Schluss mit den Tricks


taz.de 04.05.2012

Die Verantwortlichen demütigten ihre Opfer

Schluss mit den Tricks

Kommentar von Christian Füller

Die Odenwaldschule war einmal die Marke für neues Lernen, und sie war ein Labor für schulische Erneuerung. Heute ist die Odenwaldschule das Symbol für sexuelle Gewalt gegen Schüler und reformpädagogische Verblendung.

Daran trägt allein die Schule Schuld. Am Samstag hat das einstige Eliteinternat nun noch einmal die Chance, umzukehren. Es sollte sich einen Vorstand wählen, der sich bedingungslos der Aufklärung verpflichtet. Keine andere Schule, weder die Jesuitenschulen noch katholische Klöster in Bayern, hat so perfekt und so systematisch sexuellen Missbrauch an ihren Schutzbefohlenen verübt. Es geht nicht nur um die Schuld des Haupttäters Gerold Becker.

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“Man hat Taten verjähren lassen”


Frankfurter Rundschau 30.04.2012

Vor zwei Jahren versprachen alle, die sexuellen Übergriffe an der Odenwaldschule aufzuklären, den Opfern zu helfen und neue Taten zu verhindern. Doch dieses Versprechen sei gebrochen worden, sagt der Grünen-Sozialpolitiker Marcus Bocklet.

Die sexuelle Gewalt an der Odenwaldschule ist noch immer nicht aufgearbeitet, beklagt Markus Bocklet.

Vor zwei Jahren sorgten die Enthüllungen über systematische sexuelle Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche an der Odenwaldschule für Aufregung. Was ist seither geschehen?

Die Odenwaldschule hat damals gesagt, sie werde eine rückhaltlose Aufklärung in Auftrag geben und alles dafür tun, dass die Umstände der Taten schnell aufgeklärt werden. Nach zwei Jahren muss ich feststellen, dass die Schule die wissenschaftliche Aufklärung noch immer nicht in Auftrag gegeben hat. Das ist der Bruch eines Versprechens. Das empört mich zutiefst. Zwei Jahre sind genug!

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1.000 Euro pauschal für Opfer der Odenwaldschule


ZEIT ONLINE 6.01.2012

Die Odenwaldschule gefährdet die Aussöhnung mit den Opfern

In der Vorweihnachtszeit ging die Nachricht weitgehend unter: 1.000 Euro pauschal sollen ehemalige Schüler der Odenwaldschule erhalten, die dort Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Im Einzelfall kann sich der Betrag auf bis zu 10.000 Euro erhöhen. Mehr aber soll es nicht geben, ganz gleich, wie viel der Einzelne über die Jahre und Jahrzehnte bereits in Therapien investiert hat. Wer Geld haben möchte, muss einen Antrag bei der schuleigenen Stiftung »Brücken bauen« stellen.

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WIE LAUT SOLL ICH DENN NOCH SCHREIEN?


netzwerkB 18.12.2011

Danke, Jürgen Dehmers, dass Du laut schreist!

Norbert Denef

Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de

 


Erlaubt war alles


Tages Anzeiger 18.12.2011

Von Dario Venutti.

Jürgen Dehmers, ein Opfer sexueller Gewalt seiner Lehrer, erzählt über Alltag und Missbrauch an der deutschen Odenwaldschule.

Manchmal hört Jürgen Dehmers ein Klopfen an der Tür. Nicht irgendein Klopfen: zweimal schnell, dann dreimal langsam. Es ist ein Code, mit dem vordergründig um Einlass gebeten wird. Dabei ist klar, dass Dehmers das Eintreten nicht verwehren kann. Manchmal sieht er auch jemanden neben seinem Bett stehen: nackt, mit erigiertem Penis. Erst wenn er das Licht anmacht, weiss Dehmers, dass er geträumt hat.

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Ein Rettungsversuch unter Freunden


Frankfurter Rundschau 25.11.2011

Hartmut von Hentig nennt Missbrauch an der Odenwaldschule erstmals Verbrechen – und löst trotzdem Empörung aus.

Die Opfer klagen an

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Theaterstück „Missbraucht“ am Dienstag in Bensheim


ECHO online 30.10.2011

BENSHEIM/FRANKFURT.

Das Theaterstück „Missbraucht“ aus Frankfurt kommt ganz in die Nähe der von sexuellen Übergriffen erschütterten Odenwaldschule. Gastieren will das Frankfurter Autoren Theater (FAT) an diesem Dienstag (1. November/20 Uhr) im Kellertheater PiPaPo in Bensheim – rund 20 Autominuten vom Elite-Internat in Heppenheim-Ober-Hambach entfernt. Nach der Aufführung wollen der Opfer-Anwalt Thorsten Kahl als Veranstalter und ein betroffener Ex-Schüler der Schule für die Diskussion zur Verfügung stehen.
„Missbrauchte ticken anders“, sagte Kahl. „Das braucht mehr Sensibilität.“ FAT-Dramaturg Norbert Saßmannshausen sagte: „Es war auch unser Wunsch, „Missbraucht“ in der Nähe der Odenwaldschule aufzuführen.“ Die Stücke heißen „Alles muss raus“, „Sprachloses Kind“ und „Mein Vater“. Das erste Mal ist das Thema am FAT im Herbst 2009 auf die Bühne gekommen.

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Krach im Vereinsheim


ZEIT ONLINE 13.10.2011

Odenwaldschule und Schloss Salem sind aus dem wichtigsten deutschen Internateverbund ausgetreten – eine Konsequenz aus der unzureichenden Aufarbeitung der Missbrauchsfälle.

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Kritik an Odenwaldschule spitzt sich wieder zu


Hamburger Abendblatt 10.10.2011

Die Odenwaldschule kommt wegen der sexuellen Übergriffe nicht zur Ruhe. Es gibt neue Kritik am Vorstand. Und es droht ein Rechtsstreit.

Heppenheim. Fast ein Jahr nach dem Abschlussbericht zum sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule spitzt sich Kritik am Vorstand wieder zu. Die Aufklärung der Übergriffe auf die mehr als 130 Betroffenen sei noch nicht gelungen, sagte Trägervereins-Mitglied Philipp Horstmann am Montag. „Das ist eingeschlafen“, meinte der 36-Jährige. Aus der von der Schule im südhessischen Heppenheim beschlossenen Stiftung „Brücken bauen“ stünden jährlich noch nicht einmal 5000 Euro für die Opfer zur Verfügung. Die Stiftung sei „ein Feigenblättchen“, sagte Horstmann. „Für Betroffene gibt es keine Ansprechpartner.“

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Weitere Opfer im Odenwald


Frankfurter Rundschau 17.09.2011

Der Betroffenen-Verein „Glasbrechen“ geht von 500 missbrauchten Schülern aus. Der Vorsitzende Adrian Koerfer kritisiert zudem die zurückhaltende Aufklärung durch das neue Führungsteam der Odenwaldschule.

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“Wir gehen von etwa 500 Betroffenen aus”


BerlinOnline 17.09.2011

Der Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule (OSO) ist einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise weitaus größer als angenommen. Es seien offenbar weitaus mehr Kinder sexuell missbraucht worden als bislang bekannt, berichtete die Frankfurter Rundschau (Samstagsausgabe): Sowohl bei zwei externen Juristinnen als auch beim Betroffenen-Verein “Glasbrechen” würden sich bis heute weitere Opfer melden. Die offiziell genannte Zahl von 132 Opfern sei daher nicht mehr als ein Zwischenstand. “Wir gehen von etwa 500 Betroffenen aus”, zitiert die Zeitung den Ex-OSO-Schüler und Vorsitzenden von “Glasbrechen”, Adrian Koerfer.

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Wie laut soll ich denn noch schreien?


taz.de 7.09.2011

Triathlon der sexuellen Gewalt

VERGEWALTIGUNG, VERDRÄNGEN, ÜBERLEBEN Jürgen Dehmers kämpfte 25 Jahre um sich und seine Integrität. Nun hat er ein Buch über seine Erlebnisse an der Odenwaldschule geschrieben – und gewonnen. Gegen den edlen Reformpädagogen, der ein Kinderschänder war

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“Hört auf mit der Lüge und dem Selbstbetrug”


SPIEGEL ONLINE 26.08.2011

Jahrelang sprach kaum jemand über systematischen Missbrauch an der Odenwaldschule. Selbst jetzt würden sich viele Reformpädagogen noch weigern, die Verbrechen zu thematisieren, sagt Ex-Lehrer Salman Ansari. Im Interview fordert er ein Ende des Schweigens – und erhebt heftige Vorwürfe.

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Ein schreckliches Paradies


SPIEGEL ONLINE 9.08.2011

Begreifen, was hinter dem Wort Missbrauch steckt: Anderthalb Jahre nach dem Skandal um die Odenwaldschule und ihren ehemaligen Leiter Gerold Becker beschäftigt sich die Dokumentation “Geschlossene Gesellschaft” mit der Unfähigkeit der Verantwortlichen, sich den Vorwürfen zu stellen.

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Geschlossene Gesellschaft


DasErste.de

Dokumentarfilm im Ersten:
 Geschlossene Gesellschaft

Diesnstag, 09.08.11 | 22:45 Uhr Länge: 90 Minuten

Der Missbrauch in der Odenwaldschule
Film von Regina Schilling und Luzia Schmid

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Wenn die Pädagogen versagen


WELT ONLINE 3.07.2011

Autor: Rainer Winkel

Rainer Winkel ist noch immer tief erschüttert über den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule. Er sieht die gesamte Reformpädagogik der Zerstörung anheimgegeben. Ein offener Brief an Hartmut von Hentig

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Ex-OSO-Schüler klagt gegen Rezensenten


Frankfurter Rundschau 24.06.2011

Der Frankfurter Journalist und Buchautor Tilman Jens wehrt sich mit Unterlassungserklärungen gegen die Kritik an seinem Buch über die Odenwaldschule.

Der Frankfurter Journalist und Buchautor Tilman Jens geht juristisch gegen drei Rezensenten seines Buchs „Freiwild: Die Odenwaldschule – Ein Lehrstück von Opfern und Tätern“ vor. Der Sohn des Tübinger Philologen Walter Jens hat nach Informationen der FR über seinen Anwalt Unterlassungserklärungen gegen den Berliner Filmemacher Christoph Röhl, den Darmstädter Künstler Gerhard Roese und den früheren Lehrer der reformpädagogischen Odenwaldschule (OSO), Salman Ansari, abgegeben.

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„Handschellen für die Opfer“


Frankfurter Rundschau 25.05.2011

Zwei Landtagsausschüsse haben mit Fachleuten Strategien zur Bekämpfung von sexuellem Missbrauch erörtert. Vor allem der emotionale Auftritt eines missbrauchten Odenwaldschülers zieht die Abgeordneten in den Bann.

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“Ich höre mehrere Seiten, das nimmt man mir übel”


dradio.de 23.05.2011

Odenwaldschule: Tilman Jens verteidigt früheren Schulleiter

Tilman Jens im Gespräch mit Friedbert Meurer

In seinem Buch “Freiwild” nimmt der Journalist und frühere Odenwaldschüler Tilman Jens den damaligen Schulleiter der Reformschule in Heppenheim in Schutz und wird dafür heftig kritisiert. Laut Jens habe Rektor Harder die Übergriffe auf Kinder “wirklich aufarbeiten” wollen – mit Vertuschung habe “das überhaupt nichts zu tun”.

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Fernsehtipp: 3sat, 24.05.2011 um 22:25 Uhr


“Und wir sind nicht die Einzigen”

Ein wichtiger Film, ein überfälliger Film!

Sendetermin: Di, 24. Mai, 22:25 – 23:55 Uhr auf 3sat

Website zum Film: http://nichtdieeinzigen.de


Die Würde des Menschen ist unantastbar


netzwerkB 20.05.2011

nachgedacht von Norbert Denef

Auf dem Weg zur Filmprämiere von “Wir sind nicht die Einzigen”, am 19.05.2011 in Berlin, habe ich Günter Litfin kennen gelernt –

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Ein wichtiger Film, ein überfälliger Film


netzwerkB 20.05.2011

Kommentar zum Film „Und wir sind nicht die Einzigen“

von Katharina Micada

Dokumentarfilm über die sexualisierte Gewalt durch Lehrer an der reformpädagogischen Vorzeigeschule Odenwaldschule

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Folter für die Seele


ZEIT ONLINE 20.04.2011

Die Odenwaldschule ringt um die Entschädigung der Missbrauchsopfer.

Die Rechnung ist schnell gemacht: Mindestens 132 Opfer sexuellen Missbrauchs gab es seit den 1960er Jahren an der reformpädagogischen Odenwaldschule – so jedenfalls steht es im Abschlussbericht, der den Skandal dokumentiert. 50000 Euro will die Schule nun, wie sie sagt nicht als Entschädigung, sondern als »Zuwendung« an die Opfer zahlen. Macht 378 Euro pro betroffener Person.

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Odenwaldschule entschädigt Opfer


ZEIT ONLINE  11.04.2011

Um Entschädigungszahlungen der Odenwaldschule an Opfer sexuellen Missbrauchs gibt es seit langem Streit. Nun zahlt die Schule 50.000 Euro.

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Hat die Reformpädagogik eine Zukunft?



“Das waren lauter Märchen”


Deutschlandradio Kultur 30.03.2011

Früherer Lehrer kritisiert die Reformpädagogik an der Odenwaldschule
Salman Ansari im Gespräch mit Ulrike Timm

Im Frühjahr 2010 flog der Skandal an der Odenwaldschule auf. In den 1970er und 1980er Jahren waren dort mindestens 132 Schüler sexuell missbraucht worden. Salman Ansari glaubt, dass der reformpädagogische Ansatz auch dazu benutzt wurde, um den Missbrauch zu verschleiern.

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Joachim Unseld



„Der Missbrauch wurde einbetoniert“


Kölner Stadt-Anzeiger 18.03.2011

Der Autor Christian Füller hat sein Buch „Sündenfall“ über den Missbrauchs-Skandal an der Odenwaldschule veröffentlicht. Im Interview berichtet er über seine Gespräche mit Opfern und kritisiert den mangelnden Aufklärungswillen der Schule.

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Vorstandsmitglied der Odenwaldschule geht


WELT ONLINE 14.03.2011

Heppenheim – Wieder hat ein Mitglied den Vorstand der Odenwaldschule verlassen. Dieter Grah erklärte am Freitag seinen Rücktritt aus Enttäuschung über die Entwicklung der vergangenen Monate. Innerhalb des Vorstands habe er sich zunehmend isoliert gefühlt, so Grah. Der Architekt schloss sich dem Opferverein “Glasbrechen” an, den Altschüler und Betroffene des sexuellen Missbrauchs an dem Eliteinternat gegründet hatten.

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„Die Täter reiben sich die Hände“


Frankfurter Rundschau 5.03.2011

Vor einem Jahr machte die Frankfurter Rundschau den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule bundesweit bekannt. Jürgen Dehmers, so sein Pseudonym, war eines der Opfer. Er hoffte, endlich Genugtuung für sein Leid zu bekommen. Er hat sich getäuscht. Seine bittere Bilanz.

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Keine Versöhnung in Sicht


hr-online.de 4.03.2011

Odenwaldschule

Vor einem Jahr wurden die Missbrauchsvorwürfe an der Heppenheimer Odenwaldschule bekannt. Bis heute ist die Entschädigungsfrage nicht geklärt. Die Schule versucht indes, sich neu zu erfinden.

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“Es hat mich mein Leben gekostet”


taz.de 4.03.2011

Vor einem Jahr wurden die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule öffentlich. Aber was haben die Pädagogen ihren Schützlingen wirklich angetan? Ein Betroffener berichtet.

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Missbrauchsopfer klagen an


Frankfurter Rundschau 21.02.2011

Die Odenwaldschule vertagt die Entschädigung nach sexueller Gewalt auf unbestimmte Zeit. Seit einem Jahr warten die Betroffenen auf die Zahlungen. Sie sind empört und fühlen sich düpiert.

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“Verlogenheit” an Odenwaldschule macht wütend


WELT ONLINE 21.02.2011

Beim Sex-Skandal an der Odenwaldschule war viel von Aufarbeitung die Rede. Ein Jahr später warten die Opfer noch immer auf Wiedergutmachung.

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Internate: Nix mit Elite bei Salem & Co.


VNR.de 11.02.2011

Nach dem “annus horribilis” 2010 stehen viele der einstigen Vorzeige-Internate vor den Trümmern einer beispiellosen Image-Kampagne. Die hochtrabende Vorstellung vom “Elite-Internat” weicht vielfach der Ernüchterung.

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Odenwaldschule – 
Die Ratlosen


Frankfurter Rundschau 8.02.2011

Vor einem Jahr wurde der Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule bekannt. Der Ruf des Eliteinternats ist ramponiert und die Opfer warten noch immer auf Entschädigung.

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Missbrauchsopfer muss Vorwürfe gegen ehemaligen Lehrer zurücknehmen


Echo online 28.01.2011

Missbrauchsopfer Gerhard Roese wurde von damaligem Lehrer Reimund Bommes verklagt

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„Kinder gehörten zu seinem Leben“


FAZ.NET 23.01.2011

Dietrich Willier missbrauchte an der Odenwaldschule Kinder. Später war er ein Gründer der Berliner Tageszeitung „taz“. Dort galt Pädophilie damals als „Verbrechen ohne Opfer“.
Von Philip Eppelsheim

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Die Aufklärerin soll gehen


taz.de 13.01.2011

Die Leiterin der Odenwaldschule, Margarita Kaufmann, soll ihren Posten räumen, fordert eines der Opfer. Bei der Entschädigung setze sie falsche Prioritäten. VON CHRISTIAN FÜLLER

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Im Jahr des Missbrauchs


ZEIT ONLINE 26.12.2010

Ob in der Kirche oder an der Odenwaldschule: Die Täter waren nicht allein

Tiefer als Hartmut von Hentig sind wenige gefallen in diesem Jahr. Bis zum Frühjahr galt der 85-Jährige als Lichtgestalt der deutschen Reformpädagogik. Nun zitiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung aus einem Brief, der noch einmal unterstreicht, wie krampfhaft sich von Hentig der Aufarbeitung der Affäre um sexuelle Gewalt an der von ihm mitgeprägten Odenwaldschule verweigert hat. »Aussitzen« wolle er den Skandal, in dessen Zentrum sein Lebensgefährte Gerold Becker stand, auch wenn das »nicht leicht einzuhalten« sei, schrieb von Hentig im Mai. Aus dem bewunderten Pädagogen ist endgültig eine traurige Figur geworden: uneinsichtig, larmoyant und rücksichtslos.

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