Joachim Rother

14.02.2007

Joachim Opfer von Kamphusmann –
Er vertraute sich seinen Eltern an und erzählte ihnen von den sexuellen Handlungen. Sie hatten den Mut etwas dagegen zu unternehmen, haben sich hinter ihren Sohn gestellt und die Verbrechen bei der Kirchenführung angezeigt. Weil die Gemeinde seine Eltern daraufhin ausgrenzte, sind sie aus der Kirche ausgetreten – bis zu ihrem Tod haben sie darunter gelitten.

4 Kommentare

  1. Hubert schreibt am :

    Das ist ganz entsetzlich!
    Hier wird doch ganz klar deutlich, dass es nicht
    nur ein Problem der Betroffenen allein ist, sondern
    vor allem auch ein Problem der gesamten Bevölkerung.
    Warum wird dann nur das Opfer therapiert?
    Im Grunde müsste zu der Angelegeneheit fast die gesamte
    Bevölkerung therapiert werden!
    Es geht doch allen etwas an.

    Ein Betroffener (Opfer) kann sich noch soviel Mühe geben, damit klarzukommen. Es wird wohl kaum gelingen, wenn die Einstellungen und das Verhalten der Bevölkerung zu dem Thema sich nicht ändern.

  2. Susann schreibt am :

    Es ist leider immer so, dass wer die Wahrheit sagt wird ausgegrenzt…

    Dies wird sich nur ändern können, wenn die, die jetzt die Macht haben und somit entweder Mitnutznießer oder gar (mit)schuldig sind – herunter kommen von ihrem hohen Ross und die Verbrechen eingestehen, Sühne/Entschädigung leisten und vor allem muss das Verhalten/die Sicht auf die Opfer bzw. die (Nachsicht) auf die Täter geändert werden.

  3. Anke Stange schreibt am :

    Ich kann mich an meine Schulzeit in Hecklingen erinnern (1975-1985), wo Alfons Kamphusmann DER „Liebling“ vieler Jugendlicher war: offen, gesellig… geködert hat er fast alle mit „Westgeld“ und Pornos, vor allem die Jungs (auch aus meiner Klasse gingen einige mit Begeisterung regelmäßig zu ihm)… Das war bekannt und wurde unter uns Jugendlichen offen ausgesprochen… Wer von uns hätte da an MEHR gedacht? Gibt es auch unter meinen ehemaligen Schulkameraden Missbrausopfer? Ich war schockiert als ich letzte Woche in BRISANT den bericht von Norbert Denef sah und jetzt im Internet tatsächlich einen Zusammenhang mit Alfons K. aus Hecklingen entdeckte… Schade nur, dass er schon tot ist und seiner gerechten Strafe, zumindest der öffentlichen Bloßstellung entgeht… Allen Opfern hilft das wenig; sie brauchen JETZT jede Unterstützung…

  4. lotta schreibt am :

    Ich bin in einen streng katholischen system groß und seelenverwundet „aufgewachsen“noch heute bricht das blut der wunden kreuzweise aus mir heraus….näher und namen und orte kann ich nicht eingehen…süddeutschland.noch heute gibt es überlebende und täter(vielleicht nicht mehr aktiv)durch den notruf für frauen in kiel habe ich es geschafft 900 km noerdlich boden aber etwas mehr sicher heit zu spüren,aber wirklich sicher fühle ich mich nie und bin wie wie ein Erdmänchen immer in wachstellung,weil ich bis heute nicht weiß ist die gefahr vorbei.
    Mit 18 bin ich geflüchtet, meine freundin hat mich so gut es geht geschützt,
    ein zunächst freund ebenfalls….

    dann passiert das schlimmste meines lebens nochmal….der freund,der vermeintliche freund;bot sich mir als väterlichen freund an,beschuetzer,er war 30 jahre älter,polizist und schwul und lebte in einer männerbeziehung und ich dachte ich wäre sicher.
    Er arbeitete im Polizeipräsidium der stadt köln,ich war 22 jahre und er 52 jahre….ich war laut Gesetz erwachsen….aber aufgrund meiner vorgeschichte,die ich zu dem zeitpunkt nicht erinnerte,weil ich und alles abgespalten habe….war ich real 21 jahre aber in wirklichkeit 9/11/13 jahre alt und habe klassisches konditionieren gelernt,ZU FOLGEN UND GEHORSAM ZU SEIN DURCH ANDROHUNG VON MORD UND DAS ICH DAS WLLTE UND ICH MICH NICHT GEWEHRT HABE UND AUCH NICHT KONNTE:…ich konnte nicht mehr schreien ich konnte nicht 100 kg von mir heben und ich war seine kleine und er hat mich über jahre(5) in seine abhängigkeit gezogen und alles gemacht,was notwenig ist ein körper und eine seele zu brechen,ER HATTE ES LEICHT;DENN DER SEELENMORD und die körperberaubung und und spaltung…war schon jahre vorher angelegt.
    Ich konnte es nicht abwenden,ich habe normal gearbeitet,hatte eine freundin,und einen Job und ich wollte es zu KEINEM ZEITPUNKT,
    vieles ist passiert und ich wußte nicht wie es dazu kam,
    Ich weiß nie wie ich nach hause kam,
    er hazt mich abgeholt
    überwacht
    telofonisch und androhung von gewalt an orte bestellt,brachte mich an orte zu anderen männer undlokalitäten,entweder war ich dissoziiert oder betäubt worden….es wurde schleichend brutaler saditischer,ich war seine kleine…ich konnte mich nicht wehren und keine hilfe holen.
    er verbrannte meinen körper ,er erstickte mich bis zur bewusstlosigkeit,er gab mich anderen,der brutalität war keine grenzen gesetzt,und es machte ihm spaß zu quälen und es gibt nichts was er nicht tat…ich ich war in akuter lebensgefahr ich wußte nicht ob ich es überlebe die situationen…ich habe mein bewustein verloren und wußte nicht ob er mich wieder zurückholt…näher geht….mir war es nicht fremd diese behandlungen….aber ich hatte kein zugang….ich fühlte mich so schuldig ,micht nicht gewehrt zu haben heute.Der polizist heißt peter budzinski und lebt weiterhin in köln,ich bin in den norden geflüchtet.
    Mein körper ist verletzt,die seele ermordert und die wunden bluten noch immer…..erst nach 15 jahre konnte ich es im Notruf für frauen thematisieren…..ich hatte schuld und scham,weil ich schon erwachsen war und er sich mir als freund anbot und er wußte das ich lesbisch bin und ich vetraute ihm ….weil er polizist ist/war ….30 jahre älter und schwul und im freundeskreis.
    Ich konnte keine anzeige machenweil es so komplex ist und ich erwachsen war und aufgrund meiner dissoziative identitätsstörung ich als psychisch nicht gesund immer den kürzeren gezogen hätte.
    Es hätte auch die damalige rechtssprechung gegolten,daß heißt ich hätte beweisen müssen ,das ich opfer war.
    und es gab kaum wirlich auffindbare zeugen nur mittäter.
    eine rechtsanwältin bat ihn sich zu den straftaten stellung zu nehmen ,also zivilrechtlich,ohne folgen die er zuerwarten hätte er reagierte nicht.
    das war mai 2012,jetzt trage ich nun auch noch die anwaltskosten für das schreiben….es ist auch o.k. ich bin froh etwas öffentlichkeit gehbat zu haben.
    ich kämpfe täglich nicht aufzugeben,der tod läuft neben mir….angst,schmerzen und einsamkeit sind mir geblieben und berühren darf mich schon gar niemand.
    Er dachte weil ich mich selber verletzte,das ich schmerzen brauche….was für eine lächerliche legimation für seine sadditischen folgenden handlungen.das weiß ich heute….heute weiß ich warum es so lange passieren konnte,weil ich dies nicht zum erstenmal erlebte….das weiß ich heute….aber das leben hatte ich noch nie auf meiner seite.
    peter budzinski lebt noch,ist mitte 70 lebt in köln-Weis,Rheinaustr.5
    mit seinem lebenspartner.
    Peter budzinski war schon zu seiner zeit bei der polizei bekannt das er brutal sein kann zu demonstranten …von einer polizeikollegin aus der zeit weiß ich auch das er aus diesen gründen versetzt worden ist.
    mit freundlichen grüßen
    lotta
    ich überlege auch in den hungerstreik zu gehen

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