die – meiner Meinung nach durchaus nachvollziehbare – Empörung über solch ein Geschehen im Umfeld das eigentlich Verwerfliche sein soll?? Gut: Die Empörung hat leider nie die Richtigen – nämlich die Täter – getroffen, sondern wurde und wird nach wie vor auf die Opfer projiziert. Dass sich aber auch die „Experten“ schon damals an der Schuldverschiebung beteiligt haben und dies – siehe Fegert (oder Fegertinterpretation) – bis heute offenbar tun, entsetzt. GERADE nach 2010!</p>
<p>Nochmals zum Mitschreiben: Kinder wissen und spüren sehr genau und sehr direkt, dass das, was gewalttätige Erwachsene mit ihnen tun, nicht in Ordnung ist, dass es sie ängstigt, ekelt, überfordert und zu psychischen Notreaktionen zwingt. Sie können aber aufgrund ihres Alters nicht wissen, dass ihre „Normalität“ (die ja eigentlich eine „Gestörtheit“ ist) nicht die „Normalität“ aller Kinder ist (wenn auch – wie wir heute wissen – vieler).</p>
<p>Dass sie sich an die ihnen vermittelte (gestörte) „Normalität“ anpassen, dient ihrem Schutz und ist eine Überlebens- bzw. Traumareaktion (Tipp: Fachliteratur lesen!). Es ist eigentlich eine Höchstleistung der kindlichen Psyche und müsste insofern von einem „Experten“ (Fegert) völlig anders konnotiert werden. Seine (?) Darstellung des Zusammenhangs konstruiert ein Fehlverhalten und/oder sogar eine Art von frühem „Einverständnis“ der Opfer mit der Missbrauchssituation. Das ist das seit Jahrzenten übliche „Blaming the victim“. Schlimm, dass das vom Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Ulm und Fachlichen Berater der Bundesregierung beim Thema sexualisierte Kindesmisshandlung kommt.</p>
<p>Wie gesagt: Es ist nicht klar – da wir nicht dabei waren – welche Aussagen der Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Ulm tatsächlich gemacht hat und was die Schlüsse und Interpretationen des Redakteurs aus dem Referat von Fegert sind. So oder so aber machen diese Einlassungen deutlich, wie weit wir noch von der tatsächlichen Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt vorwiegend an Mädchen, vorwiegend von Männern und vorwiegend in der Familie und den komplexen Zusammenhängen und Folgen dieser massiven Grundgesetz- und Körperverletzungen entfernt sind.</p>
<p>Zwei Jahre nachdem sich „gut situierte Männer“ als Opfer von sexualisierter Kindesmisshandlung in so genannten „Kaderschmieden“ geoutet haben, ist das „Wissen“ über sexualisierte Gewalt an Kindern und deren lebenslänglichen Folgen und volkswirtschaftlichen Schäden sowohl bei den so genannten „Expert/innen“, wie leider auch in den Medien (und ihrem ungeheuerlichen gesellschaftlichen Einfluss) erschreckend von veralteten, klischeehaften, populistischen und klar täterperspektivischen Vorstellungen geprägt.</p>
<p>Es ist noch ein so weiter Weg.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2010/11/11/fegert-nennt-missbrauchsopfer-%e2%80%9elugner%e2%80%9c-2/" target="_blank">Fegert nennt Missbrauchsopfer Lügner</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2010/11/16/acht9-interview-sorgt-fur-wirbel/" target="_blank">Interview sorgt für Wirbel</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2010/12/28/kindesmissbrauch-einseitig/" target="_blank">Kindesmissbrauch einseitig</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/12/30/missbrauchsopfer-%e2%80%93-selbst-schuld%e2%80%a8/" target="_blank">Missbrauchsopfer? -  Selbst Schuld!</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p><em>Bitte weiter twittern,</em><br />
<em>Bitte auf Facebook sharen und bei Twitter publik machen.</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Aufklärung auf katholisch</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/29/aufklarung-auf-katholisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 19:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 29.03.2012 Von Anna Loll und Peter Wensierski Vertuschung statt Aufdeckung: Schont ausgerechnet der Missbrauchsbeauftragte und Trierer Bischof Stephan Ackermann Kinderschänder? In seinem Bistum scheinen die Aufklärer zum Schweigen verdammt zu sein. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 29.03.2012</p>
<p>Von Anna Loll und Peter Wensierski</p>
<p>Vertuschung statt Aufdeckung: Schont ausgerechnet der Missbrauchsbeauftragte und Trierer Bischof Stephan Ackermann Kinderschänder? In seinem Bistum scheinen die Aufklärer zum Schweigen verdammt zu sein.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,824116,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Aufklärung auf Katholisch </title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/25/aufklarung-auf-katholisch%e2%80%a8/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 18:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[derStandard.at 25.03.2012 Kommentar von Martin Kaltenbrunner Aufklärung auf Katholisch  Zwei Jahre nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle im Stift Kremsmünster sehen die Konsequenzen der Kirchenführung aus Sicht der Opfer dürftig aus &#8211; Zwischenbilanz eines Konvikt-Absolventen Zwei Jahre ist es nun her, seit ein ehemaliger Schüler des Stiftsgymnasiums Kremsmünster das Schweigen gebrochen hat. Zwei Jahre ist es nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>derStandard.at 25.03.2012</p>
<p>Kommentar von Martin Kaltenbrunner</p>
<p><strong>Aufklärung auf Katholisch </strong></p>
<p>Zwei Jahre nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle im Stift Kremsmünster sehen die Konsequenzen der Kirchenführung aus Sicht der Opfer dürftig aus &#8211; Zwischenbilanz eines Konvikt-Absolventen</p>
<p>Zwei Jahre ist es nun her, seit ein ehemaliger Schüler des Stiftsgymnasiums Kremsmünster das Schweigen gebrochen hat. Zwei Jahre ist es nun auch her, seit Abt Ambros Ebhart nach anfänglichem Zögern eine umfassende Aufklärung der Missbrauchs- und Gewaltfälle im Stift Kremsmünster angekündigt hat.</p>
<p>Mit Unterstützung prominenter Medienberater wurde die Öffentlichkeit mittlerweile davon in Kenntnis gesetzt, dass hier nicht, wie anfänglich reflexartig behauptet wurde, &#8220;einer nach 20 Jahren sich etwas zusammengereimt hat&#8221;, sondern dass es durchaus einschlägige Neigungen gewisser Mitbrüder gegeben haben soll, über die man intern aber oft nur &#8221; gewitzelt&#8221; hätte. Der Abt hat seither auch in jedem Interview gebetsmühlenartig wiederholt, dass er sich schon bei jedem der Opfer mehrmals persönlich entschuldigt habe, und jene seine Geste auch freundlich und dankbar entgegengenommen hätten.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/1332323735095/Martin-Kaltenbrunner-Aufklaerung-auf-Katholisch" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Stiftsleitung von Kremsmünster schützte pädophilen Mitbruder     </title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/25/stiftsleitung-von-kremsmunster-schutzte-padophilen-mitbruder-%e2%80%a8/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 18:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[derStandard.at 25.03.2012 Man sei schockiert, Konkretes habe man aber nicht gewusst: Die Verteidigungslinie des Stifts Kremsmünster ist klar definiert &#8211; Polizeiliche Akten belegen aber gezielte Vertuschung Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>derStandard.at 25.03.2012</p>
<p>Man sei schockiert, Konkretes habe man aber nicht gewusst: Die Verteidigungslinie des Stifts Kremsmünster ist klar definiert &#8211; Polizeiliche Akten belegen aber gezielte Vertuschung</p>
<p><a href="http://derstandard.at/1332323729198/Stiftsleitung-von-Kremsmuenster-schuetzte-paedophilen-Mitbruder" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>„Vertuschung statt Aufklärung von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/25/%e2%80%9evertuschung-statt-aufklarung-von-missbrauchsfallen-in-der-katholischen-kirche/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 07:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[wochenblatt 25.03.2012 Gegen den Missbrauchsbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, gibt es neue Vorwürfe. Bereits letzte Woche hatte der Spiegel berichtet, in der Diözese Ackermanns seien Priester nur versetzt worden, denen man sexuellen Missbrauch vorwerfe. Weiter lesen&#8230; Mehr auf netzwerkB: Hilfe-Missbrauch Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung Ende der Parallelgesellschaft Missbrauchsbeauftragter schont Padophile Stellungnahme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wochenblatt 25.03.2012</p>
<p>Gegen den Missbrauchsbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, gibt es neue Vorwürfe. Bereits letzte Woche hatte der Spiegel berichtet, in der Diözese Ackermanns seien Priester nur versetzt worden, denen man sexuellen Missbrauch vorwerfe.</p>
<p><a href="http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/ueberregionales/-Vertuschung-statt-Aufklaerung-von-Missbrauchsfaellen-in-der-katholischen-Kirche;art5578,103381" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a><span id="more-12661"></span></p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/03/23/12637/" target="_blank">Hilfe-Missbrauch</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/03/22/kein-verzicht-auf-die-einrede-der-verjahrung/" target="_blank">Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/03/20/ende-der-parallelgesellschaft/" target="_blank">Ende der Parallelgesellschaft</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/03/18/missbrauchsbeauftragter-schont-padophile-stellungnahme-der-bischoflichen-pressestelle-trier/" target="_blank">Missbrauchsbeauftragter schont Padophile Stellungnahme</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ende der Parallelgesellschaft</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/20/ende-der-parallelgesellschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 11:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[taz.de 20.03.2012 Der Mann, der in der Öffentlichkeit das Gesicht der Kirche für Aufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt ist, soll selbst Pädosexuelle beschäftigt haben. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>taz.de 20.03.2012</p>
<p>Der Mann, der in der Öffentlichkeit das Gesicht der Kirche für Aufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt ist, soll selbst Pädosexuelle beschäftigt haben.</p>
<p><a href="http://www.taz.de/Paedophilie-in-der-katholischen-Kirche/!89957/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile: Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle Trier</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/18/missbrauchsbeauftragter-schont-padophile-stellungnahme-der-bischoflichen-pressestelle-trier/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 17:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Bistum Trier 18.03.2012 Veröffentlichung bei SPIEGEL-Online vom 18. März 2012 Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle Trier Unter der Überschrift „Bischof Ackermann – Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile“ berichtet SPIEGEL Online am 18. März 2012. Es kann aber gar keine Rede davon sein, dass Bischof Ackermann von der „Null-Toleranz-Linie“ gegenüber dem Verbrechen des sexuellen Missbrauchs abweicht. „Sexueller Missbrauch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>Bistum Trier 18.03.2012</div>
<div>Veröffentlichung bei SPIEGEL-Online vom 18. März 2012</div>
<div>Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle Trier</div>
</div>
<p>Unter der Überschrift „Bischof Ackermann – Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile“ berichtet <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,822002,00.html" target="_blank">SPIEGEL Online</a> am 18. März 2012. Es kann aber gar keine Rede davon sein, dass Bischof Ackermann von der „Null-Toleranz-Linie“ gegenüber dem Verbrechen des sexuellen Missbrauchs abweicht. „Sexueller Missbrauch, vor allem an Kindern und Jugendlichen ist eine verabscheuungswürdige Tat. Dies gilt besonders, wenn Kleriker oder Ordensangehörige sie begehen“, so heißt es in den überarbeiteten Leitlinien der DBK, die seit dem 1. September 2010 in Kraft sind.</p>
<p><a href="http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=C79B70486C56A5549530E4F1B2180E4B&amp;MODULE=Frontend&amp;ACTION=ViewPageView&amp;PageView.PK=7&amp;Document.PK=98059" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2012/03/18/katholischer-missbrauchsbeauftragter-schont-padophile/" target="_blank">Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Padophile</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/18/katholischer-missbrauchsbeauftragter-schont-padophile/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/03/18/katholischer-missbrauchsbeauftragter-schont-padophile/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 08:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 18.03.2012 Der Trierer Bischof Stephan Ackermann beschäftigt nach SPIEGEL-Informationen in seinem Bistum sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 18.03.2012</p>
<p>Der Trierer Bischof Stephan Ackermann beschäftigt nach SPIEGEL-Informationen in seinem Bistum sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,822002,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Piratenpartei für Pädokriminelle interessant ist</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/16/warum-die-piratenpartei-fur-padokriminelle-interessant-ist/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 07:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=12541</guid>
		<description><![CDATA[netzwerkB 16.03.2012 Warum die Piratenpartei für Pädokriminelle interessant ist Wir benutzen bewusst den Begriff „pädokriminell“ und nicht „pädophil“, weil diese Menschen kriminell sind und weil der Begriff „pädophil“ beschönigend ist („Pädophile“ lieben Kinder nicht, denn Liebe schließt – sexualisierte &#8211; Gewalt aus) Das politische Hauptthema der Piraten ist die größtmögliche Freiheit im Internet für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 16.03.2012</p>
<p><strong>Warum die Piratenpartei für Pädokriminelle interessant ist</strong></p>
<p>Wir benutzen bewusst den Begriff „pädokriminell“ und nicht „pädophil“, weil diese Menschen kriminell sind und weil der Begriff „pädophil“ beschönigend ist („Pädophile“ lieben Kinder nicht, denn Liebe schließt – sexualisierte &#8211; Gewalt aus)<span id="more-12541"></span></p>
<p>Das politische Hauptthema der Piraten ist die größtmögliche Freiheit im Internet für die Nutzer, was auch die Möglichkeit der Verbreitung von Kinderfolterdokumenten (im Täterjargon „Kinderpornographie“ genannt) einschließt. Gleichzeitig wehrt sich die Partei gegen polizeilichen bzw. staatsanwaltlichen Zugriff auf das Internet, was eben auch die Ahndung der Herstellung und Verbreitung von Kinderfolterdokumenten erschwert oder unmöglich macht. Unter dem Vorwand der Angst vor Zensur vertritt die Piratenpartei genau die gleichen Interessen wie pädokriminelle Täter.</p>
<p>Innerhalb der Piraten gibt es Strömungen (hier z.B. der Landesverband Bayern), die sich deutlich gegen Pädokriminalität äußern und z.B. vehement insistiert haben, als eine Diskussionsveranstaltung mit Piraten und Mitgliedern einer Pädokriminellen-Vereinigung stattfinden sollte:<br />
<a href="http://wiki.piratenpartei.de/Aufruf_zur_Unterlassung" target="_blank">http://wiki.piratenpartei.de/Aufruf_zur_Unterlassung</a></p>
<p>Dagegen meinte der Bezirksverband Freiburg, dass es diesbezüglich kein „Diskussionsverbot“ geben solle und die Meinungsvielfalt gewährleistet sein müsse…<br />
<a href="http://wiki.piratenpartei.de/F%C3%BCr_Meinungsvielfalt" target="_blank">http://wiki.piratenpartei.de/F%C3%BCr_Meinungsvielfalt</a></p>
<p>Dass es innerhalb einer Partei einerseits Menschen gibt, die sich der Problematik bewusst sind und sich in Betroffene hineinversetzen können und daher eindeutig gegen sexualisierte Gewalt an Kindern Stellung nehmen und andererseits unsensible, ewig gestrige, die dieses Thema verharmlosen und dadurch die Täter schützen, ist nicht ungewöhnlich. Diese Polarisierung gibt es in jeder Partei. Anders bei den Piraten ist, dass durch ihre Transparenz diese verschiedenen Sichtweisen an die Öffentlichkeit gelangen.</p>
<p>Weitaus problematischer ist die Tatsache, dass Parteimitglied Bodo Thiesen, der einige Zeit Ersatzmitglied des Bundesschiedsgerichtes war und auch schon durch rechtsextreme Äußerungen unangenehm aufgefallen ist sehr fragwürdige Äußerungen zum Thema „Pädophilie“ gemacht hat. Dies zwar als „private Meinung“, aber dennoch innerhalb seiner politischen Forderungen auf der Piraten-Internetplattform:<br />
<a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Bodo_Thiesen/Meine_politischen_Forderungen#.C2.A7184b_-_Verbreitung.2C_Erwerb_und_Besitz_kinderpornographischer_Schriften  " target="_blank">http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Bodo_Thiesen/Meine_politischen_Forderungen#.C2.A7184b_-_Verbreitung.2C_Erwerb_und_Besitz_kinderpornographischer_Schriften  </a></p>
<p>Da heißt es z.B. „Pädophilie ist eine sexuelle Fehlneigung, die dazu führt, dass die Pädophilen von Kindern sexuell erregt werden. Diese Fehlneigung lässt sich ebenso schlecht korrigieren, wie z.B. die Homosexualität, die auch viele Jahrhunderte verteufelt wurde.“</p>
<p>Diese Meinung entspringt eindeutig der Tätersichtweise und lässt die Sichtweise der Opfer völlig außer acht, denn ausgeübte „Pädophilie“ ist Gewalt mit sexuellen Mitteln und keine „Fehlneigung“. Indem er also durch die Blume sagt, dass Pädokriminelle „verteufelt“ würden argumentiert er moralisch, meint aber im nächsten Abschnitt „Für die Moral ist die Kirche zuständig, nicht der Gesetzgeber.“ Dieses Zitat zeigt ein sehr krudes Verständnis der Bundesrepublik. Denn wenn Staat und Kirche getrennt sind muss der Staat/Gesetzgebung/Politik also unmoralisch sein? Geben die im Grundgesetz verankerten Menschenrechte nicht genügend Unterbau, um moralisch zu handeln? Nur mal so als Nachtrag zum Geschichtsunterricht: Die Menschenrechte wurden gegen den erbitterten Widerstand der Kirche durchgesetzt. Dennoch beansprucht die Kirche die Moral für sich! Das sollte doch zu denken geben.</p>
<p>Das Argument mit der Delegierung der Moral an die Kirche ist umso schräger, da ja nun bekannt ist, dass die Kirche eben NICHT für die Moral zuständig ist, wenn es um die sexualisierte Gewalt ihrer Priester gegen Kinder geht (Verbrechen an Kindern und die anschließende Vertuschung).</p>
<p>Aber es kommt noch schlimmer:</p>
<p>Zitat Thiesen: „Versetzen wir uns mal in einen Pädophilen. Wir wissen ob der Strafbarkeit von Sex mit Kindern und sehen das auch ein (die meisten Pädophilen werden nicht zu sexuellen Straftätern, das passiert nur einer kleinen Randgruppe). Was bleiben uns für Möglichkeiten der sexuellen Befriedigung? Bücher, Zeichnungen usw. die der sexuellen Befriedigung dienen könnten, sind alle verboten &#8211; bereits der Besitz davon. Jetzt verlassen wir mal kurz das Rollenspiel und überlegen uns, wie wir uns fühlen würden, wenn wir a) kein Sex mit Freund/Freundin/Ehepartner(in) haben könnten (ohne uns strafbar zu machen), b) keine Pornos, Liebesromane etc. sehen und lesen dürften und c) unsere Phantasien nicht niederschreiben dürfen &#8211; nichtmal in ein Tagebuch. Enthaltsamkeit das ganze Leben lang. Wer ist dazu fähig, bitte Hände hoch. Aha. Aber genau das verlangen wir von den Pädophilen. Unter dieser Voraussetzung erstaunt es mich ehrlich gesagt, daß so extrem wenig passiert &#8211; geachtet der rund 100 Tausend Pädohilen, die alleine in Deutschland leben &#8211; oder aber, die Dunkelziffer ist bedeutend höher, als man sich das eingestehen will.</p>
<p>Ich stelle hiermit die provokante These auf, dass der Verbot Kinderpornographischer Schriften nach §184b tendenziell eher schädlich als nützlich ist.“</p>
<p>Sexualisierte Gewalt gegen Kinder bzw. das Konsumieren von Kinderfolterdokumenten mit Sexualität zwischen Erwachsenen gleichzusetzen ist eine Ungeheuerlichkeit. Bodo Thiesen outet sich hier als Täterschützer. Das ist eine eindeutige Signalwirkung in Richtung der pädokriminellen Wähler. Thiesen hat sich unseres Wissens von diesen Äußerungen nicht distanziert noch ist er von anderen Piraten dazu aufgefordert worden. Die Diskussionsseite zu seinen politischen Forderungen ist nicht aufrufbar. Ein Parteiausschlußverfahren wurde zwar 2009 wegen seiner rechtsextremen Äußerungen (und nur deretwegen!) eröffnet, aber unseres Wissens ist er immer noch Parteimitglied.</p>
<p>So lange die Piratenpartei solche Meinungen wie die von Thiesen zulässt und zudem nicht offiziell Stellung zu dieser Thematik bezieht, bleibt sie für Pädokriminelle interessant. Ob als wählbare Partei oder gar für eine aktive Mitgliedschaft.</p>
<p>Es würde uns nicht wundern, wenn demnächst aus irgendeiner Piratenecke der Ruf nach der Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern laut würde.</p>
<p>Wie damals bei den GRÜNEN.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><em>Bitte weiter twittern,</em></p>
<p><em>Bitte auf Facebook sharen und bei Twitter publik machen.</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das Kind leidet ein Leben lang, der Angeklagte nur auf Bewährung.&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/14/das-kind-leidet-ein-leben-lang-der-angeklagte-nur-auf-bewahrung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/03/14/das-kind-leidet-ein-leben-lang-der-angeklagte-nur-auf-bewahrung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 07:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[rbb-online.de 13.03.2012 Missbrauchsprozess gegen Parkeisenbahn-Mitarbeiter Im Prozess gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Parkeisenbahn in der Berliner Wuhlheide hat das Amtsgericht Tiergarten am Dienstag das Urteil gesprochen. Ein früherer Mitarbeiter erhielt eine 18-monatige Bewährungsstrafe. Weiter lesen&#8230; &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>rbb-online.de 13.03.2012</p>
<p>Missbrauchsprozess gegen Parkeisenbahn-Mitarbeiter</p>
<p>Im Prozess gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Parkeisenbahn in der Berliner Wuhlheide hat das Amtsgericht Tiergarten am Dienstag das Urteil gesprochen. Ein früherer Mitarbeiter erhielt eine 18-monatige Bewährungsstrafe.</p>
<p><a href="http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau_20120313_park.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Holland: Kinderschänder missbrauchte Buben drei Jahrzehnte lang</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/12/holland-kinderschander-missbrauchte-buben-drei-jahrzehnte-lang/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 18:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Presse.com 12.03.2012 Die Bewohner eines niederländischen Dorfes waren informiert. Der Mann wurde aber niemals angezeigt. Alle schauten weg. Dreißig Jahre lang konnte ein Kinderschänder unbehelligt Minderjährige sexuell missbrauchen. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Presse.com 12.03.2012</p>
<p>Die Bewohner eines niederländischen Dorfes waren informiert. Der Mann wurde aber niemals angezeigt. Alle schauten weg. Dreißig Jahre lang konnte ein Kinderschänder unbehelligt Minderjährige sexuell missbrauchen.</p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/panorama/welt/739653/Holland_Kinderschaender-missbrauchte-Buben-drei-Jahrzehnte-lang?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Viele Eltern greifen bei der Erziehung noch immer zu Gewalt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/03/12/viele-eltern-greifen-bei-der-erziehung-noch-immer-zu-gewalt/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[OPEN REPORT 12.03.2012 Körperliche Züchtigung nur leicht rückläufig &#8211; Mehr Gewalt in kinderreichen Familien Berlin (dapd). Viele Eltern bestrafen ihre Kinder nach wie vor mit Schlägen. Die körperliche Züchtigung sei aus den Familien noch immer nicht verschwunden, sagte der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, am Montag in Berlin. Zwar sei die Gewalt rückläufig. Vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OPEN REPORT 12.03.2012</p>
<p>Körperliche Züchtigung nur leicht rückläufig &#8211; Mehr Gewalt in kinderreichen Familien</p>
<p>Berlin (dapd). Viele Eltern bestrafen ihre Kinder nach wie vor mit Schlägen. Die körperliche Züchtigung sei aus den Familien noch immer nicht verschwunden, sagte der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, am Montag in Berlin. Zwar sei die Gewalt rückläufig.</p>
<p>Vier von zehn Vätern und Müttern bestraften ihre Kinder aber noch immer mit einem &#8220;Klaps auf den Po&#8221;. Die Studie im Auftrag der Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; zeige außerdem, dass Jungen häufiger als Mädchen geschlagen würden und dass es in kinderreichen Familien eher zu Gewalt komme.</p>
<p>Laut der Befragung bestrafen 40 Prozent (2006: 46 Prozent) der Eltern ihr Kind mit einem &#8220;Klaps auf den Po&#8221;, 10 Prozent (2006: 11 Prozent) geben eine Ohrfeige und 4 Prozent (2006: 6 Prozent) versohlen ihrem Kind nach eigener Aussage den Hintern. Als Hauptgründe gaben die Eltern an, dass ihre Kinder unverschämt gewesen seien, nicht gehorcht oder sich aggressiv verhalten hätten.</p>
<p><a href="http://www.open-report.de/artikel/Viele+Eltern+greifen+bei+der+Erziehung+noch+immer+zu+Gewalt/164079.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Wie das Bistum Regensburg Missbrauchsopfer abfertigt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/02/29/wie-das-bistum-regensburg-missbrauchsopfer-abfertigt/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/02/29/wie-das-bistum-regensburg-missbrauchsopfer-abfertigt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 20:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[regensburg-digital 29.02.2012 Demütigung in Serie Die Bischofskonferenz tagt noch bis Donnerstag in Regensburg. Mit viel Pomp und frohen Botschaften. Unter dessen speist das Bistum Missbrauchsopfer per Serienbrief ab. regensburg-digital liegen mehrere wortgleiche Schreiben vor, in denen Betroffene zu Lügnern abgestempelt werden. Erschütternd ist der Fall eines 61jährigen, der zusammen mit der Missbrauchsbeauftragten der Diözese seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>regensburg-digital 29.02.2012</p>
<p><strong>Demütigung in Serie</strong></p>
<p>Die Bischofskonferenz tagt noch bis Donnerstag in Regensburg. Mit viel Pomp und frohen Botschaften. Unter dessen speist das Bistum Missbrauchsopfer per Serienbrief ab. regensburg-digital liegen mehrere wortgleiche Schreiben vor, in denen Betroffene zu Lügnern abgestempelt werden. Erschütternd ist der Fall eines 61jährigen, der zusammen mit der Missbrauchsbeauftragten der Diözese seinen einstigen Peiniger getroffen hat. Der bat ihn um Verzeihung. Die Diözese kann die Schilderungen des Mannes dennoch „nicht nachvollziehen“. Die Bischofskonferenz äußert sich zum Verhalten der Regensburger Diözese nicht.</p>
<p><a href="http://www.regensburg-digital.de/demuetigung-in-serie/29022012/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Hofer nach Missbrauchsvorwürfen zurück im Amt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/02/23/hofer-nach-missbrauchsvorwurfen-zuruck-im-amt/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/02/23/hofer-nach-missbrauchsvorwurfen-zuruck-im-amt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 10:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Salzburger Nachrichten 23.02.2012 Der ehemalige Salzburger Domprediger Peter Hofer kehrt als Pfarrprovisor nach St. Jakob am Thurn zurück. Am Aschermittwoch hielt er seine erste Predigt. Eine Frau wirft dem 48-Jährigen nach wie vor sexuellen Missbrauch vor. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salzburger Nachrichten 23.02.2012</p>
<p>Der ehemalige Salzburger Domprediger Peter Hofer kehrt als Pfarrprovisor nach St. Jakob am Thurn zurück. Am Aschermittwoch hielt er seine erste Predigt. Eine Frau wirft dem 48-Jährigen nach wie vor sexuellen Missbrauch vor.</p>
<p><a href="http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/hofer-haelt-nach-missbrauchsvorwuerfen-erste-predigt-4800/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kein kirchenrechtliches Verfahren gegen Salzburger Ex-Domprediger</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/02/02/kein-kirchenrechtliches-verfahren-gegen-salzburger-ex-domprediger/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[SALZBURG 24  02 02.2012 Nach den von einer Salzburgerin erhobenen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs wird kein kanonisches Strafverfahren gegen den ehemaligen Salzburger Domprediger Peter Hofer eingeleitet. Zu diesem Ergebnis ist jetzt die Glaubenskongregation im Vatikan in Rom gekommen. Die Vorwürfe seien nach geltendem kirchlichen Recht ausführlich untersucht worden, informierte am Donnerstag die Erzdiözese Salzburg. Hofer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SALZBURG 24  02 02.2012</p>
<p>Nach den von einer Salzburgerin erhobenen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs wird kein kanonisches Strafverfahren gegen den ehemaligen Salzburger Domprediger Peter Hofer eingeleitet.</p>
<p>Zu diesem Ergebnis ist jetzt die Glaubenskongregation im Vatikan in Rom gekommen. Die Vorwürfe seien nach geltendem kirchlichen Recht ausführlich untersucht worden, informierte am Donnerstag die Erzdiözese Salzburg.</p>
<p><strong>Hofer kann als Domprediger zurückkehren</strong></p>
<p><a href="http://www.salzburg24.at/kein-kirchenrechtliches-verfahren-gegen-salzburger-ex-domprediger/3158451" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Eliteschule Collegium Josephinum</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/02/01/eliteschule-collegium-josephinum/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Redemptoristen/Josephinum Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 1.02.2012 Anzeige gegen Pater Pädo Das Collegium Josephinum, eine katholische Jungenschule in Bonn, gilt als Eliteschmiede. Nun haben Eltern Anzeige erstattet wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen. Die Schulleitung wiegelt ab &#8211; und suspendiert einen Pater. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 1.02.2012</p>
<p>Anzeige gegen Pater Pädo</p>
<p>Das Collegium Josephinum, eine katholische Jungenschule in Bonn, gilt als Eliteschmiede. Nun haben Eltern Anzeige erstattet wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen. Die Schulleitung wiegelt ab &#8211; und suspendiert einen Pater.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,812392,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Schmerzengeld für Doktorspiele</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/22/schmerzengeld-fur-doktorspiele/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Presse.com 22.01.2012 Privatsphäre. Ein Mann wurde strafrechtlich freigesprochen, obwohl er die Intimsphäre eines siebenjährigen Mädchen verletzt hatte. Zivilrechtlich hat er aber Schadenersatz zu leisten. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Presse.com 22.01.2012</p>
<p>Privatsphäre. Ein Mann wurde strafrechtlich freigesprochen, obwohl er die Intimsphäre eines siebenjährigen Mädchen verletzt hatte. Zivilrechtlich hat er aber Schadenersatz zu leisten.</p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/725918/Schmerzengeld-fuer-Doktorspiele?_vl_backlink=/home/recht/rechtwirtschaft/index.do" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Gericht wehrt sich gegen Kritik an Lehrer-Freispruch</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/18/gericht-wehrt-sich-gegen-kritik-an-lehrer-freispruch/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/01/18/gericht-wehrt-sich-gegen-kritik-an-lehrer-freispruch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[DIE RHEINPFALZ 18.01.2012 OLG: Kein &#8220;Obhutsverhältnis&#8221; zwischen 32-Jährigem und 14-Jähriger &#8211; Besseren Schutz vor sexuellem Missbrauch gefordert KOBLENZ (nob). Das Oberlandesgericht Koblenz (OLG) fordert von der Politik eine Überprüfung, wie der gesetzliche Schutz für Schülerinnen und Schüler vor sexuellem Missbrauch durch Lehrkräfte verbessert werden kann. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE RHEINPFALZ 18.01.2012</p>
<p>OLG: Kein &#8220;Obhutsverhältnis&#8221; zwischen 32-Jährigem und 14-Jähriger &#8211; Besseren Schutz vor sexuellem Missbrauch gefordert</p>
<p>KOBLENZ (nob). Das Oberlandesgericht Koblenz (OLG) fordert von der Politik eine Überprüfung, wie der gesetzliche Schutz für Schülerinnen und Schüler vor sexuellem Missbrauch durch Lehrkräfte verbessert werden kann.</p>
<p><a href="http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&amp;tpl=rhpMsg_thickbox.html&amp;path=/rhp/lokal&amp;id=8569431" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauchsprozess: Ministerium hält OLG-Entscheidung für realitätsfern</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/11/missbrauchsprozess-ministerium-halt-olg-entscheidung-fur-realitatsfern/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/01/11/missbrauchsprozess-ministerium-halt-olg-entscheidung-fur-realitatsfern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 19:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Rhein-Zeitung 11.01.2012 Mainz/Koblenz &#8211; Scharf kritisiert hat das Bildungsministerium in Mainz den Freispruch des Lehrers aus dem Kreis Neuwied. Dieser war wegen sexuellen Missbrauchs einer 14-jährigen Schülerin angeklagt. Dass das OLG hier kein dauerhaftes Obhutsverhältnis sieht, &#8220;werde der schulischen Realität nicht gerecht&#8221;, so das Ministerium. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rhein-Zeitung 11.01.2012</p>
<p>Mainz/Koblenz &#8211; Scharf kritisiert hat das Bildungsministerium in Mainz den Freispruch des Lehrers aus dem Kreis Neuwied. Dieser war wegen sexuellen Missbrauchs einer 14-jährigen Schülerin angeklagt. Dass das OLG hier kein dauerhaftes Obhutsverhältnis sieht, &#8220;werde der schulischen Realität nicht gerecht&#8221;, so das Ministerium.</p>
<p><a href="http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Kritik-an-Freispruch-fuer-Neuwieder-Lehrer-_arid,364049.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Athen: Aufregung um Pädophilen-Beihilfe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/10/athen-aufregung-um-padophilen-beihilfe/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/01/10/athen-aufregung-um-padophilen-beihilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[KURIER 10.01.2012 Griechische Behinderten-Vereine laufen gegen die Entscheidung der Regierung Sturm, Pädophilie als Behinderung anzuerkennen. Große Aufregung herrscht in Griechenland über den Umgang mit Pädophilen. Laut der Nachrichtenagentur AP soll Pädophilie demnach als staatlich anerkannte Behinderung aufscheinen. Die Regierung hat in diesem Sinne eine erweiterte Liste mit allen staatlich anerkannten Behinderungen beschlossen. Die neue Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KURIER 10.01.2012</p>
<p>Griechische Behinderten-Vereine laufen gegen die Entscheidung der Regierung Sturm, Pädophilie als Behinderung anzuerkennen.<br />
Große Aufregung herrscht in Griechenland über den Umgang mit Pädophilen. Laut der Nachrichtenagentur AP soll Pädophilie demnach als staatlich anerkannte Behinderung aufscheinen. Die Regierung hat in diesem Sinne eine erweiterte Liste mit allen staatlich anerkannten Behinderungen beschlossen. Die neue Liste umfasst neben Pädophilen auch Exhibitionisten und Kleptomanen.</p>
<p><a href="http://kurier.at/nachrichten/4480571-athen-aufregung-um-paedophilen-beihilfe.php" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>1.000 Euro pauschal für Opfer der Odenwaldschule</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/06/1-000-euro-pauschal-fur-opfer-der-odenwaldschule/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/01/06/1-000-euro-pauschal-fur-opfer-der-odenwaldschule/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Odenwaldschule]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[ZEIT ONLINE 6.01.2012 Die Odenwaldschule gefährdet die Aussöhnung mit den Opfern In der Vorweihnachtszeit ging die Nachricht weitgehend unter: 1.000 Euro pauschal sollen ehemalige Schüler der Odenwaldschule erhalten, die dort Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Im Einzelfall kann sich der Betrag auf bis zu 10.000 Euro erhöhen. Mehr aber soll es nicht geben, ganz gleich, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZEIT ONLINE 6.01.2012</p>
<p>Die Odenwaldschule gefährdet die Aussöhnung mit den Opfern</p>
<p>In der Vorweihnachtszeit ging die Nachricht weitgehend unter: 1.000 Euro pauschal sollen ehemalige Schüler der Odenwaldschule erhalten, die dort Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Im Einzelfall kann sich der Betrag auf bis zu 10.000 Euro erhöhen. Mehr aber soll es nicht geben, ganz gleich, wie viel der Einzelne über die Jahre und Jahrzehnte bereits in Therapien investiert hat. Wer Geld haben möchte, muss einen Antrag bei der schuleigenen Stiftung »Brücken bauen« stellen.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2012/02/C-Seitenhieb" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Nürnberg: Frauen protestieren gegen Inzest-Urteil</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/12/28/nurnberg-frauen-protestieren-gegen-inzest-urteil/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/12/28/nurnberg-frauen-protestieren-gegen-inzest-urteil/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 17:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Demo]]></category>
		<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[innsalzach24.de 28.12.2011 Nürnberg &#8211; Mit einer Mahnwache haben am Mittwoch in Nürnberg SPD-Frauen und Mitglieder einer Selbsthilfeinitiative gegen das Urteil im Nürnberger Inzest-Prozess protestiert. Mit der Aktion wollten die zwei Dutzend Teilnehmer zugleich “allen Betroffenen von sexualisierter Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung“ gedenken, wie es auf einem Flugblatt hieß. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte Mitte Dezember einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>innsalzach24.de 28.12.2011</p>
<p>Nürnberg &#8211; Mit einer Mahnwache haben am Mittwoch in Nürnberg SPD-Frauen und Mitglieder einer Selbsthilfeinitiative gegen das Urteil im Nürnberger Inzest-Prozess protestiert.<span id="more-11778"></span></p>
<p>Mit der Aktion wollten die zwei Dutzend Teilnehmer zugleich “allen Betroffenen von sexualisierter Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung“ gedenken, wie es auf einem Flugblatt hieß. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte Mitte Dezember einen 69 Jahre alten Rentner wegen Beischlafs mit seiner Tochter zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, obwohl die Frau ihrem Vater fast 500-fache Vergewaltigung vorgeworfen hatte. Das Urteil wurde vielfach als zu milde kritisiert.<br />
Die Vorsitzende der Selbsthilfeinitiative Lela, Rosemarie Gebhardt, forderte eine Ende der Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch. “Das wäre ein Zeichen für die Opfer, dass man sie ernst nimmt.“ Zugleich sollten damit potenzielle Täter stärker abgeschreckt werden. “Das Opfer leidet lebenslang unter der Tat, die Taten sind dagegen verjährt. Das Gleichgewicht stimmt nicht“, kritisierte Gebhardt.</p>
<p><a href="http://www.innsalzach24.de/nachrichten/bayern-lby/nuernberg-frauen-protestieren-gegen-inzest-urteil-1544995.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Haftstrafe für Inzest-Vater von Willmersbachnachrichten</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/12/19/haftstrafe-fur-inzest-vater-von-willmersbachnachrichten/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/12/19/haftstrafe-fur-inzest-vater-von-willmersbachnachrichten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[nachrichten.t-online.de 19.12.2011 Er hat über Jahrzehnte hinweg mit seiner eigenen Tochter geschlafen, aber nach Ansicht der Richter nicht gegen deren Willen: Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen 69 Jahre alten Rentner aus Bayern wegen Inzests zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Den Vergewaltigungsvorwurf ließ das Gericht dabei fallen. Es sei nicht nachweisbar, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nachrichten.t-online.de 19.12.2011</p>
<p>Er hat über Jahrzehnte hinweg mit seiner eigenen Tochter geschlafen, aber nach Ansicht der Richter nicht gegen deren Willen: Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einen 69 Jahre alten Rentner aus Bayern wegen Inzests zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Den Vergewaltigungsvorwurf ließ das Gericht dabei fallen. Es sei nicht nachweisbar, dass der Angeklagte Adolf B. seine Tochter mit Gewalt zum Geschlechtsverkehr gezwungen habe, hieß es in der Urteilsbegründung.</p>
<p><a href="http://nachrichten.t-online.de/inzest-prozess-von-willmersbach-haftstrafe-fuer-vater/id_52500564/index" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Sexueller Missbrauch durch Pfarrer in Eudenbach</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/12/05/sexueller-missbrauch-durch-pfarrer-in-eudenbach/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 12:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[General Anzeiger 5.12.2011 Von Hansjürgen Melzer EUDENBACH In der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Mariä Himmelfahrt in Eudenbach hat es einen Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Pfarrer gegeben. Bei dem Geistlichen, der zum Täter wurde, handelt es sich um Joseph Weyler, der von Juni 1981 bis Mai 1993 im Oberhau tätig war. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>General Anzeiger 5.12.2011</p>
<p>Von Hansjürgen Melzer</p>
<p>EUDENBACH</p>
<p>In der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Mariä Himmelfahrt in Eudenbach hat es einen Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Pfarrer gegeben. Bei dem Geistlichen, der zum Täter wurde, handelt es sich um Joseph Weyler, der von Juni 1981 bis Mai 1993 im Oberhau tätig war.</p>
<p><a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Sexueller-Missbrauch-durch-Pfarrer-in-Eudenbach-article574653.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kantor wegen 15 Fällen angeklagt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/18/kantor-wegen-15-fallen-angeklagt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 06:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=11071</guid>
		<description><![CDATA[Lübecker Nachrichten 18.11.2011 Kinder missbraucht: Kantor wegen 15 Fällen angeklagt Geesthacht/Schwarzenbek – Erst neun Jahre alt war Lisa S. aus Geesthacht, als Andreas F. (46), der Kantor der Kirchengemeinde Geesthacht, das Mädchen mit den blonden Haaren sexuell missbraucht hat. Das ist jetzt zehn Jahre her. Und es ist kein Einzelfall geblieben. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lübecker Nachrichten 18.11.2011</p>
<p>Kinder missbraucht: Kantor wegen 15 Fällen angeklagt</p>
<p>Geesthacht/Schwarzenbek – Erst neun Jahre alt war Lisa S. aus Geesthacht, als Andreas F. (46), der Kantor der Kirchengemeinde Geesthacht, das Mädchen mit den blonden Haaren sexuell missbraucht hat. Das ist jetzt zehn Jahre her. Und es ist kein Einzelfall geblieben.</p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/lokales/lauenburg/3292718/kinder-missbraucht-kantor-wegen-15-faellen-angeklagt" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>340facher Missbrauch: Stiefvater erhält Bewährungsstrafe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/09/340-facher-missbrauch-von-tochter-bewahrung-fur-vater/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/09/340-facher-missbrauch-von-tochter-bewahrung-fur-vater/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 04:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10937</guid>
		<description><![CDATA[Hit-Radio antenne 09.11.2011 Nach einem vergleichsweise milden Urteil gegen einen Sextäter aus Peine ist nun eine Diskussion über den Opferschutz entbrannt. Der Mann war gestern vom Landgericht in Braunschweig zu einer Geldstrafe und zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte seine Stieftochter 340 Mal sexuell missbraucht. Der Verband netzwerkB zeigt sich darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hit-Radio antenne 09.11.2011</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/mcvyvoKi58s?hl=de&amp;fs=1" frameborder="0" width="480" height="100"></iframe></p>
<p>Nach einem vergleichsweise milden Urteil gegen einen Sextäter aus Peine ist nun eine Diskussion über den Opferschutz entbrannt. Der Mann war gestern vom Landgericht in Braunschweig zu einer Geldstrafe und zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte seine Stieftochter 340 Mal sexuell missbraucht.</p>
<p>Der Verband netzwerkB zeigt sich darüber entsetzt und spricht von einer Verhöhnung der Opfer. Für netzwerkB-Sprecher Norbert Denef ist dieses Urteil ein Beweis dafür, dass die Täter und nicht die Opfer von sexueller Gewalt im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Der 41 jährige Angeklagte aus Peine hatte als Auslöser der Übergriffe seine Alkoholsucht genannt. Eine entsprechende Therapie werteten die Richter als strafmildernd. Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen, Christian Pfeiffer, hält die Bewährungsstrafe deshalb für angemessen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/15164827" target="_blank">newsclick.de 08.11.2011 Bewährung für Stiefvater</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,796640,00.html" target="_blank">SPIEGEL ONLINE 08.11.2011 Stiefvater erhält Bewährungsstrafe</a></p>
<p><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/15168968" target="_blank">newsclick.de 09.11.2011 Einmal wendet sich der Täter an sein Opfer</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Missbrauch &#8211; Bewährung für Stiefvater</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/08/missbrauch-bewahrung-fur-stiefvater/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 18:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[newsclick.de 08.11.2011 Von Jens Radulovic Zu einer Strafe von zwei Jahren, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung, wurde ein 41-jähriger aus dem Kreis Peine vor dem Landgericht Braunschweig verurteilt. Er gestand, seine Stieftochter in rund 340 Fällen sexuell missbraucht zu haben. Das Gericht um den Vorsitzenden Richter Manfred Teiwes verurteilte den Angeklagten darüber hinaus wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>newsclick.de 08.11.2011</p>
<p>Von Jens Radulovic</p>
<p>Zu einer Strafe von zwei Jahren, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung, wurde ein 41-jähriger aus dem Kreis Peine vor dem Landgericht Braunschweig verurteilt. Er gestand, seine Stieftochter in rund 340 Fällen sexuell missbraucht zu haben.<br />
Das Gericht um den Vorsitzenden Richter Manfred Teiwes verurteilte den Angeklagten darüber hinaus wegen des sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen zu einer Zahlung von 10.000 Euro an das Opfer. Damit folgte das Gericht weitestgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, dem sich auch die Nebenklage angeschlossen hatte.</p>
<p><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/15164827" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Wenn die Liebesnacht in der Sexualtäter-Datei endet</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/08/wenn-die-liebesnacht-in-der-sexualtater-datei-endet/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 06:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[KLEINE ZEITUNG 07.11.2011 16-Jähriger, der einvernehmlich Sex mit 12-Jähriger hatte, wurde als Sexualstraftäter verurteilt. Er ist somit in &#8220;Sexualstraftäter-Datei&#8221; geführt &#8211; wie Kinderschänder. Experten kritisieren Justiz. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KLEINE ZEITUNG 07.11.2011</p>
<p>16-Jähriger, der einvernehmlich Sex mit 12-Jähriger hatte, wurde als Sexualstraftäter verurteilt. Er ist somit in &#8220;Sexualstraftäter-Datei&#8221; geführt &#8211; wie Kinderschänder. Experten kritisieren Justiz.</p>
<p><a href="http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/2871749/wenn-liebesnacht-sexualtaeter-datei-endet.story" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Türkisches Gericht rechtfertigt Gruppenvergewaltigung</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/07/turkisches-gericht-rechtfertigt-gruppenvergewaltigung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/07/turkisches-gericht-rechtfertigt-gruppenvergewaltigung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[DER TAGESSPIEGLE 03.11.2011 Zwei Dutzend Beamte, Lehrer und Soldaten haben in der Türkei eine 13-Jährige regelmäßig vergewaltigt. Möglich, dass keiner von ihnen hinter Gitter muss. Parteien und Regierung distanzieren sich von dem Urteil. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DER TAGESSPIEGLE 03.11.2011<br />
Zwei Dutzend Beamte, Lehrer und Soldaten haben in der Türkei eine 13-Jährige regelmäßig vergewaltigt. Möglich, dass keiner von ihnen hinter Gitter muss. Parteien und Regierung distanzieren sich von dem Urteil.</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkisches-gericht-rechtfertigt-gruppenvergewaltigung/5794640.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Von der nackten Prinzessin</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/02/von-der-nackten-prinzessin/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/02/von-der-nackten-prinzessin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 16:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Promi-Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10869</guid>
		<description><![CDATA[seuddeutsche.de 29.10.2011 Lebensgeschichte der Regisseurin Eva Ionesco Von Charlotte Frank Mit vier Jahren wird Eva Ionesco als Aktmodell missbraucht. Ihre eigene Mutter fotografiert sie in erotischen Posen und verkauft die Fotos als Kunst. Nun erzählt Ionesco im Film &#8220;I&#8217;m not a f**cking princess&#8221; ihre Geschichte. Weiter lesen&#8230; Mehr auf netzwerkB Zwischen Abscheu und Faszination]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>seuddeutsche.de 29.10.2011</p>
<p>Lebensgeschichte der Regisseurin Eva Ionesco</p>
<p>Von Charlotte Frank<br />
Mit vier Jahren wird Eva Ionesco als Aktmodell missbraucht. Ihre eigene Mutter fotografiert sie in erotischen Posen und verkauft die Fotos als Kunst. Nun erzählt Ionesco im Film &#8220;I&#8217;m not a f**cking princess&#8221; ihre Geschichte.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/lebensgeschichte-der-regisseurin-eva-ionesco-von-der-nackten-prinzessin-1.1176396?ns_campaign=plista&amp;ns_mchannel=rss" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>Mehr auf netzwerkB</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/im-not-a-fcking-princess-im-kino-mamas-echte-lolita-in-paris-1.1174332" target="_blank">Zwischen Abscheu und Faszination</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/01/pfarrer-wegen-sexuellen-missbrauchs-angeklagt/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/01/pfarrer-wegen-sexuellen-missbrauchs-angeklagt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 17:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10862</guid>
		<description><![CDATA[RP ONLINE 01.11.2011 Braunschweig/Salzgitter (RPO). Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 267 Fällen ist gegen einen 46 Jahre alten Pfarrer aus Salzgitter Anklage erhoben worden. Ihm wird zudem sexueller Missbrauch von Jugendlichen in 13 Fällen vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag mitteilte&#8230;. &#8230;Unklar ist noch, ob der 46-Jährige wegen einer krankhaften homopädophilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RP ONLINE 01.11.2011</p>
<p>Braunschweig/Salzgitter (RPO). Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 267 Fällen ist gegen einen 46 Jahre alten Pfarrer aus Salzgitter Anklage erhoben worden. Ihm wird zudem sexueller Missbrauch von Jugendlichen in 13 Fällen vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag mitteilte&#8230;.</p>
<p>&#8230;Unklar ist noch, ob der 46-Jährige wegen einer krankhaften homopädophilen Neigung voll schuldfähig ist. Die Staatsanwaltschaft wartet dazu noch auf ein psychiatrisches Gutachten. Ein Termin für den Prozessbeginn steht noch nicht fest.</p>
<p><a href="http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Pfarrer-wegen-sexuellen-Missbrauchs-angeklagt_aid_1029943.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Sexueller Missbrauch zerstört auch Wahrheitsempfinden</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/30/sexueller-missbrauch-zerstort-auch-wahrheitsempfinden/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/30/sexueller-missbrauch-zerstort-auch-wahrheitsempfinden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 20:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10838</guid>
		<description><![CDATA[DIE PRESSE.com 30.10.2011 ROTRAUD A. PERNER (Die Presse) Gastkommentar. Auch heute noch wird „Verhaltensauffälligkeit“ nicht als Traumafolge erkannt und das eigene Verhalten dementsprechend angepasst. Kann man nach 40Jahren noch objektiv die Wahrheit feststellen?“, wurde ich gefragt und antwortete: Wahrheit sei wohl immer nur das, worauf man sich aufgrund subjektiver Wahrnehmungen geeinigt hätte; jeder Mensch hat ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE PRESSE.com 30.10.2011</p>
<p>ROTRAUD A. PERNER (Die Presse)</p>
<p>Gastkommentar. Auch heute noch wird „Verhaltensauffälligkeit“ nicht als Traumafolge erkannt und das eigene Verhalten dementsprechend angepasst.</p>
<p>Kann man nach 40Jahren noch objektiv die Wahrheit feststellen?“, wurde ich gefragt und antwortete: Wahrheit sei wohl immer nur das, worauf man sich aufgrund subjektiver Wahrnehmungen geeinigt hätte; jeder Mensch hat ja seine höchstpersönliche Wahrnehmung, und die hänge von vielerlei Variablen ab. Etwa davon, ob man es schafft, das eigene Erleben gegenüber „Besserwissern“ zu verteidigen. Das ist oft erst möglich, wenn man weit genug von diesen Übermächtigen entfernt ist – räumlich, aber auch zeitlich.</p>
<p>„Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität“, formulierte Bert Brecht im „Leben des Galilei“. Autorität dient oft dazu, Wahrheit zu verdrehen. Der zugehörige Rechtsgrundsatz lautet, „Beschuldigte dürfen alles ihrer Verteidigung Dienliche vorbringen“ – wahr muss es nicht sein. Unter Wahrheitspflicht stehen nur die, die Zeugnis ablegen sollen.</p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/704887/Sexueller-Missbrauch-zerstoert-auch-Wahrheitsempfinden" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Mediziner garantieren absolute Verschwiegenheit – auch wenn sich Täter über begangene Sexualstraftaten äußern</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/20/uni-klinik-leipzig-eroffnet-ambulanz-fur-padophile-%e2%80%93-therapie-soll-missbrauchstaten-verhindern/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/20/uni-klinik-leipzig-eroffnet-ambulanz-fur-padophile-%e2%80%93-therapie-soll-missbrauchstaten-verhindern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 13:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10618</guid>
		<description><![CDATA[LVZ online 19.10.2011 Uni-Klinik Leipzig eröffnet Ambulanz für Pädophile – Therapie soll Missbrauchstaten verhindern von Robert Nößler Leipzig. Männer mit pädophiler Neigung können sich seit Mittwoch in Leipzig medizinisch behandeln lassen. Das Universitätsklinikum eröffnete eine Ambulanz für Patienten mit sexueller Vorliebe für Minderjährige. Die Pädophilen erhalten dort professionelle Hilfe – anonym und kostenlos. Zielgruppe der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LVZ online 19.10.2011</p>
<p>Uni-Klinik Leipzig eröffnet Ambulanz für Pädophile – Therapie soll Missbrauchstaten verhindern<span id="more-10618"></span></p>
<p>von Robert Nößler</p>
<p>Leipzig. Männer mit pädophiler Neigung können sich seit Mittwoch in Leipzig medizinisch behandeln lassen. Das Universitätsklinikum eröffnete eine Ambulanz für Patienten mit sexueller Vorliebe für Minderjährige. Die Pädophilen erhalten dort professionelle Hilfe – anonym und kostenlos. Zielgruppe der Therapie sind vor allem Männer, die befürchten, sie könnten Missbrauch an Kindern begehen, und dies selbst als Problem erkennen. Die Mediziner garantieren ihnen dabei absolute Verschwiegenheit – auch wenn sich die Betroffenen über begangene Sexualstraftaten äußern.</p>
<p><a href="http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/uni-klinik-leipzig-eroeffnet-ambulanz-fuer-paedophile-therapie-soll-missbrauchstaten-verhindern/r-citynews-a-110417.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>Mehr auf netzwerkB</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2010/03/25/lieben-sie-kinder-mehr-als-ihnen-lieb-ist/" target="_blank">2010/03/25/lieben-sie-kinder-mehr-als-ihnen-lieb-ist</a></p>
<p><a href="http://norbert.denef.com/2010/01/24/gedankliche-hingezogenheit-zu-kindern/" target="_blank">2010/01/24/gedankliche-hingezogenheit-zu-kindern</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2010/01/17/es-gibt-kinder-in-die-ich-mich-verliebt-habe/" target="_blank">2010/01/17/es-gibt-kinder-in-die-ich-mich-verliebt-habe</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2009/10/21/padophilen-melancholie-in-der-faz/" target="_blank">2009/10/21/padophilen-melancholie-in-der-faz</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2006/10/10/ard-menschen-bei-maischberger/" target="_blank">2006/10/10/ard-menschen-bei-maischberger</a></p>

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		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„&#8230;Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/14/%e2%80%9e-knabenliebe-hat-es-schon-im-alten-rom-gegeben/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/14/%e2%80%9e-knabenliebe-hat-es-schon-im-alten-rom-gegeben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 06:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10436</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Maischberger, mit Interesse haben wir Ihre Talkshow zum Thema &#8220;Gefährliche Liebschaften oder wahre Liebe&#8221; am 11.10.2011 verfolgt. Es ist sehr mutig, dieses Thema aufzugreifen. Die Zuschauer werden zum Nachdenken angeregt und das empfinden wir grundsätzlich als positiv. Wir sind Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend und erlauben uns aus dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Maischberger,</p>
<p>mit Interesse haben wir Ihre Talkshow zum Thema &#8220;Gefährliche Liebschaften oder wahre Liebe&#8221; am 11.10.2011 verfolgt. Es ist sehr mutig, dieses Thema aufzugreifen. Die Zuschauer werden zum Nachdenken angeregt und das empfinden wir grundsätzlich als positiv.<br />
Wir sind Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend und erlauben uns aus dieser Perspektive folgende konstruktiv-kritische Anmerkungen zu Ihrer Sendung.</p>
<p>1. Die Äußerung von Lisa Fitz</p>
<p>Zitat: „&#8230;Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben&#8230;&#8221; <span id="more-10436"></span></p>
<p>Dies ist das meist benutzte Argument Pädokrimineller, die sich selbst „Pädosexuelle“ nennen. Wir sind erschüttert, dass diese Bemerkung ohne Kommentar im Raum stehen geblieben ist.</p>
<p>Die Tatsache, dass eine bestimmte Straftat schon seit Jahrtausenden verübt wird, ist kein Argument dafür, dass sie straffrei bleiben sollte. Körperverletzung, Mord, Diebstahl, Betrug usw. wurden schon im Alten Testament beschrieben, trotzdem herrscht allgemeiner Konsens darüber, dass es sich bei alledem um abscheuliche Verbrechen handelt. Warum sollte das ausgerechnet bei Pädokriminalität anders sein? Hier hätte die Sendung durch eine entsprechend sachliche Diskussion gewonnen.</p>
<p>Des Weiteren propagiert Frau Fitz, dass sie sich heute als Frau nimmt was sie will. Sie beschreibt hier eine Haltung im Bereich der Sexualität, wie sie in unserer Gesellschaft hoffentlich immer mehr in Frage gestellt wird.</p>
<p>Ihre Erklärung zu dem unten geschilderten Fall ist haarsträubend. Da es sich bei Ervin Unterlechner um einen Jungen handelt, wird die „Beziehung“ von der Schauspielerin für gerechtfertigt angesehen, indem sie sich heraus redet, die Sexualität des Mannes sei als Gebender ausgerichtet. Eine aus unserer Sicht extrem gefühlskalte und egozentrische Einstellung.</p>
<p>Gerade deshalb spricht man von sexuellem Missbrauch, weil hier sexualisierte Manipulation vollzogen wird. Und dies von TäterInnen ganz bewusst. TäterInnen nützen die Naivität Jugendlicher und Kinder aus, um einzig und allein IHRE Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn nötig auch mit Gewalt. Gewalt im psychischen Sinne ist es immer, weil es den TäterInnen nie um eine Beziehung auf gleicher Augenhöhe, auf gleicher Entwicklungsstufe geht, sondern nur um Machtausübung, um – wenn Sie so wollen – die Hörigkeit ihrer Opfer! Solche TäterInnen sind gar nicht fähig, eine ebenbürtige gute Partnerschaft zu führen, sie brauchen einen Unterlegenen, um sich groß und mächtig zu fühlen. Sie kompensieren ihre Minderwertigkeitsgefühle damit, indem sie sich andere gefügig machen. Deshalb: Missbrauch! Hier handelte es sich nie um eine unreflektierte Beziehung, wie es immer wieder und in letzter Zeit vermehrt bagatellisierend umschrieben wird.</p>
<p>Würden alle Erwachsenen (Lehrkörper, Trainer in Turnvereine, Pfarrer usw.), die im Laufe ihres Lebens von Jugendlichen kindlich umschwärmt werden, dies als Aufforderung verstehen, sich der kindlichen Naivität  zur eigenen Bedürfnisbefriedigung zu bedienen, würden sämtliche Institutionen und Vereine für Kinder und Jugendliche zu Einrichtungen der ungewollten, erzwungenen sexuellen Ersterfahrung mutieren, in denen zu Hauf die Abhängigkeit Kinder und Jugendliche von pädophile TäterInnen schamlos ausgenützt würde. Minderjährige sind noch nicht in der Lage, die Konsequenzen solch Schwärmereien abzusehen, würde ein Erwachsener darauf eingehen. Teenager sind außerstande, sich gegenüber Erwachsenen zu behaupten. Beides gilt in unserer Kultur als Voraussetzung für eine intime Partnerschaft.</p>
<p>Damit beziehen wir uns im Besonderen auf das Paar aus Österreich. Hier liegt aus unserer Sicht die alleinige Verantwortung bei Renata Jura, die unseres Erachtens zu Recht verurteilt wurde. Unverständlich jedoch ist, warum diese Täterin noch auf freiem Fuß ist und somit weiterhin Zugriff auf den Jungen hat. Denn auch in Österreich gilt dies als eine Straftat, was der in der Sendung hinzu geschaltete Jurist unterschlug, indem er behauptete, „nur“ der „sexuelle Kontakt&#8221; zwischen Erwachsenen und Kindern unter 14 Jahren stünde in Österreich unter Strafe. Aber auch die österreichische Gesetzgebung unterteilt weitere, abgestufte Regelungen (§ 201 ff öStGB &#8211; Straftaten gegen die sexuelle Integrität). Wie in Deutschland liegt das absolute Schutzalter bei 14 Jahren: jegliche Art von „sexuellem Kontakt“ eines Erwachsenen mit einem Kind unter 14 Jahren ist komplett verboten.</p>
<p>Bei Opfern unter 16 finden sich mehrere Regelungen: Hier seien einige aufgezählt.</p>
<ul>
<li>bei Ausnützen der fehlenden Reife (§ 207b Abs. 1, ein Jahr oder 360 Tagessätze)</li>
<li>bei Ausnützen einer Zwangslage (§207b Abs. 2, ein bis drei Jahre)</li>
<li>Finden die „Kontakte“ unmittelbar gegen Entgelt  statt, wird  das Schutzalter bis 18 Jahren herauf gestuft; (§ 207b  Abs. 3, bis 3 Jahre)</li>
<li>Ebenso bei &#8220;Handlung, die geeignet ist, die sittliche, seelische oder gesundheitliche Entwicklung &#8230; zu gefährden&#8221; (§ 208 Abs. 1)</li>
<li>Bei Ausnützen des Autoritätsverhältnisses (&#8220;mit einer minderjährigen Person, die seiner Erziehung, Ausbildung oder Aufsicht untersteht, unter Ausnützung seiner  Stellung&#8221;) wird die schutzbedürftige Altersgrenze auf 18 gehoben und mit einem Strafrahmen bis 3 Jahren versehen (§ 212 Abs. 1).</li>
</ul>
<p>Als Zuschauer und Betroffene stellen wir uns die Frage, wie dieser Fall vor Gericht beurteilt worden wäre, wenn die Täterin männlich gewesen wäre und das Opfer ein Mädchen? Wie wäre das in der Öffentlichkeit beurteilt und aufgefasst worden?<br />
Was uns jedoch am Meisten erschütterte, ist die Tatsache, dass ARD dieser Frau ein Podium anbot, auf dem sie öffentlich sexualisierte Gewalt mit einem minderjährigen Jungen „bewerben&#8221; darf.<br />
Begrüßenswert wäre gewesen, wenn Sie das Thema Pädokriminalität / Pädosexualität genutzt hätten, um darüber aufzuklären, dass es sich bei „Pädophilie“ nicht um eine Form von Liebe, sondern einzig und allein um subtile bis hin zu massiver Machtausübung mittels sexualisierter Gewalt handelt.</p>
<p>2. Die Bemerkung des Herrn Karl-Dieter Möller war hoffentlich ironisch gemeint:</p>
<p>Zitat: „&#8230; Was in deutschen Kinderzimmern passiert, darüber sollte man einen Mantel decken&#8230;&#8221;</p>
<p>Seit geraumer Zeit kämpfen wir Betroffenen sexualisierter Gewalt gegen diesen Mantel des Schweigens, der gesellschaftlich verankert ist. In Anbetracht dessen, dass jedes 5. Mädchen und jeder 7. Junge sexualisierter Gewalt ausgesetzt ist und inzwischen auch in der Prävention endlich diese erschütternde Tatsache ein Thema geworden ist, darf und kann es nicht hingenommen werden, dass Erwachsene in einer öffentlichen Sendung wie der Ihren kommentarlos ein derartiges Statement abgeben. Zumal neueste Erhebungen mittlerweile von 10 Millionen Betroffenen sexualisierter Gewalt ausgehen (s. Quelle).<br />
Die Dunkelziffer ist hier noch nicht mit einberechnet. Mitwisser, Vertuscher und Wegseher sind erheblich an der hohen Dunkelziffer beteiligt und verstärken bei Kindern, an denen über Jahre hinweg sexualisierte Gewalt verübt wird und wurde, das Gefühl, nicht darüber reden zu dürfen, keine Hilfe zu bekommen. Wie oft wurde gerade im letzten Jahr der Aufdeckung sexualisierter Gewalt in Schulen und kirchlichen Institutionen den Opfern und Betroffenen vorgehalten, dass sie so lange geschwiegen haben. Wundert es noch, wenn Bemerkungen wie die eines Herrn Karl-Dieter Möller immer und immer wieder in öffentlichen Medien kommentarlos verbreitet werden dürfen?</p>
<p>Sollten unsere Einwände aus Ihrer Sicht ungenügend schlüssig sein oder Sie Interesse zeigen an unserem Fachwissen, stellen wir Ihnen dieses und weitere dienliche Informationen aus unserem fundierten Archiv gerne zur Verfügung.</p>
<p><em>Unterschriften:</em><br />
<em>Jacqueline Ehmke &#8211; Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit</em><br />
<em>Angelika Oetken, Berlin &#8211; Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit; Ergotherapeutin</em><br />
<em>Sarah Mohn &#8211; Betroffene sexualisierter ritueller Gewalt; Erzieherin und Werklehrerin im heilpädagogischen Bereich</em><br />
<em>Susanne Baumgärtner &#8211; Betroffene</em><br />
<em>Tanja Bullert &#8211; Betroffene sexualisierter Gewalt &#8211; Akteurin im kreativen Prävention- und Bildungsbereich</em><em></em><br />
<em>Petra Forberger &#8211; Betroffene fortgesetzter krimineller sexualisierter Gewalt im Kindesalter</em></p>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;p=Kindesmisshandlung&amp;id=87643" target="_blank">http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;p=Kindesmisshandlung&amp;id=87643</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr dazu auf netzwerkB:<br />
<a href="http://netzwerkb.org/2011/10/12/menschen-bei-maischberger-%e2%80%93-sexparadies-fur-padokriminelle/" target="_blank">Menschen bei Maischberger &#8211; Sexparadies für Pädokriminelle</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Menschen bei Maischberger – Sexparadies für Pädokriminelle</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/12/menschen-bei-maischberger-%e2%80%93-sexparadies-fur-padokriminelle/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 18:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB Pressemitteilung: Menschen bei Maischberger – Sexparadies für Pädokriminelle (als PDF herunterladen) Frau Maischberger stellte in ihrer Sendung vom 12. Oktober 2011, &#8220;Gefährliche Liebschaft oder wahre Liebe?&#8221;, den Fall einer sexuellen Beziehung einer erwachsenen Frau zu einem minderjährigen Jungen aus Österreich dar. Die Frau war zu Beginn des Verhältnisses 40 Jahre alt, eine Handballtrainerin, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB Pressemitteilung: Menschen bei Maischberger – Sexparadies für Pädokriminelle (<a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/10/netzwerkB_pressemitteilung_12.10.2011.pdf" target="_blank">als PDF herunterladen</a>)</p>
<p>Frau Maischberger stellte in ihrer Sendung vom 12. Oktober 2011, &#8220;Gefährliche Liebschaft oder wahre Liebe?&#8221;, den Fall einer sexuellen Beziehung einer erwachsenen Frau zu einem minderjährigen Jungen aus Österreich dar.<span id="more-10422"></span></p>
<p>Die Frau war zu Beginn des Verhältnisses 40 Jahre alt, eine Handballtrainerin, sie hat den Jungen im Sport kennengelernt und mit ihm zum ersten Mal geschlafen, als er 13 Jahre alt war. Der Junge empfindet diese Beziehung als seine große Liebe, im Alter von 14 Jahren hat er ihr sogar einen Heiratsantrag gemacht.</p>
<p>Die Trainerin erhielt eine Haftstrafe von 22 Monaten auf Bewährung. Die Familie des Jungen begrüßt die Beziehung. Man wohnt inzwischen im selben Haus. Man grenzt den Stiefvater des Jungen aus, der die Frau angezeigt hatte.</p>
<p>Im Gegensatz zu Deutschland, wo dieses Verhältnis bis zum 16. Lebensjahr des Jungen eine Straftat für den erwachsenen Partner darstellt, beträgt die Grenze in Österreich 14 Jahre.</p>
<p>Ein Jurist stellte in der Sendung dar, dass dieses Verhältnis in Deutschland nach wie vor eine Straftat ist, in Österreich aber nicht mehr. Die übrigen Teilnehmerinnen waren fachlich kaum geeignet, darüber etwas dazu zu sagen. Frau Maischberger und die sonstigen Teilnehmer dieser Sendung wirkten überfordert. Ein Psychologe sprach sich unmissverständlich gegen diese Beziehung aus, weil davon auszugehen ist, dass dieser Junge aufgrund dieses sexuellen Verhältnisses Schäden in seiner Entwicklung erleiden werde.</p>
<p>Aus der Sicht von netzwerkB sind die unterschiedlichen Altersgrenzen in den Strafgesetzbüchern zwischen Deutschland und Österreich ein Widerspruch. In Österreich wird hier eine Liberalität bzw. Toleranz gezeigt, die dem Kinderschutz nicht genügend Rechnung trägt. Das österreichische Jugendschutzrecht ist sogar eine Ländersache, so dass es nicht einmal in Österreich selbst eine einheitliche Handhabung gibt.</p>
<p>Der Jugendschutz darf in Europa nicht so zurückstehen, dass er zu einer Sache der lokalen Gepflogenheiten wird. Leider wurde die Sendung von Frau Maischberger der Darstellung dieser Problematik nur zum Teil gerecht.</p>
<p>Wir brauchen in Europa eine einheitliche Handhabung des Kinder- und Jugendschutzes. Sonst drohen uns nicht nur Steueroasen, sondern auch Sexparadiese für Pädokriminelle im europäischem Raum.<br />
&#8211;<br />
netzwerkB.org (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) ist eine unabhängige Interessenvertretung. Wir setzen uns für die Rechte Betroffener ein, indem wir das gesellschaftliche Schweigen brechen, über Ursachen und Auswirkungen sexualisierter Misshandlung informieren, beraten und uns für konkrete Veränderungen stark machen.</p>
<p>netzwerkB bittet darum an Betroffene die netzwerkB-Kontaktdaten weiterzugeben sowie die Kontakt-Email (info@netzwerkb.org) und Website (www.netzwerkB.org) zu veröffentlichen.<br />
&#8211;<br />
Für Journalisten-Rückfragen:<br />
netzwerkB &#8211; Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.<br />
Nobert Denef, Vorsitzender<br />
Telefon: +49 (0)4503 892782<br />
Mobil: +49 (0)163 1625091</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:<br />
<a href="http://netzwerkb.org/2011/10/12/ein-14-jahriger-und-die-sex-kunste-einer-41-jahrigen/" target="_blank">Ein 14-Jähriger und die Sex -Künste einer 41-Jährigen</a></p>

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		<item>
		<title>Ein 14-Jähriger und die Sex-Künste einer 41-Jährigen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/12/ein-14-jahriger-und-die-sex-kunste-einer-41-jahrigen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 09:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 12.10.2011 Umstrittene Liebe: Renate Juras verliebt sich in einen Minderjährigen, seit zwei Jahren sind sie ein Paar. Sandra Maischberger sprach mit ihnen über Moral. Seine schulische Reifeprüfung, die österreichische Matura, liegt für den 15-jährigen Ervin Unterlechner zwar noch in ferner Zukunft, in Liebesdingen hat er sie allerdings schon hinter sich. Seine Mrs. Robinson [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 12.10.2011</p>
<p>Umstrittene Liebe: Renate Juras verliebt sich in einen Minderjährigen, seit zwei Jahren sind sie ein Paar. Sandra Maischberger sprach mit ihnen über Moral.</p>
<p>Seine schulische Reifeprüfung, die österreichische Matura, liegt für den 15-jährigen Ervin Unterlechner zwar noch in ferner Zukunft, in Liebesdingen hat er sie allerdings schon hinter sich. Seine Mrs. Robinson heißt Renata Juras, ist 42 Jahre alt und war seine Handballtrainerin.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/fernsehen/article13655762/Ein-14-Jaehriger-und-die-Sex-Kuenste-einer-41-Jaehrigen.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>-</p>
<p><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8454546" target="_blank">Das Video zur Sendung&#8230;</a></p>

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		<title>&#8220;Ich sag’s mal etwas banal&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/01/ich-sag%e2%80%99s-mal-etwas-banal-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 05:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– TV]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[WDR west.art 15.11.2007 Zitat Karl Kardinal Lehmann am 15.11.2007: “Es gibt ja von der medizinischen, – psychiatrischen Seite her auch die Situation, dass es, eh, eh, Täter gibt die, ich sag’s mal etwas banal, einmal ausrutschen. Die man aber nicht auf ein Leben lang einfach, eh, jetzt aus der beruflichen Aktivität ausschließen kann.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WDR west.art 15.11.2007</p>
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<p>Zitat Karl Kardinal Lehmann am 15.11.2007:</p>
<p>“Es gibt ja von der medizinischen, – psychiatrischen Seite her auch die Situation, dass es, eh, eh, Täter gibt die, ich sag’s mal etwas banal, einmal ausrutschen. Die man aber nicht auf ein Leben lang einfach, eh, jetzt aus der beruflichen Aktivität ausschließen kann.”</p>

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