„Da muss noch mal kräftig rangegangen werden“


Pressemitteilung (als PDF herunter laden)

In einem Interview mit MDR INFO am 29.12.2010 sagte die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Christine Bergmann, „Sexueller Missbrauch ist kein Thema der Vergangenheit“. Dem stimmt netzwerkB ausdrücklich zu! Sexueller Missbrauch ist ein Thema der Gegenwart und muss sich jetzt mit der Vergangenheit – den Versäumnissen, den Taten und Opfern der Vergangenheit – ebenso befassen wie mit der aktuellen Situation vieler Kinder, denen gerade jetzt, während in Berlin seit Monaten nur angekündigt wird, immer noch sexuelle Gewalt angetan wird. Und es muss ein Thema der Zukunft bleiben, weil die jahrelange Erfahrung von uns Betroffenen-ExpertInnen zeigt, dass der Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder eine komplette Neuausrichtung der Gesellschaft erfordert.

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netzwerkB braucht Ihre Hilfe!


Liebe Freunde, Mitglieder und Unterstützer!

Hinter uns liegt ein Jahr, das wir alle nicht vergessen werden. Noch nie wurde vorher in Europa soviel über sexualisierte Gewalt gesprochen und berichtet.

Im April 2010 ist netzwerkB als das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt entstanden. Die Formalitäten zur Vereinsgründung sind erfolgreich abgeschlossen. Der Verein hat eine dreistellige Mitgliederzahl. Wir können auf eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen zurückblicken.

Es gab ein erfolgreiches Echo in der Presse:
http://netzwerkb.org/category/offentlichkeitsarbeit/presse

so wie im TV:
http://netzwerkb.org/category/offentlichkeitsarbeit/tv

Etwas ist für uns ganz wichtig: Die Vernetzung.
Gesellschaftliche Gegenströmungen profitieren davon, dass unterschiedliche Betroffenengruppen vereinzelt agieren. Das will netzwerkB ändern, in Deutschland, Europa und weltweit.

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Betroffene von sexualisierter Gewalt erklären sich solidarisch mit den Heimkindern


Pressemitteilung 12. Dezember 2010 (als PDF herunter laden English, German)

„Runder Tisch Heimerziehung“ traumatisierte betroffenen Heimkinder weiter Betroffene von sexualisierter Gewalt erklären sich solidarisch mit den Heimkindern.

Statement vom Eckigen Tisch, netzwerkB, SNAP Europa zu den Berichten über den Abschlussbericht und die Entschädigungen für die Heimkinder der 50er und 60er Jahre:

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Ihr Runder Tisch ohne Betroffene ist ein Irrweg!


Pressemitteilung (als PDF herunter laden)

Seit über einem halben Jahr tagt der „Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“. Doch bis heute schließt er die Betroffenen von sexualisierter Gewalt aus.

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Fegert nennt Missbrauchsopfer „Lügner“


Pressemitteilung (als PDF herunter laden)

Fegert nennt Missbrauchsopfer „Lügner“

Der wissenschaftliche Berater der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs und Ärztliche Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm, Prof. Jörg Fegert, nannte in einem Interview sexuell Missbrauchte als Beispiele für krankhaftes Lügen.

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Papst & Kardinäle besprechen Missbrauch in Rom – Missbrauchs-Opfer fordern Taten – netzwerkB & SNAP


Pressemitteilung

Berlin/ Brüssel/ London) Zur Ankündigung des Treffens von Papst Benedikt XVI. mit seinen Kardinälen am 19. November 2010 zu den Fällen sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche erklären Missbrauchs-Opfer aus verschiedenen Ländern:

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Geheimes Treffen mit Opfern


Pressemitteilung (in der Anlage als PDF)

das Büro der “Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs” Dr. Christine Bergmann bereitet für nächste Woche die Anhörung von acht vorab ausgewählten Opfern durch den Runden Tisch vor.

Die drei Bundesministerinnen Dr. Kristina Schröder, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Prof. Dr. Annette Schavan werden teilnehmen. Die Öffentlichkeit und Presse ist ausgeschlossen. Der Tagungsort wird geheim gehalten – mit Rücksicht auf die Opfer, wie es heißt.

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Das heilt keine Zeit


netzwerkB 30.10.2010

Eine redaktionelle Verschiebemasse – wie mit Missbrauchsopfer umgegangen wird
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25. Juni 2010

Sehr geehrter  Herr Denef,
Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unserer  Sendung “Menschen 2010″, dem großen ZDF-Jahresrückblick, einladen zu dürfen.

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Die armen Bettel Milliardäre


Hätten Eltern gewusst, welches Unheil und Leid, das viele Kinder erleben mussten, sie mit ihren Spenden an den Jesuiten Orden förderten, sie hätten dem Orden nie auch nur einen Cent, geschweige denn ihre Kinder anvertraut.

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Wir lehnen dies als absolut unzureichend ab


Pressemitteilung (in der Anlage als PDF herunter laden)

Schon im Vorfeld zur dritten Tagung des “Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich”, am 1.12.2010, fällt auf, dass wiederum die Organisationen, die Betroffene sexueller Gewalt vertreten, fehlen. Deren Abwesenheit ist somit kein Fehler mehr, sondern Intention.

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Da war doch noch etwas in Bezug auf Wim Wenders


Da war doch noch etwas in Bezug auf Wim Wenders, der große Wim Wenders, der so uneigennützig die Filmchen für die Kampagne für Frau Bergmann gedreht bzw. dafür seinen Namen hergegeben hat. Der Wim Wenders war doch einer derjenigen,

die lauthals Polanskis Freilassung forderten

Ist das nicht ein Hammer, dass ausgerechnet der sich jetzt als großer filmischer Aufklärer und Gönner auf das Podium heben lässt, der, der wohl gar nichts begriffen hat und die Freilassung des Kinderschänders Polanski forderte, ist das nicht absurd?

Hoffnungsvoll

Norbert Denef


Ihr Runder Tisch ohne Betroffene ist ein Irrweg!


Pressemitteilung (als PDF herunter laden)

netzwerkB sieht den dringenden Bedarf einer Nachbesserung hinsichtlich der Zusammensetzung der Teilnehmer für die weiteren Sitzungen des von der Bundesregierung veranstalteten Runden Tisches “Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich”.

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Bergmann-Kampagne – warum gerade jetzt?


Ein Kommentar von netzwerkB zur Bergmann-Kampagne

Von Amos Ruth

Frau Bergmann hat eine Kampagne vorgestellt, mit der bisher schweigende Opfer von Gewalt und Missbrauch zum Reden über den Missbrauch aufgefordert werden. Die Kampagne wird in den Pressemitteilungen mit vielen Argumenten und Zielen – deren Qualität hier nicht zu untersuchen ist – beworben. Auf eine Frage findet sich jedoch keine Antwort: Warum gerade jetzt?

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Eine demütigende Vorstellung


Pressemitteilung (als PDF herunter laden)

5.000 Euro sollen nach Vorstellung des Jesuitenprovinzials Kiechle die Opfer von Missbrauch durch Kleriker entschädigen. Eine Herleitung dieses Betrages gibt er so wenig wie eine Einordnung in die Sprachregelung der Oberen der Institution Kirche zum Missbrauchsgeschehen. Die Widersprüchlichkeit der Sprachregelung verbietet sie.

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Die Pfarrei St. Answer Ratzeburg / Mölln unterstützt netzwerkB


Pressemitteilung (als PDF herunter laden)

netzwerkB e.V. kämpft bundesweit für die Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt. “Kindesmissbrauch und Mord sollten symbolisch gleichgestellt werden, weil den Opfern tiefgreifende physische und psychische Schäden zugefügt werden, die diese ihr Leben lang schwerstens belasten,” so Norbert Denef, Sprecher des netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt).
Die Pfarrei St. Answer Ratzeburg / Mölln unterstützt netzwerkB mit einer Spende von 500,- Euro.

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Ihr Runder Tisch ohne Opfer


Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Frau Dr. Kristina Schröder
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 18555 4400

Bundesministerin der Justiz
Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 227 76402

Bundesministerin für Bildung und Forschung
Frau Prof. Dr. Anette Schavan
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 227 76794

Ihr Runder Tisch ohne Opfer

Sehr geehrte Frau Dr. Kristina Schröder,
sehr geehrte Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,
sehr geehrte Frau Prof. Dr. Annette Schavan,

Sie wurden von der Bundesregierung beauftragt, den “Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich” einzuberufen.

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Unterstützung im Kampf für die Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt


Pressemitteilung

Unterstützung im Kampf für die Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt

Eutin, im Juli 2010

Norbert Denef redet offen über ein Tabu: In den Jahren 1959 bis 1967 wurde der heute 61-Jährige Opfer sexualisierter Gewalt. 35 Jahre später bricht er sein Schweigen, erst nach zahlreichen Therapien fand er die Kraft, über das Verbrechen zu sprechen. Jetzt kämpft er mit dem „netzwerkB.org“ für die Rechte von Opfern sexualisierter Gewalt.

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Zur Entscheidungsverkündung im Würzburger Missbrauchsprozess am 6.07.2010


Pressemitteilung: Zur Entscheidungsverkündung im Würzburger Missbrauchsprozess am 6.07.2010

Die heute 49-jährige Frau Cornelia W. verlangt von der Diözese Würzburg Schadensersatz in Höhe von 250.000 Euro, weil sie als Kind im katholischen Marienheim in Würzburg über mehrere Jahre hinweg von einem katholischen Priester sexuell missbraucht und vergewaltigt wurde und von einer Nonne des Franziskanerordens Maria Stern brutal geschlagen wurde.

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Pressemitteilung: Betroffene von sexualisierter Gewalt am “Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch” von der Beteiligung ausgeschlossen


Das Problem, dass Betroffene von sexualisierter Gewalt am “Runden Tisch sexueller Kindesmissbrauch” von der Beteiligung ausgeschlossen sind, ist nach wie vor ungelöst (s. Protokoll erste Sitzung am 23. April 2010: http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/downloads/100423_RTKM_Protokoll.pdf).

NetzwerkB ist im Gespräch mit drei Ministerien, diesen Missstand abzuhelfen. Zur ausführlichen Information stellen wir unser Schreiben vom 9. Juni 2010 an die Bundesjustizministerin der Öffentlichkeit zur Verfügung, s. Anlage.

Freundliche Grüße

Norbert Denef


Pressemitteilung: Täter werden kostenfrei in Regensburg therapiert – Missbrauchs-Opfer stehen im Regen: Betroffene von sexualisierter Gewalt klagen an


Statement von SNAP, dem internationalen Netzwerk der Überlebenden von Missbrauch durch Priester (www.snapnetwork.org) und netzwerkB, dem Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt zu den Berichten über eine neues kostenfreies Angebot zur Therapie von pädophilen Tätern:

„Wie viel Geld hat die bayerische Staatsregierung in den letzten Jahren für die für ihr Leben gezeichneten und geschädigten Überlebenden sexualisierter Gewalt ausgegeben?“, fragt SNAP.

„In was für einem Staat und Gesellschaft leben wir, die mehr Geld für Täter ausgibt und zwielichtige Programme betreibt, während die Opfer auf sich alleine gestellt sind?“

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Anzeigepflicht für Dritte bei Seelenmord


§ 138 Nichtanzeige geplanter Straftaten

(1) Wer von dem Vorhaben oder der Ausführung

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Offener Brief an Runder Tisch gegen Kindesmissbrauch – “Verantwortung verjährt nicht”


Sehr geehrte Frau Schröder, sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger,  sehr geehrte Frau Prof. Dr. Schavan, sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,

ich bin weder ein kirchliches Opfer, noch ein institutionelles! Ich wuchs in einem Heim auf und wurde von Kleinkindalter an von meiner eigenen Mutter an den Wochenenden jahrelang verkauft an sadistische Täter, die mich bestialisch sexistisch misshandelten.

Durch die schockierenden unzählig nun endlich an die Öffentlichkeit geratenen sexuellen Missbräuche dank der mutigen Betroffenen kam mir kürzlich auch mein bisher letztes und grauenvollstes abgespaltenes Trauma ins Bewusstsein!

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Offener Brief an Frau Dr. Christine Bergmann – Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk


Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
11018 Berlin
E-Mail: kontakt@ubskm.bund.de
Fax: 03018/555 4 1555

- Ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk -

Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,

in einem Interview am 17.04.2010 mit Herrn Martin Lutz bei Welt Online ist Ihre folgende Aussage zu lesen: „ Das Thema sexuelle Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch bewegt mich schon lange.“

Sie wurden zur „unabhängigen Bundesbeauftragten zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmiss-brauchs“ ernannt. Ein „Runder Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch“ wurde eröffnet.

Als Betroffene von sexualisierter Gewalt möchte ich zur Begriffswahl „sexueller Missbrauch“ Stellung nehmen:

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Was sagen die Opfer zum Runden Tisch? Täter dabei, Betroffene ausgegrenzt


DAtum: 23. April 2010

PRESSEINFORMATION

Berlin, den 23. April 2010

Zur konstituierende Sitzung des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch erklärt Miguel Abrantes Ostrowski, ein Sprecher von SNAP-Deutschland:
≥Der Runde Tisch ist eine total verwässerte Veranstaltung. Er greift niemanden an, noch hilft er irgendjemand.„

≥Geschickte und mächtige Vertreter der katholischen Kirche haben dafür gesorgt, dass andere Gruppen einbezogen werden, obwohl diese nicht sexuelle Gewalt und Verbrechen gegen Kinder verschwiegen, vertuscht und verheimlicht haben.„

≥Welche Kompetenz sitzt am Runden Tisch? Der Heimkinderbund, der Weiße Ring, Anwälte, der Kinderschutzbund, Psychologen, das Olympische Komitee … alles Verbände die sich sehr wichtig nehmen! Dazu kommen 17 Bundes-, Landesminister und MdBs, so dass man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass es sich um einen unendliche tagenden Debattenklub handelt, der dafür sorgt, dass alles im Sande verläuft. Diese Leute werden keine Universallösung für jegliche Form von sexuell motivierten gewaltsamen Übergriffen und Verbrechen finden, sondern einfach nur reden, reden, reden …„

≥Tatsache ist jedoch, dass kein/e Vertreter/in der Opfer am Tisch sitzt, obwohl gerade das Bewusstsein für die Perspektive und das Leid der Opfer gestärkt werden muss!„

≥Doch es sitzen gleich drei Vertreter der katholischen Bischöfe und Orden am Runden Tisch, darunter der Chef-Lobbyist der deutschen Bischöfe und der Chef der deutschen Jesuitenordens.„

≥Die Regierung sollte die Vertuschungen der katholischen Kirche untersuchen, und vorher nicht mit der katholischen Kirche über Prävention und Aufklärung sprechen„

Die Opfer von sexualisierter Gewalt fordern:
a) Ein Recht auf Hilfe bei der Bewältigung von Gewalt wie darauf folgendem Trauma (bisher nur freiwillige Leistungen der Jugendhilfe per Gesetz).

b) Keine billigen ˆ da kostenneutralen ˆ Entschuldigungen, sondern angemessene Entschädigungen der Opfer.

c) Die Täter sowie der Mitwisser und Vertuscher müssen bestraft werden! Der Gerichtsbarkeit darf sich keiner entziehen. Das juristische Recht des Staates muss ˆ auch von der katholischen Kirche akzeptiert werden, denn das Staatsrecht steht in unserem Rechtsstaat über dem Kirchenrecht.

Miguel Abrantes Ostrowski, ein Sprecher von SNAP Deutschland, ist betroffener Absolvent des Aloisiuskollegs in Bonn und Autor des Buches “Sacro Pop – Ein Schuljungen-Report”.
__________________________

Mitglieder des Runden Tisches:

http://de.wikipedia.org/wiki/Runder_Tisch_gegen_Kindesmissbrauch

Interview mit Miguel Abrantes Ostrowski, Sprecher von SNAP Deutschland:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1169112/


87% für die Abschaffung der Verjährungsfristen


Pressemitteilung

Überwiegende Mehrheit der Bevölkerung unterstützt Forderung der Deutschen Kinderhilfe nach Gesetzesänderungen: Sexueller Missbrauch zukünftig Verbrechen statt Vergehen und Abschaffung der Verjährungsfristen

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Offener Brief an Frau Dr. Bergmann – “in brennender Sorge”


Sehr geehrte Frau Dr. Bergmann,

als Alt-Betroffene sexualisierter Gewalt in der Familie – ich bin Jg. ’44 – und als Telefonberaterin bei der “Nummer gegen Kummer” liegt es mir sehr am Herzen, dass jetzt ALLES getan wird, diesen ewigen Teufelskreis zu durchbrechen.

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NetzwerkB erklärt sich mit den Opfern in Connecticut solidarisch


Pressemitteilung:

Der Arzt George Reardon in Connecticut missbrauchte seit den 1960er Jahren mindestens 500 Kinder in einem Krankenhaus kirchlicher Trägerschaft. Der Staat Connecticut reagiert mit einer Gesetzesinitiative, die von der römisch-katholischen Kirche massiv bekämpft wird.

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Betroffene fehlen am „Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch“ – netzwerkB kritisiert


Pressemitteilung

„Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, lädt bereits im April unter Beteiligung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan zur ersten Sitzung des Runden Tisches gegen Kindesmissbrauch ein. Das Gremium soll Antworten auf drei Kernfragen finden:

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WARNUNG vor Kirchen-Hotline


Datum: 31.März 2010
WARNUNG vor Kirchen-Hotline ˆ Opfer von sexuellem Missbrauch sollten der deutschen Kirche nicht trauen

Statement von Barbara Blaine, Präsidentin von SNAP – Netzwerk der Überlebenden von Missbrauch durch Priester (www.snapnetwork.org):

≥Wir fordern die Opfer auf diese Telefon-Hotline NICHT zu nutzen, zum eigenen Wohlbefinden und dem anderer.

Unserer Erfahrung nach versucht die Kirche mit diesem Mechanismus die Verbrechen intern zu handhaben und geheim zu halten, anstatt wirklich Kinder zu schützen und die Missbrauchten zu heilen.

Die Opfer sollten ihren Angehörigen, Therapeuten, Polizisten, Staatsanwälten und Selbsthilfegruppen von ihren Leiden zuerst erzählen, und sich nur an die kirchliche Hierarchie oder ihre Stellvertreter als letzten Ausweg wenden.

Oft, auch in diesen Tagen, wenn Amtsträger der Kirche von Sexualverbrechen durch Geistliche und der Vertuschung erfahren, fangen sie an, Beweise zu vernichten, drohen oder schüchtern Zeugen ein, erfinden Ausreden erfinden und versetzen Missbrauchs-Täter. Missbrauch sollte bei unabhängigen Fachleute in der Strafverfolgung angezeigt werden, nicht bei voreingenommen, ihren eigenen Interessen dienenden Kirchen-Mitarbeitern.

Ehrlich gesagt, es ist albern zu glauben, dass die gleichen geheimnisvollen, gefühllosen und rücksichtslosen Menschen (Bischöfe, Erzbischöfe, Kardinäle und der Papst), die schreckliche Verbrechen jahrzehntelang verheimlicht und ignoriert haben, wie magisch eine komplette Kehrtwende machen und sich nun aufrichtig interessieren für die Veröffentlichung dieser Verbrechen und den Opfern helfen wollen.

Warum wir uns da so sicher sind?
<www.bishop-accountability.org/news3/2002_07_09_Korber_HotlineSuit_Edward_Boyle_1.htm>

Wir appellieren an die Opfer zu reden, die Täter zu entlarven, Kinder zu schützen, die Übeltäter anzuzeigen und mit der eigenen Heilung zu beginnen …  aber wir appellieren an sie, vorsichtig zu sein und sich unabhängige Hilfe zu suchen, KEINE Amtsträger der Kirche.„

SNAP  ist seit 1988 die Stimme der Opfer von sexualisierter Gewalt und Missbrauch
SNAP (Survivors Network of those Abused by Priests) ist das Netzwerk der Überlebenden von Missbrauch durch Priester (www.snapnetwork.org) und hat 9000 + Mitgliedern in den USA und der ganzen Welt.
SNAP ist die größte und aktivste Unterstützungsgruppe von Menschen, die von religiösen Autoritätsfiguren (Priestern, Bischöfen, Diakonen, Nonnen und anderen) verletzt wurden. SNAP ist unabhängig und ist nicht mit der Kirche oder Kirchenautoritäten verbunden. SNAP ist für die Opfer eine Selbsthilfegruppe um einander zu heilen und zu helfen.

SNAP sitzt in Chicago. Bei SNAP vertreten die Opfer von sexuellem Missbrauch die Interessen der Opfer. Barbara Blaine, eine Sozialarbeiterin, ist SNAP-Gründerin und Präsidentin der Organisation.