Risiken des sexuellen Mißbrauchs erkennen lernen


Informationsdienst Wissenschaft 3.02.2012

Universitätsklinikum Ulm

Ulmer Wissenschaftler stellen auf internationalem Kongress der katholischen Kirche E-Learning-Konzept für kirchliche Mitarbeiter vor

Ulmer Wissenschaftler der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie stellen auf einem internationalen Kongress der katholischen Kirche zum Thema des sexuellen Missbrauchs in Rom (6. – 9. Februar 2012) die Arbeit des kürzlich gemeinsam gegründeten „Zentrums für Kinderschutz“ vor. Das von der Päpstlichen Universität Gregoriana an der Erzdiözese München-Freising zusammen mit der Ulmer Arbeitsgruppe geführte Zentrum erarbeitet ein multimediales E-Learning-Konzept, das kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen soll, in ihren Einrichtungen sexuellem Missbrauch vorzubeugen.

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Stift Admont: Weiterer Betroffener meldet sich


Humanistischer Pressedienst 3.02.2012

WIEN. (hpd) Die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt berichtet über “Rituelle Vergewaltigungen von Buben“ – Kardinal Schönborn, Bischof Kapellari und Missbrauchsbeauftragte Klasnic als Mitwisser durch Sachverhaltsdarstellung schwer belastet.

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Kein kirchenrechtliches Verfahren gegen Salzburger Ex-Domprediger


SALZBURG 24  02 02.2012

Nach den von einer Salzburgerin erhobenen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs wird kein kanonisches Strafverfahren gegen den ehemaligen Salzburger Domprediger Peter Hofer eingeleitet.

Zu diesem Ergebnis ist jetzt die Glaubenskongregation im Vatikan in Rom gekommen. Die Vorwürfe seien nach geltendem kirchlichen Recht ausführlich untersucht worden, informierte am Donnerstag die Erzdiözese Salzburg.

Hofer kann als Domprediger zurückkehren

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Priester missbraucht Sohn der Haushälterin


Augsburger Allgemeine 1.02.2012

Er hielt sein schlechtes Gewissen nicht weiter aus und gestand: Ein Priester hat offenbar jahrelang den kleinen Sohn seiner Haushälterin missbraucht.

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Eliteschule Collegium Josephinum


SPIEGEL ONLINE 1.02.2012

Anzeige gegen Pater Pädo

Das Collegium Josephinum, eine katholische Jungenschule in Bonn, gilt als Eliteschmiede. Nun haben Eltern Anzeige erstattet wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen. Die Schulleitung wiegelt ab – und suspendiert einen Pater.

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„Instrument der Vertuschung“


ORF.at 31.01.2012

Die Klasnic-Kommission, die im Auftrag von Kardinal Christoph Schönborn den sexuellen Missbrauch und die Gewalt an Kindern durch Priester und Ordensleute untersucht, steht nun in einem besonders dramatischen Fall schwer in der Kritik.

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Missbrauchsopfer klagt Mehrerau


VORARLBERG ONLINE 26.01.2012

Bregenz – Ehemaliger Internats­schüler zieht vors Zivilgericht und fordert 200.000 Euro.

Mehr als 40 Jahre ist es her, als Christian C.* im Internat des Zisterzienserklosters Mehrer­au von einem Pater sexuell missbraucht wurde. Jetzt will er das Kloster zur Verantwortung ziehen und fordert 150.000 Euro Schmerzengeld sowie 50.000 Euro wegen Verdienstentgangs. Vergangene Woche brachte er seine Klage beim Landesgericht Feldkirch ein. Es ist die erste und bislang einzige Klage im Zusammenhang mit den 2010 publik gewordenen Missbrauchsfällen an der Bregenzer Klosterschule. Christian C.s Martyrium beginnt im Jahr 1968, er ist damals 14 Jahre alt. Es ist die Zeit, von der er heute sagt, sie habe seine Seele kaputt gemacht. „Der Pater ging mit unermesslich hoher pädokrimineller Energie vor. Unzählige Male hat er mich in seinem Zimmer vergewaltigt, drei Jahre lang“, schildert C. im Gespräch mit den VN.

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Kampf der Opfer gegen die Verjährungsfristen


Sat 1 Wissenschaftsmagazin PLANETOPIA 16.01.2012

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“Ackermanns Verhalten unentschuldbar”


Saarbrücker Zeitung 12.01.2012

Lübeck/Trier. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) hat den Rücktritt von Bischof Stephan Ackermann gefordert. Grund seien Fehler Ackermanns im Umgang mit einem Missbrauchsfall, der im vergangenen Dezember öffentlich wurde. Ein mittlerweile pensionierter Saarbrücker Pfarrer hatte sich in den 1980er-Jahren an zwei minderjährigen Messdienerinnen vergangen. Der Fall war im Bistum seit Anfang 2011 bekannt, die Beurlaubung des Pfarrers erfolgte jedoch erst nach kritischen Medienberichten Ende des Jahres.

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SAT1 “Aufhebung der Verjährungsfristen” am 16.01.2012 um 22:15 Uhr


Leipziger Volkszeitung 14.01.2012

Rückkehr an den Ort der Angst – für eineinhalb Stunden

Ex-Delitzscher Norbert Denef spricht vor Fernsehkamera über Missbrauchsfälle und kämpft für Aufhebung der Verjährungsfristen

von Kay Würker

Delitzsch. Mehr als vier Jahre nach seinem letzten Besuch ist Norbert Denef am Donnerstag erneut nach Delitzsch gekommen. Doch es war eine kurze Begegnung mit der Stadt, mit der ihn so viel und doch so wenig verbindet: keine Übernachtung, kein Gassenbummel, nur eineinhalb Stunden Drehtermin vor der Kulisse der katholischen Kirche. Die Macher des SAT1-Wissenschaftsmagazins Planetopia hatten ihn darum gebeten. Denn für die Sendung, die am Montag um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird, ist der 62-Jährige ein wichtiger Gesprächspartner. Sie beschäftigt sich mit einem der dringendsten Anliegen Norbert Denefs: der Aufhebung der Verjährungsfristen bei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung.

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Missbrauchsbeauftragter Bischof Ackermann unter Druck


SWR.de 13.01.2012

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Beichtgeheimnis hat Vorrang vor Kinderschutz


ksml.fi 10.01.2012

Seit Jahresbeginn müssen in Finnland Lehrer, Ärzte und kirchliche Mitarbeiter aufgrund eines in Kraft getreten Kinderschutzgesetzes jeden Verdacht des sexuellen Missbrauch von Kindern an die Polizei melden. Aus dieser Anzeigepflicht ist wiederum das Beichtgeheimnis ausgenommen worden, was die Tageszeitung Keskisiomalainen kritisiert.

Die Darstellung der Kirche, sei unangemessen, dass „ein reuiger Mensch in der Beichte auch über schwierige Dinge sprechen kann. So kann man sich mit Hilfe des Pfarrers von seiner Last befreien. Die strafrechtliche Verantwortung liegt dann beim Menschen selbst.“

Wenn es die Kirche als Aufgabe verstehe, sich um die Schwächsten zu kümmern, dann brauchten diese Kinder ihre Hilfe. Missbrauchte Kinder seien die Schwächsten unter den Schwachen.

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Keine Entschädigungszahlungen


Verein ehemaliger Heimkinder e.V. 4.01.2011

aus Rundbrief 4/2011

Keine Entschädigungszahlungen

Egal wie oft von Bund, Ländern und Kirchen betont wird, egal wie oft es in den Medien wiederholt wird, dass es Entschädigungszahlungen gäbe – es gibt sie nicht.

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Schafsbrief – Veränderung braucht Öffentlichkeit


schafsbrief.de 27.12.2011

Wir sind derzeit zwei Schafe, bei denen sprichwörtlich die Schafsgeduld zu Ende ist. Auslöser, sich jetzt zu engagieren, war der jüngste Artikel in der Berliner Zeitung (04.12.2011) bzw. in der Frankfurter Rundschau (08.12.2011) über den Umgang der katholischen Amtskirche mit dem Mißbrauchsfall im Saarbrücker Stadtteil Burbach (Saarland).

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