Monika Gerstendörfer „Der verlorene Kampf um die Wörter“

05.10.2007

Opferfeindliche Sprache bei sexualisierter Gewalt – Ein Plädoyer für eine angemessenere Sprachführung

„Der verlorene Kampf um die Wörter“

Kinderschänder gibt es nicht.“ Was für eine provokant klingende und irritierende Aussage! Doch die wahren Provokateure sind wir. Denn wir alle benutzen solche Unwörter wie „Kinderschänder„, „Sextouristen„, „Triebtäter„, „Sexgangster“ und damit eine im wahrsten Sinne des Wortes gewalttätige Sprache…

Ein Kommentar

  1. Dieses Buch ist einfach nur großartig!
    Obwohl ich selbst betroffen bin, konnte ich es ganz gut lesen und habe mich zum ersten Mal mit aller erlittenen Gewalt richtig be-nannt gefühlt.

    Es ist ein Buch, dass jeder, der mit Opfern von sexualisierter Misshandlung zu tun hat gelesen haben sollte. Man nimmt sehr viel mehr mit als ein verbessertes Sprachgefühl und auch Sprachverständnis.

    Dieses Buch bringt Klarheit.
    Wohltuende Klarheit.

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