Sozialpolitischer Ausschuss sucht ehemalige Heimkinder – Anhörung am 12. Juni 2012 im Bayerischen Landtag
Freitag, 11. Mai 2012
Der Sozialpolitische Ausschuss des Bayerischen Landtags greift im Rahmen einer Anhörung das Schicksal der ehemaligen Heimkinder von 1949 bis 1975 in Bayern und das ihnen widerfahrene Unrecht auf.
Diese Anhörung findet am Dienstag, 12. Juni 2012 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im Bayerischen Landtag statt.
Immer mehr LehrerInnen kommunizieren in sozialen Netzwerken mit ihren Schülern. Diese „Freundschaften“ haben Vorteile. Und sie können gefährlich werden.
Scham – ein starkes, aber auch destruktives Gefühl
Scham markiert die Grenze des Erträglichen – nach innen und nach außen. Oft bleibt sie deshalb im Verborgenen und wird tabuisiert. Scham entwickelt sich individuell und im sozialen Austausch. Die Sitten und Anstandsregeln bilden den Takt. Dieser ist wichtig für die Stabilität des Einzelnen und der Gemeinschaft. Der Psychiater Günter Seidler sagt: “Wenn jemand taktvoll ist, hat er ein Gefühl für die Grenzen anderer. So reguliert Takt Beziehungen und vielleicht auch die ganze Gesellschaft.”
Twitter-Aktion gegen sexualisierte Gewalt „#ichhabnichtangezeigt“ – so heißt die Kampagne, mit der der Aktionskreis gegen sexualisierte Gewalt unterstützt vom Münchner Verein Kofra noch bis 31. Mai sexualisierte Gewalt gegen Frauen sichtbar machen will. Mit der Aktion wollen sie denjenigen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, einen Raum geben, auch anonym zu erklären, warum sie geschwiegen und keine Anzeige bei der Polizei erstattet haben. Sie wollen die Aussagen Betroffener von sexualisierter Gewalt sichtbar machen und über anonyme Tweets (nicht mehr als 140 Zeichen) veröffentlichen. Diese Tweets werden veröffentlicht und gezählt. Dadurch wollen sie die Unsichtbarkeit durchbrechen, das Ausmaß dieser Gewalt ans Licht holen und den Betroffenen eine Stimme geben.
Daraufhin hat netzwerkB am 25.01.2012 das Video “David Lee Brewer – at BIG FISH litlle fish” (http://youtu.be/7qrcb2FcFOY) veröffentlicht, um deutlich zu machen, dass David Lee Brewer als Botschafter für Betroffene von sexualisierter Gewalt nicht geeignet ist.
Ein Initiant des Volksbegehrens «Zum Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» ist von seinen Ämtern zurückgetreten. Grund: Medien berichteten, dass er 1996 wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen verurteilt worden war.
Das Initiativkomitee bestätigte die Medienberichte zum Rücktritt von Benjamin Spühler, Co-Präsident des Komitees. Das Komitee sei von dritter Seite informiert worden, dass Spühler «vor rund 17 Jahren aufgrund sexueller Kontakte zu einer Minderjährigen ohne Schuldeingeständnis verurteilt wurde», hiess es in einer Meldung.
Aufgrund dieser vorher nicht bekannt gewesenen Tatsache habe das Komitee Spühler aufgefordert, das Gremium zu verlassen und alle Aktivtiäten in Verbindung mit der Initiative zu unterlassen. Spühler sei der Aufforderung unverzüglich nachgekommen. Er habe sich zudem für die unterlassene Information über seine Vergangenheit entschuldigt.
Regelmässig sexuell missbraucht
Als Präsident des «Elternkomitees» Basel-Stadt wollte Benjamin Spühler den «Sex-Koffer» stoppen. Der 60-Jährige war eine treibende Kraft der Kinderschutzinitiative, die Sexualkunde bis zum neunten Altersjahr gesetzlich verbieten will.
Künftig sollen sich Kinder direkt bei den UN beschweren dürfen. Die UN-Kinderkonvention schützt Minderjährige besonders vor sexuellen Misshandlungen und Missbrauch.
Der Verein MOGIS e.V. hat uns um unsere Meinung gebeten, was wir von der nachfolgenden Stellungnahme halten:
Zitat:
Betreffs: Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellem Kindesmissbrauch
Es wird sie vielleicht überraschen, aber, MOGiS e.V. ist, obwohl ein Verein von Betroffenen sexuellen Kindesmissbrauchs, gegen die generelle Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexuellem Kindesmissbrauch.
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz. Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus. Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen. „Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht. Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!“ Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.
(Autor unbekannt)
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Kommentar von Anna M.:
Leider versinnbildlicht diese kitschige, so harmlos wirkende Geschichte die Heuchelei der Religionen, die um Weihnachten ihre stärkste Ausprägung hat.
Die zweite Kerze ist die pure Lüge, denn die Menschen brauchen weder Gott noch Glauben, um gut miteinander umzugehen, das sollte sich inzwischen rumgesprochen haben (die Menschenrechte wurden gegen den Widerstand der Kirche durchgesetzt…). Nur die Religiösen bringen dieses Gerücht immer wieder auf. Und widerlegen es durch ihr eigenes Verhalten (siehe religiöse Missbraucher und Vertuscher) ständig.
Angeblich wird alle Hoffnung auf eine bessere Menschheit in die Kinder gelegt, und diese werden dann misshandelt. Schöne Hoffnung!
Weihnachten ist die Zeit, in der es Kindern am schlechtesten geht. Sie werden für die Scheinharmonie der Familie und der Gesellschaft miss-braucht. Sollen fromme Liedchen singen, süße Engelskleidchen tragen, werden mit Süßigkeiten und Geschenken ruhiggestellt, das “Jesuskind” wird verherrlicht (und später ans Kreuz genagelt). An Weihnachten müssen Kinder ihre wahren Gefühle am meisten unterdrücken, müssen “lieb” zu allen sein, werden bewertet, moralisiert (Nikolaus!), religiös indoktriniert.
Die angebliche Empathie für Kinder drückt sich allenfalls in Spenden für die armen Kinder in der dritten Welt aus.
Aber den Kindern HIER geht es gerade JETZT am schlechtesten.
In diesem Sinne denke ich dieser Tage an alle Kinder, die unter diesem verlogenen Weihnachtsfest leiden und wünsche ihnen, dass sie es gut überstehen.
FRAGE: Sie waren viele Jahre lang Büroleiter von Christine Bergmann. Setzen Sie nun als neuer Missbrauchsbeauftragter Frau Bergmanns Arbeit eins zu eins fort?
RÖRIG: Als neuer Beauftragter habe ich etwas veränderte Aufgaben. Ich konzentriere mich vornehmlich auf die Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches gegen sexuellen Kindesmissbrauch.
FRAGE: Kommenden Mittwoch tagt der Runde Tisch zum letzten Mal und stellt seinen Abschlussbericht vor. Was steht zu erwarten?
Fünf Jahre und acht Monate Haft für den Ex-Leiter des Kinderheims “Spatzennest”. Der Vorsitzende Richter im Prozess sagte, die Taten des Mannes könne man “nicht glauben”.
Im Berliner Freizeitpark Wuhlheide sollen seit Jahren Kinder misshandelt worden sein. Ein Fachmann hat dort ein starkes “Belohnungs- und Hierarchiesystem” ausgemacht.
Der Runde Tisch zum sexuellen Missbrauch hat versagt, sagt Betroffenenvertreter Christian Bahls. An der Situation der Opfer habe sich nur wenig geändert.
Mitglieder des Kollektivs wollen persönliche Daten pädokrimineller Nutzer des Forums Lolita City erbeutet haben. Dass sie diese an den Online-Pranger gestellt haben, ruft Kritiker auf den Plan.
Aufgrund der fortdauernden inhaltlichen Differenzen und der fehlenden Vertrauensbasis wird sich MOGiS e.V. mit sofortiger Wirkung aus der Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter i. Gr. zurück ziehen.
Ein 80-jähringer Mann soll mehr als 40 Jahre lang seine zwei Töchter gefangen gehalten, sexuell missbraucht und körperlich misshandelt haben. Der Skandal kam durch einen Zufall an die Öffentlichkeit, da der 80-Jährige nach einem Sturz Hilfe von außen benötigte
WEISSER RING sieht in übermäßiger Berichterstattung über Gewalttaten falsches Signal: Die Opferschutzorganisation WEISSER RING kritisiert, dass eine ausufernde Medienberichterstattung über Gewalttaten und insbesondere über die Person des Täters weder mit dem journalistischen Auftrag der Unterrichtung der Öffentlichkeit noch mit dem Informationsbedürfnis der Bürger zu rechtfertigen sei. Völlig zu Recht vermuteten Psychologen, dass der Drang nach Beachtung und Selbstdarstellung quasi zur Strategie von Amokläufern und Attentätern gehöre.
Von Felix Berth
Von brutalen Lehrern und gewalttätigen Priestern war im Zuge der Debatte über sexuellen Missbrauch an Schulen immer wieder die Rede. Besonders demütigend ist es für Kinder und Jugendliche jedoch, von Gleichaltrigen missbraucht zu werden. Solche Übergriffe sind besonders in Heimen und Internaten nicht selten.
LINZ. Der OÖN-Exklusivbericht über den Tod eines 17-jährigen Mädchens in der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg schlug am Wochenende hohe Wellen. Ein renommierter Mediziner kritisiert die Therapiemethoden der behandelnden Ärzte.
Mit seinen angeblich übernatürlichen Kräften zog er weltweit Millionen Menschen in seinen Bann: Der umstrittene indische Guru Sathya Sai Baba ist tot. Unter massivem Polizeiaufgebot versammelten sich Tausende Bewunderer in der Heimatstadt des Sektenführers….
…Im Jahr 2000 war die Sekte in die Schlagzeilen geraten, nachdem ehemalige Anhänger, darunter auch ein Deutscher, dem Guru und anderen ranghohen Sektenmitgliedern sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatten. Satya Sai Baba wies die Anschuldigungen stets zurück. Zu einem Ermittlungsverfahren kam es in Indien nicht.
Von Britta Mersch
Eine Bielefelder Doktorandin beschuldigt ihren Professor, sie vergewaltigt zu haben. Klar ist bislang nur: Die beiden hatten eine intime Beziehung. Juristisch ist der Vorwurf noch nicht geklärt, doch im April kehrt der suspendierte Professor an die Uni zurück. Studenten rufen zum Boykott auf.
genau unter dieses Motto haben wir einen Fragebogen entwickelt, der an die Parteien gegangen ist, bei denen in diesem Jahr Landtagswahlen stattfinden. Tatsächlich geben wir uns der Hoffnung hin, das in einem Jahr welches auch als das “Superwahljahr” genannt wird, die entsprechenden Entscheidungsträger sich trauen einmal zu der Thematik Stellung zu beziehen.
Der Fragebogen wurde den enstprechenden Fraktionen sowohl per Mail, als auch per Fax zur Verfügung gestellt. Die entsprechenden (Nicht)Reaktionen werden wir dann auch hier veröffentlichen.
Seltsam, dieses Schweigen. Eine Wortlosigkeit, die eventuell mit der Haltung von Eingeschnapptheit zu tun haben könnte – wo gibt es schon Foren, in denen sie zu Wort kommen könnten? Doch wäre es nicht interessant zu erfahren, wie die Denker und Macher der bundesdeutschen Schwulenbewegung der frühen Siebziger bis Ende der Achtzigerjahre diese Fälle inzwischen einschätzen?
Göteborg (hek) – Ein neues schwedisches Gesetz, das besagt, dass jede Abbildung eines nackten Kindes als sexuell kränkend und pädophil betrachtet wird, egal ob es sich um ein Foto oder ein Zeichnung handelt und egal, ob ein Kind Modell saß oder die Zeichnung rein imaginär ist, wurde einem schwedischen Übersetzer von Mangas zum Verhängnis.
Frankfurt/Main — “Alternativlos” ist das Unwort des Jahres 2010. Das Wort erwecke sachlich unangemessen den Eindruck, “dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe”, erklärte die Jury um den Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser in Frankfurt am Main.
Das Gremium kritisierte zudem den Begriff “Integrationsverweigerer” sowie die Formulierung “Geschwätz des Augenblicks”, mit dem ein Würdenträger der katholischen Kirche Vorwürfe sexuellen Missbrauchs weggeschoben habe.
Eine junge Erzieherin erkennt, dass sie den Beruf aus psychischen Gründen nicht ausüben kann. Doch ihr Wunsch nach einer Umschulung wird zum Leidensweg.
Fünf sexuell missbrauchte ehemalige Helene-Lange-Schüler nehmen in der Frankfurter Rundschau Stellung zum Verhalten der langjährigen Schulleiterin Enja Riegel und der Darstellung des Skandals um Kunstlehrer Hajo Weber in den Medien.
Von T. Denkler
Stephanie zu Guttenberg wirbt viel Geld für “Innocence in Danger” ein und spart mit Details der Rechnungslegung. Andere Beratungsstellen ärgert der Eindruck, es gebe nur noch die Kinderschutz-Aktion der Ministerfrau.
Vortrag Ellen Rachut war Opfer sexuellen Missbrauchs. Gemeinsam mit ihrem Mann erörterte sie sensibel die Frage: “Sexuelle Gewalt: Warum schweigen die Opfer?” Der Vortrag war interaktiv gestaltet und band das Publikum mit ein.
Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag. Unser Ziel ist es, mit der Klage von Norbert Denef die Fristen in Deutschland zu durchbrechen.