„Missbraucht – Opfer brechen das Schweigen“

28.02.2007: MDR SachsenSpiegel

MDR SachsenSpiegel Reportage 28.02.2007

Das MDR-Fernsehteam mit Kerstin Aldenhoff drehte eine Reportage, u.a. über die Geschichte von Norbert Denef, am Ort des Geschehens. Das Tor der Marienkirche in Delitzsch blieb für ihn verschlossen. Er heftete einen offenen Brief an die Kirchentür, mit der Forderung an die Gemeinde, das Schweigen zu brechen.

4 Kommentare

  1. Alexander Behrens schreibt am :

    Sehr geehrter Herr Denef,

    ich danke Ihnen für Ihr mutiges Auftreten in der heutigen mdr-Sendung. Was ich während der Sendung besonders deutlich gespürt habe, ist, wie eng Veröffentlichen und Heilen miteinander verbunden sind. Ich bin mir sicher, dass Sie mir und vielen anderen, die noch nicht so weit sind wie Sie, viel Mut gegeben haben, ihr eigenes Schicksal aktiv in die Hand zu nehmen.

    viele Grüße, Alexander Behrens

  2. Christa Schudeja schreibt am :

    Das Schweigen der (frommen) Lämmer!

    Sehr geehrter Herr Denef,

    der Beitrag im mdr hat deutlich gemacht, dass die katholische Kirche (und auch die ev.) nicht in der Lage ist, mit der eigenen Schuld umzugehen. Sie setzt auf das Schamgefühl der Betroffenen! Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Mut!

    Christa Schudeja

  3. Johann Lambert Beckers schreibt am :

    Hallo Herr Denef,

    endlich jemand der den Mut gefasst hat gegen die Peiniger vorzugehen um die Verletzungen an der eigenen Person aufzuarbeiten. Die Täter hüllen sich in schweigen und wollen für ihr tun keine Verantwortung tragen.

    Beste Grüße
    Johann Lambert Beckers

  4. Hallo lieber Herr Denef,

    herzlichen Dank für Ihren Mut, so offen diese heimlichen, verdeckten, ja oft konspirativen Verbrechen zu benennen und den Versuch einer Aufarbeitung und Dokumentation zu leisten. Persönlich bin ich Bibelleser und gehöre mit meiner Familie keinerlei Kirche an. Gern möchte ich Ihnen Mut machen, die Quellen dieser weltweit in den Kirchen geschehenden, von der Administration gedeckten Verbrechen in den Fokus zu nehmen. Es gibt für diese katastrophalen, unmenschlichen Verirrungen nach meiner Erkenntnis eine ursächliche Problematik, die in den mir bisher zugänglichen Erörterungen keine Erwähnung findet. Sie ist aber grundlegend für das Gesamtverständnis der Problematik und damit zielführend für eine sinnvolle, erfolgreiche Eindämmung und Prävention dieser Verbrechen. Gern bin ich bereit, Ihnen Quellen usw. zu einer Bearbeitung der Problematik zu liefern. Ich freue mich auf einen Anruf oder eine mail von Ihnen!

    Seien Sie und Ihre liebe Familie herzlichst gegrüßt
    mit dem Gruß der wahren Nachfolger Jesu:
    Unser Herr kommt bald!

    Martin Kramp

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