Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile: Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle Trier


Bistum Trier 18.03.2012
Veröffentlichung bei SPIEGEL-Online vom 18. März 2012
Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle Trier

Unter der Überschrift „Bischof Ackermann – Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile“ berichtet SPIEGEL Online am 18. März 2012. Es kann aber gar keine Rede davon sein, dass Bischof Ackermann von der „Null-Toleranz-Linie“ gegenüber dem Verbrechen des sexuellen Missbrauchs abweicht. „Sexueller Missbrauch, vor allem an Kindern und Jugendlichen ist eine verabscheuungswürdige Tat. Dies gilt besonders, wenn Kleriker oder Ordensangehörige sie begehen“, so heißt es in den überarbeiteten Leitlinien der DBK, die seit dem 1. September 2010 in Kraft sind.

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Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Padophile


“Viele schweigen für ewig”


Der Sonntag im Dreiland 18.03.2012

NORBERT DENEF kämpft für die Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt

Norbert Denef wurde als Kind über Jahre hinweg Opfer von sexualisierter Gewalt, nun kämpft er für seine und die Rechte anderer Betroffener, gegen die Verjährungsfrist, für eine neue Denkweise in der Gesellschaft. Am Donnerstag spricht er in Lörrach.

Die meisten Betroffenen von sexualisierter Gewalt sprechen sich für eine Abschaffung der Verjährungsfristen aus. Der „Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch“, der auf Initiative der Bundesregierung zwischen April 2010 und November 2011 fünfmal tagte, hat das ignoriert. Hat dieser Runde Tisch für die Opfer überhaupt etwas gebracht?

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Kein Gesprächsbedarf bei Wolfgang Gunkel


netzwerkB 17.03.2012

Kein Gesprächsbedarf bei Wolfgang Gunkel

Erfreulicher Weise kann netzwerkB mitteilen, dass der Gesprächstermin mit Wolfgang Gunkel (MdB) nicht stattfindet. Wolfgang Gunkel (MdB) ließ uns am 16.03.2012 mitteilen, „dass er die Initiative von netzwerkB unterstützt, die Verjährungsfristen ganz wegfallen zu lassen.“ (netzwerkB Gesetzentwurf Verjährungsfristen)

netzwerkB hatte Ende Januar 2012 alle Mitglieder des Rechtsausschusses der SPD, die den Gesetzentwurf SPD 17/3646 unterzeichnet hatten, um einen Gesprächstermin gebeten, um den Beschluss auf dem Bundesparteitag der SPD am 6. Dezember 2011 in Berlin die Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt aufzuheben, transparent zu begleiten:

Stand der Gespräche zur Abschaffung der Verjährungsfristen

Bitte weiter twittern,

Bitte auf Facebook sharen und bei Twitter publik machen.

 

 


Wie naiv sind Sie denn?


netzwerkB 15.03.2012

nachfolgend nimmt netzwerkB Stellung zu offenen Fragen zum Thema Aufhebung der Verjährungsfristen, die im Zusammenhang mit dem Artikel “Die Frage der Verjährungsfristen”  gestellt wurden:

Gesetz den Fall, die Verjährung kippt: Was sagen Sie Opfern, die gegen mutmaßliche Täter prozessieren und an Mangel an Beweisen scheitern? “Du hast Pech gehabt”, oder sagen Sie solchen Menschen? Wie hilft NetzwerkB in solchen Fällen? Wie kommen Sie damit klar, dass einige Leute erfolgreich gegen die Täter vorgehen können und andere nicht? Wie helfen Sie gescheiterten Klägern, die retraumatisiert sind, weil sie wieder nicht gegen die Täter – auf Prozesswegen – vorgehen konnten? Sie glauben doch nicht im Ernst, dass sich was mit der Abschafftung der Verjährung für die Opfer verbessert? Wie naiv sind Sie denn?

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Holland: Kinderschänder missbrauchte Buben drei Jahrzehnte lang


Die Presse.com 12.03.2012

Die Bewohner eines niederländischen Dorfes waren informiert. Der Mann wurde aber niemals angezeigt. Alle schauten weg. Dreißig Jahre lang konnte ein Kinderschänder unbehelligt Minderjährige sexuell missbrauchen.

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Von da an begann mein Leidensweg


Sehr geehrte Damen Herren,

im Jahre 1954 kam ich, Heinz Meng, mit 10 Jahren in das Nonnenkloster (Knabenheim Sankt Antonius Heiligenbronn) – von da an begann mein Leidensweg.

Schläge, drei lange Jahre.

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Zur Notwendigkeit der Verjährungsfristen


netzwerkB 09.03.2012

Offener Brief an Justizministerin Dr. Beate Merk – Zur Notwendigkeit der Verjährungsfristen

(als PDF herunter laden)

Sehr geehrte Frau Dr. Merk

Es freut uns, dass Sie unser Schreiben vom 02.01.2012 (http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2012/03/Merk_02.01.2012.pdf)
 zu einer Aufhebung der Verjährungsfristen so positiv aufgenommen haben. Dennoch machen Sie uns in ihrem Antwortschreiben vor allem auf die politischen Unwägbarkeiten und Schwierigkeiten aufmerksam, die unser Vorhaben, die Verjährungsfristen aufzuheben, hat. Sie versuchen, aus einer ihrer Auffassung realistischen Perspektive zu argumentieren und setzen demnach vor allem auf Verlängerung der Verjährungsfristen. Damit setzen Sie sich zwar politisch für das ihrer Einschätzung nach Mögliche ein, dennoch aber schreiben Sie:

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Der Beschwerdeführer erinnert


07.03.2012

Rechtsanwalt Dr. Ingo-Jens Tegebauer, LL.M.
Fleischstraße 14  ∙  54290 Trier

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
Europarat
F-67075 Strassbourg Cedex

Beschwerde Nr. 12805/09
Denef ./. Deutschland

Der Beschwerdeführer erinnert an seine Beschwerde vom 24.02.2009, die seit drei Jahren anhängig ist.

Er bittet darum, seine Rede auf dem Ordentlichen Parteitag der SPD, am 6. Dezember 2011 in Berlin, zur Kenntnis zu nehmen:

http://www.youtube.com/watch?v=j3sUibSUnu0

Unter Berücksichtigung der „Priority Policy“ des Gerichtshofs wird gebeten, dem Beschwerdeverfahren Fortgang zu geben. Die Beschwerde rügt eine Verletzung des Art. 3 der Konvention, so dass ihr entsprechender Vorrang einzuräumen ist.

Dr. Ingo-Jens Tegebauer, LL.M.
Rechtsanwalt

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LSG Stuttgart stärkt Missbrauchsopfer


Juraforum 07.03.2012

Stuttgart (jur). Das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg hat den Anspruch der Opfer von sexuellem Missbrauch auf staatliche Hilfen gestärkt. Nach einem am Dienstag, 6. März 2012, bekanntgegebenen Urteil kann ihnen Opferentschädigung auch dann zustehen, wenn sie dies erst Jahre später beantragen (Az.: L 6 VG 584/11).

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Unverjährbarkeit: Altersgrenze bei zwölf Jahren


Basler Zeitung 06.03.2012

Sexueller Missbrauch von Kindern darf nicht mehr verjähren, so entschied das Stimmvolk vor drei Jahren. Der Nationalrat beriet die Umsetzung der Initiative. Die SVP scheiterte gleich mit mehreren Anträgen.

Schwere sexuelle Straftaten an bis zu 12-jährigen Kindern sollen nicht mehr verjähren. Mit diesem Grundsatz will der Nationalrat die Unverjährbarkeitsinitiative umsetzen. Anträge für höhere Alterslimiten hatten in der Debatte keine Chance.

Volk und Stände hatten die Initiative von Marche Blanche am 30. November 2008 gegen den Willen des Bundesrates angenommen. Seither steht in der Bundesverfassung, dass die Verfolgung sexueller oder pornografischer Straftaten an Kindern vor der Pubertät und die Strafe für solche Taten unverjährbar sind.

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Missbrauch in der katholischen Kirche: Ein Gastbeitrag vom Psychotherapeuten Leo Prothmann


Salzburger Fenster 05.03.2012

Opfer, die gehört werden wollen, fühlen sich auch von der Klasnic-Kommission nicht ernst genommen

Heucheln, abwiegeln, verschleppen: Eine zum System der katholischen Kirche gehörende Strategie scheint auch die „unabhängige“ Klasnic-Kommission zu beherrschen. Ein Psychotherapeut, der einige Missbrauchsopfer betreut, berichtet.

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Verjährung gehört auf den Prüfstand


SÜDWEST PRESSE 06.03.3012

Neu-Ulm.  Was haben wir gegen sexuellen Missbrauch bereits erreicht? Was ist noch zu tun? Darüber sprach Justizministerin Beate Merk im “Barfüßer”.

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“Das kann ja wohl nicht wahr sein”


der Freitag 05.03.2012

Am Dienstag beginnt in Dresden ein Verleumdungs-Prozess gegen zwei ehemalige Zwangsprostituierte: Sie hatten Richter und Staatsanwälte als ehemalige Freier benannt

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Die Frage der Verjährungsfristen


netzwerkB 03.03.2012

SPD und netzwerkB treffen sich zur Frage der Verjährungsfristen  

Aus Scharbeutz berichtet netzwerkB 

Am 29.02.2012 hat sich netzwerkB mit Ralf Stegner (Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion) und mit Sandra Redmann (Abgeordnete der SPD im Landtag Schleswig-Holstein) getroffen. Besonders erfreulich war, dass Herr Stegner sich unmissverständlich für eine Aufhebung der Verjährungsfristen aussprach, „so dass die Täter nicht mehr davon kommen können und dass jeder der davon Kenntnis hat anzeigen muss.“ Die Zusammenarbeit könnte sich daher als fruchtbar erweisen.

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Die Kirche und ihre Missbrauchsopfer


Wie geht die katholische Kirche mit Missbrauchsopfern von Priestern und Ordensleuten um? Die MoMa-Reporter fragen im Bistum Regensburg nach.

Quelle: WDR


Wie das Bistum Regensburg Missbrauchsopfer abfertigt


regensburg-digital 29.02.2012

Demütigung in Serie

Die Bischofskonferenz tagt noch bis Donnerstag in Regensburg. Mit viel Pomp und frohen Botschaften. Unter dessen speist das Bistum Missbrauchsopfer per Serienbrief ab. regensburg-digital liegen mehrere wortgleiche Schreiben vor, in denen Betroffene zu Lügnern abgestempelt werden. Erschütternd ist der Fall eines 61jährigen, der zusammen mit der Missbrauchsbeauftragten der Diözese seinen einstigen Peiniger getroffen hat. Der bat ihn um Verzeihung. Die Diözese kann die Schilderungen des Mannes dennoch „nicht nachvollziehen“. Die Bischofskonferenz äußert sich zum Verhalten der Regensburger Diözese nicht.

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Verzicht auf Verjährungseinreden


Dr. jur. Christian Sailer Rechtsanwalt
Max-Braun-Straße 2
97828 Marktheidenfeld-Altfeld
Telefon: 09391/504-200
Telefax: 09391/504-202
e-mail: info@kanzlei-sailer.de
http://www.kanzlei-sailer.de

Herrn Bischof
Dr. Stephan Ackermann Beauftragter der Bischofskonferenz
für alle Fragen im Zusammenhang des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich Bistum Trier
54203 Trier

20. Februar 2012

Schadenersatz für die Opfer
hier: Verzicht auf Verjährungseinreden

Sehr geehrter Herr Dr. Ackermann

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Selbsternannte Opfervertreter


netzwerkB Positionspapier “Selbsternannte Opfervertreter” Stand 24.02.2012 (als PDF herunter laden)

Position netzwerkB’s zur Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter e.V. (http://www.die-bundesinitiative.de/)

Zur Koordination der über 500 Opfervereine gründete sich am 20. August 2011 die Bundesinitiative für Betroffene (BI) und wurde am 2. Dezember 2011 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Scharlottenburg eingetragen unter: 95 VR 31053 B. Anspruch war es, den aufwändigen Dialog zwischen den Betroffenen zu koordinieren und eine einheitliche Position der verschiedenen Betroffenenverbände für den Runden Tisch zu erfassen. Es dürfte klar sein, dass sich allein aus diesem Anspruch noch kein Alleinvertretungsanspruch der BI für die Betroffenen ergab. Ein halbes Jahr nach Gründung der BI steht die Einlösung des Anspruchs dieser Initiative mehr als in Frage. Gerade fünf Vereine sind noch Mitglied. Dennoch gilt die Initiative der Regierung als repräsentative Stimme der Betroffenen und wird nun mit mehr als 27.000 Euro finanziert.

Fragwürdige Entscheidungen der Bundesinitiative

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Hofer nach Missbrauchsvorwürfen zurück im Amt


Salzburger Nachrichten 23.02.2012

Der ehemalige Salzburger Domprediger Peter Hofer kehrt als Pfarrprovisor nach St. Jakob am Thurn zurück. Am Aschermittwoch hielt er seine erste Predigt. Eine Frau wirft dem 48-Jährigen nach wie vor sexuellen Missbrauch vor.

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Missbrauch: Kloster Mehrerau will nicht zahlen


DiePresse.com 21.02.2012

Ein ehemaliger Internatsschüler will 200.000 Euro, weil er in dem Kloster missbraucht worden sein soll. Die Zisterzienser berufen sich auf Verjährung.

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“Damit das im Endeffekt auch erfolgreich ist”


netzwerkB 18.02.2012

netzwerkB hat Ende Januar 2012 alle Mitglieder des Rechtsausschusses der SPD, die den Gesetzentwurf SPD 17/3646 unterzeichnet hatten, um einen Gesprächstermin gebeten.

Durch persönliche Gespräche mit den verantwortlichen PolitikerInnen ist es uns möglich, den Beschluss auf dem Bundesparteitag der SPD am 6. Dezember 2011 in Berlin die Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt aufzuheben, transparent zu begleiten – “damit das im Endeffekt auch erfolgreich ist” (Ralf Stegner, MdB).

Für diese Gespräche mit den PolitikerInnen entstehen für netzwerkB Reisekosten in Höhe von 3.000,- Euro.

Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen!

Jetzt spenden …

Nachfolgend informieren wir über den Verlauf der Gespräche mit:

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Wie wollen wir zusammen leben?


Die Bundeskanzlerin – Der Zukunftsdialog

Vorschläge: Wie wollen wir zusammen leben?

Verlängerung der Verjährungsfristen bei Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch

erstellt am 01.02.2012 um 12:51 Uhr von Philipp Schmagold

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„Ein Entschädigungs-Bluff“


Streiflichter 09.02.2012

SL-Interview mit Friedhelm Münter, der eine Verfassungsbeschwerde eingereicht hat

Dülmen. Christina Stadie aus Dülmen und Gregor Ter Heide aus Osnabrück verfassten gemeinsam die Beschwerde an das Bundesverfassungsgericht für hunderttausende Opfer von Willkür, Zwang und Gewalt in der Heimerziehung zwischen 1949 und 1975. Der Beschwerdeführer ist Friedhelm Münter aus Dülmen, der am 24. November 2011 persönlich nach Karlsruhe gefahren ist. Mit ihm, der als Kind und Jugendlicher hautnahe Erfahrungen als Kinderheimkind machen musste, sprach Streiflichter-Mitarbeiter Reimund Menninghaus (siehe auch Seite 2):

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Opferverbände stellen politische Forderungen


ZDF heute – 09.02.2012 um 19:00 Uhr

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Was ist beim Thema Verjährung zu Bedenken?


netzwerkB 07.02.2012

Frage:

Was ist beim Thema Verjährung zu Bedenken?

Habe ich es richtig verstanden, dass eine Verjährung nach z.B. 30 Jahren auch im Interesse eines ehemaligen Opfers für Rechtsfrieden sorgt und dass eine mögliche nachträgliche Verfolgung auf Antrag des Betroffenen wünschenswert wäre?

Antwort:

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Ulmer Wissenschaftler und die katholische Kirche


netzwerkB Pressemitteilung: Ulmer Wissenschaftler und die katholische Kirche (in der Anlage als PDF)

Die Täterorganisation katholische Kirche beruft einen internationalen Kongress in Rom ein, um die Risiken ihrer Verbrechen erkennen zu lernen – Ulmer Wissenschaftler beteiligen sich mit einem E-Learning-Konzept.

Der Vatikan ist nach wie vor nicht bereit, seine geheimen Akten über die Verbrechen sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche zu öffnen.

Indem sich der Vatikan gegen die Aufhebung der Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt ausspricht, verhindert er die Aufarbeitung seiner Verbrechen.

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Stift Admont: Weiterer Betroffener meldet sich


Humanistischer Pressedienst 3.02.2012

WIEN. (hpd) Die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt berichtet über “Rituelle Vergewaltigungen von Buben“ – Kardinal Schönborn, Bischof Kapellari und Missbrauchsbeauftragte Klasnic als Mitwisser durch Sachverhaltsdarstellung schwer belastet.

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Höllenleben – Eine Multiple Persönlichkeit auf Spurensuche



Kein kirchenrechtliches Verfahren gegen Salzburger Ex-Domprediger


SALZBURG 24  02 02.2012

Nach den von einer Salzburgerin erhobenen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs wird kein kanonisches Strafverfahren gegen den ehemaligen Salzburger Domprediger Peter Hofer eingeleitet.

Zu diesem Ergebnis ist jetzt die Glaubenskongregation im Vatikan in Rom gekommen. Die Vorwürfe seien nach geltendem kirchlichen Recht ausführlich untersucht worden, informierte am Donnerstag die Erzdiözese Salzburg.

Hofer kann als Domprediger zurückkehren

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Priester missbraucht Sohn der Haushälterin


Augsburger Allgemeine 1.02.2012

Er hielt sein schlechtes Gewissen nicht weiter aus und gestand: Ein Priester hat offenbar jahrelang den kleinen Sohn seiner Haushälterin missbraucht.

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„Instrument der Vertuschung“


ORF.at 31.01.2012

Die Klasnic-Kommission, die im Auftrag von Kardinal Christoph Schönborn den sexuellen Missbrauch und die Gewalt an Kindern durch Priester und Ordensleute untersucht, steht nun in einem besonders dramatischen Fall schwer in der Kritik.

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Jour Fixe mit Betroffeneninitiativen – Verjährungsfristen machen Staat zum Mittäter


netzwerkB Pressemitteilung 25.01.2012 (als PDF herunter laden)

netzwerkB fordert die Bundesregierung auf, den Verrat der Betroffenen von sexualisierter Gewalt nicht weiter fortzusetzen.

Herr Rörig, als ehemaliger Unterabteilungsleiter in der Abteilung Kinder und Jugend und neuer Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, ist von der Bundesregierung dazu beauftragt, den Verrat der Betroffenen durch den Runden Tisch zu verwalten.

Einen der schwerwiegenden Gründe, warum die Beteiligung sich für netzwerkB als schwierig gestaltet, stellt die Handhabe der Verjährungsfristen dar. Auch wenn hier eine Verlängerung durch den Runden Tisch erwirkt worden ist, halten wir das Ergebnis insgesamt für verfehlt, da viele Betroffene immer noch nicht klagen können und mit ihrem Leid allein gelassen werden. Betroffene fühlen sich durch die Bundesregierung verraten.

netzwerkB fordert alle Politiker auf, den Täterschutz zu beenden und sich dem einstimmigem Votum der Delegierten des Bundesparteitages der SPD, vom 6. Dezember 2011, anzuschließen, die Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt aufzuheben, s. unter:
http://netzwerkb.org/2011/12/06/antrag-zur-aufhebung-der-verjahrungsfristen-einstimmig-angenommen/

In der Hoffnung, dass Herr Rörig wider Erwarten sich mit uns verbünden will und ebenfalls die Aufhebung der Verjährungsfristen fordert, haben wir ihn zu einem Treffen eingeladen.

Nachfolgend entnehmen Sie bitte diesbezüglich unsere Aktivitäten:

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Kampf der Opfer gegen die Verjährungsfristen


Sat 1 Wissenschaftsmagazin PLANETOPIA 16.01.2012

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“Ackermanns Verhalten unentschuldbar”


Saarbrücker Zeitung 12.01.2012

Lübeck/Trier. Das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB) hat den Rücktritt von Bischof Stephan Ackermann gefordert. Grund seien Fehler Ackermanns im Umgang mit einem Missbrauchsfall, der im vergangenen Dezember öffentlich wurde. Ein mittlerweile pensionierter Saarbrücker Pfarrer hatte sich in den 1980er-Jahren an zwei minderjährigen Messdienerinnen vergangen. Der Fall war im Bistum seit Anfang 2011 bekannt, die Beurlaubung des Pfarrers erfolgte jedoch erst nach kritischen Medienberichten Ende des Jahres.

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SAT1 “Aufhebung der Verjährungsfristen” am 16.01.2012 um 22:15 Uhr


Leipziger Volkszeitung 14.01.2012

Rückkehr an den Ort der Angst – für eineinhalb Stunden

Ex-Delitzscher Norbert Denef spricht vor Fernsehkamera über Missbrauchsfälle und kämpft für Aufhebung der Verjährungsfristen

von Kay Würker

Delitzsch. Mehr als vier Jahre nach seinem letzten Besuch ist Norbert Denef am Donnerstag erneut nach Delitzsch gekommen. Doch es war eine kurze Begegnung mit der Stadt, mit der ihn so viel und doch so wenig verbindet: keine Übernachtung, kein Gassenbummel, nur eineinhalb Stunden Drehtermin vor der Kulisse der katholischen Kirche. Die Macher des SAT1-Wissenschaftsmagazins Planetopia hatten ihn darum gebeten. Denn für die Sendung, die am Montag um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird, ist der 62-Jährige ein wichtiger Gesprächspartner. Sie beschäftigt sich mit einem der dringendsten Anliegen Norbert Denefs: der Aufhebung der Verjährungsfristen bei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung.

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1.000 Euro pauschal für Opfer der Odenwaldschule


ZEIT ONLINE 6.01.2012

Die Odenwaldschule gefährdet die Aussöhnung mit den Opfern

In der Vorweihnachtszeit ging die Nachricht weitgehend unter: 1.000 Euro pauschal sollen ehemalige Schüler der Odenwaldschule erhalten, die dort Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Im Einzelfall kann sich der Betrag auf bis zu 10.000 Euro erhöhen. Mehr aber soll es nicht geben, ganz gleich, wie viel der Einzelne über die Jahre und Jahrzehnte bereits in Therapien investiert hat. Wer Geld haben möchte, muss einen Antrag bei der schuleigenen Stiftung »Brücken bauen« stellen.

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Keine Entschädigungszahlungen


Verein ehemaliger Heimkinder e.V. 4.01.2011

aus Rundbrief 4/2011

Keine Entschädigungszahlungen

Egal wie oft von Bund, Ländern und Kirchen betont wird, egal wie oft es in den Medien wiederholt wird, dass es Entschädigungszahlungen gäbe – es gibt sie nicht.

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Ehemalige Heimkinder ziehen vor Gericht


Frankfurter Rundschau 4.01.2012

Zwischen 1945 und 1975 lebten rund 800.000 Kinder und Jugendliche in westdeutschen Heimen. Viele wurden in den kirchlichen oder staatlichen Einrichtungen über Jahre misshandelt, zur Arbeit gezwungen und sexuell missbraucht. Deshalb wollen Hunderte ehemalige Heimkinder vor Gericht ziehen. Sie fordern Entschädigung in Millionenhöhe.

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Nürnberg: Frauen protestieren gegen Inzest-Urteil


innsalzach24.de 28.12.2011

Nürnberg – Mit einer Mahnwache haben am Mittwoch in Nürnberg SPD-Frauen und Mitglieder einer Selbsthilfeinitiative gegen das Urteil im Nürnberger Inzest-Prozess protestiert.

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netzwerkB Positionspapier: Engagement


netzwerkB 28.12.2011

Positionspapier (als PDF herunter laden)

Engagement

Wofür setzen wir uns ein?

netzwerkB ist eine Vereinigung, die sich für die Rechte und Belange von Betroffenen von sexualisierter Gewalt einsetzt. Dazu zählen auch die Bereiche des jahrelangen systematischen Missbrauchs, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, durch Angehörige der Familie oder von Institutionen. Die Initiative ist aus den Reihen der Opfer und ihrer Angehörigen entstanden. netzwerkB informiert über die Ursachen und gravierenden Auswirkungen von sexualisierter Gewalt und den Hilfebedarf für die Opfer und macht sich für konkrete Änderungen stark. Wir setzen uns für mehr intensivere Hilfen für die Opfer sexualisierter Gewalt, für die gesellschaftliche Aufklärung und die Verhinderung sexualisierter Gewalt ein. Dazu koordinieren wir uns mit anderen Opfergruppen im Land und internationalen Opferorganisationen. Insbesondere stellt das Forum netzwerkb.org für Betroffene eine Möglichkeit dar, sich zu informieren, aktuelle Meldungen zu lesen und mit anderen besprechen zu können, die rege genutzt wird. Wir wollen den Opfern in der Gesellschaft ein Gehör verschaffen.

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