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	<title>netzwerkB &#187; – Buch</title>
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	<description>netzwerkB ist eine unabhängige Interessenvertretung in der sich Betroffene von sexualisierter Gewalt für die Rechte Betroffener einsetzen.</description>
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		<title>Vergewaltigt – wie eine Psychologin zum Opfer wurde</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/24/vergewaltigt-%e2%80%93-wie-eine-psychologin-zum-opfer-wurde/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[WELT ONLINE 13.09.2011 Die Gefängnispsychologin Susanne Preusker wollte helfen. Doch dann wurde sie von einem Häftling als Geisel genommen und vergewaltigt. Seitdem kämpft sie dagegen, Opfer zu sein. Es gibt Wörter, die gehören einfach zusammen, das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Täter und Opfer zum Beispiel. In Susanne Preuskers Leben, dem alten wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WELT ONLINE 13.09.2011</p>
<p>Die Gefängnispsychologin Susanne Preusker wollte helfen. Doch dann wurde sie von einem Häftling als Geisel genommen und vergewaltigt. Seitdem kämpft sie dagegen, Opfer zu sein.</p>
<p>Es gibt Wörter, die gehören einfach zusammen, das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Täter und Opfer zum Beispiel. In Susanne Preuskers Leben, dem alten wie dem neuen, geht es viel um diese beiden Wörter. Und darum, dass sich das eine so viel leichter als das andere aussprechen lässt.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13600589/Vergewaltigt-wie-eine-Psychologin-zum-Opfer-wurde.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Schlagt keine Kinder mehr</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 07:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Bündnis gegen Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlagt keine Kinder mehr Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden könnte, Kindern keine Gewalt mehr anzutun. Und wenn der Papst öffentlich sagen würde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/FPjWfx1q698" frameborder="0" width="480" height="340"></iframe></p>
<p><strong>Schlagt keine Kinder mehr</strong></p>
<p>Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden könnte, Kindern keine Gewalt mehr anzutun. Und wenn der Papst öffentlich sagen würde, dass eine Schweigeklausel für ein Opfer ein Verbrechen sei, dann würde es sie zukünftig nicht mehr geben. Warum sagt er das nicht?<span id="more-11919"></span><br />
Als ich 1993 im Familienkreis meine Schweigemauer zerbrach, zitierte ich Johannes 8/1-12: „Gibt es einen unter euch, der keine Fehler gemacht hat? Der soll als erster einen Stein auf sie werfen.“<br />
Auf meinem Weg geht es mir nicht darum, die Welt in Gut und Böse zu spalten, sondern den Teufelskreis Opfer-Täter-Opfer-Täter zu unterbrechen.<br />
Ich gehe und predige nicht Hass und sage „Du bist schuld!“, sondern ich versuche die verborgenen Leichen von unten nach oben zu bringen, um anschließend die Ärmel hochzukrempeln und zu sagen: „Kommt, lasst uns einen Neuanfang wagen!“<br />
Mein Bruder rief mich nach der Sendung ‚Menschen bei Maischberger‘ (10. Oktober 2006) an und fragte mich vorwurfsvoll: „Ja, willst du das denn ewig machen, willst du überhaupt nicht aufhören, willst du überhaupt keine Ruhe geben?“<br />
Nein, ich werde nicht mehr schweigen!<br />
Nachdem ich festgestellt hatte, welche Schäden entstehen, wenn man sich hinter einer Schweigemauer verstecken muss, hatte ich den Entschluss gefasst, meine Geschichte beispielhaft an die Öffentlichkeit zu bringen. Nach Erscheinen des SPIEGEL-Artikels bekam die Schweigemauer einen Riss – weitere Opfer haben mit mir Kontakt aufgenommen oder haben sich direkt mit der Presse in Verbindung gesetzt, um ihr Schweigen zu brechen.<br />
Bei den Dreharbeiten einer Dokumentation über meine Geschichte vom Mitteldeutschen Rundfunk, vor der katholischen Kirche in Delitzsch, hat H., ein weiteres Opfer von Pfarrer K., nach 47 Jahren vor laufender Kamera sein Schweigen gebrochen. Seit 20 Jahren ist er nicht mehr arbeitsfähig wegen der Schäden, die bei ihm durch den sexuellen Missbrauch entstanden sind. Drei Jahre verbrachte er in psychosomatischen Kliniken. Dort bekam er so viele Medikamente, dass er nicht mehr in der Lage war, seinen eigenen Namen zu schreiben. Angeregt durch die Sendung ‚Unter uns‘ am 17. Februar 2006 im Mitteldeutschen Rundfunk, in der ich über mein Schicksal berichtete, konnte H. den Mut finden, seine Schweigemauer zu zerbrechen. „Es geht mir seitdem besser“, sagte er dem Filmteam vor dem Haus des Pfarrer K., wo wir beide sexuelle Gewalt erfahren haben.<br />
Als ich den ‚Steppenwolf‘ kennen lernte und nach seinem Abschied liebevolle Gefühle, die ich bis dahin nicht kannte, in mir hochkamen, wurde mir das Ausmaß meiner Abspaltung bewusst – ich erkannte die Schäden, die ich durch den sexuellen Missbrauch davongetragen hatte.<br />
Zu spüren, dass man um sein Leben betrogen wurde, ist unerträglich. Aus diesem Grund möchte ich mich dafür einsetzen, dass es andere leichter haben, sie nicht so lange brauchen wie ich, ihre Schweigemauer zu zerbrechen, um sich zu spüren und lebendiger zu werden.<br />
Nach dem Bruch der Schweigemauer beim Familientreffen 1993 gab ich die Macht über meine Kinder demonstrativ ab. Hass und Wut wollte ich nicht mehr bei ihnen abladen. Tat ich es dennoch, war meinen Kindern klar, dass ich die Verantwortung dafür übernehmen musste. Seit dieser Zeit habe ich von ihnen gelernt, wie man liebevoll miteinander umgeht. Ich hatte Angst Fehler zu machen – sie gaben mir Sicherheit und korrigierten mich mit Ausdauer und ohne Strafen. Heute kann ich frei und ohne Scham mit anderen kommunizieren, kann Briefe schreiben und sogar dieses Buch hier, das habe ich ihnen zu verdanken.<br />
34 Jahre hat mich meine Frau begleitet und durch tiefe Depressionen getragen. Ihr und meinen beiden Kindern habe ich es zu verdanken, dass ich überleben konnte – ihre Liebe hat mich getragen.</p>
<p>(Auszug aus dem Buch <a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">&#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221;</a> von Norbert Denef)</p>

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		<title>Hörbuch Alice Miller Dein gerettetes Leben (Trailer)</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2012/01/17/horbuch-alice-miller-dein-gerettetes-leben-trailer/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2012/01/17/horbuch-alice-miller-dein-gerettetes-leben-trailer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Trailer zu dem Hörbuch von Alice Millers &#8220;Dein gerettetes Leben &#8211; Wege zur Befreiung&#8221; (Suhrkamp 2007). Die Bilder stammen von der Autorin Alice Miller. Hier können Sie das Hörbuch bestellen: http://www.firevoice.de/Hoerbuecher/Hoerbuecher.htm Es kostet 24,95 Euro und ist ausschließlich im mp3-Format per download zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trailer zu dem Hörbuch von Alice Millers &#8220;Dein gerettetes Leben &#8211; Wege zur Befreiung&#8221; (Suhrkamp 2007).<br />
Die Bilder stammen von der Autorin Alice Miller.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/0f1og-B-J2E" frameborder="0" width="480" height="340"></iframe></p>
<p>Hier können Sie das Hörbuch bestellen:<br />
<a href="http://www.firevoice.de/Hoerbuecher/Hoerbuecher.htm" target="_blank">http://www.firevoice.de/Hoerbuecher/Hoerbuecher.htm</a><br />
Es kostet 24,95 Euro und ist ausschließlich im mp3-Format per download zu haben.</p>

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		</item>
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		<title>WIE LAUT SOLL ICH DENN NOCH SCHREIEN?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/12/18/wie-laut-soll-ich-denn-noch-schreien-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 19:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[– Odenwaldschule]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB 18.12.2011 Danke, Jürgen Dehmers, dass Du laut schreist! Norbert Denef Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 18.12.2011</p>
<p>Danke, Jürgen Dehmers, dass Du laut schreist!</p>
<p>Norbert Denef</p>
<p><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=wie%20laut%20soll%20ich%20denn%20noch%20schreien%20leseprobe&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.rowohlt.de%2Ffm%2F131%2FDehmers_Wie.pdf&amp;ei=KTXuTuqVHI-YOtXp5JcI&amp;usg=AFQjCNF3-skqXJmj6R2niYjyG1iewk2jHw&amp;cad=rja" target="_blank"><img title="wie laut soll ich denn noch schreien" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/12/wie-laut-soll-ich-denn-noch-schreien-339x480.png" alt="" width="339" height="480" /></a></p>
<p>Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf <a href="http://www.rowohlt.de/buch/2938962" target="_blank">rowohlt.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Schlagt keine Kinder mehr</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 07:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[– Verjährungsfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[netzwerkB 12.11.2011 Auszug aus dem Buch &#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221; von Norbert Denef Schlagt keine Kinder mehr Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>netzwerkB 12.11.2011</p>
<p>Auszug aus dem Buch <a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">&#8220;Ich wurde sexuell missbraucht&#8221;</a> von Norbert Denef</p>
<p><strong>Schlagt keine Kinder mehr</strong></p>
<p>Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden könnte, Kindern keine Gewalt mehr anzutun. Und wenn der Papst öffentlich sagen würde, dass eine Schweigeklausel für ein Opfer ein Verbrechen sei, dann würde es sie zukünftig nicht mehr geben.</p>
<p>Warum sagt er das nicht?<span id="more-10989"></span></p>
<p>Als ich 1993 im Familienkreis meine Schweigemauer zerbrach, zitierte ich Johannes 8/1-12: „Gibt es einen unter euch, der keine Fehler gemacht hat? Der soll als erster einen Stein auf sie werfen.“</p>
<p>Auf meinem Weg geht es mir nicht darum, die Welt in Gut und Böse zu spalten, sondern den Teufelskreis Opfer-Täter-Opfer-Täter zu unterbrechen.</p>
<p>Ich gehe und predige nicht Hass und sage „Du bist schuld!“, sondern ich versuche die verborgenen Leichen von unten nach oben zu bringen, um anschließend die Ärmel hochzukrempeln und zu sagen: „Kommt, lasst uns einen Neuanfang wagen!“</p>
<p>Mein Bruder rief mich nach der Sendung ‚Menschen bei Maischberger‘ (10. Oktober 2006) an und fragte mich vorwurfsvoll: „Ja, willst du das denn ewig machen, willst du überhaupt nicht aufhören, willst du überhaupt keine Ruhe geben?“</p>
<p>Nein, ich werde nicht mehr schweigen!</p>
<p>Nachdem ich festgestellt hatte, welche Schäden entstehen, wenn man sich hinter einer Schweigemauer verstecken muss, hatte ich den Entschluss gefasst, meine Geschichte beispielhaft an die Öffentlichkeit zu bringen. Nach Erscheinen des <a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2007/02/verirrte-hirten.pdf" target="_blank">SPIEGEL-Artikels</a> bekam die Schweigemauer einen Riss – weitere Opfer haben mit mir Kontakt aufgenommen oder haben sich direkt mit der Presse in Verbindung gesetzt, um ihr Schweigen zu brechen.</p>
<p>Bei den Dreharbeiten einer Dokumentation über meine Geschichte vom Mitteldeutschen Rundfunk, vor der katholischen Kirche in Delitzsch, hat H., <a href="http://netzwerkb.org/2007/02/28/missbraucht-opfer-brechen-das-schweigen/" target="_blank">ein weiteres Opfer von Pfarrer K.</a>, nach 47 Jahren vor laufender Kamera sein Schweigen gebrochen. Seit 20 Jahren ist er nicht mehr arbeitsfähig wegen der Schäden, die bei ihm durch den sexuellen Missbrauch entstanden sind. Drei Jahre verbrachte er in psychosomatischen Kliniken. Dort bekam er so viele Medikamente, dass er nicht mehr in der Lage war, seinen eigenen Namen zu schreiben. Angeregt durch die Sendung <a href="http://netzwerkb.org/2006/02/17/mdr-unter-uns/" target="_blank">‚Unter uns‘</a> am 17. Februar 2006 im Mitteldeutschen Rundfunk, in der ich über mein Schicksal berichtete, konnte H. den Mut finden, seine Schweigemauer zu zerbrechen. „Es geht mir seitdem besser“, sagte er dem Filmteam vor dem Haus des Pfarrer K., wo wir beide sexuelle Gewalt erfahren haben.</p>
<p>Als ich den ‚Steppenwolf‘ kennen lernte und nach seinem Abschied liebevolle Gefühle, die ich bis dahin nicht kannte, in mir hochkamen, wurde mir das Ausmaß meiner Abspaltung bewusst – ich erkannte die Schäden, die ich durch den sexuellen Missbrauch davongetragen hatte.</p>
<p>Zu spüren, dass man um sein Leben betrogen wurde, ist unerträglich. Aus diesem Grund möchte ich mich dafür einsetzen, dass es andere leichter haben, sie nicht so lange brauchen wie ich, ihre Schweigemauer zu zerbrechen, um sich zu spüren und lebendiger zu werden.</p>
<p>Nach dem Bruch der Schweigemauer beim Familientreffen 1993 gab ich die Macht über meine Kinder demonstrativ ab. Hass und Wut wollte ich nicht mehr bei ihnen abladen. Tat ich es dennoch, war meinen Kindern klar, dass ich die Verantwortung dafür übernehmen musste. Seit dieser Zeit habe ich von ihnen gelernt, wie man liebevoll miteinander umgeht. Ich hatte Angst Fehler zu machen – sie gaben mir Sicherheit und korrigierten mich mit Ausdauer und ohne Strafen. Heute kann ich frei und ohne Scham mit anderen kommunizieren, kann Briefe schreiben und sogar dieses Buch hier, das habe ich ihnen zu verdanken.</p>
<p>34 Jahre hat mich meine Frau begleitet und durch tiefe Depressionen getragen. Ihr und meinen beiden Kindern habe ich es zu verdanken, dass ich überleben konnte – ihre Liebe hat mich getragen.</p>
<p><a href="http://netzwerkb.org/aktuell/ich-wurde-sexuell-missbraucht/" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<item>
		<title>Papst Eduard I.</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/25/papst-eduard-i/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 04:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Papst Eduard I.&#8221; von Erwin Hilbert Pressestimmen »Manche Erscheinungen in der Katholischen Kirche sind heute nur noch mit Humor zu ertragen. Man lese und lache!« Prof. Dr. Hans Küng, Theologe und Kirchenkritiker »Einfach liebenswert schön dieses Buch, was nicht nur an den fantasievollen Geschichten, sondern auch an den Illustrationen liegt. Aber auch daran, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.himmelscafe.de/kratzfuss/main/newsContent/showTime.php?subaction=showfull&amp;id=1292507233&amp;archive=&amp;start_from=&amp;ucat=&amp;#content" target="_blank"><img title="Titel Papst Eduard I" src="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/09/Titel-Papst-Eduard-I-312x480.jpg" alt="" width="199" height="307" /></a></p>
<p><a href="http://www.himmelscafe.de/kratzfuss/main/newsContent/showTime.php?subaction=showfull&amp;id=1292507233&amp;archive=&amp;start_from=&amp;ucat=&amp;#content" target="_blank">&#8220;Papst Eduard I.&#8221; von Erwin Hilbert</a></p>
<p><strong>Pressestimmen</strong><br />
»Manche Erscheinungen in der Katholischen Kirche sind heute nur noch mit Humor zu ertragen. Man lese und lache!« Prof. Dr. Hans Küng, Theologe und Kirchenkritiker<span id="more-10170"></span></p>
<p>»Einfach liebenswert schön dieses Buch, was nicht nur an den fantasievollen Geschichten, sondern auch an den Illustrationen liegt. Aber auch daran, dass es keine Altersbegrenzung des Lesers – weder nach unten noch nach – oben gibt. Lehrreich unterhalten werden alle. Normalität gerät aus den Fugen!« Heinz Eggert, Theologe, Staatsminister a.D.</p>
<p><strong>Buchrückseite</strong><br />
Was der Papst nie lesen würde … Die Welt staunt nicht schlecht, als Papst Tuschfinger unverhofft von seinem Amt zurücktritt. Nachfolger und ein äußerst beliebter Volkspapst wird Eduard I. Sein Credo: Frisch, fromm, fraulich, frech! revolutioniert den Vatikan. Als neuer Spontifex verwandelt Papst Eduard I. die Versammlung der Steiftiere Roms in ein wahres Haus der Freude. Doch die Kurie tobt. Eduard und seine Kirchenmaus Anna-Leena entgehen nur knapp einem Attentat. Sie schocken in der Fortsetzung zu ihren Geschichten des Maulwurfs Eduard Kratzfuss mit Unglaublichem und enttuschen … Sex im Pfarrhaus … verschenken den Kirchenschatz und erfrischen den Peters-platz mit frechem Rock&#8217;n Roll. Unter den Zuhörern ist ein ungewöhnlicher Bettler. Mit ihm gehen beide auf eine abenteuerliche Reise nach Himmelshausen. Erwin Hilberts Satire zielt nicht auf plumpe Verspottung der Kirche. Mit eigenem Humor berührt er ohne Tabus auch traurige Wahrheiten und regt zu ernsthaftem Umdenken an. Manuel Nordus illustrierte den Band. Norbert Denef – von einem katholischen Priester über Jahre sexuell missbraucht (<a href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2007/02/verirrte-hirten.pdf" target="_blank">DER SPIEGEL</a>) – schrieb das Vorwort.</p>
<p>Taschenbuch: 176 Seiten<br />
Verlag: dbv Deutscher Buchverlag; Auflage: 1 (23. September 2011)<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3866229011<br />
ISBN-13: 978-3866229013</p>
<p>Bestellen bei:<a href="http://www.amazon.de/s/ref=ntt_athr_dp_sr_2?_encoding=UTF8&amp;search-alias=books-de&amp;field-author=Norbert%20Denef" target="_blank"> www.amazon.de</a></p>

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		<title>Wie laut soll ich denn noch schreien?</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/09/07/wie-laut-soll-ich-denn-noch-schreien/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 16:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[– Odenwaldschule]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[taz.de 7.09.2011 Triathlon der sexuellen Gewalt VERGEWALTIGUNG, VERDRÄNGEN, ÜBERLEBEN Jürgen Dehmers kämpfte 25 Jahre um sich und seine Integrität. Nun hat er ein Buch über seine Erlebnisse an der Odenwaldschule geschrieben – und gewonnen. Gegen den edlen Reformpädagogen, der ein Kinderschänder war Weiter lesen&#8230; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>taz.de 7.09.2011</p>
<p><strong>Triathlon der sexuellen Gewalt</strong></p>
<p>VERGEWALTIGUNG, VERDRÄNGEN, ÜBERLEBEN Jürgen Dehmers kämpfte 25 Jahre um sich und seine Integrität. Nun hat er ein Buch über seine Erlebnisse an der Odenwaldschule geschrieben – und gewonnen. Gegen den edlen Reformpädagogen, der ein Kinderschänder war</p>
<p><a title="Triathlon der sexuellen Gewalt_taz_07.09.2011" href="http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2011/09/taz07092011_triathlon.pdf" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Die Abschaffung der Psychotherapie</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abschaffung der Psychotherapie. Ein Plädoyer Jeffrey Masson (Autor) (ISBN: 3570027317 / 3-570-02731-7 ) &#8220;&#8230;Die Psychiatrie hat sich nicht gerade dadurch ausgezeichnet, dass sie an vorderster Front für soziale Gerechtigkeit gegen menschliche Unterdrückung kämpft. Es wird Zeit, dass dies erkannt wird und dass Konsequenzen gezogen werden&#8230;.&#8221; Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Abschaffung der Psychotherapie. Ein Plädoyer</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Masson" target="_blank">Jeffrey Masson</a> (Autor)</p>
<p>(ISBN: 3570027317 / 3-570-02731-7 )</p>
<p>&#8220;&#8230;Die Psychiatrie hat sich nicht gerade dadurch ausgezeichnet, dass sie an vorderster Front für soziale Gerechtigkeit gegen menschliche Unterdrückung kämpft. Es wird Zeit, dass dies erkannt wird und dass Konsequenzen gezogen werden&#8230;.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/therapie/masson.htm" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Was hat man dir, du armes Kind, getan?</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat man dir, du armes Kind, getan? Jeffrey Masson (Autor) ISBN-10: 3499180871 ISBN-13: 978-3499180873]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was hat man dir, du armes Kind, getan?</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Masson" target="_blank">Jeffrey Masson</a> (Autor)</p>
<p>ISBN-10: 3499180871<br />
ISBN-13: 978-3499180873</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Masson" target="_blank"><br />
</a></p>

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		<title>Skandalbuch enthüllt sexuelle Beziehungen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/04/21/skandalbuch-enthullt-sexuelle-beziehungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 20:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[– Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE 21.04.2011 Kinder mit Geliebten, Sex mit Prostituierten, homosexuelle Handlungen: Die Details eines neuen Buches über sexuelle Beziehungen in der katholischen Kirche sind pikant. Der Vatikan schweigt &#8211; und Italiens Bischofskonferenz sagt, man &#8220;könne nicht jedes Buch kommentieren&#8221;. Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPIEGEL ONLINE 21.04.2011</p>
<p>Kinder mit Geliebten, Sex mit Prostituierten, homosexuelle Handlungen: Die Details eines neuen Buches über sexuelle Beziehungen in der katholischen Kirche sind pikant. Der Vatikan schweigt &#8211; und Italiens Bischofskonferenz sagt, man &#8220;könne nicht jedes Buch kommentieren&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,758619,00.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		<title>Kirchenfinanzen &#8211; Zahlen und Hintergründe</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 12:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/v-stYCny3dM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>

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		<title>Rituelle Gewalt: Sadismus der Täter, Leiden der Opfer und Desinteresse der Gesellschaft</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2011/01/07/rituelle-gewalt-sadismus-der-tater-leiden-der-opfer-und-desinteresse-der-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 13:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[– Rituelle Gewalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Psychologie-Aktuell.com 7.01.2011 Rituelle Gewalt: Verbrechen in &#8220;Sekten&#8221;, &#8220;Satans-Gruppen&#8221; und anderen pseudoreligiösen Untergrundstrukturen lassen sich nur in seltensten Ausnahmefällen gerichtsfest nachweisen. Doch in den einschlägigen Beratungsstellen und therapeutischen Einrichtungen für Traumapatienten berichten Tausende Opfer über ihre Leiden und deren lebenslange Folgen. Claudia Fliss und Claudia Igney, als Therapeutinnen in Bremen engagiert, haben in einem Sachbuch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Psychologie-Aktuell.com 7.01.2011</p>
<p>Rituelle Gewalt: Verbrechen in &#8220;Sekten&#8221;, &#8220;Satans-Gruppen&#8221; und anderen pseudoreligiösen Untergrundstrukturen lassen sich nur in seltensten Ausnahmefällen gerichtsfest nachweisen. Doch in den einschlägigen Beratungsstellen und therapeutischen Einrichtungen für Traumapatienten berichten Tausende Opfer über ihre Leiden und deren lebenslange Folgen. Claudia Fliss und Claudia Igney, als Therapeutinnen in Bremen engagiert, haben in einem Sachbuch das bislang bruchstückhafte Wissen zur Rituellen Gewalt zusammengestellt.</p>
<p><a href="http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/2011/01/07/1294385360-rituelle-gewalt-sadismus-der-taeter-leiden-der-opfer-und-desinteresse-der-gesellschaft.html" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Pater B.– Eine Dokumentation</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/12/04/5496/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 13:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Blaichinger Norbert Pater B. &#8211; Eine Dokumentation Softcover, ca 130 Seiten, ISBN 978-3-902616-43-2;  Ranshofen 2010, Preis EUR 18,70 Ein Ordensmann geht seinen pädophilen Neigungen nach. Zuerst im Kloster, dann exklaustriert in verschiedenen Pfarreien, in Oberösterreich, in Bayern. Er spaltet Gemeinden und Familien, hat einen unglaublichen Hang zu Gold und Glitzer. Kein Roman, sondern eine wahre Geschichte.  Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edition-innsalz.at" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="Cover_PaterB_648_Pixel" src="../wp-content/uploads/2010/12/Cover_PaterB_648_Pixel-331x480.jpg" alt="" width="202" height="293" /></a><br />
Blaichinger Norbert</p>
<p><a href="http://www.edition-innsalz.at" target="_blank">Pater B. &#8211; Eine Dokumentation</a></p>
<p>Softcover, ca 130 Seiten, ISBN 978-3-902616-43-2;  Ranshofen 2010,<br />
Preis EUR 18,70<span id="more-5496"></span></p>
<p>Ein Ordensmann geht seinen pädophilen Neigungen nach. Zuerst im Kloster, dann exklaustriert in verschiedenen Pfarreien, in Oberösterreich, in Bayern. Er spaltet Gemeinden und Familien, hat einen unglaublichen Hang zu Gold und Glitzer. Kein Roman, sondern eine wahre Geschichte.  Die Kriminalpolizei ermittelt gegen Pater B. Aber erst jetzt, nach seinem Tod 2010, wird vieles offenbar. Durch genaue Recherchen, durch unveröffentlichte Dokumente, durch Interviews mit Zeitzeugen und Experten. Auch ein Missbrauchsopfer spricht und schildert, wie es seine Täter nach Jahrzehnten gefunden und mit der Vergangenheit konfrontiert hat.</p>
<p>Erscheinungsdatum: 30.11.2010<br />
Zeitungsartikel aus den OÖN vom 2.12.2010 unter <a href="http://www.intercsm.de/is_lese.asp?islese_ID=60" target="_blank">Leseprobe</a></p>
<p><a href="http://www.edition-innsalz.at" target="_blank">http://www.edition-innsalz.at</a></p>
<p>Weitere Pressemeldungen:</p>
<p><a href="http://salzburg.orf.at/stories/485222/" target="_blank">http://salzburg.orf.at</a></p>
<p><a href="http://salzburg.orf.at/stories/485411/" target="_blank">http://salzburg.orf.at</a></p>
<p><a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,515137" target="_blank">http://www.nachrichten.at</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Violettbuch Kirchenfinanzen</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/11/07/violettbuch-kirchenfinanzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 11:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Carsten Frerk Violettbuch Kirchenfinanzen Wie der Staat die Kirchen finanziert 270 Seiten, kartoniert, Euro 16.- ISBN 978-3-86569-039-5 erschienen 2010 Weiter lesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Carsten Frerk</p>
<p><strong>Violettbuch Kirchenfinanzen</strong><br />
Wie der Staat die Kirchen finanziert</p>
<p><img title="348_0" src="../wp-content/uploads/2010/11/348_0.jpg" alt="" width="130" height="200" /><br />
270 Seiten, kartoniert, Euro 16.-<br />
ISBN 978-3-86569-039-5<br />
erschienen 2010</p>
<p><a href="http://www.alibri-buecher.de/product_info.php/info/p348#inhalt" target="_blank">Weiter lesen&#8230;</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: &#8220;Die Revolte des Körpers&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/10/21/buchtipp-die-revolte-des-korpers/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 14:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[von Alice Miller &#8220;Die Revolte des Körpers&#8221; &#8211; eine Herausforderung Samstag 01 Januar 2005 Fast alle meine Bücher haben gegensätzliche Reaktionen bewirkt, doch bei diesem Buch fällt gerade die emotionale Intensität auf, mit der dessen Ausführungen bestätigt oder abgelehnt werden. Ich habe den Eindruck, dass diese Intensität indirekt zum Ausdruck bringt, wie nahe, oder wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Alice Miller</p>
<p>&#8220;Die Revolte des Körpers&#8221; &#8211; eine Herausforderung</p>
<p>Samstag 01 Januar 2005</p>
<p>Fast alle meine Bücher haben gegensätzliche Reaktionen bewirkt, doch bei diesem Buch fällt gerade die emotionale Intensität auf, mit der dessen Ausführungen bestätigt oder abgelehnt werden. Ich habe den Eindruck, dass diese Intensität indirekt zum Ausdruck bringt, wie nahe, oder wie fern, der Leser sich selbst gegenüber befindet.  <span id="more-4890"></span></p>
<p>Nachdem Die Revolte des Körpers im März 2004 erschienen war, schrieben mir viele Leser, sie seien froh, sich nicht länger zu Gefühlen zwingen zu müssen, die sie in Wahrheit nicht empfinden würden. Sie seien auch froh, sich endlich die Gefühle nicht verbieten zu müssen, die immer wieder unverändert in ihnen entstünden. Doch in manchen Reaktionen, vor allem in der Presse, fand ich häufig ein grundsätzliches Missverständnis, zu dem ich möglicherweise selbst beigetragen habe, indem ich das Wort Misshandlung in einem viel weiteren Sinn gebrauchte, als dies üblich ist.</p>
<p>Wir sind gewohnt, mit diesem Wort das Bild eines womöglich am ganzen Körper verwundeten Kindes zu verbinden, dessen Wunden eindeutig auf die erlittenen Verletzungen hinweisen. Was ich aber in diesem Buch beschreibe und mit dem Begriff Misshandlung benenne, sind vielmehr Verletzungen der seelischen Integrität des Kindes, die zunächst UNSICHTBAR bleiben. Deren Folgen werden oft erst nach Jahrzehnten registriert und auch dann wird der Zusammenhang mit den in der Kindheit erfahrenen Verletzungen nur selten gesehen und ernst genommen. Sowohl die Betroffenen selbst, als auch die Gesellschaft (Ärzte, Anwälte, Lehrer, und leider auch viele Therapeuten) wollen von den Ursachen der späteren &#8220;Störungen&#8221; oder des &#8220;Fehlverhaltens&#8221;, die in der Kindheit liegen, nichts wissen.</p>
<p>Wenn ich diese unsichtbaren Verletzungen Misshandlungen nenne, stoße ich häufig auf Widerstand und auf laute Empörung. Diese Gefühle kann ich gut nachempfinden, weil ich sie sehr lange teilte. Ich hätte früher heftig protestiert, wenn man mir gesagt hätte, dass ich ein misshandeltes Kind gewesen war. Erst jetzt weiß ich mit Bestimmtheit, dank Träume, meiner Malerei und nicht zuletzt dank der Botschaften meines Körpers, dass ich als Kind über Jahre seelische Verletzungen hinnehmen musste, aber dies als Erwachsene sehr lange nicht wahrhaben wollte (s. S. 24). Wie so viele andere Menschen habe ich gedacht: &#8220;Ich? Ich wurde doch nie geschlagen. Die paar Klapse haben ja kaum eine Bedeutung gehabt. Und meine Mutter hat sich doch so viel Mühe mit mir gegeben.&#8221; (auf S. 79 findet der Leser ähnliche Äußerungen).</p>
<p>Doch wir dürfen nicht vergessen, dass die schweren Folgen der frühen unsichtbaren Verletzungen gerade durch die Bagatellisierung des kindlichen Leidens entstehen, durch die Leugnung von dessen Bedeutung. Jeder Erwachsene kann sich mühelos vorstellen, dass er zu Tode erschrecken und sich entwürdigt fühlen würde, wenn ein Riese, der achtmal größer als er wäre, ihn plötzlich wütend überfallen würde. Doch vom kleinen Kind nehmen wir an, dass es diese Reaktion nicht verspürt, obwohl wir leicht beobachten können, wie wach und kompetent das Kind auf seine Umgebung reagiert. (vgl. Martin Dornes, Der kompetente Säugling, Jesper Juul, Das kompetente Kind) Die Eltern denken, dass Klapse keineswegs wehtun, sie sollten dem Kind nur bestimmte Werte vermitteln, und das Kind übernimmt dieses Urteil. Manche Kinder lernen sogar, darüber zu lachen und ihren Schmerz über die erfahrene Entwürdigung und Erniedrigung zu verspotten. Als Erwachsene halten sie sich an diesem Spott fest, sind stolz auf ihren Zynismus, machen sogar Literatur daraus, wie wir es bei James Joyce, Frank McCourt u.a. sehen können. Wenn sie an Symptomen wie Angst und Depressionen leiden, was wegen der verdrängten echten Gefühle unvermeidbar ist, dann finden sie mühelos Ärzte, die ihnen für eine Weile mit Medikamenten helfen. So können sie ihre Selbstironie, die bewährte und geschätzte Waffe gegen alle aus der Vergangenheit aufsteigenden Gefühle, ruhig aufrechterhalten. Damit passen sie sich auch den Forderungen der Gesellschaft an, für die die Schonung der Eltern ein oberstes Gebot darstellt.</p>
<p>Eine Therapeutin, die mein letztes Buch sehr gründlich gelesen und verstanden hat, erzählte mir, dass sie fast bei allen ihren Klienten auf Widerstand stoße, wenn sie, jetzt deutlicher als früher, versucht, ihnen die durch die Eltern verursachten Verletzungen aufzuzeigen. Sie fragte mich, ob das Vierte Gebot als Erklärung genüge, um diese hartnäckige Bindung an idealisierte Eltern zu verstehen. Ich denke, dass das Vierte Gebot erst bei größeren Kindern wirksam sein kann. Der Ursprung der hohen (manchmal durch Fremde kaum nachvollziehbaren) Toleranz geht aber auf ein sehr frühes Lebensalter zurück. Er liegt im Umstand, dass schon das kleinste Kind gelernt hat, seinen Schmerz, den die Eltern nicht wahrnehmen, zu verleugnen (&#8220;ein Klaps tut doch nicht weh&#8221;), sich dessen zu schämen, sich selbst für ihn zu beschuldigen oder, wie ich oben zeigte, ihn zu verspotten. Das Opfer darf auch später nicht fühlen, dass es ein Opfer war. So kann der Klient in der Therapie den wahren Täter zuerst gar nicht ausmachen. Auch wenn seine unterdrückten Emotionen aufleben sollten, die Wahrheit wird es schwer haben, sich gegen die früh angelernten Mechanismen durchzusetzen. Sie dienten doch so lange dazu, den Schmerz zu verharmlosen und sich angeblich von ihm zu befreien. Dies nicht mehr zu tun, bedeutet gegen den Strom zu schwimmen, und das macht nicht nur Angst, sondern es bringt auch zunächst Gefühle von Einsamkeit. Man setzt sich dem Vorwurf der Larmoyanz aus. Und doch beginnt hier der Weg zur eigenen Reife.  Ein Klient, der am Anfang seiner Therapie weiß und es ernst nehmen kann, dass er von seinen Eltern schwer verletzt wurde, gehört daher zu den größten Ausnahmen. Menschen, deren Eltern die Gefühle des Kindes von Anfang an ernst genommen haben, brauchen sich später nicht so anzustrengen, um ihr Leben und ihr Leiden ernst nehmen zu können. Bei der Mehrheit bleibt jedoch der früh angelernte Mechanismus weiter aktiv, d. h. diese Menschen bagatellisieren ihr Leiden hartnäckig, auch wenn sie sich selber therapeutisch betätigen. So bleiben sie zwar dem Geist der Schwarzen Pädagogik und der Gesellschaft, in der sie leben, treu, aber sich selber häufig sehr fern. Ich meine, dass es die Aufgabe einer wirksamen Therapie wäre, diese Distanz zu sich selbst zu verringern.</p>
<p>Auch viele Therapeuten, doch hoffentlich nicht alle, sind bemüht, die Klienten von ihrer Kindheit abzulenken. Wie und warum, zeige ich in diesem Buch sehr deutlich, auch wenn ich nicht weiß, wie hoch ihr Prozentsatz ist, darüber besteht keine Statistik. Der Leser kann sich auf Grund meiner Beschreibung selbst orientieren, ob er auf diesem Weg zu sich selbst begleitet oder von sich selbst entfremdet wird. Letzteres kommt leider häufig vor. Ein in analytischen Kreisen sehr geschätzter Autor behauptet sogar in seinem Buch, dass es das wahre Selbst gar nicht geben könne, dass es irreführend sei, darüber zu sprechen. Wie kann ein auf diese Weise in der Therapie begleiteter Erwachsene seine kindliche Realität finden? Wie kann er erfahren, in welcher Ohnmacht er als Kind gelebt hat? In welcher Verzweiflung er sich befand, als die Verletzungen stattfanden, immer wieder, jahrelang, ohne dass das Kind sich wehren, ohne dass es die Realität wahrnehmen durfte, weil niemand da war, der ihm geholfen hätte, sie zu sehen. So musste das Kind versuchen, sich alleine zu retten, indem es in die Verwirrung flüchtete, und zuweilen eben in den Spott. Wenn es dem Erwachsenen später nicht gelingt, diese Verwirrung in Therapien aufzulösen, die den Zugang zu den verschollenen Gefühlen des Kindes nicht blockieren, bleibt er im Spott über das eigene Schicksal verhaftet.</p>
<p>Sollte es ihm aber doch möglich sein, mit Hilfe seiner heutigen Gefühle zu den einfachsten, berechtigten und starken Emotionen des kleinen Kindes zu gelangen, und diese als begreifliche Reaktionen auf (gewollte oder ungewollte) Grausamkeiten der Eltern oder Ersatzeltern zu verstehen, dann vergeht ihm das Lachen, verschwinden der Spott, der Zynismus und die Selbstironie. Und es verschwinden meistens auch die Symptome, mit denen man für diesen Luxus bezahlt hat. Dann wird das wahre Selbst, d.h. es werden die authentischen Gefühle und Bedürfnisse eines Menschen erlebbar. Ich selber bin darüber verblüfft, wenn ich auf mein Leben zurückschaue, mit welcher Konsequenz, Ausdauer und Unnachgiebigkeit sich mein wahres Selbst gegen alle äußere und innere Widerstände durchgesetzt hat und dass dies auch weiter ohne die Hilfe von Therapeuten geschieht, weil ich sein Wissender Zeuge geworden bin.</p>
<p>Natürlich reicht der Verzicht auf Zynismus und Selbstironie nicht aus, um die Folgen einer grausamen Kindheit aufzuarbeiten. Aber er ist dafür eine notwendige, unerlässliche Voraussetzung. In der Haltung der Selbstverspottung hingegen könnte man zahlreiche Therapien absolvieren und käme doch nicht vom Fleck, weil die wahren Gefühle und damit die Empathie für das Kind, das man war, weiterhin verschlossen blieben. Man zahlt dann lediglich (oder lässt die Krankenkassen bezahlen) für eine Begleitung, die eher behilflich ist, vor der eigenen Realität zu fliehen, was logischerweise kaum Veränderungen bewirken kann.</p>
<p>Sigmund Freud unterwarf sich vor mehr als 100 Jahren uneingeschränkt der herrschenden Moral, indem er eindeutig das Kind beschuldigte und die Eltern schonte. So verfuhren auch seine Nachfolger. In meinen letzten drei Büchern habe ich darauf hingewiesen, dass sich die Psychoanalyse zwar mittlerweile den Fakten über Kindesmisshandlung und sexuellen Missbrauch von Kindern mehr geöffnet hat und diese Fakten in ihre theoretischen Überlegungen zu integrieren versucht, dass aber leider diese Versuche häufig am 4. Gebot scheitern. Die Rolle der Eltern beim Entstehen der Symptomatik des Kindes wird weiterhin verbrämt und verschleiert. Ob die angebliche Erweiterung des Horizontes die innere Haltung der Mehrheit der Therapeuten wirklich verändert hat, kann ich nicht beurteilen, doch aus den Publikationen habe ich den Eindruck, dass die Reflexion über die traditionelle Moral immer noch aussteht. Das Verhalten der Eltern wird weiterhin verteidigt, in der Praxis, aber auch in den Theorien. Das bestätigte mir das Buch von Eli Zaretsky (Secrets of the Soul, Knopf 2004), mit seiner ausführlichen Geschichte der Psychoanalyse bis heute (ohne das Problem des 4. Gebotes überhaupt zu thematisieren). Daher beschäftige ich mich in der &#8220;Revolte&#8221; eher am Rande mit der Psychoanalyse.</p>
<p>Leser, die meine anderen Bücher nicht kennen, haben vielleicht Mühe zu realisieren, worin der große Unterschied zwischen dem, was ich schreibe und den Theorien der Psychoanalyse liegt. Denn auch Analytiker befassen sich ja bekanntlich mit der Kindheit und lassen heute zunehmend den Gedanken zu, dass die frühen Traumen das spätere Leben beeinflussen, doch die von den Eltern zugefügten Verletzungen werden häufig umgangen.. Zu den meisten Traumen gehören Todesfälle der Eltern, schwere Erkrankungen, Scheidungen, Naturkatastrophen, Kriege usw. Mit ihnen fühlt sich der Patient nicht allein gelassen, der Analytiker kann sich in seine Situation als Kind mühelos einfühlen und ihm als wissender Zeuge helfen, seine Kindheitsleiden zu bewältigen, die ihn selten an seine eigenen erinnern. Anders ist es da, wo es um Verletzungen geht, die die meisten Menschen erfahren mussten, wenn es nämlich darum geht, den Hass der eigenen Eltern, aber auch später die Feindseligkeit der Erwachsenen gegenüber den Kindern wahrzunehmen.</p>
<p>Das verdienstvolle Buch von Martin Dornes (Der kompetente Säugling, 1993/2004) zeigt m. E. sehr deutlich, wie schwer sich die bisherigen Vorstellungen der Analytiker mit den neuesten Forschungen über den Säugling vereinbaren lassen, obwohl sich der Autor sehr darum bemüht, den Leser vom Gegenteil zu überzeugen. Es gibt dafür viele Ursachen, auf die ich in meinen Büchern hinweise, doch ich meine, dass die Hauptursachen in der Wirkung der Denkblockaden liegen (vgl. AM., Evas Erwachen, S. 109-133), die, zusammen mit dem 4. Gebot, von der Realität der Kindheit wegführen. Schon Sigmund Freud, aber vor allem Melanie Klein, Otto Kernberg, deren Nachfolgerschaft, sowie die weltfremde Ich-Psychologie Heinz Hartmanns haben dem Säugling all das zugeschrieben, was ihnen die einst von ihnen selbst erfahrene Erziehung im Geiste der Schwarzen Pädagogik diktiert hatte, nämlich, dass Kinder von Natur aus böse oder &#8220;polymorph pervers&#8221; seien. (In Das Verbannten Wissen habe ich eine ausführliche Passage des bis heute sehr angesehenen Analytikers Glover zitiert, die seine Sicht auf das Kind beschreibt.) Mit der Realität eines lebenden Kindes hatte das wenig zu tun, schon gar nicht mit der eines verletzten und leidenden Kindes, zu denen ja unbestreitbar die Mehrheit gehört, solange körperliche Strafen und andere seelische Verletzungen fast allgemein als legitimer Teil einer richtigen Erziehung gelten.</p>
<p>Analytiker, wie etwa Ferrenzi, Bowlby, Kohut und andere, die sich dieser Realität zuwandten, blieben am Rande der Psychoanalyse, weil ihre Forschungen der Triebtheorie krass widersprachen. Trotzdem ist meines Wissens keiner von ihnen aus der IPA (International Psychoanalytical Association) ausgetreten. Warum? Weil sie alle, wie viele auch noch heute, vermutlich hofften, die Psychoanalyse sei kein dogmatisches, sondern ein offenes System und könne Ergebnisse der neuesten Forschungen integrieren. Ich will das für die Zukunft nicht ausschließen, doch ich meine, dass eine unabdingbare Voraussetzung für diese Öffnung die Freiheit wäre, die realen, seelischen Verletzungen im Säuglingsalter (Misshandlungen) wahrzunehmen und die bagatellisierende Haltung der Eltern dem kindlichen Leiden gegenüber zu erkennen. Das wird erst möglich sein, wenn die Arbeit an den Emotionen in die psychoanalytische Praxis Einzug hält, wenn die Entdeckungskraft der Emotionen nicht mehr gefürchtet wird, was ganz und gar nicht mit der Primärtherapie identisch zu sein braucht. Dann kann sich der Überlebende seinen frühesten Verletzungen stellen und sich mit Hilfe des Wissenden Zeugen und der Botschaften seines Körpers den Weg zu seinen Ursprüngen, zu seinem wahren Selbst bahnen. Soviel ich weiß, ist dies im Rahmen der Psychoanalyse noch nicht geschehen.</p>
<p>In meinem Buch Evas Erwachen (2001) habe ich meine Kritik der Psychoanalyse an einem konkreten Beispiel illustriert (S.149-156). Ich konnte zeigen, dass sogar Winnicott, den ich als Menschen sehr schätzte, dem Kollegen Harry Guntrip in dessen Analyse nicht wirklich helfen konnte, weil es ihm unmöglich war, den Hass der Mutter auf das Kind Harry wahrzunehmen. Dieses Beispiel zeigt deutlich die Grenzen der Psychoanalyse, die mich seinerzeit dazu bewogen haben, mich von der Psychoanalytischen Gesellschaft zu trennen und eigene Wege zu suchen, was mir für immer die Position einer abgelehnten Ketzerin verschaffte. Abgelehnt und missverstanden zu sein ist zwar nicht angenehm, aber die Situation der Ketzerin brachte mir anderseits große Vorteile. Sie erwies sich als sehr ergiebig in meiner Forschung, und sie schenkte mir viel Freiheit, die ich brauchte, um meine Fragen weiter zu verfolgen. Nun standen mir alle Wege offen, und niemand konnte mir vorschreiben, wie ich denken sollte oder gar müsste, was ich sehen dürfe und was auf jeden Fall nicht. Diese Art von Denkfreiheit schätze ich ganz besonders.</p>
<p>Dank dieser Freiheit konnte ich es mir unter anderem leisten, die Eltern, die die Zukunft ihrer Kinder ruinieren, nicht mehr zu schonen. Damit überschritt ich ein großes Tabu. Denn nicht nur innerhalb der Psychoanalyse, auch in unserer ganzen Gesellschaft ist dieser Schritt nach wie vor tabuisiert, das heißt, die Institution &#8220;Eltern&#8221; wie die Institution Familie dürfen auf keinen Fall als Quelle der Gewalt und des Leidens gezeigt werden. Die Furcht vor diesem Wissen lässt sich deutlich in den meisten TV-Sendungen zum Thema Gewalt beobachten. (Zu diesen Fragen habe ich mich in der letzten Zeit auch in unterschiedlichen Beiträgen auf meiner Webseite geäußert.)</p>
<p>Die statistischen Erhebungen über Kindesmisshandlung, aber auch die vielen Klienten, die in den Therapien über ihre Erlebnisse als Kind berichteten, führten dazu, dass sich neue Therapieformen jenseits der Analyse etablierten, die sich auf die Behandlung des Traumas konzentrieren und in vielen Kliniken praktiziert werden. Es können auch in diesen Therapien (trotz aller guten Vorsätze, den Klienten empathisch zu begleiten) die echten Gefühle eines Menschen und der wahre Charakter seiner Eltern verschleiert werden, und zwar mit Hilfe von Übungen (Imaginationen und Kognitionen) oder spirituellen Tröstungen. Diese sogenannten therapeutischen Interventionen lenken von den authentischen Gefühlen eines Menschen wie von seiner Realität als Kind ab. Beides (den Zugang zu den Gefühlen und &#8211; damit &#8211; zu seinen realen Erfahrungen) braucht der Klient aber, um zu sich selbst finden und so die Depression auflösen zu können. Andernfalls können zwar einige Symptome verschwinden, aber beispielsweise in Form körperlicher Erkrankungen wieder auftauchen, solange die Realität des einstigen Kindes ignoriert wird. Diese kann auch in Körpertherapien ignoriert werden, vor allem, wenn der Therapeut die eigenen Eltern noch fürchtet und sie deshalb nach wie vor idealisieren muss.</p>
<p>Inzwischen sind viele Berichte erschienen, in denen Mütter (in den ourchildhood-Foren auch Väter) ehrlich erzählen, wie sehr sie durch die Verletzungen in ihrer eigenen Kindheit daran gehindert waren, ihr Kind zu lieben. Wir können daraus lernen und aufhören, unentwegt weiter die Mutterliebe zu idealisieren. Dann müssen wir den Säugling nicht mehr als ein schreiendes Ungeheuer analysieren und werden beginnen, dessen Innenwelt zu verstehen, die Einsamkeit und Ohnmacht eines Kindes zu erfassen, das bei Eltern aufwachsen musste, die ihm jede liebevolle Kommunikation verweigerten, weil sie diese selber nicht kannten. Wir kennen dann im schreienden Säugling eine logische, berechtigte Reaktion auf meistens unbewusste, aber faktische, reale Grausamkeiten der Eltern finden, die von der Gesellschaft noch nicht als solche erkannt werden. Eine ebenso natürliche Reaktion ist die Verzweiflung eines Menschen über sein beschädigtes Leben, die in manchen Traumatherapien durch positive Phantasien beschwichtigt werden soll. Aber gerade diese starken Gefühle ermöglichen eine Erkenntnis darüber, wie es dem Kind einst bei misshandelnden oder es ignorierenden Eltern ergangen ist.</p>
<p>Die elterliche Grausamkeit ist nicht immer durch Schläge gekennzeichnet (wenn auch ca. 85% der heutigen Weltbevölkerung in der Kindheit geschlagen wurden). Man sieht sie auch und vor allem im Mangel an freundlicher Zuwendung und Kommunikation, im Ignorieren der Bedürfnisse des Kindes und dessen seelischen Schmerzen, in sinnlosen, perversen Strafen, im sexuellen Missbrauch, in der Ausbeutung der bedingungslosen Liebe des Kindes, in der emotionalen Erpressung, im Zerstören des Selbstgefühls und in den unzähligen Formen der Machtausübung. Die Liste ist unendlich. Und was das Schlimmste ist: Das Kind muss lernen, all dies als ganz normales Verhalten anzusehen, weil es nichts anderes kennt. Trotzdem liebt jedes Kind seine Eltern bedingungslos, was auch immer sie mit ihm machen.</p>
<p>Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz beschreibt einmal sehr einfühlsam die Treue einer seiner Gänse zu seinem Stiefel. Dieser war nämlich der erste Gegenstand, den das Gänseküken bei seiner Geburt erblickte. Eine solche Bindung folgt dem Instinkt. Aber würden wir Menschen lebenslang diesem am Anfang des Lebens sehr sinnvollen natürlichen Instinkt folgen, so blieben wir für immer artige Kinder, ohne die Vorzüge des erwachsenen Daseins genießen zu können. Zu diesen gehören aber Bewusstheit, Denkfreiheit, Zugang zu den eigenen Gefühlen und die Fähigkeit, zu vergleichen. Dass Kirchen und Regierungen daran interessiert sind, diese Entwicklung zu erschweren und den Menschen in der Abhängigkeit von Elternfiguren zu belassen, ist allgemein bekannt. Dass der Körper einen hohen Preis dafür bezahlt, ist weniger bekannt. Denn wo kämen wir hin, wenn wir die Untaten der Eltern durchschauen wollten? Und wo kämen die Elternfiguren hin, wenn ihre Machtausübung nicht mehr wirkte?</p>
<p>Daher genießt die Institution &#8220;Eltern&#8221; heute immer noch eine absolute Immunität. Wird sich das aber eines Tages ändern (was dieses Buch postuliert), dann werden wir in der Lage sein, zu fühlen, was uns die Misshandlungen unserer Eltern ausgemacht haben. Dann werden wir die Signale unseres Körpers besser verstehen und mit ihm in Frieden leben, nicht als geliebte Kinder, die wir nie waren und nie werden können, aber als offene, bewusste und vielleicht liebende Erwachsene, die ihre Geschichte nicht mehr fürchten müssen, weil sie diese kennen.</p>
<p>In den Reaktionen, die ich zu lesen bekam, sind mir noch andere Missverständnisse aufgefallen, von denen ich hier nur zwei aufgreifen möchte. Sie beziehen sich auf die Frage der Distanz zu den verletzenden Eltern in Fällen von schweren Depressionen und auf meine persönliche Geschichte.</p>
<p>Zum ersten muss ich darauf hinweisen, dass ich im Buch immer wieder von den introjizierten, selten von den realen und nirgends von den &#8220;bösen&#8221; Eltern spreche. Ich gebe keine Ratschläge für Hänsel und Gretel, die selbstverständlich die bösen Eltern fliehen mussten, sondern ich plädiere für das Ernstnehmen der echten Gefühle, die seit der Kindheit unterdrückt wurden und im Keller der Seele ihr Dasein fristen. Es ist begreiflich, wenn Rezensenten ohne jegliche psychologische Ausbildung nichts davon wissen und ganz naiv meinen, ich würde die Leser gegen ihre angeblich &#8220;böse Eltern&#8221; aufhetzen. Doch ich hoffe, dass mit dem Seelenleben etwas mehr vertraute Leser das Wort &#8220;introjiziert&#8221; nicht übersehen werden.</p>
<p>Es würde mich natürlich auch freuen, wenn die Mitteilungen über meine Kindheit auf eine differenzierte und nicht oberflächliche, pauschale Leseart stoßen würden. Seitdem ich mich mit Kindermisshandlungen beschäftige, wird mir von Seiten meiner Kritiker vorgeworfen, dass ich sie überall sehe, weil ich selbst misshandelt wurde. Zuerst reagierte ich darauf mit Staunen, weil ich ja über meine frühe Geschichte noch wenig wusste. Heute kann ich mir zwar vorstellen, dass gerade meine abgewehrten Leiden mich zur Beschäftigung mit diesem Thema drängten. Doch was ich gefunden habe, als ich dieses Gebiet zu durchforschen begann, war nicht nur mein eigenes Schicksal, sondern das sehr vieler Menschen. Im Grunde waren sie meine Führer, dank ihrer Geschichten fing ich an, meine Abwehr abzubauen, mich umzuschauen, und aus der hartnäckigen universellen Leugnung des kindlichen Leidens Schlüsse zu ziehen, die mir geholfen haben, mich zu verstehen. Dafür bin ich diesen Menschen sehr dankbar.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&amp;nid=33&amp;grp=11" target="_blank">http://www.alice-miller.com</a></p>

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		<title>Buchrezension:  Norbert Denef: „Ich wurde sexuell missbraucht“</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 21:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Autor dieses Buches „Ich wurde sexuell missbraucht“ wurde im Alter von 10 bis 18 Jahren in den Jahren 1958 – 1964 von einem katholischen Pfarrer und danach bis 1967 von einem Kirchenangestellten regelmäßig missbraucht. Schwer traumatisiert schaffte er es erst 35 Jahre später, erstmals darüber zu sprechen. Heute betreibt er Öffentlichkeitsarbeit und gründet ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autor dieses Buches <a href="http://netzwerkb.org/2008/09/05/mein-buch/" target="_blank">„Ich wurde sexuell missbraucht“</a> wurde im Alter von 10 bis 18 Jahren in den Jahren 1958 – 1964 von einem katholischen Pfarrer und danach bis 1967 von einem Kirchenangestellten regelmäßig missbraucht. Schwer traumatisiert schaffte er es erst 35 Jahre später, erstmals darüber zu sprechen. Heute betreibt er Öffentlichkeitsarbeit und gründet ein Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt: <a href="http://netzwerkb.org" target="_blank">http://netzwerkb.org</a></p>
<p>Wie konnte es zu diesem Missbrauch kommen?</p>
<p>1.    Der erste Täter, Pfarrer Kamphusmann, war zum damaligen Zeitpunkt in Kirchenkreisen bereits wegen sexueller Delikte mit Kindern bekannt. Statt ihn vom Dienst zu suspendieren, hat man ihn aber immer wieder an andere Orte versetzt: von Halle nach Droyßig, Delitzsch, Nordhausen, Langenweddingen, Hecklingen, Wittenberg Peisteritz und Niedertiefenbach. Dies war und ist gängige Praxis innerhalb der Kirchen, sich eines Problems zu entledigen. Es kommt für die Kirchen nicht darauf an, ob jemand eine Straftat oder auch eine von den Kirchen verbotene Tat begangen hat, es kommt darauf an, ob diese Tat auch öffentlich bekannt wurde. Erst dann wird der Täter sein Amt verlieren. So lange seine Tat nur im engen Kirchenkreis bekannt bleibt, wird – außer Versetzungen &#8211; nichts unternommen. Dazu passt auch die ablehnende Aussage eines Pfarrers aus Delitzsch, den Herr Denef um Hilfe bat. Dieser Pfarrer antwortete ihm, er sei verpflichtet, Schaden von seiner Gemeinde fernzuhalten. „Ich will und kann Sie dabei nicht unterstützen.“</p>
<p>2.    Die Täter haben, bis auf eine Versetzung, kaum etwas zu befürchten. Die Straftat wird aufgrund des Kirchenrechtes nicht beim Staat angezeigt. Somit können die Täter unbekümmert an einem anderen Ort weitere Kinder missbrauchen. Die Opfer trauen sich nicht, darüber zu reden und eine Anzeige ist kaum zu befürchten.</p>
<p>3.    Die Kirchen setzen alles daran, diese Taten nach außen zu vertuschen. Ein idealer Nährboden für Straftaten! In dem vorliegenden Fall versuchte das Bistum Magdeburg, das Opfer mit einem Betrag von 25.000 € zum Schweigen zu bringen. Der Betrag sollte zurück gezahlt werden müssen, falls das Opfer die Schweigeklausel bricht.</p>
<p>4.    Kirchenhörige in der Gemeinde, die auf einen Missbrauchsfall aufmerksam werden, geben dem Opfer keine Unterstützung, da sie der Meinung sind, das würde ihrer Gemeinde schaden. Selbst Familienangehörige sind dann, wenn ihnen die kirchlichen Dogmen erfolgreich verinnerlicht wurden, nicht unbedingt bereit, zu helfen. So musste Norbert Denef die Erfahrung machen, dass sich seine Familie nach seinem Outing von ihm abwendete. Er musste sich anhören: &#8220;Du hast nun so lange geschwiegen, da hättest du für den Rest deines Lebens auch noch dein Maul halten können.&#8221;</p>
<p>5.    Insbesondere Kinder aus nicht so behüteten Elternhäusern scheinen ein leichtes Opfer für kirchliche Vertrauenspersonen zu sein. Zuneigung, die sie zu Hause nicht bekommen, erhalten sie von Personen in ihrer Kirchengemeinde. Insbesondere Priester / Pfarrer wissen schon durch die Beichte viel über die Lebensumstände dieser Kinder, über ihre Sehnsüchte und Wünsche, über die sie sich dann Zugang zu ihnen verschaffen. So schreibt auch der Autor des vorliegenden Buches: „Ich war 10 Jahre alt und stolz darauf, nun endlich Messdiener zu sein, … Am Morgen eines sonnigen Wochentages zelebrierte Pfarrer K. die heilige Messe. Nach dem Gottesdienst nahm er mich mit in seine Wohnung. …“ – Zum Kirchenangestellten: „Als begeisterter Chorsänger wurde ich freundschaftlich in den Kreis der Jugendlichen aufgenommen, die immer beim Kirchenangestellten ein- und ausgingen. Ich fühlte mich sehr wohl und glaubte ihm, zum ersten Mal in meinem Leben, in ihm einen richtigen Freund gefunden zu haben. Da er dafür gesorgt hatte, dass Pfarrer K. versetzt wurde, hatte ich volles Vertrauen zu ihm. …“</p>
<p>6.    Staatliches und öffentliches Desinteresse, Verjährungsfrist: Ein Kriminalbeamter, mit dem der Geschädigte nach der Verjährungsfrist über die sexuellen Übergriffe sprach, antwortete, der könne die Täter zwar anzeigen, aber viel Zweck würde das nicht haben. Norbert Denef wollte, nachdem er den sexuellen Missbrauch in seiner Familie bekannt gegeben hatte, auch öffentlich darüber sprechen können. Resigniert musste er aber feststellen: „Niemand hatte ein Interesse daran, dass ich mein Schweigen brach.“</p>
<p>7.    Trotz der traumatisierenden Erfahrungen können die Opfer auch langfristig von ihren Peiniger psychisch abhängig bleiben. Menschen neigen dazu, „in Zwangs- oder Abhängigkeitssituationen  ethisch bedenkliche Handlungsweisen von Autoritäten zu relativieren und eine Schutzhaltung für sich zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für Familien“ &#8211; oder eben auch Kirchenkreise – „… in denen auch gewalttätiges Verhalten von den eigenen Angehörigen oft toleriert oder im Nachhinein abgestritten wird, um sich selbst nicht weiter in Gefahr zu bringen oder den eigenen Selbstwert nicht zu verlieren. … Die emotionale Nähe zum jeweils emotional stärksten Mitglied einer sozialen Gemeinschaft hängt eng mit dem Überlebenstrieb des Menschen zusammen und wird häufig auch nach dem  Ende einer solchen Beziehung unbewusst verdrängt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom  So ist es zu erklären, dass sich Herr Denef noch Jahre später von seinem Peiniger hat trauen lassen.</p>
<p>Das Buch „Ich wurde sexuell missbraucht“ hat jetzt in einer Zeit, in der noch viele andere Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen bekannt geworden sind, eine besondere Bedeutung bekommen. Nach jahrzehntelanger Maulkorbpolitik sind nun auch mal die Medien bereit, über diese Problematik zu berichten und damit das Schein-Image der Kirchen als Moralapostel Nr. 1 in diesem Land bröckeln zu lassen.</p>
<p>Wie können die Kirchen heute noch so viel Gewalt ausüben, in der Zeit des Internets, wo wir alle doch so viele Informationen bekommen und hinreichend aufgeklärt sein sollten?</p>
<p>1.     Deshalb, weil sie einfach noch zu viel Unterstützung bekommen. Auch viele Geschädigte unterstützen die Kirchen noch mit ihren Steuern und mit ihrer Mitgliedschaft, die für unsere Politik ein Gradmesser dafür ist, dass es noch genug Menschen gibt, die wohl den Willen der Kirchen teilen und bei den nächsten Wahlen für die Partei stimmen, die am meisten Hand in Hand mit den Kirchen geht.</p>
<p>2.     Nach wie vor darf offenbar nicht über Sachverhalte gesprochen werden, die die Kirche in irgendeiner Weise in Frage stellen. Die drei großen „V“ – Verschweigen – Verleugnen – Vertuschen spielen dabei eine große Rolle.</p>
<p>Das ist das Einzige, wovor sich die Täter fürchten: Dass darüber gesprochen wird.</p>
<p>Alle Betroffenengruppen von kirchlicher Gewalt und Bevormundung sollten jetzt die Chance öffentlicher Aufmerksamkeit gemeinsam nutzen  – die Opfer von jahrelang vertuschter direkter Gewalt von Kirchenfunktionären innerhalb und außerhalb von Heimen, Priesterkindern und auch  andere Opfern der viel zu engen Staat-Kirche Politik, wie z.B. homosexuelle und transsexuelle Menschen, ungewollt kinderlose Paare, die sich wegen des so genannten deutschen Embryonenschutzgesetzes ihren Kinderwunsch im Ausland erfüllen müssen und auch Menschen, die in diesem Land trotz ihres starken Leidens keine Sterbehilfe bekommen.</p>
<p>Eine erste Gelegenheit zur Solidarität gibt es am 15. April 2010 in Berlin auf der Demonstration der Heimkinder aus kirchlichen Kinderheimen: „Jetzt reden wir“   <a href="http://jetzt-reden-wir.org/" target="_blank">http://jetzt-reden-wir.org/</a></p>
<p>Beate Turner</p>

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		<item>
		<title>Buchtipp: Warum ich Pater Pierre getötet habe</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/10/buchtipp-warum-ich-pater-pierre-getotet-habe/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2010/03/10/buchtipp-warum-ich-pater-pierre-getotet-habe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat denn nun wirklich Recht? Die Hippies oder die Kirche? Immer wieder dringen Berichte von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch Geistliche der katholischen Kirche an die Öffentlichkeit. Letztes Jahr zahlte sogar die Diözese Kaliforniens Unmengen als „Abfindung“, um einer Sammelklage zu entgehen. Bei all diesen erschütternden Fällen mag man sich immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer hat denn nun wirklich Recht? Die Hippies oder die Kirche?</strong></p>
<p>Immer wieder dringen Berichte von sexuellem Missbrauch an Kindern und  Jugendlichen durch Geistliche der katholischen Kirche an die  Öffentlichkeit. Letztes Jahr zahlte sogar die Diözese Kaliforniens  Unmengen als „Abfindung“, um einer Sammelklage zu entgehen. Bei all  diesen erschütternden Fällen mag man sich immer wieder fragen, wie es im  Einzelnen dazu kommen konnte. Warum Eltern und andere Erwachsene nichts  bemerkt haben, nichts bemerken konnten. Der Autor Olivier Ka wurde im  Alter von zwölf Jahren von seinem „Freund und Kumpel“ Pater Pierre  missbraucht. Bei Carlsen liegt sein letztes Jahr in Angoulême  ausgezeichnete autobiographische Comic über diesen Vorfall nun auf  Deutsch vor.</p>
<p>Weiter lesen&#8230;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.satt.org/comic/08_02_pater-pierre.html" target="_blank">http://www.satt.org</a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>

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		<title>Buchtipp: Verlorene Kindheit-Jungen als Opfer sexueller Gewalt</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2010/03/06/buchtipp-verlorene-kindheit-jungen-als-opfer-sexueller-gewalt/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 09:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Verlorene Kindheit. Jungen als Opfer sexueller Gewalt. (Broschiert) von Nele Glöer (Autor), Irmgard Schmiedekamp-Böhler (Autor), Irmgard Schmiedekamp- Böhler (Autor) Verlag: Kunstmann ISBN-10: 3888970377 ISBN-13: 978-3888970375]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verlorene Kindheit. Jungen als Opfer sexueller Gewalt. (Broschiert)</p>
<p>von Nele Glöer (Autor), Irmgard Schmiedekamp-Böhler (Autor), Irmgard Schmiedekamp- Böhler (Autor)</p>
<p>Verlag: Kunstmann<br />
ISBN-10: 3888970377<br />
ISBN-13: 978-3888970375</p>

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		<item>
		<title>Buchtip &#8211; &#8220;Dunkle Triebe&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2009/09/03/buchtip-dunkle-triebe/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 12:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Dunkle Triebe&#8221; &#8211; Wie Sexualtäter denken und ihre Taten planen von Anna Salter Die Kriminalpsychologin Anna Salter ist eine gefragte Expertin und Beraterin für Sexualstraftaten bei amerikanischen Gerichten. Über zwei Jahrzehnte studierte sie das Verhalten von Sexualstraftätern. Was sie denken, wie sie ihre Opfer täuschen und wie sie sich strafrechtlicher Verfolgung entziehen. Ihr Buch ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2009/09/41y4m79fksl_sl500_aa240_.jpg"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-547" style="float: left;" title="41y4m79fksl_sl500_aa240_" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2009/09/41y4m79fksl_sl500_aa240_.jpg" alt="" width="168" height="168" /></a> <strong>&#8220;Dunkle Triebe&#8221;</strong> &#8211; Wie Sexualtäter denken und ihre Taten planen</p>
<div class="headerBuchinfo">
<p>von Anna Salter</p>
<p>Die Kriminalpsychologin Anna Salter ist eine gefragte Expertin und Beraterin für Sexualstraftaten bei amerikanischen Gerichten. Über zwei Jahrzehnte studierte sie das Verhalten von Sexualstraftätern. Was sie denken, wie sie ihre Opfer täuschen und wie sie sich strafrechtlicher Verfolgung entziehen. Ihr Buch ist eine erschütternde Dokumentation über die Abgründe der Seele und die Bestie im Menschen.</p>
<p>Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,3 cm</p>
<p>ISBN: 978-3-442-15384-8<br />
<span><em></em></span></p>
<p>Verlag: <a href="http://www.randomhouse.de/house/publishinghouse.jsp?pub=4000" target="_blank">Goldmann</a></p>
</div>
<p><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=4&amp;serviceAvailable=true&amp;showpdf=false&amp;edi=188406&amp;writecomm=false#tabbox" target="_blank">Leseprobe</a></p>

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		<item>
		<title>Buchtipp &#8211; „Rette mich – manche Kinder werden ohne Schutzengel geboren“</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2009/08/11/buchtipp-%e2%80%9erette-mich-%e2%80%93-manche-kinder-werden-ohne-schutzengel-geboren%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 19:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Rette mich – manche Kinder werden ohne Schutzengel geboren&#8221; Autobiografie ISBN-10: 3940868183 ISBN-13: 978-3940868183 von Angela Moonlight Angela Moonlight wurde am 19.12.1972 in Neustadt an der Weinstraße geboren und lebt heute im idyllischen Lambrecht in der Pfalz. Als pädagogisch und psychologisch ausgebildete Kinderpflegerin hat sie über 12 Jahre im Kindergarten gearbeitet. Aufgrund ihrer Missbrauchserlebnisse in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-542" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="rettemich" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2009/08/rettemich-213x300.jpg" alt="" width="99" height="140" /></p>
<p>&#8220;Rette mich – manche Kinder werden ohne Schutzengel geboren&#8221;<br />
Autobiografie<br />
ISBN-10: 3940868183<br />
ISBN-13: 978-3940868183</p>
<p>von Angela Moonlight</p>
<p>Angela Moonlight wurde am 19.12.1972 in Neustadt an der Weinstraße geboren und lebt heute im idyllischen Lambrecht in der Pfalz. Als pädagogisch und psychologisch ausgebildete Kinderpflegerin hat sie über 12 Jahre im Kindergarten gearbeitet. Aufgrund ihrer Missbrauchserlebnisse in der Kindheit entschloss sie sich, als Autorin zu arbeiten und ihre Autobiografie „Rette mich – manche Kinder werden ohne Schutzengel geboren“ zu schreiben, die im Frühjahr 2007 erschienen ist. Bedingt durch ihre vielfältigen Erfahrungen, die sie im Leben machte, entstanden auch verschiedene Kinderbücher zum Thema &#8220;Aufklärung, Schutz, Glauben, Freundschaft&#8221;, die sie auch selbst illustriert.<br />
Ihre Kinderbücher, sowie der zweite Teil ihrer Biographie „Sie nannten es Heilung im Namen des Herrn“, worin es um eine Sektenerfahrung geht, erschienen ebenfalls noch im Jahr 2007.</p>
<p><a href="http://www.angela-moonlight.de" target="_blank"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-543" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="angela" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2009/08/angela-300x253.jpg" alt="" width="88" height="76" /></a>Für all jene, die sich zu diesem wichtigen Thema austauschen wollen- egal ob Betroffene, Angehörige oder Interessierte- hat sie ein <a href="http://angela-moonlight.de/forum/portal.php" target="_blank">Forum</a> eröffnet! Es wird von ihr persönlich unter dem Nicknamen Mondschein geführt. Man kann also auch auf diesem Weg mit ihr in Kontakt treten, oder über Ihre Homapage unter: <a href="http://www.angela-moonlight.de" target="_blank">www.angela-moonlight.de</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich mach&#8217; dich tot!&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2009/07/10/ich-mach-dich-tot/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2009/07/10/ich-mach-dich-tot/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 12:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich mach&#8217; dich tot!&#8221; ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das zum ersten Mal im Alter von sechs Jahren mehrfach missbraucht wird. Der Täter stirbt einige Monate später, was dem Kind aber nur drei Jahre Ruhe beschert. Mit neun Jahren wird es erneut missbraucht, diesmal von einem nahen Verwandten. Die Missbräuche bleiben nicht ohne Auswirkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="position: relative; width: 500px; height: 596px;">
<p>&#8220;Ich mach&#8217; dich tot!&#8221;</p>
<p>ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das zum ersten Mal im Alter von sechs Jahren mehrfach missbraucht wird. Der Täter stirbt einige Monate später, was dem Kind aber nur drei Jahre Ruhe beschert. Mit neun Jahren wird es erneut missbraucht, diesmal von einem nahen Verwandten.</p>
<p>Die Missbräuche bleiben nicht ohne Auswirkungen auf das weitere Leben des Kindes, der Jugendlichen und der erwachsenen Frau. Vierzig Jahre lang schweigt sie, dann kommt es zum physischen und psychischen Zusammenbruch, aus dem sie sich nur mühevoll und in kleinen Schritten wieder befreien kann. Jahrelange Therapien sind notwendig, um das Leben wieder lebenswert werden zu lassen.</p>
<p>Das kleine Buch soll Mut machen und aufzeigen, dass es Wege aus jeder noch so verfahrenen und unglücklichen Situation gibt. Es schildert behutsam den Lebensweg des kleinen Mädchens, der verunsicherten Jugendlichen und der schwer depressiven Frau bis hin zur Therapie und deren Erfolge.</p>
<p>Jetzt kaufen:</p>
<p><a href="http://www.mutmachen.com/infos.html" target="_blank">http://www.mutmachen.com/infos.html</a></p>
</div>

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		</item>
		<item>
		<title>Peter Wensierski &#8211; &#8220;Schläge im Namen des Herrn&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2007/10/05/peter-wensierski-schlage-im-namen-des-herren/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2007/10/05/peter-wensierski-schlage-im-namen-des-herren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 16:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Das verdrängte Schicksal der Heimkinder in der Bundesrepublik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schlaege.com" target="_blank"> </a></p>
<p><a href="http://www.schlaege.com" target="_blank"><img title="Buchcover Schläge" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2007/06/buchcover-schlage.jpg" alt="Buchcover Schläge" width="77" height="97" align="texttop" />Das verdrängte Schicksal der Heimkinder in der Bundesrepublik</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Monika Gerstendörfer &#8220;Der verlorene Kampf um die Wörter&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2007/10/05/monika-gerstendorfer/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2007/10/05/monika-gerstendorfer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 16:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Opferfeindliche Sprache bei sexualisierter Gewalt &#8211; Ein Plädoyer für eine angemessenere Sprachführung &#8220;Der verlorene Kampf um die Wörter&#8221; &#8220;Kinderschänder gibt es nicht.&#8221; Was für eine provokant klingende und irritierende Aussage! Doch die wahren Provokateure sind wir. Denn wir alle benutzen solche Unwörter wie &#8220;Kinderschänder&#8220;, &#8220;Sextouristen&#8220;, &#8220;Triebtäter&#8220;, &#8220;Sexgangster&#8221; und damit eine im wahrsten Sinne des Wortes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gerstendoerfer.de/" target="_blank"><img style="vertical-align: baseline;" title="der-verlorene-kampf" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2008/07/der-verlorene-kampf.jpg" alt="" width="89" height="126" /></a>Opferfeindliche Sprache bei sexualisierter Gewalt &#8211; Ein Plädoyer für eine angemessenere Sprachführung</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Der verlorene Kampf um die Wörter&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p>&#8220;<em>Kinderschänder gibt es nicht.</em>&#8221; Was für eine provokant klingende und irritierende Aussage! Doch die wahren Provokateure sind wir. Denn wir alle benutzen solche Unwörter wie &#8220;<em>Kinderschänder</em>&#8220;, &#8220;<em>Sextouristen</em>&#8220;, &#8220;<em>Triebtäter</em>&#8220;, &#8220;<em>Sexgangster</em>&#8221; und damit eine im wahrsten Sinne des Wortes gewalttätige Sprache&#8230;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Leuchtkäfer</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2007/10/05/leuchtkafer/</link>
		<comments>http://netzwerkb.org/2007/10/05/leuchtkafer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 16:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein!!! Ich werde es nicht mehr verstecken, nicht mehr meine Scham, die eigentlich die Scham der Täter sein müßte &#8230; Leuchtkaefer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="www.leuchtkaefer.de" href="http://www.leuchtkaefer.de/" target="_blank"><img class="alignleft" style="float: left;" title="leuchtkaefer.jpg" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2007/07/leuchtkaefer.thumbnail.jpg" alt="leuchtkaefer.jpg" width="77" height="92" align="texttop" /></a><span><span style="font-family: arial; font-size: x-small;">Nein!!! Ich werde es nicht mehr verstecken,<br />
nicht mehr meine Scham,<br />
die eigentlich die Scham der Täter sein müßte &#8230;</span></span></p>
<p><a title="Leuchtkaefer" href="http://www.leuchtkaefer.de/" target="_blank"><span></span>Leuchtkaefer</a><br />
<span><span style="font-family: arial; font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Cora &#8211; &#8220;Es war ein Mann Gottes&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2007/10/05/cora-es-war-ein-mann-gottes/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 16:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[– Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220; Es war ein Mann Gottes&#8221; Karin Jäckel erzählt die dramatische Lebens-Geschichte einer jungen Frau, die als 13jährige Messdienerin zum ersten Mal von einem katholischen Priester missbraucht wurde. SWR1 Leute am 07.02.2008 www.mp3.swr.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Cora www" href="http://freenet-homepage.de/cora.o/buch.htm" target="_blank"><img title="Coraspanner" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2007/12/corabanner.thumbnail.jpg" alt="Coraspanner" align="texttop" /></a><a title="Es war ein Mann Gottes" href="http://freenet-homepage.de/cora.o/buch.htm" target="_blank">&#8220;</a></p>
<p><a title="Es war ein Mann Gottes" href="http://freenet-homepage.de/cora.o/buch.htm" target="_blank">Es war ein Mann Gottes&#8221;</a><br />
Karin Jäckel erzählt die dramatische Lebens-Geschichte einer jungen Frau, die als 13jährige Messdienerin zum ersten Mal von einem katholischen Priester missbraucht wurde.</p>
<p>SWR1 Leute am 07.02.2008<br />
<a title="www.mp3.swr.de" href="http://mp3.swr.de/swr1/bw/leute/karin-jaeckel-journalistin-und-autorin.6444m.mp3" target="_blank">www.mp3.swr.de</a></p>

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		<title>Buchtipp &#8211; &#8220;TRAUMA Opfer von Gewaltverbrechen&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkb.org/2007/07/18/buchtipp-trauma-opfer-von-gewaltverbrechen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 15:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Opfer dem Leid Worte geben dürfen und über den Schmerz frei sprechen können, müssen sie nicht mehr zerbrechen. Der Autorin ist es gelungen, einen &#8220;Krimi&#8221; besonderer Art zu schreiben. Sie gab Opfern eine Stimme &#8211; das ist neu! Ich war beim lesen an einigen Stellen sehr traurig und über die Schilderungen, was man mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://venus-vivat.blogspot.com" target="_blank"><img class="alignleft alignnone size-thumbnail wp-image-367" style="vertical-align: baseline;" title="trauma" src="http://norbert.denef.com/wp-content/uploads/2008/06/trauma-142x150.jpg" alt="" width="90" height="124" /></a>Wenn Opfer dem Leid Worte geben dürfen und über den Schmerz frei sprechen können, müssen sie nicht mehr zerbrechen. Der Autorin ist es gelungen, einen &#8220;Krimi&#8221; besonderer Art zu schreiben. Sie gab Opfern eine Stimme &#8211; das ist neu! Ich war beim lesen an einigen Stellen sehr traurig und über die Schilderungen, was man mit &#8220;Psychoexperten&#8221; alles so erleben kann, musste ich viel lachen. Sollte den Opfern das nicht erlaubt sein? Ich finde es ist an der Zeit, dass ihre Stimmen lauter werden, viel zu lange haben sie geschwiegen. (Norbert Denef)</p>
<p><a href="http://venus-vivat.blogspot.com" target="_blank">TRAUMA<br />
Opfer von Gewaltverbrechen<br />
ISBN-13: 9783837040623<br />
</a> <a href="http://venus-vivat.blogspot.com" target="_blank">von Venus Vivat</a></p>

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