netzwerkB – Öffentlichkeitsarbeit


netzwerkB 14.05.2012


(Rede von Norbert Denef auf dem Bundesparteitag der SPD am 6. Dezember 2011)


(Hannelore Kraft kam unmittelbar nach der Rede zu Norbert Denef und vermittelte eindeutige Zustimmung für die Aufhebung der Verjährungsfristen – persönlich und sehr herzlich)

Das war ein langer Weg bis dahin – 17 Jahre hat er gedauert.

Die offizielle Gründungsversammlung von netzwerkB fand am 10. April 2010 statt. Ein Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt gab es jedoch bereits schon viele Jahre vorher. Der Weg in die Öffentlichkeit begann 1994:

Presse:

1994/03/29/Frankfurter Rundschau “Erfahrung beider Geschlechter

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Der WEISSE RING und die Verjährungsfristen – nachgefragt


netzwerkB 11.05.2012 (Offenen Brief als PDF herunter laden)

WEISSER RING e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Roswitha Müller-Piepenkötter
Weberstraße 16
55130 Mainz

Fax 06131 / 83 03-45

Offener Brief – Ihr Abstimmungsverhalten am „Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch“

Sehr geehrte Frau Müller-Piepenkötter,

Vielen Dank für ihre ausführliche und schnelle Antwort vom 10.05.2012, durch Ihre Geschäftsführerin Frau Gabriele Holthaus, auf unseren offenen Brief vom 04.05.2012.

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Das Berliner Lügentheater


netzwerkB 09.05.2012

Politik-Chaos belastet Betroffene

Nach dem Bekantwerden der “Missbrauchsfälle” im Canisius-Kolleg Berlin, am 28. Januar 2010 durch die Berliner Medien und der darauf folgenden Welle von Offenlegungen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder in einer Vielzahl von Einrichtungen, versuchten die meisten Verantwortlichen in Politik, Kirche und anderen Institutionen so zu tun, als hätten sie davon nichts gewusst.

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Der WEISSE RING und die Verjährungsfristen


netzwerkB 04.05.2012 (als PDF herunter laden)

WEISSER RING e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Roswitha Müller-Piepenkötter
Weberstraße 16
55130 Mainz

Fax 06131 / 83 03-45

Offener Brief – Ihr Abstimmungsverhalten am „Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch“

Sehr geehrte Frau Müller-Piepenkötter,

Am 21.02.2012 haben wir Ihren stellvertretenden Bundesvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Jürgen Witt gebeten, uns Informationen über das Abstimmungsverhalten des WEISSEN RING’s am “Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch” zukommen zu lassen.

Da wir keine Antwort erhielten, wendeten wir uns mit Schreiben vom 12.03.2012 an Sie, uns die nachfolgenden Fragen zu beantworten.

Ein Telefongespräch mit Ihrer Bundesgeschäftsführerin Frau Gabriele Holthaus führte leider auch nicht dazu, Antworten auf unsere Fragen zu erhalten.

Wir wenden uns deshalb mit diesem offenen Brief erneut an Sie, uns folgende Fragen zu beantworten:

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Gerechtigkeit und Freiheit – Über Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt


netzwerkB 02.05.2012

Norman Schultz hält Vortrag an der Uni Köln

Gerechtigkeit und Freiheit – Über Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt

Ort: Uni Köln, Albertus Magnus Platz, Hauptgebäude 4.016

Zeit: Donnerstag, 3. Mai 2012 um 19:30 Uhr

Norman Schultz aus dem Beirat von netzwerkB hält am 3. Mai 2012 einen Vortrag an der Universität Köln über die Frage der Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt. Zentrales Anliegen ist es, eines der Hauptargumente aus den Positionspapieren von netzwerkB weiterzuentwickeln.

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Verjährungsfristen im deutschen Zivilrecht verstoßen gegen Menschenrechte


netzwerkB Pressemitteilung 19.04.2012 (als PDF herunter laden)

Verjährungsfristen im deutschen Zivilrecht verstoßen gegen Menschenrechte

Betroffene von sexualisierter Gewalt beteiligen sich an einer Sammelklage gegen den deutschen Staat

Betroffene sexualisierter Gewalt stoßen häufig auf das Problem, dass sie ihre Ansprüche auf Entschädigungsleistungen und somit auf Anerkennung als Opfer von Gewalttaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung nicht durchsetzen können. Verursacht wird dies durch die im deutschen Zivilrecht derzeit sowie in der Vergangenheit geltenden Verjährungsfristen. Gegen diese Regelung wollen wir gemeinsam vorgehen, bitte unterstützen sie uns, indem sie sich beteiligen.

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10 Millionen Menschen sind betroffen – Beschwerde jetzt unterschreiben …


netzwerkB 06.04.2012

10 Millionen Menschen sind in Deutschland von sexualisierter Gewalt betroffen

Laut einer Studie sind 12,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, also mehr als 10 Millionen Menschen, von sexualisierter Gewalt betroffen.


(Der kleine Junge auf dem Foto ist einer von 10 Millionen)

Strassbourg – Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird die Beschwerde von Norbert Denef an den Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition ‘Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben’ durch den Deutschen Bundestag voraussichtlich binnen diesen Jahres prüfen. Das teilte der Europäische Gerichtshof in einem Schreiben vom 26. März 2012 mit.

Die meisten Betroffenen von sexualisierter Gewalt können viele Jahrzehnte nicht darüber sprechen, aus Angst, Scham und Schuldgefühlen.

Auch Norbert Denef hat geschwiegen. Erst nach 35 Jahren war er dazu in der Lage diesen Satz auszusprechen:

“Ich wurde sexuell missbraucht”

Für eine Anzeige war es zu spät. Weil alles verjährt sei, sagte man ihm.

“Verjährt? Alles verjährt? Und ich soll wieder schweigen? Der Gesetzgeber sagt, ich soll Ruhe geben und wieder schweigen?

Er möchte eine gerechte Aufarbeitung dieser Verbrechen.

Wir bitten Sie herzlich darum, die vielen Millionen Menschen die nicht darüber sprechen können zu unterstützen, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden – jetzt und nicht erst irgendwann später.

10 Millionen Menschen sind betroffen!

Geben Sie Ihnen eine Stimme!

Beschwerde jetzt unterschreiben …

Ihr netzwerkB Team

Bitte weiter twittern,
Bitte auf Facebook sharen und bei Twitter publik machen.

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Der Verlierer ist der moralische Gewinner



netzwerkB 02.04.2012

Politisches Dilemma

Der Verlierer ist der moralische Gewinner



(Foto netzwerkB – SPD Parteitag, 6. Dezember 2011, in Berlin)

netzwerkB trifft sich mit dem Bundestagsabgeordneten Gerold Reichenbach und stellt fest, dass Verlieren dennoch ein moralischer Erfolg sein kann  

Berlin/Scharbeutz – In der Politik sind eindeutige Beschlüsse eine Seltenheit. Im Kampf um das Gerechte geht es zu häufig darum, das Gesicht und damit die eigenen Positionen zu wahren. Daher ist es Aufgabe der Vereine mit Vehemenz für die Sache des Gerechten einzutreten, um fragwürdige Kompromisse immer wieder aufzuhellen und zu demaskieren. Auch aus diesen Gründen enthielt sich netzwerkB der Zusammenarbeit am Runden Tisch. Dort stimmten die Mitglieder einer bloßen Verlängerung der Verjährungsfristen zu und einigten sich so auf einen fragwürdigen Kompromiss.

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Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen


netzwerkB Positionspapier “Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen”

Stand: 30. März 2012 (als PDF herunter laden)


Argumente zur Aufhebung der Verjährungsfristen


Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

I.  Gründe für die Aufhebung der Verjährungsfristen

a)    Warum die Aufhebung der Verjährungsfristen etwas für die Betroffenen ändert, auch wenn nur wenige Betroffene die Taten beweisen können

b)    Warum die Aufhebung der Verjährungsfristen für das Sozialgefüge in der Bundesrepublik positive Auswirkungen hat

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Der Beschwerdeführer erinnert


07.03.2012

Rechtsanwalt Dr. Ingo-Jens Tegebauer, LL.M.
Fleischstraße 14  ∙  54290 Trier

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
Europarat
F-67075 Strassbourg Cedex

Beschwerde Nr. 12805/09
Denef ./. Deutschland

Der Beschwerdeführer erinnert an seine Beschwerde vom 24.02.2009, die seit drei Jahren anhängig ist.

Er bittet darum, seine Rede auf dem Ordentlichen Parteitag der SPD, am 6. Dezember 2011 in Berlin, zur Kenntnis zu nehmen:

http://www.youtube.com/watch?v=j3sUibSUnu0

Unter Berücksichtigung der „Priority Policy“ des Gerichtshofs wird gebeten, dem Beschwerdeverfahren Fortgang zu geben. Die Beschwerde rügt eine Verletzung des Art. 3 der Konvention, so dass ihr entsprechender Vorrang einzuräumen ist.

Dr. Ingo-Jens Tegebauer, LL.M.
Rechtsanwalt

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Die Frage der Verjährungsfristen


netzwerkB 03.03.2012

SPD und netzwerkB treffen sich zur Frage der Verjährungsfristen  

Aus Scharbeutz berichtet netzwerkB 

Am 29.02.2012 hat sich netzwerkB mit Ralf Stegner (Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion) und mit Sandra Redmann (Abgeordnete der SPD im Landtag Schleswig-Holstein) getroffen. Besonders erfreulich war, dass Herr Stegner sich unmissverständlich für eine Aufhebung der Verjährungsfristen aussprach, „so dass die Täter nicht mehr davon kommen können und dass jeder der davon Kenntnis hat anzeigen muss.“ Die Zusammenarbeit könnte sich daher als fruchtbar erweisen.

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Selbsternannte Opfervertreter


netzwerkB Positionspapier “Selbsternannte Opfervertreter” Stand 24.02.2012 (als PDF herunter laden)

Position netzwerkB’s zur Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter e.V. (http://www.die-bundesinitiative.de/)

Zur Koordination der über 500 Opfervereine gründete sich am 20. August 2011 die Bundesinitiative für Betroffene (BI) und wurde am 2. Dezember 2011 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Scharlottenburg eingetragen unter: 95 VR 31053 B. Anspruch war es, den aufwändigen Dialog zwischen den Betroffenen zu koordinieren und eine einheitliche Position der verschiedenen Betroffenenverbände für den Runden Tisch zu erfassen. Es dürfte klar sein, dass sich allein aus diesem Anspruch noch kein Alleinvertretungsanspruch der BI für die Betroffenen ergab. Ein halbes Jahr nach Gründung der BI steht die Einlösung des Anspruchs dieser Initiative mehr als in Frage. Gerade fünf Vereine sind noch Mitglied. Dennoch gilt die Initiative der Regierung als repräsentative Stimme der Betroffenen und wird nun mit mehr als 27.000 Euro finanziert.

Fragwürdige Entscheidungen der Bundesinitiative

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Ulmer Wissenschaftler und die katholische Kirche


netzwerkB Pressemitteilung: Ulmer Wissenschaftler und die katholische Kirche (in der Anlage als PDF)

Die Täterorganisation katholische Kirche beruft einen internationalen Kongress in Rom ein, um die Risiken ihrer Verbrechen erkennen zu lernen – Ulmer Wissenschaftler beteiligen sich mit einem E-Learning-Konzept.

Der Vatikan ist nach wie vor nicht bereit, seine geheimen Akten über die Verbrechen sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche zu öffnen.

Indem sich der Vatikan gegen die Aufhebung der Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt ausspricht, verhindert er die Aufarbeitung seiner Verbrechen.

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Jour Fixe mit Betroffeneninitiativen – Verjährungsfristen machen Staat zum Mittäter


netzwerkB Pressemitteilung 25.01.2012 (als PDF herunter laden)

netzwerkB fordert die Bundesregierung auf, den Verrat der Betroffenen von sexualisierter Gewalt nicht weiter fortzusetzen.

Herr Rörig, als ehemaliger Unterabteilungsleiter in der Abteilung Kinder und Jugend und neuer Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, ist von der Bundesregierung dazu beauftragt, den Verrat der Betroffenen durch den Runden Tisch zu verwalten.

Einen der schwerwiegenden Gründe, warum die Beteiligung sich für netzwerkB als schwierig gestaltet, stellt die Handhabe der Verjährungsfristen dar. Auch wenn hier eine Verlängerung durch den Runden Tisch erwirkt worden ist, halten wir das Ergebnis insgesamt für verfehlt, da viele Betroffene immer noch nicht klagen können und mit ihrem Leid allein gelassen werden. Betroffene fühlen sich durch die Bundesregierung verraten.

netzwerkB fordert alle Politiker auf, den Täterschutz zu beenden und sich dem einstimmigem Votum der Delegierten des Bundesparteitages der SPD, vom 6. Dezember 2011, anzuschließen, die Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt aufzuheben, s. unter:
http://netzwerkb.org/2011/12/06/antrag-zur-aufhebung-der-verjahrungsfristen-einstimmig-angenommen/

In der Hoffnung, dass Herr Rörig wider Erwarten sich mit uns verbünden will und ebenfalls die Aufhebung der Verjährungsfristen fordert, haben wir ihn zu einem Treffen eingeladen.

Nachfolgend entnehmen Sie bitte diesbezüglich unsere Aktivitäten:

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Missbrauchsopfer werden belehrt


netzwerkB 18.01.2012

Offener Brief – Missbrauchsopfer werden belehrt

Die Forschung verkündet sexueller Missbrauch geht zurück und die Politik lässt sich feiern. Betroffenenverbände üben scharfe Kritik und werden mit Schulbuchplagiaten abgespeist.

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Pressemitteilung: netzwerkB fordert Rücktritt von Bischof Ackermann


Pressemitteilung: netzwerkB fordert Rücktritt von Bischof Ackermann

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Pressemitteilung: Rörig gegen Aufhebung der Verjährungsfristen


netzwerkB 13. Dezember 2011

Pressemitteilung: Rörig gegen Aufhebung der Verjährungsfristen

Der Nachfolger der Missbrauchsbeauftragten Christine Bergmann, Ministerialdirigent im Bundesfamilienministerium Johannes-Wilhelm Rörig, spricht sich ebenfalls wie seine Vorgängerin dafür aus, dass die Verjährungsfristen sexualisierter Gewalt nicht aufgehoben werden sollen.

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Pressemitteilung: netzwerkB unterstützt Antrag


netzwerkB Pressemitteilung, 02.12.2011:

Als Verein für Betroffene sexualisierter Gewalt waren wir sehr erfreut, dass es in der SPD vermehrt Stimmen gibt, die sich für die Aufhebung der Verjährungsfristen einsetzen. Vor allem dass diese Frage auf dem Parteitag eine Rolle spielt, hat uns positiv überrascht. Folgender Antrag wurde eingebracht:

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Pressemitteilung: netzwerkB Pressestatement Runder Tisch


netzwerkB Pressemitteilung:

der Runde Tisch “Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich” wird am Mittwoch, 30. November 2011 im Bundesministerium der Justiz mit der letzten Plenums-Sitzung abgeschlossen.

netzwerkB steht am Mittwoch, 30. November 2011, ab 13:00 Uhr, für Pressestatement zur Verfügung, gegenüber dem Besucherzentrum des Bundesministeriums der Justiz, Zugang Jerusalemer Straße 27, 10117 Berlin.

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Pressemitteilung: Betroffene sexualisierter Gewalt wollen deutschen Staat verklagen


netzwerkB Pressemitteilung 24.11.2011

Betroffene sexualisierter Gewalt wollen deutschen Staat verklagen

Dazu erklärt Norbert Denef, Vorsitzender von netzwerkB:

„Unsere Regierung ist nicht bereit, ihre politische Fürsorgepflicht gegenüber den Opfern sexualisierter Gewalt zu erfüllen. Der Runde Tisch hat das entscheidende Aufarbeitungs-Problem nicht angepackt: die dringend notwendige Aufhebung der Verjährungsfristen. Deshalb halte ich ihn für gescheitert, und so geht es vielen Opfern. Am 30. November wird das Gremium zum letzten Mal tagen, die abschließenden Vorschläge aller Parteien liegen auf dem Tisch, aber keine unterstützt uns Betroffene bei unserem wichtigsten Anliegen. Wohin sollen wir uns wenden, wenn wir uns von der Politik verraten fühlen?“

Eine ausführlichere Stellungnahme von Norbert Denef in DIE ZEIT am 24.11.2011:
http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/11/GZ-Zeit_2011_48_0078.pdf

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Pressemitteilung: netzwerkB kritisiert Präventionsprojekt „Dunkelfeld“


Pressemitteilung: netzwerkB kritisiert Präventionsprojekt „Dunkelfeld“ (als PDF herunter laden)

Das bereits in mehreren Städten laufende Präventionsprojekt „Dunkelfeld“ für „pädophile“ Männer soll nun auch in der Hansestadt Hamburg gestartet werden. Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen, dass alles versucht wird, um sexualisierte Gewalt gegen Kinder zu verhindern. Allerdings stellen wir in Frage, dass ein Projekt wie „Dunkelfeld“ dies in dem Maße leisten kann, wie es dringend erforderlich wäre.

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Menschen bei Maischberger – Sexparadies für Pädokriminelle


netzwerkB Pressemitteilung: Menschen bei Maischberger – Sexparadies für Pädokriminelle (als PDF herunterladen)

Frau Maischberger stellte in ihrer Sendung vom 12. Oktober 2011, “Gefährliche Liebschaft oder wahre Liebe?”, den Fall einer sexuellen Beziehung einer erwachsenen Frau zu einem minderjährigen Jungen aus Österreich dar.

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netzwerkB Pressemitteilung: “finanzielle Hilfe”


netzwerkB Pressemitteilung: “finanzielle Hilfe”

Die Arbeitsgruppe “Justiz” des “Runden Tisches zur Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs” stellte auf seiner Sitzung vom 4. Oktober 2011 den Betroffenen sexualisierter Gewalt “finanzielle Hilfe” von “grundsätzlich maximal 10.000 Euro”, unter anderem für Therapien, in Aussicht. So berichtete die ZEIT am gleichen Tage. Die Bedingung sei, dass “nicht bereits andere Stellen wie beispielsweise Krankenkassen oder die Täter selbst für Leistungen aufkommen”.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-10/missbrauch-opfer-entschaedigung

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netzwerkB fordert: Die Verjährungsfristen müssen aufgehoben werden!


Pressemitteilung (als PDF herunter laden)

netzwerkB-Demo, 22. September 2011, 15:30 Uhr in Berlin, Pariser Platz

Sexualisierte Gewalt ist ein verschwiegenes Massenverbrechen, das sich in allen Teilen der Gesellschaft ereignet. Seit 2010 berichten die Medien über die Spitze des Eisberges. Es kommt jedoch in der Regel weder zu strafrechtlichen Konsequenzen, noch wird den Opfern wirklich geholfen. Die strafrechtlichen und zivilrechtlichen Verjährungsfristen beschneiden ihre Rechte. Ebenso wird den Opfern in Deutschland kein angemessener Ausgleich für die erlittenen Schäden zuerkannt. Der Bundestag bekräftigt bis heute diese Rechtspraxis. Das ist Täterschutz.

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Pressemitteilung: Eine menschenwürdige Entschädigung und eine Abschaffung der Verjährungsfristen wäre ein wirksamer Beitrag zur Prävention


netzwerkB Pressemitteilung: Eine menschenwürdige Entschädigung und eine Abschaffung der Verjährungsfristen wäre ein wirksamer Beitrag zur Prävention (als PDF herunter laden)

70 Betroffene von sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt an der Klosterschule Ettal erhalten auf Beschluss von Kreisen aus der Organisation, die die Täter beschäftigte, durchschnittlich 10.000 Euro.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,784784,00.html

Die Therapiekosten und die Anwaltskosten der Opfer sollen darin mitenthalten sein. Hier bekommen also Dritte mehr als die Opfer selbst.

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Pressemitteilung und Aufruf zur netzwerkB-Demonstration am 22. September 2011 in Berlin


Pressemitteilung und Aufruf zur netzwerkB-Demonstration am 22. September 2011 in Berlin (als PDF herunter laden)

netzwerkB lädt zur genehmigten Demonstration am 22. September 2011 um 15:30 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Sichtweite des Deutschen Reichstages ein.

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netzwerkB Pressemitteilung – Forderung einer angemessenen Beteiligung


netzwerkB Pressemitteilung – Forderung einer angemessenen Beteiligung (als PDF herunter laden)

netzwerkB verlangt weiterhin einen eigenen Sitz am Runden Tisch und weiteren Gremien mit vollen Rechten (Rederecht, Antragsrecht und Stimmrecht) bei der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in unserer Gesellschaft.

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Was ist da los Frau Bergmann?


netzwerkB 18.08.2011

Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,

immer mehr solcher Antwortschreiben mit Ihrer Unterschrift (als PDF herunter laden) landen bei uns auf dem Schreibtisch und die Betroffenen, die solche Schreiben von Ihnen erhalten, wissen nicht mehr weiter. Sie schreiben uns dann solche Zeilen, s. unten.

Was ist da los Frau Bergmann?

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Pressemitteilung – Offener Brief: “Vom Gedächtnis schwer getäuscht”


Pressemitteilung netzwerkB (als PDF herunter laden)

Offener Brief: “Vom Gedächtnis schwer getäuscht”

von Lilly Maier

An

stern.de GmbH
Chefredakteur Frank Thomsen
20444 Hamburg

Bezug: Sylvie-Sophie Schindler: „Vom Gedächtnis schwer getäuscht“, 01.08.11

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Pressemitteilung: Verjährung sollte komplett aufgehoben werden


Pressemitteilung:

Verjährung sollte komplett aufgehoben werden – netzwerkB & SNAP vor Hamburger Justizbehörde

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netzwerkB Pressemitteilung: Die Vision einer gewaltfreien Gesellschaft muss endlich umgesetzt werden


Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen und in der Familie: es darf nicht länger weggesehen werden.

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netzwerkB Pressemitteilung: Katholische Kirche öffnet Personalakten


Pressemitteilung von netzwerkB am 10.07.2011

Nach einer Veröffentlichung in SPIEGEL online vom 9. Juli 2011 [http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,773423,00.html] beschloß die Deutsche Bischofskonferenz der römisch-katholischen Kirche am 20. Juni 2011, dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) Zugriff auf sämtliche Personalakten der vergangenen zehn Jahre zu gewähren. Die Untersuchung sei in Europa beispiellos.

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netzwerkB fordert die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt gegen Kinder


Pressemitteilung: netzwerkB fordert die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexueller Gewalt gegen Kinder

Wir beziehen uns auf den heutigen Artikel in der taz vom 8.07.2011, s. unter:
http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/gegen-die-zeit

Jede Verjährungsfrist bei sexueller Gewalt gegen Kinder ignoriert die tatsächlichen gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen es Betroffenen in der Mehrheit der Fälle nicht möglich ist, sich Hilfe zu holen und die Taten rechtzeitig zur Anzeige zu bringen.

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Pressemitteilung: netzwerkB fordert die Ablösung von Bischof Zollitsch


Pressemitteilung: netzwerkB fordert die Ablösung von Bischof Zollitsch

Wir beziehen uns auf den Artikel in ZEIT ONLINE vom 7.06.2011, s. unter:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-06/kirche-missbrauchsopfer-datenschutz/seite-1

netzwerkB bezweifelt, dass eine gründliche Abkehr und Aufklärung unter einer Führung möglich ist, die schon seit den siebziger Jahren für Personalpolitik und auch Verdrängungsstrategien über den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen verantwortlich war. netzwerkB fordert die Absetzung von Zollitsch als Bischof des Erzbistums Freiburg.[1]

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Pressemitteilung netzwerkB: Die Verjährungsfristen müssen rückwirkend aufgehoben werden!


Pressemitteilung netzwerkB: Die Verjährungsfristen müssen rückwirkend aufgehoben werden! (als PDF herunter laden)

Nach dem der Abschlussbericht der “Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs Frau Dr. Christine Bergmann” nun vorliegt, tagt der “Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich” am 06.06.2011 in Berlin.

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Pressemitteilung: Betroffene zum Abschlussbericht von Frau Dr. Christine Bergmann


Pressemitteilung: Betroffene zum Abschlussbericht von Frau Dr. Christine Bergmann, der Öffentlichkeit vorgestellt am 24. Mai 2011 – Stellungnahme SNAP und netzwerkB

Betreff:
1. Beteiligung der Opfer sexualisierter Gewalt
2. Fristen
3. Höhe der Entschädigungen
4. Finanzierungsmodell

Wir begrüßen es, dass die Bundesregierung zusammen mit Trägern der Kinder- und Jugendarbeit, darunter insbesondere die Kirchen, seit April 2010 einen Runden Tisch durchführt, um sich mit der Problematik sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen und deren Folgen zu befassen.

Leider erkennen wir in den Vorschlägen von Frau Dr. Bergmann keine Fortschritte.

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Eine unendliche Geschichte


journalist.de 17.05.2011

BERLINER MORGENPOST

Am Berliner Canisius-Kolleg nahm einer der größten Skandale des vergangenen Jahres seinen Anfang: der systematische sexuelle Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche. Die Berliner Morgenpost machte die Vorfälle öffentlich. Das Reporterteam berichtet noch heute über Opfer und Folgen – und erhält am kommenden Mittwoch, den 18. Mai, den Wächterpreis der Tagespresse. Die Geschichte einer Recherche.

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netzwerkB für Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert


Pressemitteilung: netzwerkB für Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert  (als PDF herunter laden)

netzwerkB dankt allen Unterstützern und freiwilligen Mitarbeitern.

Scharbeutz, Freitag, 13.05.2011, netzwerkB ist für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Dies wurde netzwerkB durch ein Schreiben des „Projektbüros Deutscher Engagementpreis“ in Berlin mitgeteilt.

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Seligsprechung von Johannes Paul II


Pressemitteilung (als PDF herunterladen)

Betroffene zur Seligsprechung von Johannes Paul II

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Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Missbrauchsberichtes Aloisiuskolleg Bonn


Bitte um Weiterleitung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit für die beigefügte Einladung zu einer Pressekonferenz der Interessensgemeinschaft der Opfer sexueller Übergriffe am Bonner Aloisiuskolleg, die direkt im Anschluss an die am 15. Februar 2011 in Bonn von dem Jesuitenorden durchgeführte Pressekonferenz statt findet.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Repschläger
Sprecher des Eckigen Tisch Bonn
phone: 0170-4193019

Einladung als PDF herunter laden…