<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>netzwerkB &#187; Offene Briefe</title>
	<atom:link href="http://netzwerkb.org/category/offener-brief/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://netzwerkb.org</link>
	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 13:31:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Gesellschaftliches Umdenken</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/30/gesellschaftliches-umdenken/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/30/gesellschaftliches-umdenken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 09:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[– Wahrheitskommission]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=11312</guid>
		<description><![CDATA[netzwerkB 30.11.2011 Offener Brief an die Abgeordneten BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN Sehr geehrte Abgeordnete der GRÜNEN, als Verein für Betroffene sexualisierter Gewalt waren wir sehr erfreut, dass es in Ihrer Partei vermehrt Stimmen gibt, die sich für die Aufhebung der Verjährungsfristen einsetzen. Vor allem dass diese Frage auf ihrem Parteitag eine Rolle spielte, hat uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 30.11.2011</p>
<p>Offener Brief an die Abgeordneten BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN</p>
<p>Sehr geehrte Abgeordnete der GRÜNEN,</p>
<p>als Verein für Betroffene sexualisierter Gewalt waren wir sehr erfreut, dass es in Ihrer Partei vermehrt Stimmen gibt, die sich für die Aufhebung der Verjährungsfristen einsetzen. Vor allem dass diese Frage auf ihrem Parteitag eine Rolle spielte, hat uns positiv überrascht, denn als Verein glauben wir, dass der gegenwärtige Formalismus in der pauschalen Anwendung der Verjährungsfristen vor allem die substantielle Sonderstellung der sexualisierten Gewalt vernachlässigt. Da der komplizierte Gegenstand der sexualisierten Gewalt noch nicht in der Öffentlichkeit angekommen ist, gibt es hier allerdings einige aus unserer Sicht falsche Darstellungen. So hat auch die Gegenrednerin zu dieser Gesetzesinitiative behauptet, dass Betroffene eine Aufhebung der Verjährungsfristen nicht wünschten. Mit Sicherheit auch aufgrund dieser Gegenrede kam es zu einer schnellen Ablehnung auf dem Parteitag.<span id="more-11312"></span></p>
<p>Als Verein, wobei wir uns auch um die statistische Erfassung bei solchen Fragestellungen kümmern, müssen wir die Argumentation ihrer Gegenrednerin strikt ablehnen. Bis jetzt haben wir über 20.000 Unterstützer, die für eine Abschaffung der Verjährungsfristen im Zivilrecht eintreten. Betroffene wollen die Aufhebung der Verjährungsfristen.</p>
<p>Besondere Beachtung sollte hier auch auf der Frage liegen, warum wir die Aufhebung der Verjährungsfristen wollen. Es geht uns nicht vordergründig um die Frage der Strafe oder um eine menschenunwürdige Behandlung der Täter, sondern wir wollen mit der Aufhebung der Verjährungsfristen vorrangig eine bessere und gewaltlose Gesellschaft erreichen. Aus diesem Grunde geht es für uns bei diesem Thema immer um mehr als um Entschädigungszahlungen (zumal wir glauben, dass die Aufhebung zu keiner erhöhten Klagelast führen wird, da in der Regel die Beweislage für die Betroffenen schwierig ist). Wir glauben, dass durch diese symbolische Geste der Aufhebung der Verjährungsfristen ein Signal für die freie Entwicklung der Person gesetzt wird, Betroffene zumindest ideal in ihrem Status als Betroffene gestärkt werden und so letztlich auch ein gesellschaftliches Umdenken stattfindet.</p>
<p>Sie werden daher verstehen, dass wir als Verein von der schnellen Abhandlung des Themas auf Ihrem Parteitag enttäuscht sind. Für uns bedarf die Frage nach sexualisierter Gewalt in unserer Gesellschaft erhöhter Aufmerksamkeit, weil gerade die tiefen Eingriffe in die freie Entwicklung unserer Kinder starke Rückwirkungen auf die Gesellschaft haben. Sie müssen dabei bedenken, dass Betroffene sich jahrelang selbst im Glauben einer gewissen Freiwilligkeit für die sexualisierte Gewalt an Ihnen schämen, sich selbst die Schuld geben. Die Traumaforschung gibt uns hier Recht und auch viele Statistiken bis hin zur Pfeiffer-Studie zeigen, dass mehr als 10% der Gesellschaft Betroffene sind. Die Dunkelziffer mag dabei noch weit höher liegen. Die Verdrängung der sexualisierten Gewalt führt zu Persönlichkeiten, die in grundlegenden Fähigkeiten geschädigt sind. Eine Stärkung der Betroffenenrechte kann daher auch eine positive Aufarbeitung in unserer Gesellschaft bewirken und diese damit besser machen. Aus diesem Grunde lehnen wir die Aussage, dass Betroffene eine Aufhebung der Verjährungsfristen nicht wollten, strikt ab. Wir sehen, dass ohne diesen substantiellen Eingriff in unser formales Rechtsgefüge durch die Aufhebung der Verjährungsfristen wenig Chancen bestehen, eine Entlastung der Betroffenen zu bewirken. Wenn viele Jahrzehnte nach der Tat Betroffene begreifen und unter hohen Schmerzen ihr Leid aufarbeiten, dann aber auch sehen müssen, dass sie nicht einmal ideal in ihrer Aufarbeitung unterstützt werden, dann fühlen Sie sich gedrängt Ihr Leid auch weiterhin zu unterdrücken; ein gesellschaftliches Umdenken wird hierbei nicht geschehen.</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass wir hier nur wenige Gründe aufgeführt haben; der Gegenstand der sexualisierten Gewalt ist weitaus komplexer. Ich stelle Ihnen daher noch eine Linkliste zur Verfügung, wo Sie sich tiefgründiger über unser Anliegen und dessen Gründe informieren können:</p>
<p>In unserem alternativen Gesetzentwurf behandeln wir einige der Gründe, die aus Sicht der Betroffenen eine Rolle spielen und warum diese eine Aufhebung der Verjährungsfristen wünschen:<br />
<a href="http://netzwerkb.org/2011/11/21/netzwerkb-gesetzentwurf-verjahrungsfristen" target="_blank">http://netzwerkb.org/2011/11/21/netzwerkb-gesetzentwurf-verjahrungsfristen</a></p>
<p>Die fehlende Unterstützung aus der Politik hat uns bisher zu dem Schritt einer Klage gegen den Deutschen Staat veranlasst:<br />
<a href="http://netzwerkb.org/2011/11/23/betroffene-sexualisierter-gewalt-wollen-deutschen-staat-verklagen" target="_blank">http://netzwerkb.org/2011/11/23/betroffene-sexualisierter-gewalt-wollen-deutschen-staat-verklagen</a></p>
<p>Im Interview mit DIE ZEIT vom 24.11.11 habe ich, Norbert Denef, weitere viele Gründe dargelegt, warum wir für die Aufhebung der Verjährungsfristen eintreten:<br />
<a href="http://netzwerkb.org/2011/11/23/schluss-mit-dem-taterschutz" target="_blank">http://netzwerkb.org/2011/11/23/schluss-mit-dem-taterschutz</a></p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn wir Sie als Verein Betroffener sexualisierter Gewalt in Zukunft zu dem Thema der Verjährungsfristen substantiell beraten können, damit es auf Ihren Parteitagen nicht mehr zu falscher Gegenrede kommt und eine tatsächliche Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich hochrelevanten Thema stattfindet.</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p>Norbert Denef<br />
&#8211;<br />
netzwerkB &#8211; Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.<br />
Norbert Denef, Vorsitzender</p>
<p>Postanschrift:<br />
Schulstr. 2 B<br />
23683 Scharbeutz</p>
<p>Telefon: +49 (0)4503 892782<br />
Mobil: +49 (0)163 1625091<br />
Fax: +49 (0)4503 892783<br />
norbert.denef@netzwerkb.org<br />
www.netzwerkB.org</p>
<p>http://twitter.com/#!/norbertdenef</p>
<p>Bankverbindung:<br />
Sparkasse Holstein<br />
Girokonto-Nr.: 135855153<br />
Bankleitzahl: 21352240<br />
IBAN: DE97 2135 2240 0135 8551 53<br />
SWIFT-BIC: NOLADE21HOL</p>
<p>Vereinsregisternummer:<br />
AG Lübeck Nr. VR3272HL</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/28/antrag-keine-verjahrung-fur-vergewaltigung-und-sexuellen-missbrauch-abgelehnt/" target="_blank">Antrag keine Verjahrung für Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch abgelehnt</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/11/27/keine-verjahrung-fur-vergewaltigung-und-sexuellen-missbrauch/" target="_blank">Keine Verjahrung für Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/11/30/gesellschaftliches-umdenken/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/11/30/gesellschaftliches-umdenken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufforderung zur Überprüfung der Studie des KFN</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/22/aufforderung-zur-uberprufung-der-studie-des-kfn/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/22/aufforderung-zur-uberprufung-der-studie-des-kfn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 19:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Wissenschaft/Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=11150</guid>
		<description><![CDATA[Gegen-Missbrauch e.V.  10.11.2011 Aufforderung zur Überprüfung der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zum Thema Sexueller Missbrauch Offenen Brief als PDF herunter laden&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen-Missbrauch e.V.  10.11.2011</p>
<p>Aufforderung zur Überprüfung der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zum Thema Sexueller Missbrauch</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/11/Offener-Brief-BM-bezgl.pfeiffer-studie-1.pdf" target="_blank">Offenen Brief als PDF herunter laden&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/11/22/aufforderung-zur-uberprufung-der-studie-des-kfn/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/11/22/aufforderung-zur-uberprufung-der-studie-des-kfn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlagt keine Kinder mehr</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/12/schlagt-keine-kinder-mehr/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/12/schlagt-keine-kinder-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 07:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10989</guid>
		<description><![CDATA[netzwerkB 12.11.2011 Auszug aus dem Buch &#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221; von Norbert Denef Schlagt keine Kinder mehr Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 12.11.2011</p>
<p>Auszug aus dem Buch <a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">&#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221;</a> von Norbert Denef</p>
<p><strong>Schlagt keine Kinder mehr</strong></p>
<p>Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden könnte, Kindern keine Gewalt mehr anzutun. Und wenn der Papst öffentlich sagen würde, dass eine Schweigeklausel für ein Opfer ein Verbrechen sei, dann würde es sie zukünftig nicht mehr geben.</p>
<p>Warum sagt er das nicht?<span id="more-10989"></span></p>
<p>Als ich 1993 im Familienkreis meine Schweigemauer zerbrach, zitierte ich Johannes 8/1-12: „Gibt es einen unter euch, der keine Fehler gemacht hat? Der soll als erster einen Stein auf sie werfen.“</p>
<p>Auf meinem Weg geht es mir nicht darum, die Welt in Gut und Böse zu spalten, sondern den Teufelskreis Opfer-Täter-Opfer-Täter zu unterbrechen.</p>
<p>Ich gehe und predige nicht Hass und sage „Du bist schuld!“, sondern ich versuche die verborgenen Leichen von unten nach oben zu bringen, um anschließend die Ärmel hochzukrempeln und zu sagen: „Kommt, lasst uns einen Neuanfang wagen!“</p>
<p>Mein Bruder rief mich nach der Sendung ‚Menschen bei Maischberger‘ (10. Oktober 2006) an und fragte mich vorwurfsvoll: „Ja, willst du das denn ewig machen, willst du überhaupt nicht aufhören, willst du überhaupt keine Ruhe geben?“</p>
<p>Nein, ich werde nicht mehr schweigen!</p>
<p>Nachdem ich festgestellt hatte, welche Schäden entstehen, wenn man sich hinter einer Schweigemauer verstecken muss, hatte ich den Entschluss gefasst, meine Geschichte beispielhaft an die Öffentlichkeit zu bringen. Nach Erscheinen des <a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2007/02/verirrte-hirten.pdf" target="_blank">SPIEGEL-Artikels</a> bekam die Schweigemauer einen Riss – weitere Opfer haben mit mir Kontakt aufgenommen oder haben sich direkt mit der Presse in Verbindung gesetzt, um ihr Schweigen zu brechen.</p>
<p>Bei den Dreharbeiten einer Dokumentation über meine Geschichte vom Mitteldeutschen Rundfunk, vor der katholischen Kirche in Delitzsch, hat H., <a href="http://netzwerkb.org/2007/02/28/missbraucht-opfer-brechen-das-schweigen/" target="_blank">ein weiteres Opfer von Pfarrer K.</a>, nach 47 Jahren vor laufender Kamera sein Schweigen gebrochen. Seit 20 Jahren ist er nicht mehr arbeitsfähig wegen der Schäden, die bei ihm durch den sexuellen Missbrauch entstanden sind. Drei Jahre verbrachte er in psychosomatischen Kliniken. Dort bekam er so viele Medikamente, dass er nicht mehr in der Lage war, seinen eigenen Namen zu schreiben. Angeregt durch die Sendung <a href="http://netzwerkb.org/2006/02/17/mdr-unter-uns/" target="_blank">‚Unter uns‘</a> am 17. Februar 2006 im Mitteldeutschen Rundfunk, in der ich über mein Schicksal berichtete, konnte H. den Mut finden, seine Schweigemauer zu zerbrechen. „Es geht mir seitdem besser“, sagte er dem Filmteam vor dem Haus des Pfarrer K., wo wir beide sexuelle Gewalt erfahren haben.</p>
<p>Als ich den ‚Steppenwolf‘ kennen lernte und nach seinem Abschied liebevolle Gefühle, die ich bis dahin nicht kannte, in mir hochkamen, wurde mir das Ausmaß meiner Abspaltung bewusst – ich erkannte die Schäden, die ich durch den sexuellen Missbrauch davongetragen hatte.</p>
<p>Zu spüren, dass man um sein Leben betrogen wurde, ist unerträglich. Aus diesem Grund möchte ich mich dafür einsetzen, dass es andere leichter haben, sie nicht so lange brauchen wie ich, ihre Schweigemauer zu zerbrechen, um sich zu spüren und lebendiger zu werden.</p>
<p>Nach dem Bruch der Schweigemauer beim Familientreffen 1993 gab ich die Macht über meine Kinder demonstrativ ab. Hass und Wut wollte ich nicht mehr bei ihnen abladen. Tat ich es dennoch, war meinen Kindern klar, dass ich die Verantwortung dafür übernehmen musste. Seit dieser Zeit habe ich von ihnen gelernt, wie man liebevoll miteinander umgeht. Ich hatte Angst Fehler zu machen – sie gaben mir Sicherheit und korrigierten mich mit Ausdauer und ohne Strafen. Heute kann ich frei und ohne Scham mit anderen kommunizieren, kann Briefe schreiben und sogar dieses Buch hier, das habe ich ihnen zu verdanken.</p>
<p>34 Jahre hat mich meine Frau begleitet und durch tiefe Depressionen getragen. Ihr und meinen beiden Kindern habe ich es zu verdanken, dass ich überleben konnte – ihre Liebe hat mich getragen.</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/11/12/schlagt-keine-kinder-mehr/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/11/12/schlagt-keine-kinder-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein halb-öffentlicher Brief an die Bundesinitiative</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/04/ein-halb-offentlicher-brief-an-die-bundesinitiative/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/04/ein-halb-offentlicher-brief-an-die-bundesinitiative/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10882</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Bundesinitiative, jetzt, mit etwas Abstand nach unserem Austritt aus der Bundesinitiative muss ich Euch leider schreiben, dass viele der Kritikpunkte, die damals an uns herangetragen wurden, einfach stimmen. Die Bundesinitiative ist leider, wie auch die Arbeit des Runden Tisches, immer noch zu intransparent. Es ist nicht klar, welches die Themen am Runden Tisch sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bundesinitiative,</p>
<p>jetzt, mit etwas Abstand nach unserem Austritt aus der <a href="http://www.die-bundesinitiative.de/" target="_blank">Bundesinitiative</a> muss ich Euch leider schreiben, dass viele der Kritikpunkte, die damals an uns herangetragen wurden, einfach stimmen.<span id="more-10882"></span></p>
<p>Die Bundesinitiative ist leider, wie auch die Arbeit des <a href="http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/index.htm" target="_blank">Runden Tisches</a>, immer noch zu intransparent. Es ist nicht klar, welches die Themen am Runden Tisch sind, wer für die Bundesinitiative die Betroffenen am Runden Tisch vertritt, und welche Entscheidungen die Bundesinitiative dort im Namen aller Betroffenen mitträgt.</p>
<p>Ich glaube es ist wirklich wichtig, dass Ihr endlich versteht, dass die Bundesinitiative am Runden Tisch, und auch außerhalb, als die Vertretung der Betroffenen wahrgenommen wird. Sachverhalte, denen Ihr dort zustimmt, werden als für die Betroffene akzeptabel wahrgenommen.</p>
<p>Am 3. und 4. November 2011 wird der Runde Tisch zusammenkommen um sein Abschlussdokument abzustimmen. In der Aktuellen Situation wäre es das mindeste uns mitzuteilen, welchen Ergebnissen des Runden Tisches die Bundesinitiative bei dieser Gelegenheit in welchem Wortlaut zustimmen wird.</p>
<p>Besonders die Arbeitsergebnisse der Unterarbeitsgruppe im Justizministerium „materielle und immaterielle Hilfen“ sind für viele Betroffene signifikant. Ist es tatsächlich so, dass die Bundesinitiative, im Gegensatz zum Beispiel zum Weißen Ring und dem Behindertenrat, einer Deckelung der Unterstützungsleistungen aus dem neuen Hilfesystem (wie Therapien) bei 10.000 Euro noch immer zustimmt?</p>
<p>Ganz ehrlich muss ich Euch sagen, dass Ihr mit dieser Art der Verhandlungsführung dann den von Euch vertretenen Betroffenen einen Bärendienst erwiesen habt. Ihr macht Euch dann mitschuldig an der Vereitelung der Durchsetzung berechtigter Interessen von Tausenden Betroffenen in Deutschland. Ein hoher Preis für das „Gehört“- und „Ernstgenommen“- werden, dass Ihr jetzt vielleicht noch verspürt.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>(Verfasser der Redaktion bekannt)</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/mitglieder.htm" target="_blank">Mitglieder Runder Tisch Sexueller Kindesmissbrauch</a></p>
<p>Mehr auf netzwerkB:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/08/05/an-alle-betroffene-von-sexualisierter-gewalt-in-der-kindheit" target="_blank">An alle Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kindheit</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/08/16/umfrage-zur-%e2%80%9ebundesinitiative-der-betroffenen%e2%80%9c/" target="_blank">Umfrageergebnisse zur „Bundesinitiative der Betroffenen“</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/09/29/missbrauchsopfer-werden-verhohnt" target="_blank">Missbrauchsopfer werden verhöhnt</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/11/04/ein-halb-offentlicher-brief-an-die-bundesinitiative/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/11/04/ein-halb-offentlicher-brief-an-die-bundesinitiative/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>99</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an Antje Vollmer</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/11/04/verleihung-des-hans-ehrenberg-preises-an-antje-vollmer/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/11/04/verleihung-des-hans-ehrenberg-preises-an-antje-vollmer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 07:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10876</guid>
		<description><![CDATA[Verein ehemaliger Heimkinder e.V. 03.11.2011 Offener Brief Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an Antje Vollmer Sehr geehrte Damen und Herren, am 22.11.2011 soll Frau Antje Vollmer den mit 5.000 Euro dotierten &#8220;Hans-Ehrenberg-Preis&#8221; verliehen bekommen. Bei dieser Verleihung wird sich auf Frau Vollmers Einsatz am „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ (RTH) bezogen, an dem sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verein ehemaliger Heimkinder e.V. 03.11.2011</p>
<p>Offener Brief</p>
<p>Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an Antje Vollmer</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>am 22.11.2011 soll Frau Antje Vollmer den mit 5.000 Euro dotierten &#8220;Hans-Ehrenberg-Preis&#8221; verliehen bekommen. Bei dieser Verleihung wird sich auf Frau Vollmers Einsatz am „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ (RTH) bezogen, an dem sie als Vorsitzende entscheidend zum Konsens beigetragen habe.</p>
<p>Sicher ist Ihnen bekannt, dass es am RTH um einen nur sehr scheinbaren Konsens ging &#8211; keinen jedenfalls, bei dem die früheren Heimkinder ernstgenommene Verhandlungspartner waren. Im Gegenteil: <span id="more-10876"></span></p>
<ul>
<li>Den VertreterInnen der ehemaligen Heimkinder wurde am RTH ein Rechtsbeistand nach eigener Wahl verweigert mit der ausdrücklichen Argumentation Frau Vollmers, dass der RTH kein &#8220;Tribunal&#8221; sei.</li>
<li>Den HeimkindervertreterInnen wurde es unmöglich gemacht, eigene Gutachten erstellen zu lassen, eigene Gutachter zu benennen, während die von anderer Seite vorgebrachten Gutachten teilweise erst Tage NACH dem Vortrag in schriftlicher Form vorlagen.</li>
<li>Bereits die Bekanntgabe des Zwischenberichts wurde von scharfen Protesten begleitet &#8211; besonders von dem ausgewiesenen Kenner der bundesdeutschen Heimgeschichte, dem Berliner Professor Dr. Manfred Kappeler.</li>
<li>Die Stellvertreter der Ehemaligen am RTH hatten in der ganzen Zeit nicht nur kein Stimmrecht, sie hatten entgegen demokratischen Gepflogenheiten, nicht einmal Rederecht.</li>
<li>Bei der Abstimmung über den Abschlussbericht legte Frau Vollmer größten Wert auf Einstimmigkeit. Zu diesem Zwecke und um eine scheinbar größere Zustimmung zu erreichen, wurden an dieser Stelle auch die Stellvertreter der ehemaligen Heimkinder aufgefordert, ihr Votum abzugeben. Da keiner der HeimkindervertreterInnen dem Abschlussbericht in dieser Form zustimmen konnte und wollte, beschlossen sie, sich der Stimme zu enthalten und verließen den Verhandlungsraum. Frau Vollmer und Frau Rupprecht (SPD) eilten ihnen nach und übten wort- und gestenreichen Druck auf die OpfervertreterInnen aus, indem Frau Vollmer u.a. drohte, der RTH werde im letzten Moment platzen und es werde keinerlei Gelder geben. Die VertreterInnen knickten bis auf eine Ausnahme ein. Diesem beschied Frau Vollmer, dass</li>
<li>seine Stimme völlig unmaßgeblich sei, da er &#8220;nur&#8221; ein Stellvertreter sei. Und deklarierte die Abstimmung als einstimmig.</li>
<li>Ein weiterer Stellvertreter verkündete auf einer Pressekonferenz im direkten Anschluss an die von Frau Vollmer zum Erscheinen des Abschlussberichts einberufene Pressekonferenz von diesem Dissens und dem unmenschlichen Druck, der auf ihn und die anderen VertreterInnen ausgeübt worden sei. Von Frau Vollmer kam dazu &#8211; nichts!</li>
<li>Fünf der insgesamt sechs HeimkindervertreterInnen haben sich in der Zwischenzeit von dem Abschlussbericht und ihrer eigenen Zustimmung öffentlich distanziert &#8211; sogar in einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten.</li>
<li>In zwei getrennten Abstimmungen über den Abschlussbericht äußerten sich ca. 90% der befragten Ehemaligen gegen den Abschlussbericht und seine nur als skandalös zu bezeichnenden Ergebnisse.</li>
<li>In Folge kritisierte selbst Prof. Dr. Schruth, den Heimkindern als Rechtsberatung zugewiesener Berliner Professor, in dem Fachvortrag &#8220;Grenzen der Aufarbeitung zugefügten erzieherischen Unrechts – am Beispiel des Runden Tisches Heimerziehung&#8221;: &#8220;Eine Grenze der Aufarbeitung hat sich auch in unterschiedlichen Bewertungen des Unrechts der damaligen Heimerziehung gezeigt. Ich hebe das hervor, weil ich meine, der möglichen umfassenderen Unrechtsbeschreibung wurde mit geheimem Blick auf die Rechtsfolgen, auf die erheblichen Kosten nicht gefolgt. Das kann dann aber nur zu aus meiner Sicht ungenügenden und vermeidbar ungerechten Lösungen führen&#8221; (S. 9) und &#8220;Warum wird offensichtlich im angloamerikanischen Raum ohne gesellschaftliche Bedenken materielle Entschädigungen in beachtlicher Höhe für alle Opfer ähnlichen staatlichen Unrechts pauschal gezahlt, aber nicht in der BRD? Eine Erklärung bietet der Abschlussbericht des RTH an, der in den Lösungsvorschlägen die direkte Geldzahlung ausdrücklich lediglich bei den entgangenen Sozialversicherungsbeiträgen erzwungener Arbeit in der Zeit der Heimunterbringung vorsieht (&#8230;)&#8221; (S. 12). Gesamttext des Vortrages von Prof. Dr. Schruth: <a href="http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2011/09/vortrag_prof-20schruth.pdf " target="_blank">http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2011/09/vortrag_prof-20schruth.pdf </a></li>
</ul>
<p>Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Dierk Schäfer, nennt die Preisverleihung obszön. Und führt dazu aus, dass sich heutige Kirchenbehörden mit dem Widerstand gegen die Nazis brüsten und einen Ehrenberg-Preis verleihen und gleichzeitig das Angedenken des Namensgebers, Hans Ehrenberg, schänden, indem sie den Preis einer willfährigen Theologin verleihen.</p>
<p>Wir vom Verein ehemaliger Heimkinder e.V. finden diese Preisverleihung ebenso obszön wie skandalös. Frau Vollmer hat nichts dazu getan, ehemalige Heimkinder zu versöhnen oder auch nur in Konsens zu bringen.</p>
<p>Frau Vollmer hat es &#8211; entgegen ihrem eigenen Anspruch und dem der Preisverleiher &#8211; verstanden, die Überlebenden der bundesdeutschen Kinderheimhöllen und deren VertreterInnen am RTH</p>
<ul>
<li>zu verhöhnen,</li>
<li>zu retraumatisieren,</li>
<li>von jedweder Gerechtigkeit fern zu halten,</li>
<li>der Lächerlichkeit und Kritik preiszugeben,</li>
<li>äußerstem Druck auszusetzen.</li>
</ul>
<p>Und wird nun &#8211; dafür? &#8211; mit dem mit 5.000 Euro dotierten Hans-Ehrenberg-Preis bedacht. Man bedenke: 5.000 Euro sind weit mehr als &#8211; nach dem Willen von Frau Vollmer &#8211; ein ehemaliges Heimkind jemals erhalten wird für jahrelange Pein, für physische und psychische Folter, für sexuelle Gewalt, Jahre der Zwangsarbeit, für eine gestohlene Kindheit und Jugend und eine vorenthaltene Schul- und Berufsausbildung.</p>
<p>Wir bitten Sie, unsere Argumente zu berücksichtigen und Ihre Entscheidung zu überdenken. Diese Entscheidung, die wir nur als Hohn bezeichnen können!</p>
<p>Mit freundlichem Gruß<br />
für den Vorstand<br />
Heidi Dettinger<br />
Schriftführerin</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/11/04/verleihung-des-hans-ehrenberg-preises-an-antje-vollmer/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/11/04/verleihung-des-hans-ehrenberg-preises-an-antje-vollmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses vom 26.10.2011 BT-Drucksache 17/6261 </title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/23/offentliche-anhorung-des-rechtsausschusses-vom-26-10-2011-bt-drucksache-176261%e2%80%a8/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/23/offentliche-anhorung-des-rechtsausschusses-vom-26-10-2011-bt-drucksache-176261%e2%80%a8/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 16:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10674</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief am 21. Oktober 2011  an: Deutscher Bundestag  Rechtausschuss zu Hd. Herrn Abg. Siegfried Kauder Frau Abg. Ansgar Heveling Frau Abg. Sonja Steffen Herrn Abg. Christian Ahrendt Herrn Abg. Jörn Wunderlich Frau Abg. Ingrid Hönlinger Platz der Republik 1 11011  Berlin Per Telefax: 030/22736081 EILT! Öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses vom 26.10.2011 BT-Drucksache 17/6261 Sehr geehrte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief am 21. Oktober 2011  an:</p>
<p>Deutscher Bundestag  Rechtausschuss</p>
<p>zu Hd. Herrn Abg. Siegfried Kauder<br />
Frau Abg. Ansgar Heveling<br />
Frau Abg. Sonja Steffen<br />
Herrn Abg. Christian Ahrendt<br />
Herrn Abg. Jörn Wunderlich<br />
Frau Abg. Ingrid Hönlinger</p>
<p>Platz der Republik<br />
1 11011  Berlin</p>
<p>Per Telefax: 030/22736081</p>
<p>EILT!</p>
<p>Öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses vom 26.10.2011<br />
BT-Drucksache 17/6261</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,<span id="more-10674"></span></p>
<p>erlauben Sie mir, dass ich als Rechtsberater und Prozessvertreter von Opfern sexueller Gewalt darauf aufmerksam mache, dass der Gesetzentwurf erheblichen rechtspolitischen Bedenken begegnet, soweit er die zivilrechtlichen Verjährungsfristen nur für die Zukunft und nicht rückwirkend verlängert:</p>
<p>1. Der Entwurf begründet dies mit dem Satz: „Die Erstreckung der Verlängerung von Verjährungsfristen auch auf bereits verjährte Ansprüche mit der Folge, dass die Anspruchsgegner die schon erworbenen Verjährungseinreden wieder verlören, verstieße gegen das aus dem Rechtsstaatsprinzip folgende Rückwirkungsverbot.“ (S.21 d.DrS.)</p>
<p>Dies trifft auch bei Berücksichtigung der gleichzeitig zitierten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht zu. Das Gericht stellt in BVerfGE 101, 263 f. ausdrücklich fest, dass das Rückwirkungsverbot durchbrochen werden kann, „wenn überragende Belange des Gemeinwohls, die dem Prinzip der Rechtsicherheit vorgehen, eine rückwirkende Beseitigung von Namen erfordern.“</p>
<p>Die Verlängerung der Verjährungsfristen erfolgt nach dem vorliegenden Entwurf, weil die schwer traumatisierten Opfer sexueller Gewalt oft jahre- und jahrzehntelang nicht in der Lage sind, ihre Rechtsansprüche geltend zu machen. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, geht die Opferzahl vermutlich in die Tausende. Vielen entgeht eine angemessene Wiedergutmachung bisher nur deshalb, weil sich die Täter bzw. die Träger kirchlicher und staatlicher Einrichtungen, in denen die sexuelle Gewalt ausgeübt wurde, auf die Einrede der Verjährung berufen.</p>
<p>Wiedergutmachungsleistungen für die Opfer schwerster Verbrechen stellen durchaus einen „überragenden Belang des Gemeinwohls“ im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dar. Demgegenüber wirkt der Verlust „schon erworbener Verjährungseinreden“ der Täter bzw. der Kirche oder des Staates gering. Das Rechtsstaatsgebot verbietet im vorliegenden Fall die rückwirkende Verlängerung der Verjährungsfrist also nicht.</p>
<p>2. Wenn der Gesetzgeber dennoch nur die jüngsten Opfer sexueller Gewalt durch eine Verlängerung der Verjährungsfrist schützt, nimmt er eine schwere Benachteiligung des größten Teils der Opfer in Kauf, die unter dem weit verbreiteten Zwangssystem der Heimerziehung früherer Jahre unsäglich gelitten haben. Dies dürfte auch bei Berücksichtigung des legislatorischen Ermessens mit Art.3 GG nicht vereinbar sein, da die Abwägung zwischen den Belangen der Opfer früherer Jahre und dem Interesse an erworbenen Verjährungseinreden festzuhalten, eindeutig zugunsten der Opfer ausgeht.</p>
<p>Als einer der Fürsprecher dieser Opfer möchte ich Sie deshalb höflich bitten, bei Ihren Beratungen des Gesetzentwurfs die vorliegenden Gesichtspunkte zu berücksichtigen und ihnen möglichst Rechnung zu tragen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dr. Christian Sailer</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.kanzlei-sailer.de/schreiben-an-rechtsausschuss-211011.pdf" target="_blank">http://www.kanzlei-sailer.de/schreiben-an-rechtsausschuss-211011.pdf</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/10/23/offentliche-anhorung-des-rechtsausschusses-vom-26-10-2011-bt-drucksache-176261%e2%80%a8/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/10/23/offentliche-anhorung-des-rechtsausschusses-vom-26-10-2011-bt-drucksache-176261%e2%80%a8/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„&#8230;Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/10/14/%e2%80%9e-knabenliebe-hat-es-schon-im-alten-rom-gegeben/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/10/14/%e2%80%9e-knabenliebe-hat-es-schon-im-alten-rom-gegeben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 06:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Bagatellisierung]]></category>
		<category><![CDATA[– Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=10436</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Maischberger, mit Interesse haben wir Ihre Talkshow zum Thema &#8220;Gefährliche Liebschaften oder wahre Liebe&#8221; am 11.10.2011 verfolgt. Es ist sehr mutig, dieses Thema aufzugreifen. Die Zuschauer werden zum Nachdenken angeregt und das empfinden wir grundsätzlich als positiv. Wir sind Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend und erlauben uns aus dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Maischberger,</p>
<p>mit Interesse haben wir Ihre Talkshow zum Thema &#8220;Gefährliche Liebschaften oder wahre Liebe&#8221; am 11.10.2011 verfolgt. Es ist sehr mutig, dieses Thema aufzugreifen. Die Zuschauer werden zum Nachdenken angeregt und das empfinden wir grundsätzlich als positiv.<br />
Wir sind Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend und erlauben uns aus dieser Perspektive folgende konstruktiv-kritische Anmerkungen zu Ihrer Sendung.</p>
<p>1. Die Äußerung von Lisa Fitz</p>
<p>Zitat: „&#8230;Knabenliebe hat es schon im Alten Rom gegeben&#8230;&#8221; <span id="more-10436"></span></p>
<p>Dies ist das meist benutzte Argument Pädokrimineller, die sich selbst „Pädosexuelle“ nennen. Wir sind erschüttert, dass diese Bemerkung ohne Kommentar im Raum stehen geblieben ist.</p>
<p>Die Tatsache, dass eine bestimmte Straftat schon seit Jahrtausenden verübt wird, ist kein Argument dafür, dass sie straffrei bleiben sollte. Körperverletzung, Mord, Diebstahl, Betrug usw. wurden schon im Alten Testament beschrieben, trotzdem herrscht allgemeiner Konsens darüber, dass es sich bei alledem um abscheuliche Verbrechen handelt. Warum sollte das ausgerechnet bei Pädokriminalität anders sein? Hier hätte die Sendung durch eine entsprechend sachliche Diskussion gewonnen.</p>
<p>Des Weiteren propagiert Frau Fitz, dass sie sich heute als Frau nimmt was sie will. Sie beschreibt hier eine Haltung im Bereich der Sexualität, wie sie in unserer Gesellschaft hoffentlich immer mehr in Frage gestellt wird.</p>
<p>Ihre Erklärung zu dem unten geschilderten Fall ist haarsträubend. Da es sich bei Ervin Unterlechner um einen Jungen handelt, wird die „Beziehung“ von der Schauspielerin für gerechtfertigt angesehen, indem sie sich heraus redet, die Sexualität des Mannes sei als Gebender ausgerichtet. Eine aus unserer Sicht extrem gefühlskalte und egozentrische Einstellung.</p>
<p>Gerade deshalb spricht man von sexuellem Missbrauch, weil hier sexualisierte Manipulation vollzogen wird. Und dies von TäterInnen ganz bewusst. TäterInnen nützen die Naivität Jugendlicher und Kinder aus, um einzig und allein IHRE Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn nötig auch mit Gewalt. Gewalt im psychischen Sinne ist es immer, weil es den TäterInnen nie um eine Beziehung auf gleicher Augenhöhe, auf gleicher Entwicklungsstufe geht, sondern nur um Machtausübung, um – wenn Sie so wollen – die Hörigkeit ihrer Opfer! Solche TäterInnen sind gar nicht fähig, eine ebenbürtige gute Partnerschaft zu führen, sie brauchen einen Unterlegenen, um sich groß und mächtig zu fühlen. Sie kompensieren ihre Minderwertigkeitsgefühle damit, indem sie sich andere gefügig machen. Deshalb: Missbrauch! Hier handelte es sich nie um eine unreflektierte Beziehung, wie es immer wieder und in letzter Zeit vermehrt bagatellisierend umschrieben wird.</p>
<p>Würden alle Erwachsenen (Lehrkörper, Trainer in Turnvereine, Pfarrer usw.), die im Laufe ihres Lebens von Jugendlichen kindlich umschwärmt werden, dies als Aufforderung verstehen, sich der kindlichen Naivität  zur eigenen Bedürfnisbefriedigung zu bedienen, würden sämtliche Institutionen und Vereine für Kinder und Jugendliche zu Einrichtungen der ungewollten, erzwungenen sexuellen Ersterfahrung mutieren, in denen zu Hauf die Abhängigkeit Kinder und Jugendliche von pädophile TäterInnen schamlos ausgenützt würde. Minderjährige sind noch nicht in der Lage, die Konsequenzen solch Schwärmereien abzusehen, würde ein Erwachsener darauf eingehen. Teenager sind außerstande, sich gegenüber Erwachsenen zu behaupten. Beides gilt in unserer Kultur als Voraussetzung für eine intime Partnerschaft.</p>
<p>Damit beziehen wir uns im Besonderen auf das Paar aus Österreich. Hier liegt aus unserer Sicht die alleinige Verantwortung bei Renata Jura, die unseres Erachtens zu Recht verurteilt wurde. Unverständlich jedoch ist, warum diese Täterin noch auf freiem Fuß ist und somit weiterhin Zugriff auf den Jungen hat. Denn auch in Österreich gilt dies als eine Straftat, was der in der Sendung hinzu geschaltete Jurist unterschlug, indem er behauptete, „nur“ der „sexuelle Kontakt&#8221; zwischen Erwachsenen und Kindern unter 14 Jahren stünde in Österreich unter Strafe. Aber auch die österreichische Gesetzgebung unterteilt weitere, abgestufte Regelungen (§ 201 ff öStGB &#8211; Straftaten gegen die sexuelle Integrität). Wie in Deutschland liegt das absolute Schutzalter bei 14 Jahren: jegliche Art von „sexuellem Kontakt“ eines Erwachsenen mit einem Kind unter 14 Jahren ist komplett verboten.</p>
<p>Bei Opfern unter 16 finden sich mehrere Regelungen: Hier seien einige aufgezählt.</p>
<ul>
<li>bei Ausnützen der fehlenden Reife (§ 207b Abs. 1, ein Jahr oder 360 Tagessätze)</li>
<li>bei Ausnützen einer Zwangslage (§207b Abs. 2, ein bis drei Jahre)</li>
<li>Finden die „Kontakte“ unmittelbar gegen Entgelt  statt, wird  das Schutzalter bis 18 Jahren herauf gestuft; (§ 207b  Abs. 3, bis 3 Jahre)</li>
<li>Ebenso bei &#8220;Handlung, die geeignet ist, die sittliche, seelische oder gesundheitliche Entwicklung &#8230; zu gefährden&#8221; (§ 208 Abs. 1)</li>
<li>Bei Ausnützen des Autoritätsverhältnisses (&#8220;mit einer minderjährigen Person, die seiner Erziehung, Ausbildung oder Aufsicht untersteht, unter Ausnützung seiner  Stellung&#8221;) wird die schutzbedürftige Altersgrenze auf 18 gehoben und mit einem Strafrahmen bis 3 Jahren versehen (§ 212 Abs. 1).</li>
</ul>
<p>Als Zuschauer und Betroffene stellen wir uns die Frage, wie dieser Fall vor Gericht beurteilt worden wäre, wenn die Täterin männlich gewesen wäre und das Opfer ein Mädchen? Wie wäre das in der Öffentlichkeit beurteilt und aufgefasst worden?<br />
Was uns jedoch am Meisten erschütterte, ist die Tatsache, dass ARD dieser Frau ein Podium anbot, auf dem sie öffentlich sexualisierte Gewalt mit einem minderjährigen Jungen „bewerben&#8221; darf.<br />
Begrüßenswert wäre gewesen, wenn Sie das Thema Pädokriminalität / Pädosexualität genutzt hätten, um darüber aufzuklären, dass es sich bei „Pädophilie“ nicht um eine Form von Liebe, sondern einzig und allein um subtile bis hin zu massiver Machtausübung mittels sexualisierter Gewalt handelt.</p>
<p>2. Die Bemerkung des Herrn Karl-Dieter Möller war hoffentlich ironisch gemeint:</p>
<p>Zitat: „&#8230; Was in deutschen Kinderzimmern passiert, darüber sollte man einen Mantel decken&#8230;&#8221;</p>
<p>Seit geraumer Zeit kämpfen wir Betroffenen sexualisierter Gewalt gegen diesen Mantel des Schweigens, der gesellschaftlich verankert ist. In Anbetracht dessen, dass jedes 5. Mädchen und jeder 7. Junge sexualisierter Gewalt ausgesetzt ist und inzwischen auch in der Prävention endlich diese erschütternde Tatsache ein Thema geworden ist, darf und kann es nicht hingenommen werden, dass Erwachsene in einer öffentlichen Sendung wie der Ihren kommentarlos ein derartiges Statement abgeben. Zumal neueste Erhebungen mittlerweile von 10 Millionen Betroffenen sexualisierter Gewalt ausgehen (s. Quelle).<br />
Die Dunkelziffer ist hier noch nicht mit einberechnet. Mitwisser, Vertuscher und Wegseher sind erheblich an der hohen Dunkelziffer beteiligt und verstärken bei Kindern, an denen über Jahre hinweg sexualisierte Gewalt verübt wird und wurde, das Gefühl, nicht darüber reden zu dürfen, keine Hilfe zu bekommen. Wie oft wurde gerade im letzten Jahr der Aufdeckung sexualisierter Gewalt in Schulen und kirchlichen Institutionen den Opfern und Betroffenen vorgehalten, dass sie so lange geschwiegen haben. Wundert es noch, wenn Bemerkungen wie die eines Herrn Karl-Dieter Möller immer und immer wieder in öffentlichen Medien kommentarlos verbreitet werden dürfen?</p>
<p>Sollten unsere Einwände aus Ihrer Sicht ungenügend schlüssig sein oder Sie Interesse zeigen an unserem Fachwissen, stellen wir Ihnen dieses und weitere dienliche Informationen aus unserem fundierten Archiv gerne zur Verfügung.</p>
<p><em>Unterschriften:</em><br />
<em>Jacqueline Ehmke &#8211; Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit</em><br />
<em>Angelika Oetken, Berlin &#8211; Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit; Ergotherapeutin</em><br />
<em>Sarah Mohn &#8211; Betroffene sexualisierter ritueller Gewalt; Erzieherin und Werklehrerin im heilpädagogischen Bereich</em><br />
<em>Susanne Baumgärtner &#8211; Betroffene</em><br />
<em>Tanja Bullert &#8211; Betroffene sexualisierter Gewalt &#8211; Akteurin im kreativen Prävention- und Bildungsbereich</em><em></em><br />
<em>Petra Forberger &#8211; Betroffene fortgesetzter krimineller sexualisierter Gewalt im Kindesalter</em></p>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;p=Kindesmisshandlung&amp;id=87643" target="_blank">http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;p=Kindesmisshandlung&amp;id=87643</a></p>
<p>&#8211;</p>
<p>Mehr dazu auf netzwerkB:<br />
<a href="http://netzwerkb.org/2011/10/12/menschen-bei-maischberger-%e2%80%93-sexparadies-fur-padokriminelle/" target="_blank">Menschen bei Maischberger &#8211; Sexparadies für Pädokriminelle</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/10/14/%e2%80%9e-knabenliebe-hat-es-schon-im-alten-rom-gegeben/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/10/14/%e2%80%9e-knabenliebe-hat-es-schon-im-alten-rom-gegeben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wir gehen von etwa 500 Betroffenen aus&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/17/wir-gehen-von-etwa-500-betroffenen-aus/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/09/17/wir-gehen-von-etwa-500-betroffenen-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 05:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Odenwaldschule]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=9871</guid>
		<description><![CDATA[BerlinOnline 17.09.2011 Der Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule (OSO) ist einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise weitaus größer als angenommen. Es seien offenbar weitaus mehr Kinder sexuell missbraucht worden als bislang bekannt, berichtete die Frankfurter Rundschau (Samstagsausgabe): Sowohl bei zwei externen Juristinnen als auch beim Betroffenen-Verein &#8220;Glasbrechen&#8221; würden sich bis heute weitere Opfer melden. Die offiziell genannte Zahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BerlinOnline 17.09.2011</p>
<p>Der Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule (OSO) ist einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise weitaus größer als angenommen. Es seien offenbar weitaus mehr Kinder sexuell missbraucht worden als bislang bekannt, berichtete die Frankfurter Rundschau (Samstagsausgabe): Sowohl bei zwei externen Juristinnen als auch beim Betroffenen-Verein &#8220;Glasbrechen&#8221; würden sich bis heute weitere Opfer melden. Die offiziell genannte Zahl von 132 Opfern sei daher nicht mehr als ein Zwischenstand. &#8220;Wir gehen von etwa 500 Betroffenen aus&#8221;, zitiert die Zeitung den Ex-OSO-Schüler und Vorsitzenden von &#8220;Glasbrechen&#8221;, Adrian Koerfer.</p>
<p><a href="http://www.berlinonline.de/aktuelles/nachrichten/2042633-1210652-quotfrquot-offenbar-weitaus-mehr-schuele.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/09/17/wir-gehen-von-etwa-500-betroffenen-aus/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/09/17/wir-gehen-von-etwa-500-betroffenen-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/08/offener-brief-des-vereins-ehemaliger-heimkinder-e-v-an-bundeskanzlerin-angela-merkel-anlasslich-des-geplanten-treffens-mit-papst-benedikt-xvi/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/09/08/offener-brief-des-vereins-ehemaliger-heimkinder-e-v-an-bundeskanzlerin-angela-merkel-anlasslich-des-geplanten-treffens-mit-papst-benedikt-xvi/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Entschädigung]]></category>
		<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=9750</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI. 08.09.2011 Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser an­deren Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.<br />
an Bundeskanzlerin Angela Merkel<br />
anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI.</p>
<p>08.09.2011</p>
<p>Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,</p>
<p>der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser an­deren Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die Hände von katholischen Priestern und Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern fielen:<span id="more-9750"></span></p>
<p>Es ist der Tag, an dem die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unüberseh­bar entscheiden kann und wird, ob das von der Politik propagierte Mitgefühl für unsere Lei­den wahrhaftig ist oder ob es – mitsamt des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und des „Runden Tisches sexueller Kindesmissbrauch“ &#8211; lediglich ein Mittel war, uns in relativer Sicherheit zu wiegen und in Wahrheit sämtliche gerechten Ansprüche auf Aufklärung der eklatanten Menschenrechtsverletzungen, Entschädigung und Entschul­digung hinauszuzögern und letztendlich im Papierkorb der Geschichte verschwinden zu lassen.</p>
<p>Wir bitten Sie eindringlich, Frau Bundeskanzlerin, Ihren Einfluss als führende Frau in unse­rem Land geltend zu machen und den Papst zu einer Öffnung sämtlicher Archive und Kir­chenbücher der Orden und Bistümer und des Vatikans zu bewegen.</p>
<p>In diesen Akten liegen die Beweise für unser Leiden. Liegen praktisch unsere Leben! Wir brauchen, um in Frieden mit uns selbst leben zu können, eine möglichst lückenlose Aufklä­rung aller an uns begangenen Verbrechen, seien sie psychischer, physischer oder sexuel­ler Art!</p>
<p>Wir bitten Sie ebenso dringend, den Papst zu überzeugen, dass seine Kirche die zahllo­sen Opfer – die meisten von ihnen sind heute alte Menschen, die in tiefer Armut leben – angemessen entschädigen muss, selbst wenn dies auf Kosten des unermesslichen Reich­tums dieser Kirche geht. Und dass diese seine Kirche mit gutem Beispiel vorangehen muss und Bund, Länder und auch die evangelische Kirche auffordern muss, dass eine für die Überlebenden dieser innerkirchlichen Verbrechen vorgesehene Entschädigung auf kei­nen Fall eine neue Demütigung bedeutet, sondern wenigstens einigermaßen dem Verlust der Lebensqualität und des Lebenseinkommens Rechnung trägt.</p>
<p>Übermitteln Sie ihm, dass Sie sich mit uns solidarisch erklären und es nicht hinnehmbar finden, dass die Kirche weiterhin Kinderschänder schützt, ihre Taten vertuscht und es zu­lässt, dass es mit Hinweis auf „Verjährung“ nicht zu einem Strafprozess bzw. einer Scha­densersatzklage kommt.</p>
<p>Da wir keine Gelegenheit haben werden, den Papst persönlich zu sprechen, sagen Sie ihm bitte von uns: Unsere Qualen verjähren niemals! Geben Sie uns mit Ihrer Haltung den Glauben zurück: Den Glauben daran, dass dieses Land auch unseres ist.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Für den Vorstand</p>
<p>Dirk Friedrich, 2. Vorsitzender<br />
Heidi Dettinger, Schriftführerin</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/09/08/offener-brief-des-vereins-ehemaliger-heimkinder-e-v-an-bundeskanzlerin-angela-merkel-anlasslich-des-geplanten-treffens-mit-papst-benedikt-xvi/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/09/08/offener-brief-des-vereins-ehemaliger-heimkinder-e-v-an-bundeskanzlerin-angela-merkel-anlasslich-des-geplanten-treffens-mit-papst-benedikt-xvi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/06/offener-brief-an-bundeskanzlerin-merkel/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/09/06/offener-brief-an-bundeskanzlerin-merkel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 18:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=9721</guid>
		<description><![CDATA[Humanistischer Pressedienst 6.09.2011 BERLIN. (gbs/hpd) Der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Offenen Brief aufgefordert, die „Menschenrechtsverletzungen der Katholischen Kirche“ zu kritisieren, wenn sie am 22. September mit Papst Benedikt XVI. zusammentrifft. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Humanistischer Pressedienst 6.09.2011</p>
<p>BERLIN. (gbs/hpd) Der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Offenen Brief aufgefordert, die „Menschenrechtsverletzungen der Katholischen Kirche“ zu kritisieren, wenn sie am 22. September mit Papst Benedikt XVI. zusammentrifft.</p>
<p><a href="http://hpd.de/node/11914" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/09/06/offener-brief-an-bundeskanzlerin-merkel/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/09/06/offener-brief-an-bundeskanzlerin-merkel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Sexhandel&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/08/29/sexhandel/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/08/29/sexhandel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 18:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=9478</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde, beigefügt ein von mir verfasstes Protestschreiben zu einem Programmtext des ZDF. Ich würde mich freuen, wenn sich noch andere diesem Protest anschließen und ebenfalls schreiben an das ZDF verfassen und senden oder meinen Text übernehmen und im eigenen Namen an das ZDF schicken könnten. Mit feministischen Grüssen Margot Müller Bundessprecherin Feministische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>beigefügt ein von mir verfasstes Protestschreiben zu einem Programmtext des ZDF. Ich würde mich freuen, wenn sich noch andere diesem Protest anschließen und ebenfalls schreiben an das ZDF verfassen und senden oder meinen Text übernehmen und im eigenen Namen an das ZDF schicken könnten.<span id="more-9478"></span></p>
<p>Mit feministischen Grüssen<br />
Margot Müller<br />
Bundessprecherin<br />
Feministische Partei<br />
DIE FRAUEN<br />
www.feministischepartei.de</p>
<p>Anfang der weitergeleiteten E-Mail:</p>
<p>Von: Müller Margot &lt;mmwendo@googlemail.com&gt;<br />
Datum: 29. August 2011 18:57:26 MESZ<br />
An: b2b@zdf.de<br />
Betreff: &#8220;Sexhandel&#8221;</p>
<p>Sehr verehrte Damen und Herren,</p>
<p>mit grosser Bestürzung habe ich in Ihrem Programmteletext auf Seite 322 (<a href="http://module.zdf.de/teletext/master.html" target="_blank">http://module.zdf.de/teletext/master.html</a>)  für die Sendung &#8220;Trade &#8211; Willkommen in Amerika&#8221; heute um 22.15 gelesen, dass dieses &#8220;Krimidrama&#8221; &#8220;die Wege und Methoden des organisierten Sexhandels beschreibt&#8221;.</p>
<p>Die dieser Aussage vorher gehende Inhaltsangabe beschreibt aber, dass es nicht um einen Handel mit Sex sondern um sexualisierte Gewalt und einen Handel mit Menschen, im Konkreten Fall sogar um den Handel mit Kindern geht.</p>
<p>Sexualisierte Gewalt hat rein gar nichts mit Sexualität zu tun. Bei der sexualisierten Gewalt geht es um Macht, Verfügbarkeit und Erniedrigung der Opfer. Dies als &#8220;Sexhandel&#8221; zu bezeichnen ist beschönigend und unmenschlich, das es das Leiden der Opfer ausblendet.</p>
<p>Mit feministischen Grüssen<br />
Margot Müller<br />
Bundessprecherin<br />
Feministische Partei<br />
DIE FRAUEN<br />
www.feministischepartei.de</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/08/29/sexhandel/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/08/29/sexhandel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist da los Frau Bergmann?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/08/18/was-ist-da-los-frau-bergmann/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/08/18/was-ist-da-los-frau-bergmann/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 14:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[– Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=9130</guid>
		<description><![CDATA[netzwerkB 18.08.2011 Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, immer mehr solcher Antwortschreiben mit Ihrer Unterschrift (als PDF herunter laden) landen bei uns auf dem Schreibtisch und die Betroffenen, die solche Schreiben von Ihnen erhalten, wissen nicht mehr weiter. Sie schreiben uns dann solche Zeilen, s. unten. Was ist da los Frau Bergmann? Freundliche Grüße Norbert Denef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 18.08.2011</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,</p>
<p>immer mehr solcher Antwortschreiben mit Ihrer Unterschrift (<a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/08/Bergmann_17.8.11.pdf" target="_blank">als PDF herunter laden</a>) landen bei uns auf dem Schreibtisch und die Betroffenen, die solche Schreiben von Ihnen erhalten, wissen nicht mehr weiter. Sie schreiben uns dann solche Zeilen, s. unten.</p>
<p>Was ist da los Frau Bergmann?<span id="more-9130"></span></p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p>Norbert Denef</p>
<p><em>Für Journalisten-Rückfragen:<br />
netzwerkB &#8211; Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.<br />
Nobert Denef, Vorsitzender<br />
Telefon: +49 (0)4503 892782<br />
Mobil: +49 (0)163 1625091<br />
Fax: +49 (0)4503 892783<br />
norbert.denef@netzwerkb.org<br />
www.netzwerkB.org<br />
<a href="http://twitter.com/#!/NorbertDenef" target="_blank">http://twitter.com/#!/NorbertDenef</a></em></p>
<p>&#8211;</p>
<p>Hallo Norbert,</p>
<p>Ich bin in einer besonders schlimmen Lage. Ich weiss nicht wo ich ab dem 1.10.2011 leben werde.</p>
<p>Alleine diese Tatsache lässt das Schreiben von Frau Dr. Bergmann bei mir als absolut wertlos erscheinen.</p>
<p>Kein Tipp. Keine wirkliche persönliche Anteilnahme.</p>
<p>Außerdem geht es nicht um den persönlichen Einsatz, sondern wenn überhaupt eine Erwartung, dann, dass mir einer hilft zu überleben, aber das scheint die nicht nachempfinden zu können, welche Not wirklich unter den Betroffenen im Hier und Jetzt ist&#8230;.</p>
<p>Auch hat sie nicht wirklich begriffen, dass immer noch gezielt versucht wird alles zu vermischen, damit die Herde weiter doof bleibt.</p>
<p>Wie kann sie mir auf der einen Seite sagen, dass sie der Ansicht ist, die therapeutische Arbeit würde mir Halt geben, wenn ihr gar nicht bewusst ist, dass ich auch mit dieser &#8220;wundervollen&#8221; Unterstützung trotzdem alleine bin und tägliche Not habe, meine äußere Sicherheit aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Das begreife ich nicht, wie man einem Menschen, dem seine traumatischen Reinszenierungen immer wieder zwanghaft hinterherlaufen, trotz aller gewonnener Weisheit, einfach so stehen lassen kann. Das bezeichne ich nicht als persönliche Anteilnahme, sondern als Wiederholung des ursprünglichen Traumas, völlig hilflos und alleine stehen gelassen zu werden.</p>
<p>Alleine meine Gefühle mit 50 Jahren, ein Nichts zu sein, nicht alleine überleben zu können, bedürften einer Therapie, die bis zum Tode ginge. Abgesehen von allen Folterungen die weiterhin lauernd an jeder Ecke auf einen Menschen wie mich warten.</p>
<p>Norbert, ich weiss nicht was ich der Frau sagen soll, außer dass sie meine Mail hätte früher in die Hände bekommen sollen und aufmerksamer studieren sollen.</p>
<p>Ich weiss den wahren Grund nicht und kann nur vermuten, dass es auch hier eine gezielte Taktik war, auf einmal die Internetsperren zu erwähnen. Es zeigt mir, dass sie vermeintliche Vertraute haben muss, in einem oder mehreren Vereinen der so genannten angeblichen &#8220;Bundesinitiative der Betroffenen&#8221;.  Anders kann ich das nicht deuten.</p>
<p>Wenn Frau Dr. Bergmann zu ihrem Wort steht und der Meinung ist, dass Betroffene mehr zu Wort kommen müssen, dann soll sie sich gefälligst selber etwas einfallen lassen und es nicht, wie sie schreibt, &#8220;in andere Hände gibt&#8221;. Wer macht denn so was??? Das kann man doch nicht delegieren wenn man selber felsenfest der Meinung ist. Da hat man doch den Wunsch, selber weiter die Stellung zu halten.</p>
<p>Ich bin absolut blockiert. Ich habe nur Angst vor dieser Frau und meinem Leben. Mehr spüre ich gar nicht mehr.</p>
<p>Wenn sie wirklich persönliche Anteilnahme gezeigt hätte und mich wirklich da abholen will wo ich stehe, hätte sie als erstes gefragt: &#8220;Wie geht es ihnen JETZT?&#8221; Dann hätte ich antworten können und sagen: &#8220;Ich sterbe gerade an meinem Kindheitstrauma, weil niemand mir helfen kann eine Wohnung zu finden, außer, wenn ich bereit bin ins betreute Wohnen zu gehen.&#8221;</p>
<p>Ich habe Todesängste. Darüber ist die sich doch gar nicht bewusst.</p>
<p>Die denkt doch, nur sprechenden Menschen darf geholfen werden. Aber ich kann nicht mehr sprechen. Ich bin wieder sprachlos wie früher.</p>
<p>Norbert, sie hat es &#8220;versaut&#8221;.  So ist mein Empfinden.</p>
<p>Sie täuscht persönliche Anteilnahme nur vor. Oder ist nicht emphatisch genug. Ich weiss es nicht.</p>
<p>Von mir aus kannst du der das alles sagen. Ich kann nur noch weinen.</p>
<p><em>(Die Schreiberin will nicht genannt werden. Sie ist der Redaktion bekannt)</em></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/08/18/was-ist-da-los-frau-bergmann/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/08/18/was-ist-da-los-frau-bergmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heldenschärpe &#8211; Ein Brief der mir aus dem Herzen sprach</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/08/16/heldenscharpe-ein-brief-der-mir-aus-dem-herzen-sprach/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/08/16/heldenscharpe-ein-brief-der-mir-aus-dem-herzen-sprach/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 18:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=9086</guid>
		<description><![CDATA[@NorbertDenef 12.08.2011 Ein Brief der mir aus dem Herzen sprach: Norbert Denef Schulstr. 2 B, 23683 Scharbeutz per Fax: +49 (0)4503 892783 Heldenschärpe Sehr geehrter Herr Denef, Heldenwahl hin oder her, sicher ist über den Begriff in der TAZ schon reichlich gestritten worden. Gut ist es selbstverständlich, aufzuzeigen, dass der einzelne Mensch besonders in Gemeinschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/#%21/NorbertDenef" target="_blank">@NorbertDenef</a> 12.08.2011</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/08/Heldenschärpe_12.8.11.jpg" target="_blank">Ein Brief der mir aus dem Herzen sprach:</a><span id="more-9086"></span></p>
<p>Norbert Denef<br />
Schulstr. 2 B,<br />
23683 Scharbeutz<br />
per Fax: +49 (0)4503 892783</p>
<p><strong>Heldenschärpe</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Denef,</p>
<p>Heldenwahl hin oder her, sicher ist über den Begriff in der TAZ schon reichlich gestritten worden.</p>
<p>Gut ist es selbstverständlich, aufzuzeigen, dass der einzelne Mensch besonders in Gemeinschaft mit anderen etwas bewirken kann, auch wenn es &#8220;nur&#8221; ist, ein Thema im Bewusstsein der Bevölkerung wachzuhalten, von dem man selbst evtl. nicht betroffen ist, aber Betroffen gemacht werden sollte.</p>
<p>Der Grund weswegen ich mir erlaube, Sie mit meinen Gedanken zu belästigen ist, dass ich es äußerst sympathisch finde, dass Sie sich diese Schärpe nicht haben umlegen lassen!</p>
<p>Sehr gewundert habe ich mich, dass die anderen MitstreiterInnen das mitgemacht haben.<br />
Ich habe auf jemanden wie Sie gewartet!</p>
<p>Dass die Schärpe doch auf dem Bild und zwar achtlos über dem Geländer hängt, ist wunderbar und in meinen Augen ein Bild überaus künstlerischer Gestaltung und Ausdruckskraft!</p>
<p>Wenn ich mich auch sonst nicht an dieser Wahl beteiligt hätte, &#8211; wie soll man einen Helden gegen den anderen abwägen &#8211; werde ich natürlich jetzt IHNEN meine Stimme geben.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen bei Ihrem &#8220;Kampf&#8221; viel Erfolg.</p>
<p>Mit herzlichem Gruße und dem Wunsch auf besseres (See-) Wetter</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/08/16/heldenscharpe-ein-brief-der-mir-aus-dem-herzen-sprach/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/08/16/heldenscharpe-ein-brief-der-mir-aus-dem-herzen-sprach/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umfrageergebnisse zur „Bundesinitiative der Betroffenen“</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/08/16/umfrage-zur-%e2%80%9ebundesinitiative-der-betroffenen%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/08/16/umfrage-zur-%e2%80%9ebundesinitiative-der-betroffenen%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 17:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=9078</guid>
		<description><![CDATA[netzwerkB 16.08.2011 Am 5. August 2011 haben wir – eine Gruppe Betroffener von sexualisierter Gewalt in der Kindheit (nicht netzwerkB!) – in uns bekannten Betroffenenforen eine (natürlich nicht repräsentative) Umfrage gestartet zur Existenz einer „Bundesinitiative der Betroffenen“. Hintergrund war eine Pressemitteilung des Runden Tischs zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs vom 6. Juni 2011, in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 16.08.2011</p>
<p>Am 5. August 2011 haben wir – eine Gruppe Betroffener von sexualisierter Gewalt in der Kindheit (nicht netzwerkB!) – in uns bekannten Betroffenenforen eine (natürlich nicht repräsentative) Umfrage gestartet zur Existenz einer „Bundesinitiative der Betroffenen“. <span id="more-9078"></span></p>
<p>Hintergrund war eine Pressemitteilung des Runden Tischs zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs vom 6. Juni 2011, in der es hieß, dass zur Mitwirkung am Runden Tisch unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der <strong>Bundesinitiative der Betroffenen</strong> eingeladen worden seien. Da uns bis dahin nicht bekannt war, dass es eine offizielle „Bundesinitiative der Betroffenen“ gibt, die Betroffene von sexueller Gewalt in der Kindheit am Runden Tisch vertritt, wollten wir wissen, ob wir möglicherweise die einzigen sind, die von einer solchen – für die Betroffenen doch recht wichtigen – Initiative noch nie etwas gehört haben.</p>
<p>Daher haben wir diese kleine (nicht repräsentative) Umfrage gestartet.</p>
<p><strong>Hier die Ergebnisse/Antworten:</strong></p>
<p>Insgesamt haben wir von 28 Personen Rückmeldungen zu unserer Umfrage erhalten. Der überwiegende Teil hat sich über die Seite von netzwerkB gemeldet. Zwei Rückmeldungen kamen über die angegebene Mailadresse. Darüber hinaus haben uns einige Betroffene signalisiert, sie hätten sich gerne an einer solchen Umfrage beteiligt, es aber unterlassen, weil sie sich nicht an einer (fälschlicherweise angenommenen) netzwerkB-Umfrage beteiligen wollten.</p>
<p>Von den 28 Personen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, haben auf die Frage „<strong>Wer kennt die/eine „Bundesinitiative der Betroffenen“?“</strong> 15 mit „Nein“ geantwortet (54 Prozent). Fünf Antwortende kannten die „BI“ oder haben zumindest schon einmal etwas von ihr gehört (18 Prozent). Die Antworten von acht Personen konnten dahingehend nicht ausgewertet werden (28 Prozent).</p>
<p>Auf die Frage: „<strong>Wer weiß, wie und wo sie organisiert ist?</strong>“ gab es insgesamt fünf Hinweise auf die so genannte „die-bundesinitiative“.</p>
<p>Die Frage „<strong>Wer weiß, wie man Mitglied dieser „Bundesinitiative“ wird?</strong>“ blieb weitgehend unbeantwortet. Es gab lediglich Hinweise darauf, dass es sich bei den Vertretern der „die bundesinitiative“ um Betroffene handelt, die von der Bundesmissbrauchsbeauftragten bzw. dem Runden Tisch Ende 2010/Anfang 2011 ausgewählt worden waren, um angehört zu werden.</p>
<p>Die Frage „<strong>Wer weiß, welche Positionen diese „Bundesinitiative der Betroffenen“ vertritt?“</strong> blieb gänzlich unbeantwortet.</p>
<p>Auf die Fragen <strong>„Wer ist evtl. Mitglied dieser Bundesinitiative und kann Auskunft geben, woraus sich der Name und Einsatz der „Bundesinitiative der Betroffenen“ legitimiert?“ bzw. „Wer kann Auskunft geben, woraus sich die Vertretung der Betroffenen durch diese „Bundesinitiative der Betroffenen“ am Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung legitimiert?“</strong> gab es keine direkten Antworten. Allerdings gab es insgesamt 7 Rückmeldungen, die es begrüßen, dass die „Bundesinitiative der Betroffenen“ bzw. ihr Zustandekommen, ihr Name und ihre Legitimation kritisch hinterfragt werden.</p>
<p>Insgesamt drei Mal wurde von den an der Umfrage Beteiligten explizit der Wunsch bzw. die Aufforderung geäußert, netzwerkB solle mit der „die bundesinitiative“ zusammenarbeiten. Zwei Mal wurde konkret der bundesweite Zusammenschluss von Betroffenen gewünscht/gefordert.</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p>Es hat sich gezeigt, dass wir nicht die einzigen Betroffenen sind/waren, denen die seitens der Bundesregierung erwähnte „Bundesinitiative der Betroffenen“ nichts sagte, bzw. die von deren Existenz nichts wussten.</p>
<p>Dramatischer allerdings werten wir die Tatsache, dass keine/r der Umfrage-Beteiligten – nicht einmal diejenigen, die von einer solchen „Bundesinitiative der Betroffenen“ schon einmal gehört hatten – etwas zu den Positionen, die sie vertritt, sagen konnte. Hierin sehen wir ein großes Defizit. Unserem demokratischen Verständnis nach sollten Betroffene wissen, was in ihrem Namen vertreten wird.</p>
<p>Allem Anschein nach handelt es sich bei der in der Pressemitteilung des Runden Tischs zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs erwähnten „Bundesinitiative der Betroffenen“ um den Zusammenschluss „die bundesinitiative“.</p>
<p>„die bundesinitiative“ ist eigenen Angaben zufolge „ein Bündnis von Vereinen und Initiativen von Missbrauchs-Betroffenen, sowie weiterer individuell von sexuellem Missbrauch betroffenen Einzelpersonen. Sie hat sich am 5. März 2011 in Berlin konstituiert. Sie versucht die Arbeit der an den Runden Tisch geladenen Betroffenen zu koordinieren. Sechs Vertreter der Bundesinitiative werden die in ihr zusammengeschlossenen Vereine am Runden Tisch vertreten. Als Vereine in der Bundesinitiative vertreten sind unter anderen: ECKIGER TISCH, Augen auf Heilung e.V., MOGiS e.V. — Eine Stimme für Betroffene, Aufklärung e.V., Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V., Missbrauch in Ahrensburg e.V., SHI Lela e.V. — Selbsthilfe-Initiative Lebenslang damit leben, Glasbrechen e.V.“. (Quelle: <a href="http://die-bundesinitiative.de" target="_blank">www.die-bundesinitiative.de</a>)</p>
<p>Es gibt auf der Internetpräsenz der „die bundesinitiative“ keine Informationen dazu, wie man Mitglied dieser „Bundesinitiative“ werden kann. Unsere Schlussfolgerung lautet: Man muss Mitglied in einem der Vereine werden, die in „die bundesinitiative“ zusammengeschlossen sind. Wie es für „vereinsfreie“ Betroffene möglich ist, Mitglied dieser „Bundesinitiative“ zu werden, ist uns unklar.</p>
<p>Die „Inhaltlichen Standpunkte der Bundesinitiative“ können auf der Internetpräsenz von „die bundesinitiative“ eingesehen werden. Dazu können auch (inhaltliche) Anmerkungen gemacht werden. Wen diese erreichen bzw. inwieweit man als „vereinsfreie“ Betroffene/r die am Runden Tisch vertretenen Positionen mitbestimmen kann, ist uns unklar.</p>
<p>Unklar ist für uns auch geblieben, unter welchen Umständen es zur Gründung dieser „Bundesinitiative der Betroffenen“ gekommen ist, und warum die Einrichtung so wenig kommuniziert wurde und wird. Zumindest deuten die Rückmeldungen zur (nicht repräsentativen) Umfrage darauf hin, dass es hier Informationsbedarf gibt.</p>
<p>Die Rückmeldungen zur Umfrage deuten nicht zuletzt an, dass von zahlreichen Betroffenen eine bundesweite Vernetzung aller Betroffenen und Betroffenenverbände gewünscht wird.</p>
<p>Offen ist für uns allerdings geblieben, ob „die bundesinitiative“ sich als solche bundesweite Vernetzung aller Betroffenen und Betroffenenverbände versteht oder nur als Vertretung der in ihr zusammengeschlossenen Vereine. Ausdrücklich weist „die bundesinitiative“ nämlich darauf hin, dass sie „nicht für alle Opfer von sexualisierter Gewalt, sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch im Kindesalter sprechen“ könne, und dass sie hoffe, „einen repräsentativen Querschnitt ab[zu]bilden und so den Interessen der so von uns vertretenen Betroffenen am Runden Tisch angemessen Gehör [zu] verschaffen“. Somit könnte der Name „die bundesinitiative“ bzw. „Bundesinitiative der Betroffenen“ eher so zu verstehen sein, dass die darin vertretenen Betroffenenvereine aus dem ganzen Bundesgebiet stammen, und weniger, dass darunter eine bundesweiter Zusammenschluss aller Betroffenen in Deutschland zu verstehen ist.</p>
<p>Mehr auf netzwerkB</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/08/05/an-alle-betroffene-von-sexualisierter-gewalt-in-der-kindheit/" target="_blank">An alle Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kindheit</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/08/16/umfrage-zur-%e2%80%9ebundesinitiative-der-betroffenen%e2%80%9c/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/08/16/umfrage-zur-%e2%80%9ebundesinitiative-der-betroffenen%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>26</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An alle Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kindheit!</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/08/05/an-alle-betroffene-von-sexualisierter-gewalt-in-der-kindheit/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/08/05/an-alle-betroffene-von-sexualisierter-gewalt-in-der-kindheit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 17:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=8852</guid>
		<description><![CDATA[netzwerkB 5.08.2011 An alle Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kindheit! In der jüngsten Pressemitteilungen des Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung (vom 06.06.2011) heißt es unter anderen: Zitat: „Zur Mitwirkung am Runden Tisch wurden Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft und aller relevanter gesellschaftlicher Gruppen eingeladen &#8211; unter anderem der Kinder- und Opferschutzverbände, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 5.08.2011</p>
<p><strong>An alle Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Kindheit!</strong></p>
<p>In der jüngsten Pressemitteilungen des Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung (vom 06.06.2011) heißt es unter anderen:<span id="more-8852"></span></p>
<p>Zitat: „Zur Mitwirkung am Runden Tisch wurden Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft und aller relevanter gesellschaftlicher Gruppen eingeladen &#8211; unter anderem der Kinder- und Opferschutzverbände, <strong>der Bundesinitiative der Betroffenen</strong>, bundesweiter Zusammenschlüsse von Beratungseinrichtungen für Opfer, der Familienverbände, der Schul- und Internatsträger, der Freien Wohlfahrtspflege, der beiden großen christlichen Kirchen, des Rechtswesens, des Deutschen Bundestages sowie aus Bund, Ländern und Kommunen.“ (Zitatende)</p>
<p>Für uns – eine Gruppe Betroffener von sexualisierter Gewalt in der Kindheit – stellte sich daraufhin die Frage, von welcher „Bundesinitiative der Betroffenen“ in dieser Pressemeldung des Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung die Rede ist, bzw. wann sich eine solche gegründet hat, wer ihr angehört und wodurch sie sich als Vertreterin von Betroffenen am Runden Tisch legitimiert?</p>
<p>Deshalb wollen wir hiermit eine kleine <strong>Umfrage unter Betroffenen von sexualisierter Gewalt in der Kindheit</strong> starten:</p>
<p>Wer kennt die/eine „Bundesinitiative der Betroffenen“?</p>
<p>Wer weiß, wie und wo sie organisiert ist?</p>
<p>Wer weiß, wie man Mitglied dieser „Bundesinitiative“ wird?</p>
<p>Wer weiß, welche Positionen diese „Bundesinitiative der Betroffenen“ vertritt?</p>
<p>Wer ist evtl. Mitglied dieser Bundesinitiative und kann Auskunft geben, woraus sich der Name und Einsatz der „Bundesinitiative der Betroffenen“ legitimiert?</p>
<p>Wer kann Auskunft geben, woraus sich die Vertretung der Betroffenen durch diese „Bundesinitiative der Betroffenen“ am Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung legitimiert?</p>
<p>Für zahlreiche Rückmeldungen wären wir sehr dankbar. Es wäre auch schön, wenn möglichst viele Betroffene von der Umfrage erfahren (also bitte an andere Betroffene weiterleiten). Nur so können wir herausfinden, wie bekannt die am Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung offenbar mitredende „Bundesinitiative der Betroffenen“ ist und welche Positionen sie vertritt.</p>
<p><em>Rückmeldungen bitte hier über die Kommentarfunktion oder an BIBetroffene@web.de.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Wir werden die Ergebnisse unserer Umfrage zeitnah hier wieder veröffentlichen.</em></p>
<p>Mehr auf netzwerkB</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/08/16/umfrage-zur-%e2%80%9ebundesinitiative-der-betroffenen%e2%80%9c/" target="_blank">Umfrage zur &#8220;Bundesinitiative der Betroffenen&#8221;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/08/05/an-alle-betroffene-von-sexualisierter-gewalt-in-der-kindheit/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/08/05/an-alle-betroffene-von-sexualisierter-gewalt-in-der-kindheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>52</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kindesmissbrauch &#8211; Daniel Cohn-Bendit</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/07/16/kindesmissbrauch-daniel-cohn-bendit/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/07/16/kindesmissbrauch-daniel-cohn-bendit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 14:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=8544</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief  16.07.2011 An die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs Frau Dr. Christine Bergmann 11018 Berlin per Telefax Kindesmissbrauch &#8211; Daniel Cohn-Bendit Meine Email-Nachricht vom 17.06.2011 Mein Telefax-Schreiben vom 20.06.2011 Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, hiermit möchte ich noch einmal auf meine Email-Nachricht vom 17.06.2011 sowie mein Telefax- Schreiben vom 20.06.2011 zurückkommen. Leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief  16.07.2011</p>
<p>An die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs</p>
<p>Frau Dr. Christine Bergmann</p>
<p>11018 Berlin</p>
<p>per Telefax</p>
<p><strong>Kindesmissbrauch &#8211; Daniel Cohn-Bendit<span id="more-8544"></span></strong></p>
<p>Meine Email-Nachricht vom 17.06.2011</p>
<p>Mein Telefax-Schreiben vom 20.06.2011</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,</p>
<p>hiermit möchte ich noch einmal auf meine Email-Nachricht vom 17.06.2011 sowie mein Telefax- Schreiben vom 20.06.2011 zurückkommen. Leider haben Sie bisher nicht reagiert und den Eingang meines Schreibens auch nicht bestätigt.</p>
<p>Ich frage Sie direkt:</p>
<p>Möchten Sie den Fall Cohn-Bendit verschweigen und ignorieren?<!--more--></p>
<p>Wer es aus meiner Sicht mit der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Kindern Ernst meint, darf vor Politikern keinen Halt machen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal an die Umstände an der Odenwaldschule oder im Bereich der katholischen Kirche erinnen, wo ein großer Aufschrei durch die Gesellschaft ging und man überall Konsequenzen forderte.</p>
<p>Ich fordere auch Konsequenzen und zwar dass der Fall Cohn-Bendit noch einmal nah in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, erforscht wird und Sie als Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs im Auftrag der Bundesregierung Ihren Teil dazu beitragen, so dass es gelingt möglichen Opfern zu helfen.</p>
<p>Als Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs im Auftrag der Bundesregierung dürften Sie über die nötigen Mittel sowie Einfluss verfügen, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Deswegen bin ich auch enttäuscht darüber, dass Sie sich bis heute nicht bei mir zurückmelden.</p>
<p>Aus diesem Grund sehe ich mich dazu angehalten, meinen Brief vom 17.06.2011 an Sie über Medien (z.B. <a href="http://netzwerkb.org" target="_blank">netzwerk.org</a>) als offenen Brief zu behandeln. Sehen Sie das bitte nicht als Angriff gegen Ihre Person, doch bleibt einem kleinen Bürger wie mir in diesem Fall leider nur der Gang in die Öffentlichkeit um meinem Anliegen Nachdruck zu verleihen.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle noch einmal an die unsäglichen Tathandlungen und Äußerungen Daniel Cohn-Bendits erinnern, der in einem Buch eindeutig und unmissverständlich Kindesmissbrauch zum Ausdruck gebracht hat.</p>
<p>Hier dazu die Textpassagen:</p>
<p>«Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. Die deutsche Studentenbewegung hat ihre eigenen antiautoritären Kindergärten hervorgebracht, die von den Stadtverwaltungen mehr oder weniger unterstützt wurden. Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird. (&#8230;)</p>
<p>Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahre lang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren &#8211; eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Großen vor sich geht. (&#8230;)</p>
<p>Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (&#8230;)</p>
<p>Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: &#8220;Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?&#8221; Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.»</p>
<p>Eindeutiger geht es nicht und Versuche, diese Äußerungen zu relativieren oder in einem anderen Kontext darzustellen sind aus meiner Sicht nur Ablenkungsmanöver um über die Sache weiter „Gras wachsen“ zu lassen.</p>
<p>Dies dürfen Sie nicht zulassen Frau Dr. Bergmann, deswegen handeln Sie bitte – jetzt !!!</p>
<p>Auch in einem 1982 geführten Interview in einem französischen Fernsehsender hat sich Cohn- Bendit eindeutig geäußert. Hier dazu der entsprechende Link zu dem allgemein bekannten online- Medium youtube:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8</a></p>
<p>Dort wird der französische Dialog ins Deutsche übersetzt und man erkennt eindeutig Cohn-Bendits abartige Phantasien, auch insbesondere durch seinen Hinweis „die Sexualität eines Kindes ist etwas Phantastisches“ und „es ist ein wahnsinnig erotisches Spiel“.</p>
<p>Eindeutiger geht es nicht, deswegen bitte ich Sie noch einmal Frau Dr. Bergmann:</p>
<p>Handeln Sie!!!</p>
<p>Der Fall Cohn-Bendit gehört endlich lückenlos und unnachgiebig an die Öffentlichkeit und muss aufgeklärt werden, egal welcher politischer Richtung er angehört oder welche Hintergründe bisher einer Aufarbeitung im Wege gestanden haben mögen.</p>
<p>Solche Menschen dürfen nicht verschont bleiben.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p><em>(Name der Redaktion bekannt)</em></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/07/16/kindesmissbrauch-daniel-cohn-bendit/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/07/16/kindesmissbrauch-daniel-cohn-bendit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>17</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn die Pädagogen versagen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/07/03/wenn-die-padagogen-versagen/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/07/03/wenn-die-padagogen-versagen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Odenwaldschule]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=8371</guid>
		<description><![CDATA[WELT ONLINE 3.07.2011 Autor: Rainer Winkel Rainer Winkel ist noch immer tief erschüttert über den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule. Er sieht die gesamte Reformpädagogik der Zerstörung anheimgegeben. Ein offener Brief an Hartmut von Hentig Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 3.07.2011</p>
<p>Autor: Rainer Winkel</p>
<p>Rainer Winkel ist noch immer tief erschüttert über den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule. Er sieht die gesamte Reformpädagogik der Zerstörung anheimgegeben. Ein offener Brief an Hartmut von Hentig</p>
<p><a href="http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13464575/Wenn-die-Paedagogen-versagen.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/07/03/wenn-die-padagogen-versagen/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/07/03/wenn-die-padagogen-versagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verjährungsfrist passé</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/06/12/verjahrungsfrist-passe/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/06/12/verjahrungsfrist-passe/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 12:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=8232</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, netzwerkB schreibt in einer aktuellen Verlautbarung zu Ihrem Schlussbericht: Zitat Wenn Frau Dr. Bergmann &#8211; aus Not oder Angst oder Abhängigkeit von irgendwelchen übergeordneten Instanzen &#8211; sich auf eine Verlängerung statt einer Aufhebung der Verjährungsfrist einlässt, dann hat sie entweder etwas Elementares beim Umgang mit sexualisierter Gewalterfahrung in der Kindheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,</p>
<p>netzwerkB schreibt in einer aktuellen Verlautbarung zu Ihrem Schlussbericht:<span id="more-8232"></span></p>
<p>Zitat<br />
Wenn Frau Dr. Bergmann &#8211; aus Not oder Angst oder Abhängigkeit von irgendwelchen übergeordneten Instanzen &#8211; sich auf eine Verlängerung statt einer Aufhebung der Verjährungsfrist einlässt, dann hat sie entweder etwas Elementares beim Umgang mit sexualisierter Gewalterfahrung in der Kindheit noch nicht verstanden oder sie ist nicht glaubwürdig.</p>
<p>netzwerkB fordert: Die Verjährungsfristen müssen rückwirkend aufgehoben werden!<br />
Zitatende</p>
<p>Als Nichtbetroffener liegt es für mich glasklar auf der Hand, dass netzwerkB bzw. Norbert Denef und seine Mitstreiter Recht haben.<br />
Warum?<br />
Weil ein Täter, der so etwas Schlimmes begeht, das einem seelischen Mord gleichkommt, sich nicht sicher fühlen darf; auch und schon gar nicht jenseits einer Verjährungsfrist, die bei diesem Thema nichts, aber auch gar nichts, zu<br />
suchen hat. Ich frage mich: Wie kommen Sie auf die Idee, die Aufhebung einer Verjährungs-<br />
frist abzulehnen?<br />
Sind Sie sicher, das Sie vollumfänglich verstanden haben, worum es den Opfern geht? Ich sage Ihnen, was ich darüber denke: Sie haben es nicht, denn hätten Sie das, wäre eine Verjährungsfrist passé.</p>
<p>Und: Mit Opferschutz, vor allem auch der (leider) zukünftigen Opfer, hat das nichts zu tun. Mit dem Schutz der Schwachen auch nicht und mit Demokratie im weiteren Sinn auch nicht, weil die Opfer nicht zu Wort kommen.</p>
<p>Mit sehr nachdenklichen Grüßen,</p>
<p>Dr. Curt Asten</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/06/12/verjahrungsfrist-passe/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/06/12/verjahrungsfrist-passe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir fordern Glaubwürdigkeit, Achtung und Beachtung für alle Betroffenen!</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/05/26/wir-fordern-glaubwurdigkeit-achtung-und-beachtung-fur-alle-betroffenen/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/05/26/wir-fordern-glaubwurdigkeit-achtung-und-beachtung-fur-alle-betroffenen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 15:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=8079</guid>
		<description><![CDATA[Hallo liebe Betroffene von sexualisierter Gewalt auf allen Ebenen, seitdem ich meine Sprache und Worte wiedergefunden habe, durch Aufarbeitung, sehe ich es auch als Aufgabe an, anderen, die noch nicht soweit sind meine Sprache zu leihen und zu versuchen, das Bewusstsein in der Politik und Kirche und erst recht der Gesellschaft zu verändern. Erst im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Betroffene von sexualisierter Gewalt auf allen Ebenen,</p>
<p>seitdem ich meine Sprache und Worte wiedergefunden habe, durch Aufarbeitung, sehe ich es auch als Aufgabe an, anderen, die noch nicht soweit sind meine Sprache zu leihen und zu versuchen, das Bewusstsein in der Politik und Kirche und erst recht der Gesellschaft zu verändern.<span id="more-8079"></span></p>
<p>Erst im Februar ca. habe ich einen vierseitigen Brief an die Bischofskonferenz zu Händen von Bischof Ackermann verschickt.   Nun ist die Tage vom Runden Tisch wieder was mitgeteilt geworden, auf Statistik beruhend und wenig den EinzelBetroffenen mit einbezogen. Heute sah ich den</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2011/05/25/politische-nebelkerzen/" target="_blank">Bericht über Frau Liza Stein</a>,</p>
<p>die sich auch persönlich einsetzt und nur schwer „Gehör“ findet – eine Plage bei allen möglichen Stellen für Betroffene. Ich persönlich kriege dies noch stärker mit, da ich in real auch schwerhörig bin und leider scheitern da schon viele Menschen – wie erst recht bei dem Thema sexualisierte Gewalt!</p>
<p>Warum ich schreibe:</p>
<p>Mich würde es freuen, wenn andere meine Nachricht auch mitunterschreiben könnten, damit dieser Brief an Frau Bergemann weitergereicht werde kann und den runden Tisch – HOFFENTLICH erreicht!</p>
<p>Nun mein Anliegen:</p>
<p>Mir fällt auf, dass Betroffene, die das Überleben gemeistert haben und auf dem Weg ins Leben sind, NOCH immer nicht wahrgenommen werden. Sie werden klein geredet, als wenn sie noch Kinder wären, vom runden Tisch und den Mächtigen, die als Fachleute auftreten.</p>
<p>Nun meine Frage, welcher dieser Fachmenschen hat sexualisierte Gewalt erlebt? Sind das Fachmenschen der Theorie, der Statistik, des Systems, aber nicht der Menschlichkeit und des erlittenen Leidens?</p>
<p>Warum werden diese Betroffenen klein gehalten?</p>
<p>Weil die Betroffenen zwangsläufig über die die Erfahrung gereift und mündig geworden sind und wenn sie gehört werden wollen – dass müssen die anderen, was ändern, für ALLE Betroffenen und für alle Kinder, die noch betroffen werden könnten.</p>
<p>Das Wort heißt Verantwortung. Das Wort macht den Fachmenschen der Theorie Angst, wer Verantwortung übernimmt, müsste die Betroffenen ehren und achten, müsste auf sie hören, wie bei weisen Menschen.  Das findet gerade auf dem ganzen Kontinent statt, bei allen Ländern, wo das Thema sexualisierte Gewalt nicht mehr aus den Medien zu verscheuchen ist.</p>
<p>Veränderung heißt auch Bewusstseinsveränderung. Die Betroffenen haben das hinter sich, sie haben verstanden, worum es geht, welche Mechanismen, welche Strategien der Täter etc. dahinter steckt und wie die Gesellschaft getäuscht wird, damit sie nicht aufwacht und sich mehr für die Betroffenen einsetzt. Darum werden die Betroffenen in ihrem Auftreten und sprechen immer lauter und vehementer. Bleiben wir da dran!</p>
<p>Mir wäre es wichtig, wenn viele, die mich verstehen können, auch soweit sind und sich so was wünschen, über meinen Brief oder einen passenden dafür eintreten könnten um den Menschen am Runden Tisch klar zu machen, wir sind da, wir bleiben da und wir lassen uns nicht mehr verscheuchen.</p>
<p>Wir fordern Glaubwürdigkeit, Achtung und Beachtung für alle Betroffenen!</p>
<p>Wir fordern, dass Betroffene aktiv am Runden Tisch dabei sind und aktiv anderen Betroffenen helfen können, da sie die wahren Fachleute sind!</p>
<p>Wir fordern, dass sich die Politik, die Kirche und andere Institutionen nicht hintereinander verstecken können und von Schönwetter reden, nur WEIL sie nicht betroffen sind!</p>
<p>Wir fordern, dass der Apparat erleichtert, bzw. verkleinert wird, dass er die Langsamkeit und die schwere Masse verliert und aktiver und schneller anderen Betroffenen helfen kann.</p>
<p>Denn es geht um Menschenleben – es geht um Menschen, die aufgrund der  Passivität anderer am Leiden von sexualisierter Gewalt sterben können, weil sie die Hoffnung und die Lebenskraft und Mut verlieren!</p>
<p>Und es geht darum, dass in der Politik und am Runden Tisch KEIN Kuhhandel mit Menschenleben getrieben wird, in dem „ der Wert eines Verbrechensopfers – nur 2000-5000 Euro tituliert wird“, was wider die Menschenwürde ist!</p>
<p>Und Täter werden im Gefängnis durch zig Maßnahmen verhätschelt, während die Opfer sang und klanglos totgeschwiegen eingehen können!</p>
<p>Ich danke Euch fürs Lesen und würde mich auf Solidarität und gegenseitige Unterstützung freuen, es können gerne noch weitere Punkte angefügt werden, damit JA nix vergessen geht.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Jacqueline Stamm</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/05/26/wir-fordern-glaubwurdigkeit-achtung-und-beachtung-fur-alle-betroffenen/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/05/26/wir-fordern-glaubwurdigkeit-achtung-und-beachtung-fur-alle-betroffenen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OPFER-BEITRAG-FÜR DIE OPFERSCHUTZKONFERENZ</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/05/13/opfer-beitrag-fur-die-opferschutzkonferenz/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/05/13/opfer-beitrag-fur-die-opferschutzkonferenz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 16:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=7888</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Stoeckmann, ich möchte Sie bitten mir diese Mail und selbstverständlich auch die Einladung zu bestätigen. Es kann nicht sein, dass eine Opferschutzkonferenz ohne Opfer statt findet. Wir wollen gehört werden und vor allem brauchen wir, brauche ich, eine Antwort. Es geht nicht ohne uns. Sie können nicht schreiben &#8220;Opfer im Blickpunkt-gemeinsam starke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Stoeckmann,</p>
<p>ich möchte Sie bitten mir diese Mail und selbstverständlich auch die <a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/05/Einladung-für-die-o..pdf" target="_blank">Einladung</a> zu bestätigen. Es kann nicht sein, dass eine <a href="http://www.bildungsnetz-mv.de/aktuelles/event_details.cfm?EventID=4516" target="_blank">Opferschutzkonferenz</a> ohne Opfer statt findet.<span id="more-7888"></span><br />
Wir wollen gehört werden und vor allem brauchen wir, brauche ich, eine Antwort. Es geht nicht ohne uns.<br />
Sie können nicht schreiben &#8220;Opfer im Blickpunkt-gemeinsam starke Zeichen setzen-für den Opferschutz setzen&#8221;.<br />
Dann schauen Sie doch bitte mal auf meine Petition, denn in Deutschland ist noch Täterschutz vor Opferschutz und wenn Sie schauen, dann unterschreiben Sie doch bitte, damit das was mir gerade passiert, eben nicht mehr passiert und wir was ändern können und da liegt die Betonung auf WIR.<br />
Ich möchte auf dieser <a href="http://www.bildungsnetz-mv.de/aktuelles/event_details.cfm?EventID=4516" target="_blank">Opferschutzkonferenz</a> meinen Beitrag leisten und bitte Sie um eine zehnminütige Gesprächszeit.<br />
Ich bitte Sie diese Mail auch an Frau Dr. Bergmann weiter zu leiten.</p>
<p>Hochachtungsvoll und freundlich</p>
<p>Liza Stein</p>
<p>&#8230;folgender Link führt zur Petition<br />
<a href="http://www.petitionen24.com/endlich_opferschutz_vor_taeterschutz_und_nicht_umgedreht" target="_blank">http://www.petitionen24.com/endlich_opferschutz_vor_taeterschutz_und_nicht_umgedreht</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/05/13/opfer-beitrag-fur-die-opferschutzkonferenz/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/05/13/opfer-beitrag-fur-die-opferschutzkonferenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Wenn Du Deine Kirche liebst, warum lebst Du dann nicht so&#8230;?“</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/03/23/%e2%80%9ewenn-du-deine-kirche-liebst-warum-lebst-du-dann-nicht-so-%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/03/23/%e2%80%9ewenn-du-deine-kirche-liebst-warum-lebst-du-dann-nicht-so-%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 06:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=7040</guid>
		<description><![CDATA[DiePresse.com 23.03.2011 CORNELIUS HELL (Die Presse) Offener Brief an den wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs zurückgetretenen Salzburger Domprediger Dr. Peter Hofer. Lieber Peter, es müssen wohl dreißig Jahre sein, dass wir uns kennen – und trotzdem glaube ich nach dem „Profil“-Interview Susanne P., die Dich des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, mehr als Dir, obwohl ich sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DiePresse.com 23.03.2011</p>
<p>CORNELIUS HELL (Die Presse)</p>
<p>Offener Brief an den wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs zurückgetretenen Salzburger Domprediger Dr. Peter Hofer.</p>
<p>Lieber Peter,<br />
es müssen wohl dreißig Jahre sein, dass wir uns kennen – und trotzdem glaube ich nach dem „Profil“-Interview Susanne P., die Dich des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, mehr als Dir, obwohl ich sie nie gesehen habe. Und zwar deswegen, weil sie Klartext redet, während von Dir immer nur jämmerliches Geschwätz zu hören war:</p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/643877/Wenn-Du-Deine-Kirche-liebst-warum-lebst-Du-dann-nicht-so" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/03/23/%e2%80%9ewenn-du-deine-kirche-liebst-warum-lebst-du-dann-nicht-so-%e2%80%9c/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/03/23/%e2%80%9ewenn-du-deine-kirche-liebst-warum-lebst-du-dann-nicht-so-%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gut, dass Ihr angefangen seid, zu reden</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/03/05/gut-dass-ihr-angefangen-seid-zu-reden/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/03/05/gut-dass-ihr-angefangen-seid-zu-reden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 08:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=6883</guid>
		<description><![CDATA[Ja, das ist gut, dass hier endlich was ins Rollen gekommen ist. Die Würde des Menschen – wie oft wurde und wird sie zertreten, wenn Grenzen überschritten und (Kinder-)Seelen zerstört worden sind und werden. Das wunderliche Schweigen einer Gesellschaft zu Fällen von Gewalt muss gebrochen werden. Gut, dass Ihr angefangen seid, zu reden. Ich wünsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist gut, dass hier endlich was ins Rollen gekommen ist.</p>
<p>Die Würde des Menschen – wie oft wurde und wird sie zertreten, wenn  Grenzen überschritten und (Kinder-)Seelen zerstört worden sind und  werden.</p>
<p>Das wunderliche Schweigen einer Gesellschaft zu Fällen von Gewalt muss gebrochen werden.</p>
<p>Gut, dass Ihr angefangen seid, zu reden. Ich wünsche mir auch diesen Mut  und komme gern zur <a href="http://netzwerkb.org/2011/03/02/netzwerkb-feiert-seinen-ersten-geburtstag/" target="_blank">Versammlung am 9. April 2011 in Scharbeutz.</a></p>
<p>Hamburg, 04.03.2011<br />
Adelheid Oltmanns</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/03/05/gut-dass-ihr-angefangen-seid-zu-reden/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/03/05/gut-dass-ihr-angefangen-seid-zu-reden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bitte stimmen Sie hier bis zum 15.03.2011 ab</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/01/10/bitte-stimmen-sie-hier-bis-zum-15-03-2011-ab/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/01/10/bitte-stimmen-sie-hier-bis-zum-15-03-2011-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=6048</guid>
		<description><![CDATA[Liebe ehemalige Heimkinder, liebe Freunde, liebe Mitglieder des VEH e.V., Bitte stimmen Sie hier ab: http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ Der „Runde Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ hat beschlossen, in seinem Abschlussbericht folgende Empfehlung an den Deutschen Bundestag bezüglich einer „finanziellen Entschädigung“ zu geben: „Der Runde Tisch hält eine Summe von 120 Millionen € für die Ausstattung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe ehemalige Heimkinder, liebe Freunde, liebe Mitglieder des <a href="http://www.veh-ev.info" target="_blank">VEH e.V.</a>,</p>
<p>Bitte stimmen Sie hier ab: <a href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ" target="_blank"><br />
http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ<span id="more-6048"></span></a></p>
<p><a href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ" target="_blank"></a>Der „Runde Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ hat beschlossen, in seinem Abschlussbericht folgende Empfehlung an den Deutschen Bundestag bezüglich einer „finanziellen Entschädigung“ zu geben:</p>
<p>„Der Runde Tisch hält eine Summe von 120 Millionen € für die Ausstattung des Fonds/der Stiftung für erforderlich, die sich aufteilt in 20 Millionen € für den „Rentenersatzfonds“ und 100 Millionen € für den „Fonds für Folgeschäden der Heimerziehung“.</p>
<p>Getragen werden soll der Fonds/die Stiftung jeweils zu einem Drittel von</p>
<ul>
<li>„Bund,</li>
<li>Ländern und Kommunen,</li>
<li>Katholischer Kirche und Evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbände und Ordensgemeinschaften.“</li>
</ul>
<p>Der Fonds soll finanzieren:</p>
<ul>
<li>„therapeutische Hilfen, beispielsweise Sicherstellung von Therapien, wenn die primär verpflichteten Leistungsträger eine Kostenübernahme verweigern;</li>
<li>Übernahme von Kosten bei der Aufarbeitung, beispielsweise Kosten von Verwandtensuche, Akteneinsicht, Fahrtkosten zur damaligen Einrichtung, Veröffentlichung von Biografien;</li>
<li>Unterstützung bei besonderer Hilfsbedürftigkeit, beispielsweise Hilfe bei; der Beschaffung von (medizinischen, orthopädischen, technischen etc.) Hilfsmitteln;</li>
<li>Beratungs- und Betreuungskosten (zum Beispiel Rechtsanwälte), beispielsweise Unterstützung bei Ämtergängen und -kontakten;</li>
<li>Qualifizierungsmaßnahmen, beispielsweise Hilfe bei der Vermittlung und Finanzierung von Nachqualifikationen oder Unterstützung bei Umschulungen;</li>
<li>Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (zum Beispiel zur Vermeidung von Heimaufenthalten);</li>
<li>Unterstützung für Menschen in besonderen sozialen Notlagen.“</li>
</ul>
<p>Da wir wissen,</p>
<ul>
<li>dass vielen diese Zahlungen ein Schlag ins Gesicht,</li>
<li>eine erneute Demütigung,</li>
<li>ein Hohn bedeuten und</li>
<li>dieses so nicht hingenommen werden kann, haben wir beschlossen, weiter um unser gutes Recht zu kämpfen: Nämlich eine „Entschädigung“ die diesen Namen verdient.</li>
</ul>
<p>Wir wollen</p>
<ul>
<li>mindestens 300 € monatlicher Rente oder – wahlweise –</li>
<li>eine Einmalzahlung von 54.000 € pro Person!</li>
</ul>
<p>Bitte stimmen Sie hier ab: <a href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ" target="_blank">http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ</a></p>
<p>um Bund, Ländern und Kirche zu zeigen, das wir nicht bereit sind, eine solche Demütigung hinzunehmen!</p>
<p>Bei dieser online-Abstimmung kann nur EINMAL PRO COMPUTER abgestimmt werden und die Stimmen werden automatisch auf dem Server ausgezählt! Nach Abschluss der Abstimmung werden die Stimmergebnisse veröffentlicht werden.</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/01/10/bitte-stimmen-sie-hier-bis-zum-15-03-2011-ab/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/01/10/bitte-stimmen-sie-hier-bis-zum-15-03-2011-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Persönliches Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/01/10/personliches-gesprach-mit-dem-cdu-bundestagsabgeordneten-dr-gunter-krings/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2011/01/10/personliches-gesprach-mit-dem-cdu-bundestagsabgeordneten-dr-gunter-krings/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=6043</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag den 06.01.2011 hatte ich ein persönliches Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings. Ich hatte ihn um dieses Gespräch gebeten, nach dem der Runde-Tisch-Berlin seinen Abschlussbericht vorgelegt hatte. Dr. Krings ist aus meinem Wahlkreis Mönchengladbach und so suchte ich ihn dann auch im Rahmen seiner Bürgersprechstunde, in der CDU-Geschäftsstelle auf. Zuerst berichtete ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag den 06.01.2011 hatte ich ein persönliches Gespräch mit dem <a href="http://www.guenter-krings.de" target="_blank">CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings</a>. Ich hatte ihn um dieses Gespräch gebeten, nach dem der Runde-Tisch-Berlin seinen Abschlussbericht vorgelegt hatte.<br />
Dr. Krings ist aus meinem Wahlkreis Mönchengladbach und so suchte ich ihn dann auch im Rahmen seiner Bürgersprechstunde, in der CDU-Geschäftsstelle auf.<span id="more-6043"></span></p>
<p>Zuerst berichtete ich ihm, dass ich ein Missbrauchsopfer der 50er und 60er Jahre sei und schilderte ihm in Details den Missbrauch, sowie die Zustände in dem Heim Westuffeln. Seine Mitarbeiterin war bei diesem Gespräch anwesend und machte sich laufend Notizen. Das Entsetzen konnte man an ihrem Gesicht ablesen.</p>
<p>Dr. Krings selber blieb sachlich und schüttelte angesichts meiner Schilderung mehrmals mit dem Kopf. Wichtig schien ihm die Frage zu sein, ob es sich um ein kath. oder evang. Heim gehandelt hat. Ich war davon überzeugt, das Dr. Krings über das Ausmaß des Missbrauchs gut informiert war, aber dies nun von einem Betroffenen persönlich zu hören, war für ihn überraschend und das sah man ihm auch an.</p>
<p>Desweiteren schilderte ich ihm, welche Mühen und Kosten ehemalige Heimkinder aufbringen müssen, um als Opfer von Staat und Kirche anerkannt zu werden. Gleichfalls wie schwierig es ist und einem gemacht wird, an seine eigene Heimakte zu gelangen. Weiterhin, wie schwierig es ist, eine gute Therapiestelle zu finden und wie die Kostenfrage zu klären ist. Ich schilderte ihm, wie viele von uns in schwierigen persönlichen und familiären Verhältnissen leben müssen, weil sie jahrzehnte lang darüber nicht sprechen konnten.</p>
<p>Dann sprachen wir das Thema Entschädigung an, sowie den Abschlussbericht Runder-Tisch und das ich, wie auch der VeHe.V. und das netzwerkB e.V. diesen Abschlussbericht eine Farce finden, als auch die 120 Millionen Euro Entschädigungssumme, welche im Raume stehen. Ich teilte Dr. Krings mit, dass die drei Betroffenen am Runden-Tisch nicht autorisiert waren für uns alle zu sprechen, ebenso, dass sie dem Abschlussbericht nicht in unser aller Namen zustimmen durften.</p>
<p>Ich sprach über die Eingabe einer Petition an den Bundestag, bzgl. der unbürokratischen Herausgabe aller Heimakten und das zum Thema Verjährung eine Klage beim EGfM in Den Haag vorliegt.</p>
<p>Da der Abschlussbericht Runder-Tisch nun dem Bundestag vorgelegt werden soll, schien es mir wichtig, dass die AbgeordnetenInnen vor einer Abstimmung, persönlich betroffen gemacht werden und nicht nur über eine trockene Gesetzesvorlage abstimmen.</p>
<p>Ebenfalls finde ich, dass dadurch die Bemühungen der Opfer-Missbrauchs-Verbände mehr Gewicht erhalten und ernster genommen werden müssen.</p>
<p>Es kostete mir einige Überwindung den hiesigen Bundestagsabgeordneten aufzusuchen, aber ich wollte damit meinen eigenen Beitrag dazu leisten, wenn unser Anliegen im Bundestag behandelt wird. Wenn alle Ehemaligen und Betroffenen ein gleiches tun und ihren Abgeordneten in ihrer Heimatstadt aufsuchen und unser aller Anliegen schildern, dann kann später keiner sagen, das habe ich so nicht gewusst. Denn im Falle einer Abstimmung, ist jede(r)Abgeordnete(r) nur ihrem/seinem Gewissen gegenüber verantwortlich und darf sich nicht aus Gründen des Fraktionszwanges aus der Affäre ziehen.</p>
<p>Leistet auch ihr Euren Beitrag dazu und konfrontiert unsere VolksvertreterInnen mit den knallharten Fakten des Missbrauchs, der Kinderarbeit, der körperlichen Züchtigung und der psychichen und physischen Misshandlungen. Macht den Bundestag gleichfalls zu Betroffenen und schildert in einem perönlichen Gespräch den Volksvertretern in eurer Heimat dieses unsägliche Leiden aller ehemaligen Heimkindern. So verschaffen wir uns Gehör und fordert den Bundestag (Fraktionen) auf, zu diesem Thema eine aktuelle Stunde abzuhalten und vielleicht sogar eine namentliche Abstimmung.</p>
<p>Nur Mut, keiner von uns geht allein.</p>
<p>Liebe Grüße an alle,</p>
<p>Uwe Werner<br />
Aachener Str. 316<br />
41069 Mönchengladbach<br />
0152/23627521</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2011/01/10/personliches-gesprach-mit-dem-cdu-bundestagsabgeordneten-dr-gunter-krings/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2011/01/10/personliches-gesprach-mit-dem-cdu-bundestagsabgeordneten-dr-gunter-krings/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An die MitgliederInnen des Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitärer Hilfe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/17/an-die-mitgliederinnen-des-bundestagsausschuss-fur-menschenrechte-und-humanitarer-hilfe/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/12/17/an-die-mitgliederinnen-des-bundestagsausschuss-fur-menschenrechte-und-humanitarer-hilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 19:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5813</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Vors. Tom Koenigs, in der heutigen Bundestagssitzung hat der Bundestag einvernehmlich für eine weltweite Glaubens-u.Religionsfreiheit gestimmt. Auf der Zuschauertribüne sass unteranderem Bischof Ackermann (Missbrauchsbeauftragter der Kath. Bischofskonferenz) und der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Altbischof Huber. Der Runde-Tisch Berlin hat in seinem Abschlussbericht einen Hilfsfond in Höhe von 120 Millionen Euro vorgeschlagen, welcher nun vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Vors. Tom Koenigs,</p>
<p>in der heutigen Bundestagssitzung hat der Bundestag einvernehmlich für eine weltweite Glaubens-u.Religionsfreiheit gestimmt. Auf der Zuschauertribüne sass unteranderem Bischof Ackermann (Missbrauchsbeauftragter der Kath. Bischofskonferenz) und der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Altbischof Huber.<span id="more-5813"></span></p>
<p>Der Runde-Tisch Berlin hat in seinem Abschlussbericht einen Hilfsfond in Höhe von 120 Millionen Euro vorgeschlagen, welcher nun vom Bundestag und Bundesrat beraten und zur Abstimmung gestellt werden soll. Die SPD Politikerin Frau Matthäus-Meier hat diesen Abschlussbericht als beschämend für Deutschland bezeichnet und der  Verein ehemaliger Heimkinder (VeH e.V.) hat diesen Abschlussbericht nicht akzeptiert und zurecht auf den geringen Betrag  verwiesen, den jedes ehemalige Heimkind aus dem Hilffond erhalten soll. Mal gerade umgerechnet 2-4000 Euro. Die Vors. vom VeH e.V. verwies auch gleichzeitig auf ihrer Presekonferenz, auf die Entschädigungszahlungen, welche in den USA, Irland und Österreich geleistet wurden, nämlich um ein beachtliches mehr.</p>
<p>Die Vors. Runder Tisch Berlin Frau Antje Vollmer, nannte in dem Abschlussbericht die damaligen Heime, Einrichtungen und Internate ein Ort des Bösen und das in vielen dieser Einrichtungen, massiv gegen die Menschenrechte-u.Würde  verstoßen wurde.</p>
<p>Die Menschenrechts-Verletzungen in den besagten Einrichtungen möchte ich gerne nochmal im Einzelnen aufzählen dürfen, da es für Außenstehende unfassbar und schwer nachvollziehbar ist, was tatsächlich geschehen ist:</p>
<p>Sexueller Missbrauch, Demütigungen, körperliche Züchtigungen, Kinder(sklaven)arbeit, Gefangenschaft, Isolierhaft, von<br />
der Öffentlichkeit und der Gesellschaft ausgeschlossen, schlechtes Essen bis hin zum Essensentzug, Denunziation,<br />
Zucker-u.Peitsche-Mentalität, Androhungen von Hölle und Fegefeuer, Erpressung, Nötigung, stundenlanges Strafantreten,<br />
u.v.m. an menschenunwürdigen Methoden.</p>
<p>Dies, alles konnte nur geschehen, weil Kirche und Staat in diesen Einrichtungen einen rechtsfreien Raum zugelassen haben. Weil Priester, Nonnen, ErzieherInnen, LehrerInnen keiner staatlichen Kontrolle unterlagen und über alle Zweifel<br />
erhaben waren.</p>
<p>Diese verwerflichen Praktiken konnten unter den Augen unseres Staates geschehen, obwohl schon 1954 die Menschenrechte<br />
und die Menschenwürde in unserem Grundgesetz verankert waren.</p>
<p>Zurecht verurteilen wir heute weltweit die Kinder-u.Sklavenarbeit, wir diskutieren über angemessenen Arbeitslohn, sind<br />
gegen sexuelle-u. häusliche Gewalt und Jugendämter-u. Jugendgerichte entscheiden immer vorrangig für das Kindeswohl.</p>
<p>Heute, nachdem Betroffene aus den 50er, 60er und 70er Jahren nach Jahrzehnten ihre Rechte, welche ihnen damals<br />
vorenthalten wurden, zurecht einfordern, werden sie erneut gedemütigt. Denn nichts anderes ist der Abschlussbericht<br />
RTH Berlin und der Hilfsfond von 120 Millionen, eine Demütigung für alle ehemaligen Heimkinder.</p>
<p>Es sei darauf hingewiesen, das die psychischen wie physischen missbrauchten Opfer heute nicht mehr als Bittsteller, sondern als Antragsteller an Sie den Ausschuss und den Bundestag herantreten.</p>
<p>Die Forderungen werden lauten:</p>
<ul>
<li>Eine wesentliche Aufstockung des Hilfsfond und Zahlungen an die Ehemaligen wie in den USA und Irland geschehen, mindestens aber ca. 50.000 Euro u/o 300 Euro mtl. Rente, wie von den Opferverbänden vorgeschlagen</li>
<li>Für die geleisteten Jahre an Kinderarbeit wird die Anrechnung an die Rentenzeiten gefordert</li>
<li>Für die heute kranken Missbrauchsopfer eine materielle und pflegerische Versorgung (unbürokratisch)</li>
<li>Zuletzt, wenn die Entschädigungen erfolgt sind, eine gemeinsame von Staat und Kirche öffentliche Entschuldigung</li>
</ul>
<p>Es besteht allgemein die Hoffnung, dass es zu einer einvernehmlichen Lösung durch den Bundestag/rat kommen wird, damit der Weg durch die gerichtlichen Instanzen uns allen erspart bleibt und die Betroffenen noch zu Lebzeiten ihre<br />
finanzielle Wiedergutmachung erhalten.</p>
<p>Liebe AusschussmitgliederInnen,<br />
alle Ehemaligen und ich auch rechnen fest mit Ihrer Unterstützung, aber auch mit Ihrer tatkräftigen Argumentation für eine Aufstockung des Hilfsfond im Deutschen Bundestag.</p>
<p>Wir werden die Debatten mit starkem Interesse verfolgen und wer für die weltweite Religion-u. Glaubensfreiheit im<br />
Bundestag eintritt, der muss aber auch bereit sein, Sünden der Vergangenheit wieder gutzumachen und dafür auch die<br />
rechtlich verbindliche Verantwortung übernehmen.</p>
<p>Seelische und körperliche Narben werden bleiben, nichts kann rückgängig gemacht werden, es liegt jetzt an Ihnen,<br />
dass uns keine neuen Narben zugefügt werden.</p>
<p>Entscheiden Sie mit für einen gerechten finanziellen Ausgleich, denn der Worte sind viele gefallen, jetzt müssen für uns hilfreiche Taten folgen.</p>
<p>Ein frohes nachdenkliches Weihanchtsfest, wünscht Ihnen ein Ehemaliger,</p>
<p>mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Uwe Werner<br />
Aachener Str. 316<br />
41069 Mönchengladbach<br />
0152/23627521</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/12/17/an-die-mitgliederinnen-des-bundestagsausschuss-fur-menschenrechte-und-humanitarer-hilfe/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/12/17/an-die-mitgliederinnen-des-bundestagsausschuss-fur-menschenrechte-und-humanitarer-hilfe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Öffentlicher Aufruf eines ehemaligen Heimkindes</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/15/offentlicher-aufruf-eines-ehemaligen-heimkindes/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/12/15/offentlicher-aufruf-eines-ehemaligen-heimkindes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 16:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5769</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte MitgliederInnen des Bundestages und des Bundesrates, der Runde-Tisch Berlin hat am 13.Dez. 2010 ein Verhandlungsergebnis vorgelegt, nach dem tausende Heimkinder aus einem noch einzurichtenden Hilfsfond mit 120 Millionen Euro entschädigt werden sollen. Wie die SPD-Politikerin Ingrid Matthäus-Maier und viele Ehemalige, finde auch ich diese Vereinbarung ungerecht und beschämend! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
sehr geehrte MitgliederInnen des Bundestages und des Bundesrates,</p>
<p>der Runde-Tisch Berlin hat am 13.Dez. 2010 ein Verhandlungsergebnis vorgelegt, nach dem tausende Heimkinder aus einem noch einzurichtenden Hilfsfond mit 120 Millionen Euro entschädigt werden sollen.<span id="more-5769"></span></p>
<p>Wie die SPD-Politikerin Ingrid Matthäus-Maier und viele Ehemalige, finde auch ich diese Vereinbarung ungerecht und beschämend!</p>
<p>Obwohl ich Mitglied in zwei Missbrauchsvereinen bin, kann ich diesen Aufruf nur ganz persönlich an Sie richten und Sie auffordern, diesem Verhandlungsergebnis so nicht zuzustimmen.</p>
<p>Das Verhandlungsergebnis RTH soll nun in den Bundestag und Bundesrat eingebracht und verabschiedet werden. Ich möchte an Sie appellieren, diesem RTH-Vorschlag in seiner jetzigen Fassung nicht zuzustimmen und den Hilfsfond um ein<br />
mehrfaches aufzustocken. Desweiteren möchte ich Sie bitten, die Latte der parlamentarischen Hürden nicht zu hoch anzulegen, um zu einer raschen einvernehmlichen Lösung zu kommen.</p>
<p>Der RTH hat die Fakten hierfür auf den Tisch gelegt und anerkannt, dass in den damaligen Heimen massiv gegen die Menschenrechte und gegen die Würde des Menschen verstoßen wurde und viele Heime ein Ort des Bösen waren (Zitat: Antje Vollmer).</p>
<p>Viele Ehemalige sind mittlerweile verstorben und/oder haben sich schon früher das Leben genommen, weil sie das Erlebte nicht verkraften konnten bzw. mittlerweile zu alt, krank und seelisch zerbrochen waren. Wenn Sie also nicht zu einer schnellen Entscheidung gelangen, weil im nächsten Jahr z.B. Landtagswahlen anstehen, werden weitere Ehemalige verstorben sein, bevor ihnen Wiedergutmachung zuteil werden konnte. Das erinnert mich an die viel zu spät geleistete Entschädigung der Trümmerfrauen, welche auch schon viel zu alt und gebrechlich waren, um überhaupt einen Antrag auf Entschädigung stellen zu können. Dies darf sich bei uns nicht wiederholen und es darf auch nicht von staatlicher und kirchlicher Seite damit spekuliert werden. Das würde nur dem Ansehen der MitgliederInnen des Bundestages und der Landtage weltweit schaden und das wäre respekt-u.würdelos den ehemaligen Heimkindern gegenüber.</p>
<p>In vielen anderen Fällen kam es schon zu raschen politischen Entscheidungen, obwohl eine längere parlamentarische Debatte von Nöten gewesen wäre. Aber hier liegen die Fakten alle auf dem Tisch und waren auch schon lange vorher, auch dank der Medien der breiten Öffentlichkeit bekannt .</p>
<p>Wie Sie wissen, wären diese Missbrauchsfälle schon weitaus früher an das Tageslicht gekommen, wenn die staatlichen und kirchlichen Einrichtungen diese Vorfälle rechtzeitig und zeitnah gemeldet hätten. So manche Verjährungsfrist wäre dann nicht abgelaufen gewesen und Klagen hätten Aussicht auf Erfolg gehabt. Stattdessen wurde weggeschaut, geschwiegen und vertuscht, wie wir heute wissen.</p>
<p>Die schon 1954 im Grundgesetzt verankerte Menschenwürde und viele andere Grundrechte sind dermaßen in vielen Heimen<br />
mit Füßen getreten worden, so dass jetzt und heute eine schnelle ausreichende Entschädigung stattfinden muss. Auch, um uns nachträgliche und lange vorenthaltende Rechtssicherheit zu gewähren.</p>
<p>Ich glaube an Sie, als eine gerechte, dem Wohle der ehemaligen Heimkinder verpflichtenden Institution, welche aber auch die verspätete Verantwortung für versäumte Wiedergutmachung schnellstens übernehmen muss.</p>
<p>Ich bitte Sie, nehmen Sie die Kirchen noch mehr in ihre Pflicht und wenn nötig, wegen der finanziellen Aufstockung des Hilfsfond, veranlassen Sie sie zu Zahlungen, welche dem gerecht werden muss, was die Kirchen in ihren Einrichtungen an Bösem zugelassen hat.</p>
<p>Ein weiterer Aufruf an Sie wäre, das Sie uns/mich nicht als Bittsteller betrachten mögen, sondern als BürgerInnen eines demokratischen Staates, welche zurecht für ihre geraubte Kindheit und ihrer schon damals geltenden und vorenthaltenden Menschenrechte ausreichende Wiedergutmachung verlangen. Gönnen Sie uns zumindest jetzt und für die uns noch verbleibenden Jahre einen menschenwürdigen Lebensabend.</p>
<p>Was geschehen ist, können wir und auch Sie nicht rückgängig machen, aber Sie können als Vertreter des Deutschen Bundestages dafür Sorge tragen, das da, wo der damalige Staat Unrecht zugelassen und geduldet hat, Sie als Rechtsnachfolger dafür einstehen, das der Gerechtigkeit wieder genüge getan wird.</p>
<p>Gleiches möchte ich den Kirchen in Deutschland sagen. Werden sie ihrem göttlichen Auftrag gerecht und lassen sie sich durch das von ihnen so oft zitierte Evangelium leiten, und geben sie in angemessener Art und Weise, schnellstens zurück, was sie uns ungerechtfertigter weise genommen und vorenthalten haben. Hierfür bedarf es keiner Aufzählung mehr, um zu wissen, dass das was sie finanziell bereit sind zu geben, nur ein Bruchteil dessen ist, was wir an Kinderarbeit in ihren Einrichtungen über Jahre leisten mussten. Von den seelischen und körperlichen Grausamkeiten ganz zu schweigen!</p>
<p>Zum Schluss möchte ich Ihnen noch zu bedenken geben, das wir/ich unter starken persönlichen und finanziellem Aufwand den Nachweis erbringen mussten (insbesondere die Beschaffung der Heimakten), damit wir beim Versorgungsamt, beim Landschaftsverband, ARGE und den Kirchen, als ehemalige Heimkinder und Missbrauchsopfer anerkannt wurden.</p>
<p>Ihnen allen eine fröhliche Weihnachten und eine für uns schnelle finanzielle Entschädigung noch in 2011.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />
Uwe Werner<br />
Aachener Str. 316<br />
41069 Mönchengladbach<br />
0152/ 236 27 521</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/12/15/offentlicher-aufruf-eines-ehemaligen-heimkindes/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/12/15/offentlicher-aufruf-eines-ehemaligen-heimkindes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZDF &#8220;Menschen 2010&#8243;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/12/menschen-2010/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/12/12/menschen-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 22:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5717</guid>
		<description><![CDATA[ZWEITES DEUTSCHES FERNSEHEN z.H. Intendant Herrn Markus Schächter 55100 Mainz Eine redaktionelle Verschiebemasse – wie mit Missbrauchsopfer umgegangen wird Sehr geehrter Herr Schächter, nachfolgend möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, wie Ihre Mitarbeiter mit Opfern sexualisierter Gewalt umgehen und Sie bitten, sich klärend für diese Angelegenheit einzusetzen. Am 25. Juni 2010 erhielt ich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ZWEITES DEUTSCHES FERNSEHEN<br />
z.H. Intendant<br />
Herrn Markus Schächter<br />
55100 Mainz</p>
<p><strong>Eine redaktionelle Verschiebemasse – wie mit Missbrauchsopfer umgegangen wird</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Schächter,</p>
<p>nachfolgend möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, wie Ihre Mitarbeiter mit Opfern sexualisierter Gewalt umgehen und Sie bitten, sich klärend für diese Angelegenheit einzusetzen.<span id="more-5717"></span></p>
<p>Am 25. Juni 2010 erhielt ich eine Einladung zu Ihrer Sendung &#8220;Menschen 2010&#8243;, zum &#8220;Thema Missbrauch&#8221;, als &#8220;ein wichtiger und kompetenter Gesprächspartner&#8221; teilzunehmen.</p>
<p>Nach mehreren Telefongesprächen und e-Mail Kontakten habe ich am 08.09.2010 vertraglich zugestimmt (Vertrags-Nr.: 2010121925).</p>
<p>Die Firma &#8220;Bewegte Zeiten Filmproduktion GmbH&#8221; nahm mit mir am 04.10.2010 Kontakt auf, zwecks Zusammenarbeit für einen Magazinbeitrag/Menschen 2010 im ZDF. Ein Drehtermin mit der verantwortlichen Regisseurin Birgit Wuthe wurde für Dienstag, den 09. November 2010 vereinbart. Drehort in meinem Haus in Scharbeutz und am Timmendorfer Strand.</p>
<p>Per e-Mail erhielt ich am 29.10.2010 folgende Absage:<br />
Lieber Herr Denef,<br />
wir haben uns leider noch nicht kennnegelernt oder gesprochen. Mein Name ist Kristina Verers und ich bin Redakteurin beim Jahresrückblick &#8220;Menschen 2010&#8243;. Mit meiner Kollegin Verena Scheidecker indes, hatten Sie bereits telefonischen Kontakt. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir nach ausführlichen, redaktionellen Gesprächen gestern beschlossen haben, das Thema: &#8220;Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche&#8221; in unserem Jahresrückblick rein filmisch-dokumentarisch und nicht in Form einer Studio-Diskussion umzusetzen. Wir sind jetzt der Auffassung, dass wir uns dem Thema in Form eines chronologischen Films nähern sollten. Es bedarf dazu keines weiteren Drehs mit Ihnen. Uns ist bewusst, dass diese Tatsache eine Enttäuschung für Sie darstellt, wofür wir uns entschuldigen möchten. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Mühe und Ihre Zeit, die Sie uns im Vorfeld bereits gewidmet haben. Für Ihr Projekt wünschen wir Ihnen weiterhin viel Willenskraft und Erfolg.<br />
Mit den besten Grüßen Kristina Verres</p>
<p>Es kann sich immer die redaktionelle Sicht ändern, das ist nicht der Punkt, es geht hier um die Art und Weise. Mir das an einem Freitagabend per Mail mitzuteilen, von einer Person die ich nicht kenne, dass sich nicht die Redakteure melden, die mit mir das vereinbart haben, finde ich beschämend.</p>
<p>Was glauben Ihre Mitarbeiter wer ich bin? Eine redaktionelle Verschiebemasse?</p>
<p>Dadurch, dass das so kurzfristig ist und das wenige Tage vor dem Dreh mit mir abgesagt wird, nährt sehr wohl den Verdacht, dass da einer redaktionell gewaltig reingefunkt hat. Und das ist der Skandal!</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p>Norbert Denef</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/12/12/menschen-2010/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/12/12/menschen-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OFFENER BRIEF 08.12.2010 von Sprecher der „ehemaligen behinderten Heimkinder“ Helmut Jacob AN ANTJE VOLLMER, SCHIRMHERRIN, RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/09/offener-brief-08-12-2010-von-sprecher-der-%e2%80%9eehemaligen-behinderten-heimkinder%e2%80%9c-helmut-jacob-an-antje-vollmer-schirmherrin-runder-tisch-heimerziehung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/12/09/offener-brief-08-12-2010-von-sprecher-der-%e2%80%9eehemaligen-behinderten-heimkinder%e2%80%9c-helmut-jacob-an-antje-vollmer-schirmherrin-runder-tisch-heimerziehung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 08:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5646</guid>
		<description><![CDATA[Helmut Jacob • Am Leiloh 1 • 58300 Wetter • Mittwoch, 8. Dezember 2010 Frau Pastorin Antje Vollmer per Telefax: 030 &#8211; 227 &#8211; 76336 Ihre Aussage im Kulturjournal im NDR-TV vom 06.12.2010 Frau Pastorin Vollmer, bevor Sie Legenden stricken, möchte ich schon heute meinen Widerspruch anmelden. Sie haben gesagt: „Ich glaube, man darf nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helmut Jacob • Am Leiloh 1 • 58300 Wetter • Mittwoch, 8. Dezember 2010</p>
<p>Frau Pastorin<br />
Antje Vollmer<br />
per Telefax: 030 &#8211; 227 &#8211; 76336</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/2010/12/07/war-der-runde-tisch-nur-eine-alibiveranstaltung/" target="_blank">Ihre Aussage im Kulturjournal im NDR-TV vom 06.12.2010</a></p>
<p>Frau Pastorin Vollmer,</p>
<p>bevor Sie Legenden stricken, möchte ich schon heute meinen Widerspruch anmelden. Sie haben gesagt:<span id="more-5646"></span></p>
<p><em>„Ich  glaube, man darf nicht sagen, daß sich nichts verändert hat, auch für  die Betroffenen – und viele von denen sind doch aus dieser Mauer des  Schweigens herausgekommen und reden über ihre Geschichte und das war,  glaube ich, das Allerschlimmste, diese Mischung aus vollkommener  Rechtlosigkeit und Ohnmacht und vollkommenem gesellschaftlichen  Desinteresse, ja, geradezu Zustimmung der Gesellschaft zu dem, was in  den Heimen passiert ist. Und das ist vorbei.“</em></p>
<p>Das ist  nicht Ihr Verdienst! Das ist schon gar nicht das Verdienst des Runden  Tisches Heimerziehung. In Sachen Information und Öffentlichkeitsarbeit  hat Ihre Geschäftsstelle, haben Sie als Tischvorsitzende kläglich  versagt. Ihre Öffentlichkeitsarbeit hat nach meinem Empfinden einzig das  Ziel, Ihren Tischvorsitz ins Licht zu rücken und – ich schreibe es mal  so salopp – kritische Stimmen abzubürsten.</p>
<p>Es ist das Verdienst  des Spiegeljournalisten Peter Wensierski, daß er mit seinem Buch  „Schläge im Namen des Herrn“ ein Tabu gebrochen und andere Opfer von  Verbrechen, Gewalt und Zwangsarbeit ermutigt hat, ihr Schweigen zu  brechen.</p>
<p>Es ist das Verdienst des „Vereins ehemalige Heimkinder“,  daß er mit seiner Petition an den Deutschen Bundestag Gewalt,  Verbrechen und Zwangsarbeit in Erziehungsheimen ans Licht der  Öffentlichkeit gebracht hat.</p>
<p>Es ist das Verdienst der Heimopfer  selbst, so beispielsweise von Martin Mitchell aus Australien schon zu  Beginn der 80er Jahre, daß sie mit eigenen Homepages und Blogs anderen  Opfern demonstriert und Mut gemacht haben: Wir lassen uns nicht mit  Klagen bedrohen, wir lassen uns nicht einschüchtern, wir schreiben die  Wahrheit, irgendwann wird sie siegen.</p>
<p>Es ist das Verdienst der  Presse, der Rundfunk- und Fernsehanstalten, daß sie die Gewalt, die  Verbrechen und die Zwangsarbeit in Kinder- und Jugendheimen in den drei  Nachkriegsjahrzehnten immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt haben.  Es wird ihr zukünftiger Verdienst sein, daß diese Verbrechen und die  daraus entstandenen Folgen nach Beendigung des Runden Tisches nicht in  Vergessenheit geraten.</p>
<p>Es ist das Verdienst mutiger  Opfervertreter, so beispielsweise des Professor Dr. Kappeler und des  Diplomtheologen Dierk Schäfer, daß die Arbeit des Runden Tisches nach  und nach als Farce erkannt wurde.</p>
<p>Der Bundestag hat Ihnen laut  dem Entwurf des Abschlußberichtes unter den Punkten 5 und 8 die  „Information ehemalige Heimkinder“ und „Öffentlichkeitsarbeit“  aufgetragen. Beide Aufgaben hat der RTH äußerst mangelhaft  bewerkstelligt.</p>
<p>Informationen jener Heimopfer, die über keinen  Internetanschluß verfügen, haben so gut wie nicht stattgefunden.  Verarmte Heimopfer können sich nicht einmal eine Tageszeitung leisten.  Die Information für Opfer mit Internetverbindung beschränkt sich auf das  Vorhandensein einer Homepage.</p>
<p>Der Informationswert der Homepage  ist fast null. Selbst die Beschlußprotokolle sind versteckt und werden  nur von Usern entdeckt, die das System Internet verstehen. So befinden  sich beispielsweise die Abschlußprotokolle unter dem versteckten Link:<br />
<a href="http://www.rundertisch-heimerziehung.de/aktuelles3.htm">http://www.rundertisch-heimerziehung.de/aktuelles3.htm</a></p>
<p>Warum  nur Beschlußprotokolle öffentlich gemacht werden, kann man nur im  Kontext zu anderen Geheimhaltungen (siehe beispielsweise nachfolgend)  verstehen: Es soll nicht zuviel informiert werden.</p>
<p>Wie peinlich  wäre es für den Runden Tisch gewesen, hätte er den Vortrag von Professor  Kappeler vom 2./3. April 2009 mit dem Thema: „Zur zeitgeschichtlichen  Einordnung der Heimerziehung“ veröffentlicht. Bereits zu diesem frühen  Zeitpunkt hätte man eingestehen müssen, daß die historische Aufarbeitung  der Verbrechen an den Heimkindern längst kalter Kaffee ist. Wie  peinlich wäre es für den RTH gewesen, hätte er die „Verfahrensvorschläge  zum Umgang mit den derzeit diskutierten Vorkommnissen in Kinderheimen  in der Nachkriegszeit in Deutschland“ des Theologen Dierk Schäfer &#8211; am  02. April 2009 Ihrem Tisch vorgetragen &#8211; veröffentlicht müssen. Hätten  doch die Opfer dann schon so frühzeitig den Tagesordnungspunkt  „Wiedergutmachung und Entschädigung“ gefordert. Es ist zu vermuten, daß  die Zeit gestreckt werden sollte, um erst zum Ende der zwei Jahre dieses  heißes Eisen anzufassen, was ja gründlich in die Hose gegangen ist.  Selbst in Ihrem Schlußbericht finden diese und andere wichtigen Vorträge  zu Gunsten der Opfer nicht ein Wort der Erwähnung. Das macht  nachdenklich und mißtrauisch.</p>
<p>Wenn Sie sich die Homepage der  Tischvorsitzenden für den Bereich sexueller Mißbrauch betrachten, müßte  Ihnen Ihr Versagen und das Ihrer Geschäftsstelle deutlich werden.</p>
<p>Für  diese Geheimniskrämerei, für die Unterschlagung von Dokumenten und  wichtigen Beiträgen zur Information der Opfer haben Sie die Quittung  erhalten. Circa 450 Opfer und Nichtopfer sollen sich bei Ihre Stelle  gemeldet haben. Welchen Beweis brauchen Sie noch, damit Sie einsehen,  daß man Ihnen und Ihrer Geschäftsstelle nicht getraut hat. Vergleichen  Sie einfach Ihre Zahl mit der des „Runden Tisches sexueller Mißbrauch“.  Kräftiger können die Ohrfeigen nicht ausgefallen sein, die man Ihnen  gegeben hat.</p>
<p>Hochachtungsvoll<br />
Helmut Jacob</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/12/09/offener-brief-08-12-2010-von-sprecher-der-%e2%80%9eehemaligen-behinderten-heimkinder%e2%80%9c-helmut-jacob-an-antje-vollmer-schirmherrin-runder-tisch-heimerziehung/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/12/09/offener-brief-08-12-2010-von-sprecher-der-%e2%80%9eehemaligen-behinderten-heimkinder%e2%80%9c-helmut-jacob-an-antje-vollmer-schirmherrin-runder-tisch-heimerziehung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stoppt Bundespräsident Wulff die Farce Abschlußbericht RTH?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/08/stoppt-bundesprasident-wulff-die-farce-abschlusbericht-rth/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/12/08/stoppt-bundesprasident-wulff-die-farce-abschlusbericht-rth/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 06:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5622</guid>
		<description><![CDATA[Seit 2008 beschäftigt sich eine regelmäßig stattfindende Beratungsrunde unter dem Vorsitz von Frau Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin a. D., mit der sogenannten Aufarbeitung der Heimunterbringung und -Erziehung in den vierziger bis siebziger Jahren. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat diese Aufgabe an diesen so bezeichneten Runden Tisch Heimerziehung delegiert. Bereits aufgrund der bisherigen öffentlich gewordenen Vorgänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2008 beschäftigt sich eine regelmäßig stattfindende Beratungsrunde unter dem Vorsitz von Frau Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin a. D., mit der sogenannten Aufarbeitung der Heimunterbringung und -Erziehung in den vierziger bis siebziger Jahren. <span id="more-5622"></span>Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat diese Aufgabe an diesen so bezeichneten Runden Tisch Heimerziehung delegiert. Bereits aufgrund der bisherigen öffentlich gewordenen Vorgänge bei diesen Beratungen ließ sich bedauerlicherweise erkennen, dass die undemokratische Art und Weise der vermeintlichen Erledigung dieser Aufgabe der Aufarbeitung nur die Bezeichnung „Farce“ verdient.</p>
<p><a href="http://blog.forensic-scout.com/?p=834" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/12/08/stoppt-bundesprasident-wulff-die-farce-abschlusbericht-rth/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/12/08/stoppt-bundesprasident-wulff-die-farce-abschlusbericht-rth/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geben Sie uns keine 30 Silberlinge</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/07/geben-sie-uns-keine-30-silberlinge/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/12/07/geben-sie-uns-keine-30-silberlinge/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 17:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5615</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief an: die Katholische-Bischofskonferenz, Mönchengladbach, An den Vors. der Evang. Kirche Deutschland, An Frau.Dr. Bergmann, An alle Mitglieder und Verbände Runder-Tisch Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Eminenzen und Exzellenzen, am 13.Dez. 2010 soll der Runde-Tisch Berlin eine Empfehlung u.a. bzgl. einer Entschädigung an die Missbrauchsopfer aussprechen. Wie Ihnen ganz sicherlich bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an:</p>
<p>die Katholische-Bischofskonferenz,                                                        Mönchengladbach,<br />
An den Vors. der Evang. Kirche Deutschland,<br />
An Frau.Dr. Bergmann,<br />
An alle Mitglieder und Verbände Runder-Tisch Berlin</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
sehr geehrte Eminenzen und Exzellenzen,</p>
<p>am 13.Dez. 2010 soll der Runde-Tisch Berlin eine Empfehlung u.a. bzgl. einer Entschädigung an die Missbrauchsopfer aussprechen. Wie Ihnen ganz sicherlich bekannt ist, haben sich im laufe der letzten  Jahre tausende Opfer bei den kirchlichen Missbrauchskommissionen  gemeldet. Ebenfalls nochmals tausende bei der Missbrauchsbeauftragten der  Bundesregierung Frau Dr. Bergmann. Vergessen wollen wir die  Missbrauchten nicht, welche sich in ihrer Not, an die deutschlandweiten Opferverbände,  z.B. Verein ehemaliger Heimkinder e.V., NetzwerkB e.V., Zornröschen  u.v.a.<br />
gewandt haben, weil sie kein Vertrauen in kirchliche und staatliche Einrichtungen mehr haben.<span id="more-5615"></span></p>
<p>So kamen unzählige Schicksale zu Wort und an die Öffentlichkeit, welche  jahrzehnte zuvor geschwiegen haben, aus Scham, Angst und wegen ihrer seelischen Verwundbarkeit (Trauma). Von der Enttäuschung und Verletzbarkeit durch Kirche und Staat mal ganz zu schweigen und dem Gefühl allein gelassen zu sein.</p>
<p>Versagt haben viele Kirchen-u. Staatsdiener, was die  Aufklärung/Aufarbeitung dieser Missbrauchsfälle anbelangt. Es gab  nachweislich ein kollektives Verschweigen und Vertuschen, bis hin zur Verharmlosung dieser perfiden Vorfälle.<br />
Ein gutes (schlechtes) und aktuelles Beispiel, ist wohl die Präsentation  der Missbrauchs-Aufarbeitung im Erzbistum München-Freising, durch die RAin Marion Westphahl. “Der Missbrauch durch 159 Priester seit 1945″  ist um so erschütternder, da die Dunkelziffer weitaus höher liegt, da man die Unterlagen bei einem verstorbenen Priester in dessen Wohnung  fand. Hinzukommt der versteckte Vorwurf der Korruption und Erpressung.</p>
<p>Der Fall “Bischof Mixa” zeigte zudem, dass ein geweihter Mann keinen  Skrupel hatte, in die Waisenhaus-Kasse zu greifen, um seinem Ego zu  fröhnen. So könnte ich fortfahren mit derartigen Vorfällen, welche Dank der Medien/Presse ans Licht der Öffentlichkeit gelangt sind. Ganz Europa und Übersee war/ist mit diesem Missbrauchs-Virus von  ehrwürdigen Priestern überzogen worden und die finanziellen  Entschädigungen entsprachen dem tatsächlich erlittenen Schaden, Schmerz, Demütigungen …, welche diese Opfer bis heute zu erleiden müssen.</p>
<p>Nur Deutschland und Belgien will um die Entschädigung auf Kosten der  Opfer schachern, wie einst im Tempel die Pharisäer und Zöllner. Viele Päpste haben damals geschwiegen bzw. haben erst sich zu diesem  Thema geäussert, als es schon lange Thema in der Öffentlichkeit war, aus Sorge um den Ruf ihrer Kirche, denn unsere Kirche kann sie ja nicht mehr gewesen sein. Eine Kirche, welche die 10 Gebote gepredigt und permanent aber selber  dagegen verstoßen hat, kann für sich nicht in Anspruch nehmen Universal  zu sein und excathedra, also ohne Zweifel, für alle Christen zu sprechen.  Denn die kirchliche Glaubwürdigkeit ist nicht vereinbar mit den  ehrverletzenden Missetaten ihrer Mitarbeiter.</p>
<p>Uns Kindern der 50er, 60er + 70er Jahre wurde viel Unrechtes und  Schändliches angetan und unter Androhung im Fegefeuer zu landen, haben  wir geschwiegen und vieles weiterhin über uns ergehen lassen. Wem hätten wir uns seinerzeit denn anvertrauen, wem unser Leid mitteilen  können, wer hätte uns so etwas Unfassbares überhaupt geglaubt?!</p>
<p>Sinnvolle Anlaufstellen und Einrichtungen, wie es sie heute gibt, gab es  damals nicht. Es gab auch keine Notfallseelsorge, keine Heimaufsicht,  denn die meisten Heime waren, wie man heute feststellen muss, ein rechtsfreier Raum, trotz (Landes) Jugendämter (Institutionelle Verantwortung). Wer es wagte den Mund aufzumachen, der wurde als schwererziehbar eingestuft und in eine entsprechende Einrichtung gesteckt.</p>
<p>Viele Internet-Foren, Face-book, jou tub, Zeitungen, Magazine und Webseiten können dies belegen und viele Ehemalige bezeugen! Einer etwas ungewöhnlichen Methode bedienten sich einige Bistümer, indem  sie von den Opfern eine Eidesstattliche Versicherung abverlangt haben, da “logischerweise” in den bischöflichen Personalakten keine Einträge zu  finden waren und das Opfer nur schwer oder gar nicht an seine Heimakte  gelangte.</p>
<p>Wenn heute alle Bistümer und evang. Kirchenkreise ihre (Geheim) Archive öffnen würden, was würde da noch alles zu Tage treten?!</p>
<p>Eminenzen und Exzellenzen, ist Ihnen eigentlich wirklich bewusst, was  Sie uns allen angetan haben und noch tun, indem Sie nun um eine  finanzielle Entschädigung schachern und nur im Einzelfall zahlen wollen, wenn das Opfer Hilfsbedürftigkeit nachweisen kann. Kommt Ihnen nicht in den Sinn, dass alle Opfer der HILFE benötigen und immer noch sehr viele sich in Therapie befinden?! Wer hat eigentlich die Therapie von Bischof Mixa bezahlt in der teuren Schweiz?)<br />
Ihre Kirchendiener haben nicht nur gegen göttliche Ge(Ver)bote verstoßen, sondern auch eindeutig gegen die Deutsche Verfassung. Verstoß gegen die Menschenwürde, gegen die freie sexuelle Entfaltung,  gegen freie Religionsausübung, gegen die freie Berufswahl, und ganz schlimm, sie haben sich gegen das Wohl vieler Kinder (Kindersklavenarbeit) entschieden.</p>
<p>Sie kleiden sich mit purpurroten Gewänder, was das Blut Christie  symbolisieren soll, aber es ist auch unser Blut, was an vielen dieser  Gewänder haftet.</p>
<p>Denn unzählige Missbrauchsopfer haben den Freitod gewählt, weil sie sich niemanden anvertrauen konnten. Altäre wurden verunreinigt und entweiht, an denen Kinder im guten  Glauben an Gott und ihren Priestern, den Ministrantendienst versahen, um  dann nach der Hl. Messe in der Sakristei missbraucht zu werden.</p>
<p>Jahrzehnte tragen wir all diese Erlebnisse mit uns herum, konnten uns  nicht einmal EhepartnerINNEN, FreundenINNEN oder Familienangehörigen  anvertrauen. Wer hätte das Unfassbare auch glauben können?</p>
<p>Dieses Kindheitstrauma machte viele von uns beziehungsunfähig (mich  auch), sie ekelten sich vor dem Geschlechtsverkehr (wirkt wie ein  Zwangszölibat), erleben Alpträume und benutzen Notlügen, um weiterhin lebensfähig zu  bleiben. Viele flüchteten in eine Scheinwelt und belogen, wie ich, sich  selber.</p>
<p>Weitere Opfer gerieten in eine sozial-moralische Schieflage und es wurde ihnen mangelndes Unrechtsbewusstsein vorgeworfen.</p>
<p>Was Ihr den geringsten meiner Brüder angetan habt, dass habt Ihr mir getan…, so sprach Jesus.</p>
<p>Wie wollen Sie unter dieser moralischen Verantwortung, welche nur Sie  alleine zu tragen haben, den Opfern Wiedergutmachung leisten?</p>
<p>Muss Buße, welche Sie anderen nach der Beichte auferlegen, nicht auch  schmerzvoll für Sie sein? Müssen Sie nicht auch finanzielle Opfer für  die Opfer erbringen?</p>
<p>Weihnachten feiern Sie den Tag des Kindes, da ist es versöhnlich, wenn  Sie sich am 13.Dez. 2010 nicht kleingeistig einer finanziellen  Entschädigung widersetzen würden.</p>
<p>Unter erheblichem finanziellem Aufwand, mussten wir unsere Beweise und  Akten zusammentragen, dies auch oft gegen den Willen der Kirchen. Wir  mussten erneut die Hosen runter lassen, gezwungener Maßen auch vor unseren  Freunden, Kollegen und Bekannten, denn unsere Nachforschungen liessen  sich nicht länger verheimlichen.</p>
<p>Zeigen Sie ein großes MEA CULPA und gehen Sie den Gang nach Canossa und  entchädigen Sie uns für eine geraubte Kindheit, ohne Frieden und  Freude.</p>
<p>Geben Sie uns keine 30 Silberlinge, sondern begegnen Sie uns auch am  13. Dez. mit Achtung und Würde und treffen dann Ihre Entscheidung und  lassen den Heiligen Geist sprechen.</p>
<p>Sie entscheiden über Gelder gläubiger Menschen, es sind Gelder welche  Ihnen durch Schenkungen, Spenden, Steuern anvertraut wurden. Sie sind  nicht Eigentümer, sondern Verwalter dieser Gelder und müssen es angemessen zurückzahlen,  oder auszahlen, wenn diese Gelder nicht zweckgebunden eingesetzt waren,  oder Sie entstandenen Schaden wiedergutmachen müssen. Nutzen Sie die Gunst der Stunde und leiten Sie die Entschädigung ohne  Wenn und Aber an alle Opfer verantwortungsvoll und in aller Demut  weiter!</p>
<p>Uns ermöglichen Sie damit einen notwendigen Neuanfang für den noch  verbleibenden Rest unseres Lebens in Würde und Sie beweisen, dass nicht  alles, auch bei Ihnen, im Leben am Geld hängt, sondern auch in der Liebe am Nächsten.</p>
<p>Ein besinnliche Adventszeit wünsche ich Ihnen, und eine innere Einkehr.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />
Uwe Werner<br />
Aachener Str. 316<br />
41069 Mönchengladbach<br />
0152/236 27 521</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/12/07/geben-sie-uns-keine-30-silberlinge/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/12/07/geben-sie-uns-keine-30-silberlinge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo bleiben die heutigen Opfer?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/04/wo-bleiben-die-heutigen-opfer/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/12/04/wo-bleiben-die-heutigen-opfer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 11:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5561</guid>
		<description><![CDATA[Am 01.12.2010 hat der Runde Tisch sein Zwischenbericht veröffentlicht. Deren Fazit: “Wir investieren in die Zukunft!” Unser Fazit: “Wo bleiben die heutigen Opfer?” Offener Brief zum Zwischenbericht des Runden Tisches gegen-missbrauch e.V. verfolgt aufmerksam die Entwicklung und die Ergebnisse des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch der Bundesregierung. Bei dem nunmehr vorgelegten Zwischenbericht sehen wir uns gezwungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 01.12.2010 hat der Runde Tisch sein Zwischenbericht veröffentlicht.<br />
Deren Fazit: “Wir investieren in die Zukunft!”<br />
Unser Fazit: “Wo bleiben die heutigen Opfer?”</p>
<p>Offener Brief zum Zwischenbericht des Runden Tisches</p>
<p><a href="http://www.gegen-missbrauch.de" target="_blank">gegen-missbrauch e.V</a>. verfolgt aufmerksam die Entwicklung und die  Ergebnisse des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch der  Bundesregierung.</p>
<p>Bei dem nunmehr vorgelegten Zwischenbericht sehen wir uns gezwungen auf nach wie vor vorhandene Missstände aufmerksam zu machen.<span id="more-5561"></span></p>
<p>Aus dem Zwischenbericht geht hervor, wie künftig Prävention gestärkt  werden soll, welche Unterstützung Betroffene erfahren, wie die   Forschung vorangetrieben und finanziell unterstütz wird.<br />
Für kommende Generationen ist dies ein sicherlich guter Weg.</p>
<p>Wo und wie wird aber die Ist-Situation widergespiegelt?</p>
<p>Der Forschungsbericht weist es selbst sehr deutlich auf. So  beschreibt die Kurzfassung des Zwischenberichts vom 25.11.2010 eine  Inanspruchnahme der Anlaufstelle von insgesamt 8.200 Briefen und  Anrufen. Dabei stehen aus Sicht der Betroffenen die Themen Beratung und  Therapie an oberster Stelle. In der Pressemitteilung vom 01.12.2010  berichtet Frau Schavan, dass 20 Millionen Euro für die Gesundheitsforschung bereit stünden. Was verbirgt sich hinter dem  Begriff Gesundheitsforschung? Welche Ergebnisse wird diese Forschung  liefern? Genauer, welchen Nutzen birgt sie für Betroffene, künftige und  vor allem Betroffene von heute? Ferner gibt Frau Schavan bekannt, dass  10 Millionen Euro in die Bildungsforschung investiert wird. Wie aber  wird in die unakzeptable Beratungssituation investiert? Wie wird das  Therapieangebot für Betroffene sexuellen Missbrauchs angepasst, bzw. erweitert? Nach wie vor ist es die Ist-Situation die erheblichen Bedarf der Handlung erfordert.</p>
<p>Durch die Einrichtung der Hotline der Bundesregierung, kirchlicher  Institutionen sowie durch die Kampagne „Schweigen brechen“ haben mehrere  tausend Betroffene den Mut gefunden diesem Aufruf zu folgen. Betroffene  trauten sich JETZT aus ihrem Schweigen herauszutreten und sie benötigen  JETZT die Hilfe und Unterstützung! Wie sieht die Handlungsweise für  diese Menschen aus? Hier und heute und in NAHER Zukunft?</p>
<p>Durch eine vermehrte Einbeziehung von Opferschutzverbänden hätte  bereits im Vorfeld genau diese Situation berücksichtigt werden können  und auch zeitnah Hilfepakete entwickelt.</p>
<p>Viele Beratungsstellen müssen ihre Ressourcen für die Beschaffung von  Fördergeldern oder den bürokratischen Verwaltungsakt einsetzen, statt  wie eigentlich vorgesehen in die Beratung Betroffener. Die jetzige  Situation kann diesen „Ansturm“ Betroffener, die ihr Schweigen brechen  und aktiv Hilfe und Unterstützung suchen, nicht auffangen. Es gibt  bedenklich wenig bis gar keine flächendeckenden Beratungsstellen für  männliche Betroffene. Das Therapieangebot in Hinblick auf verfügbare stationäre Therapieplätze weist enorme Defizite auf.  Ansprüche auf Opferentschädigung können oftmals nur erfolgreich geltend  gemacht werden, wenn vorab Verurteilungen der Täter stattgefunden haben. Eine solche Verurteilung ist in vielen Fällen  jedoch aufgrund der bisherigen Verjährungsfrist bzw. der lang  zurückliegenden Übergriffe und deren geringen Beweischancen nicht  möglich.</p>
<p>Der runde Tisch gegen Kindesmissbrauch setzt Ressourcen für die  Zukunft frei. Doch die jetzige und vorangegangene Generation bleibt auf  der Strecke!</p>
<p>Da wird der Gedanke laut: „ Wir hören jetzt, aber handeln für die jetzigen Opfer später“!</p>
<p><a href="http://www.gegen-missbrauch.de" target="_blank">gegen missbrauch e.V.</a><br />
Ingo Fock</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/12/04/wo-bleiben-die-heutigen-opfer/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/12/04/wo-bleiben-die-heutigen-opfer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an Herrn Professor Jörg Fegert</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/11/11/offener-brief-an-herrn-professor-jorg-fegert/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/11/11/offener-brief-an-herrn-professor-jorg-fegert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 17:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5299</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Professor Jörg Fegert, Sie nennen Opfer sexueller Gewalt als Beispiel für Personen, die kontinuierlich lügen. Diese Aussage, dazu noch aus berufenem Mund, ist unhaltbar und unverschämt. Sie macht die Opfer zu Tätern, indem sie suggeriert, dass die Opfer sexueller Gewalt lügen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, Mitleid oder Zuneigung. Da liegt die Vermutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Professor Jörg Fegert,</p>
<p>Sie nennen Opfer sexueller Gewalt als Beispiel für Personen, die kontinuierlich lügen. Diese Aussage, dazu noch aus berufenem Mund, ist unhaltbar und unverschämt. Sie macht die Opfer zu Tätern, indem sie suggeriert, dass die Opfer sexueller Gewalt lügen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, Mitleid oder Zuneigung. Da liegt die Vermutung nahe, dass sie sogar über ihre schreckliche Vergangenheit lügen. <span id="more-5299"></span></p>
<p>Richtig ist, dass Personen, die sexuelle Gewalt in ihrer Kindheit erleben mussten, eine grundsätzliche Erschütterung ihres Verhältnisses zu Familie und Umwelt erlebt haben. Die Grundannahme eines jeden Kindes, dass die Eltern es gut mit ihm meinen und es lieben, wurde in das Gegenteil verkehrt. Das Kind reagiert darauf hin mit der Einübung eines Vermeidungsverhaltens und dem Schön- und Umfärben seiner Wirklichkeit. Es tut das aber nicht, um andere Menschen zu manipulieren, wie Sie es suggerieren, sondern um dieses Leben für sich selbst erträglich zu machen. Es wird die seltsamsten Umstände erfinden, um das Verhalten der Eltern oder Verwandten zu erklären oder  zu relativieren. Oftmals begegnet ein Kind damit auch einer ganz realen Gefahr für Leib und Leben. Einer kritischen Überprüfung halten diese Umstände natürlich nicht Stand, weshalb man sie als genau das sehen sollte, was sie sind: Hilfeschreie einer gequälten Seele.</p>
<p>Ziel einer erfolgreichen Therapie muss doch in erster Linie die Wiederherstellung von Vertrauen sein. Mit Vertrauen kommt der Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Ist dieser Schritt gelungen, gibt es keine Notwendigkeit mehr zu lügen. Mit dem Bekenntnis und der Offenheit entsteht innere Stärke.</p>
<p>Einem Therapeuten, der Opfer generell als unglaubwürdig darstellt, wird ein solcher Prozess nicht gelingen. Die Opfer werden ihn bewusst oder unbewusst, aber völlig zu Recht, als Bedrohung ablehnen.</p>
<p>Wir können  nur vermuten, dass Sie, Herr Professor Fegert, sich sehr missverständlich ausgedrückt haben oder in grober Weise falsch zitiert wurden. In beiden Fällen sollte Ihnen als Psychiater klar sein, was Ihre  Ausführungen bei den Opfern anrichten, was die Konsequenz ist, wenn Opfer zu Tätern umfirmiert werden. Letztlich schützen Sie mit Ihren Äußerungen die Täter. Die Personen, die in der Tat aus Angst vor gerechter Strafe ein Netz aus Lügen um ihre Opfer und ihr Umfeld gesponnen haben und denen eine solche Generalverdächtigung nur entgegen kommen kann, sind die Täter.</p>
<p>Seien wir ehrlich: Gelogen und manipuliert wird von den Tätern, nicht von den Opfern.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dr. Christian und Eleonore Röthig</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/11/11/offener-brief-an-herrn-professor-jorg-fegert/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/11/11/offener-brief-an-herrn-professor-jorg-fegert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bischof bittet am 1. Advent um Vergebung</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/11/06/bischof-bittet-am-1-advent-um-vergebung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/11/06/bischof-bittet-am-1-advent-um-vergebung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 07:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=5119</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes des Katholikenrates des Bistums Osnabrück! Ich schreibe diesen Text unter einem Pseudonym. Der Grund ist notwendiger Selbstschutz einerseits, noch mehr aber der unabdingliche Schutz meiner Familie. Ich bitte daher, die Geheimhaltung der Identität zu akzeptieren, verbinde dieses aber mit dem Hinweis, dass Herr Paul meine Identität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes des Katholikenrates des Bistums Osnabrück!<span id="more-5119"></span></p>
<p>Ich schreibe diesen Text unter einem Pseudonym. Der Grund ist notwendiger Selbstschutz einerseits, noch mehr aber der unabdingliche Schutz meiner Familie. Ich bitte daher, die Geheimhaltung der Identität zu akzeptieren, verbinde dieses aber mit dem Hinweis, dass Herr Paul meine Identität kennt. Er erhält dieses Schreiben zur Kenntnis, verbunden mit der Bitte, die Kenntnis der Identität gegebenenfalls zu bestätigen, aber nicht offen zu legen (Herr Paul erhält das Schreiben auf postalischem Weg und daher später als Sie selbst; ich bitte, diesen Sachverhalt bei Rückfragen an Herrn Paul zu berücksichtigen).</p>
<p>Seit September 2010 ist der Gedanke eines <a href="http://www.kirchenbote.de/news/news.php?kat=20&amp;nid=4431&amp;eid=385" target="_blank">Bußgottesdienstes</a> im Raum, in dem der Bischof für den sexuellen Missbrauch an Jugendlichen und Kindern um Vergebung bitten wolle. Jetzt ist der Termin festgesetzt auf den 28. 11.2010. Ich wende mich an Sie, weil Sie sich im September des Jahres 2010 mit dem Thema „sexueller Missbrauch“ beschäftigt haben. Auch hat der Bischof offenbar ihren Kreis gewählt, um den Termin des Bußgottesdienstes bekannt zu geben. Ich gehe daher davon aus, dass Sie über die Gedanken, die zum Entschluss zu diesem Bußgottesdienst geführt haben, bestens informiert sind und somit einem Menschen, der im übertragenen Sinne ratlos vor diesem Bußgottesdienst steht, dessen Fragen zu beantworten in der Lage sind. Ob Sie Willens sind, ist eine andere Frage. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich vom Nicht-Wollen ausgehe.</p>
<p>Ich beginne mit der Frage: Wen will der Bischof um Vergebung bitten? Die Bitte um Vergebung muss, soll sie eine sinnvolle sein, einen Adressaten haben, also einen Gebetenen, der einerseits das Potential der Vergebung hat, dem andererseits die Entscheidung über Vergebung zukommt. Ein Adressat der Bitte ist im Text aber nicht genannt. Die Entscheidung zur Vergebung kommt doch, wenn um Vergebung von Missbrauch gebeten wird, vor allen anderen, wenn nicht sogar ausschließlich, dem oder den Missbrauchten selbst zu. Sie werden im Text allerdings mit keinem Wort erwähnt, geschweige denn zur Feier ausdrücklich eingeladen. So bleibt als zweiter Adressat der Vergebungsbitte des Bischofs die Gemeinschaft der Laien, die am Bußgottesdienst teilnehmen. Aber: Was sollen Sie vergeben? Den Missbrauch können Sie nicht vergeben, die Entscheidung darüber kommt Ihnen nicht zu. Folglich können Sie nur den Umgang mit dem Missbrauch durch die Bistumsspitze vergeben. Von einer solchen Bitte des Bischofs ist in der Ankündigung allerdings nicht die Rede. Wer soll also wem was vergeben? Welche Taten, welche Notwendigkeiten auf Seiten des Bittenden, welche Rechte auf Seiten der Gebetenen legitimieren die gewählte Konstruktion?</p>
<p>Warum bittet überhaupt der Bischof um Vergebung? Hat er sich persönlich Schuld zukommen lassen in der Art, um die er um Vergebung bitten will? Hat er also selbst missbraucht? Nicht einmal ich nehme eine solche Schuld an, ich kann mir eine solche Schuld auch nicht vorstellen, will es auch nicht und habe dazu auch keinerlei Veranlassung. Das entledigt ihn nicht der Frage, sondern fordert sie umso eindringlicher, warum er persönlich um Vergebung bittet. Oder bittet er gar nicht als Person um Vergebung, sondern als Bischof. Der Text des Kirchenboten weist in diese Richtung. Aber als Bischof spricht er für seine Kirche, für seine Gemeinde, konkret für die am Bußgottesdienst teilnehmenden Laien. Für Sie richtet er die Vergebungsbitte – an wen? An den oder die Missbrauchten? Eine solche Konstruktion ist nicht sehr glaubwürdig, gehörte dazu doch die ausdrückliche Einladung von Missbrauchten als Adressaten der Bitte. Die Einladung wäre möglich gewesen, sie ist dennoch nicht erfolgt. Wer also wird um Vergebung gebeten? Gott selbst? Aber: Ist der Priester, der Bischof nicht in einem Gottesdienst – und ein Bußgottesdienst ist ein Gottesdienst – der `Stellvertreter´ Gottes in diesem Gottesdienst? Richtet die Gemeinschaft der Laien ihre Vergebungsbitte dann nicht tatsächlich an den Bischof, der in Vollmacht Gottes dieser Bitte entspricht und vergibt – oder auch nicht? (Ob die Vollmacht besteht, sei hier nicht zum Thema gemacht). Dann aber: Wo ist die Wahrhaftigkeit in den Aussagen des Bischofs, wenn der Wortlauf der Ankündigung dem bedeuteten Inhalt kontradiktorisch ist? Auch dieses noch: Ist eine solche Bitte an `Gott´ nicht in Wahrheit eine im Sinne der alltäglichen Bedeutung des Wortes `billige´ Bitte, die nichts kostet außer ein bisschen gewolltes und wohl auch erhofftes öffentliches Aufsehen?<br />
Dennoch, auch wenn die Einladung an missbrauchte Personen nicht ausgesprochen ist, so ist sie dennoch nicht ausdrücklich ausgeladen. Nimmt sie aber teil, dann als Laie. Damit findet sie sich unter denen wieder, die um Vergebung bitten, die Schuld auf sich geladen haben (sollen). Sie ist also schuldig, weil sie missbraucht wurde? Spätestens hier erweist sich doch die Konstruktion des Bußgottesdienstes als unzulässig (ich möchte das Wort `absurd´ vermeiden).</p>
<p>Das führt unmittelbar zur nächsten Frage: Warum, für welche Taten sollen die Laien um Vergebung bitten, wenn ausdrücklicher Gegenstand der Vergebungsbitte der Missbrauch von Jugendlichen und Kindern sein soll? Haben Sie alle Kinder und Jugendliche missbraucht? Worin besteht Ihre Schuld, die doch ausdrücklich keine Kollektivschuld ist? Aber die Negation der Kollektivschuld bedeutet nicht die Negation einer Schuld selbst, im Gegenteil. Die Negation der Kollektivschuld verweist die Schuld in den individuellen Bereich einer jeden Person, eines jeden Laien, die dann manifest wird, wenn die Person in die Position des um Vergebung Bittenden gesetzt wird – wie es im Bußgottesdienst (möglicherweise, siehe oben) geschieht. Haben die Laien also nicht im Kollektiv missbraucht, sondern einzeln, jeder für sich, aber eben: jeder für sich? Wenn nicht, wofür sollen sie um Vergebung bitten in Sachen Missbrauch? Ist der Hinweis im Text des Kirchenboten die Antwort? „Gleichwohl müsse sich Kirche nach wie vor fragen, wo sie Täter geschützt und Opfer übersehen habe“. Ist hier also die Gemeinschaft der Laien „Kirche“, nicht mehr aber die Institution, die doch sonst viel eher und viel früher unter dem Begriff `Kirche´ verstanden wird? Dann aber: Warum wird eine Kollektivschuld ausdrücklich bestritten, wo sich doch offenbar eine Gemeinschaft schuldig gemacht hat – und eben nicht der Einzelne? Wenn aber die Personengemeinschaft des Klerus, die die Institution Kirche bildet, Schuld auf sich geladen hat durch Schutz des Täters und `übersehen´ des / der Opfer: Warum sollen dann die Laien den Bischof als Spitze der (Regional-)Kirche um Vergebung bitten? Ist nicht dann die genaue Umkehrung der Kommunikationsrichtung geboten – womit sich der Kreis schließt?</p>
<p>`Schuld´ kann gemäß dem Kirchenbotentext im Schutz der Täter und im `übersehen´ der Opfer verortet werden. Ist es wirklich möglich, die Opfer zu `übersehen´? `Übersehen´ enthält ein Element des Ungewollten, des Nicht-Beabsichtigten; „Ich habe dich übersehen, ich habe es nicht gewollt, es tut mir leid“, so könnte die Sprechweise lauten. Aber: Ist ein solches `Übersehen´ wirklich möglich? Ist es nicht für jeden unabdingbar zu erkennen: Wo es einen Missbrauchenden gibt, gibt es notwendig mindestens einen Missbrauchten? Ist es wirklich glaubwürdig sagen, „Ich habe den Missbrauchenden geschützt, habe aber übersehen, dass es Missbrauchte geben muss“? Die Antwort lautet: Ja. Es ist möglich unter den Bedingungen der Systemtheorie, wenn das System `Missbrauchender´ beobachtet wird und damit gleichzeitig die Entscheidung fällt, den Missbrauchten nicht zu beobachten. Der Missbrauchte wird zur Umwelt des Systems, ist nicht mehr zu ihm gehörig und damit in der Beobachtung des System `Missbrauchender´ nicht mehr beobachtbar. Aber: Die Entscheidung zur Beobachtung des Systems `Missbrauchender´ ist eine Entscheidung, die auch anders hätte getroffen werden können. Der Missbrauchte wird nicht aus Missgeschick `übersehen´, sondern bewusst und gewollt unsichtbar gemacht. Der Begriff des `Übersehens´ verharmlost, verwischt das tatsächliche Geschehen, die Rede erweist sich so als unwahrhaftig. Bei all dem: Welche Schuld trifft den einzelnen Laien? Hat etwa jeder Laie bewusst die systemtheoretische Entscheidung getroffen und so Schuld auf sich geladen, für die er um Vergebung bitten müsste oder zumindest sollte? Doch wohl kaum!</p>
<p>Bei allem: Wo bleibt der einfachste Weg, der diesem ganzen Aufwand doch notwendig zumindest vorausgehen sollte allein aus Respekt vor der Missbrauchten. Wo bleibt die persönliche, direkte Bitte der Verantwortlichen, des Bischofs an die Missbrauchten um Vergebung, vorgetragen unter vier oder sechs Augen, die nur diese Bitte ist; die nicht vorgetragen wird, um Gegenstand groß angelegter Berichte oder Pressekonferenzen zu sein – und nur deshalb? Umgekehrt: Wenn die Verantwortlichen, der Bischof den Missbrauchten den Ihnen zukommenden Respekt verweigert: Mit welchem Recht geht er davon aus, dass diese, noch dazu notwendig alle, der Feier des Bußgottesdienstes dem ihm (vielleicht) zukommenden Respekt zollen?</p>
<p>Amos Ruth</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/11/06/bischof-bittet-am-1-advent-um-vergebung/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/11/06/bischof-bittet-am-1-advent-um-vergebung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich war in dem Kinderheim Westuffeln in Werl/Westf.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/10/27/ich-war-in-dem-kinderheim-westuffeln-in-werlwestf/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/10/27/ich-war-in-dem-kinderheim-westuffeln-in-werlwestf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 15:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=4987</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief Sehr geehrte Redaktion, Ich war in dem Kinderheim Westuffeln in Werl/Westf. (ehem. Evang. Knabenheim) und wie Sie meinen 2 Berichten unten entnehmen können, entsprechen diese reinen Tatsachen! Viel wichtiger aber finde ich, dass mal öffentlich aufgezeigt wird, wie wir nicht nur als Kinder, sondern bis heute zu, auch als Erwachsene ein Spiessrutenlauf mitmachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief</p>
<p>Sehr geehrte Redaktion,</p>
<p>Ich war in dem Kinderheim Westuffeln in Werl/Westf. (ehem. Evang.  Knabenheim) und wie Sie meinen 2 Berichten unten entnehmen können,  entsprechen diese reinen Tatsachen!<span id="more-4987"></span><br />
Viel wichtiger aber finde ich, dass mal öffentlich aufgezeigt wird, wie  wir nicht nur als Kinder, sondern bis heute zu, auch als Erwachsene ein  Spiessrutenlauf mitmachen müssen.<br />
All die Jahrzehnte, in denen wir dieses Trauma (ohne rechtl.  Anerkennung) mit uns schleppen mussten. Nein, auch heute noch, um als  Missbrauchsopfer anerkannt zu werden, musst du dich vor den Behörden und  Kirchen erneut nackt ausziehen.<br />
Behörden wie, Versorgungsamt, ARGE, Landschaftsverband  Rheinland/Münster, Gerichten, Bistümern, Evang. Landeskirche,  Petitionsausschuss, Bundesregierung Fr.Dr. Bergmann. Ungelogen, all dies  kann ich lückenlos dokumentieren.<br />
Leider haben sich die Medien in den Missbrauchsskandalen in der  Hauptsache mit den “Tätern” und deren fiesen Praktiken befasst, und sich  weniger um die psychischen Auswirkungen der Missbrauchsopfer in Bezug  auf familiäre Bindungen, Freundes-u.Bekanntenkreis, Beruf, Arbeitsstelle  usw. gekümmert.<br />
Ich kann Ihnen sagen, es ist ein Leidensweg ohne Beispiel!<br />
Was uns angetan wurde ist eigentlich nur vergleichbar mit dem Holocaust,  denn aus dieser Zeit, haben damalige Erzieher/innen all diese dreckigen  Praktiken übernommen (siehe Dokumentation der FU Dortmund). Viele  Erzieher waren in der Hitlerjugend und sagen heute, wir kannten es ja  nicht anders. Uneheliche Kinder, Waisen und Behinderte, waren ja sogar  bis in den 70er Jahren, unerwünschte Mitglieder in “dieser unserer  Gesellschaft”, welche sich selber nach dem Krieg noch nicht gefunden  hatte. Das kann aber keine Entschuldigung dafür sein und schon keine  Rechtfertigung für ein animalisches, sadistisches Verhalten.<br />
So, wie es für den Holocoust nicht eine einzige Rechtfertigung gibt, so gilt dies auch für das an uns begangene Unrecht!<br />
Allein diese, von den Hitler-Schergen übernommenen unmenschlichen  Erziehungsmethoden, rechtfertigen eine finanzielle Entschädigung!<br />
Die Bodelschwingsen-Anstalten Bethel/Bielefeld (Diakonie), sind ja für  ihr Euthanasie-Programm bekannt gewesen und von dort kamen nach dem  Krieg die Diakone/Diakonissen, als ErzieherInnen in die Kinderheime  deutschlandweit.<br />
Was ich /wir in der Traumatherapie erneut heute durchleben müssen,  grenzt schon an Übermenschlichkeit, zumal, finde erstmal einen guten  Traumatherapieplatz.<br />
Während dieser Traumatherapie, führst du ja auch noch den Schriftwechsel  mit deinen “Tätern”. Weiterhin bist du auf der Suche nach Zeitzeugen,  Zeugnisse, Belege, Nachweise, Vormundschaftsakten, Anträge auf  Akteneinsicht, Geburtsurkunden u.v.m. , damit du im Falle einer  Entschädigung auch tatsächlich nachweisen kannst, das du besagtes  Missbrauchsopfer bist.<br />
Behörden, Institutionen und beide Kirchen reagieren auf unsere Briefe,  Anträge und Anfragen mit einer derartigen Überheblichkeit und Arroganz  und sind auch heute noch nicht in der Lage, sich in die psychische  Verfassung eines Missbrauchsopfers hineinzuversetzen. Anders sind ihre  Briefe und Reaktionen nicht zu verstehen. Dahinter scheint auch eine  gewisse diabolische Hinhaltetaktik zu stecken, nach dem Motto: die geben  eh bald auf, wenn wir sie nur mürbe machen und viele sind ja auch schon  gesundheitlich angeschlagen.<br />
Vom Bistum Aachen wurde von mir eine eidesstattliche Versicherung abverlangt, sogar eine Gegenüberstellung.<br />
Von den Kosten (Porto,Gebühren,Kopien,Fahrkosten, Druck,  Internet,Telefonkosten…) habe ich dann noch gar nicht gesprochen, zumal  als Hartz-IV-Empfänger.<br />
Dann gehst du noch zum Amtsgericht und holst dir einen Beratungsschein  für einen Rechtsanwalt und dem zahlst du dann auch noch 10,00 Euro !<br />
Wenn du Glück hast, findest du einen couragierten Anwalt, der deine  Interessen auf pro-bono-basis vertritt. In meinem Fall habe ich einen RA  DR. Kahl in Frankfurt gefunden, welcher auch im Vorstand Deutscher  Verein für Opferhilfe ist.<br />
Als Mitglied im Verein ehemaliger Heimkinder (VeH)e.V. werden zusätzlich  meine Interessen im Rahmen einer Sammelklage beim Runden-Tisch in  Berlin, von einem RA Nieporte in Trier<br />
vertreten (hat in Österreich die Entschädigungszahlungen mit durchgeboxt).<br />
Auch hier, mussten wir/ich uns komplett vor diesen Anwälten outen.<br />
Nun zählen Sie mal von oben angefangen an, wie oft und wieviele male wir den Missbrauch schildern mussten?<br />
Nun soll zum Jahresende eine Entscheidung am Runden-Tisch getroffen  werden. Selbst, wenn sie zu unseren Gunsten ausfallen sollte, ist es  keine Entschädigung in dem Sinne, wie ich es Ihnen oben in dieser Mail  geschildert habe.<br />
Es tut so weh und viele von uns werden diese Erniedrigung,Erpressung,Missbrauch, Sklavenarbeit… mit ins Grab nehmen.<br />
Ich finde es ist wichtig und auch die Pflicht der Medien/Presse einen  solchen zusätzlichen Leidensweg öffentlich zu machen. Schon deswegen,  weil Kirche und deutsche Behörden aus der Vergangenheit nichts gelernt  haben, aber auch rein gar nichts!!!<br />
Da ich Opfer von beiden grossen Kirchen geworden bin, weiss ich, was es  heisst, an solch unendlich vielen Fronten kämpfen zu müssen.<br />
Ich stehe Ihnen gerne für weitere Anfragen, Infos zur Verfügung. Anbei LINK: <a rel="nofollow" href="http://www.faz.net/-00njxi">http://www.faz.net/-00njxi</a><br />
Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>Uwe Werner<br />
Aachener Str. 316<br />
41069 Mönchengladbach<br />
0152/ 236 27 521</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/10/27/ich-war-in-dem-kinderheim-westuffeln-in-werlwestf/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/10/27/ich-war-in-dem-kinderheim-westuffeln-in-werlwestf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an die Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/10/07/offener-brief-an-die-unabhangige-beauftragte-der-bundesregierung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/10/07/offener-brief-an-die-unabhangige-beauftragte-der-bundesregierung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 21:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=4796</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief an die Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, wenn je Überlebende von sexualisierter Gewalt im Kindesalter in angemessener Weise gewürdigt werden sollen, dann kommt es jetzt auf Schadenbegrenzung für alle an. Nicht nur Opfer öffentlicher Institutionen, sondern gerade auch die im familiären Umfeld besonders hart Betroffenen brauchen Anerkennung. Es geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an die<br />
Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,<br />
wenn je Überlebende von sexualisierter Gewalt im Kindesalter in angemessener Weise gewürdigt werden sollen, dann kommt es jetzt auf Schadenbegrenzung für alle an.<span id="more-4796"></span><br />
Nicht nur Opfer öffentlicher Institutionen, sondern gerade auch die im familiären Umfeld besonders hart Betroffenen brauchen Anerkennung.</p>
<p>Es geht um gebrochene Biographien:<br />
Das Kind wird ‘benutzt’ &#8211; kranke, kriminelle Erwachsene üben ungehindert und suchtartig perverse Macht aus. Das Kind schweigt, verstummt aus Angst vor angedrohten Repressalien, da die Mitwisser in Angst erstarren , schweigen, verstummen, verdrängen, vertuschen.<br />
Ein Kind lernt nicht &#8216;nein&#8217; sagen, lernt es vielleicht nie &#8211; es fehlt die Vorlage.<br />
Ein Kind wird nicht für sich selber sorgen lernen &#8211; kann es nicht lernen, lernt es auch nicht für andere.<br />
Die Seele entfaltet sich nicht &#8211; verkümmert, ‘verkrüppelt’.<br />
Der Geist ist traumatisiert &#8211; schwer behindert in seiner Entwicklungsfähigkeit.<br />
Der Körper erkrankt &#8211; der Mensch leidet unendlich.</p>
<p>Bezogen auf diese Thematik lebten wir bis Ende Januar mehr oder weniger in einem Klima von Angst und Schrecken.<br />
Endlich stehen wichtige ethische Entscheidungen an, die uns hoffen lassen.<br />
Der Staat, von ihm autorisierte Instanzen und die Kirchen blieben bisher befangen in ihren wechselseitigen Rücksichtnahmen und Abhängigkeiten.<br />
Somit begünstigten und billigten sie die Entartungen der aus allen &#8211; also auch aus ihren eigenen &#8211; Kreisen der Gesellschaft stammenden Taten der Täter.<br />
Beinahe zwangsläufig ließ man mit unfairen Rechts-Verfahren Opfer über Jahrzehnte auf der Strecke. Manche konnten den Horror solchen Unrechts nicht länger ertragen, sie mochten nicht überleben.<br />
Unser Staat ringt jetzt um inneren und äußeren Frieden zwischen geschundenen Verlierern und unverschämten Gewinnern solch bizarrer Strukturen. Er könnte die Chance nützen und sich EU-weit, besser noch global zum Vorreiter besseren Menschen-Rechts qualifizieren.<br />
Sorgen Sie, Frau Dr. Bergmann bitte in unser aller Namen dafür, dass Steuer-Gelder jetzt nicht nur in Forschungsvorhaben fließen.<br />
Täter und deren Institutionen sollen zahlen, ‘und zwar so, dass es ihnen auch weh tut’.<br />
Alle anderen Überlebenden müssen paritätisch entschädigt werden.</p>
<p>Das Ergebnis &#8211; es muss ‘sich sehen lassen’! Es muss unter dem Aspekt bislang unverantwortlicher Machenschaften zwischen Kirchen und Staat(en) und deren Beauftragten im Sinn der Geschädigten gerecht ausfallen.<br />
Bekanntlich haben wir als ‘netzwerkB’ Argumente und Vorschläge beizutragen.</p>
<p>Freundliche Grüße<br />
Hildegard Verhees</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/10/07/offener-brief-an-die-unabhangige-beauftragte-der-bundesregierung/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/10/07/offener-brief-an-die-unabhangige-beauftragte-der-bundesregierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das hat mir mein MUT eingebracht!?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/09/28/das-hat-mir-mein-mut-eingebracht/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/09/28/das-hat-mir-mein-mut-eingebracht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 07:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=4629</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, bezüglich  Ihres gesendeten  Beitrages im WDR 5 am 21. 09. 2010 betreffs der Kampagne, &#8220;Das Schweigen brechen&#8221;. Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag im Radio verfolgt, bezüglich der Kampagne. Missbrauchsopfer sollen ermutigt werden, ihr Schweigen zu brechen. Gespannt hörte ich  zu und musste mal wieder schmerzhaft feststellen: “ Ich habe wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,</p>
<p>bezüglich  Ihres gesendeten  Beitrages im WDR 5 am 21. 09. 2010 betreffs der Kampagne, &#8220;Das Schweigen brechen&#8221;.<span id="more-4629"></span></p>
<p>Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag im Radio verfolgt, bezüglich der Kampagne. Missbrauchsopfer sollen ermutigt werden, ihr Schweigen zu brechen. Gespannt hörte ich  zu und musste mal wieder schmerzhaft feststellen: “ Ich habe wohl mein Schweigen an der falschen Stelle gebrochen!“<br />
Ich hatte den Mut, mein Schweigen zu brechen. Ich hatte den Mut mir Hilfe zu holen. Ich besaß die Naivität und den Glauben, dass mir Hilfe gegeben wird, damit meine Kinder nicht unter meinen psychischen Folgeerkrankungen/ Auswirkungen des Missbrauchs und Misshandlungen leiden müssen. Dies tat ich aus Verantwortung meinen Kindern gegenüber heraus. Dann geriet ich, nachdem ich mühsam Vertrauen gelernt hatte doch einmal  in falsche Hände. Jetzt bin ich öffentlich, aktenkundig psychiatrisiert.</p>
<p>Das hat mir mein MUT eingebracht!? Unter folgendem Link befinden sich die bitteren Konsequenzen meines gebrochenen Schweigens! <a href="http://netzwerkb.org/2010/09/19/es-wird-zeit/" target="_blank">http://netzwerkb.org/2010/09/19/es-wird-zeit/</a><br />
Der nächste Link beinhaltet das noch anhaltende Schweigen meiner Tochter, die nachdem was ihr widerfahren ist, noch nicht in der Lage ist, ihr Schweigen zu brechen, denn die grenzüberschreitenden Verletzungen durch den sexuellen Missbrauch an ihr durch einen Mitschüler, und der Umgang der verantwortlichen Lehrer der Schule, halten sie bis zum heutigen Tage noch in „Schweigen“.<br />
Ich als Mutter und selbst Betroffene sehe und fühle ihr Leiden, ihren Schmerz, ihre Ohnmacht und die Konsequenzen für ihr Leben. <a href="http://netzwerkb.org/2010/09/25/im-namen-meiner-tochter/" target="_blank">http://netzwerkb.org/2010/09/25/im-namen-meiner-tochter/</a></p>
<p>Als Betroffene möchte ich Sie und die Angehörigen des runden Tisches dafür sensibilisieren, was mit Betroffenen geschehen kann, wenn sie ihr Schweigen brechen und in „falsche Hände“ geraten.<br />
Aus tiefster Überzeugung unterstütze ich das „ gebrochene Schweigen Herrn Norbert Denefs“, der sich mit dem Verein NetzwerkB für die Abschaffung der Verjährungsfristen einsetzt. Es wird Zeit, dass Täter und Mitverantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden. Es wird Zeit, dass Betroffene in ihrem ganzen Ausmaß gehört und entschädigt werden für ihr Leiden, welches ein Leben lang andauert.<br />
Wir Betroffene alleine fühlen den Schmerz ein Leben lang, denn wir haben ihn ausgehalten und halten und müssen ihn ein Leben lang aushalten, denn die Seele vergisst nichts!<br />
Wir Betroffene haben aufgrund der an uns begangenen Verbrechen mit schweren Folgeerkrankungen zu leben, die unsere Lebensqualität beeinflussen.</p>
<p>Wir Betroffene, und ich schließe mich aus Überzeugung an, haben ein Recht auf Beteiligung am runden Tisch, denn wir haben es erlebt!</p>
<p>Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit<br />
Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Gabriele Müller</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/09/28/das-hat-mir-mein-mut-eingebracht/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/09/28/das-hat-mir-mein-mut-eingebracht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ihr Runder Tisch ohne Opfer</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/08/01/ihr-runder-tisch-ohne-opfer/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/08/01/ihr-runder-tisch-ohne-opfer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=3738</guid>
		<description><![CDATA[Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Frau Dr. Kristina Schröder Platz der Republik 1 11011 Berlin Fax: 030 18555 4400 Bundesministerin der Justiz Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Platz der Republik 1 11011 Berlin Fax: 030 227 76402 Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Prof. Dr. Anette Schavan Platz der Republik 1 11011 Berlin Fax: 030 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend<br />
Frau Dr. Kristina Schröder<br />
Platz der Republik 1<br />
11011 Berlin<br />
Fax: 030 18555 4400</p>
<p>Bundesministerin der Justiz<br />
Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger<br />
Platz der Republik 1<br />
11011 Berlin<br />
Fax: 030 227 76402</p>
<p>Bundesministerin für Bildung und Forschung<br />
Frau Prof. Dr. Anette Schavan<br />
Platz der Republik 1<br />
11011 Berlin<br />
Fax: 030 227 76794</p>
<p><strong>Ihr Runder Tisch ohne Opfer</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Kristina Schröder,<br />
sehr geehrte Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,<br />
sehr geehrte Frau Prof. Dr. Annette Schavan,</p>
<p>Sie wurden von der Bundesregierung beauftragt, den &#8220;Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich&#8221; einzuberufen.<span id="more-3738"></span></p>
<p>netzwerkB &#8211; Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. sieht den dringenden Bedarf einer Nachbesserung hinsichtlich der Zusammensetzung der Teilnehmer für die weiteren Sitzungen dieses Gremiums.</p>
<p>Sie werden es sicherlich nachvollziehen können, dass wir auf der Grundlage unserer demokratisch verfassten Grundordnung, das Recht der Opfer einfordern, für sich selbst zu sprechen.</p>
<p>Die Täter, bzw. ihre Arbeitgeber und Berufsverbände, sind mit Sitz und Stimme mannigfaltig am Runden Tisch vertreten, während die Opfer ausgeschlossen sind. Sie als Vertreterinnen der Regierung bevorzugen die Seite der Täter.</p>
<p>Ein &#8220;Hearing mit Betroffenen&#8221; ist kein Ersatz für den Ausschluss von der Mitwirkung! Wir sehen darin eine Verstärkung und Zementierung der Benachteiligung.</p>
<p>Wir fordern daher eine Gleichstellung und Beteiligung der Opfer und ihrer Angehörigen am Runden Tisch!</p>
<p>Wir bitten Sie darum, dieses Schreiben auch den Teilnehmern des Runden Tisches zur Kenntnis zu geben.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Norbert Denef</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/08/01/ihr-runder-tisch-ohne-opfer/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/08/01/ihr-runder-tisch-ohne-opfer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>33</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Hören Sie auf mit diesem Lügentheater&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/07/27/horen-sie-auf-mit-diesem-lugentheater/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/07/27/horen-sie-auf-mit-diesem-lugentheater/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 04:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=3716</guid>
		<description><![CDATA[Der Runde Tisch spricht über die Opfer und ihre gravierenden Probleme anstatt mit ihnen, während die Täter, bzw. ihre Arbeitgeber und Berufsverbände, mit Sitz und Stimme mannigfaltig am Runden Tisch residieren: Die offizielle Liste der Teilnehmer am “Runden Tisch”… Dieser Zustand ist unerträglich, deshalb meine Bitte an die Verantwortlichen in der Politik und Gesellschaft: &#8220;Hören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/index.htm" target="_blank">Runde Tisch</a> spricht über die Opfer und ihre gravierenden Probleme anstatt mit ihnen, während die Täter, bzw. ihre Arbeitgeber und Berufsverbände, mit Sitz und Stimme mannigfaltig am Runden Tisch residieren:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Runder_Tisch_Sexueller_Kindesmissbrauch" target="_blank">Die offizielle Liste der Teilnehmer am “Runden Tisch”…</a></p>
<p>Dieser Zustand ist unerträglich, deshalb meine Bitte an die Verantwortlichen in der Politik und Gesellschaft:</p>
<p>&#8220;Hören Sie auf mit diesem Lügentheater&#8221;</p>
<p>Hoffnungsvoll</p>
<p>Norbert Denef</p>
<p>(Ihre Kommentare und Meinungen schreiben Sie bitte direkt an die Verantwortlichen in der Politik oder bitten die Medien, Ihren Beitrag zu veröffentlichen)</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/07/27/horen-sie-auf-mit-diesem-lugentheater/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/07/27/horen-sie-auf-mit-diesem-lugentheater/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufgabe in Ihrer Position als &#8220;First Lady&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/07/19/aufgabe-in-ihrer-position-als-first-lady/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/07/19/aufgabe-in-ihrer-position-als-first-lady/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 20:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=3640</guid>
		<description><![CDATA[Bettina Wulff Bundespräsidialamt Spreeweg 1 10557 Berlin Fax: (030) 20 00-19 99 Sehr geehrte Frau Wulff, den Medien entnahmen wir, dass Sie sich noch nicht für eine bestimmte Aufgabe in Ihrer Position als &#8220;First Lady&#8221; festgelegt haben. Wir möchten heute einen Vorschlag an Sie herantragen. Das Schweigen über Gewalt an Kindern wird auch in unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bettina Wulff<br />
Bundespräsidialamt<br />
Spreeweg 1<br />
10557 Berlin</p>
<p>Fax: (030) 20 00-19 99</p>
<p>Sehr geehrte Frau Wulff,</p>
<p>den Medien entnahmen wir, dass Sie sich noch nicht für eine bestimmte Aufgabe in Ihrer Position als &#8220;First Lady&#8221; festgelegt haben.</p>
<p>Wir möchten heute einen Vorschlag an Sie herantragen.<span id="more-3640"></span></p>
<p>Das Schweigen über Gewalt an Kindern wird auch in unserem Land immer mehr gebrochen. Das ist endlich eine sehr positive Entwicklung!</p>
<p>Allerdings zeigt sich in den letzten Monaten auch, wie die Verbrechen in Familien und anderen Institutionen erst durch Vertuschen, Wegschauen und Schweigen über Jahrzehnte das bekannte, gleichsam epidemische Ausmaß erreichen konnten.</p>
<p>Dem &#8220;Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt&#8221; wird zunehmend von &#8220;verjährten&#8221; Leid-Erfahrungen berichtet, die für das Opfer selbst nie verjähren und die bleibende Schäden in ihrem Leben hinterlassen haben.</p>
<p>Es sind Schäden, die sich nie allein auf die direkt betroffene Person verheerend auswirken, sondern auch (wie etwa allgemein von PTBS bei Kriegsveteranen und Nazi-Opfern bekannt) in ihre Familien getragen werden, mindestens also eine nächste Generation weiter belasten.</p>
<p>Eine juristische Verjährung dürfte unter diesem Aspekt nicht sein!</p>
<p>Die Problematik müsste die gesamte Gesellschaft interessieren!</p>
<p>Kosten für Erkrankungen, Verdienstausfälle bis hin zu Erwerbsunfähigkeit und der Entstehung eines &#8220;Prekariats&#8221; sind dann nicht mehr &#8216;nur&#8217; Privatangelegenheit.</p>
<p>Sehr treffend formulierte ein Bürger in unserem Forum in diesen Tagen: &#8220;Sexualisierte oder sexuelle Gewalt ist eine sehr ernste Sache, bei der Betroffene oft eher beschämt als wütend sind und sich daher meist mit ihrem Schmerz zurückziehen.&#8221;</p>
<p>Mit solch ausgeprägten komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen sind nach unserer Einschätzung Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt, soziales Zusammenleben, Bildungswesen, Familienstrukturen und Finanzwesen &#8211; sowie die damit befassten Ministerien und Finanztöpfe betroffen.</p>
<p>Besteht womöglich auch ein Zusammenhang zu der jüngst berichteten steigenden Zahl von Suiziden unter Jugendlichen?</p>
<p>Wie groß muss ihnen ihre Ausweglosigkeit erscheinen?</p>
<p>Wie kalt müssen sie das Klima dieser Gesellschaft empfinden?</p>
<p>Wie überfordert müssen sie ihre Eltern, wie gestresst ihre Lehrer, wie gleichgültig ihre Nachbarn, ihre Freunde, ihre Bekannten erlebt haben?</p>
<p>Es ist an der Zeit, nicht nur &#8216;von unten&#8217; her Wünsche anzumelden!</p>
<p>Von allen Seiten, d.h. auch von der Spitze des Gemeinwesens her, muss alles getan werden, diesen Trend bei Kindern und Jugendlichen umzudrehen.</p>
<p>Sie brauchen Perspektiven!</p>
<p>Sie brauchen politische Aufmerksamkeit!</p>
<p>Überlebende sexualisierter Gewalt aber &#8211; die vielfach bitter Enttäuschten, Verletzten, Vereinsamten &#8211; bedürfen dringend der Rehabilitation, um ihre Zukunft in Würde verbringen zu dürfen.</p>
<p>Wissenschaftliche Forschungsergebnisse haben längst die Auswirkungen und die möglichen Folgen der genannten Traumatisierungen nachgewiesen.</p>
<p>Wir stellen uns vor, Sie, Frau Wulff, könnten uns in unserem Plan unterstützen, einen Entschädigungs-Fonds zur Linderung des enormen Gesprächs-, bzw.Therapie-Bedarfs für alle Betroffenen zu gründen.</p>
<p>Wir denken an einen &#8220;Topf&#8221;, in den alle Bürger und auch alle gesellschaftlich involvierten Institutionen ihrem derzeitigen Vermögen gemäß einzahlen und daraus Hilfsstrukturen finanzieren. Beispielsweise statt Kirchensteuer investieren alle in einen &#8220;Zukunftsfonds für notleidende Kinder&#8221;.</p>
<p>Wir glauben, Sie können z.B. als Schirmherrin eines solchen Fonds für Gewalt-Opfer zum äußeren Frieden in der Bevölkerung und zum inneren Frieden der Leidtragenden mit sich selbst und mit dieser Gesellschaft beitragen.</p>
<p>Es braucht jetzt sehr schnell den &#8220;Ruck in der Gesellschaft&#8221;, der mit dem Rehabilitieren der Alt-Betroffenen und mit Prävention die Weichen für eine menschenwürdige Zukunft setzt.</p>
<p>Wir dürfen auf Ihre Unterstützung unseres gesamt-gesellschaftlichen Anliegens zählen und erwarten gern ihre Antwort.</p>
<p>Im Auftrag von netzwerkB</p>
<p>freundliche Grüße</p>
<p>Hildegard Verhees</p>
<p>PS: Das Schreiben wird zeitgleich veröffentlicht unter: www.netzwerkB.org</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/07/19/aufgabe-in-ihrer-position-als-first-lady/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/07/19/aufgabe-in-ihrer-position-als-first-lady/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stiftungs-Fonds für behütete Kindheit</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/06/06/absicherungs-fonds-fur-behutete-kindheit/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/06/06/absicherungs-fonds-fur-behutete-kindheit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 06:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=3148</guid>
		<description><![CDATA[von Hildegard Verhees Alle Bürginnen und Bürger möchten gern unsere Kinder, die ein Stück weit unsere eigene Zukunft begleiten werden, wohl behütet und glücklich sehen. Wir Betroffenen sexueller Übergriffe wissen aus lebenslanger Leid-Erfahrung wie notwendig jetzt endlich Gewaltprävention wird. Eine &#8220;Kinderschutzversicherung&#8221; kam im netzwerkB vor Wochen ins Gesprach. Gedacht war an eine Art Ab-Sicherung zwecks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Hildegard Verhees</p>
<p>Alle Bürginnen und Bürger möchten gern unsere Kinder, die ein Stück weit unsere eigene Zukunft begleiten werden, wohl behütet und glücklich sehen. Wir Betroffenen sexueller Übergriffe wissen aus lebenslanger Leid-Erfahrung wie notwendig jetzt endlich Gewaltprävention wird.<span id="more-3148"></span></p>
<p>Eine &#8220;Kinderschutzversicherung&#8221; kam im netzwerkB vor Wochen ins Gesprach. Gedacht war an eine Art Ab-Sicherung zwecks Soforthilfe bei erkennbar traumatisierten oder Not leidenden Kindern.<br />
Damals meinten wir und können auch jetzt weiter darüber nachdenken, wer denn die horrenden Folgekosten wird aufbringen müssen. Die Schuldenuhr des Staates läuft, nein – sie rast weiter.</p>
<p>Aber Steuern, die in die Rettung fragwürdiger Geschäfte gesteckt oder mit denen Kriege geführt werden (die genau das Elend wieder und wieder produzieren, das wir alle hier beklagen) – die sind nicht mehr zu haben für spezielle und allgemeine Werte, für die akuten Nöte im LEBEN von Kindern.</p>
<p>Das ist der eigentliche Skandal: eine friedliche, fröhliche, erfreuliche Entwicklungs-Förderung vieler Kinder ist nicht mehr bezahlbar, weil die Gesellschaft beliebt ihre Akzente auf materielle GEWINN-Maximierung zu setzen.</p>
<p>Würden alle werdenden Eltern über die besondere Schutz-Bedürftigkeit ihres erwarteten Kindes, und dazu  jeder andere Bürger, jede andere Bürgerin tiefergehend über den eigenen Umgang mit &#8220;dem Leben schlechthin&#8221; nachdenken müssen &#8211; wir alle kämen sehr bald auf erschreckende Tat-sachen &#8211; die Ur-sachen eben aller Gewalt.</p>
<p>Mir kommt gerade in diesem Zusammenhang die Frage auf: Wie geht die Menschheit mit den Tieren um? Was mutet der Mensch den Mitgeschöpfen der Meere zu  &#8211; aus Profitgier!?</p>
<p>Was erlebt ein Schlachttier, um auf unseren Tellern zu landen? Wo bleibt der erlittene Stress &#8211; auch unserer Tiere?! Wenn nach physikalischem Naturgesetz nichts verloren geht, dann müssen wir mit Physikern und Neurologen und Psychologen und allen Ethikern dieser Welt endlich uns selber eingestehen, welch gravierendem Irrtum wir aufgesessen sind mit leicht-fertiger Fortschritts-Denke &#8230;<br />
Wenn solche und ähnliche Erkenntnisse sich im Verhalten von Menschen in ACHTSAMKEIT umsetzen ließen, wäre der Teufelskreis durchbrochen. Wir setzen hier auf Bewusstseins-Änderung.</p>
<p>Zum Beispiel: Statt nach deutscher Sonderregelung &#8216;Kirchensteuer&#8217; &#8211; investieren  ALLE  in einen “Zukunfts-Fonds für Not leidende Kinder”.</p>
<p>Bei Vielen dürfte eine politische Entscheidung von solchem Kaliber zur Besinnung führen und neue soziale Impulse setzen. &#8211; Gerade nach dem weltweiten Desaster bei der RKK könnte ein solcher Kompromiss jedem mitfühlenden Geist, innerkirchlich wie außerkirchlich, als gerecht und gerechtfertigt einleuchten. &#8211; Folgen von Gewaltanwendung an Kindern könnten sogleich adäquat behandelt &#8211; gewaltige Verschleppungs-Kosten würden per sofort eingespart werden. &#8211; Niemand bräuchte mehr aufgrund Armut oder anderer beliebter Tabus in chronifizierende geistige, seelische, körperliche Erkrankung, Sucht oder gar in (Beschaffungs-)Kriminalität zu geraten. &#8211; Alle würden dann die Verantwortung für das eigene Verhalten ermessen können und Frieden könnte zwischen den Generationen einkehren &#8230;</p>
<p>Eine Stiftung wäre denkbar, in die das Täter- und/oder Institutionen-Vermögen für Schmerzensgeld- und Rentenzahlungen an Alt-Betroffene eingespeist würde für Heilung oder Linderung jahrzehntelangen Spätschäden &#8230;</p>
<p>Manch ein Millionär könnte sich sinnvoll mit einer großherzigen Stiftungs-Einlage einbringen, sich gern auch einen &#8220;guten Namen&#8221; machen &#8211; nur zu!</p>
<p>So etwa war “Kinderschutzversicherung” angedacht – gerade weil sie ausweitende Wirkung auf das allgemeine Wohl der gesamten Gesellschaft hätte. Eine solche “Versicherung” könnte im Auftrag des Souveräns, des Volkes, die Ursachen kindlicher Auffälligkeiten professionell aufdecken, die Urheber enttarnen, die Kosten auch für Schadenbehebung und Schmerzensgeld sachverständig und begründet zurück fordern lassen. Selbstredend müssen sich alle Fachdisziplinen in diesem Ansinnen vernetzen.<br />
ALLE hätten dann einen – nicht nur materiellen – Gewinn.</p>
<p>Das bisherige Psych-System taugt wenig, weil es zu spät greift und hauptsächlich Symptome bekämpft …</p>
<p>Nach heutigem Stand neurologischer Forschungen braucht es nur den politischen Willen zur konsequenten Anwendung dieses Wissens. Als “Experten in eigener Sache” dürfen und sollten wir das einfordern.</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/06/06/absicherungs-fonds-fur-behutete-kindheit/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/06/06/absicherungs-fonds-fur-behutete-kindheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief zur Gewaltprävention</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/06/01/offener-brief-zur-gewaltpravention/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/06/01/offener-brief-zur-gewaltpravention/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 21:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=3110</guid>
		<description><![CDATA[An Frau Dr. Christine Bergmann Fax.: 03018 55541555 2. Mai 2010 Gewaltprävention &#8211; Kinderschutzversicherung Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, das &#8216;netzwerkB&#8217; diskutiert gerade online, wie Kinderschutz in der Zukunft aussehen kann. Hier werden Ideen vorgetragen, die Sie als Beauftragte der Regierung interessieren dürften. Nach zahlreichen schwergewichtigen Fakten denken wir, für jedes Kind wäre präventiv eine Pflichtversicherung, eine “Kinderschutzversicherung” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An Frau<br />
Dr. Christine Bergmann<br />
Fax.: 03018 55541555<br />
2. Mai 2010</p>
<p>Gewaltprävention &#8211; Kinderschutzversicherung</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,</p>
<p>das &#8216;netzwerkB&#8217; diskutiert gerade online, wie Kinderschutz in der Zukunft aussehen kann. Hier werden Ideen vorgetragen, die Sie als Beauftragte der Regierung interessieren dürften. Nach zahlreichen schwergewichtigen Fakten denken wir, für jedes Kind wäre präventiv eine Pflichtversicherung, eine “Kinderschutzversicherung” eine gute gesellschaftliche Vorsorge gegen Gewalt.<span id="more-3110"></span></p>
<p>Nach unserer Ansicht braucht es die öffentliche Debatte über die Frage aller Fragen: Was sind uns unsere Kinder wert?</p>
<p>Eltern würden vertraglich aufgeklärt über alle physischen, psychischen, mentalen Gefahren, über die Folgen gewaltsamer Einwirkung auf das Kind &#8211; alle anderen Beteiligten wären aufgerufen zu verstärkter Wachsamkeit! Die mit dem Wohl des Kindes verbundenen Risiken und Nebenwirkungen dürfen nicht länger<br />
Privatsache der biologischen Erziehungsberechtigten allein sein. Sie sind gesellschaftlich relevant und sollten &#8211; gerade die Kosten betreffend - gesamtgesellschaftlich mit verantwortet, mit getragen werden.</p>
<p>Es kann nicht sein, dass heutigen Kindern staatliche Aufmerksamkeit verweigert wird. Sie selbst werden bald schon als Erwachsene die Folgen unserer Unterlassungen im Sozial- und Bildungswesen, inklusive der heute für Wirtschaft und Banken angehäuften Schulden abzuwirtschaften haben &#8211; aber wie denn, bitte?</p>
<p>Wir müssen alle Kinder künftig ausstatten mit einem gesunden Selbstverständnis, das an der Würde eines jeden Menschen orientiert ist.</p>
<p>Speziell bezogen auf unser Thema Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe gegen minderjährige Abhängige durch Erwachsene stellen wir fest:</p>
<ul>
<li>Ein Kind kann keine Schuld an erlittener Gewalt haben &#8211; das müssen wir jedem (Kind) glaubhaft machen!!</li>
<li>Ein Kleinkind kann lernen: mein Körper gehört mir!</li>
<li>Ein Grundschulkind muss wissen: ich trage keine Schuld!</li>
<li>Ein/e Schulabgänger/in<br />
weiß, was sein/ihr Recht als Kind gewesen wäre,<br />
weiß seine/ihre Defizite einzuordnen,<br />
weiß um seine/ihre eigenen Verantwortlichkeiten,<br />
weiß also auch, welche Rechte er/sie eines Tages einem eigenen Kind gegenüber<br />
einräumen muss!</li>
</ul>
<p>Was Kinder uns wert sind, wird sich daran zeigen, welchen Einsatz dieses Gemeinwesen<br />
leisten wird.<br />
Wir wünschen uns:</p>
<ul>
<li>In Kitas: kompetentes, auch charakterlich überprüftes Personal!</li>
<li>In Schulen:<br />
geringere Schülerzahlen &#8211; für&#8217;s eigene Leben lernen sollte allen Freude machen gut bezahlte Lehrkräfte &#8211; Lehrer sind KEINE FAULEN SÄCKE(!), sondern meist hochmotiviert bedarfsgerecht abrufbare Zusatzkräfte wie Sozialpädagogen, Psychologen, Supervisoren</li>
<li>In Sportvereinen: demokratieverträgliche Trainer für&#8217;s Leben</li>
<li>In Religionsgemeinschaften: Respekt vor Kind und Gesellschaft</li>
<li>Im Vatikan: offene Kooperation zur Aufdeckung bisher verschwiegener Verbrechen</li>
</ul>
<p>Und selbstverständlich braucht es auch für Juristen und Mediziner zusätzliche Ausbildung zu angemessenem Umgang mit Gewalt-Opfern. Vor allem aber:</p>
<ul>
<li>muss die Verjährung sexualisierter Gewalt &#8211; das ist Seelenmord! &#8211; komplett aufgehoben werden,</li>
<li>müssen Opfer an der Lösung ihres Problems künftig beteiligt, bzw. durch bestehende Netzwerke vertreten werden,</li>
<li>muss regional professionelle Soforthilfe für jedes gefährdete Kind &#8211; inklusive geschützter Unterbringung &#8211; gesichert sein.</li>
</ul>
<p>Und dann werden wir sehen,</p>
<ul>
<li>wie Auswirkungen im Gesundheitswesen langfristig spürbar werden</li>
<li>wie Kinder unbeschwerter lernen und die Zahl der Lernprobleme reduziert wird</li>
<li>wie Auszubildende mehr Neugier, Ideen, Interesse bei der Arbeit einbringen</li>
<li>wie junge Leute wieder ihren Sinn finden</li>
</ul>
<p>DAS WOLLEN WIR NOCH ERLEBEN!</p>
<p>So viel zu Risiken und Nebenwirkungen &#8211; so viel für heute.</p>
<p>Wir würden uns freuen von Ihnen zu hören.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />
Hildegard Verhees</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/06/01/offener-brief-zur-gewaltpravention/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/06/01/offener-brief-zur-gewaltpravention/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief: Betroffene ausgegrenzt? Fragen an Verantwortliche</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/31/offener-brief-betroffene-ausgegrenzt-fragen-an-verantwortliche/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/05/31/offener-brief-betroffene-ausgegrenzt-fragen-an-verantwortliche/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 23:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=3083</guid>
		<description><![CDATA[Katholische Kirche – wohin? Aktuelles Forum über Macht, Moral und Missbrauch in der Kirche FRANKFURT.- Kaum ein Thema hat die katholische Kirche so erschüttert wie der Missbrauchsskandal, der seit Mitte Januar immer wieder die Schlagzeilen beherrscht. In einem Aktuellen Forum geht der Domkreis Kirche und Wissenschaft in Frankfurt am Montag, 31. Mai, um 20.00 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katholische Kirche – wohin?</p>
<p>Aktuelles Forum über Macht, Moral und Missbrauch in der Kirche<span id="more-3083"></span></p>
<p>FRANKFURT.- Kaum ein Thema hat die katholische Kirche so erschüttert wie der Missbrauchsskandal, der seit Mitte Januar immer wieder die Schlagzeilen beherrscht. In einem Aktuellen Forum geht der Domkreis Kirche und Wissenschaft in Frankfurt am Montag, 31. Mai, um 20.00 Uhr im Haus am Dom der Frage nach, was die Aufdeckung solcher Taten für die Zukunft der katholischen Kirche bedeutet. Unter dem Titel „Katholische Kirche – wohin?“ sprechen Fachleute über Macht, Moral und Missbrauch, die Folgen für die Opfer und die Gemeinschaft der Glaubenden.<br />
Es informieren und diskutieren: Heinz Wilhelm Brockmann, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Prof. Dr. Klaus Baumann, Theologe und Psychotherapeut, Universität Freiburg, der künftige Stadtdekan von Frankfurt, Dr. Johannes zu Eltz, Domkapitular im Bistum Limburg und noch Stadtdekan von Wiesbaden, Dr. Petra Knötzele, Mitglied der Missbrauchskommission der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, Darmstadt, Dr. Andreas Zimmer, verantwortlich für die Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs der Deutschen Bischofskonferenz. Die Moderation hat Dr. Daniel Deckers, FAZ.<br />
Ort: Haus am Dom<br />
Domplatz 3<br />
60311 Frankfurt<br />
Termin: 31.05.2010, 20:00 Uhr<br />
Eintritt frei Eintritt frei<br />
Quelle: <a href="http://www.hausamdom.bistumlimburg.de/index.php?persongroup=&amp;_1=278272&amp;_0=15&amp;sid=0bf54818fb80d757a4e25bf1fb3d1120" target="_blank">www.hausamdom.bistumlimburg.de<br />
</a></p>
<p><strong>Offener Brief</strong></p>
<p><strong>Betroffene ausgegrenzt? Fragen an Verantwortliche</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Sie gehen zu einer Veranstaltung zum Umgang mit den „Fällen“ sexualisierter Gewalt, insbesondere von Seiten der Kirche. Über Jahrzehnte haben Verantwortliche Vergewaltigungen von Kindern verschwiegen, verleugnet und vertuscht – sie haben die Serientäter geschützt.</p>
<p>Das Vertrauen der Kinder und ihrer Eltern durch die Kirchen wurde schwer zerstört. Wo das Ansehen der Kirche höher steht als der Schutz der Kinder, reichen die Bitten um Verzeihung und Vergebung nicht aus.</p>
<p>Bedenken Sie, es gibt tausende Betroffene in Deutschland. Wir sind Überlebende von extremen körperlichen und seelischen Verletzungen. Viele haben das Leid nicht mehr ausgehalten. Sie haben sich das Leben genommen.</p>
<p>Information, Aufklärung und Diskussion tut Not. Da wir als Betroffene wieder einmal, wie bereits am ökumenischen Kirchentag in München, ausgegrenzt werden, stellen wir hiermit unsere Fragen an die Verantwortlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft:</p>
<ol>
<li>Warum hat die katholische Kirche das Recht, Täter gegen die Strafverfolgung durch die Justiz zu schützen?</li>
<li>Wieso werden nicht die Kirchenakten an die Staatsanwaltschaft übergeben?</li>
<li>Wir Betroffene haben zu der Hotline von der Deutschen Bischofskonferenz kein Vertrauen, da sie weder unabhängig noch neutral ist.</li>
<li>Warum treten nicht alle Verantwortlichen, die etwas gewusst, verdeckt, vertuscht haben, von ihren Ämter zurück?</li>
<li>Was tut die Kirche und der Staat, um den Betroffenen zu helfen, während die Verantwortlichen ein feudales Leben führen? (Das Gehalt einfacher Bischöfe liegt bei ca. 8.000 € und die Pension – auch von Gewalt-Täter wie Bischof Mixa – bei ca. 5.600 € monatlich!)</li>
<li>Wieso werden Betroffene ausgegrenzt während die Verantwortlichen für Vertuschung und Verheimlichung auf dem Podium sitzen?</li>
<li>Betroffene können in der Regel erst jahrzehnte später über die Verbrechen sprechen. Deshalb fordern wir rückwirkend die Aufhebung der Verjährungsfrist im Zivilrecht. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof unter: www.netzwerkb.org/petition</li>
</ol>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2010/05/Flugblatt_SNAP_netzwerkB.pdf" target="_blank">Druckversion als PDF herunterladen</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/05/31/offener-brief-betroffene-ausgegrenzt-fragen-an-verantwortliche/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/05/31/offener-brief-betroffene-ausgegrenzt-fragen-an-verantwortliche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief &#8211; Ich bin sprachlos</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-ich-bin-sprachlos/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-ich-bin-sprachlos/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 16:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2919</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin sprachlos. Fassungslos. Hilflos. Ja ich bin groß im bewältigen meiner eigenen Übergriffe. Wenn ich von denn Übergriffen auf andere Lese , ist das für mich schwere AUS ZU HALTEN als meine eigene Wut und Schmerz Mein Brief an unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 13.05.2010 bisher ohne eine Antwort. An Frau Angela Merkel Bundeskanzlerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin sprachlos.<br />
Fassungslos.<br />
Hilflos.<span id="more-2919"></span></p>
<p>Ja ich bin groß im bewältigen meiner eigenen Übergriffe.<br />
Wenn ich von denn Übergriffen auf andere Lese ,<br />
ist das für mich schwere AUS ZU HALTEN als meine eigene<br />
Wut und Schmerz</p>
<p>Mein Brief an unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 13.05.2010<br />
bisher ohne eine Antwort.</p>
<p>An Frau Angela Merkel Bundeskanzlerin</p>
<p>Deutscher Bundestag<br />
Platz der Republik 1<br />
11011 Berlin<br />
Tel.: +49 (0)30 227 0<br />
Fax: +49 (0)30 227-36655 oder 227 36979<br />
<a href="mailto:angela.merkel@bundestag.de">angela.merkel@bundestag.de</a></p>
<p>Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel</p>
<p>Folgende Sachlage besteht:</p>
<p>Mehrere Anträge auf Opferentschädigung hatte ich beim Versorgungsamt  bereits  2008 eingereicht, bisher leider ohne jeglichen Erfolg auch an  die katholische Kirche hatte ich mich bereits vor 2 Jahren gewendet mit  der Bitte um Hilfe leider erfolglos. Nun bin ich Ratlos und hoffe Sie  sehen vielleicht eine Möglichkeit wie ich etwas voran kommen kann, den  mein Gesundheitszustand wird nicht besser werden können. Bereits vor  Jahren habe ich mein Geschäft durch sich immer wieder verschlechternde  Krankheit. Bei einem Termin im März 2010 beim Amt für Versorgung Ko  musste ich erneut 5 und eine halbe Stunde lang erneut über die gesamten  grauenvollen Erlebnisse reden. Ich habe das als unmenschlich empfunden  über Folter erneut sprechen zu müssen auch das erscheint mir als Folter,  wenn doch bereits alles schriftlich vorliegt.</p>
<p>Auch eine erneute Ausbildung danach 2003 Burnout, half mir nicht  weiter ich bin erwerbsunfähig auf Grund der Borderline Störung die durch  die Übergriffe im frühen Kindesalter entstand, durch sexuelle  Übergriffe und Folter in der katholischen Kirche und Grundschule  Friedrichssegen heute Lahnstein, durch den damaligen Küster welcher auch  Hausmeister an der Friedrichssegener Grundschule war. Auch durch einen  Lehrer im 1ten Schuljahr wurde ich mehrfach geschlagen misshandelt und  missbraucht. Diese Vorfälle ereigneten sich in den Jahren 1963 bis 1967.</p>
<p>Mit der freundlichen Bitte um eine Stellungnahme.</p>
<p>Hier ein kurzer aktueller Überblick:</p>
<p>Schäfchen zählen Schwarze wie Weise,es rumpelt dieser Tage im Gebälk  der katholischen Kirche. Was wir jetzt zu sehen oder zu Lesen bekommen ”  Vom Papstliebling zum Paria , Augsburger Bischof Walter Mixa” ist nur  Spitze des Eisberges der schwarzen Schäfchen in der katholischen Kirche.</p>
<p>Man sollte vielleicht die Gesinnung oder besser die Orientierung des  ein oder anderen Würdenträgers genauer unter die Lupe nehmen! Auch das  Umfeld der bereits bekannte Schafe sollte meiner Meinung nach aufmerksam  betrachtet werden, denn gleich und gleich gesellt sich gerne:</p>
<p>So geschah es mir das ich anscheinend selbst den Bock zum Gärtner  machte.</p>
<p>Unser ortsansässiger mir persönlich sehr sympathische Priester und  Bezirksdekan des Rhein Lahn Kreises Peter Weis der früher in Frankfurt  tätig war, wurde dieser Tage all seiner Ämter enthoben suspendiert und  hat Lahnstein bereits verlassen, es wird von der Staatsanwaltschaft  Wiesbaden gegen den nun ehemaligen sehr beliebten Bezirksdekan wegen  mehreren Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs ermittelt. Ich beziehe mich  hierbei auf einen Artikel der Rhein Lahn Zeitung vom 08.05.2010 und des  Wiesbadener Tagesblattes.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/8864796.htm">http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/8864796.htm</a></p>
<p>Das ganze ist besonders Pikant , Herr Weis war sowohl mein  Beichtvater wie auch mein Begleiter beim Termin in Limburg vor einigen  Wochen, beim Bischöfliche Ordinariat Limburg .</p>
<p>Bei diesem Termin meldete ich bei Bischöfliche Ordinariat Limburg , ,  meinen Wunsch an, das die Taten an mir als Kind Übergriffe, Folter und  mehrfacher schwerer sexueller Missbrauch eines ehemaligen Küsters der  katholischen Kirche an mir als 4 Jähriger unter in späteren Jahren  weiterhin, sollten Aufgezeigt anerkannt und der noch lebende Küster  sollte mit meinen Vorwürfen konfrontiert werden.( Mit diesem Ansinnen  den ehemaligen Küster zu konfrontieren war ich bereits 2008 an die  Herren Grimm und Weis heran getreten jedoch war bis dato nichts  geschehen).</p>
<p>Bisher ist gar nichts geschehen in dieser Richtung Herr Grimm hat  sein Amt nieder gelegt, wie er sagte, fühlte sich mit dieser Aufgabe  überfordert.</p>
<p>Mein Beichtvater und vermeintlicher Verbündeter ist über alle Berge!<br />
Er soll mittlerweile in drei Fällen von Missbrauch geständig sein.</p>
<p>Ich als Geschädigte stehe wieder einmal allein da, von der  katholischen Kirche im Stich gelassen. Bei den Behörden sehe ich kein  voran kommen.</p>
<p>Zur genaueren Info 3 Links zu Youtube in welchen genauer zusehen ist  worum es bei meiner Sache geht:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/survivorart#p/a/u/0/19RfSd6TEm0" target="_blank">http://www.youtube.com/user/survivorart#p/a/u/0/19RfSd6TEm0</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qhGM w4DF9-s" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=qhGMw4DF9-s</a></p>
<p><a href=" http://www.youtube.com/watch?v=C87L iOy2PdU" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=C87LiOy2PdU</a></p>
<p>Deshalb sage ich weiterhin zu allen Opfern ” SAGT ES LAUT”</p>
<p>Mit hochachtungsvollen Grüßen</p>
<p>Pia Nachtsheim<br />
Pia Survivor</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-ich-bin-sprachlos/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-ich-bin-sprachlos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief – Umgang der Diözese Speyer mit Missbrauchsvorwurf und Entschädigungsforderung</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-%e2%80%93-umgang-der-diozese-speyer-mit-missbrauchsvorwurf-und-entschadigungsforderung/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-%e2%80%93-umgang-der-diozese-speyer-mit-missbrauchsvorwurf-und-entschadigungsforderung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2904</guid>
		<description><![CDATA[Bundeskanzleramt, Bundeskanzlerin Angela Merkel Willy-Brandt-Straße 1 10557 Berlin Offener Brief – Umgang der Diözese Speyer mit Missbrauchsvorwurf und Entschädigungsforderung Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, es ist mir bewusst, dass Sie in der aktuellen Zeit dringende, wichtige Aufgaben wahrzunehmen haben, doch die unsägliche Borniertheit und das offenkundige Desinteresse der für “mein Problem” zuständigen Menschen erschreckt mich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzleramt, Bundeskanzlerin Angela Merkel<br />
Willy-Brandt-Straße 1<br />
10557 Berlin</p>
<p>Offener Brief – Umgang der Diözese Speyer mit Missbrauchsvorwurf  und Entschädigungsforderung</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,</p>
<p>es ist mir bewusst, dass Sie in der aktuellen Zeit dringende,  wichtige Aufgaben wahrzunehmen haben, doch die unsägliche Borniertheit  und das offenkundige Desinteresse der für “mein Problem” zuständigen  Menschen erschreckt mich. Es ist an der Zeit, nicht allein wegen des an  mir begangenen sexuellen Missbrauchs, sondern auch im Namen der vielen  weiteren Missbrauchsopfer, deutliche Worte an die katholische Kirche zu  richten.<span id="more-2904"></span></p>
<p>Ich bitte Sie darum, dass Sie diese Institution unmissverständlich  auffordern endlich deren moralischer Verpflichtung nachzukommen. Opfer  in der Verantwortlichkeit der jeweiligen Diözesen müssen von diesen  angemessen entschädigt werden.</p>
<p>An meinem Beispiel zeige ich Ihnen in drastischer Weise auf, in  welche Lebenslage jeder Betroffene geraten kann.</p>
<p>Der Missbrauch an mir begann kurz vor der ersten heiligen Kommunion  und dauerte etwa 3 bis 4 Jahre.</p>
<p>Es handelte sich hierbei zunächst darum, dass mein Gemeindepfarrer im  Rahmen einer von ihm so genannten Beichte mich über seinem erigierten  Penis auf seinem Schoss wiegte. Da die Tat, obgleich in bekleideten  Zustand durchgeführt, der sexuellen Stimulierung des Priesters diente,  handelte es sich hierbei bereits um eine sexuelle Handlung gemäß § 184g  Nr. 1 StGB. Bereits das äußere Erscheinungsbild, das Wiegen eines Kindes  auf dem Schoß bei erigiertem Penis ist nach allgemeinem Verständnis  sexualbezogen. Subjektiv diente es ganz offensichtlich der sexuellen  Erregung des Priesters. Der Vorgang ist als solches auch nicht  ambivalent, denn es ist keineswegs üblich, die Beichte einem Kind  dergestalt abzunehmen.</p>
<p>Meine angeborene hochgradige Innenohrschwerhörigkeit hatte dazu  geführt, dass ich bei meiner ersten Beichte die Anweisungen des  Gemeindepfarrers nicht verstanden hatte. Anschließend hatte ich nicht  genug Vaterunser aufgesagt, wie sich eine Woche später zeigte. Als ich  die nächste Beichte ablegen wollte, wurde ich hierfür gerügt und es  wurde mir gesagt, dass ich nur Vergebung finden könne, wenn ich dafür  Buße tun würde. In diesem Zusammenhang wurde mir aufgetragen, in die  Sakristei zu kommen. Dort musste ich mich auf den Schoß des  Gemeindepfarrers setzen. Dieser -offenkundig in Latein betend, ich hörte  nur eine monotone Rezitation in einer mir unverständlichen Sprache,  wippte mich vor und zurück. Da ich dabei etwas Hartes an meinem Po  spürte, war ich, der gerne auf dem Schoß meines Großvaters gesessen war,  sehr irritiert.</p>
<p>Dies stellte bereits eine Handlung mit einiger Erheblichkeit dar. Die  erforderliche Wertung muss sich letztlich an sozialethischen Maßstäben  orientieren. In bekleidetem Zustand vorgenommene beischlafähnliche  Bewegungen gegenüber einem Kind wurden von der Rechtsprechung durchaus  als erheblich anerkannt (BGH 2 StR 359/84).<br />
Die oben beschriebene Handlung fand sodann regelmäßig einmal wöchentlich  statt und wurde seitens des Gemeindepfarrers als Bußhandlung  dargestellt.<br />
Nach einigen Monaten bot mir dieser eine »besondere Ministrantenstelle«  an.</p>
<p>Im Weiteren kam es zunächst noch in der Sakristei und später im  Pfarrhaus zu den nachfolgend genannten sexuellen Handlungen (Da es sich  bei jeder ersten »neuen« sexuellen Handlung ab Ziffer 4, um eine Art  geheime Zeremonie handelte, wurde mir zunächst eine Augenbinde umgelegt;  Im weiteren Verlauf erfolgten diese Handlungen dann ohne Augenbinde;):</p>
<p>1.	Mehrfaches Wippen auf dem erigierten Penis, wobei ich mich zuvor  bis auf die Strümpfe nackt ausziehen und sodann ein Ministrantengewand  überstreifen musste<br />
2.	Mehrfaches Wippen auf dem erigierten Penis, völlig unbekleidet<br />
3.	Kneifen der nackten Brustwarzen<br />
4.	Mehrfaches Streicheln meiner nackten Genitalien (beim ersten Mal  wurde ich zuvor mit einem Gegenstand auf den nackten Po geschlagen)<br />
5.	Mehrfache Manipulation am nackten erigierten Penis des Priesters,  indem meine Hand zunächst geführt wurde (hierbei kam es auch zum  Samenerguss, teilweise auf meinen Bauch)<br />
6.	Mehrfache Manipulation am eigenen nackten Penis bis zur Erektion und  bei weiteren Malen auch bis zum Samenerguss<br />
7.	Mehrfacher Oralverkehr an mir<br />
8.	Mehrfacher Oralverkehr durch mich, teilweise musste ich das Ejakulat  schlucken (hierbei wurde anfangs mein Kopf festgehalten, einmal kam es  zum Erbrechen)<br />
9.	Mehrfacher Analverkehr durch Einführen meines Penis in den After des  Priesters<br />
10.	Eindringen in meinen After mit dem Finger<br />
11.	Vorzeigen pornographischer Schriften (Zeichnungen, die den  Analverkehr zwischen Männern darstellten)<br />
12.	Gewaltsames anales Eindringen, zunächst mit einem Gegenstand, dann  mit zwei Fingern und schließlich mit dem Penis (Dies war für mich  äußerst angsteinflößend. Nachdem mir zunächst wie vor jeder neuen  Handlung eine Augenbinde angelegt worden war, wurden mir die Arme hinter  dem Rücken festgebunden und ich wurde an einen Gegenstand geführt, der  sich anfühlte wie ein Tisch. Meine Fußknöchel wurden hieran  festgebunden, mein Oberkörper über den Gegenstand gebeugt und ebenfalls  festgebunden. Nachdem ich vor Angst uriniert hatte, wurde ich mit einem  Gegenstand auf den nackten Po geschlagen, sodass ich vor Schmerz  aufschrie. Daraufhin wurde ich zusätzlich geknebelt. Ich bekam eine Art  Einlauf und wurde sodann mit zwei Fingern penetriert. Dies war für mich  sehr qualvoll. Die anschließende Penetration mit dem Penis des Priesters  war für mich dermaßen schmerzhaft und entsetzlich, dass ich Atemnot  bekam und in große Panik geriet, da ich Angst hatte zu ersticken.  Aufgrund der Penetration kam es zu Blutungen aus meinem After.)</p>
<p>Zur rechtlichen Einordnung des ersten Missbrauchsgeschehens wird auf  die o. g. Ausführungen verwiesen. Die Tathandlungen 1.-10. stellen einen  sexuellen Missbrauch von Kindern gemäß § 176 Abs. 1 StGB a. F. dar, da  das Eindringen in den Körper erst seit 1998 als schwerer sexueller  Missbrauch eigenständig strafbar ist.</p>
<p>Sofern Handlungen nach dem 14. Lebensjahr stattgefunden haben  sollten, leider kann ich mich nicht an mein genaues Alter bei Ende der  Missbrauchshandlungen erinnern, handelt es sich um einen sexuellen  Missbrauch von Jugendlichen. Durch den vorangegangenen sexuellen  Missbrauch und die ständige Betonung, dass ich als damals sehr gläubiges  Kind einen Dienst an Gott erfüllen müsse und entsprechend bei  Unbotmäßigkeit keinerlei Vergebung erwarten könne, wurde hier eine  Zwangslage geschaffen, sodass § 182 Abs. 1 Nr. 1 StGB erfüllt ist.  Darüber hinaus wurde die fehlende Fähigkeit zur sexuellen  Selbstbestimmung ausgenutzt, sodass auch die Tatbestandsalternative Abs.  2 Nr. 1 gegeben ist. Ich hatte keinerlei sexuelle Erfahrung jenseits  der bisher erlebten Missbrauchshandlungen und dies war dem  Gemeindepfarrer auch bewusst. Ihm war, auch durch vergangene  erfolgreiche Manipulationsversuche, durchaus klar, dass er mich mit  seiner Macht, mich als sündig darzustellen und gleichzeitig die  Verweigerung einer Vergebung und Strafe Gottes anzudrohen vollkommen in  der Hand hatte.<br />
Das unter Ziffer 11. Beschriebene ist als sexueller Missbrauch von  Kindern gemäß § 176 Abs. 5 Nr. 3 a. F. einzuordnen; sofern man die  Absicht einer sexuellen Erregung hier nicht annehmen will, jedenfalls  aber als Verbreitung pornographischer Schriften gemäß § 184 Abs. 1 Nr. 1  StGB zu werten.</p>
<p>Das unter Ziffer 12. Beschriebene stellt eine mehrfache  tateinheitlich begangene Vergewaltigung gemäß § 177 Abs. 3 Nr. 1, 2.  Alternative a. F. dar.</p>
<p>Zum Randgeschehen ist festzuhalten, dass sich die sexuellen  Handlungen stetig steigerten. Neue Handlungen wurden mir gleichsam als  besondere Prüfung wegen aufgeladener Schuld (z. B. Fernbleiben aufgrund  Krankheit oder Urlaub) dargestellt. Immer wurden diese verbrämt als  Initiierung auf einem Weg, den Gott für mich ausgesucht habe.  Aufkeimender Widerstand wurde sofort geahndet als schwere Verfehlung  gegen Gott und den für mich bestimmten besonderen Weg.</p>
<p>Ich war seinerzeit nicht in der Lage, mich meinen Eltern  anzuvertrauen, andere Vertrauenspersonen gab es nicht. Aufgrund meiner  starken Hörbehinderung, die seit Geburt bei mir vorlag, war ich auch  unter Gleichaltrigen eher ein Außenseiter und hatte keine Freunde. Meine  Mutter war sehr fromm und bestand darauf, dass ich zur Beichte ging,  auch nachdem ich zaghaft versuchte, hierfür Ausreden zu finden. Die  Autorität des Gemeindepfarrers verhinderte überdies, auch nachdem die  Übergriffe schwerer wurden, diesem etwas Unbotmäßiges zu unterstellen.  Darüber hinaus rief das Geschehene bei mir große Scham- und  Schuldgefühle hervor.</p>
<p>Zu den Folgen: Trotz meiner hochgradigen Schwerhörigkeit kam ich in  der Grundschule und zunächst in der Hauptschule gut zurecht. Mit  fortschreitendem Missbrauchsgeschehen entwickelte ich jedoch eine  Konzentrations- und Angststörung, hatte nächtliche Alpträume und fiel in  meinen schulischen Leistungen erheblich ab.</p>
<p>Erst nach der Vergewaltigung fand ich den Mut, nicht mehr den  Anweisungen des Priesters zu folgen und von diesem fern zu bleiben.  Daher ging ich auch nicht mehr zum sonntäglichen Gottesdienst, wie meine  Mutter dies wollte, sondern schaute stattdessen einer Runde Jungen beim  Kartenspiel im Pfarrheim zu. In dieser Kartenrunde, welche sich wenig  später räumlich gesehen in eine nahegelegene Kneipe verlagerte, in der  um Geld gespielt und Alkohol konsumiert wurde, konnte ich schließlich  mit aufgenommen werden. Ich entwickelte eine Sucht nach beidem, denn  dies ermöglichte mir die maximale Ablenkung von den traumatischen  Erinnerungen und den in diesem Zusammenhang entwickelten Ängsten.</p>
<p>Mit dem Einstieg ins Berufsleben verstärkte sich der Alkoholkonsum.  Gleichzeitig arbeitete ich extrem viel, denn auch das ermöglichte eine  Abschaltung meines »Dämons«, wie ich die Erinnerung an die schrecklichen  Geschehnisse benannt habe. Als ich in alkoholisiertem Zustand in meinem  Heimatort von einer Polizeistreife gestoppt werden sollte, glaubte ich  auf dem Beifahrersitz des Polizeifahrzeugs den Gemeindepfarrer zu  erkennen, verlor daraufhin völlig die Kontrolle über mich und flüchtete.  Aufgrund dieses Vorfalls verurteilte man mich zu einer Geldstrafe und  längerem Fahrverbot. Der Führerschein wurde mir entzogen. Ich arbeitete  exzessiv als Organisationsprogrammierer oft zwischen 12 und 14 Stunden  am Tag. An den Wochenenden betrank ich mich nach wie vor. Arbeitsplätze  verließ ich wegen Lappalien, entspannende, kreative Freizeit oder Urlaub  konnte ich mir psychisch nicht leisten, ohne dass Erinnerungen  hochkamen.</p>
<p>Mein Leben bestand fast ausschließlich daraus, über Arbeit, Alkohol  und Spiel zu verdrängen oder dies zumindest zu versuchen. Immer wenn ich  weder beschäftigt noch betrunken war, erlitt ich schwere Flashbacks.  Aufgrund des exzessiven Alkoholkonsums kam es zu Schlafstörungen, die  ich mit Schlafmitteln bekämpfte. Meine Alkoholsucht konnte ich seit  Anfang meiner Arbeitsunfähigkeit ablegen. Ich leide dennoch weiterhin an  den massiven Schlafstörungen und kann nur durch die Hilfe eines  verschreibungspflichtigen Medikaments zu einer halbwegs annehmbarer  Nachtruhe gelangen.</p>
<p>Erst im Alter von 28 Jahren konnte ich eine Beziehung (zu meiner  jetzigen Frau) eingehen. Je mehr ich es schaffte, Ordnung in mein  bisheriges Leben zu bringen und je weniger meine Arbeit mich forderte,  je heftiger kamen die Erinnerungen und damit erneut deren Bekämpfung mit  Alkohol zurück. Da ich auch meiner Frau nichts über den Missbrauch in  meiner Kindheit berichtet hatte, belastete mein Alkoholkonsum die Ehe  sehr und es kam sogar zu einer vorübergehenden Trennung.</p>
<p>Der extreme Alkoholkonsum verursachte überdies eine Schädigung meiner  Bauchspeicheldrüse, führte schließlich zu einer (insulinpflichtigen)  Diabetes Typ II Erkrankung und einer diabetischen Polyneuropathie. Wegen  dieser Erkrankung bin ich seit dem 14.03.2006 arbeitsunfähig und muss  regelmäßig hochdosierte Schmerzmittel einnehmen.</p>
<p>Typische Folgeerscheinungen traumatischer Erfahrungen durch sexuellen  Missbrauch sind vor allem bei Jungen, unter anderem sozialer Rückzug,  eigen- oder fremdaggressives Verhalten und Suchtmittelmissbrauch. Über  das Geschehene zu sprechen ist für viele Opfer unmöglich, da ‚Gefühle  von Scham, Schuld und Ohnmacht dominieren, die ihrerseits kaum  auszuhalten sind. Das Leben wird darauf ausgerichtet, Mechanismen der  Verdrängung zu suchen und anzuwenden. In meinem Fall war dies das  Suchtmittel Alkohol und Spiel, sowie Arbeit. Wie bereits geschildert,  war mir ein normales Leben nicht möglich, denn mit der Normalität kam  immer auch mein »Dämon« zurück.</p>
<p>Zur kirchlichen Verantwortung ist so viel zu sagen, dass  Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts und deren Beamte unter §  839 BGB fallen. Die Körperschaft haftet daher bei Pflichtverletzungen  eines Amtsträgers. Unerlaubte Handlungen, ausgeübt im Rahmen des Amtes  stellen stets eine Amtspflichtverletzung dar. Dass hier eine vornehmlich  sakramentale Handlung als Vorwand genutzt wurde, um ein Kind langsam  für weitere sexuelle Handlungen gefügig zu machen, ist besonders  verwerflich. Dies zeigt eindeutig die Verantwortung der Kirche für das  Handeln des Gemeindepfarrers. Diesem wäre es ohne sein Priesteramt nicht  möglich gewesen, den jahrelangen sexuellen Missbrauch an mir zu  verüben. Dieser konnte lediglich beginnen, weil ich die Beichte  abgenommen haben wollte und sich der Priester meine damalige  Gottesfurcht zu meiner Gefügigmachung zunutze machte. Aufgrund der Würde  und Autorität seines Amtes konnte dieser sicher sein, dass seinen  Anordnungen Folge geleistet würde. Dieser war sich auch gewiss, dass die  Ungeheuerlichkeit seines Handelns verborgen bleiben würde.</p>
<p>Wenngleich eine Verfolgungsverjährung vorliegt und gegen die  Geltendmachung einer Schmerzensgeldforderung die Einrede der Verjährung  geltend gemacht werden kann, bin ich davon ausgegangen, dass die Kirche  bereit ist, Verantwortung zu tragen. Wenn ein Priester im Zuge seiner  Amtsausübung ein Kind sexuell missbraucht, am Ende sogar vergewaltigt  und hierdurch für den Rest seines Lebens schwer geschädigt hat, muss die  Institution Kirche haften, ob dies nach geltender Rechtsprechung  »verjährt« ist oder nicht.</p>
<p>Meine Überlegungen zu dem »geforderten« Schmerzensgeld gründen  darauf, dass mir durch den sexuellen Missbrauch die Möglichkeit eines  normalen Lebens genommen wurde. Wie einem zu Unrecht Inhaftierten (§ 7  Abs. 23 StrEG) steht mir hierfür eine Entschädigung zu. Mein Gefängnis  war keine Haftanstalt mit Mauern aus Stein, vielmehr trug ich dieses  immer mit mir herum. Versuche dem zu entkommen, führten zu meiner  schweren Erkrankung. Der errechnete minimalste  Gesamtentschädigungsbetrag von 356.000,– € resultiert aus der  Multiplikation der (mindestens) 40 vergangenen Jahre seit Beginn meines  Martyriums mit dem Tagesentschädigungssatz nach StrEG in Höhe von 25,–  €.</p>
<p>Der errechnete Betrag enthält weder die Kosten für die derzeit  bereits entstehenden Zuzahlungen für Medikamente, Therapien und  Ähnlichem, noch für die künftig zu erwartenden krankheitsbedingten  Zusatzkosten für die irreversiblen Schädigungen meiner Gesundheit. Die  prognostische Beurteilung des künftigen Verlaufs meiner Erkrankungen  deutet (nach allgemeiner ärztlicher Erfahrung) mit hoher  Wahrscheinlichkeit auf eine weitere negative Entwicklung hin. Im  schlimmsten Fall sind (Teil-) Lähmungen, Erblindung, Nierenversagen,  sonstige Organschäden und Ähnliches zu befürchten. Wenn man diese  weiteren Eventualitäten mit abdecken wollte, käme Idealerweise die  zusätzliche Zahlung einer monatlichen Rente in Betracht.</p>
<p>Soweit nun die Schilderung des an mir begangenen Missbrauchs und  seiner erheblichen negativen Folgen für meinen bisherigen Lebensverlauf.</p>
<p>Ich habe diese Fakten der zuständigen Diözese Speyer zunächst Anfang  Februar diesen Jahres schriftlich vorgetragen. Daraufhin machte die  Diözese den Vorschlag einer persönlichen Besprechung mit einem  kirchlichen Missbrauchsbeauftragten in den Räumen des Bistums Speyer,  den ich verständlicherweise zurückgewiesen habe. Aus naheliegenden  Gründen möchte ich über einen Schriftwechsel hinaus keinesfalls in  irgendeiner Weise mit Kirchenvertretern in Kontakt treten.<br />
Das Bistum Speyer gab keine Stellungnahme zu meinen Vorwürfen oder der  Schmerzensgeldforderung ab und hat dies im Übrigen bis heute nicht  getan. Ich war deshalb gezwungen, eine Rechtsanwältin mit der  Durchsetzung meiner Ansprüche zu beauftragen, obwohl ich mir diese  finanziell nicht leisten kann. Ein anwaltliches Schreiben von Mitte  April 2010 blieb ohne substanziierte Rückantwort des Bistums. Ein  eindringliches Erinnerungsschreiben meiner Anwältin von Anfang Mai 2010  blieb bisher unbeantwortet. Daraufhin habe ich das Bistum informiert,  dass ich mich in einem offenen Brief an Sie wenden werde, um diese  unsägliche Verhaltensweise für jedermann offenzulegen.</p>
<p>Auch dies hat die Institution Kirche in keiner Weise berührt. Die  Einrichtung einer Ombudsmannstelle ließe den Schluss zu, dass das Bistum  Speyer sich dieser Verantwortung stellen will. Allerdings handelt es  sich bei der Person, die diese neugeschaffene Stelle nun innehat um  einen Rechtsanwalt, der üblicherweise als Strafverteidiger auftritt.  Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass zumindest das Bistum Speyer  nicht an den Opfern oder deren weiterem Schicksal interessiert ist. Dort  werden offenbar nur Überlegungen angestellt, wie dieses die  berechtigten Forderungen von Opfern zurückweisen und die in ihren Reihen  befindliche Täterschaft schützen kann.</p>
<p>Ein derartiges Verhalten einer Institution mit einem solch hohen  moralischen Anspruch an sich selbst, wie ihn die katholische Kirche in  der Öffentlichkeit gerne plakativ zur Schau stellt, ist unerträglich und  inakzeptabel.</p>
<p>Der Bischöfliche Beauftragte für Missbrauchsfälle, Herr Bischof  Ackermann vom Bistum Trier wurde ebenfalls informiert und hat sich bis  jetzt in keiner Weise dazu geäußert. Ich bin über dessen öffentliche  Auftritte, sei es bei der Talkshow Beckmann oder bei  Podiumsdiskussionen, wie beispielsweise dem ökonomischen Kirchentag,  entsetzt. Herr Bischof Ackermann wird der ihm übertragenen Aufgabe in  keiner Weise gerecht, besticht durch Inkompetenz und verlegenes  Geplapper, spätestens, wenn es um die Belange von Opfern geht.</p>
<p>Sich einerseits nicht um rechtliche Schranken zu kümmern, die der  Gesetzgeber erlassen hat (=bisheriger Umgang mit Tätern) und sich  andererseits dahinter zu verbergen suchend (=Verjährung bei  Entschädigungsforderungen von Opfern) zeugt von einer Art  Realitätsverlust gepaart mit absoluter Gefühlskälte. Viele Opfer fallen  früher oder später aufgrund der Tatfolgen in irgendeiner Weise dem  Sozialsystem zur »Last«, sei es durch medizinische, ärztliche oder  soziologisch bedingte Versorgungsleistungen des Staates und der  Medizinsysteme. Dies ist eine Ungerechtigkeit gegenüber den nicht der  katholischen Glaubensgemeinschaft angehörigen Bürgern, denn diese  sollten nicht für die Tatfolgen von katholischen Geistlichen aufkommen  müssen.</p>
<p>Durch meine Umschau nach einer Hilfsorganisation, welche sich für  Opferbelange einsetzt, bin ich auf »netzwerkB e.V.« aufmerksam geworden.  Der Sprecher des noch jungen Vereins, Herr Norbert Denef, wurde selbst  als Kind und Jugendlicher sexuell missbraucht und kann sich deshalb gut  in die Sorgen und Nöte der Opfer hineinversetzen. Herr Denef scheut sich  nicht vor publikumswirksamen Einsätzen, um gegen das Vergessen und  Stillschweigen anzukämpfen und ist überall zu finden, wo dieses Thema  derzeit in irgendeiner Form besprochen wird. Da ich dieses Vorgehen sehr  schätze, werde ich durch meinen Beitritt und meine aktive Mitarbeit, im  Rahmen meiner Möglichkeiten, die Arbeit dieses Vereins künftig  ehrenamtlich mit unterstützen.</p>
<p>Ich hoffe sehr darauf, dass Sie Frau Dr. Merkel, den Mut und die  Kraft haben, der katholischen Kirche mit Entschlossenheit  entgegenzutreten und diese zu einem fairen Umgang mit den berechtigten  Forderungen von allen Opfern zu bewegen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-%e2%80%93-umgang-der-diozese-speyer-mit-missbrauchsvorwurf-und-entschadigungsforderung/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/05/19/offener-brief-%e2%80%93-umgang-der-diozese-speyer-mit-missbrauchsvorwurf-und-entschadigungsforderung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>die Familie für Millionen Kinder der &#8216;gefährlichste Ort</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/18/die-familie-fur-millionen-kinder-der-gefahrlichste-ort/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/05/18/die-familie-fur-millionen-kinder-der-gefahrlichste-ort/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 14:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2900</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief von Peggy Borchert, Winden, 19. April 2010 Sehr geehrte Damen und Herren, In einer Zeit, in der das Thema der sexuellen Gewalt gegenüber Kindern soviel mediale Aufmerksamkeit erlangt hat, drängt es mich, Ihnen einmal &#8220;ein wenig&#8221; aus der Praxis im Umgang mit den Betroffenen zu berichten, die &#8211; das sei vorausgeschickt &#8211; katastrophal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief</p>
<p>von Peggy Borchert, Winden, 19. April 2010</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
In einer Zeit, in der das Thema der sexuellen Gewalt gegenüber Kindern soviel mediale Aufmerksamkeit erlangt hat, drängt es mich, Ihnen einmal &#8220;ein wenig&#8221; aus der Praxis im Umgang mit den Betroffenen zu berichten, die &#8211; das sei vorausgeschickt &#8211; katastrophal retraumatisierend, demütigend und entwürdigend ist.</p>
<p>Es wird momentan viel über die Prävention von Übergriffen gegen Schutzbefohlene diskutiert. Dabei gerät in den Hintergrund, dass die überwiegende Mehrheit der von Gewalt betroffenen Kinder diese nicht in der Schule oder anderen Institutionen erleben muss, sondern im eigentlichen &#8220;Schutz&#8221;raum Familie. Die Zahl der Menschen, die in ihrer Kindheit und in der Folge dessen ihr Leben lang mit den Auswirkungen komplexer Traumatisierungen zu kämpfen haben, kann nur geschätzt werden, da die Dunkelziffer sehr hoch ist. Laut UNICEF ist &#8220;die Familie für Millionen Kinder der &#8216;gefährlichste Ort&#8217;&#8221;. In der Studie &#8220;Gewalt gegen Kinder&#8221;, die 2006 veröffentlicht wurde, ist davon die Rede, dass jedes Jahr über 200 Millionen Kinder und Jugendliche in ihren Familien Zeuginnen und Zeugen von Gewalt werden und dass allein in Deutschland jede Woche zwei Kinder an den Folgen schwerer Misshandlungen sterben.</p>
<p><a href="http://www.initiative-phoenix.de/offenerbrief.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/05/18/die-familie-fur-millionen-kinder-der-gefahrlichste-ort/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/05/18/die-familie-fur-millionen-kinder-der-gefahrlichste-ort/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Denn ich glaube nicht</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/06/denn-ich-glaube-nicht/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/05/06/denn-ich-glaube-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 05:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2772</guid>
		<description><![CDATA[Liebe ForumsteilnehmerInnen, anlässlich der Teilnahme von Herrn Ackermann bei einer Gesprächsrunde der Talkshow Beckmann, musste ich mich als Mitopfer dermaßen über diesen “Geistlichen” ärgern, dass ich Ihm daraufhin eine Email sandte, welche dieser vermutlich nie beantworten wird. Wer ihn deshalb fragen möchte, kann dies unter der folgenden Email-Adresse des Bistums Trier versuchen: bischofshof@bgv-trier.de Nun der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe ForumsteilnehmerInnen,</p>
<p>anlässlich der Teilnahme von Herrn Ackermann bei einer Gesprächsrunde  der Talkshow Beckmann, musste ich mich als Mitopfer dermaßen über  diesen “Geistlichen” ärgern, dass ich Ihm daraufhin eine Email sandte,  welche dieser vermutlich nie beantworten wird.</p>
<p>Wer ihn deshalb fragen möchte, kann dies unter der folgenden  Email-Adresse des Bistums Trier versuchen: <a href="mailto:bischofshof@bgv-trier.de">bischofshof@bgv-trier.de</a></p>
<p>Nun der zitierte Text aus meiner Mail vom 27.04.2010:</p>
<p>Anfang Zitat</p>
<p>Sehr geehrter Herr Ackermann,</p>
<p>als betroffenes Opfer (eine Abschrift des Schreibens an das Bistum  Speyer meiner Rechtsanwältin liegt Ihnen vor) bin ich mehr als  enttäuscht von Ihrer gestrigen Teilnahme an dieser Gesprächsrunde.</p>
<p>Offenbar sind Sie nur darin geübt, Predigten ohne wirklichen Inhalt  von sich zu geben, denn ich glaube nicht, dass Ihre gemachten Aussagen  auch nur einem einzigen Opfer einen konkreten Hinweis gegeben hätten,  wie diesen geholfen werden kann.</p>
<p>Auch den “Wink mit dem Scheunentor” haben Sie übersehen, denn hier  hätten Sie ohne großes Aufhebens und schlagartig “Sympathiepunkte”  sammeln können, als man Sie fragte, ob die Kirche bereit sei, für ein  bestimmtes Opfer die Rechtsanwaltskosten im Rahmen von 5-10.000 € zu  übernehmen, da diesem Opfer offenbar dieses Geld fehlt, um seine Rechte  durchsetzen zu können.</p>
<p>Aber nein, was tut der “Missbrauchsbeauftragte”, er fängt an zu  stammeln, seine “Predigt” ist empfindlich im Ablauf gestört und er  sammelt schlagartig noch mehr Minuspunkte für sich selbst und für die  katholische Kirche.</p>
<p>Anstatt in pragmatischer und spontaner Art und Weise, diesem Opfer  Unterstützung zuzusagen, haben Sie in meinen Augen wieder einmal mehr  bewiesen, dass die Kirche es nicht versteht mit diesem Problem  umzugehen.</p>
<p>Ihnen fehlt die geistige Flexibilität, einfach einmal wie ein  normales menschliches Wesen zu denken und zu handeln. Ich fürchte fast,  Sie sind auf eine Art auch ein Opfer, denn die kirchliche Lehre hat aus  Ihnen einen Aparatschik der Kirche und des Vatikans gemacht.</p>
<p>Wäre ich nicht bereits als Kind vom Glauben abgefallen, würde ich für  Sie beten.</p>
<p>Ende Zitat</p>
<p>Wer die Sendung auch gesehen hat, wird geneigt sein, mir zuzustimmen.  Inzwischen rechne ich nicht mehr mit einer Antwort, denn die Tat ist  wohl dann “verjährt”.</p>
<p>Herzliche Grüße an Alle</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/05/06/denn-ich-glaube-nicht/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/05/06/denn-ich-glaube-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an Runder Tisch gegen Kindesmissbrauch &#8211; &#8220;Verantwortung verjährt nicht&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/05/03/offener-brief-an-runder-tisch-gegen-kindesmissbrauch-verantwortung-verjahrt-nicht/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/05/03/offener-brief-an-runder-tisch-gegen-kindesmissbrauch-verantwortung-verjahrt-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 12:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2705</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Schröder, sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger,  sehr geehrte Frau Prof. Dr. Schavan, sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, ich bin weder ein kirchliches Opfer, noch ein institutionelles! Ich wuchs in einem Heim auf und wurde von Kleinkindalter an von meiner eigenen Mutter an den Wochenenden jahrelang verkauft an sadistische Täter, die mich bestialisch sexistisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Schröder, sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger,  sehr geehrte Frau Prof. Dr. Schavan, sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,</p>
<p>ich bin weder ein kirchliches Opfer, noch ein institutionelles! Ich wuchs in einem Heim auf und wurde von Kleinkindalter an von meiner eigenen Mutter an den Wochenenden jahrelang verkauft an sadistische Täter, die mich bestialisch sexistisch misshandelten.</p>
<p>Durch die schockierenden unzählig nun endlich an die Öffentlichkeit geratenen sexuellen Missbräuche dank der mutigen Betroffenen kam mir kürzlich auch mein bisher letztes und grauenvollstes abgespaltenes Trauma ins Bewusstsein!<span id="more-2705"></span></p>
<p>Nun stehe ich im Alter von fast 50 Jahren wieder am Anfang, um die an mir in meiner Kindheit verübten sexuellen Gewalttaten und Verbrechen zu verarbeiten, (oder beharren Sie weiterhin darauf, diese Gewalttaten bagatellisiert als „Vergehen“ im Gesetz zu verankern?)</p>
<p>Trotz meiner vor ca. 13 Jahren beendeten Therapie bekomme ich keinen Fuß mehr in die Türe des Arbeitsmarktes. Ich muss heute als qualifizierte Erzieherin und Werklehrerin von Leistungen des SGB II leben, vom Existenzminimum! Und das nicht aus eigenem Verschulden! Meine Seele blutet seit nun fast 50 Jahre!</p>
<p>&#8220;Verantwortung verjährt nicht!&#8221;</p>
<p>Bleiben die von Ihnen, sehr geehrte Fr. Schröder ausgesprochenen Worte leere Phrasen, oder wollen Sie mit den Verantwortlichen am Runden Tisch endlich die in unserem Lande bestehende Täterlobby durchbrechen?</p>
<p>Ich bin Eine von Vielen, die erst im Alter von 30, 40 Jahren aus ihrer Teilamnesie erwachte aufgrund von plötzlich eingetretenen körperlichen sowie seelischen Totalzusammenbruchs! Betroffene schweigen nicht aus Lust und Laune jahrelang, oder weil sie zu feige sind.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Schavan, Ihnen als Bundesministerin für Bildung und Forschung müssten folgende Forschungsergebnisse mittlerweile bekannt sein. Diese haben ergeben, je schwerer und bestialischer die sex. Misshandlungen sind, je früher sie beginnen und umso vertrauter der Täter ist, desto tiefer sitzt das Trauma.</p>
<p>Sie, sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger wollen die Verjährungsfrist auf 30 Jahre anheben. Übersetzt hieße das: Alle Opfer, die durch extreme Traumatisierungen aufgrund unvorstellbarer sexistischer Gewalt es innerhalb dieser Frist noch nicht „geschafft“ haben, ihre Teilamnesie zu lösen, trifft das Nachsehen.</p>
<p>Im Klartext bedeutet es: Je schwerer zukünftig Täter ihre Opfer traumatisieren, und je heftiger sie diese unter psychischen Druck setzen, desto mehr dürfen sich zukünftig diese Perverslinge in Sicherheit wiegen.</p>
<p>Ist das Ihr Ziel, das Sie in Deutschland zum Schutze unserer Kinder zukünftig erreichen wollen?<br />
Ist das die Übersetzung der magischen drei Worte: „Verantwortung verjährt nicht“?</p>
<p>Begeht ein deutscher Bürger einen bewaffneten Banküberfall und ist auf der Flucht, wird er zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Er muss dabei noch gar keinen getötet haben!</p>
<p>Traumatisierte Betroffene eines Banküberfalls bekommen automatische Hilfe zugesprochen. Sie müssen nicht erst verzweifelt suchen, wie sie mit ihrem Trauma zukünftig zurechtkommen. Betroffene von sex. Misshandlungen, die Jahre später erst an ihr Trauma stoßen, stehen völlig im Regen, sollen sich selbst in ihrem Schockzustand kümmern, wo sie Hilfe finden, müssen sich Amtsarztuntersuchungen unterziehen, haben keinen Anspruch auf Dienstausfallsleistungen, werden auf ein Abstellgleis gestellt, beziehen irgendwann eine kleine Rente, oder Harz IV -Leistungen, weil sie aufgrund ihres Zustandes nicht mehr in der Lage sind, einer Arbeit nachzugehen.</p>
<p>Opfer sex. Misshandlungen dürfen nach Ablauf der Verjährungsfrist im Zivilrecht ihr jahrelanges durch das Trauma ausgelöstes Schweigen nicht einmal den Namen des Täters erwähnen, da sie sonst durch ihren Seelenmörder wegen Verleumdung angeklagt werden dürfen. Welch ein Hohn!</p>
<p>Der Täter hat bis zu diesem Zeitpunkt in keinster Weise für seine Tat büßen müssen, weil sein Opfer stumm gemacht wurde durch die schwere Traumatisierung, und nun – wo es dann endlich die Sprache wiedergefunden hat, darf es dank eines täterfreundlichen Gesetzes nicht mehr reden. Glauben Sie wirklich, dass dies im Sinne der Bürger ist, der Eltern – die ihre Kinder in Liebe großziehen? Wir Deutschen stellen uns in der Öffentlichkeit gerne als familienfreundliches, soziales Land dar. Ist das familienfreundlich und sozial?</p>
<p>Sie rechnen nach wie vor damit, dass der Normalbürger über die Konsequenzen der Verjährungsfrist nicht im Bilde ist! Sie irren, inzwischen sind sich über 80% dieser Ungerechtigkeiten und deren fatalen Folgen bewusst!</p>
<p>Ein Kind darf in Deutschland ungehindert sexuell misshandelt werden, sei es von kirchlichem Würdenträger, von angeblichen „pädagogischen“ oder „ärztlichen“ Fachkräften, von eigenen Familienmitgliedern. Ihre Serientäter laufen heute unbeirrt dank der Verjährungsfrist im Zivilrecht durch die Lande und misshandeln munter und unbestraft weiter unsere Kinder, unsere nächste Generation Deutschlands. Ihnen fehlt bis heute der Mut, die katholische Kirche den gesetzlichen Regelungen auszusetzen. Es ist hinreichend bekannt, dass unzählige Akten in den jeweiligen Institutionen und Bistümer in den Archiven liegen. Jede Akte ein Zeugnis von unendlichem Leid. Sie schützen die Täter! Ich fordere Sie auf, eine Anzeigepflicht und die Aufhebung der Verjährungsfrist im Zivilrecht bei sexueller Gewalt gesetzlich zu verankern, damit hindern Sie Täter, sich weiterhin trotz Mitwisser an unsere Kinder zu vergreifen!</p>
<p>Es wäre Ihre Aufgabe, sehr geehrte Fr. Leutheusser-Schnarrenberger, als Bundesjustizministerin für die Einhaltung unserer Gesetze zu sorgen, sei es von Würdenträgern oder von jedem anderen Bürger des Landes. Sie haben das Recht, für all diese Einrichtungen eine Großrazzia einzuleiten. Warum zögern Sie so lange? Sind Sie der „Kirche“ etwas schuldig???</p>
<p>Wollen wir ein Land voller Täter und Opfer züchten? Eines Tages wird es keine „Unbetroffene“ mehr geben, wenn dem nicht endlich mutig und konsequent ein Schlussstrich gezogen wird mittels Gesetze, die unsere Kinder schützen und nicht die Täter!!!</p>
<p>Helmut Kohl ging in die Geschichte ein, weil er Realität werden ließ, worüber niemand je zu träumen gewagt hatte. Mutig und konsequent ging er zielstrebig seinem Ziel entgegen, unbeirrt davon, was Zweifler, Zögerer und Gegner von sich gaben. Er ließ die Mauern fallen, die Jahrzehnte lang ein Volk voneinander trennten.</p>
<p>Zeigen Sie, dass Sie auf der Seite der Wähler stehen, die in einer Umfrage mit über 80% für die Aufhebung der Verjährungsfrist im Zivilrecht abgestimmt haben!</p>
<p>Zeigen Sie, dass Sie im Sinne des Volkes handeln. Sie wurden als Vertreter des Volkes gewählt!</p>
<p>Enttäuschen Sie Ihre Wähler nicht! Jetzt können Sie beweisen, dass Sie das in Sie gesetzte Vertrauen nicht enttäuschen werden!</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, Sie wollen von Betroffenen hören, was Sie in ihrer Situation gebraucht hätten und auch heute noch benötigen! Wir Betroffene wollen nicht mehr von anderen vertreten werden. Wir wollen uns am Runden Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch selbst vertreten.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Schröder, als Mitarbeiterin von netzwerkB fordere ich Sie auf, mit uns in gleicher Augenhöhe zu diskutieren und nach akzeptablen Lösungen zu streben.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Sarah Mohn<br />
Mitarbeiterin von netzwerkB</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/05/03/offener-brief-an-runder-tisch-gegen-kindesmissbrauch-verantwortung-verjahrt-nicht/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/05/03/offener-brief-an-runder-tisch-gegen-kindesmissbrauch-verantwortung-verjahrt-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>33</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kindheitsforscherin Alice Miller – von den Medien ignoriert?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/28/kindheitsforscherin-alice-miller-%e2%80%93-von-den-medien-ignoriert/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/04/28/kindheitsforscherin-alice-miller-%e2%80%93-von-den-medien-ignoriert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2636</guid>
		<description><![CDATA[Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung vom 26.4.10 Mit Interesse habe ich den Artikel von Heribert Prantl gelesen; die vertretenen Thesen überzeugen nicht nur, sondern zeugen auch von einer ordentlichen Portion Empathie mit dem geschlagenen Kind. Ich frage mich nur, warum weder in diesem noch in irgendeinem anderen Artikel, der in den letzten Wochen im Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung vom 26.4.10</p>
<p>Mit Interesse habe ich den Artikel von Heribert Prantl gelesen; die vertretenen Thesen überzeugen nicht nur, sondern zeugen auch von einer ordentlichen Portion Empathie mit dem geschlagenen Kind. Ich frage mich nur, warum weder in diesem noch in irgendeinem anderen Artikel, der in den letzten Wochen im Zusammenhang mit Gewalt und Missbrauch an Kindern in den Medien erschienen ist, mit irgend einem Wort die umfangreichen und in zahlreichen Büchern dokumentierten Studien der Schweizer Psychotherapeutin und Kindheitsforscherin Alice Miller erwähnt werden.<br />
Wenn es irgend jemanden auf der Welt gibt, der sachkundig und höchst fundiert darüber Auskunft geben kann, welchen Schaden Gewalt in Kinderseelen anrichtet, dann ist das wohl Alice Miller mit ihren Büchern  Am Anfang war Erziehung  &#8211;  Das Drama des begabten Kindes  &#8211;  Du sollst nicht merken (um nur einige wenige zu nennen &#8230;).<br />
Aber seltsamerweise ignorieren alle Medien in scheinbar still schweigender Übereinstimmung konsequent diese einzigartige Fachfrau in Sachen gewaltfreie Erziehung.<br />
Könnte das daran liegen, dass Alice Miller immer wieder die eminent wichtige Rolle, die ELTERN im Leben ihrer Kinder spielen, untersucht? Bevor Kinder der Gewalt von Lehrern, Priestern, Jugendleitern zum Opfer fallen, haben sie viele Jahre ihres Lebens unter dem all umfassenden Einfluss ihrer Eltern verbracht. Die Eltern sind es, die das Fundament für das gesamte spätere Leben ihrer Kinder legen, denn sie sind die ersten und wichtigsten Bezugspersonen im Leben eines jeden Erdenbürgers.<br />
Hierüber hat Alice Miller mehrere Jahrzehnte ihres Lebens geforscht und ausführlich berichtet. Warum bedienen sich die Medien nicht an diesem überreichen Forschungsfundus?</p>
<p>Dies fragt<br />
Karin Gause<br />
Mendelssohnweg 8<br />
31319 Sehnde</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/04/28/kindheitsforscherin-alice-miller-%e2%80%93-von-den-medien-ignoriert/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/04/28/kindheitsforscherin-alice-miller-%e2%80%93-von-den-medien-ignoriert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An den &#8220;Runden Tisch&#8221; gehören Betroffene!</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/27/an-den-runden-tisch-gehoren-betroffene/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/04/27/an-den-runden-tisch-gehoren-betroffene/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2599</guid>
		<description><![CDATA[Verehrte Frau Ministerin Bergmann, gerade habe ich nach ewigen Recherchen ihre Mail-Anschrift erhalten. Es ist äußerst begrüßenswert, dass nach einer &#8220;mittleren Ewigkeit&#8221; nun tatsächlich eine zentrale, bundeseinheitliche Anlaufstelle für Betroffene existiert, die nicht in klerikaler Trägerschaft ist. Hoffentlich findet ihre Anschrift die notwendige bundesweite Verbreitung, die sie verdient. Obwohl ich als Betroffener des Jesuitenorden Aloisius-Kolleg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verehrte Frau Ministerin Bergmann,</p>
<p>gerade habe ich nach ewigen Recherchen ihre Mail-Anschrift erhalten.</p>
<p>Es ist äußerst begrüßenswert, dass nach einer &#8220;mittleren Ewigkeit&#8221; nun tatsächlich eine zentrale, bundeseinheitliche Anlaufstelle für Betroffene existiert, die nicht in klerikaler Trägerschaft ist.</p>
<p>Hoffentlich findet ihre Anschrift die notwendige bundesweite Verbreitung, die sie verdient.</p>
<p>Obwohl ich als Betroffener des Jesuitenorden Aloisius-Kolleg Bad Godesberg 1950-1953, nun endlich Gehör finden kann, finde ich es unerträglich, dass das Ausmaß des ganzen Skandals nach wie vor nicht mit offenen Zahlen und Daten veröffentlicht ist.</p>
<p>Was ehrlich öffentlich zu machen, noch am 18.5.2001 von Papst Benedikt XVI in seiner &#8220;Epistula de Delictis Gravioribus&#8221;  unter schärfster Strafe verboten wurde (Exkommunikation), wird heute de facto noch weiter unter den Teppich gekehrt. es gibt keinen einzigen Menschen, der wie dieser Papst, bei dem alle Fäden über Jahrzehnte zusammenliefen, so exakt die tausenden Fälle kennt. Er schweigt eisern weiter!</p>
<p>Wenn die Kirche wirklich aufklären wollte, dann bitte heraus mit den Daten!</p>
<p>An den &#8220;Runden Tisch&#8221; gehören Betroffene!</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Prof. Dr. Gernot Lucas<br />
(z.zt. menton fr.)</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/04/27/an-den-runden-tisch-gehoren-betroffene/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/04/27/an-den-runden-tisch-gehoren-betroffene/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an Frau Dr. Christine Bergmann &#8211; Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/04/27/offener-brief-an-frau-dr-christine-bergmann-ein-in-deutschland-einzigartiges-netzwerk/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/04/27/offener-brief-an-frau-dr-christine-bergmann-ein-in-deutschland-einzigartiges-netzwerk/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 06:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzwerkb.org/?p=2586</guid>
		<description><![CDATA[Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs 11018 Berlin E-Mail: kontakt@ubskm.bund.de Fax: 03018/555 4 1555 - Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk - Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann, in einem Interview am 17.04.2010 mit Herrn Martin Lutz bei Welt Online ist Ihre folgende Aussage zu lesen: „ Das Thema sexuelle Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch bewegt mich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs<br />
11018 Berlin<br />
E-Mail: kontakt@ubskm.bund.de<br />
Fax: 03018/555 4 1555</p>
<p>- Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk -</p>
<p>Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,</p>
<p>in einem Interview am 17.04.2010 mit Herrn Martin Lutz bei Welt Online ist Ihre folgende Aussage zu lesen: „ Das Thema sexuelle Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch bewegt mich schon lange.“</p>
<p>Sie wurden zur „unabhängigen Bundesbeauftragten zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmiss-brauchs“ ernannt. Ein „Runder Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch“ wurde eröffnet.</p>
<p>Als Betroffene von sexualisierter Gewalt möchte ich zur Begriffswahl „sexueller Missbrauch“ Stellung nehmen: <span id="more-2586"></span></p>
<p>Im Englischen wird von „sexual abuse“ gesprochen, wobei „abuse“ sowohl „Misshandlung“ als auch „Missbrauch“ bedeuten kann. Im Deutschen hingegen ist „sexueller Missbrauch“ eine ungeeignete Bezeichnung. Natürlich sind Kinder weder Gebrauchsgegenstände noch Verbrauchsgüter! Ein Kind dient nicht dem Gebrauch oder Verbrauch! Diese Begriffe werden in der Volkswirtschaft angewendet und treffen bei solchen Verbrechen keinerlei adäquate Aussagen, da diese Taten mit Gewalt, Machtausübung und Misshandlung einhergehen.</p>
<p>Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie sich für korrekte Begriffe wie „sexuelle Gewalt“ oder „sexuelle Misshandlung“ einsetzen und damit die Menschenwürde der Betroffenen, sowie der aktuellen und zukünftigen Opfer auch sprachlich gewahrt bleibt.</p>
<p>Gehen Sie bitte mit gutem Beispiel voran!</p>
<p>Die Hintergründe zu diesem Thema beleuchtet die Expertin Monika Gerstendörfer in ihrem Buch „Der verlorene Kampf um die Wörter“.</p>
<p>Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk von Betroffenen für Betroffene (NetzwerkB) diskutiert, recherchiert und erforscht wissenschaftliche Hintergründe, gesundheitliche und soziale Auswirkungen, Folgen sowie Reaktionen der Gesellschaft und Politik seit Jahren.</p>
<p>Wir sind die Experten für das Thema „sexuelle Misshandlung“, denn als Betroffene mussten wir am eigenen Leib erfahren, welche Hürden und Steine uns in den Weg gelegt wurden, als wir Hilfe benötigten! Wir tragen seit Jahrzehnten die an uns verübten Folgeschäden und wissen am besten, was deren Linderung dient und was nötig ist, um sexuelle Übergriffe einzudämmen bzw. zu verhindern.</p>
<p>Ich lade Sie in Ihrer Funktion als unabhängige Beauftragte ein, sich dafür einzusetzen, dass am „Runden Tisch“ nicht über die Opfer gesprochen wird, sondern mit ihnen. Wir Betroffene wollen uns selbst vertreten.</p>
<p>Die Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag und die zusammengefassten Arbeitsthesen füge ich Ihnen gerne als Link bei!</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/petition" target="_blank">http://netzwerkb.org/petition</a></p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2010/04/Arbeitsthesen-von-netzwerkB_10.4.10.pdf" target="_blank">http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2010/04/Arbeitsthesen-von-netzwerkB_10.4.10.pdf</a></p>
<p>Mehr über netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) finden Sie unter:</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org " target="_blank">http://netzwerkb.org </a></p>
<p>Mit freundlichem Gruß<br />
Sarah Mohn</p>

<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://netzwerkb.org/2010/04/27/offener-brief-an-frau-dr-christine-bergmann-ein-in-deutschland-einzigartiges-netzwerk/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=440&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=30&amp;locale=de_DE" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:440px; height:30px"></iframe>
<!-- using Like-Button-Plugin-For-Wordpress [v4.5.2] | by Stefan Natter (http://www.gb-world.net) -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzwerkb.org/2010/04/27/offener-brief-an-frau-dr-christine-bergmann-ein-in-deutschland-einzigartiges-netzwerk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>26</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic Page Served (once) in 0.968 seconds -->

